Indiana Tribüne, Volume 17, Number 300, Indianapolis, Marion County, 19 July 1894 — Page 2

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7?S'2xm Sttbidttd Titfsttic Erscheint Täglich und Sonntags. Die tägliche .TridÜLe" koyrt durch den Träge, ItSeatk per woGjt, die sonntag.TribäneTentt per Woche. Beide zusammen Ik Sent der UEenti perMonat. Per Poft zugeschickt tn vorulbejahlung kper Jahr. Osstce : No. 18 Süd Aladaa Str. 3 tdianapoliS, 3nd., 19 Juli 1L94. Seltsamer Enoch 5lrdenFall. Unser Pensionsamt hat schon ein: stattliche Menge wunderbarer Romane Zlls dem Leben- zu Tage gefördert, und noch beständig kommen neue Vür-zerkrieg-Romar.zen an's Licht. Eine ver jüngst bekannt gewordenen, noch nicht ganz zum Abschluß gelangten Geschichten ist merkwürdig genug, um hier in ihren Hauptzügen erzählt zu werden. Ein Bürgerkrieg-.Veteran und Censusbeamter. welcher im Sommer 1890 im pennsylvanischen County Warren Erhebungen fr den Census zu machen hatte, kam auch in das Haus eines bekannten Bürgers, der zur Zeit' abwesend war. Seine Gattin beantwortete die Fragen, 'o gut sie konnte, und' sie wurde vorchristsmäßig auch gefragt, ob Jemand in 'ja Familie im Rebellions krieg gedient habe. Sie erwiderte', ihr erster Gatte. Namens Thomas L. Hurst, haie in der Bundesarmee gedient. Der Beamte war überrascht; denn er rn:b Hurst waren Kameraden gewesen, auch das Regiment stimmte. Die Frau theilte ihm noch mit. Hurst sei in einem Anfall von Wahnsinn gestorben, und der Beamte konnte sich recht wohl erinnern, daß sein Kamerad auch früher gelegentlich solchen Anfällen unterworfen gewesen war. Er sagte der Frau, sie sei zu einer Pension berechtigt, und väs nöthige Verfahren zur Erlangung einer solchen wurde eingeleitet. Es sollte aber damit nichi' so schnell gehen! Zunächst 'blieben die Papiere in Washington lange liegen, bis ein tllchtiger Anwalt die Sache betrieb. Endlich kam es doch so weit, daß nur noch ein Beleg bezüglich des genauen Datums und der Ursache des Ablebens Hursts erforderlich war. Aber gerade hier zeigte sich der größte Haken, und begann eine ganze Kette von Verwickelungen. Die Frau hatte Hurst nach seiner Entlassung aus der Armee, und während er wieder geistig wohl war, geheirathet. Später stellten sich jedoch seine Anfälle wieder ein und nach 3 Jahren war er hoffnungslos wahnsinnig. Die Familie zog nach dem alten Hurst'schen Anwesen in Harbor Creek zurück, und hier brachen traurige 'Tage für die Frau an. Die Angehörigen ihres Gatten verfeindeten sich bitter mit ihr und thaten alles Mögliche, ihn von ihr zu trennen. Sie brachten die Frau endlich auch dahin, daß sie den Irrsinn!- ' gen vorläufig in ihrer Obhut ließ, während sie mit ihrem kleinen Kinde nach Canada zu einem Onkel ging. Im Jahre 1870 kehrte aber dieFrau mit dem Kinde nach Harbor Creek zurück und wollte nach ihrem Gatten sehen. Zu ihrem größten Erstaunen hörte sie dort von Nachbarsleuten, daß Hurst todt sei, und seine Angehörigen nach dem Westen gezogen seien. Sie brachte nun das Kind zu ihrem Vater, lebte 9 Jahre lang bei Bekannten im County und nahm endlich einen Heirathsantrag von einem wohlsituirten Bürger an, welcher ihr ein ausgezeichnetes Heim schaffte. So stand die Geschichte zur Zeit, als die Frau über das Ableben Hursts Belege beibringen sollte. Der betrefsende Anwalt setzte' natürlich Alles in öewegung, und es fand sich ein ehemaliger Schulkamerad von ihm, welcher noch wissen wollte, daß der wahnsin.'.iae Soldat nach North Warren in das Irrenhaus geschickt worden sei. An diesem Platze hatte aber zu jener Zeit kein Irrenhaus existirt. Der Anwalt vermuthete, daß eine Verwechswng vorliege, und wandte sich an ven Jrrenhaus-Superintendenten in Dirmont. In der That wußte dieser nach etwa einer Woche mitzutbeilen, daß Thomas L. Hurst dort am 6. Juni 1867 ausgenommen wurde. Im Dezember 1874 wurde er aber' merkwürdigerweise, auf :inen Befehl des Commonpleasgenchts von Eric County, " als ungebessert" Den Armencommissären des Countys überwiesen. Möglicherweise war er also später doch nach Ncrth Warren verschlage worden! Man leuchtete mit der Untersuchungslaterne wieder dorthin, und was sich jetzt herausstellte, war derGipfelpunkt aller Ueber raschungen. - Hurst, der seit 27 Jahren als todt Betrauerte, lebte noch, und die Frau war jetzt schon seit 14 Jahren die Gattin :ines Andern! Der jetzt etwa 23jährige Sohn Hursts war wie vom Donner gerührt, ' als er diese Geschichte vernahm. Er eilte nach der Anstalt in North War ren, sah seinen Vater, und die Erschütterung war.' eine so große für ihn, daß .er 6 Wochen lang das Bett Huten mußte. Um Ein Haar wäre auch er verrückt geworden! Hurst war mittlerweile denn er hatte damals noch immer manchmal lichte Zeiten abwechselnd ein Gast des Armenhauses und des Jrrenhauses gewesen, befindet 'sich aber seit 1834 auf immer im Irrenhaus. Weiterhin ermittelte der besagte Anwalt im Pensionsamt in Washington, wohin er sich persönlich begab, daß Hurst selber sich schon im Jahre 1867, ehe er in das Irrenhaus von Dixmont kam, um eine Pension beworben hatte. Jetzt hatte der ganze Fall ein ande,es Gesicht! Von einer Pension für die Frau, oder für den Sobn für die

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'Fiik seiner Mmdcrjäffiigkei?. Tonnte nach dem Gesetz leine Rede mehr sein. wohl aber für den Veteranen selbst; denn es wurden Beweise dafür gefunden. daß er während des Kriegsdienstes infolge Heimwehs geistesgestört geworden war. Nach vielen weiteren

Schwierigkeiten, die hier Übergängen werden mögen, erübrigte schlKfenty blos noch, den Gernesumnachteten in North Warren zu identificiren. 3u diesem Äwea wurde die Gatnn nach der Irrenanstalt beschieden. Es waren spannende Augenblicke, als sie dichtverschleiert dastand, und 12 Infassen der Anstatt, darunter Hurst an ihr vorübergefllhrt wurden. Die Jdentificirung gelang trotz des veränderten Aeßeren. Und NUN lst die Pension, die sich INfolae der Rückstände in die Tausende aufhäufte, bereits ausgezahlt worden. und sie ermöglicht es, den Lebensabend des Veteranen freundlicher zu gestalien. Die Frau aber, die mit lyrem jetzigen Gatten glücklich lebt und bei der ganzen Geschichte unschuldig war, wartet darauf, daß die Staatslegislatur durch besonderen via ihre erste irqe aufhebt, und daran ist nicht zu zweifeln. Die bevorrechtete Jugknd. Sie Kinder sind In gewisser Hinsicht die wichtigste Persone bcr sie dürfe ti nicht merken.Wieder sieben wir in der süß-flegel-haften Schulferienzeit, und anläßlich oerselben lohnt es sich besonders, in unserem Land der Frauen und d:r Kinder- kritische Betrachtungen über otn Rang.welchen unsere Herren Buben und die weiblichen Seitenstücke derselben einnehmen, und über die Folgen vieses Verhältnisses anzustellen. Eine angloamenkarnsche Zeitschrift bringt einen diesbezüglichen Mahnartikel, der im Wesentlichen sicher auch in deutschen Kreisen Zustimmung finden wird und um fo mehr Beachtung verdient, als er von einer sich sonst keinesvegs durch nationale Selbsterkenntnlß auszeichnenden Seite kommt. In unserer jetzigen Generation heißt es darin ist eine sehr auffallende Aenderung über die amerikanische Gesellschaft gekommen.' Ein.amerikanischer Erzieher hat diese Aenderung treffend mit den Worten gekennzeichnet: Ich wurde zu einer Zeit geboren, als die Kinder kerne Rechte hatten, und ich habe die Zeit erlebt, da die E l t e r n keine haben." Ja, dies ist d Aera der Jungen Person mit großen Anfangsbuchstaben; zu keiner anderen Zeit und in keinem anderen Lande haben sich Gesellschaft und Leben im Allgemeinen so ganz und gar nach den Wünschen und vermeintlichen Interessen der Kleinen gerichtet, wie heute in Amerlka. Diese Eigenthümlichkeit des arncritV nlschen Lebens fällt fast jedem Fremden, welcher von unseren Einrichtungen" Kenntniß nimmt, ganz besonders auf, aber nicht als etwas durchaus Bewundernswerthes. Ja sie wurde von Laura Ormiston Chant, nach ihrer Rückkehr nach England' von der Weltausstellung, der schwächste Punkt im Leben der Nation" genannt. Diese geistreiche Dame verstieg sich des Weiteren zu der Aeußerung: Eure Finanz-Schwierigkeiten sind nicht die Hauptsache; die werden sich von selbst verbessern. Eure Hochfluthen und Wlrbelsturme wird Ver menschliche Erfindungsgeist zu besiegen verstehen. Eure Schwierigkeiten Mit anderen Nationen werden in Ordnung gebracht werden. Aber Eure fast allgemeine Lehre und Ausbildung, welche den Kindern gestattet, sich einzubilden, daß das erste und vornehmste Ziel des Lebens der Besitz von Comfort sei. das ist die Klippe, welche Euer Land bedroht." Man braucht die Sache nicht ganz so tragisch zu nehmen, um doch zu der Einsicht zu kommen, daß es Vorrechte der Jüngeren gibt, die zum größeren Nutzen aller Betheiligten wieder den Aelteren anheimfallen sollten. Niemand mochte wünschen, den Enthusiasmus (!) der Ersteren zu dämpfen oder irgend etwas daran auszusetzen, wenn sie in ihren eigenen Gruppen ihre eigenen besondern Interessen erörtern. Aber was für eine klägliche Rolle spielen alle die Anderen, wenn sie die Gesellschaft dieser soeben aus der Schule oder Hochschule losgelassenen Frischlinge thei ien! Es gab einmal eine Zeit, in der es für anständig . galt, daß in einer gemischten eGsellschaft von Personen verschiedenen Alters den älteren gestattet war, den Gegenstand des Gespräches zu bestimmen und die Unterhaltung zum größeren Theil zu führen. Hat unsere heranwachsende Generation viel leicht jemals von diesen verrotteten Wahn-Jdeen gehört? Kümmert sie sich irgendwie um die Meinung Derer, die alter sind, als sie? Offenbar nicht: denn sie plappert darauf los, als ob sie überhaupt nichts von der Anwesenheit der an Alter und Erfahrung Höherstehenden wußte, die ehemals zum Vor rang berechtigt waren. - Und überdies, wenn ein Aelterer auch versuchen sollte, sich m die neue Sachläge zu schicken und, seiner unterge ordneten." Stellung bewußt,' stillschwei gend den Weisheitsgesprächen der Jün ren zuzuhören, so wird er bald entdecken, daß er weder den Gesprächsgegenstand noch die gebrauchten Worter auch nur verstehen kann. Die Grunschnabel haben, neben den Preisen und Diplomen, eine ganze ' Masse Jargon und' packender Redensarten heimgebracht, welche einem altmodischen Geist freilich rob und. abgeschmackt vorkom men. Die Mädchen machen sich hierin fast ebenso anstoßig,' wie die Jungen. Was sind gute Manieren? Das läßt sich schließlich so schwer definiren. wie man z. B. sagen kann, warum ein Gesicht schön ist, und ein anderes nicht. Jedenfalls aber besteht gute Manier zu allen Zeiten weniger darin, gewisse ornamentale Förmlichkeiten und Bräuche anzunehmen, als, viele Triebe zu I unterdrücken, welche die Gefühle Ande-

-c benetzen konnten, und überhaupt Rücksicht zu nehmen auf das Behagen und Gefallen Anderer. Und daran fehlt es meist unsern juntn Herren und Herrinnen völlig! Sie lenken, reden uift thun schon qanz un-

willkürlich, als ob die ganze Welt nur ur sie da wäre. Und die Fruchte diees Systems zeigen sich schon genug! Veflttgelte importirte Chinesen. Die Meinungen darüber, ob der Veruch, deutsch: Singvögel in Oregon heimisch zu machen, dauernden Erfolg gehabt habe, gehen merkwürdig weit auseinander. Dagegen herrscht nicht der leiseste Zweifel daran, daß die Emuhrung chinesischer Fasanen in Oregon ein colossaler Erfolg gewesen ist, zur großen Freude -der Sportsleute dort owie im Staat Washington. Diese Ansiedelung geflügelter Chine sen, welche viel willkommener in Amerika sind, als ihre Landsieute menschlcher Gattung, war ursprünglich das Werk des Richters O. N. Denny. Dieser sandte im Jahre 1880, zur Zeit als er amerikanischer Consul in Shanghai, Ehina. war, die erste Partie mongoltscher Fasane herüber. 70 Paar dieser interessanten und werthvollen Jagdvögel wurden in einem Segelschiff nach dem Puget-Sund befördert; es waren genaue Weisungen über ihre BeHandlung und besonders über ihre Verbrinzung nach PorUand beigegeben. Trotzdem ging man bei letzterer so nachlässig zu Werke, daß von den 140 Vögeln nur 18 am Leben blieben, nämlich 15 Hahne und 3 Hennen. Außerdem beging man noch die Dummheit, diese Ueberlebenden auf Saurie's Jsland, dem Haupt-Jagdtummelplatz, auszusetzen. Aber dank der wunderbaren Vermehrungssahigkelt dieser Vogel, wurden sie nicht nur nicht ausge- ... m i r r rottet, jonoern veroreilelen q vald Über das ganze Eounty hin und immer weiter. Alle Fasanen, die man heute im Staat Washington findet, werden gleichfalls auf jene ersten 3 Hennen " . - f"t'. . i . . i und Xö ayne zuruagesuyri; oo mu stecht, das läßt sich freilich schwer un ersuchen. Im Jahre 1631 erfahr Richter Denny von dem Mißgeschick der ersten Sendung; aber er wußte noch nichts von dem Glück im Unglück, und er schickte noch -einmal 23 Fasanen, und zwar 18 Hennen und 10 Hähne herüber, welche diesmal geschickter angefaßt und der besonderen Fürsorge eines Bruders Dennys, im County Linn, anvertraut wurden. Natürlich wurde der Vermehrung damit erst recht Vor schub geleistet, besonders als sin dama liges Mitglied des StaatsabgeyrdnetenHauses, der etzt in Alaska befindlichsi Richter Truitt, eine Vorlage, welch diesen Fasanen öffentlichen Schutz auf fünf Jahre sicherte, zur Annahme brachte. Später wurde diese Schutzzeit um weitere fünf Jahre verlängert, und die Folge von alledem ist, daß heute die mongolischen Fasane in Oregon und Washington wahrscheinlich nach Hunderttausenden zählen! Trotzdem ist die Gefahr nicht ausgeschlossen, daß sie wieder ausgerottet röerden könnten, als Opfer schnöder Geldgier. Die Vögel bringen $1.50 das Dutzend, und in der letzten Saison wurden, verläßlicher Be? rechnung zufolge, im County Linn allein mehr, als .13,000 Stück erlegt. Daher wird jetzt für den Erlaß eineö Gesetzes gewirkt, welches die Jagd auf diesen Vogel für den Massenverkauf ganz und gar verbieten und im liebn gen kürzere Jagdsaison festsetzen soll, Das Semaphsx, Unter diesem griechischen Namen führt sich eine neue Erfindung ein, welche eine völlige Umwälzung im jetzigen Signalgeben zu Land und zu Wasser herbeiführen soll. Der Erfinder, der alte Washinztoner John W. Davis. ist langst keine ganz unbekannte Pexsönlichk'it mehr. Er gehörte viele Jahre der bundeshauptstädtischen Polizei än und widmete sich schon imJahre 1872 der fcer stellung eines verbesserten Signa!-Ap parates; es gelang ihm. einen tragund erhöhbaren teleskopischen Thurm anzufertigen, welcher von unserm Sig nalbureau angenommen wurde und auf der Centennial-Ausstellung von 1376 von sich reden machte, weiterhin auch von ausländischen Rezierunzen benutzt wurde. Unlängst hat er sich nun das e maphor" s.ztentiren lassen, welches es u. A. für Schiffe ermöglichen soll, bei schönem Wetter auf 10 Meilen, und selbst im Sturm noch auf 8 Meilen leicht und vollkommen mit einander zu verkehren, sei es bei Tag oder Nacht. Es würde -für Laien werthlos sekn.auf den inneren Mechanismus dieser Vorrichtung hier, im Einzelnen einzugehen. Außen hat der Apparat drei F!Ü? aelarme. deren jeder wiederum einen Zeichen-Arm hat, sowie drei große Zifferblätter mit Alphabet und Zahlen und Zeigern. Jedesmal mit der BeRegung eines Zeigers ändert auch ein Arm seine Stellung in entsprechendem Winkel, so daß man bei Tag mit Hilfe eines gewöhnlichen Sch'.ffs-Fernrohres alle Zeichen auf große Entfernung sofort erkennen kann. Nachts aber sind dafür elektrische Lichter da. Wenn diese Vorrichtung, die auf vier verschiedene gebräuchliche Zeichcnsysteme gestellt werden kann, wirklich alle ihr zugeschriebenen Vorzüge besitzt, so leistet sie alles bis jetzt Menschenmögliche und wird bald als ' unentbehrlich für Ocean-Passagierdampfex gelten. Viezi'anischer Srenzschmuggel.' An allen.Grenzen derUnion wird trotz aller Gegenvorkehrungen stets in verblüffendem Umfang Schmuggel getrieben, und wahrlich nicht die gerrngfügigste Rolle spielt die Einschwärzung von Handelsartikeln über Mexico in die Ver. Staaten. . :. Für eine Grenzlinie von 450 M. len Lä!W sind dost amerikaniscbuseit.s

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nr 9 nspectoreN angestelUT' welche dieseLe Tag und Nacht bewachen sollen. Das ist natürlich, wie in den meisten anderen Fällen ebenfalls, bei Weitem nicht hinreichend, und den Schmugglern., welche am Rio Grande entlang ihr Wesen treiben, fehlt es an Kühnheit und Geschicklichkeit nicht. Es wird, nach der Versicherung des Schatzamtsagenten Hannum, nur we nig nach Mexico eingeführt, das nicht später in die Ver. Staaten geschmuggelt, resp, zurückgeschmuggelt wird! Diese Schmuggler machen" in allem Möglichen, ausgenommen jedoch Sil-ber-und Bleierz. Unsere Regierungsbeamten sind überzeugt, daß so ziem lich alle Erze, welche aus Mexico herüberkommen, vorschriftsmäßig verzollt werden. aber nur deshalb, weil die mexikanischen Schmuggler keine Erze in genügender Stenge heruoeroef.ordern können, dak es sich für ste lohnt, das Risico zu übernehmen. Daaeaen werden Schase, Hornvieh. Pserde, Seide und ganz besonder? Opium geschmuggelt. Der Zoll auf letzteren Stoss beträgt bei uns $12 das Pfund; der mexikanische Tarif ist dagegen nur $1, oder etwa 51 Cents in unserem Gelde. das Pfund. Die Regierungsbeamten machen sich thatsachlich gar keine Hoffnung., diesen Schmuggel auch nur bedeutend einzuschranken, so lange so großer Prosit darin steckt. Natürlich wird hin und wieder em Fang gemacht; der bescklaanabmte Stoff wird dann m Auction verkauft und diese bringt aewöhnlich weniger ein, als der Zoll ausmacht. Die Käufer aber sind allemal diesesben, für welche auch die glücklich eingeschwärzten Waaren bestimmt sind; aus jede Kanne dieser so gelausten Waare wird eine Steuermarke geklebt, und diese Kannen, wenn sie leer sind, dienen wieder zum offenen Verkauf von Schmuggelwaarenz Vom Inlanöe. In Victoria in Arltish Columbia hat sich der Präsident der .Britifh Columbia St. George So :iety- und der Britifh Columbia Vioneer Society" mit einem Brodmesser den Hals abgeschnitten, nachdem er eine andauernde Saustour durchgemacht hatte. Während .der dreizehn Zahre alte Joseph Waite in Pottstown, Jll., auf der Platform des dortigen Bahnstationshauses. stand und den heranbrausenden Bahnzug beobzchtete. stieß ihn ein besoffener Strolch so, daß er auf's Geleise stürzte. Der heranbrausende Zug erfaßte den Unglücklichen und zermalmte ihm beide Leine. Man brachte ihn hierauf nach dem Cottage Hospital, wo ihm ärztlicher Beistand zu Theil ward. Die Canaill die den scheußlichen Akt beging, ist spurlos verschwunden und wa? überhaupt in Pottstown unbekannt, Maskirte Räuber hielten bei Muskogee, I. T., die Muskzgee und Fort Gibsoner Postkutsche aus und beraubten bis drei (ich in derselben befindlichen Passagiere, nämlich Col. Joshua Roß, Rector der Cherokee Knaben-Akademie, I. W. Singleton von der Phönix Druckerei-Gesell-schaft und Norris von Fort Smith. Dieselben büßten ihre Uhren und ihf Geld ein. Eine Stunde später wnrde zwei Meilen von jener Stelle William Drew überfallen, und ihm $80 abgenommen. Am vorigen Montag wurde in der dortigen Gegend ein Mann getödtet und um $1QQ her.au.ht, DZe Polizei scheint allen diesen Vorgängen gegenüber ohnmächtig zu sein. In Wichita in Kansas wurde am hellen Tage I. F. D. Casey, ein hochangtskhene? Nechtsanwalf und Mitglied des Schulraths, vyn einem jungen Manne, Namens Sloan Stanley von Houston in Texas zziij einer Hundepeitsche so lange geschlqgen. bis er blutüberströmt zu Boden sank. Stanley war eine Stunde vorher von Houston angekommen. Dis Ursache dieses Angriffs ist in einem zu intimen Verhältnisse Casey's mit tU ner Typewriter-Gehilfin. Stanley'S Schwester, zu suchen. Frau Casey reichte, sowie sie von dem Intermezzo hörte.eine Klage auf Scheidung gegen ihren Mann ein, dieselbe mit Ehebruch motivirend. Casey ist ein angesehener Kirchenältester un? Sonntagsschullehrer. Der Vorfall macht in den weitesten Kreisen begreifliches Aufsehen. AuZ Montreal wird berichtet: Die Anklflgen, welche von der N. g. World" gegen canadische Eisenbahnen, Kaufleute und Beamten wegen Chmesen-Schmuggels erhoben wurden, sind Unsinn, . namentlich soweit sie gegen Bahnen gerichtet sind. Weder die Grand Trunk. noch die Centralbahn von. Vermont, noch die Delaware und Hudson, noch die Cqnadische Pacificbahn würden irgendwie ihre Hand zu solchen Betrügereien leihen; letztere BahngeseNschaft hat erklärt, daß derartige Anklagen in regelmäßigen Perioden wiederkehren, ohne Beachtung zu sinken, weil sie zu dumm seien. ' Die genannten Bahnen senden stets Chlnesen-Papiere nach den Grenzorten wie Richard, St. Albans, Plattsburgh - und Burlington behufs Bestätigung. DaS ! Befördern von Chinesen nach den Ver. Staaten durch Schmuggel .zwischen Chinesen und Zollbeamten wäre zwar möglich, ist aber unwahrscheinlich, eine Conspiration und Beihilfe der Bahnen dabei ist aber aanz ausgeschlossen. Baron Camille Stöchlin aus dem Elsaß, welcher irgendwo als Kellner oder Geschirrwascher beschäftigt ist, hat in seiner Heimath ein aroßeZ Erbe anzutreten, sobald er sich meldet. Der alte Baron, welcher den jungen Lu Mus verstieß, ist am 4.Mai dieses JahreS verstorben. Vor seinem Tode' hat bei ihm die Äaterliebe üUx den Starrsinn und Adelsstolz gesiegt. Er bedachte nämlich den verstoßenen Sohn reichlich in seinem Testament. Auker dem jungen Baron ist nocb eine junge Tochter vorhanden, welche' die vött?rliche Besitzuna miterbt. -311

Schwester gibt' sich groß? Mllke, den Aufenthalt des verschwundenen Bruders zu ermitteln. Camille kam vor acht Jahren nach Amerika. Er brachte eine hübsche junge Elsässerin.in welche er sich verliebt hatte, mit. Der Vater

wollte ihn mit einer reichen Erbin, der Tochter emer befreundeten Adelsfamilie, verheirathen. Camme lieble zedoch eine Bürgerliche, heirathete dieselbe und sloy nach Amerika. Hier angekommen, ama es dem lunaen Baron wie allen Adeligen hier, die Nichts gelernt haben, sehr miserabel. Zufällig fand er Anfang dieses Jahres ein Dienstmädchen auf der Straße, das früher der Zernem Ver aedient batte. Er erzählte dem Mädchen, daß er als Geschirrwascher im New Yorker Hotel" arbeiten müsse. DaS Mädchen schrieb dieS ihren Verwandten in der Heimath, und so hörte Camille's Schwester davon Sie hat jetzt in Geltungen Ausrufe nach ihrem Brudererlassen. Kürzlich langten mit einem europäischen Dampfer auf Ellis Js land zwei gestrandete- amerikanische Indianer mit ihren Frauen und einem Kinde und ein ehemaliger amerikanischer Soldat an. Die Indianer sind vom Stamme , der . Winnebagos in Wisconsin und der Ex-Soldat ist der in Texas geborene Frank Warren. Seit 1839 bis zum . Februar dieses Jahres reisten diese Leute mit- einem Gauner in Europa umher, welcher sich Col. Joe Shelly . oder auch Merican Joe- nannte und sie überall ausstellte. Den Warren. welcher- früher ein Tabakarbeiter gewesen und 13 Jahre in der Bundesarmee diente, hatte das Schicksal . nach England verschlagen.wo ihn Mezican Joe" für seine. Ausfiellung anwarb. Er machte sich bei derselben im Allgemeinen nützlich und erhielt nebst Kost und Wohnung ganze zehn Schillinge die Woche. Später ließ er sich von .Joe", da e? eine sehr stark gebräunte Hautfarbe besitzt, bereden, sich als . Indianer zu verkleiden und einen solchen ,u spielen, wofür er nunmehr ein Pfund Sterling die Woche erhielt. Seit 1889 lebte er als echter Indianer. Vor sechs Wochen ließ Mezican Joe" die Leute in London im Stichelndem er mit den er-' wordenen Gelde tza? Weite suchte. Er schuldete Warner ungefähr Z220, den Indianern aber über $1200. Auf Veranlassung des amerikanischen Botschafters Payard in London wurden die Betrogenen nach Amerika zurückgesandt, wo sie vyllig mittellos eintra sen. Hilfs-Commissär' McSweeneY auf Ellis Island hat sich nach Wasl jngton gewandt und um Instruktionen in dieser Angelegenheit, nachgesucht. Nach Europa zurückgesandt können die Ankömmlinge nicht werden, da sie alle geborene Amerikaner sind. Eine bekauernswerthe polnische Familie befindet sich auf. Ellis Island bei New York, welche Wohl verdient, daß man sich ihrer annehme, denn Jeder, der mit ihr in Berührung kommt, muß Mitleid für sie empfinden. Jan Koszinsky war mit seiner uxavi und zwei kleinen Kindern gegen Ende Juni herübergekommen, um sich zu in Wisconsin wohnenden Verwandten zu begeben. Doch konnte bis jetzt trotz aller Bemühungen der Aufenthalt der Verwandten nicht ausfindig gemacht werden. Da die Familie vollständig mittellos lst, indem sie durch .hre Herüberreise ihre, sämmtlichen Mittel erschöpft hat, so wird man sie '.uriicksettden müssen, wenn sich nicht Vmnen Kurzem für den Mgnn BeWfiigung findet. Koszinsky ist 35 ".ahre alt. ein Stellmacher und sehr rüstig gebaut. Er ist Willens. :rm- oder irgend eine andere Arbeit mzunehmen. ' ni rygtt UuslckNve. Ein merkwürdiges Schicksal hat einen jungen, talentvollen .dänischen Bildhauer. Niels Högh, getroffen. Im vorigen Jahre reiste er nach Paris und miethet? in einer Vorstadl eine Villa, jvo r sich :in Atelier einrichtete. Da er allein lebte. Niemanden empfing, selten ausging,' und sich :lfrig mit physikalischen Experimenten beschäftigte, hielten; die Nachbärn ihn-für einen Anarchisten und machten die Polizei auf ihn aufmerksam. Er wurde verhaftet und verhört, und seine Unschuld wurde bald bewtesen; dies hatte jedoch einen so starken Eindruck auf den jungen,' etwas tlrten Künstler gemacht, daß er geisteZkrank wurde und nach einer Jrrenanstalt verbracht werden mußte,' wovon jedoch seine Verwandten' nichts hnten. Endlich erfuhren sie durch einen Freund sein trauriges Geschick, und sein Bruder reiste nach Paris, um.- ihn, nach Hause k zu bringen. - Es gelang ihm erst nach groß:n Schwierigkeiten, den jungen Bildhaue? mit sich nehmen und vor. einigen Tagen sind sie in der Heimath angekommen. Der Kränkelst vorläufig aus dem Lande bei einem Verwandten untergebracht worden,' und man hofft, daß es durch sorgsame. Pflege gelingen werde, ihn zu retten. , .. Carnot.'s Ty.dt, schein, ein interessantes- geschichtliches Document, lautet: Tovtenschnn. ' Auszug aus dem Civilregister des dritten Är rondissementS der Stadt Lyon 1894. Am 2J. Juni 1894 um 2 Uhr Abends erschienen vor unS, dem. Beigeordneten. des Mcnres von Uyon, Cwllstandsbeamten für das dritte Arrondissement, die Herren Carnot (Sadi), - Lieutenant im 27. Infanterie Regiment zu Dk jon (Cote d'Or), alt 29. Jahre,, und yiiyaud (Georges , Hilaire), Comman deur der Ehrenlegion,' Präfect' .der Nhone, 50 Jahre alt, welche erklärten, daß Herr Carnot sUcaxt .FrancolsSadi), 'Ingenieur, der, Brücken und Chausseen, Troßeordon'deö nationalen Ordens der Ehrenlegion, Präsident der französischen Republik, wohnhaft zu Paris. Palast-des Elysee geboren zu Limsges (Haute - Vienne), . am 11. August . 1837. . Sohn deS . verstorbenen Lazare Hippolyte und der Grace Claire Dupont Gattr von .Marie. Cecile- Pauline Duponi Whtte Va, ter des ersten Deelaranten Lestorben ist

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Rheumatisums. Buckner, Teras. Jahre litt ich an rheumatischen Schmerzen, und war häufig bettlägerig; durch die Anwendung von St. Jakobs Oel wurde ich dauernd geheilt. Amanda Morton.

,,Zas Alut ist das Leben des Körpers." oDr. Augnst König's Hamburger Tropseno Das beste Mittel dagegen.

zu Lyon, Hotel Ver Prasettur, diesen Morgen um Mitternacht 40. Den Tod constatirt, haben die Declaranten (das Vorstehende) gelesen und mit uns unterzeichnet. Beim Pferderennen zu Karlshorst bei Berlin haben sich kürzlich. mehrere Unfälle zugetragen. Am Koppelrick stürzte Lieutenant v. d. Knesebecks Waterspray, wobei sich Lieutenant Bramsch, der Reiter der Stute, bedauerlicher Weise erhebliche Contustonen des Beckens sowie eine Rippenquetschung zuzog, so daß er in die königliche Klinik überführt werden mußte. Am Tribünengraben kamen Major v. Schmidt - Paulis Blitz und Herrn G. MeyerS namenlose Fuchsstute zu Fall wobei dei Erstere sich das Kreuz, die Letztere .sich die linke Vorderschulter brach. Blitz mußte erschössen werden. I ü n g st arbeiteten im Mohilew'schen Kreise in Rußland mehrere Hundert Arbeiter aus einem Zuckerrübenacker. als sie von einer unbedeutenden Gewitterwolke überrascht wurden. Um sich einigermaßen gegen den Regen zu schützen, stellten sich mehrere Arbeiter unter einen wilden Apfelbäum. Bald darauf schlug ein Blitz -in diesen Baum und tödtete acht von den Arbeitern auf der Stelle, während 31 andere schwere Brandwunden erlitten, denen zwei bereits am nächsten Tage erlagen. An dem Auskommen mehrerer Anderer wird gezweifelt. Fünf Personen, die gelegentlich der vor einigen Wocheni entdeckten nihilistischen Verschwörung ver haftet worden waren, wurden in aller Stille in einem inneren Hofe der Paulsfestung aufgeknüpft. Der Hin richtung wohnten nur einige Polizeireiter bei. Drei gletchfalls zum Tode verurtheilts Damen wurden vom Zaren zu , lebenslänglicher Verbannung begnadigt und sind bereits nach Sibirien transportirt worden; sie waren gefesselt und wurden zugleich mit 20 anderen Verschwörern, die zu längerer Zwangsarbeit in den Bergwerken verurtheilt sind, fortgeschafft. -SovieleMittheilungen über Herkunft, Bildungsgrad undCharaktereigenfchaften des neuen Präfl deuten der französischen Republik in dieOeffentlichkeit abbracht wurden, eine interessante Eigenschaft Casimir - Periexs ist noch von keiner Seite berührt porden. Der neue Präsident spricht nämlich nicht nur geläufig deutsch, er beherrscht diese Sprache schon aus seiyen Kinderjahren und daL kommt daher., daß sein Jugendlehrer und Erzieher ein Deutscher Namens Dr. Struve war. Dr. Struve, ein Hannoveraner von Hause, lernte den Vater des jetzigen Präsidenten zur ZeU seiner Anroesenheit als Gesandter in Hannover UM di? Mitte der vierziger Jahre kennen. Als Casimir - Perier 1846 seinen Posten in Hannover verließ, nahm er Dr. Struve mit nach Paris. n seinem Palais wohn.je auch der Deutsche und leitete spätem einen großen Theil der Erziehung des jungen Casimir-Pe-rier, Personen, die mit Struve und dem jungen Casimir - Perier zu verkehren Gelegenheit hatten, behaupten, der Ernst und die Festigkeit des Charakters Casimir - Periers rühre nicht zum kleinsten Theil von dem Einfluß seines deutschen Lchrers her, Ein furchtbares Unglück ereignete sich dieser Tage in Heinzendorf im Kreise Kräben. Die Frau des dortigen Besitzers Zimmer begab sich gegen Mittag in den Stall, mm den Bullen loszubinden, da das gesammte Personal aus Feldarbeit war. Das als gutmüthig geltende Thier wendete, sich gegen die Frau und richtete sie in der fürchterlichsten Weise zu. Als der be nachbarte Besitzer zu Hilfe ilte. war die Frau bereits eine Leiche, an welcher das rasende Thier immer noch seine Wuth ausübte.. Die Kleider der unglücklichen Frau waren vom Leibe gerissen, die Brust vollständig eingedrückt und ein Arn: cebrockLN. ' . H Bedenken Sie, daß die WiSconson Central Bahn unbedingt dak Zutrauen des Publikums besitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Milwaukee, St. Paul, Minneapolis und dem Nordwesten ist und fernerhin als die Pullman . Linie zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen am Superior See angesehen wird. Bedenken Sie ferner daß die Wiöconfin Central die bedeutendsten Punkte in Wisconsin berührt, mehr GeschäftsPlätze erreicht als irgend eine andere Linie im Nordweften, daß der Speisewagen feiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. Für rreitere Auskunft als, Raten, Routen, wenden Sie sich an den nachsten Ticket Agenten oder an 3aS. C. Pond, Gen. Pass. Agent, Milwaukee Wiö.

Brill'S Dampf - Färberei. ' . lStabltrtlNl.) Herrenkltider gereinigt, gefärbt unh rt orirt. Damentteider gereinigt und gefürbt ohne dirsel, be zu zertrenne. Hvidenvorhänge u. Ehentlle Vortteren gerttnigt.' (Slacee Hauöslbulze eret tgt.. Waare werden abgeholt n adgeitesert. 36 K S8 Massachusetts Avenue.' Zweiggeschäft: N. Jllinöi Straße.

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