Indiana Tribüne, Volume 17, Number 287, Indianapolis, Marion County, 6 July 1894 — Page 2
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Jndiana Tribüne. Erscheint Täglich und SonntagS. Die tägliche, Tribüne-kostet durch itn Träge, UCentl per Woche, die SonntagS-.Tridüne- 5 lentf per Woche. Beide zusammen 1ö llentk der U Cent per Monat. Per Post ,ugeschiZt in Vor uSbezahlung V per Jahr. Osfice : No. 18 Süd AladaNa Str. Indianapolis, Ind., G Juli 1894. ZutU mit Kartoffeln. ' Ein gelungenes Duell.dessen Haupk telb ein Mann Gottes ist. erzählt man aus dem temperenzbiederen Jankeestaate Maine, dessen stellenweise so groß:? Erdäpftlsegen, nebenbei bemerkt, keineswegs die Wahrheit des Sprichwortes bestätigt, daß die dümmsten Bauern die größten Kartos feln haben". Doch zur Sache. Der Aelteste Lawton, ein schon It zahrter Reiseprediger, aber durchaus kein gebrechlicher Alter, stieß in einer Ortschaft im County Franklin, wo er gottesdienstliche Versammlungen abhielt, in unliebsamer Weise mit einem nicht gut beleumundeten Charakter Namens Pat Cusick zusammen. Dieser Cusick, ein gefürchteter Kunde, verursachte in einer solchen Versammlung eine Ruhestörung und wurde dafür von Lawton öffentlich gerügt. Diese Rüge beantwortete er sogleich mit einer Forderung zum Duell. Anfangs wollte der Prediger darüber mit stillschweigender Verachtung zur Tagesordnung übergehen. Dann bedachte er, daß Cusick stets die Gemeinde in Erregung halten würde, und Niemand sich mit ihm einzulassen wagte, und er entschloß sich endlich, die Forderung anzunehmen und sich auf den lieben Gott zu verlassen, der ja einen seiner Soldaten nicht geradezu stecken lassen würde. Als Geforderter hatte Lawton die Wahl der Waffen,und er entschied sich für ein halbes Bushel großer irischer Kartoffeln. Die Kämpfer sollten 25 Schritte Distanz halten, und jider sollte immer ni eine Kartoffel gleichzeitig aus dem Korb nehmen. Cusick war über diese Bedingungen wüthend, welche ein Hohn auf den Ehrenhandel seien. Aber Lawton bestand auf seinem Recht und drohte, Cusick überall als Feigling zu brandmarken, wenn er darauf nicht einginge. So mußte denn dieser wohl oder übel an das Kartoffel-Bombardement glauben. Das war ein Ereigniß sür die ganze benachbarte Bevölkerung, dieses Erd-äpfel-Duell. Alles fand sich dazu ein; d?nn so ein Ulk wäre nicht einmal in einer Großstadt etwas Alltägliches gewesen. Nachdem die Sekundanten gewählt waren, nahmen die Kämpfer ihreStellung ein, jeder ein halbes Bushel wcltausstellungswürdiger Knollengewächse neben sich. Lawton, der den ersten Wurf hatte, traf Cusick, und die Kartos sei fiel an demselben in Stücke. Ein vergnügliches Johlen erscholl ringsum. Das versetzte Cusick in große Wuth, er warf und verfehlte fein Ziel. Jedesmal nun, wenn er sich bückte, um wieder eine Kartoffel aufzunehmen, traf ihn sein Gegner mit einer Kartoffel in die Rippen mit furchtbarer Wucht, und mit einer des Hirtenknaben David würdigen Präcision. ftünf solcher Dosen bekam der Äramarbas zu kosten, als er aber von einem sechsten Erdapfel der derbsten Scrte an die kurze Rippe getroffen wurde,plumpste er mit einenSchmerzschrei in dasGras und rief: Genug!" Die Zuschauer waren außer sich, während Lawton ganz nüchtern blieb. Cusick mußte nach Hause in das Bett geschasst werden, und als er nach länger als einer Woche sich wieder blicken ließ, hatte er viele Spöttereien auszuhalten, daß er es vorzog, den Staub der Ortschaft von seinen Füfan zu schütteln. Der alte Gottesmann aber war der Löwe des Tages. Glänzendes NettungSgefchäst. Die Schisfsunsälle haben manche interessante Seiten. Es wird schon vielen Lesern aufgefallen sein, welche Summen für die Bergung dieses oder jenes verunglückten Oceandanipfers bezahlt werden, und der Norddeutsche Llvnd ist mit der Rechnung, welche er für das Bergen der Ems" unlängst zu begleichen hatte, noch Verhältnißmäßig gut weggekommen. ' Stets müssen sehr bedeutendeSummen, die mitunter dem Laien ganz riesig erscheinen, für einen solchen, auf der See erwiesenen Dienst entrichtet werden, und vielleicht ist diese Ausgaöenquelle für die großen Dampfergesellschaften eine schwererwiegende. als jede andere. Schon im Verlauf weniger Jahre kann dieser KostenPunkt gewaltig anschwellen. Der Schnelldampfer New Bork" (damals noch City of NewYork") genarmt) strandete auf seiner ersten ftahrt auf der Höhe von Sandy Hook, und es kostete der Compagnie 100, 000, ihn flott machen zu lassen! An seinem Schwesterschiff Paris" (zu jener Zeit City of Paris") .vurden 1890 unweit der irländischen Küste di: Maschinen unbrauchbar, und dasselbe mußte per Schleppboot vollends in den Hafen gebracht werden. Diese Kleinigkeit kostete ein Trinkgeld von $30,000. Im Jahre 1882 brach der Damvser City of Boston" seine Welle, und es kostete der Gesellschaft $46,500, ihn in den Hasen zu bringen. Der Dampfer Venezuela" lief 1889 an den Brigant!ne-Untiefen,unweit der Küste von New Jersey, aus, und seine Besitze? konnten ihn nur mit einer Ausläge von $40,000 wieder abbringen lassen Kurz nach dem erwähnten Unfall mit der City of Boston" kostete es $32,000, den festgilaufenen Dampfer City of Richmond" vollends 'jxaif Halifax, N. S., zu bringen. Man könnte diefe Liste noch stark tiHr.thxtn, ohne weit in die Veiaan-
genheit zurückzugehen. Das' Bergungsgeld, das in solchen Fällen bezahlt werden muß, ist so hoch, daß es dem durch Besch'igungen unserer hölzernen Schiffe erlittenen Verlust fast gleichkommt. Es steckt ein kolossales Geld in diesem Geschäfte. Kein Wunder, daß bei Schiffsunfällen auf der See gewöhnlich sehr schnell Rettungsgelegenheit zur Stelle ist; die Menschenliebe hat durchaus nicht den Hauptantheil hieran. Andererseits hat dieser Gedanke immerhin für die Insassen eines in Noth gerathenen Schiffes etwas Beruhigendes. Der Verlust von Menschenleben auf der See wird im Allgemeinen doch immer seltener. Ein Prozeß von zwei Tecennikn Dauer.
Der Starrsinn, welchen die Bauern in manchen Gegenden des alten Vaterlandes beim Prozessiren entwickeln, ist allgemein bekannt; ' nicht selten derschlingen Advokaten und Gericht Haus und Hof von Leuten, welche dieWahrheit des Sprichworts, daß ein magerer Vergleich besser ist, als ein fetter Prozeß,' nicht erkennen wollen, und manjch Rechtshandel, in dem das Streitobiekt einen nur geringen Werth hatte, wird vom Vater auf den Sohn dererbt. Aber auch in unserem Lande hat es derartige ' Rechtshändel gegeben und gibt es deren heute noch. So schwebt in den Gerichten von Jones Counly, Iowa, seit nunmehr 20 Jahren ein Prozeß, in welchem es sich ursprünglich um mehrere Kälber im Gesammtwerthe von. $45 handelte, dessen Kosten sich aber bereits auf das stattliche Sümmchen von $30.000 belaufen. Der Thatbestand dieses merkwllrdigenProzesses ist folgender: Im Jahre 1874 machte der in Green County, Iowa, ansässige Farmer Potter dem Farmer RobertJohnson von Jones County desselbenStaates die Mittheilung, daß er einige Kälber zu kaufen wünschte. Dieser Wunsch muß einem gewissen Smith, der in dem Rechtshandel die Rolle des großen Unbekannten spielt, zu Ohren gekommen sein, denn er bot dem Farmer Johnson fünf dunkelfarbige Kälber zum Kauf an, welche letzterer erstand und am 4. Juni 1874 an Potter ablieferte. Um dieselbe Zeit nun machte der Farmer John Foreman. welcher ebenfalls in Jones County ansässig war, die Entdeckung, daß fünf Kälber von seiner Herde verschwunden waren; er hatte gesehen, daß Johnson die gleiche Anzahl Kälber nach Potter's Farm getrieben hatte, und Farmer Peter Onstott war bei der Ablieferung der Kälber an Potter zugegen gewesen, und stellte Nachforschungen in der Angelegenheit an. Er fand die verschwundenen Kälber in Potter's Herde in Green County und verlangte darauf von Johnson Ersatz, welchen der Letztere ihm auch in einem schuldschein zum Betrage von $45 gab. Nunmehr machte sich Johnson auf die Suche nach dem mysteriösen Smith, um seinerseits von diesem Ersatz zu fordern, allein Letzterer war und blieb verschwunden. Entschlossen, nicht der Geprellte ln dem Kalberhandel zu bleiben, unternahm Johnson darauf eine Spritztour nach Greene County. inspicirte Potter s Herde und bekräftigte, mit einem Eide, daß die fünf Kälber, welche Foreman als sein Eigenthum beanspruchte, nicht mit denjenigen, die er (Johnson) dem Potter verkauft hatte, identisch wären; di: ezayluna der Note verweigerte er entschieden. Darauf begann die Komodie. Farmer Foreman ließ dem Farmer Potter die Mittheilung machen, daß, wenn dieser nicht gegen den Farmer Johnson criminalgerichtlich vorgehen würde, er selbst (Foreman) solche Schritte gegen Potter als den Besitzer der viel umstrittenen Käöer einleiten würde. Darauf hin trat Votier der Association der Anti-Pserdediebe bei und ließ eine Anklage gegen Johnson erheben. Dies geschah im December 1874. Diese Anklage wurde im Mai 1875 niedergeschlagen, allein im De cember desselben Jahres wurde John son abermals unter Anklage gestellt. Aus seinen Antrag wurde die Ver Handlung des Prozesses nach dem County Cedar verlegt und dort wurde er im Jahre 1876 freigesprochen. Spater wurde Johnson abermals prozefsirt und wieder erfolgte seine Freisprechung, denn Farmer Peter Onstott beschwor, daß die vom Fgrmer Foreman als Eigenthum beanspruchten Kälber, welche dieser w Potter's Herde gesehen, gar nicht dieselben waren, welche Johnson dem Potter verkauft. daß Letzterer dies wohl gewußt und ihm (Onstott) bedeutet hatte, den Mund zu halten. Halloh, sprach nun der biedere Far mer Johnson zu sich selbst, die Asso ciation der Antk-Pferdediebe hat mich uttlchuloig verfolgt und soll dafür bu ßen. Er strengte im County Anamosa gegen die Anti-Pserdediebe E.V. Mil ler. David Fall. John Foreman. Abe Miller, Harmon Kellar und S. D. Potter eine auf $10.000 Schadenersatz lautende Klage an. Die Jury sprach dem Kläger $3000 zu, allein der Richter annullirte dieses Verdict. da er wahrscheinlich den berühmt werdenden Kalbsprozeß noch weiter leben lassen wollte. In dem zweiten Prozeß konnten sich die Geschortern auf einen Wahrspruch nicht einigen. Nunmehr stellten beide Parteien einen Antrag auf Verlegung des Prozesses nach Clinton in dem gleichnamigen County; dortselbst fand vlt nächste Verhandlung statt und 'di Juiy sprach dem Kläger Johnson $7500 Schadenersatz zu. Dem weisen Rich ter dünkte dies aber nicht gerecht, denn seiner Ansicht nach war der AntiPferdedieb Harmon Kellar an dem ganzen Handel unschuldig; nur die onderen sechs Mitglieder der Association hielt er für verantwortlich und flugs stieß er das Verdict um. Jetzt gelangte der Kalbsprozeß vor das Gericht h(n TOlVrffwf r..iw N.. . !
und dort wurden dem Kläger von Richter Bagg auf Grund eines Wahrsvruchs der Geschworenen $5000 zugesprochen. Damit war der Prozeß aber immer noch nicht zu Ende, denn die Verur-
theilten appellirten und die Supreme Court des Staates stieß das Urtheil um. Dies geschah im Jahre 1883 und damals war Johnson, der zu Beginn des Prozesses eine Farm im Werthe von $10,000 besessen hatte, war fast zum Pauper geworden; abgesehen von den ungeheuren ?ldv?katengeouhren und sonstigen Ausgaben bliesen sich die Gerichtskosten auf $3,336.42. Elf Tage lang weilten 70 Zeugen in dem Orte Blackhawk, während die Verhandlung unter großem Andrang stattfand. Nach RückVerweisung des Prozesses seitens der Supreme Court fand selbstverständlich abermals eine Verhandlung statt-und abermals erhielt Johnson Schadenersatz zugesprochen, doch auch dieses Urtheil wurde in der Appellinstanz umgestoßen. Als dann in der nächsten Verhandlung die Jury dem Kläger Johnson $1000 zuerkannte, bestätigte die Supreme Court dieses Urtheil. Allein der Rechtshandel ist immer noch nicht zu Ende, denn die sechs Verurtheilten verlangen, daß das Gericht ihnen von den Kosten im Betrage von $7000 ein Siebentel erlassen und dieses dem Harmon Kellar auferlegen sollte. Richter Linehan wies den Antrag ab, und die Antragsteller azipellirten gegen die Entscheidung an die Supreme Court, in welcher der b rühmte Handel noch schwebt. )as ist die Geschichte des KalbsProzesses von Jones County, Iowa. Kläger wie Verklagte sind verarmt, dagegen hat sich ein halbes Dutzend Advokaten gemästet. 114 Geschworene haben in demselben zuGericht gesessen, Gouverneur Horace Boies war einer b:r Advokaten und die Leuchte des Barreau von Iowa, C. E. Wheeler, war ein Ofsicejunge, als der Handel begann. Vor acht Nichtern. von denen zwei längst gestorben sind, ist der Prozeß verhandelt worden. Der Kläger hat an Kosten $4800 baar aus seiner Tasche bezahlt, während die Verklagten insgesammt mit ca. $30.000 belastet sind; zwei der verurtheilten Anti-Pserdediebe, E. V. Miller und Abe Miller, sind todt und begraben, allein der berühmte Kalbsprozeß lebt immer no&. Die eiserne VZaöke. In der historischen Wissenschaft gibt es eine Anzahl Fragen, welche, sei es durch Mangel oder Ueberfülle des Materials, sei es durch Entlegenheit dir Zeit, dem Forscher fast unuberwlnd lich? Schwierigkeiten entgegensehen und trotzdem oder vielleicht gerade deshalb immer und immer wieder aufgeworfen und tlc.ix endqiltiaen Lösung immer näher geführt toexlii. Seit zwei Jahrhu.".derten ist Name und Verschuldung des räthselhaften Bastillen gesangenen, des sogenannten Man nes mit der eisernen Maske", noch ein Geheimniß. Jeder neue Versuch, den chleier des Geheimnisses zu lüften. kann aljo aus allgemeinere Aufmerk samkeit rechnen, zumal wenn er, wie der neueste von Emile Burgauv und Commandant Bazeries. auf sehr onginelle Weise angestellt worden ist. Äekannt ist. daß das Gefcimmk litera tisch zuerst 1746 (also 43 Jahre nach dein Tode der räthselhasten Maske) behandelt wurde, und zwar in der Form einer orientalischen Erzählung, welche aus den Grasen von Verman dois, einen natürlichen Sohn Ludwigs des Vierzehnten und der Madame de Lavalliere, hindeutete; Voltaire sprach zuerst fälschlich von einer eisernen Maske, während diese thatsächlich aus schwarzem Sammet verfertigt war. Man hat, ohne Voltaires treffenden Ausspruch, daß zur Zeit, als die Maske gefangen saß, keine hervorragende Persönlichkeit heimlich aus der Welt verschwunden sei, genügend zu beachten, Mitglieder des französischen und englischen Königshauses, Minister wie Fouquet mit dem Gefangenen zu idcntificiren versucht. Später verfiel man auf die Verrather und Giftml scher. Aber auch diese Lösungen stießen auf hartnäckigen und berechtigten Widerspruch. Auf seh? eigenthümliche Weise gelangten Burgaud und Baze ries zu dem Ergebniß ihrer Forschun gen, die sie in einem kürzlich publicirten Buche niedergelegt haben. Der aus den Kriegen Ludwigs des Vierzehnten bekannte Marschall Catinat hatte von seinen Papieren nur die auf den Feldzug von 1686 bezüglichen zur Aufbe'wahrun gestimmt; zufällig waren unter diefe auch Zwej chiffrirte vom 8. und 9. Juli 1691 gerathen und so der Vernichtung entgangen,' 'Der Nachlaß Catinats wurde denn auch von. einem seiner Nachkommen veröffentlicht,' der aber den Schlüssel' zu der Chiff.e nicht gefunden hatte. Ein französischer Officier, der an einer Geschichte der Feldzllge Catinats arbeitete, wandte 'sich an einen Kameraden Bazeries, ber sich mit der Dechiffrirkunst beschäftigte. Bazeries fand den Schlüssel derChiffre und stieß dabei, zu seiner großen Ueberraschung, aus die wenigstens seiier Ansicht nach fast unansechtbart Lösung des Räthsels der eisernen Maske. Bei seiner Arbeit fand Bazenes auch einen Brief des Kriegsministers Lauvois an Catmat vom 8. Juli 1691. Zum Verständniß "demselben ntz Folgendes vorausgeschickt werden. Ludwjz fcer Vierzehnte hefand sich damals im Kriege gegen halb Europa, Catinat kämpfte m "Ciexitalien! gegen Prinz Eugen. Nach mehrere ßsfolen Catinats befahl Ludwig der VierLehnte -Me Eroheruna. der savöyischen Festung Csnj ((sulzez?), Die Belagerung wurde dem, wenn auch vd"dt l)rf? vorragenden, so doch als tüchtig dewährten General - LlkUtenani Vivien Labbe Seigneur de Bulonde, ssöhnsich Bulonde genannt, übertragen. Coni jedoch wurde das Grab seiner 45jährigen milijänschm Verdienste.' Ein zibereilt unterTio.mmener Sturm' mb
lingt gänzlich; Prinz Eugen kommt der belagerten Festung mit 4000 Mann zu Hilfe; aber auch Catinat schickt der Belagerungsarmee eine beträchtliche VerstärZung. Bulonde aber, durch di? Nachricht von der Ankunft Eugens vollständig kopflos geworden.
wartet die ihm angekündigte Verstarkung nicht ab, sondern verläßt 15 Stunden vor der Ankunft Eugens seinen Posten vor Coni in solcher Eile, daß er einen heil seines Artillerieparks und seiner Munition, ja sogar Verwundete zurückläßt. (28. Juni 1691.) Dieser in der bis dahin so siegreichen Kriegsgeschichte Ludwigs des Vierzehnten unerhörte Vorfall rief natürlich große Entrüstung gegen den feigen Feldherrn hervor, am meisten, wie erklärlich, bei dem König selbst. In der nur chiffrirt vorhandenen, von Bazeries aber im. Ganzen unleugbar richtig aufgelösten Depesche theilt nun der Kriegsminister Louvois dem französischen Marschall Catinat mit. daß der König naturgemäß über die AufHebung der Belagerung des' so wichtigen Coni sehr erzllrni sei und befehle, Bulonde zu verhaften und nach der nahegelegenen Citadelle Pignerol (Pil nerole) zu bringen; daselbst solle er bei Nacht in einer Kammer der Citadelle gefangen gehalten werden; am Tage dürfe er auf den Wällen promeniren. Ist diese Auflösung richtig, so haben wir hier die authentische Grundlage für einen Befehl Ludwigs des Vierzehnten, einen Gefangenen am Tage mit einer Maske zu versehen. Die Richtigkeit des Schlüssels sür die Chiffre des Jahres 1691 ist bewiesen durch die später erfolgte Auffindung eines an Catinat in nicht chiffrirter Schrift ausgestellten Briefes, dessen chiffrirtes Original Bazeries vorher bereits vollkommen entsprechend aufgelöst hatte. Die geheimnißvolle EU ferne Maske" scheint also kein Anderer, als der General - Lieutenant Seigneur de Bulonde gewesen zu sein. Vom Anlande. Frau Betsy Smith in Des Moines in Iowa ist von dem dortigen Gerichte wegen Gattenmordes zu lebenswieriger Zuchthausstrafe verurtheilt worden, weil sie am 25. April d. I. ihren erblindeten Mann vergiftet hatte, um dessen Lebensversicherungssumme von $3000 sich aneignen zu können. Der Farmersohn Frank Wise aus der Umgegend von Rockford, Jll., welcher, wie jüngst an dieser Stelle berichtet wutde, den Tod seines Vaters durch Mißhandlungen herbeige sührt hat, weil der Vater ihm die AusZahlung einer Abfindung von $800 versagte, ist von den Großgeschworenen wegen Todtschlags in Anklagestand versetzt worden. In Worcester in Massa-chusetts-kauste vor etwa sechs Wochen ein Mensch, der sich Frank Moulton nannte, eine Apotheke an der Main Street; er. war ein fleißiger Kirchengänaer, nahm an Vetversammlungen theil und kam bald in den Geruch großer Frömmigkeit. Er trat mit einer Nationalbanl in Geschäftsverbindung und hinterlegte vor zehn Tagen bei deren Kassirer einen Check von über $5.400, welcher anscheinend von der Nationalbank in Tamma auf die Erste Nationalöank in Chicago, zahlbar an Moultons Ordre, ausgestellt war. Am 20. Juni zog er aus diesen Check $1,800 und erhielt den Betrag in einem Check an eine New Jorker Bank. Er begab sich mit demselben nach Providence, wo er unter dem Namen W. B. Swan und wegen seines Wirkens auf dem Temperenzfelde bekannt ist, ließ sich dort durch einen angesehenen Bürger legitimiren, versilberte den Check und verduftete. Er bezahlte auf die Apotheke ttur $300 an und wegen des Nestes des Kaufgeldes wurde diese gepfändet und geschlossen. Die Polizei fahndet aus den frommen Mann. Das bekannte Hütet Euch vor den Wittwen" hat der 30jährige Edward McKeon von New Z)ork nicht beherzigt und hat deshalb jetzt zwei Monate lang unfreiwilliges Sommerquartier auf Blackwells Island zu beziehen. Die in Frage stehende Wittwe ist Frau Mary LltUe, eme Cigarrenrnacherin, die 35 Jahre zählt, aber noch sehr gut conservirt ist. Sie hat einen Z.5jährigen Sohn, der als James Dev im bekannj ist und den die Gerry'sche Kinderschutzgesellschaft kürzlich verhinderte, an der Schaustellung der lebeq-den-Bilder im Garden-Theater theilzunehmen. McKeon scheint sich sterblich in die hübsche Wittwe verliebt zu haben, diese jedoch seine Leidenschaft nicht zu erwidern. Schon vor Iahresfrist, als McKeon sich ihr fortwährend aufdrängte, nahm sie ihre Zuflucht zu den Gerichten, und der LiebHaber wurde zur Abkühlung auf sechs Monate nach der Strafinsel geschickt. Aber'selhst djese Strafe scheint seiner Leidenschaft keineswegs Züges angelegt zu haben, denn kaum hatte McKeon seine Freiheit wiedererlangt, als"er auch schon seine Nachstellungen wieder ausnahm. Kürzlich drohte er mit vorgehaltenem Revolver, er werde sie erschießen, falls sie ihn nicht im Laufe einer Woche Heirathe. Daraufhin wandte Frau Littte sich abermals an die Gerichte, und jetzt hat 'sie wenigstens während der nächsten beiden Monate Ruhe vor dem aufdringlichen LiebHaber. .. DurchdasErgebniße! nes Habeas' Corpus-Gesuches wäre es in Baltimore' vor dem Gerichtsgebäude beinähe'zu einem kleinen Lynch-Ver-gnllgen gekommen- und der angebliche Urheber des Trubels tonnte nür durch echs Hilfs-Sherisfs vor der Wüth seiner Angreifer beschützt werden. Capt. Geo. Patttt', ?laep.t der Kinderschutz. .Gesellschaft, hätte hurch Anwalt Hochheimer das' Gesuch wider 'has. H. R.oKuS, einen Zimmermann, ausschwören' lassen' uut fy'r bl.ldbühsaze 'Bessie Smith auS dessen Obhut'zü nehmen Uild irgend einer Anstalt zu überweisen. Daj Mädchen war vor 10 Iahren von Rogers adsptizt wordm und tot 4 Wochen die Mutter elneI gjfldeS
geworden," das' sie mit nach' dem Gerichtssaal brachte. Die Verwandten der jungen Mutter, die nach Angabe von Rogers 17 Jahre, nach der ihrer Schwestern erst 15 Jahre alt ist.beschuldigten jenen, der Vater des Kindes zu
sein, was er sowohl wie das Madchen bestreiten. Richter Vhzlps wies das Gesuch ab und erklärte, das Mädchen könne gehen oder wohnen, bei wem es wolle. Die Entscheidung regte die Verwandten desselben so aus, daß laute Drohungen gegen Rogers laut wurden. An der Lexingtonstraße hatte sich bald eine zahlreiche Menge angesammelt, die unverblümt andeutete, daß man kurzen Proceß mit Rogers machen wür de. Anwalt Hochhelmer horte davon und brachte Rogers und Frau, sowie das Mädchen, unter dem Geleit von Hilfssheriff nach einem Straßenbahnwagen. EinalterRechtsgr und s atz wird durch eine Entscheidung neu proklamirt, die- das. Oberbundesgericht in diesen. Tagen. abgegeben hat. Der reisende Agent., einer. Jllinoise.r Fabrik hatte' in Titusville in Pennsylvanien Aufträge gesammelt, und war dafür zu $25 Geldstrafe verurtheilt worden auf Grund eines Strafgesetzes, wonach Vertreter auswärtiger Firmen erst nach ErWirkung eines Gewerbescheins ihren Geschäften im Staate nachgehen dürfen. Die Jllinoiser Firma appellirte gegen das Strafurtheil an die höheren Staatsgerichte, ward aber in beiden Instanzen abgewiesen. Schließlich brachte sie den Fall vor das Obergericht, das nun in einer ausführlich begründeten Entscheidung das betreffende Gesetz als verfassungswidrig erklärt. Diese Entscheidung besagt, daß jedwede Person, die sich mit der Fabrikation von legitimen Handelsartikeln befaßt, ihre Agenten nach jedem andern Staate zu senden und dort Abnehmer für ihre Waaren zu. suchen . berechtigt ist und daß der Staat dafür keine Abgabe fordern darf. Jede Regelung der Art und Weise des Verkaufs von Gegenständen zwischenstaatlichen Handels, wie z. B. die Vorschrift, daß der Verkauf nach Mustern (Samphs") zu geschehen hat, oder daß die Muster gezeigt werden müssen, wird fü? eine Regelung des Handels erklärt, wozu kraft der Bundesverfassung nur der Congreß die Berechtigung hat. Ebenso wenig dürfe' der Staat dem zwischenstaatlichen Handel eine Steuer oder, sonst welche Last auflegen: auch nicht auf Grund der Polizeigewalt unter dem Vorgeben, daß die Steuev nicht zur Erzielung von Einnahmen, sondern zum Schutz der Gesundheit der Bürger oder für deren allgemeine Wohlfahrt" erhoben wird. Der Staat darf nichts thun, was der ausschließlichen Jurisdiktion der Bundesregierung über, den zwischenstaat lichen Handel in irgend welcher Weise zu nahe tntt. m Vom ?luslanve. In dem Prozeß gegen Brüggemann und Genossen wegen Zusammenbruchs des Siegener Vankvereins wurde dieser Tage das Urtheil gefällt. Vrüggemann wurde wegen Benachtheiligung des Bankvereins, Differenzhandel, Verschleierung und Betrug zu 5 Jahren Gefängniß, 16,000 Mark Geldstrafe und 3 Jahren Ehrverlust, Koelsch wegen derselben Strafthaten, ausgenommen Betrug, zu 2 Jahr 6 Monat Gefängniß und 9000 Mark .Geldstrafe. Schröder we gen -absichtlicher Venachtheiligung zu 1 Jahr Gefängniß und 3000 Maxi Geldstrafe und Franz wegen Beihilfe zur Verschleierung und Bankerott zu 2 Jahr Gefängniß und 1500 AsarZ Geldstrafe verurtheilt. - Durch. Spielen mit Schießgewehr ist wieder einmal großes Unglück verursacht worden. Der Kutscher Kindler in Gröditz am Groditzberg bei Goldberg in Schlesien ging mit seinem mit Schrot geladenen Jagdgewehr auf den-Acker, um nach Krähen zu schießen. Er stellte das Gewehr hinter einen Strauch und entfernte sich ein Stück davon. Ein auf dem Felde beschäftigter Knecht nahm unterdessen das Gewehr an sich, richtete den Lauf desselben, da - er sie nicht für geladen hielt, auf einige in der Nähe arbeitende Frauen und drückte los. Die Folgen waren furcht bare: eine Frau.Namens Wille, stürzte todtllch getroffen zu Boden und verschied nach wenigen Minuten, oier anpere wurden verwundet. 'Än'de's Ecke 'her Zosse-ner-und Bgruthexsträße snBerljn traf neulich eine ältere Dame an den dorj postirten Schuhmann heran und bat ihn, den Kindern das Ballspiel auf dem Vürgersteig zu untersagen, da ein Ball ihren Regenschirm getroffen habe.- Ein vorübergehender Arbeiter, der diese Beschwerde vernahm, jrat nunmehr an den Schutzmann heran und sagte mit ernster Miene: ' Hen Wachtmeister.mich hat eben eine Fliege belästigt, wollen Sie nicht die Güte haben und det Biest . arretiren?" Einen Wgkflblick besinnt sich' der Schutzmann, aus dessen Auge der Schalk blickt, dann greift erhöflich an den Helm und sagt: Gnadige -Frau entschuldigen, ich muß erst die .Fliege festnehmen, dann 'werde ich die Jungens mit ihren Gummibällen vom Bllrgersteig bringen." ' ; Der 13 Jahre a l t e' Sohn des des Mordes an dem Förster Birnstiel zu Brennersgrün in Ober-Fran-ttN "verdächtigen . Schieserarbeiters Franke, der sich mit seinem Vater in Untersuchungshaft befindet, hat"'dij That eingestanden. Er gibt an, er und sein Vater seien von Birnstiel beim Wildern überrascht worden. Es tfliö' ay. 'einem Händgemenge, wobu Franke' unten"zU lieg'eg kam.' Er rief seinem Sohne zu,- er'mbg schlißei, Der junge Franke that daö auS nächsjer Nähe und Birnstiel Zvälzte sich schwer" znundes am Boden.' Der ältere Franke schlug den Fozstci dann mit' 'em Gewehrkolberl todt, 'woraus hl ' ' 1 .' I 1 . . naler um esfcn -oic innic oergruoen. Eine an Ort' und Etellx Angestellte Nachforschung Hat die Mordnxiffe titit
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Rheumatismus. Buckner, Texas. Jahre litt ich an rheumatischen Schmerzen, und war häufig bettlägerig; durch die Anwen dung ron St. Jakobs Oel wurde ich dauernd geheilt. Amanda Morton. v V ,,?as Alut ist das
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oDr. Augnst KSnig's Hamburger Tropfen Das beste Mittel dagegen.
vracht.-an der noch Blut undHaare.deZ Ermordeten klebten. .... .. Eine Tragödie hat sich jungst' in Charkow abgespielt." Dort ist kürzlich der Proceß, gegen drei Strolche, Kozlejew, Pirozkow und Poluchlachow, welche fast die ganze Familie Arcimowicz in räuberischer Absicht in unmenschlicher Weise ermordet haben, zum Abschlüsse gelangt. Als die Angeklagten aus dem Gefängnisse in den Gerichtssaal geführt wurden, paßte, ihnen aus diesem Wege der von der Familie Arcimowicz allein am Leben gebliebene Sohn Andrej auf und feuerte aus einem Revolver einenSchuß auf die Mörder seiner Eltern ab. Der Schuß ging jedoch fehl, und dem bedauernswerthen jungen Manne wurde von der die Angeklagten begleitenden Gefängnißwache mit dem Gewehrkolben die Schädeldecke eingeschlagen, so daß er leblos zusammenbrach. Nach durchgeführter Verhandlung wurden Kozlejew und Pirozkow zu lebenslänglicher, schwerer Zwangsarbeit, der minderjährige Poluchlachow aber zu 20jähriger Zwangsarbeit verurtheilt. Eine höchst abfällige Kritik hat der Herzog von Cambridge als Oberbefehlshaber des englischen Heeres gelegentlich einer in Aldershot (Hampshire) stattgehabten großen ffeldübung geübt. Die Truppen bestanden aus 8744 Mann. Infanterie, 2064 Mann Kavallerie und 53 Geschützen. Die angreifende, südliche Abtheilung, welche GeneralmajorGregorie befehligte, zählte 5200 Mann, die nördliche unter Generalmajor Sir W. Butler 3500 Mann. Als nun das Manöver vorüber war und die Offiziere sich um den Oberbefehlshaber gesammelt hatten, um dessen Urtheil entgegenzunehmen, bezeichnete der Herzog die angewandte Taktik als theilweise idiotenhaft. Die reitende Artillerie habe sich einmal von Kavallerie umzingeln lassen, ohne sich aufzuraffen, weil sie die Gefahr nicht erkannte. Der Herzog schloß mit der Bemerkung, es thäte ihm wohl. Jewanden in eine Falle gehen zu sehen, noch mehr gesiele es ihm, wenn Jemand wieder aus der Falle herauskäme, er hasse aber. Jemanden zu sehen, der nichts thäte. DieMittheilungen eines russischen Statistikers über seine Abenteuer bei derVornahme von statistischen Arbeiten in Dörfern lassen erkennen, wie ignorant und abergläubisch der russische Bauer ist. In einigen Dörfern sah man die Statistiker für Antichristen" an und bereitete den Beamten ernste Schwierigkeiten. Im Dorfe Wachry, 2 bis 3 Werst vom Flecken Tschernowskij, sprach ein Bauer von der Dreschmaschine als von einem Teusefswerk. Als in der Lampe die Flamme sich theilte, lief derselbe Bauer auf's Aeutzerste. erschreckt auf den Hof hinaus, er in derZweitheilung der Flamme Teufelshörner zu sehen glaubte. Die Wirthin der Statistiker gab keine Milch zum Thee, weil das Zuthun von Milch eine große Sünde sei. Gieße man Milch in den Thee, so hören die Kühe auf, Milch zu geben sagte sie. Alles das ist in einem Dorse ganz in der Nähe eines größeren Hanidelssleckens passirt! In einigen Dörfern, versuchten die Bauern die Statistiker zu bestechen. Nimm, wie viel Dir zukommt und geh' Deiner Wege," hieß es wiederholt. In einigen Dörfern gab man den Beamten nirgends Unterkunft, obschon sie recht gut zahl ten. Ost mußten sie daher beim Starosta oder Ssotskij übernächtigen, der gewöhnlich auch nuf gute Miene zum bösen Spiel' machte. Nichts zu machen hieh es gewöhnlich, Sl 1 - eme Lypyusepldemle aufgebrochen. Das Königs Grenadier Regiment wur. infolge dessen nach dem Barackenlager Lerchenb.-rg bei Gl)gau ausquartiert. Bisher sind 70 Erkran, kungen vorgekommen. Paris ist diejenige Stadt der.Welt, die die größte Anzahl von Schneidern. Tapezirern, ModiMnnen, Perrückenmacherinnen, AnkalM und Schriftstellern beschj. London ist die Stqdt: 5is Vie lneisttil Viithswqgenbesitze'r, 'Jngenleüre.Dru Kr. Buchhändler unh' "Köche' al. Am'sttrdam' genießt den zweifelhaften ' , Ruhm, die meisten Sammelwüthigen (Marken-, Münzensammler u. s. w.) und Wucherer zu besitzen. Brüssel ist rrii s. jc .r c inc cnuui uci vsacirnc uno yaiowucysigen Raucher, Neapel die der Lastträ. ger; Berlin die der Biertrinker; Florenz die der Blumenmädchen und Lis 4 4 sabon die der Hausknechte. Arme PorjugZeseyZ Verlangt Mu'äZo's Best Havanna m i:-,z..xu xim A i,-- tT ist daö neue Heim deS Schwoba- Schulze Hpnrgd cheetz. der alle seine freunde einladet, ihn in seiner neuen Wirthschaft fleißig zu be'.
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