Indiana Tribüne, Volume 17, Number 284, Indianapolis, Marion County, 2 July 1894 — Page 2
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Jndiann Tribune. Erscheint Täglich mib Sonntags. Die tägliche .Trtbiwe kostet turch den Tröge, 11 Cent per Woche, die SonntagZTribüne- b TentZ per Woche. Beide zusammen 15 Cent oder 65 Cent perMonat. Per Vtft iukschiZt in Vor uZbezahsung tf-ptx Juhr. Ossice :No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis. Ind., 2 Juli 1894. Das offictöse Preszwescu. In der Krcuzzeitung" filhrt uns Jemand, der offenbar ortskundig ist, Izinter die Coulissen des officiösen Prebwesens. Wie der ossiciöse Appa rat in der Nordd. Allg. .Ztz." arbcitet, wird da wie folgt geschildert: Allmorgendlich studirt die Revaction der Norddeutsch? Allgemeinen Zeitung" die gesammte Presse darauf hm, ob nicht nach ihrer Meinung sich irgend etwas darin auftreiben läßt, was sich zu einer Desavouirung, zu einem Angriff oder sonstigen PreßMaßnahme eignet. Sobald dann die Bureaus der (Xentralstellen geöffnet sind, und die betreffenden Decernenten mit der Erledigung ihrer Geschäfte begönnen haben, beginnt auch der betrefsende mit der Beschaffung von Material" betraute Herr aus der Redaction der Norddeutschen Allgemeinen Zeitung" einen Rundgang, um wir wollen den Ausdruck Denunciation nicht anwenden die betreffende Dienststelle auf das fragliche Preßerzeugniß aufmerksam zu machen und anzufragen,was dagegen beliebt werde. Die Initiative zu den meisten officiö sen Aeußerungen, die so viel Unheil anrichten, geht also der Regel nach gar nicht aus Regierungskreisen, sondern nur aus dem Druckbedürfniß der Nordd. Allgem. Ztg." hervor. Das Wäre nun vielleicht auch noch erträglich. obwohl es zweifellos zu schwersten Bedenken Veranlassung geben muß. Noch schlimmer ist aber das Wie" der Ausführung dieses Metiers. Es liegt in der Natur der Sache, daß die so interviewten maßgebenden Persönlichkeiten, denen oft genug sehr deutlich nahegetreten wird, meist entweder die Sachlage mit den thatsächlich verantwortlichen Chefs noch gar nicht besprochen haben, oder haben besprechen können, und daß sie andererseits selbstverständlich froh sind, einmal die betreffende PersönlichUW, deren Thätigkeit zwar gewiß aufopfernd und selbstverleugnend, aber doch vornehmer denkenden und empfindendenNaturen recht wenia svmpatbisck ist, möglichst vaiv loZ zu weroen uno zwar in unverbindlicher Weise. So kommt es, daß man nach Möglichkeit versucht, den unbeliebten nb unaufgeforderten Frager mit irgend ein paar zu nichts verpflichtenden Worten los zu werden. Daraus wird dann aber in den betreffenden Redactionsstellen, die die so erhaltenen Nachrichten" nun nach Möglichkeit zu verwerthen suchen, nur zu ost ein Simmelsammelsurium gemacht, das thatsächlich die öffentliche Meinung falsch unterrichtet, wenn nicht sogar positiv irre führt. Und der betreffende Decernent wie Nessortchef und in weiterer Consequenz oft genug der ganze Regierungsapparat ist am nachsten Morgen oder selbst am nächsten Abend höchst überrascht, in der Presse etwas zu finden, was auf die Situation oder die Absichten der Regierung ungefähr so paßt, wie die Faust auf' Auge. Und dann beginnt der Zeitungskrieg, die Angriffe auf Sachen und Personen auf's Neue! " Sklaverei unter dem JucrerTrust. Es ist wahrlich kein beneidenswer thes Dasein, welches viele Tausende von Arbeitern in Bergwerken. Glashütten, Hochoseji und ähnlichen industriellen Etablissements führen; allein trotz aller Mühseligkeiten sind sie doch um ein gut Theil besser daran, als die Sklaven des gigantischen Octopus, Zuckertrust genannt. Wie Henry O. Havemeyer, der an der Spitze des Trust steht, vor einem Senats-Comite neulich aussagte, belauft sich die Reineinnahme des Octopus auf $25.000.000 per Jahr und ca. 25.000 Mann sind Jahr -aus. Jahr ein für denselben thätig. Bon den Letzteren sind mindestens 20.000 gewöhnliche Arbeiter, deren- höchster Tagelohn $1.50 betragt. In den rie sizen Raffinerien, welche an der Was serfront der Zweiten Straße von Brooklyn, N. . belegen sind und fünf Blocks einnehmen, sind ungefähr 2500 Arbeiter thätig. Die strikteste Disciplin herrscht in jenem Etablisse ment und derselben ist ein Jeder, von dem ersten Assistenten des Managers Havemeyer bis zum letzten Nachtwächter, unterworfen. Das ist wohl selbstverständlich, denn in keinem lndustriel len Etablissement kann, Ersprießliches geleistet werden, wenn nicht alle Rader und Rädchen genau in einander greifen. Aber die Arbeit in den Raffinerien! Dieselben werden als veritable Höllen geschildert.über deren Eingang Dante's Lasciate ogni speranza, vor ch'entrate (Laßt jede Hoffnung schwinden, die ihr eintretet) Wohl angebracht wäre. Die Arbeit der Tagschicht beginnt um 5 Uhr früh und dauert bis 5 Uhr Nachmittags, also 12 Stunden; die Mehrzahl der Arbeiter in den Raffinerien besteht aus Deutschen und Polen, welche erst kurze Zeit im Lande der Bcrheijung" weilen. Diesen armen Schelmen gegenüber schätzen sich die Auslader. welche bei einem Wochenlohn von $9 $10 die schwere Arbeit des Auslaiens der Zuckerfässer aus den Schiffen verrichten, glücklich. Daß von den Tausenden der Arbeiter des Zuckertrust such nur Einer einer Union angehöre, ist undenkbar, denn schon bei dem Engagiren der Leute werden die schwarzen von den weißen Schafen gesondert. Der Lohn im ersten Jahr beträgt -$1.45, später erhalten die Leute 5 bis 10 Cents Aulaae. Sebr oute Löhne.
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nämlich $100" bls- $150 pro Monat, beziehen die Arbeiter, welche das Kochen des Zuckers überwachen, da dies die größte Sorgfalt erheischt. Nachdem der Rohzucker in heißem Wasser aufgelöst ist, wird die Masse in das oberste Stockwerk der Raffinerie gepumpt und inBottichen bei 210 Grad Fahrenheit gekocht. Dann macht der Zucker verschiedene Stadien durch und kommt schließlich in die Trockenräume, in deren Backofen-Temperatur die weißen Slaven um eines kärglichen Lohnes Willen ausharren müssen. Wenn man kurz vor dem Einschieben des Brodes in den Backofen die Hand in ! etzteren hält, kann man sich eine Vortelluna. von der Gluthhihe der Trockenräume machen. Die Fenster in der Mchrzabl derselben werden geschlossen ebaltcn.damit die .,he nicht entweicht. md die Temperatur dat meistens eine foldie Höbe, daß Niemand länger, als 10 Minuten sich dort aufhallen kann. odne ohnmächtig zu Boden zu stürzen. Bei der Arbeit m diesen Hollenraumen tragen die Leute denn nur einen Schurz und Schube: sie können nicht, wie die Ardeiter in den Hochöfen, nachdem sie 10 Minuten lang die Hitze ausgehalten haben, in das Freie stürzen, um frische Luft einzuathmen. Während der heißen Jahreszeit kommen Hitzschläge in den Trockenraumen so hausig vor, daß es zeitweise schwer fällt, die nöthige Anzahl von Arbeitern zu bekommen. Im verflossenen Sommer wurden die vom Hitzschlag getrosfenen Arbeiter zu Dutzenden herausgetragen und in den Zeitungen die Brutalität, mit welcher diese' beklagenswerten Leute behandelt wurden, blosgestellt, allein ohne Effect. In einem einzigen Tage sind 62 Arbeiter m der furchtbaren Hitze zusammengebrochen; Todesfälle sind ebenfalls vorgekommen, allein die Mittheilungen von derartigen Borkommnissen gelangen nur dann in die Zeitungen, wenn die strengen Verbote übertreten werden. Eines Tages machte ein unternehmender Reporter den Versuch, sich die Details über die Tödtuna von Arbeitern in den Trockenräumen zu verschaffen; allein er kam nur bis in das dritte Stockwerk und wurde von dort von einem Wächter, der mit einem Knüppel bewahrt war, in durchaus unceremonieller Weise an die frische Luft befördert. Den Arbeitern ist nicht gestattet, einen Trunk Bier in den benachbarten Wirthschaften zu kaufen. Der Trust ist auch im Saloongeschäst thätig. Ein Auswarter macht mit einer Klingel die Runde in den Raffinerien; schweigend reicht ihm der Arbeiter sein Blechgefäß mit einer Marke und erhält dafür den brauen Trank. Ist des Tages Last und Hitze vorüber und öffnen sich die Thore der Raffinerien, dann schleichen die auf den Tod erschöpften Arbeiter schweigend heimwärts. Mau hört kein munteres Plaudern. kein fröh liches Lachen. Die Leute der Nacht, schicht begegnen ihren Kameraden von der Tagschicht, doch tauschen sie nur selten ein Wort, einen Gruß aus. alle scheinen an Leib und Seele gebro chen sein. Auch Mittwochs, tvenn die Löhne ausgezahlt werden und die Frauen ihre Männer abholen, ist überall dieselbe verzweifelnde Resignation wahrnehmbar, die Leute wissen eben, daß es aus der Hölle des Zuckertrust nur Erlösung gibt durch den Tod. Der Pullman. Boycott Durch den Kampf, welchen die American Railway Union" gegen die Pullman Palace Car Company erösfnet hat, wird das reisende Publikum in hohemGrade inMitleidenschaft gezogen. Der Comfort, welchen der Mtu sende in den Palastwagen dieser Gesellschaft findet, wird heut zu Tage nicht mehr als Luzus, sondern als Nothwendigkeit betrachtet. Bor ihrer Einführung versuchten die EisenbahnGesellschaften lange Reisen durch Errichtung von Hotels längs ihrer Linien erträglich zu machen. 20 Minuten Aufenthalt zum Einnehmen von MahlZeiten in diesenHotels war die allgemeine Regel und wer eine Reise von mehr als 24 Stunden Dsuer zu machen hatte, pflegte in einem solchen zu ijbernachten. Mit der Einführung der Pullman-Palastwagen hat sich dies ae ändert. Diese Wagen sind Hotels auf Nadern und stehen ihre Accommodaho nen denjenigen eines Hotels erster Klasse durchaus nicht nach. Dem Reisenden werden in einem Pullman-Wa gen gute Speisen und Getränke servtrt; zu seiner Beifügung stehen Rauch- und Leseräume und in einem guten Bette rann er ruhen. er Pullman.'Palastwagen hat nur einen einzigen Nivaliu. den Wagner - PaZastwagen, der aus den Linien der Bandexbilts im Gebrauch ist. Die Mann und Woodrusf Company ist von der Pullman Co.m pany längst verschlungen. Im Jahre 189293 wurden in Pullman-Wagen nicht weniger als 5.673,129 Passagiere befördert; die Gesellschast hatte 3000 Wagen jm Betriebe und Eisenbahnen von mehr als 126,000 Meilen Länge waren contract lich zu ihrer Benutzung verpflichtet. Die Zahl der in den Wagen täglich servirten Mahlzeiten beläust sich auf 9000. Wahrend Chicago als das Cen trum des Betriebes der Pullman Com pany anzusehen ist und von dort im Durchschnitt pro Tag 500 Wagen dieser Gesellschaft abgehen, kann man in einem solchen unser großes Land von der Küste des atlanische Oceans bis an das Gestade des Stillen Weltmeeres, ohne Umsteigen, durchstiegen; ei Pullmanzug macht nämlich eine ununterbrochene Fahrt vsn Boston 'nach Los Angeles, eine Entfernusg von 4322 Meilen. Diese Zahlen werden auch dem großen Publikum, welches nicht in das moderne Eisenbahnwesen eingeweiht ist. einen Einblick in die Bedeutung des Pullman-Boycott gewähren. ,,, Schön und rein Soll daö Hau stets sein! Die besten Bürsten dazu kaust man bei H. Schwede! 420 Oft MeCarty Cts.
Gemeinnütziges.
' Waschen von Spitzen und Tüll. Spitzen und seine Tüllsachen werden nach folgendem Verfahren wie neu gewaschen. Man hüllt sie glatt um ein Buch, naht sie zusamInen, zieht sie vom Buche ab. Man löst etwas Terpentin und Salmiakseife in heißem Wasser auf (ein achtel Pfund auf zwei Quart), gibt mehr Wasser hinzu, legt die Spitzen, die vorher schon einige Stunden geweicht haben, hinein, bringt das Gefäß aufs Feuer bis zum Siedepunkt. Dann nimmt man die Spitzen heraus, spült sie einigemale in warmem, zuletzt mit railem selsenwaier. Ist dasselbe ganz klar, so spult man sie (wenn die Spitzen weiß) in welia gebläutem Wasser, rn welches man etwas aufgelöstes Gummiarabicum gehan hat. Will man sie cremen, so spült man sie in starkem Theeaufguß. Dann werden sie über ein mit Flanell bezogenes Plättbrett gezogen, man steckt mit feinen Nadeln die Bogen und Spitzen in ihrer naturlichen Form fest, und läßt sie vollständig trocknen. Waschen der Spldenschlelfen und Krausen. Dieselben werden unzertrennt in Bezrn gewa schen. Man druckt dann sie vorsichtig hin und her, windet sie in einem Tche aus und zieht die Spitzen dann möglichst gleichmäßig auf. Sie bedürfen weiter keiner Appretur. Nur Spitzentaschentucher, welche glatt aufliegen. werden aus der linken Seite mit einem nicht zu heißen Bügeleisen geplattet. Reinigen von Filz Huten. - Fett- und Schmutzflecke aus Filzhüten entfernt man durch eineMischung von fünf Eßlöffel Salmiakgeist, fünf Eßlöffel starkem Weingeist, anderthalb Eßlöffel Kochsalz, die man so lange schüttelt, bis das Salz vollständig ge löst ist. Dann reibe man die durch Ijcii, vwuyjuciß vmi wiuuv cuiiuuvt nen Flecke mit einem in die Flüssigkeit getauchten Wollläppchen, bis der Hut rein ist, und trockne ihn dann mit einem Leinentuch. ii mW, iz. 4 . .Miri.MW Bei Kanarienvögeln, die nicht singen wollen, kann nur eine vielseitige Fütterung Erfolg versprechen. Man Libt neben gutem Sommerrübsen etwas Glanz, Mohn, einige gequetschte Hanfkörner, öfter etwas Grünes und ein wenig zerkleinertes, hartgekochtes Eigelb. Mit Medikamenten richtet man nicht viel aus. Tintenflecke auf Teppichen saugt man mit Watte auf und betropft sie dann mit heißer Milch, tupft diese wieder auf und fährt so fort, biZ der Fleck entfernt ist. Benutzung der unreifen Aepfel zu Gelee. Falläpsel, wenn sie ziemlich angewachsen sind. eignen sich sehr gut zum Kochen von Apfelgelee (Apfelkraut), einen Nahrungsstosf, der sich in jeder Familie, besonders in solchen mit Kindern, nützlich macht, indem man ihn zum Brot ißt. oder zu Puddingsaucen benützt. oder auch Apfelbrei damit versüßt. Vollkommen reifes Obst gibt viel weniger Gelee, indem der Gallertstoff in die Zucker- und Alkoholbildung übergegangen ist. Man wäscht die Aepfel, schneidet sie in zwei bis vier Stücke, locht sie weich und läßt sie drei Tage in einem Gefässe stehen. Es sei ausdrllcklich bemerkt, daß die Früchte nicht geschält werden dürfen, weil in und an der Schale die meiste Gallerte fnthalten ist. Nachdem die Breimasse in einem Sacke durch eigenes Gewicht oder nur gelinde gedrückt ausgepreßt ist, wird der Saft durch Kochen eingedickt, wobei nach Bedürfniß Zucker zugefetzt wird. Man kann die Masse so kochen, daß sie sich in Flaschen füllen läßt. Diebe st ePoliturfürTafeltische ist kalt gepreßtes Leinöl. Das Oel wird mit Hilse eines reinen leinenen, weichen, zu einem Pfropfen gerollten Tuches gleichmäßig fest und so lange eingerieben, bis die Tischplatte einen schönen Glanz .bekommen hat. Be! vernachlässigten Platten muß das Poliren oft stundenlang fortgesetzt werden. Der so erzielte Glanz ist außerordentlich haltbar, er leidet selbst durch das Aufstellen von kochendheißer Flllssigkeit keinen Schaden. UmPapieraufMetallzu befestigen, bedient man sich gewöhnlich des Kölner Leims, Dextrins oder eines sonstigen Klehemittels. Gar oft muß man aber schon nach kurzer Zeit die Erfahrung machen, daß sich das Papier von dem Metalle losblattert und herabfällt. Besser hierzu ist Zwiebelsaft und auch recht bequem, da ja stets Zwiebeln jm Hause vorräthig gehalten werden. Wenn zum Beispiel, was häufig vorkommt, ein Zinkgegenstand mit einer Marke. Zettel und so heiter aus PaPier versehen werden soll.'sy Wäscht man zuerst den Gegenstand mit eine? Lösung vsk Waschsoda ab und streicht dann den Zwiebelsft darauf. Das Papier wird dann aufgedrückt und nach dem Trocknen ist es unmöglich, dieses von mm Metallgezenstande loszumachen. ' Ansatzin Wasserkarffen entfernt man am besten durch Kaffeegründ, den man ! die Karaffe schüttet und noch etwas kaltes Basier hinzugießt. Tüchtiges Schütteln ergibt sofort eine spiegelklare ttsraffe. Statt Kaffeegrund nimmt man neuerdings auch Sägespöne mit Erfolg! Gutes Wichsen der Lederst i e f f l. Um den Glanz heim' Wichsen zu erhöhen, gießt man einen Trspfen Petroleum unter die Wichse. Die Stiefel werden dadurch schneller glänzend und erhalten eine schönere scharze Farbe. Gegen Blattläuse. Fast jede Pflanzenart scheint ihre eigene Art Blattläuse zu khen. Die Tilgung ist sehr schwierig. Bewähr Mittel sind: Man bläst Tabakrauch aus djk M der Blattlaus befallenen Pflanzen; man sträut Tzbakasche auf; man bespritzt die Pflanzen mit einer Abkochung von Quassiaholz und 'Schmuxs.eie; man hegießt die angegriffenen Pflanze mij Wasser, in welchem Schmierseife (SofiSoap) ausgelöst ist. In Gewachshaüser kann man Marienwürmchen bringen; diese verzehren die Blättläuse. Geaen Flöhe. Um'die Fl
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aus Wohn- und Schlafzimmern avzuhalten, kann man: a) Gurkensaft unter die Bettstellen spritzen oder b) den Fußboden, besonders Fugen und Ritzen darin, mit einer Auflösung von EisenVitriol oder einem Aufgusse von Schotenpfeffer bestreichen. Eines der sichersten Abhaltsmittel gegen Flöhe ist übrigens Reinlichkeit in Schlafzimmern und Bettern. Auch kann der Floh weder starke Zuglust, noch heiße Wasserdämpse vertragen; desbalb ist häufiges Lüften der Zimmer und Aufwaschen der Fußboden mit heißem Wasser zu empfehlen. Mäuse vertreiben. Man leat vor die Mauselöcher Lappen, welche in Terpentinöl oder Petroleum getaucht worden sind. Oder man streut wilde Kamille, deren Geruch die Mäuse nicht vertragen können. Präsident Jean Easimir Perier. Der in gemeinsamer Versammlung vom Senat und der Deputirkammer zum Präsidenten der franzosischen Republik gewählte Jean Casimir-Perier ist der Mann, auf den sich heute die Augen der ganzen cwillsirten Welt richten. Jean Casimir-Perier ist am 8. November 1847 zu Paris geboren. Träger eines historischen Namens sein Großvater Casimir-Perier war der Mitschöpfer und erste Staatsmann des Julikönigsthums, sein Vater, der beide Namen zum Familiennamen vereinigte, Minister unter der Präsidentschaft von Thiers trat auch der jetzige Mimsterpräsident schon früh in das politische Leben Frankreichs ein. In dem deutsch-französischen Kriege hatte er als Mobilgardeofficier mit Auszeichnuna gefochten, 1876 trat er bei den Abgeordnetenwahlen als Bewerber auf und wurde gewählt. 1877 und 1831 wiedergewählt, legte er 1883 sein Mandat nieder, weil er mit der Verbannung der Prätendentensamilie aus Frankreich nicht einverstanden war. Zwei Monate später kehrte er neugewählt in die Deputlrtenkammer zurück, der er seitdem ununterbrochen angehört hat. In der schlimmsten Zeit der Panamakrise wählte ihn diese zu ihrem Vorsitzenden. Die Aufforderung, ein Cabinet zu bilden, war bereits fünfmal an Casimir-Perier herangetreten, ehe er ihr im Dezember 1893 nachgab. Seine weiteren politischen Schicksale sind noch in frischer Erinnerung. Er trat anläßlich das immer ungestümeren Drängens der extremen Parteien, besonders der Socialisten, in Privatleben zurück, wie man schon damals sagte, UM sich nicht seine Chancen als eventueller Nachfolger Carnots zu verder den. Deutsche Loeal-NachriHten. Chürinflett. A l t k n b u r g. Die Enthüllung des Brehm Schlegel - Denkmals soll Ende September d. I. erfolgen. G e r a. Aus dem Mühlgraben vor der Burkhardt'schen Schneidemühle ist der Leichnam des inUntermhaus wohnhaften Steuerrevisionö Jnspectors Fleischmann gezogen worden. Ob ein Unglücksfall oder Selbstmord vorliegt, konnte bis jetzt noch nicht festgestellt werden. G o t h a. Der seit einiger Zeit derschwundene Subdirector und Kaufmann Oskax v, Moxstein ist mit dem Bescheid, eine Geschäftsreise nach Salzungen machen zu müssen, von hier qbgereist? das Reiseziel desselben ist jndessen, wie festgestellt worden, Amerika. Ueber das Vermögen des Ausreißers, der seine Frau und zwei Kinder zurückgelassen bat. ist das Konkursverfahren eröffnet worden. Sonneberg. Auf dem hiesigen Bahnhofe ist der Bahnarbeiter Markus Büchner beim Rangiren eines Zuges zwischen die Puffer zweier Wagen gerathen, wob ihnl der Brustkasten eingedrückt wurde. Der Toh trat sofort ein. Der Verunglückte hinterlaßt sin? Frau mit zwei kleinen Kindern.. $ad;snr Dresden. Drei Führer der hiesigen Socialdemokraten, der Redacteur D. Gradnauer, der Steinmetz EichHorn und der Restaurateur Fmdeisen, wurden verhaftet und an das Gericht abgeliefert, woselbst sie in Haft verzlelben. D Ursache der Festnahme oll m fcer Botkottirung des Waldchlößchens liegen' Seij einigen Tügen vermiet man d?n cg, w Zqhre gsten langjährigen Kassirer einer hiesige eingeschr. Hilfskasse (Providencia"). Die sofort vorgenommene Revision ergab die gewohnte Ordnung in Cassa und Büchern. Annaberg. Kürzlich feierte das zwar sehr unbemittelte, aber durchaus Zhremverthe' Ehepaar Siegel dahier leine diamantene Hochzeit.' " Bauhen. Der Handarbeiter Hermanu Ernst Thimmig aus Blankenttein bei Wllsdrusf n?ard vom hiesigen Schwurgericht wegen versuchter Zödtung und schweren Diebstählö zu 1'5 Jahren Zuchthaus verurtheilt. Eis.enberg. Hier wurde ein Dienstmädchen gefängljch eiugeiogey, ba dasselbe in dem Verdacht steheri soll, die drei in? Monat Mai vorgekommenen Brände in kr Hause, wo sie seit April dient, veranläßt zu habe. Das Mädchen ist aus Klysterlaüsmtz und st zum letztes Osterseft consirM!al Ua.'! ' pujjl JUUlUCil. Ljeßenwerda. Während eine? Gewitters traf ein' Blitzstrahl de? Thurm der Stadtkirche uud entndete denselben. Der Thurm brannte bis auf die Umfassungsmauern mit Ausnähme der Vorhalle nieder. Die prächtigen Glocken sind sämmtlich geschmolzen. - Lob au. Bei Ausgrabungen am HezdFnwall, die man imJnteresse des Stadtmuseums unternommen hat.fand inan in einer Tiefe von xinm Mete? lieben einer Menge Urnenscherben auch eine guterhaltene broncene Armspanae mit elf breiten gravirten Ringen, schön mit Edelrost überzogen, roffl,,r,ogtl,vr $17. " D a r m st a d t. Der Hofkapellmeister des hiesigen Hoftheaters. Willem de
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q?aan, o um seine Entlassung erngekommen war, hat sein Demissionsgesuch zurückgezogen und wird der Hofbühne, die ihm viel verdankt, erhalten bleiben. Offenbach. Die Untersuchung gegen den in Konkurs gerathenen Tabakfabrikanten Müller wegen betrügerischen Bankerotts hat so viel Belastcndes ergeben, daß die Verhaftung des Genannten erfolgte. Gleichzeitig wurde wegen Beihilfe der Cigarrenfabrikant Schiller in Untersuchungshast genommen. Kauern. München. Die Künstlergenossenschaft hat nun endgiltig den technischen und finanziellen Plan für den Bau des Künstlerhauses festgestellt. Bau ist aus 750,000 M. veranschlagt und 140.000 M. sind noch ungedeckt. Die letzteren sollen durch Veranstaltungen ausgebracht werden. In dem Hause, das geschäftlichen und geselltgen Zwecken zu dienen hat, sollen auch kleine Ausstellungen arrangirt werden. Dieser Taae ist dieDamvfsä'ge und Kistenfabrik von Schneider und Co. in Mittersendling niedergevrannt. Aschaffenburg. Bei Niedernberg fanden Fischer im Main eine männliche Leiche. Sie wurde als die des zweiten Directors der Aschaffenburger Buntpapierfabrik Otto Heckermann erkannt. Derselbe war in letzter Zeit ernstlich nervenkrank. B a y r e u t h. Der Mörder des k. Forstwarts Birnsiil von ehesten ist nun verhaftet. Es ist dies der in Leheften wohnende Schieferarbeiter Ernst Franke, ein bekannter Wilderer. Der kürzlich verstorbene Commercienrath Rose hat unserer Stadt 300,000 Mark zur Erbauung eines VereinsHauses und zu wohlthätigen Stiftungen vermacht. Dressen. Jm Ammersee hat sich ein aus München kommendes Liebespaar ertränkt. Jngolstadt. Der bei einem Militärbau bei Heppberg beschäftigte derheirathete Arbeiter Lorenz Dörr von Dcnkendvrf, in Stammhamm wohnend, fand beim Bau eines Brunnenschachtes den Erstickungstod. N e u st a d t a. A. Dieser Tage erhängte sich der Oekonom Michael Klenck dahier auf dem Boden seines Wohnhauses. Neustadt a. W.-N. Hier wurden die Frau und der Schwiegervater des vor einigen Wochen verstorbenen Wasenmeisters Reichhardt unter dem Verdacht des Giftmordes verhastet. Nürnberg. Bei Regensburg wurde vor einigen Tagen der unverheirathete Lehrer W. Schlimmbach von hier erschossen aufgefunden. Mürttemverg. Stuttgart. Jn der Zelle für Tobende in dem hiesigen Bürgerspital durchstieß in der Nacht ein Geisteskranker eine hoch angebrachte dicke Glasscheide, steckte an der außerhalb brennenden Gasflamme Bettstücke in Brand pyh erstickte dann selbst in dem Rauch. Der Brand wurde gelöscht, ehe aqdere Kranke gefährdet würden. Der Zl'rjglückliche hieß Dr. Bulach lind war ysr seiner Erkrankung als Hijtjenchemjker in Wasseralfingen angestellt. Der Besitzer deö Seehofs in Tutzing am Starnberger See, Herr Ernst Rath, ein Stuttgarter, und Sohn des früheren Tapezierers Karl Rath, ist im Starnberger See ertrunken. Als neulich Mittags der 52jährige Hafnermeister Hottmann, Brennerstraße 22 wohnhaft, hem " gegenüberwohnenden Schreinermeifter Lausterer ßglf, einen Sarg in ein Haus der Eßlingerstraße zu tragen, wurde ihm auf der Treppe Plytzlich unwohl. Er setzte sich auf den Sarg und war binnen wenigen Minuten' eine Leiche. Ein Herzschlag hatte seinem Leben ein Ende gemacht. A l p i r s b a ch. Der hiesige Amtsschultheiß ist vom Amte suspendirt worden. Es soll sich bei ihm um verschiedene Vergehen im Amte handeln, die fcen Strafrichter beschäftigen werden. ''Äanrtstadt; '!tfn' Müblkanal wurde der Leichnam ettuf Bnntüfyih r ' i orti cv Jt an im uiui von ziwa .(uuicn uu em Neckar 'aezoaen. m Eberina stkbi ver eame F. Hetmerolnger elngravlrt. Gablenberg. Der Schuhmachermeister Schnauffer von hier machte seinem Leben durch einen Schnitt . in den Hals ein Ende. Er litt seit einiger Zeit an einer Gemüthskrankheit. Gingen. Neulich Nachts riß an einenj Güterzuge die Maschine - vom Tenbex' äö' De heftige? Huck wqrf dey Führe? und Heizer guh der' Maschine heraus. Dem Whm'wurden von den nachdrängenden Waggons beide Beine abgeschnitten, der Heizer wurde leicht verletzt. Die führerlose Maschine brauste in zwölf Minuten durch die Station Geislingen bis Amstetten. stieß auf einen in Amstetten haltenden GüKr'züg, tödttt den hinten auf dem Zuge stehenden Wägenwärter und beschädigte auch einige GüterwaggonS. . ,. . ' H e i l b r o n n. Hier wurde ein everbestattungs - Verein gegründet. Anstoß' dazu gab Umstand, daß die Leiche Ludwig Pfau-'S' nach' Heidkldttß Lberführt werden "mußte, um'.'dertt Wunsche des verstorbenen. Pichters 'geM mit Feuer östäjtet werden können. ' Ulm. Dieser Taae hat sich der niW rSubflmai der 6. Compagnie es Jnf.-Regts.' Nr.'ZL4 W Sicyeritsarrest. wob in"er wegen' DiebstahlS verbraat werden war, eryangi. ZusfeuKa'use'n. Dem AvKuppler 'Schwjnghmmer wurde ßeiin stangitti? eines Zuges beide Fßße abgefahren, Kaden, Karlsruhe.' Aus unbekannten Gründen vergiftete sich der im. ttsten Semester stehende Chemiker Martin Schiffner aus Rußland. Baden. Freifrau v. Hofstedt, Hofdame der Erbgroßherzogin von Baden. jst jm hiesigen Hotel Zähringer Hos" ' aus dem 'PttsynenHufzua gestürzt und bald darauf den' Äemtzüngen erlegen. D u r l a ch. Erschossen hat sich In hen Thurmberganlagen der 30 Jahre alte Sjerbrauer Christian Gustav uf r . .' . ' ?
Dr. August
E&mfoi&ffges? Tropf-
Gegen DyShePsie Uebels eis, Diese so gewöhnten Kranlbeiten haben Saueres Llufstoßeu, u.s.w. ihren Ursprung im Magen. Der Magen. ' ' 11 ' saft hat nicht die zur gesunden Verdau ung der Speisen nothwendigen Eigenschaften und eine allgemeine SSwäcbe des Magens tritt ein. Dr. August König's Hamburger Tropfcn reinigen die Säfte. Gegen Leberleiden. Biliöse Beschwerden bekunden ein Traahcit de? Au5-scheidungs-OrganS der Leber und Nnregelmäs-ialcit in den Funktionen der vcrsHiedenen zur Bearbeitung der ausgesonderten Flüssigkeit bestimmten Orzane. Wenn ein Uederfluß ron alle im Blute zurückbleibt, treten biliöse Beschwerden auf, welche sich durch gelbliches Ausseben der Haut. u.s. r?., anzeigen. AIS ei l Mittel gegen diese Leiden sind Dr. August König's Hamburger Tropfen auf'S Wärmste zu empfehlen. Ll. Jakobs Heilt Rheumatismus, Ncnralgic. Nfickcttfchmcr: zeit, Aerletz,,gen.
ZNckel aus Antermaßfeld (SachsenMeiningen). Als Ursache wird Liebeskummer angegeben. Eimeldinaen. Hier wurden der Fahrkanonier Richard Kohler aus Brigach und ein Fahrkanonie? von Obenmsingen wegen Fahnenflucht verhaftet. Kohler starb bald nach seiner Verhaftung an DlPYlyerttlS. Heidelberg. Dieser Tage starb dahier im Alter von 43 Jahren Rittmeiste? a. D. von Chelius. Derselbe (ein Sohn des berühmten Arztes und Universitätslehrers) stürzte vor neun Jahren in Mainz beim Wettrennen und zog sich dabei einen Bruch der Wirbelfaule zu. Jn fast beständigen Schmerzen hat er seitdem auf dem Krankenlager gelegen; sein schweres Schicksal trug der ehedem so lebensvolle Offizier mit außerordentlicher Standhaftigkeit. Kehl. Jn .einer hiesigen Wirthschast wurde der Viehtreiber Bürk von hier verhaftet, in dessen Person man des Mörders des vor etlichen Wochen in der Nähe des kleinen Rheins getödteten Unterofficiers des 143. Jnsante-rie-Regiments habhaft wurde. Sein Helfershelfer, ebenfalls ein Viehtreiber. der zum- Morde das Messer gereicht haben soll, wurde, als er mit einem Transport Vieh hier ankam, von der Gendarmerie in Empfang genommen und nach Straßburg abgeführt. Skiiwelz. Bern. Jn Folge unvorsichtigen Hantirens mit einer Waffe erschoß sich dahier der einzige achtzehnjährige Sohn des Notars König, während sein Vater sich mit der Liedertafel in London befand. Bei Napperswyl (Aar berg) strauchelte eine Frau auf dem Heimweg und fiel in den Bach. Der sie begleitende Ehemann zog sie sofort heraus; als sie aber zusammen den Weg fortsetzten, klagte die Frau plötzlich über Unwohlsein, setzte sich nieder und war todt Die Zürcher Petroleumgesellschafroollte in Bern ein Magazin errichten und die Abgabe von Petroleum mit Wagen und gefüllten Kannen von Haus zu Haus wie in ZUrich betreiben; die Bewilligung dazu wurde ihr aber von der Regierung verweigert. F r e i b u x g. Marnier, ein Führer der Radikalen im, Seegebiet, ist inAver? don gestorben. Genf. Jn Carouge wurde der amerikanische Detektiv Dauriac wegen Wechselfälschung verhaftet. . Derselbe hatte den wegen Zollunterschlagunä an der Chlcagoer Weltausstellung verfolgten Agenten Nemitz nach Genf begleitet, um dessen Unterschuld zu beweisen. Ein fataler Zeuge. Zürich. Auf eine furchtbar tragtsche Wisse sst Herr' Regierungsrath Kpilier aus diesem Leben abberufen worden. Dieser Tage feierte er im glücklichsten, fröhlichsten Familienkreise m Hotel Löwen" sn Winterjhur die Hochzeit seiner jüngsten Tochtkx. Bejnj Verabschieden der Gäste, glitt Herr Spiller auf der Treppe aus und stürzte so unglücklich, daß ein schwerer Schädelbruch erfolgte. Ohne wieder zum Bewußtsein gekommen zu sein, starb der tiefbetrauerte Familienvater. Vesterrelrtx. Wien. . Die i 17jäbriae Wllhelmiße Klöpartfch ' la? sich' sn "btl Donau ertränkt, roeij ihr Geliebter ver? gessen hatte ihr zum Namenstag zu aratuliren! Jm Prater haben dieser Tage zwei Sonntagsreiter.junge Hand-lungsgehilsen,-mit geborgten CirkuSPferden vom Cirkus Busch viele Leute niedergeritten und eine Anzahl verletzt. Ein Rentner Krieg würde durch Hufschlüge sofort getovtet. cv c . .. o T!" -titxvii ?v J- "ZL " ' n Post der Frqilhitt (jn den Kalkalpch nordwestlich von Innsbruck, 2234 Meier hoch) ab und verschied bald darauf in Gegenwart seines Begleiters. Prag. Im .Strafhause. Bory schnitt sich der wegen Ermordung seines eigenen Sohnes zum Tode verurtheilte, aber zu 18 Jahren Kerkers behnadigtkÄaglöhmr mit ej. mt Kreissäge selbst den Köpf b. ft?Y'jer war in der Goldleistenwerkstätte deö Sträfhauses beschäftigt und benujte eineh'' unbewachten-Augenblicks um den Hals an die Kmssäge -zu' '-Uzest, die' joenn auch sogleich das Wert dtr GuU-rfC-LL. v : ' A Uttlne ovuoraqic. : Sfttfr fQlt, ba$ bxt Wikconson Eentral Pchn ut bedingt daö -Zutrauen deö Publikums besitzt, da sie beiÄeitem Sie populärste Linie zwischen Ce'agp, Wilwaükee, St. Paul) jnneavöljö upd . dem Rordkvepen il und fernerhin als die Pullman Linie ' zwischen 'Ccago, Wlwausee, Ashland, Vuluth und den Vlgjen am Suverjor vee angesehen wird. ; . , Bedenken Sie ferner daß Yt Wi5eonfin Centrsl die bedeutendsten Punkte in Wiöeonstn berührt, mehr GeschsstöPlätze erreicht ' ulk irgend eine andere Linie im Nordwesten, daß der Speisewagen, feiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. Für weitere Auskunft als, Raten, Routen, wenden Sie Lch an den nächften Ticket Agenten oder an ' Saö. (5. Vond. Gen. Päss. Agent, ' ' nrn'f. - caTm ittiiroautcc
König's
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