Indiana Tribüne, Volume 17, Number 291, Indianapolis, Marion County, 10 July 1894 — Page 1
9H Lesen Sie die Offerte der Tribüne" für die W-KMi KM! 10. Juli 1894. sVs o riC Tvs A V 7r?V;r? Coiipon für die -' W O W K, k w 'i 1 . M - k&ta MM SSL. i i Jav?aang 17 Office: Ko. 18 3üb Alabama Strahe. No. 291 ' Indianapolis, Jndiana Dienstag, öen 0 Iull 1894
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Indianapolis, den 4 Mai 1894.
Aktiva. Anleihen 583,26135 Vereinigten Staaten Bonds 250,000 00 Stadt Indianapolis, Marion und andere ounty VondS 586,156 40 Baar an Hand und in Banken (Gold $341,000 00) 994,300 45 Bond-Prämien , $13,500 00 Gewölbe, Geldschrank und Möbeln :c 18,000 00 $2,450,218 20 Passiva. Eingezahltes Kapital. $ 300,000 00 Ueberschuß-Fond und Gewinne 86,808 53 Nationalbank.Noten im Umlauf 225,000 00 Depositen 1,833,409 67 $2,450,218 20 John P. Frenzel, Präsident. Otto N. Frenzel, Zcassirer. 0. F. Frenzel, Assistent-Kassirer.
Starb: Äoh Bofsert. am 10. Juli, um 1 Uhr 42 Mi-. Morgen im Alter von 9 Jahren. Beeidigung am ll. Juli. Z Uhr NacdÄ. Freunde sind inge laden. . Danksagung. llen Theilnehmern bei dem Bearädniffe unse re? dahingeschiedenen Gatten, Vaters, Vchmie er und Großvaters, Ghriftian Reitzel, hauptsächlich Herrn Pastor PeterZ. für die schöne TrauerRede im Hause und am Giabe. der Wer mania Loge ?!o. 129. I. O. O. F. für ihre über an starke Betheiligung und langjährige pünkt liche Unterstützung. fc,v e allen frkundlicken Blu menfpendern unsern herzlichsten Dank. MiryRettzel.Wittme. im l.'amen der übrizen gamtlienv!itglteder. George Herruiann Leichenbeftatter, Ossice : 26 Süd Delavareftr. M: 120, 122, 124, 126, 123 Oft Pearlftr .levd Oen Taa ad Naüt, Versiegelte Angebote werden im Bureau d chulratdeö der Stadt Jndianapvli bii zum 14. Juli WH, lo Uhr Vkor gen angenommen, zur Errichtung rinek AnbauS ,"d AuSdeiierung der chule Ko.ZJ. Pläne und Sveciükotionen liefen nach dem 8. Juli in der eichenjtube bei Herrn Architekten Adolph Scbkrer auf. Tie usschrifr aus den Briesum ichlägen mug lauten : Proposal sor School Build,ng"und an den Tchlrath adressirt sein. Ta8 siecht ist rbedallen eine der al'.e ebote r,:r,e. u. flufaai de .chulrathes, ' Äacos W. Voever. rsiv,r des CuiuileS für 'Bauangelegenheitku. Feine alte Weine finden Sie in bester Auswahl und jeder Sorte bei C& CQ. WD JJHDßm Weinkeller: No. 35 Süd Delaware Str. Villigsts Preise. Freie, prompte Abliesnunz nach allen Stadttheilen. Telephon l0l. Eröffnung ! PaiivierPark LS.urde eine Küche eingerichtet und Frau Shernan ist vorbereitet Besucher zu bedienm Auch wurde am östlichen Eingang zur.l Park ein Platz eingerichtet, wo Pfnde angebunden werden können und wird dafür nur der nomi nelle Preis von 5 Cents für jede in dem Gefährt befindliche Person gerechnet. Gei'maii Fire iTimarsaiaiLC Company of Illinois. Stock Company. Keine AsseßmentS. Niedrigste Raten. Henry Scyfried, Ger.eral Azer t. 2S Nord Pennsylvania Str. Hermann Linke, Deutscher Messerschmied, 197 Süd Meridian Straße. Rasirmefser. Abziehsteine, Riemen :c. stkts an Sand. Raiinneffer, Echlachtmesser. Scheeren :c. geschmiedet und geschliffen. Alle Arbnt garantvrt.
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Editorielles. Der Beginn deS Generalstreiks in Chicago wurde bis morgen Nachmittag aufgeschoben. Milizen und Reguläre wetteifern mit einandern im Niederschießen von Frauen und Knaben. Große Helden ! Große Schuhen ! Die Veteranen und Grand Army Leute (nicht die Deutschen) scheinen vor Begierde zu brennen, auf die Arbeiter zu schießen. Die gegenwärtigen Vorkomm nisse sind zwar noch keine Revolution an sich, aber sie sind die Sturmvogel der kommenden Revolution, die sich angfam aber sicher vorbereitet. '. Wenn die. Arbeiter nicht bald den politischen Kamps aufnehmen, wird binnen Kurzem der Militarismus ins Land ziehen. Vielleicht kommt er ohnedies. Die Zeit dafür ist reif. 1 Man sollte meinen, haß es mögich wäre, die Post auch ohne die Schlafwagen zu befördern, aber dann hatten die Bundesrichter eine Gel?genheit weniger, ihren Schüjslingen, den Eisenbahngesellschaften zu helfen. In Amerika liebt man eS immer sensationell zu fein. Jetzt wird DebS als verrückt ausgegeben und alS Trunkenbold bezeichnet. Mit solchen Mitteln kuxirt man die Schaden der Ge- . . .. . ( . . sellschast niHt. - Der Präsident spricht in seiner Proklamation sehr emphatisch von dem Schvhe deS Eigenthums. Pon dm Schutze der Arbeiter, deren Frauen und Kinder vor der Ausbeutungssucht habgieriger Korporationen ist kein Wort in der Proklamation. 3n Bezug auf daS Verfahren den Arbeitern gegenüber sind die republikanischen Blätter ganz und gar mit dem Präsidenten und dem Bun deS-Generalanwalt einverstanden. Im Klassenkampf stehen Republikaner und Demokraten einträchtiglich auf einer Seite. tBei Gelegenheit der kürzlichen Entscheidung mehrerer BundeSrichter io Milwaukee, Toledo u. s. w. sagten wir, die Bundesgerichte würden sich.alS ein Bollwerk für die Korporationen erweisen. Der Eiser, mit welchem der Bundes-Generalanwalt und die Bun deSrichter sich der Cisenbahngesellschaf ten annehmen, zeigt, wie Recht wir hatten. . ES ist ein sonderbare? Schauspiel, wie die BundeSrichter sich beeilen, den Anwälten der Korporationen im Voraus zu sagen, waS sie allenfalls für sie zu thun bereit feien. Richter WoodS bemerkte kürzlich, daß sich viel leicht ein Weg finden ließe, einen Lo komotivführer zu zwingen, im Dienste zu bleiben. ES wäre interessant, Richter WoodS den Versuch machen zu sehen. 4 Einem demokratischen Bundesanwalt war eS vorbehalten, daS Gesetz gegen die Trusts gegen die Arbeiter anzuwenden. Vom Standpunkte der Parteipolitik sind Cleveland und Olney sehr schlechte Politiker. Die Republi-
O 1 2 . . akanfA . 4 f BundeSrichter Baker hat sich nicht enthalten können, Gouvernör Altgeld einen Anarchisten zu nennen. Unsere Richter sind Sklaven deS Kapitals und der manchesterlichen Rechts- und Weltanschauung. Man braucht heutzutage nur eine wirthschaftlich freifinmge Anschauung auSzusprechen, die mit den Schablonenansichten nicht übereinstimmt, und sofort ist man Anarchist. DaS Wort wird binnen Kurzem so verbraucht werden, daß man nur noch dazu lacht, und daß die 'wirklichen Anarchisten sich nach einem nderen Namen umsehen müssen. Da heißt eS immer, daS Volk" werde daS Verfahren der Streiker nicht dulden. Wer ist denn das Volk? Gehört die große arbeitende Masse nicht zum Volke? Bilden die EisenbahnCompagnieen und ihre Freunde allein daS Volk ? Das Volk" hat keine Sympathie mit Pullman und den EisenbahnCompagnieen. Diejenigen, deren geschäftliche Interessen augenblicklich unter dem Streike leiden, bilden doch nicht daS Volk." Ez-Präsident Harrison ist Anwalt der Straßenbahn Co. in dem Prozesse gegen die Stadt. ES ist ein erhabenes Schauspiel den Ez-Präsi-denten und künftigen PräsidentschastSkandidaten in der Rolle eines VertheidigerS der Ansprüche der Straßenbahn Co. zu sehen. Diese Ansprüche bestehen darin, daß die Compagnie einen ewigen Freibrief hat. Eö ist ehrenhaft als Vertheidiger deS MonopolS selbst zum Schaden des Gemeinwesenö aufzutreten, aber eS ist plebejisch, die Rechte deS arbeitenden VolkeS zu vertheidigen. Drahtnachrichten Inland. Zwktteraußsichten. tftwas wärmer heute Abend und morgen. Die schießlustige Miliz. D a n v i l l e, 311., 9. Juli. Bei Westville, sechs Meilen von hier kam eS zu einem Krawall zwischen Milizen und streikenden Bergleuten. Die Milizen schössen. Von den Streikern wurde keiner getroffen, aber ein unbelannter Wann wurde tödtlich verwundet uyd ein siebzehnjähriges Mädchen, das unter der Hauöthüre stand und eine Frau, d.e sich im Hofe hinter ihrer Wohnung befand, werden erschossen. Die, P u l l m a n E o. will nicht. Chicago, ?,. Juli. Heute sprach ein Comite. deS Stadtraths und der Arbeiterorganisationen bei Wickes, dem Vicepräsidenten der Pullman Co. vor, und bat darum, daß er ein Comite, bestehend auS zwei Bürgern und zwei Richtern der Circuit Court empfangen möge, welches Comite bloß entscheiden solle, ob eine Streitsrage zwischen der Compagnie und ihren Angestellten ezistire, deren Ausgleich durch ein Schiedsgericht wünschenöwerth sei. WickeS weigerte sich, ein solches Comite zu empfangen. - Bürgerversammlung in Ha mm o n d. H a m m o n d, Ind., 9. Juli. Eine Massenversammlung von Bürgern fand heute Abend in der Germania Halle statt. ES wurden Beschlüsse ge faßt, in denen die Absenkung von BundeStruppen, sowie daS Schießen getadelt und Gouvernör Altgeld für feine mannhafte Haltung belobt wurde. Noch eiqe Proklamation. Washington, 9. Juli. Der Präsident hat wieder eine Proklama tion erlassen, worin er sagt, daß die Eisenbahnzüge befördert werden müssen und worin er vor- ungesetzlichen Zu sammenkünften und Versammlungen warnt. (3a, wenn man nur dermittelst Proklamationen die sozialen Schäden heilen könnte.) ' - AuS d em C o n g re ß. Washington,. 9. Juli. "3m Senate reichte heute der' Populist Peffer eine Resolution 'ein, dahin lau
lanzi uuucii fliuui cucuu gi', aber es ist daS Unglück der Demotraten, immer an der falschen Stelle zu sein.
tend, daß alle öffentlichen Funktionen
durch öffentliche Agenten ausgeübt werden sollten. Eisenbahnen sollen unter der' Kontrolle öffentlicher Beamten sein, Transportraten durch daö Gesetz bestimmt werden, Geld solle allein von der Regierung ausgegeben werden, Kohlenlager sollten Eigenthum der Regierung sein. Draper von Massachusetts legte eine Resolution zur Vergrößerung der stehenden Armee vor. Der Generalstreik. Chicago, 9. Juli. Auf Verangen SovereignS wurde der Beginn deS allgemeinen Streiks bis Mittwoch aufgeschoben. Eine der von den Gewerkschaften angenommenen Resolutionen verlangt, daß GomperS sofort nach Chicago komme. Zwei Präsidenten nationaler Arbeiterorganisationen kamen heute hierher, um mit DebS zu konferiren, nämlich McBride von den Bergleuten und Mahon von den Straßenbahnleuten. Außerdem befindet sich McKenny von der Brüderschaf! der Maler und' Deorateure und O'Connell von den Machinisten hier. , : 2500 Eisenformer legten heute die Arbeit nieder. Die Lake SeameN'S Association" und die Cigarrenmacher beschlossen an den Streik zu gehen. New Jork, 9. 3uli. Christ. EvanS, der Sekretär der American Federation of Labor prophezeit einen Streik aller Gewerke im ganzen Lande. -- Bersammlungöv er bot. Chicago, 9. Juli. Große Auf. regung wurde heute dadurch hervorgerufen, daß der Mayor die Abhaltung einer Versammlung in Columbia Halle untersagte. Polizei wurde an den Eingang der Halle gestellt. ES wurde viel geschimpft, aber es kam z keinen gewaltsamenAuflrltten. Im Allgemeinen ist seit Samstag die Stadt verhältnißmäßig ruhig. Arthurs Leute ver d e n -rebellisch. Fort Wayne, 9. Juli. Die Brüderschaft der Lokomotivführer war den ganzen Sonntag über in Sitzung, konnte sich aber nicht einigen. Zwei Lokomotivführer weigerten sich heute Morgen den Dienst zusammen mit unerfahrenen Heizern anzutreten. An der Wabash Bahn sind sämmtliche Lokomotivführer ausgetreten. Fleisch fürChieagö. " Chieag o, 9. Juli. Von den ViehHöfen auS wurden heute Morgen zu früher Stunde 100,000 Pfund Fleisch auf Wagen abgeschiylt, lzm die FleischMärkte der Stadt zu versorgen. Die Kutscher der Wagen hatten sich entweder dem Streik angeschlossen oder aus Furcht vor den Streikern den Dienst verlassen und die Wagen wurden in Folge dessen von ClerkS und sonstigen Angestellten der Schlachthäuser beladen und nach der Stadt gebracht. Der Wagenzug kam unbelästigt bis an die Union Avenue, wurde aber dort trotz der frühen Stunde von ungefähr fünfzig. Streikern angehalten. Die Leute fielen den Pferden in die Zügel und versuchten die Kutscher von den Sitzen herabzureißen, sie wurden aber von den Polizisten, die schnell herbei geeilt waren, mit Knüppelhieben ver trieben. - Ausland. VomBundeörathverworfen. B erlin,. 9. Juli. Der Bundes- ' rath hat die vom Reichstage angenommene Vorlage, die Aushebung der Anti-Zesuiten-Gesetze betreffend, ver worfen. Anarchistengesetze. P a riö , 9. Juli. Heute fand eine Spezialsitzung deS KabinetS unter dem Vorsitz deS Premiers Dubuy statt. Die antianarchistischen Maßnahmen, betreffs deren sich der Ministerrath am Tage nach der Ermordung Carnot'S geeinigt hatte, wurden gründlich be sprachen und werden morgen in den Kammern eingereicht werden. Die Regierung wird darauf bestehen, daß die Borlagen noch vor Schluß dieser Session angenommen werden. Die Gesetzvorschläge ordnen an, daß alle Personen, die durch die Presse zu Gewaltthaten - oder Verbrechen auf reizen oder in Reden Diebstahl, Mord Raub,' Brandstiftung, -Explosionen,
Verbrechen gegen den Staat befür-
Worten, oder solche Verbrechen verthei Resolutionen betreffs des Eisenbahndigen, nicht, wie bisher, vor Schwur- i streiks verfaßt. Es waren zwei Resogerichten verhandelt werden sollen, lutionen verfaßt worden. Die eine sondern vor den Korrektionsgerichten, i verurtheilte in scharfer Sprache daö Die. Veröffentlichung der Verhandlung Verhalten der Pullman Co., - der
in den Anarchistenprozessen wird bei schwerer Strafe verboten. Die Cholera. St. Petersburg, 9. 2uli. Gestern wurden hier 6 neue Fälle von Cholera gemeldet und 17 Personen sind der Seuche erlegen. Mbissönachrlchten. Angekommen in: K i n s a l e passirt : Michigan" von Boston. Scilly passirt: Veendam" von New Sork. New Ä o r k : Mississippi" von London, Werkendam" von Rotterdam. Liverpool: Jndiana" von Philadelphia. QueenStown: Weser" von New Sork. H a v r e : Chicago" von New Jork. Gothenburg: Gothia" von New Sork. Hiesiges. Central Labor Union. 20 Delegaten, Vertreter ebensovieler Gewerkschaften hatten sich gestern Abend zur. regelmäßigen Sitzung der Central Labor Union eingestellt. DaS Wort erhielt dann zunächst Wm. H. Lenihan von Boston, Mass., der für Anerkennung und Protektion der gewerkschaftlichen Kontrollmarke der. Schuhleistenmacher sprach. Eine Beschlußfassung über die Angelegen heit wurde aber verschoben . ' ' Dann sprach George H. Huron, Mit glied derA.R.U. in längerer Rede über den gegenwärtigen Eisenbahnstreik. . Er sprach über die traurige Lage der Arbeiter des Pullman'schen Etablissements, deren Löhne durch stetige Abzwackungen zu bloßen Hungerlöhnen herabgesunken seien. Er ging dann im Einzelnen aus die Entstehung deS Streik über, schilderte, wie die Leute PullmanS ihre Beschwerden dem Präsidenten der Gesellschaft voregen wollten, aber damit garnicht vorgelassen werden, wie sich dann die A. R. U. inS Mittel legte und ein Einreten der Eisenbahndirektoren in Chicago zu Gunsten der Leute zu kewerkstelligen su.ch.te. rie aber die Eisenbahl;lagnaten allen Ansuchen mit der protzenhaften Bemerkung entgegentraten, daß ein Fond von $27,000,000 von den Vereinigten Gesellschaften erhoben worden sei, um alle Streikgelüste der Eisenbahnarbeiter nieder;halten. Redner behauptete ferner, daß vorigen Samstag auf Kosten der Eisenbahvkompagnieen unter die auSständischen Bier und Schnaps in großen Mengen vertheilt wurde, mit der Abficht dadurch die Gemüther zu erhitzen und zu unüberlegten Handlungen zu provoziren, wodurch ihnen die Sympathie deS Publikums verloren gehen würde und damit die Richter, als ge treue Schildknappen und HenkerS knechte des Kapitalismus, Gelegen heiten hätten die verführten Streiker mit drakonischen Strafen zu belegen. Nachdem der Sprecher geendet hatte, wurden für die Unterstützung deS Streikes einstimmig $25 bewilligt. Der Bericht des Finanzsekretärs wieS eine Gesammteinnahme von $223.14, eine SesammtauSgabe von $180 80. Zu Beamten für diefeS Halbjahr wurden erwählt: Präsident L. L. Cloud (CarpenterS Union No. 446). Vice-Präsident Wm. Brentlinger (Cigarrenmacher No. 23). . Prot. Seeretär D. L. Stoddard, (CarpenterS No. 446). -Finanz Sekretär Fred. Miller, (Cigarrenmacher No. 33). Schatzmeisterin JdaKeyS (Wäscher innett). - . Vertrauensmänner Hy. Hedderich, Löwe, Hy. Hacker. ' . : Statistiker D. F. Kennedy (Stein metzen).. .. Delegat zur Staats - Federation welche am 17 Auli - in Peru tagt-r Fred.Miller.5. . -; : Sin Dreierausschuß, mit.D. F. Ken
nedy als Vorsitzender, hatte unterdessen
Staats- und Bundesbehörden den Streikern gegenüber. Die zweite Resolution, beträchtlich zahmeren Inhaltö, wurde nach langer Debatte, an der D. F. Kennedy, 3oe Eagan, I. H. Leyendecker, E. C. Knight und andere theilnahmen, endlich einstimmig angenommen. Sie hat folgenden Wortlaut : In Erwägung, daß die A. R. U. mannhaft für die Rechte der Arbeiter auf auskömmlichen Lohn und anständige Behandlung seitens der gigantischen Korporationen, deren ungeheure Reichthümer von den Arbeitern geschaffen wurden, eintritt. Beschließt die Central Labor Union von Indianapolis, daß wir vollständig mit allen gesetzlichen Anstrengungen der A. R. U., die Sache der Arbeit zu vertheidigen, sympathisiren und unö anheischig machen, sie moralisch und sinanziell zu unterstützen." Nach Annahme der Resolution, gegen Mitternacht, wurde die Versammlung geschlossen. Trink ihn aus, den Trank der (abe, und vergiß den großen Schmerz. Bei Tcymrdt'S Budweiser vergißt man oes Gebens Mühsal und die schlechten Zeiten. Seid einig einig einig ! Mit innerster Betrübniß muß der friedliebende Bürger eS vernehmen, daß in dieser Zeit der Unsicherheit der Geist des Unfriedens auch in die sonst so leidenschaftslosen Gemüthe? unserer uniformirten oder auch nicht unisormieten Augen deS Gesetzes" gefahren ist. Richt nur die Kleptomanie sondern auch . die Raufomanie scheint aufzuommen. Was die verschiedenen Diebstähle im Camp Powell" angeht, so wird der Herr Polizeichef wohl bemerkt haben, daß er eine Schlange an seinem Busen wärmte und nur der eine Umstand darf ihm einen Trost bereiten, daß seit der Einstellung jener Ertra-Polizisten die öffentliche Sicherheit beträchtlich gewonnen hat. Gestern erlebte man aber das SchauspieZ, daß zwei echte Blauröcke sich zu versohlen trachteten, bis sie von ein paar friedliebenden meraden daran verhindert würden. Sollte da? so weiter gehen so wird man die ganze Polizeimacht einmal zu Onkel Anderson schicken muffen und Mayor Denny nebst der ganzen StadtVerwaltung in die verlassenen Uniformen stecken, dazu wären sie am Ende zu gebrauchen, denn zu Nachtwächtern taugen sie über AlleS gut. Macht den Schwachen stark Indianapolis, 25. Mai 1804. Wir haben drei Flaschen Hood'S Sarsaparilla genommen. Ich war Anfangs sehr schwach und wurde nach der dritten Flasche kräftiger und fühle mich jetzt so kräftig, wie je. Edward Beaupre, 93 SanderS Str. Hood'S Pillen sind rein vegetabil. fi7 Johnnie Vanstan, ein Zunge von 4 Jahren wurde Freitag in der Lincoln Lane von einem angeblich tollen Hunde gebissen. DaS Thier wurde von C. Brinkman später mit der Flinte erlegt. Schön und rein Soll daS Hauö stets sein! Die besten Bürsten dazu kauft man bei H. Schmedel 420 Oft McCarty Gri ECJ Mayor Denny erhielt heute von Mayor H. S. Pingree in Detroit daS nachfolgende Telegramm : Würden Sie eine Petition an den Congreß unterzeichnen, um Unterbreitung eines Zusatzes zur Constitution, so daß m . . gelezuq em qleosgerlql zur Schlichtung von Arbeiterstreitigkeiten an Verkehröanstalten geschaffen werden könnte? Habe dasselbe an hundert Bürgermeister telegraphirt." Die Depesche wurde jn Folge eines von einer großen . Versammlung in Detroit gefaßten Beschlusses abgeschickt. . Da unser Mayor langsam .im Begreifen und langsam .im Beschließen, sobald eS sich nicht um Temperenzsachen.handelt, hatte er, sich heute Mittag noch zu kci ner Antwort entschlossen. .. . .
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