Indiana Tribüne, Volume 17, Number 274, Indianapolis, Marion County, 22 June 1894 — Page 2
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Jndiana Tribüne.
Erscheint Tägllch und SonntagS
Die ttgllche.TrtbüOe kostet durch den Träge, , Tent per Zvoche, die eonntagI.Trtbüne" I '.ntl per Woche. Beide zusammen 15 Cent ode, Cent per Monat. Per Post ,ugeschtckt in Vor ukdkjkhlung t per Jahr.
Ossi : N. 18 SüdAliaa Str I Indianapolis, Ind., 22. Juni 1894 ICrighiaKKT.) Streiflichter aus der Gartenliavk. . i Vinicaco, IN er iuu huiio So gleichMig. wie gelegentlich der CountY-Conventionen, welche diesmal unaew'öhnlich früh hier tagten und . rr r i . . v an IT-. 1 (. O.; I r- t f cm f r rr rj 1 rfTrt 5r Ä-t Vr!- r in S rtTTAT' V"n I VUJlWUyv I i uvuviiivuiy, rv liiisch? Bildergallerien in der Tages. preise, durchaus nttht die Politik, ja nicht einmal der Straßenschmutz. sn. dein der entsetzliche Wassermangel! m ' ' ' - It-V -tv,3 fcit hi nr Wrtrf? I UltV V VV4f (VV , . . r - i ' .ii. . c . I llll iii viiiiiv I I I II I I iii in llll iiki i m. i uur I tritt dieser Wassermangel in sämmlli. 4 Siadtiheilen auf? - nicht aus der Stube, nicht da. .wo man einen uuicu lUKiiu , uuci wie uyiiuium Temperenzweiber ihren unendlich verdünnten irschen-Phosphat feilhalten. rf.s fr Im nin rCr.miTinTn m..i rx.-i a.. v: 4..;nr 4.n i 'i so weit es . nicht gleicher Erde nistet! Das Komische daran ist. dak erst in neuester Zeit .großartige- neue Was. '. " 2 . y.. ' I Zer-vlnlagen geschaffen worden lind. I ...e .1 . r t i.. cm:w I llll JDClffiC lita üic vsiaoi ozi uin-uc i licht wenig einbildet, und welche diese nicht wäre. l3 gibt zwar auch m oei I Ex-Weltausstellungsstadt eine schöne .rvMn,i tnTrf hrf;M Kift s?rr I schnöde Schlauch zwischen 8 Uhr Morqens und 6 Uhr Abends sein Spiel m ' r . I treibe; 0:1 alle Verordnunqen scheinen isiti nun einmal nur dafür da zu sein, von Ken7kni5?n. dkt finfiMi" niif das denkbar Rücksichtsloseste übertreten zu werden. Es sollte mich auch gar u 1 "vij I nicht wundern, wenn man hier bald wieder davon hören würde, daß Bewohner des Parterres, nachdem sie erst alles verfügbare Wasser aufgefangen. solches an hoher .Wohnende verkaufen. Denn in solchen Dingen bat (TM nickt nrUm und n.ckfs vergessen. . " I Gestatten Sie mir in diesen drückenden schwülen Verhältnissen eine kleine Erholungsreise nach Griechenland. NiüZt als ob ick in aller Stille einen
ircgenta) in uoylgesaueu zerimvizcn jlxz uo)iqanuzi lawu uem wtw VÄt m:, sein würden, fcaji sie von Butter wä chen in Amerika fast ebenso auf den denn man lann . sicher .K'n.,b n. ist die garlertstädlische Bevöllnung Leib geschnitten zu sein, wie den Chine, mand die betreffendkN ÄtUMNUtt schon lange nicht mehr gegen die Politi, sen das Waschonkel-Geschäft. Warum ÄÄr wesen. Die brennende Haupisraae in das so ist? Darauf gibt der be agle das angegr.sfene Blatt Ist m der Re
Luftballon erfunden hätte, mit dem ich Chicagoer Zeitmigen die Anzeige, daß Parteifärbung gibt, das in den letzten in einigen Stunden über Land und dieses oder jenes Grundstück krank- Jahren von den Hamburger NachrichMeer eine SvriKtour nack dem classi- h e i t s K a l b e r billig zu verkaufen ten" und verioandten Blättern nicht als
lazen allen Bellas unternenmen konnt, 1 r 1 .... . ohne daß auch nur die unterwegs ge- I f.-,.. ?f?;(,r;:j?.nncc.f .n l Vkte.ttt tttlUttSvlllztt IAH IV U l" I den- diesen Ruhm muß ich schon jenem f?,W ff?,rn vrhr cZrfsn.-.K.r, I angetastet überlassen. Ich meine blos das Chicagoer Griechenland, schweife also keinen Augenblick von meiru..ri v c itiil VitytillUJlU UV, I 'Auch wenn, der clafrifcfegriedhifcfir I rtt.'.n . fjt r-i . m I icii, ivxiujz uno um oen vell- I ausstellunaS-Palästen so triumphirend bekundete, langst nur noch im GedachtIC f.lf.C 1 r n t ti rnij lorucoen 10110 uno scio i verblau' be des damaligen Bau-Chefs Burnham, daß diese Auöstellunasbauten bereits wesentlich zur Förderung der : :r jt o?i.i umciiiaiiitycn 'araiicciur inneryalv und außerhalb der Gartenstadt beiaetragen hätten", sich ilur als starke Emblldung heraus stellen sollte, wird sich I rr xf c r .. I Chicago jedenfalls rühmen können, von dem lebendigen Nachwuchs der Sieger von Marathon und Salamis einen verhältnißmäßig sehr starken Procentsah in seinen Mauern zu bergen. .Dieses durchaus Nicht unwichtige Element des Chicagoer Lebens kann gerade zetzt b:.m Anbruch der HauptMett KtSSS ß.Ättil.'WS . . r w w wi.i v kl. .iikiii'
vi. ua ,uii. vii viiyuntiuct 1 oaoel oenll, ocincrii oazu uit mnvin. 1 , alltälim,n N,rfltn;ss,n ni sz, Handwagen mit a- Zei,; diel wird jedenfalls dabei ftÄÄ W
uuiim, luuucii u. . iu. inu zioel 1 oerausrommen. uno zwar aus einem I
oslyanoel theilen muß, scheint er vollständig entrückt. Das klingt paraihn, der ihm vorausgegangen in die dar und ist dock eine Tbatsacke. die ie.
junge Metropole des Westens, allmälig vergangen. In den letzten paar Jahren ist die rtl-'J. - rr'-. 1 .. i .encolonie in Chicago merkwürgewachsen; aus ivenigen Dutzend über 2000 Köpfe geworden, und iiiticu.tncoionic dig stao uver Uüü Kopfe geworden, und wenn es so weitergehen sollte, können in absehbarer Zukunft ihre italienifr . i ; i ;c - n . I iuc viittunicn mu iyren o,llor. den und sogar ihren Drehorgeln empaaen. utom von Griechenland wieder besiegt.-welch' seltsame Umkehrung der Gesck ck e Asm Standviinkt deS w..' ' r : v ' " amcnioncra yaoen viele iriecyen vor I den Avenninensöbnen auch das vor- - , . ,crr'-, . , ' r u?.oav sie oei euem reine so ausgepragle .Neigung zeigen, nacyoem sie oas c ) v. r i . . " i : r ri c ri ano p gui wie moglicy,l aogcgrasl, schleunig wieoer mu ihrem Äuoet . oder gar nach demselben, ,in ich? Ge-
ourlslano zuruazuieyren. cm oie- f Tag an alten abgenagderen Deutschen andere rseits stehen sie Un Knochen herumknabbern. Da bie-
vavlllu, uiu&imuwn irnyc, va0 iz m M stch nun tm einfaches und bequemes Uz Blervertilgung s:r Gedlegenes Uu Mittel, um das , vorhandene Schimpfsten können. Freillch.was für Bier! Die .zrs, kefriedwen. . -Man'- aebt
gefüllten riesigen Biergläser in einer von Griechen frequentirten Wirthschaft in der South Water Str. oder sonst wo könnte man leicht mit Aquarien für Goldfische verwechseln. cr rr vi .il m m" P x. n$t!tTni !onnwn WM,4e? ' lU AAmI1 JkAM V41 bereits, im Gegensatz zu den Italicnern, aus einige Landsleute berufen, welche amenkanische Geschichte mit ma chen halfen Da ist z. B. der anerkannte politischesellschaftliche Leiter der Ehicagoe? Griechen. Selbiger hat sogar im Unionsheere gedient und gekämpft und geHort zur Grand Army bei deren Parade am Glorreichen Vier i , .JXt Z.X,T i:n er gewig auch nicht fehlen wird. CZ, .in .rnftfi.tfa (UtfiAi Ä wf vtv wvnwi
deizubehaNen, wenn ich Ihnen erzähle, daß dieser CHZcagoe? Obergrieche John Williams heißt. Deswegen ist er doch ein echter Landsmann des seligen Peri kles, und den vorliegenden Namen hat er sich blos zugelegt, weil keiner seiner
TIn nmri1nrtt&rt ?rtrtSfslTTlrslVfn M - , seinen wirklichen Namen aussprecyen oder gar im Gedächtnih behalten s?mm,T Y,,r7,h, , 4VUi4vt v v I I - .... I öii nn, Ivanen ta or mer uno incuc ucyiuu, obaleick ick noch keine Helena oder Aspasia "Kr. dmftlben femttU habe. J F r Die wemgm siuyer angc,eknen tt. azen yaoen ( - f ' , .rj. - i amerikanlsche acci cu ciuujcu ouV" " Vfc Chicagoer Griechencolonie der Import von Ehegesponsen aus der alten Hei. mach immer mehr Mode. r.n cyc . i y n er r (Tü l nlft. rrt t r wW4CAtAiii w Ant,rt: .Weil s,e nichls Leiseres ,u thun finden. Ohne Geld und sprach' unkundig auf eigene Hand in das Land kommen, sind sie aus da! Obsthaus,, ' . . - i. m r.n rtT2 h rtrfvrftftslnDtMBt autfexfislt I I II iii. uik. i ivmri I v wwnvv 1 1 -v - i I , 10 'mm ' ' i rr :ri . ..k!.r.M rCn ng einer vjfijxcnj ujitjcjvicjciu in nnen sie es nicht besser. und spä..re.- .3 :Xl CfT.. ei?!. e . roiiieu iic c mtui u u. it bleiben Übrigen, lemelwegZ' alle aus den Kleinhandel beschränlt: vier der größten Engrosus ,n dee w..., i "d ' . H.inoelsstraße, gehören heutzutage Grienn! , . . . .' . MeNN Zck Mlck ?eckt erkNNktt. 10 Wllwnitr iorr n?r nunm! viucrracnas i ren die Griechen schon im Ucitt)um nebenbei wegen ihrer 'ffindlgkelt im Uebervortheilen und Beschummeln be, m i. c..jC ll.f. I anoeren vollern oeianni. ' 'auaj uict i 0CJ..sr..f nmmt iftmn im sTftrrtrtT I uiuu 4vmut wi v.vi,v. . Geschäftsleben ganz besonders zu statiorer zoye yaoen, ow) nein, va i scheint zur. allgemeinen Signatur des (5"MsstslMr rf)fifislnVl au aebLren. l Nicht vergessen darf ich schließlich, daß I das amerikanische .Freilunch--System j c.-. vi. tj:. r.rr .. ... f.! I iur dic iDricmrn idic uciujuiich au (in i scheint, und wo eS ihnen gebratenes Hammelfleisch bietet, wähnen sie sich im , ' V''" I siebenten Himmel. ' Ade, Du classische Griechenwelt! . "'.. , . . in anoer id leicht von den Es ist mal etwas für die Hochhaltuna der lrundeickentbums-Vreise.weniastenS in einem großen Theile ChicagoS.geschieht. soweit derselbe nickt im Schatten des ! Weltausstellungs - Platzes liegt. ; Immer verzweifeltere Mittel werden zetzt angewendet, um,' dieses! Grundeigent)um an den Mann zu bringen. Un- l aemein bäufia findet man',. B. iekt in ' n u 1 ' r . n c l l. les oanar reinesmeas oamil 1 zusammen, daß die Gesundheitsver-1 s,xn:rr. i mvt.ttit I MlUllJJW Vfcfc vUfcliuv yiijunwtig schlechter wären, als gewöhnttch. I TonVim in m,isi,n stHnn ist die I Krankheit" (sowie meist auch die Bil ligkeit") purer Schwindel, und irgend eine unternehmende Agentur hat diese cvs : : :: j rr. . 4UCiyC CIUIUUCU 1UCII. UUl UIIl CHIC I rnögltcp große Tnaal)! irnpcl, n?clct)c I " t..i.l 1 1t ri"v m VflMJ. I uoclaupi unier umanoen)runvilur I zu kausen Lust hätten, aus e i n m a l I kennen zu lernen und sie dann bis aus I llTf..i . m . m I iiui zu quälen, cacosragen roiro Einem Kiefer Thatbestand ganz unver- l froren in's Gesicht hineingesagt. Das I
c-. crrx:rr: s v;. i am ntnfn nrsiriinf 'iiiauiuiiutii iv uv
r n i i ii ' i i i i iii in vt nir uwwvkb v - - im r j
ai erzame icy kirnen ici i wuw jiuvui, vujj , 4..,. Chicagoer Syriern. I fordert als eine sieghafte Unverfroren-
bobe eit-. dak w eder e n belt. der etliche? edrenruyrige unwayr-
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n c!. ri".cri. . e rf arassirendeni Anzeiaen-Schwindelprak tiken. welche das alte New York mit machtigen Schritten überflügeln! Ä I. K. Osfieiös ÄaKlreicbe deutsckländiscke Blätter I beschäftigen sich mit der Meldung, di, preußische Regierung plane eme Umge. staltunz des officiösen Preßwesens. Es w mcht recht ersichtlich, was man sich WvWKfmf iJ.!!?"? 1 r 11 1 III 1 r 11 in 1 i ri :iir i ri in i , , i i . vn c . . i rrv M, , . dem Fachmann bekannt ist. Das geht der so xu. Der Wellenscdlaa der aro. Ken deutschen Volitik wird ,ur 5Zeit beh schZ Von den AnWung.. c?aprivi zu stürzen und dem Kaiser eif ' ... ' r ------ . . v ---- Cavrivi ,u stürzen und dem Kais en Vertrauensmann der Bunker. Stö. ckerianer, Bimetallisten und Colonial ' . ..' fanattke? aufzudrängen. Man - ver. sucht dabei, wie die berechtigten land. wirtbschaftlicken und colonialvolitischen Bestrbunaen so auch das unerschövf(rut ' . '..u ..v ' UiiV ,fruna für den bürsten Aismarck das 2Ä w! "4 "UH" I actionäre Zwecke nutzbar zu machen. Nun aebiert nickt ieder Taa iraendein v Ereianiß. welches sich in diesem Hel, denkampf als Waffe verwenden-läßt.' anderseits kann man doch auch auf den Zeitungsmarkt, durchschreitet musternd die ewig bewegten Reihen, nimmt einen beliebigen Zeitungsartikel, der grade zweckdienlich erscheint, beim Ohr, klebt ihm sorgfaltig eine officiose y, uv 'ö",ö 1 1 l Etiquette auf und trampelt dann munI 1 ter auf dem Minister herum, den man sich als Verfasser erkoren hat. Das kostet , nichts und macht viel Vergnüzen. Lohnend ist eS, toenn man dabei aus zwei Artikeln desselben BlatteS,' die denselben Gedanken entwickeln, stellen herausreißt und in. einen künstlich construirtcn Gegensatz bringt. I A. O. IUI01U14 WliU Vi.UIl,ll VU.VkI V, , r:r. j , Hat z. B. ein Blatt dem Grasen ulen I vulH ".UiI V
111 nocy oie ansianoigsie uno ausrichlig- 1 oas eoen uno iweve der pennsylvaste der zahllosen jetzt in Neu - Pari nischen Anthracitkohlen-Reawn zu wer-
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ments undJnttiative.an gesunder Rücksichtsloslgkeit vorgeworsen, wiederholt dann das Blatt diesen Vorwurf in eimm zweiten Artikel, nimmt es aber zugleich den Grafen gegen die von anderer Seite erhobene Anklage in Schutz,
er habe silberne Löffel gestohlen, so . , r.c.. ...r,.; munie man wu h sehr gewissenhaft sein tornn .man e3 nickt fertla brmaen sollte, stellen aus " - r dem ?iusammenHana herauszurechen rx.:Mv.t an 'ffiX -o ir.'W-W. t.smhfi ,tt,lit Vorlage entschieden bekämpft, MW - 3 W WA M I llPslllF I I I llll I I - - . R?v,? . re7.rnt, npTTT ijirnirn ruiiK iiiLLiiu.it. " ' -'A ;m s)sr,THrifn sehr muß e man doch m schwarzen sehr unerfahren sein, wenn man , nij als ba d kennen soll . was man thu.. . . - ' -1?V CVsfrt gehart... daß n SS n 10 Fallen den Fall als bedeutungslos UNveacyIN lassen wird. Anfanger machen w r da. rauf aufmerksam, dafi e 01K von CWr M . L C k.W aIiA f1T UaNlCimuiu uiuf uuiuuuwim, Dbw .w!" "v ' ' - .r- . lasse sich nicht w egtnpni tnien, sich selbst auf diesem dunkeln Hinter, gründendem , . um ,mwu.delk idic uiü . utirntturnikw . J. J r w blttllcher.Consequenz und mannyasler Überzeugung NeMM Wttd NUN N0Q VON aUCUd mtjgcn Scbcnlenjeimsefudht toerben er Wird sagen, ;a, Wie kann Ich denn Cfl einem Blatte, daseie vunverr cn. .C!l kTI VMnn Vnr tnTt nis aiucuci zuv, winm, . ritmmfrt srHfrf rirtfflfct oder aitslC ............. v :, rar regt hat; oder wie kann ich em Blatt. iuuu uvmmi ,vvv.., . Ehrgeiz hat, em brauchbarer Soldat ln der roken reactwnaren Armee zu wer den, nur rathen, derartige , klemllche Gewissensbedenken muthig zu unterTTm V? Knsf Wnhfifrnrfr viuuui, w. vw -r i a . . . . . . ,t-". chen macht, ver tkfe einige ayrgangc der Freisinnigen Zeitung", der Ham burger, Nachrichten", der Münchener Allgemeinen Zeitung durch, und I. 1. r . v.r. v:.r. cm jc. : x. i ? . heiten keine Verdauungsbeschwerden bereiten. Dabei ist nicht zu vergessen. daß ein Blatt, welches in irgendeinem Abhänaigkeitsverhältnib'steht.durch em gewisses Schamgefühl dahin getrieben wird, die Äusmerksamreit von viesem Punkt avzulenlen. o erllan es sich. daß es kaum irgendeinVlatt irgendeiner conservativen, liberalen oder radicalen aC!i'Ä) iinMififint( Vnn.Vi.n Ynrtr v uhw uuuiiijuwuu wi Blätter, die nicht in der Lage sind, nfrne dorberiae Avvrobation ein Ur- ' --o "TT " theil über wichtige Fragen der deut scben Volitik abZiuaeben. baben na turgemäß das Bedürfniß, glauben zu machen, es gehe überall so zu wie in ihrem Hause und überall herrsche das N!fs,t Vt CstnVi fl V sCrnä Jivvuvuu. Vu,lvt ltiv Viuua änbe, aber die Stimme ist Jakobs uUmm tiittik. 1 Nus Btnnsulvanitus KobltNwe t. ' Beidem jetzigen großen Grubenstreik lohnt eö sich besonders, einen Blick in Ml r . . . , - fen. Viele während des Streiks in die Welt gesandten Depeschen über Gewaltthaten und Excesse können eine falsche Borstellung über das gewöhnliche Leben daselbst erzeugen.. Solche Ausschreitungen sind nämlich dort keinesweaS Ausnabme-Ersckel-mmn d? f; ornartXnW rf.M; mehr vorkämen, alö zu sonstigenZeiten. Sie mögen da und dort durch Ausstande veranlaßt, aber nicht v e 7u ? s a ch t werden. Vielmehr entsprechen sie nur Äiunge sehr wenig Vermerk' dan f 91 4 t fO f 1 ttM M ILIIlIIIIli I ? I Nehmen wir z. B. das County Lackawanna mit seinem bunten Völkermischmasch, zum Theil aus den niedrigst stehenden Schichten "refsenoen 'anonalitaten, kuns - Ätffi ?J!Ä der betreffenden Nationalitäten, künstten zwei Jahren sind im Courthaus zu scranton allem 10 Mordprocesse ver handelt worden. wobei in 7'Fälf. W!-.. WCVi. oi.i! ri ca . viz . .uaicr niaiicncr. lovaken' oder Polen ..der tiefste .w?! ?a 9 henden Schichten auBWiö aron lavli cye?? evtNS ein r.fi" ...".r.;,.A m-lt:r. ru I ' ' uy"mi vyunj Lackawanna-County hat etwa 150.000 I sCJ.,. Ts ... .t, O.fc-I.f '".."7. V' VT' 7 W?" so diel, wie z. B. die Stadt Chicago. UebrigenS kommen auf die genannten Nationalitätengruppen nur ' ungefähr 5000! dieser Zahl. Gerade aber eine kleine, Minderheit' drückt oft dem Gaw zen ihren Stempel auf. Das ist indeß . keineswegs Alles. Noch nicht der zehnte Theil der hier vor: kommenden Mord- und anderen schweren Verbrechen gelangt überhaupt zur Kenntniß der Behörden, und wenn dies der Fall ist, so machen eS die Umstände äußerst schwierig, die Schuld der Thä: ter , nachzuweisen! . Entschieden f das gefährlichste' VevolkerungSelement 'sind die Süd-Italiener.' Thäter und Opfer gehören indeß meist dem männlichen Krebse an." t JnWolfenbüttel erhängte sich ein, Schüler der ersten Bürgerschule, der 13jährige Sohn eines Arbeiters. weil ein für ihn' angefertigter . neuer Anzug nicht zur verabredeten Zeit ge yoltwizrde..
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Waldmeister.
Unter anderen lieben Erinnerungen an die alte Hxmath hat der Deutsche sich auch die an das Poesieumwobene Kräutlein, den Waldmeister, sowie den daraus bereiteten duftigen Ma'.trank bttvahrt und sucht sich dessen Genutz auch hier zu Lande nach Möglichkeit zu verschaffen. Entweder wird hierzu o:e in Deutschland aus dem frischen Kraute bereitete Essenz, oder das getrocknete und in kleine Tafeln gepreßte trocknete und in Tafeln gepreßte Kraut verwendet, oder das frische Kraut wird von Wissenden tief im Walde an helmellgen Platzen gepflückt, in dem festen Glauben, nun aus achtem Waldmeister eine ächte Bowle brauen zu konnen. Wie aber vor dem Forum der Wissenschaft schon so mancher schöne Wahn zerstört wurde, so muß auch hier constatirt werden, daß die Flora Amerika's keinen Waldmeister (Asperula odorata, Linne") auszweisen hat; weder' thuen die classischen botanischen Werke eineS Asa Gray, Woods, Bastins oder irgend ein Werk über amerikanische Pflanzen desselbensrwaynung. noch habe ich dasselbe aus meinen vieljährigen botanischen Streifzügen durch alle Gegenden des nördlichen Ohio trotz eifrigem Suchen je finden können. Die hier sürWaldmeister angesehene Pflanze geHort emer der Gattung Asperula nahe , verwandten und sehr ähnliche Gattung an. den Labkräutern.Galium. welche sich von j:ner nur durch die Form der Blumenkrone unterscheidet; dieselbe ist Nämlich bei den Asperulas trichterförmig. bei den Galiums radförmig. Bon den mengen dreizehn verschiede nen Arten der Gattung Galium ist es das dreiblüthige. (Galium trifloruyi") welches durch sein, wenn auch oeoeutend schwächeres, Aroma den deutschen Waldmeister einigermaßen ersetzen kann. : Dieses Aroma beruht auf einen GeHals an Cumarm, derselbe Stoff, welcher in einer Gras-Art, dem Anthoxantum odoratum", enthalten ist und dem Heu den bekannten angenehmen'Dust verleiht, ehenso "in . den Tonka-Bohnen, . dem , Melilotus-Klee und einigen anderen Pflanzen. Außer der' Form der Blumenkrone unterscheidet sich besagtes Galium noch durch die grunlich-weiße Farbe derselben von der rein weißen des Waldmelsters; die Blätter stehen bei zenem in Quirlen von fünf bis fechs, bei diesem unten von von sechs, oben von acht schmaleren Blattchen. Soviel zur Berichtung emer allge mein verbreiteten Meinung, welche nur veröffentlicht wurde, um eine Thatsache zu constatlren, nicht aber, um em Vorurtheil hervorzurufen gegen den ferne ren Gebrauch unseres einheimischen Waldmeister - Surrogats. W. K. im Clev. W. und Anz.Oom Anlande. Der arokter ÄeitunaSle' (er deS Repräsentantenhauses ist der New Yorker Bourke .ochran. i ?kndenNeuenalan d-S t a a ten sterben nack einer Bebauvtuna Dr. Bruces mehr Frauen infolge des Tragens unzweckmäßiger Kleider als l an sämmtlichen ansteckenden Kranlyelten. ! ?kn Oklahoma ist die Weizenernte schon einaebracht und vorzüg lich ausgefallen. Viele Felder yaoen . ' ' . ' Y 35 Buscheis vom Acre ergeben, uua homa hat jetzt zwei fette Erntejayre ge habt und dürste nun aus der Stürm und Drangperiode heraus sein. Nur eine einzige Familie bat ein in Grat, County. Kan.. befind licker Sckuldistrikt. Der Vater, die Mutter und der älteste Sohn haben sich selbst kzu Trustees gewählt und Die älteste' Tochter mit einem Monatsgehalt von 635 als Lehrerin für die jün geren Kmder angestellt. .5?rau 5errv Vrown in Broadland im ' CountN Douglas im östlichen JllinoiZ hat neulich ' Nachts Drillingen, zwei Madchen und einem Knaben., das Leben geschenkt: von den beiden Mädchen wog ein jedes acht, der . ' r nr r . nrr..ii. V T1 . Zlnaoe sleoen Psuno. cuner uno um der befinden sich Wohl Gerhard S ch n v d'e r in Damionsville im County Clinton in Mit-tel-Jllinois, ein mehr als achzigjähriger Greis, der seit vierzig Jahren in vem genannten County gewohnt hat, ya küttlick durch einen Sckun seinem Le ben ein Ende gemacht: aus welchem Beweggrunde ist jedoch nicht bekannt. Er war in Holland geboren. Bei dem B u n d e s k r e i s a e - richt in Los Angeles in Callfornien ha Lorenz Iones aus New Aork gegen Frau Iesse Benton Fremont, die Witt we deö bekannten Erforschers des Westens der Ber. Staaten, General Fre mont. eine Klao'e angestrengt, mit weleher er bzwet, Frau Fremont an der rr v r c . irr".? r?? izryeoung einer eloeniscyaoigung su die Weanabnte von ihrem Manne ge hörig . gewesenen Ländereien durch die Bundesreaieruna zu verhindern. Der Kläger führt an. daß das von der Re gierung in Beschlag genommene Land von Fremont stark mit Schulden belastet.' war. und dan es im offentlichen' Ausstreiche verkaust worden ist. D e r i n a m e r k a n i s ch e n Kreisen .wohlbekannte Schauspieler James Hoey? besitzt bei Sahville auf Long Island 'ein .Landhaus, welches er geaenwartia bewobnt. . Am Mittwoch Moraen unternahm er eineSpazierfahr , . . : . i durch, das Dorf, wobei ihm das Pferd durchgina'und er aus dem Wagen aeschleudert wurde Der Waaen wurde vollständig . zertrümmert: öoett wurde nach Hause, geschasst, wo er die sofort zu vtatbe aezoaenen Aerzte ermittelten. daß er schwere innere Verletzungen erlitten yatte. Der Erzbischof Corri bort Vnrf trir gan " jyv . . VM tUtjl'V VVII t. ÜIV Firmreise nach New York zurückgekehr ii.ll- .1 "jt v. rr. r r r t"t einer kehr süh un yuut;(cinc naj oer Vocnoayi, rende Treppe'.erreicht,-als er i;tc 5Vmii frehiafit! 4p nA' tntf ?nm alte " ü- v f " v7 kiiiki hm. rt frtrthtVr ftVr;.T ra,"tVv.T gro-J-'-r v kjkivtuiuill OUUVU UV rMte. Mit freundlichem .Lächeln ad-
nahm der. irzd:schos das schwere Aündel auf den Arm und trug es die Treppe hinauf nach dem Halteplatze der Hochbahn. Die alte Frau wurde nachher gefragt, ob sie wisse, toer ihr die Last abgenommen habe und ant-
wartete verneinend. Als man ihr dann mittheilte, daß es der Erzbi schof von New Zork gewesen sei, rief sie bewegt aus: Möge Gott ihn segnen und seinem Arme Stärke derleihen!" Ueber Ant i-S e m i t i s m u s in New Z)ork wird berichtet: Fräulein (3. T. Clsholm ist die Leiterin einer fashionablen Schule, die in derNähc des neuen Millionars-Club und des Preß-Club gelegen ist. Als die Schule letzten Sommer geschlossen wurde, hatte Fräulein Chisholm 65 Kinder in ihrem Lehrinstltut. von denen 40 lsraelitischer Abkunft waren. Kurze Zeit vor Schulschluß hatten manche Eltern nlchtudischer Kinder, wie Fraulem Chisholm angibt, cjeeit die Ausnahme jüdischer Zöglinge protestirt, und . sie sieht sich nunmehr, wie sie angibt, genöthigt, an die Eltern ihrer israelitischen Zöglinge Briefe zu schreiben, IN welchen sie die Empfänger bittet, ihre Kinder anderswo zur Schule zu schicken. In diesen Briefen erklärt die Dame, daß sie zur gänzlichen Ausschlleßuna jüdischer Zöglinge" gezwun gen werde und diese antisemitische Politik einschlagen müsse, um ihr Geschäft von dem Untergang zu retten, da sie in den letzten Jahren emen steten Ruckgang ihrer Schüler hätte wahrnehmen müssen. Wenn nun",wird in den Briefen weiter erklärt, die Zahl der lsraelitischen Kinder zugenommen hätte, hätte ich keine Ursache gehabt, eine andere Politik einzuschlagen. Aber als die nichtjüdischen Kinder anfingen, die Schule zu verlassen, folgten auch jüdische. Die. Eltern der letzten erklärten, sie wollten ihre Kinder nicht in Schulen schicken, in welchen nichtjüdische Schüler nicht bleiben wollten." Das Geheimniß, in welches der Mord der sechzehnjährigen Maud Rubel aus Süd-Omaha in Nebraska gehüllt , ist, wird wahrscheinlich in' den nächsten Tagen aufgeklärt werden. . Der Neger Samuel .Payne, wel cher in dem unbewohnten Hause,' in welchem die Leiche des Mädchens ausgefunden wurde, beschäftigt war und dessen Frau in dem Besitze der Schmucksachen der Ermordeten betroffen wurde. ist m Mystic in Iowa dingfest gemacht und nach Omaha gebracht worden. Er war an demselben Abende, an welchem die Leiche des Mädchens ausgesunden wurde, von Omaha entflohen. Tags daraus wurde bekanntlich Dr. Brown, zu welchem das Mädchen in engeren Beziehungen stand, verhaftet. Payne sagte nach seiner Verhaftung aus: Er habe Brown eines Abends auf der Straße getroffen und von ihm mit den Worten: Hier ist ein - Geschenk für Dich! em Packchen erhalten, m wel chem sich die Ringe, der Maud Rubel befanden. Em dieser Tage mit ihm anzustellendes scharfes Kreuzverhör wird wahrscheinlich die ganze Geschichte des Verbrechens an den Tag bringen. Die Polizei nimmt an, daß Brown das Madchen im Aerger darüber ermordet hat, daß sie auf die Erfüllung seines Heirathsversprechens drang, und daß er spater sich Paynes Beihilfe zum Ver bergen der Leiche bedient habe. Die Vertheidigung dagegen behauptet, daß die aufgefundene Mädchenleiche nicht die der Maud Rubel sei, daß diese vielmehr noch am Leben sei und sich heimlich entfernt habe.um sich dadurch in der Oessentllchlelt einen Namen zu machen, und demnächst als Schauspielerin auf zutreten. Vom Vluslande. Ein blutiges Drama hat sich in Kopitz beiPirna zugetragen. Der Clgarrenarbeiter Otto Merk wohnte seit etwa 3 Jahren bei der ge schiedenen Wuttke. Er ist verheirathet. lebte aber getrennt von seiner Ehefrau und hatte sich eingebildet, daß die Wuttke seine Frau werden, sollte. Letztere wollte aber nichts von ihm wissen und gedachte sich demnächst an ders zu verheirathen. Dies mochte der Grund sein, weshalb Merk in die Stube der Wuttke drang, dleThur hin ter sich abschloß und nach kurzem Wortwechsel auf die Frau mehrere Schüsse abgab. Hierdurch und durch das Schreien der Schwergetroffenen aufmerksam gemacht, drangen Nach barn durch's Fenster in das Zimmer ein. Merk schoß nun ouf sich selbst und. verwundete sich so schwer, daß er nach kurzer Zeit verstarb. Eine eigenartige Lo calität zum Selbstmord hat sich der seit 40 Jahren in Schwaz beim Privatbergbau des Herrn Maier aus Köln in Diensten stehende Bergmeister Theodor Ohnesorge, ein Sachse von Geburt, ausgesucht. Um nicht gefun den zu werden wählte er den seit 50 Jahren außer. Betrieb gesetzten Falken steinftollen bei Schwaz',-. dessen Eingang mit Steinen vermauert und mit Ge strüpp eng verwachsen ist. Er nahm einige Steine heraus, schlüpfte durch die Oeffnung in den Stollen, legte die Steine wieder an ihren früheren Ort, so daß von außen, nichts zu bemerken war, drang dann etwa 00 Meter im Stollen vor, steckte sich eine Dynamit Patrone in den Mund und zündete sie an. Ohnesorge war überall gesucht worden; fast alle Schächte hatte man schon abgegangen." Da bemerkte eme Knappenpatroullle, als sie beim Fal kensteinstollen voruberainq. daß das Gebüsch am Eingang zum Theil ge brochen sei. Zwei Knappen Drangen nun ln.den Stollen und fanden end lich die gräßlich zugerichtete Leiche. Die Kaiserin. Charlotte, die Wittwe des unglllcklichenKaisers Maximilian . von Mexico, befieldet sich ; in einem so hosfnungslosen Zustande, daß man stündlich ihrerAuflösung. entgegensieht. Lichte .Augenblicke treten bei per armen Geisteskranken, .'derenWahnsinn einen überaus sanften, rührenden. Charakter aufweist, fast gar nicht mehr ein. .Nur eine ein-
Viele ahnliche Falle. . WaPtnicihCtt 3l Jadre litt. ich an einem ZNagenleidcn. ich gebrauckte rnvivM, mehrere Aerzte, aber ohne Erfolg, wurde jedoch durch den Gebrauch von Dr. August König's Hamburger Tropfen wieder vollständig berge stellt.-Bertha Woolfe. Stockton, Cal.
Blutkranklietten "ne jüngste Tochter Elfe litt an Hautausschlzz. die ; y l kl Folge von Blutunreintqkeiten waren, ich probiktt Verschiedenes ohne Erfolg. Als das erfolgreichste Heilmittel erwies sich Dr. August König's Hamburger Tropfen. G. F. Engelhardt, Jeffersonville, Ind. UnKerdaultckkeit Seit längererZeit litt ich an Unverdaulichkeit, keines ber angewandten Mittel wollte mir helfen, bis ich Dr. August Konig'ö Hamburger Trovfen nahm. Diese Tropfen stellten mich in kurze, Zeit wieder her. Christian Leyhe, 2016 OrleanS-Straße, Baltimore, Md. öeb erleiden Längere Zeit litt ich an einem Leberleiden und gebrauchte die I l 1 Ie "dne Erfolg, bis mir schließlich Dr. August König's Ham. burger Tropfen vollständige Heilung brachten. - Frau Carolwe Weife, 127 Lake Straße. Elerelaud, Ohio.
Z!gc vyrendame ist beständig an ihrer Q.zz. r n k-f i rt. m i ww, uni ciiipjungr ic itincn zezucy und ist von der Außenwelt vollständig abgeschlossen. Bis vor kurzer Zeit empfing sie gern und häufig den Besuch der Komgm, für welche sie stets eine große Zuneigung an den Tag legte. Bei chrem Anblick erwacbie sie gewöhnlich für wenige Augenblicke aus der Betäubung, in welcher sich die unglückliche Fürstire fortwährend beslnoer. an ver letzten Zelt aber bekam die Kaiserin stets einen Tobsuchtsanfall, wenn man ihr den Besuch ihrer Schwägerin meldete. In Hofkreisen glaubt man, daß das Ende - der Schloßherrin von Bouchoute unmittelbar bevorstehe. In dem Hause No. 10 der Heiligkreuzcae zu Frankfurt a. M. hat sich eine Familien-Tragödie abgespielt. Im vierten Stock des genannten Hauses wohnte seit 15 Jahren bei der Wittwe Beck das 16 Jahre verheirathete Joh. Eichner'sche Ehepaar. Beide Eheleute stammten aus Bayern, er . aus Kulmbach, sie aus Heidingsselb. Sie werden als durchaus brave und fleißige Leute geschildert, die sich, er als Backergehllse, sie als Wartefrau, .redlich durchschlugen und sogar einiges Tausend Mark gespart hatten. Eichner erkrankte vor sünf Jahren an Nhe?lmatl'smus, der ihn vollkommen arbeitsunfähig machte. So lange seine Frau noch Verdienst hatte, ging dennoch Alles gut. Vor drei Jahren wurde aber auch die Frau durch die gleiche'. Krankheit erwerbslos, und nun zog bei dem Ehepaar, nachdem die Ersparnisse aufgezehrt waren, die Noth ein. Vor Ostern dieses Jahres mußte Eichner wieder in das Krankenhaus, wo er bis Pfingsten lag. Der Arzt hatte die Anschaffung neuer Schienen, deren Eichner zum Gehen benöthigte. angeordnet. Die Kosten hierfür und für die Verpflegung sollte . nunmehr Kulmbach als Heimathgemeinde Sichners wieder erstatten; die Gemeinde verweigerte das oUt und verlangte, daß das Ehepaar in seine Heimath zurückbefördert werden sollte. Um sich nicht von den Kulmbachern ernähren lassen zu müssen, erschoß nun an dem für die erzwungene Abreise festgesetzten Tage Eichner erst seine Frau und dann sich selbst, nachdem beide Gift genommen hatten. In einer Kiesgrube in der Nähe der städtischen Abfuhranstalt vonMannheim kam es jüngst zu einem wüthenden Kampfe zwischen der Polizei und einer Zigeunerbande. Letztere hatte in Seckenheim - ein anderthalbjähriges Kind von der Straße aufgegriffen und mit sich geführt. Der Raub wurde bekannt und mehrere Bauern eilten der braunen Gesellschaft nach und auch die Mannheimer Polizei wurde benachrichtigt. , In der. erwähnten Kiesgrube hatten dieZigeuner ihr Lager aufgeschlagen. Sie leugneten den Verfolgern gegenüber, von dem vermißten Kinde etwas zu wissen, und widersetzten sich mit Gewalt der Durchsuchung ihrer Fahrzeuge. Es kam zu einem förmlichen Gefechte, das mit der Festnahme sämmtlicher erwachsenen Mitglieder der Bande endigte. Das Kind wurde vorgefunden und seinen Eltern wiedergebracht. - Der' Pastor . Julius Feicke aus Talle . wird wegen Unterschlagung amtlicher Gelder und Betruges steckbrieflich verfolgt, hat sich aber nach New Aork in Sicherheit gebracht. Auf Beschluß des Amtsgerichts Detmold ist nunmehr die Pension, die sich der brave Mann vor seinemVerschwinden noch erst hatte ' ' n lassen, mit Beschlag belegt worden. Da das Feuerwerksla boratorium in Spandau, wo zuletzt über 3000 Arbeiter und Arbeiterinnen beschäftigt waren, die sämmtliche für die Armee benöthigten , Lieferungen nicht immer herzustellen vermochte, ist jetzt in Siegburg ein zweites Laboratorium gegründet worden, das den gleichen Umfang wie das Spandauer erhalten soll. Zahlreiche mit dem Betriebe vertraute Leute sind schon vor längerer Zeit zur Einrichtung des neuen Instituts von Spandau nach Siegburg übergesiedelt. - Bedenken Ole, ; daß blt WiSconson Central Bahn un bedingt das Zutrauen des Publikums besiht, da sie bei Weitem die populärste Linie, zwischen Chicago, Milwaukee, St. Paul, MinneapoliS und dem Nordwesten ist und fernerhin als die Pullman . Linien zwischen k Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen am Superior See angesehen wird. ' ' ' Bedenken Sie ferner daß die WiSconfin Central die bedeutendsten Punkte in Wisconsin berührt, mehr Geschäftsplatze, erreicht alö irgend eine andere Linie im Nordwesten, daß der Speisewagen feiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien.' , , .. Für weitere Auskunft als. Raten, Routen, wenden Sie sich cn den nächsten Ticket Agenten oder an ' Sag. C. Pond, 0e; Pass. Agent, . ; Milwaukee WiS. : ' .' , . . . - i - Kaufe Muchö'S Oeft Havanna CigarS."
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