Indiana Tribüne, Volume 17, Number 308, Indianapolis, Marion County, 27 July 1894 — Page 2

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Jndiana Tribüne. Erscheint Täglich und Sonntags. Xie tSglte , Tribüne' kostrt durch den Tröge, LlScntl per Woche, die eontag.Tribüne- t Ztntt perVoche. Beide zusammen IS Cent odet VSSeM p5-.'M.- . PevPost,ugtschitiaor uibezäölu - r Jahr. Osffce : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, 3nd., 27. Juli 1884. Der Schlffbauerkönlg Cramp. Gegenwärtig ist wieder viel von dcn industriellen Großen unseres Landes und ihrem Verhältniß zu ihren Arbeitern die Rede. Es sei daher auch eines Industriefürsten gedacht, der im Ganzen eine sympathischere Erscheinung ist, als ein Pullman oder Carnegie, und weder einen armen Erfinder um die Früchte seines Geistes betrogen, noch je mit einem Streik zu kämpfen gehabt hat: nämlich des großen Philadelphier Schiffsbauers Cramp, aus dessen Werft auch der neue Bundeskreuze? Minneapolis" hervorgezangen ist. Die Stadt der Bruderliebe begründete ihren Rang in der Schiffbau-Jn-dustrie schon vor Beginn unseresJahrHunderts, und im Jahre 1807 errang das Philadelphia Segelschiff Rebecca Sims- großen Ruhm, indem es in vierzehn Tagen über den atlantischeu Ocean gelangte (von Cap Henlopen nach Liverpool). Aber die Geschichte des Cramp'schen Schiffsbauhofes beginnt erst im Jahre 1830. Damals begann William Cramp, ein unternehmender junger Engländer, im Alter von 23 Jahren. Boote zu bauen. Als er im Jahre 1879 starb, hatte sein Geschäft einen wohlverdienten Weltruf. William Cramp war stet? ein Mann von außerordentlicher Arbeitslust. keiner von. denen, welche einfach glauben, daß .das Capital für sie arbeiten müsse-. Neunundvinzig Jahre hindurch soll er weniger Arbeitstage versäumt hab:n. als irgend einer seiner Angestellten. Er war darin von demselben Schlage, wie z..B. der Schotte Armiur, der moderne Chicago SchweiiiefleischMillionär. Dabei erfreute er sich einer eisernen Gesundheit, und seine letzte Krankheit war auch seine erste. Zur Zeit, als er seinen ersten Kiel legte, im Jahre 1830. gab es am Delaware noch 12 andere Schiffsbauhöfe. Heute sind es ihrer nur drei; die übrigen mußten das Feld räumen, als das Holz durch das Eisen ersetzt wurde. William Cramp war der Einzige. welcher diese große Veränderung aushielt. Er hat im Ganzen 207 Han-dels-und Kriegsschiffe hergestellt und damit einen nicht zu unterschätzenden Einfluß auf die Civilisation in unserem jungen Lande gMt. Das letzte unter seiner Leitung gebaute Schiff war Chalmette" von der MorganLinie. Das große, jetzt zur Hälfte vollendete Passagier-Packetboot St. Paulist das 278. Fahrzeug, das von dieser Firma in die Welt gesetzt wird. Gegenwärtig ist- das Haupt der Firma Charles H. Cramp, der älteste Sohn des Genannten und Erbe seiner vorzüglichen Geschäftsfähigkeiten. Er ist seinerseits der Vater von sieben imGeschäft mit thätigen Söhnen, lauter Leute, die von der Pike auf- gedient haben, Männer von kleiner Statur und großen Köpfen. Zur Zeit beschäftigt die Firma 5640 Mann, und ihre Lohnliste beläuft sich durchschnittlich auf $54,000 pro Woche. 4000 dieser Angestellten sind geübte Handwerker.welche meist in diesem Etablissement ausgebildet worden sind und mit ihm lebenslänglich in Verbindung bleiben. Sie werden theils nach dem Stück, theils nach der Zeit bezahlt, und es sind nur wenige unter ihnen, die nicht ganz und gar in dem Geschäft aufgehen. Niemals ist em Streik auf der Cramp'schen Werft ausgebrochen. Nur vor zwei Jahren standen einmal 200 Vernieter aus, doch war dies nur die Folge, eines Mißverständnisses, welches ohne Verzug beigelegt wurde. Später stellten einmal 40 Leute im Dampfkessel-Departement wegen irgend einer persönlichen Beschwerde die Arbeit ein; sie wurden alle entlassen, aber bald sämmtlich, bis auf Einen, wieder angestellt, und Niemand sah diese Episode für einen Streik an. Es muß hier bemerkt werden, daß die Cramp'sche Firma keine arbeiterfreundliche im modernen Sinne genannt werden kann. Sie. steht, in einem gewissen patriarchalischen Verhältniß zu ihren Angestellten und schenkt den persönlichen Leistungen sowie dem Wohl und Weh; jedes einelnen Angestellten eine heutzutage nicht gewöhnliche Aufmerksamkeit; aber sie erkennt kein Arbeiter-Gewerkschaften an. Dabei ist es jedem Angestellten unbenommen, zu irgend welchen Ar- . beitervereinigungen zu gehören, und ein Theil ist auch Organisationen beigetreten; das Geschäft nimmt davon keinerlei Vermerk, will aber auch von keiner Organisation sich etwas diktiren lassen-. Die Löhne und die Arbeitszeit werden von der Firma je nach den Geschäftsverhältnissen. hinauf- oder herabgesetzt, und dieses Etablissement ist wahrscheinlich das einzige seinerGröße in Amerika, wo während der neueren schlechten 'Zeiten keine Lohnherabsetzung stattfand, und auch die Zahl der Angestellten nicht ' vermindert wurde. Was man auch an der Cramp'schen Corporation auszusetzen finden mag vom Standpunkt der modernen Gestaltung der ArbeitsverHältnisse zu den seelenlosen- Corporationen kann man sie - jedenfalls nicht rechnen. Ueber die technische Gediegenheit der Cramp'schen Arbeiten herrscht gegenwärtig nur eine Stimme, und es ist auch nie bei der Erfüllung von Regierungscontrakten durch diese .Firma zu

nints' rrelchin ScandaAMlök gekommen. Vor noch nicht langer-Zeit verursachte Herr Cramp drüben in England großes Aufsehen, indem er ein Schreiben an den britischen Marineminister richtete, worin er darum ersuchte, sich an den Angeboten zur Lieferung einiger der neueren Schiffe für die britisehe Flotte betheiligen zu können. Es wurde ihm höflich zu wissen gethan, daß sein Ersuchen der AdmiralitätVerwaltung vorgelegt werden würde, aber er hörte nichts mehr von der Geschichte, außer durch Londoner Zeitungen und Witzblätter, welche über die Kühnheit des amerikanischen Schiffsbauers sich sehr erstaunt zeigien. Die Kabelsrage. Als im Jahre -1879 der französische Politiker ' und Finanzmann, PouyerOuertier die Compagnie francaise du Telegraph- de Paris ä New" Jorkgründete Jit wird 'noch heute im Lerkehr kurzweg mit seinem.Äamen bezeichnet . ward in 5ie.' Satzungen eine BestimmunV.'elllge fügt,' wonach die Gesellschaft 'französisch; sein ;ud . bleiben muß. : DaS Capital ward .mit 42 Millionen voll eingezahlt.' Die AngloAmerican' Telegraph.. Company, , die bisher 'das Monopol des. TelegraphenVerkehrs zwischen- Europa und den Ver. Staaten gehabt ' hatte, begann nun einen Tarifkrieg,. wobei sie bis auf 60 Cents für ' das Wort hinabging, während ..der "' ursprüngliche Wortsatz' der französischen' Gesellschaft-. 9.75 Francs betrug.. - Diese sah sich nun in der Zwangslag5 entweder -mit - ihrer Nebenbuhlerin einenVertrug. abzüschlieben, wodurch bis zu einem gewissen Grade eine Verschmelzung swttfänbe, oder aber kurzweg zu Grunde zu gehen, da die ältere Unternehmung den Tarifkrieg am längsten aushalten konnte. Sie entschloß sich zu ersterer Lösung, und nun lebten die beiden Mitbewerberinnen von 1830 bis 1886 in der besten Eintracht. Da aber schritt die französisch Regierung in Folge eines Preßfeldzuges, worin das Unzuträgliche hervorgehoben wurde, daß es keine eigene, vom Auslande unabhängige Kabelverbindung nuch den Ver. Staaten mehr gab, durch einen Brief des Postministers an die PouyerQuertier - Gesellschaft ein, und zwar unter Berufung auf den Artikel 9 ihrer Satzungen, der die Verpachtung oder Verschmelzung des Kabeldienstes der Einwilligung der französischen Regierung untewrdnet. Der Minister machte die Gesellschaft darauf aufmerksam, daß sie in Widerspruch zu ihren Satzungen gehandelt hatte,- und forderte sie einfach auf, schleunigst alle Vorkehrungen' zur Beobachtung derselben zu treffen. Da die Gesellschaft vor der Gefahr stand, daß ihr die Concession entzogen würde, kündigte sie der AngloAmerican Company den Verschmelzungsvertrag auf. was der Postmini ster sofort billigte. Die englische Gesellschaft indeß verklagte, darauf die französische und forderte Einhaltung des Vertrages trotz der Eröffnung des Ministers oder Schadenersatz. Die Klägerin gewann ihren Proceß vor dem Civilgericht in Paris, in der Berufung - Instanz ordnete der GerichtsHof jedoch 'eine Voruntersuchung darüber an, ob die Pouyer QuertierGesellschaft gezwungen gewesen sei, der ministeriellen, Eröffnung Folge zu leisten. So kam die Angelegenheit vor die Verwaltungs - Gerichtsbarkeit, in deren erster Instanz, vor dem Präfecturrath ves Seine - Departements, die ministerielle Eröffnung als eine unumgängliche Aufforderung bezeichnet wurde, wogegen in der Berufungs-Jn-stanz der Staatsrath entschied, dasi die französische Gesellschaft nicht förmlich zur Lösung des Vertragsverhältnisses aufgefordert worden sei, sondern vorerst um die Genehmigung des Vertrages hätte einkommen müssen. Bei der politischen Stimmung, die 1886 vorherrschte, wäre die Genehmigung thatsächlich nicht ertheilt worden. Als der Minister für Handel und Verkehrswesen, zu dessen Befugnissen die Telegraphen - Angelegenheiten späterhin gehörten, von der Auslegung des Staatsraths erfuhr, schrieb er am 9. Mai 1891 der französischen Gesellschaft einen Brief, worin er im ausdrücklichen Anschluß an die Mittheilung seines Vorgängers die Lösung des Vertrags Verhältnisses förderte, um kurz darauf deutlich zu erklären, daß er die Genehmigung nie und nimmer ertheilen würde, vielmehr gegebenen Falls die Concession zurückziehen würde. Die ganze Angelegenheit ist dieser Tage bermals vor dem Pariser Hofe verhandelt worden, wo die englische Gesellschaft nunmehr verschiedene Millionen Schadenersatz für. die unvermeidlichc Lösung des VertragSverhältnisses fordert.

HajdukJoniea. Einer der gefährlichsten Räuber der Balkanhalbinsel und Rumäniens, der Hajduk Jonica.- wurde vor einigen Tagen mit fünf Genossen seiner Bande in Krajova nach langer Zeit vergeblicher Verfolgung endlich verhaftet und in das Gefängniß gebracht. Einige Jahre hindurch hatte Jonica Marnuzeli sich in Ostrumelien.Bulgarien und Serbien aufgehalten und zahlreiche Räubereien verübt, flüchtete aber vor der scharfen Verfolgung der serbischen und bulgarischen Gendarmen auf rumänisches Gebiet, wo er bald der Schrecken der-.rei-chen Bojaren, Pächter und Kaufleute wurde. Die ärmeren Leute und besonders die Bauern belästigte er nicht, er bemühte sich vielmehr sich unter ihnen Freunde zu machen durch gelegentliche Unterstützung derselben, aber er war auch gegen die Mitglieder der unteren Volksklassen grausam und hart, wenn er den Verdacht eines Verraths hegte. Viele Bojaren und andere reiche Leute zahlten an Jonica ein bestimmtes Jahrgeld. wogegen er sie nicht weiter behelligte und sogar ihr Eigenthum, b"esonders ihre Viehheerden gegen andere Räuber und Diebe in Sctnife nahm.

In ut Tiätjt ton Krajcva; m dem sogenannten Doktor Han" war unlängst eine große Menge. Volkes versammelt und darunter auch' der Ge-meinde-Vorstand des nahen Dorfes und dessen Schreiber. Jonica hegte gegen diese Beiden den Verdacht des Verraths; er erschien allein mitten unter der fröhlichen Volksmenge und erschoß den Gemeindedorstand und den Schrei ber, worauf er. ohne angehalten zu werden, sich entfernte. Darauf begab er sich zum Popen des Dorfes, von dem er unlängst verlangt hatte, er solle ihm 200 Napoleondor senden. Das hatte der Pope unterlassen und nun erschien Jonica, prügelte ihn' tüchtig durch und nahm ihm 500 Napolendor weg. Dem Finanzminister schrieb er einen Brief, er solle ihm 1000 Napoleondor an einen bestimmten Ort senden er werde dann Rumänien verlassen wenn nicht, werde er Bukarest in Brand setzen. Die Liebe führte nun Jonica in das Garn der. Polizei; er war in die schöne Dienstmagd eines Wirthes in Krajovc verliebt und kam deshalb öfters dahin. Der eifersüchtige Geliebte des Mäd-

cbens verrieth nun den Rauber: er wur de gefangen und sieht nun seinem Todesurtheü entgegen. Die westliche RübenzukerJndustrle. Der rasche Fortschritt der Rüben-zucker-Jndustrie des Westens wird im Osten der Ver. Staaten kaum genilgend gewürdigt, da in der Hauptsache immer nur von Rohrzucker, unterAusschuß der anderen heimischen Produkte dieser Art, so besonders bei Besprechung der Tariffrage, die Rede ist. Und dennoch ist die Rübenzucker-n-dustrie, ihres hohen Werthes sowie chrer vorzüglichen Aussichten wegen, besonderer Beachtung we zumal ihre Entwickelung auf's i lt zeigt, mit welchen Schwierigkeitez ie Errichtung einer neuen Industrie .crbunden und wie werthvoll die von der Regierung errichteten landwirthschastlichen Versuchsstationen, sowie die damit , in Verbindung stehende Vorberel!ung von Informationen seitens des Acker-bau-Departements ist. Die Pioniere dieser neuen Industrie, deren Versuche bis zum Jahre 1830 zurückreichen, haben bedeutende Summen dabei verloren,, dafür jedoch ihren Nachfolgern einen reichen Schatz von Erfahrungen hinterlassen. Wissenschaftliche BeHandlung, sowie die neuerdings erfolgte Einführung moderner, zweckmäßiger Maschinen haben die zahlre: chen Hindernisse beseitigt, die Visher einer gllnstigenEntwickelung der neuen Industrie hierzulande im Wege stan den. und erweist sich dieselbe nunmehr für die Unternehmer, welche ihr Ka pital daran gewagt haben, als sehr gewmnrnch. Das überraschende Wachsthum der RUbenzuckerqJndustrie ergibt sich aus einem Berichte des Pros. E. W. Hllaard von der California Staats-Unt versität. wonach zur Zeit bereits sieben große Rubenzuckerfabnken in den Ver. Staaten im Betriebe sind, und zwar drei davon im Staate Callfornien, eine in Utah, zwei in Nebraska und eine in Virginien. Die Jahres-Pro-duktwn vonRubenzucker stieg :m Lause von nur sechs Jahren von 500.000 auf 45.000.000 Pfund. Dabei stellt sich der Procentsatz des im rohenSaste der California-Zuckerrübe enthaltenen Zuckers aus 15 19 .Procent, wahrend jener der europäischen. Zuckerrübe nur 12 14 Procent beträgt. Nicht nur,' daß ferner die westlichen Staaten dem Zuckerruben-Anbau größere Vortheile darbieten als andere Staaten, derselbe ist in Californien auch weit nutzbringender als die Cultur von Weizen oder sonstiger Bodenfrüchte, indem z. B. im letzten Jahre sich der Ertrag der dortigen Zuckerrüben-Cul-tur per Acker auf 565 $125 belief, bei Unkosten, die, genau berechnet, nur 516.75 per Acker betrugen. Trotz dieser äußerst günstigen Ergebnisse ist jedoch zum vollen Erfolge noch die Cooperation der Rübenproduzenten und der Zuckerfabrikanten nothwendig; daß ein intelligentes Zusammenarbeiten gewinnbringend ist, zeigt sich in der Prosperität der Watson-ville-und Chino-Distrikte, in letzterem Distrikte haben 170 ZuckerrübenPflanzer aus dem Verkaufe ihrer Produkte $200.000 erzielt, und sind für diese Saison daselbst über 5000 Acker mit Zuckerrüben bepflanzt. Bei dem gewaltigen Zuckerconsum der Ver. Staaten ist die Entwickelungsfähigkeit der Zuckerrüben-Jndustrie eine fast unbegrenzte. Ebenso, wie Professor Hilgard, hat sich auch der Chef der chemischen Abtheilung des Ackerbau-Departements. Dr. Wiley, äußerst günstig über die Aussichten der Zuckerrüben-Cultur hierzulande geäußert. Derselbe bestätigt, daß" der Staat California das Jdeal-Land fürie genannte Jndustrie sei, da die dort gezogene Rübe alle anderen, in dem übrigen Theil der. Ver.. Staaten sowohl wie rn Europa gezogenen, an Zuckergehalt weit übertreffe. Die neue Schaukel. . Ein findiger Jankee hat , eine neue Art von Schaukel construirt, von welcher ein Eingeweihter dje folgende ergötzliche Schilderung' gibt. Beim Besuch der Schaustellung gelangt man durch eine schmäle Pforte an der Kasse in ein elegantes Zimmer, in welchem horizontal zwischen den Längswänden in der Mitte ein Rohr gelagert ist, an dem eine etwa, ein Dutzend Personen fassende Kutsch-Schaukel schwingend hängt. Nachdem das. Publikum' Platz genommen, schließt der Conducteur sorgfältig die Thür des Zimmers, welches, wie - gesagt, sehr elegant möblirt ist; an der Decke, ein Kronleuchter , mit brennenden elektrischen Lampen, auf einem Tische' ein'eVase mit Goldfischen, ein Glasschrank, mit kostbarem Inhalt; an, einer Wand steht sogar. ein Kinderwagen mit einem 'schlafenden Baby.auf einem Tisch liegen- Photographie-Al-. bums aufgeschlaaen.' kurz alles-.ist bock

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f.. " ' wir durch den Conducteur gestört, der nunmehr ansangt, die Schaukel durch einige Stöße in schwingendeBewegung zu versetzen, und dann selbst in den i . Wagen springt. Aber trotz des nun leylenven mpul,es neymen oie Schwingungen immer mehr an Heftigkeit zu; Besorgniß erscheint schon auf einigen Gesichtern, die Hand greist unwillkürlich nach der Magengegend, immer höher gehen die Schwingungen, ein Schrei aus dem Munde der mitfahrenden Damen, das Unglück ist geschehen, die Kutsche hat sich bei der tollen Schaukelei oben überschlagen aber o Wunder! alles bleibt, trotzdem' die Decke unten, der Fußboden oben, in der Kutsche, ohne herauszufallen, jetzt wiederholt sich das Spiel, die Kutsche kommt nach unten.geht aber ebenso schnell wieder nach oben; so geht es eine ganze Weile, endlich hört das Ueberschlagen auf, die Kutsche schwingt langsamer aber was ist das der Fußboden bleibt diesmal mit Möbeln, Kinderwagen und Goldfischglas oben, der Conducteur springt au die Decke, bald den Kronleuchter umrennend, mechanisch machen die von 'der tollen Fahrt trunkenen Fahrgäste ebenfalls den Sprung in's Ungewisse und sinden, daß t'C r auf der Decke ganz bequem läuft, folgen dem Fuhrer, der :nzwischen die Thür geöffnet hat und sein Publikum aus dem Tollhaus entläßt. Steht draußen auch alles auf dem Kopfe? Nein, hier ist die Erde noch unten und die Himmelsdecke nicht zum Spazierengehen eingerichtet. Jetzt wird uns auch bei augerer Besichtigung des Zimmers die Erklärung zu Theil: Nicht die Schaukel drehte sich, sondern das Zimmer war es, das durch äußere Bethätigung eine rotirende Bewegung erhielt, so daß die Decke bald unten, der'Fußboden oben war; daß das Baby nicht aus seinem Buggy fiel, dieses und die Möbel nicht nach der Decke stürzten, die Gläser im Glasschrank keinen Schaden nahmen. die Goldfische nicht aus der Vase flo cn, war nur dadurch möglich, daß alle Theile sorgfaltig auf ihren Standfla chen befestigt sind.die künstlichen Gold fische in einer festen.eisä'hnlichen Masse schwimmen.das Baby eine Wachspuppe ist, während der Kronleuchter ganz starr ist. Aber die Täuschung ist eine so- unbeschreiblich vollkommene, die Wirkung auf die Mitfahrenden eine so frappante, daß man selbst bei einer zweiten Fahrt, nach Kenntniß des Ho kuspokus, sich krampfhaft an der Kut sche festhält. Amerikanische Schnellsegler. Die enorme Prämie von ca. $400, 000, welche die Erbauer des Bundes kreuzers Mumeapolis" kontraktlich zu beanspruchen haben, mag übertrieben erscheinen für die Erzielung von zwei Knotai größerer Geschwindigkeit bei einein Kriegsschiffe, allein man darf Nicht vergessen, daß von der Schnelllg keit eines solchen Fahrzeuges nicht sel ten die Entwicklung kriegerische? Ex eignisse abhängt. Während unserer Knege mit England waren amenkanische Schiffe zu wiederholten Malen einzig und allein durch ihre Geschwln digkeit in den Stand gesetzt, trotz der Uebernmcht de? Feinde mit Erfolg zu operrren. Lieut. John Paul Jones, welcher wahrend des ersten Jahres des Revolutwnskrreges die Provldence- befeh ligte und den Engländern viel zu schaf fen machte, rettete sein Schiff vor der Verfolgung mehrerer Fregatten nur dadurch, daß er um emGerlNges schneller segelte, als letztere. Wäre die Provrdence" von den Feinden gekapert worden, so hätte - das folgenschwere Tressen zwisäen Bonbonune Richard und Serapis" wahrscheinlich gar nicht stattgefunden und der Krieg vielleicht eine andere Wendung genommen. Die Schnelligkeit seines guten Schiffes Reprisal- setzte den Capitän Henry Johnston im Jahre 1777 in denStand, den Engländern an ahrer eigenen Küste ru lgen Schaden zuzufügen, trotzdem die dortigen Gewässer von feindlichen Fahrzeugen sozusagen schwarmteir. Dasselbe läßt sich mit Rücksicht auf, die Schnellsegler Surprise", Lerinaton", Revenge-. Confederacy-, AlUance , Trumbull", Deane" und viele andere sagen. Während des Krieges von 1812 bis 1815 setzte allein die größere Geschwindigkeit die an Zahl geringe amerikanische Flotte in den Stand, sich nicht nur aus ostener ?ee zu behaupten, sondern den englischen Handel auf das Empfindlichste zu schädigen; dies geschah zu einer Zeit, in welcher Onkel Sam nur über 17 leiswngsfähige .Kriegsschiffe verfügte, während Englands Flotte über 1000 Fährzeuge zählte. Die Schnellsegler President", Ehe-seapeake-, Esse?-. Peacock". Wasp", Enterprise", Siren" und Adam" hetzten die Briten auf allen Meeren; Bemerkenswerth waren die Leistungen des letztgenannten Fahrzeuges. Nicht weniger als fünf, mal wurde-dasselbe von stärkeren englischen Kriegsschiffen vergeblich verfolgt. Einmal dauerte die Verfolgung 40 Stunden während. welcher es sich eben nur außerhalb ver Schußweite der feindlichen Geschütze zu halten vermochte, schließlich ntkam es aber doch. Mehrere amerikanische Kreuzer waren genöthigt. Alles. waS nagellos war. sogar' 'bie: Geschütze. unh Munition über Bord, zu werfen, um sich vor den verfolgenden Briten'zu.retten. Außerordentliches in dieser Beziehung leistete der. Master Commandant James Viddle mit dem Hörnet" im Jahre 1815. Nach Umsegluna'des Cap Horn wurde er drei Tage und drei Nächte von dem britischen Linienschiff Cornwallis", 74 Kanonen, verfolgt.' Biddle'sah' sich genöthigt, Munition, Geschüke, Säbel. .Enterbeile. Musketen, Hchmiede, ja sogar die Schiffsglocke über Bord werfen zu lassen;' das orverkastel mußte weggehauen werden und zeitweise mußte sich -die Bemannung 'auf: dem Quarterdeck

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uiüciixany ui uiugiru uicicu uuu bie Schnelligkeit des Schiffes zu erhöDer erfahrene Seemann operirte so slUf tk seine Verfolaer sckliekntx zurückließ und entkam. Die berühmte Konstitution- hatte , gimal ähnliche Abenteuer zu bestehen und jedes Mal hatten die Briten das Nachfehen. Vom Anlande. In Springfield. Jll., hatt: Frau Mary Knotts das Unglück, veuii Hantiren eines Kohlenölofens ihre Kleider in Brand zu stecken und lebensgefährliche Verletzungen davonzutragen. Der achtzigjährige R ev. Arthur Bradshaw, ein MethodistenGeistlicher in Sidney, im Couuty Champaign im östlichen Illinois, hcirathe vor einem oder zwei Jahren ein sechzehn- oder achtzehnjähriges Mädchen.. Die junge Frau wurde indessen ihres greisen Gatten schnell überdrüssig und ließ ihn im Stiche. In Folge dessen hat Rev. Bradshaw nunmehr gegen sie auf Ehescheidung geklaat. Das ColumbianLib"erty Bell Committee" in New York hat den Gebrüdern Gould ein hübsches Souvenir inGestalt eines Miniaturmodells der bekannten Freiheitsglocke - übersandt, die sür die Yacht Vigilantbestimmt ist. In dem beigefügten, vom 4. Juli datirten Schreiben feiern die sonderbaren Schwärmer die Söhne des Hexenmeisters der Wall Str. als große Patrioten, weil sie auf dem Meere einen friedlichen Wettkampf mit Alt-England führten und durch die Vlgllant neue Siege an das Ster nenbanner hefteten. Neulichhätein Sträfling in Joliet Gelegenheit gehabt, auf ehrliche Weise seine Kunstfertigkeit im Oessnen von Geldschranken zu bewelsen. Der in Wilmington in Will County in Illinois verstorbene George Stewart hinterließ mehrere tausend Dollars in baarem Gelde, in Werthpapreren u. s. w., die m fernem Geld schranke eingeschlossen waren, aber er vergaß, vor seinem Tode die zum Oess nen des Schlosses erforderliche Combi Nation mitzutheilen, so daß der Testamentsvollstreckev und Nachlaßverwalter Stewarts zu diesem wesentlichen, Theil des Nachlasses nicht gelangen konnte. In seiner Verlegenheit wandte er sich an den Zuchthausdirector Allen in Joliet und sandte auf dessen Rath den Geldschrank rn die dortige Strafan stalt. Der Schrank wurde einem der berüchtigtsten Geldschranksprenger des Landes, der .sich als Sträfling dort befindet, gezeigt und auf die Frage, ob er Geldschränke zu öffnen verstehe, erwiderte dieser: Das hat mich hierher geführt!" Nachdem er sich vor den Schrank gesetzt und den Thürgriff mehrere Male h:n und her gedreht hatte, begann er mit der Oeffnungsarbeit, welche zwar eine volle Stunde Zeit kostete, schließlich aber vollständig gelang. Die Bevölkerung der pcnnsylvanischen Stadt Germantown befindet sich über eine beklagenswerte Schiekaffaire in Aufregung. De? in No. 4923 Wayne-Straße wohnhafte Gypser James McHugh, der schon seit einiger Zeit dem Schnapssuff ergeven war, kam neulich Abends wieder ziemsich betrunken nach Hause. Kurz nach 8 Uhr verließ er seine Wohnung, um, wie er sagte, den No. 4931 WayneStraße wohnenden John Hunter aufzusuchen, gegen den er einen altenGroll hatte, und demselben, wie er drohte, einen Denkzettel anzuhängen. Hunter stand unter seiner Thür, als McHugh,' den Revolver in der Hand, die Straße entlang taumelte und auf Hunter zu zielen begann. Gerade' in dem Augenblick, als der Trunkenbold abdrückte, fuhr der -5 Jahre alte Samuel McClary. in No. 4933 Wayne-Straße wohnhaft, auf seinemTricycle vorüber. Der Schuß krachte und der Kleine fiel mit einem - Aufschrei des Schmerzes pon seinem Sitz. 'Kaum sah der Unhold das Kind stürzen als er die noch rauchende Waffe in die Tasche gleiten ließ und, so schnell ihn seine Füße tragen konnten, dje Straße hingblief, Wer immer 'in der Nachbarschaft den Schuß gehört hatte, lief herbei und beschäftigte sich mit dem schwer getroffenen, stöhnenden Kind, während dessen McHugh Zeit fand, zu entkommen. Man brachte das Kind so schnell als möglich nach dem Germantown Hospital, wo eine Untersuchung ergab, daß die Kugel die Magenwand durchbohrt hatte und daß wenig Aussicht vorhanden ist, das' junge Leben zu erhalten. Die inzwischen hrbeigeeiltenPol:zisten verschafften sich eine genaue Personalbeschreibung McHugh's, -die sofort an alle Polizeistationen der Stadt geschickt wurde,' doch ist es noch nicht gelungen, des Kerls habhast zu werden Man glaubt, daß er in Wayne Junktion'einen Zug bestiegen und die' Stadt verlassen hat. . Der große. Tunnel der East RiverLas Co. in New Jork, der vom - Fuße der östlichen 71. Straße nach Ravenswood.' Long Island City, führt, ist v. r einigen . Tagen vollendet worden. Seit Mai 1892 wurde von b:ln Endpunkten ununterbrochen Nacht gearbeitet, und endlich tras.. 1 700 Fuß von der östlichen -71; Straße und 800 Fuß von Ravenswoyd entfernt, die beiden Bohrmaschinen . mit - mathematischer . Genauigkeit r.lc orrt " i ' r. ! uujcistuuuct, ,uü llnillkn spaler krochen die Arbeiter von der Lcmg Jslinder Seite durch die Oeffnung und vereinigten sich mit den Arbeitern' aus der New Forker 'Seite. iDann begaben sich die 75 Arbeiter gemeinsam nach dem New Yorker Ende und stärkten sich durch einen kühlen Trunk. Seither ist, soweit die Ausgrabungen in Betracht kommen, die letzte Hand an den . Tunnel . gelegt ; worden. ':Die Arbeiten, welche zu verrichten waren, sind riesiger Natur. . . Zunächst , galt es. zwei 9 Fuß im. .Quadrat haltende Schachte am Fuße ..der östlichen 71. Str. und in der Gasanstalt zu Ra-

Schnell und dauernd find

von t. Jakobs Verrenkungen. Herr Charles Eberhard, MarketStraße, Laneafier, Pa., schreibt: Ich litt in Folge eines verrenktenFußeS die heftigsten Schmerzen. St. Jakobs Oel linderte die Schmerzen nacd der ersten Anwendung und heilte mich in kurzer 311t rollständig. Verletzungen. Ich verletzte mir den Rücken, schreibt Herr. Eharleö I. Heöley, Syracuse, R. S., und war nicht im Stande zu liegen, mußte sechs Wochen im Stuhle aufrecht sitzen. St. Jakobs Oel heilte mich dauernd. i l venswooö zu errichten. Durch oieie Schachte gelangt man mittelst angebrachte? Elevatoren auf den Boden des Tunnels, der sich an der New Jorker Seite in einer Tiefe von 135 und an der Long Isländer Seite in einer solchen von 147 Fuß befindet. Mit anderen Worten, die Schachte sind etwa ebenso tief, wie die East Niver Brücke in der Mitte hoch ist. Der Tunnel ist 2514.4 Fuß lang. 10 Fuß breit und 8 1-2 Fuß hoch und es wurden 216.000 Kubikfuß Fels ausgegraben, um den Tunnel herzustellen. Um den Arbeitern die Vornahme der nöthigen Arbeiten zu ermöglichen, wurde durch Röhren, die mit einer Luftpumpe in Verbindung standen und die jeden Tag verlängert wurden, frische Luft in den Tunnel gepumpt. Die Tunneldecke wird durch mächtige Stahlbogen gestützt, wo immer dies die Abwesenheit einer soliden Felsmasse nöthig macht, und 'der Fußboden wird mit Cement belegt. Von den' Generatoren in Ravenswood aus werden drei Röhren, von denen die ewe 48, die beiden anderen je 36 Zoll im Durchmesser halten, nach New tyoxt gelegt und sie werden dort die Leitungsrohren der East Rlver Gas Co. speisen. Von, kluSlanbe. Der Untersuchungsrichte? Welter, einer der angesehensten Richter in Paris, hat sich im Bote ve Boulozne eine Revolverkugel rn den Kops geschossen aus Schmerz über den Tod semer Frau. Das Kriegsgericht von Dlion verurtheüte den Infanteristen Jacob wegen anarchistischer Bemerkungen und Gutheißung der Ermordung Carnot's zu 60tägigem GesangNlß. E in K nabe in Langenoera bei Rleia batte auf dem Artllle rie-Schießplatze beim Kugellesen einen Äunder gesunden, den er in Geaenwar eines Freundes durch einen Hammerschlag zur Explosion brachte. Die Wirkuna war eine furchtbare. Der Knabe wurde sofort getödtet, während der andere so schwere Verletzungen davontrug, daß er kaum mit dem Leben davonkommen durste. Das Aluminium fang an, jetzt in Rußland eine eigenartig Verwendung zu finden, nämlich zui Mitra der Bischöfe. .Die Kason'sch. Kathedrale in Petersburg hat eine Aluminium-Mitra für den Metropollten Palladtus anfertigen lassen. ebenso der Kiew'sche Klosterhof für den Metropoliten von Kiew. Die Alu-minium-Mitra wiegt nicht mehr als em Pfund, wahrend die bisherige Bro-kat-Mitra 56 Pfund wog und zudem auch bedeutend theurer war. E s dürfte wohl noch nich dagewesen sein, daß die Bürger einer Stadt um freiwilliae Spenden zur, Beschaffung von Leinenröcken für diePolizeibeamten aufgefordert werden. , wie dies zur Zeit in Mühlhausen in Thüringen geschieht. . Ein Büraer MühlHausens" fordert im Jnseratentheil des dortigen Kreisblattes, des Mühlhauser Anzeiger" hierzu auf, um-den Polizeibeamten ihren schweren Dienst zu erleichtern". Die Expedition des Anzeigers quittirt bereits über 4 Mark. v:. oa.rjc-rr.. -': ' vlc Zlls eiuMsung von ?lnen?oaen für die Polizeibeamten" ihr übergehen woroen slno. -Zwischen Berlin. und Wien, bezw. München, sollen noch in viesem Jayre Fernsprechlntungen hergestellt werden. Die . Linie Berlin Wien wird voraussichtlich über Zossen, Pirna,'Gottleuba, Hellendorf, PetersWalde, Aussig und Prag geführt wer den und eine Länge von etwa 660 Ki lometer haben. Die' Linie BerlinMünchen soll über Bitterfeld, Leipzig unv turndera aeben, so dak lbre Ge sammtlänge der ersteren .nur. wenig nachstehen; wird. Als - Leitungsmaterial sind für beide als Doppelleitungen herzustellende Linien Bronzedrabt von 4 Millimeter Stärke n Aussicht ae nommen. In die Linie Berlin-Wien werden voraussichtlich Dresden .und Prag und ln die Linie Berlin-Müw chen Leipzig und Nürnberg als Zwischenstellen eingeschaltet werden. . ,,, . "." OebenkenOle, daß die WiSconson Central Bahn, unbedingt das Zutrauen deö Publikums besiht, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Milwaukee, St. Paul, MinneappliS und dem Nordwesten Ist und fernerhin ai die Pullman Linie zwischen. Chicago, Milwaukee, Ashland, Dnluth und Hn Plätzen am Superior See angesehen wird.. : Bedenken Sie ferner daß die WiScousin Central die bedeutendsten Vunkt, in Wisconsin berührt, mehr Geschäftsi.m. . ....:xi t. i piupc ctrcicji Ulv Ilgcno eine unsere Linie im Nordweften, daß der Svs--wagen feiner auSaeßattel ist als iraend einer. der anteren Linien. Mt weitere Auskunft als. Rat-' Routen, wenden, Sie, sich an den nachften'Ticke Agenten oder an

3aS. ?onb, Gen. Pass. Agent, Milwaukee WiS.

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Oek. Quetschungen. Ich batte mir den Daumen stark gequetscht, ichreibt Herr P. O.BoyIeS, Oberlin. Kan., und nichts brachte Linderung der Schmerzen, bis ich St. Jakobs Oel anwandte, welches in kur zer Zeit vollständige Heilung braäte. Neuralgie. Herr Julius Sbarnak. 97 VurlknS Str., Chicago, Jlls., schreibt: Meine Frau und mein Schwiegervater litten seit Jahren an neuralgischen Schmer zen, wurden jedoch durch die An wendung von St. Jakobs Oel vollständig Leheilt. Marktbericht. Who'lesalePreise. Sroceriek. Zuckn: Harter $5.41. Guter gelber $4.41. Gewobnl. selb t.? Z5. Kaffee: geröst. Banner, Lion und Java 2. 7oc (m 60 Pfd sacken) Capital 22c Pilot 22c Dakota 21e Brazil 21c Getr. Aepfel 6c Pfirsiche 14c Corinthen 5c Pflaumen 7c Aprikosen 16c Früchte und Gemüse. Aepfel per Faß $5.50 Citronen per Kiste $4 50 Orangen per Kiste $4 50 Kraut per Faß 65c Zwiebeln per Faß $2.00 . Stüben per Faß $1.50 Bohnm per Bushel $2.50 Kartoffeln per Faß $1.75Süß.Kartoffeln per Faß $3.25 Mehl. Winter.Weizen pat. $4.00 Frühjahr-Weizen pat. $4.V0 Winter ertra $2.50 Gewöhnliches $1.75 Roagenmehl $3 10 Hafergrütze $5.75 Butter, Eier und Geflügel. Butter, frische Country 10c. Eier, frisch, per Duy. 8c Qefc fäo3ntl ,r. 1 aic v .vv. iuHi. 4juyul V vn isUNY ; Sprmg ChickenS 12c ; ' tzäbne 3c : Turkey rnnrn oc; nren 4c; Vanie 53.V0 per S)uz Dr. I. Bühler, Wohnung : 120 OS McCarty Qtraße, Office: 77 Ost Market Straße. Evrech'Stunden in der Wohnung: 8 Uhr a 3 u,r aaim.: 7 9 Ubr bend. Sprechstunden in der Office: -10 Uhr Vorm und 4 s Uhr Nachm. Televbo!. Sprechstunden: Sonntag nur Volmittag. Dr. Wagner, Ofsiee: flo. 60 Ssi Shio Str. Osftce.tunden : lg Uhr ormtttaz,. Uhr achmittaas. ohg : Vr,dway fctarcUHU relepho M8. C. C. tcrt0, Deutscher Zahn- Aizt No. Sz Nord Pennsylvania Str. ird ixf Sans anactoaalt. Dr. I. Sl. Sutelisse, teslbasttat flfi aiiifAfiff.nA mit tahnn 5aue und mit schlecht,, und UrtnkranHeite. 72a. 95 Oft Market Ctrafet. pfflcetuabni : 9 bi, 10 Uhr Bonn. 3 Itl l onnlag, au,ame. Xtlt MV Ml CHAS. G. MüELLER, Deutsche Apotheke. Nachfolger von W. W. cott. Zlo. 667 Virginia Dvenue Ecke Coburn Str. Telephon 1747. Nachtaloike au der Seitentbüre. Mtitttt Tom nd Nacht lorafältiaaefüllt. ftrei blies eraaa DB. II. 8. CUÄXINGIIAM har s'ine Wohnung nach 392 Vellefontatnett r und seine Ofnce nach 77V Oft Sttarketstr. ver vreckstunden in felntr 9RoYinunt. 7ft 11fiv Vorm.. 1-2 Udr Nachm. Eprechstden in seiner Office: 10 11 Uhr A AC it 1 . a - rnirf Jra uqr ?cacom. un ? uyr oeno. Sonntag nur Vormittag Srechstunde. Televdone 1319. Dr.C. Schaeser, Qrzt und Chirurg, No. 43 Madison Avenue, nahe Morri Str. Sprechstunde: A-:0 Uirvkorge. i-4Uhr 7iaHjBxiiiagf, 71 urzr U.BCN. Telephon . Dr. BurShardt, Deutscher Arzt. Osftee und hnpng: No. SSS Süd Meridian Otr. Osftceetuuden : 8 bis Uhr cnn. l 11 t Uhr Nachm. I dt 8 Uhr dd. . Sonntag 8 ' vormittag. Televbo 80. ' Dr. PPAFF, Vssice: 134 Nord Pennsylvania Str , Osftee-Stunde von 4 Uhr ?!ach.' . No. 42ö' Madison Avenue.' - Stunde von 10 11 Ukr Börrn. ohug:l?7.ladamaftr...ckeertftr, IfltsBon I Jumee xv. ciMm. j oh 83. AN IDEAL. FAMILY MEDICI NEI For iBdigestloB. UUleuuie, Metck. Ooü.UyaUois Hm& CtmptexIoM. flB!re Hrtk. ul diaorden oX tb 6tomch, UmM Bowei?, ' . - EUR ANS TAßULES et gvnHy jtf prvmptlr - fers -t aieatioa soüow their us. Bold tT drassgiSt or eot tTmU. Box fTW).75a. cMTa For sr6 wnDliiMddma BIPAM CHKMIOAI. CO., WvTrk. HO WARD'S Damps Teppich Reinigungsanstalt . Ecke - St. Clairftr. k Canal. . Teppiche prompt aeretniat. wieder ie neu hergerichtet und gelegt aus kurze Nott, hin. Teppich werden eparirt uud obne sichtbar. aht angestückelt. Teppiche gegen sicher eingepackt.

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