Indiana Tribüne, Volume 17, Number 291, Indianapolis, Marion County, 10 July 1894 — Page 2

Jndianä Tribüne.

Erscheint Täglich und OonntagS. Tie tZgliche.TriSüue'koprt durch dk TrSge, SentI per oche. die GonntaaXl6üne e Sem J per Woqe. Beide zusammen IS Leu: bet ii SentS perMonat. Per Post lugefchlckt in Vor. bezahlung tfptx Jahr. Ossice : No. 18 Süd Alabama Str 3 ,dianapoliö. 10 Juli 1894. lOrigwal-Torrespondenz.) Streiflichter von der Gartenstadt. Chicago, in zugebundener Zeit. Das Chicagoer Publikum ist bis jcht der Haupt-Prügeljunge des BahnVoycottkrieges gegen Pullman gewesen. Fürchten Sie nicht, daß ich Jhirrn LeitartiklerConkurrenz mache und mich auf das hohe socialpolitische Ließ s:tze. Aber einige Seitenbilder vom Regime des Königs Boycott dürften auch Sie interessiren. Als der große Eisenbahn-Boycott noch nicht einmal angefangen hatte, sondern erst angekündigt war, da war hier ein lehrreiches Schauspiel zu beobachten. Obsthändler, Grocers, Cismänner, Fleischer, Milchhändler n. s. w. plärrten schon im Voraus den Hausfrauen und Männern die Ohren voll und benutzten den erst bevorstehenden Berkehrs-Boycott massenhaft zu sofortigen Preiserhöhungen und zur Entschuldigung für alle möSlichen niederträchtigen Unterlassungssünden! So wurde dem gartenstädtischen Publikum, wahrscheinlich damit es nicht auf einmal ein zu großes Gruseln kriege, die Hölle schon vorher eingeIjeizt, während gleichzeitig ohnehin die Sonne ihre glühendsten Pfeile niedersandte und das Wasser spärlich in den Röhren rannte. Selbstverständlich stiegen die Preisthermometer erst recht toll, sobald der Boycott zur Thatsache geworden war. Und bei alledem soll der Mensch noch Philosoph bleiben! Cs ist beinahe ein Glück für das Chicagoer Publikum zu nennen, daß es, schon lage ehe König Debs sein Boycott-Regiment antrat, von Aerkes und anderen Konigen fast schon so weit in der Geduld czeübt worden war, wie ein indischer Brahmine. Nur die spitzen Nägel fehlen noch, auf denen sich manchmal die Brahminen barfuß bewegen oder gar mit bloßem Rücken wälzen sollen. Doch halt! Die Beschaffenheit der Trottoirs in vielen der belebtesten Straßen, z. B. in der Clybourn Ave., liefert auch zu dieser Büßerdisciplin eine Art Seitenstüu. Massenhaft ragen dort spitzige 'ägel aus den krummen Brettern hervor. welche meist das Trottoir bilden, und sind sogar dem mit guten Schuhtn Versehenen, oder wenigstens sei' nem Schuhwerk, höchst gefährlich. Mit Freuden habe ich wenigstens wahrgenommen, daß die hölzernen Büner-Trottoirs langsam, s c h r langsam sogar, aber sicher aus der Gartenstadt verschwinden. An neuen Straßen, an Straßenverlängerungen wird fast nirgends mehr davon Gebrauch gemacht, und auch in den aliin Straßen finden sich immer mehr Häuserbesitzer, welche bei Neubedeckungen der Bürgersteige Steinfliesen vorziehen. Zum Gluck wirkt nicht blos das böse, sondern auch das gute Beispiel einigermaßen ansteckend! Wenn in einem halben Jahrhundert wieder einmal eine Weltausstellung in Chicago thronen sollte, so werden die Gäste, auch wenn sie die 190 Quadratmeilcn der Stadt oder Gott weiß, wie viele es dann geworden sein werden nach allen Richtungen durchqueren.wahrscheinlich keine Spur mehr von dieser infamen hölzernen Großdorf-Misere vorfinden, welche die Ratten und anderes Ungeziefer so zahlreich herbeizog und die Sommer Hitze nicht erträglicher macht. Es lebe der NeuPariser Fortschritt! Da ich doch soeben die Weltausstelfcina, in den Mund oder in die Feder genommen habe, so will ich auch nicht qanz unerwähnt lassen, daß die Ge schäftsbücher des verflossenen Völker Jahrmarktes jetzt so ziemlich abgeschlössen sind, und man zetzt auch ye nau weiß, wieviel in den WeltauZstel lungs-Säckel von der großen Armee der Concessionäre qeflossen ist. Cs sind dies im Ganzen nahezu vier Mil lionen Dollars, und der Löweniatheil ist vom Midway Planance gekommen. Löwentheil" ist bildlich und auch wörtlich zu nehmen: denn es sind da runter ja auch die Einnahmen-Pro-cente von dem famosen Hagenbeck'scken Circus, welche allein $125,000 betragen. Noch eine Kleinigkeit mehr.näm lich nahezu $128,000, ist vom Ferris Rad eingegangen. Das Deutsche Dorf" hat nahezu $115,000, und Alt Wien über $96,000 geliefert. Alle diese Attraktionen hat aber die . Straße von Cairo" mit über $153, 000 geboten . Das hat der Orient mit seinen Geheimnissen gethan. Diese und viele andere Zahlen, können Ihnen eine beiläufige Vorstellung davon geben, welche colossale Summen im Ganzen an diesen verführerischen Orten hängen geblieben sind, während die Concessionare fast ohne Aus nähme über die schauderhaft schlechten" Geschäfte klagten. Daß auch sehr viel Schmuh gemacht worden ist, brauche ich Ihnen wohl, nicht zu erzählen. Die Weltausstellungs Actionäre haben, wie Sie wissen werden. ihre lOprocentige Dividende nach langem Harren glücklich auch erhalten, und nur die armen franzosischen Aus steller werden wohl für alle Zeit ver gcblich auf die $75.000 harren müssen. welche sie für erlittenen Brand schaden mit' Recht beanspruchen. Es sieht fast darnach aus, als ob dieses Schuldzettelchen emen ewigen Schand fleck an der gloriosen Weltausstellung bilden werde. Fast hätte ich vergessen, Ihnen von einer großartigen Reform-Aera zu erzählen, in welche die Stadt der Winde mit dem -Beginn des neuen

Halbjahres eingetreten ist. Für da Chicagoer Postwesen ist nämlich eine neue Zeit angebrochen, welche Chicago zwar noch nicht zum achten Weltwunder machen, aber doch dem Charakter einer wirklichen Großstadt näher bringen wird. Nach den neuen PostVerordnungen ist das System freier Ablieferung der Postsachen endlich auf 147 von den 190 Quadratmeilen der Stadt ausgedehnt worden, während es bisher nur auf 63 Quadratm:ilen bestand (mit anderen Worten, die Stadt als solche kaum ein Drittel so zroß war, wie sie sich ausgab.)

Mit besonders stolzen Gefühlen in postalischer Richtung konnten daher die Gartenstädter heuer den 4. Juli feirn. der seme Raketen auch hier vielach wenigstens schon eine Woche vorauswarf. Freilich, vor der postalischen Bundesruine mußten sie gleichzeitig die Augen zuhalten. Außer der Vergroßerung des Freiablieferungssystems hat der resormlustige deutschamerikanische Postmeister schon eine Reihe kleiner Verbesserungen herbeigesuhrt. Aber trotz alledem, und irotz er Wettfahrten zwischen Briefträgern mit Bkycle", Hochbahn, Kabelbahn u. 7. w. laßt die schnelle und sichere Postbesorgung in der Gartenstadt lei der noch immer sehr viel zu wünschen übrig! Doch man soll nicht allzuviel auf einmal verlangen, und die neuen Reformen müssen Zeit haben, sich zu bewähren. Chicago hat sich nun tm mal, gleich jenem eitlen Frosch zum Ochsen, rasch zu einer Riesenstadt aufgebläht und muß nun zusehen, wie es die entstandene ungeheure leere Blase ausfüllt. Meine lieben, hochverehrten Freunde, die Chicagoer Stadtd'äter nämlich, haben merkwürdigerweise in der kitten Zeit verschiedene moralische Anwandlunqen gekriegt. Haben sie da u. A. eine Ordinanz gegen gewisse Sorten Clgaretten erlassen, worin sogar der Zucker neben anerkannt giftigen Stoffen als verbotenes Ingredienz prangt! Ich kin in dieser Frage der denkbar unparteiischste Mensch; denn für mich selbst brauchten überhaupt keine Cigaretten zu existiren. Aber die Geschichte kam mir verdächtig vor. Und wirklich entdeckte ich bald, daß hinter der ganzen moralischen Anwandlung weiter nichts steckte, als ern sehr wenig moralischer Pakt mit einem Tabakssyndikat! Wie Sie sehen, bleibt der Chicagoer Stadtrath immer noch seinen bewährten" Ueberlieferungen treu, ebenso wie die Chicagoer RechtsverzapferZunft, welche den Mörder des Bürgermelsters Harrlson noch immer wie einen Spielball zwischen Galgen und Narrenhaus hin und her wirft, wobei sich übrigens der Ball ganz vorzüglich befindet! I. R. Krieg un Jrieden. Die durch Könia Christian den Neunten von Dänemark wieder ak tuell" gewordene Frage der allgemein nen Abrüstung" und das damit in weiterem Zusammenhang stehende Renkontre zwischen General Galliser und Pascal Grousset in der französischen Kammer gibt einem Mitarbeiter der N. Fr. Pr. Anlaß zu längeren Meditationen über das Thema Krieg und Frieden". Wir geben hier folgende Stellen daraus, welche sich mit Gallifet, Grousset und Turpm's neuester Erfindung" beschäftigen. Gallifet und Grousset man glaubt sie vor sich zu sehen, zwei Männer von entgegengesetzten Polen kommend. grundverschieden!, und doch nicht unähnlich. Mit seinem Temperament wäre Gallifet in kleinbürgerlichen Verhaltnissen möglicherweise em Kommu nard, Grousset unter allen Umständen ein glänzender Offizier geworden. Die Eleganz der äußeren Erscheinung ist Beiden gemeinsam. Vor 25 Jah ren gigerlte dieser Grousset mit seiner schlanken, seinen Gestalt, seinem an stokrakischen, von einem wohlgestutzten Henriqultre-Barte, eingerahmten Gesichte wie ein Ausschnitt der neue sten Modezeitung auf den Boulevards umher, damals schon ausgelassen n seinen politischen Wünschen, ein Trabant Rochefort's, zum tollsten Fanattsmirs geneigt, m seiner äußeren Er scheinung aber stets ein wandelndes Kunstwerk. daZ die Mithilfe zarter rauenhande verrieth, ein Revolutionsgeck, ein jakobinischer Zieraffe, der Salontlroler des Radikalismus. Bon Rochefort bezog der feine Grous set seinen politischen Glauben, von Dusantoy die Hosen. Von dem Einen ließ er sich den Leib, von dem Anderen die Seele kleiden. Gewiß hitte er denselben Schneider wie Gallifet. und als er dann spater un Stadthause re gierte und mit den Genossen berieth, wie man diese vermaledeite Welt am gründlichsten zerstören könnte, hat er sicherlich eine bange Frage unterdrückt: wenn diese Welt zu Grunde ging, wer sollte ihm fernerhin die schonen Hosen liefern? Dabei war auch er nicht ohne eine gewisse Schneidigkeit und U wahrte angesichts der Gefabr eine stramme ' Haltung, Mit seinen schönen Hosen ließ tr sich an's Ende der Welt deporhren, und mit seinen scho nen Hosen unternahm und vollbrachte er in Rochefort's Gesellschaft die jvaghalsige Flucht aus den' Kerkern von Numea. Es sind zwei Arten wie Tzg und Nacht, dieser General und dieser ehemalige Kommunard, doch die vexwandten Zuge lassen sich unschwer ent decken. Drollig ist nur, daß in dem Zweikampf der General die Ansichten des Ko.mmunards vertrat und der Kommunard die Fechterstellung ein-. nahm, die eigentlich dem General ge bührte. Wenn dort auf dem aller äußersten Linksflugel schon die Erörterung der Abrüstungsfrage als Verbrechen gilt, wer wird künftighin dafür zu reden wagen? Und so wird denn das nordische Märchen wohl ein Märchen bleiben. Nur eine Hoffnung gibt cs noch: die neue Kanone des berüchtigten Erfinders Turpin, der nach 'den Einen das Melinit, nack An-

deren blo eine eigenthümliche Vcrwcndung der Pikrinsäure, nach einer dritten Meinung weder dies noch das erfunden: haben soll. Seine neue Katurnt ist der zur Maschine gewordene Geist der Vernichtung selbst, ein in der Hölle aebautes Ungeheuer, das automatisch arbeitet und blos zur Speisung der menschlichen Hand bedarf. Alles, was in der Schußlinie dieser natürlich drehbaren Donner-Bllchse liegt, fällt der Zerstörung anheim. Menschen, Häuser, Thiere, Bäume,

Wälder, Felder, nichts wird verschont. Zu zielen braucht man nicht, denn im Umkreis von zwölf Quadratkilometern wird ohnehin Alles getroffen, wenn das Scheusal zu speien anhebt. Man dreht eine Kurbel wie bei einer Drehorgel und alsbald fliegen Chrapnels, Haubitzen und Granaten ln facherarngem Todesregen nach allen Seiten. Was die sprengende Kraft wäre, weiß man nicht, wahrscheinlich wieder Pikrinsäure. Man denke sich das Ding im Herzen Wiens aufgestellt. Die Vernichtungsorgel fängt zu spielen an. und nach emer halben Stunde ist die ganze Stadt nichts mehr als ein wüster Steinhaufen, ein Leichenfeld. Es gibt blos einen Namen für solch ein Zerst'örungswerkzeug: der böse Geist wohnt in dem Rohr dieser Kanone. ihre Seele" ist das Bse selbst, es ist die Kanone Ahriman. Und Zarathustra sprach: Es werde nichts! . . . bum, bum . . . und es ward nichts! Nun, die Kanone Ahriman wird folglich auch den Krieg zerstören, sie wird den Krieg bekriegen und den Krieg oesiegen, denn gegen sie gibt es keinen Widerstand. Zu befürchten ist leider, daß auch sie blos ein Märchen sei, ein Märchen, ebenso wesenlos, nur etwas gruselicher als das nordische Abrustungsmärchen. Zählt, zählt, ihr arsw j . ii i n r r men Allorlllauver uno lau ni cyen Haarspalter, zahlt, daß euch die Augen brennen und die Fingerspitzen blu-. ten, zahlt, wie oft m diesen Dynamittagen daS Wort Friede" gebraucht, ählt. wie häufig in unseren pikrinsauren Zeiten das Wort Krieg" gesprochen und geschrieben wird ihr weroet nicht an s Ende eurer Rechnung kommen. Tyrannei und taatsbankerott i CUrUö Unter diesem sensationellen Titel bringt daS Berl. Tagbl." eine Correspondenz auS Mexico, welche die dortigen Zustände in den düstersten Farben wie folgt, schildert: Als vor nunmehr zwei Jahren ucy General Diaz zum vierten Mal, zuletzt gewaltsam, zum Präsidenten dieser unglücklichen Republik wählen ließ, sagten klarblickende Leute schon voraus, daß aus diesem Schritte weder für ihn. noch für das Land etwas Gutes herauskommen könne. Die Regierung hatte damals schon arundlich abgewirthschaftet. StetS umstellt von beutegiengen Politikern und Spekulanten, hatte sie sich in den letzten Jahren nur durch bestandige Anleihen halten tonnen, und eS war nur zu deutlich, dag mit dem Aufhören des Geldzuflusses ein Krach unausbleiblich sei. Diaz beharrte aber in seinem Entschluß, die Gewalt nicht fahren zu lassen, wahrscheinlich in dem Glauben, daß sein Credit noch nicht erschöpft sei. Seine Hauptsorge, seit dem Antritt seineS jetzigen AmtSterminS ist in der That stets die Aufnahme einer Anleihe guvesen. Da die Versuche immer mißr i T r l. e i. langen, cqoo iiaz oic ajuio auj oc oppositionelle Presse und siel über dieselbe her mit der ganzen Wucht eines brutalen KriegSknechts. Ohne auf Gesetz. Recht odee Menschlichkeit zu achten, sind im Verlaufe der 14 Monate nicht weniger alS 35 Zeitungsleute in die ungesundesten und schmutzigsten Zellen 'deS berüchtigten Zuchthauses von Belem geworfen worden, ohne Aussicht, bald wieder herauszukommen; denn nachdem man sie zu den unerhörten Strafen von ern bis zwei Jahren ver urtheilt hat, beginnt man jetzt gegen Mehrere einen neuen Proceß, weil sie in ihrer Vertheidigung den hohen Gerichtöhos beleidigt haben sollen. Slnb solche Willkürmaßregeln in der Hauptstadt möglich, so hat einer von den Gouverneuren, Gineral Cravioto, der für Diaz den Staat" Hidalgo regiert, eine solche Unthat ausführen lassen, daß man in diesem Jahrhundert nach Spanien zur Zeit von Ferdinand dem Siebenten oder nach Argentinien zur Zeit von RosaS zurllckgreisen muß, um ein Gegenstück zu finden. Ein gewisser Emilio Ordonez hatte sich durch Zeitungsartikel die Feindschast der Behörden zugezogen und schmachtete unter falschen Anklage schon vier Jahre (!) ohne Proceß in dem Gefängniß zu Pachuca, als es plötzlich hieß, er sei entkommen. Da die Familie keine Nachricht von ihm erhielt, ließ sie überall Nachforschungen anstellen, bis vor einigen Tagen endlich die ganze grausige Wahrheit zu Tage kam: Herr Ordonez war in der Nacht Vom 1. auf den 2. April dieses JahreS des HeilS 1894 in seiner Zelle heimlich erdrosselt worden. Als die Gendarmin die Leiche wegschaffen wollten, stellte es sich jedoch heraus daß der Gefangene noch Lebenszeichen gab, woraufhin er Jmrch Revolverschusse endgiltlg ums .Leben gebracht würde. Natürlich haben diese Enthüllungen weiter kein großes 'jf r.'.i 7 L . r7"?cacyipiei geyaol pc ncye ves jpcnn Ordonez würde aus' dem Viehhof, wo sie verscharrt war, nach dem 'Mchhos hinllbergebracht. . Es ist wohl kaum nöthig zu versichern, daß dieses , mehr als Hardarische Regierungssystem jn kemex Welse dazu geführt hat, die .wirthschaftliche odex politische Lage des Landes ,u verbesfern, sondern daß sie mit jedem Tage schlechter wird. Namentlich in finanzieller Beziehung, kann man mit Bestimmtheit erwarten, daß vor Ablauf eineS Jahres der Bankrott erklart werden muß. Zwar figurirt in dem'Budget für daS Finanzjahr 189495 "nur' ein Fehlbetrag von 3 Millionen' aber hier ist Niemand, der diesen Amstand

ettt'st nähme. Die Einnähmen sind' zu 40 Millionen und die Ausgaben zu 43 Millionen veranschlagt worden.aber in Wirklichkeit werden ganz andere Zahlen herauskommen. Man muß eben nicht vergessen, daß in den letzten Jahren hier Alles zu einem Possenspiel geworden ist: Verfassung. Volksvertretung, Gerichtspflege und ofsicielle Statistik. Vor einigen Jahren, als der Credit des Landes verhältnißmäßig hoch stand, als Millionen fremden Kapitals hier Anlage suchten, stieg naturgemäß die Einfuhr und damit die Zolleinnahmen. Wenn die Regierung einigrrmaßen in die Zukunft hätte blicken k'nnen oder wollen, mußte sie sich sagen, daß auf die Z;:t der Kapitalzufuhr die Zeit kommen mußte.in welcher für Zah-

lung von Zms.'n und Dividenden ein Kapitalabfluß stattfinden und alsdann die Ausfuhr zunehmen und d:e Einfuhr abnehmen wurde, womit eine Abnähme der Zolleinnahmen verbunden sein mußte. Eine Einschränkung der Ausgaben war schon damals dringend nöthig. Alles dieses wurse übersehen. Die Regierung verbrauchte nicht nur die Gesammtelnnahme. sondern vermehrte alljäbrlich die Staatsschuld um mehrere Millionen. iDa nun der Rückschlag eingetreten ist. wird ein gutes Gejammer erhoben. Nun wäre das Natürlichste, jetzt wenigItens ernstlich an Ersparnisse zu gehen und den Heeresbestand, der zwar offi neu nur 25.000. aber thatsächlich 35. 000 Mann beträgt, herunter zu setzen. Hiervon will aber Diaz nichts wissen. da seine Macht auf den Bajonetten beruht, und fomit ist der Voranschlag der Ausgaben, trotz der schlechten Zeiten. hoher als alle vorhergegangenen. Aus diese Welse treiben wir unaufhaltsam einem Krach entgegen, und alle Gewaltthaten, welche sich die Regierung in ihrer ohnmächtigen Wuth gegen ihre. Gegner zu Schulden kommen läßt, können an den Thatsachen nicbts ändern." Vom Anlande. Getheilte Röcke zu tragen ist in den Straßen von El Paso, Tex., nach einer kürzlich von dem dortigen Stadtrath erlassenen Verordnung den Frauen verboten. Homöopatische Aerzte und Praktikanten gibt es in den Ver. Staaten 12.000, homöopathische KrankenHäuser 76, deren eines des zu Middletown, Conn., 180 Betten hat. Homöopathische Zeitungen erscheinen in der Union 22. Von ernem wüthenden Schwein ist der zwei Jahre alte Sohn des Repräsentanten C. P. Hawkrns in Kennett, Mo., schrecklich zugerichtet worden. Ehe Hilfe zur Stelle kam, war der rechte Arm des Kindes an zwei Stellen gebrochen, der eine Fuß zerquetscht und andere Stellen des Körpers zerfleischt. Doch ist Hoffnung vorhanden, daß sich d Verletzungen Nicht als todtllch erweisen werden. Seinen hundert st en Geburtstag feierte dieser Tage der Veteran Henry Muller in der Soldaten heimath zu Kearny, N. I. Er ist in Braunschweig geboren und machte, wie er angibt, im Alter von 18 Jahren den Feldzug Napoleons gegen Rußland Mit. 1830 kam er nach Amerika und nahm Dienst in der Bundesarmee. Er machte den Seminolen - Krieg und den Krieg gegen Mexico mit, worauf er seinen Abschied erhielt. Als der Bürgerkrieg ausbrach, war er bereits 66 Jahre alt und er mußte zu kunstll chen Mitteln greifen, um jung auszusehen, da er sonst nicht emgemusten worden wäre. Müller nahm an vielen Schlachten und Gefechten Theil, wurde aber nie verwundet und war memals in einem Hospital. Man sieht ihm heute noch die frühere Elasticität seiner Bewegungen an, und selbst das starke Rauchen hat sein Leben nicht verkurzen können. Hundert Jahre ist genug," sagte cr, man sehnt sich dann danach, auszuruhen für immer. Der. Oberstaatsanwalt von Missouri hat einen Schritt in der rechten Richtung gethan, indem er ge gell drei der Advocaten vorgeht, die zu der Klasse von Rechtsanwalten' ge hören, welche vor keinem Mittel zurück schrecken, um ihrer Seite den Sieg zu verschaffen. Als vor einigen Monaten der Appellationsfall des Mörders Jo seph A. Howell vom Oberstaatsgericht zur Berathung ausgenommen wurde. stellte es sich heraus, daß die Abschrift VeS Gerichtsprotokolls über die VerHandlungen in deyi Processe gegen Howell von IZnbekannten geändert worden war, um . die Zeugenaussagen zu Gunsten des Anakklagten zu aestal? ten und das Oberstaatsgericht irre zu fuhren. Der Oberstaatsanwalt machte sich nach dieser Entdeckung sofort da? ran, die Thater zu ermitteln, und hat nun vor dem Obergerichte beantragt, daß den Advokaten Ed, M, Harber und F. G. Kmght aus Trentyn und A. W. Mullins sus Linneus M Recht,, als solche in den Gerichten von Missouri fungiren zu dürfen, feiten? des höchsten Gerichtshofes abgesprochen werde. ' Der älteste Mann in Missouri dürfte zur Zeit Nathannel Bell in Lincoln County sein. Er wurde am 4. März 1783 in Pennsylvanien geboren. Bell ist Wagner von Profes sion und hat sein' Handwerk bis vor -15 Iakren betrieben. Er ist noch ziem Uch rLstig, aber fast blind. Im Alter L .- t.'j.itli. l .... von v ijaoren cciiaioeie er zum zwei 4m Male und bei dem einzigen Sohn i f! rr-y . . i -k. tr aus Diqcj ye oar er elne elmaly. - ' Ohne" Tickis" .kein Wa fchi", erklärte neulich in Brpoklyn, N; )., ein Chinese einem Jtaline.r der seine Wäsche abholen 'wollte, aber den Kw m ii ' mm - t k Wa cyzettei verge en hatte. 2 Jta liner, welcher berauscht wär, wollte die Berechtigung dieses Verlangens nicht einsehen, so daß es zwischen Beiden zu einer Keilerei kam, in deren Verlauf bei Asiate dem Italiener mit seinem heißer Stahlkeil das Gesicht und die Hände abbügelte ihn schwer verletzend. Die Polizei' verhaftete den Waschonkeleaer

oen 5U Menge Uitill nen Lynchproceß anzustrengen drohte. Eine späte Anerkennung im Kriege bewiesener Tapferkeit hat dieser Tage Reuben Smalley in GreensburF in Jndiana erhalten. Dieser Taae aina ihm nämlich aus dem

Kriegsministerium in Washington die Mittheilung zu, daß ihm eme Medaille für hervorragende Tapferkeit, welche er während der Belagerung von Vicksbürg am 22. Mai 1863 an den Tag gelegt hatte, verliehen worden sei. Er war einer der einhundertsunszig Freiwilligen, welche sich zum Sturm auf das Rebellenfort gemeldet hatten. Die Stürmenden wurden mit einem morderischen Kugelhagel empfangen, und nur zwanzig von ihnen kehrten lebend zuruck, darunter Smalley, welcher die Fahne des Häusleins hoch über seinem Kopse schwenkte. Er ist auf die ihm geworden nachträgliche Anerkennung mit Recht stolz. Ein arger Geizhals, Andrew K. Hauge, starb dieser Tage in Black Earth bei Madison in Wisconsin. Er hatte m emer Hütte ein elendes Dasein gefristet; man vermuthete jedoch, daß er trotz seiner armseligen Lebensweise ein beträchtliches Vermögen besessen und die Verwandten des Todten machten sich in Folge dessen daran, die Hütte zu durchsuchen. In alten Blechbuchsen wurden $2000 in Gold und $25.000 in Werthpapieren entdeckt. Der Nachlaßrichter wurde von dem Fund benachrichtigt und ließ denselben durch einen Deputyshkriff abholen und. in Verwahrung nehmen. Wie verlautet, hat der Verstorbene auch mehrere Grundstücke besessen und der ganze Nachlaß wird auf etwa $40.000 geschätzt. Das Spielen mit einem Bullen ist für einen Arbeiter in der Nähe von Vallejo, Cal., recht gefährlich geworden. Der Mann wollte, wie er es schon öfters versucht, dem Thier Kunststücke beibringen, als dieses wüthend wurde, ihn auf die Hörner nahm und zu Boden schleuderte. Obgleich schwer verwundet, vermochte der Waghals durch das offene Thor des Corrals zu entkommen und das Thor zuzuschlagen, sonst wäre es vermuthlich um ihn geschehen gewesen. So hat er Aussicht, von seinen Verletzungen zu genesen. Die Stadt der Radfahrer" kann mit Fug Sanford in Oregon, genannt werden. Dort fährt so ziemlich Alles, was Beine hat. Selbst ein 80jähriger Herr huldigt daselbst dem edlen Sport auf einer besonders construirten Maschine, welche im Wesentlichen die Vorzüge und die Bauart des .modernen pneumatischen Bicycle aufweist, jedoch hinten zy?ei, etwa zwei Fuß von einander stehende Rader be sitzt. Dieser Senior der Radfahrer kommt auf semem Vehikel fast ebenso rasch vorwärts, wie em Zweuadfah rer. Vom Auslande. Ein reicher Jungge selle ln Wien, der früher dem Eisen bahnfache angehört hat, ist dieser Tage mit Hinterlassung emes Testa mentes gestorben, dem Folgende? zu entnehmen ist: Die Erbberechtigten haben zwei Drittel des Jahres zu Fahrten auf allen ' österreichischen Bahnlinien zu verwenden,um Studien über das Verkehrswesen, den Ver kehrsdienst, das Leben des Strecken Personals aller Kategorien und inöbe sondere darüber zu machen, inwiefern Schutzvorrichtungen für daS Bahnper fonal geschaffen werden könnten. Alle drei Jahre sollen die gesammelten Er fahrungen in Form von VorMägen den Elsenbahnverwaltungen ohne Na mensangabe des Einsenders und ohne Anspruch auf Vergütung übermittelt werden. Die Erben drei Neffen des begeisterten Eisenbahners ha ben den sehr bedeutenden Nachlaß . un ter den erwähnten Bedingungen anae treten und werden sich schon demnächst getrennt aus Reisen begeben. Ein französisches Blatt hat berechnet, wie viel die Besitzer der hervorragendsten Spielhöllen durch schnittlich in jedem Jahre , verdienen: Wir lassen die interessante Liste hier folgen: Dünkirchen, Kasino 300.000 Fr. Boulogne, städtisches Kasino 800.000 Trouville, Kasino 450,000 Trouville, Hotel Eden 150,000 Dieppe, Kasino 200.000 Cherbroug, Kasino 380.000 Feeamp, Kasino 100,000 Le Havre,Kasino 200,000 Le Havre, FraLcati 150,000 Le Treport, städtisches Kasino 50,000 Berck, Kasino 150.000 Strand von Olonne, Kasino 100.000 Rogan am v!eere, Kasino 100.000 Arcachon, mehrere Svielhäuser 100,000 m? ii. H'r? 'crr'f . , m iarriy, anno j. 2,ciUlon Lscylon cn " 1 'i r r 1 rn ' . . - V . larriK py,yuv agneres ve Luchon, Kasino 400.000'- Palavaz, Ka? sino 200.000 Air Les BamS. Ka? sino 1 Million -r- Besancon,' Kajlns 120,000 AichY, Kasiny .50,000 VlchY, Internationales Hotel 600.000 Vichy, Eden 350.000 Vicdd. Alazä 50.000 Vichy. 'Restauratwy rir ' it . . !- -v ,vw - nooat, , anno Ot. Xij... n . -1 - f X - n vdwujiu iicucif aio oiesoieiyoueu Pächter jährlich 3.480.000 Fr. Reinaewinn in ihre Taschen; einen doppelt so großen Gewinn erzielt Monte-Cgrlo, die Königin der Spielhöllen, die in obriger Ausstellung nicht berücksichtigt worden ist. Die größte Bibel der Welt befindet sich tn Rom. Sie ist in hebräischer Sprache geschrieben und wiegt 320 Psund. Drei Männer kön--nen sie- kaum tragen. Sie hat ihre Geschichte öder vielmehr ihre . Legende. Im Jahre '1512 soll-ein Syndicat veneticmischer Juden' dem ' pste Jülms jbräi Zweiten, das Gewicht der Bibel in Gold ' angeboten haben. JüliuK btt Zweite' lehnte hak Anerbieten- ab. ' Bei dem jetzigen Goldpreise würde die Bivel'$375.000 kosten; ' ' 1 Nach eine'r von dem Geschäftsführer des ' veurschöy'' Sd'artassenverbandes - gefertigten Zusammenstellung betrug .im Jahre 1892"' die Zahl aller .Sparkassen im Deutschen Reiche 6878.' die Zahl der laufenden' Sparkassenbücher. 10.423.094 . jmd

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The Charles A. Vorder der Vesammtöetrag ber painlägen 5,507,269,500 Mark. Auf den Kopf der Bevölkerunq entfielen demnach 111 Mark, während sich der durchschnittliche Werth eines Sparkassenbuches auf 528 Mark belief. Auf 4.7 Einwohner entfiel je ein Sparkassenbuch. Ein sonderbarer Kauz, der den Polizeibeamten eine harte Nuß zu knacken gibt, befindet sich in Prag in polizeilichem Gewahrsam. Er wurde am 11. September 1893 wegen zudringlichen Bettelns verhaftet und gab an, der 33jährige Handlungsgehilfe Joseph Van Alsen aus Antwerpen zu sein. Thatsächlich wies er auch ein vom Polizeicommissariat Verviers in Belgien auf diesen Namen ausgestelltes Arbeitsbuch vor. Da er bei seiner Verhaftung eine Gotteslästerung und eine Beleidigung von Mitgliedern des Kaiserhauses ausstieß, wurde er zu einer sechsmonatlichen Kerkerstrafe und nachheriger LandesVerweisung verurtheilt. Um ihn ..abschieben" zu können, mußte man nun seine Identität feststellen, und da ergab es sich, daß alle seine Angaben unwahr und das Arbeitsbuch gefälscht seien. Er erzählte immer wieder denselben Roman: Seine Eltern seien im Jahre 1866 von Antwerpen nach Brasilien übergesiedelt und dort rasch hinter einander am gelben Fieber gestorben. Er selbst sei von eingewanderten Italienern aufgezogen worden und habe dann von Rio de Janeiro aus fast ganz Westeuropa bereist. Während seiner Haft hat er einmal den Versuch gemacht, aus dem Arrest auszubrechen. Er sieht intelligent aus, tragt große Gelassenheit zur Schau, spricht sehr gut deutsch, französisch und italienisch. Durch die Uebe-rfül-lung der irischen Irrenanstalten auf die Zunahme des Irrsinns auf der Grünen Insel aufmerksam gemacht, ließ der irische Staatssekretär John Morley eine Untersuchung über diese Frage anstellen, deren Ergebniß jetzt in Form eines Blaubuches vorliegt. Dieser Bericht stellt die gräßlicheThatfache fest, daß vom Jahre 1851 1891 die Zahl der Irrsinnigen sich um 200 Prozent vergrößert hat, trotz des Umstandes, daß sich die Bevölkerung verrmgerte; ach die Zahl der unheilbar Wahnsinnigen ist gestiegen. Als Ursachen führen, die Sachverständigen in erster Linie den Mißbrauch des Alkohos und Thees an, welch letzterer von den untern Klassen in Irland den ganzen Tag über mit Brot genossen wird; dabei brauen sie ihn so stark.daß das Tannin wie Gift wirkt. Zweitens schreiben die Berichterstatter die Zunahme des Wahnsinns der AusWanderung zu, infolgedessen die Schwachen und Geisteskranken zurückblieben, während andererseits eine große Anzahl Auswanderer, krank an Geist und Körper, zurückkehrten. Andere Gründe sind das Darniederliegen des Ackerbaues und die dadurch verursachten Sorgen sowie das Heirathen unter Blutsverwandten. Daß einQchse als Lebensretter auftritt, jst gewiß neu. Kam da kürzlich in Fleysburg ein Männlein mit seinem Ochsen am Sejk vom Markt heim und war ziemlich anqesäuselt, so daß es über irgend einen Stein des Anstoßes stolpernd köpfüber in den Grafen stürzte. Glücklicherweise hatte der Bauer noch das Seil krampfhaft in de? Hand, und gelang es dem Ochsen, seinen Herrn dkm nassen Elemente zu. entreißen und ihn auf'S Trockene zu bringen. Boöhaft.- Parvenü (neu geadelt, feinen Gasten eine Burgruine zeigend): Das ist die Burg, auf der meine Ahnen gesessen!" Graf: So, was haben die denn angestellt? m , QtbenjtnOU, daß die Wiöconjon Central Bahn unbedingt daS Zutrauen deß Publikums bester', da sie jbei Weitem jie populärste Linie zwischen Wcago,' Äilwaukee, St. Paul, iflueävöPS uud dem Nordwesten ist und' fernerhin als die Pullman Linie zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland', Duluth und den Plätzen am Superior See angesehen wird. . Bedenken Sie ferner daß die Wiöeonfin Central die bedeutendsten Punkte in Wiöconsin berührt, mehr GeschäftsPlätze erreicht als irgend eine andere Linie im Nordweften, daß ber Speisewagen seiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. Für . weitere Auskunft als, Raten, Routen, wenden Sie sich an den nachsten Ticket Agenten oder an JaS. C. Pond, Gen. Pass. Agent, Milwaukee WiS. Eisen-und.Stahlwaaren . ' . .. ! 2clefcfifl &80i ' Ü Werkz enge aller Art. Gartengerätjze. LawnMmr& 1 Poultry Xettiiig Clemens Bonnegut 184 & 186 Oft Washington Str.

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