Indiana Tribüne, Volume 17, Number 280, Indianapolis, Marion County, 28 June 1894 — Page 2

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Jndwna Tribune. Erscheint Taglich und SonntagS.

Die tSgliche .Tribüne" kostet durch den Träge, 13 Cent per Woche, die SonntagTrtSüne 6 Zcxtti per Woche. Beide zusammen 15 Cent ode, 55 Cent perMonat. Per Post zugeschickt in Vor usbezahlung ffper Jahr. Ossi : Ns. 18 Süd Alabama 5tr Indianapolis Znd. 28 Juni 14. Ladt Carnot'ö Ermordung. Der That eines italienischen Fanaiikers ist der Präsident der sranzösischen Republik zum Opfer gefallen. Die Nachrichten über die Persönlichkeit Kes Mörders fließen zu spärlich, um ein Urtheil über die That zu fällen. Aber es ist nicht unwahrscheinlich, daß der Thäter ein Anarchist ist. Schwer lich dürfte es eine Partei in Franksß reich geben, welche die gewaltsame VeV seitiauna des Präsidenten qewünscht seitiauna des Präsidenten gewünscht

hatte. Seinem Charakter nach war r v.. cmw s:t:r

uuci sei jjiuiu itiu fumiu. Annahme eines persönlichen Racheakts ist von vornherein durch die Umstände ausgeschlossen. Sadi Carnot hatte keine persönlichen Feinde. Und unter den Franzosen auch keine politischen. Er verkörperte nach dem einstimmigen Zeugniß seiner Landsleute der verschedensten Partelen das Ideal eines Präsidenten nach dem Geiste der französlschen Verfassung. Ja, er führte die unparteiische Rolle eines Präsidenten mit solcher Strenge durch, daß ihm deshalb seine besten Freunde ein "'lvenig grollten. Konnte er doch, der überzeugte Republikaner, es nicht über sich gewinnen, den Uebergrisfen eines Boulanger energisch gegenüberzutreten, eben weil er in seiner gewissen haften Auffassung der Constitu'tion keine Handhabe fand, der UmstürzlerPartei beizukommen. Sadi Carnot war der Mann der korrekten und untadelhaft.'n Haltung in jeder Beziehung. Er war ein moderner, oder vielmehr ein Pariser Ari' stides. Schon seine Abstammung gab die Bürgschaft des strengsten RepubliZanismus der Gesinnung. Sein Großvater war berühmt und gefeiert als Organisator der nationalen Vertheidigung zur Zeit der ersten Republik gegen die fremde Invasion; er war ohne Zweifel eine militärische Autorität ersten Ranges. Sein Sohn, der Vater des ermordeten Präsidenten, zeichnete sich als Publizist durch seine furchtlose republikanische Gesinnung aus. die ihn wiederholt in Conflitt

mit der Regierung des zweiten Kaiserrrichs brachte. Marie Francois Sadi Carnot war im August 1837 zu Limoges geboren. Seine Ausbildung erhielt er nach dem Willen seines Vaters als Schreiner und später als Ingenieur. Gambetta erkannte sein Verwaltungstalent und betraute ihn während des Kriegsjahres mit dem Amte eines Präfekten der unteren Seine unweit von der Hauptstadt, sowie mit der Organisation der nationalen Vertheidigung. Nachdem er sich dieser schwierigen Aufgaben .. glänzend entledigt, wurde er in die t ff?rtltrnThrfAmmTittiT nynnftl rT.-&

j jw i ivimtvi 4 uiiiittiuti ytivuiyi, tvitujb das Werk der Wiederaufrichhmg Frankreichs unternahm. In der späteren Deputirtenversammlung gehörte er der republikanischen Linken an. Bald darauf begann seine Beamtencarriere. Im Jahre 1873 wurde er Unierstaatssekretär im Ministerium der öffentlichen Arbeiten, und nach Freycinet's Sturz Minister bis zum November 1832. Seinen größten Triumph feierte er aber als. Finanzminister, welchen Posten er im Jahre 1885, antrat. Er hatte hier den Muth, die schlechte finanzielle Lage des Landes aufzudecken und auf Sparsamkeit namentlich in der Verwaltung zu dringen. Aber diese muthige Politik legte den Grund zu seiner Popularität. Als Grevy, ein Opfer des schamlosen Aemterschachers seines unwürdigen Schwiegersohnes Daniel Wilson, die Präsidentschaft niederlegen mußte, wurde Carnot am 3. Dezember 1837 beim Zusammentritt beider Kammern in Versailles mit 616 von 8-19 Stimmen zum Präsidenten der Republik gewählt. Vor den anderen, Candidaten, die außer iym in Frage kommen konnten Freycinet und Ferry hatte er den Vorzug voraus, daß er in der öff-nt-lichen Meinung als unbedingt rechtlich galt und nicht nach eigener Macht strebte. Was feine persönliche Erscheinung anbetraf, so verstand er es ausgezeichnet, zu repräsentiren und die Masse des Volkes bei den zahlreichen Gelegenheiten, wo er öffentlich zu erscheinen hatte, für sich zu gewinnen. Er war kein glänzender, aber ein warmer Redner. Was er sagte, trug den Stempel der Ueberzeugung, und in seinem Munde wurden banale Phrasen bedeutungsvoll. Er besaß, was man von George Stephenson zu sagen pflegte, das Genie des Vertrauens". Jn' höheren Zirkeln wußte er durch i ' seine tadellos correkte Haltung und - vornehmen Ton zu imponiren und der Würd. die er vorstellte, auch äußer-IM- - ::i größten Respekt zu vcrschaf-

U.:. Wie bekannt, bringen es die Umstände mit sich, daß der Präsident der französischen Republik eine durchaus vrschiedene Stellung einnimmt, als hierzulande. Nach außen hin allerdlngs decken sich Pflichten und Rechte der Präsidenten beider Länder vollkommen. Nicht so im Innern. Es gibt in Frankreich keine großen maßgebenden Parteien, welche innerhalb des Rahmens der Verfassung friedlich um die Oberherrschaft kämpfen. Bei uns denken weder Republikaner noch Demokraten im Traum daran, die Verfassung umzustoßen. Die Hauptstreitfragen ihrer Politik drehen sich lediglich um die Auslegung eben dieser Verfassung, deren Bestand an sich aber nicht im Entferntesten in Frage gezotnirh. Die Äevublikaner wollen

Centraliffrung, Stärkung der Bundesgewalt in administrativer und judicieller Beziehung auf Kosten der Autonomie der Einzelstaaten; die Demokraten wollen das gerade Gegentheil. Beide Parteien aber stehen . auf dem gemeinsamen Boden der Vundesver-

fassung. Nicht so in Frankreich. Nur die Liberalen und die Mittelparteien stehen auf dem Boden der Verfassung von 1872. Alle Gegenparteien, vor Allem die Monarchisten aller Färbungen.bekämpsen dieselbe auf'ö Heftigste, und gleichermaßen sind die Socialisten und die Radikalen überhaupt bemüht, die Verfassung, welche ihnen lange nicht radikal genug ist. abzuschaffen. Der Präsident der französischen Republik muß deshalb bemüht sein, die Verfassung aufrecht zu erhalten; er ist der oberste Wächter derselben und muß sich auf diejenigen Parteien stützen, welche das staatserhaltende Ziel im Auge haben. Er muß unparteiisch sein und über den Parteien stehen. llnb ein solcher Charakter war Carnot im hohen Grade. Es ist sehr fraglich, ob die Franzosen in der Lage sein werden. einen Mann wiederzufinden, der den Gedanken der Verfassung in so idealer Weise vertreten kann, als es der Mann that, der soeben in Lyon dem Dolche eines italienischen Mordbuben zum Opfer fiel. Casimir Perier wurde wie bekannt gestern zum Nachfolger Carnots ernannt. Zweierlei tut. Ein Prozeß mit romantischem An strich, und nach der Meinung von Rechtsgelehrten einer der bemerkenwerthesten, welche je vor einen südlichen Gerichtshof gebracht worden sind, wurde jüngst im Kreisgericht zu Chattanooga, Tenn., vorläufig abgeur theilt. Die Grundlage dieses Prozesses ist freilich das alte Lied von Liebe. Rassenvorurtheil und Erbschaftsgier, und einstweilen hat die Liebe triumphirt. Vor dem Bürgerkrieg lebten die vornehmsten und reichsten Familien von Mississippi in und um Holly Springs. Es waren wahre Fürsten, die ihre Sklaven nach Hunderten und ihre Acres nach Tausenden zählten. Zu den hervorragendsten dieser Familien gehörten die Coxes, Söhne eines bedeutenden Anwaltes, welcher von Georgia nach Mississippi gezogen war. Vier dieser Söhne waren echte südliche Aristokraten, die ihren Reichthum und Glanz gerne sehen ließen und viele Gastereien gaben. Der fünfte aber. Matthew Coxe, liebte mehr die beschauliche Zurückgezogenheit und das Bllcherstudium. Zur Zeit des Bürgerkrieges verliebte er sich in eine seiner Sklavinnen Namens Rosa, eine Octorone (Achtelsnegerin) von ungewöhnlicher Schönheit. Er besaß damals auf seinen Plantagen, welche im Ganzen über 6000 Acres umfaßten, 500 Negersklaven, aber auf dieses eine Wesen vereinigte sich seine ganze Liebe und seine Hoffnung auf künftige glückliche Tage. Wie man erzählt, rannte Rosa, von Freiheitsdrang ergriffen, davon und gelangte bis an die Linien der Bundesarmee; aber Coze eilte ihr nach, erklärte ihr seine ewige Liebe und flehte sie an, ihn zu heirathen. Das Mädchen stellte ihm erst vor, wie tief ihn eine solche Verbindung in den Augen seiner Familienangehörigen und seines ganzen Standes herabsetzen müßte, erhörte jedoch endlich sein Liebesflehen. Welche hochromantische Situation eines Plantagenbesitzers, der vor einer seiner entflohenen Sklavinnen auf den Knieen liegt! Wie sich diese Geschichte auch verhalten haben möge. Thatsache ist. daß die Beiden nach dem Bürgerkrieg in Granada, Miss., getraut wurden. 'Damals gab es in diesem Staat kein Gesetz, das eine solche Heirath für ungiltig erklärte. Durch den Ausgang des Bürgerkrieges verlor Coxe natürlich seine Sklaven, aber er war immer noch ein reicher Mann, und er lebte mit seiner Rosa offenbar sehr glücklich, wie auch aus einer Reihe zärtlicher Briefe hervorgeht, welche im Laufe des besagten Processes vorgelegt wurden. 1870 zog das Paar nach Chattanooga und Coxe kaufte seiner Gattin außerdem eines der schönsten Häuser in Memphis. Jahrelang lebten sie sehr zurückgezogen, sich selbst genügend und dem Vorurtheil aus dem Wege gehend. Kein Weißer, keine Weiße besuchte Coxe oder Diejenige, die er seine liebe, getreue Gattin nannte. Und obgleich Rosa eine Octorone war, hatte keine andere Farbige Zutritt in ihrem Heim. 1379, als das gelbe Fieber in Memphis wüthete, gab Rosa ihre dortige Residenz ganz auf und war nun ausschließlich bei ihrem Gemahl auf dessen Plantage. 1885 fing Coxe an zu kränkeln und 1886 ging er zu Richter Clapp in Memphis und machte sein Testament, worin er Rosa ausdrücklich als sein rechtmäßiges Weib anerkannte, ohne die von Clapp vorgebrachten Bedenken wegen der Öffentlichkeit zu würdigen. Das Testament wurde in aller Form bestätigt, und Rosa erhielt darnach die Plantage auf President Island und das Wohnhaus in Chattanooga. Das übrige Eigenthum vermachte Coxe seiner Nichte, Frau Lida C. Bremer. Bald hernach starb er. Anfangs wurde das Testament nicht angefochten. Bald aber, nachdem Rosa ihr Erbe angetreten hatte, wurde sie vom Gatten der Frau Bremer unter trügerischen Vorspiegelungen veranlaßt, auf sein Kind zunächst ihr Eigenthum für ihren Todesfall zu übertragen, dann aber auch ihr Nutznießungsrecht diesen, Kinde zuzuwenden. Als sich aber Rosa schließlich wieder verheiratete, und zwar mit einem farbigen Polizisten, setzten Beide im Gericht glücklich die Umstoßung dieser Verfügungen durch. Nun erst wagte es Frau Brewer.im Jahre 1L91, das ursprüngliche Testament anzufechten, obgleich sie unter demselben eine tzrbscbaft angenommen

hatte. Wie gewohnlich, wurde Wahnsinn" und ungebührlicher Einflußgeltend gemacht, und überdies wurde die Giltigkeit der Ehe Coxes bestritten. In dem Proceß, welcher natürlich, nach allen erwähnten Umständen, un-

gewöhnliches Interesse erregte, waren beide Parteien durch Anwälte ersten Rges vertreten, mehrere ehemalige Befehlshaber in der ConföderirtenArmee gehörten zu den Geschworenen, und auch unter den Zeugen war eme ganze Reihe Prominenzen. Die Geschworenen erklärten, nachdem sie nur eine Stunde in Berathung gewesen waren, das Coxe'fche Testament für vollkommen gütig, und der mä hon Wnfrnn Nils einen tUlU,lVi WWW w neuen Vrocek ab. Wird icfet das Staatsobergericht dieser gerechtenEntscheidung beitreten? In der Höhle der Winde. Wenn die alten Griechen eine Ahnung von der Existenz der Höhle der Winde in den Black Hills von Süd Dakota gehabt hätten, dann würden sie den Wohnsitz des grimmen Boreas wohl dorthin und nicht nach dem Rhipäischen Gebirge" verlegt haben. Diese gewaltige Höhle, welche erst verhältnißmäßig kurze Zeit bekannt ist und eine Rivalin der berühmtenMam-muth-Höhle im Staate Kentucky ge nannt werden kann, liegt in einer wildromantischen Gegend des Westens, 12 Meilen von der nächsten Eisenbahnstation, Hot Springs, S.-D., an der Burlington-Bahn; vierspännige Postkutschen vermitteln einen regelmäßigen Verkehr zwischen der Sta tion und der Höhle und befördern Reisende in zwei Stunden dorthin. Auf dieser Fahrt breiten sich höchst pittoreske Scencrien vor dem Touristen aus. Vorüber geht es am Fuß des Battle Mountain, wo Sioux- und Crow-Jndianer einander die Hälse abschnitten, und Busfalo Gap, durch welches man in weiter Entfernung den weißen Sand der Bad Lands schimmern sieht. Harney's Peak, der sein Haupt 8000 Fuß hoch emporhebt, hält man kaum mehr, als 10 Meilen entfernt,' und doch sind e in der Lust linie 45, auf dem vielfach gekrümmten Wege aber mindestens 100 Meilen dorthin. Wenige Pfade der Cowboys durchschneiden den Weg. allein außer diesen sieht man nur selten die Spur von Menschen. In der Nähe deS Eingangs der Höhle ist ein Hotel nebst Stallung errichtet und der Eingang selbst mit einem Ueberbau aus unbehauenen Baumstämmen versehen; eine Fallthüre scbließt den Zugang ab. Wird diese Thüre geöffnet, so dringt bei schönem Wetter ein gewaltiger, eiskalter Luftstrom unter starkem Geräusch aus dem Innern der Erde.der schwächlichen Leuten einen so starken Choc gibt, daß diese nicht selten den geplanten Besuch der Höhle aufgeben; ist schlechtes Wetter im Anzüge, so bewegt sich der Luststrom in umgekehrter Richtung, nach den unterirdischen Regionen. Von der Erdoberfläche führt eine steile Treppe durch das Gestein nach unten bis zu einer Tiefe von 155 Fuß, von wo aus die erste Passage sich abzweigt. Trotzdem der Gang durch zahlreicheSprengungen erweitert worden ist, muß man sich doch an verschiedenen Stellen bücken, um nicht mit dem Kopf anzustoßen. An der ersten Passage sind zahlreiche feinere Kammern belegen, die erste von größeren Dimensionen befindet sich ungefähr eine halbe Meile vom Eingange und wird Post-Ofsice" genannt, weil sich dort merkwürdige Formationen vorfinden, die mit Briefkästen eine gewisse Ähnlichkeit haben. Besucher der Höhle werden von den Führern ersucht, ihre Visitenkarten in diesen Kästen zu lassen, und man findet dort denn auch Tausende solcher Karten von Touristen aus aller Herren Länder. Aus der Post-Office" geht es in das Brautgemach", dessen Decke und Wände im reinsten Weiß glänzen. Nahe bei befindet sich Lincoln's Ka min", über dem ein natürlicher Schornstein im Gestein einen starken Luftzug herunterführt; wo dieser Schornstein mündet, ist unbekannt. Dringt man etwas weiter vor, so ändert sich das Aussehen der Höhle vollständig. DaS Weiß des Brautgemachs" schwindet und die Felswände schimmern im schönsten Carminroth ; der nächste große Raum wird deshalb auch Rothe Halle" genannt. Nahebei befindet sich Samson's Palast", dessen Decke von mächtigen Pfeilern getragen wird; letziere zeigen eine solche Regelmäßigkeit der Formen, daß man sie für Werke von Menschenhand halten könnte. Ein anderer Raum in diesem Theile der Höhle sieht aus, als wäre er mit Korallen incrustirt. Je weiter der Tourist sich in die Höhle wagt, desto großartigere Ueberraschungen werden ihm zu Theil. Eine Biegung des dunkeln Psades bringt ihn an eine Stelle, auf welcher man 200 Fuß weit sehen kann. Die unregelmäßigen Felsgebilde sind mit einem Ueberzuge bedeckt, welcher aussieht wie gefrorener Schnee im Sonnenlicht. Unweit dieses 'Platzes befindet sich die L0 Fuß breite. 300 Fuß lange und 60 Fuß hohe CapitalHalle", mit einem Amphitheater, das mindestens für 5000 Personen Raum hat. Nach einer kurzen Wanderung durch mehrere pittoreske Kammern gelangt man am Ende der sogenannten kurzen Route in den Garten von Eden". Um die überraschendenSchönhelten dieser Kammer auch nur annä hernd kennen zu lernen, muß man sich dort mehrere Stunden lang aufhalten. Die Wände sehen aus, als wären sie mit Schneeflocken von allen nur denkbaren Gestalten bedeckt; allein diese vermeintlichen Schneeflocken sind festes Gestein und unter dem zartenSchmück glänzt der Quarz der Wände wie polirtes Edelgestcin. An mächtiger. Stalaktiten wie Stalagmiten ist nirgendwo Mangel. Benutzt man die sogenannte weite Route, so gelangt man in einen 1000 Fuß langen und M Fuh hohen

rcaum, Mlrground benannk, ferne: in den Concertsaal", das Tabernakel". das Perlenthor" u. s. w. Dieses letztere, das sich beinahe fünf Meilen von dem Eingange befindet, hat seinen Namen von Unmassen schnee-

weißer Perlen, welche an Größe zwischen einer Erbse und einer Flintenkugel variiren unjo das Gestein bedecken. Trotzdem die Höhle bereits auf eine Entfernung von mehreren Meilen erforscht ist, gibt es noch eine große Anzahl von Gängen, die noch keines Menschen Fuß betreten hat. Nirgendwo ist man auf animalisches oder vegetabilisches Leben gestoßen, und nur an einer Stelle, unweit einem der 38. C. T. U. dedicirten Raume, befindet sich ein Basin mit Wasser. Aber auch dieses ist ohne lebende Wesen, ungleich den Flüssen und Seen der Mammuthhöhle, in denen augenlose Fische und Krebse leben. Die Erforschung der Höhle der Winde wird nicht mit sonderlichem Eifer betrieben, da die Eigenthumsrechte noch nicht klargestellt sind. Die jetzigen Inhaber haben nur das sogenannte Squatterrecht auf das Terrain. Sobald sie einen unanfechtbaren Besitztitel erlangt haben, wollen sie die Hauptpassagen elektrisch beleuchten und sonstige Einrichtungen zur Erleichterung des Besuchs treffen. Dom Anlande. James B. Seward, ein angesehener Politiker und Geschäftsmann in Raymomnd im County Montgomery im südlichen Theile von MittelIllinois, und dessen Frau fanden bei einer Ausfahrd gleichzeitig den Tod. indem sie bei dem Durchgehen ihres Pferdes aus dem Wagen 'geschleudert wurden und den Hals brachen. Der Sekreiär des deutsch amerikanischen Priestervereins I. N. Enzlberger macht in Betreff der AbHaltung des diesjährigen deutsch-ame-rikanischen Katholikentages Folgendes bekannt: Im EinVerständniß mit der örtlichen Festbehörde sind die Tage vom 25. bis 27. September zur AbHaltung des diesjährigen deutsch-ame-rikanischen Katholikentages zu Louis ville in Kentucky bestimmt worden. Im Austrage des Vorstandes des d. a. Priester-Vereins. I. N. Enzlberger, Sekretär. Kearsarge" - Reliquien, nämlich Compaß und Schiffsflagge des kürzlich auf dem Rencador Riff in Nicaragua gestrandeten Bundeskreudeskreuzers Kearsarge", welche von der amerikanischen Brigg Friederika Schepp" von San Andreas mit nach New Aork gebracht wurden, wurden an der Effektenbörse ausgestellt. Leopold Schepp, ein Mitglied der Börse, welcher die Reliquien aufkaufen ließ, hat den Marineminister benachrichtigt, daß er dieselben irgend einem von ihm ernannten Vertreter derBundesregierung übergeben werde. Frau Howard P. Koogle in Pana im südlichen Theile von Mit-tel-Jllinois ist in der Nacht vom Sonntag zum Montage spurlos aus ihrer Wohnung verschwunden. .Sie hatte sich wie gewöhnlich Abends gegen Neun mit ihrem Manne zu Bett gelegt; als dieser aber gegen Vier erwachte, fand er Frau Koogle's Nachtlager leer. Trotz aller kachforschungen vermochte der Mann nicht, eine Spur von ihr zu entdecken. Es wird vermuthet, daß sie in einem Anfalle von Geistesstörung hinweggewandert ist. vielleicht um sich das Leben zu nehmen. Die Durchsuchung des Brunnens und des der Wohnung benachbarten Teiches blieb erfolglos. Ein bestimmter , Beweggrund für ihre Handlungsweise ist nicht zu ermitteln gewesen. Die Frau ist eine Tochter des Richters C. H. Hill in Rosamond und zählte zu oen geachtetsten Frauen in Pana. JmLongJslandCollegeHospital liegt gegenwärtig der 29 Jahre alte MathewOlsen im kritischen Zustande darnieder. Der Patient ist ein Taucher von Prosession und während der letzten 20 Jahre arbeitete er oft viele Fuß tief unter dem Wasser, ohne je von einem Unfall befallen worden zu sein. Vor einigen Tagen jedoch ist es ihm ziemlich schlimm ergangan; es ist sogar ein wahres Wunder, daß er heute noch unter den Lebenden weilt. Er war in der Nähe der Qua-rantäne-Station, etwa 75 Fuß unter dem Wasser, damit beschäftigt, ein Wrack zu heben, Plötzlich riß der Schlauch, mittelst dessen ihm die friscke Luft zugepumpt jpurde; der Taucher fühlte sich, als wäre ein ganzer Berg auf ihn gefallen, und ex wäre sicherlich erstickt, wenn er nicht Geistesgegenwart genug gehabt hätte, das Nothsignal zu geben. Er wurde sofort herausgezogen, doch war er ohnmächtig, als er an's Tageslicht kam, während ihm Blut aus Mund. Nase und Ohren floß. Am Freitag Abend wurde die achtzehnjährige Lehrerin Nannie Throckmorton in per Nähe von Mexico im missourischen County Audrain auf dem Heimwege aus der Schule, auf welchem sie durch ein einsam gelegenes Gebüsch zu schreiten hatte, von einem weißen Strolche, an die Landstraße geschleppt und borj vergewaltigt. Der Kerl hatte sein Gesicht und den oberen Körpertheil mit einem Sack verhüllt; er sprang aus dem dichten Gestrüpp und packte das wehrlose Mädchen. Sie schrie und bat um Gnade; der Unhold aber drohte, sie zu ermorden, falls sie zu schreien fortfahre. Nachdem er seinen teuflischen Zweck erreicht hatte, verschwand er im Waldesdunkel. Die darüber auf das Höchste aufgebrachten Bürger des Ortes suchen sehr ernstlich ach dem Kerl, um ihn am ersten besten BavM aufzuknüpfen. Ein Deutscher, der angab. Engler zu hubt, 'stellte sich in New York im städtischen SanitLtsamte ein und bat um die Erlaubniß, das Grab im Calvarien-Friedhofe, in dem seit 12 Jabren die Leicbe seines

Kindes ViätrCöTt öffnen lassen zu dürfen. Wie er behauptet, starb seine Frau vor ewem Jahre und auf dem Sterbebette soll sie ihm anvertraut haten, daß sein Kind damals gar nicht gestorben und daß anstatt einer Kindesleiche ein Sarg mit Steinen begra-

den worden sei. Das Kind sei noch am Leben und befinde sich in Canada. Er will seitdem fein Kind erfolglos in Canada gesucht haben, und nun nach New ??ork gekommen sein, um sich zu überzeugen, ob die Angaben seiner Frau auf Wahrheit beruhen. Der Sanitätsbeamte sagte dem Manne.daß er sich an die Behörden von Long Jsland wenden müßte. Auf weitere Anfragen betreffs feiner selbst und seiner Angaben verweigerte Engler jede Antwort, bis er die gewünschte Erlaubniß erhalten würde. Amor, der kleine Schelm, hat wieder einmal einen seiner tollsten Streiche ausgeführt; er bearbeitete das Herz der 62 Jahre alten, früher in Broollyn wohnenden Wittwe, Moretta Cheshire aus Greenlawn, L. I., so lange mit seinen Leibespseilen, bis die alte Dame das Bedürfniß empfand, wieder geliebt zu werden und lieben zu dürfen. Frau Cheshire ist die Besitzerin eines großen Landgutes, welches sie seit dem Tode ihres Gatten mit Meisterhand verwaltete. Unter ihren Arbeitern befand sich auch ein junger schmucker Canadier, Namens James Costle, der auf die liebensbedürftige Wittwe einen gar besonders guten Eindruck zu machen schien. Wenn er nicht beim Pfluge stand, so mußte er seiner betagten Gebieterin die Zeitungen oder sonstige schöne Geschichten vorlesen; er verbrachte bald die meiste Zeit im Empfangszimmer der Frau Cheshire, und unter den übrigen Angestellten erzählte man sich so sonderbare Geschichten über das Paar. Kürzlich nun zog Frau Cheshire ihr bestes seidenes Kleid an und nahm den jungen Costle mit nach New Vork. wo sich die alte Dame und der bartlose junge Mann in die Ehefesseln schmieden ließen. Ihr Empfang, als sie als Herr und Frau Costle wieder nach der Farm zurückkerhten. war allerdings kein sehr herzlicher, und es verging längere Zeit.ehe die unwillkommenen Hochzeitsgäste ihre klägliche Katzenmusik einstellten. Durch einen Schuß in den Kopf hat sich dieser Tage der junge Farmer Leonard Appfel, welcher drei Meilen nördlich von Marine, Jll., lebte, selbst entleibt. Der junge Mann war seit dem vor einer Woche erfolgten Tode seiner Mutter schwermüthig gewesen. Sein Vater, der Barbier Wm. Appfel aus Marine, machte einen erfolglosen Versuch, sich mittels eines Rasirmessers die Kehle abzuschneiden. tt Vom Ausland,. D i e mehrfachen Wunderlichkeiten an der Außenseite deö neun Gerichtsgebäudes in Bremen' haben.wie die Weser-Zeitung" berichtet, jüngst ihren Höhepunkt erreicht, nämlich in der etwa lebensgroßen Darstellung eines entspringenden Verbrechers. Diese in Stein gemeißelte Scene befindet sich der Dechanatstraße gegenüber. Das Feld unter einem Bogen stellt die stark vergitterte Zelle eines Gefängnisses dar. Der Sträfling hat das Gitter durchgesägt und ist bereits mit seinem Oberkörper welch letzterer nicht in Flachrelief angedeutet.sondern in ganzer Figur ausgearbeitet ist im Freien. Das Ganze trägt mit großen Buchstaben die Unterschrist: Es lebe die Freiheit! Herzog Friedrich Adolf von Mecklenburg-Schwerin, der vom Orient aus einen Ritt nach Schwerin unternommen hat, ist bereits von Jaffa nach Jerusalem, von dort an's Todte Meer und m das Jordanthal, dann auf dem linken Jordan-Ufer bis nach Damaskus geritten. Nach mehrtägigem Aufenthalt daselbst wurde der Ritt auf inzwischen angekauften Pferden fortgesetzt, und zwar in der Richtung Aleppo, Kaisaria, Angora, Skutari. Konstantinopßl. Nach einigem Aufenthalt daselhst geht der Ritt weiter über Adrianopel, Philippopel, Sofia, Kragujewatz, Belgrad, Pest. Wien. Berlin, Schwerin. Im August gedenkt der Herzog in Schwerin einzutreffen. EininteresfanterVersuch, der einen fehr überraschenden Ausgang nahm, fand in Folge Anordnung des Marinekommandos auf dem Minenübungsterrain in der Kieler Föhrde statt. Es galt, die Wirkung von Sprengungen aus lebende Wesen festzustellen. Zu diesem Zwecke war über einer scharfgeladenen Mine ein Fahrzeug verankert, auf welchem zwei Schafe eingeschifft waren. Die Mine wurde vom Lande aus auf elektrischem' Wege zur Explosion gebracht,und nach einer heftigen Detonation verschwand das Fahrzeug unter Wasser. Eine Pinasse begab sich sofort an die Stätte der Explosion und fischte die Schafe auf, welche noch am Leben waren und sich durch das auf sie verübte Attentat so wenig beunruhigt fühlten, daß sie das ihnen gereichte Futter ohne Zö gern zu sich nahmen. Es steht nunmehr fest, daß in den Schusen der südrussischen deutschen Colonien die russische Unterrichtssprache durchweg eingesührt wird. Nur der Religionsunterricht soll deutsch ertheilt werden. Als Grund wird angeführt, daß die Hälfte der Bauern gar nichs russisch kann, 30 Procent nur die küssische Umgangsspräche beherrschen, ohne russisch lesen und schreiben zu können. Eine Roth wendigkeit, die russische Sprache zu beherrschen, liegt für die Leute nicht vor, und es ist sehr zu bezweifeln, ob auch nur 30 Procent der eigentlich russischen Bevölkerung lesen und schreiben können. Die Fürsorge der Behörden ist also nur Russisicirungseifer. Fra nc is ka Fortin heirathete.im Jahre 1883 den Pächter Ferdinand Matuos auf der Peranikhübe' in einem Seitenthale der Mieß. Besitzer der Hübe' wär Josef Scheriau. Im Jahre. 188?Iarb MtuoI HM? ,

Viele ahnliche Falle. B(mrmdi)Clt 3t Jahre litt ich an einem Magknlkiden. ich qebraucbte " mehrere Aerzte, aber ohne Erfolg, wurde jedoch durch den Gebrauch von Dr. August König's Hamburger Tropfen wieder vollständig berge-siellt.-Bertha Woolfe. Stockten, Tal.

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Vlutkrankbcitcn Meine jüngste Tochter Elfe litt an Hsutausschlag. die , - clre Folge von Blutunreinigkeiten waren, ich probirte Verschiedenes ebne Erfolg. Als das erfolgreichste Heilmittel erwies sich Dr. August König's Hamburger Tropfen. G. F. Engelhardt, Jcffersonville, Ind. Ilttderdaulicklkcit tt längerer Zeit litt ich an Unverdaulichkelt, keines n , 7 , er angewandten Mittel wollte mir belfen. bis ich Dr. August König s Hamburger Tropfen nahm. Diese Tropfen stellten mich in kurze, Zelt wieder her. Christian Leyhe, 2016 OrleanS-Straße, Baltimore, Md. LcöcrleldeN. l?ängere Zeit litt ich an einem Lcberleiden und ebrauchte vke. . . P . les ohne Erfolg, bis mir schließlich Dr. August Köniq'S Hamdurger Tropfen vollständige Heilung drachttn. Frau Caroltne Weife, 127 Lste Straße. Clereland. Ohio.

ucy und Franctskä, welche jchon vel Lebzeiten ihres Gatten mit Scheriau ein Verhältniß hatte, heirathete Letzteren. Im folgenden Jahre verkaufte Scheriau seine Hübe und zog mit seinem Weibe nach Köttelach; dort wurde die Franciska heuer zum zweiten Mal Wittwe. Als man die Leiche auf den Friedhof tragen wollte, erschien eine Gerichtskommisston und die Sektion der Leiche ergab eine Arsenikvergif tung. Nun grub man auch den v.r 4 1-2 Jahren verstorbenen Matuos aus, wobei die beim Grabe anwesende Franciska angab, ihr zweiter Mann sei es gewesen, der Matuos vergiftet habe. Die Frau steht nun wegen doppelten Gattenmordes in Untersuchung. Den Glücklichsten sollte man Lord Rosebery nennen. Die dreifache Prophezeiung, welche ihm der Sage nach als Knabe in Eton zuTheil wurde, ist jetzt voll und ganz in Erfüllunq gegangen. Er hat die reichste Erbin der Insel, Hannah von Rothschild, zum Traualtar geführt, er ist eher Premierminister geworden, als er es je zu hoffen wagen konnte, und nun hat auch sein Pferd Ladas im DerbyRennen gesiegt. Die Begeisterung kannte keine Grenzen, als Lord Rosebery sein siegreiches Roß selbst auf den Sattelplatz führte. Die Sicherheitsbeamtm hatten ihn gegen die Zudringlichkeiten seiner Freunde zu schützen. Gegönnt hat wohl jeder dem Premierminister seine Freude und erwartet hatten seinen Sieg auch die allermeisten. Selten ist der Gewinner des Derbys so gefeiert worden. Lord Rosebery hatte nicht nur das beste Rennpferd, sondern sich auch den besten Jockey, John Watts, verpflichtet. Der Reiter war des trefflichen Pferdes würdig. Sieben Pferde starteten. Der Sieg des Ladas hat Lord Rosebery außer Ehre und Bolksthümlichkeit 5000 Pfd. St. eingebracht. Jetzt fehlt nur noch der Pindar. In diesem Jahre finden m größerem Umfange Nachforschunaen nach dem im voriaen Tiahu im Finnischen Meerbusen untergegangenen russischen Monitor Russalka" statt, von dem bisher nicht die Spur gesunden worden tst. Die zu diesem Zwecke seitens des russischen MarineMinisteriums ausgesandte Expedition ve tebt aus 12 aroken staatllchenFabrzeuoen, 2 privaten Buasirdamvfern. 2 Hafenbugsirdampfern, 8 Dampfbooten. die Taucher hinablassen, 2 finnischen Dampfern, die mtt Hufe besonders construirter Anker den Meeresgründ untersuchen sollen, sowie einigen kleineren Fahrzeugen. Zwischen ven süzaren werden besondere Untersuchungen mit Hilfe eines Ballon Captif vorgenommen werden, zu welchem Zwecke das Meer mit. elektrischem Lickte beleuchtet wird. 55'o lgen'y'kn sie t5e y g sie n Nachruf widmet die amtliche Vekin ger Zeitung" einigen gefallenen Größen": Bon den Ching tangs (Direktoren mit dem 3. Range und darunter), die nach Beendigung der Prüfung und Berichterstattung über ihre Qualifikationen zur Audienz vorgeführt sind, wird Chu-shen von der Aufsichts-Be-hörde über die Erziehung des KrönPrinzen (Chanshih.su). weis er kö?perllch hinfällig ijnd geistig unbedeu tend ist, Changyu vom kaiserlichen Marstallamt, der sein Amt vernachlassigt, und Enchsng, Stuoienrath im Hanlin yüan, der im Rufe eines ordinären Menschen steht, unter Belassung ihres RangeS verabschiedet. Die übrigen haben ihre resp. Aemter wietr anzutreten. m ni m Bedenken Sie, daß die WiSconson Central Bahn unbedingt daö Zutrauen deö Publikums befitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Milwaukee, St. Paul, Minneapoliö und dem Nordwepen ist und fernerhin als die Pullman Linie zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Platzen ant Superzpr See angesehen wird. Bedenken Sie ferner daß die Wiöconfin Central die bedeutendsten Punkte in Wisconsin berührt, mehr GeschäftsPlätze erreicht alö irgend eine andere Linie im Nordkesten, daß der Speisewagen feiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. Für weitere Auskunft als, Raten, Routen, wenden Sie sich an den nachsten Ticket Agenten oder an SaS. C. Pond, Gen. Pass. Agent, Milwaukee WiS. Meerfchaumvfeifen, sänge deutsche Pfeifen, Cigarrenspitzen ?e., bei Wm. Mucho, 199 Oft Washington Str. OTJeinen Gönnern und dem Publikum dfl im Allgemeinen zur Nachricht, daß ich mein "Wein Ernporiuni" im altdeutschen Style hergerichtet habe und alles Mögliche aufbieten werde, meinen Kunden den Aufenthalt in meinem Locale so angenehm wie möglich zu machen. Wie bisher, werden nur echte und reine Weine verkauft. Um freundlichen Zuspruch bittet ergebenst, Jul. A. gchuller,

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