Indiana Tribüne, Volume 17, Number 286, Indianapolis, Marion County, 5 July 1894 — Page 2
Jndiana Tribüne. Erscheint Taglich und Sonntags.
Die tLgNche. Tribüne' koyrt durch den Trögt, UCentl Itx Woche, die SonntagSTrivüneffcntf per Woche. Beide usamme lSCent der $i Gents per Monat. Per Post ,ugeschti!t in Vor. Hbejahlung Zper Jahr. Osfice : Na. 18 Süd Alalaa Str. IadiavapoliS. Ind.. 5 Juli 1894. Lob der (?öklmoS k?Z M in der letzten Zeit viel ron bc? weiteren Civilisirunz der Eineöorenen Alaskas, im Interesse der Äerbesserung. ihrer maicnelTcn Laze, die Rede gewesen. Der Auffassung aber, alS cb diese Eskimos geistia besonders niedrig ständen, tritt Professor Otis T. Mason ganz entschieden nizezen, und seine Auslassunzen sind allgenieiuer Beachtung werth. Die Eskimos schreibt er sind die intelligentesten und künstlerischst veranlagten der wilden Völker auf dem Erdenrund. Sie konnten Elfenbein rnsdelliren, ehe ein Weißer nach Amerika kam. Seit vor 100 Jahren die Russen nach Alaska kamen und die Eingeborenen mit besseren Werkzeugen vertraut machten, haben die Eskimos Ausgezeichnetes in Schnitze.ien aller Art geleistet. Ihr Kunstfort,chr:tt in diesen 100 Jahren hat gezeigt, wie fortschrittsfähig sie im Allgemeinen sind. Sie haben auch ganz unabhängig verschiedene werthvolle Erfindungen für die Schiffsahrt, den Wal-Fang, das Transportwesen u. s. w. gemacht. . Einfaches und sehr brüchiges Treibe holz machen sie höchst widerstandsfä-; hig wenigstens in seiner Lanzsrichtunq indem sie es aus bestimmte Weise mit Sehnenschnur durchziehen, die sie alle 5 Zoll weit quer hindurch und wieder heraus laufen lassen. Das ist eine der sinnreichsten Anwendungen ; des Princips der Elasticität, welche die Welt kennt. Auch können sie einen Bogen so stark machen, daß man mit demselben einen Pfeil in einen Wal schießen kann. Diefe Erfindung ist nirgendwo anders in der Welt befand. Sie fahren bekanntlich in Booten, welche Anderen sehr gebrechlich vorkommen, und sie können dabei nur eine Hand gebrauchen. Der eingeborene Bootsmann muß das Fahrzeug im Wasser aufrecht erhalten, unb er kann feinen Ellbogen im Boot nicht benutzen. Daher hat er ein sehr praktisches Anhängsel erfunden, das cr an seinen Arm befestigt. Diese Idee haden sie nicht von den Weißen geborgt, und der Weiße hat sie nicht gekannt, bis er sie bei ihnen angewendet sah. In mancher Beziehung sind diese Eskimos die Lehrer des Weißen in der Schifffahrt gewesen. Die Bauart ihrer Boote entspricht dem Plan der modernen Wettfahr-Eutter, ausgenommen im mittleren Theil. Solche Ideen können nur einem sehr fcrtschrittlich veranlagten Volk entspringen. . Sehr Bemerkenswerthes leisten sie mit wenigen Mitteln in der Anfertigung von Kleidern. Ihr MackintoshGewand wird aus den Eingeweiden der Seehunde gemacht, welche ausgenommen .un'o.mit ein wenig Sehnenfaden. zusammengenäht werden. Diese vorzügliche Arbeit wird von den Frauen geliefert. Die ein'ieborenen Frauen sind von solcher Körperstärke, daß sie ganz gut einen Sack Malz der sogar ein Faß Mehl auf die Schultern nehmen könnten; sie sind im Stande. 200 Pfund Gewicht zu tragen. Auch alle Arbeiten an dem Rothwild, nachdem dasselbe erlegt ist, werden von den Frauen besorgt. Niederknieend verarbeiten sie die Hirsch- und Rehhäute. Sie scheinen gar nicht zu wissen, daß sie ein Rückgrat haben. Durchweg sind es sehr gesund, dcrbkräftige und dabei doch geschmeidige Personen, mit denen unsere meisten Frauen gar kernen Vergleich aushalten können. Sie und ihre Männer können jeden Grad von Anstrengung und Strapazen aushalten. Zu meinen Anschauungen von diesen Eingeborenen bin ich durch eig:nes unmittelbares Studium gelangt, und ich bin auch in der Lage gewesen, sie mit anderen Wilden, den Polynesien! und den Afrikanern, zu vergleichen; ich finde,daß sie es mit lederUremwoqner Rasse auf der weiten Erde aufnehmen könnten. Soweit der gelehrte Professor Ma son. Man darf sich unter solchen Um ständen wohl auch der Hoffnung hingeben, daß die jetzt unternommenen Vorkehrungen zu weiterer Eultivirung dieser Eingeborenen ganz besonders gute Fruchte tragen werden. Nngemütdliche Schlssögenossen. . In der letzten Zeit ist auf den vielnannten Hawan-Jnseln die Nach frage nach Maulthleren eine sehr beträchtliche geworden, und es hat sich eine lebhafte Ausfuhr solcher aus den Ver. Staaten dorthin entwickelt. Fast t des au San Francisco nach dem Inselreich abfahrende Schiff nimmt eine Deck-Ladung dieser störrigen Gesellen mit, welche auf den Zuckerplantagen sowie zu Beforderungsdiensten dort ver wendet werden. Es gibt aber kaum ein Thier, dessen Transport über die See eine so mißliche Sache ist, wie gerade das Maulthier, nur den Elephanten ausgenommen, der schon seiner Größe und Wuchtigkelt wegen mittels eines Krah u:ns auf das Schiff gebracht werden muß. .Dasselbe ist meistens beim Maulthier, lediglich wegen seiner Wl dersvanstigkeit, erforderlich, und ein Halbdutzend Leute müssen das Thier in Schranken hatten, wahrend oieje mißliche Procedur vor sich geht. .Ein richtiger Seemann und ein Maulthier kommen nie gut zusammen quV laate iünast eine erfahrene
-Zlzxlzzr. uno dar Talzwaner sagt dem Maulthier nicht mehr zu. als das Sllßwasser dem wahren Matrosen." Es macht bei all?dem wenig Unterschied. ob es sich um Maulthiere (im engeren Sinn) oder um sogenannte Maulesel handelt; letztere sind eher noch schlimmer. Die Maulthiere zeigen auf den: Ocean einen ungemein ausgeprägten Individualismus; jedes nämlich verhält sich wiederum verschieden von dem anderen und hat seine eigenen Mucken, die unberechenbar sind. Aber schon in den Eigenschaften, in denen sie übereinstimmen, sind sie der Schrecken des Matrosen und jedes auf dem Schiff beschäftigten Menschenkindes. Sie verursachen im schönsten Wetter und bei völliger Windstille ebenso leicht einen allgemeinen Radau auf dem Schiff, wie bei irgend einem Sturm. Und wenn gar ein Schiff in Roth kommt, und die Matrosen daran denken. die Rettungsboote loszumachen. dann dreimal Wehe, wenn Maulthiere auf dem Schiff sind! Sie können Alles in' Verdeben reißen, auch wenn die Lage noch gar nicht eine so sehr verzweifelte ist. Schon in gewöhnlichen Zeiten trägt das ewige Getrappel ihrer Hufe und noch mehr ihr entsetzliches, markerschütterndes Geschrei durchaus nicht dazu bei. die Laune des Matrosen zu verTtr",n. W?nn Tip sick tortfs küblen. iresben sie e3 gerade am tllstm; t werden daher gewöhnlich auf Hunarkur gesetzt.
Bahttschltttcn.Turiostlätkn. Gar manche Eisenbahn - Unfälle der neueren Zeit weisen darauf hin, daß die Schienen ihre, zum Theil leider noch nicht genügend bekannten Eigenthümlichkeiten haben, resp, durch natürliche Factoren in schwer berechenbarer Weise beeinsluht werden. Die Bahnschiem hat, wenn nicht genügende Gegenwirkungen vorhanden sind, die natürliche Neigung, sich nach abwärts zu verbiegen, den bekannten Gesetzen der Sckuoere entsprechend. Ist jedoch der Abstieg der Geleisestrecke sehr unbedeutend, so geringfügig, daß die Bewegung der Züge nach abwärts nicht ohne die Hilfe von Dampf ersolgen kann, so kann jene Neigung nicht nur auf ein Minimum herabgebracht. sondern manchmal sogar in ihr Gegentheil verwandelt werden. Schwere Wagenladungen, welche beständig in einer und derselben Richtung wirken, zeigen eine Tendenz, die Schiene in die entgegengesetzteRichtung zu treiben. Wenn es jedoch nothwen dig sein sollte, die Bremsen anzuwenden, so wird die Schiene in die Richtung des sich bewegenden Zuges getrieben. Auf vollkommen ebenem Geleise biegt sich die Schiene fast stets in der Richtung, welche derjenigen der Bewegung schwerer und am regelmäßigsten laufenden Züge entgegengesetzt ist. Nur die Punkte, an welchen es üblich ist, den Dampf abzudrehen und die Bremsen zu benutzen, bilden eine Ausnähme. An Bahnlinien, deren Niveau sich vielfach schroff ändert, vom Steigen zum Abfallen und umgekehrt, kommt es vor, daß sich auf beiden Seiten einer Hügelkrone die Schienen aufwärts biegen, besonders wenn lange und schwere Züge über die Strecke laufen. XaUi geht dieses Biegen der Schie nen keineswegs immer gleichmäßig vor sich. Oft biegt sich eine Schiene rascher, als die andere, ohne daß die Lage der Schiene, resp, die Richtung dieser Lage, darauf einen Einfluß zu haben scheint. Die kann mit einer Reihe verschiedener Ursachen zusammenhangen. Es bleibt noch eine offene Frage, wie weit es möglich wäre, in der Fabrikation der Schienen eine vollkommenere Gleichheit der Masse zu erzielen. Ungleiche Erwärmung, Feuchtigkeit verschiedenen Grades und andere Umstände thun auch das Ihrige dazu. Von nicht geringer Bedeutung ist aber dabei auch ein Factor, von dem man außerhalb der unmittelbar betheiligten Kreise wenig oder gar nichts weiß, und der schon seiner Merkwürdigkeit halber besondere Erwähnung verdient. Die Streckenaufseher nämlich, deren jedem wiederum gewöhnlich zwei Leute zur besonderen Aufsicht über die Bol zen an Schienengelenken zur Seite ste hen und von diesen zwei ist immer Einer der Hauptvertrauensmann - haben sehr häufig ihre Lieblmgsschienen ; sie haben einen unwiderstehlichen Drang, diesen mehr Aufmerksamkeit zuzuwenden, als anderen. Man hat zwei verschiedene Sorten Schienen, welche in der Sprache unserer Eisenbahnkreise als Line Rails" und als Gauge Rails" bekannt sind. Es ist nun eine von sachverstandlzen Beob achtern ermittelte Thatsache, daß in ungefähr 9 von 10 Fällen die ersteren Schienen die aufmerksamste Bedienung erhalten. Auch der besagte Vertraunsmann hat oft eine unwillkürliche Einseitigkeit.von welcher natürlich auch der seinen Weisungen Folgende beeiu flußt wird. So versichern wenigstens Eingcweihte. Selbstverständlich ist eine folche einseitige Behandlung nicht ohne Wirkung. Gelehrte und Philosophen mögen sich darüber den Kopf zerbre a m sm M i cr,en, ov Die e lNjeillgttlt etwa nur eine besondere Erscheinung einer der Eigenthumlichkiten, der? Menschenna tur ist und vielleicht in Verwandtschaftlicher Beziehung z. B. der oft beobach telen Neigung vieler Barbiere steht, unbewußt beim Rasiren sowie beim Einseifen und Pudern der einen Seite des Gesichtes mehr Aufmerksamkeit zu zuwenden, als der anderen, bis sie durch Proteste darauf aufmerksam gemacht werken, daß sie eine schreiende Ungerechtigkeit begehen. Sollten etwa gewisse magnetische Anziehungsgesetze die gemeinsame Ursache solcher Einseitigkeiten sein? Die Frage ist jedenfalls des Nackdenkens w?rtb. Verlangt Mucho'ö Best Havanna
Tcr Nkesenvegel der Llnden.
Von Alters her wird der Adler als der König der Vögel betrachtet; wäre aber dieser Titel zuerst in der neuen Welt veraeben worden, so würde er jedenfalls dem Eondor zugesallen sein, dem Wundervogel der sudamenkarnsehen Anden, welcher in manchen Be,iebunaen den Adler weit übertrifft. Auch andere Erdtheile hatten solche und noch gewaltigere Vogelriesen aufzuwelsen; dieselben gehören indeß der vorgeschichtlichen Zeit an. Trotz seiner gewaltigen Große und seines Körveraewichtes kann sich der Eondor höher in die Lüfte erheben, als icder andere Vogel. Schon Humboldt berickitete. dan sich der Eondor mindestens 20,000 Fuß über den Meeresspiegel erhebe, und spatere Beobachter svrecken von 23.000 bis 24.000 ftufe. Der Flug des Eondors bietet einen maiestätiscö sckönen Anblick. Außer beim unmittelbaren Aufsteigen von der Erde, pslegt er nie mit den Flugein zu schlagen, und es ist ein wahrer ästhetischer Genuß, zu beobachten, wie er' ohne irgendwelche ersichtliche Anstrengung über Berg und Fluß sich in großen Curven aufschwingt, manchmal sich sinken lassend, dann aber wieder steigend und oft sich senkrecht erhebend. manchmal in die sechsfache Hohe der gewöhnlichen Wolken! So hoch oben ist die atmosphärische Luft natürlich eine sehr verdünnte, und der Eondor kommt plötzlich mit ungebeurer Geschwindigkeit wieder in die Thäler herabgesaust, dabei eine fast unglaubliche Veränderung der Temperatur durchmachend. Die Luftzellen dieses Vogels, nachdem sie sich in den unterkn Regionen gefüllt haben, müssen oben in der dünnen Luft ganz außerordentlich aufgebläht werden. Uebrigens treibt ihn nur der Beutebunaer in die Ebenen herab. Mit weitem Blick verfolgt er die Bewegungen der Heerden drunten uno gewayrt.wenn irgend irgend eines der Thiere zur Seite fällt. Dann schießt er hernieder und halt sem Mahl. 2)te indianischen Eingeborenen, welche gern einen Sport aus der Condor-Jagd machen, legen ihm häufig ein Aas als Köder hin und sangen den vollgesrenenen Vogel mit dem Lasto. In freiwilliger Haft. Jliit die Ceder, will ich erhebe, licher den Wolken hoch mein Haupt". Rücket. Als Heimath merkwürdiger Sonderlinge kann es Californien heutzutage mindestens mit Connecticut aufnehmen, welches früher einen besonders hervorragenden Rang in dieser Hinsicht behauptete. Die kalifornischen Wildnisse wimmeln von allerlei seltsamen Verließen, in denen seltsame Menschenhausen. Bei manchen dieser Einsiedler ist zweifelsohne irgend eine Schraube los. Andere haben sehr triftige und nicht immer ehrenvolle Gründe zu einem solchen zurückgezogenen Klausnerleben. Es scheint sogar unter ihnen nicht an Desperados und Banditen zu fehlen, die nur in ihren außergeschäftlichen" Stunden Einsiedler sind. Auf Einen jedoch, der eine der eigenthümlichsten Klausnereien hat, trifft nichts von alledem zu. Derselbe haust und philosophirt hoch droben nach dem Gipfel des Mount Whitney zu, an einer Stätte, welche die Hälfte des Iahres hindurch von keinem anderen Menschenwesen erreicht werden kann, so lange nicht das Fliegen in allgemeineren Gebrauch gekommen ist, und welche m der anderen Jahreshälfte wenigstens nur dem Liebhaber von großen Mühren und Strapazen ossen steht. So schwer, wie die Localität, ist auch die Geschichte dieses Sonderlings zu erforschen; doch wird über ihn Folgendes mitgetheilt: Sein jetziger Name Peter Stiffel verbirgt die Persönlichkeit eines reichen russischen Edelmannes, der wohl erst nach seinem Ableben wieder mit seinem wirklichen Familiennamen genannt werden wird. Vor Jahren hatte er in einem unglückseligen Augenblick etwas gesagt, was den allmächtigen Zaren verletzte. Da er sich alsbald darüber klar war, daß er die übliche Perschitkung" nach Sibirien zu gewärtigen hatte ob mit oder ohne Proceß so sloh n sofort, nachdem er so viel Geld, wie möglich, an sich genommen hatte. Es war aber kein Leichtes für ih, aus Rußland hinauszukommen, und erst nach vielen Abenteuern erreichte er unser Land. Daß er überhaupt entkam, hatte er nur dem Umstand zu danken, daß er erst quer LberSihixien ging, ehe er eine üst aufsuchte. Endlich nahm er von Wladiwostok aus ein Schiff nach Alaska. Aber auch dort fühlte er sich nicht sicher, da er den Sendlingen seines despotischenGebieterS zu nahe war. Er suchte an vielen Plätzen, sich niederzulassen; aber aus irgend einem Grunde fühlte er sich nicht sicher, bis er sein jetziges sonderbares Heim ericht hatte. Ueberdies wollte er nicht in großen Städten leben, weil an solen Plätzen das Leben keine glückliche Stunde mehr für ihn bot, so lange nicht mit seinem Vaterlande eine wesentliche Wandlung vor sich gegangen war. Vor Allem aber suchte er. seine Perfönlichkeit zu verbergen. Wohl war er überzeugt, daß er auf amerikanischem Loden völlig sicher vorVerhaftung war; aber die russische Despotie und ihre Werkzeuge sollen manchmal auch auf andere Weise Rache nehmen! Er nahm Arbeit in den Sägemühlen im Gebirge; dort wurde er indeß von einem Mann erkannt, welcher ebenfalls aus dem heiligen Rußland entwichen war. Dieser war übrigens - ein gemein Sträfling, und Stiffel bleiben wir immerhin bei diesem Namen wollte nichts weiter mit ihm zu schaffen haben. Nachdem seine Persönlichkeit an den Tag gekommen, fand Stiffel zu seiner Ueberraschung. daß seine Mitarbciter den wärmsten Antheil an ihm nahmen und M foaar freundfchaft-
lichst erboten. Jedem, der ihn behelligen sollte, das Lebenslicht auszublasen. Trotzdem entschloß er sich nun, sich weit von der bewohntenWelt zu flüchten Er kaufte sich ein Paar unverwüstliche Burros, und dann ging es nach
den tiefsten und höchsten Einöden! Die Stätte, die er sich zu seiner Behallsung erkor, liegt etwa 12.000 Fuß über dem Meeresspiegel, und so lange er jetzt schon dort lebt, haben ihn erst 5 Menschen besucht. Seine Hütte ist aus schweren Baumstämmen erbaut und lehnt sich dicht gegen eine Gruppe rieger Granitfelsen. Das Dach senkt sich derart nach der Vorderthüre zu, daß der Schnee abrutschen kann, ohne das Gebäude zu gefährden. In diesem Verließ, das auffallend dürftig möblirt ist, aber zugleich eine reiche Bibliothek birgt, weilt Stiffel im Winter fast ununterbrochen; und bei besonders tiefemSchneefall wird manchmal sein Blockhaus so fest untergeschneit, daß er nur noch durch das Kamin Luft bekommt. Im Sommer wandert er öfters über die Berge und jagt Wild,und nur zweimal im Jahre geht er seiner Postsachen halber nach Visalia. Sonst ist er stets da droben in seiner Klause vergraben. Dort lebt er, wie er es nennt, frei und glücklich, und dort wird man wohl auch eines Tages seine Leiche finden, wenn nicht etwa vorher in Rußland große Veränderungen! sich vollziehen sollten. Vom Jnlaudk. Das New Norker Gesundheitsamt hat eine Statistik der Mieths-yauser-Verhaltnlsse von New York veroffentlicht. Demzufolge wohnen nicht weniger als 1,332,773 Personen in Miethswohnungen und zwar vertheilen dieselben sich auf 31,133 Häuser, so daß im Durchschnitt etwa 25 Personen auf ein Haus kommen. Im Jahr zuvor vertheilten sich 1,225.411 Personen auf 37,353 Miethshäuser. Auch die besseren Flathäuser" sind als Miethshäuser gerechnet, aber selbst nach deren Abrechnung zeigt es sich noch immer, daß etwa zwei Drittel aller Bewohner in Tenementhäusern mit über 20 Insassen leben. Joseph Whitsett in Millville in New Jersey hat im Wahnsinn seiner Tochter den Hals abgeschnitten, seiner Frau mit einer Schmiedefeile einen gefährlichen Stich verfetzt und sich selbst zu verbrennen versucht. Die Frau wird wahrscheinlich genesen, die Tochter dagegen wird schwerlich dem Leben erhalten bleiben. Ohne jeden augenscheinlichen Grund ergriff an einem der letzten Nachmittage Whitsett eine Schmiedefeile und stach deren spitzes Ende seiner Frau gerade zwischen Schulterblättern in den Rücken. Sodann streckte er seine Tochter Jennie mit einem wuchtigen Faustschlage zu Boden, zog ein Rasirmesser aus der Tasche und schnitt ihr die Kehle durch. Inzwischen war seine Frau geflohen; er verfolgte sie indessen, schlug sie ebenfalls nieder und prügelte sie mit der Wuth eines Wahnwitzigen. Darauf kehrte er in das Haus zurück, steckte es an einem Dutzend Stellen in Brand und legte sich auf den Fußboden in der Absicht nieder, in den Flammen den Tod zu finden. Die schleunigst an der Brandstätte erschieneneFeuerwehr mußte Gewalt brauchen, um ihn aus dem Hause in das Gefängniß zu schaffen. Das Haus brannte bis auf. den Grund nieder. Am Dienstag Nachmittag wurden der Leichenschauxr Dr. Dietrich und der StaatsanwaltHeard aus FreePort, Jll., nach der Ortschaft Davis gerufen, um dort eine Untersuchung der Leiche Von Thomas Wise. des reichsten und angesehensten Mannes . in dem Orte vorzunehmen und eine regelrechte Leichenschau abzuhalten. Sie trafen dort ein, als bereits das Begräbniß im Gange war. Sie ließen die Leiche nach dem Sterbehause, zurückbringen und es wurde einLeichenschaugericht ge bildet. Der Tod des alten Mannes ist vermuthlich Mißhandlungen zuzuschreiben, welche dieser von seinem Sohne Frank erfahren haben soll. Der' Verstorbene wohnte nämlich mit seinem Sohne und seiner Tochter auf seiner Faxm in der Nähe des Ortes. Der Sohn Frank behauptete, daß der Vater ihm acht hundert Dollars schulde, was dieser ihm aber bestritt. Vor' einer Woche forderte Frank, während er fich mit dem Vater in der Scheune befand, vs ihm nochmals das Geld und soll den Alten, als dieser die Erfüllung der Forderung wiederum verweigerte, niegeschlagen und ihm Fußtritte' verfetzt jhabeu, bis er die Besinnung verlor. Zr wurde der besserene Pflege wegen zu seiner Schwester, eines grau Best in Davis geschafft, ws er am Montag Abend unter großen Schmerzen starb. Sein Körper war, wie die Leichenbesichtigung ergab, über und über mit Beulen und braunen und blauen Flecken bedeckt. Der bekannte Zauberkünstler Hermann, zur Zeit in New Fork, soll auf eine neue Ueberraschung unter dem Namen Der verschwindende Ehemann" sinnen, und zwar kam er in folgender Weise dazu: Zwischen Hermann und dem Theaterdirector Lederer besteht ein tiefeingewurzelter Haß. Frau Hermann, die hübsche Gattin des Zau--berkünstlirs,' ertang in' der vorigen Ainterspielzeit durch ihren Schlangen'tanz so große Erfolge, daß Lederer ihr ein Engagement alZ 'Tänzerin in The Passing Show" ' anbot.' 'Frau Hermann nahm das Anerbieten bereitwillig an, zumal es ihr Wunsch' war," den New Yorkern ihre LeistUngsfähigleit Mf dem Gebiete der Schlangenwindüngen zu zeigen. Sie sollte jedoch ihr Ziel nicht so leicht erreichen, denn ihr Ehemann mischte sich in die Sache uni) verbot ihr, sich soweit zu 'erniedrigen, sich im Lederer's Casino in dem Spektakelstücke On the Road" öffentlich zu zeigen. Zugleich eröffnete er ihr, daß, wenn sie dennoch aus ihrem Vorhaben bestehe, er verschwinden" und sie siken
lassen wurde. Dieser Widerstand triev aber Frau Hermann Verlangen, sich als Tänzerin sehen zu lassen, auf die Spitze, und neulich gab sie Lederer eine endgiltige schriftliche Zusage. An einem der letzten Abende erschien Hermann 's Anwalt bei Lederer und forderte ihn auf, sein Frau Hermann gemachtes Anerbieten zurückzuziehen und nicht eine glückliche. Ehe zu sprengen. Lederer erklärte jedoch, dies nicht mehr thun zu können und hofft, daß von der nächsten Woche an die neue Tänzerin eine große Anziehungskraft auf das Publikum zum Besuche seines Easino ausüben werde. Vorca. 30 Jahren gründeten zwei Berliner unter der Firma Hegermann u. Frank ein Getreidegeschäst in Berlin. Nach ungefähr halbjährigem Bestehen der Firma verschwand Frank unter Mitnahme der Geschäftskasse und von erschwindeltemGelde nach Amerika. Hegermann mußte sein Geschäft auflösen, und da er der Geldmann gewesen war, büßte er ungefähr 30.000 Mark ein und kam mit seiner Familie an den Bettelstab. Er gab sich nun unendliche Mühe, den Flüchtling aufzufinden, was ihm jedoch nicht gelang; er ließ die Sache ruhen, da er eine Stelle gefunden hatte, die ihn und seine Familie wenigstens halbwegs ernährte. Vor ungefähr einem halben Jahre erfuhr er durch Zufall, daß Frank, unter dem Namen Francke, in New Orleans ein großes Geschäft habe, mehrere hundert Arbeiter beschäftige und Millionär geworden sei. Dies war Wasser auf die Mühle Hegermanns, der gerade jetzt durch Krankheiten in der Familie in Noth gerathen war. Er setzte sich mit einem Anwalt in Verbindung, übergab ihm Schuldscheine, Wechsel und Originalbriefe vonFrancke alias Frank, welcher zuerst leugnen wollte, dann sich aus die Verjährung berief und schließlich, da man mit der Veröffentlichung drohte, was er doch, da er in New Orleans ein hoch angesehener Mann vermeiden mußte, eine kleine Summe, 1000 Dollars, bot. worauf jedoch Hegermann nicht einging, welcher 3000 Dollars forderte und dann auf alles Weitere verzichten wollte. Dieser Tage ist nun endlich die Summe dem Hegermann ausgezahlt worden, welcher froh ist, nach so vielen Jahren noch das gerettet zu ha ben. Am Freitag Nachmittag ereignete sich bei Bo'lder in Montana ein höchst eigenthümlicher Grubenunfall. Ein ungeheurer Felsblock im GeWichte von mindestens einer Tonne hatte sich in Folge heftigene Regens von einer Bergwand abgelöst und rollte krachend dieselbe hinunter, bis er bei der Schachtösfnunz der KatieGrube anlangte; alsdann stürzte er durch diese in die Grube und, zermalmte zwei an der Arbeit befindliche Bergleute. Der Schacht ist hundert Fuß tief. - ,, Vom Auslande. Schwer bestraft wurde ein Tagelöhner des Dorfes Wiltz. an der Obermosel, welcher mit einem Genossen auf den gräflichen Besitzungen von Elerf unberechtigter Weise fischte. Die beiden Förster des Grafen überraschten die Uebelthäter, die ihr Heil in der Flucht suchten. Einer der Forster
sandte den Fliehenden eine Kugel nach, die den Tagelöhner Franz Schirz todt niederstreckte. Die Stadt Florenz ist durch einen entsetzlichen Doppelmord in furchtbare Aufregung versetzt. Vier unhekannte Verbrecher schlichen sich in die Wohnung des aus dem Lande weilenden reichen Mosaikhändlers Bost ein, erwürgten einen asten Bedienten, überfielen hierauf Las 17jährige StubenMädchen Rosa Galletti, welche ste durch eine LbergeworfeneSchlinge tödteten u. raubten die Kassa aus, aus welcher sie Geld und Kostbarkeiten im Werthe von L0.000 Lire davontrugen. DiesiebenGrazer Höhlensorscher" waren gelegentlich ihrer Einschließung im Lurloche auf verschiedene Schädel und Knochen vorweltlicher Thiere gestoßen, konnten jedoch bei ihrer Rettung diese stummenZeugen einstmaliger Lurlochherrlichkeit nicht mitnehmen. Der Obmann der Höhlenforscher" war nicht wenig überrascht, als er erfuhr, daß Baron Remy von den Schöckelfreunden" sich eines, wie er meinte" hexrenlo. sey Höhlenbäxenschädels, der zum Funde Uf Eingeschlossenen gehörte, bemächtigt' hatte.' Bro Remh kann den' Schädel nicht zurückgeben, da er ihn verschenkt hat, und sy steht ein Prozeß um einen Höhlenbärenschädel bevor. Interessant wird es sein',' wie hoch die Sachverständigen die Knochen einesHöhlenbäien schätzen 'jyerden. ' Heuer werden es achtzig Jahre, seit eines der nützlichsten und weitverbreitetstenGeräthe,' .ieRähMaschine, erfunden wurde. Der Er finder war der in. Wien ansässige, aus Kufstein in Tyrol gebürtige Schneidermeister . Josef Madersperger, der nach siebenjährigen Versuchen ein Triebwerk konstruirte, das alle Arbeiten der Nähterei mit einer die menschliche Handarbeit bei Weitem übertrefsenden Schnelligkeit und Genauigkeit verrichtete. Kaiser Franz theilte dem Manne sofort ein ausschließliches Privilegium. Anfangs nühte und schlang die Maschine nur in gerader Linie, im . Jahre 1817 machte er sie aber auch für krumme Linien fähig. Madersperger theilte das Loos fast aller Erfinder seiner Zeit; er -.ourde nicht reich an seiner Erfindung sondern es blieb Andern vörbehältn, daraus den Nutzen zu ziehen. ' - Aus dem Neubau des Reichs-Pöstamts das'an d'et (Sdt'Ux Mauer- und' Leipzigerstraße' in Berlin aufgeführt wird, 'hat sich ein 'schweres Unglück zugetragen.' Man hatte au) das südlich nach dem Hose des Pöstamts in der Mauerstraße zu befindliche Gerüst mehrere -eiserne Träger in der Höhe des zweiten Stockwerks niedergel legt. Be! dem Zurechtlegen Icheint einer
Viele agnliche
r?rnirten Zi Jahre litt ich an einem Magcnleiden. ich gebrauchte wvrnvjyv, mehrere Aerzte, aber ohne Erfolg, wurde jedoch durch den Gebrauch von Dr. August König's Hamburger Tropfen wieder vollständig hcrge pellt. Vertha Woolfe. Stockton, Eal.
BlutkrankKeiteN Meine jüngste Tochter Elfe litt an Hautauöschlag, die t4iuiiuutyi'U'U. clrf ß0l5C tßn Blutunreinigkeiten waren, ich rrobirte verschiedenes ohne Erfolg. Als das erfolgreichste Heilmittel erwies sich Dr. August König's Hamburger Tropfen. G. F. Engelhardt, Jessersonville, Ind. llltheriMItlirtlfatt Seit längerer Zeit litt ich an Unverdaulichkeit, keines wuittuuirnujiiu. Uf angewandten Mittel wollte mir helfen, bis ich Dr. August König's Hamburger Trovfen nahm. Diese Tropfen stellten micd in kurze, Zeit wieder her. Christian Leyhe, 2016 OrleanS-Straße, Baltimore, Md. ?eerleiien Längere Zeit litt ich an einem Leberleiden und gebrauchte vie wuvmvw. Ui ghne Erfolg, bis mir schließlich Dr. August König'S Ham burger Tropfen vollständige Heilung brachten. Frau Caroline Weise, 127 Lake Straße, Cleveland, Ohio.
von den 1e 200 KiliSgramm schweren Trägern den Händen der Arbeiter entfallen zu sein. Die Riegel des Geriistes gaben nach und fast alle Träger stürzten mit fürchterlichem Krach aus dem zweiten in das erste Stockwerk. Hier standen der Zimmermann Krüger und die Arbeiter Rahmfeld, Wrobel, Guhl. Retzlaff, Kempf und Röhl. Ein Träger zertrümmerte die Schädeldecke Krügers, sodaß der Tod auf der Stelle eintrat. Von den übrigen Arbeitern sind zwei schwer durch Arm- bezw. Beinbrüche, drei nur leicht verletzt worden. Die französische Industrie versorgt seit einiger Zeit den Markt mit Luxusartikeln aus Elephantenyaut. Die Gerbung derselben erfolgt nicht mit Lohe, sondern einem concentrirten Gerbsäure-Eztrakt. Die ffelle verbleiben sechs Monate in dem Bade. Nach dieser Zeit zeigen sie eine Dicke von 1 1-2 Zoll, werden hierauf nach weiterer Zurichtung in viele feine Theile gespalten und zu Taschen, Portemonnaies, Cigarrenetuis, ohnlich wie Krokodil- und Schlangenleder, verarbeitet. Die Preise, welche für solche Gegenstände aus dem neuen Material gefordert und gezahlt werden, sind ganz enorme; CZgarrentaschen und Portemonnaies aus Elephantenleder kosten vorläufig noch gegen 160 Francs; am allertheuersten stellen sich jedoch ßfcvvi'V denen die natürliche graue Färbung derHaut belassen wird, und von denen eine Haut ein mittelgroßes Zimmer ziemlich ausfüllt. Das älteste Kaffeehaus Sachsens, das gleichzeitig eins der altesten Kaffeehäuser in Europa ist, der sog. Kaffeebaum- in der Fleischergasse in Leipzig, feiert in diesem Jahre sein 200jähriges Bestehen. Im Jahre 1694 ward es durch ChristophLehmann angelegt, nachdem der Kaffee durch die Türkenkriege: auf ungarisch-deutschem Boden auch im westlichen Europa bekannt geworden war. Ueber der Thür des Kaffeebaum" prangt noch heute das steinerneBild eines kaffeetrinkenden Türken, das August der Starke seinerzeit auf seine Kosten dort anbringen ließ zum Dank für eine Tasse des neuen Tranks, die ihm Christoph Lehmann überreichte und die dem Könige vorzüg lich mundete. Das erste Kaffeehaus in Europa ward 1551 in Konstantinopel errichtet das zweite richtete 1652 der Markthelfer eines nach Kleinasien handelnden Kaufmanns, der den Kaffee in Griechenland kennen gelernt hatte, in London ein. Der Glazer Gebirgsverein beabsichtigt auf dem Großen Schneeberg, der 4700 Fuß hoch und nächst der Schneekoppe die bedeutendste Erhebung Norddeutschlands ist, einen Aussichtsthurm zu errichten, der zugleich als Gedächtnißmal für Kaiser Wilhelm den Ersten gestaltet werden soll. ' Der 'Äijssichtsthurm soll 'einen 100 Fuß hohen, die Möglichkeit emer Rundsicht gewährenden Standpunkt darbieten und damit den Berg gleich? sam erschließen. Prinz Albrecht von Pseußen schenkt? als Besitzer des lIrundes das Lgyd und gewährte da Recht, die Steine zum Bau' auf dein. Berge selbst zu gewinnen. Hoffentlich ist dem Denkmal dereinst ein besseres Geschick beschicken, als es einem 21m ren.auf dem Glatzer Schneeberg errichteten Denkmal zu Theil geworden. Das letztere ein aus Gußeisen hergestellter. Obelisk zur Erinnerung an den Besuch, den der frühere Besitzer der Herrschaft Seitenberg, König Wilhelm der Dritte der Niederlande, diesem höchsten Punkte seiner schlesischen Güter abgestattet hatte ist nÜm'lich' gegen Ende' dsk' fünfziger Jahre von böhmischenDleben ZkStitcki geschlagen und in Säcken' über die Grenze geschasst worden. Hin ' Schön und rem Soll daö HauS ftetö sein! Die besten Büriten dazu kauft man bei H. Schmkdel 4Zd Oft McCarth ot. 0M5 chsAe ! Henry Oictor. Da größte, schönste und teste derartig, Lokal In tt Stadt. Die geräumige und lchZn eingerichtete Halle steht Lerewen, Logen end privaten zu, Whalbmg von Willen Tonzerten und Versamuüungm unter libera ln vedinaunaen zur tkrtitama. Brooks Oil Co., Die einzigen Fabrikanten von . jiyiiiiÄ i i s . , .. Da? feinste und reinste. Jede Gallone garantirt. Sie können dieses Oel in JndianapoliS im Kleinen, bei keinem Grocer, in keiner Avstheke.' von keinem Wagn, kaufen, der nickt die Aufickritt bat: 'Brooks rtirftn und die nicht unsere Gatantiekarte hat die X .1 - v a .X i-l.' i , , irvri unoen gciicjrci ?o. Brooks Öil Co. Telephon 460. 483 O. Michigan Str Jndianapelii.
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