Indiana Tribüne, Volume 17, Number 307, Indianapolis, Marion County, 26 July 1894 — Page 1
W Lesen Sie die Offerte der Tribune" - für - Unsere Äleltausstellung ! kesen Sie die . Offerte der Tribüne" für Unsere Weltausstellung ! KWr O rlC s I o v y y W V w y y yy v y. y Jahrgang 17. Qfsiee: Ns. 18 Sud Alabama Mraße. No. 307 Indianapolis, Indiana Donnerstag, den 26. Iull WZ.
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Begrabnitz-Änzeige. D c Ä.erdizuvg dkS Herrn Sebastian Naab findet morgen Ztachmittzz um 2 tthr, ju f.z.ivi Lud Pennsylvania ctraä aai statt. Ö and: naö eingeladen. rr? Goorgo Serrmann Seichenbeftatter, Office : 26 Süd Delavarestr. etkll: IM, n, 124, 123, 128 Oft Pkttlßr lästau an. Cütn Xat uvd 3?at. Donnerstag, 26. Picknick Juli t3 deutschen Gärtner Vereins m Knarzer's Grove, Siiedseits Turn Verein ! (8 t o$t$ Sommernachls - Fest ! trn Phoßn ix-Ga rten ! am Donnerstag, den 26. Zuli S. Feuerwerk, Tanz. Vallon Auffahrten it. :c. Eintritt 10 6 e n ts. Eröffnung ! FairviewPark Es wurde eine Küche einzerchtet und Frau Sherman ist vorbereitet Besucher zu bedienen uch wurde am östlichen Eingang zum Par! ein Platz eingerichtet, ms Pf.ide angebunden werden können uid wird dafür nur der nsmi nelle Preis von 5 Cents für jede in dem Gefährt befindliche Person gerechnet. Großer Verdienst. Wer un seine Adresse lnsendet. dem senden wir per voit gcnoiw uttumt über ein gan neue elchaft. womit irgend ein Perion mann liten oder weiblichen (Äe,chlech:S aus edrlich Welse und ohne groye Ausladen und 2Z!ühe über Ia Touar ver canat verdienen kann, ohn eisen uadPeddeln. ein aenrschaftS'Hum 'andern ein drliche eschaf dressir:
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den 18 Juli 1894. I 5T,9,893 53
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! 300,000 00 93,475 87 223,700 00 t 3 00 2,069,116 86 $2,686,592 73 Otto N. Frenzel, Kassirer. Assistent - Kassirer. Editorielles. ' Von Chicago aus ergeht der Ruf nach Gründung einer neuen ArbeiterOrganisation, velche alle Lohnarbeiter ohne Unterschied deS Berufes einfchließen soll. Genau, welchen Zweck diese neu Organisation haben soll, ist nicht ersichtlich, doch scheint eS unS, daß sie die Möglichkeit an die Hand geben soll, nöthigensallS einen Generalstreik sämmtlicher Arbeiter des Landes in Szene zu setzen. Gegen die Organ:sation haben wir nichts einzuwenden, wohl aber gegen den Zweck. Eine Organisation für politische Zwecke ist am Platze, nicht aber eine Streikorganisation. Die neue Organisation soll den Namen American Labor Union ühren. Die Demoralisation innerhalb der demokratischen Partei übertrifft alleS, was in solchen Dingen noch da war. Wie Gorman hat noch kein Poitiker aus der Schule geplaudert, und mit dem Ansehen deS Präsidenten Cleveland ist es wohl für immer vorbei, vielleicht auch mit der demokratichen Partei. An den Angaben deS Senators Gorman ist nicht zu zweifeln. Solche Dinge sagt man nicht, wenn sie nicht wahr sind. Er sagt, die Tarifplanke von 1892, wie sie in der Chicagoer Platform angenommen wurde, war gegen die Ansichten ClevelandS und wurde von dessen Gegnern durchgedrückt; Cleveland aber, von dem man wußte, daß er mit der Platform nicht übereinstimmte, umging die Sache in seinem Anuahmeschreiben. Um die Unterstützung LouisianaS für seine Erwählung zu sichern, machte Cleveland Versprechungen bezüglich des Zollschutzeö für Zucker, und die Senatoren dpn Louisiana setzten daraushin ihren Einfluß für ihn in Bewegung. Während er demnach auf der einen Seite vor dem Volke für Freihandel, so zu sagen, agitirte, versprach er für politische Zwecke einen Schutzzoll auf Zucker, eines der noth wendigsten Nahrungsmittel. Wir haben eS hier mit politischer Ferkelstecherei und politischem Schacher zu thun, so daß Gorman, ein anerkann ter demokratischer Führer wohl von dem Schmutz und Unrath der Campagne von 1892 zu reden berechtigt war. So stürzen die Götters DaS Verfahren der Gerichtshöfe - v m er I. 5. gegen Vkv? uno eno,,en i vvm rechtlichen Standpunkte auS etwa? ganz Unerhörtes, alle Garantieen der Verfassung untergrabend und allen Rechtsschutz in Criminalsachen über den Saufen werfend. Wir stellen uns in der Beurtheilung dieses Verfahrens nicht etwa auf den Standpunkt, daß das Verfahren DebS gesetzlich erlaubt war, daS ist gar nicht nöthig. Wir kommenzu demselben Urtheil, wenn wir annehmen, daß eS gesetzlich ungerechtfertigt war. Wohl verstanden, wir lassen die Frage der Gesetzlichkeit oder Ungesetzlichkeit dieses Verfahrens ganz unbeantwortet, neh men aber an, eS sei ungesetzlich. Dann kommen wir trotzdem zu dem Schluss baß das eingeschlagene gerlchlllcye Verfahren ein solch despotische? ist, wie es sonst in keinem Rechtsstaat möglich I 5!- Verfassung oarantikt Je i
dem, der ein Vergehen oder ein Verbrechen begeht, einen ordentlichen Prozeß vor Geschworenen. Statt dessen aber wird hier ein summarisches Versahren eingeleitet, da? dem Richter
despotische Gewalt verleiht und die Herbeiziehung einer Jury nicht ge stattet. Wir meinen, daß wenn das, waS DebS that, von dem Gesetze verboten war, dann bedürfte eS weiter keines richterlichen Einhaltsbefehls. War eS aber nicht verboten, mit welchem Rechte konnte der Richter einen EinhaltSbe fehl erlassen, dadurch ein neue? Straf gesetz erlassend, und zwar ,n einer Form, die es ihm ermöglicht, unter der Fiktion der Mißachtung. deS Gerichtes ein summarisches Verfahren einzuleiten ? Das ist etwa? ganz Unerhörtes. Niemals kann eS im Sinne der Gefetzgeber gewesen sein, Nichtern eine solch despotische Macht zu verleihen. Dem gemeinsten Verbrecher gegenüber würde eS einem Nichter nicht einfallen, eine solche Macht auszuüben, obwohl eS mehr als wahrscheinlich ist, daß in diesem Falle daS Verfahren vom obersten Gerichtshose anerkannt werden wird, denn in solchen gesellschaftlichen Kämpfen giebt eS gewöhnlich kein Recht mehr, da entscheidet die Macht. Drahtnachrichten Inland. Wetteraußsichten. EtwaS wärmer, schönes Wetter heute Nacht und Freitag. SchisselS Wassertemperatur 82Grad. Die Tarisbill. Washington, 25. Juli. Die demokratischen Mitglieder deS Senats verbrachten einen zweiten Tag in.Caucuösitzung, vermochten aber nicht, sich zu einigen. Dennoch glaubt man, daß ein neues Konferenz-Comite eingesetzt wird und es noch gelingen wird, eine Tarisbill zu passiren. Der Hauptstreit zwischen dem Senat und dem Hause besteht in dem Streit um den Zoll auf Zucker, Kohlen und Eisenerz. Verschiedene AmendementS werden vorgeschlagen, und allerlei Propositionen werden gemacht, aber biS jetzt noch eine, welche die nothwendigen 43 Stimmen zur Passirung erhalten kann, und die Aussichten sind trostloser als je. Eine überflüssige Unter suchung Washington, 26. Juli. Der Präsident ernannte heute die ComMission, welche die zu dem Pullmanund dem Eisenbahn-Streik führenden Ursachen untersuchen soll. Die ComMission besteht auS dem Bundeöcommissär für Arbeit, Carroll D. Wright, dem Advokaten John D. Kernan von New Jorf und dem Circuitrichter Nicholas E. Worthington von Peoria, JllS. (Man scheint in Amerika zu glaben, daß hie Juristen die einzigen Leute sind, welche irgend welches Verständniß für öffentliche Angelegenheiten haben, während sie in Wirklichkeit am wenigsten davon verstehen. D. R.) .,!' Tagsatzung des n ord qm e r ikanischenTurntrbundeö. Denver, Sol., 25. Zuli. Die Tagsatzung deS nordamerikanischen TurnerbundeS nahm heute Beschlüsse an, in welchen gegen die Gesetzgebung zur Beschränkung der Einwanderung protestirt, in welchen Theilnahme für die Bestrebungen der arbeitenden Klas sen ausgedrückt und die Uebernahme der Eisenbahnen, der Telegraphen linien und her Bergwerke durch den Staat empfohlen wird. ,,. . DebS' Prozeß. Chicago, 25. Juli. Advokat Erwin, Anwalt für DebS und College hielt heute eine Rede, in welcher er die Richter in einer Weise angriff, daß Richter Woods vor Aufregung sichtbar zitterte und sich nur mit großer Mühe beherrschte. Er sagte,'die Arbeiter hätten Recht, wenn sie sich einer Verschwörung der Eisenbahnen nicht beugten, und die Nichter mögen entscheiden, wie sie wol len, aber hinter den Angeklagten steh daS Volk und dasselbe werde sich schon Recht zu verschaffen wissen. Richter Großcup weigerte sich, länger in dem Falle zu Gerichte zu sitzen, wei
vor seinem eigenen Gerichte die von der Grand Zury erhobene Anklage schwebe. .Da ferner der Amtstermin. deS Diltriktsanwaltes in einigen' Tagen ausläuft, so wurden die Fälle biS zum 5. September verschoben. DebS .und
College beriethen daraus mit ihren Anwälten,, und da die Richter hie Bürgschaft aus $7000 für Jeden red. zuten, beschlossen sie Burgscha.l zu stellen, waS auch geschah, worauf sie daS Gefängniß verließen. IH Fries war der P ? o f i t z u . klein. Washington, 25. Juli. Präsident Frick, der berüchtigte Leiter der Carnegie Steel Co., war heute vor dem Marine UntersuchungSkomite in Sachen der Panzerplatten - Betrügereien auf dem Zeugenstand. Auf Befragen deS Vorsitzenden CummingS gab Frick Auskunft über seine Beziehungen mit der Carnegie Co., die im Jahre 1888 begannen, und sagte, er sei überhaupt gegen daS Geschäft mit den Panzerplatten gewesen, da äugenscheinlich ein großer Prosit nicht zu machen gewesen wäre. Bei eine? Gesammtproduktion von 3,000,000 Tonö seien nur 5000 TonS für Panzerplatten produzirt worden. Man habe daS ganze Geschäft,. daS ja nur em unveoeulenves gewesen wäre, dem Superintendenten Hunsicker überlassen. Die Strafe habe, er für maßlos gehalten . und deswegen an Cleveland appellirt. Auch dessen Entscheidung könne . er nicht für gerecht halten Wenn die Kontrollbeamten hre Schuldigkeit gethan hätten, wären alle diese Geschichten nicht vorgekommen. Frick glaubt nicht, daß die Anzeige von Streikern auS Rache erfolgte, sondern ist überzeugt, daß nur Geldmacherei die Triebfeder sei. Der schwarze Tod i n C-h i n a. Washington, D. C., 25. Juli. Weitere Nachrichten : bezüglich der chwarzen Pest in China - sind in dem Marinehospital durch das StaatSdepartement gelangt. Gesandter Dunn schreibt unterm' 16. Juni von Tokio, daß die Krankheit immer weiter um sich greife. Den letzten Nachrichten gemäß kamen in Hong Kong biS zum 7. Juni über 1300 Todesfälle vor, auch waren mehrere Europäer gestorben. Sin kleiner Prozentsatz der Betroffenen nur kam mit dem Leben davon. Am 22. Juni schrieb der Gesandte, daß die Epidemie etwas nachgelassen habe und fugte gleichzeitig eine Venachrichligung der japanischen Regievung bei, welche die Regulirung aller Schiffe von den Ver. Staaten, die aus cholerainsicirten Häfen kommen, verügt' Charles Derby jun., Secretär der Legation in Peking, sagt, daß die Pest große Aufregung verursacht und daß Vorsichtmaßregeln getroffen wurden, sie pon noch nicht betroffenen Orten fern zu halten. In Hong Kong kommen täglich etwu 40 bis 50 Erkrankungen vor mit etwa 70 Prozent Todesfällen. 3n Canton sind etwa 5000 Todesfalle bis zum 8, Mai gemeldet worden. Dort wurde auch eine eigenartige und echt chinesische Methode zur Abwehr der Pest angewandt. Ein Wahrsager hatte be kannt gegeben, daß die Seuche mit dem Frühjahr weichen würde und daraus hin machten die Bewohner Canton'S, um die Götter der Krankheit irre zu führen, den ersten Zag des vierten MondeS (5 Mai) zu ihrem Neujahrs tage. Alle Ceremonien, mit denen dieser Festtag gefeiert wird, fanden gewissen haft statt. Die Lokalbehörden wirkten sogar bei dieser Farce mit. Sine Neu jahröfeier, während der Tod. seine reiche Ernte hielt, machte einen etwas grausigen Eindruck. . IM Mord und Se lb stm o r d. New Aork, 25. Zuli. Weil die Eltern der hübschen Camilla Blasis dem Mädchen nicht gestatteten, Gui seppe Castilino, einen Stiefelwichse?, 19 Jahre alt, zu heirathen, erschoß ex das Mädchen heute Abend und machte dann seinem eigenen Leben durch einen Schuß in den Hals ein Ende. Die Tra gödie ereignete sich in dem zweiten Stockwerk deS Heim? . des Mädchens Bla'siS ist ein wohlhabender Frucht Händler und das Mädchen, Camilla, 14 Zahre alt, sein einziges Kind. . Vor kaum einem Zahre wurde Gui
seppe mit Camilla bekannt und frug
dann die Eltern um die Erlaubniß das Mädchen heirathen zu dürfen, aber sie verweigerten ihm die Tochter, weil er zu arm sei. Guiseppe sagte, er würde nach Jta lien gehen, um seine Lage besser zu ge stalten, aber er kehrte vor einigen Mo naten ärmer als zuvor nach New Bork zurück. Wiederum bat er um die Erlaubniß dem Mädchen die Cour zu machen, aber er wurde abgewiesen. Heute Abend nun, als Camilla in ihrem Zimmer war, erkrachten mehrere Schüsse und als die Eltern kamen, fanden diese sie in ihrem Blute vor. Ein Schuß durch's Herz hatte ihrem jungen Leben ein Ende gemacht. Gui seppe richtete - dann in Gegenwart der Eltern deS Madchens die Waffe auf sich und sank tödtlich getroffen zu Bo ben. !- Ausland. Die Verlobung des Zarewitsch aufgehoben. Berlin, 25. Juli. Die KreuzZeitung meldet, daß die Verlobung deS russischen Großfürsten - Thronfolgers mit der Prinzessin Alix von Hessen rückgängig gemacht worden ist. London, 25. Juli. Hier wird der Nachricht von der Aufhebung der Verlobung des Czarewitsch kein Glauben geschenkt. Aus Levis aus der' Znsel Wight wird gemeldet, daß der Zarewitsch auf der kaiserlichen , sacht ' Polarstern die Heimreise angetreten hat. ,," G l a d st on e augenkrank. yondon, 25. Juli. Gladstone's beide Augen sind- erkrankt und es ist Gefahr, daß er erblindet. ,,, Cholera i n B e l g i e n. . L ü t t i ch, 25. Juli. Seit Samstag wurden acht neue Erkrankungen und vier Todesfälle in Folge von Cholera berichtet. --- Der Streit um Korea. Shanghai, 25. 3uli. ES wird berichtet, baß 12,000 Mann chinesischer Truppen in Korea landeten. St.Petersburg, 25 Juli. Die Növoe Vremya" sagt, daß Rußand nicht gleichgiltig zusehen könne, andern sich aus die Seite China? schlagen sollte. ' ClHissSnachrlHten. Angekommen in : . . London: Richmond Hill" von New Aork. Lizard: Passirt: Columbia" von New Aork. Hamburg: Baumwall" von Montreal.. General.'Agentur. Feuer-Bersicherua, Collektion von Miethe, Geld an- und auözuleihen. SchtssSscheine, Reisepässe, Vollmachten und Erbschaftserhebungen. .Metzger GrundelgentbumöAgentur. Ergründet 1863. Hiesiges. Frau Heßling geb. Metzner hat - eine von Dr. Pfaff vollzogene KrebSoperation glücklich überstanden. ET Coroner Beck will nach Ablauf seines Amtstermins mindestens ein Jahr in Deutschland zubringen. In Greenöburg find die Fi liale und der Eiskeller der JndplS Brewing Co. gestern ein Raub der Flammen geworden. DaS ist der dritte Brand in Jahresfrist. Ob es Jude. Seide oder CbriS. ein Jeder gern guteö Brot, Pumpernickel und Sträußelkuchen ißt, wie man stets sniqversmmtvel erny.Thau, 81 Soöbrook St? tzder am östl. Marktftand No. 123 und U4 C-T Zum Nachlaßverwalter des 3ohn P. HaaS, der sich wegen Untreue seiner in Deutschland weilenden Ge liebten erhängte, wurde Geo. Grinsteiner ernannt und unter $300 Bürg schast gestellt. C7 Der Südseite Turnverein hält heute Abend- im Phönix Garten ein Sommernachtsfest ab. Der Phönix Garten ist ber besteingerichtete Platz in der Stadt und da. sü? alle möglichen Amüsements gesorgt ist Feuerwerk, Ballonauffahrt, Musik Tanz etc. so sollte der Besuch eln recht guter sein.
WO Heute Abend findet die La-
ternenparade der Radfahrer statt. Die Räder werden alle hübsch dekorirt sein. Die Arrangements für die Rennen am Freitag und Samstag sind alle getroffen und sollten dieselben von dem Publikum gut patronisirt werden. EXT Der .Stadtrath unseres Nach barstädtchenS West Indianapolis nimmt Angebote für daS Beschneiden und Säubern der Schattenbäume längs der Hauptstraßen der Stadt entgegen. Ein weißlicher Pilz richtet nämlich na mentlich aus den Ahornbäumen seine Verheerungen an, und wenn nicht bald etwas .dagegen geschieht, gehen die schönen Bäume zu Grunde. Modernisirte Apostel sind die Evangelisten, die in ihrem eigenen Ei senbahnwagen, worin sie schlafen, wohnen, essen und trinken, daö Land durchreisen und sich zur Zeit in unserer Stadt befinden. E. F. Goss und 3ohn P. Quinn sind die Leiter deS Ganzen. Sie predigen Enthaltsamkeit von geistigen Getränken und namentlich von Hazardspielerei. WZF Charles JoneS und Woodley SimmonS, beide farbig und in Diensten der Western Paving Co. hauten sich gestern Abend über irgend etwas das Leder voll. JoneS erhielt von SimmonS mit einem falSRem einen Schlag an den Kopf, so daß die entstandene Wunde zugenäht werden mußte. Verhaftungen fanden nicht statt. . . . Dieieniaen, welche noch PortsolioS wünschen, sind ersacht, baldigst vorzusprechen, da wir den Verkauf derselben in Kürze schließen werden. DaS Testament von Eliza Bailey wurde gestern bei Gericht deponirt. Ihr ganzer Nachlaß wird an Theodore C. Whitcomb zur Verwaltung übergeben werden und ihr Gatte. Robert Bailey, kommt in 'den 'Genuß aller Zinsen. Nach dem Tode ihres Gatten soll das Vermögen de'mSohne der Erblasserin, Samuel F. Bailey, übergeben werden. EP Der Coroner und Dr. Cary haben die tödliche Wunde deS von Robb ermordeten Eli Wilson unterucht. Sie fanden die Revolverkugel im Rückenmuökelfleisch unter der achten Rippe fitzen. Die Kugel war in die linke Brust gerade über der vierten Rippe eingedrungen, war mitten durchS Herz gegangen und hatte noch den linken Lungenflügel durchbohrt, bis sie sich im Rücken festsetzte. Der Coroner untersucht augenblicklich den Mordfall Robb-Wil-son. Die Anwälte deS Charles Robb, deS alten Negers, welcher am Dienstag Abend seinen Nachbar und Miether Eli Wilson wegen einer Bagatelle erschoß, nämlich W. F. A. Bernhamer und I. F. Hill erwirkten bekanntlich deshalb einen Aufschub deS VorderhörS bis zum 1. August. Die Zeugenaussagen werden jetzt vom Coroner zu Protokoll genommen und später als Basis der staatsanwaltlichen Verfolgung dienen. Soweit dieselben bekannt sind, läßt sich daraus entnehmen. daß Robb wohl kaum der Todesstrafe entgehen wird. Phönix Garten während der Sommermonate sindet in diesem geräumigen schönen Vergnügungslokale jeden Donnerstag Abend ein großes Instrumental-Konzert statt. . Tlyo Cordial. Gin vo?züglicheS Mittel gegen UnVerdaulichkeit, Magenbeschwerden jeder Art, Lungenleiden, La Grippe ie. Iür Erwachsene d Kinder. Besonder für den Samt ltengebrauch zu empfehlen, gadri tirt von mi ffOöil CSH. ZOEFFEH, (Nachfolger von Soepper 3t Watermann.) Wholesale-Handler in WhiökeyS c. No. 35 Ost Mailand Straße. IS in allen votbeken und feinen Wirtk schalten zu haben. .
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