Indiana Tribüne, Volume 17, Number 299, Indianapolis, Marion County, 18 July 1894 — Page 3
Warnung. Das Publikum wird Vor gewissenlosen tzänd lern gewarnt, die ge wönlicheS Glaubersalz, oder eine Mischung von gewöhnlichem Seidlitz Pulver als Carlsbader Salz", Sprudel-Salz", Deutsch-s (German) Salz", Künstliches Carlsbao", oderJ-npro ved Carlsbader Lalt", u.unter vielen anderen Bezeichnungen zu verkaufen suchen, unter der Anpreisung, atz diese ebenso gut" seien, wie die ächten Produkte von Carlsbad, welch - dt rekt aus den weltberühmten Quellen gewon nen werden. Dies beruht nur auf einer Täuschung deS Publikums des größeren Dervienftes wegen, den der betreffende Handler an diesen fälschunzen macht. Ist künstlicher Weinso gut wie ächter? Würde irgend Jemand wissentlich kiinstliien 3He m dem natürlichen W1I"""T ."-"j-" - - - s -i Saft der Reben vorziehen ? Warum denn sich von diesen Fälschungen h'nterführen lass n, speziell wenn die Gesundheit oabei in Frage kommt i Die natürlichen Produkte der Uuel len von Carlsbad enthalten Bestandtheils die künstlich nicht hergestellt werden können Seit Jahrhunderten stnd diese Watf; von Carls bad wegen ihrer Heilwirkung bei Krankheiten der Leber, Nieren und des ÄagenS rühmlichst bekannt. Das ächte Carlsbader Sprudel'Salz wird direkt, aus der Svrudelquelle unter Leitung der Stadtzemeinde Carlsbad gewonnen, und durch deren Agenten für die Vereinigte Staaten, die Eigner & Mendelson Company, New Zlork. verkzuft: Jede Flasche des ächt impor tirten Wassers und Sprudel-Salzes mutz obigen Stadtsiegel, sowie die Überschrift der Agenten Cisner & Mendelson Co., 152 und 154 Fra klin Str.. New York, auf der Etikettr haben. Zu haben in allen Apotheken. Man hüte sich vor Fälschungen. 2er Ltadtratb : CarlSbad. Columbia Halle I Ecke McCarty & Delaware Str. 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Bor 4 Zaire traf mich da Unglück mit der schreck lich rankheit Sypkilts angesteckt ,u werden, durch Tattoirea, mit einer Stadel, die erst an meine Freund braucht wurde, welcber dphilis hatt ohn wem Wissen. lie ltrankh 't trat erst tn milder Form am Tauoirten r auf. Ponfultirt zwei Aerzte ohn rsoig. Bekam Ausbrüch nach Monate am ganze Aorper don Kops zu Fuj. sucht inm dritten rzt ohn Erfolg. Dar. sah ich in Annonc von ei t Phrladelphiaer Arzt, der behauptet all ranke (heil,, wenn Ander fehl ginge. Ich tonsultirt h. bezahlte fw.oo aber ktn ur noch Linderung, erler mein Haar. Cchmenen und Jucken wurden un, rlich. kont weder schlafen noch ruhen. Weint Taa um JU4 0 Holt er. Mein örper war mit uo Suvsersarbiaen lecken bedeckt. ' 7?X VUltt zt Monat, da Zimmer s yüt liüte uud Monat lana nicht 1 f l L l nrktittn. .ft kackt brinat rt m w- - . - w . 1 -' -ww - v - I i t i n I 4 fr. n,4 , lfrikVUII. Ar W liK1 UftlUf freund, der faat : ..Edward be such, doch deTr. Tbl, TSR? I ni , rch Str. 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Das Fräulein.
Roman von E. V elh. (Fortsetzung.) mne llhr im Porzellangehäuse hatte Marie Antomette die Stunden angezeigt, der bizarre Kronleuchter WZ? aus einem fürstbischöflichen Palais, inWeiß mit Gold gehaltene Möbel standen umlher. War Frau Ebba Lund guter Laune, so erzählte sie von dem Historischen, machte auf die Unterschiede der iSchätze aufmerksam und zeigte ganz genaue Kenntnisse über Gründung. Blüthe und Niedergang der einzelnem. Fabriken. 1 Nun, Fräulein bereits eingewöhnt?" die Antwort nicht abwartend, hatte ste schon eine zweite Frage: Die Kinder sind natürlich unartig, und die Fischer bestärkt sie darin daS kenne ich nun," ein Lächeln, kühl und. skeptisch, wenn sie Zeit ha bensich an Sie zu gewöhnen, wird sich das schon geben! Uebrigens merken Sie sich, daß ich nicht die herkömmliche mütterliche Schwäche beside, Wunderkinder in den meinigen zu sehn!" DaS halte ich für einen großenVorzug, gnädige Frau!" Ebba lachte nie laut, zuweilen aber mit einem gurrenden Ton, der an das leise Kosen der Tauben erinnerte. Sie brauchen mir nicht Angenehmes zu sagen, ich gebe darauf nichts. Ich habe sehr wenig Talent und Neigung, mich mit Kindern zu beschäftigen, ich finde den rechten Ton nicht. Das kommt daher" sie unterbrach sich,' ordnete an den herabfallenden Spitzen ihres Morgenkleides und setzte hinzu: Sie machen mir Kummer, die Kinder. Daß sie nicht lernen möaen. maa binaeben ich will keine Gekehrte erziehen je weniger eine Frau Ernsthaftes welk, um fo besser die Männer haben uns als tändelnde Wesen ja. doch am allerhebsten. Aber sie sind unschön diese langen Züge, diese großen Nasen und Glieder Erbtheile vom Vater und leider dazu Anlage, klein Zlu bleiben, wie ich, Sie sehen, eine schlechte Vertheilung. Bitte, treten Sie doch einmal hier neben mich!" Sie drehte sich dabei ernem venezlanischenWandsPiegel zu, der eine bizarre Form und eine Umrahmung von buntleuchtenden Glasblumen hatte. Die dunkle Gestalt tauchte gehorsam binter der kleinen auf, das blasse Gesicht mit dem schwarzen Haar neben dem lebensfrischen mit den goldig flim- -..!..' -r 1 mernden Fäden lelunvenlang prusten die blauen .Augen dies Nebeneinand dann ein zufriedenes Kopfnicken. So!" Das seltsame Licht, welches aus Iacquelinens Augen brach, machte Ebba fast stutzig. nam, Fräulein von Arabin, waZ denken Sie eben?" An das Wort Folie, gnädige Frau!" Ah "Sie sind so klug, aufrichtig zu sein, das gefällt mir!" Ein paar Sekunden spielten die kleinen Finger Mlt einem Strauß aus frischen Malbluinen welcher neben dem Theeglase gelegen hatte. Nun gut, Sie werden mich öfter in die Theater begleiten " unwlllkurltch blickte Lme an ihrem schwarzen Kleide hinab Nein, ich verlange ga? nickt, daß Sie das ausziehen im Gegentheil! Und über Empfmdsamkelten, wissen Sie, müssen sich Menschen, die in iraend einer Abhängigkeit ' leben, hinwegsetzen. Sie verstehen mich?" Ja, gnädige Fcau meine Trauer ist auch genügend innerlich." Ein großer Porzellanmops war der Fußspitze Ebbas erreichbar, sie strich über den Kopf desselben hin. Wegen der Folie! daß Sie das nicht kränkend zu nehmen haben, sagt Ihnen ja Ihr eigener Spiegel ich alaube ohnedies keiner einzigen Frau dieBehauptung, daß sie nicht eitel wäre, Also, ich hasse Farbendisharmonieen und solche der Gesichter ich mag nichts Unschönes. Auf diese ernste Regelmäßigkeit Ihrer Züge hin habe ich Sie ja engagirt." Line Arabin fühlte sich interessirt. Dies in Reichthum und Lebensgenuß steckende Geschöpf jst von einer Eigenart, die nur gus dem Unbesriedigten hervorschießt glückliche Menschen wachsen sich leicht in dieSchablone hinein " dachte sie. Und noch eins ich habe der Dienerschaft sirenaen Befehl gegeben. Sie Fräulein von Arabin anzureden halten Sie darauf?" Ich gebe nichts auf das von", mit dem ich in die Dienstbarkeit gezwungen bin. gnädige Frau!" Ebba warf den Kopf zurück. Sie hc.ite eine Empfindung, als könne dies schwarze .Mädchen ihre Gedanken lesen und gedacht hatte sie eben, daß es sie amüsiren würde, der geborenen Gräfin Vorstrich die Abkömmlingin einer Emigrantenfamilie im -Dienste des Laufes. Lund zu zeigen,. Ebba trug einen weißseidenen, buntgeblümten Schlafrock mit einer Watteaufalte, die wundervollen Haare hingen, nur von einem Bande zusammengehalten, ihr über die Schulter. Ebba," sagte eine Stimme aus dem Nebenzimmer, während die Thür nur wemg geöffnet wurde, Herr von Wie senau fragt, ob Du heute reiten willst?" . ' Nein.Eine andere Stimme fuhrort: Ja, und Wiesenau bittet, der arme Wiesenau, daß er Ihnen dann wenigstens die Hand küssen darf, Kann nicht gestattet werden!" Ein schmerzliches Ah, nach welchen; sich die erste Stimme wieder pernehmen ließ: Du hast doch aber Jemanden bei Dir, ich hörte sprechen?" Das neue Fräulein!" -Ah!" ' ' - Dann trat Her? Konrad Lund ein, die Thür rasch hinter sich zuziehend. Er küßte seiner Frau di Hand. Ixaalt
rore l geschlafen, und sah dabei nach Jacqueline mit einem fast beleidigenden Erstaunen hinüber sie erkannte in ihm den Herrn, welcher ihr vorhin begegnet war. Ebba zeigte ihm eine winziae Tasse.
I die sie gestern erstanden. Deine Acquisitionen sind immer be- . . i .... wunoerungswurdlg, sagte er. und seine Blicke suchten wieder die schlanke Mädchengestalt. Ja, die Kinder,- meinte er, ich habe sie lange nicht gesehen wie geht es ihnen eigentlich?" Sie sind natürlich unfr?ud!ich ge gen Fräulein von Arabin!" Sie betonte den Namen' auffallend, er verzog den Mund ein wenig. Das darf doch nicht geduldet werden die alte Fischer" Jst unentbehrlich, ganz unentbehr lich," fiel die Hausfrau ein, sie sorgt für das leibliche Wohl, wie es keine Andere thun würd?" Er lachte. Ich weiß " Im Uebrigen," mit einer Bewegung nach dem Nebenzimmer, kann ich Dir die Versicherung geben, daß Du nie schöner als heute ausgesehen hast, unter Deinen Raritäten." sagte er galant. Was soll das?" fragte sie über die Achsel hin. Nun. beweisen, daß ich kein Egoist bin darf der arme Bursche Dir nicht wenigstens sagen " .Ich meine, ich war deutlich genug," antwortete die hübsche Frau. Line glaubte, sie sei nun überflüssig, und da sie keine hinwelkenden Blumen sehen konnte, fragte sie, die Maiglöckchen ergreifend, ob sie nicht für Wasser für dieselben sorgen dürfe. Ebba nickte. Als Jene schon an der Thür war, fügte sie hinzu: So liebe lch es, lch glaube, Sie passen gut hierher zu rechter Zeit kommen und gehen, das ist die Hauptsache. Und so wenig Menschen verstehen das!" Na, wo hast Du denn die aufge funden?" fragte der Hausherr, die Tasse zwischen den langen Fingern hln und her schwenkend. Ebba befreite lhn gelassen von dem Spielzeug. Ein Zufall hat sie mir in den Weg geführt." Zufall? ohne Erkundigungen? Und warum ist sie in Trauer?" Ihr war das Gefragtwerden fchon lästig. Mein Gott, damit es vielleicht mehr Eindruck macht und glaubst Du wirklich, daß diese alleinstehenden Mädchen absolut einen Pakt mit der Tugend geschlossen haben werden? oder daß sie bei den Referenzen Beichte abgelegt haben? Es ist doch nicht einerlei, wem man seine Kinder anvertraut," meinte er, die Lippen spitzend, als wolle er pfeifen. Laß das meine Sorge sem ja. Bisher hast Du noch nie über die Personalien eines Fräuleins so lange gesprochen, als heute." Ihre seidene Schleppe rauschte über den Teppich aus ihn zu. Mit einem lachenden Gesicht trat Konrad Lund in den Nebenraum, sein Arbeitszimmer. Eine Zeitung in der Hand haltend, lehnte dort in emem Schaukelstuhl Herr Bodo von Wiese nau. der flotteste Reiter der Residenz. Ein Abfall natürlich aber lch komme mit!" tröstete Lund gutmüthig. Der Andere machte eine leichte Gri Masse. Wenn man sich auf emen Morgenritt mit der pikantesten Frau Berlins gefreut und dann mit ihrem Manne wohl oder übel fürlieb nehmen muß, das gehört nlcht gerade zu den angenehmsten Dingen," sprach der schöne Bodo innerlich vor sich hm und drehte seinen kühnen Schnurrbart zur denkbar feinsten Spitze. Und heute war er in seinem neuen Reitanzug von Jureit in Frankfurt gebaut, und von dem er absolut noch nicht wußte. wann er bezahlt werden wurde aber der ihn kolossal gut kleidete, was vorerst doch die Hauptsache war. Und den Mann mit der für seine Freundeallzeit offenen Börse, welche die opulentesten Diners hier in dem Bijou von einem Hause gab und die lustigen in den fashionablen Restaurants der Stadt, den konnte man nicht schlechter Laune machen. All right, dearest Fellow." gab er zurück, Sie sollen einmal sehen, wie meine Queen Nelln jetzt geht Kapital überstürzen Sie sich nicht ich Will einstweilen hier in die hohe Politik tauchen, zu der man ja fo verteufelt selten kommt!" Und er gab sich eine bequeme Lage und begann den.Artikel über den Welfenfondö vom Neuen. Als Konrad Lund in sein Ankleidezimmer trat, wo ihn der Diener erwartete. lächelte er noch. Sie-hatte Recht. Ebba! Seine eigene .Bequemlichkeit würde leiden, wenn seine. Frau gestattete. daß man ihr eifrig denHof machte. Darin Unterschied .sie sich von allen Weltdamen, sie behandelte die Männer mit einer geradezu eisigen Kälte "Sie trieb einen großen Kultus mit ihrer Schönheit, sie ließ das blanke Gold mit kindischer Lust wie Wassertropfen durch die kleinen Finger rinnen aber sie gab der Medisanc'e nichts zu reden. . . . Frau Ebba Lund war sehr schlechter Laune: ihr Geburtstag war nahe, und sie wußte wirklich nicht,, was sie sich wünschen sollte es tonnte'lhr ja nur noch sehr wenig, nur noch das Eztravaqanteste Freude machen: .' Was hatte sie nicht Alles schon genossen. .Reisen durch ganz Europa! Ihr Haus war überfüllt an Kunstschätzen, ihrSchmuck war der einer Prinzessin. ' Man pries, ihr Familienleben als besonders glücklich, gefällige Freundinnen fanden ihre, Kinde? "enge,lschön sie kannte keinen Menschen, der ihr wiverspräche, wenn sie einl Unheil fällte. Sie hatte keine Pflichten, .die lie drückten, wie diejenigen Frauen,-die in inem Herrscherhauss lebten; :sie konnte die Etiquette abschütteln und ungebunden sein. wenn. si, wollte.- Und man würde immer nöck behaupten, daß' sie
.das aut. kleidete. 'Bab. wie sie'diese. ... z ,
Heuchelet haßte wenn sie einmal Jemanden fände, der. ihr die Wahrheit saqte. der grob mit ihr wäre oder der sie liebte, selbstlos, bis zur Bergessenheit oder wenn sie so lieben könnte sie . Das Blut schoß ihr
heiß zum Herzen, es klopfte ihr in den Schläfen, eine plötzliche Schwüle nahm ihr den Athem lächerliche, phantastische Einfälle sie war Ebba Lund, die kühle Frau, welche über Allem stand. Sie hatte ihre Schimmel anspannen lassen und war durch den Thiergarten gefahren; es war Thauwetter, von den Bäumen tropfte es hernieder, einförmig man konnte zählen: juck, juck! Große Wasserlachen standen überall, zuweilen spritzte es auf, pfui, ein häßlicherFleck war durch das offene Wagenfenster auf ihren Plllschmantel gekommen. Dani: ließ sie die Richtuno nach der Stadt einschlagen. Sie hatte es ja so gewollt, und es mukte gut sein sie war die Frau eines unendlich reichen Mannes, der sie mit Geschenken überhäufte das sollte plötzlich nicht Alles, nicht genug sein? Ihr Mann hatte freilich nicht eine Mark des groken Vermögens selber erwarben. aber trat di: hohe Aristokratie nicht auch so ihre Erbrechte an? Wie lächerlich, wenn sie zuweilen dachte, sie würde sich mehr für ehrliche Arbeit und daraus resultirende Schöpfungen interessiren können, als für seine Ställe und die Pferde, lvelche er laufen ließ, und die Sportgespräche, welche sie um sich horte. Der alte Johann KonradLund hatte ihnen vor drei Jahren das Rittergut Delkow übergeben sie waren zweimal sechs Wochen draußen gewesen, hatten das alte Schloß mit einer Menge Besuch bevölkert und waren im letzten Sommer gar nicht Hinausgeganaen. Sie hatten Beide kein Talent für's Landleben in sich diese Entdeckung war das Einzige, was sie wieder mit in die Stadt brachten und achselzuckend eingestanden. Sie stieg bei ihrer Modistin ab und mußte sich wie der ärgern. Da war nichts, was sie kleidete, kein neuer Gedanke, keine Farbe, die man zuerst einführen konnte. Sie gab unwillig den Befehl, schneller zu fahren, als sie wieder einstieg. Der Diener übermittelte ihn dem Kutscher, der wüppte mit seiner Peitsche durch die Luft. Noch schneller? was Unsereinem zugemuthet wird," ! Dafür und dadrum!" sagte Walter, die Arme über einander legendmit einer außerordentlich weisen Miene über die Köpfe der Passanten hinsehend. Ich. meinerstits. ich lasse es auch gern drunter und drüber gehen." Fortsetzung folgt.) TuxH die Katakomben. In dem illuftrirten Pariser Wochenblatte Le (5hambard sycialiste" werden seit einiger Zeit, unter dem Titel Erinnerungen eines alten Jnsurgenten puhljart. Dieselben gehen em auschauliches und vielfach überraschendes Bild jener Zeit, die m ihren ElnZlelbeiten nur Wenigen, und diesen zumeist in der offiziellen Versailler Geschichtsschreibung bekannt ist. In einer der letzten Nummern erzählt der alte Insurgent" folgende Episode aus den letzten Tagen per Commune. Das mxi von Vanves war nicht mehr zu halten; es war am 13. Mai 1871 ein Trümmerhaufen, Von allen Seiten Umzingelt, hatten die Vertheidiger blos nock eine letzte Aussicht aus Rettung: Flucht durch die Katakomben, von de" nen eine Auszweigung in ' das Fort führte. Gegen neun Uhr stiegen wir Alle hinab," berichtet der Zeuge jenes schauerlichen Rückzuges. Wir waren unser etwa fünf- bis sechshundert. Im Fort befanden sich vier Batailloye, die 103er, Mer. 187er und 262er. Ein gutes Drittheil war getödtet worden, Man theilte sich in drej Gruppen ein. Ich gehörte der dritten an. - Sechs von uns stiegen. wieder in die Höhe, um Fackeln 'holen, die wir unter einander vertheilten. ' Die Geschütze donnerten wüthend drauf los und wir vernahmen das dumpfe Geräusch der Expl'osionen. die nochdas verlassene Fort heimsuchten. Einer von uns, schon verwundet, sollte uns begleiten. Sein Bruder, lag oben, im Todeskampfe. Er mochte phne ihn nicht weggehen. Wir brachten die Fackelst zurück und einige Lebensmittel. Kaum in der Tiefe des Schachtes angelangt, hörten wir ein lautes Geschrei. Das waren die Versailler, die in das Fort eindranaen und Alles niedermetzelten. Nun hieß es, sich geschwind in Marsch setzen. Fünfzig Mann blieben zurück, sie zo-. aen den Tod den Schrecken vor, die uns sn' dieser Flucht' durch Nacht, und Grauen bedrohten .. . .. Wir waren gegen zweihundert in der Gruppe, der ich angehörte. Ein Kqnalarbeiter sagte uns, er habe schon in den Steinbrüchen, gearbeitet, ' die sich hier unten befänden; sie seien schwarz markirt, so daß man, sich in diesem Labyrinth wohl zurecht finden könnte . . . Uebrigens war da kein Zögern möglich. Wir konnten verfolgt, entdeckt, massakrirt werden. ... Wenn man uns fände, würde man sich wahrscheinlich nicht die Mühe . nehmen uns heraüfzuspediren. Der Kirchhof war viel zu gut Hergerichtet. als daß man sich'seiner uicht bedienen sollte.' - " , Endlich trennte man sich. Eine Schaar ging nach rechts ab, eine andere nach links. : Sehr bald verloren wir das Licht ihrer.Fackeln aus den Augen, sie'verlöschtennach und nach, bei jeder ÄLmdung der Gqlerieir. Das letzte Geräusch verstummte, Wir waren allein, Ich zähstß meine Kameraden. E!nhundkrtsiebenull.ddreißiz. darunter neun- Frauen. VZarketenderinnen und Krankenpflegerinnen.. ' Wir waren nur I hundert Meter von einer. Schachtöff-
nung entfernt.. Schön suhlten wir 'die Luft don außen Aber a dringen auch schon Stimmen zu uns herunter. Gewiß, man ist uns auf der Spur... Rette sich, wer kann!"
Und wir fliehen Alle in Unordnuna und schaaren uns dann wieder, so gut wir können um ewige Fackeln, die am Ende der Gewehre aufgepflanzt sind. O, dieser Wettlauf zwischen feuchten Mauern, durch Wasserpfützen hindurch, in die man bis zum Knie einsinkt, neben Stvinblöcken, die Einem die Knöchel wund reiben ... Ein großer NachtVogel schlug wie sinnlos seine Flügel aeaen das Gewölbe . . . Wie lange liesen wir so einher? Ich hilt meine Auaen beständig auf die Fackeln gerichtet, die ich erlöschen sah, eine nach der andern. Ich fühlte, wie ich erstickte. Ich bin nicht gewiß, daß ich nicht einige Kameraden verletzt habe. Diejenigen unter uns nämlich, die zu Boden gesallen waren und über die wir hinwegstürzten ... Als wir Halt machten, brannte nur noch eine einzige Fackel Ich sehe noch die Gesichter, die sie beleuchtete, düster und eingefallen. Wir waren an einem Kreuzungspunkt angelangt, an dem zehn Galerien mündeten. Eben so viele schwarze Thore. Welches von ihnen nehmen? Da saßen wir nun, an die Steinmauern gelehnt, grabesstill. Nach und nach ergriff uns eine unwiderstehliche Mattiqkeit und Einer nach dem Andern ließ sich auf den Boden niedergleiten... Als ich erwachte,, war auch die letzte Fackel erloschen. Ich that einige Schritte, um mich -zu versichern, daß ich nicht allein war. Ich tappte rings um mich her . . . Welch' ein Tod!" sagte mir mit leiser' Stimme einer meiner Kameraden. Ach! Da wäre Erschießen noch besser gewesen. Aber Verhungern. Verhungern!" Plötzlich erhellte .sich eines der schwarzen Thore mit einem schwachen Schimmer, wie ein Fenster, wenn das Morgengrauen anbricht. Das war je i cf i. cm ? . i auuj iwiji wie tvrgcnoammeruilg, oie Auferstehung, das Leben. Ein Schat ten fällt in dieses Licht, dann zwei, dann mehrere. Wir hören Stimmen, wir sehen Menschen. Gerettet! Wir sind gerettet! Ach, ich möchte Ihnen das Alles viel besser erzählen können. Wir Alle erbeben uns. Einiae. erschro cken, verbergen sich. Wie? Wenn diese Neuangekommenen Schergen waren. die man nach uns ausgesandt batte? Doch nein. Ich selbst habe das Gesicht eines braven Mannes erkannt, eines Steingrubenaufsehers, der sich auf die Suche nach uns gemacht hatte... Jetzt ist keine Zeit zum Nachdenken... Jetzt heißt es: Marsch! Aus dem Weg erzählte er uns daß er auch schon unsere Kameraden entdeckt habe. Sie seien frei unter diesen Sternen, die sie niemals wiederzusehen geglaubt hatten. Am andern Tag waren wir auf der Chaussee von Maine bei Musterung der vierzehnten Legion. Und wie feierte man uns. als wir den Kameraden erzählten, wie wir dem Tode entronnen wawi!" ' - Erforschung der Erdrinde. Ein Project, welches an die Phanta siegebilde von Jules Verne erinnert, wird in der Deutsch!, Bauztg." besprachen, und zwar handelt es sich um die Erforschung her Erdrinde, welche jn folgender Weise geplant wird. Wegen der Zunahme der Warme mit der Entfernung von der Oberfläche der Erde gilt die Tiefe von Schächten als begrenzt. Um aber weiter in das Erdinnere vorzudringen, wird em Schacht zuerst so tief gebracht, bis die Erdwärme weiteres Vordringen verhindert; dann wird ern von oben bis zu? Sohle reichendes Rohr in demselben eingebaut; in dieses wird kalte Lust von oben eingeblasen, die an der Sohle ausströmend und im Schacht emporsteigend die nöthige Abkühlung herstellt. Zwar behalten imAnfang dieSohle und die unteren Schachtwände ihre natürliche Wärme; wenn aber mit dem Einblasen kalter Luft längere Zeit fortgefahren wird, so wird allmählich eine Erkaltung derselben entstehen und der Aufenthalt für ' Menschen auf dem Grunde erträglich sein. Es kann dann die Sohle gelöst und vertieft werden. Mit stückweiser Verlängerung des Rohres wird vorgegangen, sowie die Vertiefung es gestattet. Dadurch, daß man der Luft den geeigneten Kältegrad gibt, das Einblasen derselben zeitweise oder fortwährend betreibt, wird sich die Temperatur auf der zum dauernden Aufenthalt von Menschen erforderlichen Höhe erhalten lassen. An Mitteln. Luft beliebig abzukühlen, fehlt c3 i ja nicht; es würde zum Einblafen derselben eine Maschine eingerichtet werden müssen. Im Uebrigen müßte die Praxis Lehrmeisterin sein Bei zunehmender Tiefe wird auch der Luftdruck hinderlich. Derselbe dürfte schwerer als die Erdwärme unschädlich zu machen sein. Der Schacht müßte in gewisser Tiefe abgeschlossen und die Luft im unten liegenden Theil durch Auspumpen auf dem zum Aufenthalt von Menschen geeigneten Druck erhalten werden. Eine Luftschleuse zum Einsteigen (wie bei der Druckluftgründung) darf nicht fehlen. . Auch sind die Schachtwände, wenn sie nicht etwa aus vollkommen geschlössenem und dichtem Gestein' bestehen, mittels irgend einer Bekleidung (z.'B. Metallplatten) luftdicht " zu machen." Trotz aller dieser Mittel, so schließt der Artikel, kann aber der Vertiefung durch Umstände, die sich in der Erde selbst hefinden, z. B. durch Gasanhäufung, ein Ziel gesetzt und weiteres Eindringen Unmöglich gemacht werden, Das kluge Pserd, Fremderz' .Donnerwetter! fahren Sie doch KU. ich habe Eile!" Droschkenkutscher: Ja, da kann ich nichts thun, DaS Pferd merkt, Sie sind hier fremd und will Ihnen erst ein bischen die öfsentli chzn Gebäude zeigen! p - . -
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