Indiana Tribüne, Volume 17, Number 282, Indianapolis, Marion County, 30 June 1894 — Page 3
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Warnung. Da Publikum wird vor gerr'ssenlosen Händlern gewarnt, die ge wohnliches Glaubersalz, oder eine Mrschun von gewöhnlichem Seidlitz Pulver als Carlsbadcr
Salz", Spruselsalz", Deutscht (German) Salz", Künstliches Carlsbad", oder Jpro ved tlarlsbaeer Salt", u.unter vielen anderen Bezeich aungen zu verkaufen suchen, unter der Anpreisung, aß .diese ebenso gut" seien, wie die ächten Produkte von Carlsbad. welch? direkt aus den weltberühmten Quellen gewonnen werden. Dies berühr nur auf einer Täuschung des Publikums des größeren Verdienstes wegen, den der bet essende Landler an diesen Fälschunzen macbt. Ist k ü n st l i ch e r W e i n s o gut wie ächter? Würde irgend Jemand wissentlick künstlicöcn Wem dem natürlichen Saft der Neben verziehen? Warum denn sich von diesen Fälschunzen h ntersührei lass, speziell wenn die C$dh?rt radei in Frage kömmt ? Tie natürlichen Produkte der Quellen von Carlsbad enthalten Bestandtheils die künstlich nicht hergestellt werden können Seit Jahrhunderten sind diese Wäss r von Carls bad wegen ihrer Heilwirkung bei Krankheiten der Leber, Nieren und des Magens rühmlichst bekannt. DaS ächte Carlsbader Cprudel-Salz wird direkt aus der Sprudelquelle unter Leitung der Stadtgemeinde Carlsbad gewonnen, und durch deren Agenten für die Vereinigten Staaten, die Eigner & Mendelso' Company. N,w ?)ork, verkiuft: Jede Flasche des ächt importirten Wassers und Sprudel-Salzs muß obi-a-n Stadtsicgel, sowie die Uuterschrist der Agenten Eisner Mendelscn Co., 152 und 154 Fra klin Str.. Nett )crk, auf der Ctikette haben. Zu haben in allen Apotheken. Won hüte sich vor Fälschungen. Ter tadtratb : Karlsbad. j. C. IIORNUNG'S Wirthschaft! 145 Oft Washington Straße.
Satte und Hungrige.
Roman von Sache rMasoch.
(Fortsetzung.) lv5 geschieht in ruhigen Zeiten oft gering in Rußland, daß nicht nur Einzelne, sondern ganze Gemeinden von wandernden Aposteln bestimmt werden, ihre Wohnungen zu erlassen, in. den Wald zu ziehen und dort, in einer Art Hürde eingeschlossen, sich den Tod zu geben. Hier wirkten Noth, Hunger und Verzweiflung mit und so geschah es, daß eines Morgens bei dreißig Leute aus Kokoloffka, von Apolon Nemorin, einem großen, robusten Mann mit tiefliegenden Augen, angeführt, in den Wald zogen und sich dort auf einer
kleinen Wiese eme Art Lager errichte-
ten, das sie mit einem Dornzaun und einem Graben umgaben.
Sie beteten und fasteten drei Tag:
hindurch. Am dritten Tage sah man plötzlich aus dem Walde Rauch und Flammen hoch aufschlagen und den Himmel blutig färben. Als Bojan mit Anderen aus dem Orte hineilte, fanden sie die Unglücklichen von einem
Flammenmeer umgeben. Es war un-
möglich, ihnen Hilfe zu brmgen. Sie fanden alle zusammen, Psalmen singend, den Tod in den Flammen.
Jeden Vormittag seiner warmer Lunch Beste Bedienung und vorzügliche Getränk und Ciaarren.
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er tüM itx au drei mdlzm,jchen schulen (die Alt,
6t Sieu uns fett uerwabl:e) Itufcirtt
und in seiner Behandlung verbindet. Er beilt Syphili. Eeschwure. S!!und unk Halsleiden, filechten und all folgen der ldftd,fl,c?ug und folgen d4 AuK, schweifend bei verkeiratheten oder unver, deuattim, Skutflüfst. Verengerungen etc..
di noch so venweiselt sind, ommt oder
reibt. Svrchstundn BtorgenS 9 bii 3 Uhr. Abend
bi8UZr. ilttwott und Samstags M 10 llhc
deadl. Sonntags 9 blitt Uhr.
Hvspital-Aerzte gingen fehl.
Ich, Jodn dam lemm. ein Bürger der Stadt Philadelphia, hab nach dem Gesetze geschworen, unh heglaubi hiermit, da ich wi ander er,t sagten, cn der orsteberdrüs litt. Unaesäbr 10 Zonale u
rilckconw:tirt,ch dit Tok:oren m mem Netv Aortet Jftitut.welch nspruch darausmachten, daß ftjed OrAnfhfit nhB 0 h I w tt .-f
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tmerr.cuM3JiiiQC9fcii len können. Ich begah mich in Ihrer Hand tunz. welch jedoch ohne Srs?lz war. Tann aina
ich u einem der ersten
xoatoren in upener, Pa., aber auch eh Er folg. Bier Wocben zu rück kam ich u Dr. G. . 1313
tr.iiUlii. welcher
flach incrikhremzelzen den Untersuchung mein
Krankheit l Chronisch
lasen und Nieren?
schtverdtn erklärte. Ich ginz instin Behandlung uh i Mae bat ikr wunderbar aethan. Ebe ich
i sin Behandlung trat, war ich niedergeschlagen an Srxer unS Sent unfähig , ardellen. JM b,n,ch ewnd und glücklich. Ich glaub dai Dr. Theil der
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37. ßcliobor machte bald von der Er-
laubniß, welche ihm Deborah gegeben
hatte, Gebrauch und fand sich Vormit-
tags zu einem ersten ceremonlellen Be
suche ein. Deborah hatte die Studen-
tm Bona Kosanewltsch, eme Polm
und Mitglied der Tajnaja Dru-
schlna , bei sich, welche die Rolle ihres
Dienstmädchens spielte. Sie öffnete
Heliodor die Thur und führte lhn m
den kleinen, elegant möblirten Salon,
m dem Deborah ihn empfing.
Sie sah sehr vortheilhaft aus in
ihrer Matinee von rubinenrothem Fla-
neu Mit Goldstickerei, die sie zu einem grauen Rock, der mit demselben Roth in Seide gestickt war, trug. Heliodor
küßte ihr die Hand und nahm ihr ge
genüber Platz. Seine elegante Figur,
sein kluges, energisches Gesicht, sein ta delloses Benehmen machten aus sie einen ganz günstigen Eindruck.
Wenn er nicht ein Schurke wäre,
dachte sie, könnte er mir gefallen."
Er wieder verschlang Deborah mit
seinen Augen und machte ihr in einer feinen aber entschiedenen Weise den
Hof, während sie ihm gegenüber alle Künste der Koketterie spielen ließ.
Einer zungen, schonen Wittwe ist za
alles erlaubt.
Ich hatte bisher ein Vorurtheil ge-
gen die Juden sagte Heliodor im Laufe des Gesprächs, aber Sie, Frau
Azamit, haben mich vollständig be-
kehrt."
Deborah lächelte. Sie schloß die
Augen, so daß das Feuer derselben sanfter wurde und lehnte sich zurück, so
welch, behaglich, etwas trage. Er
fühlte zum ersten Mal jenen Zauber, der in dem Sichaehenlassen eines schö-
nen Weibes liegt und wünschte sich Ml-
schwelgend Glück dazu, diese reizende, vielversprechende Bekanntschaft gemacht zu haben. Als er sich empfahl, beklagte sich Deborah darüber, daß sie noch keine Bekanntschaften gemacht habe und sich deshalb langweile. Sie
lud ihn ein, sie doch öfter zu besuchen.
Heliodor kam nun zeden zweiten
Tag und bald täglich. Wenn er da war, plauderten sie, spielten vierhändig Klavier zusammen, oder auch
Schack, in dem Deborah Meisterin
war ; dann nahmen sie zusammen den
Thee, und zedes Mal. wenn Heliodor die schöne Jüdin verließ, hatte sie ihm eine Zauberschlinge mehr um den Hals gelegt. Der ruhige, besonnene, sonst so egoistische und kalte Mann war bald
leidenschaftlich m sie verliebt und gab sich den Empfindungen, die ihn gefangen nahmen, ohne Bedenken hin. da er nach seiner Ueberzeugung zugleich ungemein klug und praktisch handelte.
Es war plötzlich schönes, kaltes
Herbstwetter eingetreten, das hen nghenden Winter ankündigte. Heliodqr mackte Deborah ' den Vorschlag, ein
letztes Mal einenAusflug hinaus in die
schöne Natur zu unternehmen, welcher
von ihr bereitwillig angenommen
wurde.
Sie werden in sehr guter Gesell-
schaft sein," versicherte Heliodor. ich
kenne hier einige reiche und angesehene
Familien, die von der Partie sein werden."
Heliodor machte den Arrangeur. An
einem sonnigen, etwas frischen Nach-
mittag brach die kleine Karawane auf. unter heiteren Scherzen und in einer
gewissen Erregung, die den Stadtmeq-
schen zedes Mal ergreift, wenn er aus seinen Kerkermauern hinaus sog. Mann nahm Pr.yviant mit, und nachdem die ganze Gesellschaft im. nahen.
Walde angelangt war, spielten die jün-
geren aus einer hübschen Waldwiese verschiedene Spiele den Kindern zuliebe, während die älteren ein Feuer
anzündeten, um Zhee und Chokolade zu bereiten und die verschiedenen Eßsachen, die man mitgenommen hatte, aus Schüsseln hübsch anzurichten be-
gannen.
Eines der kleinen Madchen machte
den Vorschlag. Katze und Maus zu
spielen. Es wurde em Kreis avge-
steckt, in dem sich die Mäuse befanden, während die Katze an einem Baum
Posto faßte. Jedesmal, wenn sie drei
mal in die Hände klatschte, mußten die
Mäuse den Kreis verlassen uny sich vs
muhen, denselben wieder zu erreichen,
ohne in die Hände der Kgtze zu fallen.'
Als Deborah die Katze machte, geschat)
es. daß sie gleich beim ersten Male He
liodor gefangen nahm. Während die r r. . ei f i. ' 1 f.t
lernen iyn yerzyaii ausiamien, jan
ihn Deborah mit emem seltsamen Blick an. Wer wird sich so leickt sqngen lassen !" sprach sie. Er fühlte d;cn, Hohn nickt, der in' diesen Worten lag'
noch weniger den Ernst, der sich hinter
iyrer Ironie oeivarg. Nachdem die Kinder aenua gespiel
hatten, und nun müde im Grase saßen
unv'srcff Die heißen Wangen von ver iühlen Luft fächeln ließen, begann man dem mitgebrachten Proviant di, gebührende Ehre zu erweisen. Herren und Damen waren gerade mitten im Essen und Trinken, und Heliodor brachte, sein Glas erhebend, einen spaß, haften Toast aus, als sich im Dickicht eine Schaar zerlumpter Gestalten zeigte, Männer, Frauen und Kinder. Erst schienen es Neugierige, bald aber bewiesen, verschiedene Aeußerungen, welche die Gesellschaft zu hören bekam, daß es sich um einen ernsten Ueberfall handelte. Heliodor, der zuerst die Sachlage richtig erfaßte, ging auf die Bauern zu und ermähnte sie : Es ist Christenpflicht, fremdes Eigenthum zu achten," rief er. Wer sagt das ?" rief der Anführer der Bauern, Nikita, ein kleiner, untersetzte? Mensch mit einem bleichen, verhärmten Gesicht. Im Evangelium steht es." Da steht noch mancherlei, was Ihr nicht befolgt. Es ist nicht Gottes Wille, daß der eine Mensch mehr, hat als er braucht und krank wird vom Ueberfluß, und daß der andere darbt und sich zu Tode hungert." Indeß hatten sich die Weiber und Kinder dem Feuer genähert, und wäh rend Heliodor noch mit Nikita unterhandelte, warf sich plötzlich die ganze Schaar auf die Vorräthe der Gesell schaft und begann, dieselben zu plündern. , Jeder Widerstand wäre vergeblich gewesen. Ein alter Herr, der die Sache ernst nahm und zwei Weinflaschen zu retten versuchte, bekam von den Bauern Schläge, die Uebrigen ergrif fen die Flucht und waren froh, mit heiler Haut davon zu kommen. Es ist schrecklich," sagte Deborah, als sie sich wieder bu ihrem Wagen befanden und einstiegen, wie weit die Noth jetzt schon unser Volk, das sonst so gutmüthig ist, gebracht hat. Was soll erst werden, wenn das Elend noch größer wird V Sie werden uns einfach plündern und erschlagen," erwiderte Heliodor, indem er lächelnd .seine prächtigen Zähne zeigte. Es wird nichts übrig bleiben sagte ein alter Herr, ein ehemaliger Offizier, als diese Leute einmal or-
dentlich zusammenzuschießen."
Glauben Sie denn, daß eine Kugel
den Hunger stillt V warf Deborah mit
leisem Hohn um die Lippen em.
Die Regierung thut a alles mög
liche, um die Noth zu lindern," be-
merkte Heliodor.
Allerdings," sagte Deborah, in
Petersburg verfügt man, aber in den
Gouvernements fuhrt man die Befehle, die von Petersburg kommen, nicht aus, sei es aus Trägheit und Bequemlich-
kelt, sei es aus anderen Gründen noch
schlimmerer Natur."
In der nächsten Woche fand in der
Gouvernementsstadt der Jahrmarkt
statt, der iedes Mal um diese Zelt im
Herbst abgehalten wurde. Wie sonst waren Buden aufgerichtet, Händler ge-
kommen, es gab eme Menagerie, ver-
schiedene Gaukler, Karrussels, aber wenn sonst die Menge Markt und
Straßen füllte und nur mit Mühe
durchzukommen war, blieb diesmal d'er Besuch ein sehr mäßiger. Nur die
Städter waren da und die Gutsbesitzer
aus der Nähe. Die Bauern hatten in diesem Jahre kein Geld, um auf den Markt zu gehen, und so gab es keinen
rechten Verkehr und keine wahre Fröh
lichkeit wie sonst an diesem Tage.
Bei Odowalskt hatten sich verschie-
dene Gutsbesitzer aus der Nachbarschaft ein Rendezvous gegeben. Er gaih-
nen em glänzendes Diner, dem Lazarine in einer neuen Pariser Toilette, die allgemeine Bewunderung erregte, präsidirte. Als man gerade eine neue Schüssel servirte, Fasan mit Farce von
Schnevfen garmrt, aus der der Vogel selbst mit ausgebreitetem Rad zu sitzen
schien, und laute Beifallsrufe ertönten.
ließ sich zugleich unten m der Straße
ein eigenthümliches Geräusch, erst ein Murmeln, dann ein wüstes Durcheinander von Stimmen vernehmen.
Was gibt es ?" fragte Odowalski
i)en Diene?.
Dieser zuckte die Achseln und meldete
Zeise : Eine alte Frau ist ein paar Schritte von unserem Hause gestorben.
auf offener Straße, wie man sagt, aus
Hunger."
Odowalski zuckte die Achseln. Sie war die erste, sie wird nicht die
letzte sein.
Deborah und Helwdor durchschnt-
ten zur selben Zeit scherzend den dreiten Weg, der zwischen den Buden lag, blieben hier und dort stehen, nahmen
die ausgebotenen Sachen in Augenschein und ergötzten sich an den Mienen und an den Phrasen der Verkäufer. Bei einer Lebkuchenbude kaufte Helio dor einen Reiter, der hübsch vergoldet, stolz jm Sattel saß,. und reichte, ihn Deborah mit der Bemerkung; sie möge in Ermangelung e.jnes qnde.rn Konterfeis vorläufig dieses von ihm annehmen. Nachdem sie ein . Weile gegangen waren, biß Deborah dem Reiter den Kopf ab. .0, Sie köpfen mich. Frau Axamit !" rief Heliodor lächelnd. . Haben Sie nicht ohnehin schon ihren Kopf an mich verloren ?" erwiderte sie spöttisch, aber warten Sie, ich will Sie dafür entschädigen." Sie ging rasch zu einer nahen Bude, kaufte ein großes Lebkuchenherz und gab es
ihm. Er verneigte sich freudig erregt, Wie wenn man ihm eben ein Königreich
geschenkt hätte. Er wußte jetzt, daß er' seine Werbung anbringen durfte, ohne Furcht, von' der reichen Wittwe abgewiesen zu werden. Er begleitete Deborah nach Hause, und nahm Abends
bet ihr den Thee.
Sie bot alles aus. ihm Muth zu machen. Während sie im Fauteuil, den Kopf zurückgelehnt, in malischer
Ueppigkeit dalag; lichtete.' sie von Zeit zu Zeit ihre katznhaft lauernden Au-
gen auf ihn, oder ließ jenes herlocZends n.x. w - w : r Q ' . . ai
:uu;cu ctiyiini, uu iiyt n uyfc u ic? , i . ' -4 ' l f, ' V 1 " evt '
polt. uankZ. yellaoor.s latllz Yiaue U
gen erwärmten sich mehr und mehr.
und endlich ergriff er ihre. Hand und! n ,t ? r . - - . ' p' . J
nammelle eme ikveseriiaruna. io ro- - . i -I . l . J
manklscy und leidenschaftlich wie nur möglich. Sie war gar nicht modern, aber sie erfiMte ihren Zweck, denn Deborah nahm sie über Erwarten gnädig aus und als er sie um ihre Hand bat, ge währte sie ihm dieselbe, ohne zu zögern. Nachdem Heliodor sie an sich gezogen und wiederholt geküßt hatte, verlobten sie sich feierlich, indem sie bei einer Flasche Champagner Ringe wechselten. Als Heliodor an diesem Abend Deborah verließ, schwelgte er in vollem Glücke befriedigter Selbstsucht. Jetzt stand ihm die Welt offen, jetzt hatte er es nicht mehr nöthig, zweifelhafte Dienste zu leisten und schmutzige Geschäfte mit Leuten zu machen, die er im Grunde haßte und verachtete. , 38. . Der Winter hatte sich mit starkem Schneefall und Frost eingeführt. An demselben Tage fand bei Heron in der nahen Universitätsstadt eine Versammlung der Tajnaja Druschina" statt. Außer Deborah waren noch Frank, Katinka, Lewitzki und Misdeff anwesend. Ein Jeder berichtete von den Vorfällen in seiner Umgebung und von dem Wirken, das er in der letzten Zeit entfaltet hatte. Die Tajnaja Druschina" benützte die hereinbrechende Hungernoth, um das Volk zuerst gegen die besitzenden Klassen und die Beamten aufzuhetzen, in der Hoffnung, es schließlich zu einer großen, allgemeinen Revolution fortreißen zu können. Während sie beriethen, summte eine große Fliege um Deborah, welche sich vergeblich bemühte, sie zu verscheuchen oder ihrer habhaft zu werden. Diese Fliege ist wirklich lästig," sagte sie plötzlich, mitten in die große politische Debatte hinein. Warum verfolgt sie gerade mich, bin ich denn von Zucker?" Misdeff sah sie von der Seite strasend an. Er sprach gerade von der Taktik, die man den Bauern gegenüber einzuschlagen hätte, man müsse ihnen, da sie nun doch einmal an dem Zaren hängen, sagen, derselbe befände sich in Petersburg in einer ArtGefangenschaft und es gälte, auck ihn aus den Händen des Adels und der Hofleute zu befreien; ferner müsse man den Bauern erklären, daß sich noch vieles Land in den Händen der Gutsbesitzer befinde, das der Zar dem Landvolke zugesprochen habe, und daß sie nur dann in den Besitz ihres Eigenthums gelangen würden, wenn sie die Beamten, diese Blutsauger, welche den Willen des Zaren mißachten, nöthigenfalls mit Gewalt vertrieben. Heron stimmte Misdeff bei und erklärte eingehend, wie verfehlt es wäre, den Bau gegen die Person des Zaren zur Empörung aufzustacheln, dafür habe er kein Verständniß. Das klügste wäre, immer nur gegen jene vorzugehen, welche zwischen Zar und Volk ständen. Wenn erst das Volk die Waffen ergriffen habe, wie zur Zeit des großen Rebellen Pugatschew, dann werde man nöthigenfalls auch mit dem Zaren fertig werden. Wie weit bist Du mit Heliodor V fragte Heron, als eine kleine Pause entstand. Deborah lächelte. Dieses Lächeln schien zu sagen : Du frägst ? Sieh' mich doch an, könnte ich Dir nicht auch den Kopf herabschlagen, wenn ich wollte ?" Nun, wie steht es ?" forschte Katinka. Er zappelt in meinem Netz wie ein Fisch," erwiderte Deborah und schlug zugleich nach der Fliege, welche sich wieder auf ihre Stirn gesetzt hatte. Nun. was hast Du mit ihm vor V fragte Frank, wirst Du ihn sieden oder backen ?" Deborah lächelte wieder und zeigte ihre weißen Zähne. (Fortsetzung folgt.) Yortlchrittt der Bauern.
Die Deutsche landwirtschaftliche Ausstellung, die gegenwärtig in Berlin stattfindet, erweckt ein besonderes Interesse, das sich naturgemäß aus der intensiven Diskussion landwirthschaftjicher Dinge erklärt. Nach dem allgemeinen Urtheil gibt die Ausstellung werthvolle Fingerzeige über die Besserunq der landwirthschastlichen Lage durch technische Fortschritte, vpn denen freilich die agrarischen Führn gewiß nicht ihrem' Ruhme nichts joissen wollen. Dagegen scheint neben dem Großgrundbesitz, dem seinen
Mitteln nach hier der Vortritt zufällt.
auch, der kleine und mittlere Grundbesitz' an den Fortschritten einen schönen Antheil zu haben. Sl) liefst man
in der. B. M. Ztg."z
Mit noch größerer Freude erfüllt
uns aber die Wahrnehmung, daß der
mittlere und kleinere Grundbesitz un-
ermüdlich bestrebt ist. die von denGro-
ßen feiner BeHufsgenossen erprobten Fortschritte auszunehmen und zu verarbeiten. Wir können weiterhin noch konstajiren, daß der Bauernstand auf den Gebieten, die dem Wesen des Großgrundbesitzes ferner liegen, aus eiqener Kraft mit Erfolg vorgeht. Als bestes Beispiel möchte die dem Umfange nach ziemlich unscheinbare Zieaenabtheilung anzuführen sein. Wir brauchen wohl nicht vorauszuschicken, welche Wichtigkeit die Ziege als Kuh des-armen Mannes" für kleine und kleinste ländliche Haushaltungen aL Durch genossenschaftliche Selbsthilfe H' es gelungen, eine ggnz vorzügliche Rasse, .$e Schweizer Saanen-Ziege.' önf deutschem Boden heimisch zu machen.. In Hessen, haben sich mehr. Ziegenzuchtvereine, zu Pfunästadi 'und, Alzey, gebildet, haben vor vier, fünf Jahren, einen groben Posten Zucht-', thiere eingeführt und heute schon fin. sie mit einer respektablen Anzstyl vorzlüglicher Exem.plü dem Platzt Dh rch gegebene Anregung wird ilcherUq aüf günstige Boden fflw um so,' mehr, als dk"V,ttine im! Stand; fwK guH Zu'chNhiere in hin seichender Anzahl zu liesern. In den daraus erzielten Einnahmen die Preise für ein gutes Zuchtthie; steigen bis zu. 100 Mark liegt Ms ' u eine Belohnung für die bisher ufgewandte HNühe .Md .Arbeit, sonder.:;
cu?, ein Anttiz für viele Ändere, Die der Sack? Interesse entgegenbringen wollen. Unter dem gleichen Gesichtspunkte betrachten wir auch die Collektion von Harzer Rindvieh, die von der Herdbuchgenosienschaft Sikber im Harz zur Ausj!ellu! c,?brat werden ist. Unter den EigenUiürneni und Züchtern findet man Waldarbeiter, Köhlermeister und Bergleute, kurzem Leute, in deren Haushält der Ertrag von einer Kuh eine große Rolle spielt. Sollte das Beispiel dieser Genossenschaft, die erste und zweite Preise, sowie mehrere Anerkennungen" erhalten hat, nicht in weiteren KreisenBeachtung finden und zur Nachfolge anspornen? Höchst erfreulich ist auch die Wahrnehmung. daß der mittlere und kleine Grundbesitz Norddeutschlands die größte Zahl der ausgestellten vorzüglichen Pferde geliefert hat. In sehr vielen Fällen figurirt ein Rittergutsbesitze? als Aussteller, als Züchter aber findet man Hofbesitzer genannt. So liefert diese Ausstellung den deutlichen Beweis, daß der Bauernstand in jeder Beziehung den Fortschritten der Zeit Rechnung trägt und mit dem Großgrundbesitz gleichen Schritt hält." Der Sonnentanz ser SreeJn dianer.
Dem Verbot der Behörden zum Trotz und unter Mißachtung aller angedrohten Strafen hat der Sonnentanz der Cree-Jndianer in Montana stattgefunden und hat das Fest" drei Tage gewährt, sehr zum Vortheil des Geldbeutels der Unternehmer, welche die Rothhäute als Ausstellung gegen Eintrittsgeld benutzten. Die Sheriffs in allen Counties hatten Befehl erhalten, die scheußliche Ceremonie unter allen Umständen zu verKindern, aber, ob nun die Sheriffs getäuscht worden sind, oder nicht, die Vorstellung ist in der Umgegend von Havre im nördlichen Montana, zur Aufführung gekommen und zwar unter Zusammenfluß von Tausenden, welche natürlich von der Sorte sind, denen ein Stiergefecht lieber ist, wie eine klassische Oper. Vier fanatische Rothhäute hatten sich zur Tortur gemeldet. , Sie ließen sich an Haken, die in ihre Haut geschlagen waren, an einem Pfahl eine halbe Stunde lang aufhängen. Während der Zeit wurden ihre Körper von dem Häuptling mit einer Kuhpeitsche bearbeitet. Sämmtliche Fakirs" waren. als die vorgeschriebene Zeit verstrichen war. bewußtlos. Das scheußlichste Schauspiel wurde den Zuschauern aber am Sonntag geboten. Ein junger, nach der Häuptlingswürde strebender Indianer, ließ sich die Haut an beiden Schultern aufschneiden und vier Bllffelschädel an den Hautstreifen befestigen. Mit dieser furchtbaren Last stand er eine Stunde lang und machte dann einen Lauf von 800 Schritten über die Prairie. Dann gestattete er. daß ihm 80 kleine Stücke seiner Haut vom Arme abgeschnitten wurden, um als Andenken vertheilt zu werden. Noch mehrere ebenso ekelhafte Selbstverstümmelungen erfolgten, bis da Fest endlich sein Ende nahm. Der Wohnsitz dieser Cree-Jndianer ist eigentlich nicht in den Ver. Staaten. sondern in Canada, und nach dem alten Sprichwort, daß man den Brunnen zudeckt, wenn das Kind in denselben gefallen ist, wollen jetzt die Sberiffs, welche das Sonnentanzschauspiel nicht verhindern konnten, die Indianer über die kanadische Grenze jagen.
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n G l o v e r S v i l l e. N.Hn verschied der 7Ijährjge Sylvester Cdwards. der 20 Jahre lang derart an Schlafsucht litt, daß er nur selten wach war und ein paar Worte zu sein,r Umaebuna svrack. Man mukte
ihn von Zeit zu Zeit wecken, damit er Nahrung zu sich nahm. G i f t a e n o m m t n hai unlänast
eine junge Dame in West Bay City. Mich., weil ihr Vater sie wegen ihrer Theilnahme an Picnics mit jungen
Leuten gezankt hatte. Dle Aerzte ret. teten sie vermittelst der Maaenvumve.
und nun bat sie an den? einen Selbst
mvrdvcrluch genug. M i x i z I Carbolsäure su.v te Frau Dora E. B:cker in Lexington Jll., welche von ihrem Gatten Charles Becker jr., der Untreue bezichtigt wurde, ihrem Lebe ein Ende zu machen. Sie ist so schwer verletzt, daß sie wenig Aussicht aus Genesung hat. Kindermund, Karlchen: Ich muß morgen, in d?r Schule feh-
len, Herr Lehrer!- Lehrer;. Dann mußt Du eine Entschuldigung bringen. Karlchen." Karlchen: Von wem?"
Lehrer: Von Deinem Vater."
Karlchen: Ja. mein Vater bat aber
nicht viel Glück mit seinen Entschuld!-
gungen. Mutter faßt ihn immer ab!"
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Kapital $600,000. Osfiee:.Ns. SS Ost arket Straße.
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die herrlichen Bilder, welche die columbische Weltausstellung bot, der
Mit- und Nackwelt aetreu zu erkalten, sind von der Reaicruna der
X J J f ' Ver. Staaten mehrere hundert photographische Ausnahmen veranstaltet worden. Nach dieser Aufnahme sind 320 Bilder (20 Portfolios) angefertigt worden, welche alle Theile des großartigen Unternehmens, die herrlichen Gebäude, die anmuthigen Land- und Wasserszenen, das bunte Treiben an der Midway Plaisance, kurz eden bemerkenswerthen Theil der Ausstellung umfassen. Jeder dieser 320 Abbildungen ist von sachverständigen Schriftstellern eine Beschreibung beigefügt worden, welche, in Gemeinschaft mit den Kunstwerken, ein prächtiges Andenke an das großartige Unternehmen bildet. Die Bilder erscheinen in 20 Heften zu je 1 Blättern. Der reguläre Preis deö Hestes ist im Buchhandel 25 Cents. Die Indiana Tribüne" hat jedoch, um ihren Lesern etwas Außerordentliches zu bieten, daö Verlagsrecht derselben mit deutschem Tert für Indianapolis erworben und bietet ihren Abonnenten dieselben für nur 10 Cents daö Heft an, ein Preis, der kaum die Herstellungskosten deckt. . Dieser niedrige Preis ist bloß für diejenigen, welche sich dadurch als Leser der Tribüne" legitimiren, daß sie beim Kaufe eincö Heftes fünf von den CouponS, die sich an dem Kopfe des BlatteS befinden, und von denen jeder ein anderes Datum tragen muß, abliefern. Ohne CouponS kostet das Heft 25 Cents. Heft No 20 kann in unserer Office gegen Zahlung von 10 Cents in Empfang genommen werden. DaS Erscheinen der weiteren Hefte wird von Zeit zu Zeit bekannt gemacht. Der Werth deS Werkes wird von Jahr zu Jahr steigen und es sollte keiner unserer Leser versäumen, sich eö zu sichern. Indianapolis, im Januar
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Tribune Publishing ßomp'ny tLCT" Aufträgen per Post wolle man gefl. 2 (7cntS für Porto fr iedeS Heft beifügen. '
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