Indiana Tribüne, Volume 17, Number 306, Indianapolis, Marion County, 25 July 1894 — Page 2

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Jndisna Tribiwe. Erscheint Täglich und SonntagS. Tte taglifle Irldüne- kostet durch den IrSgft LlÜent per Voche, die SonntagSTrtbüne- 5 ZenlZ perWockk. Beide zusammen 15Gnt8 odet 65 Cent perMonat. 3fvcUaf'tlf?t tn Bor uSbezahlung T per Jahr. Office :No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 23. Juli 1854. Jndlanersprachetk. : Es dürfte kaum allgemein bekannt sein, allein es ist nichtsdestoweniger eine Thatsache, daß es in Nord-Ame-rika, nördlich vom Rio Grande, nicht weniger als 55 Jndianersprachen gibt, welche vo-z einander so grundverschieden sind, wie Deutsch von Chinesisch, und welche in über 500 Dialetten gesprachen werden. In mehr als der Halste dieser Dialekte sind Bücher gedruckt worden, von denen die vollständigste Collection sich im Besitze des Ethnologen James (5. Pilling in Washington befinden dürfte. Nach dem Dafürhalten von Gelehrten ist auf unserem Kontinent das erste Buch um das Jahr 1539 in der Stadt Merico in der Nahaatl"Sprache gedruckt worden; daß die erste amerikanische Bibel in einer Jndianersprache lergestellt war. ist bekannt. Es ist das die berühmte Eliot-Bibel. von welcher das neue Testament zu Cambridge im Jahre 1661 erschien, während das alte Testament um zwei Jahre später vollendet wurde. Von dieser Bibel wurden nur 40 Abdrücke gemacht und ein gut erhaltenes Exemplar derselben wird heute mit $2Q00 bezahlt. Im Uebriqen wird die Sprache, in welcher die Eliot-Bibel gedruckt wurde, heute nicht mehr gesprochen. Westlich von den Rockn Mountains wurde im Jahre 18.i9 das ersteBuch in der Sprache der Rez Perce gedruckt; dies war ein Lesebuch für Jndianerkinder und wude dasselbe auf einer Presse hergestellt, welche Missionäre von den HawaiiInseln nach Clearwater. Jdaho. gebracht hatten. Das erste Buch i der Siouz-Sprache war ein Lexikon derselben, das Werk der Bundes-Officiere Hyde und Starring. Den Winter des Jahres 1866 mußten beide im Fort Larainie. Dakota, zubringen, und um sich die entsetzliche Langweile zu vertreiben, unternahmen sie die mühsame Arbeit unter der Mitwirkung eines Dolmetscher und mehrerer intelligenten Indianer. Soldaten des Forts dienten als Schriftsetzer, und aus einer plumpen Handpresse wurden 50 Exemplare gedruckt, von denen nur noch zwei er stiren. Ein Halbblut-Cherokee Namens Se-qou-yah ist der Erfinder des Alphabets oder vielmehr der Silbenzeichen der Sprache dieses Stammes. Er fand, daß dieselbe 68 Silbenlaute hatte, und diese stellte er dar mit eigens erfundenen Zeichen sowie mit umgekehrten Buchstaben der englischen Sprache. Dieses System ist heute unirr den Cherokees allgemein im Gevrauct) und so leicht zu lernen, daß ein Eherokeekind sich dasselbe in hochstens drei Monaten aneignet. Bücher undZeitungen werden in demselben gedruckt. Im Jahre 1840 stellte der unter den Cree-Jndianern als Missionär wirkende Rev. James Evans ein ver-besserte-phonetisches System her. dessen Zeichen aus Kreisen. Quadraten und Theilen derselben bestehen. Mit vieler Mühe schnitzte Rev. Evans die Zeichen aus Holz und gost dieselben, dann aus dem Blei vonTbeekisten, das ihm die Beamten der Hudson Bay Company geschickt hatten. Mit einigen Modisicationen ist dieses System heute nicht nur bei den Crees, sondern bei zahlreichen anderen Stämmen des Rordwestens im Gebrauch. Chinook" ist wohl der merkwllrdigste Jargon, der in dem dünn beste delten Rordwesten bis Alaska als all gemeine Aerkehrsspcache dient, für welches ein halbes Duzend verschiedener Jndianersprachen. und Fragmente von Englisch.Französisch sowieDeutsch die Elemente für dieses Kauderwelsch geliefert haben. Ein französischer Priester in Kamloops. Briiisch-Columbien, welcher als Missionär in einem Territorium von mehr als 500 Quadratmeilen Größe wirkt, publicirt ein Drittel seiner Zeitung ..Waswa" LSchriin in diesem Jargon: für die beiden anderen Drittel benutzt er stenographische Zeichen und Englisch. Die Zeitung, welche auf blauem, weißem, gelbem, grüne u.s.w. Papier gedruckt wird, enthält Neuigkeiten aus den Missionen und Ansiedlungen. PredigUn, Gebete u.s.w. und wird von dem Priester unentgeltlich vertheilt. Die ersten Anfänge des Chinook" werden auf die Abenteurer Lewis und Clark zurückgeführt, welche die ersten Weißen waren, welche die Pacificküste besuchten und denen später die Männer von Hofin Jacob Astor's PeU-Comvaanie folgten. An 20 Jndianerstämme, deren sprachen von einander grundverschieden sind, und alleHändler bedienen sich dieses Jargons. Die Weißen werden in demselben in Wo-hars" und Goddams" getheilt, und zwar bezeichnet das erste Wort Fuhrleute und das letzte Gentlemen; eine allgemeine Bezeichnung für einen Weißen i Boston". Der Ethnologe Pilling, der bereits eine Anzahl von Werken über Jndianersprachen in den Vereinigten Staaten und Canada veröffentlicht hat. arteilet zur Zeit an einem Buche über die Navatk-Sprache. UnserAuöfuhrhandcl. Mit berechtigtem Stolze weisen die Engländer aus die gewaltige Ausdehzmnz ihres Ausfuhrhandels hin. In den Ländern, welche von ihm, in commercieller Beziehung, abhängig sind. geht die Eonne niemals unter, sagt John Bull.Wird Onkel Sam ßv&

siliM in lic Xteitf lomliun. VijTft stolzen Ausspruch zu thun? Vorläufig rechtfertigt unser Ausfuhrhandel dies noch nicht, doch kann mit Genugthuung constatirt werden, daß derselbe in stetiaer Zunahme beariffen ist, wie-

wohl England und Deutschland noch in zahlreichen Ländern dommiren, welche, ihrer Lage wegen, ihre Waaren von uns beziehen sollten. In dieser Hinsicht sind in erster Reihe die südund mittelamerikanischen Staaten zu nennen. In dem Julihefte der Consularberichte befinden sich interessante Mittheilunqen und beherzlgenswertye Empfehlungen unseres Consuls in Montevideo, Herrn Edgar Schramm, welcher der Ausdehnung unserer Handelsbeziehungen große Aufmerksamkeit chenkt. Semem Dafürhalten nach önnten für zahlreiche Erzeugnisse unserer Industrie in Argentinien, Brallien. Uruguay, Paraguay u. s. w. gute Märkte geschaffen werden, wenn unsere Kaufleute und Fabrikanten die Bedürfnisse dieser Länder mit Auf nerksamkelt und Geduld studlren wurden. Dem amerikanischen. Kaufmann und Fabrikanten, .sagt . Consul Schramm in seinem osficiellen Bericht, scheint nichts daran zu liegen, eincn Markt, der sich für sie selbst, und für das ganze Land sehr nutzbringend erweisen wurde, zu erobern und zu beHäupten. Offenbar Ziehen sie vor. mit dem Zeitpunkte in welchem sie auf diesen Markt kommen, so viel als nur irgend möglich herauszuschinden.und aus diesemGrunde kommen sie denBedursnissen dieses Landes nicht entgegen. sondern sie erwarten, daß die hiesigen Kaufleute die Waaren kaufen. ot sie dieselben fabriciren oder vorräthig haben. In anderen Worten, die einen kanischen Kaufleute wollen sofort ernten. ohne zu säen und das Wachsthum sowie das Reifen der Frucht abzuwarten. wo die europäischen Kaufleute seit Generationen Samen ausgestreut haben. deren Fruchte sie zetzt ernten. Ern Haupthlndernlß, welches dem Absatz amerikanischer Waaren inSüdAmerika entgegensteht, erblickt Consul Schramm m dem Mangel guter Dampferverbindungei und dem Fehlen amerikanischer Banken. Alle Zahlungen für amerikanische Waaren müssen durch englische Banken gehen, welche sehr hohe Raten berechnen. Die Englander controhren in den meisten Häfen Süd-Amerikas eben Alles. Als zungst unsere Kriegsschiffe Charles ton", Newark", Allfcrn" und Jantic" im Hafen von Montevideo lagen, mußten sie Kohlen von den Engländern zum Preise von $9.50 pro Tonne kaufen; daraus geht hervor.daß selbst die Bewegungen unserer Marine in süd-amerikanischen Gewässern zum Theil von den Englandern abhängig sind. Englische Kausleute haben in allen süd-amerikanischen Häfen eine solche absolute Controle über en Kchlenhandel. daß sie ein französisches Syndicat. welches in Montevideo Kohlenlager etablirt hatte, durch Unterbieten aus dem Markte trieben urid ruinirten. Consul Schramm weist darauf hin. daß die Bundes-Regierung amerikanischen Händlern einen Impuls zum Export amerikanischer Kohlen geben und unsere Marine von den Engiändern unabhängig machen könnte.wenn sie für ihre Kriegsschiffe nur amerikanische Kohlen von amerikanischen Händlern kaufen ließe. An sonstigen Jndustrieprodukten.für welche inSüdAmerika sich neue Märkte erobern lieben oder der schon bestehende Absatz erhöht werden könnte, nennt er Baumwollenwaaren, Farmutensilien. Werkzeuge. Maschinen. Oefen. conseroirtes Gemüse und Obst. Farbwaaren. Lampen. Whisky. Schinken, Pianos. Orgeln. Möbeln, Wagen. Leder. Tabak, Tapeten. Papier u. s. w. Hier dürfte es am Platze sein, an der Hand der osficiellen Ausweise einige detaillirte Mittheilungen über den Import- und Exportverkehr mit einer Anzahl transatlantischer Länder zu machen. Aus Uruguay, in dessen Hafen Montevideo HerrSchramm stationirt ist, bezogen wir im verflossenen Jahre Waaren im Werthe von 623,000, während unser Export dorthin nur auf $960.000 bewirthet wurde. Unser Gesammtverkehr mit Bolioia repräsentirte die lächerlich geringe Summe von $29.000. Nach der Türkei sandten wir Waaren im Werthe von $45,000 gegen eine aus $2.200.000 bewerthete Einfuhr; die Schweiz bezog für $7,390 aknerikanl sche Waaren und sandte uns solche jm Werthe von $16,000,000. linier Ez Port nach dem französischen West-Jn-dien stellte sich auf $8.300. der Import von dort auf $1,800,000. Die mei sten Waaren beziehen wir aus Eng land. Deutschland, Cuba, Brasilien, Frankreich und Canada. DurchdenGenukvon Eiscream sind in West Union, zehn Meilen südlich von Marshall. Jll., etwa dreißig Personen vergiftet .vorden. Frau R. L. Donham erlag den Wirkungen des Gifts und drei anderePer sonen schweben ftpch in Lebensgefahr. Die übrigen dursten sich aber sammt lich wieder erholen. Vermuthlich ent hielt die Milch Gift, die i einem Gefaß mit kupfernem Boden aufbewahrt worden war. In Verzweiflung über ein unheilbares Leiden hat der sud westlich von Winchester, Jg., wohnhaste Robert Crabtree Selbstmord be gangen, indem er sich eine Flinjenkuael durch den Kops zagte. Anden Selbstmord seines Gaules glaubt ein Fuhrmann in Passate, N. I., und zwar in Folge der Hitze. Es sei offen gelassen, ob der Fuhrmann solches in Folge der Hitze glaubt, oder ov der (saul in Folge der Hitze Selbstmord verübt hat; jedenfalls ist das unbeaufsichtigt gelassene Thier mit dem Karren nach dem dortigen Caiul gelaufen und hatte den Kopf unter Wasser gesteckt, pls sein Hüter den Durchbrenner tbtn einholte. Ein Gehirnschlag muß nun das Thier getroffen haben, denn es kam nickt mehr lebend aus dem Wasser.

täuZiäSrTJMm'

Sine ileticisüsc Sitb'Ä veü äfoh len x&ngie Das Broieci der New flor! & Phi ladelphia Traction Company, diese beiden Städte mittelst einer elektrischen Bahn zu verbinden, befindet sich auf dem besten Wege, vollendet zu werden. Inter Einreichuna. der Plane, foulen. Profile u.s.w. hat der Präsident Frank öl. Magowan von der Central New JerseyTraction Company, in Trenton. bei dem Staatssekretär George B. Cwain in New Jersey die Summe von $28.000 deponirt und ist daraushin die erstgenannte Gesellschaft mit einem Capital von $10.000.000 incorponrt worden. Die elektrische Bahn, deren Gesammtlänge auf ca. 150 Meilen bemessen ist. wird in Paterson ihren vin fiti." naUmor unS m!f hn Q?mn htfSft uiiy jiitiiini uiiv tun vm wiiiivo stadt verbunden werden. Sie wird ferner Upper Montclair, Montclair, Bloomfield, Orange, East Orange. WestOrange, South Orange, springield. We tfield. Fanwood. Plainslelv. Dunellen, Bound Brook. Millstone. Princeton. Lawrencevllle. Trenton berühren , und von letztgenannter Stadt durch die Orte an der Pennsylvania Bahn bis Frankford gehen.wo dieVerbindung mit den tn die Stadt Philadelphia fuhrenden Linien hergestellt wird. Außerdem . sollen verschieoene .weialinien qebaut werden, so von Bloomfield nach Caldwell und Jrvington nach Chatham, Madlson, Morrist?wn. New Brunswick Somerville, Raritan, Rabway, Elizabeth, Woodbridge und Port Amboy. Mittels der existirenden Linien der Consolidated Traction Company wird eine dlrecte Verbindung mit Newark hergestellt werden. Die Unternehmer, welche das Wegerecht bereits erworben haben, wollen mit dem Bau in der Nähe von Trenton beginnen und denselben zu gleicher Zeit nach beiden Richtunaen fuhren. Ihren Berechnungen zufolge wird die elektrische Bahn, außer dem Transport von Fracht aller Art. die Patronage von fünf Millionen Reisenden erhalten. Behufs Erzeugung eines Theiles der zum Betriebe erforderlichen Elektricität -.vird die Wasserkraft unterkalb der el,'.wa5 Fölle mifcte ccn; ''-. rroen. Ter neue ZitUan von Marokko. - Der Thronwechsel in Marokko veranlaßt den als genauen Kenner des Landes rühmlichst bekannten Afrikasorscher Dr. Gerhard Rohlfs zu fylgenden Auslassungen: Abd-ulAziz ist noch ein halbetz Kind, so daß es sehr ungewiß ist, ob er aberhaupt die ZuHel der Regierung in Händen behalten wird. So lange Sid el Hadj Garnit am Leben bleibt, wird jedoch seine Ruhe nicht - gestört werden, und El Garnit ist jetzt höchstens ein Fünfziger. Er war es, der für den verstorbenen Mufti - Hassan die Pilgerreise nach Mekka machte. El Garnit war Spielgenosse oder Prugel junge bei Mulei - Hassan und gewis sermaßen mit diesem ausexzogen wor den. Bei den Mohamedanern ist es nämlich irre ich nicht, ist von dieser Erlaubniß im el Bochani" die Rede' statthaft, die Pilgerfahrt durch einen Stellvertreter machen zu lassen, und meistentheils erwerben sich tte reichen und einflußreichen. Mohamedaner in Marokko auf diese Weise den Titel el H'dj. Irgend ein Kranker oder durch sonst etwas petsönlich Verhinderter zahlt einen Stellvertreter, und dieser pilgert sur ihn nach Mekka. Das war vor nunmehr siebzehn Jahren. Genau kennen die Marokkaner eine Jahreszahl nie, sie entjchuldi gen sich einfach damit, zu sagen: v&ot weiß es.- Si el Hadj Garnit besuchte auf der Rückreise auch Konstantinopel. machte dem Sultan der Tür ken seine Aufwartung und wurde bei seinem Abschiede mit einer wunderbar schönen weißen Sklavin, einer Geor. Zerin, beschenkt, deren Werth auf 20.000 Duros, also etwa 100.000 Franc?, geschätzt wurde. Als Si el Garnit wieder m Marokko zurück war. verbrettete sich vvn Mund zu Mund das Gerücht über die schöne Sklavin. ren Schönheit natürlich wie AlleZ ind Jedes in Marokko ungemejn übertrieben wurde. Man sprach und dis:utirte in Tanger und bald darauf in Zes nur von der schönen Rekra. obschon Niemand sie gesehen hatte, denn Si el Äarnit hielt sie selbstverständlich unter zollkömmenem Berschluß. Das Geiücht der vollendetsten Schönheit drang natüksich auch bis zu Mulei - Hassan, oem Sultan, und als Si Garnit vor leinem Herrn erschun, fragte ihn die s?r, ob es wahr sei, was man sich von oer Schönheit Rekias erzähle. Eine solche Frage bei den Marokkanern be ocutet so viel als: ich möchte sie sehen, o. h. besitzen. Der kluge Si Garnit hatte verstanden, und am selben Abend noch trat Rekia in den Harem des Sultans Mulei - Hassan und wurde Lella Rekia. SZe ist die Mutter von Abd-ul-Aziz. Bonsal, der das anziehende Buch Marocco as lt ,s" geschrieben hat, be fürchtete übrigens schon 1891 aus die sem Verhältniß große Schwierigkeiten: denn er sagt Seite 65: Dk Anstellung von Abd-ul-Aziz uls Generalissimus diesu war mittlerweile 13 Jahre alt geworden - jourde auch andeuten, daß der Sultan ihn als Nachfolger be zeichnet, welches schließlich etnen LiebeNriumph der nomadischen Georaie rin über die Gesetze des Landes und die Wunsche der Zyevolkeruna bedeutet. Dazu kommt, pai, wenn man in Marokko sich in den letzten Zeite daran gewohnt hatte, die Nachfolge deZ Sultans derartig mxtatü zu sehen, daß ein beliebig vom Sultan bezeichneter -oyn, Äruder oder Ohe:m nachfolge! konnte, es dte Gesjjhle des Volkes sehr verletze mußte, eineu. Knaben als Thronfolger bezeichnet zu seheff zum Schaden des von, einer legitime Scherifa geborenen Sohnes Mulei-Moha-med. Dieser, der seit mehr l zehn Jahren an dex Gpje einer der mok-

kAüschel: toter; slünu ünV -den tet ganzen Armee bewundert und geliebt war. mußte nun plötzlich verschwinden. Freilich konnte Niemand etwas tage gen vorbringen, denn es gilt in Marokko das Gesetz, daß jedes Kind, sei

es geboren von einer der vier rechtma ßigen Frauen, einerlei, ob diese Scherifa sind oder rncht, oder von einer bloßenSklavin, ganz gleich rechtmäßig berächtet wird. Man erinnere sich nur. daß der verstorbene Großscherif von lesan von einer Haussan-Negenn ge boren wurde. Es scheint, daß Si Garnit aber alle Schwierigkeiten überwindet, vielleicht interstutzt von der klugen Lella Reia. Denn Sl Garnit ist es, der die Zügel der Regierung in der Hand hält. Er hat als erste und bei den Marokkamrn selbstverständlich als wichtigste Thatsache seinen jungen Schützling Abd-ul-Aziz verheiratet mit einer Tochter eines sehr einflußreichen Scheichs, der des Beni Lean, was ihm einen großen Einfluß bei den BerberKabylen sichert. Ferner hat die Stadt Fez ihn anerkannt, und in diesem Augenblick hat er wohl schon seine Gebete in der Moschee Mulei Edris verrichtet. Alles also läßt sich glänzend an. Auf der anderen Seite blühen über die kleinen Aufstände; sogar von einem Mul es Saa, so nennt man in Marokko einen Mahdl. ist die Rede. Aber dieser, der natürlich den Namen Mohamed - ben - Abdallah führt, ist zum Glück schon festgenommen. AlleS hangt von, der Klugheit Si el Garnits ab, der auch den Befehl gegeben hat, den ersten Theil der der spanischen Regierung schuldenden Summe in Spanien abzuführen. Unter diesen Umstanden findet Dr. Rohlfs es von dem Auswärtigen Amte in Berlin sehr weise gehandelt, daß es nicht, gleich dem britischen und franzöfischen, die Anerkennung Abd-ul-Aziz zussprechen, sondern dem Grasen Tattenbach die Weisung zukommen ließ, sich vollkommen abwartend zu verhakten. Während so England und Frankreich offen durch ihre Anerkennung die Partei des neuen Sultans aussprechen ließen, gingen sie damit eine gewisse moralische Verpflichtung ein, sich für ihn zu verwenden, wogegen Deutschland sich zu nichts verpflichtete. . . . Das UnfaUversicheruugsgcsctz in Teutschland. Vor zehn Jahren wurde mit dem ersten Unfallversicherungsgesetz (für die Industrie) der Grundstein für das deutsche Gesetzgebungswerk gelegt, dos letzt seinen Schlußstein erhalten soll. Ein kurzer Rückblick am Ende dieses ersten Jahrzehnts mag daran erinnern. welch groß? Aufwendungen an persönlicher Mühewaltung, an ehrenamtlicher Thätigkeit und an financiellen Opfern seitdem übernommen und wieviel menschliche Noth dadurch eine versöhnende Linderung gefunden hat. 112 Be-ufsgenossenschaften (64 indu. strielle und 48 ländliche) mit fast 1000 Sektionen und ebenso vielen Schiedsgerichten und etwa 20.000 Vertrauensmännern sind neben einer Anzahl staatlicher Ausführungsbehörden an diesem humanen Werke betheiligt. Fast die ganze arbeitende Bevölkerung Deutschlands 18.000.000 Personen (6 1-2 Millionen in der Industrie und 12 1-2 Millionen in der Landund Forstwirthschaft)' nimmt an den. Wohlthaten des Gesetzes Theil. Allein an Entschädigungen für erlittene Unfälle sind bisher rund 150.000.000 Mark aufgewandt und zur Sicherste!lung der laufenden Renten weit über 100.000.000 Mark angesammelt worden. In welchem Maße dadurch Noth und EZend gemildert ist, wird man daraus ermessen können, daß z. B. in dem jetzt abgeschlossenen Rechnungsiahr (1893) allein rund' 3.000 Unfälle (darunter i300 tödtliche und 2900 mit dauernder Invalidität) neu hinzugekommen sind und daß an den in diesem Jahre gezahlten Entschädigungen über eine Viertelmillion Personen, darunter rund 22.000 Wittwen und 53.000 Kinder.th!lgenommen haben. Wenngleich greifbare Erfolge dieses socialen Versöhnungswerkes vielfach noch vermißt werden, so ist doch den indirekten ethischen und erzieherischen Werken dieser Gesetzgebung füx das ganze Volksleben und dessen weitere Entwickelung jedenfalls die höchste Bedeutung beizumessen. In dieser Begehung 'wird' jeder :njt den Verhältnissen Vertraute zugestehen, daß das gus dem Fuß der Gle'ichberechtiguna und aus dem Boden der be? rufsgenossenschaftltchen Selbstvirwastung angebahnte Zusammenwirken von Arbeitgebern und Arbeitern die Probe bestanden hat. Auch das steiende Interesse, welches das gesammte Ausland der deutschen Arbeiterversicherung entgegenbringt und reuerhmgs in zahlreichen ähnlichen Gesetzkijtwürfen !?'thätigt, gibt die Gewähr, daß Deutschlands pflichtbewußtes Vorgehen die modern Gesetzgebung mit dem Geist einer neüenZeit zu' er--üllen verstanden hat. ' ' rtr: 20 i r h a b e n s ch n e i n m a l von Schatzgräbern berichte, welche die ungeheuren Reichthümer zu heben ge'dachten, die der Dey von Algier auf oer Flucht vor &n Franzosen in den Kellern des Kasbah vergraben haben soll. Ein neuer, noch umfassendrrer Versuch ist jetzt gemacht worden; die Bewohner von Algier hatten sich die Erlaubniß zu Nachzrobungen, diesmal im Innern der Festunismauern erwirks, und wieoer war ihnen der vierte 'Theil . der etva gefundenen Schätze versprochen wordLg. Man and auch zwei verschüttete unterirdit: Hmmer und eine eisern: Thür, chx hinter derselben wiederum in&A ' Dei Feldhüci deZ Dorfes Demerath, u der Eife'eku arjpjtz junger Mann, wurde' kürich ermrr'dert auf tm Äe'narkung aufgefunden. Ein des Mord'eö veNächtiaer ZVZanxz, der am Tage nach AuffiJdUna hex Weiche peraftet war, machte 'im Gefängniß eine Selbstmordversuch, indem er sich dea Hals durchschnitt.

Vöm ttlätldti H u tt v befreit man dadurch sicher von Flöhen, daß man gewöhnliHes Olivenöl in die Haut einreibt, so baß das Haar an der Haut durchtränkt ist; nach einer halben Stunde wäscht

.nan 'dann gut mit gelber Seife und Wasser ab. Eine kleine Portion Oel. inem wolligen Hunde gelegentlich in s ?ell gerieben, läßt das Ungeziefer bei ihm gar nicht aufkommen, da Insekten aller Arten in Fett überhaupt nicht jlstlren können. In einem Dickicht bei Adairville inKentuöy wurde an einem Baume hängend die Leiche von Edwin Traughber gefunden. Am Abend zuvor waren mehrere Verlarvte vor seiner Wohnung erschienen, hatten ihn vor die Thüre aerufen.an Händen und Füßen gefesselt, in das Dickicht bei der Farm eines gewissen Hunt geschleppt und ihn dort gehängt. Die Ursache des Lynchens ist nicht bekannt, aber Traughber hatte in jenerGegend ulerHaupt einen schlechten Ruf. Als ein wirklicher Held hat sich dieser Tage der Lokomotivführer der Illinois Central-Bahn R. W. Bell aus Freeport in Illinois crwiesen. Der von ihm geführte Zug überraschte in Council Hill desselben Staates ein auf dem Geleise spielendes kleines Mädchen. Bell drehte die Räder der Lokomotive zu rückwärtsiger Bewegung, sprang auf den Kuhfänger und zog das Kind von dem Geleise in seine Arme, wodurch es vor dem Ueberfahren gerettet wurde. Zwei wohlbekannte Farmer von Boone County. Mo., Thomas I. Gillespie und Bernard McNutt. die seit Jahren einander feindlich gesinnt waren, geriethen am vergangenen Freitag Abend in einen heftigen Wortwechsel, der zur Folge hatte, daß Beide zu ihren Gewehren griffen. Gillespie feuerte zuerst und durchs Herz getroffen, stürzte SNcNutt todt zusammen. Gillespie lieferte sich dem Sheriff aus. Zu Columbus Falls in Montana.in der Flathead-Landschaft. amüsiren sich die Leute auf ihre eigene Weise. Weil die County-Eommifsäre keine Hand an's Werk legten, um eine Brücke zu bauen, fanden sich neulich Morgens 400 Mann mit einem Musikcorps ein, jeder mit einer Schaufel bewaffnet, und unter dem Klang der Musik wurde in zwei Stunden Zeit eine Meile des nicht brauchbaren Weges in fahrbaren Zustand gebracht. Nachmittags wurden zwei Ochsen gebraten, dieselben von ca. 1000 Menschen verzehrt, dann Baseball gespult, Pferderennen, sowie ein Tanz unter freiem Himmel gehalten, an dem 250 Paare Theil nahmen. Es war die größte Volksversammlung, die je im Thale stattgefunden hat, von Farmern arrangirt. Einen Selbstmordversuch beging bei Washington, D. C der Mechaniker JameS H. Stewart von Harrisburg, Pa. Mit einem Gewehr gab er einen Schuß auf sich ab, der ihm beide Augen zerstörte. Furchtbare Schmerzen leidend, lief er 11 Stunden im sogenannten Virginiawald umher, wo er später aufgefunden, und im sterbenden Zustande nach einem Hospitale gebracht wurde. Während er im Wald umherirrte, wurde er von einem Neufundländer Hunde angegriffen, welche? sich mjt seinen Jijngen daselbst aufhzelt. Nur de? Dazwischenkunft des Negers S. H, Noble ist es zu danken, daß der Hund den armen blinden Mann nicht buchstäblich zerriß. Der Farbige brachte Stewart zu einem, eine halbe Stunde entfernt wohnenden Farmer, der das Blut von seinem Gesichte abwusch und ihn in einem Wagen nach dem Emergency Hospitale brachte. Eigentliches Gesinde, also Dienstmädchen, Köchinnen, Kammerzofen, Kammerdiener. Haus bedien stete U. s. w., welche pör ihrer Einwa'yderung nach hier jn Europa sich veipflichtet haben, eine Stellung i,? diesem Lande anzunehmen, werden Us kanntlich nicht als Contraktarbeitkr oder Contraktarbeiterinnen angesehen, obwohl sie der Natur der Sache nach doch Eontraktarbeiter sind. Ein deutsches Dienstmädchen, welches dieser Tage mit der Columbia anla.igte, war pfiffig genug, das Contraktarbeitergesetz dazu zu benutzen, sich freie Fahrt nach Amerika zu verschaffen. Sie 'hatte dabei njit einer New Jorker Familie seinen Cöntrakt ' gemacht, 'ein Jahr lang für die "Summe 'tzon 3ÖQ Mark zu arbeiten, sie 'ist eine geschickte Köchin und Schneiderin zu gleicher Zeit und ihre Hknin in Spe" bezahlte ihre Herreise. In New Jork angekommen, erfuhr sie, daß der Lohn, der ihr angeboten sei, ein sehr geringer wäre und daß man sie zur Einhaltung desContraktes nicht zwingen könne, worauf sie sich entschloß, jene Stelle überhaupt nicht anzunehmen, sondern sich eine besserzahlende aufzusuchen.. Die Herrin, welche sie engagiren und übervorteilen wollte, war selbst in dlGrübe gefallen,' die sie der anderen grahen ' '' Nachdem i u d e'n letzten Wochen statistisch ' nachgewiesen worden. wie sehr die "Einwanderung in den letzten zwölf Monaten gegen entsprechende frühere Periyhen abgenommen hat, ist nunmehr von den? statistj? schen Clerk Eichler auf Ellis Island bei New 2)ort eine Zusammenstellung gemacht worden.wie sie bisher noch nie angefertigt worden ist. Diese Zusammen'stellung theilt die Eingewanderlen in drei Kategorien: 1. diejenigen, welche schon früher in den Ver. Staaten waren, jetzt aber zurückkehrten; 2. solche, welche iuvw nächsten Familienangehörigen gehen, 'fote 'ifltwi, Kinder, Gatten oder Geschwister; ö. alle solche, welche weder hier waren, noch nahe Verwandte hier haben, also als nagelneue EinwanpeZer zu btrachten sind. Mit diesem Waßsta6e' aemessen, ist die. Einwanderung wirklich neuer wwande'r fine "erstaunlich kleine. Wahrend' des mii dem 1. ?kuli

' 1893. begonnenen und. am Z0.'5kuv!

seines

ST. JAK

-::: gegen:::-

Rheumatismus. Vuckncr, Texas. Jabre litt ich an rheumatischen Schmerzen, und war häusiz bettlägerig; durch die Anwen dung von Ct. Jakobs Ocl wurde ich dauernd geheilt. Amanda Morron.

Jas Alut ist das Leben des Korpers." Dr. August KSuig's Hamburger Tropfen DaS beste Mittel dagegen.

3894' zu Enbe gegangenen Fiskaljahr res wanderten 218746 Personen ein, die der ersten. 89.047 die der zweiten Kategorie angehörten, so dafe nur 99.912 als zur dritten Kategorie gehörig bezeichnet werden können. Interessant ist es in dieser Beziehung, wenn man die hauptsächlichsten 1'!ationalitäten bei der Einwanderung herausgreift: Deutsche. Jrländer. Bussen und Italiener. Jm Juni 1894 wan? derten z. B. 3506 Italiener. 2545 Deutsche. 2095 Russen und 1946 Jrländer ein, von denen 651 Italiener. 343 Jrländer. 287 Deutsche and 85 Bussen der ersten. 1090 Deutsche. 1194 Italiener. 1060 Jrländer und 1342 Russen der zweiten und 1168 Deutsche. 1651 Italiener. 568 ITiitffen und 543 Isländer gur dritten Kat:--gorie gehörten. Vom Zluölande. Ein Verein zur Colonksation in Deutschland hat sich in Hamburg . gebildet. Angesichts der Thatsache.daß allenthalben in Deutsch land Moore, Oedländereien und anbaufähige Brachflächen vorhanden sind.wie andererseits mit Rücksicht auf den Umstand, daß eine enorme Menge von Arbeitslosen nach Beschäftigung sucht, will die Gesellschaft Ländereien der erwähnten Art ankaufen und unter die Ackerbaulustigen vertheilen. Jn der constituirenden Sitzung der Gesellschaft, welcher sofort 50 Mitglieder beitraten, wurde constatirt, daß zchllose Arbeiter, die nach Hamburg gekommen waren, um dort in der Industrie Beschäftigung zu finden, zu ihrer alten Thätigkeit, dem Ackerbau wieder zurückkehren möchten, wenn ihnen dies nur ermöglicht würde. Ein in dec Versammlung anwesender Fab.'Übe scher constatirte, daß von seinen Arbc.tern mlndest:i'.s 300 von ihm r.amhaft gemacht wecden könnten, die bereit sein würden, dem Landbau. dem sie früher angehörten, sich wieder zuzuwenden, Von allen Hausthieren leidet das Pferd wohl am häufigsten an Rheumatismus und Ertältungskrankheiten, die seine Leiftungsfähigkeit stark beeinträchtigen und nur durch Bader mit Erfolg zu behandeln sind. In mehreren Ländern hat man angefangen, Schlammbader für steif werdende Pferde einzurichten, und die Engländer haben längst Dampfbäder für sie angelegt. Neuerdings sollen ihnen auch Schwefelbäder zu Gute kommen und die Stadt Baden be! Wien hat jüngst die Summe von 30,000 Gulden zur ßrbauung eines von ihren Heilquellen gespeistem Bassins für kranke Pferde ausgeworfen. Dq ein Pferd oft ein ansehnliches Kcpital darstellt, so werd:n die Aad:rellen für Pferde vielleicht in Aufnahme kommen. I n e ! n e in G a st h o f e zu Berlin wurde vor ewigen Tagen un Minder aufgefunden, der i'ch ans Schüsse in Kopf und Brust beigebrach! li'Ui. Der Senitmorder würd: o.s der ' Kassenrendänt Lehmann aus Ekui2walde, ein Main von 47 Iahre:'. Xiaiti von acht Kindern, irciiti;;? ci?k. Seit 1832 war er Kämn.eres der Stadt Eberswald?, vorher Eal-u lator in Guben und noch früher Lehre? in Biesenthal. Am 28. Juni erhielt der zweite Burgermelster von Ebers walde einen Brief, in dem Lehmann mittheilte, daß er nicht wiederkomme. da er von emem guten Freunde hin eingelegt" worden sei; er sende die Kassenschlüssel, der Bürgermeister möge sich seiner Frau annehmen, die von nichts wisse. Die Kassendurchsicht ergah einen Fehlhetrag von 5000 M. IT:.' w. r-. ' l . -m r'l Jn . if Aufregung uoer oen orfau i in ßberZwalde um" so größer,' " all' rrnj Lehman ' der ' dritte Kämmerer der Stadt auf unnatjirliche Welse aus seinem Amt geschieden ist. Bei allen dreien haben Veruntreuungen voraele gen. Lehmanns Vorgänger erhängte lich rm Gefananik. Vte richtige Lesart. Stud. A.: Kannst Du mir nicht Dein corpus juris" auf einige Tage leihen?" Stud. B.: .Thut mir leid, ich finde es garnicht. Das muß ich wohl verlegt haben." Stud. A.: .Verleat? Du - meinst sicher: ver. setzte ' . . . t i . . . 1 .i --.- Bebxnkxn yip, daß die Wisconson Central Vabn un bedingt daö Zutrauen deß Publikums besitzt, H sie bei Weitem die populärste n:: .1. .:si rc t : m lUlr i!,iexi ylsggo, slizwapree, St. Paul, Minneapolis und dpm Nordwesten ijl und fernerhin als die vullman ilnte zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plähen am Superior See angesehen wird. : Bedenken Sie ferner daß die Wiöconsin Central die bedeutendsten Punkte w WjSnsin berührt, mehx Geschäftsplatze erreicht äU' upuü tiat anlext Linie im Skordweften, daß der Speisewagen feiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien.- ' gur wittere Auskunft als, Raten, oujen, wenden Sie sich an ben nachft si.'4. JP

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