Indiana Tribüne, Volume 17, Number 293, Indianapolis, Marion County, 12 July 1894 — Page 1
& i5 5V n lesen Sie die Offerte der Tribüne" für die M-tasfc Forisolios ! WH x JW ' 12. Juli 1894. r p st ic fr K0 ' Y A ,1 A V VIII Tribüne Coupon für die Wi-kWliiiigPcÄs! n U w w V l w y . y yy U Jahrgang 17. Office : No. 18 Süd Alabama Straße. No. 293 Indianapolis, Indiana Donnerstag, den 2. Juli J89$.
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Indianapolis, den 4. Mai 1894.
Vnkeiben Bereinigten Staaten BondS Stadt Indianapolis, Marion und andere County Baar an Hand und in Banken (Gold $S41,000 Bond.Prämien Gewölbe, Geldschrank und Möbeln k EmgezahlteS Kapital chu mdS. Natnalbank-Noten ,m Umlauf Depositen r ' John P. Frenzel. Präsident. O. F. Frenzel, Phönix Garten Während der Sommermonate findet in diesem geräumigen schönen Vergnügungslokale jeden Donnerstag Abend ein großes Instrumental-Konzert Eröffnung ! 3TairviewPark Es wurde eine Küche einzerichtet und Frau Sherman ist vorbereitet Besucher zu bedi.'nen Auch wurde am östlichen Eingang zum Park ein Plaz eingerichtet, wo Pferde angebunden werden können id wird dafür nur der nomi .c .:w ..e:i . V I nelle Preis von 5 Cents für jede in dem Gefährt befindliche Person gerechnet. Feine alte Weine finden Sie in bester Auswahl und jeder Sorte bei eüXcalb J2 Wein-Keller: $io. 33 Süd Delaware Str. Vttligsts Preise. Freie, prompte Abliesnunz nach aScn Stadttheilen. Telephon 1060. endefine Xly Qordial, iQ Ein vorzügliches Mittel UnVerdaulichkeit, Magenbe. gegen " .V ' ittden, La dZr.ppe ,e. 7.iir Erwachse, und kiiuder. . . l 4 I esnnder kür den kami liengebrauch zu empsihlen. gabri jirt von QZZ'S- xrouppsn, (Nacksolger von ffoepper TSatermann.) Wholesale-Händler in Whiskeys :c No. 35 Ost Marvland Straße. ' ' r I I i allen ptl,kn und seinen Wtrtß. f4aiun Ijibtn. (meinen Gönnern und dem Publikum il im AUgeu:eimn,ur achricht, daß - . , ich wein "Wein Emponum" im a".ttscben Style hergerichtet habe und alles aufbieten werde, meinen Kunden d . Aufenthalt in merrem Vocale fo ange. mom wie möglich zu macben. Wie bisher. iup w wu) i . ' . I ertnt nur echte und reine Mine verrausr. Um freundlichen Zuspruch bittet ergebenst, A CJrTmll ÜUl. Ä. ÖWiiUllWiij No. 106 U. 198 N. Mer. Str. LULö GFTIHäXni 7 1 A tA-ä 5WjVHWHHtVff Office : 26 Süd Telawar-ftr. im. W2. 124.12?. 129 Dstiemr Tslephöä ?1I. Oen Taz und aqit. , . ' .
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588,261 35 250,000 00 Bonds 586,156 40 00) 994,300 45 113,500 00 18,000 00 $2,450,218 20
Passiva.
' 225,000 00 1,838,409 67 Otto N. Frenzel, Kassirer. Asfistent - Kassirer. f . f f i EOllONeUeS. Zm Allgemeinen haben die ocuicgaincniamcgcn scnungcn besseres Verständniß für die Wirthi. . it i !. 'ri n -ii . I . schaftliche Lage als die anglo.amerikanischen. Aber es giebt auch unter ihnen welche, die mit den dümmsten der letzteren wetteisern. EineS derselben ist das Cincinnati Volköblatt". Man erwartet von emem solchen Blatte natürlich nicht, daß eS auf Seite der Arbeiter steht, denn dabei ist nichts zu verdienen. Aber man konnte von einem solchen Blatte doch wenigstens erwarten, daß es die Seite des apltalö mit Verstand vertheidigt, jedoch eö ist geradezu erstaunlich, welchem Un sinn man da begegnet. Nun kann eS unS ja ganz einerlei sein, was das Cincinnati Polksblatt schreibt, und wir können den Zlledakteur jeneS BlatteS auch nicht klüger m k,,-,n-t i,k5 Zknlichen Argumenten so oft, dah es sich U ö 1 ' ' I wohl lohnt, einzelne derselben etwaö näher zu beleuchten. Z B. Ein famoler Menschenkenner dieser Debs ! Nach seiner Ansicht muß man das Publikum maltraitiren, um seine Zuneigung zu gewinnen. Selbst, wenn die Zuneigung deö Publikums, d. h. daS waS daS Volksblatt" unter Publikum versteht, auch Hrtrn rtf?nrtsttt tiir flflft tu f viii uttiiiM vii -.wv.w I" Tl 1 V'' ' ' ' ' I ilZUSte stfif fl,Af P. "u"" -"v? -fr .v.. von Vanderbilt, Pullman und Konsorten läßt sich dieses Publikum geduldig malträtiren und nimmt doch deren Seite. Ferner : Der Streif gegen die Pullman's r i r i . c .... I galie gewouneiz weroen runnen, wenn . als-YI?s,-it-? in dn N-r-iniaten Staa-I : : r , : l ; v, : e " fcu iup üciiiuici yuiicii, ,ütlu inm afi.:x r.t.: v:. ,..n. ... iw.u ,t nie fttu..iuuV 1H IC 11 I 9ul I a, in ungeiayr eoen,o, wie wen a ... . t r . man der großen Hitze Einhalt gebieten TU Z.JL' QP P. : Tage Sonne auslöscht, d. h. daß VäS j7' L.;f. . v.i..x v.t e . 5. 11 ? . V. . Mr : V1 . ... r'Z r. . v 0 7 , T " oes roenerrampses, oap oie eruattnisse Millionen von Arbeitern stets aufs Pflaster werfen, und daß die Steflen von Streikern neiff rasch wiev. cr.i.i . v ; A.a !rn:. per oeseKi xrvrnnnrn. uv u
gerade, wa? die Streiks so oft vtr- zwei weitere Züge zum Entgleisen g?gehlich macht, und die Streiker zur ' um . . m- la -
Verzweiffung und zu Gewaltshgt.cn treibt. Per Streik hatte npch v;el r t. einsamer oaourq gewonnen wctofn. xgnnen, daß alle Bürger der Per. etaflten verpflichtet hätten, fortan ... m..' ck. r... .t m üli uwn uu m u uiui uvyia über diesen Porschlag auch nur ein Wort zu verlieren. Das Volksblatt sagt : ,Die Arbeiter scheinen nicht zu ahnen, daß die Ausrechterhaltung, wir können sagen Seiliabaltuna der Konttakse'der Grundstew'jeder gesellschaftlichen Ordnung ist, die sich über daS Alvequ e.iner ndMer-Horde frhebs, ' m t r j er n c UNS lßivn einer solkyen Ist ein Zvefzanv ohne Jnnehaltung gewisser kontraktlicher Verpflichtungen nicht möglich." Ach ja, die Heilighaltung der Kontrakte. Aber eS giebt Kontrakte, welche von den Gerichten trotz der Gefahr in daS Jndianer-Sordenthum zu dsal len, trotzdem für ungiltig erklärt wer-S-solche, wobei sich die eine l . i.i t.CV.l V t ipanet umcr "auress oejino, o. 9.
unter Zwang. ES kommt nur darauf und mit anderen Beamten von Arbeian, daß die RechtSauSlegung dem , terorganisationen. ES war dies bloß
Zwang der wirthschaftlichen Verhältnisse dieselbe Bedeutung beilegt, wie dem physischen Zwange, und man wird von der Seiliabaltuna der Kontrakte ganz andere Begriffe bekommen. Den größten Blödsinn aber liefert daS Volksblatt in folgendem Satze : Allein wir sind auf der anderen W -isäi,k,n,n Anssüt. dak V i V Vfr -'- . . . c ' .or. " repuviiraniiqe rgierungivrm nur gewinnen kann, wenn nach dem Beispiel der auSaestorbenen MonarU(n 9ßcng" die volkswirthgrfl m5 m M Par- . ' " ' Die ganze Weltgeschichte dreht sich um (Zxunde genommen um wirthschaftliche Fragen, sie sind der Inbegriff aller Politik, daS Parteitreiben ist . .. bloß die äußere Form, denn du Par.tn . .! itfX.sl I leien ouoen naz aus runo nmucgajilicher Interessen. Jener sentimentale IdeaUSmus, daß Die Politik sich um abstrakte Ideale kummern muß, ist einfach eine Narrheit, und eine Bummc v.: v ...... a.f. V. ucu uuciiviciii, vcini ci vu ganzen Weltgeschichte in Widerspruch. Der Kampf um die Freiheit selbst ist ?flmbf um matttittle Güter, denn die Freiheit ist. kein seWehenoer Be- ? rudern richtet sich nach den . i . . , . M wirthschastlichen Z. ständen. Wir leben in einem freien Lande sagt der Eine, und der Andere glaubt, daß wir keine Freiheit haben. Dabei dreht eS sich bloß um wirthschaftliche Dinge. Diese allein bilden den Inhalt aller Politik, Un0 sie dem Parteigetriebe fern halten mtn ist ebenso, wie Feuer machen wollen auS Dingen, die nicht brennen. r r . rIN(ri(zesz Inland. öSctterauSsichten. Schönes Wetter heute Abend. EtwaS kühle? morgen, vielleicht lokaler Aus Kalifornien. San Francisco, 11. Juli. Bis jetzt ist eS den Bundestruppen nicht gelungen, die Cisenbahnblockade zu heben. Die Streiker weichen zwar zurück, aber sie führen ihre Drohungen im iseyelmen aus, eoen offenen Kampf vermeidend. Unter dem Schutze der Truppen wurde ein Zug von Saramnto abg?rr r rs. r V t i (n.AhiiHitiH Wiitunn lrttit II"1 "ü1" ' 0Mß VC(CIVr IUCIHU19 UIIUIIV CiVClUdl . r.sk.. : im Äif-v würde. Sine Stunde später kam die Nachricht von der Entgleisung des ZugeS. Andere Züge wurden unterwegs ausgehalten, uyd 'ein weiterer 'Versuch, ,. f. lassen, wurde nick ae- " 1 j ii ' w . . ...... . . . imvtim.w m . ,,s,.,.. m,fA,wI.L. k,rlan. t -i-- . Sanenen waren aus eine Strecke liftM me fiiinhrf 116 fftf rtmrtAf vv" (JK B-"T" kamattd. und rnebre Waaen nr.rien stn ytT Stell- um Der Soko. Motivführer und drei Sqldaten fanden Mi ii" c?nS 11mV ; alwrtn Uokt lhkkN 4 0d, UNd Vltt SoldatkN 0 wurden schwer verletzt. Die Beamten der American Railway Union erließen ein Zirkular, worin sie jhr Bedauern über daS Vtzrko.qimmp auöfprecheff, und sagen, daß die Union für dergleichen nicht verantwortlich sei. In der Näbe von Oakland wurden - verhindera. ' ..... Der Generalstreik ist noch nicht eingetreten. t , ... 9 v u y u, u. uu. t irjx. cwt.i, forverung un jummuiajc wrocuer Chicagos und an die Knights of Labor die Arbeit einzuftellen, ist soweit nur wenig befolgt worden. Die Führer meinen jedoch, daS würde noch kommen, und Sovereign sagt, daß der Ausstand der KniabtS ok Laoor bis iüm' Samstag wahrscheinlich ein vollfdigft sein werbe. ' PiS"jetzt find folgende UnionS an I w. . Ä ykn Vlreik gegangen: Zvcaier Mafchinen-Holzarbeiter S00, Hobel mühlarbeiter 800,. Vergolder 240, Wagenarbeiter 700. Die Plumberk haben den Streik abgelehnt. Die Bauarbeit tierden wahrscheinlich noch vor Tainstag an den Streik gehen. GomperS kam heute Abend hier an und hatte eine Unterredung mit den Im x r. . . X' r .. . jocamren ver -igpograpQxcai union
eine Vorbesprechung, die eigentliche Konferenz wird morgen stattfinden.
-.O Briefe und Papiere zurückgegeben.. Chicago, 11. Juli. Richter Grußcup ließ heute Debs und den DistriktSanwalt vor sich kommen, tadelte es, daß man DebS' Briefe und Privatpapiere genommen und ordnete die sofortige Zurückgabe derselben an. Bloß die Bücher und Protokolle der Railway Union wurden behalten. Eine ähnliche Depesche sandte BundesGeneralanwalt Olney an den DistriktsAnwalt, die Zurückgabe der Papiere anordnend. 9DieSituationinHammond. Hammond, 11. Juli. Die Streiker haben ihre Operationen nach der Umgegend verlegt. Der Sheriff berichtete, daß in dem Orte Whiting Unruhen ausgebrochen seien und zwei Compagnien Miliz begaben sich dahin. Mehrere Bundeömarschälle waren davongejagt worden. 3n vergangener Nacht wurde wieder ein Versuch gemacht, die Brücke über den Calumet River zu verbrennen, was aber durch die Wachsamkeit der Soldaten verhindert wurde. Ein Boot kam den Fluß herab, in dem sich drei Männer befanden. Diese versuchten, die Brücke anzuzünden, die Ssldaten derscheuchten sie, konnten sie aber nicht verfolgen, da sie kein Boot hatten. Einige Schüsse wurden nachgeseuert, trafen, aber wahrscheinlich nicht. Der Mörder Prenderaast. C h i c a g o , 11. Juli. Die Anwälte deS Mörders Prendergast machen noch verzweifelte Versuche, ihren Klienten zu retten. Herr Darrow ist heute nach Springfield abgereist, um wenn möglich den Souvernör Altgeld zu deranlassen, den Mörder zu begnadigen und die anderen Advokaten haben sich um einen HabeaScorpuS-Befehl an die BundeSrichter gewandt. Zwei der Richter haben daS Gesuch abgeschlagen, der Richter Großcup hat aber schließlich eingewilligt, die bezüglichen Argumente der Advokaten morgen, Donnerstag um 10 tthr, anzuhören. Prendergast war in schlechter Laune, als ihn der katholische Priester Barry im Gefängniß aussuchte. Er erklärte, daß er von keinem Priester etwaS wissen wolle, überhaupt in Ruhe gelassen zu sein wünsche. Später sate er : Diese Leute bleiben fern, bis sie glauben, daß daS Ende nahe sei, dayn aber kommen sie herbeigelaufen, um ihren Aath aufzudrängen. Ich brauche deren Zuspruch nicht." -- ttSlqyd. Die Eh o I e r a. Wien, 11. Juli. Die Cholera greift in Galizien und in der Bukowina immer weiter um sich. Während her letzten drei Tage sind zwanzig neue Nlle berichtet worden, von welchen elf einen tödilichen Ausgang genommen t)aben. DaS Erdbehen in Konsian t i n 0 p e l. Konstantinopel, 11. Juli. Vier neue, ziemlich heftige Erderschüt gerungen haben heute wieder Entsetzen lnd Verwirrung unter die Bevölkerung gebracht.- Eine große Anzahl Häuser ist bereits gestern während her Nacht eingestürzt und heute ist auch der große Bazar im JuwelierS-Viertel eingestürzt. Die Kaufleute entflohen entsetzt inS Freie, ohne sich um ihre werthvollen Waaren zu kümmern Viele Ladenbefitzer wie auch Passanten wurden unter den Ruinen begraben. ES ist zur Stunde unmöglich, die Zahl der Getödteten und Verwundeten anzugeben. ($8 ist aber bekannt, daß r m . 1 1 tm e rv . r t yls leg! sllNs oore augesunoen UM wenigen? s uner cen iV? araven Wrdeq iZn.o. Ple Regie Zahaksairik und andere Gebäude in Djouvali sind stark be schädigt worden und mehrere Personen sind in jenem Quartier um's Leben ge kommen. Sehr stark wurden hi; schütteruuen auf den Prinzen-Jnseln verspürt und der dort angerichtete Schaden ist sehr bedeutend. 3n Prinkipo wurden die orthodoxe Kirche und vl;le egnte. hser und Wllen zerstört. In Galata sind, soweit die biß jetzt
bekannt ist, zehn Personen ums Leben
gekommen und der Schaden an Eigenthum ist dort ein ganz bedeutender. In dem Orte Stefano ist die katholische Kirche und das Kloster eingestürzt und elf Personen wurden unter den Ruinen begraben. Nach Sibirien. Warschau, 11. Juli. 160 der 240Personen, die am 2ö.April hier verhaftet wurden, weil sie sich an der Straßendemonstration zur Feier deö hundertsten Jahrestages deö AufstaudeS von KilinSky betheiligt hatten, sind auf zwei bis fünf Jahre nach Sibirien verbannt worden. Unter den Verurheilten befindet sich auch der Redakeur Potocki, deö unterdrückten GoöS". Achtzig der Verhafteten wurden freigesprochen. Mord. .lvinnie" Smith, ein junger : Müßiggänger ersticht lveston B. Thomas. In der Morgue von Kregelo, Son k Jrvin liegt auf der Bahre kalt und tarr drr Leichnam eines Mann s, den der meuchlerische Stahl in der Blüthe einer Jahre so plötzlich dahingerafft hat. ES sind die sterblichen Reste von Weston B. ThomaS, einem hervorragenden Bürger von Anderfon, Ind. und Sekretär und Schatzmeister der American Wire Nail Co. zu Anderfon, und all fein Reichthum, der aus $500, 000 geschätzt wird, kann ihn nicht wieder inS Leben zurückrufen und der ungen, trauernden Gattin ihren Gat en wiedergeben. Thomas befand sich seit gestern in der Stadt und hatte, selber ein vasfionitter Sportsmann, die Bekanntschaft deS professionellen Baseballspieler D. C. Lynch gemacht und beide hatten dgnn eine Spritztour nach dem übelberüchtigten Brighton Beach gemacht. Daselbst ging eS natürlich hoch her. homqS spendirte sehr freigebig und ward mit der Zeit recht angeheitert. Gegen 3l Uhr heute Morgen langte ebendaselbst Winnie Smith an, derjenige der in dieser Tragödie jedenfalls die traurigste Rolle spielt.. Er war gestern Abend mit der notorischen Prostituirten Myrtle Oherturf, aliaS 'Wallace im Wagen aufs Land gesahsikn Ud kehrte um die angegebene Zeit in Brighton Beach ein. Als er daS Gastzimmer betrat, wurde er von der lustigen Kumpanei gleich mit Hallo e.mpiaugtn und ThomaS forden Eintretenden aus, mit ihm einS zu trinken. Ich trinke nicht mit Jedermann", war mit Antwort. viadi der übereinstimmenden Aussage entwickelte sich zwischen Smith und Thomas nun rine kleine Kabbelei, doch niemand dachte, daß daraus etwas Ernstes entstehen würde. Schließlich wurde Smith, der ebenfalls sta;k betrunken war, ndgreisiich. Beide stürzten auf die thür zu und gerade vor derselben fiel ThomaS von mehreren MeFerfttchen deS wie rasend um sich stechenden Smith getrosten zu Boden. 3n fünf Minuten war ThomaS eine Leiche. Ein Stich hatte hi; große Halsschlagader, getraffeu und der Ge t.ryfjene starb an dem Blutverlust. Zwei andere Messerstichwunden besinden sich an der linken Lende und an dem rechten Handgelenk. Sämmtliche vier Augenzeugen, der Schankkellner Frank Hunt, der Kutscher Harry Whit man, der Pianospieler Geo. Sluß und der Baseballspieler Lynch, behaupten, daß SmithS Handlungweise durch nichts gerechtfertigt werden kann, da ThomaS seinen Gegner stets zu beruhten, schth. Smity sprang dayy in den Wagen zu d$ra. Mädchen und fuhr davon. Nach einer halben Stunde gegen 4& Uhr kehrte er wieder zurück und erfuhr, daß er ThomaS getödtet hatte. Man meldete den Vorfall teletzhoniscH der Polizei und um t HO Minu ten fand ayt, Iplaun daS Pärchen in Proad Aipple und arretirte beide. Segen 10 Uhr langten die Beamten mit dem Paare auf dem Holizeiam ni f an. muy un? 'caocyen, e.ly. büblüeA Lärvchen von 10. Jahren, die. . '.-.'.-' wegen Prostitution, eingeschalte! wurdr, waren Beide. uU und übe staubig. Letztere erzählte, sie wisse vyy
; Hiesiges.
dem eigentlichen Kampfe der beiden
Männer nichts, da sie draußen blieb und das Pferd hielt. Sie behauptet jedoch, daß Smith von einem Manne, vielleicht Thomas, verfolgt und ge schlagen wurde, und daß dann Smith den Schlag zurückgab, wovon derselbe stürzte. Smith weigerte sich irgend welche Aussage zu machen, da er noch zu benebelt sei. Er war sehr nervös. Er verschaffte sich Duncan & Smith und Spencer & Van Vorhis zu Anwälten. Da diese ihm gerathen haben, mit Niemanden über den Fall zu sprechen, st er in seinen Aeußerungen sehr zurückhaltend. Er ist ein Maun von 25 Jahren, bartlos, mit Zügen die man nicht gerade alö edel bezeichnen kann. Er hatte mehrere Kratzwunden im Gecht und am linken Ohr, so daß die Stecherei doch wohl nicht so ganz ' unprovizirt kam. Smith ist Leiter der Jndiana Elecrotype Foundry und erbte von seinem Vater, dem Anwalt Ebenezer Smith, der vor langen Jahren starb, $60,000Er erscheint bei der Affaire nicht im allerbesten Lichte. Es ist Thatsache, daß er sich einem sehr lüderlicben Lebenswandel ergeben hatte. Unter den Prostituirten wegen seiner Freigebig. keit sehr beliebt, gehört er zu der Sorte ' jener jungen Müßiggänger, die durch bekannte Prachteremplare unsere Straßen verzieren hilft ; Menschen, welche ihres jämmerlichen Daseins halber zu bemitleiden find und deren Existenz so nothwendig ist, wie die einer Katze oder eines Hundes, denen nan einen Stein an den Hals bindet und sie ersäuft. . M Der Streik. Die örtliche Streiksituation hat sich gegen früher nicht geändert. Die Big Four Co. sendet immer mehr im Osten angeworbene Streikbrecher nach Mattoon und gestern verkehrten auf der südlichen Strecke schon mehrere Güterzüge. Die in Terre Haute stationirten Hilfsmarschälle wurden fast alle nach Brazil geschickt, wo die Situation jetzt ernster zu werden scheint. Auf der Gürtelbahn ist alleö wieder vollem Betriebe. 738 WagonS in wurden gestern befördert, darunter 248 mit lebendem Vieh. Gestern konnte noch eine Lokomotive mehr bemannt werden. Sicherlich leset Ihr die in dieser Zeitung veröffentlichten Zeugniße betreffs Hood'S Sarsaparilla. Sie bestatigon über leben Zweifel hinauS, daß Hood'S kurirt. '.. Verstopfung und alle Leberleiden werden durch H 0 0 d's P i l 1 n geheilt. WO Gestern Nachmittag wurde aus dem Platze, wo früher das alte Ausstellungsgebäude stand, unter entprechenden Zeremonien der Grundstein zur vierten Presbyterianerkirche gelegt. WO Ein bei der Klempnerfirma Pawmann & Thompson in Arbeit stehender Bleiarbeiter, Namens Van Grimes, wird von N. JndplS auS wo er wohnt, al$ vermißt gemeldet. Frei tag hat man ihn zuletzt gesehen. WO- Die Negerin Nora Earter verschluckte gestern Abend eine 10 Ets. DosiS Morphium, erreichte aber ihre Absicht nicht. Sie brach aus der Straße vor Henry Tutewiler'S Wohnung, 401 N. Mississippi Str., zusammen und dieser ries einen Arzt und später daS Diöpensarium zur Hilfe. Da sie sich weigerte, Name und Wohnung anzugeben, brachte die Ambulanz sie nach dem StationShauS, aber hier weigerte man sich auch, sie aufzunehmen. Zuletzt wurde sie als Nora Carter ideutisizirt und nach ihrer Wohnung in bei Nähe von Nortfc und JllinoiS Straße gebracht. WO Der Mann, welcher auf dem Cisenbahnzug erkrankte und am Montag Nachmittag im St. Vincents HoSpital starb, wurde nun positiv als Emil Gillman identißzirt. Er ist ein Mitglich Ut Smoker Merchandise Co. von Urkadelphia, Ark." und befand sich auf einer Besuchöreise zu seine, 76jährigen Mutter, die inMamarnack, N.J., wchnt.. Sein Bruder Dan. Gllman von Arkadelphia. Ark. unk I. E. Schrenkeiser von 9iew Äork. sein Schwager., kaun hierher und nahmen die Leiche mit. Gillman strb an BlutVergiftung, herbeigeführt durch daS Aufbrechen eines GefchysürS in der Seher,
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