Indiana Tribüne, Volume 17, Number 290, Indianapolis, Marion County, 9 July 1894 — Page 2

Jndiana Tribüne. Erscheint Täglich und SonntagS.

Die tZgliche Tribü" koftrt duich den Träge, ttffentl per oche. die Sonntag.Tribüne ent per Woche. Beide zusammen IS Cents oder H Gcntl per Monat. Per Post ,ugeschickt in vor bezahlung Vper Jahr. Ossi : No. 18 Süd Alabasa Str. Indianapolis, Ind., O 3uli 1894. Die Katastrophe von Karwln. Ueber das furchtbare Grubenunglück von Karwin. bei welchem, roie derTele graph gemeldet, 232k Bergleute einen schrecklichen Tod gesunden haben, bringt die .Franks. Zeit." aus der Feder ihres Wiener Correspondenten einen bemerkenswerthen Artikel, der eines Cominentars nicht bedarf. Das Unglück, so heißt es in demselben, eröffnet nach zwei Seiten hin den Einblick in die Barbarei der sozialen Verhältnisse unserer Zeit. In das Unvermeidliche fügt man sich. Grubenunglücke wie das Karwiner sind aber bei dem heutigen Stand der Technik nicht mehr unvermeidlich, nur der heutige Stand der Sozialpolitik, der wirthschastlichen Gesetzgebung also macht sie überhaupt möglich. Die Bergwerksbesitzer eignen sich nur jene Fortschritte der Technik' an, welche ihren Profit erhöhen, nicht aber jene, welche die Lebensgefahr für die von ihnen beschäftigten Arbeiter vermindern. So haben sie die moderne Sprengmitteltechnik in größtem Maß lab in ihre Betriebe eingeführt, dadurch allerdings die Förderung und damit ihren Gewinn enorm vergrößert, aber auch die Gefahr von Explosionen, deren Häufigkeit und Umfang gesteigert. Daraus müßte ihnen die moralische Pflicht erwachsen, das Leben ihrer Arbeiter technisch so weit als möglich zu sichern. Hat die Technik sie etwa im Stich gelassen? Lehrt die Technik wirklich nur den Gewinn der Millionair vermehren, nicht aber auch die induftrielle Blutsteur der Arbeiter vermindern? Nein, der heutige Stand der Technik erlaubt es auch, das Leben deö Arbeiters in einem der gesteigerten Gefahr entsprechend höheren Maße zu sichern. Man muß nur den guten Mllen haben, die technischen Fortschritte auch nach dieser, nicht kapital!stischen, sondern sozialpolitischen Seite hin auszunützen. Diesen guten Willen. der eigentlich soziale Pflicht ist. besiden unsere Berawerksbesitzer nicht. In dm Karwiner Gruben des steinreichen Grafen Lansch w:rd noch im mer mit der alten Davis'schen Berg lamve arbeitet, deren einst viel U wunderte Schutzvorrichtung durch die mittlerweile gewachsenenGesahren wett überholt worden ist. Gibt es leine neueren! besseren. Beralampen? Warum werden diese nicht benützt? Auf diese Fragen antwortet ein Fachmann im Wiener .Fremdenblatt- in der folgenden charakteristischen Weise: Akkumulatoren, die durch 10 Stun den elektrisches Licht in der Leuchtkraft einer Kerze (also viel Heller, als das bisherige Grubenucht) hinter doppel ten. außerdem durch eiserne Bllael ae stützten starkenGlasalocken bermetisch verschlossen, erstrahlen lassen, und nur 2 3-4 Kilogramm wiegen, werden heute erzeuat. und zwar hier in der Residenz; sie finden aber dennoch keine Verwendung, und zwar aus einem Grunde, den niederzuschreiben sich fast die Feder sträubt: Die Beraleute müssen usuell das Oel für ihre Grubenlichter selbst kaufen, während die zur Ladung der Akkumulatoren nöthige elektrische Kraft von den Bergwerksdesitzern geliefert werden müßte. Sollte man denken, daß sich angesichts der Möglichkeit eines solchen Unglücks. wie das jüngst in Karwin erlebte, ein derart! kleinlicher Beweggrund aus rechterbalten läßt? Es scheint unglaublich und dennoch soll es so sein.... Man überlege doch, über welche um me von Pferde krästen ein Bergwerks-. betrieb zur Forderung etc. versugt, und da sollte der Motor fehlen, um die elektrischen Lampen der armen Bergleute zu laden? Eine einfache Stukungsbllanz soll es rechtfertigen können, daß Tausende von Arbeitern täglich dem Tode entgegengehen, trotzdem es anders sein konnte. Die elektrische Beleuchtung also, welche die Explosionsgefahr fast auf Null reduiren wurde, wird blos des halb nicht in den Gruben eingeführt. weil dabei jeder Arbeiter seine paar Oelkreuzer ersparen und bi; Kosten der Beleuchtung auf die Werksbesitzer sich überwälzen würden. Es ist nichts als in verhältnchmaßlg kleines Superplus von Profit, dem Hunderte von Menschenleben zum Opfer' gefallen sind. Wenn ein Baumeister, um ein Bischen Profit mehr herauszuschlagen, den Zerren Grafen Larisch u. s. w. ihre Paläste so bauen würde, daß sie ihnen emes TageS über dem Kops zusammenfallen wurden, da wi"de man ssck wohl an den Paragraphen des Strafgesetzbuchs erinnern, der von der Gefahrdung der Sicherheit des Lebens handelt. Aber beim Karwmer Wrn benunglück haben wir noch nichts von der Einleitung der strasgenchtllchen Untersuchung gehört. 2e staaUlH Gesetzgebung verpflichtet jeden mi Maschinen arbeitenden Gewerbetrei benden, auch wenn er nicht gerade Millionär ist, die Transmissionen der Maschinen zu verschalen und tausend ähnliche Schutzvorrichtungen m seinem Betrieb anzubringen. Aber wir ha den noch nichts von einem Gesetze gehört, welches die Berawerksbesitzer verpflichten würde, statt der gefährlichen Davis'schen Lampe die elektrische Beleucktuna einzuführen. Um den Ar beiterschuß steht's überhaupt schlecht in den Bergwerken. Die Bergarbeiter sind ebenso wie die landwirthschastli ch:n Arbeiter von den Arbeiterschutz aeseen ausdrücklich ausgenommen Warum? Aus dem höchst einfachen

(Grunde, weil" von ven Berg- und den landwirtschaftlichen Arbeitern die Stützen des Thrones, die hohe Aristokratie lebt, und deren Profit ist sakrofankt. Man hat die Bergarbeiter von der Unfall- und Krankheitsversicherung ausgeschlossen, als diese in Oesterreich eingeführt wurde, und sich dabei nt dem Hinweis auf die Bru-

derladen (Knappschastslassen) entschuldigt, die den Bergarbeitern ausreichende Hilfe gewähren. Aber eine staatliche Kontrole der in der Verwaltung der Bergwerksbesitzer stehenden Bruderladen hat (1831) erwiesen, daß von 286 Bruderladen iby ;assw 'waren mit einem Gesammtdefnit von 20 Millionen, welches mittlerweile nicht ab-, sondern zugenommen hat und 1890 bereits auf 23. jetzt auf 30 Millionen Gulden angegeben wird. Wahrend bei der industriellen Arbeiterversickeruna die Arbeiter nur 10 pCt. der Prämie zu leisten haben, zahlen sie in die Bruderladen 50 pCt. ein. Und was haben sie davon? Die Wittwe eines Bergmannes bekommt normal 33 Gulden 33 Kreuzer, ein Kind 16 Gulden 16 Kreuzer pro Jahr, thatsächlich aber vielfach, wegen der Passivität zahlreicher ' Bruderladen, nur die Halste, also die Wittwe 5, das iitnu zweieinhalb Kreuzer täglich zum Leben. Das ist die Vlrsoxgung,.die den Hinterbliebenen eines Bergmannes winkt, der ssck. bebufs Vergrößerung des Profits, hat in die Luft sprengen lassen. Solche Thatsachen erklären die Empörung der Bergarbeiterschaft, die sich immer wieder in großen Streiks Uust macht, um jedesmal durch. Blut und Eisen wieder, zur' Raison gebracht zu werden. Der'jüngpe große Streik hat allerdings das Karwiner Revier nicht ergriffen. Wie sehr aber dessen Besitzer. der Graf Larisch, sich der Zufriedenheit semer Bergarbeiter bewußt ist, zeigt die eine Thatsache, daß er, trotzdem kein Streik auf seinen Gruben statt hatte, doch militärische Assistenz kommen IM. und die wird natürlich einem Grafen Larisch nicht verweigert. Denn Näheres sie oben über den politischen Unterschied zwischen den Prositen aus der Industrie und denen aus Landwirthschaft und Bergbaus Segen den PnUman'Octopttö. Der Zuckertrust und die Pullman Company sind, nach dem Dafürhalten des Senators Sherman, die schlimmsten Monopole unserer Zeit. Dem letztgenannten Octopus will er nun auf dem Wege der Gesetzgebung zu Leibe gehen und zwar sollen die Raten sür Benutzung von Schlafwagen durch Bundesgesetze geregelt werden. Sind die Ansichten emes Mannes wie Sherman in der vorliegenden Frage schon an sich von Bedeutung, so gewinnen seine Meinungsäußerungen im Hinblick auf den seitens der American Railway Union- über die PullmanCompany verhängten Boycott und den Riesenstreik noch mehr an Interesse. Die von mir entworfene Resolu tion ist nicht durch den gegenwärtigen Streit veranlaßt worden sagte der Senator unter Anderem. Seit längerer Zeit bereits habe ich der Angelegenheit meineAufmerksamkeit geschenkt und aus Unterredungen mit meinen Collegen im Senat habe ich die Ueberzeugung gewonnen, daß ich ihrer Unterstützung sicher bin, wenn es sich um eine Herabsetzung der Raten, welche die Pullman-Company und andere SichlafwagenGesellschczlften! berechnen, handelt. Ich bezeichne diese Raten als schandlich. In der Pullman-Company und dem Zuckertrust erblicke ich die rnedertrach tigsten Monopole unserer Zeit. Sie machen gewaltige Prosite, geben aber ihren Kunden im Verhältniß wenig oder nichts. Ich bin vollkommen überzeugt, daß das SchlafwagenProblem durch Bundes-Maßregeln sich leicht lösen laßt. Von einzelnen Staaten sind Gesetze angenommen worden, durch welche das Uebel der Erhebung unvernünftig . hoher Raten auf denEisenbahnen verringert wurde; da aber wohl kaum eine einzige. Eisen-bahn-Gesellschasd Schlafwagen nur in einem Staate laufen läßt, sind diese Gesetze von keinem Nutzen, denn kein Staat kann außerhalb seiner Grenzen einer Corporation Verhaltungsmaßregeln vorschreiben. Im Staate Ohio zum Beispiel machen wir Versuche, diese Angelegenheit zu regeln, allein die EisenbahnÄesellschaften haben immer Mittel und Wege gefunden, die Gesetze zu umgehen. Der Bund aber kann mit Leichtigkeit die für Benutzung von Schlafwagen zu bezahlenden Preise controliren, ebenso wie die Eisenbahn-Fahrpnise mittels des ZwischenstaatK-Werkehrsgesetzes regulirt wurden. Ich glaube, daß diesesÄesetz ohne viel Schwierigkeiten in Kraft gesetzt worden ist, und ich sehe durchaus keinen Grund, der die Annahme eines ähnlichen Gesetzes, das Schlaf-wagen-Problem betreffend, verhindern konnte. Meiner Ansicht nach sollten die Raten um die Hälfte reducirt werden. Die Pullman-Company ist sehr reich und sie hat ihre Reichthümer aus den ungeheuren wie unverhältnißmäßig hohen Profiten von ihren Cars angehäuft. Bei dem halben Profit könnte die Company immer noch Geld genug machen und dem Publikum bessere Accomodationen geben. Die PullmanCompany berechnet den EisenbahnGesellschaften für die Benutzung ihrer Wagen einen Cent pro Meile und dieses Geld fließt in die Taschen des Schlafwagen-Monopols,' außer dem von den Passagieren bezahlten Preisen. So zum Beispiel bezahlt die Eisenbahn für jeden Schlafwagen auf der Strecke New York Chicago ungefähr $10 und vom Publikum erhält die Company mehrere Male so viel. Jene $10 werden von den Eisenbahnen unter die Betriebsausgaben gerechnet, die schließlich doch wieder von den Passagieren getragen werden. Der

Reisende bezahlt' also zweimal sür zweifelhafte Accomodationen. Außerdem sollte das Geben von Trinkgeldern andie Angestellten der Company in Wegfall kommen. In einem einzelnen Falle hat das wohl

nicht viel zu bedeuten, allein es ist und bleibt nicktsdettoweniger eine Erpres sung. Die Gesellschaft bezahlt ihren Leuten keine ausreichenden Lohne. Wenn das Personal angemessene Löhne bezöge, würden die Reisenden dasselbe nicht zu unterstützen brauchen. 5im Uebrigen sollte nicht verg:nen werden, dak die Hauvtvatente auf die Schlafwagen abgelaufen sind und gar kein Grund vorliegt, weshalb die Eisenbahn-Gesellschaften nicht eigene Schlafwagen im Betrieb haben sollten. Die ersten Patente sind aogetausen und wenn schon die Pullman Company Patente für gewisse Verbesserungen herausgenommen hat, so durfte es, meiner Meinung nach, nicht schwer fallen, dem Monopol ein Ende zu machen. Was die New Nork Central Bahn betrifft, so besteht dort eine Corporation innerhalb einer Corporation. Die Wagner-Schlafwagen-Gesellschaft besteht aus Mitgliedern der Zentral Company; die Raten sind aber ditsclben und das Publikum hat leinen Nutzen von der Unabhängigkeit dieser Gesellschaft von der Pullman Company. Dies wird so bleiben, bis die Vundes-Regierung die Sache in die Hand nimmt und die Raten reg:lt. Ich bin überzeugt, daß diesen Uebelständen ein Ende gemacht werden kann, und bin entschlossen, die Ang?leaenheit zum Austrag zu bringen. Mir scheint es. daß das amerikanische Volk .ohne Beschwerde lange genug diese Bürde getragen hat, besonders va ein AbHilfsmittel zur Hand ist." Ollder us China. ' Seitens deö Ostasiatischen IoyV werden von Zeit zu Zeit Auszüge auS dem officiellen Organ der chinesischen Regierung, der Pekinger Staatszei-tung-publicirt, welche in interessanten Bildern daö Leben in China illustrin. In einer seiner jüngsten Nummm theilt der Lloyd" das Folgende mit: Im Herbst feiert die Kaiserin-Ezre-gentin ihren 60. Geburtstag. Wie wir aus der Pekinger Staatszeitung- ersehen haben, sind von den hohen Satrapen der Provinzen und Dependenzen Chinas recht namhafte Summen Geldes gesammelt worden, um die mit dem Geburtstage verbundenen Feierlichkeiten zu einem möglichst großen und imponirenden Schauspiele zu machen. Ungefähr 20 Millionen Tael, d. h. ebenso viele Millionen Dollars, sind bereits für diesen Zweck durch freiwillige Beiträge aufgebracht worden, und doch reicht, nach der Schätzung des Fest-Comites.diese enorme Summe noch nicht aus, um allen Anforderungen ge recht zu werden: weitere 20 Millionen sind nothwendig, und sie werden auch zweifellos flüssig gemacht werden. Wir bezweifeln, ob die Weltgeschichte je ein Beispiel dafür aufzuweisen hat, daß in irgend einem Lande zur Fer des Ge burtstages eines Regenten eine so hohe Summe verausgabt worden ist; es ist auch mehr als höchst fraglich, ob die selbe zu solch einem Zwecke in irgend ei nem Reiche, China ausgenommen, aus getrieben werden konnte. Andererseits beweist der vorliegende Fall, dß die finanzlellenHilfsMittel Chinas anschei nend unerschöpflich sind, denn wo ist der Staat, der ohne fremde Hilfe solch eine ungeheure Summe Geldes, ohne dadurch die Kräfte des Landes aus das Aeußerste anzustrengen, zusammenbrm gen kann? Und doch hat sich nirgends ein Laut des Unmuths im Volke hören lassen, und dleS muß noch unbegmf licher erscheinen, wenn wir in Erwä gung ziehen, daß man dem Chinesen je den Patriotismus abspricht. Fer ner bringt die Pekinger Staatszei tung nachstehende amtliche Veröffentli chungen: Bericht des Herzogs von Confucius (Sheng kung) direkten Nachkommen des Nationalheiligen Kung ling yi, in welchem derselbe die Bitte ausspricht, zur Feier deö 60. Geburts tages der Kaiserin-Erregentin nach Peking kommen zu dürfen. Edikt: Er mag nach der Hauptstadt kommen. Edikt: Dem Ministerium zur Be richterstattung. Nachdem Wir erst vor kurzem wegen desselben Unfugs den be treffenden Aufsichtsbeamten zur Stren ge und Sorgfalt ermahnt haben, hat eö nun wieder ein Mensch, nämlich der entlassene Hauptmann Sung wen kang, gewagt, Uns, als Wir außerhalb des Chien ching Thors vorbeipassirten. eine Bittschrift zu überreichen. Nach semer Aussage hat er sich durch das Sen wu men und Lung tsung wen hereingeschlichen. Daß der Verbrecher trotz der strengen Polizeiordnifng in der verbotenen Stadt ,sich hier unbemerkt hat umhertreiben können, ist ein Beweis für die unverzeihliche Taubheit und Blindheit, mit der die betreffenden Beamten ihren Dienst verschen haben. Den Commandeuren der Vorhut und der Gardedlvision sowie den an dem betr. Tage am Shen wu men und Luna tsung wen wachthabenden Ossi eieren wird der Rangknopf genommen und es werden dieselben je nach ihrem Nange dem Ministerium zur strengen disciplinarischen Bestrafung uberwie sen. .Ebenso werden die Generale der rechten, und linken Flügef-Brigade, Shou hin und Chang lin, sowie die Hofherren mit den Panterschwejf-Spee-ren Tsai hing (Beile) und Jung kuej dem Ministerium zur Bestrafung über wiesen. In Zukunft ist der Dienst an den Thorwachen von den betreffenden Ossicieren mit der größten Strenae und Gewissenhaftigkeit zu handhabend Die Wache soll stets die vorgeschriebene Stärke an Mannschaft haben. Die Soldaten und Bedienten, die im Palast zu thun haben, haben beim Passiren der Thore ihre Erkennungsmarken am iÄürtel zu tragen, worauf mit Strenge SU achten ist. Allen anderen Leuten ist der, Eintritt zu versagen. Sollten noch einmal Nachlässigkeiten vorkommen,, so mögen die betr. Ogiciere sich, selber 5ra-

genob'siö die Folgen ditse schweren Versehens auf sich nehmen können oder nicht.

Die Panoraniett. Malerei. Merkwürdiger Weise wird heute noch vielfach angenommen, das Pano rama fei in der Gestalt, in der wir es heutzutage zu sehen gewohnt sind, ein Ergebniß der allerneuesten Zeit, das nicht über die 70er Jahre zurückgehe. In Wirklichkeit aber liegt die Sache so, daß das erste- eigentliche Panorama auf deutschem Boden gerade um die Wende des vorigen Jahrhunderts entstanden und daß dann binnen wenig Jahren das Panorama zur reinsten Modesache geworden ist; dabei war es natürlich technisch noch nicht so großartig und jedenfalls auch nicht so rasfinirt durchgearbeitet wie heutzutage, von den kleineren Dimensionen und der geringeren technischen Vollendung abgesehen, war es aber schon damals genau die gleiche Sache wie jetzt. Wie start diese Verbreitung in kürzester Zeit sich gestaltet haben muß, mag an zwei Beispielen dargethan sein. Als man 1812 in Kassel an die Erbauung eines besonderen Panoramagebäudes ging, schrieb der dortige Korrespondent des Stuttgarter Morgenblattes : Nachdem man in jeder andern Stadt das Schauspiel eines Panoramas schon längst gehabt hat, wird sür Kassel jetzt endlich auch eine Rotunde gebaut", und so fort. Und als in den 20er Jahren in München ein Panorama von Salzbürg, von Sattler gemalt, ausgestellt wurde, das in jeder Weise sehr bedeutend gewesen zu sein scheint, leitete das Kunstblatt" seine Besprechung des Werkes mit den bezeichnenden Worten ein: Panoramen sind so alltägliche Gegenstände der Spekulation geworden, daß man bei jeder Ankündigung eines neuen kaum etwas mehr erwarten zu dürfen glaubt, als eine kecke und effekt volle, in Behandlung und Wirkung nicht viel von einer Theaterdekoration verschiedene Perspektiv-Malerei." Spä ter ist dann das Panorama allerdings wieder ebenso schnell aus der Mode und so sehr aus dem Gedächtnisse der Welt gekommen, daß die meisten Leute Ende der 70er Jahre der Meinung wa ren, es handle sich bei dem damals wieder auskommenden Panorama un ine merkwürdige, ganz neue Erfm' dung. Deutsche Local-Trayrilyten. Vrostlier,ogti,um S essen. Ebers he im. Letzthin feierte die Ehefrau Eva Eckert, geb. Becker, in überaus rüstigen Zustand (sie vernchtet noch Feld- und häusliche Arbeiten) ihren 103. Geburtstag. Ihre noch lebenden sechs Söhne, zwanzig Enkel. elf Urenkel und fünf Ururenkel bilden die 42 Köpfe starke Nachkommenschaft. Gießen. Bei der hiesigen Unive-sitäts-Waschanstalt fiel ein achtjähriger Junge, der sich in einem Kahn geschau kelt hatte, in die Lahn. Ein in Gesellschaft ihrer Schwester in der Nähe befindliches Fräulein sprang sofort nach, wurde aber von dem Jungen am Hals gepackt und in die Tiefe gezogen. Es gelang der Schwester der Retterin, sie ans User zu bringen. Der Junge aber ertrank. L a ü b e n h e i m. Auf dem hiesigen Friedhof erschoß sich der Taglöhner Mönch. Er hinterläßt Frau und drei Kinder. Mainz. Das Schwurgericht ver urtheilte den Küferburschen Franz Rohrbacher wegen Ermordung des Hilarius Schreiber von Heppenheim zum Tode. Offenbach. In der Oehler'schen Fabrik war der Arbeiter Wilh. Ebert mit dem Transport eines mit chemi scher Säure gefüllten Ballons beschäf tigt. Der Ballon erplodirte plötzlich und Ebert zog sich hierbei derartige Brandwunden zu, daß er starb. ßlsast-othtittfmt. Straßburg. Ein Soldat der 6. Comp. vom 105. Regiment erschoß sich auf Posten vor dem Citadellenthor aus Furcht vor Strafe, Colmar. Johann Schill, Mit glied des Aussichtsraths der Allgemei nen Consumgenossenschaft Colmar hatte der Geschäftsführerin. der Witt we Spieß, schon mehrfach unsittliche Anträge gemacht, doch war ex damit jedesmal abgewiesen worden. Diesem für immer zu entgehen, verlangte die Geschäftsführerin den AusschlußSchills aus dem Aufsichtsrath. Schill fchwur seiner Anklägerin Rache und nahm diese auch in schrecklicher Weise. Frau Spieß befand sich neulich Morgens im Keller, als ihr Todfeind an dem Ge nossenschaftsokale vorbeikam. Schill begab sich ebenfalls ln den Keller und hat wohl dort erfolglos seine früheren Anträge wiederholt. Erbost über seine Abweisung, zog er einen Dolch und versetzt? der' Frau Spieß sieben Stiche in die Brust. Das Yefiflden derselben ist hossnungslos, man erwartet stündlich deren Ableben; dex Attentäter wird seit der That vermißt, man glaubt, daß er and an q geiegl yave. M ü l h a u s e n. Hier hat die 30jährige Frau desFabrikarbeiters Meyer eine Kellnerin Namens Boll, mit weleher ihr Mnn ein Liebesverhältniß unterhielt, aus Eifersucht ermordet, indem sie ihr mit einem Messer die Kehle durchschnitt. Die Mörderin hat sich selbst der Polizei' gestellt, Sauern. München. In Folge von Vergiftung durch Genuß einer verdorbenen Wurst ist der 40 Jahre alte, verheirathete Monteur hex der Gasbeleuch-tuns-Gesellschaft hier, Herr Xaver Schallex, gestorben. Dieser Tage ging der jn einem' hiesigen Getreidegeschäft angestellte Menhes ' Eckstein flüchtig, nachdem er auf denNamen seines Prinzipals 6800 M. bei einer Bank erhoben, 600 Mark aus der Kasse mitgenommen und außerdem noch Baarbeträge zu 740 Mk. unterschlagen hatte, die in letzter Zeit eingegangen waren. Fürth. In der Rednitz bei Weikershof wurde die Leiche, der Dienstmaad des dortiaen Wirtbes Ullrich ae-

landet. Das Mädchen, aus AllenVürg gebürtig, hat jedenfalls den Tod aus Furcht vor Strafe wegen eines ihm zur Last gelegten Diebstahls gesucht. H a s ch b a ch. Hier ertränkte sich der Privatmann Jakob Braun, wie ver-

mutyet wird, in Folge großer Vermogensverluste. Hof. Der Zimmermann Wolfgang Heinritz von Oberkotzau hat durch den Sturz von einer Leiter am Schödelschen Neubau in der Sedanstraße eine schwere Gehirnerschütterung erlitten, auch mehrere Rippen gebrochen, so daß er nach wenigen Stunden verstarb. K i s s i n g e n. Die bisherige Bahnhofsstraße ist zum Gedächtniß an den diesjährigen Besuch desPrinz-Regenten Prinz - Regenten - Straße" benannt worden. R ö l b a ch. Dieser Tage wurde hier ein Mann wegen Gattenmords verhaftet. Er soll, um seine Frau zu vergiften. dem Kaffee Phosphor beigemischt haben. Straubing. Der seit sechs Jahren hier lebende Privatier Robert Nadler aus Augsburg wurde am Tage seiner silbernen Hochzeit vom Schlage gerührt, und war sofort todt. Viech tach. Jn Arnbruck hat der Häusler Dionys Köppl von Oberried, der gelegentlich der Kirchweih wegen Spektakelmachens aus der Wirthschaft geräumt werden sollte, den Zimmermann Joseph Bauer von dort erstochen. Bauer ist Vater von sechs Kindern. Mürttemberg. Stuttgart. Das neue Oddfellowsheim hier, Herzogsstraße 6 D. ist so weit fertiggestellt, daß im Laufe des Monats Juli die Einweihung desselben erfolgen kann. Hofbaumeister Rieger hier, von der K. Bau- und Gartendirektion, wurde auf dem Pragfriedhof, als er dem verstorbenen früheren Dekorationsmaler Leins die letzte Ehre erwies, von einem Schlaganfall betroffen. Sein Befinden hat sich inzwischen etwas gebessert. B ö b l i n g e n. Der 21 Jahre alte Taglöhner Johannes Metzger wurde von dem 19 Jahre altenBauern Schneider auf der Holzgerlinger Straße derart in den Unterleib gestochen, daß der Verwundete nicht mehr, zu retten ist. C a n n st a d t. Einen unglücklichen Verlauf nahm eine am 1. April dss. I. vor einer hiesigen Wirthschaft stattgehabte Schlägerei für einen der Betheiligten. Der 24 Jahre alte ledige Weingartner Gottl. Fr. Kärcher von hier wurde damals von seinem Gegner mittels schweren Stocks auf den Kopf geschlagen, war seither bettlägerig, zehrte immer mehr ab und starb dieser Tage infolge Zertrümmerung der Hirnschale. Das Gericht hat sich mit der Angelegenheit befaßt. D i tz i n g e n. Ein Friseur kommt alle Freitag hoch zu Rad von Leonberg hierher und läßt seine Ankunft durch den Büttel ausschellen, worauf die bärtigen Ditzinger in die von ihm angegebene Wirthschaft eilen, um sich für den Sonntag verschönern zu lassen. Nach beendigtem Geschäft tritt der Friseur seine Radreise in einen anderen Ort an, wo ebenfalls der Büttel seine Ankunft üuSklingelt. Freudenstadt. DerdesMordS an dem Forellenwirth Sackmann in Schorrenthal mitverdächtige KüferWidmann von Schorrenthal wurde auS der Haft entlassen, der Sohn des Ermordeten dagegen in's Untersuchungsgefäng niß nach Rottweil geliefert. Saden. Karlsruhe. Die Karlsruher Nachrichten kündigen an, daß ihr Begründer und Redakteur, Herr Friedrich Gutsch, wegen andauernder Kränklichkeit von der Redaktionsführung zurücktreten und daß am 30. Juni das Blatt selbst zum letzten Mal erscheinen werde. Bonndorf. Aichmeister Welt von hier wurde bei Buggenried in Folge Scheuens seines Pserdes vom Wagen geschleudert und mußte bewußtlos vom Platze getragen werden. Dauchingen. Der frühere Accisor Anton Brugger hat sich erschossen. Holzen. Dieser Tage wurden auf dem Felde die beiden Söhne des Gemeinderaths Fr. Siegliri oor den Augen ihres Vaters, der unter einem Baum vor dem Gewitter Schutz gesucht hatte, vom Blitze getroffen. Der älter? war sofort - todt, der jüngere svuxd? bewußtlos vom Psqtz getragen. K andern, Letzthin wurde durch zwei Gkvmeter der Firmq Bering & Wächter mit der Absteckung der end? ailtigen Linie der Bahn HaltinzenKandern begonnen. Ladenburg. Zwischen Ladenbürg und Jlvesheim ereignete sich ein Unglücksfall, indem beim Passiren einer Böschung ein Gespann scheute, der Wagen in's Rollen kam und das gefüllte Jauchefaß im Herabfallen den verheiratheten Josef Grabendörfer von hier so unglücklich traf, daß derselbe todt auf der Stelle blieb. Er ßinterläßl fünf Kinder. . L q b e n f e l d. ' Michael lZoyS pors hier fiel vym Fuhrwerk und' start)' an den hiexbej erljtjenen Verletzungen. ' ' L y r r a ch. ' Der ' entlassene PostbeamrV Dieter von ' 'Kqnstanz hat - sick zwjschen Haagei? nh'Lytrach ton Zug überfahren lassen. .Der Kop jvurde glatt vom Rumpfe getrennt. Mannheim.' Der verheirathete ßketreidearbeiter Ludwig Hannack. gerieth unter eine Schiebebühne' unh starh bald darauf an den erlittenen ( ' -. Verletzungen.' Riechen. Auf den; Grabe feiner !m Januar gestorbenen Frau 'erschoß sich der 27jährige Sättlermeister Lösiker. ' . ' Ueberlingeu, Aus - Liebeskummer hat sich der ledige Landwirth Veit m Riedhof erhangt. ' - ZlnteröwishekW Der ledige Taglöhner A. Bindschadel wurde ver? haftet. Derselbe soll auf den 25Jahre asten Gypser Steinbach geschossen ha? ben. Steinbach ist lejcht verletzt, ' Wert Herrn. Dieser Tage wu?den die Pferde des LandwirthsZchört, lein von Grünenwörth vom Blitz-er-schlagen. .tftrnrtoj Wien. Im Cirkus Busch ercia-

Dr. Augllst König's Hamburger Tropfen. Gegen Dyspepsie Uebelkeit, Diese so gewöhnli5cn Krankheiten haben Saueres Aufstokeu, U.s.w. ihren Ursprung im Magen. Der Magenn saft hat nicht die zur gesunden Verdau ung der Speisen nothwendigen Eigenschaften und eine allgemeine Ccbwäcbe des Magens tritt ein. Dr. August König's Hamdmger Tropfen reinigen die Eäfte. Gegen Leberleiden. Biliöse Beschwerden bekunden ein Trägheit dcö Aus scheidungS-Organö der Leber und Unregelmäßigkeit in den Funktionen der verschiedenen zur Bearbeitung der ausgesonderten Flüssigkeit bestimmten Organe. Wenn ein Uederfluß von Galle im Blute zurückbleibt, treten biliöse Beschwerden auf, welche sich durch gelbliches Aussehen der Haut. u.s. w.. anzeigen. Als ein Mittel gegen diese Leiden sind Tr. August König's Hamburger Tropfen auf'S Wärmste zu empfehlen. t. Jakobs C)sl Heilt Rheumatismus, Neuralgie. Nückenschmerzen, Verletzungen.

nete sich abermals ein Unfall. Bei der Piece, bei welcher eine Anzahl von Reitern und Reiterinnen im Galopp eine Treppe hinauf reiten, stürzte das Pferd des Jockeyreiters Footit so unglücklich, daß es das Genick brach und sofort verendete. Footit wurde an die Barriere geschleudert, blieb jedoch unverletzt. B r ü n n. Neulich hat der 20jährige Hufschmied Kudelka seinem Leben auf furchtbare Weise einEnde gemacht. In Begleitung seiner Geliebten ging er zu dem Erdsturze Mocacho spazieren und sprang vor ihren Augen und im Beisein vieler Touristen in den ob grundtiefen Schlund,auf dessenGrund der Leichnam in total zerschmettertem Zustande liegen blieb. Die Leiche konnte bisher nicht herausbefördert werden. Als Ursache des Selbstmordes wird angegeben, daß die Mutter des Mädchens das Verhältniß nicht dulden wollte. Czernowitz. Zwei Obergymnasiasten aus Suczawa sind wegen Straßenraubs dem Strafgericht eingeliefert worden; sie hatten unterwegs einen Landwirth überfallen und ihn seines Geldes und seiner Werthsachen beraubt. Bei ihrer Verhaftung wurde das geraubte Geld bis auf einen geringen Betrag bei ihnen vorgefunden. Zirl. Der StraßeneinräumerFerdinand Kapeller ist an der Martinswand verunglückt. Er wollte unterhalb des Steiges zur Grotte Vogelnester suchen und stürzte hierbei ab. Die Leiche, welche ganz zerschmettert ist die Taschenuhr blieb im Gehirn stecken konnte bisher nicht geborgen werden. St,n?,i,. Bern. Aus dem Militärdienst in Bern heimkehrendeRekruten thaten sich letzthin noch in der Eisenbahn gütlich, indem sie einige Flaschen leerten. Jn der Nähe der Station Uttigen wurde dann eine leere Flasche aus dem Wa gen geworfen, wobei eine Barrieren Wärterin derart an die Schläfe ge troffen wurde, daß in Folge der zchweren Verwundung das Leben der Frau wahrend mehrerer Tage ernstlich ge fährdet war. Die Schweizer in Alezandrien wünschen Errichtung eines schweizerischen Eonsulates für Egypten. - . B a f e l l a n d. Ein Heilsarmee soldat, der eine halbe Stunde über die .gesetzliche" Zeit (9 Uhr) hinaus predigte, ist deswegen zu zwei Mona ten Arbeitshaus verurtheilt worden. St. Gallen. Neulich Mittags raste ein heftiger Sturm über Ror schach hin. Bei dem neu erstellten Hobelwerk eines Holzgesch'ästes nahe dem Bahnhof waren mehrere Arbeiter mit der Montage des eisernen Kamms be schäftigt, als der Sturm das Gerüst zusammenriß. Ein Arbeiter, Namens Brisazgi, Vater von fünf Kindern, blieb todt, die zwei anderen wurden schwerverletzt vom Platze getragen. Tessin. Die Bellenzer wollen auch ein neues .Postgebäude haben. Die Aergiftungsgeschlchte von Ans sago (man erinnert sich, daß dort mit Arsenik vergiftetes Salz verkauft worden war) wird ein unerwartetes Nachfpiel haben. Advokat Volontario geht nämlich von der Ansicht aus, die Ur Heber der Vermischung, die Gebrüder Branca. haben das Salz für Rechnung des Staates verkauft, der das Salzmonopol ausübt; sie müssen als Angestellte desStaates betrachtet werhen." Folglich sei auch, was denSalzverkauf anbelangt, der Staat für sie verantwortlich.' - Volonterio hat demnach beim Bundesgericht eine Klage gegen den Canjon Tessin angehoben dahingehend, derselbe habe den Opfern, der Vergütung 50,000 Francs Schadenersatz zu bezahlen, wovyn die' von. den Gebrüdern Branca eventuell he? zahlten Summen abzuziehen sind. Zürich. Walter Treichler von Wäensweil, einer der bedeutendsten Bergsteiger der Schweiz, machte mit seinem Bruder und zwei anderen HerTtK einen , Ausflug auf den kleinen Nöthen; auf dem Abstieg wurde Herr Treichler plötzlich von Unwohlsein U fallen, ti setzte sich auf einen Stein, taumelte aber und stürzte kopfüber ab. " ' -U - - -'' c: -! 1 -' Inder T r ö ck e n k a !7. m e der Fabrik von rauchlosem 'Lusver In, Kusän fand eine Explosion statk) durcl welche sieben Arbeiter getödtet wurden; das Gebäude wurde zerstört. -r' " Vep?nken Qitt daß die Wiscsnson Central Bahn unbedingt daö Zutrauen deö Publikums besiht, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Milniaukee, St. Paul, Minneavolis und dem Nordwesten ist und fernerhin als die Pullman Linie zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen am Superior See angesehen wird. ' Bedenken Sie ferner daß die Wiöconsin Central die bedeutendsten Punkte in Wisconsin berührt, mehr Geschäftsplatze erreicht als irgend eine andere Linie im Nordwesten,' daß der Speisewagen feiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. ' ' Für weitere Auskunft als, Raten, Routen, wenden Sie sieh an den nachften Ticket Agenten oder an" ''. Las. C. Pond, Gen. Paff. Agent, Milwaukee WiS.

Marktbericht.

Wholesale.Preise. GrocerieS. Zucker : Harter $5.52. Guter gelber $4.22. Kewöbnl. selber 53.7. Kaffee: geröst. Banner, Lion und Java i. 25c lmbPZdSä5en) Capital 22c Pilot 2I)c Bakota Brazil 21c Getr. Aepfel 7c Pfirsiche 14 Corinthen 5c Pflaumen 7)c Aprikosen 16c Früchte und Gemüse. epfel per Faß $6.00 Citronen per Kitte $4 50 Orangen per Kiste $3.50 Kraut per Faß $2.50 Zwiebeln per Faß $3.00 Rüben per Faß $1.50 Bohnen per Bushel $2.50 Kartoffeln ver Bushel $ 1.20c Süß'Kartoffeln per Faß $3.25 Mehl. Winter-Weizen pat. $4.00 Frühjahr-Weizen pat. $4.00 Winter extra $2.50 Gewöhnliches $1.75 Roggenmehl $3 10 Hafergrütze $5.75 Butter, Eier und Geflügel. Butter, frische Country 8c. Eier, irisch, per Du?. 9c Leb. Keslüael; 5übn?r Re rr 9Himfc Spring ChickenS 12c; Hähne 3c ; Turkey ennen c; nien &c; Game 3.60 per nutz Dr. I. A. Sutelisse, ßeschasttgt sich ausschliehltch mit wundlrztltchk, Fällen und mit schlecht, und Nrtnkrankhette. No. 95 Oft Market Straße. OMee-Stundea : 9 Ml 10 Ufer ?. Mi Qt Nachm. Sonntag auaeme. t M WU. Dr. Buröhardt, Deutscher Arzt. Offiee und Wohnung: No. 582 Süd Meridian Str. Offtee-Stunden : 8 bi Uhr orm. 2 di Uhr Nachm. 7 bt, 8 Uhr bd,. onntagl L Bsrmtttag. Teledbo 8. CHS. G. MUELLER, Deutsche Apotheke. Nachfolger von W. W. Scott. Zlo. 667 Virginin jövenue Ecke Coburn Str. Telephon 1747. Nachtalocke an der Seitentbüre. Remote Taa und acht sorgfältig gefüllt, streik blteferung. Dr. Wagner, Office : flo. 60 Qsl Shio Str. Offteetunde : 9 10 Uhr vormittag. Uhr Nachmittag. Wohnnng : ? Vroadway Ltncoi Ode. Telephon 8. Dr. C. R. Schaefer, Ppzt und Chirurg, No. 430 Madison Avenue, nahe Morris Str. Sprechstunden: 8 S:80UhrVkorgen,5 4 Uhr aqmtllag, ? vor eno. Teledbo 82. DR. . 8. CUMINGIIAM hat s'ine Wolinuna noch 302 ellefontainettr. und seine Owre nach 77)5 Oft Zviarketftr. vertegr. Sprechstunden in seiner Wohnung, 78 Uhr Vorm.. I-Z llhr ackm. Sprechstunden in seiner Office: 10 11 Uhr Vorm.. za tiyr naaim. und j unr venös. Sonntag nur Bormittag Svrechstunden. Telephone 1310. C. C. Gnerts. Deutscher Zahn-Skzt No. 8j Nord Pennsylvania Str. Sa wird aus Wunsch aawadt. Dr. I. Bühler, Wohnung : 120 Ost McCarth Otrage, Office : 77 st Market Straße. Svrech'Stunoe in der Wohnung: 8 9 Uhr orm.; Z-5 Uhr ach.-, s 9Uhrdend. Sprechstunden tn der Osstce: 9 10 Uhr ZZorm., uno 1 u qt ?caazm. xcicooo i4i. Sprechstunden: Sonntag nur Vormittag. Dr. PPAPP, Office: 134 Nord Pennsylöania Str, OsfteeStunden von Z t Uhr ?!achm. No. 426 Madison Avenue. Stnnde von 1011 Uhr Bor. Wohnung: 197 N.Llabamaftr..,SckeBermotftr, Telefon ! Office 202. XiliMon . j Wohnung 030. AN IDEAL FAMILY MEDICINE1 For IdlffetU. BlllovurM, ' I VMplexU. Offenrtre Hrcftth, lliluik l'...tln.t Im. 14 na au uiaoraer tu wo pmmaen, Uminii Boweia. RIPAN i ABULC 8 srwiUy 7 prompt): Ferfwt Oigettkm-foUovs tiietr um -Soid by drunrtot orent bymalL hox. p iac rKiw.it Dwaffc Vrif rM mnlii jlilrw uirA.i tiiLaivAb tu, w itrt. JffO WABIt'S Dampf Teppich Reinlgnngsanftalt Er?e St. Clairstr. & Canal. Tepvsche prompt gereinigt, wieder n,i neu hergerichtet und gelegt aus kurje Notiz hjn. ; Teppiche werden reparirt und ohne sichtbare Naht angestückelt. Teppiche gegen Vkotte sicher eingepackt. iepyonvlv.

Die Union Trust Co,

Kapital 800,000. Office: No. 68 Ost Market Straße. Jobnv.eolliday. vevry ?itel. Prüstdent. 2. Bice.Prästdent ad Schatzmeister. Addtson 5. Harri?, am'l L. Look. 1. BtjkprZndcnt. Sekretär. Direktoren: EharleH. Brownell, Tho. E. Day, N.T. DePauw, J.C. Eiston, Addison E. Harri. John H. Holliday, Sterling R. Holt, George Lothe, Henry E.Lonz Volney T. Mallott. Edward L.Mcüee. Sam.E.Rauh. Gesetzlich autborisirt als ErecutorS. Admi nistratoren, Vormünder, AssigneeS, ReceivcrS und Truitces zu sungrren. aufen und verkaufen Bonds. Borgen Geld auf Hdpotbeken und sonstige Sicherheiten. Collemren Jntcreffen, Dividenden und Miethen. Offeriren die deften Sicherheiten u Geld Verleihern. unter Staatsaufsicht und zum doppelten Betrag des Kapitals verantvorUiS. Columbia Halle! Le VKCarty ö? Delavare Str. Die schönste, größte und n kequnnfien ein gerichtetete Halle der Südseite. Sie ficht zur Verfügung für Whkltung von Konzerten, Tanz-Kränzchen, VartleS c. Besonders ist sie Vereinen u empfehlen. Die schönste Wirthschaft in d Stadt. Nur die beftrn Gerranke erden der adreicht. Zu zahlreichem Besuche ladet ei Otto Schmidt. Zur Erinnerung ! Meinen Freunden und dem Publikum hier mit zur Anzeige, daß ich die Wirthschaft, Ecke (vhio und Noble Straße, übernommen habe, und mich bemühen roerde dieselbe einem angenehmen Sammelplatz der Deutschen zu gestalten. Veste Qttzäntt und Tigarreu ,e. Zu zahlreichem Besuche ladet ein Sottlieb LenKhardt, Ecke Ohio und Noble Straße. ozart Halle! Heurh Oletvr. Daö größte, schönste und älteste derartige Lokal in der Stadt. Die geräumige und lchön eingerichtete Halle steht Vereinen, Logen und Privaten zur Abhaltung von Vällm Eonznten und Versammlungen unter ltbera ler Bedingung zur Verfügung. Spczial Niedrige Natcn VIA Big Four Bouto für die folgenden Zusammenkünfte : y. P. 5. G. zu CleveKnd, 11. 15. Juli. National Teachers Association A sbury Park. 13. Juli. Baptist loung peoples' Union Toronto. 19. 22. Juli. keague of American lvheelmen Denver. 13. 13. August. Kniglzts of p-tlzias. Washingtons. C., im August. . G. A. R. zu pittsburglz. 10. 15. September. Theodore Stein, Nachfolger von W. . derfon. Abstrakte von Besihtiteln und Eründeigenthum werden in prompter ursd zuperlqffiger Weife ausgeführt, 86 Ost Market &txa$t. Indianapolis. Ind. ruekfAchen aller Art werden rasch und billig ausgeführt. Eintrittskarte;,, Quittungen. Konstitutionen, Rechnungen. gpschästtkartett, Oriesköpse, Zirkulare, Programme u. s. wo für Geschäftsleute und Vereine werben geschmackvoll ausgeführt WW W 8 Zkdiänap'sli?. Jud.

M

m