Indiana Tribüne, Volume 17, Number 307, Indianapolis, Marion County, 26 July 1894 — Page 2

$ntana Tribüne.

Erscheint Taglich und SonntagS. T!e t2z!ic5e.Trlb2Rt-kostet durch den TrZge, 1) Cents per Woche, die SonntagSTribüne" I Ztnii per Woche. Beide zusammen 15 Cent oder kl Cent per Sttor.rt. Per Post lugesSUft in Oor uSbezahlung 5 per Jahr. Ossice : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, 3nd., 2G Juli 1894. Ter Augiasstall von New York. ?Trs Ytr Nnfs,,iiin,i?n oeZ Lexow-ComiteZ in New York, durch v i f 1 v v vv i 9wr "

-welche die entsetzliche Corruption der dortigen Polizei vor den Augen aller Welt bloßgelegt worden ist, haoen die Polizei-Commissäre nicht umhin gekonnt, mit der Processirung der Incriminirten endlich einen Anfang zu inachen. Von den zahlreichen angeschuldigten Polizeibeamten sind vorläufig nur vier herausgegriffen, nämlich Capitän Doherty sowie die früheren Wardmen" Hock, Mechan und Leoy. Daß die Angeschuldigten und die Ehrenmänner ähnlichen Kalibers nichts unversucht lassen werden, um sich in ihren Stellungen zu behaupten, selbst wenn die Polizeicommissäre was vielfach bezweifelt wird ernstlich vorgehen und keine Farce Znsceniren sollten, erhellt aus ihrer Taktik beim Beginn des Verfahrens. Ihre ' Anwälte producirten einen vom Richter Dugro von der Superior Court unterzeichneten Einhaltsbefehl gegen die sofortige Aufnahme der Verhandlungen. In Folge dessen mußte das Aerfahren sistirt werden, bis endlich Rickter Gildersleeve den Einhaltsbefehl aufhob. Dieser Zwischensall mag, wie die New Yorker Staats-Zeitung" bemerkt, einen Vorgeschmack von den Schwierigkeiten geben, die einer Reinigung des dortigen Polizei-Departe-ments im Wege stehen. Erfahrungsmäßig ist es fast unmöglich, das lumpigste Mitglied des Polizei-Corps hinauszuwerfen, ohne dadurch Procet herbeizuführen, die häufig zu Gunsten der Gemaßregelten ausfallen. Das wird schön werden, wenn man wirklich die compromittirten Officiere undMannschafien discipliniren wollte! Wenn nicht die Legislatur das Einmischungsrecht der Gerichte zu beschränken vermag und dies auch wirklich thut, so läßt sich da kein Ende absehen. Die gerade vor der Polizei-Com-Mission stehenden Officiere und Leute beschweren sich, daß die Commission oder der die Untersuchung leitende Commissär präjudicirt seien. Dies ist kochst interessant zu erfahren. Wenn die Commissäre dies wirklich wären, so ginge es ihnen gerade, wie jedem anständigen Menschen in unserer Stadt. Um-nicht gegen jene Polizisten präju dicirtzu sein, muß man entweder entschloßen sein, sie unter allen Umständ.'n weißzubrennen. oder muß man von den Verhandlungen vor dem Se-nats-Ausschuß nichts gehört haben. Es wäre sehr erfreulich, wenn die Po-lizeZ-Commissäre über die enthüllte Corruption höchst entrüstet waren und auf dieses Verfahren mit der festen Absicht eingingen, jedem compromittirten Mitgliede des Pclizei-Corps den Laufpaß zu geben. Dieser Entschluß brauchte sie durchaus nicht zu hindern, die Beweise für die Schuld der angeklagten Leute sorgsam abzuwägen. Nun glaubt kein vernünftiger Mensch, daß die Herren Martin & Co. die Polizei-Commissäre so dumm gewesen, die rings um sie her aufgeschossene Corruption nicht zu sehen; und deshalb wundert man sich jetzt zu hören, daß sie diese Corruption ehrlich austilgen und die Corruptionisten entfernen wollen. Man traut ihnen sogar die Fähigkeit dazu schon aus dem Grunde nicht zu.- weil sie gewiermaßen als Spießgesellen der angeschuldigten Leute gelten, wie aus den Enthüllungen über McClave's Stellen-Verkauf hervorging, und weil man voraussetzt, daß die Commissäre nichts ifjun jb'nnen, ohne sich der Rache von Mitwijjern ihrer eigenen Lumpereien auszusetzen. Schließlich ist das gnze Tammanysystem mit dem Mißbrauch der Polizei zu politischen Zwecten und mit der Ausbeutung gewisser 5ilassen durch solchen Mißbrauch so vkrwachsen, daß man einer Tammany-Polizei-Commission keinen ehrlichen Willen zutrauen kann, die Theilnehmer an jenem Mißbrauch zur Verantwortung zu ziehen und zur Bestrafung zu bringen. Wir thun jenes, offen gestanden, . nicht, baben das ganze Vorgehen der Commission von Anfang an für einen Schwindel gehalten und thun es noch. Was da hinter den Coulissen vorgehen mag, wissen wir nicht. Es sieht aus, als ob Martin & Co. ein paar der Corruptionisten zu Sündenböcken machen wollten und diese sich dagegen nach Kräften wehrten; doch dies mag

nur eine piegelsecyterel jem und mogen vielmehr Martin & Co. mit DoC . 1 o er - ri cc ou. unicc cince jjeae izazn und beide Parteien darauf aus sein. die Prozedur zu ersticken. Nachdem aber selbst Nichter Gildersleeve ihnen da,',u nicht behilflich sein mochte, wird es für sie schwer halten, in diesem Stadium noch eine gerichtlicheEinmischung zu bewirken. Es gibt wohl TammanyNichter genug, aber in dieser Periode der öffentlichen Meinung gegenüberzutreten, dazu mögen sie doch den Muth nicht recht aufbieten können, namentlich nachdem Richter Dugro sich in der Sache die Finger so übel verbrannt hat. keues NegierungsdepariemenN Die jüngsten Tagesereignisse in im serem Lande haben zeitweise die Aufmerksamkeit von einem Vorschlag abgelenkt, welcher m ruhigeren Tagen vielseitige Besprechung finden dürfte. Es handelt sich dabei nämlich darum, vi.' Verwalwngs Functionen unserer

'?un7k?rzztörung avermal? zu titusein durch Schaffung ein nationalen Gesundheitsbehörde, welche den übrigen Regierungszweigen an Macht und Rang völlig gleichstehen soll. Der amerikanische Aerzte - Verband befürwortet diesen Gedanken entschie-

von. und er erklärt, daß etwa die Hälfte unserer Todesfälle auf Krvlnkheiten zuruckzufuyren ler, weiche ieyr wobl verbittet werden könnten. TXls Studwm dieser verhlltbaren Krankheiten und die Ausarbeitung von Metho den, der Verbreitung derselben Einhalt zu thun, würde die ausschließliche Aufgäbe des nsuenReglerungsdepartemen: bilden. Vielleicht könnte ein solches Departement auch durch Ausdehnung seiner Thätigkeit auf das Veterinär - Gebiet dem Landwirthschafts - Departement einen Theil seiner ziemlich stark angewachsenen Arbeiten abnehmen, wod) auch ohne dies wäre sein Wirkungskreis bei ernster; Auffassung der gesteckten Aufgabe wichtig genug. PrakNjcyes könnte na urlicd nur mit ent prnyenoen Machtbefugnissen geleistet werden. n den oltlicden Staaten yat die e Idee bereits Anklang gefunden. Bei dem Geldmangel in der Regimentslasse", und der dem stark indwlduallNischen .uae. der noch immer durch d amerikanische Leben geht, ist frei-lich-das Wetter für die Ausführung dieses Gedankens nicht gerade gunjtig. Nevadaö singender Berg. Das von einem Bonanza Staat" zu einem Lumpenstaat" herabgesunkene Nevada mt wenigstens etliche Merkwürdigkeiten aufzuweisen, die nicht so weithin bekannt sind, wie sie es verdienten. Zu diesen gehört auch der musikalische oder singende Berg, tm Seitenstuck zu bett singenden Thalern in gewissen Theilen Europas. Dieser Berg, welcher unweit des Truckeeflusse und des PyramidenSees liegt, wurde zum ersten Male von weißen Ansiedlern im Jahre 1863 entdeckt, gelegentlich der Aufregung, welche damals über die rn der Umgegend gefundenen Bergwerke herrschte. Eine Partie' Metallsucher aus dem Comstock - District hatte am Fuße des Berges ihre Zelte aufgeschlagen, und wahrend mehrerer Abende glaubten die Leute geradezu, unter einem Zauber bann zu stehen. Jeden Abend nämlich, kurz nach Einbruch der Dunkelheit, wenn die Luft ruhig war, und Alles ringsum schwreg, hob ein geheimnißvolles Con cert n. Weiche Klänge slutheten unmittelbar aus dem Berae über das Lager dahin und schienen die ganze Atmosphäre erbeben zu machen. All mählich schienen diese Töne in der Ferne zu verklingen; dann aber begann auf einmal ein Geklingel, wie von vielen kleinen Silberglöckchen, und auf's Neue strömte dann die harmonievolle Musik aus dem Berge. Während des Tages dagegen ver nahm man von der geheimnißvollen Musik sehr wenig. Man aewann die Ueberzeugung, daß Windströmungen dieselbe keinesfalls verursachen konnten; eine andere Erklärung wußte man aber auch nicht. Eines Tages kamen auch einige Pmte - Indianer des Weges daher, und es stellte sich heraus, daß dreselben langst mit dieser Erscheinung vertraut waren und den Berg einfach als den singknden Berg- kannten. Aber auch sie konnten über die Ursache dieser schonen Frelconcerte keine Aus kunft geben. Das Interesse an diesen Vorgängen wuchs bei einigen der Leute dermaßen, daß sie zeitweise sogar das Metallsuchen darüber vernachlässigten und ihre meiste Zeit auf die Untersuchung der ergmusik verwendeten. Sie fanden, daß die ganze Oberfläche des Berges Mit dünnen flocken emes Karten Kry stallgesteins bedeckt war, und diese auch in großen Lagern angehäuft waren. Daher kamen sie endlich zu dem Schluß, daß die harmonischen Töne diesem lockeren Stoff entstammten, von welchem gewaltige- Triebschichten sich allmählich den steilen Bergrücken, hinab ihren Weg zu bahnen schienen, nach der Art von Gletschern. Diese Myriaden schreferartiger Geröllstücke mußten be! solcher Bewegung unzählige klingelnde Töne hervorbringen, welche sich sehr wohl für den aus Niger Entfernung Lauschenden zu einer Ar: Accorde der schmelzen konnten, die sich zuweilen auch wieder in ihre einzelnen Theile auslösten, t nachdem sich die begleiten den Verhältnisse ae-stalteten. ' Man hat bis jetzt noch keine bessere Erklärung dafür gefunden. Da die Erwartungen bezüglich des Edelmetall Reichthums der Umgegend sich nicht er füllten, so war der ganze District bald wieder menschenleer und ist seitdem nur noch von Wenigen gelegentlich besucht worden. So kommt es, daß der sinverschollen ist und Fremde nur manchmal noch aus dem Munde eines 01b Timers" etwas über dieses schone Natur - Phänomen vernehmen. Die letzten Alabamas. Der einst so mächtige Stamm der Alabama-Jndianer, welcher besonders im Anfang unseres Jahrhunderts viel von sich reden machte; ist nicht ganz ausgestorben, wie Viele glauben, son dern ein bescheidenerRest desselben lebt noch heute - im ostlichen Texas, im County Polk und der Umgegend, und führt sich im Allgemeinen sehr Muster t'ft auf. Diese Alabamas sind ein ganz inte ressantes 'Völkchen. Sie bilden einen Zweig der ehemals so großen CreekNation, doch untermischt mit einigen Muscogees und Coshattas, und sprechen drei verschiedene, wenn auch einander verwandte Sprachen. Die meisten verstehen die -Mobile-Mundart oder das Serviten-Choctaw", . das früher eine .ähnliche Rolle spielte, wie so lange Zeit das Französische in der europäischen Welt, nämlich als gemeinsame Verkehrssprache für die Rothhäute unter sich wie auch für ihren Verkehr mit den Weißen diente.

Ungefähr hundert 'beträgt die Iaht , der überlebenden Alabamas. ES sind, fleißige Landbauer geworden, die je-, doch ihre Produkte meist nur zu eigenem Gebrauch ziehen. Der Maiscultur

widmen sie sich mit Vorliebe, aber die meisten ziehen auchKartosfeln, und alle treiben Gemüsezucht und füllen iyre kleinen Dörfer mit Obstbäumen. Während der ganzen Landarbeits-Saifon bleiben sie daheim, und es kann keine emsigeren Leute geben, einerlei, ob sie für slck selbit oder in fremden Dien ten arbeiten, wo ihr Beistand überall geschätzt wird. Sobald aber Alles eingeerntet und unter Dach und Fach gebracht, und die letzte Ritze ihrer Speicher verstopft ist, damit nicht derKornwiewel eindringen kann. dann erwacht bei ihnen wieder der alte Jndianergeist in feiner ganzen Glorie! Sie gruppuen sich rn Jagdpartien gan nach arabischer Manier, nehmen Weib und Kind, Pferde, Zelte und Haushaltsgeräte mit, und sott gehts in die wilden Kiesernwälder.fern von ihren Ansiedelungen, oft an Flüs sen entlang durch dichtes Rohricht, welches selten oder nie von Blaßgesichtern durchstrichen wird. In den Lagerplätzen, die sie in der jungfräulichen Mldniß aufschlagen, führen sie vollkommen wieder dasselbe Leben.wie ihreVorfahren, als noch kein Weißer dieses Land betreten hatte. Ge wöhnlich kehren sie reich mit Beute beladen zurück und haben auch Hirschhäute u.Bärenfett zu verkaufen. Dann ergeben sie sich oft auch schrecklichen Feuerwasser-Gelagen.während sie sonst verhältnismäßig sehr nuchterneJndianer sind. i - Abgestufter Aerztetarif. Dr. Hamilton, der bekannte ehema' lige Generalstabsarzt in Washington, tritt neuerdings in einem amerikanischen Magazin entschieden dafür ein, daß unsere Aerzte allgemein auf einheitliche Gebühren verzichten und ein nach den Vermögensverhältnissen der Patienten abgestuftes Gebührensystem einführen sollten. Er begründet dies mit vielen schönen Worten über den hohen Beruf der wahren Aerzte, welcher nicht einfach geschäftlich behandelt werden dürfe, daher auch nicht dem allgemeinen geschäftlichen Zug unserer Zeit folgen sollte, welcher gerade in einer diesem Vorschlag entgegengesetzten Richtung gehe. Lohnarbeiter und Andere, sagt er. möchten immerhin Grund haben. auf einheitliche Preise zu dringen, aber die Aerzte sollten davon absehen und die Armen wenig und die Reichen viel zahlen lassen. Es bleibt abzuwarten, wie sich di Aesculapsjünger im Allgemeinen zu diesem Vorschlag stellen werden. That sächlich betreiben ja manche Aerzte schon längst ihre Praxis nach diesem Grundsatz. Hr. Hamilton gilt bei seinen Berufsgenossen, ungeachtet seiner qroßenFähigkeiten, für nichts weniger. als einen Idealisten". Welchen Grund mag er wohl gehabt haben, mit dieser Parole in die Schranken zu treten? UM Der BZoltke deS RebcllenheercS. Es erscheint zwar in mancher Bezie h'ung durchaus nicht angebracht, den berühmten schneidigen Conf'öderirtenGeneral Swnewall" Jackson mit dem deutschen Schlachtendenker Moltke a vergleichen. Aber in einer Hinsicht wenigstens war er ein vollkommenes seitenstuck zu Moltke: er war ein eben so großer Schweiger. Einer seiner alten WafTenaesäbrten Taliaferro, theilt hierüber neuerdings einem amerikanischen Magazm mit: .' Jedem, welcher mit Stonewall Jack son viel zu thun hatte, fiel seine auner ordentliche Schweigsamkeit auf, soweit die unleryaltung mit Anderen in Be1 -f L 4 r. m. iracyi ram. :a vm ein t einen ganzen Tag lang an seiner Seite ae ritten, und dieser Taa wird mir ewia in Erinnerung bleiben als einer 'der emiamsten meines Lebens, wenn auch Nicht als ner der uninteressantesten. ' Es war tm Sommer 1862 kur, na.k.dcm der Unionsgeneral McClellan seine Opelatwnsbasis nach demJames-Fluß-verleat batte. wo er durck sein. Kanonenboote , an HarrisonS Landung geoecn war. Genera! Jacksons Com mando war aus den Gebirgen nach ei nem gesunderen" Lager wenige Mei len nördlich von Rickmond Va..- ton legt worden, während Lee- mit dem Haupttheil der. Conföderirtenarmee noch immer dem Feinde gegenük erstand. Ich hatte in Jacksons Hauptquartier Dienst, und eines Morgens in aller Frühe erhielt ich Befebl. mein Vkerd zu holen und den General auf einem Nttt zu begleiten. Wie wir ruhig auf der Landstraß, dahintrabten, versuchte ich, eine Ünter Haltung über die aufregendenEreigniss, in Verbindung mit der gerade voThei durchaefochtenen schrecklichen Sieben, tags Schlacht anzuknüpfen. Aber es gelang mn absolut nicht, irgend etwas aus ihm herauszukriegen, als Köckstens manchmal ein lakonisches Ja" oder Nein". In meiner Verzweiflung ging ich dann auf gewöhnliche allgemeine. Unterhaltungsgegenstände, das Wetter u. s. w. über; da bekam ich jedoch erst recht keine. Antwort. Daher verfiel, auch ich in völliges Schweigen und eiiifchloß' mich... ohne besondere Aufforderung der -Mund nicht wieder aufzuthun. So ritten wir viele Stunden lang im Fuchstrab" dahin und waren gegen einander so stumm, wie Karthäuser - Mönche. Auf mit lastete das lange Schweigen wie ein Berg, und mein, Geist suchte irgend welche Bejchastlgung. Ich' beobachtete den, General genauer und bemerkte erst jetzt, daß er fast unausgesetzt mit sich selbst murmelte, gerade als ob er sich .mit.lrgend einer eingebildeten Person über - eine Frage der Feldrrrnkunft streite und sehr weit in seiner Meinung von seinem Gegenpart abweiche. Allmählich wurde diese seltsame Debatte immer öitziar. und dementsvre-

chend wurde das. Murmeln des Generals laäter und häufiger. Offenbar arbeitete das Innere des Generals mächtig, und er wollte sich darin von Niemandem stören lassen. Schließlich muß sein eingebildeter Gegenpart ihm

einen, gänzlich unhaltbaren Bor schlag gemacht haben, denn der General schrie geradezu: Nein, mein Herr, nein, nichts da!" Dabei machte er ein: Geberdö ungeduldigen heftigen Widerspruches. Die Physische Anstrengung, welche damit unvermeidlich verbunden war, schien ihn endlich aus seiner Wachtraumerer aufzurütteln. Sein Widerpart" empfahl sich, und Jackson wandte ich zum ersten Male mir zu und sagte, auf ein Farmhaus deutend, an welchem wir vorüber ritten, mit seltsam verändertem Gesichtsausdruck: Das ist ein schönes Sommerhauschen da drüben." Unmittelbar nach diesenWorten aber gab er seinem Roß die Sporen und sprengte auffallend rasch den Weg hinab, ohne sich darum zu kümmern, wie weit die Nachhut, ich selbst nämlich, zurückblieb. Es wurde dann kein einziges Wort mehr zwischen uns gewechselt, bis wir da Hauptquartier des Generals Lee, das Ziel unseres Rittes, erreichten. Ich vermuthe aber, daß General Jackson während des übrigen Rittes auf's Neue und erst recht tief in sein Selbstgespräch versank und sogar jene kurze Unterbrechung bereute! Dom Anlande. In Newark, N. , ist Herr Leopold Müller, einz Achwrtdvierzi ger", welcher Theil an der badischen Revolution genommen, im Alter von 9 Jahren gestorben. Als Endrksultat eines seit Jahren bestehenden Streites brachte der Bllle'thandler der Jron Mountarn Bahn in Little Rock, Ark., W. H. Howell, dem dortigen Pfandleiher Levy Storthy lebönsigefährliche Schußwunden bei. Vor- zwei Jahren strengte Storthy eine Scheidungsklage gegen seine Frau an und beschuldigte Howell, der Störer seines Familienglücks zu sein. Seit dieser Zelt standen die bei den Männer auf dem Kriegsfuß und bei einer jungst stattgehabten Begeg nung endete der Streit in der oben anaembrten Weise. Vordem Criminalgericht in New York hatte sich dieser Tage der Holzhacker Carl Strom darüber zu ver antworten, daß er der zwölfjährigen Mary Michner, der jugendlichen Toch ter des Schlächters Michner. zwei Ze hen abgehackt hat. Strohm war in einem dem Michner fchen Laden benach barten Stalle mit Holzhacken befchäf tiat. als das MädäVn sich zu ihm ge sellte und seinen von aller Bekleidung entblößten Fuß aus dasHackeklotz setzte. Strom hieß sie den Fuß hinwegnehmen wenn Du das nicht thust", fuhr er fort, hacke ich Dir den Fuß ab!" La chend erwiderte Mary, daß sie den Fuß nicht hwwegsetzen werde und im Augenblicke sauste Strohm's Axt nieder und schnitt ihr zw Zehen ad. Neulich wurde bei Cdwards, zwanzig Meilen unterhalb Red Cliff in Colorado, T. A. Hawley das Opfer seines eigenen albernen ?cyer zes. Er hatte nämlich in übermüthiger Laune eine Planke aus einer Brücke gerissen, über welche Mmn und Cla rence Fleick und William Burnison zu fahren im Begriffe waren. Als der Wagen auf der Brücke erschien, rief Hawley den Insassen zu: Ihr könnt nicht über die Brücke fahren!" Durch den Zuruf wurde das Pferd fcheii und schob den Wagen von der Brücke hm ab in's Wasser. Als Hawley sah, was er angerichtet hatte, sprang er ebenfalls in das Wasser und rettete das Mädchen, sodann schwamm er zurück. um dessen Bruder Clarence zu retten, aber beide ertranken. Burnison gelang es schwimmend das Ufer zu erreichen. Der Millionär W. F. Morgan in Newark in New Jersey, seine Frau und sein Kutscher sind- vom Thierschutzvereine der Thierquälrei, verübt - durch Stutzen der Schwänze der Morgan'schen Pferde angeklagt worden und werden sich auf diese Anklage nächstens vor dem. Polizeirichter zu verantworten haben. In Patterson in New Jersey mußte die Polizei neulich Abends ge gen die streikenden' Seidenweber in der Fabrik der Golden Rod Company in der Fultonstraße zum Schutze der an der Arbeit verbliebenen Arbeiter ' und Arbeiterinnen einschreiten. Die Ge sammtzahl der Streiker beläuft sich auf dmundvlerzlg. Sie standen am Donnerstag der vergangenen Woche wegen Ungleichheiten im Lohntans aus und neue Arbeiter nahmen ihre Stellen ein. Die Streike? waren , um Sechs -zur Stelle, um das Heraustreten der neuen Llute aus der Fabrik abzuwarten. Der Erste, welcher erschien, war Antonio Ccrrelaz er wurde von den Streikern überfallen, braun und blau geschlagei; und die Kleider wurden ihm vym .Leihe gerissen. Die Streikerinnen ständelj an der Spitze des allgemeinmAngriffsz sie bearbeiteten mit ''ihren Schirmen Kopf' und Rücken ihrer Opfer, bis diese laut zu schreien anfingen. Der Polizist Walker verhaftete die beiden Hauptanführer der Streiker, Henry Anderson und Joseph Cornlo.- Die Mädchen bettelten vergeblich um deren Freilassung und die Verhafteten wur den . am nächsten . Morgen von dem Polizeirichter mit Geldbußen belegt. "'. Durch den großen Erfolg seiner Milch-Niederlagen ermuthigt und angeregt, in seinem Philanthrop!schen Werke , fortzufahren, mit sterilisirter Milch den Krankheiten der Kinder nach besten Kräften entgegenzuwirken, hat Herr Näthan Straus in New gor! den Beschluß gefaßt, eine größere' Cknjral-Niederlage zu errichten. welche während des ganzen Jahres geöffnet bleiben soll. Im kymmenden! Herbst nachdem inzwischen ejn passender Platz gefunden sein wird, soll mit dem Bau bgonnen werden, der bei Beainn des nächsten Sömmcrs. also zu

BBR&ü&tt&S einet Zeit- zu der die Anforderungen an die Niederlage die größten sein werden, vollendet sein soll. Die Sani-täts-Behörde der Stadt New Jork hat die Bemühungen des Herrn Straus bisber auf das Beste unterstützt, und einer der Amte der Behörde ist täglich von 10 bis 11 Uhr Vormittags m jetzigen Depot auf dem Pier am Fuß der Ost 3. Straße stationirt. Alle Aerzte des Samtats-Departements haben Coupon-Bucher erhalten, und auf jeden Coupon wird entweder eine Flasche sterilisirter Milch oder ein Ionstiger Verkaufsartikel in den verschiedenen Depots gratis verabreicht. In den Depots der Parks in der unteren Stadt wird Milch, die bei eine? Temperatur von 180 Grad Fahrenheit sterilisirt ist, verkauft. Die fo zubereitete Milch ist vollständig frei von Balterien oder sonstigen schädlichen Einflüssen. ' Jasver Jennings, mn zu oerlässiger Kundschafter und Cowboy aus dem Cheyenne- und Arapahoe-Ge-biete, meldet den Ausbruch ernster Streitigkeiten zwischen den Rothhäuten und den weißen Ansiedlern, sowie daß die Letzteren sich auf einen plötzkicken Ausbruch von Feindseligkeiten rüsten. Die Zwistigkeiten. begannen bereits im April d. I. damit, daß zwei Indianer und einWeißer in einem Streite um Land getödtet wurden. Der Sitz der gegenwartigen Wirren ist der Weiler Redmoon im County Mills im Jndianergebiete, aber die Unzufriedenheit erstreckt sich auch über die Counties G. und Washita. Diese Gegend liegt im westlichen Theile von Oklahoma, ist eine wilde Gebirgsgegend und nur dünn besiedelt. In den drei genannten Counties sind dieRothhäute den Weißen an Zahl bedeutend überlegen, woraus sich die Besorgniß der Letzteren vor einem Jndianer-Auf-stände erkläri. Ansiedler aus der Umgegend von Redmoon haben . kürzlich 300 Winchesterbüchsen angekauft und sind entschlossen, ihre Heimstätten zu vertheidigen, ohne auf Bundestruppen zu warten, zumal die nächste Militärstation zwei Tagereisen entfernt belegen ist. Die' Indianer beanspruchen die Oberherrlichkeit über die dortigenLändereien und lassen ihr Vieh und ihn Pferde frei auf die Getreidefelder der Weißen lausen. "NTüf I i ch w vTi d c o t x 2 an dsitz von James S. McCoy in dem Township" Harrison, zehn Meilen k ? fW I . von Älncennes tm ounly nnor ln Jndiana belegen, ein Raub der Flam men. Die sämmtlichen Gebäude, bestehend aus dem Wohnhause, der Scheune, nebst Stallung, Schuppen und Vorrathshäusern, brannten sammt ihrem Inhalte ab. Der Scha den wird auf $30,000 geschätzt und ist nur zur Halste durch Versicherung ge deckt. Vermuthlich war di; Feuersbrunlt das Werk von Brandstiftern. ,,, Vom Auslande. I n Lübeck würde wegen KlndesmordeS die Hebamme Lang maak vom Schwurgericht . zum Tode verurtheilt. . Die Angeklagte hatte ein Kind von der unverehelichten Wich mann, das diese in ihrem Hause gebo ren yatte. tn einer adewanne -er-tränkt. Die unverehelichte Wichmann, welche dieBeseitigung des Kindes ohne Widerspruch hatte .geschehen lassen, wurde wegen Beihilfe zum Morde zu einem Jahre Gefängniß' und der Bräutigam der Wlckmann. der vor der Hebamme gewünscht hatte, .daß der liebe Gott das kleine Wesen gleich wieder zu sich nehmen möge" und ihr event, hundert Mark versprochen hatte, wegen Anstiftung zum Morde zu vie? Jahren Zuchthaus verurthettt. Die m richtsverhandlung ' nahm theilweise einen dramatisch bewegten Verlaus. H i a z i n t o w, der zwanzigjährige Seminarist, der im Juni vorigen Jahres durch mn Mlßlungenes Dolchattentat auf den Oberprolurator des hl. Synods, Pobedonos new. in weiteren Kreisen bekannt wurde,. ist soeben aus seiner Hast ent wichen. Hiazintow wurde als Geisteskranker bebandelt, gleich nach seiner Verhaftung .in der Hastlingsabthei lung einer Irrenanstalt in St.' Petersburg emgesperrt. - Mit dem Em tritt , der warmen . Witterung erwirkte Hiazintow sich die Erlaubniß, in öen hierzu bestimmten Stunden in den Gartenanlagen des Internates - mit den anderen Patienten lustwandeln zu dürfen, von welcher Erlaubniß er auch regelmäßig Gebrauch machte. So auch neulich Nachmittags. Als dann kurz vor acht Uhr AbendS. die übliche Re Vision der' Irrenanstalt erfolgte, stellte es sich heraus, daß Hiazintow fehlte. Natürlich wurde sofort alles - in Bewe-, gung.gesetzt.um des Häftlings habhast zu werden; allein die eingehendsten Nachforschungen ließen keinen Zweifel mehr darüber aufkommen, daß man es hier Mit einer geschickt vorbereiteten und ausgeführten Flucht zu thun hatte. . . . .. . . . W t a u ch i n China d i e Kunst nach Brot geht, erhellt aiiS des folgenden originellen Stelle der in Pe? kina erscheinenden Staats-Zeitung: Die Maler und Zeichenschreiber, meistens sehr anständige und . gebildete Menschen, die auS reiner Noth Kunst für Geld feilbieten müssen, haben bis Gewohnheit Jeden, der bei ihnen ein Bild bestellt, mag er-noch so niedriger Herkunst,- selbst ein einfacher , Kaufmann sein mit Euere Excellenz oder Herr Doktor Mzureden. Dies ist sehr zu beklagen, doch ist kaum eine AenderUng möglich.' Würden die Maler ihre Auftraggeber nicht in schmeichelhafter Weise anreden, so würden die letzteren einfach wegbleiben. . . D e n a r m e n Z a h n t e ch n ikern in Preußen, die bekanntlich bisher noch ' keine Bezeichnung für ihren Beruf gefunden haben, die nicht, gerichtlich geahndet .worden wäre, ist die Strafkammer zu Ovpeln zu Hilfe ge kommen, indem sie einen Herrn L., der zur Verantwortung ' gezogen werden sollte, weil er sich Dentist". Zahntechniker", .Zahnarzt-Assistent" genannt jarkWWMrr 8oi-

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iTiumriiM j. j .vkSimernumjtsssas

Dr. August Kamburaer

das große deutsche BlutrelnlgungSmittel gegen Blutkrankheitcn, Unvcrdaulilhkcit, Magenleiden, Leberleidcn, Dyspepsie, Ucbelkeit, Kopfweh, Schwindel, Billöse Anfälle.

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J THE CHARLES A. VCCELER C0- öTttlmvr,. UL

ladung Jayngeoltzaröeiier'' nrulirte. Nun wissen sie es doch! Nettet die Diebe! könnte man bei folgender Nachricht ausrufen. In 5tonstanz wurden neulich Abends mit Arsenik vergiftete Salatköpfe ausgelegt, um die Ratten zu" vergiften; am andern Morgen waren die Salat köpfe weg, aber nicht von Ratten gefressen, sondern von Dieben gestohlen. Die Schelle der Polizeidiener und die Dampfpresse der, Lokalzeitung arbeiteten um die' Wette, um die Spitzbuben vor Selbstmord zu behüten. JnHohnbach bei Colditz ist dieser Tage ein kleines Mädchen im Alter von anderthalb Jahren auf schreckliche Weise um's Leben g'ekommen. Als die Mutter, die Ehefrau des dortigen ZimmermannS Hentfchel, vom Wochenmarkte nach Hause zurückkehrte, fand sie ihr Töchterchen, im Garten in der Nähe eineS Bienenstocks mit dem Gesicht, auf der Erde liegend und über und über mit Bienen bedeckt vor. Die wüthend gewordenen Thiere ließen sich durch nichts vertreiben und ließen erst von dem Kinde ab, als die Mutter dasselbe in's Wasser legte. Wenige Stunden darauf verstarb jedoch die Kleine unter den schrecklichsten Schmerzen. Ihr ganzer Körper war dick aufgeschwollen von unzähligen Bienenstichen. Auch die Mutter ist bei ihren Bemühungen, ihr Kind zu retten, von den Bienen arg zerstochen worden. Der Trencsiner B a de -arzt Dr. Emil Fried wurde kürzlich von einem Detectiv nach Budapest ge bracht und der Staatsanwaltschaft eingeliefert. Die Verhaftung steht im Zusammenhange mit den Enthüllungen, welche in einem Briefe des angeblichen Kämmerers Freiherrn v. Traun enthalten waren. Der Beamte der Ungarischen Kommerzialbank ' Alexander Fried, ein Bruder des genannten Badearztes, hatte mittels Wechselfälschungen dieser Anstalt 30,000 fl. entlockt, und wurde zu fünf JahrenZucht Haus verurtheilt. In diesem . Briefe wurde der Versuch angestellt, den Fälscher zu entlasten, allein die weiteren Erhebungen ergaben, daß der Complice Fried's bei seiner verbrecherischen Handlung dessen eigener Bruder, der erwähnte Badearzt,. gewesen ist. . Was im Baierlande das Haberfeldtreiven ist. das ist im Bergischen das Rappeln", ein Volksgericht" über Ehebrecher. Auch jetzt haben sich inSolingen Hunderte an einer solchen Rappele: buherngt, indem sie wiederholt mit . Gießkannen, Blechtopfen, Topfdeckela und ähnlichen Geräthen vor das Haus des Angeklagten" zogen und dort einen Höllenlärm vollführten. Da die Polizei der Menge gegenüber nicht viel ausrichten kann, muß sie sich auf einige StrafMandate beschränken. Wenn ein Haufe auf der einen Stelle von der Polizei auseinandergetrieben . ist . bildet - sich ein anderer Hausen an einer anderen Stelle, um die Katzenmusik mit frischen Kräften fortzusetzen. Natürlich befinden sich unter der Menge auch viele bloß aus Neugierde, die, wie man dort zu sagen pflegt, gern ein Kerzchen brennen sehen". - InZupänje an dersla-vonlsch-bösmschen Grenze hat sich der Engländer Walter C. Miller, Direktor der dortigen Taninfabrik, des arößten derartigen,- Etablissements . Slavoniens, mit einentj, Rasir.r.esser den Hals durchschnitten. Miller, verÜbte die That aus Trübsinn, woran er schon seit längere Zeit litt. Aus guter Quelle verlautet, daß dem Universitätssenat zu Dorpat der Befehl des Ministeriums der Volksaufklärung zugegangen ist, vom Beginn des neuen Lehrjahres, d. h. vom August d. I. an, den Vortrag in allen Fächern, mit Ausnahme jener der. theologischen Fakultät, tn russtscher Sprache abzuhalten. Wenngleich die Russisicirung tn Dorpat sehr bedeutende Fortschritte gemacht bat und der größte Theil der Professoren der russischen. Nationalität angehorr. 'so giebt es doch noch immer unter den Medicinern und ebenso in anderen' Facultäten Deutsche. Diese Herren werden jetzt genöthigt sein, ihre Lehrstühle baldmöglichst aufzuaeben.' ;:t Oebenken Oie, . daß die WiSconson Central Bahn unbedingt daö Zutrauen des Publikums besitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen .Chicago, Milwaukee, St. Paul, j MinneapoliS und, dem Nordwesten ist und fernerhin, als die Pullman Linie zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen am Superior See angesehen wird. . . . . Bedenken Sie ferner daß die Wiöconsin Central die bedeutendsten Punkte in Wisconsin berührt, mehr Geschäftsplatze erreicht alö irgend eine andere Linie' im Nordvesten, daß der Speisewagen feinerauögeftattct ist als irgend einer der anderen Linien. ' gurweiter AuSkünfi als,-Raten, Routen, -wenden Sie siü an den nZck. ften Ticket Agenten oder an

2aS. Pond, Gen. Pass. Agent, Milwaukee WiS.

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