Indiana Tribüne, Volume 17, Number 275, Indianapolis, Marion County, 23 June 1894 — Page 2

Jndiana Tribune. Erscheint Täglich und Sonntags.

Die tägliche, Tribüne-koprt durch den Träge, BGenxl per Woche, die SonntagSTrtbüne- k ZentZ per Woche. Beide zusammen 15 Senil oder Cent perMonat. Per Post zugeschickt t Vor ubezahlung Vptx Jahr. Osfice : No. 18 Süd Alabama Str Indianapolis, Ind.. 23 Juni 1894. Die Bewegung zu Zünften deö Frauenstimm.echts. In der neuesten Nummer deS Foturn" Iäfet Mary A. Greene die ,Refultate der Frauenstimrechts-.Bttve-gung" von dem historischen Standpunkte aus Revue passtren, ohne sich auf Argumente für öder gegen dieselbe einzulassen. Die Thatsache, daß die grauen im Staate New Jersey das Stimmrecht in den Jahren von 1776 bis 1807 gehabt haben, wird von der Verfasserin nur kurz erwähnt; dieselbe beginnt vielmehr erst mit der Ertheilung des vollen Stimmrecht5 an die grauen von Wyoming im Jahre 18G9, worauf sie die Versuche, unter dem 14. und 13. Amendzment der Constitution der Ver. Staaten das gleiche Recht zu erlangen, behandelt, um dann auf die Bemühungen, die Staatsverfassungen zu demselben Zwecke zu amendiren, sowie auf die (Zrtheiwng des Stimmrechts bei Schulwahlen überzugehen und zuletzt sich mit der Periode zu befassen.welche durch Annahme verfassungswidriger Wahlgesetze gekennzeichnet ist. Die erste Periode, die durch die GerichtZannalen in ihren Umrissen genau festgestellt ist, umfaßt die Ertheilung des vollen Stimmrechts an die Frauen in den Territorien Wyoming. Utah und Washington. Dies konnte in den Territorien geschehen, denn diese haben keine Constitution, sondern leiten ihre Regierungsform und Aurorisation zum Erlaß von Gesetzen von einer Congreßakte her. Das Grundgesetz für die Organisation der TerritorialRegierungen bestimmt, daß bei der ersten Wahl in jedem Territorium alle Bürger, die das 21. Lebensjahr erreicht haben, ihre Stimme abgeben dürfen; für alle folgenden Wahlen sollen tit Qualifikationen zum activen wie passiven Wahlrecht durch die Legislawr eines jeden Territoriums festgestellt werden mit der Befchränkung jedoch, daß nur Bürger der Ver. Staaten im Alter von 'mehr als 21 Iahren und solche Personen in diesem Alter., welche ihre Absicht, Bürger werden zu wollen, erklärt haben, ihre Stimme abgeben. und ein Amt bekleiden dürfen. Unter den Bestimmunaen dieses Grundgesetzes haben die Legislaturen von Wyoming, Utah und Washington den Frauen das Recht zum Abgeben ihrer Stimme und zum Bekleiden von Aemtern ertheilt. Die Versuche der Befürworter der Frauenstimmrechts-Bewegung, im 14. und 15. Amendement zur Constitution eine Eingangspforte zur Stimmberechtigung zu finden, wurden endgilxia. abgethan durch das Urtheil des Ober-Vundesgerichts in der Appellation der Frau Minor gegen das Urtheil des Gerichts von Missouri. Das erstgenannte Gericht stellte nämlich den Rechtöqrundsatz auf, daß der Bund nicht die Vefugniß hat, die Frauen der einzelnenStaaten vom Wahlrecht auszuschließen oder zu demselben zuzulassen, so lange die Staaten ihre Reservatrechte nicht aufgeben. Die Zulassung der Frauen zur Ausübung politischer Rechte liegt ausschließlich im Machtbereich der Staaten. Nach Verkündigung dieser abweisenden Entscheidung setzten die Führer der Frauenbewegung ihre Hebel bei den Staats-Regierungen an, und haben sie dort auch Erfolge errungen. In 19Staaten und Territorien ist den Frauen das Recht, in allen Schulwahlen ihre Stimmen abzugeben, durch Gesetze bewilligt worden, deren Conslltutionalität über alle Zweifel erbaden ist, denn die Verfassungen der betreffenden Staaten befaßten sich nicht mit Angelegenheiten, welche auf die öffentlichen Schulen Bezug haben. Die Legislaturen von Illinois, New ?)ork, Michigan und Californien nahmen ähnliche Gesetze an, doch wurden dieselben für unconstitutionell erklärt und dort kann den Frauen das Stimmrecht nur durch eine Amendirung der Verfassung gegeben werden. Zum Schluß ihrer Abhandlung führt die Verfasserin aus, daß die Frauenstimmrechts-Bewegung so stark geworden ist. und so zahlreiche Anhäno,:x zählt, daß die Politiker mit derselben als einem bedeutenden Faktor rechnen. Diejenigen, welche offen für die Ertheilung des Stimmrechts an die grauen eintreten, sind die Parteien mit socialistischen Tendenzen; auch die Prohibitionisten haben das Frauenftimmrecht auf ihr Banner geschrieben, wogegen die beiden großen Parteien, die Republikaner, und Demokraten, sich dieser Frage fernhalten. Unsere ZZlagge. '.' 117 Jahre zählt Onkel Sam's Emblem und ist somit unsere Flagge älter als diejenige der meisten Reiche Europa's. Im Alter am nächsten kommt ihr die Flagge Spaniens, welche im Jahre 1785 angenommen ist, während die Tricolore Frankreichs aus dem Jahre 1794 stammt; England's Flagge ist 93 Jahre alt. Am jüngsten unter den Flaggen aller Mächte ist diejenige des deutschen Rei- . ches, denn dieselbe ist erst im Jahre 1871 angenommen worden. Aller Wahrscheinlichkeit nach ist die alte Flagge der Niederlande, welche drei Izorizontale Streifen führte, als ' das Vorbild von Onkel Sam's Emblem anzusehen. Von den Gründern der VereinigtenStaaten wurde oft auf die Verfassung der Niederlande als eine nachahmenswerthe Regierungsform hingewiesen und in den Debatten

Der Co'nstsiatiönal-Cönvention dttselbe häufig erwähnt. Am 14. Juni 1777 beschloß der Congreß, daß die Flagge der dreizehn VereinigtenStaaten aus dreizehn! Streifen,abwechselnd roth und weiß, bestehen und die Ver-

einigung der Staaten zu einem untrennbaren Ganzen durch em blaues Feld mit dreizehn weißen Sternen dargestellt werden sollte; die letzteren wurden in einem Kreise arrangirt, um eine neue Constellation" unter den Nationen der Erde zu versinnbildlichen. Die ursprunglichen dreizehn Staaten waren somit durch ze einen Stern und Streifen dargestellt. Als im Jahre 1794 Kentucky und Vermont als Staaten in die Union aufgenommen wurden, erhielt die Flagge fünfzehn Sterne und ebensoviele Streifen; allein dies wurde am 4.Juli 1818 wieder geändert, so zwar, daß die ursprünglichen dreizehn Streifen beibehalten wurden und bestimmt wurde, daß das blaue Feld einen weiteren Stern für jeden neuen Staat erhalten soll. Gold in eüv'AsrikA. Nach einem Berichte, welchen der Bundesconsul Benedict in Capstadt dem Staats-Departement erstattet hat, ist in dem Witwatersrand-Äezirk die Goldausbeute von 23.000 Unzen in 1887 auf 1,478.000 Unzen in 1893 gestiegen. Die gesammte Gold-Production in den südafrikanischen Feldern bezifferte sich im vorigen Jahre auf über 27 Millionen Dollars. In Zukunft wird dieselbe aller Wahrscheinlichkeit .nach größer sein, da das Mashonaland und das Matabelenland reich an Alluvialund Quarzgold sind. Amerikanische Goldsucher wollen auf der Linie von Beira bis Salisbury untrügliche Anzeichen gefunden haben, daß dafelbst schon vor Hunderten von Jahren Gold in ausgedehntem Maße gegraben worden ist. Zur Zeit wird eine Bahn von 350 Meilen Länge zwischen diesen beiden Plätzen gebaut und ein Viertel davon ist bereits fertig. Ob die Behauptung einzelner Gelehrten, daß Beira das Ophir der Bibel ist, richtig ist, mag dahingestellt bleiben; gewiß ist aber, daß die Portugiesen früher größere Mengen Gold aus jener Gegend geholt haben. Die neuesten Berichte enthalten Mittheilungen von dem Auffinden großer Goldlager in Mashonaland, nahe Victoria; kleinere Mengen Goldes sind in der Cap-Co-lonie und Natal gesunden worden; auch Damaraland, eine deutsche Besitzung. soll reich an Goldlagern sein. Ein Bergwerks-Jngenieur, den die deutsche Rezierung nach Südafrika geschickt hat, um sich über die Aussichten für die Goldgewinnung daselbst zu unterrichten, hat eine Schätzung über ein Gebiet von 11 Meilen Länge im Witwatersrand-Bezirk gemacht und in seinem Gutachten die Ueberzeugung ausgesprochen, daß daselbst in dem nächsten Viertel-Jahrhundert ein Ertrag von über einer Milliarde Dollars Gold zu erwarten ist; bi tieferem Graben stellt er sogar noch weitere 700 Millionen in Aussicht. Seinem Dafürhalten nach beläuft sich die Gesammtlänge der Goldlager auf 50 Meilen, weswegen er der Ansicht ist. daß er seine Schätzungen eher zu niedriq. als zu hoch gegriffen hat. Außerdem gibt es an zahlreichen anderen Orten Goldlager, zu deren Ausbeutung vegen Mangels von Transportgeleqenheiten jedoch sehr große Kapitalien erforderlich sind. Schlaugenjagd mit der Jllnte. Kannst ruhig sein, lieber Leser. Du bekommst hier keineHundstags-Schlan-gengeschichte zu hören, wie sie sich jetzt wieder in den Spalten vieler Sensa tionszeitungen herumringeln, sondern es soll hier nur etwas von einem interessanten Frühsommersport erzählt werden, welcher alljährlich in gewissen Theilen des Staates Maryland geübt wird. Dieser Sport besteht im Schießen auf Schlangen und ist erst in der neuesten Zeit aufgekommen. Schon längst indeß wußten die Sportsleute und Andere, daß in d?r holden Frühlingszeit, wie viele andere fühlende Wesen, so auch die Schwarznattern, die Moc-cassin-und die Gürtelschlangen, sich ihren Liebesangelegenheiten zu widmen Pflegen. Das Marvlander Countv Anne Arundel ist mit diesen Schlangen- und Natterngattungew ganz besonders gesegnet". Bei diesem Liebeswerben derSchlangen geht es sehr lebhaft her, und das Schlängeln und Zischen der Thiere verursacht ein solches Getöse, daß der Jäger sie leicht ermitteln und sich ihnen bequem nähern kann. Dazu kommt noch, daß diesein gewöhnlichen Zeiten meist sehr scheuen Schlangen in dieser Brunstzeit durchaus furchtlos sind und sogar nicht zögern, an ihren Stelldichein - Plätzen Eindringlinge anzugreisen. Die bemerkenswertheste aller dieser Schlangen ist die Mocassinschlange, ein ziemlich unheimlicher Kamerad. Auf dem Lande hat ihre Haut nur ein trübes und rostfarbenes Aussehen, im Wasser jedoch erglänzt der Rücken kaleidoskopartig in schönenLarben. Sobald die warmen Strahlen der Frühlingssorme auf die Wasserlachen fallen, in denen diese Schlange ' lebt, kommt sie an die Oberfläche und geht zunächst auf. Beute aus; dann hängt sie sich an überhängendesGestrüpp oder kriecht an das Ufex und streckt sich im Grase oder Sande aus. Sie ist mit der Flinte am leichtesten unter den genannten Gattungen zu. erlegen, aber zugleich die allergefährlichste, wenn sie Gelegenheit kriegt, zu beißen, Besonders gilt dies von der Stumpfschwänz" - Mocassinschlange, deren Gift ungefähr so verhängnißvoll ist, wie dasjenige der .Klapperschlange, und die in der Zeit tnm Liebestollbeit am fürchterlichst von allen ist. Wer auf sie schießt, der muß im Interesse 1 einer Sicherheit vorauf achten, gut zu treffen!

Als einzige sportZmännisch richtige Art, auf diese Thiere Jagd zu machen, gilt das Scharfschießen mit einer kleinen Flinte. Wer sich einer Schrotflinte dazu bedienen würde, wäre bei seinen Genossen verpönt. Am belieb-

testen ist ein 22kalibriges Gewehr, und der erfahrene Schlangenschütze verlangt eine Distanz von mindestens 20 Vards oder 60 Fuß. Es gilt für eine gute Leistung, von 10 MocassinschlangeKopsen, die man aus diese Entfernung beisammen gewahrt, L abzuschießen. Als echter amerikanischer Sport ist natürlich auch dieser sehr aufreaend. - Eisenbahnwesen in hlna. Mit erstaunlicher Zähigkeit haben die bexopften Söhne des Himmels" die Feuer-Teusel" so nennen sie die Locomotive von ihrem Lande ferngehalten, selbst nachdem die Javanesen bereits ein ganzes Eisenbahnnetz errichtet hatten. Endlich scheint ober auch für das himmlische Reich" die Aera des DampfeS angebrochen zu fiin. Der Anfang dazu ist wenigstens gemacht. Der erste Versuch, sie . mit einer vollzogenen Thatsache zu überrumpeln, scheiterte freilich in jämmerlicher Weise. Vor zwanzig Jahren hatte sich eine englische Gesellschaft gebildet, die von Schanghai nach dem etwa 10 Meilen nördlich davon gelegenen Wusung eine hauptsächlich für den Güterverkehr bestimmte Bahn bauen wollte. Sie kam um die Erlaubniß ein und erhielt sie auch , eine Straße von Schanghai nach Wusung bauen zu dürfen. Auf die Straße wurden aber Schienen gelegt schmalspurig und sehr leicht . eine kleine Lokomotive aus England beschafft und trotz aller Anfeindungen seitens des Volkes im Jahre 1875 die Bahn eröffnet. Die chinesischen Behörden sahen wohl, daß man sie hintergangen hatte, sie schwiegen aber, bis unglücklicherweise ein Chinese überfahren wurde. Jetzt erklärten sie der Gesellschaft: Wir haben euch die Erlaubniß gegeben, eine Straße nach Wusung zu bauen, aber von Schienen und Feuer-Teufeln war keine Rede, noch weniger haben wir euch erlaubt, mit eurer Maschine unsere Leute zu todten. Wir wollen heute davon absehen, daß ihr uns hintergangen habt, aber wir fragen, was kostet eure Eisenbahn?" Wohl oder übel mußte die Gesellschaft nach Verlauf einiger Zeit die Bahn den chinesischen Behörden abtreten. Diese ließen die Schienen abnehmen und nach der Insel Formosa an die Küste schaffen, wo sie später wieder zu Ehren gekommen sind. Der zweite Versuch gelang besser. Bei Kaiping nordwestlich von Tientsin wurde ein? abbauwürdiges Steinkohlenlager gefunden. Die englischen Techniker, welche die Ausbeutung der Gruben ' leiteten, empfanden die Schwierigkeiten deS Transports der Kohlen mittels der landesüblichen Karren sehr, und sie beschlossen, aus irgend eine Ad Dampfkraft zu Hilfe zu nehmen. Aber eingedenk des Schicksals der Wusung-Bahn ließen sie zunächst eine kleine Lokomotive aus England kommen, die in verschiedenen Theilen nach verschiedenen Häfen abgesandt wurde und auf verschiedenen Wegen Kaiping erreichte. In einem Schuppen ohne Fenster, nur mit einem Oberlicht, wurde die Lokomotive zusammengestellt, auf der Straße nach den Gruben Holzschienen gelegt und Wagen mit entsprechenden .Rädern beschafft. Aber ohne behördliche Erlaubniß durfte man die Lokomotive nicht benutzen. Glücklicherweise war Li-Hung-Tschang, der Statthalter der Provinz, kein Feind von Neuerungen. Er wurde zurBesichtigung einer neuen Art von Kohlenbeförderung eingeladen. kam, machte auf Zureden auf der Lokomotive eine Fahrt nach den Gruben hin und zurlick.und damit war der Damm gebrochen. In den folgenden Iahren bildete sich eine chinesische Gesellschast zur Weiterführung der Kai-ping-Lmie nach der Küste, und die kaiserliche Regierung selbst förderte das Unternehmen. Heute ist im Betrieb eine Linie von Kaiping in südwestlicher Richtung nach Tongku (nördlich von Tsku an der Mündung des Peiho), ferner eine Linie von Tongku nach Tientsin. Ferner ist von Kaipina eine Bahn in nordöstlichcr Richtung nach Shan-hai-kwan am Golf von Liaotong gebaut worden, die außerordentlichen Anklang bei der Bevölkerung gefunden hat, sodaß eine Weiterführung dieser Linie nachMukden. nördlich von Nintschuan, bereits in Angriff genommen Ist. Die bei dem Bau und dem Betrieb dieser Bahnen, beschäftigten Techniker sind fast ausschließlich Engländer, als Heizer werden Chinesen benutzt, doch unterliegt es keinem Zweifel, daß wie in Japan so auch in China nach und nach der größte Theil dei Betriebes der Bahnen in die Hände der Eingeborenen übergehen wird. Ist . der Oiissouri im Schwinden degrissenk Die Vermessungen, welche vor Kurzem ein Corps von BundeS-Jngenieu-ren am oberen Laufe des Missouri aus. geführt, haben zu 5er Entdeckung einer merkwürdigen TransformatiM dieses Stromes geführt. Während der Auf. nahmen wurde an zahlreichen Punkten der Ufer zwischen Great Falls, Mont.. und Sioux City, daö Wasservolumen gemessen und dabei constatirt, daß den erstgenannten Platz in der Sekunde 4796 Kubikfuß Wasser pgssiren. während das Volumen bei. Fort Bents?, 25 Meilen unterhalb, nur 4331 Kubtkfuß, d. h. ez. IQ Procent weniger beträgt. Die zahlttjchen YZeZenflüss: des Stromes unterhalb 9Ütftl$ sAyellen denselben in so hedeuesdem Hak an, daß bei Sioux Czjy esu ByliVk? von 14,776 Kuhifuß constatirt wurde. Die brdeutede Änahme deß WasserI zwischen Great FLö und Korj Hento wird , von den Ingenieuren' mit de? Hinweis auf das sogenannte artesisch Bayn von Süd-Pakota ffklört, y.y

rrsrni inTsi

der That, wo bleibt das Wasser, wettn sich nicht zwischen den genannten Punkten in dem Flußbett eine Oeffnung befindet, durch welche dasselbe in unterirdische Regionen strömt? Direct unterhalb des oberen Katarakts, am südlichen User, und ungefähr halbwegs zwischen den beiden Städten befindet sich eine Stelle, wo augenlose Fische, von jener Species, welche unterirdische Gewässer wie zum Beispiel die Flüsse Echo und Styx sowie den See Letbe in der Mammouth - Hohle von Kentucky bevölkern, angeblich vorkommen. Hat der Missouri einen unterirdischen Äbfluß, so befindet sich derselbe wahrscheinlich an jener Stelle und von dort aus strömen die Wasser unter der Erde in südöstlicher Richtung fort, bis sie einen gewaltigen unterirdischen See bilden, der durch viele artesische Brunnen in Süd-Dakota angezapft worden ist. Eine andere merkwürdige Entdeckung ist auf die kürzlich vollendete Vermessung zurückzuführen. Im Jahre 1878 wurden ebenfalls Beobachtungen des Wasservolumens angestellt und ein Vergleich mit denselben hat die uberraschende Thatsache ergeben, daß das Volumen um volle 20 Procent abgenommen hat. Sind die Berechnungen richtiq und dauert die Abnahme in demselben Maße fort, so wird der' majestätische Missouri vor der Mitte des nächsten Jahrhunderts zu einem unbedeutenden Flüßchen eingetrocknet lein. Deutsche Loeal'Nachrichten. Provinz Brandenburg. Berlin. Dr. Franz Stuhlmann, der Begleiter Emin Paschas, betleidet jetzt eine amtliche Stellung beim Museum für Naturkunde; er wird daselbst als jüngster" Assistent bei der vom Geh. Rath Möbius geleiteten zoologischen Sammlung geführt. HerrStuhlmann fcheint aber mehr als externer" Assistent zu fungiren. denn er weilt seit dem Herbst v. I. wieder in Ostasrika. Ein schweres Bauunglück hat sich in der Kochstraße ereignet. Ein Haus, dem ein neues Stockwerk aufgesetzt werden sollte, stürzte im Innern zusammen. wobei sechs Arbeiter verschüttet wurden. Drei von ihnen wurden schwerverletzt, drei als Leichen von der Feuerwehr unter den Trümmern hervorgeholt, wozu es stundenlanger, sehr gefährlicher Arbeit bedürfte. Neulich Abendö hat der 63jährige Herr Grasse, dem eine in der Nähe von Schmöckwltz liegende, neun Morgen große Insel gehört, auf seine Ehefrau und dann auf sich selbst je fünf Schüsse abgefeuert. Beide Lete sind nicht schwer verwunbet. Aus Liebesgram hat sich der 24jährige Zuschneider Bresler, der in einer hiesigen Kattunfabrik beschäftigt ist. aus dem Fenster seiner im vierten Stockwerk Türrschmidtstraße 29 zu Rummelburg belegenen Wohnung herabgestürzt. 'Nach kurzem Leiden verschied er. Luckau. DaS Jubiläum des 325iährigen Bestehens feierte letzthin die Luckauer Sckükenailde. Im Jahre 1569 erhielt sie das Privilegium, daß demjenigen, der bei dem jährlichen SchUkenfeste .den Vogel als Chunig mit der Bucklen oder Stahlschifftn er obert und gewinnt", auf ein Jahr Steuerfreiheit bewilligt wurde. Provinz Posen. Posen. Wegm Verdachtes des Mordes ist der 19jährige Arbeitsbursche Anton Rvack dahrer verhaftet wor den. Derselbe wurde in Begleitung des seitdem verschwundenen 2 1-2jahn gen Stanislaus Klies gesehen. Kürz lich wurde die Leiche des Kindes ge funden. Aus der rechten Backe war ein Stück Fleisch im Durchmesser von 8 Centimeter ausgeschnitten und ein ebenso arokes Stück unterhalb des Kinns. Der Hals wies außerdem mehrere Stichwunden auf. Ryback. welcher die That noch leugnet, ist trotz seiner Jugend wieherhqlt vorbestraft. Provinz Ostpreußen, Königsberg. Eine merkwürdige Erscheinung wird aus dem Dorfe Alkehnen gemeldet. Dort nisteten auf den Scheunendachern und auf Bau men etwa zwanzig Stochpaare. Obgleich die Weibchen brüteten, zeigten sie doch eine ungewöhnliche Aufregung; sie blieben fast den ganzen Tag mit den Männchen fort, und nur zur Nacht kehrten sie auf ihre Nester zurück. Letzt hin verließen plötzlich, wie auf Com mando, sämmtliche Störche die Nester unter ungeheurem Geklapper, und seit dieser Zeit ist auch nicht ein einziger Storch wiedergekehrt; ebensowenig laßt sich ein solches Thier m der Um gegend sehen. Als man nun dik fester untersuchte, fand man die Eier groß tentheils zerbrochen oder auf die Scheunendacher geworfen, Provinz Westfalen. Da n zig. In der gefangenenAnstalt zu Neugarten überfiel ein zu fünf Jahren Gefängniß verurtheilter, berüchtigter Rausbold Mit einem Mes ser den Anstaltsarzt und den Aufseher. Der Letztere versetzte dem Angreifer mit dem Seltengewehr emen Schlag über den Kopf, infolgedessen der Gefangen: todt zusammenstürzte. Fersenau. Der Fischer Peplinski, der in betrunkenem Zustande seine Frau und Kinder mit dem Messer bedrohte, wurde fön der ersteren mit der Akt erschlage." ''Die Mörderin hat sich der Behörde seshssgeflegt,' " Provinz Sa ch s e n, Halle. Ein Opfer seines Berufes wurde der als Assistent am Patholog!schen Institut thätige junge At Dr. med. Sauerhering. Er hat sich bei der Sektion etnei au Kiphtkeritis verstordenen, Kindes .eiye' Blutoersistl.ug zngezogen, der er in kurzer Zeit erlag.' Naumburg' Die Saalberge werden im Auftrag der preußischen Regierung seit einlen'Üagen lyiedex guf die Reblaus untersucht.' ' Glücklicherweise ist nirgend? eine Spur des ververblichen Insekts bis' jetzt entdeckt w?rden. ' ' .Mansfeld, Der in der bieliam

Kreiskasse beschäftigte Gehilfe Dkeg. mann ist nach Unterschlagung von ca. 900 M. flüchtig geworden. ProvinzHannover. Hannover. Wegen Steuerhinzerziehung wurde der Rentier Anton

Cotty zu einer Geldstrafe von 17.250 Mark verurtheilt. G ö t t i n g e n. Neulich Nachts ist Zn die Alterthumssammlung der Stadt GLttingen eingebrochen worden, wobei die Diebe zwölf silberne und zinnerne Medaillen, fowie 23 goldene und silberne hannoversche, braunschweigische und westfälische Münzen erbeutet haben. Darunter befinden sich namentlich werthvolleGeldstücke von Georg dem Dritten, Vierten und Fünften. H i l d e s h e i m. Das ' frühzeitig eingetretene warme Frühlingswetter dieses Jahres hat auch unsern tausendjährigen Rosenstock zeitiger zum Blühen gebracht, als es sonst der Fall zu sein pflegte. Während gewöhnlich die Blüthezeit des Rosenstockes in die zweite und dritte Juniwoche fällt, sind Heuer bereits am 25. Mai die ersten der weißen Blüthen aufgebrochen. Provinz Schlesien. Liegnitz. Durch einen Schuß aus inem Revolver todtete ein hiesiger 15jähriger Lehrling seinen gleichaltrigen Freund. Motiv unbekannt. Von Wilderern wurde bei Sagan auf dem Anstand der Fabrikbesitzer Fuck-ner-Hermsdorf angeschossen und tödtlich verletzt. S t o l p. Der städtische Hauptkafsenreceptor Hinz ist aus Requisition der Staatsanwaltschaft wegen bedeutender Unterschlagungen verhaftet worden. Bisher wurden solche in Höhe von 4000 M. ermittelt. Provinz Schleswig - Holstein. I tz e h o e. Hier vernichtete ein Brand die Planböck'sche Nägelfabrik und mehrere Häuser; der Schaden beträgt eine Million. Beim Löschen erlitt ein Feuerwehrmann tödtliche Verletzungen. Kiel. Prof. Petersen, Direktor des unter dem Protektorat der Kaiserin stehenden Anschar-Krankenhauses, hat wegen Differenzen fein Amt niedergelegt. Sein Abgang bedeutet für das Institut einen großen Verlust. Schleswig. In letzter Zeit haben wieder Ausweisungen dänischerUnterthanen auS Nordschleswig stafige funden. Es handelt sich um den Landmann Andreas Meier, die Artistin Laura Gram und den Ziegelarbelter Andreas Buchholz. Seit dem 1. Januar d. I. sind im Ganzen ca. 100 dänische Unterthanen aus Schleswig ausgewiesen worden. Rheinprovinz. Essen. Wegen vorsätzlicher MißHandlung mit der Masse standen dieser Tage drei Polizeisergeanten vor der hiesigen Strafkammer. Die Beweisaufnähme ergab, daß die Polizeibeamten sich des ihnen zur Last gelegten Vergehens thatsächlich schuldig gemacht und zwei Personen ohne jeden Anlaß mit ihren Säbeln mißhandelt hatten. Die Strafkammer erkannte gegen zwei Be amte auf je zwei Monate, gegen den dritten auf drei Monate Gefängniß. Koblenz. Vor einiger Zeit ist hier em Soldatenhelm gegründet wor den, um den Soldaten den WirthsHausbesuch entbehrlich zu machen. Der Stadtausschuß hat jedoch abgelehnt, zum Ausschank von Getränken die Ge nehmigung zu ertheilen und nur die Verabreichung von Speisen als zulässig erklart. Köln. Georg Vruckwilder wurde die Concession zur Errichtung der projectirten Dampffähre zwischen Köln und Deutz für die Dauer von 15 Iah ren ertheilt. Im Rhein ertränkte sich ein 12 Jahre alter Schüler. Der Knabe soll die Schule mehrere Tag; verlaumt und sich aus Furcht vor Strafe das Leben genommen haben. Provinz Westfalen. Arnsberg. Einen eigenartigen 500jährigen Gedenktag feite jüngst die Stadt Belecke.' Im Jahre 1494 wurde dieselbe von den Mannen der Stadt Soest belagert und war in großer Gefahr. Alle Mittel. Steinwerfen, Ueberschlltten der Feinde mit heißem Brei blieben erfolglos, bis man auf den Gedanken verfiel, sämmtliche Bienenkörbe über die anstürmenden Soester auszuschüten. Dies half. Entsetzt flohen die Feinde, den Beleckern Fahnen und reich Beut lassend. Der Jubelgedenktag wurde durch allerlei Festlichkeiten begangen. Meinerzhagen. Durch eine große Feuersbrunst wurden hier 33 Häuser, sämmtlich ärmeren Leuten gehörig zerstört. Es ist auch ein Menschenleben vernichtet worden; ein 70jähriger Mann," der noch seine Ziege aus dem brennenden Hause herausho len wollte, kam' in den Flammen um. Münster, ßin Kaufmann von hier war in der Nähe von Llltkenbeö mit Sammeln ßon Maikräutern beschäftigt. Er trat dabei auf eine Kreuz otter. welche sich 'blitzschnell emporrich tete ind denselben zweimal auf diOberfläche der rechten Hand biß. De Verletzte, der lange Jahre in Jndie gedient, sog die Wunde aus; do schwoll der ganze Arm schnell an. Ei. des Weges kommender Metzger brach, den Gebissenen im Galopp zum näch sten Arzte. Wie die Sache verlaufe: wird, ist noch ungewiß. Prov.Hesfen-Nassau. Fxansurt a. M. Dieser Tagk wurde den Fraufn, welche das Lokalbahnhäuschm am Eschknheimer Thol passirten, die Kleider durch Vitriol verbrannt. Die Vitrioleur" hatte da Vitriol nicht auf die Kleider geschllttel. sondern in langen Schlangengang auf d'äs Pflaster und in den Sand. So .wurden verschisdene Dmen, . die Schleppen trugt, besonder's' geschädigt. '. Hanau, (sine alte Frau aus Stteitberg hatte wegen eines kleinen .Vergehens tinty Tag : Gefängniß zu verbüßen. Da . f.e"nun Niemand . zu Haufe hitte. der ihr'während ibrer Ab- ' ... i ' ' '

Ohne seines

ST- JAKSS

gegen:::-

Rheumatismus. Buckner, Texas. Jahre litt ich an rheumatischen Schmerzen, und war häufig bettlägerig; durch die Anwendung von St. Jakobs Oel wurde ich dauernd geheilt. Amanda Morton. Das Mut ist das Anttim

oDr. August König's Hamburger Tropfens Das beste Mittel dagegen.

Wesenheit ihre Ziege und ihre Gänse fütterte, nahm sie kurz entslölossen Ziege und Gänse mit nach Wächtersbach und meldete sich mit dieser Begleitung zur Verbüßung des Arrestes. Der Amtsrichter betrachtete die Sache von der heiteren Seite und erließ der bejährten Frau ihre Strafe. Unterwegs warf die Ziege Junge und mußte infolgedessen in Wittgenborn zurückgelassen werden. Wiesbaden. Zu den zahlreichen Denkmälern, welche im Laufe der Zeit auf den Wiesbadener Friedhöfen errichtet worden, ist dieser Tage ein neues getreten: das für den Componisten Ferdinand Möhring, der lange Jahre hier gelebt und, nach seinem Ableben im hohen Alter, hier auf dem neuen Friedhofe seine letzte Ruhestätte gefunden hat. Freie Städte. Hamburg. In einer der letzten Nächte ist ein Uhrmacher aus Ute..sen auf der Lambardbrücke in Hamburg hinterrücks überfallen, durch Messerstiche lebensgefährlich . verletzt, ausgeraubt und in die Alster geworfen worden. Der Ueberfallene hat nur mit großer Mühe aus dem Wasser gerettet werden können. Der Thäter ist noch nicht ermittelt worden. In Ochsenwärder hat ein erst Ostern aus der Schule entlassenes Mädchen, das von den Eheleuten Köster zur Wartung ihres Kindes angenommen war, seinen Pflegling im Bett erdrosselt, weil es ihm auf dem Lande nicht gefiel. Das Mädchen hat die Unthat eingestanden und wurde nach Hamburg ins Gefäng niß abgeführt. Thüringen. Frankenhausen. Herr WilHelm Schall hat zur Errichtung eines Rettungshauses für verwahrloste Km der hier in hochherziger Weise die Summe von 100.000 M. gespendet. G o t h a. Nicht weniger als 24 fry eyrpsllHtlge, die m der Absicht, sich dem Eintritt in den Dienst des stehenden Heeres oder der Flotte zu entziehen, ohne Erlaubniß das Bundesgebiet verlassen haben, werden von der hiesigen Staatsanwaltschaft zur Verhandlung oorgeiaoen. rasentonna. Der Aufseher Prohst in der hiesigen Strafanstalt hat sich erschossen Der Beweggrund zur .qal ou in oienntlcyen orkommniscu gu juujcn jein. G r e l z. Unter den Kindern des Vorortes Pohlitz ist die Genickstarre epidemisch aufgetreten. Mehrere Er1. !-. f. ' lranne nno oereiis genorven. S a l z u n g e n. Beim Abbruck ei nes Häuschens in Dietlas ist eine bei i w rw . 1 lracy:ilcye Anzay! von großen und kleilsen Silbermünzen, sowie auch von einigen Goldmünzen, alle gut geprägt und wohl erhaltin, gründen' worden. f . ri.n.n. . n ' L . - 2)le eioiluae nammen aus den Iahren 1200 bis 1600. Sie sind iedenfallS ' c r , . im orelvigiayrigel, rleg oaselbst ver steckt worden. Weimar. In einer Kiesarube . r " r ; n c r . von unenoorn in vieler Ä.age ein gewaltiger Stoßzahn eines versintbflutblichen Elephanten (Mammuthzahn) gefunden worden. Der Zahn hat eine Länge von 1 1-2 Meter und eine Dicke von 1520 Centimeter. Er hat 10 Meler t gelegen. ANv.enVkmezno.en. ugn hazgelle und Pesed des Preßburger Comitats wurden die Postamter, die bisher dort bestanden, aufgelöst, weil in den beiden Gemeinden seit Wochen kein Brief angekommen und aufgegeben wurde. Man kann also auch ohne chinesische Mauer recht ruhig und abikschlossen leben. ,i der .93 o r ft e II ii n 5m Canterbury - Theater in London' wo der Eapitän Menard auf die mit einem Panzer englischer Erfindung bekleidete Miß Rosa Menard schoß, verfehlte er das Ziel und traf, sie in den Hals. Die Verwundete brach sofort zusammen und wurde nach dem Hospital geschafft, Po sie sich noch in kritischem Zustande befindet. Auf dem Lande. Frau: Sieh' nur, Männchen, was die Landleute im Alter noch' für gute Zähne haben!" Mann: 'Nun, Frauchen, wie erhaltet Ihr. Euch denn nur Eu Zähne so schön? - Bäuerin: O, nix mach i, blyß bei Ut Nacht lege ich fit in die Waschschüssel ' ' ' ... VebenkenWle, daß die Wisconson Central Bähn unbedinat daS Zutrauen deö Publikums besitzt, da sie dei Weitem die populärste f m im m . inc zwlikyen ylcago, Mllwaukee, St. Paul. Minneavoliö und dem Nordwesten ist und fernerhin als die Pullman Linie zwischen Chicago, Mlvaukee, Ashland, Duluth und den Pläben 'ant SUperior tzee angesehen wird. Bedenken Sie ferner daß die Wisconiin Central die bedeutendsten Punkte in Wiöconsin berührt, mehr Geschäfts! i-ii l . ix t :v piugc crrciaji aio Ilgeliv eine unsere Linie im Nordwesten, dab der Sveilevagfl feiger ausgestattet ist eil irgend M V M AM 0 t M CMUC VCl UUVjtlC! (flU. Mt weitere Auskunft tli. Stattn. Routen, wenden Sie sich an den nächsten Ticket Agenten oder an Jak. a. vono, wen. gent, . ' kildsukee. Oi!.

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