Indiana Tribüne, Volume 17, Number 296, Indianapolis, Marion County, 15 July 1894 — Page 5
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Warnung. DaS Publikum wird vor gewissenlosen HSnd lern gewarnt, die ge wö änliches Glaubersalz, ooer eiuc Mischung von gewöhnlichem Seidlitz Vulverals CarlSbader
Sa!,-. Svrudel'Za!,". Teutsch s(German) Salz", .Kunstlichts Carlsbac", oder I r ved Carlsvao als, u.imter vle- anveren . Bezeich nungen zu verkaufen suchen, unter de? Anpreisung, ah üse ebenso gut" seifn, w e die ächten rodu'te von GaiUb-ifc, welch d rekt aus den weltberüy.nteil Quellen gewon, ' nen werken. DieS beruht nur auf e'ner Täuschung des Publikums deS größeren Versienstes wegen, den rer bet effende Händler an diesen Fälschunzenmacht. Ist kün stli ch er We in s r gutwieächt-r? Würde irgend Jemand wissentlich künstlicben We.n -m natürlicheast ttr Neben v rziehen ? Warum denn sicb von diesen Fälschungen h nterführe-, lass n, fveziell wenn die G:'ndheit cavei in Fraae 'kömmt ? Die natürlichen Produkte der Quel, ' len vön CarlSbad enthalren Bestandtheils die ' künstlich nicht hergestellt werden können Seit - Jahrhunderten sind diese Wässer von Carls. ; bad wegen ihrer Heilwirkung bei Krankheiten der Leber, Nieren und deS MagenS rühmlichst -bekannt. ' DaS ächte CarlSbader Sprudel,Salz wird direkt aus der Svrudelquelle unter Leitung . der 'Stadtgemeinde Carlsbad gewonnen, und durch deren Agenten für die Vereinigte Staa'ten, die Einer & Mendelson Company,' New York, verkauft: Jede Flasche des ächt impor taten Wassers und Sprudel-Salzes muh obianx Stadtsugel, sowie die Uuterschrift der ; Agenten Eisner & Mendelson Co., 152 und .I54Fra. klin Str., New York, auf der Eti kette haben. Zu haben in allen Apotheken. ' Man hütesich vor Fälschungen. Ter Ttadtratd: arlsbad. - DR. II. 8. CUMINGIIAM . bat s-ine Wobaung'ni'ssS Velle'sontätnettr. ' und seine Office nach 77lA Ost 27larkeftr. ver teflt. Sprechstunden tn scin?r Wohnung, 78 Uhr Borm., 1 i Udr Viairin. Svrecbstuvden in seiner Office: 10 11 Nhr Vorm 3 Uhr atm. und tH Nbr Abends. Sonntag nur Vormittags Zvrecbstunken. Telepbone 121. Dr. BttrShardt, Deutscher Ärzt. , Offtee nnd Wohnung: 97o.'S82 Süd Meridian Str. OfftceEtnden : btt Uhr'?orm. btl Uhr Nachm. 7 bi Uhr dd. ' Eonatagk 8 9 rmittag. Xte&0 8. '' Dr. C. N. Schaefer, przt und Shirurg, v', No. 430 Madisoa Ävmue. nahe VorrtS Str. prechfruaden : 80:80 Udr Nergen, ( Uhr ach!ttaa. 7 s Uhr ttzendtz. Televdsu 28. Dr. I. Wühler, Wohnung: t Oft Mc(5arty Straße, Office: 77j Ost Market Straße. - E,ichSlunoen iu der Wohnung: . 89 Uhr Tn.; l l Uhr am.; 1 9 Uix Koenb. Sprechstunden tn der Office: v10 Uhr Vorm.. , uad 4 k Uhr Nachm. Isis ben 148. . . Sprechstunden: Sonntag? nur vormittag?. . Dr. Wagner, Vsfice? Ao. 6tt Sol Shio Str. Otnf- : 1 Uir srmittagS. I UHrachtttöL. XSotanna : chsscke Vsadwev be teo( Rkc tttrvlo 61.
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34: In einem Stäbchen, hart unter dem Dache eines mächtigen Miethshauses, wohnte ein junger Mann Namens Passerand. Er war friedfertig, sanft, bescheiden und fügte sich Widerspruchslos den Vorschriften' des Concierges,' der ihm den Besitz eines Hundes, einer Geige, einer Geliebten, einer Nahmaschin:, kurzum jedes störenden Gegenstandes auf das Strengste untersagt hatte. Es wurde ihm auch eingeschärft, des Abends pünktlich zu Hause zu sein. , Die Hausleute - wunderten sich, wie es nur möglich sei, daß der junge Mann stets sauber gewaschen war, da er einerseits mit seinen ungeschickten Händen nicht einen Tropfen Wasser über die Treppe tragen durfte, um diese nicht zu beschmutzen, und andererseits seine Dachkammer der Wohl-' that einer- Wasserleitung entbehrte. Allein trotz der Schwierigkeiten, die man ihm in den Weg legte, 'gelang es dem guten Willen und dem heiteren Gleichmuthe des armen Schluckers, eine Art wohlwollender Duldung in einem Hause zu erlangen, das nur von Ban-, krirs, Diplomaten und Bureauchess bewohnt wurde. Passerand hatte erst unlängst seine Studien an der Powtechnik beendet, und er würde wohl bald eine auskömmliche Jngenieurstelle erhalten haben, hätte er nicht vorgezogen, sich Tag und Nacht 'mit Erfindungen aller Art zu beschäftigen, die ihm . kunterbunt ' im Kopfe schwirrten. Was. aber' sein Nachdenken vornehmlich in , Anspruch nahm, war eine selbstthätige Verbesserung an Lokomotiven zum sicheren Schutze von Eisenbahn-Zusammen-stoßen." Er war von der Trefflichkeit seiner Idee so sehr überzeugt und erwartete so sicher, daß ihm diese geniale, Erfindung ein großes Vermögen eintragen - werde, da-ß er ' sich' inzwischen mit der kärglichsten Lebensführung in seiner einsamen Mansarde zufriedenzab. Eines Tages .begegnete; der .junge Ingenieur und Erfinder . auf derTreppe seines Hauses-einem reizenden -jungen' Mädchen. 'Die kam' und verschwand ; mit solcher Grazie,' daß Pässerand wie festgewurzelt - stehen blieb .und ' der' himmlischen Erscheinung mit.' offenem ' Munde nachstarrte. ' - Ein' 'seltsame? Zufall ; fügte es, ; daß er am ; nächsten ' Tag?, ' zur selben 'Stunde an derselben Stelle der Treppe,-' das schone, blonde Mädchen wiedertraf.-' '-Sie errothete heftig und schlug die' Augen 'nieder.' Da .er auö diesen' Anzeichen - schließenzu müssen glaubte datz'er sie verletzthabe,' faßte er den' festen Vorsatz,, zu dieser Stunde ' nie' wieder die -.Treppe zu betreten." Gleichwohl geschah eS am anderen 'Tage' wieder, natürlich ganz zufällig,, daß er zur "selben? Stunde oringende Geschäfte außer 'Hause hatte. Er verwünschte den Zufall; 'der Ihn zwang, ein Wesen durch seinem Anblick ,u belästigen, für das er. d:e lebhafteste Achtung fühlte, und' ging ängstlich die Stiege hinab. .- Was . er besUrchtete traf denn auch nur zu. bald, ein: eine' neuerliche Begegnung fand-statte und Passerand war untröstlich, 'als er bemerkte, daß die Liebliche diesesmäl noch stärker erröthete als vorher. Er er zing sich in Selbstvorwürfen ; und schalt sich einen röhen, ' zudringlichen ' Menschen, der zarte junge Mädchen auf Haustreppen in Verlegenheit . setze. Ueberdies schien es ihm sicher, daß di: Unbekannte in ihrer Entrüstung g:eignete Vorkehrungen treffen würde, um sich seinen unverschämten Blicken für.oerhin zu entziehen. Würde sie das wirklich? Er mußte Gewißheit häben! Zur Lösung skkner hangen Zweisel harrte er nun zur bestimmten Stunde auf das Erscheinen der allerliebsten Hausgenossin, die so reizend erröthete. Um seine Unart wenigstens stumm zu entschuldigen, zog er eines Tages feierlich den Hut , Das ging einige Zeit so fort, und abermals eines schönen Tages sah er zu-seiner Freude, daß das anfangs unmerkliche, dan kende Kopfnicken fcer jungen Dame sich allmälig zur Deutlichkeit entwickelte und sogar eine Art freundschaftlichen Charakters annahm. Nachdem der Ingenieur diese wich jige Entdeckung gemacht hatte, begann er seine Züge in dem Spiegel eines Ladens ausmerkssm ii studiren; in einem Ladenspiegel deshalb, weil fr" selbst keinen besaß. Er wollte sich nämlich durch Augenschein vergewissern, inwieweit seine Gestalt, sein Gesicht und sonstiges Aussehen dem Äeschmacke ei-, nes jungeil Mäockksts Lnjspreche'n'konn-' ten. Befriedigt sagte er sich, -daß, wenn auch sein Winterrock von-schlech-nitte sei, alles Andere .dafür. xiiaj .zu wünschen' übrig lasse.' I Beruhigt ging er nun daran, 'den Namen des ' Engels zu ' erkunden. . Die . Holde Hieß Hasenunt. Kr. war entzückt, wie nur ein zunger Ingenieur .uny ijiiit der unter sslchen Umstanden enizuckj sein' kann. ' Durch das ewige Kommen und' Ge Yen. daS 'ewige Treppauf. 'Treppab, denn es mehrten sich die Spazier'gängeauf der Stiege vernachlässigte 'Passerand seine' Erfindungen, und die Zusammenstöß' auf'' den 'Eisenbahnen, denen.er ein'Endf'maHen wollte, verloren 'n!cht5 von lhrer Schkekl!chkg. Es 'war . im' Interesse, de? reisenden Menschheit 'bock, an. der Zeit. 'daß die Liebesseufzer deS' Erfinders Erhörung fanden. Da demnach von Passerand'S Glücke 'beier Dam? auf Ut Treppe das Heil don Tausenden abhing' so schien sein. Wohl' gleichbßdeu seich mij dem Wohle der -Allgemeinheit. . Dieser Gedanke schlug' Wurzel irr ihm, -und naturgemäß. fühlte ; e? sich gedrängt, dessen RiStigkeit. anderen .Peronee-
- 5er Kamin. Von Jean Destrem.
- geWer' zu Nwcffcn. "So mäSte'cr Cf-lf.ii. r. , .i ... , . '
vzun .onriie, o aui er eoen lonnie, lund begab sich zu Valentinens Vater,' 'Herrn Lamartin, dem Besitzer des mächtigen Miethshauseö. und sagte: I M,7N Sptt1 V ff, s?fT ". n Vlkr ytftäf Sie um die Hand Ihrer Tochter zu bitten.- . 'Für wen?" .fragte d;r alte Herr eraunt und maß den Sprecher von oben bis unten. . Für mich." Für Sie? Ja sind Sie denn nicht der kleine' Miether von .ganz oben?--..Allerdings.- ... Wissen Sie denn -nicht, Herr, daß ich meiner Tochter vier ' Millionen Francs Mitgift gebe?Q. das genirt mich nicht im Ee-ringsten,-bemerkte der Ingenieur kaltblütig. Sie scheinen mich nicht' verstandn zu haben! Ich sagte vier Millionen! Und wie viel besitzen Sie?-. Der junge Mann beantwortete freimüthig diese Frage und 'sagte schließlich: Reich bin ich augenblicklich nicht, das ist wahr: aber wenn Sie mir Fräulein Valentinens Hand zusagen,' so seien Sie versichert,. daß meme Arbeit. meine geringen Kenntnisse - Kein Wort weiter, junger Mann! Sie hören sonst' auf, originell zu sein. Und nun machen Sie so rasch als möglich, daß Sie fortkommen ! So bedenken Sie doch nur, Herr Lamartin! '' Wenn, ich mich erst vorstellen 'soll, 'nachdem mich peine Erfindung zum Millionär .gemacht, dürfte Fräulein' Valentine , bereits verheirathet fein, und Sie werden begreifen, wie peinlich mir das wäre!.Sie sind verrückt! Gehen Sie nach Hause und machen Sie ' kalte Um schlüge! Adieu!- . Die Unterredung,. die für unseren Erfinder einen so'unglückliazen Verlauf genommen hatt:, wurde von Herrn Lamartin bald vergessen. Ganz' andere Dinge erfüllten ihn mit schwerer Besorgniß. Seit einigen -Tagen nämlich rauchte der Kamin in seinem Empsangösalon wie eine Lokomotive. Und daö just jetzt, im Dezember, wo Herr. Lamartin Valentinens . neunzehnten Geburtstag durch 'ern großes Fest zu feiern gedachte! Er ließ seinen Architekten' holen. 'Eine Bestellung erhofsend, kam dieser sofort. 'Mie? . nur deshalb ließen Sie mich, rufen?- rief er enttäuscht. Na, ich denke, ein' Kamin,- der so' qualmt, sei ein 'hinreichende? Grund. Meine und die Augen memer' ganzen Familie sind' durch den Rauch fortwährend mit Thränen gefüllt.' Alle Welt glaubt, wir seien in Trauer !- . ' Da muß ich aber recht sehr bitten! Ihr Kamin wurde. nachweinen' Pla nen. erbaut und daZ heißt' so viel alZ: er kann nicht rauchen.- : Das mag sein, aber er raucht doch.4 Weil Sie mit Kohle heizen ! Arennen Sie Holz und es wird aufhoren.- - Gut, ich will es versuchen!l Aber trotz dieses Wechsels imBrennmateriale hörte der Rauch nicht aus. Kaum zündete man daS Kolz an so quoll auch schon eine dickj Wolke auö der Höhlung heraus, Lamartin schrieb nun an den berühmtesten Baumeister der Stadt und bat ihn, die Kqmin Frage zu studiren. Dtt Künstler untersuchte das Objekt nach allen Richtungen und rief sodann: ' Welcher Dummkopf hat denn diese Bratröhre gebaut?Candelet, mein Architekt.- -Ich sagte es ja, ein Esel! Lassen Sie das Rohr um fünfzig Centimeter höher setzen, um ihm besseren Zug zu geben, und Alleö wird' in Ordnung sein.Das Rohr wurde höhe? gesetzt, ybe? der Kamin rauHte unverändert' nach wie vor. Lamartin, der allgemach in ein? gelinde Verzweiflung verfallen war, wendete sich an einen einfachen, aber tüchtigen Ofensetzer. . Dieser nahm den Kamin vollständig auseinander und. löthete eine ungeheure, schlangenartige Vorrichtung aus Eisenblech an das Rohr. Der Kamin rauchte fort. Ein ändert? Hahwefker kam,' entftrnte'die kunstvolle Arbeit seines Kollegen und ersetzte sie durch eine Art eisernenHelms mit-Blechgebläse. Den. Kamin schien weder - der Helm, noch - das Gebläse zu bekümmern, denn er rauchte so heftig, daft man den Salon gar nicht mehr befreien konnte. Außer sich, vor Wuth wünschte Läms?jjst yieHqndn)krkef un.h seinen Kamin zu allen 'Teufeln, ' Verzweifeln Sie nicht, Herr sagte tröstend der Concierge, soeben habe ich mi.Znem Miether in unserem Hause iU' je' Sache' gesprochen. Es ist ein junger Mannver eittäti, den verhez-' tek Kamin ln' fünf Minuten in Ordnung bringen zu können!- - - - , Rufen Sie ihn 'augenblicklich her' unter!-' sagte der 'Hausherr,-er Cpp sofort kommen,, oder iH sSicke'.ihm' die Kündigung!" . "' '.'..-' -'..'.--.' . ' Mit der Schnelligkeit einsS- Blitze! stetlte sich'Pässera'nd, der lleme Miethe, von''anz oben-', den' 'Befehlen' seine 'Hausherrn jü? Berfilgung. ' Er fand ihn zähneklappernd - un eisigkalten Säi lon auf- und qbrennend.. Wie? . Sie sin eö? ' Und Sie le ben in dem Wahneunheilbare Kamine hinnen fünf Mmuten kuriren' zü 'kön. mV ' 4 . Nun, m fünf Minuten wohl nichts antwortete der Ingenieur" bescheiden,. .aber jn einer Stunde roirh X ini, ge singen' .Gut. Also, bitte, machen i Sie. sich an's WerkZ 'Hi?r sehen. M einm. pon üllen Aerzten- aufgegebenen .ttraylen. Wenn 'Sie. - toai ich-' übrigens Zticht glaube, 'es .doch -zu Wege bringÄ,-daß der Kamin seinen Rauch zum Himmel,
, - - Iran in inctnc Nase findet, sd könnenSie von mir verlangen, was Sie wollen. Meine Geduld ist zu Ende, ich will daher nicht feilschen. Nennen Sie
'Ihren Preis!" Mein Herr," sagte Passerand wür devoll, ich verlange Fräulein Valen tinens Hand. Bezahlt wird nach Ab lieferung des rauchfreien Kamins." Was? Meine Tochter für einen Kamin?" Pardon, für diesen Kamin. Be 'rufen Sie die hervorragendsten Archi tekten, Wahlen Sie aus der Schaar de: berühmtesten Ingenieure und Baumei ste? eine Kommission, und wenn sie in drei Monaten zu Stande bringen. was ich zn emer Stunde leljte, so konnen Sie mit mir machen, was Sie wouen. ' Daseist Alles recht schön, aber bedenken Sie, 'die Hand meiner Tochter! Sie sind sehr theuer! .... Doch, wenn Sie, wie es scheint, wirklich ein unbe kanntes Verfahren besitzen, durch das Sie viel Geld verdienen konnten.... Ich habe ein solches Verfahren, und zwar ein sehr werthvolles, und deshalb bitte ich Sie auch um-die Erlaubniß, mich für eine Stunde in diesem Salon' einschließen zu dürfen, und überdies erbitte ich noch Ihr Ehrenwort, daß Sie keinerlei Versuch machen, ' durch das Schlüsselloch in denSalon 'zu schauen!Jn Gottesnamen denn, gut! Aber sagen Sie, junger Mann, weshalb nehmen Sie denn kein Patent auf Ihre Erfindung? Da wären ja Ihre kindischen Vorsichtsmaßregeln' überflüssig!Jch' bin zu arm, um ein Patent zu bezahlen.Jn solchem Falle leiht man sich das Erforderliche an.Man allerdings, ich aber nicht. Ich. hasse das Schuldenmachen! Hm, hm, das gefällt mir von Jh-. nen! Na, ich Ziehe mich also Ihrem Wunsche gemäß zurück. Wenden Sie, Ihr geheimnißvolles - Verfahren in Ruhe an! Jetzt ist es drei Uhr; um vier Uhr sind Sie ja fertig?" Punkt vier Uhr! Und nicht wahr, ich habe Ihr Wort, daß, 'wenn eö mir gelingt....?H. na, na,.... nur nicht so hitzig! wir werden schon sehen...'. dann,' später vielleicht! Ich lasse mir nicht das Messer an die Gurgel setzen, aber ich bin ein gerechter Mann!" Als sich Passerand allein befand, machte er sich unverzüglich, an die . Arbeit. Er gab sich müßigen Tändeleien hin, die angesichts der ernsten Sachläge wenig, am Platze schienen. Er trällerte ein Lied, ging von Möbel zu Möbel, entzückt wie' im Traume umhertänzelnd. . Hier saß wohl Valentine,- dachte er und lehnte sich im Sopha zurück; hier dieses kleine Tabouret ist sicher ihr LieblingZsitz.- Er ' betrachtete ihr Portrait und sandte ihm Küsse zu Ewig Dein!-, Den Kamin würdigte er keines Blickes. . Mittlerwelle 'verstrich die ihm gegebene Frist. Die'Uhr'schlug die vierte Stunde. Passerand nahm wieder seine würdevolle Miene an öffnete die Thüren und rief Alle herein. Mit erhöbener Stimme sagte er sodann: ', Herr Lamartin, es ist Alles in schönster Ordnung. Ich bitte, jetzt das Feuer anmachen zu wollen !- I Dies geschah, Mit ekwartunzSvollerMiene standen Alle da, De? Kamm hatte einen prächtigen Zug, das Feuer prasselte lustig, der Rauch fand seinen Abzug durch den Schornstein und. nicht ein Stäubchen nahm seinen .Weq in den Salon. Die Architekten. Öfensetzer und Handwerker.' sie Alle waren besiegt und mußten die Waffen strecken. Pas--serand's Genie leuchtete hell wie h.ie Sonne... Nur ein Vliider tonnte' das nicht sehen. ' ' " " Saperlot, saperlot, daö ist ja groß-artig!-rief Lamartin strahlend vor Freude. Und zu sin,r Tochter gewendet, fuhr er fort: Valentine, dieser Junge ist ein gro ßer Ingenieur! Wenn Du einvnstanden bist, so' wird er mein Schwieger-sohn.- . Ach ja. Papa!i : ßin Jahr 'nach' diesen denkwürdigen Ereignissen genaS Frau Passerand, geborene Lamartin, eineS hübschen gesunden Jungen. Mein lieber Schwiegersohn,- sagte Lamartin, erklären Sie mir Eines; seit drei Monaten benutzen fast alle Eisenbahn-Gesellschaften Ihre Erfinduna." Tonnen Goldes kommen Ihnen von allen Seiten zu. Ihr Patent wird für alle Lander der Erde gekauft. Sie sind nun reich,. nicht durch die Mitgift Ihrer Frau, sondern durch Ihr Genie. Eines ärgert mich aber doch, We?hal nüjen'Sic denn nicht auch Ihre zweite Erfindung auS?-. ' - ' Meine ' zweite Erfindung? Ja. welche Wp- ' '.Spielen Sie nur nicht .den Befch denen.' Ich meine Ihr Kamin-Geheim. mk. - werden mir doch nicht sagen N??N. daß Sie heute zu arm sind, um darauf ein Pcrtent zu nehmen V Ach la,;. richt!..: ich erinnere mich. 7. aber dle'Sache!ift mir zu ünbedeutend . . . daS würde nicht viel trs-, gen . . . ' Aber doch "immerhin' etwas? ES wäre schade, einen sicheren Vortheil aüz ver Hapd zu geven. ; kieher Schwiegervater, sprechen wir mchsmchr.ssher die Sache- ' 'Dych,' doch, sprechen ' wir .davon!'Sie zwingen mich' zu einem ständnisse . . .- . "Sa? , Herr Schwiegersohn, ich siill nicht hossen! Also gestehen Sie!M -So erfahren Sie denn, daß ichda MülS' Ihren-Kamin nicht' vom Rauchen kuritte, sondern . . ' .Sondern?- . .
' Ein Unglück
ist es, krank zu sem, doch gewährt eS dem Kranken eine größere Zufriedenheit, daß wenn er Arzneien, nehmen muß, er wenig ftenS eine Medizin nehmen kann, welche für feinen Fall speziell hergestellt ist. Die Ur fache der Krankheit mu zuerst in Erwäg nna gezogen werden. Dr. Schoop-w nicht damtt zufrieden, mit sogenannten Blut reinigungS.Mteln noch althergebrachtem Gebrauch zu behandeln, welche nur vor übergebende Linderung gewähren, da solche die Ursachen des Leidens nicht entfernen. Dr. Sch.oov's einqehende Untersuch ungen zeigten, daß Magen, Leber und Nieren und alle inneren Organe durch ge wisse Nerven kontrollitt werden. Wenn diese Nerven geschwächt sind, verrichten die Wer dauungs'Organe ihre Funktionen nicht und Maaen und 1'eber.Leide werden bnhurfr wcmrjacgi. Die Nabruna. t: vit vi uns nfmn " r - .a. dient zur Herstellung ei Blutes und wenn diejelbenicht gehörig verdaut und nicht in rei nes Blut, Knochen und Muskeln verwan dett wird, so können wir unmöglich gesund sein. Dr. Schoop'S Wiederhersteller ? cm - . ' . - '?! em cagen, eoer uns VclerenHetlmit' tel, indem derselbe auf die Nerven dieser Or, ane einwirkt, wo allein die Ursache der Lei den zu sucben ist. Diese Arznei ist kein N vine oder sogenanntes aiftiaeS Nerven-Re, Mittel, sondern dient zur Ernährung der geiqwaqren nerven. I pothkkkn der franco per Expikb skr $1.00. Der deutsche Weg weiser ur Gesundbeit welcher die Behandlung mit dieser Arznei genau beschreibt, nebtt Broden. jK iwtcu uu uyciiu eine ... I.UV -1 . OLUK ' v,miu v nnv.ti. . . . i lArä'JsssLxJ Man Ichttive an Dr.Schoop, Box 9, Racine. WiS. Offene Volkssprache uno gesunder Ren ,a,cVErnano vo Tr. . Yoote. enroall apltel ubt Ursachen und Berhü' tung von ranlhn, Pr,vat Lektüre für Männer nnd Frauen, ul,a?e surJung und lt über eheliche lü. geschlechtliche ttrfAfiDfuna und btren Wiederlzeruellung. 8öc isitttn nttt200 ti lunrratie . t vracht vollem garbendruck au geführten Kar ttn. 9lrhft Knfinnn vonüberZ00Rezptev. vopula,e usgabe. Vret tl SO porto frei versandt ach mliu heS ntraf.l. 9(rt hnitsAr otur ett,a,er oraaze. W WWWWm V Mnrray Hill Pvbltshina 0 129 Oft 23. Stz abe. New York. Thätige genten gegen hohe Rabatt gesucht m . . . ihn einfach' aufhören ließ, zu rauchen.' 2Öieie sich wohl noch. er innern werden, 'nhnte ich zu? Zeit in Ihrem Hause hart unter dem Dache. Ich brauchte nur .die Hand auZzustreaen, um den Zug in Ihrem Schani stein zu verlegen, .indem ich einen Teller auf die AuSmündung . deS Rohres stülpte. Ich betrog Sie, Schwieger-, papa, das ist wahr aber nur durch Ihre ' eigene Schuld. . Seit die Erde um die Sonne kreist, zwingen die barbarischen Väter die Verliebten zu solchen "Theatermitteln. Ich machte , es genau so wie die Anderen und. impro disirte eine klewe Posse. Zu meiner Entschuldigung mag dienen, daß Valentine mit mir im Bunde war; ebenso war es ihr Einfall, Ihnen durch den Concierge meine Ofenkünste anpreisen zu lassen. Verzeihen Sie unö und glauben Sie, daß all: Liebenden einen Schutzengel haben, der sie unfehlbar an's Ziel führt! DaS ist ein Gesetz. Mein heute geborener Sohn ist reia). Seien Sie versichert, daß er sich in ein ehrenwerthes, ' aber armes Mädchm wahnsinnig verlieben wird. Nur wird er nicht daS Vergnügen haben, mit mir eine ähnliche Komödie aufführen zu können, denn daS erklare ich Ihnen schon heute mit allergrößter Entschiedenheit: Ich werke ihm diese? arme Mädchen, zus Frau geben! 'Jawohl. ich werde sie ihm geben! Denn wenn ich sie ihm nicht gebe, so wird er sie. sich einfach nehmen! K .tH. Ausnutzung, r 4 Wte ruhig könnt' ich. jetzt im Kaffee haus sein.wenn ich mir nicht den dummen Schrittzahler gekauft hatt'!Meerschaumpfeifen, langt öiutscke Pfeifen, Cigarrenspitzen u., bei Wm. Mucho, 199 OK Wasizinaton Str.
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