Indiana Tribüne, Volume 17, Number 286, Indianapolis, Marion County, 5 July 1894 — Page 1
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Ri u eiiiiiSS öttcrarncnio, 4. suiu Peute schlechter Weise plötzliches Sterben "'(1! sparsamen Hausfrau liegt darin, auS- Morgen marschirten hier zwei Regi- nachahmend, vom Pferde fnllen, wobei 8 i Sö MaZsachusettS Avenue. ' zusinden, wo man am billigsten kaufen menter Staatsmiliz ein. Bald darauf er von seinen Jüngern aufgefangen
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tt I ' . 563 2U1 35 :doU,uuu uu 00) $13,500 00 18,000 00 $2,450,213 20 I juo,uuuw ?'03 53 22;,000 00 ; 18.13 109 67 ' $2,450,218 20 Otto N. Frenzel, Kassirer. Assistent -Kassirer. Editorielles. In Cincinnati, in Los Angelos, in Springfield, Jll , in San Francisco haben die Bundcsrichter Einhaltsbefehle gegen die Streiker erlassen. So muß es kommen. Die Ar. beiter verlangten Ges.hgebung gegen die Trusts und der Eongreßpassirte ein Seseh gegen die Trusts. Wir bemerki et v v.r. V.fc ten schon damals, daß die Fassung des EeseheS derart sei, daß es zuerst gegen die Ardeiter selbst Anwendung finden würde, und richtig die Richter Woods und Baker stützen ihren Einhaltbesehs auf dieses Gesetz und der Bundes-Ge. neralanwalt will DebS auf Grund di m .t . i. . a . i . i jes u)Cegcö uciüiycii. Gekekaeber und mebr nock die Riäz ... ,.t.;aM v. uAi;!(4,.n l.s'.i.s... 1 " t"""1 tf f V . rocaun vortrefNlck ln dle vanoe. f ' - fMit einer Entlastung, so groß, daß sie ans Komische grenzt, fällt die Presse über den Zar" Debs her und mit allem Ausgebote sittlichen Ernstes, t. r . ' : t f . ... ottn t saylg wirsl ne oen Streikern die furchtbare Sünde vor, das Geschäft so schrecklich zu schädigen. Diejenigen Zeitungen, welche nicht den Muth einer eigenen Meinung haben. drucken mit Behagen die Schimpfereien und die kläglichen ,jLeid"-srtikel anderer Zeitungen ab, und man fragt sich nur, ob unter all diesen Zeitungsschreibern wirklich kein einziger ist, der " " j " 1 I die Situation begreift, oder wirklich " ' ' keiner, der sie begreifen darf oder ' ' 1 jjj Mit welcbem Neckte kann man denn ' I l von der arbeitenden Klane Nucrncht .. . . auf da Gesckäkt verlangen? Ist es ' i iemal voraekommen. oder kommt es ' ' I jemals vor, daß in dem allgemeinen aroken Gesckäftstreiben Rücknckt auf die Arbeiter aenommen wird? Wir " kllben dabei nicktö im tkun mit dem I guten Herzen oder dem rücksichtsvollen ---- Gemüthe eines einzelnen Arbeitgebers, sondern mit dem Thun und Treiben auf dem Gebiete der Konkuvrenz, jener nichtswürdigen Einrichtung, innerhalb welcher nur nach dem Grundsatze ge handelt wird : Jeder für sich und den Letzten beißen die Hunde". CTt I . C tti.TJ.1tii I vstnn im groper e,ruasiAmann, wZ, Vss,n n, (?nPrftittt vum vtvtitiitiviiivii I todtludrücken. einen Kontrakt iu nie- ' I . . m m . . . origem Prelje übernimmt, so nimmt er nicht Rücksicht auf die Arbeiterklasse, trotzdem er weip, daß er den Contrakt nur dann mit Vortheil ausführen kann, himti r rtün üriinffrrnlf m m . m . v v my m V Die Eisenbahn-Compagnieen fühlen X! ,s;e SriZ(lAl.. TilZU1lf I vti iiuiuiu(. -ciif iiuuuu, uujuyviivy i Dividenden an die Aktionäre zu zahlen. Wenn daS Geschäft schlecht geht. sucht man zunächst die Dividende zu retten und dekretirt eine Sohnreduktion. Wenn die Stadt eine Pflasterung oder einen Bau vornehmen will, oder wenn ein Privatmann einen Bau unternimmt, dann ist der gebräuchliche Weg der, ihn dem niedrigsten Bieter zu übergeben. Ist es nothwendig auöeinanderzusetzen, daß der niedrigste ni' i... r r n ' ci r i . i vieler aus viuiae roeil reazner, uno oak die es vttem den Arbeitslohn . . - herunterdrucken muß? Die aroke Kunst des KescbäftSmanu . r ' ' kann. Da aber alleS durch menschliche
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Arbeitskraft Hergestellt wird, so muß das schließlich den Arbeitslohn herabdrücken. Die Einführung jeder neuen Maschine drückt' auf den Arbeitslohn, die
Einführung jeder weiteren Theilung der Arbeit drückt auf den Arbeitslohn, die Erbauung jeder Konkurrenzbahn, die Errichtung jedeS KonkurrenzgeschäfteS drückt auf den Arbeitslohn. SVtiti Cr'infr will immer den andern I unterbieten, durch die Konkurrenz geI .. r..s.L rzi : f. :n ... I jroungen, uiyi viincr uuuicc uiuii $u arbeiten als der Andere und daS führt zur Verwendung von Frauen und Kindern und zur Herabsehung des Arbeit?lohnes. DaS aantt Wesen, die ganze Einrichtung deS heutigen GeschäftSbetrieM ist cine rücksichtslose Jagd, ein cksichtöloseS Niedertreten des Schwä- ' cheren durch den Starkeren und der - r ei t t. i . t i rs awaa ne l l even oer iroeiier. er g2nze heutige Fabrikations- und HandelömoduS ist dem Interesse der arbei-
tenden Klassen feindlich, alleS waS wir den Streikern überliefert. Von ummit dem Namen Fortschritt bezeichnen, liegenden Ortschaften kamen ebenfalls
jede neue Erfindung jede ArbeitSerleichterung schadet dem Arbeiter und kommt nur den besitzenden Klassen zu gut, mit welchem Rechte ve langt man da Rückficht von dem Arbeiter ? Dieö Verlangen ist kindisch. Man wird sich eben doch an den Gedanken gewöhnen müssen, daß man eS da mit einem gesellschaftlichen Klassenkämpfe zu thun hat, der mit dummen und einfältigen Phrasen und mit moralischer Entrüstung nicht ausgekämpft . r j r.?JiV. fi. wird. Dieser Streik ist nicht der erste und wird 'nicht der letzte sein, und man kann sich darauf gefaßt machen, daß solche Kämpfe immer Hauffger und im mer erbitterter geführt werden, biS die Grundsätze der neuen Weltanschauung sich praktische Geltung verschafft haben werden. - 4 Drahtnachrichten Inland. We t te rau s, chten. Schönes Wetter; vielleicht lokale ( etüuttt im südlichen Th'ile des Staates. Schisselö Wassertemperatur 84Grad. Die Tarisbill. Washington, 3. Juli. In mitten der größten Aufregung ist heute Abend um 30 Minuten vor elf Uhr die Tarifvorlage endlich vom Senat angenommen worden, nachdem sie diese ß:....fX.(l Y . 1.1 i CÖ - I rp,iua,i onmc ianÖ n c 11 ..tl V ... l Cl . L l
?ung gruavz unv zu guzer nvq m rano ge,lear. f. A!.l t.ll. l.t S. Clt ftli. . -ir of!X
0 anicnoiri aauc, oap ne am x. ugui ?4 Kraft treten soll. Dle Vorl r M ...... lTr A . I
ÖVWf ri: f u.rc.ti cincm 'UUlcn V.r.uv.um, Va,,ui . ... . s lA!f I woroen, von oem enaror P,u aogesehen, der mit den Republikanern gegen Vorlage stimmte. Die Populisten tten ihre Stimmen getheilt. Zwei, ..t. ..v nirr. t.n. r.- v o. I 9 ucn, uaucn ,ur cic w i, . cr rr . I "'"nu i," Hi1" Wtu geyr. je 51 an oa, vaus zurück. I Prenderga st muß hangen. h r e a g o, 311?., 3. 3uii. Patrick Eugene Prendergast, der Mörder deö tMiv4.iiH.iY,vA ff 9 9 CV f rt m . ft I u"'""''"" V"MW" l beute bon den Keickmorenkn tn selnem 7 ' l -i " " Falle für nicht GeisteS unzurechnunas- " ' P tt f 0 saylg" erltan worden und mup oemgemuß am 1Z. 3ull hmgenchtet werm. 0 V M I oen, wenn es , einen Ädvoraten nicht noch einmal gelingt, auf Grund von Tecbnikalitäten bin einen neuen Vrotek - - " - " r - - , r zu erhalten. Die Geschworenen waren twrt (fnnKn nnh fnnf Q7?iniirn in 3"- .. " , Berathung gewesen. Die Geschworenen wurden von dem Anwalt Gregory einzeln gefragt, ob bieS ihr Urtheil sei und alle antworteten beiahend. Prendergast saß wahrenddeS ruhig da und sagte kein Wort, Nachdem die Geschworenen von dem! Richter Payne entlassen worden waren, wurde er sofort nach seiner Zelle zuruckgebracht. Die Anwälte Prendergast' wollen um einen neuen Prozeß nachsuchen und li... !X1 .2C 1 ? V L . t wrun v,r er ueivuuri w,rv, un vav I .... . - . upreme-erlq! appeuiren. I Der Sisenbaknstreik. ' ' entstand das Gerücht, daß mehrere!
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Leute erschossen worden seien. Es
stellte sich jedoch heraus, daß die Schüsse nur tie Folge von UngeschicklichkeitTeiten der Milizsoldaten waren. Leider wurde ein Soldat leicht und ein neuerweyrmann tooiitm verwundet. Mittags marschirten die Soldaten, Polizei und Sheriffs nach dem Bahn Hof, und wurden dort von Tausenden dan Streikern mit betäubendem Ke schrei empfangen. Die Streiker erf. c r. .. v . ... umtcu, ic uiuiucu kuuu fuuumü Wagen bewegen lassen. Drei Compagnieen Miliz wurden zum Angriff beordert. Die Menge leistete Widerstand. Da plöhlich drehten sich die Soldaten um und zogen ab. Der Bundeömarfchall hatte angeordnet, daß nicht geschossen werden dürfe und damit waren die Soldaten nicht einverstanden. (Of course). f.! v e ..f! . e. uucira voraus eriqienen sunszig Streiker mit Gewehren bewaffnet. Die Garibaldi Guard hatte ihre Waffen bewaffnete S.reiker und dieselben sind augenblicklich Herren der Situation, Denver, Col., 4. Juli. Zwei Compagnieen Bundeötruppen sind in Pueblo angekommen, und 38 Stieiker sind in Trinidad verhaftet worden. St Louis 4 Juli Der wackt-v-rkebr ist fast aan; eingestellt und der Ptrsonenverkebr wischen hier und dem Westen ist sehr unregelmäßig. ES wird versucht werden, Bundeötruppen bierber zu bekommen. Kansaö Eity. 4. 3uli. Der .marschall von Kansas Eity sandte eine Mannschaft nach Slater, Mo. um einen Ezpreßzug zü besördern. , Gouvernör Stone fragte ihn brieflich, mit welchem Rechte er sich in die Angelegenheiten des Staates mische. Er, der Gouvernör, werde schon ohne Einmischung der Bundesbehörden fertig werden. Der Marschall verwies ihn an den BundeS-Ge-necalanwalt unter dessen Befehl. er handle. Chicago, 4. Juli. 3m Ganzen ging es heute ziemlich ruhig zu, wozu die Anwesenheit von Bundektruppen nicht weniq beitrug. Die Illinois llentral Bahn kündigt an, daß sie morgen wieder Züge nach den Vorßädten laufen lassen werd?. Die Pennsylvania Pahn kündigt an, daß von'morgen an wieder Frachtgüter, auch solche, welche dem Verderben aus gesetzt sind, befördern werde. In West Pullman wurde gestern r 11 nr-r r r n. 1 i . ine vinja9i l,enoayn - raqlwagen m t. n i rr. , i Es verbrannten elwa zrooif Magen. 'iviz uorenucn feiern oeil 1 4. 3 U I i. a f , , , ff , Die Cozey CommonwealerS gaben . . . unaemöbnlick- Nsiellun. .. g... " " h ÄslöiflI htQtuht ff mar die ' r o ein Nachspiel zu der verunglückten Demonstration vom Mai, bei welcher, . ....... fifl! . ie Göttin der .:c. tzmx .i . v . jtciicii iuviii ytuwuuvci (uutuc, uiu am 4. Juli zu sterben. Cozeyiten marschirten, 24 Mann, mit zahlreichen Bannern, nach dem Frieden? - Monument auf dem en 11 ..' c r . 1 I 1)1(1 vor oem apllvl, wo Zapl. l s..tt! on ..-v k .,.s I lUllll lllli Oi Ulljll(tl UHU UllUl waaen der Dinae karrte, di, d km I il i,' 7w.-f I men sollte. An der Spitze deö ZugeS tt Carl Browne in einer merkwürdi Verkleidung ; er repräsentirte nämlich die Göttin der Freiheit. Sein M,r,Ai tnr ninii rnrf .imh.rt m v I t V VM g M I MV MVft-'WV und ebenso waren seine bloßen Arme I .u..v..( s9:. cn v:xi... , ruvriT. itir f (iuuc uu.i viayiciii gelbem Haar siel über die Schultern hiS auf die Hüften herab. Eine Frei heitSmütze zierte sein edleS Haupt und hie ganze Gestalt war von der emblematiscken Kleiduna der reibeitSaöttin umhüllt. 'Browne wollte nicht, daß man .ihn erkenne und er hatte deshalb daS Gerücht ausgesprengt, daß eine gewisse Sarah Elkhart die Göttin re vräsentire. Der Zug marschirte diePennsulvania Avenue hinauf und stellte sich vor dem I & . . . . riedenSmonumenk aus. wa dann die u - w Göttin Browne eine Ansvracke an die I 1 " ' brozene Göttin auf dem Kavitol kielt ,-nk.r n.6 : v'""", -p I',, " wurde, die ihn gleich darauf auf einen
improvisirten Todtenwagen legten. Er
wurde dann mit Flaggen und Crepe zugedeckt. Der Wagen trug die 3n schrift : Die Freiheit ist todt !" Der Zug begab sich dann nach dem Mulligan-Hügel, wo die todte Göttin auö dem Wagen herausstieg. Ausland. Die Cholera. S t ock h o l m, 4. Juli. Die ärztliche Untersuchung der Leiche eines mit dem Dampfer Dobelen" von St. Peteröburg gekommenen Passagiers hat ergeben, daß der Mann an der afsiatischen Cholera gestorben ist. Kopenhagen, 4. Juli. Alle hiervon St. Petersburg ankommenden Passagiere müssen sich einer Quarantäne unterziehen und ihr Gepäck desinsiziren lassen. Die Lumpen - Einfuhr ist verboten worden. St. Petersburg. 4. Juli. Die Cholera ist wieder in hiesiger Stadt zum Ausbruch gekommen und diese Thatsache wird morgen durch die Z:i tungen offiziell angekündigt werden. -- DaS Befinden des Papste?. London, 3. Juli. Der 5?tr respondent der Times" meldet aus Rom, daß der Gesundheitszustand des Papstes bedenklich sei. Er hat ein versiegelte Pack.t, welches, wie man glaubt, seine letzten Wünsche enthält, einem Kardinal mit der Weisung übergeben, es möge erst nach seinem Tode eröffnet werden. General Agentur. . j ' Feuer-Verficherung, Collektion von Miethe, Geld an- nnd auszuleihen, Schiffssckeine, Reisepässe, Vollmachten und Erbfchaftserhebungen. A. Metzger Grundeigenthums-Agentur. Gegründet 1863. Ein Findling. Frau W. Johnson, No. 26 Nord Reisner Straße, West Indianapolis wohnhaft, erhielt zum 4. Zuli ein ganz unerwartetes Geschenk in Gestalt eincS, einige Monate alten Säuglings. Frau Johnson wurde durch ein lautes Klopsen und daS Geschrei eines kleinen KindeS geweckt, aber eö dauerte einige Zeit, ehe sie den Muth fand die Thüre zu öffnen. Herr Johnson ist nämlich ein Geschäftsreisender und Frau Johnon war mit Maud Boyd allein im Hzus. AlS sie ' die Thüre öffneten, fanden sie ein kleines Kind in einem Marktkorb und einen Zettel, in dem Frau Johnson aufgefordert wird, daS Kind aufzuziehen. Dasselbe sei am 19. April 1 80 4 im Staat Jndiana gebo ren, immer gesund gewesen, von guten Eltern und es solle ihr nie abverlangt werden. Nnterschrieben war der Zetel : Ein Fremder, aber ein Freund in Noth". 3n dem Korb befanden sich eine Menge einfacher, aber netter Kleider. Krau Johnson wird daS Kind behalten, bis ihr Mann von seiner Reise zurückkommt und ihm die Entscheidung überlassen, ob sie eS behalten wollen. - Macht den Schwachen stark. Indianapolis, 25. Mai 18'.)4. Wir haben drei Flaschen Hood's Sarsapa rilla aenommen. Ich war Anfangs sehr schwach und wurde nach der dritten Flasche kräftiger und fühle mich jetzt so kräftig, wie t. Edward Beaupre, !Z Sanders Str. - Hood'S Pillen sind rein vegetabil. Morgen, also Freitag Abend hat der Preußen-Gesangverein Extra probe. jlxJ DaS Vergnügungscomite des Sozialen Turnvereins hat für den Ausflug nach Bloomingdale GlenS auf nächsten Sonntag gutes Wetter bestellt. No. IG, 17, 18, Itt und 20 der PortfolioS sind eingetroffen. jC7 DaS durch daS Regenwetter am vorigen Sonntag vereitelte Picnic des Sozialistischen Sängerbundes wird am nächsten Sonntage auf dem ange zeigten Platze, Elmberg's Farm an der Jrvington Straßenbahnlinie, stattsin den. Die Gefchäftsversammlung der Sektion wird daher erst am daraussol genden Sonntage abgehalten werden
Hiesiges.
Unglücks, alle. Der . 13jährige Ncgerjunge Lcwis Sands, 76 Columbia Allcy, ließ gestern Nacht einen ginnt sirc cracker" in
der Hand ezplodiren Seine Hand wurde so schlimm zugerichtet, daß die Dispensarium - Aerzte eö für nothwendig fanden die Hand zu amputircn. Frau 2da Ray und Frl. May Mor ris kamen gestern Abend auf dem Heimweg von Fairview Park an der 10. Str. und College Ave. mit einem Straßenbahnwagen iu Collision. Sie wurden aus ihrer Kutsche geschleudert. Die Kutsche wurde zertrümmert und die Insassen trugen Verrenkungen des Handgelenks und Kopswunden davon. Nelson Olen schoß sich gestern beim celcbriren des 4. Juli in das Knie. Dr. Kahlo nahm ihn in Behandlung. Man brachte ihn nach seiner Wohnung, 235 College Ave. Frau Bena White, eine Negerin, 118 Martindale Ave. wohnhast, siel gestern beim Aussteigen aus einem College Ave. Straßenbahnwagen an der 9. Str. und trug eine Kopfwunde davon. Die deutsche Sprache oll in den öffentlichcnSch ilen nicht nur, ondcrr auch im täglichen Leben crd:ilen bleiben. Hier cine Anleitung dazu Yill!.t iou li-ani le lH-nlsche ! - lu moot, mitont an fVar, Trink ofcry tay a gallon Iry Of foaiain Liebcts bit-r. l'nü Ue more you trink. )o cerIain. Moie Deutsch you'll surely i-. Kor Gambrimis Kh de KuiU-ror Of the whole of Genua .iv. Das Typograpbia - SMcitfc Unter den vielen Vereinen und Geellschaften, welche gestern den 4. Juli durch ein Picnic festlich begingen, dürfen wir unsere wackeren Schriftscher, die deutsche Typographen - Union No. 14 nicht vergessen. Die Union feierte an dem Tage zugleich das Fest ihres zehnjährigen Bestehens. Da das Vergnügen strikt für die Mitglieder, deren Familien und gelzdcne Gäste reservirt war, so konnte eö nicht an Harmonie und Fröhlichkeit ehlen. Kein greller Mißton störte die allgemeine Heiterkeit von Klein und Groß, Jung und Alt, Männlein und Weiblcin, und da das ArrangementsKomite, Herren Ledig, Meyer und Pohlkotte, für Unterhaltung aller Art bestens gesorgt hatte, verlies das Fest zur allgemeinen Zufriedenheit. Daß auch gesungen wurde, bedarf wohl kaum der Erwähnung. Herr A. Tamm hielt eine kleine Ansprache und Herr Tagwerker deklamirte ein Gedicht. DaS vom schönsten Wetter begünstigte Fest endete den Meisten schon viel zu früh. Bier und sonstige Getränke wukden von den unverwüstlichen Kehlen in geradezu unheimlichen Mengen in den Magen befördert. Geschwoft wurde auch wacker, für die Männer war ein Preiöschießen mit Windbüchsen veranstaltet, während das schwächere Geschlecht und die Jugend an Verlosilngen theilnahmen, bei denen jedoch Niemand leer ausging. Es wurde jedoch i) Uhr, ehe die leh ren Nachzügler sich von dem anmuthigen Platze und dem Buhlen' mit dem hölzernen Röcklein trennen konnten. ,, Wie ist dies! Wir bieten einhundert Dollars Belohnung für jeden Fall von Katarrh, der nicht durch Einnehmung von Hall's Katarrh Kur geheilt werden kann. F. I. Ehency & Co., Eigenth., To ledo, O. Wir, die Unterzeichneten, haben F. I. Cheney seit den letzten 15 Jahren gekannt und halten ihn für vollkommen ehrenhaft in allen Geschäftsverhand, lungen und finanziell befähigt, alle von seiner Firma eingegangenen VerKindlichkeiten zu erfüllen. W t st & X x u a y, Großhandels-Dro-guisten, Toledo, O. W a l d i n g, K i n n a n M a r v i n, Grvßhandels-Droguisten, Toledo, O. Hall'S Katarrh - Kur wird innerlich genommen und wirkt direkt auf daS Blut und die schleimigen Oberflächen deS Systems. Zeugnisse frei versandt. Preis 75c. für die Flasche. Verkauft von allen Apothekern. ECT Granville Zewett, ein Farbi ger, der Dienstag Abend sich unter der Masse Neugieriger befand, welche die Kreuzung von Kentucky Ave. und der Vandalia Bahn belagerten, wurde von einem Ziegelstein am Kopfe getroffen. Die klaffende Wunde mußte ihm von Polizelarzt zugenäht werden? Der Thäter ist unbekannt.
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