Indiana Tribüne, Volume 17, Number 304, Indianapolis, Marion County, 23 July 1894 — Page 2
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Jndisna Tribüne. Erscheint Täglich und SonntagS. Xte tZsliche.TrikiüOe-kftkt durch den Trag LKIentJ per oche. die EonntagSTrtbane 6 lentS per Woche. Beide zusammen IS Cent der 5 Cent per SJtonat. Per Bost ug es chi-Jt tn Bor kuVbezshlung Vptx Jahr. Office :No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 23. Juli 1894. MMVMMOTMBHHM (Ci!s'naICsorrcipondfnjr) Ctreiflichter von der Gartenstadt. Chicago, in schwüler Zeit. Zunächst rnelve ich Ihnen, daß ich noch unter den Lebenden weile und nicht einmal blessirt bin. Es scheint mir gar nicht überflüssig, dies ausdrücklich zu betonen, sintemalen so viele blutrünstige Schauergeschichten über die Schreckensberrschast" in Chicago im Inund Ausland telegraphisch und anderweitig verbreitet worden sind, Geschichten, von denen sogar der unschuldigste Mensch betroffen werden konnte, noch viel leichter, als von Kugeln der Bundestruppen und Milizen, deren einige sich sogar in Häuser und Garten verirrten". Die Entrüstung aber, welche bei elnem Theil der Chicagoer Vormunde der öffentlichen Meinung über diese generalisirten Schauergeschichten vorherrscht, ist denn doch schlecht anzebracht angesichts der Thatsache.daß längere Zeit hindurch das Chicagoer Publikum selber inErtrablättern" auf die unverantwortlichste Weise mit solchen Schauergeschichten regalirt und geängstigt wurde und noch dafür bezahlen mußte! Dieser Skandal wuchs so riesengroß an, daß sich schließlich der Polizeichef veranlaßt sah. in aller Freundschaft den gartenstädtischen Zeitungsherausgebern einen Wink zur Einstellung dieser s ch l i m m st e n öffentlichen Ruhestörung" zu geben. Seitdem ist es ein wenig besser geworden, und die Gartenstadt hat also in diesem Falle endlich etns gethan, was ihr im Allgemeinen so schwer ankommt: vor ihrer eigenen Thüre zu kehren. Die Zeitungs-Araber freilich trauern darüber in Sack und Asche. Außerordentlich genug waren die Chicagoer Verhältnisse in den letzten Tagen auch ohnedies und sind es noch immer, trotzdem die Taube mit dem Oelzweig endlichen und völligen Friedens nicht mehr weit von den höchsten Hausdächern entfernt niederzuflattern scheint. Man konnte wahrlich sich einbilden, daß man plötzlich bis auf wcnige Stunden an Europa herangerückt sei, und an den Grenzen wie sogar innerhalb derselben eine Menge Militärmanöver stattfänden, wenn auch nicht mit rauchlosem Pulver (denn der vürgerlicheRauch verhinderte ohnedies, sich darüber ein Urtheil zu bilden) und mit elektrisch erleuchteten RecognoscirLuftballons. Für das gewöhnliche SpießbürgerPublikum war denn auch, sobald es sich von dem unvermeidlichen ersten Schrecken erholt hatte, die Anwesenheit und das Treiben des über viele Schauplätze (einschließlich der baufälligen Post-Ruine im Centrum der Stadt) vertheilten Militärs, besonders von Onkel Sams Jndian Fighters". weite? nichts, als eine Gelegenheit zu schaulustigem Amüsement, und ungezählte Tausende machten davon Tag und Nacht Gebrauch, indem sie die Aelte. die Laaerfeuer, die Kanonen u.s.w. begafften. Die officiellen Warnungen vor der Annäherung an solche Plätze wurden bald genug in den Wind geschlagen. Auch der fatale Umstand, daß bei den wenigen Tumulten in Außendistrikte im Ganzen 7 Menschen, die fast ohne Ausnahme bloße Zuschauer waren, das Lebenslicht ausgeblasen wurde, konnte die krankhafte Neu aierde" wenia dämpfen. Das war füglich kein Wunder in Neu-Paris. Denn was will das heißen: wahrend weniger als zwei Wochen 7 Menschen getödtet in einer Stadt, in welcher jährlich allein an den gleich-ebenen Bahnübergängen zwischen 400 und 500 Menschen dem Moloch des Dampses zum Opfer fallen, der doch während des Streiks stellenweise rasten mußte? Der Himmel verzeihe mir diesen etwas cynischen Ton, aber mit Umänderung eines bekannten geflügelten Wortes eines altrömischen Dichters möchte ich ausrufen: Es ist oft schwierigen Chicago nichts Cynisches zu schreiben!" Die Herren von's Militär" beeilen sich mit dem Abzua aus der Gartenstadt nicyt, noch weniger aber die Theuerung und die Noth, obwohl jetzt, da die Verkehrsstauung fast völlig zu Ende ist. und das Angebot gewaltig steigt, die Preise wesentlich sinken sollten. Aber es scheint sich mit den Lebensmittelpreisen gerade u m g ek e h r t zu verhalten, wie mit sonstigen Bewegungsgegenständen: sie bewegen sich abwärts viel langsner, als aufwärts. Diese in der Physik ganz einzig dastehende Merkwürdigkeit erklärt sich aber aus einer geheimnißvollen Gegenkrast, einem Perpetuum mobile", das in dem unaufhörlichen, hierorts ganz besonders systematischen 5!o?szusammenstecken der Händler besteht! Von sehr glaubwürdiger Seite als welche ich meine bessere Hälfte unbedingt betrachten muß habe ich mir erzählen und von anderer Seite bestätigen lassen, daß das Bushel eßbarer Kartoffeln gegenwärtig in (5r)i cago 2 1-2Dollars kostet! Das ist. ein Beispiel von vielen. An der herrschenden Fleischtheuerung könnten die Vegetarianer ihren hellen Spaß haben, und von Obst oder gar von Eis darf man schon gar nicht reden. Nur , wenn man sich m der Verzwe: lung Einen andudeln" will, kann man das mit derselben Auslage haben, wie früher, darf eZ jedoch mit der Güte des Stoffes" mcht genau nehmen. Da ich doch einmal ci den Lebens-
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MliiiMällieN siese. so teils ich eine in ihrer Art rührende Erscheinung nicht unerwähnt lassen, auf welche ich jüngst bei einem Ausfluge aufmerksam geworden bin. und welche zeigt, daß selbst in den Hochburgen beä allernuch ternsten Materialismus noch Poesie steckt, wenn man sie nur zu finden weiß. Die berühmte menschen-, Waarenund schmutzwimmelnde South WaterStreet scheint ein wahrer Ausbund von Poesie des Lebens zu sein. Und doch wurde ich dort eines jchönen Samstagmorgens Zeuge einer Feierlichkei't", bei welcher das Geschäftshasten wenigstens mehrere Mlnuten lang fast völlig stockte! Die ersten Pfirsiche aus Michigan waren nämlich angekommen, ganze 12 Halb-Bushel-Körbe,' und anläßlich dieses Ereignisses wurde eine joviale Procession veranstaltet, welche auf den remdlina denEindruck machen konnte. als ob die ganze South Water-Street über die schlechten Zeiten verrückt geworden wäre. An der Spitze des Festzuges trabten die Füße des Vormannes der Handlung. sür welche die Pfirsiche bestimmt waren. die Füße, sage ich. denn außer diesen sah man nichts von ihm. alles übrige war nur ein großer Sack aus Sternenbanner-Tuch. dann kamen. aleich den zwölf Aposteln, zwölf ebenfaUZ decorirse, aber nicht dermummte Gestalten mit den heißersehnten Pfirsichkörben auf den Rucken, und dann' eine jubelnde Menschenmenge, welche mit Hurrahgeschrei und mbia nerhaftnn Geheul weithin die Luft erfüllte. In wenigen Augenblicken, wie- gesagt, war das Schauspiel verschwunden. wie eine Fiebertraum-Phantasie, noch schneller, als eine Weihnachtfeier" der Bullen und Bären an der New Yorker Börse der Wall-Street. Aber ich hatte es doch genossen", und ich ließ mir erzählen, daß noch jotx schiedene ähnliche poesieoolle Bräuche in dicser unbeschreiblichen Straße ezistirten und ebenso gewissenhaft und hingebend eingehalten würden, wie etwa die Zunftfeierlichkeiten im biederen deutschen Mittelalter. South WaterStreet, ich habe Dir etwas abzubitten! Bei der allgemeinen Streikkrieg.' Aufregung ist eine Galgensensation fast gar nicht zur Geltung gekommen, welche andernfalls sicherlich das ganze Interesse der gartenstädtischen Menschheit monopolisirt hätte. So hat also der Chicagoer Guiteau, der Mörder des Weltausstellungs-Bürgermeisters, schließlich doch dran glauben müssen, nachdem er wissenschaftlich" schon seit langen Monaten gehängt gewesen, und nach einem Proceß, welcher theilweise einen noch viel possenhafteren. Charakter hatte, als der Guiteau-Proceß in der Bundeshauptstadt. Ich habePatrick Eugen Prendergast, diese Carricatur der Menschheit, gesehen, und ich muß gestehen, daß von allen Attentätern, von denen ich je gehört, kewer so blutwenig meine menschliche Theilnähme zu erwecken vermochte, wie dieser. Aber trotzdem ist mir das K a tz e-Maus-Spiel, welches die amerikanische Justiz so gerne kn Hochnothpeinlichen Fällen treibt, auch in diesem Falle auf das Tiefste zuwider gewes:n! I. N. Rham-a.Sana, der Affenmensch. Unter den thierähnlichen Verdildüngen des Menschenleibes hat die übermäßige und abnorme Behaarung des Gesichtes und des ganzen Zlörpers. die sogenannte HypertrichosiZ universalis, schon im Alterthum und Mittelalter die besondere Aufmerksamkeit erregt. Dieselbe Beachtung hat auch in neuester Zeit eine Anzahl sehr auögebildete? Fälle,' die rasch hintereinander bekannt wurden, gefunden; Affenmenschen, Hunde- und Bärenmenschen sind in den letzten Jahrzehnten wiederholt dem staunenden. Publikum in Europa und Amerika vorgeführt worden. Der berühmten Mexikanerin Julia Pastrana folgten in den siebziger Jahren die russischen Hundemenschen Audriar. und Fedor Jestichejew, deren Gesicht von unordentlich hängenden Haaren fast verhüllt war; man lernte dann die asiatische Haarmenschenfamilie ShweMaong aus Laos kennen und in aller Gedächtniß ist als neuestes Beispiel Krao. das behaarte geschwänzte" Mädchen, das gar als endlich ausaefundenes, bisher fehlendes Glied In der Verbindungsreihe zwischen Mensch und Affe angekündigt und gezeigt wurde, undzwar zuerst im königlichen Aquarium zu Mestminster in London. Was über diese Krao gefabelt wurde, das mußte bekanntlich bei der Untersuchung durch Rudolf Virchow und Max Bartels in Berlin alS ganz unhaltbar bezeichnet werden; das Kind aber gar als jenes fehlende Kettenglied hinzustellen, war eitel Humbug, und noch größer war der Schwindel, rer in Betreff der Abstammung Kraos von einem wilden Stamm in den Urwäldern von Laos getrieben wurde. In diesen Tagen ist nun auf dem europäischen Festlande zuerst in Aachen ein neuer Affenmensch" aufgetaucht, nachdem er in London der Anthropological Society vorgestellt worden war. Im Kriege gegen Birma, so erzählt der Führer, bemerkten englische Soldaten am Himalaya behzarte Menschen, die beim Anblick der Englander scheu in den Wald flüchteten. Nach dem Friedensschlüsse ward eine eigene Expedition zur näheren Erforschung der Sache usgerüstet; es gelang, einen der Wilden" zu fangen, den man nach England schaffte und Rtam-aama benannte. Als besondere anthropologische Eigenthümlichleiten der Haarmenschen werden eine überzählige Rippe und ein doppeltes Gebiß angeführt. Die Vorführung findet in einem Käfig (!) statt, dessen Boden mit Stroh bedeckt ist. nicht, wie der Führer zartfühlend hinzufüzt.zum Schutze des Publikum, sondern mm
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chutze de wilden Mannes gegen 3e lästigungen durchSchaulustige. Rham-a-Samas Gesichtsausdruck ist bis auf die stark aufgeworfenen Lippen der eines gewöhnlichen Jndiers, Kopf- und Barthaar sind außerordentlich stark entwickelt, der Oberkörper der untere Theil wird nicht gezeigt ist dicht mit Haaren besetzt. Kopf und Hände sind wohlgeformt. Die übn gen Anomalien, Unregelmäßigkeiten in der Bildung der Zähne u. s. w. sind mit der Hypertrichosis gewöhnlich vcr bunden. WaS nun das größte lebende Naturwunder" betrifft, so dürfte es, namentlich im Hinblick auf die widerliche Art der Vorführung, wohl angebracht sein, rechtzeitig an den für die moderne anthropologische Wissenschaft giltigen Satz zu erinnern, daß in der Gegenwart in der gcsammten bekannten Menschheit weder Rassen, Völker, Stämme oder Familien noch einzelne Individuen existiren, die zoologisch als Zwischenstufen zwischen Mensch und Asse bezeichnet werden könnten. Rham-a-Sama als ein solches Zwischenglied hinzustellen, ist wieder eitel Humbug oder, milder citsgedrückt, mißverstandener Eifer, die Darwinsche Theorie durch eine Fabel zu stutzen. Künstlers Erdenwallen. Die vom Kabel gemeldete Berbaftung des jugendlichen Schauspielers vom Kölner Sommertheater, ranz Ludwia, erregt in Köln und Berlin peinliches Aufsehen. Ludwig wurde eines schweren Embrucksdiebstahls m einem Goldwaarengeschäft überführt und hat die That emgestanden. Ueber die Affäre selbst kommen aus Köln die folgenden näheren Mittheilungen: Von Hause auö gut sttutrt sein Vater ist Mitglied des Berliner Hoftheaters mit einer guten Gage, war er hierher an daS Sommertheater mit besten Empfehlungen engagirt worden und hier seit Anfang Junt thätig. Ex trat in kleineren Rollen als jugendltcher' Liebhaber auf und wirkte zuletzt in Paul Lindau's Schauspiel Der Andere" in einer Nebenrolle mit Der junge Mensch, der hier sehr bescheiden auftrat, war am Dienstag Abend nach der Vorstellung mit seinen Collegen nach Hause gegangen und hatte sich gegen ein Uhr Nachts von ihnen vcrabschiedet. Am Mittwoch früh fand man den Gold- und Uhrenladen eines an der Krebsgasse wohnenden Juweliers erbrochen. Diebe hatten dcis Schaufenster vollständig ausgeraubt. Die Einbrecher hatten die Nollladen gewaltsam aufgehoben, das Fenster mit Seife beschmiert und dann eingedrückt. Eine Anzahl werthvoller Uh ren, Ketten, Ringe und sonstiger GoldWaaren wurden eine Beute der Einbrecher. Der Bestohlene benachrichtigte sofort die Criminalpolizei und diese wiederum das städtische Leihhaus und die concessionirten Pfandvermittler. Eine fandvermlttlerln meldete so fort, daß ein junger, gutgekleideter Mann am Morgen bei ihr verschiedene Uhren und GoÄwaaren versetzt habe, welche sich als ein Theil der bei dem Einbruch gestohlenen Sachen erwiesen. Bei emex anderen Psandleiherrn er schien gegen Mittag ein elegant gekleideter junger Herr, der eine schwere goldene Uhr versetzen wollte; diese war ebenfalls tn dem Laden gestohlen wor den. Der junge Mann wollte k für G0 Mark versetzen, worauf ihm die Frau erwiderte, sie habe nicht so viel Geld da, er möge die Uhr nur rurng bet ihr lassen; sie gab ihm vorläufig 30 Mark mit dem Bemerken, er könne den Rest in einer halben Stunde holen. Sie benachrichtigte sofort die Polizei, welche den jungen Menschen bei seiner Ruckkehr verhaftete. Er entpuppte sich altz der 22jährigechauspieler Franz Ludwig vom Floratheater. Zuerst wollte er dje Uhr gefunden haben; erst im Gefängniß legte er ein ümfassendös Geständnih . ab. Ludwig gibt, an. er sei ohne Geld ge Wesen und da sei ihm der Gedanke ge kommen, sich durch einen Einbruchsdiebstahl solches zu verschaffen. Nach dem er sich von seinen Collegen getrennt, sei er nach seiner Wohnung gegangen, habe einen Havelok angezogen und sein eigenes, aus der Militärzelt stammendes Seitengewehr zu sich ge steckt. Dann habe er an dem Hause des Uhrenhändlers gehorcht, und als Alles ruhig gewesen, habe er die Roll lade aufgehoben. Er habe sich hierauf entfernt und sich vergewissert, daß Niemand die Vorbereitung gesehen habe. Dann habe er die Scherbe eingedruckt und sich wieder entfernt. Erst nachdem er die feste Ueberzeugung erlangt, daß auch durch das Eindrucken der Scheibe hervorgerufene Geräusch Niemand gehört habe, dann erst die Goldsachen und Uhren geraubt. ii j. Vandi'S Ermordung. Ueber die Ermordung des Zeitungs Herausgebers 'Giuseppe Bandi in Li vorno theilt die Köln. Ztg." noch solgende Einzelheiten mit: Bandi war am Sonntag Morgen in seinem Wagen von dem Dorfe Ardenza nach dem na hen Livorno gefahren und zwar zuerst nach der Druckerei der Gazetta Livornese", von wo er dann nach seiner Wohnung in der Straße delle Ville fuhr. Diese Straße liegt ziemlich abgesondert in der Nähe der Neustadt, nicht weit von der Hauptkaserne der Gendarmerie und des französischen Consulats, das eben am Soirntag unter der besonderen Obhut der Sicherheitsbeamten stand. Nachdem Bandi in seinem Garten einige Blumen gepflückt, die er einigen Freunden ver svrochen. hatte, bestieg er wieder seinen i Wagen, um nach der inneren Stadt zurückzufahren. Die Pferde waren jedoch nur wenige Schritte weit gelaufen, als an der Ecke der Villa delle Grazie ein Mann in Hemdärmeln und in zerlumpter Kleidung an den Wagen hinansprang, sich ans das Trittbrett stürzte, sich mit der linken 'Hand am Wagenschlag festhielt und mit der rechten &ercn Bandi ein Messe? in den
Lei6' stieß. Der Geirosfene 'siel sosort auf das Wagenkissen zurück und stieß einer, Seufzer aus. Der Kutscher, der schon an den vorhergehenden Tagen bemerkt batte. daß derselbe Mann in
Hemdärmeln sich um Bandi's Woh-! nung und die Druckerei umyertnev, wandte sich rasch um. und es gelang ihm, den Verbrecher davon abzuhalten. seinem Opfer einen zweiten (stich zu versenen. Dann hielt er die Pferde an. Der Mörder floh. Der Kutscher lief ihm nach, bis er zwei Gendarmen ve gegnete. denen er zurief, worauf der eins endarin half, den röchelnden Bandi zu behandeln, während der andere nach den Angaben des Rutschers dem Mörder nachse. Dieser yane sich durch das offene Gitterthor einer Villa in der Nähe der Via Calzabigli in diese aenuchtet und das yor dem Gendarmen vor der Nase mit kräftigem Handdruck zugesperrt. Den Psortner der Villa hatte er mit seinem blutigen Dolchmesser bedroht, so daß der ibn nickt zu verfolgen wagte. Dann Ijief der Mörder durch, die Villa und durch den Garten an das andere Ende der Besinuna. wo er über das Gitter entkam, welches den Garten nach der See zu abschließt. Mlttlernxile hatten sich bestürzte Leute um den Wagen des Schwerverwundeten angesammelt, desUn Blut in Strömen floß, und ihn erst nach einer benachbarten Apotheke, dann Zn's städtische Krankenhaus gebracht. Die Kunde der Unthat hatte sich im Fluge durch die Stadt verbreitet. Mehrere Aerzte leisteten dem VerwundetenÄeistand; sie erkannten die Gefahr und beschlossen, eine .entscheidende Operation vorzunehmen. Indeß war die Leber durchstochen, und obschon die Operation der Erweiterung der Wunde gut gelungen' war, starb der Patient um 11 Uhr, drei Stunden nach hn Unthat. AlL die Aerzte die frische Wunde untersuchten, sagte er: Seht meine Narben!" Er dachte an die Narben, die er im Befreiungskriege unter Gariwldi davongetragen hatte i ad auf die er sehr stolz war. Kurz, nachdem er den Stich erhalten, hatte er gesagt: Ganz wie Carnot! 9 99, Deutsche LoealNachrlchle:t. e5l,Hrtngen, A l t e n b u r g. Der Banquier Liebeschütz hat sich hier ertränkt. Unglückliche Börsenspekulationen werden als wahrscheinliches Motiv zu dem Selbstmorde angegeben. Coburg. Die vor Kurzem in Neustadt bei Coburg gegen säumige Steuerzahler in den öffentlichen Lokalen ausgehängte schwarze Liste" (23erzeichniß schlechterSteuerzahler). hat den guten Erfolg gehabt, daß sofort mehr als sechzig der Säumigen sich mit der Zahlung beeilt haben. G e r a. Hier brannten die Wolldruckerei der Firma Treuter & Golle, sowie vier angrenzende Wohnhäuser mit Hintergebäuden vollständig nieder. Eine Frau' sprang mit ihrem Kinde in ihrer Verzweiflung aus einem Fenster des dritten Stockes auf ein benachbartes Schieferdach, auf welchem sie allerdings abwärts rutschte, jedoch zu ihrem Glück noch am Rande des Daches am Schneefang hängen blieb, von wo sie mit ihrem Kinde mittelst Leiter gerettet werden konnte. Sonneberg. Ueber das Vermögen des Schuhwaaren-Händlers Christoph Sckökborn ist das KonkursVerfahren eröffnet worden. Sk,sen. Dresden. Unter den Städten Europas, welche die Über die große Salzpfütze reisenden Amerikaner am meisten besuchen, nimmt Dresden die dritte Stelle ein. An der Spitze steht Paris, im Jahre 1892 waren in den Pariser Hotels 28.000 Amerikaner polizeilich angemeldet worden, was mit den in Privathäusern und Pensionen wohnenden etwa 54.000 macht. Die permanent in Paris wohnende Colonie von Amerikanern beträgt jetzt 50a Dann folgt Berlin, obwohl der durchpassixenden Besucher nicht halb sö viele sind, wie in Paris, Nun kommt gleich Dres-den, das eine stänhige Colonie von etwa 1000 und einen ab- und zuströmenden Besuch von 20bis 24,000 Amerikanern hat. Vautzen. Der bisher hochangesehene Kaufmann Carl Albin Endler in Pulsnitz wurde wegen Urkunlmfälschung und Betrugs zu acht Monaten Gefängniß, 2100 Mark Geldstrafe und 2jährigem Ehrenrechtsverlust verurtheilt. Colditz. Letzthin brach ln dem an der Thiergartenstraße gelegenen, dem Privatmann Friedrich gehörigen .Wohnhause Feuer aus. Das Feuer griff so schnell um sich, daß von dem Mobiliar nichts, gerettet werden konnte, und es gelang nur der Beherztheit einiger Männer, die Ehefrau und die sechs Kinder des Pflegers Jbner in Sicherheit zu bringen. .Leipzig. Das Projekt der elelkrischen Straßenbahn, wie es zur Zeit denl Stadtrath vorliegt und die vcr-. schiedenartigsten Meinungen anregt.ist ein weitgehendes, aber es ist jedenfalls noch in den Vorbereitungen begriffen. Die Gesammtkosten der Anlage sollen sich auf 5.163.000 M. belaufen. grsstl,er,satl,tt, Sessen. ' Babenhausen. Herr DreherMeister Heb, ein Greis von 72 Jahren, stürzte beim Heuabladen vom Heuboden herunter und fiel so unglücklich auf das Pflaster, daß er starb. 7 jö Ingen. Beim Pcissiren des Bingex Loches platzte an der Maschine des mit Schleppzug zu Berg fahrenden Schraubendampfers Haniel" ein Siederohr. Durch den ausströmenden Dampf wurden zwei Matrosen derbrüht und starben. Zwei Heizer wurden schwer verletzt. ' R a st 1 1. Dieser Tage sprang ein Deserteur vom 87. Jnfanterie-Regi, ment, der sich schon mehrere Tage von seinem Truppentheile entfernt hatte und in Wiesbaden festgenommen wurde, beim Rücktransport von der neuen Brücke in den Rhein und verschwand in den Wellen. Mainz.. Z)ie. 5?est!tuna zum
Mainzer Schützenfest ' en:hä!5' Ä. das folgende aunige Poem in echtem Meenzer Deutsch: Ob se schieße ob se raufe. Ob se kegle is mer Worscht! Wann se nor recht tüchtig saufe
Denn die Hauptsach' is der Dorscht!" Der Meenzer Dorscht" scheint denn auch nicht ausgeblieben zu sein, denn am 19.Juni allein wurden getrunken: 3500 Flaschen Wein. 18 Hektoliter offenen Weines und 100 Hektoliter LLwenbräu. Profit! Schwabsburg. In Franken tbal, wo er bei Verwandten in Pflege war, hat sich der 14jährige Friedrich Borngässer von hier im Rhein ertränkt. Was den Jungen zumSelbstmörd trieb, ist unbekannt. Sauern. München. An der Wittelsbacherstraße rutschte ein Velocipedist mit seiner Maschine die Uferböschung hinab in die hochgehendeJsar und verschwand unter lauten Hilferufen vor den entsetzten Zuschauern in den Wellen. A n b e r g. Neulich Abends wurde der Staatsanwalt Strunz in der Georqenstraße von einem' Manne hinterrüös überfallen. Der Attentäter entfloh, ohne erkannt zu werden. Ansbach. Dem Beispiele von Rothenburg und Kraiburg hat sich nun auch Ansbach mit einem Volksschauspiel Der wilde Markgraf" angeschlossen, das einen begabten Ansbacher Klempnermeister, Konrad Friedrich, zum Verfasser hat und letzthin zum ersten Male im Schloßtheater" unter großem Beifall in Scene gegangen ist. - H a r b u r g. Der langjährige Vorstand der hiesigen Bahnstation, Herr Oberexpeditor Necfermann, wurde von einem Bahnzuge überfahren und getödtet. Kempten. Dahier hat sich eine freiwillige Feuerwehr gebildet. Bis jetzt haben sich 507 Personen gemeldet. L e i p h e i m. Beim Baden in de? Donau ertrank der 20 Jahre alt? Schneider G. Läsle von hier, Lindau i. Ä. Rechtsrath Herr Heinrich Schützinger von Bayreuth wurde einstimmig zum Bürgermeister hier gewählt. NlNrtnverg, . S t u t t g a r t. Im Restaurant Jhlß entstand dieser Tage zwischen dem Ge schästsreisenden Richard Kayser und dem Viehhändler Seligmann Rothschild von Cannstatt ein Streit. . Der Kaufmann Weingärtner wollte den Streit schlichten und wurde zum Dank dafür von Rothschild derart zu Boden geworfen, daß er nach achttägigem Krankenlager starb. Bietigheim Im benachbarten Untermberg brannte das Anwesen des Oekonomen Palmer nieder. Sein 7jähriges Sähnlein kam in den Flammen um. Bock langen. Beim Baden im Neckar ist der 12jährige Sohn des Krämers Kolb von hier ertrunken. D e g e r l o ch. Der flüchtig geworbene Baynhofvorstsnd Gerttö ooa hier hat aus Sardinien ein Lebenszeichen pon sich gegeben. Er telsgranhirte an die ihm porgesetzten Behörden und stellte seine freiwillige Rückkehr in die Heimath und seine Stellung vor Gericht in Aussicht. Kirchberg a. I. Eine Taglöhnersehefrau von hier stahl kürzlich ihren Nachbarn sieben Stück Hühner, sperrte dieselben auf ihren Boden ein und ließ sie verhungern. Sie war. wegen dieses Vergehens vor das' Amtsgericht Langenburg vorgeladen, entzog sich aber ihrer gerichtlichen Vernehmung durch Selbstmord. M ü h l a ck e r. Auf dem hies. BahnHof gerieth der Heizer eines GüterzugeS zwischen die Puffer und war alsbald eine Leiche. Der Verunglückte ist der Sohn des Bahnwärters Knödler in Cannstatt. Oehringen. Großes Aufsehen erregte die Verhaftung des Vorstandes des hiesigen Arbeiterbildungsvereins, Hutmacher Klug. Er steht, im Verdacht eines Verbrechens gegen die Sittlichkeit. R a v e ns b u r g. Der BürstenHändler Gumpser von Saulgau wurde vom hiesigen Schwurgericht wegen SNords seiner Ehefrau zum Tode verurtheilt, Z?den, DofsenheZm, Ein hire ausgebrochener Brand hat eine größexe Anzahl Wohnungen und Oekonomiegebäude in Asche gelegt. Der Bruand ist durch einen geistig beschränkten Knaben von etwa 10 Jahren angelegt worden, der bei seiner Vernehmung durch die Gendarmerie die That eingestand. K o n st a n z. -Neulich Abends segelten bei mäßig starkem Westwind sieben Personen zwischen dem badischen und schweizerischen Ufer und in Folge leichtsinnigen Benehmens schlug das Segelboot um. Vier von den Insassen konnten durch das Schraubendampferchen Mikado und Herrn Hinz gerettet werden, die übrigen drei fanden in den Wogen denTod; es sind dies einSchneider, Westfal aus Mecklenburg, und zwei Soldaten von der 5. Compagnie des hiesigen Regiments, Raas von Dettheim und Fegcn aus Behla, Bezirk Donaueschingen. La Hr. Dem Heizer Feigenbaum wurde in der hiesigen Roßhaarspirmerei von einer Transmission die rechte Hand abgerissen. Der rechte Arm mußte abgenommen werden. Feigenbaum ist verheirathet und Vater von zwei Kindern. Leipferdingen. In der Nähe von hier trat der 44 Jahre alte LandWirth Gregor Schey zwei durchgehenden Pferden entgegen, wurde ahex'von dem einen derselben so an den Kops getreten, daß er sofort starb. Schey hinterläßt Frau und fünf unmündige Kinder. Mannheim. Letzthin versetzte in einem Hause in R 6 der 19 Jahre alte Techniker Heinrich Rösing von Mainz einer Dirne einen lebensgefährlichen Stich, m die Brust. Der Thäter gelangte sofort zur Haft. Die Ursache dieser That ist noch, nicht ermittelt, da die Dirne vernehmungsunfähig ist. JmMhm OrteFeudenbelm aerietb
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bekannt auf der ganzen Erde, als Heilt
MlronTncttismrls Neuralgie, Riilkcnschmcrzcn, Berstauchungen,
Berftauchungrn, Verrenkungen, Frostbeulen, Hüftenschmerzen, Quetschungen, Zahnt j. arm .
Illzmrrzrn, Vranonmnven, und alle Schmerzen, welcke ein äuvertte
m W mr-. -w y w -w -w w y mr mw W W9 benöthigen. Farmer xxnb Viehzüchter . finden in dem St. Jakobs Oel ein unübertreffliches Heilmittel gegen die Gebrechen des Viehstandes. Eine Flasche St. Jakobs Oel kostet ö0 EtS. (fünf Flaschen sür $2.00). Ist in jeder Apotheke zu haben.
The Charles A. Vorder rer M Jay're alkeTLnchermeisier rehm in kurzen Wortwechsel mit dem ledigen 20jährigen Landwirth Wilhelm Bensinger, wobei letzterer dem Brehm einen solchen Messerstich in den Hals versetzte, daß er sosort todt war. O e f l i n g e n. Der 12 Jahre alte Sohn des Landwirths Albert Ritzi kam unter einen Floßstamm und wurde erdrückt. S ch o p f h e i m. Das 2 1-2 Jahre alte Söhnchen des Gypsermeisters Trefzer ist in einer Grube im Garten ertrunken. Spesfart. Dieser Tage stürzte der hiesige Landwirth Jos. Weber so unglücklich vom Heuwagen, daß er in Folge erhaltener innerer Verletzungen sosort starb. Wallbach. Zum Bürgermeister wurde mit 29 von 31 Stimmen Gemeinderath Lorenz Rünzi gewählt, esterreikt, Wien. Einen romantischen Selbstmord hat die Gattin des hiesigen Kohlenhändlers Jokl, ausgeführt. Frau Jokl, die sich in Vaden bet Wien befand, begleitete Nachmittags ihren Gatten und ihre Tochter, die von einem bei ihr gemachten Besuche nach Wien zurückkehrten, von ihrer Wohnung zum Bahnhofe und kehrte dann allein zurück. Die Dame stieg zur Ruine Rauhenstein hinauf und stürzte sich von der Spitze derselben in 'die Tiefe. Drei junge Leute, welche die verzweifelte That mit ansahen, vermochten nicht, die Frau von dem Sturze abzuhalten. Die Unglückliche blieb mit zerschmetterten Gliedern sofort todt auf dem Platze. Im hiesigen Fracht-Magazin war vor Kurzem eine Ladung von mit Getreide gefüllten Säcken untergebracht worden und eine Frau, die sich in das Magazin eingeschlichen hatte, um zu stehlen, hatte einen der Säcke aufgeschnitten. Bei ihren Bemühungen, den Sack zu entleeren, kam der ganze Stoß der Säcke in s Wanken und fiel schließlich um, wobei die schweren Säcke die Frau unter ihrer Last begruben, so daß sie schwere Verletzungen erlitt, die ihren Tod kurze Zelt darauf herbeigeführt haben. B r ii n n. Die hiesige Polizei hat eine Falschmünzerwerkstatt aufgefunden, in der falsche Kronen fabizirt wor den sind. Derjenige, welcher die falschen Münzen hauptsächlich in den Aerkehr gebracht hat, ist verhaftet worden. Er nennt sich Posplschil. St7N?lk. Bern. Letzthin ging ein schwerer Wolkenbruch über die GemeindeBrienz; viele Häuser wurden zerstört, so daß die Bewohner im Freien kampiren mußten; auch die Rothhornbahn erlitt bedeutenden Schaden. Freihurg. Esn gewisser Chr';stian Eggex ermordete in Sylvester den Landwirth Colsandey und legte daraus im Hause seines Opfers Feued ; zwei Männer, die den Mörder anhalten wollten, wurden vom Wüthenden ebenfalls erschlagen; schließlich gelang es, den scheußlichen Menschen festzunehmen und der Polizei zu übergeben. Glarus. In Schwanden waren ein Spenglermeister und sein Sohn aus hohem Dach mitLöthen beschäftigt. Der Sohn goß, um die Flamme im Löthofen zu schüren, Petrol aus einer Flasche nach, diese explodirte und der Sohn stand selbst in Flammen.' Mit der eilig ibgerissenen Schürz: konnte der Vater hn retten, obwohl er selbst auch schon .'euer gefangen hatte. L u z e r n. Neulich Abends löste sich on der Straßenbahn Friens ein mit .'00 Centner Kohlen beladener Bahn'agen ab. Ein junger Mann Namens itamm, wollte ihn mit einer Eisenznge zurückhalten, wurde aber durch ren Zurückprallen getödtet. Der agen fuhr nach Luzern weiter und richte beim BaHnübugang in bergun'o einen Italiener lebensgesähr- ?. -In Am Freitag Morgen um ein Viertel auf Zwei fuhr der diniere Theil des Forepaugh'schen Circuszuges auf dem Berliner Zweige der Consolidated Road eine Meile östlich von Ncw Britain in Connecticut in das Hintere Ende des vorausfahrenden ersten Theiles mit großer Gewalt bineil", und brachte dadurch viele Thierwagen zum Entgleisen, wobei ohne Zweifel viele zur Menagerie gehörige Thiere umgekommen sind. Bedenken Sie, daß die WiSconson Central Bahn unbedingt daö Zutrauen deö Publikums besitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Milwaukee, St. Paul, MinneapoliS und dem Nordwesten ist und fernerhin als die Pullman Linie zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen am Superior See angesehen wird. Bedenken Sie ferner daß die Wiöconfin Central die bedeutendsten Punkte in Wisconsin berührt, mehr GeschäftsPlätze erreicht als irgend eine andere Linie im Nordwesten, daß der Speisewagen feiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. Für weitere Auskunft als, Raten, Routen, wenden Sie sich an den nachften Ticket Agenten oder an . 3aS. C. Pond, Gen. Pass. Agent, -
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