Indiana Tribüne, Volume 17, Number 285, Indianapolis, Marion County, 3 July 1894 — Page 2
Jndiana Tribüne. Erscheint Täglich und OonntagS.
Die tSzliche .Trtiiwe- koftrt durch den Trög, kies per Woche, die Konntag.,Trtbüne' -Senil per Woche. Beide zusammen 15 (lenil ob' U Centl per Monat. Pev Vo uefft 9betahlung 5' per Jahr. Ossiee : No. i sr Indianapolis Znd . 3 Juli 1894. (?in Weid a!S Gne Hsia fiilK. Raubend und plündernd trieben während des BürgerkrieZes in den j GrmzcountieZ der Staaten Kentucky und Tennessee zahlreiche Guerlllaban- ; den ihr Unwesen. Trotzdem die Ban-' den bald die Conföderirten-, bald die Bundesflaaae führten, waren sie doch nichts anderes als Straßenrauber, welche die Anhänger beider Parteien brandschatzten, wenn immer sich eine Gelegenheit dazu bot. Daß jene Banditen vielfach Sympathien sür die Sache der Conföderirten bekundeten, ist wohl erklärlich, da sie sich zumeist aus dm genannten Staaten recrutirten. Die regulären Truppen machten denn auch mit den Guerillas, die ihnen in die Hände fielen, kurzen Proceß, Kugel oder Strick beendete gewohnlich ihre irdische Laufbahn. ' In jener wilden Zeit hatte eine Bande in dem Township Bennett von Cumberland County, Kentucky, ihren iSchlupfwinkel. ES waren verwegene Gesellen, die unter der Führung ihres Hauptmanns, eines noch jugendlichen Burschen Namens Jack Mason, kühne Streifzüge unternahmen und mit kleinen Detachements der Bundes-Armee zahlreiche Scharmützel ausfochten. Seinem Aeußeren nach war Mason durchaus nicht das Prototyp eines kühnen Bandenführers. Von schmächtiger Gestalt, machte er mit seinem Milchgesicht den Eindruck eines halbreifen Burschen, allein es gab weit und breit keinen. besseren Reiter und keinen tollkühneren Guerilla. Ueber seine Herkurjft verhielt er sich schweigend; es war unter seinen Genossen nur bekannt, daß er aus Tennessee stammte, und mehrere nahmen an, daß er der Sohn einer angesehenen Familie war, der wegen eines dummen Streiches seine Identität zu verheimlichen suchte. Eines Tages kam es wieder einmal zu einem hitzigen Scharmützel zwischen Mason's Bande und einem Reitertrupp der Bundesarmee. Der kühne Jack würd, von einer Kugel in die Schulter getrossen, zu Boden gestreckt, doch von seinen treuen Genossen vor den Händen seiner Feinde gerettet. Sie brachten ihn in das Haus eines befreundeten Farmers Namens John Orth, der unj weit von Burksvme, Ky., im County Cumberland ansässig war und dessen Frau sich des Verwundeten liebreich an nahm. Es währte nur kurze Zeit und Frau Orth machte die überraschende Entdeckung, daß der vermeintliche Guerilla ein Weib war. Ihre Wunde heilte nur langsam und ihr Zu stand wurde recht bedenklich, da sie nicht blos verwundet, sondern auch guter Hoffnung war. Einige Monate nach dem verhängnißvollen Gefecht schenkte das junge Weib einem Madchen das Leben. Nachdem der weibliche Guerilla wieder vollständig hergestellt war, der schwand sie eines Tages unter Zurück lassung einer bedeutenden Summe Geldes und werthvoller Juwelen. Jahrzehnte verflossen, ohne daß man die geringste Kunde von der Berschwundenen vernahm. Ihre Tochter war von der Familie ' Orth adophr! und, nachdem sie zur blühenden Jungfrau herangereift war, wurde sie die Gattin eines Farmers Namens Mayhew, sie ist zetzt die Mutter zweier Km der. Kürzlich nun verkaufte Letzterer ein Stück Land, dessen Besitztitel durch ein gerichtliches Verfahren festgestellt werden mußte. Frau Mayhew wurde als Zeugin vernommen und erzählte auf dem Zeugenstande die romantische Geschichte ihrer Geburt. Dieselbe wurde in einer Knorvlller Zeitung abge druckt und wenige Tage später erschien auf derMayhew schenFarm eine stattn che Dame, welche sich als die Mutter der Frau Mayhew zu erkennen gab. Sie erzählte, daß sie als junges Mädchen gegen den Willen ihrer Eltern sich derheirathet hatte und mit ihrem Gatten davongelaufen war. Später überwarf sie sich mit Letzterem und verließ ihn: anstatt aber in das Elternhaus zurückzukehren, legte sie Männerkleider an und wurde Guerilla. Als sie Orths Haus verließ, lag es in ihrer Absicht, zurückzukehren und ibr Kind mit sich zu nehmen; allein in Ost-en-mssce erkrankte sie an einem bösartigen Fieber und nach ihrer Genesung .war sie außer Stande.den Wohnplatz Orths ausfindig zu machen. Erst durch die Zeitungsnachricht erfuhr sie denselben. woraus sie sich beeilte, ihre Tochter aufzusuchen. Madame Mason, alias Jack Mason, der berüchtigte Guerlllafuhrer, ist jetzt natürlich in Burksville die Heldin des Tages und der biedere Farmer Orth nicht wenig Stolz auf seine schneidige Schwiegermutter. In spanischen er5.?n. DaS Zn Barcelona erscheinende Blatt (51 Diluvio- hat eine Zuschrift veröffentlicht, welche von 54 Insassen des Nationalgefängnisses, die in Folge der Dynamit - Vorgänge dort eingekerkert wurden, unterzeichnet ist, und in der es u. A. heißt: SeU etwa sieben Monaten schmachten die Unterzeichneten im hiesigen Gefängniß, in welches sie als des Anarchismus verdächtig geworfen wurden. Ist. denn der bloße Verdacht schon ein Verbrechen? Bisher konnten Beweise gegen uns nicht erbracht werden, und doch hält man uns gefangen. Wir sind rme Arbeiter, deren Familien jetzt HunzerZ sterben und haben uns schon öfters wegen der Ungerechtfertigten AerlängerunF der Kerkerhaft beklagt, bo& Niemand will Erbarmen mit uns
haben. Jeden Tag kommen noch neue Leidensgefährten hinzu, und da die Räumlichkeiten des Gefängnisses so beschränkt sind, preßt man uns zusammen, daß es eine Schande ist. Das Dasein, das wir hier führen, ist geradezu entsetzlich. Die uns gereichte Nahrung ist keines Menschen würdig; die Lust, die wir einathmen, it verpestet. Unsere abgemagerten Leiber sind .mit Ungeziefer und Geschwüren bedeckt; unsere Kleider sind stinkende Lumpen. Die meisten von uns sind krank; suns sind schon gestorben. Wenn wir ein Verbrechen begangen hatten, so hatte man doch dies in sieben Monaten klargestellt. Wenn aber Beweise gegen uns nicht erbracht werden tonnen, warum , hält man uns gefangen? Ach! es ist doch ein jämmerliches oo. arm zu
sem. Man mun zweigen, ittoen.zay. len und arbeiten sur Alle. Wie sollen wir die Reichen lieben, da c5; für uns eine schreiende Ungerechtigkeit aibt? - ' f m m m m f' r Diese Zuschrift yat großes ÄUsjeyen erregt; sie bestätigte, was seit geraumer Zeit gemunkelt wurde, daß nämlich im Gesangniffe die dort ausgenapelten Verhafteten schlechter als da?. Vieh behandelt werden. Das wird auch ' . i 5 CYY?. von anderer vseue oelallgl. Ule ein französisches Blatt berichtet, hat der Civilgouverneur von Barcelona die Ausweisung mehrerer, seit December . - - VI 3JSL ali-bes '2i.n2rcvismus veroacvlm waekerkerten Franzosen angeordnet. Sobald die Betreffenden den Fuß aus französischen Boden setzten, erhoben si: an zuständiger Stelle Beschwerden gegen die ihnen dort zu Theil gewordene schlechte Behandlunq. Sie behaupten. man habe sie in entsetzliche, unterirdl tiiuii uuvb iib in iiu vnwuiv. uiimuvif.j n& 5 ! keine andere Nahrung, als Brod und Wasser gereicht worden sei. Schließlich habe man sie ohne iedes Verhör, ohne vorhergehende Untersuchung, ohne Schuldbeweis, an die französische Grenze geführt, und zwar wie gemeine Verbrecher zu Fuß zwischen Gendarmen, indem man sieNachts unter freiem Himmel, auf der Erde, im Koth ausruhen ließ. Die französische Regierung wird auf Grund dieser Thatsachen durch ihrenBotschaster in Madrid VorStellungen machen. Auch andere Regierungen haben angefangen, sich um das Schicksal ihrer in Barcelona eingekerkerten Anaehonaen zu bekümmern. Der dortige italienische Consul hat iunqst an das Madrider Cablnet eine Reklamation gerichtet bezüglich der sieben italienischen Unterthanen, die seit Monaten dort im Gefängnisse schmachten, ohne daß die Ausrufung ihres Processes absehbar wäre. Eine Beschleunigung der in Vorbe reitung liegenden Processe wird aber, rrA...rhAnVt.l wie em Correspondent der Franks. Ztg." schreibt, schwerlich erzielt werden; wahrscheinlich wird der auf Grund des Llceo-Attentats emgelelteteProceß mcht vor Oktcber aufgerufen werden. Mittlerwelle wird man nach und nach diezenigen Eingekerkerten, gegen welche Beweise irgendwelcher Art nicht erbracht werden können, auf freien Fuß setzen, wie dies vor einigen Tagen mit 2 Deutschen geschehen ist. Dieser Tage ging sogar das Gerücht, es würde eine große Zahl der unschuldig Eingekerkerten in Freiheit gesetzt werden. Im Zusammenhang damit veröffentlichte El Diluvio" die Mittheilung, der Civilgouverneur Larroca sei zu der Einsicht ge kommen, in der Anarchisten-Verfolgung sei von skrupellosen Spekulanten mit seinem redlichen Glauben vielfach Mißbrauch getrieben worden. So hatte jüngst ein Denunciant dem Gouverneur das Bestehen eines anarchistischen Clubs im nahen Fabrikort San Mar tin de Provensals angezeigt und dafür 10 Pesetas Belohnung erhalten. Die ganze Angabe hat sich jedoch als erlogen erwiesen, der betreffende Denunciant wurde sodann verhastet und eingesteckt. a Die DisstnterS und der TurfPremier. Seitdem Lord Rosebery mit seinem Hengstfüllen Ladas das Derby-Ren-nen gewann, ist kein Tag vergangen, daß er nicht vor den Richterstuhl des empörten Dissentergeryissens beschicken worden wäre. Das Dissenjergswissen, The Nonconformist Conscience in Staatshandbllchern wird man seinen Richterstuhl vergebens, suchen. Trotzdem besteht er und verfügt über eine unbestrittene Machtflllle; hat er doch noch vor einigen Jahren einen britischen Premier genöthigt, alle Beziehungen mit dem anderen Häuptling Parnell. über den das Dissentergewissen die Acht ausgesprochen hatte, abzubrechen. Woher diese Macht stammt? Dissenter und NonconforMistLn gehören zu den nicht-staatskirchlichen Secten, die sich unter das liberale Banner schaaren. um aus politischem Wege die Abschaffung der Staatökirche, nach deren Fleischtöpfen es sie gelüstet, herbeizuführen. Als liberale Partei - Ägeyten entwickeln sie bei den Wahlen eine unleugbar große und fanatische Rührigkeit; kein liberales Cabinet darf sie daher ungestraft vor den Kopf stoßen. Leider ist ihr politischer Eifer mit einem unerträglichen sittlichen Puritanismus gepaart. Die Areuden der Welt sind ihnen ebenso viele Lockspeisen des Teufels, und falls sie zurHerrschaft gelangten, würde das fröhliche Großbritannien ein recht ödes Jammerthal werden. Gladst.sne war nun so recht ein Mann nach ihrem Herzen; er hatte schon die andere Staatskjrche abgeschafft, las Sonntags öffentlich die Kirchengebete vor, schrieb über religiöse Gegenstände und verehrte von nobeln Passionen nur das sehr bescheidene Bäumefallen. Daß Lord 'Rosebery dem Turf fr'öhnte unb ein Pferd für das Derby - Rennen schule Zieß, wußten sie wohl; indessen ai tt Frage der Nachfolgeschaft Gladstones aufgeworfen ward, , stimmten sie doch für ihn, weil ihm das Zeugniß einer tiefen Religiosität ausgestellt ward; auch hofften sie, da die Verantniortlichkeit des hohen Amtes ihn von den letzten Schlacke seiner Jugendsünden reiniaen werde. Und da UnU man
ren Groll, als der Cändidal sich cl echten Turfpremier entpuppte, sich rcine3 edlen Rennpferdes förmlich rühmte, sich von dem Director und der Schuljugend von Eaton ein Floreat Ladas!" zurufen ließ, seinen siegrein Favorit eigenhändig nach dem Wagenraum geleitete und auf seinem Landgute zu Epson ein Feuerwerk zur cier be Ereignisses abbrennen ließ! Unb um ba Maß der Gottlosigkeit oII machen, bringt der Prinz von Wales am Derbv-Abend in Marlbotoug Hoilse einen Trinkspruch auf bcn Turfsieg aus. den Lord Rolebery Unkend beantwortete, so daß also der augenblickliche Premier und der zuästige König von England zusammn fln bcmrcen Stricke sündhafter Weltlichkeit zogen! Und darauf ging
bann in ben Zungen und von den' RmtU Kampf gegen das böse! Beispiel los. das von oben gegeben m.f.s wurde daraus bin.v w w w - w w gewiesen, daß Wettrennen und Wetten zwei grundverschiedene Dinge seien, daß Lord Rosebery einzig und allein die Veredlung und Förderung der Vollblutzucht bezwecke; daß das Wetten auf dem grünen Rasen nur eine besondere Form des Glücksspiels sei, daß überall, auf der Börse, auf dem Getreidemarkte, wo auch nur Briten sich zusammenfänden, dieses Glücksspiel blühe. Das aufgeregte DissenterGewissen wollte keine Beschönigung zulassen. Vor der edlen Pferdezucht komme die Menschenzucht; der Vollblutrenner sei das unnützeste Thier der Welt, zu nichts zu gebrauchen; es gleiche darin der englischen Aristokratie, deren Schlösser ausschließlich Festen . a r r cw c cr S&Äta & iS? pferd, das in Epson liefe, kämen tau send Fälle von Trunksucht, von Verarmung, von zerstörtem Familienleben. Wenn daher Lord Rosebery auch selbst nicht wette, so trage er doch unmittelbar die Schuld an der großen Verderbtheit. die sich an den Sieg seines Ladas knüpften; und mit großer Bestimmtheit wurde ihm eröffnet, daß, wenn er besagten Ladas nicht auf dem Altare des Dissenter - Gewissens opfere, so werde sich dieses Gewissen bei den nächsten Wahlen gegen ihn 2i rxdien. Ciu. Gallif.t unb seine Landöuuu. Von dem dermaligen französischen Zukunftsmoltke Marquis de Gallifet, dem bestgehaßten Manne der französischen Armee, werden jetzt, da ihm die Urheberschaft des auch in diesemBlatte mitgetheilten Interview eines kommandirenden Generals" im Figaro zugeschrieben wird, in französischen SfWiHtm nsTrfvnS ft'cffp siif.ftATT Blättern allerhand böse Geschichten erzahlt, die alle den einen Zweck haben, die Wahrheit eines Ausspruches des Civilkriegsministers Freycinet zu erweisen: Gallifet ist wohl zu Allem fähig, aber nicht zu Allem befähigt." Am hübschesten ist die Geschichte, die von dem Marquis anläßlich des Sturzes Voulangers berichtet wird. Da soll es war zur Zeit der Wähle der aus dem Kampf gegen den Boulangismus hervorgegangenen vorletzten französischen Kammer eines Abends General Gallifet zu dem damaligen Ministex des Innern, Herrn Constans, der die verzweifelte Cain pagne gegen den brav' Genzrai" führte, gekommen sein und diesem etwa Folgendes gesagt haben: Wenn ich Sie richtig beurtheile, wollen Sie Boulanger los sein. Ich bin bereit, Oie von dem Mann zu befreien. Meine Bedingung ist: Sie machen mich zum Kriegsminister. Dann nehme ich einen Unterofficier und sechs Mann, schicke sie" zu VuZanger, ein zweiter Unterofficier und ftckZ Mann gehen zu Rochefort; ich laste Beide verhaften, in die nächste Kaferne führen un erschießen. Die Veräntwortung vor dem L$df und Vor Ur Kammer übernehme ich." Noch am selben Abend war Ministerrath. Dort soll Constans seinen College den Vorschlag Gallifejs unterbreitet haben; die Ansichten, ob annehmen oder ablehnen, sollen .sehr getheilt geWesen sein. Schließlich habe Constans den Ausschlag gegeben. Er halte zwar, so soll er gesagt haben, den General Gallifet durchaus für fähig.das, vss er ihm vorgeschlagen, auch wirk-, jich ausuftjhren; die Sache sei auch anz gut, aber sie habe leider ein kleines Bedenken gegen' sjc Wer," so soll Herr Constans sich weiter geäußert haben, steh't uns dasür, daß, wenn ir Gallifet zun? ffrZegsminister machen, er nicht noch ein paar gnhere Unteroffickere mit noch einigen Dutzend Soldaten nimmt und Nicht nur Boulanger und Rochefort, syydksn auch uns Alle, wie wir da sitzen, yerhzste und auf dem nächsten Kiernenhos erschieß? läßt?- Das gab,' wie ze.'agt, den Ausschlsg,' Gallifet wurde nicht Kriegsminister, BuljZNger und Röchefort wurden nicht erschossen' Herr CLstans erreichte seinen Zwea, Vousanger zu beseitigen,' unblutiger. Er rief einen der BeMen des Minister!ums des Innern, vy dem er .riußte, daß er zu den Freunden des rav' General" gehörte, zu .sich und gab ihm eine Ordre an den' PHlijkZpräsekte? von Paris zur schnellen Reinschrift. In der Ordre stand, angesichts dieses Boulanger und seinen Freund Nochefort zu verhaften. Der Beamte kenachrjchtigte natürlich, wie Co.istans richtig vorausgesehen hatte, sofort Boulanger von der ihm drohenden Sefahr. und mit dem ächsten Zuge nach Brüssel verließ der gesichtete Zukunftsdjktator Paris und Frankreich. . . " '.' ". DrettausendTage ! Kxary, haus,. - Jüngst waren es, wie aus Wien gemeldet' wird, volle dreitausend Tage, daß ein junzex Mann, dessen geistige Anlagen und sympathische Herzenseigenschasten zu den schönste Hofsnunaen für die Zukunft berechtigten, Patjenj jm allgemeinen Krankenhause weilt. Der Kxanke, der durch sein tragisches Schicksal tyfst; Mtleid
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weckt, ist der eyemange Giuoirenoe Anton Cena. Als Sohn armer Eltern in Brünn geboren, kam er in jungen Jahren nach Wien; während er die Realschule besuchte, wurde er zu Beginn des Jahres 1886 in seinem sechzehnten Jahre von dem schweren Leiden befallen, das noch jetzt nicht von ihm gewichen ist. Am 24. März desselben Iahres mußte er in das allgemeine Krankenhaus gebracht werden, wo er nun seit mehr als acht Jahren auf der Klinik des Hofrath:s Professor Nothnagel mit einer b.'wllndernswerthenRuhe und Hingebung sein rührendes Loos erträgt. Er .leidet an Muskelschwund. Die Erscheinungen und der Verlauf seiner Krankheit sind so eigenartiger Natur, daß sie den Fall zu einem klinisch ganz besonders interessanten gestalten, und darin liegt auch die -Ursache, daß der Patient gegen den bestehenden Usus so lange Jahre hindurch ununterorochen in der Pflege des Krankenhauses . verbleiben konnte. Glücklicherweise verursacht der Zustand des jungen Mannes ihm nicht allzu viele Schmerzen, so daß ihm die Möglichkeit geboten ist, semen Wissensdrang durch Lektüre und ernstes Studium in ausgiebiger Weise befriedigen zu können. Leider verringern sich seit einigen Monaten die Kräfte; er vermag das Bett nicht mehr zu Verlässen und auch die Hände wollen nicht recht mehr ihren Dienst thun. Dies hindert ihn aber noch nicht, den ganzen Tag über zu arbeiten und sich seiner Umgebung nützlich zu erweisen. Durch die Freundlichkeit der Spitalsärzte erhielt er ein Lese- und Schreibpult, das quer über die Breite des Bettes angebracht ist. Aus dem Rücken liegend, weiß sich der junge Mann nun fortwährend zu beschäftigen, indem er wissenschaftliche Bücher und Zeitungen liest, ärztliche Anordnungen, Speise zettel und dergleichen kopirt; er gibt bereitwilligst Auskunft, wenn von Zimmercollegen, Wärterinnen und Aerzten Anfragen an ihn gestellt werden, die sich aus seine Kenntniß der Angelegenheiten und Personen des Hauses beziehen. Durch die gründliche Kenntniß aller für das Spital erlassenen Anordnungen, die er sich während der langen Dauer seines Aufenthakles hier angeeignet hat, und durch sein außerordentlich gutes Gedächtniß für die Vorgänge seit so vielen Jahren gleicht er einem lebendiqen Nachschlagebuche. Er kennt auf lange Zeit zurück die Namen aller seiner Zimmergenossen, ihre .personu chen Verhältnisse, so weit sie bekannt geworden sind, ihre Krankengeschichten und dergleichen. Vom JnlanVe. Der Arapahoe-Dolmet-scher Henry Reed hat sich in der Sho-shone-Agentur in Wyoming erschossen, nachdem er zuvor sein Kind ermordet hatte. Der Beweggrund zu denz Morde und dem Selbstmorde ist Nicht bekannt. Die Gattin von John Freeze in dem Township Jackson, vier Meilen südlich von Joliet im County Will, Jll., hat dieser Tage Vierlinge, und zwar je zwei Knaben und zwei Mädchen, geboren. Der reichliche Familienzuwachs scheint trefflich zu gedeihen. Dex 18jährige Edward Dehart Z VZSnticello. Jll., verwundete dieser Tage den Njährzge Dig Riggs gefährlich durch einen Schuß. Deharf hatte der Schwester Hjggs' gegen den Willen ihres Brudexs den Hof gemacht, und darüber war es zum Streit gekommen. Aus dem Gothenburger Experiment in Massachusetts wird vorderhand nichts werden. Die dahin zielende Bill, welche vom Hause der Staatsgesetzgebung mit ansehnliche? Mehrheit angenommen worden war und deren Annahme auch im Senat gesichert schien, ist in letzterem mit 20 gec?n 13 Stimmen abgelehnt worden. Biu'Äersch. die Verwerfung der Bill jn Wiedererwäguiig zu ziehen, schlug fehl. Einer Mittheilung aus oston zsufylge ist dies Ergebniß aus die vereinten Anstrengungen der Temp'erenzler und der LiqurLeute zurllckzüführen. Jm letzten Augenblick gelang es ihnen, ein halbes Dutzend Senatsren. welche früher der Bill geneigt waren. auf die Seite der Opposition herüber zu ziehen, unter ihnen den Vorsitzer des Senats, welcher auch gegen oie Wiedererwäauna des Votums Pjmmte. ; ', i i I . j itQ Der iu füssf und e i n h a l bjähriger 'ZuchthauSst'rcifk v'er'uxtheilte volkswwhschaftliche SchriftstellerEraliu LZjman in Nen? York sollte am Montage zum Sirasantritte in das Zuchthaus jn Sing Sing abgeführt wtlpe., m aber in Letzter stunde von dem Richter tyaxfettes den Strafaufschuh erhalten. Wie sei Zniheidigex Tracy bemerkte, wird die Zwischenzeit zur Einlegung der Berufung nöthjgenfalls bei dem Appellattonsgerichte, Henüt)t werden, und die Vertheidigung bofst,' Wwan's Freilassung gegen .Bürgschaft' dts"u.z- Endentscheidung rwirken zu können' Wimtfie sich her gM'ejl Hoffnung auf seineFrw lässung DiH schkeßliche-' Umstoßung hes ihn verurtilendtu Wtnisses f)vf ''" DerStaais-En.tc)mvlogx psn New Jersey Professor Eijh erklärt, daß die Siebzehniahrs-Heu-schreckenplage nunmehr zu ßde ist.da die Thiere schnell absterbe. Es ist, wie er meint, mehr als wahrscrjnlich, daß Wespen einzelne dieser Ctcaden Aeröhe) haben, aber im Ganzen ist nÄusrottUtZL nicht den Wespen zuzuschreiben." Die jUdw Irinq'n den 'müiji Theil ihrer Lebettsze'ir'unrer per Erde au erscheinett nur arrbrt Oberslache, um jch ü ' $WW ' unb (Zier zu legen,' sobald bitS cffchfhi(: tst, sterben sie sh yd verschwinde' ebenso schnell, wie sie eksmmen sind. Der ganze Zeitraum ihres chen Lebens umfaßt kaum einen Mom diesem Jahre die Heuschrecke Heriitj Efldk Mai erschienen swd werden sie gm . Ende' des qeaen- . ..,... .. .... it i ) ß j . .
wältigen Monats' ganzllch' abgestorben sein. Der berühmte Erfinder auf dem Gebiete der Elektricität, Thomas A. Edison in New Fork, hat neulich einen erheblichen körperlichenSchaden erlitten. Er hielt sich seit acht
Wochen in Ogden in New Jersey auf, um dort seine magnetische ErzSchcidevorrichtung Zn Betrieb zu setzen und fuhr nur nach Hause, um sich über Sonntag von seiner schweren Wochenarbeit zu erholen. Am Freitag Abend saß er auf der Veranda seines Kosthauses in Ogden, als aus irgend einem unc'geklärtcn Grunde sein Stuhl zusammenbrach und er mit dem Rücken wuchtig aus den Fußboden der Veranda auffiel. Da er ohnehin ein Mann von großer Körperschwere ist, war die Wucht des Falles um so stärker. Am Samstag Abend fuhr er wie gewöhnlich nach Orange zu Hause, dachte aber an den Unfall nicht weiter, obwohl er im Körper Schmerzen verspürte. Diese verschlimmerten sich am Sonntage. Sein zu Rathe gezogener Hausarzt erachtete die Sache für ungefährlich, ordnete aber doch ein Mittel zur Linderung der Schmerzen an. Am Montage hatte sich Edison's Zustand so sehr verschlimmert, daß er nicht im Stande war, das Haus zu. verlassen. Die Aerzte vermögen Nicht, sich die Sache zu erklären. Ein Knochenbruch liegt nicht vor, wohl aber wird befürchtet, daß Edison schwere innere Verletzungen erlitten hat. Jn Aurora, Jll., hat sich neulich Nachts ein entsetzliches Unglück zugetragen. Der bekannte und angesehene dortige Bürger Frank Bonguhr erwachte zwischen elf und zwölf Uhr durch ein aus dem Nebenzimmer kommendes Geräusch. Jn der Dunkelheit sah er dort die Umrisse einer menschlichen Gestalt, und in der Annahme, daß sich em Einbrecher rn das Haus geschlichen habe, griff er zu dem auf einem Stuhle neben dem Bette liegenden Revolver und feuerte auf die Ge stalt, die darauf auf ihn zukam. Jm Glauben, daß sich der vermuthliche Einbrecher nun auf ihn stürzen würde, feuerte er einen zweiten Schuß ab. Ein Schrei,an dem er die Stimme sei ner Frau erkannte, ertönte und über zeugte ihn sofort, daß er einen furcht baren Irrthum begangen hatte. Er stürzte auf die Frau zu, gerade als sie zusammenbrach, und wenige Minuten später starb sie in seinen Armen. Die zweite Kugel hatte die Brust durchbohrt und die todtliche Wunde verur sacht. Bonguhr ist über die furchtba ren Folgen seines Irrthums der Ver zweiflung nahe und muß bewacht verden, da man befürchtet, daß er Hand an sich selbst legen möge; er wurde Nicht rn Haft genommen und die Coronersgeschworenen sprachen ihn von aller Schuld frei. Das Ehepaar hat mit einer Tochter sehr clücklick zusammengelebt; in letzter Zeit hgltin sich Einbrecher häufig bei Bonguhr selbst und in der Nachbarschaft hemerklich gemacht, wesya:o er oen Revolver deq Nachts zum Empfange des Gesindes in Bereitschaft hielt. Die Frau war in der vkrhängnißvyllxn Nacht qufgestanden, um, da. ein schweres Genzisiex heraufgttflgen war, die Fenster zu schließen, sie erreichte ein Alter von achtund'ig Jahren. Die hinterlassene Tochter ist ebenfalls vor Schmerz über das schreckliche Ereigniß fast wahnsinnig. Vom ?lul4:tj. E j n L o n d o n e r B l a t t hat soeben tine Untersuchüngüber den Alkoholismus beendigt. DZe'Unjersij,chung wollte das mittlere Alter dreier Kategorien von Menschen feststellen, 1) solcher, die sich der alkoholischen Getränke enthalten; 2) solcher, die einen mäßigen Gebrauch davon maky: 3) solcher, die Mißbrauch damit reibend VsZ Blatt kam zu folgenden ?vfirr . sV ?tntiir? Vt trn AlV4lViltktl. Aivjt tYttlr tfiV Genuß von alkoholischen ' GetrZnkttt mäßig sind, leben 63 Jahre ' und 13 Tage; 2) Diejenigen, welche alkoholisch 'Kränke aus bloßer Unklugheit zu'sich nehmen,"d7 h. ohne $ti Willen, sich zu betrinkeu,' leben SJahre und in Zaqt 3) die' Gewohnheitstrinker leben 67 Jahre und 59 Tgge: 4) die Säufer lebe 53 Jahre und 13 Tage; 5) Diejenigen, die überhaupt keine getstigen Getränke trinken.leben 31 Jahre und 22 Tage. Es würde also, vorausgesetzt, daß die Angaben dieser englischen Statistik richtig sind, besser ein, sia) vom Morgen bis zum Abend übetrmken.' anstatt' nur reines Wask? ZUttken 1 " ' : ' - Wtüe körperlicher Mißhandlung uyv ÄeMtZeZiHschcijjirnna seiner eiaene'n 5?rau wurde' dir I l "ir I' .. . - . v . i m ! ßy.SMtz?WSM T . . . 5' ' iv? ti Vr fles'Äen tnjä'dchLF 6. M7ipr?weach Beihilfe zu 1 $ Jab?eMsinM Iveffmxygl waren oauxe) erurkyelil. Die Mutter des Ochiitze hat" sich dex Bestrafung dadurch entzogen, daß sie sich während , der Untersuchungshaft im Gefängniß zu Gifhorn - erhängt ftai. - ßi murdkl? 4 Zeugen und zwei Aerzte clu5 'Gishoin ujS c$m&Zj j)igc ' vernommen : Die' 1 Erfrckü KchW tzthea . geb. Niebuhr.welH von Schutze' des $elfy2 'fefenT cH tbelicbt worden. 'iÄ n' unvevck?eiklicbek Weist chAhMeZt' seschkagev.'1ietre? SÄ, Yfii, uic .V7l uvi fit MiWliMth's stalle Mohrrübenst ugchen auf unj biff Hunger zu Men, im. Wochenbett er hielt sie Schwarzbrot nh Wasstf, Sie ist nahezu blödsinnig geworden. Der A ck e r e r P e t e rS auö Nalknh5 bei Lindlau hatte sich kürzZich initÄnem Sückky v?n dem benachbarten Hofe- 'Helf.terM ,itihU, urch ejnige Tage nach der Verlöbün'zis feier "giugxn Vid zum Pfarrer von Marienfeld,' um bq? Aufgebot $u be'stellen, ' Dyrt erklaxteindeß dzsMad chen, noch niÄ hesrflthen zu wollen, weil eS noch zu jung ftt. ffu.s henr Rückwege hat zweifellos unter dem SrautSgaie .neheftiae Auseinander.
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bekannt auf der ganzen Erde, als das größte Schmerzenheilmittel. Heilt Mlreunratismus
Neuralgie, Ruckcnschmcrzcn, Verstauchungen,
Verstauchungen, Verrenkungen, Frostbeulen, Hüstenschmerzcn, Quetschungen, Zahns schmerzen, Brandwunden, und alle Schmerzen, welche ein äußerliches Mittel benöthigen. Farmer und Viehzüchter finden in dem St. Jakobs Oel ein unübertreffliches Heilmittel gegen die Gebrechen des Viehstandeö. Eine Flasche St. JalobS Öel kostet 50 Ctö. (fünf Flaschen sür $2.00). Ist in jeder Apotheke zu haben.
The Charles A. Yo&seler fetzung f5attgefünden; das Mädchen flüchtete nach Helfterath zurück und mit ihr eine Freundin, welcher sie unterwegs begegnete. Peters eilte hinterher, drang aber, statt in das Haus,wo seine Braut wohnte, in das benachbarte Haus der Freundin ein, fand dort in einem Zimmer eine Frau Bütt im Bette liegen und fragte diese, wo sein Trwchen" sei. Da die Frau keine Auskunft geben konnte, erschlug der Unmensch die Frau mit einem Beil. Der Mörder ist verhaftet. Vor dem Untersuchungsrichter geberdete er sich wie wahnsinnig und wollte von der That nichts wissen. Auf der Eisenbahnst ation Mundenheim, Strecke Ludwigs-hafen-Schifferstadt, trug sich . jüngst ein schwerer Unglücksfall zu. Der Händler Franz Fries von dort passirte mit seinem Wagen, auf dem sich außer ihm auch seine 18jährige Tochter befand, den Eisenbahnübergang an der Oggersheimerstraße, als unvermuthet, die Barriere war geöffnet, ein Güterzug heranbrauste und das Gefährt überfuhr. Fries war sofort todt, seine Tochter wurde t'ödtlich verletzt. Sie starb auf dem Transport nach dem Hospital in Ludwigshafen. Die Schuld an dem Unglück soll den Bahnwart Benedict Sold aus Schisferstadt treffen, der denn auch schon verhaftet wurde. Auf den Markt in Metz kam dieser Tage eine Bäuerin, deren Butterwecken zwar sehr vsllgewkchtig aussahen, es aber, wie die Bäuerin wohl wußte, nicht waren. Unglückljcherweise war an dem Tage MaxktreVision, und das Herz der Butterfrau schlug Unheil ahnend an dje schuldhewußte Brust. Aber wir sind nicht aus den Kopf gefallen stecken wir slugs ein Zweimarkstück in die duldsame Masse, die ja ohnehin gegen Fremdkörper keine Abneigung besitzt. Gedacht gethan gewogen vollgewlchtig befunden, und die Bäuerin lacht sich in's Fäustchen. Aber ach, indem wir hoffen, hczt uns Unheil schg'fi" hetröffen." ' Ehe die' Arme das Zweimarkstück wieder äuä denz' Butterwecken herausfingern konnte, erschien eine Käuferin, die die ' vorhergehende List beobachtet hatte, 'und fragte izach fcem Preise der Butter. Sie zahlte den geftzrderten Piej? ßhn.e Zögern' nahm das PfundButtex und hatte' fü'z das inniae Flehen der Bäuerin, ein anderes Pfund Butter zu nehmen.nur ein höhnisches" Lächeln. D e r Stadtrath zu Freibürg hat den Beschluß gefaßt, zur hleibenden Ehrung jener heldenmllthiqell""Ccha? kaisfrlichex Grenadiere,, welche, '100Ü an de''Zqhl, hi' Belage rung der Stadt durch den 'Ma'rschali Villars im Jahre' 1713 hes dem : u$ fall am 14. Oktober sich geopfert haben. indem sie den ihnen angebotenen Pardon nicht annahmen und dann sämmtlich in dem Kampfe fielen, auf dem damaligen Kampfplatze nördlicher Theil der Wilhelmstraße ein Denkmal zu errichten und zu diesem Zwecke bis auf weiteres alljährlich IMü'Mark jn-fcen Gemeindevoranschlag aufzunehmen ' Eine sonderbare Wette, has der Pariser Kunstmaler Monta-gÜe-Martin zunz' Aüstrag gebracht, r hatke gewettet, iunerhalv Eju Tageü mit einem mit Val'uteNsislkll''is.'s. n, peladenen Schubkarren zu ' FüH 'dar; Paris nach München zu wandern und unterwegs aus allen Hauptstatisnen Skizzen aufzunehmen. Die Wett? wurde glänzend gewonnen; M.M. hat die Strecke ParisMUnchen in 30 Tagen zurückgelegt und ist, begleitet von einer neugierigen Volksmenge, in München- eingetroffen. ' Der kistenartig gebaute '. Schubkarrens - der auch zur Aufnahme der SkizZet? diente.wat auf gllzn Selten'-mit Geschäftsadressen, AnkunsttbischeinzguNsry' ü, beklebt und mit" verschiedenen ?fatw nalfähnlein geschmückt. iiA - r 23 ? i ein er 'I nspektion des Forts' Ehareztton bei-PW'M General Edo sich .en'-'Revöjbir tyl Ljfuknant.s Schiffmacher Sergen. De! Senexal. her an auhiit W'f, ijher? börtk dje Bemerkung des Lttutenanjs, daß der Nevolvex ' Mdm stt, uy drückte los. Der Lieutenant brach schwer verwundet zusammen. m ,, Jtbnf tn Oit, bai die Wlscönol! Äeniral Payn uuoedingt bäS Zutrauen 'd'eö Publikums ert c . ti: frc.:i- v: . v- n . vkp Lin et orddeS iv -cj frrff"-, rr, . .itvi 7 rrr " PullMn Linie mföfvi Chicago, Wlwauxee, Ashlano, Duluth lind den Wen' m Suvexspr See angesehen mw, f&thtviUn Sie ferner baß die Wisconsin Central die bedeutendsten Punkte in Wisconsin berührt, mehr Geschäftsplaje erreicht als irgend eine andere Linie im orstvest, daß d-r Sveisewagen feinerÄüögeiattet ,sk aStrgend einer der anderen Linien. " ' För fyiltn AMunt als, Aaten, Routen, wenden Sie ßch an en nMßen Ticket Agenten oder an Saß. C. Pond, Sen. Paff. Agent, MlvaukeeWiS.
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