Indiana Tribüne, Volume 17, Number 297, Indianapolis, Marion County, 16 July 1894 — Page 1
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Jahrgang 17. Office: S!o. 18 Süd Alabama Strafte. No. 297 Indianapolis, Indiana ZNontag, den G. Iull
Phönix Garten Während der Som-.nermonate
findet in diesem geräumigen schönen Vergnügungslokale jeden Donnerstag Abend ein großes Instrumental-Konzert statt. Eröffnung ? . !lf,aiiViG'W'3?cL3?ld " mm mm I Es wurde eine Küche eingerichtet und Frau EHerman ist vorbereitet Besucher zu bedienen. Auch wurde am östlichen Eingang zum Park ein Platz eingerichtet, wo Pferde angebunden werden können und wird dafür nur der nomi Trtl T Vf !& lT nlm .f.hrt befindliche Person gerechnet. Eisen- und Stahlwaaren Werkzeuge aller Art. Gartengeräthe. Lawn Mowers. Poultry Netting Clemens Bonnegut 184 & 186 OS Washington ir. George Hernnann sX Vf irTZZj, rfjr.rr-c3r Seichenbeftatter, Office : 2K Süd Delavarek?. taue: 120, 122, im, im, 12s Oft P.nlft, ' T ' ' I v.l,ion 11. Offen Tsa und Nacht. Uoi'UNlN Fil'C Company of Illinois. Stock Company. Seine Asseßmentö. Niedrigste Raten. Henry Seyfried, General Agent. 29 ?tord Pennsylvania Str. enrieiine R70 Cor&ial. Ein voriüalickeS Mittel gkgen ! iTMfS.-ttiiisfiFit. Maknve schwerden jeder Art. ungen l,ien. a ttrirve :c. v,..-..,...., o , CQf991 - -r rr I Nur erwachsene und Mnder. esinder sur den ffami I risri I liengebraucd ju empfehlen. Jabri. KOSPPBR, (achfolger von oepper Watermann.) Wholesale-Händler in Whiskeys :c. Xlo. 35 Ost 2Narvland Straße. .I in allen Apotheken und feinen Wirth, lanen , lzavea. cm ,inen Gönnern ur.d dem Publikum im Allgemeinen zur Sachricht. daß . t mm 1 ' in I ich nrnn "wein ümporium . ,. . . t. t . : X.i4 AI! 5 I alttcutjchen l?e ctgmuju vuw -Mögliche aufbietm werde, meinen Kunden den Aufenthalt in melnem Vocale 10 ange nebm wie möglich ,u machen. Wie bisher, werde nur echte und reine Weine verkauft. Uifl freundlichen Zuspruch bittet ergedenfl, . I Jlll. c4. voen crn. S!0. u. lUö . Neue Cigarrenfabrik ! Zleus Vesen kehren gt ! Wir offeriren einige neue Sorten, welche 10 Cent das Stück kosten solttm. für . r I 5 Cozvfca und empfehlen besonder . New Tnlna" und "Nlvals". Winden und Cigarrenhändlern offeriren 1 I wir elegante Waaren von $25 aufwärts. Alle UnioniCigarren. Wm. Gottlieb, 271 Massachusetts Ave. und 202 & 205 Massachusetts Ave. Brill's Dampf - Färberei, itadtirtl7l.) tSSSStM i?Ä&7t Ti Zweiggeschäft: ?t. IllwoiA Straße
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Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten.
Schönes 'Wetter mit vielleicht ge legentlichen Regenschauern. SchisselS Wassertemperatur 83Grad. WasderStreikUncleSam kostete. Washington, D. C., 15. Juli. Der Schatzamtösekretär übersandte dem Senate heute ein Gesuch deS GeneralanwaltS um eine Mehrbewilligung von $255,000 für Deckung der aus den Streiks im Westen seinem Devartemcnt erwachsenden Mehrkosten. Schon r r - . r r ! jeien sur oicjen Jirecr usgaven in Anfi hnn fcQl 109 rtfmslAt warden und v ' w 'b soweit aus $159,650 geschätzt. WaS Myron W. Reed sagt. Denver. Col., 1. Zuli. Myron j ntx Versammlung der A. R. u., worin er sagte : JesuS ChristuS war nicht nur ein Anarchist, sondern wurde auch von den Vertretern deS Gesetzes, der Kirche und des Staate? umgebracht. JesuS Christus war ein Anarchist und ein Sozialist, aber ich habe nie von ihm gelesen, daß er ein Deputy Sheriff war. Nichts hat mich in den vergangenen Wochen so entmuthigt, als die Thatsache, daß so viele Leute sich herandränge, um für drei Dollars den Tag lhre Mitmenschen todtzuschieven. Ich sehe in dem Verfahren Pullman'S einen Versuch, alle Organisationen der Arbeiter zu vernichten und Letztere zu versklaven. Man hat mich kritisirt, weil ich gesagt habe, ein Mann habe das Recht seine Arbeit zu verweigern, aber habe nicht daS Recht einen Anderen zu dert . - r . o i -ir - c x. ylnoern, tmt reue einzuneymen. ocu fsl9 W a& das Recht dazu hat, . e , cm -f. rc c wenn er es in ynccucgcr A)e,,e lyui. i9 hat Jedermann Ka8 Reckt, seinen Lobn ,,X s.Zn, A,n,Zt 111 k,rtk,eidiaen Ick V ?IMV Q W" D sage auch, daß ein Mann, der zu keiner 1 ? C1 "N,on geyorl uno veren eine, 'nderen Platz zu kleinerem Lohn einzu. nehmen, ein ftcino, em Lvl0n, ein Hinderniß ist und aus friedlichem Wege entfernt werden sollte. Herr Reed bemerkte ferner, daß wenn nicht bald. etwaS für die Besserung der Lage der Arbeiter geschehe, die größte Revolution auSbrechen werde, welche die Welt je gesehen. UM D e r Streik. C h i e a g 0, 15. Zuli. Die Czecuhve der American Nailway Union yane yeuie klne lgung uno ve,cu.op Agitatoren auSmschickep. um den . . , , M v ' Streik aufs Neue zu beleben. ' 0 HaMMSNd, 15. Juli. ?N Whiting wurden heute drei Streiker wegen Mißachtung deS Gerichtshofs verhaftet. SaukRapidS, Minn., 15. Suli. Ein Versuch wurde heute hier gemacht, einen Zug der Northern Pacific Bahn vermittelst Dynamit in die Luft zu sprengen. Die Lokomotive wurde rch die Srvlosion von den Schienen - . groben, sonst aber geschah kein Scha P ' ' ' " ' ' ' den. S a n F r a n c i S c 0, 12. Juli. Die Eisenbabnzuae laufen wieder regelmäßig. 4Ü U 4 I 11 U l l ii viuti, Die Regierung beabsichtigt, falls noch . . , rorT. .t. trriii crar&:MAM 1 k hT; emigeagk lang ue. ruu.g v.e.v., rrhv,, ,urnik,nbernfen. "'"rr j 1 --t--Ausland. Aus Deutschland. Berlin, 15. Juli. Wie eS unter den obwaltenden Umstanden auch nicht . u erB,altCn war. ist die Cen ' .,ikartei über die Werwerfuna der I HtMW" " " - V ReichStagSvorlage, den Widerruf deS Anti-JesuitengesetzeS betreffend, durch hen BndeSrath außerordentlich erbost und droht der LZegieryNg fflit aflen , e . ...... möglichen Vergeltungsmaßregeln inder nächsten Sitzung deS Reichstags. Der Katholikencongreß wird in seiner Sitzung im August bezuglich der Stellungnahme der CentrumSpartei im Hinblick auf die vom BundeSrath em genommene Haltnng Bestimmungen treffen. Strikte Maßregel werden n alle Grenzen Deutschland, zur Abehr dee Nle.a ''"ff" ad M die. selben erfolgreich gewesen. Nament-
Iich an der russischen Grenze werden gründliche und ausgedehnte Beobach. tungen angestellt, dennoch aber wurden in den Niederungen an der Weichsel in der vergangenen Woche sechs Fälle
entdeckt, die iiolirt wurden. Beloraniß riefen sie nicht wach. Der Hamburger Senat hat die AbHaltung der üblichen Augustmesse als Vorsichtsmaßregel gegen die mögliche Einschleppung der Cholera in die Stadt verboten. Die Verkäufer und Andere, welche gewöhnlich diese Messe besuchen, haben beschlossen, den Senat für die pekuniären Verluste, die ihnen durch dieses Verbot erwachsen, verantwortlich zu halten. Der von den Sözialisten gegen gewisse Brauereien inaugurirte Boycott ist noch eben so kräftig im Gange wie zuvor. Indirekt unterstutzen dieBehörden die Brauer, indem das Verbot für Soldaten, von Sozialisten besuchte Bierlokale zu frequentiren, aufgehoben wurde. Bisher war diese Bestimmung stets streng durchgeführt worden, damit die Soldaten nicht mit den Sözialisten Ttt r m m s M n Berührung kamen. Vte lokale, welche fast sämmtlich geboycotteteS Bier verkaufen, sind von den Sozialisten für Lokale mit nicht geboycottetem Bier aufgegeben worden, aber die letztere Zahl wird von Tag zu Tag kleiner. Alle Brauer von Norddeutschland haben einen Verband gegründet, den Boycott der Sozialisten zu bekämpfen. Prof. Helmholtz. Berlin, 15. Juli. Prof. Herj . mann Velmyolö, welcver vorigen Dienstag plötzlich schwer erkrankte, ist nun an der linken Seite gelähmt. m DieCholerainPeterSburg. St. Petersburg, 15. 3uli. Hier sind 171 neue Cholerafälle und 50 Sterbefälle angemeldet worden. 3n den Hospitälern befinden sich jetzt 460 Cholerakranke. , Verschwörung gegen den Zaren. London, 15. Juli. Der Wiener Korrespondent deS Standard telegraphirt, daß nach einer Depesche au 5 Warschau die Manöver der russischen Armee bei Smolenök aufgegeben worden seien, weil man daselbst Minen entdeckt habe, deren Zweck darin bestand, die Gebäude in die Lust zu sprengen, von denen man glaubt, daß sich der Zar in derselben aushalten würde. O M i s s i 0 n ä r i n n e n m i ß h a ndelt. Victoria, B.C., 15. Juli. AuS Hongkong hier eingetroffene Zeitungen melden eine am 11. Juni an zwei Damen der amerikanisch-preöbytheriani-schen Mission in Canton begangene llnthat, die einer der Damen daS Leben kosten dürfte. Die Damen heißen Fräul. Bemler und Fräul. Halverston, und hatte deren Unglück einzig und allein darin seinen Grund, daß sie ein Werk der Barmherzigkeit, ausübten. Am erwähnten Tage schritten sie durch die Straßen HonamS als sie einen offenbar im Todeskampfe liegenden Chinesen gewahrten. Sogleich nahmen sie sich desselben m p t 1 e r an, noplen ,ym 4yee em ylelien lym krustige Riechessenz an die Nase, und gelang eS ihnen den Mann zur Besinnung zurütZzubrjngen. Zm Begriffe, denselben in ein Hospital zu schaffen, wurden vorbeigehende Chinesen aus sie aufmerksam, und im Nu waren sie von einem großen Haufen der Bezopften umringt, welche Ausschluß darüber. verlangten, waS da vyrgehe. In dem. Augenblick gab der Lejdende seinen Geist auf, und nun siel der Chinesen Haufe über die beiden Damen, behaupteten sie hätten den Tod ihreS LandSmanneö verursacht und mißhan delten die Missionärinnen furchtbar. Fräul. Bernler entkam nackt und blutend, sie hatt? e.iqen Stich in t Hüfte erhalten, in das naheliegende HauS eines freundlich gesinnten Chine sen, von w? sie später von Freunden abgeholt wurde. Frl. Helverston aber erlitt solche Mißhandlungen und eine derartige Nervenerschütterung, daß sie bei Abgang des Dampsers mit dem Tode rang. Dieser Auftritt hat in Honam ungeheure Aufregung hervorgerufen, und daS englische Kanonenboot Rattler hat nahe dem Ufer Anker geworfen, um ZnSthigenfallS den Europäern Schutz
! gewähren zu können. Die Chinesen - bringen in ihrem Aberglauben daS Erscheinen deS Schwarzen TodeS mit den Missionären in Verbindung; ihre Priester predigen'die Ausrottung der
ALelven Mbisssnachrichten. Angekommen in : New So r k: Rhaetia" und Zaandam" von Hamburg; Lydian Monarch" von London; Amsterdam" von Rotterdam; Servia" von Liver Pool. L i z a r d, Passirt: Hungaria" von Baltimore; America" von New Jork. Southampton: ..Saale" von 9!ew Äork. P h l l a 0 ei v b l a : vdio" von Liverpool. H a v r e: La Normandie von New Jork. Dover, Passirt: Schiedam" von New Jork. ... Hiesiges. Die starke Seite unserer Po: lizei. Man würde .gar .nich'S von . der Ezistenz einer Polizei wissen, wären nicht die Wirthe . da. So hört man doch wenigsten? einmal in der Woche, am Tage des Herrn nämlich, von ihrer Thätigkeit. .. . - - Offene und geschlossene Patrolwagen rollen durch die Stadt, als ob. mit einer allgemeinen Razzia alles lichtscheue Gefindel eingebracht würde. . Die Unsicherheit . empfindet mehr oder weniger Jeder in unserer Stadt. Einbrüche, Ueberfälle, und Diebstähle find an der Tagesordnung und vielfach hat man sich auf sich selbst und seinen Revolver zu verlassen. . Da fällt dann die Frage : Wo ist die Polizei ?" und die Antwort ist : Die ist hinter .denMirthen her, wie der Teufel hinter der armen Seele." ES giebt keine besseren Komödianten als die Polizisten. In Zivil schleichen it umher und scheuen sich nicht, die gemeinsten Schleichwege einzuschlagen um zu ihrem Ziel zu kommen. Einmal heucheln sie Leibschmerzen, um von einem mitleidigen Druggisten Schnaps zu erlangen, daß andere Mal lassen sie sich den Schnurbart abrasiren, dann betreten sie mit einem Henkelkorb am Arm eine Wirthschaft, bestellen ein paar GlaS Bier und verhaften den Wirth darauf hin. Toch Powell sagt er liebe daS Lpioniren nicht Und Powell ist ein ehrenwerther Mann." Powell ist überhaupt eine hochmoralische Natur und man glaubt gar nicht wie ihn die Spionage in sittlichen Zorn versetzt. Der gute Powell ! Aber hat er nicht gestern an die fünfzig Spione ausgeschickt um aufzupassen? 3a Bauer das ist ganz was andere?. Ist diese Spionage auch schon an und für sich ekelhaft, so ist das Niederträchtigste doch die Behandlung, welche man einem Gesetzübertreter zu Theil werden läßt. ES wäre dollständig ausreichend, wenn der betreffende Wirth eine Vorladung erhielte. Statt dessen schleppt man ihn sofort tze.r Patrylwagen wie einen gemeinenVerbrecher zur Polizeistatiyn. Daö ist ein freiheitlichen 3nstitutionen Hohn sprechende? Gebrauchs der aber übrigen? mit Wonne ezekutirt wird. - Ob Denny und Powell an eine hoh?re Mission glauben, ob sie den lieben Gott damit, pleasen" oder sich gar daZ Himmelreich mit der. Wirthsversolgung verdienen wollen, steht dahin, sicher ist aber, daß von allen Branchen der Stadtverwaltung keine so yiel von sich reden macht, als die deS getrauen, Unechtes Powell und Vt nur w.egen U ,Salyon"frage.. DaZ ist ein Armuthzeugniß für die Politikanten Behyrde excellence Auch gestern wurde spionirt. Albert Danke wurde zuerst aufgegriffen, doch schlug er der Polizei ein Tchnippchen. Unter dem Vorwand, etwaS im andern Zimmer zu holen, verließ er daS Haus und begab sich mit einem Freunde zu Fuß zur Polizeisiation, woselbst er Bürgschaft leistete. Die Büttel Beatty und Wallace arretirten serner den Wirth Michael Hoffmann, 456 Süd Meridian Str. Dort konsiSzirten sic einen Korb irnd '.mit diesem betraten sie, in Zivil -a-
kleidet die Wirthschaft von LouiSBurckhardt, Ecke Süd und Meridian Str. Dort bestellten sie zwei GlaS Bier und verhafteten darauf den Ueberllsteten. Edward Metzler, Ecke Nord und
West Str. wurde auch eingeheimst, desgleichen Michael Moore, Ecke Ken tucky Ave. und Maryland Str. Auch die Roadhäuser" werden streng bewacht. Polizeiknecht Htidelman ar retirte ChaS. Reichert, der ein Haus an LurchmanS Pike befitzt. Powell wird den Mayor ersuchen so sagte heute Morgen daS Journal eine Reihe Lizenfen zu revoziren. DaS wird nachgerade eine Affenkomödie. Der Herr Bürgermeister wird sich wohl hüten, so etwaS zu thun und zeigte im übrigen ja nicht einmal fo viel Vertrauen in seine "Sache," einen Fall zur Entscheidung kommen Zulassen. Kampf mit einem Wahnsinnigen. Deputy Sheris Andrew Bruce, in Haugville wohnhaft, hörte gestern als er in seinem'Stall arbeitete ein eigenthümlicheS Gestöhn in der anstoßenden Gasse. Durch eine Spalte sah er, daß es ein schmutzig aussehender Mann mit offenem Hemd und ohne Hut war, der sich Hände voll seineö langen Haares auöriß und daS Gestöhn auSstieß. Ohne fie. lange zu bedenken, trat Bruce zu dem Mann und fragte ihn, waS ihm felzle. ' Anstatt jeder Antwort drang der Mann auf ihn ein und Bruce, der darauf nicht gefaßt war, hatte einen härten Kampf zu bestehen. Der Wahnsinnige war stark wie ein Riese und trotzdem der Deputy Sheriff selbst kein Schwächling ist, fand er es doch gerathen um Hilfe zu rufen. Mit Hilfe einiger. Nachbarn und Passantengelang es, den Nasenden zu überwältigen und nach dem Gesängniß zu bringen. Dort schlug er mit seinen zusammengebundenen Händen gegen die schwere Thüre bis daö Blut auö einen Fingerspitzen spritztt und die Haut von seinen Knochen flog. Seinen Namen weigerte er sich anzugeben und in Haughville kannte ihn Niemand. Sein Geisteszustand wird heute untersucht werden. m in tm Fast ein Wunder. Die Aerzte sagten, ich hatte den KrebS und würde nie gesund werden. Ich nahm Hood'S Sarsaparilla und rS that mir gut. Ich bin stärker, als ich vor 10 Jahren war. ES scheint fast ein Wunder. 3osie- Leimgruber, .92 Geisendorf Str., Indianapolis, ?nd. ,, Ein -Sbellworker" verhaftet. George Vance manipulirte gestern feine Nußschulen mit gutem Erfolg auf dem Picknick in EmrichS Grobe und lockte die DollaS mit der größten Leichtigkeit aus den Taschen seiner Zuschauer, bis Deputymarschall Thorpe von Haughville ihm daS Handwerk legte. Gutwillig ergab sich Vance nicht. Als ihn Thorpe erfaßte, ließ er ein Stück seines Rockes in seinen Händen und gab Fersengeld. Thorpe holte ihn aber ein und hielt ihm seinen Revolver unter hie Nase. Diesen ergriff Vance mit der einen Hand und nyt der anderen versetz'e er Thorpe einen Schlag inS Gesicht. Thorpe feuerte und verbrannte seinen Mann die ganze Innenfläche der Hand. Dieseö hals und Bance wurde mit dem corpus äelicti hinter Schloß und Riegel gebracht. Friedensrichter Martin wird ihn heute Verdünnern und dann wird er an die hiesige Polizei abgeliefert werde, die auch ein Hühnchen mit ihm zu pflücken hat. m m Nie ohne dieses !" ist das Motto eines Bierverständigen und e.? meinte da.rn.it. natürlich L i ebers Spezi alBrew. m m. Es ist erfreulich, wenn man auch einmal zu hören bekommt, daß Arbeitgeber ihre Arbeiter nobel behandeln. Zu diesen Arbeitgebern gehören die Gebrüder Keller. Sie hatten vorgestern einen großen Kontrakt für Cementtrottoirs an der Nord Illinois Straße beendet und beschlossen, ihren Arbeitern einen freien Tag mit freier Bewirthung zu geben. Sie luden die Arbeiter für . gestern Nachmittag nach dem Hquse des Herrn Franz Keller au her Coiurn und Madison Avenue ein. fej eö denn auch bei Speise und Trank bis zum späten Abend recht lust.ty her gina..
Volizetgeridk. Stellvcrt e'endeTPc'lizeir chter Ripley batte heute über eine ungewöhnlich große Anzahl Fälle zu disponieren.
i Die Sausdolde war die größte Kategorie unter den Delinquenten. Sie erlangten Mann für Mann den ge rechten Lohn für ihre Schlemmerei, nämlich von $1 bis $10 Buße, oder entsprechenden Aufenthalt im ArbeitS HauS. Vier junge Damen auS anständiger Familie und ebensoviel? prominente Bürger wurden wegen gewerbsmäßiger Unzucht, die ersteren zu $5, die letzteren zu je $10 Buße verdonnert. Da alle singirte Namen angegeben hatten, hat es keinen Zweck, diese anzuführen. Nach den Sösseln die an Zahl stärkste Klasse von Uebelthätern waren die vielgeplagten' Saloonkeeper. Meistens wurden die Fälle vertagt. John Burkhardt wurde von der Anklage am gestrigen Tage Bier verkauft zu haben freigesprechen. Hy. Mapeö wurde unter derselben Anklage zu $10 Buße verurtheilt. Winfred Smith, der Mörder von Wefton Thomas verzichtete auf ein Vorverhör und wurde der Grand Jury überwiesen. Dan Lynch, Frank Hunt und Geo. Sluß, drei Augenzeugen der Mordthat wurden unter. Zeugenbürgschaft gestellt, da sie verdächtig waren, den Staat verlassen zu wollen. m in m Allemal derjenige, welcher MauS Lager trinkt, darf mit Fug und Recht zu den Erleuchteten deS zur Neige gthenden Jahrhunderts gezählt werden. m ,, m Der Kanal hat wieder Wasser und SchisselS Badeanstalt ist wieder im Gang. Mucho's Cigarrenladen befindet sich in No. 199 OK Washington Str. (ECT Der Schwabenverein hielt gestern eine gut besuchte Versammlung ab. ES wurde ein neues Mitglied vorgeschlagen.. DaS Picknickcomite berichtete,, daß alle Vorbereitungen für den AuSjlug nach Blue River Park getroffen seien und daS Fest ein recht schönes und gut besuchtes werde. Ferner wurde berichtet, daß bei W. Häberle an der Brookfide Ave. ein kleiner Schwabe und Stammhalter eintraf. Der glückliche Papa hatte dafür gesorgt, daß auf dessen Wohl eins geschmettert" wurde. Die Indianapolis .deutsche gegenseitige FeuerversicherungSgesellschaft wird morgen Abend im Zimmer deS Circuit Gerichts die Wahl eines Sekretärs und von 7 Direkten vornehmen. Kandidaten sind : Für Sekretärin, Frl. Charlotte Dinkelaker. Für Direktoren : George E. Krause, Franklin Vonnegut, Henry Kürst, Charles Nuerge, Charles Dammeyer, August Aldag, Christ. F. Meyer, M. Mode, Conrad Lohrmann, Jacob Schweikle, Hy. Prange, Anton Gerstner, Christ. Waterman, 3. H. Scharn. Thomas Scott wurde gestern auf der Polizeistation mit thätlichem Angriff mit Tödtungsabsicht" angekreidet. Er hat einen Platz am Fluß, nördlich von der Washington Straße, wo die jungen farbigen Sports" zusammenkommen und sich die Zeit mit ihrem beliebten Würfelspiel Crab" vertreiben. Scott machte dabei ein gutes Geschäft, bis ein gewisser Bud" Smith kam. Beide lagen sich denn auch schnell in den Haaun und da Scott der flinkste war, brachte er dem Bud" eine Schußwunde im Fußgelenk bei. Bud" wurde nach feiner Wohnung, 7i Minerva Straße, gebracht. ßCT Die Polizei stattete gestern Nacht einem Hause an West Ohio Straße einen Besuch ab. DaS HauS wird von einer Frau Converse bewohnt, die in dem Verdacht steht anständige Mädchen zu einem leichtsinnigen Lebenswandel zu verleiten. Die Polizei hatte der Frau mitgetheilt, daß ihr HauS bewacht und sie bei der ersten Veranlassung verhaftet würde. DaS geschah gestern Abend und mit ihr wurden vier junge Damen verhastet, die alle wie es scheint anständiger Famitten angehören. Dieselben erklärten, daß sie mit Frau Converse bekannt seien und von derselben eingeladen worden seien, sie gestern Abend zu besuchen. Sie trafen dort einige Geschäftsreisende, die ebenfalls mit aufgehoben wurden. Alle gaben singirte Namen und wurden unter Bürgschast entlassen.
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Wundervolle Geschichte einer uhii Frau. St. Jrsepb. Mich., den 9. Mai im. Lyon Medicin Co., Indianapolis, Ind. Ich wünsche Ihnen zu gratuliren, daß Sie un Besitze einer solchen großattizen Medizin sind, wie Lyons sieben 23imdtr." Mi in Gesundheitszustand fra: seit länzcrerZkit ein sehr schlechter. Ich kannte kaum irgend welche Nahrung vertiagen, hatte keinen Appetit, aber eine fortwährende Ucbelkeit im Magen und war sehr mager gemcrden. Jyre Medizin wurde wir von Jemand empfohlen, der sie schon gebraucht hatte und ich kaufte eine Schachtel. Nachdem ich sie gebraucht, kann ich mit der größten Freudigkeit constatren, daß meine Magenschmerzen aufhörten, mein Appetit iv wunt ervoller ZLeise sich verbesserte und mein 5iörpcrgewiche zunahm. Ich bin eine Frau von 70 Jahren und kann Wohl sagen, daß vons 7 Wunder mein Leben verlängerten. Ich fühle dankbar gegen Sie und Ihre Mittel. ES thut mehr als Sie für dasselbe beanspruchen und keine Loberrrte können ihm gerecht werden. In Dankbarkeit Ihre Iran Cynthia Ransom.
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