Indiana Tribüne, Volume 17, Number 283, Indianapolis, Marion County, 1 July 1894 — Page 10
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Columbia Malle 1 Fcke NcCart & Delaware Str.
Di schönste, gröKte und'am tequnnfim eiw jzcrichtetete Halle der Südseite. Si? ftehi ,ur Verfügung für öhaltrne von ozerten, anz-Kränzcheu, VartieS jc. Senders tft sie Vereinen zu empfehlen. 5c?" Die schSnfle Wirthschaft in de, eialt. Nur die besirn Getränke werden der atrciit. ,.-zh!im Besuche ladet ein Otto Schmidt. MsZart ' Halle l Henry Oietor. Dai größte, schönste und älteste derartige tolal in x Stadt. Die geräumige und lchön eingerichtete Halle steht Vereinen, Loge u:ib Privaten zur Mhaltunz von Bällen (Sortierten und Versammlungen unter lidero ler Bedingungen zur Verfügung. Zur Erinnerung ! Meinen Freunden und dem Publikum hiermit zur Anzeige, dab ich die Wirthschaf t, Ecke GKio und Noble Straße, übernommen habe, und mich bemühen werd dieselbe zu ei.irm anaenehmen Samnielplat der Deutschen zu gestalten. Vefle Veträttke uud Cigarren k. Zu zaölret4?m BsuSe larrt ein Sstttteb fcctbhstrM, ;e?i Cfci m:. SfoMf 6 trabe. 2S52SS!T2rS22Sc2S2S2S2S2S2Si 6 OHCE TR1E0, ALVAYS USED. r - Scoomuo, CkCAMtiMa Pouun BAR FIXTURES, DRAllM BOARDS AND ALL Tin, Zlnc, Brass, Copper. Nickel and all Kitchen and Plated Utensils jjj dass, Wood, Marbie.Porjj colain, Etc jö CEOnCE WM. HOFFMAN, VI ia TannfirtpT.r n5 Pronrlfltor. 29S Cast Wasminston St.. Indianapolis. TUP RAR.kTPPPRy FRIPKsl 9 fj lliU Urtll WUW tiibtivi u; VS , , , . i .. ii ic . -ig"3L-ii-lrer3irrrjO VlfT "rnr -nr-jmur ir. n.Ji ' jaot as :e. .. Ttif (iml ßö" Zun: Verkauf in Apotheker 25 Cents per Pfnd. Dr. G. F. Theel, 1317 Arch Str., tpbllafcelphla, Va. Dr in,iz, wahr, CsuiaUst in merika der heilen kann, nachdem selbst die berühmtesten erzt, aller Lander fehl gingen. Dr. Theel ist der einnze r,t der Welt der aU drei mediln,schen Schulen (die Alt, die Reue und die AuSerwähtte) studirt, und in seiner Behandlung verbindet. Er blt Svvbiliz. Geschwüre. Sltund und Halsleiden, flechten und all Folgen der ldstdefleekumg und Folgen de Aus Ichweisen bei verlxiratbeten oder unvcr deirateten. uklüffe. Verengerungen etc.. di, noch so verzweifelt sind. .Kommt oder schreibt. Sprechstunden Morgen 9 bis 5 Uhr. Abends dit S Uir. Mittwochs und Samstags S bii 10 Uhr bend. Sonntags 9 bis Uhr. Hospital-Aerzte gingen fehl. Ich, John Sldam lemm. ein Bürger der Stadt Philadelphia, hab nach dem ese? geschworen, und beglaubige hiermit, daß'ch wi ander erzt sagten, an der vorsteberdrlls litt. Unaesähr 10 Monate ,u rück eonsultirt ich di Doktoren in einem S!ew Z)ortr Jnstitute.welch Anspruch daraus machten, tat sie jede raniyeii vone seytna einer neuen Methode hei len können. Ich begab mich in Ihrer ehand luna. welch jedoch ohn Srsolg war. Dann ging ich u einem der entert Toäloren in ;:stet; Pa., aber auch ohn Sr. folg. ,er ni$(xten ju ruck kam ich zu Tr. W. ff. Theel. II?Arch Tte..Phila.Pa., Kelch er nach einer sehr eingehen den Untersuchung mein Krankheit als Shronische Blasen und N,rene schwerden rklärt. Ich g!ng in sein Behandlung und in iem Monat hat ijr wunderbar gethan. Eh ich sn sein, Behandlung trat, war ich niedergeschlagen an jkörpes untti,'t unsäbig i arbeiten. Jehtbinich tesund und glücklich. Ich glaub das Dr. Theel her ,ft, von au, Dokkvrem ,st. Jod A. Summ, schwor,' und beeidigtin Philadelphia. Pa. ' v Hai. I. hrenpsor. , Phila . Pa. :the illlLlU EXTR&CTS Freiared ccordlne to Uie formal of . Dn.TTM. A. IIA30IOND , In bis Uborafory t tYMblngton, V. c CEREBRIXE. from the braln, sor dlsI MEDI LUSK, from the spinal cord.for, dia of th cord. (Locomotor-Axtaia, etc.) ' of thA hrnln and nfrvnni iviteui. CARDIXE, Irom tüe Leart, xor. üiseasef ( , ot the heart. 1 TESTIXE. from the tcutea, for disease of I I the testea. -cAtrop:ijr of the organaInapotency, . etc.) .;. i O VAuiaE, rrom tue ovünes, ror a?k,?z , 1 : jii;t;i;.ls.töTTOiiue,eic. 01 i-e ovan. , i DoseV Five Drops. fric (2 drachms), $2.50. ( i tba physloloplcal effect produced by . . alnvl doae of CrbrlH are acoeleratlon i of ttte pulao vlth feellni; of fnllneaa and dla, ,tntlon ia tbe bead, exhilaration of iptrita. 'lncrraiea unnary eicretion, au(jmeniuon ( , of tb rxpalMve f orce of the bladder nd peruiaiiic aexion oi tue imeuunes, incruw In mnacnlar atrenrth and radarance. In-, creased potrer of vlalon In elderly peopie.' l iDs Increaaed appetlte and fll(renve power. - , 1 wttJi the RunmandAntanal ExtracU ther will I wnri ittrt.i ; orannin are coi inpouru i b raalled, together witb all extatlnff Uterature ob Ui auhiect, cn receiyc oi pnee, vy . - ..... : mi: cptr jxbxa cnnuiCAi. co.. Vaningroii, II. V.
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Off ner Schreivevrief des Philipp Sauerampfer.
Mein guter Herr Nedaktionär! Svwli I U1IUU. U'UIU TT ri'ili Intnn mer zuerscht ins Land komme sin. henich ane Farm aeschafst, lch un mei Aktie, mir waren ;anz al leens. Ich sasje Kne do is ae schafft worre. daß es nor so gekracht bot. Wenn ich zls Owens beim sein kummc.dann Hot mei Aktie immer gedenkt, ich warn ins Wasser gefalle, so nag warn M) geschwitzt. Die Aktie is mit dem Stoff, wo mer aerekist Ken. uff de Market gange un Hot alles verkaust un uff den Weg hen mer scheenes isekd gemacht. Oft Zcors Ken mer ge ernt wo mer nor konnte. De Kaffee hen mer mitaus Milch getrunke. bikohs die Milch hen mer an die tavllen verkauft: Eier den mer auch ntt viel geiuhst. do wäre mer jo fuhlisch gewese mei Aktie Hot se immer mit uft de Market aenomme und bot se verkauft. No, un Miet Hot's nor dann aewwe. wann emol eens von unser Schickens vor Altersschwäche kee Eier mehr von ich aewwe yot und mer hen daö Diehrche nit mehr als Schvrmachlcken verkaufe könne. !eu, unner dne Zirkumstenzes hen mersch selbst for Dinner gehatt. VJlix Yen Geld gemacht wie Heu, awer mer hen auck aesekft. Ei tell iub! Awer ebbes hen mer doch nit aufgewwe, das deitsche Vaver den mer lmmer suvvorted. denn die deitsche Längwitsch hen mer einige Zeit hochgehalte un hen auch immer nor die beste deitsche Ecköpreschens aeiubst. Off Kors den ich auch nit alles gegliche, was in deS Päper war. un wann ich in die Stadt sein kumme, sin ich zedesmal in die Ossis un hen gekickt; wisse Se, ich denke, wann mer e Paper supporte vuyt, dann derf mer auch kicke. Manchmal hen ich jo gar nit verstanne, was in de Zeitung gestanne Hot, awer, maazt nicks aus. g e k i ck t hen ich doch. Well, bei un bei hen mer e scheenes Simmche uff die Bank gehatt un weil mer doch das Lewe uss die Farm sick wäre, do hen lch mein Meinv usfgemacht un den mein ffarm. es Ware puttiniehr siwwezeh Acker, in Lotte ausgelegt,. un hen auch vier Stritte dorchgehe gelotz! Die X!otte, die sin abaanae. wie warme Weck un mer hen schwer Geld gemacht. Wenn mei Lizzie do war. dann deht ich gar ntt dare, von unser Zarmlewe zu spreche, wisse Se. viele Seit aleirnc nit. annere Leir wisse zu lasse, daß se noch gar nit viele Jahr zerick uff de Market in e Stand gehockt un Käbbetsch u Eier un Sckmierkees verkauft hen. Ich vor mein Deil. ich gewwe gar nicks drum. die Hauptsach i, daß mer gut a o ls. Well, wie mer in die Stadt gemuhst sin. do hen ich mich so ebaut e Dohend Nosbusches von die Farm mitgenomme un hen se in, mei Jard geplanzt. Ich konnt se os Kors nit in die Frontjard duhn, bikohs do wäre die Buwe un die annere Hunde dran gegange, so hen ich se dann in die hinnere Jard geplanzt. Ich sag Jhne. es is e Pracht, wie die Rose jetzt bliehe. mer kann puttiniehr gor kee LiehfZ sehe, alliwwer Botts un Blassems. Seit e paar Dag hen ich nu genohtist, dah Morgens.wann ich autseit komme sin. e ganze Latt Roses fort Ware; immer die scheenste Botts hen ich gemißt. Gasch. hen ich e Wuth gehatt, dann dah war doch mitaus Daut en ganz gemeiner Trick. Ich henn kee Eidie nit gehatt, wer die DiefS wäre, awer ich hen aeschwore.dak ich die Fellers zu Hasch verhammatsche deht. of Kors muht ich se erscht ketsche. De annere Owend. ich hen grad zw?e Stund ins Bett gestocke, mitaus dak ick) schlofe konnt des ganze Bettruhm war nämlich voll Moskihz. tos us eemol hör ich autseit so e stränsch Rois. ecksäktle, als wenn eener in SchlipperS an des Haus vorbei schnieke deht. Ich sin so schnell wie en Hund gauzt aus des Bett getschumpt, hen mei Pistel genomme un sin hinner die Sommerkitschen enaus in' die Jard. Zeerscht hen ich gewatscht, ob Jemand do wär, un wie ich ausgefunne hen. daß alles kweiet war. do sin ick wie ick war. mit barwese 7viek un mit barwese Kopp, mit nicks an, wie mei Neitgaun, hinner in die Kohlsckett: do hen ick, mich hinaesekt un hen gewatscht, awer es is nicks kumme. Well, hen ich gedenkt. Du Host jo vlenti 3eit un am End komme die Spltzbutve doch noch. Gegliche hen ichs nit in die Kohlschett, dqh könne Se mich glaube. Alle Augeblick is mick c Rät an mei Bein enaus aetschumpt oder Hot sich us mein Kopp gesetzt un in e Korner von die wchett hen drei MeiseS beisamme gesesse; es bot aeauckt. als wann se Sckkat drescke wollic un debte nor noch for de vierte Manu warte. 5lch hen ganz still do gesesse un hen gor nit gemuhwt. Uss eemol geht ganz langsam vie)oyr von die Schett uff un erein komme vier Kerl un setze sich hin. grad appositt von mich. Ich warn ni: ichkech! ge tchtthrL awer ick ben kee Wörtcke tt sproche. Do sagt tcr ene; Hier, Ihr CIQ.Z.V.. !Z Wt Anm ),,s, ? üllltn, VW 13 yujijfc niuuv, 10 wolle mer theile." ' Un dabei Hot er t aroke Bäck uffaemacht un daö Bäck war ganz mit Gold gefillt. Newei Meind theile." sagte en Annerer.' .ich mache die Moschen. daß' mer das Geldi hier in die Schett unner 'die 'Kohlz Heide un morge wiederkomme 'un alles .T. - 5N?s,n jZl hnnrrntkrri iviv. w i(nM(nt vi tyvtJH", j'l' j worde.un dann nzar die VZietljng auö. Die vier Kerle sin dann Widder fort gange un ich hen mich gefreit wie nock
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nie. dann es war e schühr Ding, daß ich mich den Sack voll Gold tackele deht. Ich wollt nor noch warte, bis die Gäng aus die Jard war. Awer ich hen se noch e lange Zeit autseit spreche höre un se wollte gar nit fort-
gehe. Gasch, ich hens bald nit mehr stände könne. Bon den lange Sitze hen ich die Krämps in mei Bein gekriegt, awer ich dorft doch nit muhwe. dann domit hätt ich mich jo .selbst eweg gewwe un die vier Rabbers hätte mich schuhr gekillt. Usf emol hen ich Stepp gehört, un jetzt warn sie fort. Jetzt is mei Schähns, hen ich gedenkt un wollt uffspringe; in dieselbe Mo ment mach' ich die Auae recht weit uff. Gasch. ich hen geschlofe gehatt und die ganze Reiwerstorie hen ich nor'getreimt gehatt. Es war hellllchter Dae geworde un ich hen da gesesse in mei Nachthemd! Jwwerall hen ich die N?H5-rsch schon spreche höre un die Sitjs hen in die Jard erumgespielt.un:. ch sitze do in mel Nachthemd: well, ich sage Jhne, ich hen arig tschiep gefiehlt. Wie sollt ich jetzt inseit des Haus komme, mitaus daß mich Jemand 'lobtift? Das war die Kwestfchen. wo mich getruwelt bot. Wie ich uff emol gesehn hen, warn ich so schwarz wie e Schlmlieschwiever. In menn Schlos war ich nämlich uff mei gute Sahst kohle gefalle. El dont kehr, hen lch gedenkt, mache die Dohr uff un renne dorch die Jard in das Haus. Schierussalem Hot deS e Sensäschen geb. Die VjMmenfohks hen geschnickert un die Kids hen gehallert un hen ebbes von mei Schörttehl gesunge. Well.ich warn ennihau ins Haus; die Door Hot bis hinne Widder ufgestanne un die Lämv Hot noch gebrennt und ja, awer was is dann die Matter? wie Hot dann mei Haus ausgeguckt? do war jo alles obseit daun ich gucke un gucke un dann hen ich all ebaut lt gewlßt. In die Zeit, wo lch in die Kohlschett for die Rosdiefs gewatscht un driwer eingeschlase sin. war eener in mei Haus un Hot mich mei Uhr, mei Winterkutt, mei Sonndagsstiwwel un en ganzePeil Tschuelrie. was zu mei Altie belangt, gestöhle! Sehn Se. den kommt davon. wann der Soldscher uf sein Poste schläft. Riporte ders ich den Käs nit. sonst wern ich noch ausgelacht dabei. womit ich verbleiwe Jhne Ihr liewer Philipp Sauerampfer. Bon der Weltanssteknng in Antwerpen. Antwerpen, Ende Mai. ES war etwa vier Wochen vor Er öffnung der Ausstellung, als der Schöne Hertogs, eines der einfluß relchsten Mitglieder des Executiv Eomltes, aus einem Banquett in sehr zuversichtlichem Tone die Erklärung abgab, daß die Ausstellung am Er öftnungstage fertig sein würde. Nun, heute sind bereits mehrere Wochen seit dem Eröffnungstage verflossen und die Ausstellung denkt noch gar nicht daran, fertig zu fein. Daß die Versicherung de Herrn HertogS nicht in Erfüllung ging, war freilich nicht feine oder des Erecutiv Comites Schuld. Denn die kolossalen Hallen der Ausstellung standen bereits im Januar unter Dach und Fach, und hatten die Herren Aussteller nur einigermaßen den redlichen Willen gehabt, ire Ausstellungsarbeiten bis zum 5. Mai zu beendigen, so wäre es für sie eine Kleinigkeit gewesen, diese Absicht auch auszuführen. Wirklich schien eS auch eine Zeit lang, als wären sie von einem derartigen lodenswerthen Streben beseelt, und als würde es ihnen doch noch im letz' ten Momente genügen, ein leidlich passables Ensemble bis zum i. Mal zu Stande zu bringen, dann aber kam plötzlich der Himmel weiß weshalb, eine allgemeine Stockung in das Ganze, die bis auf den heutigen Tag sich erhalttti hat und die auch allem Anscheine nach sich trotz des eifrigen Drängens des Erecutiv llomiteS vorläung noch nicht heben will. Dnrchwandelt man die unge Heuren Räume der AuZstellungShal len, so erblickt man noch überall leere oder volle Kisten und hämmernde, fügende und anstreichende Arbeiter. und hier und da auch noch solche, die über die noch inimer nicht ganz ent fernten Schienengeleise Wagen mit Gütern durch die Hallen' schieben. Dabei hat oer langsame BorauSgang der Arbeiten und der mit diesen Arbeiten nothwendig verbundene Staub' viele Aussteller veranlaßt, jhre Fabrikate mit Tüchern zu um oänlien. wodurch degreisllcherwelse per Ueberblick über daZ bis dahin Aufgestellte auch nicht gerade erleich tert wird. Am weitesten von allen lst die deut sche Abtheilunc;, Sie ist beinahe vollständig fertig und sie enthält zahl relche ausgezeichnet schöne, in oohem Grade daö allgemeine Interesse er regende Gegenstände. Daö ist um so bemerkenswerther, als tu einen eigentlichen Weltruf genießenden Fir men weit stärker vertreten sein könn ten . und du Aussteller sehr häüsig ihre Ausstellungen nicht mit äußer lichem Glänze ausgestattet' haben. Doppelt erfreulich' ist daher die'Be achtung, welche von' den Vertre.te.rn der verfch'.edensten-NqUöNSN der deut scheu Theilung geschenkt wird, wie man denn uoeryaupi oyne als upii mist zu erscheinen, jeht. schon die An ficht auSsprechtn darf, daß d.'u. deut sche Abtheilung dor deiner der übn gen zurückzutreien braucht. DaS kaun man rud'g deyaupten, trotzdem. daß noch verschiedene Abtheilungen 9 j ' . - k s; fc. w1 k? r. Uyr well zurua pno. oa v& ner gleiche 'zwischen zZKen Zweigen der dei'zttchezi Jntzistru mit. d'enjeni gen. dfr'belgischw, d.er ttansischen, der englischen und einiger andern jetzt schon ganz gut anstellen lassen. ES fehlen in dei deutschen Adtbeiluna
nur noch einige Kruppsche Geschütze, um die ausgestellten französischen und englischen in den Schatten zu stellen, einige der Stummschen Pan zerplatten und Stahlblöcke, wie wir sie in Chicago gesehen haben, dann hätte der ersteren auch der äußere Aplomb und jene Großartigkeit des Auftretens nicht gemangelt, die sich unter allen Umständen Achtung er zwingt. Nächst der deutschen, 10,000 Qua dratmeter umfassenden Abtheilung, ist die 25.000 große belgische Abthei lung am weitesten vorangeschritten: darnach kommt die englische, dann die französische und die österreichisch
ungarische, sowie die holländische; UeS übrige ist erst in den Anfängen des Werdens begriffen. Ein prächti ger Park umschließt die Bauten der Ausstellung, er hat einen Flächenin halt von ca. 45 Hektaren, ist also etwa 7 Hektare größer als der der letzten Pariser Ausstellung. Tritt man von dem Hauptingange am Ende der Avenüe du Sud in diesem Park, so befindet man sich gerade gegenüber der Faczade des Haupt ausstellungsbaues Mit dem koloualen Portale in der Mitte, zu dessen bei. den weiten zwei schlanke Thürme in die Lüste ragen. Vor diesem Por tat, welches einschließlich der GlaS kuppe! und seinem sonstigen Aufbau eine Höbe von 45 Meter hat, hat man ein großes Bassin angelegt und in diesem ein Schiff mit allegorischer Bedeutung erbaut. Tiefes Schiff mit seinen kolossalen Figuren ist ge wiß sehr schön, aber nach so ziemlich allgemeiner Ansicht hätte man besser daran gethan, wenn man in dem Bassin schöne Springbrunnen und andere künstliche Wasserwerke herge richtet, und wenn man ferner auch über die Felsengruppen neben dem Portale Wanersülle sich hätte ergie fcen lassen, anstatt daß man dieselben einfach mit' einigen langweiligen Blumen ausschmückte. Nur der von Anfang an die Arbei ten aus dem Ausstellungsvlatze der folgt hat, vermag es zu würdigen, was dort in der kurzen Zeit von noch nicht eineinhalb Jahren geleistet wor den ist. Aus dein hügeligen, mit Schutt und Steinen bedeckten Boden hat man eine einzige, völlig ebene Fläche gemacht und diese in einen rieNgen Garten verwandelt, in dem das Auge ürerall aus saftigen Rasen, auf Blumen und Zierstraucher fällt, mäh rend die aus weiter Ferne herbeigef i rr i v ? ir i. lazllsslen uiio gier in ou uroe gepflanzten Bäume genügend Schatten in diefer früheren Wüste spenden. Eine Unmasse von großen Restau rants, von Bier, Wein-, Kaffee-, Chokolade und Mllchwlrthfchaften sind in dem Parke erbaut, deren durchweg . höchst originelle Formen das Gesammtbild der großartigen Anlagen in hohem Grade unterhal tend und abwechselungsreich machen. Begiebt man sich von dem Hauptein gange zu dem Parke direkt nach links, so gelangt man in das sogenannte orientalische Viertel, in dem sich das Viertel von TuniZ und Algier, von Syrien und von Marokko, die Straße von Kairo, der Wiener Prater, der orientalische Palast, da? Theater von Anam. das Panorama des schwarzen Erdtheils und noch verschiedene an dere interessante Dinge befinden. UeberauS bunt und lärmend ist das Leben und Treiben, welches dort bis um 11 Uhr Abends herrscht. Kaby len. Beduinen. Neger. Syrier, Egvv ler, Marokkaner, unter denen man vielfach wahrhaft prachtvolle Typen sieht, halten bort vor den Eingängen zu den Vierteln und den Häusern Wache oder spazieren in ihrer malen schen Tracht mit ernster Miene zwi schen demPublikum einher andere wie derum. die zu der Straße von Kairo gehören, vermiethen Kameele und Esel zum Reiten. Die Damen end lich, welche diese Männer aus dem Oriente bis hierher begleitet haben, beschäftigen sich damit, daß sie sich in den verschiedenen Theatern in der Straße von Kairo, im algierisch tunesischen und im syrischen Viertel den von verschiedenen Ausstellungen, her bekannten Bauchtanz aufführen. Ein ganz anderes Bild qlS dieses orientalische Viertel mi.t seinen zahl losen Schau- und Verkaussbuden und. seinem jahrnirktähnlichen Treiden und Lärmen bietet die entgegenge setzte Seite des Parkes, zu der man gelangt, indem man in dem orienta tischen Viertel Kchrt macht und nun zwischen der schier endlosen Menge der Wirthschaften hindurch nach dem West lichen Ende des ÄuSstellungsterrainS sich begiebt. Hier befinden sich unter Anderem das alte Antwerpen, das Kongodorf, das Diorama des Kongo. daS Kong0'Mufeum. daS Aquarium, das Diorama der Schweiz, die amerikanische Abtheilung der Aus stellung, die Maschinenhalle und da hinter noch der kolossale Cirkus der Pawnee Bills, der Wasser Circus des Kapitäns Boyton und der lenk bare Lustballon. Auf dieser Seite der Ausstellung bat man wirklick äroilartia ' Schönes geleistet. Das .ongödorf. z. A. mit dem großen künstlichen VM'r, den v x.a cv . . r' ' "V ivi . ?7 macyngen eiiey Mil oem Wnr falle, den echten Palmen und den al lerliebsten Strohhüten bildet in sei ner Gesammtheit eine so überaus, freundliche und i,dylllschR äumut'hige, überall den vor.resflichen Geschmack ihres AujorS verrathende Anlage.wie wir etwas AehnlicheS in diesem Genre noch niemals gesehen haben, und ein geradezu undergleMiches Meister roerk darf vo.Üens erst das alte Ant ! fyttpUi genannt werden. tz5 ist dies eine genaue Nachahmung des arlt Platzes her Sta.t Antwerpen nebst ei Mt angrenzenden Straßen aus der Mute des 1. Jahrhunderts, ein vollständig für sich abgeschlossenes Viertel, zu dem der Weg über eine L . '' Auavruae uno unter einem mamt
Schnell und dauernd sind von
t. Iakol)8 Verrenkungen. Herr Charles Eberbard. Marke u Straße, Lancaster, Pa., schreibt: -Ich litt in Folge eines verrenktenFußeö die heftigsten Ecbmerzen. St.JakobSOel linderte die Schmerzen nach der ersten Anwendung und heilte mich in kurzer Zeit rollsiändig. Verletzungen. Ich verletzte mir den Rücken, schreibt Herr Charles I. HeSley, Syracuse, N. A., und war nicht im Stande zu liegen, mußte sechs Wochen im Stuhle aufrecht fitzen. St. Jakobs Oel heilte mich dauernd. gen Thorbogen hindurch führt. Du Häuser in diesem Viertel sind zwar sämmtlich aus Brettern erbaut, aber doch sehen sie ohne Ausnahme genau so aus, als hätte man Ziegelsteine zu ihrem Baue benutzt. Man kann den nach einer eigenthümlichen Methode hergestellten üukeren VerpuK mit den Händen befühlen oder mit dem Stocke darauf stoßen, und man wird zu kei ner anderen Ansicht gelangen. Jedes einzelne dieser altmodischen Häuser mit den kleinen Fensterscheiben, den seltsamen Giebeln und Erkern ist ein Kunstwerk für sich, welches dem Be sucher Bewunderung abnöthigt und ihn gleichzeitig mit Staunen darüber erfüllt, wie es dem Baumeister möglich war. diele außerordentliche Abwechslung bei dem Erbauen der zahl reichen Häuser walten zu lassen. Prächtig sind vor Allem auch die Ornamentc an verschiedenePatrizierhäu fern, und lehr hübsch ist unter Ande rem auch die in der Mitte des StadtPlatzes erbaute Kirche, aber das Be denkendste an dem aühümlichen Vier tel ist doch der Gesammteindruck, den dasselbe aus einen Jeden macht. Man fühlt sich, wenn man Alt-Antwerpen betritt, in eine ganz andere, längst vergangenen Jahrhunderten angehörige Welt verletzt, eine Empfindung, die noch verstärkt wird, wenn man sieht, wie überall in den Läden in altmodische Trachten gekleidete Jüng linge und Jungfrauen ihres Amtes walten, und wie auf dem Markt Platze die Stadtmusikanten in Schnabelschuhen. Kniehosen und bunten Wämsen ein Stücklein von sehr be fremdendem Klänge herunterspielen. Kein Wunder daher, daß die königliche Familie bei ihrem ersten Besuche der Ausstellung ganz entzückt von ml,vlrilYnTMrt mnr itn QÄtitn uit-utiiivitiii ivu, hiiv vup vuiy Leopold sich bereits zehn Tage später zum zweiten Male nach Alt Antwer pen begab und dort den größten Theil der Zeit seines Aufenthaltes in der Ausstellung zubrachte. Lom Schlaf. Euter Schlaf ist für die Gesund heit so nothwendig wie Essen und Trinken. Wer länger schläft als sieben Stund' Verschläft sein Leben wie ein Hund!" So sagt zwar das Sprichwort; aber die Wissenschaft sagt anders. DaS Kind braucht bekanntlich viel mehr Schlaf als sieben Stunden. Und auch der Erwachsene, der Tags über angestrengt gearbeitet hat, sollte nicht unter acht Stunden schlafen; erst der Greis bedarf gewöhnlich weniger. D3 Schlafzlmmer soll geräumig. mäßig warm und still, sowie mit rei ner, trockener Luft erfüllt sein; es soll fern von feuchten, oumpsen. stinkenden Oertlichkeiten und wo möglich gegen Osten oder Süden liegen. Die Luft des Schlafzimmers darf we der durch übelriechende Ausdünstungen (von vielen Personen in einem Zimmer, unreiner Wäsche, Nachtgeschirren, Oel und Kerzenlicht, Heizungsstoffen u. s. w.) noch durch Wohlgerüche (von Blumen) verdor.den werden, sondern ist stetS rein und frisch zu erhaltend ' (so sagt die Wissenschaft für du Leute die's Geld dazu haben, Ge fund wlll und mun aber auch der Arme bleiben; sonst hat er von vorn herein yerfpielt, Wa? kann der geringe Mann da. rum heute fchon thun? . Das Zimmer, in dem er zu gleich wohnt, kocht und schläft, ist vor dem Schlafengehen schnell aber gründlich auszulüften. 2. Bei Nacht ist ein Flügel des von den Betten am weitesten entfern ten Fensters zur Lusterneuerung offen zu halten hinter einem Vorhang, um Zug zu vermeiden. Frische Nacht lust ist nicht unge sund: ungesund aber ist jede durch menschliche Ath mung und Ausdunstung verdorbene Luft. 3. Man decke sich so zu, daß man nicht friert, aber auch nicht schwitzt. 4. Morgens sollen d.ie Betten bei offenen Fenstern Wgere Zeit gelüs tet werden. of IW ruhig schlafen wlll. der lege sich nicht gleich nach dem Essen. .-. . Meerschaumpfeife, lange teutsche Pfeifen, Cigarrenspitzen ze., bei Wm. Mucho, 1öS Ost Washington Slr. Hafentct ht 41 echten. Brandt's H Schweizer piutrpirUsjond, Beordern di Yerdflwwt Bettes Littet gegen Üebr- CällenleWen. jfly 2a bjtben In aUeo Apotheken."
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Gek. -söfei Quetschungen. Ich hatte mir den Daumen siar? gequetscht, schreibt Herr P. O.VoyleS, Oberlin. Kan., und nichts brachte Linderung der Schmerzen, bis Ich St. Jakobs Oel anwandte, welches in kur zer Zeit vollständige Heilung brachte. Neuralgie. Herr Julius Sbarnak. 97 Burlinö Str., Chicago, Jlls., schreibt: Meine Frau und mein Schwiegervater litten seit Jahren an neuralgischen Schmer zen, wurden jedoch durch die Anwen dung von St. Jakodö Oel vollständig Leheilt. Dr. BiirShardt, Deutscher Arzt. Office und Wohnung: No. 382 Süd Meridian Str. . Offtce.Stunden : 8diZ v Nbr Vorm. 2 di 8 lllzr Nachm. 7biSUbr ddi. Sonv:äö8 Bsrmtttag. Telephon 2N. Dr. Wagner, Office: Z?o. 60 Svi Stzio Str. Offtee.inde : ist Ulr Korminsg,. Ulx Nachmittag. Vohnnng : cke VrVndsay avt Vlol . Xeltbten 54 Dr. C. R. Schaefer, Zörzt und Chirurg, No. 430 Madison Avenue, nahe Morris Str. Sprechstunden: S9:o Uhr Morgen, t 4 Uiz, Rachmittag. 7-1 Ulzr Abend,. Televboa . VR. II. 8. CUMEfGHAM hat s'tne Wohnung nocb SSS Bellefontainettr. und seine Office nach 77)$ Ost Zttarketftr. ver legt. Sprechstunden in seiner Wohnung, 78 Uhr Borm,. 12 Uhr Naidm. SprcSsturden in seiner Office: 10 11 llljr Bor., 23 Uhr Nachm. und 78 Uhr AbendZ. Sonntags nur Vormittags Sprechstunden. Telephone 131. C. V. Wnevts, Deutscher Zahn-Zttzt o. 8z Rord Pennsylvania Str. 9al wird f 98uni(t gewandt. Dr. I. Btthler, Wohnung : 120 Äff Mcl5arth Btraße, Office: 774 Ost Market Straße. SvrechStunven in der Wohnung: b Uhi Vorm.; 2 8 Uhr aa,.: 7 Ubr bend. Sprechstunden in der Office: 910 Uhr Vorm,, und 4 5 11 or Nachm. Telephon Sprechftundln: Sonntag nur Bormittags. Dr. I. A. Sutcliffe, Ikchastigl sich anlschlietzlich mit wundärUiichk fallen und nitt eschiecht und Urinrrankheite. No. 93 Oft VlarUi trahe. Offtcerunde : 0 bis 10 U'af orm. i di I Uhr Nachm. Senntag aö,em rn Tele pH, 41. CHA8. G. MUELLEIl, Deutsche Apotheke. Nachfolger von W. W. Ervtk. Zlo. 667 Virginia Zvsnns. Ecke Codurn Str. Telephon 1747. Nachtglocke an der Seitethüre. KkkepteTsk, ad Nacht iora'ültia aeküllt. strei, blte,er-.,na. vr. ?TAEt Office: 134 Nord Pennsylvania Str. Osfick'Stut den von ? I Uhr J4m. No. 425 Madison Avenue. Stunden von 1011 Uhr Br. Wohnung: 197 N. ladamastr... Ecke Bermonlkr. reledan ' i kftce ?.. Qktkpvon . j BZgg öft AN IDEAL FAMILY MKDICINEi JFcx l.itie.tU. UUl.aBfM. Ilcadaeke. ;nl.lpmUoB, ittkii D.MDiexi.a. vnciti nrasio. I ani all (liaorder t Ve SiowaL-tt, Livr nd BoweU. Kl P ANS TABULES et (rentli yet pruuiDtlv. Ferf ditfttlou followi Uieir u4. Buij ' by lnigifltrtjicrHfut byiualL fx (6 Tialü), 7üc Packn 4 Uxe), i. IW iree mnuu ao i rrm Kl FAN VtltMICAL OO., X.w Y.rfc. Telephon 126S Unterstützt die UI0 CO - OPERATIVE A a u n d r y, betriebe von Union B)fchwädchen. ' o. ISS, 140 und U Virginia venue. T. E. Soinerville, Manaeer j. II. EYMANX, ist der einzige praktische Schuhmacher in der Stadt, stttnste Arbeit In 5elrelchuheu aller rt. Tadellose Reparatur. . 33 Sirc le. WrIOIWlLO. Saloon u. Billiardchall No.92 Oft Washington Str. Jolrn Meilacher. Eigenthümer Dach . Material. T. F. SMITHER. Händler in iedachViatertkl, 2 nd 3 pi eady Rooflng, tvafferdite Sheeting, feuer feste öphalt'Silz, Sirol,iape, Dach und Vie tall.Farbe ,e. Offtee: 10 Seft VUrtt UuQtt&, Telephon I. . D a ch d e kk e r e i. gähtge uvd verantwortliche Dachdkk, Kiel dach er, Trinidad und ilsonlte SSpilt.DScher. lle Arten SompiftttonD!4,r lt bestem Vea terial. Office: No. 169, Sa : 180 W. Marylandftr. ephon LSI. Indianapolis, Ind.
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ndiana f? UNS ist daö einzige Blatt in Sndiana, wel cheS die Interessen des Volkes gegenüber der Macht der Plutokratie vertritt. Als Organ des Volkes und nicht einer Partei oder Partelinteressen kämpft sie unentwegt für Freiheit . Recht auf allen Gebieten deS Lebens. Die Arbeit deS Volkes ist die Schöpferin alles Wohlstandes und darum wirken wir für selche soziale Neformen, welche die Arbeit zur freubebringenden Lust, statt zur niederdrückenden Last machen. Jeder fortschrittlich Gesinnte, ssllte eö alt moralische Psticht epsinde' öeser d 3ndiana Tribüne zu sein i DaS reichhaltize . Sonntags Blatt bietet eine Fülle unterhaltenden LeseSöffe. Der Abonnements Preis der täglichen Tribüne ist 12c, deS SonntagSblattS c, beider zusammen IS CtS., per Woche oder 6F t$, per Monat. Durch die Post versandt, kostet da4 Tageblatt $3, daS Sonntagöölatt V2 per 3a.hr, beide zusammen $6 in Vorauttezahlung. rurksKchetr aller Art werden rasch und billig auSgeführt. Eintrittskarten, Ouitwugen, (5onstltutloncn, Rechnungen, GeschäftSkarten, Orlesköpse, Zirkulare, Programme u. s. w. für Geschäftsleute und Vereine werde ., geschmackvoll ausgeführt. f&ml 9 i lütl' JManspsIi. In).
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