Indiana Tribüne, Volume 17, Number 305, Indianapolis, Marion County, 24 July 1894 — Page 2

Fndinna Tribüne

Erscheint kTäglich und Sonntags. Die tZgttche .Tribüne-kostet durch den Tröge, ilömt per Woche, die EonntagiTrtbäne- 5 ?ent per Woche. Beide zusammen 16 Cent bet es Cents per Monat. Per Post lugtfchMt in Voruldezahlung tfptx Jahr OZstce : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, 3nd., 24 3uli 1894. DerNoman einer Kaiserin. Verblüffende Thatsachen über das Günstlingswesen am Hofe der russischen Kaiserin Katharina der Zweiten, besonders über die ungeheuren Summen, welche die Liebhaber der unumschränkten Herrscherin dem Staate kosteten, enthält ein kürzlich erschienenes Buch, das den Titel 2)er Roman ei ner Kaiserin führt. Die fünf Brüder Orloss erhielten von 17621783 siebzehn Millionen Rubel, -theils in baarem Gelde, theils in Juwelen und liegendem Besitz, außerdem 4050.000 Leibeigene. Dn Günstling Wassiltschikoff. dessen Herrschaft im Herzen der etwas unbeständigen Kaiserin kaum zwei Jahre dauerte, wurde für seine Verdienste um die Landesmutter mit 100.000 Rubel in klingender Münze, 50.000 in Edelsteinen, einem Palast im Werthe von 100.000, Tafelgeschirr aus edlem Metall im Werthe von 50.000, einer Pension von 20.000 Rubel und 7000 Leibeigenen bedacht. Potemkin erhielt in zwei Iahren 37.000 Leibeigene und überdies die Kleinigkeit von 9 Millionen Rubel, sei es in baarem Gelde, sei es in kostbaren Geschenken, wie Palästen und großen Gütern. Der Günstling Zoritsch. der nur ein Jahr hindurch freien Zutritt zu den Gemächern Katharina's der Zweiten hatte, konnte sich auch "nicht überUndankbarkeit ihrerseits beklagen; er erhielt im Laufe dieser Zeit ein Gut in Polen im Werthe von 500.000 Rubel, ein anderes in Livland, das auf 100,000 geschätzt wurde, 500,000 Rubel baar, 200,000 Rubel in Edelstei. nen, außerdem nach seiner Verabschied dung als Freund der Herrscherin eine Stellung in Polen, die jährlich 12.000 ?kubel einbrachte. Sobald die Kaiserin sich einen neuen Günstling ausersehen hatte, Kurden ihm in dem Palast, in welchem sie gerade weilte, Gemächer neben den ihrigen angewiesen, und wenn er sie bezog, fand er stets 150. 000 Rubel zu seiner beliebigen VerWendung bereit. Im Juli 1773 schrieb der Chevalier von Corberon aus St. Petersburg an den Grafen von Vergennes: Der neue Günstling Corsak ist soeben zum Kammerherrn ernannt. ixt hat 150.000 Rubel erhalten, und sein Glück wird, wenn auch nur von kurzer Daur, ebenso glänzend für ihn, wie kostspielig für den Staat sein. So löst ein Günstling den anderen aö,man murrt auch darüber verbittert, und für die Kaiserin könnte diese allgemeine Unzufriedenheit verhängnißvolle Folgen haben, wenn sie nicht über ihre ganze Umgebung hinausragte Kürzlich wurde in einem russischen Hause-eine Berechnung darüber angestellt, was das Günstlingswesen allein unter der gegenwärtigen Regierung dem russischen Volke wohl gekostet haben möge: das Ergebniß war 48 Millionen Rubel." Das sind freilich nur Vermuthungen, lassen wir deshalb amtlich beglaubigte Thatsachen sprechen. Ms Gregor Orloff den Lauspaß erhielt, blieb ihm nicht allein sein jährliches Einkommen von 150.000 Rubel, sondern ihm wurden sofort 100,000 Rubel ausbezahlt, damit er sich einen eigenen Hausholt einrichten könnte. Potemkin, der im Jahre 1777 das gewohnliche Günstlingsgeschenk im Betrage von 150,000. Rubel erhalten hatte, wurde im Jahre 1779 mit einem Vorschuß von 750.000 Rubel aus sein Jahrgehalt von - 75,000 Rubel . beglückt. Im Jahre 1733 ließ Katharina ihm 100.000 Rubel zur Vollendung seines im Bau begriffenen Palastes auszahlen, und als er fertig war, kaufte sie ihm denselben um den Preis von mehreren Millionen ab, um ihm den Palast gleich darauf wieder zum Geschenk zu machen. Die Frage liegt nun nahe: woher nahm Katharina die Zweite die ungeheuren Summen, da ihre Kriege doch noch viel größere verschlangen und die wirthschaftlichen und gewerblichen Verhältnisse ihres Landes doch erst in der Entwickelung begriffen waren? Die Antwort darauf ist leicht zu geben; während ihrer Regierung arbeitete die Rubelpresse mit unheim sicher Geschwindigkeit, und die Anleihen, die inneren in Verbindung mit den äußeren, erwiesen sich als eine ebenso einträgliche Quelle. Im Laufe von siebenundzwanzig Jahren ließ die Kaiserin für ungefähr 140 Millionen Rubel Papiergeld anfertigen, außerdem wurden in diesem Zeitraum 80 Millionen durch innere und gegen 50 Millionen durch äußere Anleihen aufgebracht. Alles in Allem mehr als 260 Millionen Rubel für jene Zeit eine ungeheure Summe.. U Attarchisienfurcht in Frankreich. Ueber den Mörder des Präsidenten Carnot und die Verschwörung, die zu der verruchten That geführt laufen, wie der Pariser Correspondent der Köln. Zeit." schreibt, .fortwährend Nachrichten durch die Blätter, die bei großer Ausführlichkeit und vielen pikanten Einzelheiten den Stempel kühner Uebertreibunz uind ' vollständiger Unzuverlässigkeit an dec tirn tragen. Daß an manchen 0t auch in kleineren! Provinzstädtenv , ;on halb auf dem platten Lande, die Pest des Anarchismus ihre Ansteckung verbrcitet hat und daß man neuerdings noch Anarchistennester find:t, wo man es nicht erwarten sollte.- ist leider Thatfache, indessen ist von dem großen Zusammenbange, an dessen Spike d!: tu

rieft den verschwundenen Paul Neclus, andere gar den Fürsten Krapotkin in London stellen möchten, zur Stunde nichtsZuverlässiges bekannt geworden. Was darüber frischweg und umstandlich behauptet wird, gehört zunächst in das Reick der aufregenden Coniectur,

um nickt m saaen. der kühnen Erfindung. Drohbriefe laufen bei allen möglichen PersonUchketten, bejonoers aber beim Präsidenten der Republik ein, doch muß hinzugefügt werden.daß hier zu Lande von dosen uven und Mndbeuteln mit solchen anonymen Zusendungen jederzeit, wenn, dunkle Verbrechen Mode werden, ein frecher, herzloser Sport getrieben wird. In Levallois. vor den Thoren der Hauptstadt aus dem .Wege nach Vers-lilles, wurde neulick Abend wieder eine Razzia veranstaltet, wobei unter allerlei nichtsnutzigem Gesinde! acht jchhmme Anarchisten der Polizei in die Hände fielen, darunter auch ein aewisser Rousset, der Urheber der Suppenvortrage, die den Anlaß zu ausgedeh-lten Sammlungen, bei Privatpersonen boten. Es war die ganz gemeine Einschüchterung und Erpressung, die den Erfolg dieses leuchtenden Gedankens sicherte. Auch in Moulins und St. Omer wurden verschiedene Anarchisten wegen Verherrlichung des Präsidentenmordes und der Anarchie verhastet. Hier sprang kürzlich ein Mann son einigen dreißig Jahren vom Pont Neuf in die Seine. Ein Schwimmlehrer, der Zeuge des Vorfalles war, sprang so fort'nach und brachte den Selbstmörder der sich wie ein Verzweifelter gegen die Rettung wehrte, glücklich wieder ans Ufer. Kaum war ti au5 dem Wasser, so schrie er: Es lebe die Anarchie! und begann lästerlich zu schimpfen. Ob man es mit einem Verrückten oder mit einem lebensmüden ,'Anarchisten zu thun hat, ist einstweilen noch nicht festgestellt. Die Polizei und der Minister des Innern haben unter dem frischen Eindrucke des Verbrechens in Lyon alles Mögliche gethan, den neuen Präsidenten vor, dem Schicksal seines Vorgängers zu schützen. Ganz leicht sind diese Bemühungen ihnen jedoch nicht geworden, da Casimir-Perier sich gegen diese Schutzmaßregeln gesträubt hat. Bei seinem ersten Ausgange erspähte der neue Präsident die ihm in einiger Entfernung' folgenden Schutzengel der Polizeipräfectur und befahl ihnen, trotz aller Vorstellungen, sofort ihre Wege zu gehen. Die Leute geriethen dadurch in eine Zwangslage, denn als sie die Sache dem Polizeipräfecten meldeten, zeigte dieser sich sehr ungehalten und erklärte, sie hätten sich ausschließlich an seine Befehle zu balten. Auf die dringenden vereinten Vorstellungen des Ministerpräsidenten und des Polizeipräfecten hat sich Herr Ca-simir-Perier dann doch in Gottes Namen die polizeiliche Überwachung, die er mit dem Kaiser von Nußland gemein hat und die auch schon vo? fest hundert Jahren zum Schutze des Ersten Consuls veranstaltet wurde, gefallen lassen müssen. Tod in Folge elektrischer Ströme. Ueber die Wirkungen Hochgespannter elektrischerStröme auf den menschlichen Körper und namentlich über die Ursachen des Todes durch Elektricität wissen wir, sobald der Schlag greifbare stoffliche Veränderungen im Körper nicht hinterlassen hat. noch wenig Sicheres. Wohl ist die Thatsache der Tödtüng von Menschen und Thieren durch starke elektrische Ströme längst hinreichend bekannt, aber dennoch haben die Beobachtungen verschiedener Forscher, so werthvoll sie an sich sind, uns die volle Einsicht in das Wesen dieser eigenthümlichen und interessanten Todesart noch nicht erschlossen. Prof. Dr. Julius Kratter in Jnnsbrück, hat nun durch eine Reihe von Versuchen über die eigentliche Ursache der elektrischen Tödtung etwas mehr Licht gebracht. Professor Kratter arbeitete meist mit primären Wechselftrömen von 1600 bis 2000 Volts Spannung desElektricitätswerkes zu Jnnsoruck; als Versuchsthiere dienten weiße N!äuse, Kaninchen, Meerschweinchen, Hunde ind Katzen. Aus diesen Versuchen leitet Pros. Kratter folgende Sätze her: Meist erfolgt der Tvd bei Versuchen an Thieren durch auftretende plötzliche Hemmung der Athmung. eine Funktionsstörung, die unter Umständen, auch nach Aufhören des Reizes, so lange andauert, bis schließlich Tod durch Erstickung eingetreten ist. Während .des Athmungsstillstandes schlägt das Herz noch weiter. Dauert aber der Athmungsstillstand über eine gewisse Zeit (etwa 2 Minuten) an, so tritt wie bei der mechanischen Erstickung, z. B. beim Erhängen, sekundacer . Herzstillstand. Tod ein. Nicht selten jedoch fängt das Thier von selbst wieder an zu athmen und erholt sich in einiger Zeit völlig. Es werden überHaupt Thiere auch durch Ströme von hoher Spannung (1500 bis 2000 Volts) nicht sicher und leicht getödtet. Die Gefährlichkeit des elektrischen Stromes scheint in erster Linie von dem feineren Bau des centralen Nervensystems abzuhängen und mit der höheren Entwickelung des Gehirns in gleichem Maße zuzunehmen. Dadurch würde ja die Thatsache ihre Erklärung finden, daß . Menschen fast ausnahmslos durch Ströme getödtet werden. welche Meerschweinchen und Ka-. ninchen auch dann nicht sicher tödten, wenn die Elektroden am Kopse angelegt werden. . Manchmal tritt der Tod blitz'ähnlich durch augenblickliche Hemmung der Herzbewegung ein,- ein Vorgang, der als Shock (reflektorischer Herzstillstand) bezeichnet zu werden pflegt; ein allmäliges Erlahmen 'der Herzthätizreit (sogenannter pertrahirter Herztod). wie es beim Menschen beobachtet worden ist, ließ sich bei den Versuchen am Thier nie erzeugen. In keinem dieser Fälle war eine anatomische Veränderung, welche den Tod zu erHären vermochte, auffindbar. Unzweifelhaft handelt es sich mehr um feine, wahrscheinlich nur molekulare, diel-

lefc&T chemisck oder morphologisch' gar nicht erkennbare Veränderungen in den Ganglienzellen . des Athmungsund Kreislaufcentrums. Allerdings kommt es in einzelnen Fällen auch zu mechanischen Verletzungen in Form

von Zerreißungen dir Blutgefäße einzelner Hirnhäute und zur Quetschung der Gehirnoberflache, indem sich nach Zerreißung der Gesäße Blut ins GeHirn ergießt; indeß geht das Thier am Hirndruck mitunter erst nach vielen Stunden zu Grunde. Solche Veränderungen, die ja anatomisch nach'veisbar sind, kennzeichnen ebenso wie die eigenthümlichen Verbrennungen an den Berührungsstellen und die Blutungen den Weg, den der Strom durch den Körper genommen hat. Aus diesen Beobachtungen Kratters ergiebt sich nun als praktischer Gewinn, daß, wie es ja auch die Erfahrung bestätigt, Menschen, welche durch Blitzschlag oder starke elektrische Entladungen niedergeworfen, scheintodt daliegen, durch künstliche Athmung wieder belebt werden können. Der vom Blitz Getroffene ist demnach in erster Linie wie ein Ertrunkener zu behandeln. Der französische Physiologe d'Arsonval, welcher sich ebenfalls seit längerer Zeit mit dem Studium der EinWirkungen des elektrischen Stromes auf den menschlichen Körper beschäftiqt, hat bei einem neulich in St.Denis vorgekommenen Unglücksfall constatirt, daß die an Thieren gemachten Veobachtungen sich auch am Menschen bestätigen. Ein . Mann, er mit dem Legen eines Telephondr teS beschäftigt war, gerieth durch nvorsichtiges Hantiren in den Strom, der ' eine Spannung von '400 Volts und etwa 55 Unterbrechungen in der Sekunde hatte. Erst dreiviertel Stunden später wurde an dem leblosen Körper die künstliche Athmung angewendet, worauf die Lungen in Thätigkeit traten, und zwei Stunden darauf konnte der Getroffene sprechen. Er hat sich vollständig wieder erholt und an seinem Körper keine andern Störungen da-, vongetragen als Brandwunden n der rechten Hand und den Oberschenkeln, durch die der Strom ein- und ausgetreten war. Chinesischer Lack. Der berühmte LacZ der Chinesen und Japaner wird durch den Milchsast geliefert, der aus Einschnitten in die Rinde mehrerer Sumachbäume (Arten der Gattung Ryus") ausfließt. Dem französischen Chemiker G. Bertrand ist es neuerdings gelungen, die Entstehungsweise'des Lacks genau zu ermitteln. Er erhielt aus Tonkin eine gewisse Menge des ziemlich reinen Milchsaftes, der sich als eine dicke Sahne von hellbrauner fast weißer Farbe und schwachem, an Vuttersäure erinnernden Geruch darstellte. In vollen und gut zugepfropften Flaschen bleibt der Saft lange unverändert, sobald er aber mit der Luft in Berührung kommt, ozydirt er sich außerordentlich rasch, bräunt sich und bedeckt sich in einigen Minuten mit einer festen tiefschwarzen Haut, die in den gewöhnlichen Lösungsmitteln unlöslich ist. Dieser eigenthümlichen Eigenschaft verdankt der Milchsaft seine Verwendung, denn es genügt bei BeNutzung die Beobachtung einiger Vorsichtsmaßregeln, um einen - glänzenden wie unveränderlichen schwarzen Ueberzug zu erhalten. Bertrand hat nun ermittelt, daß die Lackbildung nicht blos auf einer 'Oxydation, sondern auch auf einer Gährung beruht. Der oxydirbare und dann gährungsfähigeStoff ist in dem Milchsaft in Form einer Emulsion, d. h. in sehr seiner Zertheilung. wie das Fett in der Thiermilch, enthalten; Bertrand nennt ihn.Laccol. Daneben enthält der Milchsaft, in Wasser gelöst, ein Ferment, eine Diastase, die Bertrand in üblicher Weise als Laccase bezeichnet. Der Lack entsteht, indem zuerst der Sauerstofs, dann die lZaccase auf das Laccol einwirken. Das Laccol vermag sich sowohl in Abwesenheit wie in Gegenwart des Ferments zu oxydiren; im ersteren Falle aber entsteht nur ein harzartiger, lange klebrig bliebender und inAlkohol löslicherStosf und nicht der schwarze unlösliche Lack. Dieser bildet sich erst in Folge einer eurch das Ferment, die Laccase. hervorgerufenen Gährung. Das Ferment aber vermag seinerseits nicht zu wirken, wenn nicht eine Oxydation des Läccols vorhergegangen ist. Das Laccol. ist ein scharfer Körper, mit dem man nur unter großen Vorsichtsmaßregeln umgehen kann; Spuren von ihm, selbst im Dampfzustande, genügen, um im Gesicht, an den Armen und Händen, eine lebhafte Röthung hervorzurufen, auf die bald ein Frieselausschlag folgt. Es sei bemerkt, daß verschiedene Sumacharten sich durch scharfen, giftigen Milchfast auszeichnen; am bekanntesten ist der in unserem Lande heimische Rhus toricodendron", der in Deutschland angepflanzt wird und dessen Saft ähnliche Wirkungen wie die oben geschilderten bervorruft. Oom Anlande. ThomaS Matzke, ein KostWirth in Suqar Notch, Pa.,- wurde von seinem Freunde Michael Bucholtz erschlagen; Letzterer versuchte nach der That, die Frau des Ermordeten zu bewegen, mit ihm zu entfliehen, wurde aber auf Anstalten derselben verhaftet. AufGrund seiner entf ernten Verwandtschaft mit Frau Abraham Lincoln möchte ein gewisser Todd, der im Staatszuchthause zuOregon wegen PostraubeS und Mordes auf Lebenszeit eingesperrt , ist, begnadigt werden und hat in diesem Sinne an Präsident Clevewnd' geschrieben.' Der Wird sich natürlich beeilen. Drei Meilen nördlich von Marshfield in Wisconsin werden, die Farmen von. einer dort -, bisher unbekannten ...Raupenart . verheert. Die Raupen sind in ungeheuerer Menge aufgetreten und zerstören Alles,' waö ihnen in . den . Weg kommt. - Dieselben sind ungefähr einen Zoll lang und sind den Krautrnupen .sehr ähnlich. ' Eine

ungefähr 20 MreT große Wiese wurde zwei Tagen vollständig kahl abgefressen. Die Plage scheint sich auf das im vorigen Herbste bei den Waldbränden abgebrannte Gebiet zu beschränken. Die Raupen scheinen eine Vorliebe für

Gras zu haben, wenn aber die Grasflachen abgefressen sind, dann nehmen sie auch mit anderen Bodencrzeugnissen vorlieb. Charles F. Vliß, ein hochgeachteter Bürger von Racine in Wisconsin, starb kürzlich anAltersschwäche. Derselbe war ein Badenser, war am 27. Dezember 1317 geboren und kam 1848 nach Racine. -Seines Zeichens war er ein Küfer, gründete aber bald nach seiner Ankunft in Racine eine Bäckerei und Canditorei' die er eine lange Reihe von Jahren betrieb, und ging dann in daS' Mineralwasser - Gefchäft über. Er. war ein umsichtiger, reeller Geschäftsmann .und erwarb sich ein ansehnliches Vermögen. Seine Mitbürger achteten ihn hoch und erwählten ihn auf dem demokratischen Ticket in den Stadt- und den County Rath und in 1873, 1874 und 1875 in die Staatslegislatur. Er gehörte dem Freimaurer- und dem Odd Fellow - Orden an. Er hinterläßt vier Kinder. Ueber- einen Selbstmord aus Furcht wird aus New Iork berichtet: Durch Einathmen von' Leucht gas hat Charles Walter, ein 62 Jahre alte Tapezierer, in seine? Wohnung se'inem Leben ein Ende gemacht. Man fand ihn leblos in seinem Zimmer, dessen Fenster und Thüren fest verschlössen waren, während des Gashahn voll aufgedreht war. Vor zwei Monaten trennte Walter sich von seiner Gattin; jedoch die Einsamkeit scheint ihm nicht behagt zu haben, denn dieser Tage suchte er seine Frau zu bewegen, wieder zu ihm zurückzukehren. Sie antwortete, daß sie sich die Sache überlegen wolle. Am nächsten Tage sollte er sich auch vor Gericht wegen eines Angriffs verantworten, den er auf seinen Arbeitgeber Leopold Freund gemacht hatte, und es scheint, daß diese Unannehmlichkeiten ihn niederdrückten und er beschloß, lieber zu sterben, als irrten die Stirn zu bieten. Die New Borker Kinderschütz - Gesellschaft hat es jetzt auf Kinder abgesehen, die auf der Straße nach dem Takte der Musik tanzen. Wegen dieses entsetzlichen Verbrechens verhaftete der Agent Babcock von Gerry's Gesellschaft den 9jährigen Mi chael Donoghue und NePe und Annie Magere, 10 resp. 8 Jahre alt. die in Newstraße nach der Musik, die em Jta lnner einer Drehorgel entlockte, tanz ten. In dem Bureau der Kinderschutz Gesellschaft erzählten die Kinder den staunenden Beamten, welche hiervon keine Ahnung hatten, daß sie jeden Tag ein vaar Stunden lang mit dem italieNischen Orgelspieler umhergingen, ihm für jedes Musikstück, zu dem sie tanz ten, einen Cent bezahlten, und dann selbst eine Sammlung im zuschauenden Publikum veranstalteten. Das war selbst dem Richter Grady, welchem die Kmder im Tombs - Ponzeigericht vor geführt wurden, neu und er vertagte das Verhör, um inzwischen dem Agenten der Kinderschutz - Gesellschaft Ge legenheit zu geben, den italienischen Orgeldreher aufzufmden. Beieinem ländlichen Tanzvergnügen, welches kürzlich Jlm Perkins in seinem vier Meilen von Anna im County Union im südlichen Illinois gelegenen Hause veranstaltet, hatte, ge rieth Perkins mit Jim Bright in eine Schlagerei. Perkms' Schwager, Wil liam Carmack, wehrte die anwesenden Gaste von einer Einmischung ab; da durch gereizt, warf Walter Brown ihm einen Stein an den Kopf, der ihm eine tiefe Stirnwände verursachte. Perkins ahndete denSteinwurf mit einem wuchtigen Schlage, den er Brown mit einem Azthalm auf den Kopf versetzte, und schoß ihm, als Brown zu entlaufen versuchte, eine Reyolverkugel nach. Die Kugel aber verfehlte ihr Ziel und traf anstatt Brown den Fuhrmann und Pferdehändler John Gibson, der in demselben Augenblick mit zwei Anderen ein Buggy bestiegen hatte, um nach Jonesboro zu fahren. , Die -Verwun-dung nahm einen tödtlichen Verlauf, indem die Kugel in Gibsons Rücken eingedrungen war und den Korper bis an das Brustbein durchbohrt hatte. Der Verwundete wurde nach Hause geschafft, wo er einige Stunden später starb. Perkins versuchte zu entfliehen, wurde aber dingfest gemacht, und in das Gefängniß in Anna eingeliefert. Auf seinem Landsitze in Jndependence in Missouri hat Capt. W. H. Rhodewald, einer der Pioniere von Jackson County, im Alter von 66 Jahren seine Augen für immer geschlössen. Derselbe hatte am 16. Juli 1823 in Hannover in Deutschland das Licht der Welt erblickt und war schon mit 14 Jahren über New Orleans eingewandert. Er arbeitete zunächst als Küfer und siedelte im Jahre 1848 nach Jndependence über, wo er ein.Väckergeschüft gründete. Durch Fleiß und Sparsamkeit hat er es dort zu einem ansehnlichen Wohlstande gebracht. Als der, Bürgerkrieg ausbrach, organisirte er eine Freiwilligen - Compagnie, cm deren Spitze er das Treffen von Jndeptndence mitmachte, das zur Uebergabe seines Commandos an den Colones Buell führte. Capt. Rhodewqld und seine Leute wurden nach kurzer Gefangenschaft auf Ehrenwort entlassen, und er lhate infolge dessen an dem Kriege keinen weiteren Antheil genommen. Während der sogenannten Reconstructionsperiode funglrte Rhodewald als Registrationsbeamter in Jndependence zu welchem verantwortlichen Amte er durch das Vertrauen des Gouverneurs Fletcher ernannt worden war. Er war ein Mann von echtemSchrot und Korn, hochherzig angelegt und geachtet von Jedermann. Schön und rein Soll da Kau Set seink w " Die besten Bürsten feain saust man hr Sch edel 420 Oft vteCarty

un.

Vom Auslande.

Der Professor &amV ton Stilon in Malta feuerte in seiner Wohnung zwei Schüsse auf den italie Nischen Generalkonsul Ritter Bazzoni ab. Die Schüsse drangen demselben in den Arm und Unterleib, und der Ge neralkonsul befindet sich in kritischem Zustande. Professor Stilon hatte dem Generalkonsul verboten, sein Haus zu betreten. Ein sauberes- Stadtchen ist Bernau bei Berlin; die dortige Polizeiverwaltung sieht sich genöthigt, bekannt zu geben, daß die Haus- und Grundstücksbesitzer binnen 8 Tagen ben Graswuchs von den Straßen und Aürgersteigen zu entfernen haben, daß diejenigen Eltern, welche es unterlassen, ihre Kinder von Diebstählen abzuhalten, mit Haft bezw. bis zu 150 Mark Geldstrafe bestraft werden und daß das Schafewaschen, Felleweichen und Schwämmen der Pserve in der Waschspüle verboten ist. .Aus dem Fenster sprang dieser Tage, in Berlin eine 13jährige Schülerin und erlitt schwere innere Verletzungen. Die Veranlassung zu der That war folgende: Die Mutter hatte angeblich einen Brief entdeckt, in welchem ein löjähriger Arbeitsbursche seine geliebte Anna" zu einem Stelldichein bestellte, und die zur' Rede gestellte Anna räumte die Liebschaft ein und betheuerte,' daß sie nie von ihrem Bräutigam lassen werde. Als die Mutter, ihr. nun mit dem Vater drohte. sprang sie aus dem Fenster. I n der letzten Sitzung des niederosterreichischen Landessanitätsrathes ist in Berücksichtigung' eines Ansuchens des österreichischen Vereines gegen die Trunksucht beschlossen, der Statthalter zu empfehlen, die Trun kenbolde in den einzelnen Gemeinden in Niederösterreich auszählen zu lassen. um Material für eine bezügliche Sta tistik zu erhalten. Zu diesem Behufe sollen genaue Fragebogen an die Ge meinden versendet und die Vorsteher verpflichtet werden, die gewünschten Angaben in die Bogen einzutragen. Eine derartige Statistik wird auch für Wien angeregt. .Ein überaus seltener Fall hat sich dieser Tage auf der Sta tion Ssenkowo in Rußland ereignet. Ein Arbeiter, der mit der Anbringung eines Telegraphendrahtes auf einem Telegraphenpfosten, beschäftigt war, stürzte plötzlich vomBlitz getroffen todt herab. Der Körper des Verunglückten wies 19 Brandstellen aus. Im Augen blicke des Todes des Arbeiters war der Himmel über Ssenkowo überaus klar und rein und keine Spur emes Ge witters war zu bemerken. Nach allen Dichtungen hm telegraphisch angestellt Erhebungen ergaben, daß um jene Zeit in Wladimir, d. h. 107 Werst von Ssenkowo ein sehr heftiges Gewitter niedergegangen war. - Beim Ausmarsch der Schützen am Schützenfesttage zu Salz uflen im Fürstenthum Lippe nach dem Festplatze wollte der Schütze Stein bruchbesitzer Moritz den Schützen Brö ker dadurch in Furcht setzen, daß er, nachdem er sein Gewehr mit einem Zündhütchen versehen, auf Broker an legte und losdrückte. Zum Unglück war das Gewehr jedenfalls ohne Wissen des Moritz geladen, d4r' Schuß ging los und drang dem Bröker durch die Backe inS Gehirn, so daß der bedauernswer the Mann, der verheirathet und Vater mehrerer Kinder ist, nach zehn Mmuten seinen Geist aufgab. Man sagt.daß Moritz angetrunken war. Der Thäter wurde sofort verhaftet. Einer unmenschlichen Rohheit ist man in Croppenstedt in der preußischen Provinz Sachsen auf die Spur gekommen. Dort ist ein geisteskranker Mensch, Namens Arnecke, von der eigenen Mutter seit 6 Jahren in einem Zimmer eingeschlossen gehalten worden. Als dieser Tage der Bürgermeiste? mit einem Arzt und Polizeibeamten gewaltsam in die Wohnung eindrang (die Oeffnung derselben hatte die Mutter verweigert), fanden sie den Irrsinnigen in entsetzlichem Zustande, von Schmutz und Ungeziefer starrend. Der Unglückliche konnte nicht mehr sieben und gehen. Die Mutter, ist wohlhabend und hat nur aus Geiz sich diese Rohheit -zu Schulden kommen lassen.' ' Der Sekondelieutenant Bork , vom Grenadier-Regiment König Friedrich der Erste in Danzig befand sich mit der Patrouille auf dem Wege vom Petershagener Thor nach Altschottland, als er zwei Soldaten vor sich sah, die bei seinem Herannahen zu fliehen begannen. Seinem wiederholten Haltgebot wurde nicht willfahrt, und er gab daher Befehl, auf die Flüchtlinge zu schießen. Der Patrouillenführer soll dem Offizier den Namen des einen der beiden 'Flüchtlinge, den er erkannte, genannt haben, da die bei den Soldaten aber, trotz ' nochmaliger Wiederholung des ' Halterufs, von dem Fluchtversuch nicht abließen, ließ der Offizier Feuer geben. Mehrere Schüsse gingen in die Luft, der eine aber' traf einen der Fliehenden in den Hinterköpf, worauf er niederstürzte. Eine folgende Patrouille- fand ihn und brachte ihn nach der Bischossberg-Ka-ferne, wo er einige Stunden später verstarb. Er wurde als der Unteroffizier Mesek von der 7. Kompagnie vorgenannten Regiments erkannt..- ' Der Pfarrer Dr. Partisch in Oldenburg ist aus dem Psarrdienst entlassen worden und wird jetzt von der dortigen Staatsanwaltschaft steckbrieflich verfolgte Er'ist'deS Betrugs und der Unterschlagung .'und Urkundenfälschung angeklagt.'Partisch gründete vor Jahren eine Diakonissenanstalt, die ganz unter seiner Verwaltung stand, ' und erwarb dann alS Heim für die Anstalt ein fchöneSHauS. Der Wohlthätigkeit eineöAmsterdämer Kaufmanns verdankte daS Stift eme Liebesgabe von 20,000 M.,mit welcher Summe die durch den Ankaus. deß

Viele äHnliche

3?Xltt?!Urti) ett Jabre litt ich an einem Magenleiden, ich gebrauchte K !T mehrere Aerzte, aber ohne Erfolg, wurde jedech durch den Gebrauch von Dr. August König's Hamburger Tropfen wieder rollständig berge, pellt. Bertha Woolfe. Stockton, Tal. .

Blutkrankbclten. FJÜ unc Tochter Elfe litt an Hantausschlag, die . V . , tlRe m& vn Blutunreinigkeiten waren, ich probirte verschiedenes ebne Crfolg. Als das erfolgreichste Heilmittel erwies sich Dr. Auaufl König's Hamburger Tropfen. G. F. Engelhardt, Jcffersonville, Ind. UNdcrdaUlläZkeit. . ecit nntt3ft litt ich an UnverdaulichM, keines . . . . ber angewandten Mittel wollte mir belfen, bis ich Dr. August Konig s Hamburger Trovfen nahm. Diese Tropfen stellten mich in kurzer Zeit wieder her. Christian Le?he, 2016 OrleanS-Straße, Baltimore, Md. Lebcrlciden. . Engere Zeit litt ich an einem Leberlelden und gebrauchte die. . ' .'.' 5)ne Erfolg, bis mir schließlich Dr. August König'S Ham Straße Cl ? l cj i "3 pachten. Frau Earoline Weise, 127 Lake.

Hauses' gemachten Schulden gedeckt werden sollten. . Als im Herbst 1891 der Diakonissenhausverein die Leitung der Anstalt, übernahm, trug das Haus 35.000 M.' Hypothekenschulden. Die geschenkten 20.000 M. waren nicht da. Partisch hatte ste für eigeneZwecke verbraucht. - Ebenfalls hatte er ein von demselben Geber im Februar 1892 ausgeworfenes Geschenk von 2000 M., das ihm zur Übermittelung an die Dialonisserianstalt anvertraut worden war, nicht abgeliefert. Wegen der betrügerischen Handlungen, die Partisch selbst eingestand, hat er dann schleunigst seinen Abschied nehmen müssen. Seine Behörde hat die Angelegenheit bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht; man hat ihn bereits in Berlin, wo er sich zuletzt aufhielt, gesuchte aber nicht mehr vorgefunden. "In QemekmtützigeS. Gegen Maulwürfe. Maulwürfe vertilgt, man entweder, indem man Fallen stellt, oder indem man in die Maulwurfsgänge 'Löcher macht, in ledes derselben einen Eßlöffel Petra leum gießt und sie dann wieder zumacht. Mundwasser. DaS beste Mundwasser, stellt man sich selbst her, wenn man zwei Eßlöffel voll Pfeffer minzöl und einen Eßlöffel voll Eau de Cologne mit erntm halben Quart ge kochtem und wieder abgekühltem Wasser vermischt. Man verwahrt das Mundwasser fest zugekorkt und nimmt beim Gebrauch nur einige Tropfen auf ern Glas Wasser. Mankann aus Johann! sbeeren ein erfrischendes Getränk herstellen', wenn man 4 Theile' reife Beeren, IG Theile Wasser und 1 Theil Zucker in der Art 'mischt.' daß man die Jrhannisbeeren mit den Kämmen leicht zerdruckt und- m Keller in einem Be hälter aus Holz mit dem in Wasser aufgelösten Zucker vermischt, die Masse 2 bis 3 Tage aufnahmen laßt, den Wein sofort von den Trebern abzieht, die letzteren auspreßt und die ganze Flüssigkeit in ein Faß bringt, worin sie der Gährung überlassen wird. Aufbewahrung von FleischWaaren. Um Schinken, geräucherte Zunge und ebensolches Schweinefleisch monatelang frei von lästigen Würmern und auch unverdorben zu erhalten, füllt man den Boden einer Kiste mit Holz kohle (die Sie, d Sie wahrscheinlich Holz brennen, sehr leicht erhalten, m dem Sie has Holz nur zur Kohle ver brennen lassen), legt w die betref senden Fleischstllcke ganz bedeckt von Holzkohlen schichtenweise, in' die Kiste, bedeckt dieselbe mit Holzkohlen und die Dinge werden sich monatelang frisch und gut' erhalten. ' Zur Wiederherstellung ranziger Butter bedient man sich der frischen Milch, mit welcher man die Butter tüchtig durchknetet;' wenn dies geschehen ist, knetet man sie noch mals mit frischem Wasser und gibt ihr die ursprüngliche Form wieder. So behandelte Butter soll so gut wie ganz frisch bereitete schmecken. Der Grund dieser Erscheinung liegt dann, daß btc Buttersäure, welche sich in der ranzigen Butter gebildet hat und den ühlen Geschmack und Geruch verursacht, :n srj scher Milch sich leicht auflöst. Das nochmalige Kneten in frischem Wasser hat den Zweck, die vielleicht in der But ter zurückgebliebene Milch zu entfernen. Reinigen von Fenster scheiden. Trüb: Fensterscheiben kann man wreder rnn, durchsichtig und glänzend machen, wenn sie mit rn Salz Wasser geweichten Brennnesseln vorsich tig abgerieben werden. Auch kann man ein Stück reine, feine Leinwand mit einem Faden fest so zusammenbinden. daß sie nnen sehr stumpfen Winkel bü det, dann in Wasser, hierauf in sehr fein, geriebenen Bimsstein tauchen, die Flecken damit auö dem Glase reiben und dasselbe dann noch mit rn Baum öl getauchtem Leder poliren. Ferner kann man 'trockene 'gepulverte Walker erde auf alte erblindete Fensterfcheiben streuen, sie wiederholt mit einem reinen leinenen Lappen und zuletzt mit Oel kn Bedenken Sie, daß die Wiseonson Central Bahn unbedingt daS Zutrauen des Publikums besitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie . zwischen Chicago, Milwaukee, St. Paus, MinneapoliS und' dem Nordwesten, ist und fernerhin als die Pullman Linie zwischen Chicago, Milvaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen au Superior See angesehen wird. Bedenken Sie ferner baß die WiSconsin Central die bedeutendsten Punkte in Wisconsin berührt, mehr Geschäftsplatze erreicht als irgend eine andere Linie im Nordweften, daß der Speisewagen feiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. Mr weitere Auskunft als. Raten. Routen, wenden Sie sich an den nachri.t cwÄt'v ' - - pen mci igciucn uuec an

Saß, C. Ponb, m. Pass. Agent, Milvaukee WiS.

Falle.

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