Indiana Tribüne, Volume 17, Number 300, Indianapolis, Marion County, 19 July 1894 — Page 1

o fm. 00 sefenSteMrr" Offerte der Tribune" - für - Unsere Weltausstellung ! o rir ÄO rCN sejett Sie du 0f M ;c Offerte der Tribüne" - "Unsere Weltausstellung ! t vv y y W VV w o y ysy v y Jahrgang 17. Ofstee: No. 18 Süd Alabama Straße. No. 300 Indianapolis. Iudiana Donnerstag, den y. Zull 8Z.

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Indianapolis, den 4. Mai 1894.

Aktivst Anleihen $ 588,261 35 Bereinigten Staaten BondS . 250,000 00 Stadt Indianapolis, Marion und andere County Bondi 586,156 40 Baar an Hand und in Banken (Gsld $341,000 00) 994,300 45 Bond-Prämien..... .....$13,50000 Gewölbe, Geldschrank und Möbeln ic 18,000 00 $2,450,218 20 Passiva. Eingezahltes Kapital. $ 300,000 00 Ueberschuß-Fond und Gewinne 86,808 53 Nztionalbank-Noten im Umlauf 225,000 00 Depositen 1,838,409 67 $2,450,218 20 John P. Frenzel, Präsident. Otto N. Frenzel, Kassirer. O. F. Frenzel, Asfistent-Kassirer.

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Bericht

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Editorielles. Korea besindet sich in einem wirthschaftlichen und politischen Zustände, der die Erhaltung seiner Unabhangigkeit auf die Dauer fraglich erscheinen läßt. Japan ist das zunächst liegende Reich und ist daran, eine Armee nach Korea zu schicken, aber China und Rußland sehen daS kleine Land ebenfalls mit lüsternen Augen an. Wie nun aus zuverlässigen Nachrichten hervorgeht, , hat sich unser Staatssekretär Gresham in die Sache gemischt, und eine 5tote jxn die japanische Regierung geschickt, welche mit den Worten schließt : Die Ver. Staaten sehen mit Bedauern, daß Japan einen ungerechten Krieg mit einer kleinen und schwatbtn Natinn Yntt Sarect sukrt " ... , m ' . - tulu'wwu"" lluv vv" v ' staunen über diesen Schritt GreshamS ganz außer sich. Natürlich macht ihn :, revublikaniscke Presse läckerlicb und die demokratische wird ihn für den größten Staatsmann deS Lande? erklären. Selbstverständlich wird Gresham sich für berufen halten, die Handelsinteressen Amerika? zu schützen, denn der Handel und Schacher regieren die Welt. - . . - i ftch lagllky meyr mczmsell xende Unfähigkeit der demokratischen Vartei. sowie die auaenblicklicken Vor i i ' ' m p. rr'f r r ginge XXI Bezug auf den Eisenbahn rjf n ohne Zweifel einen weit enden politischen Einfluß. Sie haben eine gewaltige (Sährung erzeugt, unter den arbeitenden Klassen. Die demokratische Partei ist zur Zeit Y0NNUNgSI0S UN0 USsichtsloS. Wlk k,,". - ,, MfV ?Ktsi, ni tnn VJ.tVt. V'Tf . - f Q". mrwm ttnWrtn oW unS auf die Urlacken --7 " - "i i Nische Partei ist dagegen in der lehten Zeit überall siegreich gewesen und hat an Anhängern gewonnen. Die jüng:rx. sten Begebenheiten haben gezeigt, daß beide Parteien den Arbeitern al? Klasse feindlich gegenüberstehen. Ebenso klar aber hat sich gezeigt, daß die People'S Party den arbeitenden Klassen freundlich gesinnt ist. Allerdings steht die PolkSparter noch nicht auf der Höhe der Zeit. Die Fsthrer in dieser Partei sind im Verständniß dem GroS derselben weit PorauS, aber sie sinken lS auS praktischen Gründen nothwen I m V 1 . & plg Niqr auzuweil voraus zu enen, weil ihnen die Massen dann nicht folI . " c i . i . v c v : . 0cn vuticn. ivuirni c, vup vi? Partei sich mit allerhand Ideen und Problemen tröst, welche dem ftort Uxi nicht Rechnung tragen. Aber da? kommt daher weil bisher die Zn dustriearbeiter in den Reihen der alten Parteien blieben und sich von der Volkspartei fern hielten. Hierin ist aber offenbar eine Wen dung eingetreten. Die American Rail way Union hat den Anfang gemacht, und sich für die Volkspartei erklärt. ES ist für den AugenbliF ggnzlich überflüssig darüber nachzugrübeln, ob die Gründung einer neuen Partei besser gewesen Ware. Die Eründung neuer Parteien stößt hierzulande auf große Schwierigkeiten, auch llkgt eS im ame NiaNi lYkN BvzU,... Hu r f. CT . T Xi ttmm fA AF folge erzielen zu wollen, und so ist eS W naiuxuq, roener eins hrrniS, hfttrhfnnt Mtnr vuijlti", v 1'7" X " teiorganisation zu benuhen, und nicht r et . i rt v . . . eine neue zu fqassen. o enijiano in ' ' M m wenig Wochen eine unverkennbar starre

Strömung unter den Arbeitern in der Richtung der Volkspartei. Diese Strömung darf auch von den fortschrittlichen Elementen unter den Arbeitern nicht unbeachtet gelassen

werden. ES wäre Thorheit sie auch nur gleichgiltig zu betrachten. Denn, waS auch immer daS Resultat sein möge, sie ist ein Schritt in der Richtung selbstständiger politischer Aktion. Die Volkspartei hat denn auch da und dort dem Arbeiterelement Konzessionen gemacht, welche wohl beachtenswerth sind. wenn sie auch von den fortgeschrittensten Elementen, speziell von den Soziallsten für ungenügend gehalten werden. Nun will eS uns bedünken, daß die Volkspartei mit Leichtigkeit vorwärts gedrängt werden kann, wenn sich ihr die Arbeiter in Masse anschließen. ES liegt unstreitig in der Macht der Arbeiter diese Partei zu beherrschen, sobald sir nur in genügender Anzahl beitreten, und das konservative Farmerelement in die Minderheit drängen. In den Industriegegenden ist das eine Kleinigkeit. In den Versammlangen, welche die Volkspartei hier abhält, ist' von den Finanzschrullen der Farmer nichts mehr zu hören, eS wird lob die Arbeiterfrage besprochen. Die Volkspartei kann zu einer reinen Parei der Arbeit gemacht werden, sobald sich die Arbeiter ihr in großer Zahl anchließen. Und waS daS vorgeschritenste Element unter den Arbeitern berifft, so meinen wir, kann dasselbe mehr wirken, wenn eS die Partei von , m i r i c a . innen vorwarrs lrelvi, als wenn es abseits der Strömung stehen bleibt. Wir sind daher der Ansicht, daß alle Diejenigen, welche sich für gesellschaftiche Reformen interessiren,' der VolksPartei ihre Unterstützung zukommen assen sollten, und wir geben diesen Rath besonders den Arbeitern. 3n einer kritischen Zeit, wie diese gilt es einzugreifen ins praktische Leben, und sich nicht auf den nackten Felsen bloßer Theorieen zu setzen. Die Reformgeßner werfen so wie so alle Jsten" in einen Korb, da können diese verschiedenen Jsten" au8 der Noth eine Tugend machen und gemeinchaftlich wirken. Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten. Schönes Wetter ; gelegentlich bewölkt und Regen. Kühler morgen. SchlsselS Wassertemperatur 84Grad. . .., . ,,G. . . State Föderation o f L a b o r. Peru, Ind., 18. 3ul. Resolutionen wurden heute angenommen, in denen daS Verfahren Debs belobt und er aufgefordert- wird, für den Posten deS Gouvernörs von Jndiana zu kandidiren. ' Ferner wurden Gesetze empfohlen, auf jeden Einwandrers eine Steuer von $350 zu' legen, ZwangSSchiedSgerichte einzuführen, Eisenbahnen und Telegraphen zu verstaatlichen, zehnjährigen Aufenthalt im Lande für die Naturalisation festzusetzen u. s. w. (ein Gemisch von Verstand und Unverstand). -MtAcht Monate. Loö Angeles, 18. 3uli. Rjch. ter Roß vernrtheilte heute Margen Martin Kelly wegen Verletzung eineS Einhaltsbefehls und Mißachtung deS Gerichtshofes zu acht Mpnaten Sefängniß. . tn Erdbeben. M e m p h i S, Tenn., 18. 3uli. Heute Morgen wurden drei Erdstöße hier verspürt. Große Gebäude zitte? ten bedenklich, doch geschah kein Un glück. In Cairo, Zll., wurde daS Erdbeben ebenfalls verspürt, und eS scheint sich biS St. LouiS erstreckt zu haben. Aus Chicago. Chicago, 13. Juli. Der erste -Bruch m den Lfeiben der Pullmg Streiker entstand heute. 150 Hollän der gingen wieder an die Arbeit. General MileS ordnete heute auf Befehl deS KriegSsekretqrS den Ahzug her B;;nde?truppen N, Generaladjutant Jrendorss ordnete heute den Abzug der Staatsmilizen an DebS und seine Collegen befinden sich ganz wohl im Gefängnisse. Sie lassen sich ihr Essen aus einem benach barten Hotel schicken und vermeiden Besucher und Jnterviever so viel wie

möglich.' Howard behauptet, eS waren bereits Beweise vorhanden, daß die

! Brandstiftungen von bezahlten Agenten d? Eisenbahnen und die Krawalle von Pinkertonschen Spitzeln angezettelt wurden. Zu Ende. H am mon d, 13. 3uli. Der hiesige Zweig der American Railway Union beschloß mit 42 gegen 27 Stimmen die Arbeit wieder auszunehmen. - , Böse Zustände. N o r t h E n i d, Oklahoma T., 13. Juli. Der Krieg gegee die Eisenbahn wird mit der Brandfackel und der Bombe weiter geführt. (N.B. Das ist ein Krieg, der mchtö mit dem Streik zu thun hat.) Eine 90 Fuß- lange Brücke nördlich von MokemiS wurde heute niedergebrannt. BundeStruppen werden heute anlangen. Der GouvernSr hat die Miliz aufgerufen. ES besteht in Oklahoma nur eine einzige Compagnie von 25 Mann, und die jungen Leute sind in Schrecken darüber gerathen, daß sie wirklichen Miltärdienst verrichten sollen. Kein einziger von ihnen hat je ein Gewehr abgeschossen. 'Streik i n M o n t a n a. ' Butte, Mont., 13. 3uli. Der Verkehr auf der Union Pacific Bahn dahier ist vollständig unterbrochen. Man erwartet die Absenkung von Bundesmilitär. Omaha, 18. Juli. Vier Compagnien Soldaten wurden von Fort Omaha nach Butte, Mont. beordert. ,IG Riesige Wald brande. Duluth, Minn., 18. 3uli. Große Waldbrände rasen im ganzen Staate und nur schwerer Regen oder ein Umschlagen des WindeS kann große Verluste verhindern. Alle in Duluth einlaufenden Züge bringen Nachrichten von Waldbränden, ftcrnd du Lac, St. LouiS und New Duluth sind vom Feuer bedroht. Eine große Anzahl von Bergwerkstädtchen, die schnell erbaut wurden und eine Mittel zur Bekämpfung des Feuerö haben, sind in größter Gefahr, ganz zerstört zu werden, wie dieS. dor einem Jahre der Fall war. Zi Superior waren die Vorstädte von dem Feuer bedroht, und dir Feuerwehr mußte an die Arbeit, um daö.'elbe auS der Stadt fort zu halten. -M-t-Kohlengräberstreiken wie der. Durango, Col., 18. Juli. Die Kohlengraber in den San Juan und Porter Minen sind an den Streik gegangen. Sie haben keine Klage zu führen, nur wollen sie die Rio Grande Bahn schädigen. Die Arbeiter in den San Juan Mi nen stellten ncQ bereits AXontaa mal zur Arbeit ein, und gestern meldete sich nicht ein Mann" in den Porter und HeSperuS Minen zur Arbeit. Die Kohlengrqber in den andern Minen sind noch an der Arbeit doch, werden alle Hebel in Bewegung gesetzt, sie zum Streiken zu veranlassen. w v Ausland. Die Cholera. St. Petersburg, Iß. Juli, Die Zahl der Chplerafälse nimmt stetig zu. Seit dem h 3li kamen 1500 Exkxänkungen vor. Brüssel, 18. 3uli. 3n JemappeS starben fünf Personen an der Cholera. DauerndtAnti-Anarchisten Gesetze verlangt. Pari, 18. 3uli. 3ustizminister Guerin erklärte heute dem Kammer Komite, welches die Anti-Anarchisten Vorlage in Händen hat, daß die Regie rung nicht mit einer Erlassung auf eine bestimmte Periode zufrieden fei, vielmehr solle der Straseodez dauernd geändert werden, . Sturmeöwüthe ni - ' M ü nch n, 1F. 3u.!!7Äm Samstag riß ein Orkan, ; der - über Oberbayern. brauste, über 200 Häuser zusammen. Ganze Reihen von.' Häusern 5.ünd Scheunen' sind in Schutthaufen . ver-wandelt,-HauSthiere getödtet.und die Feldfrüchte vielfach vernichtete' DaS Dorf Forsineck". ifr fast, vom Erdboden verschwunden, verschiedene Einwohner 'wurden getödtet, zahlreiche verwundet.

Der Kirchthurm von Förstern siel in einen Haufen Leute, die Schutz suchten und verletzte zwölf theilweise schwer. Auö den entlegenen GebirgSdörfern laufen noch fortwährend HiobSposten

ein. t AuS Frankreich. Paris, 18. 3uli. Cesare Santo, der Mörder deS Präsidenten Carnot, wird vor den Lyoner Assisen prozessirt werden. Richter Brouillae wird bei dem Prozeß den Vorfitz führen. Santo wird morgen dem Richter vorgeführt werden und dann erst wird er formell in Anklagezustand versetzt werden. Paris, 18. Juli. Die allgemeine Debatte übeö die Anti-Anarchistenbill wurde abgeschlossen und bei der Abstimmung waren 279 gegen und 167 für die Bill. Trotz allen sozialistischen Widerstandes wurde dann beschlossen, morgen die Bill paragraphenweise zu diskutiren. Dafür waren 289, dagegenlö2. Ein patriotischer Bürger- . nieifter. Kopenhagen, 13. 3uli. Die dänische Regierung hat Genugthuung erhalten für die Vertreibung der 8 däNischen Spauspieler aus Schleswig. Die in Hadersleben, Schleswig, zu Beginn Juli auf Befehl des Bürgermeisters . vorgenommene . Verhaftung erfolgte deshalb, weil daS weise Stadtvberhaupt erklärte, die dänische Sprache sei in Schleswig verboten. Die dänische Regierung verlangte Ausklärung von der deutschen Regierung und der Bürgermeister wurde abgesetzt. ES bestand früher ein Werbot gegen die dänische Sprache in Schleswig, doch wurde dieses aufge hoben. . . . Ein kräftig Wörtlein. P a r i S, 18. Juli. Vor .überfüll . tem Hause sprach in der Deputirtenkammer heute der Radikale Pourquere de Boisserin gegen' die reaktionären Preßgesetze, die Dupuy unter dem Druck der Anarchistenfurcht einzuschmuggeln versucht. Der Redner sagte, daS Gesetz, dessen Annahme der französischen Kammer da zugemuthet werde, sei ein durchaus rückschrittliches, und es sei in seinen Wirkungen tyrannischer wie je ein Gesetz, daS unter dem Kaiserreich oder dem Königthum erlassen worden sei. Er griff dann alle Parteien von der äußersten Rechten' bis zu den Sozialisten an und beschuldigte sie, ihr redlicheS Theil zu dieser Ausbreitung der Anarchie beigetragen zu haben. . Dem Centrum machte er seine Verbindung mit den Panamaskandalen zum Vorwurf, den Sozialisten ihre Wirthschaftlichen Lehren. 3m Hause erregten seine Ausführungen- einen Sturm der Entrüstung, so daß er seine Rede längere Zeit unterbrechen mußte. Als eS etwas ruhiger geworden wrr, richtete er seine Angüsse gegen die Regierung, die eS versäumt habe, Gesetze zu Gunsten der Massen zu beantragen. Seine Rede endete in einem scharfen persönlichen Angriff aus Dupuy und dessen Ministerkollegen. Er erklärte. eS sei eine unerhörte Schmach gewesen, daß bei Ankunft der Leiche Carnot'S Außer Vepina kein Minister am Bahnhof gewesen sei. Freilich hätten alle Minister damals nothwendig zu intriguiren gehabt in Rücksicht auf die Wiederbesetzung der Stelle, die durch den Tod Carnot'S vakant geworden sei. SS wird behauptet, daß dieMegierung auS der Annahme deS neuen PreßgesetzeS eine Vertrauensfrage machen werde. Die radikalen Zeitungen opPoniren dem Entwurf fortwährend in entschiedenster .Weife und Edward Drummond, , der Redakteur der antisemitischen Iibrv parolo"ist, bereit? nach Belgien, geflohen, in Rückficht auf die Folgen, welche die Annähme deS Gesetzes für ihn hakn würde. Er prophezeit, daß diesem Siege der Reaktion sehr bald eine Re holution folgen werde. - i'-.: 'J .,. . ' Die Republik Hawaii. A'u ckland, 13. 3uli. , Mit' der Honolulu. Post traf heute such die erste Nachricht ' von der Proklamirung der Republik am 4. Juli ein. Sanfred B. Dole als .Präsidenten. Viele Bürger haben- bereits den Eid der Anhänglichkeit an die Regierung abgelegt..: - ?:: '

Ochissönachrichten. Angekommen in: N e w I o r k: Teutonic" von LiderPool; Havel" von Bremen. L i z a r d, Passirt: Fürst BiSmarck"

von New Jork. - . Southampton: Spree" von New Jork. Baltimore: Maryland" von London. Liverpool: Catalonia" von Boston. Hamburg.: Helvetia" von Manzantilla. Boston: Prufsian" von Glas gow. - m i, General-Agentur. Feuer-Verficherug, Collektion vcn Miethe, Geld an- und auözuleihen. Schisssscheine, Reisepässe, Vollmachten unö Crbfchastserhebungen. A. M e tz g e r Grundeigenthums Agentur. Ergründet 1863. Hiesiges. Eln neueS Telepbonfyftem. Die Western Telephon Construction Co.", welche ihr Hauptquartier in Chicago hat, beabsichtigt in Jndiana ihr System anzulegen, mit Jndianapolis als Mittelpunkt. Herr I. E. Keelyn, der Präsident der Gesellschaft, befindet sich gegenwärtig hier um eine Gesellschaft zu organisiren. Die Gescllschaft benützt daS Stromburg Magneto Telephone. Der Plan der Gesellschaft ist, von einem Centralpunkt aus zu arbeiten und daS System strahlenförmig nach allen den Ortschaften auszudehnen, die Gesellschaften gründen wollen. Jeder Theilnehmer bezahlt für sein Znstrument und seine Leitung und eine kleine Miethe für den Anschluß an die Hauptleitung. Die hiesige Gesellschaft sei beinahe organisirt, aber er könne die Theilnehmer nicht nennen, .da dieselben nicht genannt sein wollen. Er denkt. daß sie in 6 oder 8 Wochen zu operiren beginnen können. - DaS Telephon sei nun kein Monopol mehr und er sei überzeugt, daß der Gebrauch desselben sich in den nächsten paar Jahren tausendfach vermehren werde, da die Kosten für die Benützung geringer würden. Sie hätten soeben in Shelbyville 200 3nstrumente aufgepellt. Eine Probe, die von hier aus gemacht wurde, fei sehr befriedigend ausgefallen. ,, m Fast eln Wunder. Die Aerzte sagten, ich hätte den KrebS und würde nie gesund werden. Ich nahm Hood s Sarsapanlla und eS that mir gut. Ich bin stärker, als ich vorl0 3ahren war. Es scheint fast ein Wunder. Ioste Lenngruber, 92 Geisendors Str., Indianapolis, Ind. B. B. Ray, ein Organisator und Agitator der A. R. U. besindet sich hier. Er kam gerade vom Westen. Er erklärt die Berichte der Presse über den Streik und den Bahnverkehr als absolut verlogen. Der Frachtverkehr im Westen sei in der That nicht ein Zehntel deS vorjährigen. EPT" Die Steuerredisoren schätzten ein die Western . Telegraph Co. mit Z60,000,. die Union Trust Co. mit tzt50,000, die Ban Camp Hardware & Co. mit $111,085 und die Brown - Ketcham 3ron Works mit $103,330. Die Standard Mfg. Co. (gahrradfabrik) ward mit. tz800 gegen $17,500 im Vorjahre angesetzt. tXT Die Gemeinde Broad Ripple hat der Broad Ripple Rapid Transit Co. ein unbeschranktes Wegerecht in ihren bestehenden und allen noch zu erbauenden Straßen geschenkt. Die elektrische Bahn von dort nach hier wird bald fertig gestellt sein. Die GemeindetrusteeS planen ebenfalls eine SaloonlizenS von $250 um die kleine ?en Kneipen aukzumerzen. ; ß7" Gestern Nachmittag deschlo ß der 'Baurath die ASphaltpsiasterung der Prospect Straße biö zur Pleasant Ave. auszudehnen. Eine Verbesserung war .schon lange geplant, wurde aber dadurch verzögert, daß die Straße noch mit keinem Abzugökanal versehen ist Der Stadtbaumeister hat nun erklärt, daß die Kanalisirung auch in den Gas sen geschehen könne und so wird die I Strecke wohl noch diesen Herbst in Angriff genommen werden.

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