Indiana Tribüne, Volume 17, Number 302, Indianapolis, Marion County, 21 July 1894 — Page 2

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Jndiana Tribttne. Erscheint Täglich und Sonntags. , Die tZgliche .Tribüne' koyrt durch den Träge, llCentl per oche, die ConntagS.Trtbüne" lentS der Woche. Beide zusammen 15 Cent oder SS Tkn. perVkonat. Per Post ,uze'ch'St tn Vor bezahlung fvper Jahr. Osfftt : No. 18 Süd Alabaa Str. 3 ldianapoliö, Ind., 21. Juli 1894. Giri merkwürdiger ?riminal-Fatt. 'Wie schon itgetheilt, ist in KopenSagen über einen gewissen Wilhelm Möller das Todesurtheil ausgesprochen worden, der fünfzehn Jahre lang als ZZrau gegolten hatte und mehrere Jahre hindurch Vorsteherin einer Knabenschule gewesen war. Ja dieser Stellung hatte er sich an einigen Zöglingen auf nicht wiederzugebende Weise schwer vergan gen und schließlich, aus Furcht vor Entdeckung, einen dieser Knaben Nainens Volmer Sjören ermordet. , Möller hat sich lange mit dem e danken des Mordes getragen. Es war der 23. Februar 1893, Morgens, als Möller die Schublade eines Kastens in seinem Zimmer öffnete, um einiges Kleingeld herauszunehmen. Da fiel sein Blick auf ein Fläschchen, welches Ehloral enthielt. Dieser Anblick entschied über das Schicksal des Knaben. Möller berechnete, daß der Inhalt deZ Fläschchens, wenn das Kind ihn zu sich nähme, genügen würde, um dessen sicheren Tod herbeizuführen, und der Entfchluß war damit gefaßt. In dem Asyl beging man gerade den Geburtstag eines der Kinder. Man bewirthete das Geburtstagskind und seine Kämeraden mit einem ausWasser.Syrup und ein wenig Rum zubereiteten Getränke. Möller mischte das Getränk. Er stand mit dem Rücken gegen Volmer und die anderen Kinder, welche am Küchentische beim Frühstück saßen. Möller qoß in das Glas Volmer's den Inhalt der Ehloralflasche und fügte Wasser. Syrup und Rum hinzu. Dann kostete er das Getränk, vertheilte die gefüllten Gläser unter die Kinder und gab Volmer das für ihn bestimmte Glas. Volmer trank ein wenig davon.stellte jedoch das Glas zurück, da ihm das Getränk nicht zusagte. Da goß ihm der Mörder noch einige Tropsen Syrup nach, worauf Volmer den größten Theil der Flüssigkeit austrank. Gleichwohl blieb noch ein kleiner Rest zurück, den Möller selbst trank, da er nicht wollte, daß die anderen Kinder das Glas leerten, und zugleich den Wunsch hatte, die Spuren des Verbrechens zu verwischen. Einige Augenblicke darauf klagte Volmer über Kopfschmerz; er vermochte nicht, sich aufrecht zu erhalten, das Gift begann zu wirken. Man schickte ihn ins Bett. Als er durch das Zimmer ging, fiel er wie betrunken zusammen; er raffte sich indeß auf und stieg, von einem Kämeraden gestützt, die Treppe bis zum Schlafsaale hinauf, wo man ihn ganz angezogen ins Bett legte. Alsbald schlief er ein. (ine halbe Stunde später ging M'ölser in den Schlafsaal hinauf, um nach d:rn Zustande des Knaben zu sehen. Er fand ihn immer noch schlafend. Er weckte ihn auf und trug ihn in ein anderes Schlafzimmer, angeblich weil in dem ersten das Kind durch seine Kämeraden gestört werden könnte. Möller's Frage, ob es ihm irgendwo am Körper weh thue, beantwortete Volmer verneinend. Er habe, sagte der Knabe, nur Lust und Bedürfniß, zu schlafen. Möller deckte ihn zu und ging hinaus. Wieder verging eine Viertelstunde und wieder ging Möller hinauf, um nach seinem Opfer zu sehen, welches sich noch in demselben Zustande wie früher befand, schlafend, unbeweglich. Nur ein leiser Hauch hob seine Brust. Dieser Hauch aber machte Möller förmlich toll; todt wollte er das Kind sehen, vas trotz Allem noch lebte. Eine furchtbare Aufregung erfaßte ihn. Was thun, um den Lebensfaden dieses Kinves zu zerschneiden? Möller nahm zwei wollene Decken von einem anderen Bette oes Schlafzimmers und wickelte den Kopf des Kindes in diese, um es zu ersticken. Dann ging er weg, schloß die Thür doppelt ab und steigt die Treppe hinab. Noch eine halbe Stunde verran. Er kam zurück. Das Kind hatte Die Dcken abgeworfen und lag in schrecklichen Krämpfen. Der Kopf hing aus dem Bette heraus, die weit geöffneten Augen starrten Möller an, der vas Kind sprachlos anblickte, von Freude und Schrecken zugleich erregt. Noch einen letzten Besuch stattete Möller dem Kinde ab, er fand es todt. Man ließ den Arzt rufen; dieser untersuchte die Leiche und fand nichts Außergewöhnliches. Er kannte die Todesurfache nicht; aber um doch etwas auf den Todtenschein zu setzen, schrieb er .Embolia (Bluterguß-.) Die Leiche wurde begraben. Später infolge der Proceßverhandlung wurde sie wieder ausgegraben und einer sorgsamen Un tersuchung unterzogen. Man stellte nun den Genuß von Chloral als Todesurfache fest. ; Eine Jdeenhandlung. ' Ein neues Geschäft bat ein findiger Kopf in London eröffnet, eine KleinHandlung mit neuen Ideen. Das Unternehmen wird in der Times" wie folgt angekündigt: Jdeen und Anregungen werden Herren und Damen jeden Standes billig gegeben. Für Originalität und Neuheit wird garantirt. Kolossales Geld damit zu verdienen. Schriftsteller können sich Ruf und NaV.c machen. Jedermann kann Schriftsteller werden.- Ein Interviewer der JXiUmsT. ließ es sich nicht nehmen, den Mann, der diese Anzeige in das Blatt eingerückt hatte, zu besuchen. Daß: ich Ideen habe", sagte Dieser, werden Sie nicht leugnen. Schon meii;; Annonce ist eine ebenso glückliche als .originelle Idee. Mein Geschäft, daS ich erst feit drei Wochen betreibe, geht glanzend und ich werde bald nicht genug ln zur Verfügung haben, sondern

werbe mich nach einer Hilfskraft umsehen müssen. Meine beste Kundschaft sind die Journalisten, die ich auf Aktualitäten aufmerksam mache und zu Interviews anrege. Einer derselben, den ick lehnen nennen könnte, hat mir

ein Pfund bezahlt und wie er mir hier schreibt, durck die ihm angegebene Ar tikelreihe 75 Pfund verdient. Auch Novelllsten kommen oft zu mir, erzählen mir ihren Stoff und verlangen eine eigenartige Wendung. Am häufigsten aber erhalte ich den Besuch von dramatischen Autoren, welche einen packenden Titel für ihre Stücke brauchen. Der Titel ist nämlich die Haupt ache. Ein guter Titel ist der halbe Erfolg. Einer unserer hervorragendsten Lustspieldichter zahlte mir in seiner Freude über den glänzenden Titel, den ich ihm gab. 15 Lstrl. Sehr gut bezahlt werden Lustspielentwürfe, sowie Entwürfe zu kleinen Novellen, dagegen lohnt es sich kaum, Romane anzulegen". Daß ich auch für unsere Chansonettensängerinnen Kouplets liefern muß, ist selbstverständlich. Mit einem Wort das Geschäft geht und trägt mir durchschnittlich 6070 Pfund prv Woche." Ein neuer See im Hirnalaya. Eins der gewaltigsten Naturereignisse, das zugleich ein nur selten zu beobachtendes Beispiel von dem Wechsel.dem die Oberfläche der Erde unterworfen ist. bildet, Hat im HimllayaGebirge stattgefunden. Im äußeren Hlmalaya, den Söhnen des Vaters der Berge, wie die Inder ihn nennen, liegt das Thal oder vielmehr die Schlucht von Birahi Gunga im Gurhwal-Di-strict, durchströmt von einem meist kleinen Bergfluß, der aber.besonders wenn die ungeheurenSchneemassen zu schmelzen beginnen, oder gegen Ende der Regenzeit, zum reißenden Strom cnwächst. Er vereinigt sich 14 Kilometer unterhalb der Schlucht mit dem Alaknanda, einem Zufluß des an, dieser Stelle noch ganz unbedeutenden heiligen Ganges. Gegen Ende der Regenzeit , des vorigen Jahres stürzte plötzlich, ohne daß das geringste Anzeichen eine so ungeheure Katastrophe ahnen ließ, ein Theil des 1380 Meter vom Thale' aufsteigenden, den Meeresspiegel um etwa 3000 Meter überragenden Berges in den Eingang der Schlucht, die infolge dessen durch einen natürlichen Damm von 270 Meter Höhe und etwa 600 Meter Breite (am oberen Ende gemessen) vollständig versperrt wurde. Die Wucht der Masse, die zum Theil von über 1200 Meier Höhe herabfiel, war ungeheuer und die Erschütterung gleich einem Erdbeben. Die Kraft der bergab sausenden Felsstücke war so groß, daß manche ganz gewaltige Blöcke eine beträchtliche Strecke an der gegenüberliegenden Bergseite emporrollten. Weithin war Alles mit Staub bedeckt, der wie eine Wolke den Himmel verfinstert haben soll. Die Wasser des Birahi Gunga. denen der natürliche Ausweg verschlossen wurde, stauten sich und haben einen See gebildet. der 800 bis 2400 Meter jbreit, 4500 Meter lang ist und dessen Tiefe augenblicklich 180 Meter beträgt. Die Wassermasse steigt täglich etwa 30 Eentimeter, was sich bei dem Eintritts der Regenzeit verdoppeln oder verdreifachen wird. Man fragt nun ängstlich, was erfolgen wird, sobald die Wasser den ziemlich steilen TXimm Lberfluthend sich in Kaskaden in's Thal ergießen. Die Regierung hat sich gleich im Anfange der Sache angenommen und versichert, wie das ja immer dort, zu Lande der Fall ist, durch den Mund einer wohlausgerüsteten und noch besser bezahlten Commission, daß durchaus keine Gefahr vorhanden sei. Die Geologen, die an Ort und Stelle waren. sind jedoch durchaus anderer Meinung. Sie sehen die Hauptgefahr darin, daß sich nach der Regenzeit ein anderes großes Stück vom Berge ablösen und mitten in den See stürzen, könne, was eine plötzliche ungeheure Ueberfluthung verursachen würde. Kleine Bergrutsche finden nach jedem größeren Negen statt und entwickeln, da der Berg in einem Winkel von 60 Grad oom See aus aufsteigt, eine ungeheure Schnelligkeit und Kraft. Gegen Ende oer Regenzeit muß der See den Damm liberfluthen, und sollte alsdann einezndere ungeheure Bergmasse hineinstürzen, was von Vielen für unvermerdlich gehalten wird, so muß man luf eine ernste, gefährliche Ueberschwemmung . gefaßt sein. Auf weite strecken müßte dann Alles zerstört werden, und es ist schwer, sich ein Bild von der Verheerung zu machen, welche diese aus einer Höhe von mehr ils 300 mit: herabstürzenden Was. sermassen anrichten würden. Die Rezierung hat denn auch jetzt, trotz dem Äutachten der oben erwähnten Auslugs" - Commission, einige Vorsichtsnaßregeln getroffen. Unter Anderem ist die Telegraphenlrnie von Gohna iach Hurdwar beinahe vollendet, so aß Jeder rechtzeitig von dem Anzrange des Wassers benachrichtigt werden kann. Der See gewährt jetzt mit ?en steil aus ihm hervorsteigenden Berzen einen prächtigen Anblick und rin rt unwillkürlich an den Königssee in Laiern, nur daß hier die Vegetation natürlich dürftig ist und die Baumstämme durch große Felsen, die mit 'abelhafter Geschwindigkeit Herabsautn und im hochaufzifchenden See verschwinden, ersetzt werden. Seitensttttkzum Bahnstre:?. Es ist merkwürdig, fr: genau die Eisenbahn-Ausstände dieses Sommers ver Periode von 1377 entsprechen. Die Ausstände im letzteren Zeitraum kamen vier Jahre nach dem berühmten Zusammenbruch vsn 1873 und unmittelbar nach dem großem Anthracit-kohlen-Streik.und die jetzigenAusstände haben sich vier Jahre nach dem großen Baring-Bankerott (1890) eingestellt und sind auf einen Weichkohlen-Streik gefolgt. . " Jene Bahnstreiks von 1877 brachen zerade ein Jahr nach einer Weltausitelluna aus. welche der Arbeit und dem

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anü t iic hrnti sl5it i i"t taun neuen Vin ipcrn gelben 311 haben schien und der Zennsylvania-Lahn ihr großartigstes .'schäftsjahr sicherte, auf welche aber -in Iair gchiftlichen Darniederlieenv solqte. in Verbindung mit Lohnieschneiduugen besonders im Bahn'ieiist und mit Verminderung des Zahna:igesteLten-Personals. Sehr ähnliche Umstände walten bei w heurigen Bahn-Ausständen vor. Zie sind ausgebrochen ein Jahr nachoern eine Auslage von Z30.000.000 für Weltausstellungszwecke eine gewaltige Meng: Arbeitskräfte mich der Gartenstadt gezogen hatte, Arbeitskräfte, die nach Schluß der Ausstellung zum allergrößten Theil brach liegen blieben. Die in Chicago zusammenlaufenden Bahnen aber haben ein mageres Jahr auf em gutes, obgleich auch ihre Emnahmen von 1893 nicht Denjenigen des vorherigen Jahres gleichkamen. Wie heute, so brachen auch 1877 die Streiks unter äußerlich sehr ungünstigen Verhältnissen aus; die Geschäfte waren im ganzen Lande mager geworden. und vieles müßig daliegende. Geld war in den Banken aufgehäuft, während es vielfach an Arbeitsgelegenheit mangelte. An Unruhen bei den Ausständen fehlte es auch damals nicht. Auf jene Streiks folgte eine noch schlimmere Zeit, als vorher; die Preise, die schon 1877 für ungeheuer niedrig galten, sanken 1878 noch weiter, und es brachen mehr Firmen zusammen, als se zuvor in unserer Geschichte. Die Geschäftsflauheit erreichte erst 1879 ihr Ende, also zwei Jahre nach den Streits und sechs Jahre nach dem ersten großen Zusammenbruch. Es mag Pessimisten überlassen bleiben, auch in dieser' letzteren Hinsicht ähnliche Verhältnisse für, die jetzige Sachlage zu berechnen. Dieser Blick auf die Vergangenheit kann immerhin die Hoffnung erwecken, daß auch diesmal der Weg aus der Wüste wieder in ein gelobteres Land aeben wird. Hl PuUman und Greene. Da jetzt an allen Ecken und Luden von dem Schlafwagen-König und 25 fachen Millionär George M. Pullman die Rede ist, so mag hier auch eine Geschichte, die neuerdings aus der Gartenstadt erzählt wird, ihr Plätzchen finden, eine traurige Geschichte von einem betrogenen, im Elend gestorbenen Erfinder und von dem Pfiffigen Spekulanten, welcher auf des Ersteren Idee sein goldenes Schloß baute. Aehnliches ist ja schon öfter in der großen Tragikomödie des Menschenlebens vorgekommen; immerhin dürste es gegenwärtig Viele interessiren, daß auch die Vorgeschichte von Pullmans Reichthümern dieses Brandmal trägt. Wer ist der eigentliche Erfinder der Pullman-Wagen? Natürlich Pullman." werden noch heute Viele antWorten, und erst kürzlich ist unter der Inspiration dieses Procenten-Men-schensreundes ein Buch erschienen, wo rin dieser Anspruch zwar nicht ausdrücklich ausrecht erhalten, aber doch stillschweigend nahegelegt, und jede Thatfache, die zu einer andern Annähme führen könnte, geflissentlich todtgeschwiegen wird. Aber eine geWisse Chicagoer Wittwe und noch eine Reiöe anderer Personen wissen in diesen Verhältnissen ebenso gut Bescheid, wie Pullman selbst. Wie sie erzählen, war der wirkliche Erfinder der sog. . Pullman-Wagen der Photograph Plymon B. Greene, geboren zu Brandon, Vt., im Jahre 1829. und im Jahre 1853 vom Schicksal nach Chicago verschlagen. Er und sein Fmmd" Pullman. der sich vom Häuser-Transportiren ernährte, waren Beide damals arme Teufel. Greene war aber, wie die meisten derartigen Genies, bei aller seiner schöpferischen Gehirnthätigkeit ein Träumer, ohne geschäftlichen Scharfsinn, ein poetischer Grübler ohne alle spekulative Ausbeu-tungs-Geschicklichkeit. Pullman war kein Kapitalist des Geistes, aber ein kalter und praktisch, schlauer Geschäftsmann, mit der nöthigen Beigabe von grabschender Gewissenlosigkeit. Dafür lebt er auch derzeit, wie ein König, der überdies im Geruch der Philanthropie steht, während Greene vor zwei Jahren im Elend gestorben ist, und seine Leiche in einem noch heute unbezahlten Sarg ruht. Greene. der stch als Photograph gelade so durchschlug, war ein eifriger Leser wissenschaftlicher und technischer Werke und versprach stets seiner Gat tin, daß er eines Tages von einem Gedanken, der ihm schon lange durch den Kopf gehe, ein reicher Mann würde, vom Gedanken eines regulären Hotkls auf Rädern, das sich mit jedem Bahnzug verbinden lasse. Leider vertraute er diese Idee auch Pullman an und ließ ihn die Zeichnungen seines fast schon vollendeten Modells sehen. Greene erlangte 1857 auch ein Patent auf seinen Schlafwagen-Plan. 2lso zwei Jahre ehe Pullman fein Patent ausstellen ließ auf einen nur nachgebildeten Entwurf. Aus Mangel an Geld konnte Ersterer sein: Erfindung nicht poussiren, und nachdem er dergeblich versucht hatte, eine probeweise Anwendung auf der Michigan-Cen-tral-und auf dex Chicago-. Burling-ton- & Quincv-Babn zu erlanaen. begann er, am Erfolg zu verzweifeln. Seine Gattin sprach ihm immer wieder Muth zu und trieb ihn. die Ersin-. dung noch weiter zu verbessern. Um diese Zeit jauchte ein soz. Pa-tent-Befördcrer Namens' Woodruff auf, welche? mit Pullman auf vertrautem Fuße stand, und machte Greene gewisse Anerbietungen. Greene erfubr, daß Pullman diesem Agenten alle GeHeimnisse seiner, Greenes, Erfindung verrathen hatte: pöllig angeekelt und zur Zeit in Geldklemme steckend, rerkaufte er diesem geschäftlickcn Aasgeier einen halben Theil seines Plan:s für $500,. Das Nächste . nun, was Greene hörte, war die Kunde von dem Patent, welches Pullman herausgenommen hatte. Bald wurde von der Greene'scheu Idee allgemein gesprochen, die Sache wurde nun auch örybirt und be

währte sich. Greene aber hatte leinen Nutzen mehr davon! Pullman brachte sogar den besagten Agenten um dessen Antheil. Er und Woodruff bckamen Streit, die Sache kam Lor die Gerichtshöfe, und natürlich" gewann

Pullman den Procen. 1871 entdeckten die Anwälte Pullmans eine bedenkliche Lücke in dessen Titel auf das Patent. Pullman betrog Greene noch einmal, indem er ihn durch Anwälte beschwatzen ließ, für 5125 feinen Namen unter ein Dokument zu setzen, das sie für eine bloße Formalität" ausgaben, bei .welcher sein Name nicht nothwendig, . wenn auch wünschcnswerth" sei.. Solcherart wurde Greene um seine letzte gesetzliche Handhabe gebracht. Pullman wurde reich und Gr.'ene immer ärmer. Dabei war Letzterer zu stolz, um irgendwelche Hilfe zu vrlangen, eine Gattin Desgleichen, irine Schwester Greenes verwendete sich bei Pullman für ihn, fand aber ein taubes Okr! Greenes emziaer Srniae mußte aus der Schule in die Fabrik geschickt werden, um zum unterhatt der Familie beizutragen. Schließlich erkrankte Greene, und Pullman konnte nicht einmal bewogen werden, ein Almosen zu geben, um die Doktorund Apothekerrechnungen für den Begründer seines Reichthums bezahlen zu helfen! Das war die Philanthropie" Pullmans. da wo sie sich nicht rentirte. Deutsche Loeal'NaHrichten. Vrovlni Srandettvurg. Berlin. Das hiesige Schwurge richt verurtheilie die Frau Riesdorf aus Charlottenburg zum Tode. Sie hatte vor fünf Jahren ihre zehnjährige Tochter vergiftet und sich in Folge von Gewissensbissen selbst bezichtigt, als sie im vorigen Jahre wegen anderer Vergehen im Gefängniß saß. Der Kaufmann Süßkind. Mitinhaber des Herrengarderobegeschäfts Cohn und Süßkind am Wedingplah, welcher an einem 14jährigen Mädchen, ein Sittlichkeitsverbrechen beging, wurde verhaftet. Der Thäter beabsichtigte in den nächsten Tagen sich zu verheirathen. Der 43 Jahre alte Tischler Franz Finke aus der Memelerstraße hatte in der Privatklinik des Dr. H. in der Markusstraße Aufnahme gefunden. Dort hat er seinem Leben durch Erhängen ein Enge gemacht. Unter der Anklage schwerer Sittlichkeitsverbrechen stand der Kaufmann Hermann Lefevre vor der dritten Strafkammer des Landgerichts 1. Die Verhandlung, welche bei verschlossenen Thüren stattfand, endete mit der Verurtheilung des Angeklagten zu einer Zuchthausstrafe von drei Jahren. Königs - Wust erHausen. Eine massive Kaiser-Wilhelmsbrücke wird hier auf Kosten des Teltower Kreises errichtet, wozu die Summe von 18.000 Mark ausgeworfen ist. Die Brücke über dem Nottekanal wird neun Meter breit und mit architektonischem Schmuck versehen werden. Potsdam. Sämmtliche Käsernen in Potsdam und Umgegend werden gegenwärtig durch eine unterirdische Kabelleitung mit der hiesigen Commandantur verbunden, damit bei Alarmirungen etc. eine schnelle Benachrichtigung stattfinden kann. ?vovlni Vmmern. S t a r g a r d. Die an Morphiumsucht leidende Kaufmannsfrau L. in Regenwalde hatte, um in den Besitz des verbotenen Genußmittels zu gelangen, mehrere Rezepte gefälscht. Die hiesige Strafkammer verurtheilte die Unglückliche weg:n einfacher Urkundenfälschung zu fünf Tagen Gefängniß. S t r a l s u n d. Der in Hamburg verstorbene persische Generalconsul Herr von Haase hat der Stadt, seinem Heimathsorte, ungefähr 150.000 M. ZU Wohlthätigkeits- und Bildungszwecken vermacht. Swinemünde. Commerzienrath Consul Friedrich Eschricht, weleher sich um die Entwickelung unseres Seebades Hervonagende Verdienste erworden hat, ist nach kurzem Kranksein verschieden. ! Zlrovini Vssen. Posen. Der Fleischermeister und Hausbesitzer Johann Krause wurde nach dreitägiger Verhandlung vom hiesigen Schwurgericht von der Anklage, seinen Schwager, den Fleischer Casimir Drzozdzewski, ermordet zu haben, freigesprochen. ZZrovlni vstpreusten. Vraunsberg. ' Wegen Ermordung des eigenen Gatten verurtheilte das Schwurgericht die Besitzersfrau Louise Arndt aus Kahlwalde zum Tode und den Sohn derselben, Gustav, wegen Beihilfe zu zehn Jahren Zuchthaus. Beide haben im Januar den Besitzer Arndt, als er betrunken nach Hause kam und eingeschlafen war, mittels eine Strickes, dessen Schlinge die Frau ihm um den Hals geworfen, erwürgt. Der Sohn , hielt hierbei die Hände des Vaters fest. Die Leiche wurde noch in derselben ??acht auf dem Felde verscharrt, wo sie nach einiger Zeit gefunden wurde. provin, Mestpreugen. O z a r 0 w. Hier ermordete und beraubte ein russischer Arbeiter, der aus Mitleid von einem Besitzer über Nacht beherbergt wurde, diesen nebst Frau und Schwiegervater. Der Thä-ter-ist entkommen'.' Thorn. Bei den Kan?lisa!ionsarbeiten in der Fischerei-Vorstab't wurden eine Anzahl Arbeiter verschüttet. da hie Absteifungen infolge der Unterspülungen urch den Regen zusammenstürzten. Ein Arbeiter wurde als. Leiche und zwei mit Arm- und Beinbrüchen ausgegraben. Auch wurden mehrere Arbeiter beim Einstürze des Kanals leicht verletzt. provin, Sachsen. E i s l e b e xl. Die Erderschütterungen dahier dauern ununterbrochen fort; eZ. kommen täglich' mehrere vor Aber nicht auf die' Oberstadt allein beschränkt sich das Verspüren solcher Erschütterungen, dieselben .ziehen einen immgrößeren Kreisrund umfassen

rer vrmaye vic ganze Dlaöll i5"siriD jetzt etwa 30 Häuser, die mehr oder weniger schwer gelitten haben, darunter 3, die ganz unbewohnbar sind. N 0 r d h a u s e n. . Ein ehrwürdio.er Kunstgegenstand, der vor Kurzem in einem alten Schrank der hiesigen Domkirche aufgefunden worden ist, wird demnächst nach der Ausstellung in Erfurt wandern. Es handelt sich um eines der ältesten Bilder der brabantischen Malerschule, das auf Goldgründ eine Madonna mit dem Jesuskind: darstellt und nach den Farben, der Anordnung und den Schriftzügen aus den letzten Jahrzehnten vor 1400 stammt. Wernigerode. Auf der Kuppe des Brockens ist vor drei Jahren ein botanischer Garten angelegt worden, um Versuche anzustellen, ob die alpine Flora auch auf dem Brocken gedeihe. Diese Versuche sind durchweg unzllnstig ausgefallen. Mit wenigen Ausnahmen sind die Alpenblumen nicht gediehen, weil das Klima ungleich rauher ist als in gleichen Höhenlagen in den Alpen, namentlich ist der so häufig auf. dem Brocken herrschende Sturm dem Gedeihen der Pflanzen sehr nachtheilig. Vvovlnt Hannover. Hannover. An der im Entste hen begriffenen Haltenhoffstraße, welche von der Vorder-Schöneworth an dem neuen ; Krankenhausbau vorbei nach der Nienburgerftraße führt, wurde mit Beginn der diesjährigen Bauperiode der Bau der ersten drei Wohnhäuser in Angriff genommen.die bereits im Ro.hbau vollendet sind. Vrovin? Kt,len,iaSolstln. Kiel. Als ein neuer Lokalvettin der deutschen Kunstgenossenschaft hat sich hier eine Schleswig-Holsteinische Kunstgenossenschast gebildet. Sie umfaßt 36 Mitglieder. Sonderburg. Auf der TreibZagd, .veranstalte! von Officieren dcS 3. Bataillons des Regiments Korngin", erschoß der Lieutenant Müller durch einen unglücklichen Zusall seinen eigenen Burschen.

Vlielnprovknx. Bonn. Der Raubmörder Lethen, velcher den Rentner Petry in Godesderg ermordet hat, wurde zum Tode verurtheilt. C 0 b l e n z. Durch die reiche Kir schenernte ist ein großer Segen unseren Nachbargemeinden zu Theil geworden. ' Die bekannten .ältesten Leute wollen sich kaum erinnern, eine Kirschenernte wie in diesem Jahre er lebt zu haben. ! E r e f e l d. Der mehrfach bestrafte Schirmfabrikant August Birkels, wel cher wegen gewerbs- und gewohnheitSmäßiger Hehlerei, sowie betrügerischen Bankerotts flüchtig war, ist verhastet worden. Solingen. Zwei Kinder, ein Knabe von vier und ein Mädchen von drri Jahren, haben im Dorf Breid bach einen raschen Tod gefunden. Die Kinder hatten längere Zeit im Freien k gespielt und liefen alsdann zu ihrer Mutter, von der sie zu trinken verlangten. Die Frau, eine Wittwe, gab den Beiden, da sie erhitzt waren, erst nach geraumer Zeit Wasser, welches einem Dorfbrunnen entnommen wird. Unmittelbar nachdem sie getrunken hatten, waren beide Kinder auch schon Leichen. Es scheint, als ob die Kleinen noch nicht genügend abgekühlt waren und außerdem die Temperatur des Wassers zu kalt gewesen ist, so daß Hitzschlag eintrat. S t e r k r a d e. Vier katholische Geistliche von hier wurden auf einer Wagenfahrt vom Wagen geschleudert. Vikar Trapp ist äußerlich, Pfarrer Kraneburg innerlich schwer, zwei Kapläne sind leichter verletzt. . Am Aufkommen der beiden ersteren wird gezweifelt. Trier. Einen blutigen Verlauf nahm das Kriegerfest m- dem nahen (Zifeldorf Butzweiler. Zwischen meh xeren Burschen entstand auf dem Festplatze Streit. Eine Frau, die zwischen die Streitenden trat, um ihrem Sohn zu helfen, erhielt von einem 22jährigen Burschen einen Messerstich direkt in's Herz, so daß sie sofort todt nieder stürzte. provlni Mesttalen. Alten. Dieser Tage wurden in unmittelbarer Nähe des Rathhauses fünf Häuser durch Feuer in Asche gelegt. Die vereinigten Wehren von Altena verhinderten ein .'weiteres Umsichgreifen. Die von dem. Unglück Betrossenen, meistens kleinere Leute, hatten wenig oder gar nichts versichert. ; Dortmund. Der ' Schutzmann Mensig wurde von -mehreren Burschen, die er vorher wegen ungebührlichen Benehmens zur Rede gestellt hatte, hinterrücks, überfallen und mit Messerstichen arg zugerichtet. Der Beamte liegt auf den Tod darnieder. ' Von den Mordbuben wurde einer bei der sofort aufgenommenen Verfolgung gefaßt. ' Münster. Der . durch tüchtige Leistungen auf dem Gebieie der Kirchenmalerei' bekannte Meister "Anton Weverinck ist hier gestorben. ptovlixt iffttn-'ttaflaxtf Kassel. Durch Einsturz desGerüstes an einem Neubau .in Philipp!nenhof wurden ein Polier, und drei Maurer schwer verletzt. Der Polier starb auf dem Transport zum Krankenhause. . , Frankfurt a. M. Der Schreiaer Johann Adam Förster stahl dem Schutzmann, der ; ihn . zur ,Ruhe verwkS 'KZe Ubr auZ .der 'TasckeZ . ßin Vorübergehender 'machte den . Schutzmann auf die - herabhängende' Kette aufmerksam, und 'nun, wurde. Förster verhaftet. Die Hhr versuchte er dann aus dem Wege zum Polizeirevier wegzuwerfen,' wurde aber- daran verhindert. Die Strafkammer verurtheilte ibn zu einem Jahr Gefängniß und zwei Jahren Ehrverlust. Hanau.. Vom hiesigen Schwurgericht wurde der Kaufmann Konrad Burkhard.von Langen selbold zu acht Hahren'ZüchthauS und Ehrverlust von wf-rAi.- r - hirv4&r erst tlf - yiciuyci tuuit w6Auvu " klagelete Burkh'ard zur.Last, enj

Schnell und dauernd sind

von t. I a&o&s Verrenkungen. Herr Charles Eberhard, MarktStraße, Lancaster, Pa., schreibt: Ich litt in Folge eines rerrenktenFußeS die heftigsten Schmerzen. St.JakobSOel linderte die Schmerzen nacd der ersten Anwendung und heilte mich tn kurzer Zeit rellständig. Verletzungen. Ich verletzte mir den Rücken, schreibt Herr Charles I. Hesley, Syracufe, N. F., und war nicht im Stande zu liegen, mußte sechs Wochen im Stuhle aufrecht sitzen. St. Jakobs Ocl heilte mich dauernd. Hypolhekenurkunve von Über 15,(X)u M. fälschlich angefertigt und von ihr zum Zwecke der Täuschung bei Herrn Justizrath und Notar von Stark Gebrauch gemacht zu haben. Ferner war er der Wechselfälschung in sieben Fällen , angeklagt. Der beim hiesigen Amtsgericht angestellt gewesene. Kanzleigehilfe Martin Gerke. einer der Mitschuldigen Konrad Burkhard's, wurde wegen Beiseitefchasfung amtlicher Urkünden und wegen Bestechung zu drei Jahren Zuchthaus, dreijährigem Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte und 900 Mk. Geldstrafe verurtheilt. Wiesbaden. Ein Wiesbadener Einwohner ist zur Grundsteuer mit 4 Pfg., sage vier Pfennig, veranlagt und hat dieser Tage der Stadtkasse in Wiesbaden die erste Rate mit 1 Pfg. richtig bezahlt. Das nennt man pünktlich sein. Frei, Städte. Hamburg. Der 36jährige Arbeiter Roggenkamp, Gothenstraße wohnhaft, beging neulich Abends einen Mordversuch gegen feine Ehefrau, welcher er etwa zehn Stiche beibrachte. Nach vollbrachter That stürzte sichRoggenkamp aus der vierten Etage hinab und blieb unten mit zerschmettertem Schädel todt liegen. Die schwerverletzte Frau befindet sich noch' am Leben. Der Herausgeber des Hamburger Fremdenblattes", Gustav Dittrich, ist . gestorben. . Neuerdings wurde eine Frau Schwager, die Gattin des Inhabers einer Exportschlächterei, verhaftet. Nunmehr sind in der Falschmünzeraffaire acht Personen festgenommen worden. Oldenburg. Oldenburg. Ein lljähriger Knabe, der Sohn eines Arbeiters, hat sich im Hunte-Emskanal ertränkt. Da er m der Schule zu den besten Schulern gehörte -und sich durch Fleiß und Treue auszeichnete, ist man über die Beweggründe zu der traurigen That völlig im Unklaren. D e l m e n h 0 r st. Die Zahl der Concurse, welche aus Anlaß der Men ken'schen Zahlungseinstellung entstanden sind, ist letzt derelts aus zwols ge stiegen. V e ch t a. Die Relegirung von ach: Schülern des hiesigen Gymnasiums er regt in unserm Städtchen nicht geringeS Aufsehen. Die Jungen hatten nach flotter Stuvenlenart eine wx bindung" gegründet, deren Zweck natürlich nicht die fförderuna ves Stu diums war. Wie man hört, stehen loch weitere Ausweisungen bevor. Meklenburg. Rostock. Bei einem orkanartigen Sturm auf Warnow ist ein Segelboot gekentert; , Kaufmann Lemvke, Bier kutscher Hinrichs und Bootsmann Go demann ertranken, eine Person wurde gerettet; eine Leiche wurde aufgefun den. Langlebige mt)UtC.u Ueber das Leben Derer, welche aus körperlichen Kraftleistungen im Circus oder auf der Bühne einen Beruf machen, sind manche irrige Vorstellungen verbreitet. So glaubt man auch vielfach, daß sie im Allgemeinen früh von der Erdenbühne scheiden müssen. Ein amerikanischer Arzt, welcher diesem Gegenstand besonderes Interesse widmete, macht neuerdings daraus aufmerksam, daß diese Vorstellung durchaus nicht den Thatsachen entspreche. Nicht alle diese Leute schreibt er sind zwar so glücklich gewesen, wie der Londoner Clown" Joe Wallet, welcher jetzt 75 Jahre alt und dabei so thätig ist, wie ein Vierziger. Aber viele seiner Verufsgenossen oder Berufsversandten brachten es auf 65, 68 und 70 ahre, und andere haben alle Aussicht, s ebenso weit oder noch weiter zu brini.en (wenn sie nicht etwa verunglücken.) Warum denn auch nicht? Die berufsnäßig'M Athleten sind fast ohne Aus.rahme sehr gesunde Leute, und wenn manche, ohne einen gewaltsamen Tod n erleiden, früh dahinsterben, so liegt oics gewöhnlich an unregelmäßiger und unmäßiger Lebensweise. Vor dieser müssen sie sich freilich hüten. " Bedenken Sie, daß die WiSconson Central Bahn unbedingt daö Zutrauen des Publikums besitzt, da sie bei Weitem die populärste Lmie zwischen .Chicago,- Muwauree, St. Paul, iMmneapollS und dem Nordwesten ist, und fernerhin als die Pullman Linie' zwischen Chicago,' Muwauree, Ashland, Duluth und den Plätzen am Superior See angesehen wird. Bedenken Sie ferner dab die WiSconfin Central die bedeutendsten Punkte in Wisconsin berührt, mehr GeschäftsPlätze erreicht als -irgend eine andere Linie im Nordwesten, daß der. Speisewagen feiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. ftür weitere Auskunft als, Raten, Routen, wenden Sie sich an den nach- ' ' o "1 " . . v , - ' ircn 3,iaci ugcnicn-ooc an 3aS. (5. Ponv, Sen. Pass. Agent, " Milvaukee WiS.

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el Quetschungen. Ich batte mir den Daumen siar? gequetscht, schreibt Herr P. Q.BoyleS, Oberlin. Kan., und nichts brachte Linderung der Schmerzen, bis ich St. Jakcbs Ocl anwandte, welches in knr zer Zeit vollständige Heilung brachte. Neuralgie. Hs7k Julius Sbarna?. 97 BurlinS Str., Chicago, Jlls.. schreibt: Meine Frau und mein Schwiegervater litten seit Jahren an neuralgischen Schmerzen, wurden jedoch durch die Anwen dung von St. Jakobs Ocl Vollständig geheilt. Marktbericht. - Wholesale.Preise. SrocerieS. Zucker: Harter $5.52. Guter gelber $4.22. Gewöbnl. selber 3.78. affee: geröst. Banner, Lion und Java vi, 25c (in 50 Pfd Säcken) Capital 22c Pilot 2akota2l.Xc Brazil 21c Getr. Aepfel 7c Pfirsiche 14c ormtbenkc ; Pflaumen 7)c Apruolen 16c f MVjll AV Früchte und Gemüse. i Aepfel per Faß $1.00 Citronen per Kiste $4 00 Orangen per Kiste $3.50 Kraut per Faß $1.75 Zwiebeln per Faß $2.50 Rüben per Faß $1.50 Bohnen per Bushel $2.50 Kartoffeln per Bushel $l.20c Süß.Kartosfeln per Faß $3.25 -1 at c 9 1. Winter-Weizen pat. $4.00 Frühjahr-Weizen pat. $4.00 Winter extra $2.50 Gewöhnliches $1.75 Roggenmehl $3 10 Hafergrütze $5.75 Butter, Eier und Geflügel. Butter, friste l?nnfrk ' ' -r ,.l. . y w. i Eier, krisck Qr . i l Leb. Geflügel: Hühner 6e per Pfund ; ttg ms ize; yayne ; currev Cam j k? i. . w n . vninii uvi viiucii oc; sanie u.txj per X)U. 15 VU VMtteser, nn in . . W 5Srzt und Chirurg, No. 430 Madison Avenue, nahe Morrii Str. Svreckftunden : 9-9:90 UhrMorg,. Rachmtttag,. 7-, Uhr brnd. Telephon 262. C. C. TVerts, ii Deutscher Zahn . Aizt Ro. 8j Nord Pennsylvania Str. - . 9 a I toirl ef Wunich amtotuht. i Dr. I. A. Sutelisse, ctöafttat ftch autschlikbltch mit wundLrztltchk ällrn und mit eschiecht,. und Uttkkrankhkttt. No. OSCil Market Strafte. OsftStuden : bl 10 Uhr or. t Itf I stjr 5Ä' Cttrttafl auiok. relef CIIAS. U. MUELLEIt, f Deutsche Apothek. achsolger von W. kS. Scott. l ?o. 667 Birginin Dvenus, Ecke Coburn Str. Telephon 1747. Skackto locke a her &,ritmtfiir r. und acht sorgfalttg gefüllt. Freie dltefernng. 0. 11. 8. lZXISll hat s'tne WoKnuna nack s ,n,f und seine Office nach 77i Oft Marketftr. ver. icgr. Sprechstunden in seiner Wohnung, 78 Uhr Vorm.. 1-2 Uhr Nacbm. Sprechstuuden in feiner Office: 10 11 Uhr orin.. z 3 uyr nacvm. un t uyr vend onnlags nur Bormtttag Errechftunden. TelevKone I3l9. Dr. BurSyaryt, Deutscher Arzt. 1 Offtee und ohn: No. 562 Süd MeribZan Otr. Offtce-Stunben : 8 bt5 Uhr orm. 1 bt t Uhr Nachm. 7diS Nir dd. onntagl 9 Bsrmtttag. Telephon 280. Dr. I. Bühler, Wobnuna : 120 Oft McCarty vtraffe, iuttice: 775 Oft Market Straße. Svrech'Stunden in der Wohnung:, 8 9 Uhr a ugi caaim.; i unr aocne. nresfcfhinhe n in hrr fiffir 0 in llhr l. una o ug St)!. XClCBgO Wt, i', 7.YL-; . . - - r preainunven: Sonntag nur Bormittag. Wagner, Ossiee: Zlo. 60 Ssl Ohio Str. Offlretuadea : ia Uir ,r!tttt. 1-4 Uhr Stachmittag. . , ohnung: Slke Vroadway d gtsttli &fc ZcU&te 848. ! , Dp. PFAFF. - - , - . w Office: '134 Nord Pennsylvania Str. Okftcetunden von 4 Uhr ach. No. 426 Madison-Avenue. Stunde von I0-n Uhr orm. Wolzuuug: 107 . ladamaftr. ike ertfir. TelevKo ? t mce.. i B3,,QJMMia 886 I AN .IDEAL FAMILY MEDICINE r ur umpwwit uuumtii. j IIHHHI tWIHIJWIMI. niat r i ii i . k ' Ivw..'.. vmwm. nrB&a9 and all diaardera ot U ftiotnach, lUverand Bowel, - - ,. RIPANS TABULE9 -iMt rnüjyet prornptly. Fataei Kriisl'Mtinn fnllnwa t nM tni.i !bylnirgiataorentbTinail ity I (i Ti.l.7ic. Pmckmsst) (l boxea-V. tr !For f re nun ple addrM ltlPA t C1IEM10AI. COi; Vw Yrk. HO WA IW'S Dampf Teppich Ueinigungsanstatt Ecke St. Clairstr. k tlanal. ; Teppiche prompt gereinigt, Kleber wie eu hergeri?rt und gelegt aus kurze Notiz hin. Teppiche werden 'reparirt und vlrne ricktia Nkht anttftückelt. , Teppiche geg, vdvU, ftch,. emgepa.

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ndiana ist daö einzige Blatt in Jndiana, weliheö die Interessen des Volkes gegenüber der Macht der Plutokratie vertritt. Alt Organ des Bolkeö f ,-- - und nicht einer Partei oder Parteliateressen kämpft sie unentwegt für Freiheit. Necht auf allen Gebieten des Lebens. Die Arbeit dek votteö ist die Schöpferin alle Wohlstandes und darum wirken dir fär'sslche soziale Reformen, Kelche die Arbeit zur freubebringenden Lust, statt zur Niederdruckenden Last machen. Jeder fortschrittlich Gesinnte, sollte eö als moralische Pflicht empsind Leser der Jndiana Tribüne zu sei DaS reichhaltige Sonntags Blatt bietet eine Fülle unterhaltenden- LeseKosses. MonnementS Preis der täglichen Tribüne ist 12c, des SonntagSblattö ge, beider zusammen'Lg Gttif Per Woche oder (?tö. Per Monat Durch die ?oft versandt, . kostet bti Tageblatt yg, das Sonntagsölatt $2 per Jahr, beide zusammen HG in OorautöezahlRNß. DimMsKchim aller Art werden rasch und billig ausgeführt. Eintrittskarten, Quittungen, GonQitntlontn, Nennungen, OesSSstökarten, OrisskSpse, Zirkuläre, yrograe n. s. v. für Geschäftsleute und Yereine werben geschmackvoll ausgesüjrt. WMji BSlffl 3:bs:ia 2. '

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