Indiana Tribüne, Volume 17, Number 293, Indianapolis, Marion County, 12 July 1894 — Page 2
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SuMana Tribüne. Erscheint Täglich und Sonntags.
Tie täglich e. Tribüne-koftrt durch den Träger Cent per Woche, die SonntagTrtbSae" I lentl per Wscye. Beide zusammen IS Lents oder ts Cents per Monat. Per Poft ittjef 4t Jt in vor. bezahluvg $ per Jahr. Osffce : No. 18 Süd AlaKao 5it Indianapolis, Znd., 12 Juli 1884. Torf statt Etelnkohle. Der jüngste Grubenstreik mit seinen MißlichZeiten für Industrie und Ver- j kehr hat allerhand Ersatzmittel für die ; Kohle zur Sprache gebracht. fco ya: auch das Staatsdepartement in Washington sich veranlaßt gesehen, Untersuchungen über den Torf, als Ersatzmit tel für Kohlen zu Feuerungszwecken, anzustellen, wobei einige interessante und wenigstens für dieAmerikaner neue Thatsachen ermittelt wurden. Bekanntlich wird in der alten Welt der Torf fast überall benutzt, wo er ohne besondere Beförderungsk o st t n erlangt werden kann. Er wird in ländlichen Districten sowie auch in Städten als Heizmaterial gebraucht; ja an manchen Orten hat man überHaupt keinen anden Heizstoff. In Fabrikn wird er gleichfalls da und dort benutzt. Dagegen ist der Versuch, ihn für Locomotiven zu verwenden, aufgegeben worden, und zwar aus Furcht vorFeuersbrünsten imWald und Feld. JnDeutschland sind ungefähr 5 Procent des gesammten Äreals von Torf Mooren bedeckt. Seit einigen Jahren hat auch in der Torfgewinnung zum großen Theil der Maschinenbetrieb Einganz gefunden. Den wichtigsten Kostenpunkt bildet immer noch das künstliche Trocknen des Torfs in den hierzu bestimmten Oefen. Man geht in Europa meist sehr ökonomisch mit dem Torf zu Werke, und foga? die kleinen Abfalltheilchen, welche unter dem Namen Torfstaub" bekannt sind, werden in neuerer Zeit in großemMaße nutzbar gemacht, z. B. wenn man geruchlose Gewölbe haben will. Außer für die Heizung, wird der Torf als Dünger sowie als Baumaterial ziemlich stark verwendet, und ein Äerfahren, das erst in neuester Zeit pa tentirt worden ist, ermöglicht es, ihn auch in den Gerbereien nutzbar zu machen, Dtr Torf ist weiter nichts, als eine mit erdigen Bestandtheilen vermischte Anhäufung der Ueberreste von Pflanzen. welche an derselben Stelle gewachfen sind und sich zersetzt haben, wo man sie in dieser Gestalt findet. Da die Verhältnisse, unter denen er sich unter Einfluß von Feuchtigkeit bildet, sehr vielfach vorkommen, so müssen die Torflager weit verbreitet sein. In der That gibt es auch ir. unserm Lande Torfmoore von gewaltizer Ausdehnung. Sachverständige haben dl: Ueberzeu gung ausgesprochen, daß sich dieser Stoff bei uns mit Vortheil gewinnen ließe, besonders in Gegenden, in denen die weite Entzernung von Kohlengru ben die Steinkohle unverhältnißmäßig theuer macht. Trotzdem sind die Ver such, Kelche man bis jetzt in dieser Hinsicht unternommen hat, nicht von sonderlichem Erfolg gekrönt gewesen; doch sind wohl noch Fortschritte in den angewendeten Methoden möglich. In den Neuenqland-Staaten hat man ernstliche Versuche gemacht, Torf sur den Verkauf zu trocknen und zu pressen; aber man hat noch zu lernen. die Sache wohlfeiler zu betreiben. Bis jetzt konnte man dort den Torf in die ser Form für nicht weniger, als $5 die Tonne liefern, und unter diesen Umstanden ist die Industrie im Allgemei nen nicht lohnend genug. Wenn man freilich z. B. $15 für die Tonne Kohle zu zahlen hat, wäre vieses Verhältniß immerhin noch günstig, vorausgesetzt, daß man überhaupt Torf in der Nähe kriegen kann. Auf der Insel Nantucket wird ziemlich viel Torf für Brennzwecke gefördert. Als Dünger ist er den amerikanischen Landwirthen auch etwas bekannt. Vei ungefähr gleichen Preisen kann freilich nicht die Rede davon sein, daß der Torf je mit der Kohle concurriren könnte. Denn er besitzt weniger Heizkraft, gibt sehr viele Asche und verbreitet einen besonderen Geruch. Das aus Torf gemachte Feuer hält nicht sehr an. Als Nothbehelf aber kann der Torf immerhin in Betracht kommen. Er enthält 40 bis 60 Procent Kohlenstoff. 4 bis 6 Procent Wasserstoff, 25 bis 35 Procent Stickstoff und 1 bis 6 Procent Sauerstoff. 100 Pfund guten Torfes kommen an Heizkraft 50 bis 00 Pfund Hartkohle gleich. Wie schon aus diesen Zahlen ersichtlich, sind die Gütegrade sehr verschieden; je tiefer der Torf liegt, desto besser ist er. Für die Terkranktn. Obwohl man das Wesen der sögenannten Seekrankheit noch heutigen Tages nicht genau kennt, mehren sich die Mittel,, welche zur Heilung oder Linderung oder sogar zur Verhütung derselben entdeckt, resp, empfohlen werden. ES geht ja mit vielen anderen Gebrechen der Menschheit zu Land und zu Wasser auch nicht anders, und die Aufgabe, gerade diesen gefürchteten Reiseverderber zu bekämpfen, ist gewiß stets eine dankbare, zumal für die Tausende, welche auch durch die Gewohnheit nicht seekranksest werden. Im vorliegenden Fall handelt es sich nicht um ein neuerfund'enes Mittel, sondern vielmehr um einen in anderer Beziehung längst bekannten und be rühmten Stoff. Professor Charteris in Edinburg will nämlich gefunden haben, daß es nichts Besseres, gegen Seekrankheit gebe, als Chloroform. Verständig- eingenommen, soll es überhaupt das Befallenwerden von diese? verteufelt unangenehmen Krankheit verhörn. Aber selbst die' scbon
seekrank" Gewordenen sollen mittels Chloroform ihr Leiden bedeutend linbeirr und abkürzen können. (Hofftntlich nicht ihr Leben mit!) Noch mehr vielleicht, als die Empfehlung dieses Professors, so hoch er auch in der Gelehrtenrepublik steht, wird vielleicht für Manche das Zeugniß von etwa 300 praktischen Schiffsärzten und Schiffscapitänen in's Gewicht fallen, welche sich bereits zu Gunsten dieses Mittels erklärt haben sollen. Eine? dieserSchiffsärzte sagt u. A.: Bisher pflegte ich gegen Seekrankheit eine Mischung von Bromkali und Chloroform - Geist zu verschreiben, aber leider wurde diese Medicin, wie so viele andere, welche zum Munde herein kommen, vom Magen verworfn 3Vt& iTfisornfarm allein ie-
Vift wf- ' doch ist niemals vom Magen zurückge- . r nSi rYin f tn 10 IC CIl lUUlUEll UllW jfcvu vuk mirs rrfslslL Die aewöbnlicke Dose ist: Halbstündlich ein Theelöffel ?...s'k5s r-,TT f,?2 2 DQll Clll iUf'f tliw v WU, W19 w miti. Mit dem verständigen" Einnehmen deS Chloroforms durch Seekranke ist . . 1 . , r. es nur oft q eme eigene &aqt. einesfalls sollte zur aufsichtlosen Benutzung . dieses Mittels aufgemuntert , weroen: m WunderdarerPferdtschlag. Man bat schon Vieles von den Bronchos, den Mustangs u. s. w., von ihrer Leistungsfähigkeit und ihrer Wildheit zu erzählen gewußt; in mancher Beziehung aber werden sie alle von den Ponies der Crow-Jndiane? in den Schatten gestellt. Die Crows, deren Reservation sich am Vellowstone-Fluß in Montana, gegenuber der blühenden Stadt Blllmgs, über 400 engl. Meilen weit erstreckt, gehören heutzutage zu den reichsten und trägsten Indianern Nordamerikas. Aus jeden Kopf dieses Stammes entfallen etwa 1000 Acres Land, das sicherlich mcht zu verachten ist; ihren werthvoll sten beweglichen Besitz bilden aber ent schieden die etwa 15,000 prächtigen schnellfüßigen Ponies, welche ein sehr großes Capital reprasennren wurden, wenn man sie auf den Märkten unserer Staaten feilböte. Diefe Ponies kosten ihren Besitzern gar mchts,kern Geld und mcht einmal Muhe. Im Volke nennt man diese CrowPonieS gewöhnlich Cayusen", und sie haben eine Geschichte.welche die Deutsch amerlkaner besonders rnteressiren durf te. Der besagte Name kommt daher, daft die Cayuse-Jndianer von Oregon die Ersten waren, welche diesen Pferde schlag von Stuten züchteten, die sie von schottischen Tauschhändlern erhielten. und Letztere waren aus dem berühmten Pelzhandels-Postcn des biederen alten Pfälzers Johann Jacob Astor in Astoria entflohen, als dieser Posten wahrend des Krieges von 1812 von den Briten genommen wurde. Von Jahr zu Jahr vermehrte sich dieser Pserdeschlag durch Inzucht, und die Thiere liefen wild, ohne alle Pflege, auf den Fuschelgras-Ebenen des Nord Westens herum, bis ihr ganzer Charakter auch infolge klimatischer Ein flllsse sich .wesentlich veränderte. aber wahrlich nicht verschlechterte. Die reinen Cayusen-Ponies unserer Zeit unterscheiden sich von verwandten Gattungen durch ihr zartes Haar, das so glatt wie Seide ist, durch ihre dünne und geschmeidige Haut, ihre starken dicken Adern, ihren kleinen und wohlgestalteten Kopf, ihre zierlichen und ebenso kleinen wie außerordentlich har ten Hufe, vor Allem aber durch ihre unglaubliche Ausdauer und Zähigseit. In letzterer Beziehung stehen sie ge radezu einzig da und haben selbst un ter den anderen halbwilden Thieren der westlichen Ebenen kaum irgendwo ihres Gleichen. Sie halten in Wintern aus. welche für jedes gewöhnliche Pferd oder selbst für akklimatisirtes FreiweideVieh den Tod bedeuten; und wenn der Schnee alles Gras bedeckt hat, so bru gen sie sich mit Baumwollholz-Zweigen, resp, deren Rinden, und mit Schneeballe wunderbar durch! Im Frühiah? aber sind sie dann vollkommen frisch und so arbeits kräftig wie nur je. als Renner auf unerhörte Strecken.oder auch als Lastthiere, deren Rücken für eme ganze Familie Platz hat. Da oben von den ninen" Cayusen gesprochen wurde, so sei beiläufig be merkt, daß man auch durch Kreuzung solcher mit cultivirteren Pferden eine Art Bronchos gewonnen hat, welche fast ebenso viel Rasse zeigt, wie die Cayu sen selbst, und bei den Sioux und anderen Indianern beliebt ist. Die Po nieS der Crows jedoch sind sämmtlich reine Cayusen. ... Manches, was man von den Leistun gen dieser erzählt, erscheint schier unglaublich, wenn man die gewöhnlichen Bedingungen der Entfernung und der Ausdauer m Betracht zieht. Es schein freilich auch darauf anzukommen, wer sie reitet. General Brisbi sagte einmal: Man versuche es und lasse einen Weißen so lange einen Cayusen reiten bis er kernen Schritt weiter bringen kann. Dann steige der Weiße ab und lasse einen Indianer aufsteigen, und ich v . err n . . . i r ? i neome leoe xueiie an, oa Dieser dj Thier noch am selben Tage wenigstens 20 Meilen weiter bringt." Brisbin erwähnt u. A. folgendes in tenssante Beispiel: . Als er sich eines Abends zur Zeit des Zapfenstreiches in Fort Sully befand, kam ein Jndia ner auf einem Cayusen angespreng und brachte einen Brief von seinem Adjutanten in Fort Hall. Es sie aus, daß dieser Brief vom Morgen des selben Tages datirt war. Durch eine)? Dolmetscher gefragt, wann er den Po sten verlassen habe, aytwsrjete der Cou rrer. es sei gerade nach der SZfveille gewesen, welche auf allen unseren 3iü tärposten gewöhnlich gegen Tagesanbruch geschlagen wird. Nachfragen ergaben, daß er die Wahrheit gesprochen. Er war also in weniger, s!5 13 Stunden auf diesem Cayusen reichlich 104 Meilen weit geritten! Oberst Dodae erzählt aus seiner Er-
fayrung einen Fall daß ein' solches Pony in drei aufeinander folgenden Nächten die Post 300 Meilen weit beförderte, in der folgenden Woche denfelben Weg ebenso rasch rückwcrris machte und diesen Dienst, sechs Monate lang
ungeschwacht fortsetzte. Und was für Land war es zum Theil, das zu durchqueren war! Noch sei erwähnt.daß im Jahre 186 diese kleinen Ponies die Post Onkel Sams von Sacramento, Cal., nach St. Joseph, Mo., (dort hörte damals die Bahnverbindung aus), also 1950 Mei, len weit, in knapp 10 Tagen beförderten! Jeder Reiter hatte 60 Meilen zu bewältigen, und für Pferdewechsel und Umpacken der Post standen je 2 Minu ten zu Gebote! Neue TüdpolForschungen. Seit der berühmten Roß'schen Erpedition nach Victorias-Land scheint keine Forschungstour ln den Sud-polar-Geaenden so werthvolle geographische Entdeckungen zu Tage gesor dert zu haben, wie diejenige von Capitän Larsen, dem alten norwegischen Walbootfahrer. (Wobei rndeß noch abzuwarten bleibt, was man von einer anderen, auf dem Weg in daS südliche Weltende befindlichen Expedition noch hören wird.) Larsen weilt mit seinem Boot Jason- noch immer im fernen SL den, hat aber Gelegenheit gefunden, von den Falkland-Jnseln aus das Logbuch über seine Entdeckungen zu schicken, die er im vergangenen November und Anfangs Decembe? machte. und ein Theil diese? Aufzeichnungen hat bereits durch Vermittelung des bekannten schottischen Gelehrten Dr. John Murray seinen Weg in eine geographische Zeitschrift gefunden. Die unö bis jetzt zur Verfügung stehenden Karten zeigen uns, daß in der ganzen Umgebung desSüdpolarkreises Landstllcke entdeckt worden sind; die größte bis jetzt dort gefundene Festlandmasse ist das schon im Jahre 1831 entdeckte Grahams-Land. Aber kaum ein einziger dieser Landsetzen ist jemals in seiner ganzen Ausdehnung erforscht worden, und die Forscher ermittelten nicht einmal, ob sie es blos Mit Inseln ode? Mit Vorsprungen u aend eine? gewaltigen Landmasse zu thun hatten. Es wa? überhaupt nur dockst selten moallck. irgendwo dort an's Land zu kommen; denn gewöhn lich waren die Forschungsreisenden durch einen machtigen Gürtel Schieb oder Packeis, welches 10 bis 20 engl. Meilen breit war, vom Gestade ge trennt. Viele der hervorragendsten Fach männer haben indeß aus guten Grün den angenommen, daß Graham-, Vic toria.- WilkeS,- Adelie.- Claire.- Sa brina- und alle jene anderen Süd Polarländer weiter nichts seien, als Theile des äußeren Saumes eines kin zigen Continents oder ErdthelleS. Diese Ansicht nun gewinnt durch die neuesten Larsen'schen Forschungen noch mehr Gewicht. Er hat gefunden, daß daö Grahams-Land sich rasch er weitert, wenn man seinen Küsten nach dem Victorias-Lande zu folgt. An Platz für einen solchen Continent fehlt es wahrlich nicht! Die beiden letztgenannten Länder ode? Landthelle sind interessante Ge genden, mit hohen' Bergketten, welche Gipfel von 7000 bis 15.000 Fuß ausweisen, und von vielen Inseln meist vulkanischen Ursprungs umge ben. Larsen ist an einem bis jetzt ziemlich unbekannten Theile der Ost küste des Graham-Landes dahinge fahren, und als er sich endlich wieder nordlich wenden mußte, konnte er noch die hohe Spitze des Festlandes sehen, welche sich südlich und westlich aus dehnte, soweit daö bewaffnete Auge reichte. Er entdeckte auch mehrere zur Zeit hochgradig thätige Vulkane, einen sehr hohen und größtentheils schneelosen Berggipfel, eine Menge Gletscher, viele fast senkrecht aus dem Meere aufsteigende Basalt-Jnseln, zahllose in den höchsten Felsen nistende Pinguine, und noch manches Andere. Ungefähr 80 engl. feilen nördlich vom Südpolkreis fand er eine geradlinige Kette von fünf kleinen Inseln, von denen zwei lediglich thätige Aul kane sind. Er und seine Gefährten durchquerten eine der Inseln auf Schneeschuhen und machten viele interessante Beobachtungen. Auch nahmen sie sehr befriedigende Waljagden vor, . befriedigend vor Allem im wissenschaftlichen Sinne. Der südlichste Punkt, welchen Larsen erreichte, war 63 Grad 10 Minuten südlicher Breite. Wäre die Partie noch einige Meilen weiter vorgedrungen, so wäre ei nothwendig gewesen, sich schroff nach Osten zu wenden; denn Larsen sah dort dje Straüdlinie eine scharfe ßcke machen, bis sie fast genau ost-westljch sief, uizh hinter dem Strande erhob sich ei schneehedecktes Hochland. Vollständig würdigen wird man die Larsen'schen Entdeckungen erst nach seiner persönlichen Rückkehr und seinen umfassenden und zusammenhängenden Berichten können. Soviel ist indeß schon jetzt ersichtlich, daß die Ergebnisse seiner Tour die unter ungewöhnlich günstigen Verhältnissen unternommen wurde unsere Vorstellungen vsm Gegentheil deS Nordpolkrejses wesentlich bereichern. Vielleicht wird aber ihr Hauptwexth in der Anregung zu neuen sfficiellea FprschungZe?peditionm liegen, und schon jetzt ist die Rede davon, die britische Regierung um die Ausrüstung einer solchen Expedition anzugehen. Schwach VahnbaThätiOkett. MjixdkstenS einmal das Jahr geht durch die auerjfanischen Blätter ein mehr oder weniger ruhmrednerischer lMtl über die große Mullahs, um Welche unsere Bghnen wieder vermehrt worden seien. Im heurigen Jahr aber schejnj in dieser Hinsicht wenig zu rühmen zu sein. In den ersten sechs Monaten dieses JghxeS wurden in den ganzen
Ver. Staaün nur 49o Meilen neue Bahnstrecken gelegt. Dieser Ausweis steht hinter demjenigen vieler vergangenen Jahre zurück und bildet z. B. nur ein Drittel dessen, was in demselben Zeitraum des Jahres 1891 gebaut
wurde, und 530 iellen weniger, ais in der ersten Hälfte von 1893. Gewöhnlich beträgt die Meilenzahl neuer Strecken, welche im ersten Halbjähr gelegt wird, 30 bis 40 Procsnt der Meilenzahl im ganzen Jahre. Wenn die Erfahrung der Vergangenheit auch diesmal maßgebend sein soll. so wären demnach im Ganzen sur das Jahr 1894 etwa 1500 Meilen neuer Eisenbahnen zu erwarten. Diese Zahl wäre die niedrigste, so lange überhaupt genaue Berichte darüber erstattet werden. Das ist natürlich nur eine aus's Gerathewohl gemachte Veranschlagung, und wieviel in der zweiten Halste des Jahres gethan wird, das hängt in erster Llme von den Finanz verb ä l t n i s s e n des Landes ab. Aber bezeichnend ist jener Halbjahrs-Aus-weis zedenfalls. Vom Anlande. Abraham LincolnSinti gier Freund, Herr William G. Green, Ist auf seinem Landäute in der Nähe von Talluta, Jll.. nach kurzer Krankheit gestorben. Er wurt vor mehr iU 82 wahren m Nord-Tennel ee geboren und zoa. neun ?lahre alt. mit seinen Eltern in das JllmoiserCounty, m welchem er seither gewohnt hat. ist war der Busenfreund Lincolns vor Wie nach dessen Erwählung zur Präsidentenwurde. Green war ern seltenes Finanzgenie und brachte es zu bedeutendem Reichthum. Er gehörte zu zahlreichen Gesellschaften und war wegen seines leutseligen Wesens augemein geachtet und beliebt. Am Dienstag Nachmittag um Fünf wurden alle nach Gem und Wallace im Staate Washington führenden Telegraphendrahte durchschnitten. Abends um Sieben' überbrachte ein reitender Bote nach Wallace die Nachricht von einem fürchterlichen Aufstände in Gem. Um Fünf waren dort fünfundsiebzig verlarvte Berittene etschienen und hatten sich des GrubenVerwalters Neil. des Steigers Higgins und eines nicht zur Union gehörenden Arbeiters Nanrens West bemächtigt, sie gefesselt und zur John Nebo'schen Schmiede geführt. Als Nebo den Zllolksdausen kommen say. sprana er aus dem Hinterfenster seiner Werkstatt, wurde aber von der Menge erschossen. Nach kurzer Berathung befahlen d'ie Anführer des Pöbelhaufcns derMenge, die Gefangenen in ihre Mitte zu nehmen und die Bande zog mit ihnen über den Geblraszua nach der Grenze von Montana. Sobald die Nachricht nach Wallace oelanat war.wurden dort viele Hilfs - Sheriffs eingeschworen, denen sich me Menge bewaffneter Burger zu gesellte, und die Schaar zog aus, um die Entführten zu suchen und zu befreien, hat sie aber noch nicht gefunden. Der vorliegende Fall tst eme Wieder holung deS Streites von 1892. Zur Unton" gehörende Arbeiter haben häufig gedroht, alle Nicht UnionArbeiter aus der Gegend zu vertreiben. Seit Kurzem herrscht Jubel unter den jungen heirathsfähigen Männern. Jamaicas, in New Fork, denn ihr gefährlicher Rwale, der ihnen so manchem Kuß von schönen Lippen weggeschnappt bat, miaa vtv nut scher", ist fiach langem Suchen endlich verhaftet worden. Schon seit längerer j r t ' Zei! veliaglen iicq vie mngen AXiinen deS Ortes, natürlich nur die hübschen, daß sie, wenn sie sich in der Dunkelheit allein auf der Straße zeigten, von eiriem jungen Burschen ohne Weiteres umarmt und herzlich abgeküßt worden seien. Da nun hie jungen Damen nicht ln der Lage waren, vielleicht auch nicht sein wollten, den frechen Burschen selbst zu entlarven, legte sich endlich ein ritterlicher junqer Mann auf die Lauer und es gelang ihm auch wirk lich. Jack the Hugger" in . dem Äugend blicke abzufassen, als er feinen kußbe dürftigen Mund mit den Rosenlippen per schonen Fanme Remsen m zart liche Berührung brachte. Jack ent :.. .1. n 4. a i. ri i. e puppie na ais oer o izaore ane xsir bier Michaels Ferraro, der sich nun vor Richter Hendrickson auf die gegen ihn erhobene , Beschuldigung verantworten soll. Manchem der zahlreichen schönen h .r v. i i ? r rt . mM sjptqr, vie zur oenilslcirung mjaa& erscheine werden, wixd es sicher leih thun, daß man ,hn solcher KlelNigker, ten wegen verfolgt, denn Jack" ist ein r . c cy jt . ' Har yuvscyer, ounieiaugiger zurscy. Das bekannte Naeaeli's Hotel in Hoboken, N. I.. .ist jetzt iy l m r , w . . ' ' " '? " r V o m pen eiiiz oer tfirmg Schäfer cc wtu müller, Eigenthümer des Hotels Hun aaria am Union Sauare in New Vork, .ÜbeLgegangen. Herr Schäfer wird das Hotel, 'wisch.es um $25,000 1 1 i ''t 'm.'r.' : ' tfiaui lyuroc, fills oieieivk zitZ mt hisher weiterführen. Am Gamstzg Abend wurde Herrn Naegen, der das Hotkl seit 17 Jahren führt, von seinen zahlttichen Freunden jn Hohoken, die zur AbschiedZfeier eingeladen wy? den waren, ein riesiges Blumenbougu'et überreicht und zwei Kapellen trugen zur Erheiterung der Gäste bei. Herr Naegeli Wird nächste Woche mit'seiner Gattin ach der Schweiz zurückkehren. während seme SShne den Import von '" C t. CY .ouringer uno cmoerk icrcn aus Deutschland weiterbetreiber welbtu'. M.gxy Peck.'e'ye bleich und franklich Aussehende Frau' von' 2l Jyhrey stand ' in New Aöxk vor dem Harlem-Polizeigericht unter' dtt AlZklage, th? zehn Tage altes Kind derlassen zu kaheq. Am Morgen war Mary, welche unverehelicht zst, aus dem Lying-tnlsylum, 89, Straße und Avenue A, wo ihr Kind am 15. Juni geboren ward, entlassen worden. Sie hatte sich nach ihrer Wohnung beeben, und die Nachbarn hatten beobachier, daß sie sich, gleich nach ihrer Ankunfr, Längere Zeit im Keller zu soffen 'gemächt' hatte. Etliche Stunden spater fand j!e Hausmeisterin, kriau Sellv, ejlitln in einer?. Pfirlicb-
Korb gepackten kleinen Weltbürger. Der Verdacht fiel natürlich auf Mary und diese gestand auch, daß sie sich ihrer Nachkommenschaft habe entledigen wollen. Daraufhin erfolgte ihre VerHaftung und da sie ihre Schuld vor
dem Rrckter bekannte, ward sie den Assisen überwiesen. Der H i l f s - E i n w a n d e - rungs-Eommissär McSweeney stattete in New Vor! dem Präsidenten der National Föderation os Labor", Gompers, einen Besuch ab und ließ sich von demselben eine Liste fämmtlicher nationaler und internationaler Arbeiterverbände geben, um deren Beamte aufzufordern, die rn ihrem Besitze befindlichen Thatsachen über die Einwanderung von Kontraktarbeitern, den Einfluß der Einwanderung aus die hiesigen Lohn- und andere VerHältnisse, das Uebel des Padronesystems etc. der Commission vorzulegen, welche der Einwanderungscommissär in dieser Angelegenheit ernannt hat und welche aus Stump. Dr. Senner und McSweeney besteht. Anfangs August will diese Commission in Thätigkeit treten und hauptsächlich die Jndustriecentren, sowie die Hafenstädte besuchen, um dort ihre Untersuchungen fortzusetzen. Vertreter, amtliche und nichtamtliche, von ArbeiterOrganisationen, Gewerken, socialisti--schen und sogar populistischen Körperschaften. sowie Jeden, welcher wichtige Angaben oder Empfehlungen in der Einwanderungsfrage vorbringen kann, will die Commission einladen, vor ihr zu erscheinen. Ferner soll in den nächsten Tagen ein Rundschreiben an die Gouverneure aller Staaten abgesandt werden, in welchem dieselben ersucht werden, darüber Angaben zu machen, was für einen Einfluß die Einwänderung bis jetzt auf die Bevölkerung der betr. Staaten ausgeübt hat oder was für einen Einfluß eine solche Einwanderung auf die Staaten (besonders die südlichen) ausüben dürfte. Beim Kirschen-Stehlen wurde ein Mann zu Belloille, N. I., von Theo. Jerolo men' mit einem Knittel erschlagen. Letzterer wollte den Dieb über den Rücken schlagen, als er über die Drahtumzäunung kletterte. Da aber der .Draht riß, so fiel der Schlag auf den Kopf und führte dei Tod des Mannes herbei. . . vs vlulckde. . Folgender Ulf Ist kürzlich in Berlin von einigen SLHnen der alma mater" in Scene gesetzt worden. Bet einem .Frühschoppen, der sich bis in die späten NachmittagSstunden ausdehnte, hatte - sich einer der Theilnehmer derart bezecht, daß er einschlief und nicht zu ermuntern-war. Um ihn zu erwecken, ward eine Spa zierfahrt gemeinschaftlich . vorgenommen; da auch dies keinen Erfolg hatte, so brachte man ihn nach dem Lehrter Bahnhof, und setzte ihn in ein Coupe zweiter Klasse des um 7 Uhr 20 Min. abfahrenden Schnellzuges.. Der akademische Bürger fchlief hier den Schlaf her gerechten weiter und zwar so fest, daß er auch $ti der Ätzkunst in Hambürg um 10 Uhr 59 Min. kaum zij ermuntern war. - Mit vieler Mühe wuxde er von anderen Pqssagieren aus dem Coupe und auf 'die Straße geschafft. Noch halb schlaftrunken irrte der Musensohn in der Hansastadt umher und entschloß 'sich, da er absolut seine Bude- nicht finden konnte, einen Nachtwächter zu fragen, wie er nach 'der Tieckstfaße komme! Kopfschüttelnd machte !hn der Wachjer der Ordnung darauf' aufmerksam, daß eine Tieckstraße ihm völlig unbekannt sei und er ihn Häher unmöglich dahin führen könne. Erst nach längerem Verhör erkannte der Biekselige,,daß er t- r jr 1 , r c tr. 1 lieg nicoi rn erun, lonoern i amßurg hefände und so blieb, ihm nichts Anderes ühjlg, gss hie Nacht Quartj in einem Ga.stho.se gu, suchen und am nächsten Morgen 'nach Berlin zurückzudampfen. Der Empfang foll ein glänzender und das Widersehen ein sehr freudiges gewesen sem. DasBenehmender Man darinen von Shanghai während der letzten Sonnenfinsterniß wird wie folgt geschildert: ,. Im Hofraum des Bu !eauS M Magistrats (der Chinesentadt) ,M. Gchatjghai ,wax ein. Tisch nit Kerzen ünd Weihrauct) aufgestellt, r t i rtvl rs. , ' vor oem slcy oer cagisiral uno ver schiedene andere' Mandarinen "versam melten. Die Astronomen in Peking hatten bekannt gemacht, wann die-Fin-sterniß beginnen würde.. Als es nun soweit war, knieten die Beamten ge mäß einem kaiserlichen Befehle dreimal vor" d'em Tische 'jjiit WeihräuH nieder und berührten neunmal mir der Stirn j?e Böden. Dann - erhoben ' sie 'sicb unh . gingen - in . die Halle, nachdem . sie den anwesenden Dienern und Syldaten beßoblen ' hatten.-mit allen derfü'ä baren Jnstrumenieh "möglichst großen Larm zu machen,' unfeine Unmenge von euermerr aozuorenney, aues zu pen? 'Zweck, ' das Unthier,' .das ' die n trinss 'nt hrlrt .rt-1 v?'& 17 -PL i?--r ben. Als du Finsterniß vorüber war, i I. ' V er . il J . ? ' kamen Dir canoarinei? ryieoer yeroor, ri V r.r - i rr . wieoerySilen oleezoe eieinyme rmr zu Anfang und - beslückwß'nschten dann gegenseitig zu dem gutk Elfslae. cn . t . nrn ! v iöti oen lliiiarmanoarinen ging es ebenso zu. ' Ein Buchdrucker Namens Schneidereit ist zu Fuß von Calcutta nach Rathenow gewandert. Die Lei dtnsaechMe des Mannes, der in 5?ol ge . schwerer cHÄsglsschläge' Indien den Rücken gekehrt hat.' iff' folgend ts -'. nij rn. . m aore löv IN enm geooren, ist Schneidereit' als ' Z.' " 1'2jährigeZ Kind 4 naif Austsgllen mitgenommen und dort erzogen worden' ''W Auni Jghx'e 1889 hat . er in ' verschiedeneij Städten sss . Vuchdrucker'7 'gearbeitet, sich dann ein eigenes Gkfchäst Mep bourne gegründet und verhetrathtt. Im Besitze eines Vermögens entschloß er sich 1891, mit Frau und Kind nach Berlin überzusiedeln;, -auf der'.Fahrt voji . Australien nach Calcutta wurdk aber 'der Dampfer während 'eines Ge vitterö 'durch einey Bljstxahl oetrof,
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ÄlONrrllctdeN 3ci Jabre litt ich an einem Magenleiben, icb gebrauckte iXi. mehrere Aerzte, aber ohne Erfolg, wurde jedoch durch den Gebrauch von Dr. August König's Hamburger Tropfen wieder vollständig berge-pellt.-Bextt)a Woolfe. Stockton, Cal.
Blutkrankbcltcn. iunc c($ter Elfe an Hautausschlsg. die MuH,tutu. epe cl3c con Blutunreinigkciten waren, ich probirtk verschiedenes ohne Erfolg. Als das erfolgreichste Heilmittel erwies sich Dr. August König's Hamburger Tropfen.-G. F. Engelhardt, Jeffersonville, Ind. Underdaulitkkcit. .Seit längererZeit litt ich an UnVerdaulichkeit, keines ber angewandten Mittel wollte mir belfen. bis ich Dr. August Konig's Hamburger Trovfen nabm. Diese Tropfen stellten mich in kurzer Zeit wieder her. Christian Leyhe, 2016 OrleanS-Straße, Baltimore, Md. ökö erleiden. Längere Zeit litt ich an einem Leberleiden und gebrauchte vie 7 1? ohne Erfolg, bis mir schließlich Dr. August König's Ha, burger Tropfen vollständige Heilung brachten. Frau Caroline Weise, 127 Lake Straße, Cleveland, Ohto.
fen, der sowohl seine Frau wie feint beiden Kinder tödteke und das Schiss in Brand setzte.' Sein Vermögen, ca. 23.000 Mark, das er in einer Brief, tasche geborgen, wurde ein Raub der Flammen. Durch einen wunderbaren Zufall wurde er selbst gerettet und nach Calcutta gebracht, woselbst der Mittel lose' eine Fußwanderung in die Heimath angetreten hat und durch Hindw stan, Afghanistan, Persien, durch die Türkei, Südrußland, Bulgarien, Ru mänien, Oesterreich-Ungarn nach fast zweijähriger Reise in Rathenow angelangt ist. Sowohl von der betreffen den Dampfer-Gesellschaft als auch von den deutschen Consulaten wurde die Wahrheit des Geschilderten bestä. tigt. -Schneidereit hat übrigens in Rathenow Condition in einer dortigen Buchdruckerei gefunden. Orang K ya h, welcher den Aufstand in Pahang gegen Ende des Jahres 1891 leitete und später in die Acht erklärt wurde, ist jetzt wieder aufgetaucht. . Der ehemalige Jnsurgentenführer hat die Polizeistation in Kuala . Tembeling ' niedergebrannt. Vorher 'tödtete er neun Sikhs und be mächtigte sich aller Waffen und Muni, tion, welche er aus der Polizeistation vorfand. Seitdem soll er mehrere Boote geplündert haben. Die Regierüng hat 60 Sikhs nach , Pahang ab gesandt, und den Präsidenten in Se langor angewiesen, 100 Leute an die Grenze zu senden. Einen blutigen Verlauf nahm das Kriegerfesi in dem Eifeldarf Butzweiler unweit von Trier. Zwischen mehreren Burschen entstand auf dem Festplatze Streit. Eine Frau, die zwischen die Streitenden trat, um ihrem Sohne zu helfen, erhielt von tU nem 22jährigen Burschen einen Messerstich direkt in's Herz, so daß sie so fort todt niederstürzte. Der Bankier Wilhelm Maas in Mannheim- wurde wegen Bankerotts und Differenzspiel zu 2 Jahren Gefängniß abzüglich 4 Mo nate Untersuchungshaft, .Dr. Max Maas zu 1 Jahr 2 Monaten, Eugen Maas zu 8 Monaten Gefängniß verurtheilt. Von der Anklage der Untreue und der Unterschlagung wurden sämmtliche Angeklagte freigesprochen. In hie NniversitÄtsfilinik zu Halle wa? ein junger sozialvemokratiscyer Vlrdelter als Kranker aufgenommen worden. Als Ldktüre hatte sich der Kranke Bebel's Buch Die 'Frau und der Sozialismus" mitgebracht.. Er wurde aufgefordert, das Buch herauszugeben,' da derartige Schriften in den königl. Krankenan. stalten nicht gelesen werden dürfen. Auf die entschiedene Weigerung deß Mannes, das Buch abzugeben, wurde seine sofortige Entlassung angeordnet. ' Bei Pelplin in WestPreußen wurde eine größere Grabstäjte beim Abtragen eines Hügels entdeckt,' Man fund 15 Skelette mit zahlreichen Schmuckgegenftänden aus Bronze und Eisen sowie Perlen aus Thon und Bernstein. ,Die .Jundstücke sind römischen Ursprungs, offenbar als Tauschgegenstände nach dem Norden gebracht. In Brixen erschoß sich der 67jährige Artillerieoberst Johann Stingl aus Wien mit einem Militärrevolver. Der Unglückliche war einen Äa zuvor angekommen, urn Hilfe für ein Äit Asthma verbundeyes Herzlei? den zu suchen. Abends vor der That war er sehr erregt, schrieb mehrere Briefe und scheint dann in einem An.fall ; von Trübsinn und Beklemiiuna die That verübt zu haben,. " ' Wedenkpsk Sie, daß die Wisconson Central Babn unbedingt daö Zutrauen beS Publikums M Ji dikMulSrfte ttiic zivilen yicsgo,' Mmauree, St. Paul, MinneapoliS und dem Nordweften ist und fernerhin als die Pullman Linie zwischen Chicago, Milvaukee, Ashland, Duluth'und den Plötzen a VuderjorVee angesehen wtv Bedenken Sie ferner bah hit 5! eonfin Central die bedeutendsten Punkte in Wiöconsin berührt, mehr Geschäftsplatze erxeiSt ?! irgend eine andere Linie im oroveSen. das der Sveise wägpn feiyxxapsgestatt jß asS irgend einer ver auoeren iNleg.' ' Für weitere Auskunft als, Raten, Routeu, wenden Sie'.fich an. den nachften Ticket Agenten oder an. Jas. C. Pond,'Gen. Pass. Agent, ' Milwaukee WiS. ÄaH -Materigl. :;;',:;..T,P.8MiTHEll. ' HIndler in tetdach.Matertal, 1 unb z pi tkttdH oft, wasserkichte heettng. fruer. fefte phait.Jtlz. rrohpappe. Dach, und Vif tall.Sarbtö :c.' Office: lff,' Mary. ldtrke Xtltrtnij,l.. ' . D a ch d ecke r e i. , .Kähtae unb verantwortliche DaSdeer. Sie däch, Trinidad und ilsoaite pl,alt.DScher. Nlle Arte ,pisitioIDächer mit bestem Ufa tertal. Office : , . Äo. ie9, vard : 180 W. Marylandftr.
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Die
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