Indiana Tribüne, Volume 17, Number 288, Indianapolis, Marion County, 7 July 1894 — Page 2
Jnömna Tribüne.
Erscheint Täglich und QonntagS. !Dit t5gltche.Trib2Lt"koftrt durch de Träge, Bffratf ttr 3o$e, die Eontag,TrtvSae" 5 TentI per Woche. Beide ,ufame 15 Cents odet Sentb perMonat. Per Poft zugeschickt ta Vor TuLSejiZiuna per Jahr. Ossice : Ns. 18 Süd Aladaa Str. Indianapolis, Znd, 7 3uli 1894. in Schiff im Todtenthal. ' AuS der schauerlichen Oede des Todtenthals hat der BergwerkZ-JnJe-nfcut E. C. Traver, welcher jeneWildniß auf der Suche nach Gold durchstreifte, der civilisirten Welt e'meNachricht gebracht, welche wohl geeignet ist, Aufsehen hervorzurufen und Kopfschütteln zu verursachen. Wie er auf das Bestimmteste versichert, ist er im Todtenthale auf eine neue und vollständig ausgerüstete Brigg gestoben, welche ein moderner Noah dort in' ErWartung einer zweiten Srntfluth gebaut hat. Hören wir, was der Mann über sein merkwürdiges Abenteuer zu erzählen hat: .Mehrere Wochen lang hatte ich auf der Ostseite des Todtenthals vergeblich nach dem gelben Metall gesucht und deshalb beschloß ich, meine Schritte nach dem Mount Davis zu lenken. Als ick im Begriff stand, das Thal an dem Nordende zu durchschrei-ten,-erblickte ich plötzlich eine vollstemdig aufgetakelte Brigg, deren Segel nur. gesetzt zu werden brauchten, um zu einer Fährt fertig zu sein. In der grausigen Oede wirkte dieser Anblick so überwältigend auf mich, daß ich anfänglich meinen Augen nicht traute und ein Trugbild der Fata Morgana zu sehen wähnte. Bald aber überzeugte ich mich, daß das Schiff in Wirklichkeit da war. Der Rumpf zeigte eine vollkommen moderne Construction, und das Holz hatte einen Stich in's Gelbliche, war also erst vor kurzer Zeit gefällt. Der Kiel war flach auf den Sand gelegt; die -Steuerbordseite ruhte an einem kleinen Felsgrat, während die Backbordseite in der, bei- Schiffsbauern üblichen Weise, mit Hölzern gestützt war. Ohne mich lange zu besinnen, kletterte ich auf einer am Bug herabhängenden Strickleiter an Bord und setzte meine Untersuchungen im Innern fort. Alles zeugte von der höchsten Sauberkeit und offenbar war vom Erbauer des mysteriösen Schiffes Alles vorbereitet, um sofort eine Neise nach unbekannten Regionen- anzutreten. Nachdem ich unten vergeblich nach, einem lebenden Wesen gesucht hatte, stieg ich in das Takelwerk, um von dort aus Umschau zu halten; allein weit und breit war Alles still und. todt. Mittlerweile war der Abend gekom men und ich machte mich daran, in bei Nähe der geheimnißvollen Brigg mein Lager aufzuschlagen, es in denRaumen derselben zum Schlafen zu heiß war. als mich eine laute Stimme mit einem freundlichen Guten Abend!" begrüßte. Ueberrascht wandte ich mich um und sah zu meinem Erstaunen einen schon bejahrten Mann vor mir. Der Ankömmling nannte sich Frederick Evanj und gab sich als den Erbauer der Brigg zu erkennen. Wie er erzählte, war er seines Zeichens Schiffsbauer; später hatte er sich auf das Gsldsuchen verleat und war dabei vom Glück begünstigt worden. Als vor einigen Jahren das Wasser im Sal-ton-See in mysteriöser Weise zu steigen begann, war er gerade mit der Bearbeitung einer Goldader in jener Geqend beschäftigt. Damals faßte er die size Idee, daß eine neue Fluth im Anzuge begriffen wäre, und ohne Äerzug machte er sich unter Assistenz von zwei gemietheten Arbeitern an den Bau seiner Arche. Trotzdem das Wasser im Saltonsee bald darauf zu fallen begann. gab er sein Vorhaben nicht wieder auf, doch arbeitte er an der Vollendung der Brigg mit geringerem Eifer alö zuvor. Das Schiff wurde schließlich fertig und Evans betreibt wieder das Goldsuchen, während er sein ständiges Lager in der Nähe desselben eingerichtet hat, um beim Eintreten der Fluth zum Absegeln parat zu sein. Evans, der, abgesehen von seiner . Monomanie betreffs der kommenden Fluth, den Eindruck eines durchaus vernünftigen und.. wohl unterrichteten ManneZ machte, behielt mich einige Tage als Gast bei sich. Als ich mich schließlich, von ihm verabschiedete, waren seine letzten Worte: Wenn das Wasser kommt, wird es mich bereit findend vefierreichlsche Prek Unfreiheit. Einen intimen Einblick in' die unter dem Justizminister Grafen Schönborn in Oesterreich herrschende Preßunfteiheit gewährte , eine Gerichtsverhandlung, die kürzlich vor dem Wiener Strafgerichte stattfand. Angeklagt war der Verantwortliche Redakteur der socialdemokratischen Arbeiter - Zei-tunq-, Jakob Reumann. Die Ar-beiter-Zeitung-wird regelmäßig con fiscirt, so oft sie erscheint, das ist zweimal wöchentlich. Die wenigen Ausnahmefälle, in welchen eine Nu-nmer der Confiscation, entgeht, werden aufgewogen - durch die andern Fälle, in welchen eine Nummer zweimal oder auch, dreimal hintereinander confiscirt, in drei öder vier immer wieder purificirten Auflagen erscheint, um immer wieder der Confiscation zu verfallen. Die Arbeiker-Zeitung- ist wohl das meist nfiscirte Blatt-Oesterreichs. Denn- sie ist gut geschrieben, unter den s9cialdemökratischen Tagesblättern in deutsche Sprache ist sie'wohl das beste, und ihre Expedition ist flinker als die Polizei. 'Wenn die Polizei confisciren kömmt, ist der größte Theil der 15 '18,000 zählenden Auflage der Arbeiter-Zeitung" von , der , Expedition bereits cn die Abonnenten verscbick und !c JDoliiil bat, wenn sie
coissisciren kommt, für den größten Theil der Auslage das leere Nachsehen. Das ist nicht etwa eine Nenommage der Arbeiter-Zeitung"; die Staatsanwaltschaft hat die Fruchtlosigkeit ibrer scharfen Confiscations-Praxis bei der Arbeiter-Zeitung" selbst ösfentlich anerkannt. So erklärt es sich, daß das Blatt, trotz dieser unaufhörlichen Maßregelungen, weiter bestehen kann, ja nicht nur das, sondern auch, daß die erste, jeweils confiscirte Aufläge, weit außerhalb der Ardeiterkreise, in Wien mit der größten, durch die jeweiligen Confiscationen des Staatsanwalts gespornten Auf.ncrtsamkeit von allen denen gelesen wird, die ein wahres Wort über die polltischen Verhältnisse Oesterreichs lesen wollen. Die Arbeiter-Zeitung" schreibt, was sie will; der Staatsanwalt confiscirt, was er will. Der Staatsanwalt kennt keineRücksicht für die Arbeiter-Zeitung", diese wieder nimmt in ihrer ersten, meistverbreiteten Auflage keine Rücksicht auf den Staatsanwalt. So sind die beiden nun Jahre lang mit einander ganz gut ausgekommen, bis jüngst die" berüchtigte Preßordonnanz d-s Grafen Schoenborn erschien. Zwar hat sich der Graf, unter dem Druck der allgcmeinen Empörung, dieselbe zurllckzunehmen bereit erklärt, aber sie wird nichtsdestoweniger, wie der kürzlich! .Prozeß zeigte, immer noch angewendet. Nach dieser Verordnung gibt der Staatsanwalt der confiscirten Zeitung die incriminirten Sachen nicht mehr an. Wie soll da der Redakteur
! eine zweite, purificirte Auflage veran- ; stalten? Er ist gezwungen, sich selbst zu confiscmn, aus der zweiten Aufläge alle jeneStellen herauszustreichen, welche nach seiner Vermuthung v:r Staatsanwalt mit der Confiscation gemeint haben kann. Der Staatsanwalt aber kann jede zweite Auflage, auch wenn sie nicht einen Buchstaben Neues enthält, confiscmn, da er ja abermals die incriminirtenStellen der zweiten Auflage nicht anzugeben braucht. Aber noch mehr! Er kann den verantwortlichen Redakteur, der die zweite Auflage veranstaltet, wegen Verbreitung verbotener Schriften vor , Gericht citiren, wenn er erklärt, daß die purificirte zweite Auflage des Blattes irgend eine Stelle noch ent-: hält, die er bei der Confiscation der ersten Auflage gemeint, aber dem Redakteur nicht. angegeben hat. So lag auch der jüngste Fall. Der Redakteur wurde vom Gericht wegen Verbrenung verbotener Druckschristen verurtheilt. Von Rechts wegen!" Nnter der rothen Flagge. Vlutroth wehen dieFlaggen in mancher Stadt und in manchem Flecken des gesegneten Staates Connecticut. Das kommt nicht etwa daher, weil die 2)an kees über Nacht in das anarchistische Lager übergegangen sind; für sie gilt die rothe Flagge nicht als Banner der Anarchie, sondern als Wahrzeichen der Pocken. Nach einer uralten Aankeegepflogenheit wird die rothe Flagge an einem jeden Hause, in welchem sich ein Pockenkranker befindet, angebracht und mit der immer größeren Verbreitung der Seuche nimmt natürlich die Zahl der ominösen Flaggen zu. Es ist übrigens merkwürdig, daß die Seuche auf ihrem Wege nach Osten in den gesundesten Ortschaften des Hochlan? des bedeutend mehr Opfer fordert, als in den schmutzigen Vierteln volkreicher Städte. Zum ersten Male in vielen Jahren hat sich die Seuche in Kent. das in den grünen Gefilden des County Fairfield liegt, gezeigt und der Bewohner hat sich Angst und Schrecken bemächtigt. Kent ist in zwei große Districte. Macedonia und Alder City, getheilt, welche ungefähr eine Meile von Kent Village entfernt liegen. In beiden Orten sind einige Erkrankungsfälle vorgekommen und ehe dieselben bekannt wurden, ist wohl jeder Bewohner der Ansteckung ausgesetzt gewesen Kaum wurde dies bekannt, als sich unter der Landbevölkerung eine förmliche Panik zeigte. Die Fankeefarmer geberdeten sich, als lauere der Schwarze Tod an ihrer Schwelle, und sie verlangten mit großer Entschiedenheit von den Behörden Schutzmaßregeln gegen die Seuche. Die Behörden, deren Repräsentanten natürlich nicht aus besserem Holze geschnitzt sind, als die Bauern, kamen diesem Verlangen nur zu gerne nach, denn sie waren vor Furcht ebenfalls mehr todt, als lebendig. An jedem Haufe, in dem ein Pockenkranker sich befand, wurde die ominöse rothe Flagge angebracht und, nach einer al ten, noch auS den.'Colonialzeiten stammenden Gepflogenheit, der inficirtk District durch Barrikaden von der Au ßenwelt abgesperrt. Es wurden auf allen Wegen, die nach Macedonia und Alder City führen, Barrieren errichtet und Niemandem, welcher nicht einen von den Selectmen" ausgestellten Passierschein ausweisen kann, wird die Passage gestattet; solche Passierscheine erhalten aber nur Aerzte und einigt Personen, welche sich über die Grenze der unter Quarantäne gestellten Districte wagen, um die Bewohner mit Groceries u. s. in. zu versehen. Macedonia und Alder City sind zur Zeit also vollständig isolirt und werden von den Bewohnern der Umgegend öngst licher gemieden, als eme Colonie von Aussätzigen im Orient. Dieselben rigorosen Maßregeln wurden in dem hübschen Städtchen Putnam, daZ auf den Bergen an der Ostgrenze des Staates reizend gelegen ist, ergriffen. Auch dort weht 'die rothe Flsgge und sind die Wege mittels Barrikaden der legt. Trotz der großen Verbreitung der Pocken im Staate wächst die Zahl der Jmpfgegner zusehends. Unter dem Namen Anti - Vaccination League of Connecticut" ist ein Bund gegründet worden, der zu seinen Mitgliedern r w i . i ' angeieyenc .Aerzi: i.om:e prominen Laien zählt und die Propaganda gegen den Jmpszwanq in entschiedene. Weise betreibt. BUber. ist diele. Lia
freilich im Kampfe mit de5 Sänitaisbehörden unterlegen. Ein Bürger von New Britain, Henry Bissell mit Na, men, hatte sich entschieden geweigert, seine Kinder impfen zu lassen, und waren dieselben deshalb aus derSchule gewiesen worden. Er strengte nunmehr in der Superior Court des County eine Klage gegen den Schul rath an, um die Wiederaufnahme seiner Kinder in die Schule zu erzwingen; allein die Klage wurde trotz aller Bemühungen der Liga abgewiesen. Gegen dieses Urtheil appellirte er an die Supreme Court des Staates, de ren Entscheidung zur Zeit noch aussteht; daß derselben mit der größten Spannung entgegengesehen wird, braucht wohl kaum besonders hervor gehoben zu werden.
Eine neue Colonie in frika. Seitdem Frau May French-Sheldon auf ihrer Afrikareise, welche sie in kurzen Kleidern und Bloomers" unternahm, sich mit Ruhm bedeckte, hat das Colonisationsfieber sie nicht mehr verlassen. In zahlreichen Vorträgen vor geographischen Vereinen hat sie für Gründung einer Colonie an der Küste von Ost-Äfrika Propaganda gemacht und dieser Tage ist sie selbst in Begleitung ihres Leibarztes Dr. Arthur R. Elliott und ihrer Privat-Secretä-rin Frau Norah Gridley-Gridley nach London abgereist, um dort im Interesse ihres Unternehmens thätig zu sein. Vor ihrer Abreise machte Frau FrenchSheldon einem Interviewer über dasselbe die folgenden Mittheilungen: Der Plan, an der Küste von OstAfrika eine Colonie zu gründen, ist durchaus kein Hirngespinst. Zu Colonisationszwecken ist Land an dem Juba-Strom, welcher die Südgrenze des Somal-Landes bildet und sich un ter dem dritten Grad nördlicher Breite in den Ocean ergießt, ausersehen. An der Mündung dieses Stromes, der auf eine Länge von ungefähr 230 Meilen für Fahrzeuge von bedeutendem Tiefgang schiffbar ist, befindet sich die etwa 12 Meilen im Diameter messende In sel Kisimaya, welche als Basis der Operationen dienen kann. Das Land ist hoch gelegen, fruchtbar und durchaus nicht sumpfig. Die enalische East Africa Company hat zur Zeit auf dem Juba zwei große Dampfer zur VerMittelung des Verkehrs. Zu beiden Ufern des Stromes leben 40.000Neger, welche sich mit ihrer Hände Arbeit nähren. Die Eingeborenen' sind sämmtlich entlaufene Sklaven, welche von der englischen East Afrika Company ihre Freibriefe erhalten haben; ihre Abkommlinge sind frei geboren. Es liegt nicht in meiner Absicht, eine Mission" zu gründen; die Colonie soll nicht von Sectirern beeinflußt, sie soll eine freie Niederlassung werden. Das Klima ist gut, wenn auch Fieber vorkommen; von diesen ist eben keine neue Niederlassuna ganz frei. Zu den natürlichen Producten gehören Reis, Zuckerrohr, Zalzl und Gummz; Schafe, Rindvieh und Pferde kommen in dem Klima gut fort, trotz der Verheerungen der Tse-tse Fliege. Die geologischen Formationen lassen auf das Vorkommen von Eisen und Gold schließen, wiewohl die erzhaltigen Distrikte noch nicht bearbeitet sind. George Mackenzie von der englischen East Akrica Comvanv hält das Proiect für durchaus ausführbar und ich stehe mn 3000 Amerikanern, meistens im Westen und Canada ansässigen Arbeitern, in Verbindung, welche zur Ansiedlung geneigt sind, unter denselben befinden sich vermögende Farmer, tüchtige Handwerker u. f. w. In 13 Monaten werden alle Vorbereitungen zur AuSführung des Projektes vollendet fein und die Expedition wird unter meiner Führung den Juba-Strom HZnaufgehen. Da ich den Eingeborenen wohlkannt bin sie nannten mich während meiner Reisen Bebe Bwana" d. b. den weiblichen Herrn , werde ich alle Vertrage wegen Ueoerlassung von Land abscklienen. 55raend welcbe Sckwieria leiten erwarte ich von den Eingeborenen nicht, denn dieselben sind durchaus friedfertigen Charakters. .Die sämmtlichen Ausgaben, welche die Gründung er . t. r, w v." r yci viuiuuic ucuuipiuuen wiio, uuiten sich auf ca. $50,000 belaufen und diele Unkosten können die Tbeilnebmer wohl tragen. Ich selbst w:rde wohl auf vas unternehmen $ii),ihx verwenden; meine lekte Afrikareise bat mkck. neben lei bemerkt, über $100.000 gekostet. Selbstverständlich werden wir alle. Elemente, die nicht arbeiten wollen, entschieden fernhalten; es soll eben eine Colonie fleißiger, thatkräftiger Menscben werden." So weit Frau French-Sheldon. Wird das Project der energischen Frau . rr . t t l t ner reu,iiren, ais o:e rettandExpedition" des Wiener Dr. Hertzka, von der jetzt schon allerlei unheilvolle Nachrichten im Umlauf sind? Betrügerlscde Lotterie Systeme. schickte Devisen und BoauZ.Etrkulare. durch welche v.eie Leute bejch,indelt murden. . New Orleans, La., 23. 2uni 1894. Seitdem die Loulsiana StaatsLotterie Company nach Honduras übergefiedelt uno ihre (Sejchäste dort unter dem Namen Honduras Nationat'Lot tery Company wieder ausgenommen hat, wurden die Kunden derselben ein begieriger Köder für geschickte Opera teure und jeden Monat wurden Tausende von Menschen durch LotterieSysteme angelockt, mit dem Inhalte, fie seien die wirkliche- Louisianä Staatö-Lotterie. Der Modus operandi" besteht darin, an eine prominente Person ein Bündel Loose . zu schicken und ein Complimentary Ticket" gut für $80 beizulegen. Diese Person wird in struirt, ein Fünftel deS Lsofeö an eine andere prominente Person zu verkaufen und daS andere Fünftel für sich zu behalten. Noch eine Bedingung ist die,! daß die Person $100 als Zahlung für die Loose remittiren muß und spätestens drei ?aZe vor d,e? Ziehung."
Um die Offerte echt erscheinen zu lassen, wird ein Cirkular der Honduras National Lottery Company beigefügt, nebst Adresse von 3. 3. Lombards & , Co., New Orleans, La., welche sorgi fällig in rother Farbe über die Adresse I hnn STCns (CahaX flst t (Tn.tiit
Wil fUMI VUlllUV, VfUtiU 1IIC, Honduras, C. A., care os Central American Czpreß, Port Tampa City, Fla., abgestempelt ist. Thatsächlich hit die Honduras National Lottery Company keine derartigen Agenten in New OrlranS und Lombards & Co. hatten mit dieser Comoany nie in Verbindung gestanden. Die Neu-England Staaten find mit diesen Bogus-Circulären überschwemmt und eine Anzahl Personen ist schon beschwindelt. Boston (Mass.) Herald," 23. Juni. m , Teutsche LocalNachrie,ten. Vrovinz z?randenvrg. Berlin. Die Berliner Universität hat tn diesem Sommer 4025 imma trikulirte Studenten, die sich auf die einzelnen Fakultäten folgendermaßen vertheilen: theologische 389, juristische 1125. medicinische 1059, philosophische 1452. Die direkte Eisenbahnverbindung Petersburg-Warschau-Berlin" soll von Berlin über den St. Gotthard bis Rom verlängert werden. Der 26 Jahre alte Metallpolirer Fritz Armann aus der Gerichtsstraße 9, arbeitete in der Fabrik von Rudolf Wolter, Müllerstraße 13, an einer Schmirgelscheibe, als dse plötzlich auseinanderflog. Armann, der von den geschoßartig wirkenden Stücken am Kopf getroffen wurde, blieb sofort als Leiche liegen. Aus Furcht vor Strafe in den Tod gegangen ist der 13jährize Carl Neye aus Schmargendorf. Der Junge hatte ein Vogelnest ausgenommen, war dabei aber abgefaßt und dem Gendarm übergeben worden. Dieser ließ den ängstlich weinenden Knabe zwar hart an, drohte aber nur, der Schulbehörde Anzeige zu erstatten, und ließ ihn laufen. Seit jener Zeit wurde er vermiß!, bis seine Leiche im Grunewaldsee aufgefischt wurde. Bergfelde. Der Selbstmord des Gemeindevorstehers von hier erregt im Niederbarnimer Kreise Aussehen. Der 65jährige Mann ha! seit sechs Jahren mit einem jüngst confirmirten Mädchen vertrauliche Beziehungen gepflogen und nun aus Furcht vor der Strafe seinem Leben durch Erhängen ein Ende gemacht. Vrovinl Z1omnern. Stettin. Die erste Straskammer des hiesigen Landgerichts verurtheilte den Kaufmann Julius Bloch da hier wegen einfachen Bankerotts zu sechs Wochen Gefängniß. Bloch sollte, als das von ihm betriebene Herrenconfechonsgeschaft bereits nicht mehr slo rirte. noch dadurch unerlaubten Auf wand getrieben haben, daß er feine Tochter mit einer Baarsumme von 6000 Mark ausstattete und seinen Sohn auf einen theures Pädagogium schickte. Böbbelin. Hier feierten die Ernst Köller'schen Eheleute ihre du mantene Hochzeit. Der Jubelgreis, der lange Zeit Dünenaufseher war und erst vor zwei Jahren in den Ruhestand trat, ist 80, seine Gattin 83 Jahre alt. Neu- Juglow. Hier hat ein großes Schadenfeuer gewüthet, durch welches der größte Theil des Dorfes crn Raub der Flammen wurde. 48 Ge bäude sind eingeäschert, 27 Familien mit 136 Personen sind dadurch ihrer Habe beraubt und obdachlos geworden. Eine ortsarme Wittwe ist dabei ein Opfer ihrer Nächstenliebe geworden. Im Begriff, ihr.-n Wirthsleuten das Vieh retten zu l,elfen, wurde sie von dem einstürzenden brennenden Gebälk des Stalles so schwer verletzt, daß sie ihren Geist aufgab. Von den durch das Unglück Betroffenen sind nur sieben Familien versichert gewesen. S t o l p. Das hiesige Schwurgericht verurtheilte den Dachdecker Carl Behnke aus Kuhlbank zweimal zum Tode. B. , hat im December 1892 zwi schen Reinwasser und Dulzig die Wittwe Dargatz, und in der Nacht vom 29. zum 30. Mai 1893 zwischen Mit tenberge und Kuhlbank den Arbeiter Hacker überfallen, beraubt und getodtet. Vrovi, Zlosen. G n e s e n. Justizrath Ellerbeck wurde in das hiesige Gefängniß durch ittnen BerlinerCriminalschutzmann eingelikfert. Er ist vor zehn Jahren von hier verschwunden, weil gegen ihn mehrere Strafverfahren vorlagen; in drei Wochen wäre die Verjährungsfrist ein.getreten. '. Z n i n. .Ein noch gut erhaltenes Skelett' wurde , in der Oberförsterei Taubenwalde gefunden. Leute, welche einen ziemlich tiefen Graben Herzurichjen Hatten, stießen beim Auswerfen der ßxde auf dasselhe. Man vermuthet au, daß hier ein Verbrechen vorliegt, denn vor ca. 25 Jahren ist daselbst der Forstaufseher Moritz spurlos verschwunden. Vrppln, MestprenfZen. Thorn, In Podgorze versuchte der -dortige Todtengräbex Sch.. unlängst, sich in der Nähe des Kjrchhofes lebendig zu begraben. In fast erstarrtem Zustande wurde er aufgefunden, bis zum Hals im Sand steckend. Kaum hatte 'er sich erholt, lief er an dieWeich, sel, ' um . sich zu . ertränken. Hiervon wurde et auch zurückgehalten, und nun versuchte' et durch Halsabschneiden seinem Leben . ein Ende zu machen; er wurde jedoch noch lebend aufgefunden und in daS Krankenhaus geMkt. Hlrovin, Hadism. E i s l e'b t n. ' Die ' Erdsenkunaen dauern hier ununjerörychefl 'fotl nnd w:.r.YC. - vr es rochen vuku) yiciturcii äa9'FCta)e, Brüche der Gas- und Wasserleitungsröhren herbeigeführt. Ein Haus in der Sängerhäuserstraße ist bereits so stärk beschädigt worden, daß es alsbald geräumt werden muß. ' -" E i f y x !. Der frühere Redakteur Güldenbera dk? .Thüringer Tribüne" ist wegen Beleidigung der hiesigen Armendirektion zu drei Monaten Geangniß und wegen Beleidigung des,
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Mrlc'ner chuZmanns Alllmann zu sechs Wochen Gefängniß verurtheilt worden. Halle. Dieser Tage ist eine 70jährige hiesige Almosen-Empfängerin, die feit mehreren Monaien vermißt wurde, in der benachbarten Dölauer Heide ermordet aufgefunden worden. Die Frau ist genau in derselben Weise ermordet worden wie die zur Zeit ihres Verschwindens todt aus der Saale gezogene Kramer aus Nietleben. I essen. In dem Dorfe Leipa brannten neulich sechs Gehöfte nieder. Nach der HalleschenZtg. kam der Gutsbesitze? Zöllner in den Flammen um. Viel Vieh ist verbrannt. Weißenfels. Im Streit erstach der 15jährige Arbeiter Busch den 17iährigen Hubert. Vrovin, Kkixtesten. B r e s l a u . 270 Wettturner haben sich bis jetzt für das deutsche TurnFest dahier gemeldet. Auch das Ausland wird mit einem Wettturner vertreten sein. Einige Nachmeldungen sind noch zu erwarten, so daß die Gesammtzahl der Breslauer Wettturner wohl 300 übersteigen dürfte. Neustadt (Oberschlesien). Der Cigarrenarbeiter Martinius verübte mittels Revolvers gegen die Ehesrau des Cigarrenarbeiters Schleierlein einn Mordversuch, darauf einen solchen nen Mordversuch, darauf einen solchen gen fehl. Der Attentäter ist verhaft 'et. Hlrovknk Äannover. Ebeleben. Auf dem Dominium Bellstedt entleibte sich eine Wirthschafierin, indem sie sich mit Petroleum übergoß und anzündete. Nkzeinprovins. Barmen. Der auf Station Bilschede angestellte Bremser Köhler gerieth beim Rangiren eines Güterzuges zwischen zwei Pusser, durch die er der art zerquetscht wurde, daß er bald da rauf verschied. Bonn. Ein Metzger von Eiskir chen, der einen Jagdhund gestohlen, ge schlachtet und dessen Fleisch als Ham melfleisch verkauft hatte, ist von der hiesigen Strafkammer wegen Vergehens gegen das Nahrungsmittelgesetz insge sammt zu achtMonaten Gefängniß ver urtheilt worden. E l b e r f e l d. Wegen Majettätsbe leidigung in zwei Fällen wurde der Modellschreiner Franz Herm. Müller aus Mettmann von der rnesiaen Straf kammer zu sechs Monaten Gefängniß verurthern. Elten. In der Nähe des Klosters bei Lobberich sind drei Wohnhäuser, die an der Chaussee gelegene Wirthschaft St. Anna Burg" und ein von einem Zimmermann und einer Arbeiterfamilie bewohntes Doppel-Haus. total nieder gebrannt. Köln. Dieser Tage wurde zu dem neuen Äerelnsyause der Buraeraesell schaft der Grundstein gelegt. In Frechen wurde der 24jährige Wirtz von einem Llehaber seiner Mutter, Clemens Starck, durch einen Stich in den Nacken getodtet. Vvovlnt Sessen-Vnssan. Frankfurt a. M. Hier starb, 82 Jahre alt, Johann G. Mouson. Grunder der bekannten Parfumerle fabrik. Mit ihm schied der letzte Frankfurter, der m die freiheitliche Be wegung der Dreißiger-Jahre verwi ckelt war. Er hatte mit Jakob Venedey dem Geheimbunde der .Geachte ten" angehört und mußte seine frei heitliche Gesinnung mit fünf Jahren Gefängniß büßen. Eine dieser Tage verstorbene Frau, die in nicht sehr glucklicher Ehe lebte, hat noch kurz vor lhrem Tode ihrem Gatten einen schlimmen Streich gespielt. Sie verbrannte 7000 Mark Papiergeld, sodaß der Mann nur noch die Asche der Scheine vorfand, Hanau. In der Nähe von hie? hat sich ein 12jähriges Mädchen im Main zu ertränken versucht, ist aber noch rechtzeitig gerettet worden. Datz nach Steinheim gehörige Kind erklärt, es habe aus Furcht vor seinem dem Trunk ergebenen Vater einen Selbstmord begehen wollen, da dieser ihm mit Todtschlagen gedroht habe. Auch vermöge es die beständigen Mißhandlungen zu Haus nicht mehr zu rrtragen. R.otenburg a. d. F. Ein Mann in den fünfziger Jahren in dem nahe gelegenen , Niedergude . hat . sich Mittags nach dem Essen in seiner Kammer erhangt, ohne vorher auch nur irgend' das gering!e , auffällig Wesen gezeigt zu hoben. ' Der Verstorbenf war ein seh: reicher Mann. Lr,l, Städte. Hamburg. Hier ist eine Ein? brecherbande von sechs Personen verhaftet worden, welche den Waarendiehstahs im Großen betrieb. Ein Lager gestohlener 'Waaren' im' Werthe von 20,000 Mark ist beschtagnahmj worden.' . ' ' B r e m e n. . Aus der großen Weserhrücke begegnete Nachts einemHandlungsgehilftn ei? Unbekannter, der ein Mädchen' am Arm 'führtet Als. Srste? rer dem Paare nachsah, kam der ,un? bekannte auf ihn losgestürzt,' faßte ihn mit einer Hand, am Halse, mit der anderen an ßinem Bjin unh v'ersuch!e,ihn über das Geländer zu stürzen, wass auch wohl zur Ausführung gekoinmen. wäre, wenn der Angegriffene sich ' nicht mit aller Kraft ' am' Geländer festhalten und das Mädchen den gefährlichen, Raufbold zurllckgerissen, hätte. . Meklenburg. S t a r g a r d. Bei dem Bahnhofsbau der. Station. Bufchhof an der neuerbauten. . Eisenbahnstrecke MirowLandesgrenze sind sämmtliche- Maurer Knall und Fall entlassen, worden; weil diese' blederen Obotriteli tat Zyaueifer es übersehen hatten, die Thüröffnungen an dem Gebäude anzubringen.' (?!) - . ' ' : - .". Vl,NviKN, - - . f., -. 'vT. ' Grei z. Großes. Aufsehen-erreg! die , im. . Ämtsblatt ' ausgesprochene Amtsenthebung ' de?' Generalkassirers Herzog.- Wie man hört,' handelt es sich um einen Fehlbetrag in den Von ihm Verwalteten fürstlichen Kassen.
Schnell und Sauenld sind
von l Jakobs Verrenkungen. Herr Charles Eberhard, MarketStraße, Lancaster, Pa., schreibt : Ich litt in Folge eines verrenktenFußeö die heftigsten Schmerzen. St. Jakobs Oel linderte die Schmerzen nacd der ersten Anwendung und heilte mich in kurzer Zeit rcllständig. Verletzungen. Ich verletzte mir den Rücken, schreibt Herr Charles I. Heöley, Syracuse, N. F., und war nicht im Stande zu liegen, mußte sechs Wochen im Stuhle aufrecht sitzen. St. Jakohö Oel heilte mich dauernd. 9fo d a. Neulich hat sich der in der ganzen Umgegend als Winkelkonsulent" bekannte Schneidermeister G. Enke erhängt; die Gründe zu dem Selbstmord sind noch unaufgeklärt. Salzungen. Der Mützenmacher Wehner hat sich zwischen Jmmelborn und Salzungen von dem heranbrausenden Bahnzug überfahren lassen und so den gesuchten Tod gefunden. Familienverhältnisse sollen an geblich die Ursache zu diesem Schritt gewesen sein. Suhl. Das Gerücht, daß die altbekannte V. Chr. Schilling'sche Gewehrfabrik hier von der Firma Löwe in Berlin angekauft worden sei, bewahrheitet sich nicht. Sal,sen. Dresden. Einer großen Anzahl von Metallarbeitern bei den hiesigen kgl. Artilleriewerkstätten wurde gekündigt, weitere Entlassungen sollen bevorstehen. C h e m n i tz. Einige Turner aus Oberfrohna veranstalteten kürzlich einen Spaziergang, auf dem sie neben verschiedenen bekannten Turnerliedern auch den Socialistenmarsch anstlmm ten. Dem Turnwart des Vereins wurde weaen dieser Frevelthat ein po lizeiliches Strafmandat übermittelt. welches auf sieben Tage Haft lautete. Leipzig. Das älteste Kaffeehauö Leipzigs, welches ganze zwe Jahrhunderte seinem Zwecke ununterbrochen gedient hat, der sog. .Kaffeebäum in de? kleinen Flschergasse, be geht dieses Jahr das Fest seines 200 jährigen Bestehens. Nach Vor nähme der Revision der Kassen und Bucher des erkrankten Postsekretars Franke stellte sich ein Fehlbetrag von 4700 Mark heraus, und der Erkrankte verstarb am Abend darauf. Die Revisoren sollen haftpflichtig gemacht werden. Pirna. In dem Dorfe Copitz hat ein Cigarrenarbeüer eme Wickel macherin, mit der er schon längere Zeit zusammen gelebt hatte, durch einen Revolverschuß lebensgefährlich verletzt und sich darauf selbst getodtet. Der Beweggrund de? That ist Eifersucht gewesen. Mee?ane. Ein grausamer Tod ereilte den Oekonom Leonhardt, indem derselbe infolge eines Fehltrittes in die im Hofe befindliche Düngergrube stürzte und dann umkam. Erst am andern Morgen konnte der Leichnam berausbefordert werden. I n der australischen Presse war kurzlicy viel über den Zu zug nach den in West-Australien neu entdeckten Goldseldcm bei Eoolgardi zu lesen: ein Berichterstatter des Mel bourne Argus" gibt eine drastischk Schilderung, wie die Dinge da eigent lich liegen. Es herrscht entsetzlichem Wassermangel. Ich habe gesehen, wie 150 Leute einem Wasserwagen folgten. der nur 18 Gallonen Wasser enthielt Die Fuhren kosten enorme Summen Es ist dies kein Wunder, wenn man bedenkt, daß ein Pferd einen. Wagen in der brennenden Hitze von 110 Grad Fahrenheit durch eine sandige Ebene zu ziehen hat. und der Trunk für das Thier 2 Shilling die Gallone kostet, Auf Coolgardie möchte die erste Strophe der Oden des Prndar An Wendung finden; Gold strahlt Feuer aus in der Nacht, aber daS Beste von Allem ist Wasser.Beim genauen Nach zählen der drei Millionen in Silber aeld. die Siam als Kriegsentschädi gung an Frankreich zahlte, ergab sich die drollige Tharsache, daß die stamesir c icyen inanzmanoarlnen oen ?ranzoil schen Behörden zwanzigtausend Fran ken falscker Thaler angeschmiert ha-. ben. Es ist de? Beschluß gefaßt, für . rrjr' n'jt. rr r r. Die saizcqen luae reinen riag nsq zuforder?, jedöch künftig' besser aufzadässea " ' " ; - : " Der Luftschiff er l'at temann, - welcher in Kreseld mit dcm Ballon Fm de Siecle" auwstiea.'n war.,, verunglückte beim Absturz aus 1500 Bieter Hohe infolge Berszzens der Fallschirmeinrichkung. Lattemann verstarb wenige Minuten nach der Landung. Eine Luftschjfferin aus Frankfurt a.M. hatte sich an der Auffab;t betheiligt und landete glücklich mittels eines Touristenfallschirms. Das Wetter war schön, e .rrfl't fast Windstille. " ' VeppnktN Sie, baß die Wiöconson Centtal Vahn uflbedingt daS Zutrauen des Publikum besitzt, da sie bei Weitem die populärste Mimt ztmlcyen Chicago, Milwaukee, St. Paul, MinneavoliS und dem Nordwesten ist und fernerbin als die Pullman Linie zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Platzen am Superior See angesehen wird. Bedenken Sie ferner daß die Wisconfin Central die bedeutendsten Punkte in WsSconjin berührt, mex GeschäftsPlätze erreicht asS irgend ive andere Linie im Rordweften, daß dex Speisevagen feiner suSgestgttet ist als irgend emer der anderen Liniefl. ' ftu? weitere Auskunft als. Raten. Routen, wenden Sie sich an den nach-! uz Tmet Agenten ober an 3aS. C' Pond, Gen. Paff. Agent, Milwaukee WiS.
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