Indiana Tribüne, Volume 17, Number 278, Indianapolis, Marion County, 26 June 1894 — Page 2

Jndiana Tribüne.

Erscheint SägUti) und SonntagS Tie tägliche Tribüne- kostet durch den Träge, Cent per cche, die EonntagSTrtbüne" k ZentI per Woche. Beide zusammen IS Hentb oder SS Cent per Monat. Per Post zugeschickt in Vor ulbezahlung tfptx Jahr. Osfice : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 26. Juni 1894. Wechsel im ttltma Unsere Sommer sind länger und ht Winter wärmer geworden, als sie vor einem halben Jahrhundert waren. DaZ ist eine Behauptung, welche man von vielen bejahrten Aanlees in den Neu-England--Staaten hören kann; ihre Richtigkeit auf Grund wissenschaftlicher Beobachtungen nachzuweisen, ist freilich Niemand im Stande, da die letzteren nicht weit genug zurückdatiren. Wenn die guten Leute die Möglichkeit eines allmäligen Wechsels im Klima mit dem Hinweis auf entsprechende Veränderungen in d:r alten Welt rechtfertigen, so läßt sich darauf nicht viel entgegnen, denn thatfächlich haben solche stattgefunden. Palästina zum Beispiel hat heut zu Tage gewiß kein winterliches Klima; dasselbe ift vielmehr recht heiß und Schnee un) Eis sind dort unbekannt. Wie sah tl dort aber vor drei Jahrtaufenden aus? Die Bibel gibt uns darüber Auskunft, denn David singt im 147. Psalm: 6? gibt Schnee wie Wolle: er streut Reif wie Asche. Er wirft Schlossen wie Bissen; wer kann bleiben m feinem ??rost?" Auch in dem sonnigen Italien war der eisige Winter m alter Zeit kem seltcner Gast. In seinem Lehrgedicht Georgica-, mit welchem er den Bewohnern Italiens Lust und Liebe zurr Landbau einzuflößen trachtete, gibt Vlrqil Anweisungen, wie das zungc Vieh gegen die schädlichen Einflüssk von Eis, Schnee und bei länger anhaltenden Perioden kalten Wetters zu schützen ist, und erwähnt, daß da? Äefrieren von Bächen wie Flüssen in Calabrien alljährlich zu erwarten sieht. Plinius fowie Juvenal sagen ebenfalls, daß es Eis und Schnee in allen Theilen Italiens aao; Aelian gibt sogar genaue Anweisungen zum Aalfang, wenn die Flüsse mit Eis bedeckt stnd. Solcher Art war das Klima Italiens vor 1800 Jahren. Daß es am schwarzen Meere nicht viel besser aussah, erzahlt uns Ovld, der dort sieben Jahre in der Verbannung lebte. Das Meer bedeckte sich im Winter mit so starkem Eis, daß es nicht nur Menschen, sondern schwer be ladene und mit Ochsen bespannte Schlitten trug. Auch sagt er, daß der Wem fror und m den Wäldern Schnee in so gewaltigen Massen fiel, daß derselbe an einzelnen Stellen selbst im Sommer nicht schmolz. Wie historisch feststeht, war das schwarze Meer im Jahre 401 20 Tage lang zugefroren. Wer heute in jener Gegend lebt, wird sich schwerlich eine Vorstellung davon machen können. Livius schildert in seiner Beschreibung von Hannibal's Uebergang über die Alpen in eingehender Weise die entsetzlichen Leiden, welche die Krieger auf diesem berühmten Marsche in Zsolge von Schnee und Eis zu erdul den hatten. Das erscheint besremdend, denn jetzt werden die Alpen ohne sonderliche Schwierigkeiten zu allen Jahreszeiten uberschrnten. Unser altes Vaterland war zur Zeit der Weltherrschaft der Römer ebenfalls von kälteren Wintern heimgesucht, als heute. Rhein und Donau froren so fest zu, daß das Eis als natllrliche Brücke für schwere Wagen diente. Aus diesem Grunde führten die alten Germanen am liebsten ihre Kriege zur Winterszeit, weil dann der ftrost ihnen die zum Transport von Reiterei und Wagen nöthigen Brücken über die Flusse schlug. Aus diesen Beispielen erhellt, daß das KlimaEuropas in den letzten paar tausend Jahren einen gewaltigen Wechsel durchqemamt hat. Treten die selben Einflüsse jetzt auf der westlichen H?misphäre zu Tage, ist es dann nicht möglich, daß nach 2000 Jahren an den Usern des Connecticut und Mer rimak Palmen sowie Datteln wachsen und die Adirondacks sowie White Mountains mit Oliven bedeckt sind? Wird der Amerikaner der Zukunft etwa den Winter unter den OrangenHainen von New Hampshlre zubrin gen und werden die Bewohner von Quebec auf ihren Hügeln Kaffee- und Theeplantagen anlegen? Vorläufig hat s damit freilich noch gute Weile. Die Ltraukenfeder. Aus sehr kleinen Anfängen hat sich die Straußenzucht zu einer bedeuten den Industrie entwickelt. Die ersten Versuche wurden rn Egypten und spa tcr in Algerien gemacht, doch erlangten sie keine Bedeutung und verliefen meist im Sande. Sachverständig ist man dagegen im Kapland vorgegangenes man za die Straußenbehandlung von den Wilden erlernen konnte. In den sechziger Jahren begannen dort Europäer Strauße zu halten, und die Statistik berichtet aus dem Jahre 1865. daß es damals in der Kapcolonie 80 Stück zahme? Strauße gegeben habe. Wie haben sich nun diese Bögel von Jahr zu Jahr vermehrt! Nach zehn Jahren, 1875, wurden bereits 32.247 Stück gezählt, im Jahre 1885 nicht weniger als 152,415 Stück und im Jahre 1893 wurde der Bestand dieses qrößten Hausgeflügels in der Kapcolonie au etwa 200.000 gc chakt. Kein Wunder, daß die Kapcolonie die Welt mit dem prächtigen Gefieder überschwemmte! In dem Jahrzehnt von 1880 bis 1890 betrug die Aus fuhr an Straußenfedern über eine Million Kilo und stellte einen Werth von rund 150 Millionen Mark vor. Die Straußenzucht wurde in der That u einer Goldgrube. Aber in dem

Maße, als sie Couchs, sank auch der Werth der Straußenfeder. Ausgesucht schöne Federn, soger.annte' Kapitalfedern" aus den Flügeln des Vogels, werden noch heute mit Liebhaberpreisen bezahlt, wenn sie mindestens 34

bis 35 Gramm wiegen, 10 Eentimeier breit und gegen 35 Eentimeter lang und rein weiß oder von sattschwarzer Farbe sind; aber der für den WeltHandel ma5gevende urcyscynlttswerth der Waare ist bedeutend zurückgegangen. Im Jahre 1860 wurde noch ein englisches Pfund (zu 4oc5 Gramm) mit 170 Mark bezahlt; 1870 konnten nur 61 Mark erzielt werden; der Preis stieg vorübergehend wieder auf 100 Mark, sank dann aber stetig. und seit 1888 beträgt er im Großhandel nur 20 Mark und darunter! In ähnlicher Weise ist der Werth des Voqels selbst zurückgegangen. Zu Anfang der Zucht im Kaplande kostete z. V. ein Vrutpärchen bis 5000 Mark, 1883 nicht mehr als 800 bis 1060 Mark, gegenwärtig sind die Preise noch niedriger, und junge Vögel kann man schon für 20 bis 81) Mark erstehen. Die Erfolge der Kapländer erregten den Neid anderer Völker und Kolonisten, deten Gebiete sich gleichfalls für Straußenzucht eigneten. Bei Buenos Aires und Montevideo, in Australien, in Californien. auf NeuSeeland urb Mauritius wurde Straußenzucht in's Leben gerufen, so daß die Kapregierunz sich schließlich veranlaßt sah. auf die Aussuhr lehn oerStrauße einen hohen Zoll zu legen. 2000 Mark auf jeden Vogel und 106 Mark für je ein Ei. Das ist zweifelsohne der höchste Geflügel- und Eierzoll, den es jemals auf der weiten Erde gegeben hat. Trotz dieser Abwehr wächst der Wettbewerb in verschiedenen Welttheilen und die schönen Straußenfedern werden wohl noch billiger werden, sehr zum Schaden der zahmen Strauße; denn die Züchter legen sich bereits die Frage vor, ob denn dieser große Vogel nur des Gefieders wegen gepflegt zu werden braucht. Das StraußenWeibchen legt bekanntlich recht große Eier, von denen jedes im Durchschnitt 1.25 Kilogramm, also 2 1-2 Pfund, wiegt. Die Eier geben wohlschme. ckende Speisen, wenn man sie zu berei ten versteht. Das Eiweiß der Straußemier ist nämlich im Vergleich zum Eigelb unverhältnismäßig stark entwickelt; man muß darum bei der VerWendung in der Küche etwas Eiweiß beiseite thun, dann erhält man aus dem Straußenei Eierspeisen, die denen aus demHühnerei gar nicht nachstehen. Die Straußenhenne ist außerdem ein guter Legevogel. In guten Gehegen Südafrikas legt sie jährlich 25 bis 30. manchmal fogar 45 bis 50 Eier. Die Menschen könnten natürlich alle diese Eier nicht aufessen, ein Theil müßte dem Vogel zum Brüten belassen werden; man hat aber berechnet, daß alsdann beim regelrechten Betriebe der Straußenzucht immer noch von jeder Henne eine Eiermasse zu gewinnen wäre, die 600 Hühnereiern entsprechen würde. Während wir aber die Schalen unserer Geflügelter wegwerfen, hat beim Straußenei selbst diese noch einen nicht zu verachtenden Werth. Die Eingeborenen bereiten aus ihr Gefäße und auch unsere Industrie verarbeitet sie zu allerlei Cchmucksachen; also würde ein Straußeneierhandel lohnen. Entfernungen bedeuten heutzutage gar nichts. Am Kap der Guten Hosfnung reift der Obstsegen, wenn wir Frühjahr haben, und seit einigen Jahren sendet die Kapcolonie viele Centner frischen Obstes um jene Zeit nach London; warum sollte man nicht auch frische Straußeneier nach London senden können? Ja. man geht noch weiter. Das Fleisch des Straußes ist wohlschmeckend. viel besser als Kaninchenfleisch; es ist zwar nicht so zart wie das des Truthahns, aber dafür nahrhaft und kräftig, dem Rindfleisch ähnlich. Wer weiß, welche Vorzüge es noch zeigen würde, wenn man eine richtige Straußenmast einführte und die Wüstenrcnner zu einer beschaulicheren Lebensart veranlaßte. Es gibt natürlich Leute, die über solche Pläne lachen; das ist ein billiges Vergnügen, das sich auch viele bereitet haben, als in der kapcolonie vor dreißig Jahren mit einem Dutzend Strauße die ersten Zuchtversuche angestellt wurden. Heute tummeln sich dort 200.000 menschenfreundliche Straußenvögel und die Kapländer haben in den dreißig Jahren- mit den Federn gegen 200' Millionen Mark verdient. Bücher in Menschenhaut. Bei Gelegenheit eines Festmahles, an welchem der berühmte Historiker und Philosoph Thomas Carlyle theilnahm, machte ein alter Landedelmann den Versuch, dem Enthusiasmus eines jungen Politikers mit der Bemerkung Mein junger Freund, die Engländer können es sich leisten, über Theorien zu lachen einen Dämpfer aufzusetzen. Diese Albernheit erregte Carlyle's Unwillen und er führte den Squire" mit folgenden Worten ab: Mein Herr! Vor hundert Jahren sagten die französischen Edelleute, sie könnten es sich leisten, über Theorien zu lachen. Dann kam ein Mann und schrieb ein Buch, das Contrat social" betitelt ist. Dieser Mann hieß Jean Jacques Rousseau, sein Buch war eine Theorie und nichts weiter als eine Theorie. Die Edelleute konnten über diese Theorie lachen, allein die zweite Ausgabe dieses Buches wurde in ihrer Haut gebunden." Es ist eine Thatsache, daß während der großen Revolution in verschiedenen Theilen Frankreichs Gerbereien- zum Gerben der Haut hingerichteter Edelleute eingerichtet wurden, und manche solche Haut wurde zum Einbinden von Büchern verwendet. Aber die Franzosen waren nicht die Einzigen, welche sich dieser Brutalität schuldig gemacht haben. Die Engländer thaten dasselbe, wenngleich sie nicht die Haut von Edelleuten. ..sondern von

Verbrechern zu dein gleisen meck benutzten. So befindet sich in dem ExeterMuseum ein Buch, zu dessen Einband die Haut eines gewissen George Cudmore verwendet wurde, der seine Gattin vergiftet hatte und im Jahre

1830 hingerichtet wurde. Die Bibliothek von Bury St. Edmund besitzt ein Buch, betitelt Life os Corder". Dieser Corder war ein Mörder, dessen Haut zum Einbinden seiner Lebensgeschichte benutzt wurde. Unter den Curiositäten der Bibliothek von MezboroughHall befanden sich zwei in die Haut einer Frau Namens Mary Bateman, welche zu Ansang dieses Jahrhunderts in Aorkshire als angebliche Hexe hingerichtet worden war, gebundene Bücher. Im Jahre 1821 wurde ein gewisser Horwood, der ein Mädchen um's Leben gebracht hatte, hingerichtet. Was aus der Haut dieses Gesellen geworden ist, erhellt aus der Rechnung, die sich heute noch in der Jnfirmary von Bristol befindet und die folgenden Wortlaut hat: Bristol, im Juni 1828. Richard Smith, Esq., Debitor an H. H. Essex. Für das Binden einer Anzahl von Papieren, die auf John Hörwood Bezug haben, in dessen Haut, 1 Pfund 10 Shilling; der Band zeigt auf beiden Seiten in lateinischer Sprache die Inschrift: Die echte Haut John Horwood's." Auch zur Herstellung von Spielkarten ist Menschenhaut verwendet worden. So befand sich auf der Chicaqoer Weltausstellung ein Spiel, das aus Jndianerhäuten gemacht war. Vkammttth.ttriegöschlff. Zu dem furchtbaren Dalles-, an welchem das sonnige Italien seit or, ren laborirt, steht die Größe seine: Kriegsschiffe im umgekehrten Berhalt Nl'b. denn trotz der Ebbe in seinen Fi nanzen hat jenes Reich in den Sch:vesterschiffen Jtalla" und Lepanto die gewaltigsten Panzer der Welt; ihr Deplacement beträgt die Kleinigkeit von je 15.900 Tonnen. Diesen Kolossen am nächsten kommen zur Zeit die englischen Schlachtschiffe von der Klasse des Royal Sovereign" mit einem Deplacement von 14.500 Ton nen; mit der Indienststellung derPan Mi Maqnificent" und Majestic' wird jene Klasse aber auf den dritten Platz zurückgedrängt werden. Frank reichs-größte Panzerschiffe sind Admiral Baudin" mit 11,900 Tonnen und .Lanre Carnot" mit nur 80 Tonnen weniger. Ca. 2000 Tonnen weniger Deplacement (9340) hat der größte deutsche Panzer Branden bürg". Oesterreich hat sich den Luxus solcher Pazerkolosse niemals geleistet und hat das größte Schiff dieses Relches, der Tegetho f" nur 7360 Ton nen Deplacement. Spanien dagegen übertrifft mit seinem Pelayo", der 990 Tonnen faßt, sogar das machtiqe deutsche Reich. Die Vereinigten Staaten haben in den drei Schlacht schiffen Massachusetts". Oregon und Jndiana" Fahrzeuge von 10.200 Tonnen; die im Bau befindliche Iowa" wird aber ein Deplacement von 11.296 Tonnen erhalten. Gegen den Bau von MammuthSchlachtschiffen ist übrigens bei allen Seemächten, mit alleiniger Ausnahme von England, eine Reaktion eingetreten. Frankreich und die Vereinigten Staaten sind nach reiflicher Abwägung von Größe gegen Effectivität zu dem Entschluß gekommen, kerne Pan zerschiffe über 12.000 Tonnen mehr zu bauen. Die Schisssbaumelster der russischen Marine, deren größtes Schiff, der Georgi Pobiedonoschefs", 10.280 Tonnen Deplacement hat, em pfehlen dasselbe. Unter den Kreuzern nimmt der Russe Rurik" mit seinen 10.900 Tonnen den ersten Rang ein. doch ist die englische Regierung vom Parla ment ZUM Bau von zwei Kreuzern Mit ie 14,000 Tonnen Deplacement autorisirt worden. Dem Spanier Em perador Carlos" gebührt der zweite Platz. Der größte französische Kreuzer. D'Entrecasteauz", hat nur 7900 Tonnen Deplacement, wahrend die Jeanne d'Arc" auf 8700 Tonnen gebracht werden foll. Italiens qrößter Kreuzer übertrifft mit seinen 500 Tonnen Deutschlands bedeutendstes Fahrzeug dieser Klasse, die Kaiserin Augusta", um 450 Tonnen. Unser größter Kreuzer, New Z)ork", hat 8150 Tonnen, dock wird der im Bau befindliche Brooklyn" um 1000 Ton nen mehr Deplacement erhalten. Seltsame Schissbrüchige. Auf einem Korallenrisf der Solo monsinseln hat der kürzlich in Sydney eingetragene Dampfer Aldmga" das Wrack des dort ausgetnebenen Schooners Borough Belle" aufgefunden Das wäre nun freilich nichts Besonderes. Belustigend ist dagegen folgender Vorfall. Aon der Aldinga" war nach dem Wrack ein Bsot abgeschickt worden, dessen Insassen beim Näherkommen nicht wenig erstaunt waren, plötzlich lauten Spektakel aus dem Innern der Schiffstrümmer zu hören. Voller Spannung wurde angelegt und da stellte sich denu heraus, daß die Lärm macher drei feiste Schweine waren, die in Gesellschaft eines mm GMeit abae magerten Hundes, der sich mühsam aus einem Winkel hervorschleppte, auf der Borough Belle zurückgelassen wor den waren und nun seit dem 3. Fe bruar, dem Datum des Scheiterns, bis zu ihrer Auffindung m ihrem Gefana nisse geschmachtet hatten. Ein fünfter iÄesellschafter, nämlich em Asse, war von dem Hunde und den um das Wrack schwärmenden Seemöven au genscheinlich verzehrt worden, da nur noch der Sck)ädel voraesunden wurde. Später hatte sich dann der Hund, wie an seinem über und über mit Federn bedeckten Fell zu erkennen war, auf den Vogelfang verlegt und aus .Diese Weif rotbdürftia sein Leben gefristet. Un gleich besser sind dieSchweine gefahren, die sich an einige Tonnen Kartoffeln, welche in den Lücken lagerten, dick, und fett gefressen hatten. Außerdem war.

wahrscheinlich durch einen beim Ausprallen auf das Riff erhaltenen Stoß eine der Wassercisternen so glücklich auf die Seite gefallen, daß sich die gefangenen Vierfüßler in aller Gemüthlichkeit an ibrem Inhalt laben konnten. Lei-

der entspricht das Ende dieser Idylle nicht ihrem Anfang, denn der arme Hund ist einige Tage spater von der Aldinaa". wohin man ihn sammt seinen Schicksalsgenossen gebracht hatte, über Bord gefallen und schnurstracks in dem Nachen eines der in der Gruppe zahlreich aus Beute lauernden Alligatoren verschwunden, wahrend die vedauernswerthen Schweine ein noch um Vieles prosaischeres Ende genommen haben. Ohne sich an ihr verzweifeltes Geschrei zu kehren, haben die gefühllosen Matrosen der Aldinga" kurzen Prozeß gemacht, die feisten Thiere abgethan und eingesalzen. Helratkömarkte in West Australien. Wenn in Fremantle die bevorstehende Ankunft eines Auswandererfchifses gemeldet ist, erscheinen rn den Zeltungen sofort Mittheilungen über die an Bord befindlichen Passagiere, z. B.: Mit dem am 5. Juli hier fälligen Hampshire" treffen ein: 75 Mädchen 60 Junggesellen und 29 Ehepaare. Die betreffenden Mädchen können nach Ankunft des Schiffes in meinem Hause vorgestellt werden. Unter ihnen befinden sich geschickte Köchinnen, HausMädchen und Mädchen für Alles. Interessenten belieben sich schriftlich zu wenden an Mrs. X, A-Straße." In Perth, wie in Fremantle, den Haupthäfen Westaustralien's, herrscht allemal die größte Aufregung, wenn eine neue Ladung" weiblickes DienstPersonal eintrifft. Die Hausfrauen in Westaustralien haben stets Bedarf an solchen. Eine Dame so munkelt man dort hat mit einer Zeitung gleich Vertrag dahin abgeschlossen, daß diese in Zeder erscheinenden Nummer von ihr die Anzeige bringt: Gesucht für Ende des Monats eine Köchin, ein Stubenmädchen und ein Mädchen für Alles." In dem übrigens recht heilsamen Klima Westaustralien's halten weibliche Dienstboten selten länger als einen Monat aus. Sie gehen aus der Hauptoder Hafenstadt ungern weg, und ein Stellungsangebot nach dem Landesinnern weisen sie höflich zurück. Ein bejahrter und begüterter Farmer erschien eines Tages' bei jener Mrs. 36. und fragte, ob sie ihm nicht eine Gattin liefern" könne. Die würdige Dame fühlte sich hierdurch verletzt, da sie einen unpassenden Scherz des Mannes darin vermuthete. Als sie sich aber überZeugte, daß es ihm Ernst war. führte fic ihm einige der vorhandenen Mädchen vor. Er wählte eine davon und fragte diese, ob sie seine Frau werden wolle, unter dem Hinzufügen: Ich verlange nur eine liebreiche Behandlung meines kleinen Jungen!" Das Mädchen versprach das und wanderte unmittelbar aus dem Depot nach dem Altare. Sie hat die sonderbare Eheschließung nie bereut und lebt jetzt glücklich in eigener Familie. Der alte Farmer war entzückt über das von ihm in der Ehelotterie gezogene Looö und schickte nach Europa Geld, um auch die Schwestern seiner Frau nach der Kolonie kommen zu lassen. Unlängst ist der bejahrte junge Ehemann" gestorben und hinterließ seinen gesammten Besitz an Baarem, einem hübschen Häuschen und ein Areal von einigen hundert Acker kultivirten Bodens seiner treuen, zärtlichen Lebensgefalirtln. Vom Anlande. Die Chicago & AltonEisenbahn hat eine Belohnung dem Passagiercondukteur ausgesetzt, dem es gelingt, im Jahre 1894 die größteZahl don solchen Fahrpassen einzusammeln, die von Personen benutzt werden, denen die Passe nicht gehören. In der Stadt New ??ork veranstalteten jüngst die chinesischen lvi Flgsschuler, Erwachsene, eine Ausfahrt mit den weißen Sonntags-schul-Damen. Die Zahl dieser chinefischen Zöglinge" ist ansehnlich. Neunzig vom Hundert dieser mongolischen Bekehrten" sollen die Sonntagsschulen blos für Fun ansehen und man glaubt, daß es ihnen nicht einfallen wurde, daran theilzunehmen. wenn der Unterricht von Männern ertheilt werden würde. : Dieser Tage trieb bei Rockawah-Beach in der Bai von New Aork die Leiche eines Negers auf den Strand, der ein Riese gewesen sein mußte. An der Leiche fehlten zwar die Beine, aber die Schultern des Negers hatten eine Breite von 3 1-2 Fuß. die Arme eine Länge von 3 Fuß 3 Zoll, die Zeigefinger eine Länge von 5 Zoll. Man 'glaubt,' daß es die Leiche eines Matrosen von einer Schaluppe ist, die vor einigen Tagen strandete. B u n d e s s e n a t o r Mills von Texas gerLth leicht in Aufregung und Zorn. Befindet ex sich in solch einem Gemüthszustande, so stürzt er aus dem Sitzungssaale und rennt die Treppen des Kapitals bis zu dessen. Höhe hinauf. worauf er sich umdreht, herunterläuft, fodann eiligst nach dem entgegengesetztenFlügel des apitols schreitet und das Treppauf- und Absteigen von Neuem beginnt. ' Hierbei, spricht er mit keinem Menschen, hält denKopf niedergebeugt und vergräbt die Hände tief in die Hosentaschen. Der Dampfer des Norddeutschen Lloyd Stuttgart" ist auf der Fahrt von Bremen nach Baltimore. die er mit fünfhundert Passagieren uni) einer Ladung Cement an Vord, jüngst übernommen, am 17. Juni Morgens uns sechz phr eine WU Meile östlich von Starting Point an der Kllste von Devonshire im dichten Nebel auf den Strand gelaufen, obwohl er nur mit balber Ge-

schwindigkeit fuhr. Sobald daö Land zu Gesicht kam, wurden die Maschinen rückwärts gewendet und arbeiteten mit voller Kraftentsultung. Dessenunge-

achtet lief das Fahrzeug mit großer Gewalt zwischen zwei Felsen auf den j sandigen strand. Noch vor der Mittaqsstunde kam der zu derselben Linie gehörige Dampfer Gera" dem gestrandeten Schiffe zu Hilfe und machte es wieder flott. Der Stuttgart" hat durch das Stranden keinerlei Schaden erlitten und setzte Abends um Sieben in der Begleitung des Gera" seine Fahrt fort. Seit einigen Tagen brummt der Dr. Med." Charles von Burlow, der sich für einen deutschen Grafen ausgibt.in dem Polizeigesängnisse in Des Moines in Iowa, weil ihn Frau Minnie Schaub und Frau Anna Miller des an ihnen verübten Vergehens des Betruges bezichtigen. Er kam vor einem Jahre mit feiner Frau und zwei Kindern nach Des Moines und befaßte sich dort mit gutem Erfolge mit der Ausübung der ärztlichen Praxis. Dabei wurde er mit den genannten beiden Frauen bekannt und erzählte ihnen von der Großartigkeit seines Stammschlosses am Rheine und von einer Erbschaft von über $1,000,000, die er kürzlich gemacht haben wollte, zu deren Erhebung er aber viel Geld bedürse. Er erregte durch - seine Erzählung die Theilnahme der beiden Frauen und pumpte von 'Frau Schaub $2159 und von Frau Miller $125, die gesammten Ersparnisse derselben. Burlow behauptet, daß sein erwähntes Vermögen bald ankommen werde und daß er bezüglich desselben von dem deutschen Consulate in Chicago bündige Zusicherungen erhalten habe. Das Generalpostamt in Washington hat allen Postbeamten eine Verordnung des Präsidenten Cleveland vom Jahre 1886 in's Gedächtniß zurückgerufen. in welcher alle Beamten davor gewarnt werden, ihre amtlichen Stellungen zu politischen Zwecken zu mißbrauchen. In dem betreffenden Cirkular sagt der Generalpostmeister unter Anderm, daß Jedermann berechtigt ist, zu verlangen, von den Angestellten der Regierung mit Achtung und Höflichkeit behandelt zu werden. Jeder Postmeister müsse daher dem Publikum gegenüber geduldig, hilfreich und höflich fein und dadurch seinen Untergebenen das Beispiel geben, ein Gleiches zu thun, damit Jeder befriedigt das Postamt verlasse. Niemals sollte der Versuch gemacht werden, die politischen, religiösen oder sonstigen Ansichten von Leuten, welche eine Bundesoffice öetreten, zu .beeinflussen. Insbesondere soll ein Postmeister sich nicht geberden, als ob er ein Leiter der politischen Angelegenheiten seiner Partei sei. Er werde dadurch nicht seiner Rechte als Burger beraubt, aber von einem Eingriff in die Rechte seiner Mitbürger angehalten. Mit dem TenementhausUebel in New York wird sich auf's Neue eine vom Gouverneur ernannte ComMission beschäftigen. Ihre Untersuchung wird sich in erster Linie auf zu alte, schlecht gebaute, oder aus anderen Gründen unbewohnbare Häuser erstrecken; ferner sollen überfüllte TenementHäuser zur Anzeige gebracht und besonders die vom Gesundheitsrath angeord netc Aufgabe von Kellerlykalitäten für Wohnzwecke durchgeführt werden, end lich will die Commission der Feuersgefahr in den Miethskasernen ihre specielle Aufmerksamkeit zuwenden, und alle gefundenen Fehler in Vergleich mit Muster-Tenementhäusern stellen. Wie dringend nöthig eine gründliche Reform des Tenementhaus-Systcms in der Metropole ist, geht aus der statistisch festgestellten Thatsache hervor, daß vier Fünftel der gefammten Einwohnerschaft New York's in 33.000 Tenementhäusern leben. Von diesen Häusern sollen 3000 entweder baufällig, gesundheitsgefährlich, überfüllt oder feuergefährlich sein, und nicht wenigc darunter sind aus mehreren dieser Ursachen unbewohnbar. Dazu kommt, daß in gewissen Theilen New York's die Bevölkerung dichter ist. als ist den miserabelsten Quartieren der Städte Europa's, denn in diesen Theilen wohnen 357.883 Personen auf der Quadratmeile. oder ungefähr 182.000 mehr als im schlimmsten Theile Londons. Diese Thatsache hat ihren Hauptgrund in dem Jnsel-Charakter der Metropole, der nur nach einer Seite Ausdehnung zulaßt, während andere Weltstädte sich nach allen Seiten hin auswachsen könen. Der Hotelbesitzer Ernst Pietsch in Coney Island, der am Freitage eine Menge großer und kleiner Silbermünzen in dem West End-Ca-sino auf Coney Island den Sängerinnen auf der Bühne zuwarf und am folgenden Abende den Zeitungsleuten, welche das Ausstreuen der Münzen in ihren betreffenden Blättern beschrieben hatten, ein feines Abendessen veranstaltete, wurde auf Veranlassung seines Bruders am Sonntage als geisteskrank in Polizeigewahrsam genommen. Schon einmal, vor acht Jahren, war er längere Zeit Insasse einer Jrrenheilanstalt in Massachusetts. Vom Nuslanve. Zwei Arbeiterder Lam. bert'schen Glasfqhrik m Charleroi in Belgien wurden pox einigen Tagen während eines Gestijter's ' auf freiem Felde vom Blitze getroffen. Der eine Arbeiter war sofort todt; die Leiche zeigte am Kopfe eine klaffende Wunde, die Kleider und Beine waren verbrannt, beide Zehen weggerissen und das Blut war auS Augen und Nase gedrungen. Der andere Arbeiter hat durch den Blitzschlag das Augenlicht verloren. Die Schwester des.Getödteten, ein lOjahriges Mädchen, wurde beim Empfang der Nachricht vom Tode ihres Bruders geistesgestört. In Magdeburg beging eine Frau eine Verzweiflungsthat, de ren Grund nachher Angahe. des Ehemanns in der Schuld der Frau zu suchen .sein.so.ll. Sie begab sich mit ihren

Dr. Augllst König's Main'brASr Tropfen. Gegen Dyspepsie Uebelkeit, Diese so gewöhnten Kranlbeitcn haben SauereS Slufstofzcu, u.f.w. ihren Ursprung im Magen. Der Magensaft hat nicht die zur gesunden Verdau ung der Speisen nothwendigen Eigenschaften und eine allgemeine Ecbwäcbe des Magens tritt ein. Dr. August König's Hamburger Tropfen reinigen die Eäfte. Gegen Leberleiden. Biliöse Beschwerden bekunden ein Träqbeit des Aus-scheidungs-Organs der Leber und Unregelmäßiqkeit in den Funktionen der rersbiedenen zur Bearbeitunq der ausgesonderten Flüssigkeit bestimmten Organe. Wenn ein Ueberfluß von Galle im Blute zurückbleibt, treten biliöse Beschwerden auf, welche sich durch gelbliches Aussehen der Haut. u. s. w., anzeigen. Als ein Mittel gegen diese Leiden sind Dr. August König'S Hamburger Tropfen auf'S Wärmste zu empfehlen. t. Jakobs (Bei Heilt Rheumatismus, Neuralgie. Nückeuschuierzeu, Verlctzuugeu.

vier Kindern nach dem Kleinen Werder; hier ließ sie erst die beiden ältesten Kinder im Alter von sechs und acht Jahren von der steil nach der Elbe abfallenden Verladerampe in's Wasser, dann wurde das dritte Kind hineingestoßen, hierauf folgte die Frau mit einem Kinde auf dem Arm. Der Bootsmann eines unterhalb des Thatortes vor Anker liegenden Fahrzeuges war durch das Geräusch der fallenden Körper aufmerksam geworden, es gelang ihm, die beiden ältesten Kinder zu retten, auch die Rettung desdritten Kindes gelang ihm, während die Mutter mit dem jüngsten Kinde den Tod in dem jetzt ziemlich hohen Wasser der Elbe fand. Einige muthige M ä n -ner von Guttannen (Bern) haben auf der sog. Gyrenbalm zwischen Guttannen und Boden einen jungen Lämmergeier aus seinem Neste genommen, einen schweren, gewaltigen Gesellen mit wuchtigem Schnabel und gefährlichen Krallen. Das Nest war schwer zugänglich. Es mußte ein leichter Balken über einen schrecklichen Abgrund etwa 10 Fuß geschoben und so gut es ging besestigt werden. ' Ein gewisser Johann Fahrner wagte. e5, auf diesem Balken rittlings über die schreckliche Tiefe hinauszurutschen. Noch schwieriger war es, vom Balken weg in's Nest und von da sammt dem Geier wieder auf den Balken und zurück zu kommen. Zur Sicherheit hatte Fahrn?r ein Seil um den Leib. Der Lämmerger wurde zum Sectionschef nach Guttanrni gebracht. Der einzige noch lebende russische Officier, der dir Napoleonischen Kriege mitgemacht, dürfte der Lieutenant Nikolai Andrejewitsch SaWin in Saratow sein. Sawin wird auch wohl der älteste Mann in ganz Rußland sein, denn er ist nach seinen Papieren am 17. April 1768 geboren und feierte jüngst seinen 126. Namenstag. Im Allgemeinen zeichnen sich besonders die Bewohner des Gouvernements Kiew dadurch aus, daß sie ein hohes Alter erreichen. So sind in den dortigen Todtenlisten des vergangenen Jahres nicht weniger als 14 Personen verzeichnet, die im Alter von mehr als 100 Jahren gestorben sind, darunter als der älteste ein Mann von 115 Iahren im wassilkowschcn Kreise. Bon diesen 14 gehörten nur 4 dem weibli chen Geschlecht an und von den letzteren erreichte die langlebigste, eine Jüdin in Berdischew, 105 Jahre. Ein m j ß v e r st a n d e n e s Theerbad versetzte dieser Tage eine Badeanstalt in Berlin in Ausregung. Ein Herr forderte ein Wannenbad und verschwand in seiner Zelle. Nach etwa einer halben Stunde schreckte ein fürchterliches Läuten den Bademeister aus semer Ruhe auf. Unheil ahnend, stürzt er nach der Zelle, öffnet eilends die Thür und fährt entsetzt zurück. Eine teuflisch anzusehende Erscheinung dringt mit wilden Geberden auf ihn ein, bei näherer Betrachtung ein Mensch, von Kops bis zu Fuß mit Theer beschmiert, der ihm verzweifelt zuruft: So helfen Pie mir doch; es geht ja nicht wieder ab!" Allmählich klärte sich das Wunder auf. Der Badegast hatte ein ihm ärztlich verordnetes Theerbad nehmen wollen, sich zu diesem Zwecke eine Flasche Theer gekaust und mit ihrem Inhalt den ganzen Körper eingerieben. Dann hatte er sich wohlgemuth in's Bad gelegt und geglaubt, daß sich nun Alles in Wohlgefallen auflösen würde. Wie groß war aber sein Schrecken, als er nach längerem bangen Harren sich davon überzeugte, daß sich kein Tüpfchen löste. Nun war. guter Rath theuer. Man versuchte alles mögliche, den Unglücklichen von der Theerkruste zu befreien, bearbeitete ihn mit Tüchern und Rohrwischen, aber ganz umsonst. Ein sindiger Kopf verfiel endlich auf ein anderes Mittel: man rieb den Patienten mit Butter ein; doch wiederum blieb der Erfolg aus. Endlich schickte man, keinen anderen Ausweg sehend, zur Apotheke, und nun kam die Hilfe in Gestalt größerer Mengen von Baseline, die nach dem Anrathen des kundigen Kräutermannes auf der Haut des Getheerten verrieben wurde. Und siehe da, es half. Nachdem der Patient längere Zeit mit der Einreibung gelegen hatte, gelang' es schließlich, wenn auch mit vieler Mühe, di hartnäckige Theerschicht zu entfernen.' Inder Stadt Nowo-Minsk (Gouvernement Warschau) schlug der Blitz während des Gottesdienstes in die katholischeKirche. Eine Frau wurde getödtet. 27 Personen verletzt. Es entstand große Bestürzung, doch gelang eö dem. Geistlichen, die Leute bald u berubiaen. Ein schiyerex U-nfall ereignete sich kürzlich auf dem Uebcr lingersee. Felsenwirth Willmann von Ueberlingen wollte in Gemeinschaft mit Landwirth Schirmeister von Goldbach und Zimmermann Helle von Konstanz in später Abendstunde von der sog. Sissenmllhle am Ucbcr!ing?r Bahnbau zu Schiff nach (.iuse zurückkehren, unterwegs kippte das Boot aus noch nicht aufgeklärter Ursache um und alle drei ertranken, Alle drei Bcrunglückten waren verheirathet.

Marktbericht. Wholesale.Preise. Groceriei. Zucker: Harter $5.62. Guter gelber $4.22. Gewöhnt, gelber 53.73.

Kaffee: gerbst. Banner, Lion und Java 22. 2äc ( m 50 Pfd Säcken ) Capital 22c Pilot 21 Dakota 21c Brazil 20c Getr. Aevfel 7c Pfirsiche I4c Corimhen 5c Pflaumen 75c Aprikosen 1c Früchte und Gemüse. Aepfel per Faß $6.00 Citroren per Kiste $3.10 Orangen per Kiste $3.50 Kraut per Faß $1.75 Zwiebeln per Faß $3.50 Rüben per Faß $1.50 Bohnen per Bushel $2 50 Kartoffeln per Bushcl$ 1.20c Süß-Äartoffeln per Faß $3.50 Mehl. Winter-Weizen pat. $4.00 Frühjahr-Weizen pat. $4.00 Winter extra $2.50 - Gewöhnliches $1.75 Roggenmehl $3 10 Hafergrütze $5.75 Butter, Eier und Geflügel. Butter, frische Country 8c Eier, frisch, per Du?. 9c Leb. Geflügel: Hühner 6c per Pfund; Spring Chickenö 15c; Hähne 3c ; Turkey Hennen 5c; Enten 5c; Gänse $3.60 per Dutz. Colurnbiii Malle ! Qit MeCarty & Delavare Str. Die schönste, größte und am keaunnften ein. erichtetete Halle der Südseite. Sie steht zur Verfügung für bhalwng vor Konzerten, Tanz-Kränzchen, Vartieö ,e. Besonder ist sie Vereinen zu empfehlen. EXT Die schönste Wirthschaft in da Stadt. Nur die bestrn Getränke werden der, abreicht. Zu zahlreich, Besuche ladet ein Ott Schmidt. Wlaxt Halle ! Henry Oictor. DaS größte, schönste und älteste derartig, Lokal in der Stadt. Die geräumige und kchön eingerichtete Halle steht Vereinen, Logen und Privaten zur Abhaltung von Vällm Eonzerten und Versammlungen unter ltbera ler vedtngungm zur Veriüguna. Zur Erinnerung! Meinen Freunden und dem Publikum hier, mit zur Anzeige, daß ich die Wirthschaft, Ecke Ghio und Noble Straße, übernommen habe, und mich bemühen werde vieietoe zu nem angeneymen vammeiplaH ver Deutschen zu gestalten. e,le erranre uuo tgarren ic Zu zahlreichem Besuche ladet ein Sottlieb Lenkhardt, Ecke Ohio und Noble Etraßr. Sach - Material. T. F. SMITHER. Händler tn ieidach-Material, und 3 p! Ready Rooflng, wasserdichte Lheeting, feuer festem öphalt.Jili, Ctrshpappe. Dach, und Vif tall-ffarben ,c. ,c. Office:! Sefi Mary laud Straße, Telephon 861. Dachdeckers i. Fähige und verantwortliche Dachdecker. Sie dächer, Trinidad und ilsonite phaltDäder. Ie Arten Sompifttion?Dächer mit bestem Via terial. Office : Ro. 169,Sard : 180 23. Marhlandstr. Telephon 861. Indianapolis, Ind. ?if feinsten Weine und Liquore, zu den billigsten Preisen bei 6U C3CMD"Ito HBgj&3 00 Cfifc Qelavare Otr. Seit 109. Freie, prompte. Lbliesnun nach aken Stadttheilen. AH IDEAL FAMILY MED I C I NE !ror iiicetlm. lll,,,, lleadaeke, CUpaUB. liati CBlcxlm. OfftMlfcBmtk, ! and all diaordera X ife BUMuacii. ILiTerandBowelft, .INPANS TABULE8 e p-uüy jrt proiaptlT. Forte aireaitlun füllow. th.l. nM Mnl.l iby druKUUorint bymail. Bx ( YiaU i, 7 öc PacJukM u boxet), f. I kor f rco MunpltM-aJdrwas I ltlPANa CUKMIOII. CO., TwTfc.

Spczial Niedrige Raten

v IABig Fcrnr Boute ! für die folgenden Zusammenkünfte: Rnights osSt. ohn zu Lussalo 24.-27. Juni. Shriners", zu Denver. ?4. 27. Juni. National Repnblican keague. Denver. 26. Juni. y. p. s. G. &" zu Cleveland, 11. 15. Juli. National Teachers Association A sbury Park. 6.- 13. Juli. Baptist loung peoples' Union Toronto. 19. 22. Juli. (eague of 2lmerican lvheelmen Denver. 13. 18. August. Rniglzts of prthias. W a s h i n g t o n, D. C., im August. G. A. R. zu pittsburgh. 10. 15. September. 41. oDTUIEJI 41. Einfache TicketS find für die Rundfahrt giltig. im Umkreis v on 200 Meilen. Jn,ormativn teim nächsten Ticket-Agenten der E. O. McCormick, D. B. Martin, Pafs. Trasfic Manager. en'l Paff. 3t Tkt Hat li i nein not i. Eiscn- und Swhlwaarcn Telephon 589. Werk; cuge aller Art. Gartengeräthe. Lawn Mowers. Poultry Xetting Clemens Bonncgut 184 fc 186 Ost Washington Str. (SiS! Eis! Eis! Wir benützen das Coupon-Eystem für blieserung von an unsere Sunden. Saufen Sle Ihre Koupons, bevor das üis geliefert wird. Da wir einen guten Borrath von Eis besitzen, so find wir tn der Lage zu folgenden Preise zu verkaufen : 10 biS 20 Pfd in einer Meferung 85c periovPfd 200 bis iixo vo tn einer Lieferung Hfc per 1000 bis 2000 Pfd in einer Lieferung 17c 2000 uud mehr in einer Lieferung l&c m m m CDütty- H3 CDo., Office : No. 223 West WalnutSr. Tel. 109. Brill's Dampf . Färberei. ltablirt'i87!.1 Gerrenkleider gereinigt, gefärbt und revarirt. Damenklrider gereinigt und gefärbt ohne- diese! den zu zertiennen. SpiyenvorhSnge .EHeuiUe Portieren gereinigt. Glacee Handschuhe geret vtgt. Waaren werden abgeholt und abgeliefert. 38 38 Massachusetts Avenue. ' ' ' Zweiggeschäft : N. Illinois Strafe. HO WARD'S Dampf Teppich Ueinigmlgsanftatt Ecke St. Clairstr. k Canal. Teppiche prompt gereinigt, wieder wie nen hergerichtet und gelegt auf kurze Nottj hin. Teppiche werden reparirt und ohne fichtbare Naht angestückelt. Teppiche gegen Motten sicher eingepackt. Telephon 616. DR. II. S. CUAXIN6IIAM bat f'ine Wohnung nack 39'3 Bellefontainektr. und feine Ofnce nach 77', Oft Viarketttr. ver legt. Sprechstunden in feiner Wphnung, 7-8 Uhr Vorm.. I , Udr Naa-m. . Sprechstunden in seiner Offixe: 10 ll Uhr Vorm.. 2-3 Uhr Nachm. und s Uhr bend,. Sonntags nur Bormittags Sprechstunden. Telephone 191V. Dr. I. Bühler, Wohnung : 120 Ost Mcarty Otraße, Office: 7?z Ost Market Straße. Svreck'Etunde in der Wohnung: 8 9 Uhr Vorn,.; 2 Udr ach.; 7 Udr Vdeud. Epreckstunten in der Office: s-i Uhr Borm , und 5 Uhr Nachm. ZtltthoulUB. Sprechstund: Sonntags nur Bormittag?. Dr. I. Ll. Sutxlksse, kschafttgt sich aulschltkkltch tt wuntkriNtche? Fälle und mit eschiecht. und Urinksankhettt. 9 Ctt Market Vtratze. Offlce.etunden : 9 lli 10 Uhr Bonn.- IHM nir ittachm. teountcifll oBlatnorntte. Xelt H94i. C. C. tterto, Deutscher Zahn-Aizt No. 8j Nord Pennsylvania Str. a trd ans Wunsch aaeadt. Dr. BnrShardt, Deutscher Arzt. Offiee und Wohnung! No. 382 Süd Meridian Otr. Offlce'Stnnhen : 8 tu 9 Uhr V,r. 1 feil I Uhr Nachm. 7 bil LUHr bdl. Sonntag,-, Bormittag. Telepbo 8. CIIAS. 0. MüELLEE, Deutsche Apotheke. Nachfolger von 3. W. estt. ?o. 667 Virginln Zövenue, Ecke Coburn Str. Telephon 1747. Nacktalocke an der SeitenthSre. Ne,epte?asl und acht sorgfaltta gefüllt, ffrei dtteterung. Vr. Wagner Ossice : Zlo. 60 Ssl Ohio Str. . Okftcetrnde : 910 Uhr Vormttta.l. 3-4 Uhr Nachmittag. Oohnnng: ste0x,adwy td ktl Ode. XcUftloa 88. Sr. C. N. Schaefer, Z2xzt und Sbirnrg, No. 430 Btadison venue, nahe Bkorris Str. Sprechstunden: A-H:50Uhrvkork.-Uir Nachmittag,. 7 9 Uhr bend. , Zelot 282. Dr. PFAFF, Ofsice: 134 Nord Pennsylvania Str. Ofstre-Stundeu vo Ht Uhr Nach. No. 425 Madison Adenue. Stunden von 1011 Uhr Bor. Ohtus : 197 91. labamakr...vckk er,tftr. i ri i -

rrfeln I "Ml" j l3cdnunfl Z,