Indiana Tribüne, Volume 17, Number 298, Indianapolis, Marion County, 17 July 1894 — Page 2

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JndZana Tribüne. Erschein: Täglich und OonntagS.

s-' . . Die tZgltche .Tribüne koyrt durch den TrSge, ' tlOnt er Koifir. he P.nnntiJ...Trli11nf B

3ent J per Woche. Beide zusammen IS Cent oder tt Sentö per Monat. Per Post,useschilkt in Bor ukbezahlung t? per Jahr. f ' Osfice :No. 18 Süd Alabama Str. I tdianapottö, 3nd., 17 3uli 1894.

5arnot und (?as!mirPerler. Herr Adolf Carnot, der Bruder deZ ermordeten Präsidenten, f,al einem Verichterstatter folgende Mittheilungen über die Auffassung des Ermordeten betreffs seiner Nachfolge gemacht. Darnach hat Sadi Carnot lange vor der Lyoner Neife seinem Bruder wiederholt, dafc es für den Präsidenten nicht ange bracht sei. eine zweite Amtszeit anzutreten. Nach Ablauf seiner Zeit wolle er sich ins Privatleben zurückziehen. Seine Vorgänger hätten anders gchandclt. er jedoch wolle seinen Nachfolgern ein Beispiel geben; den Rücktritt halte er in einem demokratischen Gemeinwesen für nothwendig. So fest stand die ser Entschluß, daß Sadi Carnot bereits vor einigen Monaten eine Woh nung gemiethet hatte, in die er vom Elysee aus gezogen wäre. Noch am Freitag, also am Tage vor der Reise nach Lyon, hatte der Präsident diese Wohnung, die in der Avenue de l'Alma liegt, besichtigt; er hatte dem Architekim des Hauses und den Decorateuren Anweisungen für die Ausstattung der Mauern gegeben. Auf die Frage, ob Herr Sadi Carnot an seinen möglichen Nachfolger gedacht habe, erwiderte Herr Carnot: Jawohl. Als das Ministetmm Dupuy stürzte, berief mein Brufcer, wie Sie sich erinnern werden, sofort Herrn Casimir-Perier, den Kammerpräsidenten, ins Elysee und beauftragte ihn mit der Bildung eines Cabi uets. Herr Casimir-Perier lehnte zust in der allerhöflichsten Weise ab. Darauf beauftragte der Präsident Herrn Spuller, sich in den Kammerpalast zu begeben und zu versuchen, Herrn Perier abermals nach dem Elysee zu bringen. Dieser weigerte sich zwar nicht, der Einladung Folge zu leisten, war jedoch im voraus entschlossen, nicht anzunehmen und keine Regierung zu bilden. Da nahm ihn der Präsident beiseite und sagte ihm diese einfachen Worte: Ich habe es nicht für correct gehalten, vorgestern nach Ihrer Weigerung, ein Ministerium zu bilden, wei ter in Sie einzudringen. Heute aber muß ich Ihnen erklären, daß ich mich n:ch dem baldigen Ablauf meinerAmtszeit nicht zur Wiederwahl stellen werde. Mein Entschluß steht fest. Ich wünsche nicht, daß er durch die Leitungen bekannt werde.damit mein Ansehen dem -'luzlande gegenüber nicht durch die 5iunde meiner Absichten geschwächt werde. Der Politiker, der durch seinen Namen und seine Ehrenhaftigkeit für meine Nachfolge bezeichnet ist, das sind Sie, mein lieber Präsident. Allein, ehe Sie Staatsoberhaupt werden können, müssen Sie sich etwas an die Handhabung der Reaierunasaeschäfte gewöhnen. Der Vorsitz in der Kammer genügt nicht, er gibt Ihnen keine Gelegenbeit, mit den auswärtigen Mächten Fühlung zu nehmen. So werden Sie doch einige Zeit Ministerpräsident, und alle Schwierigkeiten werden geebnet." Sie kennen das weitere: Herr CasimirPerier ließ sich durch das aemüthvolle und freundliche Zureden des Präsidenten überzeugen. Er nahm das Aus wältige Amt, und da er heute- zum Präsidenten der Republik aewählt ist, so ist der liebste Wunsch meines theuren Bruders erfüllt." Betreffs der Vermögensoerhältnie, in denen die Wittwe und die ftinber des Präsidenten zurückbleiben, äußerte Herr Adolf Carnot, daß dieselben zweifellos das Elysee är-m.-r verlassen, als sie in dasselbe eingezogen seien. Ter Präsident habe oft erklärt: Ich darf nicht eine Centime von dem Gelde behalten, das mir der Staatsschatz bewilligt, sondern muß das weid dazu verwenden, die Vertretui'.g Frankreichs in einer dessen würd! gen Weise zu führen. Xit Liücktehr von Sitting SöuHV Qraven. D.'m Bundes - Commissär für In dianer - Angelegenheiten ist vom Capt W. H. Clapp, welcher in der Agentur von Fort Berthold, Nord - Dakota Dienste thut, die Mittheilung gemach worden, daß die letzten Ueberbleibse vonSitting Bull's Braven, welche nach Custer's Massacre im Jahre 1876 nach Canada geflohen waren, zuruckgekehr sind. Die Rückkehr dieser Indianer ist für die Bundesregierung nicht ohne Bedeutung. Im Jahre 1887 notiflcirte der Privy Council" von Canada unter Zustimmung des General - Gou verneurs in officieller Weise die.Bun dlsrezierung von der Anwesenheit der Siour - Indianer in den britischen Besitzungen. Zugleich wurde in der vssiciellen Note gesagt, daß mit Ruck sicht auf die Noth der RothhäutVden selben der Ankauf eines gewissen Quantums voaMunition erlaubt.' worden wäre, daß abcr die Anwesenhei 'der Flüchtlinge sowohl für die Weißen wie für die Indianer in jenem Theile von Canada als eine Quelle ernstlicher Lesorqniß angesehen werden mußte und die Bundesregierung dringend ersucht, auf die Nuckkehr der Flüchtling hinzuarbeiten. In Folge dieses Ersuchens sandte der Präsident den General Terry und A. I. Lawrence nach dem Fort Walsh um mit Sitting Bull in Betreff seiner friedlichen Rückkehr nach den Vereinig ten Staaten und seiner Niederlassung in iraend einer Agentur zu unterhan 'deln. Allein Sitting Bull und seine äuvtlinae wollten von keinem derar ia:n Vorschlage etwas wissen und er klärten auf dasVestimmteste, innerhalb der britischen Besitzungen verbleiben z wollen. Nach Abbruch der Verband

im raca

lungcn crössnetc die kanadische Regie rung den renitenten Indianern, daß sie von ihr wohl Schutz, aber keine Unterstützung zu erwarten hätten und daß einem jeden Versuche der Bucks", in feindseliger Absicht die Grenze zu überschreiten, entschieden entgegengetreten werden würde. Dieses Ultimatum änderte den Entschluß der Indianer nicht. Trotzdem alle Beziehungen der letzeren mit den flüchtigen Indianern dadurch abgebrochen waren, gab das Indianer - Bureau seine Bemühungen. den Häuptling Sltting Bull zur Ruckehr zu beweoen. nicht aus und hatte chließlich mit denselben Erfolg: Der Schlächter Custer's kehrte mit einem großen Theile seiner Braven zurück und wurden ihnen verschiedene Reservationen als Wohnsitz angewiesen. Die Letzten, welche, 42 Mann stark, zetzt im oü Berthold emaetrofsen sind, hat offenbar die Noth zur Rückkehr getrieben. Nach der Meldung des Capt. Clapp litten sie an Kleidung wie an Nahrung Mangel; die Mehrzahl hatte oaar ihre Ponies verloren, mancher alte Krieaer mußte den weiten Weg durch die Wildniß zu Fuß zurücklegen und einzelne waren krank. Capt. Clapp beabsichtigt, die Maroden im Fort Berthold zu behalten, bis sie sich wieder gekräftigt haben, und die Geunden sofort auf andere Reservatronen zu vertheilen. Internationale Maßregeln gegen den Anarchismus. Mitten unter den Trauerkundgebun gen für Carnot welche die Spalten unserer Zeltungen füllen, schien oer Wiener Correspondent der Franks. Zeitung", läuft auch eine anscheinend höchst ossiciöse Note in der haldossiciel len Wiener Abendpost" mit, deren Schlußsatz lautet: Die anarchistischen Attentate, welche das genannte Land (Frankreich) seit einem halben Jahre in Aufregung versetzt, haben dadurch einen furchtbaren, nicht mehr zu überbietenden Abschluß gefunden, welche den bisherigen Erörterungen über Maßregeln gegen die anarchistische Propaganda ein Ende machen und zu raschen Entschließungen und zu thatkräftigem Handeln fuhren durste. Daraus geht hervor, daß diplor.iatische Verhandlungen geführt wurden, bisher zu keinem positiven Ergebniß gediehen sind, nunmehr aber, nach Ansicht der osterrelchisch-unganschen Re gierung, durch ein internationales Uebereinkommen zur Bekämpfung des Anarchismus rasch abgeschlossen werden sollen. Offenbar ist dann auch die österreichisch - ungarische Regierung der Meinung, daß s nur eines solchen Ueberelnkommens bedürfe, um den Anarchismus zu todten, und sie muß consequenter Weise folgern, daß jene Staaten, die bisher ein solches Ueber einkommen verweigerten, eine verhängn.lßvolle Unterlassungssunde begangen haben. Wenn das alles richtig Ware, so würde aus den Gebeinen des todten Carnot allen politischen Machthabern Beruhigung, allen Menschenfreunden Trost erwachsen. Es ist nur leider nicht so. Man kann wohl die einzelnen Anarchisten verfolgen, und wenn sie ein todeswürdiaes Verbrechen verübt haben, todten, vorausgesetzt, daß sie sich erwischen lassen. Das geschieht auch in allen Ländern, und dazu braucht man kein internationales Uehereinkommen. Dieses besteht vielmehr schon kraft des Herkommens, und die Polizeiverwaltungen aller Länder unterstützen einander, wie in der Ueberwachung und Verfolgung von Verbrechern überhaupt, so auch ganz speciell in der der anarchistischen Verbrecher. Mehr als das können Sicherheitspolize: und Gerichte nicht thun. , Das beweisen die Thatsachen. Und sie werden auch nicht mehr l.stn können, wenn irgend welches neue internationale Uebereinkommen abgeschlossen werden sollte. Internationales Uebereinkommen ist in diesemFalle nichts als ein modernes Schlagwort, eine Zaubersormel, an die man glaubt, weil man sich nicht zu helfen weiß, hinter der aber nichts steckt. Denn der Anarchismus, dieser extreme Ausläufer des -Individualismus, braucht nicht, wie jede politische und so auch die social!stische Parter. Vereine, die man auflösen, Organisationen, die man zerstören, Geld- oder Materialsammlungen, die man verhindern könnte. Er braucht überhaupt keine Massen, sondern nur einzelne, todesmuthige Individuen, wie die Ravachol, Vaillant, Henry. Caserio, und er wirkt mit den einfachsten Mitteln, mit Sprengstoffen, die jeder Mensch auS den an sich harmlofesten Ingredienzien bereiten kann, oder wie Caserio. mit einem Messer, das man für eine Kleinigkeit im Laden erstehen kann. Was soll man gegen solche Individuen thun? Die äußersten Repressiv Maßregeln wende! man ohnedies gegen sie an. Man tödtet sie, wenn man sie hat. Man tödtet sie, und sie wissen l sehr wohl, daß Uz Tod ihren Thaten droht. Aber der Tod schreckt sie nicht. Mehr aber als Abschreckung vermögen Polizei und Gerichte für die Prävention von Verbrechen nicht zu leisten. Sie sind deshalb zur Ausrottung des Anarchismus unfähig, und el wäre wohlgethan, wenn die Regierungen diese unabänderliche Thatsache einfach anerkenmn und ihre Zeit und Hoffnungen nicht auf etwas vergeuden wollten, was so wenig nützen kann, als das internationale Uebereinkommen zur Bekämpfung des Anarchismus. Weit ersprießlicher wäre es für sie, ihn selbst und die Urfachen, aus denen er nun einmal entsteht, zu studiren. Vor Allem sollte man sich dabei hüten, khn nach der Schablone des SscialismuS zu behandeln. Der Anarchismus ist nicht nur keine politische Partei, er ist nicht einmal, wie der Socialismus, ein politisches Lehrsystem, dessen Propaganda ja wohl erfahrungsmäßig die Polizeien nicht hindern können, aber doch einigermaßen einzuschränken vernuzae.

'St 3i mj l'i thc optisch ein klares Ni5.alio.lli!. die primitivste Idee der politischcn Opposition. Die Most'schen tfcnüMluii - Recepte, die Bakuninschen E.scUsci'asisideeii und die ganze Flublttt- und Zeitungs - PropaaaniM sind für den praktischen Anar

chismus n.vuUich Luxus. Cr kann auch ohne sie wirken. Den Tyrannen oder den wenigsten?, den man dafür bält. w'i! er die ichtbar.te Spike des politischen Organismus bildet, niederzustechen, dazu braucht man kerne Philosophie und keine chemischen Gebrauchsanweisungen. Das haben Leute schon zu Wege gebracht, ehe die Theorie des Anarchismus und die Sprengmittel - Technik ausgekommen ist, und das werden Leute noch vollbringen können. wenn auch Beides durch ern mystisches internationales Uebereinkommen aus der Welt geschasst werden sollte. Der praktische Anarchismus braucht zu seinem Gedeiben nur Individuen gewisser Art, sagen wir politisch gei steskranke. und allgemeine Zustande gewisser Art. sagen wir gesellschastskranke. Für die Hervorbringung der ersteren sorgt die Patur. für die ErHaltung der letzteren arbeiten gewisse Regierungen. Es ist kein Zufall. aß der Anarchismus unserer Zeit, bis au? vorübergehend Ausnahmen, eigentlich nur in Rußland und bei den romanischen Völkern geblüht hat, und es ist auch gewiß kein Zufall, daß gerade Rußland und die romanischen Länder in der Socialpolitik und der politischen Aufklärung der Massen weiter zurück sind, als die germanischen und die anglosäch'schen Länder (Irland natürlich ausgenommen). Vielleicht läßt sich aus dieser Betrachtung eine' bessere Idee für ein internationales Uebereinkommen ableiten. Die Regierungen aller Länder mögen sich verpflichten, für die sociale Hebung der unteren 1 ... , s i w rs m Klassen und sur deren poittijcye viut klärnna ,u soraen. Die Wohlfahrts und Bildungspolizei ist die einzige Art nnn Sickerkeitsvollttl. welche im Großen und dauernd zu wirken ver mag. L)ka,ln und Weid. Die neuesten Volkszählungen Men mit Bezug auf das Verhältniß der männlichen zur weiblichen Bevölkerung die Thatsache ergeben, daß der FrauenÜberschuß am größten in Schottland und Norwegen ist. In diesen beiden Ländern kommen auf 100 männliche Personen 107.2 und 107.5 weibliche, wobei über das Altersverhältniß der männlichen und weiblickzen Bevölkerung nichts gesagt ist. Sehr groß ist auch der Frauenüberschuß in Schweden mit 106.5, in England mit 106, in Dänemark mit 105,1, aber größer als in Dänemark in dir Schweiz mit 105.6. Die Länder des Nordens hätten nach diesen Ziffern besonders große Aussicht aus emen ffrauenuberschuk. Von Ländern gemäßigter Klimate hat Oesterreich einen Frauenüberschuß nach dem Verhältniß 104.4, Frankreich ei nen viel kleineren nach dem Verhältniß 100.7, Ungarn einen solchen von 101,5. Weiter nach Süden beginnt der Männerüberschuß. Bloß Spa nien hat einen Frauenüberschuß mit 104, Rumänien, Serbien, Bulgarien dagegen haben einenManneruberschuß. indem auf. 100 mannliche Personen 96.4, 94.8 und 96.5 weibliche kommen. In Italien ist die Ziffer 99.5; es herrscht also wie in Frankreich fast vollkommenes Gleichgewicht dex Ge schlechter. In Amerika haben die al ten Staaten bereits einen kleinen Frauenüberschuß, die neuen einen Ueberschuß von Männern. In den atlantischen Staaten unseres Landes kommen auf 100 männliche Personen 100.5 weibliche, in den Pacificstaaten dagegen bloß 69.8. Aehnliche VerHältnisse trifft man in Australien an. welches immer noch das gelobte Land sür Frauen ist. da selbst die alten Ho lonien einen sehr beträchtlichen Man nerüberschuß haben: Aber immerhin ist in Viktoria. Neusüdwaleö undSud australien das Verhältniß der weibli chen zu den männlichen Personen 90.6, 84.9 und 92.1. in Westaustralien da gegen 67. In Indien begegnet man überall, mit Ausnahme des Gouver nements von Madras, einem Ueberschuß der Männer. Die Leidensgeschichte einer Gou vernante. Ein eigenthümlich erschütternder Gouvernanten - Roman, der vor drei Jahren in Paris zu spielen begonnen hat. geht ttkt zu Ende. Eme ,unge Oesterreicherin, Fanny Schmelzer, ein gebildetes Madchen von tadelloser Aus führung, war nach Frankreich gekom men, um sich dort ihr Brot zu verdie nen, Sie kam als Gouvernante in das Haus eines Herrn v. Malmusse, der bei Romorantin begütert ist. Von diesem Malmusse ging sie Anfangs 1891 weg und wurde Erzieherin der Kinder des Pariser Photographen Pierre Petit. Im Februar. 1891 bekam sie einen unklaren Drohbrief, worin sie aufgefordert wurde, Frankreich zu verlassen, die Justiz sei auf ihrer Spur. Fanny Schmelzer hatte ern reines Gewissen und zeigte den aus Romorantin datirten Brief Herrn Pe tit. Einige Wochen später kamen zwei Polizei - Agenten, verhafteten die Gou vernante als .des Klndesmordes verdächtig und brachten sie auf die Eon riergerie. Petit, ein wackerer Mann. der von ihrer Unschuld überzeugt war, t . r" c c c '. . . erlunoigie ncy oringeno nacy oer gegen Fanny Schmelzer erhobenen Anschul diguna. bekam aber vom Vorsieher der Eonaergene nur die Auskunst, ihre Verhaftung ser von einem Provinzge richt verlangt worden.' Eine Woche saß die Arme m per Eonclergene, dann trafen zwei Gendarmen von Romoranjin fiu und holten sie ad. Petit hatte ihr einen Zettel zukommen lassen, der folgenden Rath enthielt: Verlangen Sie einen Arzt." Fanny Schmelzer bat vergeblich um eine ärztliche Unter-

suchung. Die Eendarmen, U? u transportirten, machten darüber sogar derbe Späße. Zum Glück wurde in Romorantin Petit's Zettel bei ihr gefunden, worauf der Untersuchungsrichter sie ärztlich untersuchen ließ. Es er-

gab sich ihre vollkommene Unschuld und damit entfiel auch die orausjenung des Verbrechens, dessen man sie angelagt hatte. Fanny Schmelzer wurde reiaelassen. Petit schickte ihr Geld zur heimreise, aber infolge all' dieser Ge müthserschütterungen erkrankte sie und aa secks Monate darnieder. Petit vemllbte sick weiter, dieser armen Oesterreicherin Genugthuung zu verschaffen. Er betraute mit dem Proceß den Advocaten Doumerc. der sich jedoch nicht sehr um die Sache bekümmerte. Endlich ging Petit auf die österreichische Botschaft. Den Erfolg dieses Schrittes schildert er einem Interviewer des .Eclair" mit folgenden Worten: Aus der Botschaft sagte man mir: Sie begreifen, daß wir außer Stande sind, uns m das Verfahren der französischen Min einzumischen, aber wir werden thun, was wir können." Wochen verainaen. Tid) ama abermals aus die Botschaft. Diesmal ließ man sich bewegen und ich erlangte für Fanny Schmelzer die Asslstance juöiciairc , will fagen, die Kostenlosigkeit des von ihr anzustrengenden Processes." Advocat Retlinaer. Rechtsconsulent der Botschaft und des Eonsulats, sollte die Sache führen. Nun forderte Petit den bisbenaen saumseligen Vertreter Dou merc auf, die Acten Retlinger auszuliefern. Doumerc that dies auch, aber mit der Bemerkung: Hier die Acten, die Sie durchaus haben wollen." Retlinger fühlte sich verletzt und wollte nichts mehr von der Sache wissen. Da nahm Petit, geärgert, einen dritten Advocaten, Joubert. Dieser plaidirte in Romorantin gegen den Verleumde? Malmusse. Das Urtheil wird in acht Tagen erfolgen. Gemablgte Blatter besprechen die Sache mit großer Entrüstung. Eine Infamie wurde begangen." beginnt der Bericht des .Eclair". Das Verbrechen von Romorantin". betitelt sich ein Artikel des Soleil. Die Erbärmlichkeit des Verleumders ist auch empörend. Offenbar wäre der niedrige Anschlag gelungen, wenn Fanny Schmelzer, die vollkommen schutzlose Fremde, nicht zufällig in Pierre Petit einen seltenen Anwalt gesunden hatte. Deutsche Local?!achrichtc. Kaci,sen. Dresden. Nach der amtlichen Statistik ist auch im vorigen ?labre die Zahl der Selbstmorde in Sachsen aeft?n sC3 I rn a in'ifurnrnl ft V9 lUttllil 11171 u tilltl t v einer Bevölkerung von 3.639.000 Seelen 1188 Selbstmorde vor. Im Jahre 1892 betrug die 3abl 1105. ?kn der Zeit, vom 16. Mai bis 4. Juni sind aus der Loßmtz nicht wemger als 203 Eltner dort gebaute Erdbeeren nach auswärts verschickt worden. Grimma. Der des Mordes an seiner ersten Frau und seines Stief sohnes angeschuldigte Rittergutsbesi Ker Erome auf Wäldaen ist nock im mer in Untersuchungshaft. Dieser Tage fand wiederum durch Unterfuchungsrichter und Staatsanwalt eine ocalbestchtlgung aus Waldgen statt. M e e r a n e. Ein bemerkenswer thes Urtheil fällte die 1. Strafkammer deZ Landgerichts Zwickau, indem sie den Materialwaarenhändler MaxHauschild dahier . wegen Verletzung des Markenfchutzgesetzes zu 2000 M. Geldstrafe event. 150 Tage Gefängniß verurtheilte. Hauschild verkaufte u. A. Garn, das er genau in der Weise verpackt hatte, wie die weltbekannte Fixma Max Hauschild zu Hohenfichte ihre Waare verbackt. Letztere Verpackungsart ist gesetzlich geschützt. S ch L n e ck. Vor Kurzem hatte in dem Dorfe G. ein Korbmacher seinen Durst dadurch gestillt, daß er direct aus einem Bache trank. Bald darauf stellten .sich eigenartige Krankheitserscheinungen ein, die den Tod des Mannes zur Folge hatten. Wie sich bei der Leichenöffnung herausstellte, hatte der Mann, ohne es zu merken, einen Pferdeegel mit dem Wasser hinuntergeschluckt. Zwickau. Dieser Tage erlitt im Schachte Altgemeinde Vockwa- infolge Niedergehens von Kohle der 33 Jahre alte Häuer Fröhlich aus Haßlau eine Zertrümmerung des Schädels. Der Tod trat sofort ein. Fröhlich hinterläßt Frau und fünf Kinder. ?Nliringen. A r n st a d t. Ein von hier heimlich verschwundenes Brautpaar hatte sich in der Nähe von Pforta in die Saale gestürzt, um sich zu ertränken. Dem Fischermeister Mende. der ein aufsälliges Geräusch im Flutz bemerkt hatte, ist es gelungen, den Bräutigam noch lebend an's Land zu bringen, während das Mädchen am Tage darauf als Leiche aus dem Wasser gezogen worden ist. Gera. Die LebensversicherungsBank läßt in der Bahnhofstraße ein neues Gebäude in Florentiner Renaifsance aufführen. Die Kosten belaufen sich aus etwa 2 Millionen Mark. Jena. Dieser . Tage hat sich bei einer Section der Studirende der Medicin E. Wofram aus Erfurt unerheblich an der Hand verletzt. Es trat Blutvergiftung ein, der er trotz aller Bemühungen, ihn zu retten, erlegen ist. R u d o l st a d t. In Kleinhettstedt beging Rentier Gläßer mit seiner Gattin das seltene Fest der eisernen Hochzeit. DaS Jubelpaar' schloß - seinen Ehebund im Jahre 1829 an demselben 11, Juni, an dem si? Kaiser Wilhelm der Erste vermählte. S o n d e r s h a u s e n. Der HolzHauer Friedrich Jödicke ist beim Läuten so unglücklich vom Glockenstuhl gestürzt, daß er erhebliche hinere Verletzungen davongetragen hat, in Folge eren er starb. Vrostherzogtl,, gellen. Gießen. Am 8. März d. I. würde vom hiesigen Schwurgericht die Wittwe'Bröhler von Bad-Nauheim wegen Ermordung ihreZ'eiff jtoh? aljen Kindeö zum. Tode verurthelltIy,

folge rout VertkMZFer ergriffenen Revision hob das Reichsgericht zu Leipzig das Urtheil auf und verwies die Sache nochmals an das Schwurgericht. In der zweiten Verhandlung

wurde die Brohler nach Verneinung der auf Mord lautenden Schuldfrage wegen TodtschlagS zu einer Zuchthausstrafe von neun Jahren verur theilt. Mainz. Ein heiteres Intermezzo vom Bundesschießen wissen Alzeyer Schützen zu erzählen. Bei einer Stockung des Festzuges kamen sie vor einen Laden zu stehen, in dessenSchaufenster einige Damen Platz genommen hatten, bei denen die erste Jugendliebe schon der gereifteren Würde gewichen war. ohne daß die Gefallsucht anscheinend eine 'Verminderung erfahren hätte. Aber die kleinen Koketterien trafen bei den Schützenbrüdern nur auf innige Heiterkeit, hervorgerufen durch ein unterhalb des Schaufensters angebrachtes Plakat, auf dem die Worte standen: Wegen vorgerückter Saison zu herabgesetzten Preisen." Offenbach. Der Soldat Huber vom Jnfanterie-Regiment No. 116 in Gießen wurde, als er in Begleitung eines Mädchens und eines anderen Burschen aus dem Wege von Bürge! nach Mühlheim begriffen war, durch einen Revolverfchuß am Kopfe fchwer verwundet. Der Thäter, Taglöhner Helfmann von hier, ist verhaftet. Vlsaff.Lotkrlngen. Metz. In der Nähe von hier, beim Pachthofe La Horgne, der bei der Belagerung von Metz im Jahre 1552 als Hauptquartier Kaiser Karls des Fünften und später zeitweilig den Hugenotten zur Ausübung ihres Kultus diente, wurde ein massiv gearbeiteter Bleisarg von Feldarbeitern ausgegraden. Er enthielt außer einigen Knochenresten zwei gut erhaltene Glasvasen. Der Fund, der aus dem 4., spätesten? 5. Jahrhundert stammen dürfte, wurde dem städtischen Museum überwiesen. Mülha: sen. Letzthin schoß im Hofe eines Hauses an der Kolmarer Vorstadtstraße der 20jährige Max Pieron auf i ic 16 Jahre alte Eugenie R.. angeblich, weil sie das bisherige zärtliche Verhältniß mit ihm aufgehohen wissen wollte; er traf sie schwer am Kopf. Danach feuerte er eine zweite Kugel auf sich selbst ab, die ebenfalls in den Kopf drang. Mürttemverg. Stuttgart. Rittmeister Frhr. v. Ow vom Ulanenregiment König Karl stürzte beim Trainiren seines Pserdes auf der Rennbahn zu Weil sg unglücklich, daß er den Fuß brach. Dergerloch. Der hiesige BahnHofverwalter Gertis, welcher kürzlich die Wirthschaft zur Filderbahn um 55.000 Mark käuflich erworben hat. ist nach verübten erheblichen Unterschlagungen aus der Eisenbahn- und Post lasse flüchtig geworden. E dingen. Der 16jährige Sohn des Müllers Moyer von Hittingen ist beim Sandfahren unter den Wagen gerathen und wurde todt gedrückt. E m l i n g e n, OA. Bodingen. Hier sind acht Häuser gänzlich abgebrannt. Eknige anstoßende Wohnhäuser wurden durch die Löscharbeiten derart beschädlgt, daß sie vorläufig nicht mehr bewohnbar sind. Gaildorf. Auf dem hiesigen Bahnhofe wurde ein Fuhrmann auZ Rothenhar beim Holzabladen von einem herabfallenden Stamm so getroffen, daß der Tod sofort eintrat. Hall. Auf dem Friedensberg fand man einen jungen, 23jährigen Mann, einer achtbaren diesigen Familie angehörend, erschossen auf. Motive zu der That sind unbekannt. K i r ch h e i m u. T. Der allgemein geachtete Weingärtner G. Benz hat sich erhängt. Am 11. April d. I. brannte sein Haus total nieder. Mit dem Mobiliar war der Eigenthümer nicht versichert. Das über den Verstorbenen so jäh hereingebrochene Brandunglück hat zweifellos eine Geistesstörung des Unglücklichen verursacht, in welcher er Hand an sich legte. K ü n z e l s a u. . Einem Bürger von Ettenhausen, Namens Heinrich Pflüger, siel sein Häuschen buchstäblich über dem Kopf zusammen, als er im Begriffe stand, eine Renovation darin vorzunehmen. Derselbe wurde glücklicherweise ohne lebensgefährliche Verletzungen unter dem Schutt hervorgezogen. O e h r i n g e n. Als nach der FahEollegien unserer Stadt beschlossen die Erbauung einer städtischen Turnhalle. Die Anregung hierzu ging vom Turnverein aus, der zu dem Bau ca. 5000 Mark zur Verfügung stellte. Vaihingen a. E. Der Buchbindermeister B. von hier, der seit einiger Zeit geistesgestört war, hat sich mit Arsenik vergiftet. 6 adett. Karlsruhe. Hier hat ein Schlosser sich, seine Frau und seine beiden Minder mittelst Kohlenoxydgases getödte't.' Nahrüngsforgen' sollen dez Mann zu der verzweifelten Thai 'getrieden haben. ' V ä r e n t h a l. Der 64 Jahre alte Landwirth Ganzmann fiel vom Heuboden in die Tenne und starb nach drei agtn. " ß n d j n g e n. In der', Oberstadt wüthete ein großes 'Schadenfeuer. Gänzlich abgebrannt sind Häuijin Oekonomiegebäüde von Wittwe Miesner, Metzger desgleichen von Jul. Kniebühler, Kaufmann, und Karl Zimmerw r m ri , Ä . mann, anowlriy,. oas. anyaus .zum Salmen . Inhaber Konrad und Sterz, öie Oekonomiegebäüde von Aliös Dünger, von Ludwig Zink und Kaufmann tv t 5 . (. .... Rudolf Ziegler. V Frei bürg. Der Bürgerausfchuß genehmigte die 460.000 Mark'zum Ansaus Ui Aijtergujeö KarthauS-. Un. ter Anderrn ist geplant, daß Heilia, geistfpital in die herrliche Natur da draußen am Schloßherg zu verlegen, ein Plan, der allseitig gebilligt wurde. Heidelberg. Im Walde wurde die Leiche des seit mehreren Wochen ver mißten Privatmanns L. A. Schweickart von hier aufgefunden. Langenbrücken. ' In einem Walde in der Nabe voafcto.ttffo&jtö

T. JÄK bekannt auf der ganzen Erde, als Heilt

l&heurnati$inu$1 Neuralgie, Rückcnschmcrzcn, Verstauchungen,

Verstauchungen, Verrenkungen, Frostbeulen, Hüftenschmerzrn, Quetschungen, Zahnschmerzen, Brandwunden, und alle Schmerzen, welche ein äußerliches Mittel bcnöthigen. Farmer und Mchzüchter finden in dem St. Jakobs Oel ein unübertreffliches Heilmittel gegen die Gebrechen des Viehstandes. Eine Flascbe St. Jakobs Oel kostet 50 Ctö. (fünf Flaschen sür 2.00). Ist in jeder Apotheke zu haben.

Tlie Charles A. Vogseler der 23 Jahre alte Mechaniker' TSmil Schucker von Hagsfeld. Mannheim. Bürgermeister Klotz wurde zum ersten Bürgermeister der Stadt Düren, Rheinland, gewählt. Mühling'en. Während eines Wortwechsels wurde der Holzhändler Fr. Meßner von dem Löwenwirth Alb. Musfler durch einen Messerstich in die linke Brustseite lebensgefährlich gestochen. Muffler ist verhaftet. Schliengen. Neulich Morgens brach im Hause Nr. 224 des Webers Joseph Basler Feuer aus, welches sich auf die zwei daran anstoßenden WohnHäuser Nr. 225 und 226 des Bahnarbeiters I. Lösch ausdehnte und diese! ben gleichfalls in Brand setzte. Die Gebäude sind versichert. Vest,rreit?. Wien. Der österreichische ReserveOssicuT Max Noska, Sohn des ehemaligen Abgeordneten Franz Noska, des Bürgermeisters von Ebensee, der als Guts- und Jagdverwalter des russischen Großfürsten Peter seit 1889 in der Kosakenstation Psebai im europäischen Kaukasus lebte, ist mit seiner Gatt!n Marie, der Tochter des verstordenen czechischen Publizisten Franz Skrejschowski, erschossen ausgefunden loorden. Nähere Nachrichten, ob ein Verbrechen oder ein Unglücksfall vorliegt, fehlen noch. H a y n a u. Der zum Tode verur theilte HandelsmannRupprecht, der feinen Vater durch 4 Revolverschüsse ermordete, ist vom Kaiser zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe begnadigt worden. N e r a t o w i tz. In Lobkowitz fuhr ein Kutscher mit einem Wagen, aus welchem Stroh geladen war, durch die Elbe. Auf dem Wagen befanden sich sieben Kinder. Der Knecht, der total betrunken war, gerieth mit dem Wagen in eine Strömung; hierbei fielen fünf der auf dem Wagen befindlichen Kinder ins Wasser und ertranken, während die übrigen zwei (Geschwister) gerettet werden konnten. Dieser Vorfall rief in dem Dorfe eine ungeheure Erregung hervor, und die Erbitterung gegen den Knecht ist eine allgemeine. Prag. In einer der letzte Nächte wurde ein anscheinend einer internationalen Einbrecherbande angehöriger Mann bei dem Versuche verhaftet, in das Geschäftslokal desJuweliers Rummel einzudringen. Bei dem Verhafteten wurde eine Eollektion feinster englischer Einbrecherwerkzeuge, 2.500 M., 46 Gulden, sowie ein aus den Namen Alfred Hein ausDeutschland ausaeitellter Paß vorz:funden. Der Einbrecher nennt sich Anton Pozorowitim. St,n?eik. Bern. Der Kassationshof hob das 'Urtheil des Schwurgerichts vom 7. Mai gegen den Sekretär der Bernischen Arbeiterunion,Dr. Wassilieff, wegen Anstiftung zum Krawall im .Juni 1893 auf. B a s s e l l a n d. Dieser Tage starb in Basel Herr Heinr. Handschin von Rickenbach, der sich als Bandfabrikant in Moskau ein großes Vermögen erworben hat. Vor einiger Zeit machte er der Regierung von Baselland ein hochherziges Geschenk von 50.000 Fr., welches zur Erziehung von verwahrlosten Knaben bestimmt ist, und jetzt hat er den Kanton Basellanv zum Universalerben eingesetzt und )ont noch einige Hunderttausende zu wohlthätigen Zwe cken vermacht. Baselstaot. Da Vaudeparte meni von Baselstadt hat der Heilsarmee die Bewilligung ertyeilt, ein eigenes Kultusgebäude am Erasmusplatz zu erstellen. Luzern. Entgegen dem Wunsch der Geistlichkeit beschloß die Kirchgemeinde Reiden, die Kirche sür das kantonale Sänaerfest einzuräumen. Bedenken Sle, daß die Wiöconson Central Bahn unbedingt daS Zutrauen deö Publikums befitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Milwaukee, St. Paul, MinneapoliS und dem Nordwesten ist und fernerhin als die Pullman Linie zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen am Superjor See angesehen wird. Bedenken Sie ferner daß die Wiöconsin Central die bedeutendsten Punkte in Wisconsin berührt, mehr GeschäftsPlätze erreicht als irgend eine andere Linie im Nordwesten, daß der Speisewagen feiner ausgestattet .ist als irgend einer der anderen Linien. Für weitere Auskunft als, Raten, Routen, wenden Sie sich an den nachsten Ticket Agenten oder an 3aS. C. Pond, Gen. Paff. Agent, .' Milwaukee Wiö. -- Meerschaumpfeifen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrenspitzen bei Wm. Muöo. 199 OS Wasiiuatzn Str. Angekommen: Zunge-

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