Indiana Tribüne, Volume 17, Number 296, Indianapolis, Marion County, 15 July 1894 — Page 3

MmMMW. Novelle so Ernst von ZZirdcnöruch. (5. Fortsetzung.) Du hast keine Ächtung vor mir fuhr sie fort, Du denkst, weil Du mir all die schönen Sachen geschenkt hast, die ich da trage, ich gehöre Dir, und Du kannst mit mir machen, was Dir beliebt! Und darum gehst Du so mit mir um und behandelst mich wie Wie " sie wollte von neuem in Thränen ausbrechen, aber sie kam nicht dazu. Indem sie die letzten Worte dem Baron in's Gesicht schleuderte, sah sie, wie seine Gestalt zusammenzuckte, als wenn ein Stich ihm mitten durch den Leib gegangen wäre. Anna " sagte er schweren Tones, das kannst Du von mir denken?" Er war langsam in die Kniee gefunken, seine Augen waren den ihrigen nah gegenüber, und indem sie das namenlose Leid in seinen Augen gewahrte, fühlte sie, daß sie dem Manne mit häßlichen Gedanken ein häßliches Unrecht angethan hatte. Nein, Eberhard," sagte sie. was ?ch da eben gesagt habe, das war nicht recht; ich fühl's, das war häßlich; und ich bitte Dich um Vergebung dafür." Nun legte er auch seinerseits die Arme um sie, aber so leise, als fürchtete er, sie 'zu zerbrechen, und ihr Köpfchen lag wieder an seinem Halse. Aber siehst Du," fuhr sie zagend fort, wenn Du so bist, wie vorhin, so wild, so ich weiß gar nicht, wie ich's nennen soll dann verstehe ich Dich nicht, und dann siehst Du muß ich mich ja vor Dir fürchten." Sie hatte das letzte ganz leise, wie eine Beichte, ihn in's Ohr geflüstert, und wie eine solche nahm er es auf. Aber nicht ihre Schuld war es, die sie ihm beichtete, es war die seine, seine Schuld, der er nicht geachtet hatte auf die Scham, auf die Angst des lieben, vertrauenden Geschöpfes, der er nahe daran gewesen war. das Wesen, das ihm Leben und Seligkeit bedeutete, in seinen wahnwitzigenArmen zu zertrümmern, wie ein Knabe, der eine unersetzliche Kostbarkeit mit thörichten Händen zerstört. Von dem allen hätte er nichts gefühlt das alles kam ihm jetzt zum Bewußtsein. Ein peinvoller Gram lagerte sich auf seinen Zügen, mit leiser Hand schob er Anna von sich hinweg. Armer Engel," sagte er dumpf und schwer. Dann erhob er sich, trat von ihr hinweg, und mitten im Zimmer, den Kopf nachdrücklich gesenkt, blieb er siehen. Eine schweigende Pause trat ein, und als sich Anna nach ihm umwandte, sah sie ihn noch immer, in düsteres Sinnen verloren, an seinemPlatze. Ein Schatten überwölkte sein Gesicht; -man sah ihm an, wie er mit den finsteren Gewalten Zwiesprache hielt, die in seinem Innern emporstiegen. Eberhard rief sie ihn an, warum gehst Du von mir fort?" Es war, als wenn er aus seinem Brüten erwachte. Langsam kam er zu ihr zurück. Er schob einen Sessel neben den Stuhl, auf dem sie saß, ließ sich nieder und verharrte dann abermals, den Blick zu Boden gesenkt, in langem Schweigen. Endlich rückte er sich dichter an ihre Seite, aber ohne aufzusehen, ohne sie zu berühren. Anna," sagte er ich muß Dir etwas anvertrauen." Wieder stockte er das Bekenntniß wurde ihm schwer. Er nahm ihre Hand in seine Hand. Anna ich hatte bis heute noch nie eine Frau berührt heute war es das erste Mal und Du bist die erste gewesen, die ich geküßt habe." Sie drückte leise seine Hand. Aber Du hattest mich doch schon vorher geküßt." . Ja." versetzte er. und eine dunkle Röthe färbte sein Gesicht, aber es war mir noch nie so zu Muth: gewesen, wie heute. Damals, siehst Du. war es noch weit bis zu unserer Hochzeit, und jetzt steht es nahe vor der Thür, daß wir heirathen. Und darum siehst Du als ich vorbin zu Dir hereinkam, war mir doch in dem Augenblick, als wäre es schon so weit und wir wären schon Mann und Frau. Und wie ich Dich nun so stehen sah siebet Du da überkam mich etwas - Er verstummte, ' Oberleib bog sich vornüber, als legt eine Zentnerlast aus seinem Rücken, langsam glitt er vom Stuhle, ihr zu Füßen, und seiner Gewohnheit nach drückte er das Gesicht in ihren Schooß. kann'sDir ja nicht beschreibe," murmelte er, was es war; und ich kann Dich ja nur anflehen, daß Du mir verzeihst; und wenn Du jetzt den Fuß aushöbest und mich trätest, so geschähe mir ja nur recht; aber siehst Du, ich konnte nicht anders, und es war - so etwas Wundcröolles, so rasend göttlich Herrliches, Himmlisches -" Er hatte beide Arme um ihre Kniee geschlungen und preßte ihre Kniee aneinander, als wollte er sie zermalmen. Bleib ruhig." flüsterte Anna. Sie fühlte, wie di: rerzehrendeÄluth wieder. in ihm aufstieg. Ein wundsames Gemisch von Grauen und Luft schwoll ihr zum Herzen. indem sie schweigend auf ihn hinabsah, auf den riesenstarken Mann, der sich gebrochen zu ihren Füßen wand. Kein Weib batte-er noch berührt sie war die erste, und sie war dieArandfackel, die ihn verzehrte. Vernunf: und Gewissen sagten ihr, r sie aussteh:n, ihn wecken mußte aus seiner Phantasie aber stärker als Vernunft und Gewissen war in diesem Augenblicke das Weib, das mit

heimlicher, beinahe lüsterner Neugier zu erfahren begehrte, was für einen Eindruck sie aus den Mann zu machen vermöcht hatte. Sollte sie immer nur Arzt sein? Immer nur Wärterin? War sie nicht auch ein Weib? Mit jungem, blühendem Fleisch und Blut? Stand nicht auch sie zum erstenmal vor der dunklen, geheimnißvollen Fluth, in die alle Geschöpfe der Erde hinein müssen, sei es zum Leben, sei es zum Ertrinken, die man die Liebe nennt? War nicht die warme Welle des großen Wassers auch zu ihr schon herangerollt und hatte ihr den Saum des Kleides und die nackten Füße genetzt, leise winkend und rusend: Komm herab steig herab!" Von der Stirn herab, über Wangen und Hals und bis tief in die Brust, die schwer athmend aus der seidenen Umhüllung des Kleides hervorstrebte, senkte sich purpurne Gluth, als sie sich über den Mann zu ihren Füßen herbeugte, die Lippen an sein Ohr andrückend. Sag mir." hauchte sie. was Du gefühlt hast, als Du .mich sahst?". Er beugte sich zurück, so daß er ihr in's Gesicht sehen konnt:. Warum fragte sie? Als er jedoch ihr gluthergossenes Gesicht gewahrte, merkte er, daß der Dämon auch in ihrem Blute zu wühlen begann. Nasch war er vom Boden empor, auf seinem Stuhle, und nun faßen sie, wie zwei Schuldgenossen, die sich gegenseitig ein Geheimniß anvertrauen. Siehst Du." hob er leise an, indem er mit dem Kopfe nach dem Fenster deutete, es ist doch heut ein grauer Tag, und nun denk Dir, wie merkwürdia: im Augenblick, als ich die Thür aufmachte und Dich stehen sah aber Du mußt nicht denken, daß ich übertreibe oder in Bildern rede war mir's. als wäre hier im Zimmer Heller Sonnenschein. Richtiger Sonnenschein, siehst Du, war es eigentlich nicht, sondern es war wie eine Feuersbrunst, wie wenn das Licht, das im Zimmer war, von Flammen herrührte. Und mitten in den Flammen standest Du drin. Aber es war. als wenn sie Dir nicht weh thäten, denn es sah mir in dem Augenblick so aus, als ob Du mich ansähest und die Arme nach mir ausstrecktest und riefest: Komm herein." Aber, Eberhard," unterbrach sie ihn, ich drehte Dir doch den Rücken zu und habe kein Wort gesagt?" Das weiß ich ja," erwiderte er hastig, das weiß ich ja. ich sage Dir ja nur, wie es mir in dem Augenblick erschien. Und als ich das sah. siehst Du. mußte ich hinzuspringen und Dich in dieArme schließen, und nun war mir's, als stände auch ich in der Flamme, und das Feuer schlug in mich hinein, daß ich fühlte, wie es in mir hinaufstieg, in die Brust, in die Augen, in's Gehirn, dab ich nichts mehr sah, nichts mehr hörte und nur noch fühlte, daß ich etwas in den Armen trug, etwas Köstliches, Göttliches. Unbcschreibliches, wie ich es nie im ganzen Leb.n noch gefühlt hatte, etwas Warmes und Weiches, und wie ich das so an meinem Leibe fühlte, da überkam mich ein Verlangen " Er brach plötzlich ab.

Anna wartete, daß er fortfahren sollte, aber er schwieq. Also " forschte'sie leise, da kam Dir ein Verlangen " Er wandte das Haupt zur Seite. Nein, nein," sagte er, wie in Angst, frage darnach nicht." Sie blickte ihn von der Seite an; sie faßte seine Hand und drückte sie; dann schob sie ihre h:iße Wange an seine Wange; die Neugier war zu mächtig in ihr geworden, sie mußte erfahren, was für ein geheimnißvolles Verlangen das gewesen war. Sag's mir doch," hauchte sie, sag's mir, ich bitte Dich." Er wandte den Kopf zurück und drückte ihn an ihre Schulter, als wollte er sich verbergen, zugleich aber fühlte sie, wie seine Hände sich an ihren Leib preßten. Da überkam mich ein Verlangen," sagte er dumpf, dieses, was ich in den Armen trug, dies Köstliche, dies Warme. Weiche in meinen .Armen zu zerdrücken, zu ersticken, zu zermalmen " Seine Stimme, anfänglich dumpf unid schwer, war immer lauter geworden; sein Athem flog, und als er jetzt die flackernden Augen aus Anna richtete. sah es aus, als würde er sich von neuem über sie herstürzen, wie er vorhin gethan hatte. Von Annas Gesicht war die Nöthe jählings gewichen, unwillkürlich streckte sie, wie abwehrend, die .Hände gegen, ihn aus. - Eberhard " preßte sie hervor. Im Augenblick, als er ihre erschrockene Stimme vernahm, ließ der Taumel von ihm ab; sein Körper sank kraftlos in sich zusammen. Er ließ die Arme an ihr niedergleiten drehte sich im Sessel herum und legte das Gesicht auf die Stuhllehne. Warum fragtest Du auch?" stöhnte er dumpf. Anna stand vor ihm; sie fühlte sich so schuldig. Begütigend streichelte sie über sein Haar. Eberhard." sagte sie. sei doch nicht so außer Dir; es war ja alles nur eine Einbildung." Er gab keine Antwort, aber er schüttelte das Haupt, daß es aussah wie ein trostloses Nein." Dann sprang er auf, und beide Hände an die Schläfen gedrückt, ging er im Zimmer auf und ab. Endlich blieb er stehen, plötzlich und wie im', einem Ruck. Sein Körper richtete sich straff empor, beide Arme streckte tx vor sich hin, wagerecht und mit geballten Fäusten. Nein!", sagte er laut, nein! nein!" Es sah aus, als spräche er mit irgend einemUnsichtbaren. Anna blickte sprachlos zu ihm hinüber, sie wagte nicht zu fragen, mit wem er sich unterhielt. Er ließ die Arme sinken und wandte

sich um. Als er ihren entsetzten Blick gewahrte, kam er auf sie zu. Aengstige Dich nicht," sagte r, ich habe es in der Gewohnheit, lianchmal laut zu denken." Er war völlig beruhigt, seine Stimme klang sicher und fest. Sie schöpfte wieder Muth. Was dachtest Du denn?- fragte sie, zärtlich an ihn geschmiegt. Ich habe mir das Versprechen gegeben," erwiderte er. daß mir das nie wieder begegnen soll. Das, was ich Dir vorhin erzählt habe, ist in mir gewesen, ja. Aber es ist gewesen, verstehst Du, und nun ist es nicht mehr ta. Nun kommt es nicht wieder, das verspreche ich mir, das verspreche ich Dir! Niernals!" Er hatte den Arm um sie gelegt, er stand neben ihr, stark und gesund, wie einer, der Herr seiner selbst ist, wie ein ganzer Mann. Siehst Du." fuhr er fort, ich habe Dir kein Hehl gemacht über meine Schwäche, darum 'darfst Du mir glauben, was ich Dir jetzt sage: ich liebe Dich, Anna. Ich liebe Dich so unsäglich, daß der Gedanke, es könnte Dir ein Leid geschehen, mich umbringt und vernichtet. Glaubst Du mir das?" Er blickte auf sie nieder; ein Strom von tiefem, warmem Gefühl floß über sie hin; aus allen Schatten und Wolken, die unverständlich, unbegreiflich und unberechenbar in dieses Menschen Seele wogten, tauchte immer wieder das edle, herrliche Herz wie ein leuchtender Stern empor. Ja, Eberhard," versetzte sie, das glaube ich Dir so sicher, daß ich es weiß." Sie legte die Arme um ihn und drückte die Lippen auf seine Brust. Wo solch ein Herz ist," sagte sie, da ist ja alles andre ganz gleichgiltig. Darum glaube auch Du mir, was ich Dir sage: ich fürchte mich nicht vor Dir, Eberhard, gar nicht. Ich liebe Dich, Eberhard, wie nur eine Frau eimn Mann lieben kann." Er küßte sie auf den Scheitel, und die Berührung -seiner Lippen war wie ein Hauch. Man fühlte, wie er nur seiner Seele noch Zutritt zur Geliebten gestatten wollte und seinen SinnenEinhalt gebot. Und so kam nach der Erregung, die vorangegangen war, eine Stunde so tiefer Ruhe für die beiden Menschen, wie sie kaum je zuvor genossen hatten. Als er dann aber von ihr ging und die Thür hinter sich geschlossen hatte, so daß Anna ihn nicht mehr sah, schwellte ein Seufzer seine Brust der schwere Seufzer der Entsagung. Inzwischen war es Mai geworden, und derFrühling hielt seinen siegprangenden Einzug. Eines Tages, als der Baron vom Schlosse draußen htreinkam, brachte er Anna dieKunde mit, daß auch imFahrenwalder Park derLenz eingekehrt sei, daß die Kastanien blühten und der Flieder. Auch in Deinen Zimmern im Schlosse selbst," sagte er, ist es Frühling geworden: sie sehen aus, wie zwei junge fröhliche Augen in einem alten Gesicht die Einrichtung ist fertig wenn Du nun willst, so ist die Zeit gekommen, daß Frau von Fahrenwald ihr Reich betritt, willst Du?" Sie wollte. Er hatte ihr seine Mittheilungen leise und beinahe feierlich gemacht, wie jemand, der an eine große Entscheidung herantritt. In derselben Art hatte Anna sie hingenommen. Die Vorbereitungen zum neuen Dasein waren vollbracht, nun kam das neueDafein selbst; durch dunkle und helle. Stunden war sie hindurchgegangen, nun sollte es sich entscheiden, ob ihr Leben fortan ein großes Licht oder ein großes Dunkel sein würd. Ein Schauer ging über ihr

Herz aber ihr Entschluß war gefaßt, sie wollte. In verborgenster Stille, beinahe verschwiegen, fand die Hochzeit statt. Der standesamtlichen Trauung folgte eine kirchliche Einsegnung imHause, wo Anna bei demOnkel und der Tante gewohnt hatte. Anna fühlte kein Bedürfniß, sich in einer Kirche öffentlich zur Schau zu stellen und die klatschsüchtige Neugier zuGäst dazu zu laden.' Ihr Gestckt war kaum minder weiß, als das weiße Brautkleid, in dem sie erschien; als sie, mit dem Myrtenkränze im Haare, vor dem Geistlichen kniete und ihre Hand in die Hand des Bräutigams legte, mochte mancher von den wenigen Trauzeugen für sich denken: Ein Opfer, das zum Altar geführt wird." Blaß, schweigend, mit einemAusdruck unergründlichen Ernstes in den Zügen, stand Eberhard von FahrenWald an ihrer Seite. Ein leises Mittagsmahl, dem nur wenige Gäste beiwohnten, schloß die Feierlichkeit ab. Reden 'wurden nicht gehalten; es lag wie ein Gewölk über der Versammlung. Be! jeder Hochzeit steht man wie vor einem geschlossenen Vorhang. Hier aber war der Vorhang von dunkler . Farbe und geheimnißvolle -ichen waren in ihn verwebt. Nachdem die Tafel aufgehoben war, kehrte Anna zum letztenmal dahin zurück, wo sie als Mädchen gewohnt hatte. In aller Stille wollten sie beide am Nachmittage nach Fahrenwald hinaus fahren. Koffer und Kisten waren schon am Tage vorher vorausgegangen. Nachdem sie den Brautstaat abgelegt und das Reisekleid angethan hatte, erschien ihr Gemahl, um sie abzuholen. Bald darauf saßen sie im Eisenbahnwa'gen, und wieder einige Zeit darauf stampften .die Rosse vor dem Wagen, der fi? zum Schlosse hinaustragen sollte heute für immer. Wie anders, wie üu schöner sah sich heut alles an, als damals, da sie zum erstenmal diesen Weg gefahren war. Der reiche Ackerboden, der so lange unter Schnee und Regen, begraben ge-

legen hatte, kochte förmlich vonFruchtbarkeit; die jungen Saaten schössen empor, daß es aussah, als wollte , ein Feld das andre im Wachsthum überbieten; die Sonne, die sich zum Untergange neigte, warf lange, warme, rotbioldene Lichter. üb?r das junge sammtartige Grün. Heute brauchte man keine Fußsäcke und keine Decken. Schweigend, Hand in Hand, saßen Anna und der Baron in ihrem Wagen, mit stillen Augen hinausblickend in das stille Land, die Wangen von der linden Abendluft umspielt, den Duft einathmend, der aus der frühlingsfeuchten Erde emporstieg. Die Dorfbewohnerschaft hatte das junge Paar mit schmetternder Festlichkeit empfangen wollen; der Baron hatt: alles abgelehnt und, damit dieLeute nicht um ihre Freude kämen, sich durch reiche Geldspenden von dem geplanten Empfange losgekauft. Damit hatle er ganz in Annas Sinn gehandelt. Auch ihr war nicht nach rauschendem Jubel zu Muthe; Arm in Arm mit ihm, wie sie es am ersten Tage gemacht hattc. wollte sie auch heute durch den Park zum Schlosse gehen. An der bewußten Stelle, wo die Parkwege sich mit der Fahrstraße vereinigten, hielt darum auch heute der Wagen an und beide Fahrenwalds stiegen aus. Da lag er wieder vor ihr, der Park, an den sie so ost in stillen Stunden gedacht, nach dem sie sich gesehnt den sie so lieb gewonnen hatte der ihr wie ein Vermittler zwischen dem bisherigen und dem zukünftigen Leben erschien; da lag er, und wenn die Bezeichnung, die er trug jemals auf ihn gepaßt hatte, so war es heute der Fall: Das Schlesische Paradies." An der Kreuzung der Wege blieb Anna stehen, beide Arme in kindlicher Wonne ausbreitend. O Eberhard!" seufzte sie aus tiefster Brüste wie herrlich! wie fchön!" Am Eingang des Parks, wie ein Grenzpfahl, stand ein mächtiger Eichbäum. Am knorrigen Stamme, einige Fuß über dem Erdboden, war ein Kranz aufgehängt, von bunten Bändern umflattert, in dessen Mitte sich eine Tafel mit einer Inschrift befand. Was ist denn das?" fragte Anna. Sie trat heran und las: .Tritt gern herein, in Freuden bleib. Und sei mein Leben und mein Weib." Sie wandte sich um. Von wem ist denn das?". Eberhard von Fahrenwald stand ganz verlegen da. Jauchzend flog sie ihm um denHals. Eberhard,' Du? Du hast das gedichtet?" Er hielt lächelnd ihr Haupt in seincn Händen. Gedichtet?" erwiderte er, nun jedenfalls siehst Du, ein großer Dich ter bin ich nicht." Sie blickte ihn: in die Augen. Ach, siehst Du, das ist nun wirklich ein ganz entzückender Gedanke von Dir ! A,uf , so etwas, , siehst Du, kann wirklich nur ein so guter Mensch kom men, wie Du es bist! Nun aber mußt Du mir den Kranz herunterholen, damit ich ihn bei mir aufhängen kann." . Aufhängen willst Du ihn? Bei Dir?" Ja!" erklärte sie. Den hänge ich in meinem Zimmer, womöglich in meinemSchlafzimmer auf, und alle Abend, wenn ich zu Bette gehe, und jedenMorgen, wenn ich aufstehe, lese ich, was Du geschrieben hast." Gut," verschte er, heute bekomme ich ihn nicht herunter, dazu braucht es eine Leiter, aber morgen soll er in Deinem Zimmer sein." Den Weg, den sie das erste Mal gegangen waren, die Buchenallee, wandelten sie nun entlang. Heute war kein Aufruhr in derNatur wie damals; das magere junge Laub hing still zu ihren Häupten; heute brauchte sie sich nicht an ihn zu drängen in ängstlicher Beklommenheit; alles war so friedlich, so ruhig, auch er, an dessen Arm sie ging. Ja er war so ruhig, daß es beinah: wie eine leise Schwermuth aussah. In den Seitenweg bogen sie alsdann ein, und nun war es wirklich ein Meer von wogenden grünen Wipfeln, das ihr entgegenrauschte. Die weißen Kasianien hatten schon abgeblüht, aber wie versprengte . Rubinen flammten hie und da die Blüthen der rothen im Blätterdickicht auf. Am Himmel lag purpurner Wiederschein der gesunkenen Sonne, und alles war so groß, so wunderbar und schön, daß Annas Herz in tiefer, wonnevoller Seligkeit überschwoll. O Eberhard," flüsterte sie, freust Du Dich denn auch so wie ich?" Er blickte zärtlich auf sie nieder und drückte schweigend ihren Arm. Sie befanden sich gerade an der Stelle, wo er ihr damals gesagt hatte, daß sie seine Sonne sein sollte und daß er die Erde , wäre, die sich um die Sonne dreht. Wie wild hatte er sie damals umfaßt wie sanft und ruhig war er heute. Hatte sich etwas in ihm verändert seitdem? Nun jedenfalls war

es besser so, wie es heut: war. Jetzt kamen sie in die Nähe des Schlosses, und wieder blieb Anna mit einem Ausrufe der Ueberraschung stehen; von oben bis unten war das mächtige alte Gebäude mit frischem hellem Farbenanstrich versehen. Eberhard lächelte. Es war eigentlich noch zu früh im Jahr: zum Anstreich:n," sagte er, aber ich wollte, ' daß Dir das Haus em freundlicheres Gesicht zeigen sollte,, als oas erste Mal." Sie neigte das Haupt in stummen Gedanken. Jeder ihrer Wünsche war in seinem Gedächtniß niedergelegt, wie ein Werthstück iri den Händen ewe treuen Verwalters.

Durch die Halle mif den Jagoirophäen schritten sie hindurch, welche heute Abend durch zwei grcße, in den Ecken aufgestellte Kandelaber erhellt wurde, und eben solche Kandelaber standen im Flure am Fuße der großen Treppe. Große, schwere, alterthumliche Leuchter, mit steif gestreckten Armen von Messing, mit dicken Wachskerzen besteckt. Auf jedem Treppenabsatze stand ein solcber Kandelaber und in gleicher Weise waren Flur und Gänge beleuchtet. Ein stilles, schweres, goldigesLicht. Heut gehen wir nicht durch die Bibliothek, sondern gleich in Dein Zimmer," sagte der Varon, als sie die Treppe erstiegen hatten. Er führte sie den Gang entlang, der auf den Flur stieß, dann that er eine Thür auf, die sich von links aus den Gang öffnete, und nun schlug Anna, geradezu entzückt, beide Hände ineinander. Sie waren in ihren Gemächern angelangt, die Fenster standen offen, und durch sie hinaus blickte man in den Park und über den Park hinaus in die weite grünende Landschaft. JmKamin, den Fenstern gegenüber, flackerte ein lustiges Feuer von Fichtenscheiten; der harzige Duft des brennenden Holzes vermengte sich mit der einströmenden Frühlingsluft zu einem feinen,köstlichen Wohlgeruch. An den Wänden, die mit einer hellfarbigen, mit blaugoldenen Mustern gefchmückten Tapete bedeckt waren, hingen Landschaftsbilder, die aus den nebenanliegenden Gemächern hierhergeschafft worden waren; ein Schreibtisch in allerliebstem Schnörkelstile in einer Fensterecke, Stühle mit silberdamastenen Polstern, und ein Ruhebett von dem gleichen Stoffe; zwischen den Fenstern ein hoher Wandspiegel, in schwerem, goldbronzenm Rahmen, und das Ganze überfluthet vom sanften Lichte eines zierlichen, von der Decke herabhängenden Krönleuchters, und mehrerer, in den Ecken vertheilte? Lampen, deren Glocken mit rother Seide umhüllt waren. Ein Aufenthalt, wie für eine Fee, hergerichtet von einem guten Geiste. Der Varon öffnete die Thür zum Nebenzimmer, wo eine große Glasglocke, blau verfchleiert, von der Decke fchwebtc und ein trauliches Licht verbreitete. An der gegenüberliegnden Wand, unter einem Zelte von mattblauer Seide, stand ein Bett, kostbar und reich im Gestell, schneeweiß leuch tend mit seinen Kissen undLinnen i?om feinsten Gefpinnst. Sprachlos, von Dankbarkeit überwältigt, hing Anna am Halse ihres Gatten; so viel hatte sie von ihm empfangen, dies aber war doch das Höchste. So beschenkt nur ein Mensch, dessen Seele uns nachgeht, ununterbrochen und überall. Ich denket sagte der Baron, wir rufen jetzt Deine Jungfer, damit Du die Reisekleidung abthust und es Dir bequem machst!" Er ließ den Blick umhergehen; auf Stühlen und Sofas des Schlafzimmers lagen Annas eben' ausgepackte Kleidungsstücke verstreut; eine Haus-, und ' Morgentoilette von rofarothn Wollenstoff lag obenan, zum Gebrauche bereit. Ich nehe unterdeß zu mir hinauf," fuhr er fort, und wenn ich wiederkomme, abendbroten wir, und wenn es Dir recht ist, lassen wir hier in Deinem Zimmer anrichten, hier ist es gemüthlicher, als da drüben." Zu mir hinauf," hatte er gesagt sie sah ihn fragend an. Wo wohnst denn Du eigentlich?" O ziemlich weit von hier," gab er zur Antwort, da oben im zweiten Stock." Er sab die Ueberraschung auf ihrem Gesicht; aber es war, als wollte er weitere Fragen abschneiden. Er nahm ihren Kopf zwischen die Hände, küßte sie auf den Scheitel und mit einem auf Wiedersehen" ging er hinaus. Von der Thür aus hatte er ihr lachelnd zugenickt. Bildete sie sich es nur ein, oder war m seinem Lächeln etwas Gezwungenes gewesen? Sie begab sich in ihr Schlafgemach, wo die Jungfer bereits auf sie wartete. Es war ein Mädchen vom Dorfe, nicht übermäßig geübt in den 5lünstnr feinerer Bedienung. Schweigend, und nicht ohne Verlegenheit wartete sie ihres Amtes. Kaum weniger verlegen aber war die Gebieterin selbst. Es war das ersteMal, daßAnna sich beim Auskleiden und Ankleiden bedienen ließ: mit innerlichem Lächeln gestand sie sich, daß das Prinzefsmsein gelernt sein wollte. : Als sie in ihr Wohnzimmer zurück kehrte, stand inmitten desselben der Tisch mit demAbendbrote bereits ernge richtet. Eberhard war noch nicht wiedergekommen, sie war allein Sie trat an eines der beiden Fenster, kniete auf einen Stuhl und lehnte sich auf das Fensterbrett, m die weiche dunkle Lust hinausträumend. - Nachdem sie ein Weilchen so gelegen, fuhr sie auf und sah sich um und richtig, da. stand er hinter ihr m der Thür. Sfe hatte ein Gefühl, als hätte er sie schon längere Zeit schweigend betrachtet. Er stand so reaunzslos m seiner

aufaereckten Gestalt war eine Art von lautlosn Spannung, in seinenGesichts zugen eme Art vonStarrhert. als hatte ein Kampf getobt, der zur Ruhe ge zwunaen worden war. Indem Anna sich aufrichtete, glitt j r : i rv i " r igi eines ocr oraunammincn -panlvs-felchen. die st: trug, vom Fuße; jählings neigte er sich herab und küßte sie auf dieFußsohle. die nur noch vom seidenen Strumpfe bedeckt war. Ebenso rasch richtete er sich wiedtt auf. Verzeih!" sagte er. In Verwirrung teert zz zurück. Ü2chend warf sie sich an seine Brust. .Aber was foll ick Dir denn der ' zeihen?"

In seinen Augen flackerte es aü7, um gleich darauf wieder zu erlöschen. Er küßte sie, beinahe wie abwehrend, auf die Stirn. Ja. ja," sagte e? heiser, nichts, nichts!" Dann rückte er ihr den Stuhl zurecht und setzte sich mit ihr an den Tisch. Das Abendessen zu zweien verlief in glucklicherGemüthlichleit. man aß, man trank und plauderte. Als sie abgespeist hatten, sah Anna mit einer gewissen AengstUchkeit nach der Thür. Würde nun der alte Johann scheinen,, um abzuräumen? ' Eberhard schien ihre Gedanken errathen zff haben. Der Johann warte nicht mehr bei Tische auf," beruhigte er sie. Ich denke, wir lanen alles, wie es ist. Wozu sollen wir uns stören lassen?" Damit war sie einverstanden., Sie ließ sich von ihm Champagner einschenken. Aber Du trinkst ja gar nicht!" unterbrach sie sich. Doch, doch," erwiderte er, und hastig leerte er sein Glas. Sie hatte aber ganz recht gesehen; er trank nur sehr wenig. Er saß vom Tische etwas abarrückt, und sah seine junge Frau an und sah. wie der Wein ihr Blut zu erwärmen begann, so daß ihrGesicht sich leise röthete und der junge Leib aus dem zarten rosafarbenen Morgcnkleid hervorzuathmen und herauszublühen schien. Einen starren, beinahe stieren Ausdruck nahmen seine Augen dabei an, bis daß er, wie plötzlich zu sich kommend, den Blick von ihr hinweg zur Seite wandte, Anna merkte nichZs davon. Sie erzählte von ihren Blumen, mit denen sie gleich morgen anfangen wollte; daneben plante sie einen großenGemüsegarten, der natürlich auch unter ihrer ObHut stehen sollte. Sie war ganz vertieft in ihre Entwürfe und glücklich wie ein Kind. Unterdessen scrß der bleiche Mann schweigend ihr zur Seite. Ob er hörte, was sie sprach? Ob er acht darauf gab? Es sah nicht so aus. Seine Seele schien mit den dunklen Gewalten beschäftigt, die wieder übermächtig über ihn wurden. Es war spät geworden; die Stutzuhr auf dem Kaminsimse schlug elf Uhr: Zeit zum Zubettegehen. Anna wurde still, der Baron blieb still wie bisher eö trat das verlegene Schweigen ein,, wenn zwei Menschen dasselbe denken und keiner von beiden zu sprechen anfängt. Annas Gesicht erglühte immer tiefer, ihre Hände spielten mit den Quasten der Schnur, mit der ihr Kleid gegllrtet war; sie senkte die Augen in den Schooß und blickte, verstohlen zu ihm auf. Jetzt erst, bemerkte sie, wie verschattet sew Antlitz war. Noch eine Weile, peinlichen Schweigens, dann erhob er sich. Seine Bewegung hatte etwas Unsicheres, wie die eines M.'nschen, der nicht recht weiß, was er ttyurr soll. Langsani war auch Anna aufgestanden; nun s.'and sie mitten im Zimmer, Nacken und Haupt schamhaft geneigt. Sein unstäter Blick ging rund im Zimmer umher, dann blieb er an ihr haften, und der Ausdruck flackerte wieder darin auf. wie an dem Tage, in Breslau. Wie sie vor ihm stand! Unbewußt in keuscher Hingabe, wie eine demüthige Magd! Wie sie lieblich war, wie sie.reizend, schön und entzückend war! Ein dumpfer Laut rang sich? aus feiner Brust; wie damals, als sie vor dem Spiegel stand, umschlang, er. sie und riß sie an sich; mit dem Munde drückte er ihr Haupt nach hintenüber und dann wühlten sich seine Lippen auf ihren Mund, in ihr Gesicht,, in. ihren Hals. Halb erstickt hing sie in seinen Armen; ihr Gesicht war ganz blaß geworden. ihre Augen geschlossen., unwillkürlich, wie damals, stemmte, sie: die Hände gegen ihn. Eberhard", ächzte sie. Und nun geschah, was- an- jenem Tage geschehen war: jählings ließ er von ihr ab. stürzte ihr zu: Füßen und umschlang ihre Kniee. Verzeih mir." stöhnte er., verzeih mir und schlaf wohl, schlaf wohl. schlaf wohl!" , Mit einem Sprunge warr er auf den Füßen, an der Thür, und' ohne sich umzusehen, wie ein Gejagter,. Verfolgter, zur Thür hinaus. So rasch war dieses alles, geschehen, daß. Anna nicht Zeit gefunden hatte, ihm nackzurufen.. Einsam blieb sie zurück, in völlig dumpfer Ratlosigkeit. Sollte sie ibrn nachgehen? Durch das fremde, dunkle. Haus? Wo sie nicht einmal seineGemacher kannte? Es grauete ihr. Auch hätte, sie. sich schäme müssen. Was also Aieb m thun? Zu Bette gehen. Seufzend ging siciin ihr Schlafz'rrnmer. Die Jungfer, die ihr beim Entkleiden beh'iflich sein wsllte. schick sie hinaus; n der Stimmung, in der sie war. brauckte sie keine fremden Anaen,

die ihr zusahen. DaS Bett m'ä dem schön verzierte Untergestell, das seidene Aklt darüber wie prachtvoll alles. Aber in all dieser Pracht, welche Einsnkeit! Die frischen Linnen deä Vett?s beriihrten sie mit fröstelnder Kühle; sie huschte tief in. die Deckön und unter Thränen schlief sie zun erstenmal auf Schloß Fahrenwald ein. Aber wahrend sie schlees, war öroven im zweitenStock einer, der nichi schlief, das war ihr Mann, xe? Baron Eberhard von Fahrenwald, der in seinZimmer gelangt war. die Thür verriegelt hatte und in- seinem Zimmer aus und nieder ging, ohne Aufhören irnd odne Ralt, roie ein wildes Thier hin ter den Stäben des Käfigs. (Fortsetzung folgt)

Amüsante Wissenschaft.

Wie hebt man mit einem Streichholz fünfzehn oder sechzehn Streichhölzer in die Höhe? Die Streichhölzer müssen wohlverstanden so balanciren, daß man die Last hin und her schwingen kann, ohne daß eins oder alle zu Boden fallen; sämmtliche fünfzehn; oder sechzehn Streichhölzer kommen auf ein einziges Pferd zu sitzen, ge rade wie die sieben Haimonskind. Wir legen das Streichholz, das alSPferd' dienen foll, vor uns auf den? Tisch und lassen aufsitzen in der Weise, daß die Hölzchen querüber zu liege kommen, immer abwechselnd eins von ,der rechten, eins von der linken Seite, die Köpfe ln die Höhe. Nun fehlt aber !och, deri wichtigste Bestandtheil, denn' 'wenn, ich jetzt das die Grundlage bil--dende Hölzchen aufhebe, so fallen die' anderen zu beiden Seiten herab. Der. Sattel lst.zwar aufgelegt, es fehlt aber' gleichsam- der Gurt, der ihn festhält.. Diesen Gurt soll das noch frei daliegends Hölzchen bilden. Ich brauchedasselbe nun in die von den aufsitzen den Hölzchen-gebildete Rinne zu legend und die Sache ist fertig. Ich muß den . Aufbau aber mit einiger Vorsicht emporheben,. damit er sich, sozusagen,, setze. Ist das geschehen, so hat er eine hinlängliche Festigkeit erlangt, die mir gestattet) ihn durchs Zimmer zu. tragen und 'ihn hin und her zu schwen ken. . Mein Glück. Ich kenn' ein Ha'uschen im Walde, Eine P?rle schließt es ein. Die Perle hat blonde Locken und blaue Äeugelein. Zum Förft'erhause zieht es Mich immer wieder zurück. Dort winkt mir Ruh' und Erholung, Dort find' ich mein ganzes Glück. Denn wenn mich die Grillen plagere,: Trag' ich in den Wald sie hinein, MU ihrem Kusse verscheucht sie Mir Förster's Töchterlein! Und liegen mit ihren Klagen Die Gläubiger mir im Ohr, So geh' ich hhrzum Förster Er schießt . mir etwas vor! Die P.er'fekte Köchinn. JVn. 1 v -rni riK 0i, cl.y Sie sfudiren so eifrig -Jlf? Koch? buch, liebe Freundin?" Ja, unsere Köchin. Hat Heute.-Aus gehtag und mein Mann wollte- gerre Radieschen essen, ich finde aber- gao 'nicht, tefc die gekochiroerderr müsserü." Wilde ?erl ist. Wenn der StaNperlsepp. ein Einöde bauer nd bekannter Wilderer, jagen und vm Jagd Pachter nicht gestört fern will, schickt er dem Letzteren nur fein WeÄ entgegen, die ihm einen Guten Morgen" wünschen muß. Da ärgert sich der so sehr, daß, er sofort wiede? emkehrt und heimgeht. Er kennt sie. Mann (zu seiner Frau, die in's Bad reist): .Adieu, liebe Emilie! Schreibe recht bald, damit ich weiß, wa Du verges fen hast, und ich es nachschicke kann!"

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