Indiana Tribüne, Volume 17, Number 281, Indianapolis, Marion County, 29 June 1894 — Page 2
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)ie tZgliche,Trib2e- kostet durch den Träge, Gent per Voche, die Conntagi.Trtbäne" b ent per Woche. Beide zusammen lö Cent oder Gent per Monat. Per Post ,ugeschtckt In Vor. auSbezahlung tffcer Jahr. Osfice : No. 18 Süd Alabasa Str. Indianapolis, Ind.. 29. Juni 1894. Vor 4000 Jahren !.. , x?organs Erforschung der beiden Z'gel-Pyramiden von Dahschur der icnt vollauf die Aufmerksamkeit, welche rbit gebildeten Kreise der ganzen Welt zuwendend Von dem Königschatze, der in der nördlichen Pyramide ini dem Gange der Prinzessinnen" geUlcn woroen war aucy in oiejcr Zeing schon die Rede. Herr de Morgan'hat nun ein vollständiges Verzeich iri& dieser größtentheils aus Gold und goldgefaßten edlen Steinen bestehenden Kleinode veröffentlicht, auch will die eyptische Regierung getreue farbige Abbildungen dieser Funde publiciren. Alle, die diese bereits in dem Museum von Gizeh, dessen Director Herr de Morgan ist, untergebrachten Kleinode gesehen haben, rühmen die bewundernwerthe Höhe der Entwicklung, welche die egyptische Goldschmiedekunst schon um 2000 v. Chr.. also zu tbn Zeit errungen hatte, d uns selbst in Egypten nur wenig, in anduen Ländern . aber, wo die Geschichte viel später beginnt, gar nicht bekannt ist. Es ist das Zeitalter, in dem Abraham lebte,, dasselbe annähernd, als in Griechenland die mykenische, in Italien die altetruskische Cultur erblühte. Jene egyptischen Goldarbeiten sind so wunderbar fein und bekunden nach übereinstimmendem Urtheil aller eine so außerordentliche Kunstfertigkeit, daß es selbt einem modernen Juwelier kaum gelingen dürfte, sie mit vollem Erfolg nachzuahmen, und es gilt allgemein für ganz erstaunlich, wie die alten Juweliere sie ohne Hilfe von Vergrößerungsgläserrz haben herstellen können. Genau so urtheilen,' woran hier erinnert sei. Sachkundige schon längst über gewisse alt-italische bezw. etruskische, über mykenische und über trojanische Goldarbeiten. Letztere stammen bekanntlich aus der bis zum vorigen Sommer für das homerischeTroja genommenen zweiten und dritten Schuttsch'cht von Hissarl k (in Kleinasien) und umfassen auch Arbeiten von mykenischem Stil und mit mykenischen Funden ganz identische. Nun war es u. a. der berühmte London ner Äntiken-Goldschmied Giuliano, der die ftunbe von Mykenä und Hissarlik untersuchte. Es blieb ihm räthselhast, wie der vorgeschichtliche Goldschmied im Stande war, all diese seine Arbeit auszuführen, wic er die minutiöse Granalirarbeit, wo unendlich kleine olbttrner in mikroskopische Höhlungen einzuMöten waren, wie er alles dies ohne Hilfe C) ImTa atsi mW si rt V l t. V UUtlW j w v ! . könnte. Und in der That, jene mitroskopisch feine Arbeit beweist, daß mau wirklich vor rund 4000 Jahren fchon Vergrößerungsgläser, gleichwie zu Archimedes' Zeit Brennspiegel statte. Später ist dann die Kenntniß der Li:ise und mit ihr jene mikroskopische Goldfchmiedekunst verloren gegangen. Uebrigens bekundet sich jene erstaun-lich-e Höhe urzeitlicher Technik auch in anderen Thatsachen, so in den von Flinders-Petrie an egnptischen Sarko-phag.-n und steinernen Gefäßen und Gerathen nachgewiesenen, daß schon im alen Reich-, also schon um 25,00 v. Chr., Schneide- und Bohrwerkzeuge aus Metall mit Schneiden aus Edelstein zur Bearbeitung der härtesten Steinarten dienten. Messer" und Sägen" ausFeuerstein gebrauchte man dagegen, wie Herodot bezeugt, nur im Gottesdienst und in der Chirurgie. d:nn eiserne (stählerne) waren für beide vervönt als unrein (süchtig" sagt noch immer der Volksmund) und entweihend (vergl. auch 2. Mof. 20, 25 und 5. Mos. 27, 50 sowie Jos. 8. .20. 31). Daß die Erbauer der Pyramiden Eisen und Stahl bereits kannten und benutzten, ist nicht neu, aber der ausgezeichnete Egyptoloze Brugsch hat aus Inschristen in den fünf ältesten Pyramid.n rette und unumstößlich: B.wöisc tafür erbracht. Und ohne eine so vorgeschrittene Technik, ohne Maschinen, namentlich ohne Hebezeuge, wäre es eben'so unmöglich gewesen, aus gewaltigen Steinblöcken 150 bis über 200 Meter hohe Pyramiden zu erbauen wie etwa den Köln Dom. Zwar behaupten diejenigen, die sich nun einm . nicht vorstellen können, daß es hinter dem Berge" der Zeit auch ge? ite Leute gab, in allem Ernst, die Pyramiden seien dank der Bereitschaft ungezählter Arbeitskräfte lediglich in der Art er baut worden, daß die Werkstücke auf Wale i über schiefe Ebenen (Rampen) bina-.--geschafft worden seien. Aber Rin;, ai bis auf 150 und 200 Meter wärer: ja selbst Riesenbauten gew s". and ungezählte Arbeitskräfte nüt?n '.'hts, wo nur eine beschränkteZahl . iinmal angestellt werden kann. i.t ähnlich liegt übrigens die Frage l.:c die megalithischen (d. h. aus großen Steinblöcken errichteten) Denkma1er im Norden und Süden; wie wurden solche Steinkolosse auf Übermannshohe Pfeiler gehoben? Aber wenden wir uns wieder zuMorans Proben altegyptischer Goldschmiedekunst! Sie treten neben längst be kannte Dinge u?d lasse bei vergleichender Methode feststellen, daß j.'ne bewunderungswürdige Technik des 2. Jahrtausends v. Chr. nicht auf Egypten beschränkt, vielmehr weit verbreitet war, wohlverstanden nur die Technik, denn die hier zur Vergleichung herangezogenen Goldarbeiten aus Etrurien, Mykenä und Hissarlik haben keineswegs egyptischen, sondern ihren eigenen, den sogenannten mykenischen Stil, der, ie die. Wissenschaft annimmt, um i r r i i' in ir jii i .1 i r 1 rin 1 1 11 1 1 1 1
1700 entstand und aus einer durch die Phönicier vermittelten engen Verbindung mit Asien beruhie. "Haben aber Mittelmeervölker des 2. Jahrtausends v. Chr., wie nun feststeht, technisch gleich vollendete tttilittisck noch schönere)
Goldarbeiten geschaffen als Morgans egyptische Funde, so läßt dies auf eine der egyptischen auch in anderen Punkten ebenbürtige Cultur schließen. In der That bietet auch die Architektur jener Urvölker in der Vorliebe für riesige Steinbauten eine Parallele, die bis in das Einzelwerk der zuweilen gezahnten Steinfügung ohne Mörtel geht; auch ist bekannt, wie ähnlich, nach bildlichen Darstellungen zu urtheilen, die religiösen Vorstellungen der alten Etrusker denen der Egypter (und Chaldäer) waren. Unter solchen Gesichtspunkten werden Morgans Funde nur um so anZiehender. Seine Ausgrabungen dauern fort. Er treibt nun einen Gang nach dem Mittelpunkt der bereits in Angriff genommenen Pyramide, ist aber auch schon an die Erforschung der andern gegangen. Teutschlands Wohlstand. Ueber den Nationalreichthum Deutschlands macht der Bundeskonsu-lar-Agent James H.Smith zu Mainz in einem jüngst dem Staatsdepartement zu Washington übermittelten Bericht interessante Aufstellungen. Prof. Becker, der Chef des deutschen statistischen Bureaus, berechnete in 1886 den Gesammtreichthum des deutschen Volkes auf 175.000.000.000 Mark ($41,650,000,000). Den jährlichen Zuwachs berechnete Prof. Becker auf 3 Procent oder etwa 5 Milliarden Mark, wovon die Hälfte auf Rechnung des Steigens von Werthen gesetzt wird, während die andere, Hälfte die Ersparnisse repräsentirt. Der preußische Finanzminister Miquel hat jüngst den Reichthum Preusens auf 73.800.000,000Mark ($17.564.400,000) berechnet, wovon 29.730.000.000 Mark auf Aktien.Bonds und zinstragende Darlehen gerechnet werden. In den letzten zehn Jahren haben die Depositen der preußischen Sparbanken um 185,000.000 Mark jährlich zugenommen und in ganz Deutschland um etwa 300 bis 400 Millionen Mark, woraus berechnet wird, daß die Gesammtheit der deutschenNation etwa 2000 bis 2500 Millionen Mark jährlich zurücklegt. Etwa die Hälfte dieser Summe wird in Werthpapieren angelegt. Prof. Schmoller, eine Autorität auf volkswirthschaftlichem Gebiet, berechnet. daß in 1883 Zweidrittel der in Deutschland geeigneten Werthpapiere ausländische, nur ein Drittel einheimische waren; in 1884 bis 1887 stellte sich das Verhältniß halb und halb. In den letzten zehn Jahren wurden insgesammt etwa 4000 bis 5000 Millionen ausländischer und 8000 Millionen Mark einheimischer Werthpapiere in Deutschland als Kapitalsanlage aufgekauft. Obschon. man in Deutschland an ausländischen Werthpapieren viel Geld verloren hat, so hält Prof. Schmoller den Ankauf ausländischer Werthe doch für ein günstiges Zeichen gesunder Entwickelung, weil dadurch die deutschen Börsen aus eine gleiche Stufe mit den Börsen von London, Paris und New Jork gebracht worden seien. Die Verluste, welche das Land durch solche Kapitalsanlagen erlitten, sind durch Profit aufgewogen. So hat man in Deutschland während der Jahre 1860 bis 1892 allein an russischen und amerikanischen Werthpapieren in runder Summe 1000 Millionen Mark verdient, abgesehen von den indirekten Vortheilen, welche aus der Anknüpfung von commerciellen Verbindungen bei diesem Anlaß erwuchsen. Zur Zeit sind in Deutschland, so berechnet man, etwa 10,000 Millionen Mark in ausländischen Werthpapieren angelegt, wahrscheinlich doppelt so viel wie vor zehn Jahren. Die Zinsen und Dividenden fügen dem Reichthum des Landes jährlich etwa 500 Millionen Mark ($119.000.000) hinzu. Die Verluste, welche in den letzten Jahren durch ausländische Werthpapiere herbeiqeführt wurden, werden auf $20,000.000 berechnet. Was Handel und Industrie anbelangt, so schließt der Bericht, befindet sich Deutschland heute in einer günstigen Lage, und es wäre ein Irrthum, sich einzubilden, daß das Land infolge der Militärlasten dem financiellen Ruin entgegengehe. Hekatomben von Menschen sür Old Glott)" Ueber eine Million Menschenleben sind auf dem Altare des Vaterlandes czeopfert worden, um dem Emblem Onkel Sam's, den Sternen undStreifen, seinen stolzen Platz zu sichern. Kostbares Bkut mußte vergossen werden. um das britische Joch abzuschütteln. Von der Bemannung der regulären Marine, die an dem Revolutionskriege aktiven Antheil nahm, sielen 542 Mann in offener Schlacht, doch viel größer war die Zahl derjenigen, welche auf Kaperschiffen, die in jenen Kämpfen eine bedeutende Rolle spielten, ihr Leben ließen. Von den 542 gefallenen Seeleuten gehörten nicht weniger als 311 zur Bemannung der Ver. St. Fregatte Randolph", Capt. Nicholas Biddle. Heldenmüthig griff Letzterer mit seinem Schiffe, das nur 28 Kanonen führte, das englische Linienschiff Varmouth", ein Fahrzeug von 74 Geschützn, am 7. März 1773 an, um den Rückjuz seines Convoy von sieben Schiffen u tzecken. Ein Schuß des englischen Lmiensch'ffes traf die Pulverkammer der Freqatte Randolph" und letztere flog mit Mann und Maus in die Luft. Die Zahl der in den Landkämpfen gefallenen Soldaten war ungefähr ebenso groß, doch sind hier nicht mit einbegriffen die 9500 Amerikaner, welche :n den englischen kasemattschiffen in der Mallabout Bai umkamen. Im Ganzen starbe in diesen Schiffen 12.000 Mann eines klendrn Todes.
doch befanden sich' unter letzteren 1500 j französische Seeleute, die an der amerikanischenKüste gefangen worden waren. Im Ganzen haben 12.000 Amerikaner während des Revolutionskrieges ihr Leben gelassen. j In den Kämpfen mit Frankreich und Tripolis, während der Jahre 1793 bis 1805, fielen 175 Amerikaner. außer der nicht genau ermittelten Zahl der Unglücklichen, welche in den französischen Kerkern von Guadeloup und in der Sklaverei zu Tripolis elend umkamen. Der Krieg von 1812 kostete 734 Seeleute, die auf den Ver. Staaten Kreuzern fielen, ausschließlich der 183 Köpfe zählenden Bemannung der Kriegsschaluppe Wasp", die kenterte und unterging. Ferner fielen ungefähr ebenso viele Seeleute von den amerikanischen Kaperschiffen und in den Gefechten zu Lande 450 Mann, so daß der Gesammtverlust sich auf ca. 2000 9flan:; stellte. Die Fehde mit Algier, in 1815. der. Krieg mit Mexico von 1846 bis 1848 und die verr:benert kleineren Engagements zwischen 1815 und 1860 forderte 1000 Men"'enleben in offenen Gefechten. Verschwindend klein zu nennen sind diese Zahlen im Vergleich mit den Verlusten, welche der Bürgerkrieg im Gefolge hatte. Conservatwen Berechnungen nach haben auf der Unionseite ca. 1,500,000 Mann activen Antheil an den Kämpfen zur Unterdrückung der Rebellion genommen. Von diesen wurden getödtet in Gefechten 56.000 und 35,000 starben an den im Kampfe erhaltenen Wunden, während 184.000 Krankheiten zum Opfer sielen. welche sie sich im Felde zugezogen hatten. Von den 180.000 farbigen Soldaten starben 29.298 an Krankheiten. Die Verluste der Conföderirten sind nicht genau ermittelt, allein einer Wahrscheinlichkeitsberechnung nach verlor der Süden ebenso viele Menschen wie der Norden, so daß die Gcsammtverluste sich auf 600.000 Mann belaufen dürften. Von den 220.000 Conföderirten, welche im Laufe des Krieges gefangen wurden, starben 26.436 an Krankheiten und Wunden, während von den 200.000 gefangenen Unionstreitern 40.000 in der Gefangenschaft starben. Zählt man zu den Verlusten 400.000Mann. welche in Folge von Wunden oder Krankheiten invalide geworden sind.so ergibt sich ein Gesammtverlust von einer Million streitbarer Männer. Der Roman eineö Hauses. Viele Sommerfrischler, welche die New Yorker Catskill - Gebirge besuchen, werden auch auf ein seltsames, verlassenes Haus aufmerksam, das aus dem Wege nach Kingston steht und von dem Landvolk der Gegend das Auferstehungs Haus" genannt wird. Ein düsterer Roman umschwebt dieses einsame Herrenhaus, eine Geschichte von Aberglaube und Schwärmerei. Vor langen Jahren, erzählt man, lebte hier in wohlhabende Familie, welche aus der Wildniß fruchtbare Accker und schöne Gärten und Parks zu schaffen verstand. Der Platz vererbte sich von Vater auf Sohn; die letzte Generation aber, die ihn besaß, hatte keinen Sohn, dagegen 7 wackere Töchter. Von Jahr zu Jahr hofften die Eltern seufzend auf einen Erben, welcher ihren Namen fortpflanzen würde, aber vergebens. Dann setzten sie ihre Hoffnung darauf. daß die Mädchen sich verheirathen würden, und dann der erstgeborene ihrer Söhne den alten Namen annehmen und hier leben könne wie ein directer Sohn. Aber, die benachbarte Bevölkerung war. leider von krassem Aberglauben besessen und war du.'leicht auch ein wenig eifersüchtig auf den größeren Wohlstand dieserFamilie. Alte Weiber beider Geschlechter schüttelten die Köpfe und sagten: Von sieben Töchtern kommt niemals . Glück." . So gerieth dieseFamilie in Acht und Bann. .Die Mädchen kriegten keine Männer, obwohl sie durchaus nicht von weniger anziehendem Aeußeren waren, als ihre weniger mit materiellen GUtern gesegneten", aber weit glücklicheren Geschlechtsgenossinnen der Umgegend. Im Uebrigen entfalteter sie eine eifrige Arbeietsthätigkeit zu Hause und auf dem Felde und suchten durch ernst ges Schaffen den Trübsinn zu bannen. Aber ihre trübste Zeit erschien erst, als der gute Vater gestorben und die Mutter ihm bald darnach in das Grab gefolgt war. Den Eltern war man noch mit freundlichem Gruß bigegnet, aber den allein stehenden sieben Mädchen wich Alles aus. Sie wurden schies angesehen, wenn sie sich bei Vergnijgungen blicken ließen, und sogar in der Kirche setzte man sich möglichst weit von ihnen weg. Ja man wies selbst die in Zeiten der Noth von ihnen angebotene Hilfe schroff zurück. Das Alles fiel schwer auf das Gemüth der sieben Jungfrauen, welche mitten in aller ihrer Wohlhabenheit freundlos ihr Leben vertrauern mußten. Ganz auf sich selbst angewiesen, verbrachten sie ihre Tage in thätiger Einsamkeit, so gut es ging. Da kam eine neue Aera in ihrem Einsiedler - Dasein. Eines Tages erblickte die älteste der Sieben, als sie einen jhrex seltenen Gänge in ein Nachbarstädtchen machte, eifi großes weißes Zelt, das von eine? Meqschennienge umgeben war, und aus den; eine Stimme erschallte, welche den nahey Untergang der Welt und das Kommen des Herrn verkündigte. Die Milleriten, von denen die Mädchen nie twaS in ihrer Zurückgezogenheit vernommen jhatty, hielten hier eine Erweckungsyexsammlunz at). Irgend etwas qn bjtftn Reden ergriff das Mädchen wundexssm und sie kam zu derMeinung, daß jhr und ihrer Schwestern Schicksal eine gxoßeGlücksfllgung der Vorsehung sei, indem gerade sie auserlesen seien,- in der Vorpereitung auf das Kommen des Mesfias mit leuchtendem Beispiel voranzugehen. Als begelst-rte Millnttin kam sie wieder nach Oaue und statt mit!
lyrer Schwärmerei alle Schwestern an. Nun hatten sie doch wenigstens ein neues Interesse an ihrem Dasein gefunden. Von jetzt ab sah man Tag und Nacht in diesem Herrenhause nur der Auferstkhung und dem jüngsten Gericht entgegen. Darüber starben die Mädchen eine nach der anderen, die älteste zuerst. Das Haus aber wird noch heute, laut testamentarischer Bestimmung, nur für das Kommen des Herrn" bereit gehalten. Der Vesier, ein, entfernter Verwandter jener Familie, öffnet es nur zweimal im Jahre, um es auszustauben, und würde alle Vesitzrechte einbüßen, wenn er es je auch nur über Nacht bewohnen würde.
Der gefangene Papst. Vor demSchwurgericht ZnNom ist soeben erst ein höchst sensationeller Proceß beendet worden. Als Angeklagte figurirten derHerzog von Bustelli-Fos-colo, Gräfin Charlotte Saint-Arnaud, ihr Geliebter Marchese Giovanni Martinucci,Baron Domenico Perazetti und der Kammerdiener der Gräfin Haluzzi, welche beschuldigt waren, unter der Vorspiegelung, Papst Leo der Dreizehnte werde in einem Kellergewölbe des Vatikans gefangen gehalten, dem französischen Notar Jourdan und dem Abbe Giuseppe Hae 20.000 Francs für die Befreiung des gefangenen Papstes herausgelockt zu haben. Während die Angeklagten rundweg zugaben, die Leichtgläubigkeit der Franzosen zu einer Schwindelei benutzt zu haben, hielten vor Gericht die Beschädigten dennoch mit rührender Glaubensseligkeit an dem Märchen fest, daß der Papst infolge einer vom Cardinal Monaco La Valetta geleiteten Verschwörung gesangen gehalten werde und durch einen anderen Papst ersetzt worden sei. Sie! erzählten mit dem Pathos vollster Ueberzeugung, daß Erzherzog Johann Salvator (Johann Ortn) keineswegs todt wäre, sondern Oesterreich verlassen hätte, um den gefangenen Papst zu bewachen, daß er auch thatsächlich dieses Amtes walte, und daß die 20.000 Francs bestimmt gewesen wären, ihn zur Freilassung des Papstes zu veranlassen. Alle Vorstellungen und Beweise prallten wirkungslos an der Glaubensseligkeit derBeschädigten ab, welche steif und fest an die Gefangenhaltung des Papstes glauben. Unter Anderem deponirten sie. daß die Gräfin SaintArnaud an den König von Italien und an den Kaiser von Oesterreich Bittgesuche um die Befreiung Leos des Dreizehnten abgesandt hätte. Das Urtheil lautete gegen den Herzog von BustelliFoscolo und die Gräfin Charlotte Saint - Arnaud auf je ein Jahr Gefängniß. Vom Anlande. Der 86jährige Barney Van Dearen in Arcolq. Jll., trank dieser Tage ein Pint Erdöl und liegt jetzt auf den Tod darnieder. Gestorben ist in Jthaca. N. I., Herbert Tuttle. Professor der neueren europäischen Geschichte an der Cornell-Universität. Er war der Verfasser einer unvollendeten Geschichte Preußens und in den siebziger Jahren mehrere Jahre lang Correspondent einiger Berliner und Londoner Blätter. Vier Gefangene waren aus dem Gefängniß in Eau Claire, Wis., ausgebrochen. Sie hatten sich aus emer Gabel tittn Dietrich angefertigt und damt die Zellenthür geöffnet, der Sheriff überraschte sie jedoch bei dem Versuch, auch die äußeren Thüren zu öffnen und sorgte dafür, daß sie sicherer als vorher untergebracht wurden. Der Rädelsführer, Namens Sweeney. alias Lawler, gebährdete sich wie ein Wüthender, als er seinen Anschlag gescheitert sah. Beieinem Baseball -Spiele in Cedar Raplds n Iowa zwischen dortigen Ballspielern und einem weihlichen Baseball-Wander-Club wurde Montag Nachmittag Lizzie Haines von einem Balle in der Schläfe getroffen und stürzte bewußtlos zu Boden; seitdem liegt sie in Fieberphanthasien unh wird in Cedar Rapids verbleiben, während ihre acht Genossinnen nach Vinton weiterreisten. Der Führer es Clubs drohte mit einer Ent'schädigungsklage gegen den Ballwerftr. Zu einer Schießerei mit verhängnißvollem Ausgang kam es dieser Tage auf dem Bahnhofe zu Moberly, Mo. Dan Gambol aus Salisbury Wax mit einem Zuge eingetroffen und fast unmittelbar daraus mit dem Kahnhosaufseher Palmer in Streit gexathen, welcher die Polizisten Reynold? und Penn herbeirief, um den ungebärdigen Ankömmling in Haft zu nehmen, Gambol jedoch zog seinen Revolver und drückte auf die Polizisten ab. Der Schuß versagte jedoch. Nun machten die Beamten des Gesetzes ihrerseits Gebrauch von ihren Waffen. Sie gaben zusammen sechs Schüsse, auf Gamhol ab. Einer derselben traf ihn mitten in's Herz und hatte augenblicklichen Tod zur Folge. Eine Mahnung zur Borsicht bei dem Brennenlassen des Gases zur Nachtzeit enthält der folgende Fall in New Z)ork: Die fünfundzwanzig jährige Kleidermacherin Emma Mundt n)urde früh von ihrer Kostfrau, Frau Miller, bewußtlos in ihrem Zimmer aufgefunoeff.' Der" Gashahn stand halb offen,' Frau 'Miller "drehte das Gas sofort ab und schickte nach der Polizei. Eine Ambulanz brachte die Mundt in's Bellevue-Hospital, wo sie sich bald erholte, so daß sie nach kurzer Zeit wieder entlassen werden konnte. Das Mädchen hatte, um sich Kühlung zu verschaffen, während der Nacht, das Jtrifai geöffnet und ein Windstoß chien die Gasflamme gelöscht zu haben', o daß dgs Gas dann, Ausströmte Der L e x o w ' s ch e Un'terluf chungsausschuß in New Jorj' wM) sich wohl demnächst vertagen. Den Herren Wird ti ein wenig zu warm und sie
möchten gerne ommerserlen neymen. Senator Cantor hat bereits Vorkehrungen zu seine? Abreise nach Europa, am Ende ds. Mts., getroffen und Anwalt Goff gibt an, daß die Verhandlungen höchstens bis zum 4. Juli ausgedehnt werden. Befragt, ob bis zur Wiederaufnähme der Untersuchung nicht viele werthvolle Zeugen verduften würden, meinte Herr Goff, dieselben könnten ebensowohl im Winter wie im Sommer davonlaufen, wenn sie Lust dazu verspürten. Er mußte jedoch zugeben, daß bereits verschiedene wichtige Zeugen ausgerissen sind, auf die man gezählt habe. Eine recht traurige Familiengeschichte wurde in New Jork enthüllt. Das greise deutsche Ehepaar Oppermann ernährte die drei Kinder ihrer verstorbenen Tochter. Oppermann verlor seine Arbeit und konnte die Miethe nicht mehr bezahlen. Der Landlord ließ ihn darauf exmittiren. Oppermann schlug nun seiner Frau vor, die Kinder in eine Anstalt zu thun. Davon wollte jedoch die Großmutter Nichts wissen. Es kam zwischen den Eheleuten deswegen zu einem Streite, und Oppermann ging mit den Worten fort, er werde sich ein möblirtes Zimmer miethen und so lange allein wohnen, bis sie sich die Kinder vom Halse geschafft habe, da er dieselben nicht mehr ernähren könne. Die alte Frau zog mit den Kindern nach Nr. 192 Chrystiestraße. Vergebens suchte sie Arbeit zu bekommen. Als vor einigen Tagen die Kinderschutz - Gesellschaft" benachrichtigt wurde, waren Großmutter und die Enkel dem Verhungern nahe. Trotzdem flehte die alte Frau, man solle ihr die Kinder nicht abnehmen. Ihr Wunsch konnte jedoch der Verhältnisse wegen nicht berücksichtigt werden. Jhr Abschied von den Kindern war herzzerreißend. Sie ist jetzt auf der Suche nach ihrem Gatten, mit dem sie wieder zusammen leben will. James Miller in New York,
der manches Menschenleben dem Tode im Wasser entrissen, ist nun selbst ertrunken. Der 25 Jahre alte Tageloh ner James Miller daselbst wollte mit der Bärge Walter Sands" eine Was serfahrt nach Sylvan Beach Grove ma chen. Die Boote sollten vom Fuße der West 34. Straße abfahren, und eine große Menschenmenge drängte sich dort zusammen. Miller, der die Zeit der Abfahrt noch nicht gekommen mahnte, stand auf dem Dock, sich mit dem Ellbogen auf das Geländer der Bärge lehnend. Die letztere setzte sich plötzlich in Bewegung, und Miller stürzte in's Wasser. Der Unglückliche schlug mit dem Kops gegen einen Pierbalken und wurde vermuthlich so betäubt, daß er nicht zu schwimmen vermochte, obwohl er em tüchtiger Schwimmer war und selbst an diesem Dock schon drei oder vier Personen vom Ertrinken gerettet hatte. Ein so günstiges Geschick war Miller indeß nicht beschicken. Zwar sprang ein beherzter Mann Namens Michakl McGarvin in den Fluß, um Miller zu Hllfe zu kommen, doch als der Retter auftauchte, war Miller plötzlich verschwunden. Er war gesunken und kam nicht wieder zum Vorschein. Drei andere Männer stiegen in ein Boot und untersuchten mit Stangen und Ha ken den Grund des Wassers, und nach einstündigem Suchen gelang es ihnen endlich, die Leiche des Ertrunkenen an die Oberfläche zu bringen. Miller war ledig, hinterläßt aber eine Menge Freunde, die den Tod des braven Man nes betrauern, der, wie gesagt, schon manchen Menschen aus den Fluthen des Hudson gerettet hat. i VomlSluSlanoe. Im 71. Lebensjahre ist in Berlin der Wirkliche Geheime Ober baurath I. W. Schwedler, dessen Na men Weltruf hatte, gestorben. Beson ders durch seine Bestrebungen für die rationelle Verwendung des Eisens zum Bau von Brücken, großen Hallen u. s. w. bat ex bahnbrechend gewirkt ynd ist tN den Mchkxeisen des In- un.y Aus landes bekannt geworden. Folgenden. Entschuld aungszettel brachte die Schwester eines ziu Ostern in eine Gemeindeschule zu Berltn eingetretenen, A-B-C-Schützen vem eyrer: Mein wertber err Leh rer meines Moriz! Unser Karo hat heute Nacht die Schulbücher meines Moriz. aufgefressen. Ich will neue kaufen, aber das kann ich erst am Samstaa. wo ich meinen Lobn krieae. heus haben wir keinen Pfennig Geld im Hause. Den Karo habe ich vervru gelt, aber mein Moriz kann nichts vor die Geschichte. Nehmen Sie's ihm nicht übel. Es grüßt Sie Edmund W . Metalldreher. " Welche' Preise jrotz der I x.i rs'i 4 rr...r.i c r;:i. iuicuick 35"" rl jc)cuiuujiiu sux Avotbeken' ae?ablt werden, eräibt der jüngst erfolgte Verkauf der' Lowen Äpotyeke zn ilsleben. Vor. etwa zq Jahren wurde solche für ungefähr 48.000 Thaler verkauft, vor 10 Iah? ren wechselte der Inhaber und erhiclj 110.000Thaler und jetzt ist diese Apytheke für 170.000 Thaler in andere Hände übergegangen. Dabei hat die Einwohnerzahl der Stadt Eiöleben in den letzten 10 Jahren nicht zugenommen und in dem eine Stunde entfernten Dorfe Helbra mit -7000 Einwohnern ist inzwischen auch eine Apotheke errichtet worden. Der Phonograph hat kürz lich.' eine sehr merkwürdige Rolle in einem Prozeß gespielt, der in London verhandelt wurde. Die Bewohner fines Hauses beklagten sich über den großen Larm, der sie belästige und der von einer, Zn. dem in .Rede '.stehenden öause gelegenen Fabrik ausging. Mr S. P. Thompson NZ'urde qüsersehen, diese Thatsache -zu constatiren.' ' Er rüstete sich zu diesem Zweck mit einem Phonographen aus, den er in verschiedenen Stockwerken des Hauses - eine Zeitlang funktioniren ließ und der, indem er vor dem Tribunal, die Geräusche, Welche er, getreulich' verzeichnet hatte, wiedehölte. dem Richter ermög, lichte, die Aussagen des' Unparteiischsten Zeugenzu vernehmen, des wohl je.
Ohne seines
JAK!
gegen:::-
RheumatiSmtts. Buckner, Texas. Jahre litt ich an rheumatischen Schmerzen, und war häufig bettlägerig; durch die Anwen dung von St. Jakoiö Oel wurde ich dauernd geheilt. Amanda Morkon.
Zas Mut ist das Leben des Korpers." ArewM Dr. August König's Hamburger Tropfens DaS beste Mittel dagegen.
trn VeriHlsjaal gestanden haben mochte. JnKalkuttahatein Schüler Pasteurs, Herr Hafskine, mit dem ersten Sanitätsbeamten Dr. Simpson von den 200 Bewohnern einer Gruppe von Hütten, wo dauernd die Cholera herrscht, 116 mit Schutzlymphe geimpft. Bald darauf brach, wie die Times" meldet, die Seuche dort wieder stark aus, 10 Personen erkrankten und 7 starben. Alle zehn waren nicht geimpft, die Geimpften blieben von jedem Krankheitsanfall verschont. Um nun größere Versuche zunächst auf zwei Jahre zu machen, hat Dr. Simpson bei der Stadtverwaltung beantragt, ihm jährlich 10.000 Rupien zu? Verfügung zu stellen, da Kalkutta der geeignetste Ort in der ganzen Welt sei, um derartige Untersuchungen anzustellen. In allen Wasserbecken verseuchter Gegenden wurden von den beiden Gelehrten Kommabacillen gefunden, die in gesunden Bezirken ganz fehlten. Herr Hafskine hat im Laufe von anderthalb Jahren 25,000 Personen geimpft. Da die Untersuchungen für die ganze Menschheit die größte Wichtigkeit haben, wird zweifellos die geringe verlangte Summe den Forschern zur Verfugung gestellt werden. Im laufenden Sommer semester zählen die Universitäten Leip zig 2764 Studirende (396 'Theologen, 907 Juristen, 672 Mediciner, 766 Philosophen; 2530 Deutsche. 234 Ausländer); Halle 1528 (540 Theolo gen, 302 Juristen, 247 Mediciner, 439 Philosophen; 1403 Deutsche, 120 Ausländer); Freiburg 1477 (243 Theologen, 456 Juristen, 558 Medi ciner, darunter 73 Pharmaceuten,220 Philosophen; 1384 Deutsche, 32 Aus länder); Heidelberg 1206 (86 Theolo qen, 485 Juristen, 269 Mediciner,152 Philosophen, 214 Mathematiker und Naturwissenschafter; 1034 Deutsche, 172 Ausländer); Königsberg 712 Studirende (109 Theologen, 193 Ju risten, 236 Mediciner, 169 Philoso phen; 680 Deutsche, 32 Ausländer); Greifswald 824 (243 Theologen, 101 Juristen, 412 Mediciner, 63 Philoso vben; 807 Deutsche, 17 Ausländer); Kiel 610 (70 Theologen, 94 Juristen. 331 Mediciner, 115 Philosophen; 597 Deutsche, 13 Ausländer); Rostock 43 (47 Theologen, 97 Juristen, 120 Me diciner, 172 Philosophen; 427 Deut sche. 9 Ausländer). Zürich zählt 670 Studirende, darunter 128 weibliche, (33 Theologen, 80 Juristen, 4 w?ibliche. 315 Mediciner, 80 weibliche, 242 Philosophen, 44 'weibliche; 371 Schweizer, 299 Ausländer, unier den letzteren 117 Deutsche, 33 weibliche.92 Russen, 54 weibliche, 27 Amerikaner, 13 weibliche, 21 Oesterreicher und Un garn, 7 weibliche, 10 Niederländer, 1 weibliche). Ein Verbrecher setzt seit Kurzem die Stadt Halle und Umgegen.d m Schrecken. Nachdem im März kurz hintereinander zwei Frauen in grauenhafter Weise ermordet und die Korper der Unglücklichen rn bestialischer Weise verstümmelt worden waren, ist soeben ein weiterer glelchartl ger Mord verübt, ein vierter und fünfter versucht worden. Es handelt 'sich pm Lustmorde der gräulichsten Art, und da in allen Fällen dasselbe Verfahren angewandt wurde, ist anzunehmen, daß auch nur eine Person de? Thäter ist. Neulich Sonntags Nachmittag drang der Verbrecher in die Wohnung des Kastellans Dönau iq der Volksschule an der Liebenauerstraße ein, schlug die ihm an der Thür entgegentretende Ehefrau Dönau mit Beilhieben nieder und verwundete auf dieselbe Art die 7jährige Tochter, die krank im Bette gelegen hatte und angesichts der Unthat des Eindringlings aufgesprungen war und hilferufend nach dem Hofe laufen wollte. Zwei andere Kinder waren durch ein Fenster gesprungen und riesen laut um Hilfe. In. Folge der Hilferufe der Ueberfallenen wurde er an der Vollendung deS Verbrechens verhindert unh ergriff die. v i cf n c . . ' v ,5lucyl. r tu oaizei von zayireiHeiz Leuten gesehen und verfolgt worden, dock gelang es ihm, das freie Feld zu jr. " " , erreichen. Bedenken Qie, ba die WiSconson Central Babn un bedingt daS Zutrauen des Publikums besiht, da sie bei Weitem die populärste si m m Alme zwischen Chicago, Mllwauree, St. Paul. Minneavolis und dem Nordwesten ist und fernerbin alö die V Ms - Puuman Alme zwischen Chicago, Milwaukee. Ashland. Dulutb und den Pläjen am Superior See engesehen wiro. Bedenken Sie ferner dak die Mieonsin Central die bedeutendsten Punkte in Wisconsin berührt, mehr GeschäftsPlätze erreicht als irgend eine andere Linie im Nordwesten, daß der Speisewagen feiner ausgestattet ist alö irgend einer der anderen Linien. - 55ür weitere Auskunft als. Raten. Routen, wenden Sie sich an den nachsten Ticket Agenten oder an ...JaS. C. Pond, Gen. Pass. Agent,- . Milwaukee WiS. Meerföäumdfeifen, lange deutscbe Pfeifen. Ciaarrensviden :c.. bei Mm.
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