Indiana Tribüne, Volume 17, Number 270, Indianapolis, Marion County, 18 June 1894 — Page 1
A rl 00 5? r5 r . - ? 'v Lesen Sie die Offerte der Tribuile" für die Well-tollmg Pcrtfcliss! 18. Juni 1894. O rlC fVO r1h ft K Af 0 ff m Tribüne Coupon für die Welt - Ausstellung Pcrlselios ! V k W y w x o Ä V V Jahrgang 17. Office : No. 18 Süd Alabama Straße. No. 270 Indianapolis, Zndiana )Nontag, öen 8. Zuni 8W
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Phönix Garten Während der Sommermonate
findet in diesem geräumigen schönen Vergnügungslokale jeden Donnerstag Abend ein großcS Instrumental-Konzert statt. Eröffnung ! FairviewPark Es wurde eine Küche eingerichtet und Frau Shennan ist vorbereitet Besucher zu bedienen Auch wurde am östlichen Eingang zum Park ein Platz eingerichtet, wo Pferde angebunden werden können und wird dafür nur der nomi nelle PreiS von 5 Cents für jede in dem Gefährt befindliche Person gerechnet. $50.00 Vaar ! Schöne Baulotten an der Westseite von Keystone Avcnue, ein Square südlich von er Clifford Ave. Electri schen öiraßendähnUnte. Henry Seyfricd, h 29 Nord Pennsylvania Str. Neue Cigarrenfabrik ! Zleue Besen kehren gut ! Wir offmren einige neue Sorten, welche 10 Cents das Stück kosten sollten, für Conto nd empfehlen besonders "New Thing" und "ttivsls". Wirthen und Cigarrenhändlern offeriren vir elegante Waaren von f 25 auswärts. AUeS UnionCigarren. Wni. Gottlieb, 496 Virginia Avcnue und 202 & 205 Massachusetts Ave. j. C. IIOIiNUWS Wirtysft! 145 Oft Washington Straße. Jeden Bormittag seiner warmer Lunch Beste dienung und vorzügliche Getränke im) Cigarren. U - fcacklk h - 530 ist in kiie Heim de Schwoba.Schuljr Konrad Heetz, der alle seine Freunde einladet, ihn in seiner neuen Wirthschaft fleißig zu besuchen. Öeorge Hermann Seichenbeftatter, vssiee : 25 Süd Delavarßftr. tKUe: 12. 18, 126, 158 Oft ?'earlftr elttdoa Sli. OiZen Taa und Nacht. Eis! Eis! Eis! Wir bknüden das lloupon-Syltem für blies ctuna von Ut an untere kundcn. xaaicn ,e ni... hnnr hai Lii4 atlititrt tnirh. Da wir einen guten orrarh von tti destden. ff sind wir n der age zu solgende Preis, i verrnaie : 100 bi9 200 Pfd tn einer pikserun 35c periaoPsd 100 bü 100a3fo in einer vinerung jw yet , looa dls Zooo Pfd in einer ieseruvg lic . , Zova nud mehr in einer Lieferung löc , . CDütty XC (Do., Otftce : tts Ze alautftr. Tel. 1093. i einen Gönnern und dem Publikum fimv im Allaemeinen ,ur acbrubt.da ich mein "Wein Emporium im ' 4. if . li. : l vi t t - V nr - - l - - r j w r alveuliqen le otynia;ui acc uno auco Wögliche aufhieten werde, m.inen Kunden den Aufenthalt in meinem Locale so ängenehm wie mjiglkch zu machen. We bisher, Werden nur ecbte und reine Weine verkauft. pkN freundlichen Zuspruch bittet ergeienft. JuL A. Schuller, 5!y.100u. 108 N. Mer. Str.
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Editorielles.
Betreffs des bedauerlichen Vorganges mit dem Polizisten King können wir der bisher erhaltenen Version zufolge, Lebteren durchaus nicht dafür tadeln, daß er von seinem Revolver Gebrauch machte, aber die Verantwor tung für das Ganze müssen wir der Polizeileitung zur Last legen, welch daS nichtswürdige System eingeführt hat, Polizisten in Civil Spionage auSzuschicken. Wir sind der Ueberzeugung, daß der Vorfall sich nicht ereignet hätte, wenn Polizist King seine Uniform angehav! hätte. Das SpionageSystem ist verhaßt, und der Haß trägt sich aus die AuSführerden über. Solche Vorfälle können jederzeit durch irgend einen unbedeutenden Vorfall hervorgerufen werden. Drahtnachrichten Inland. Wetterauö sichten. Klares Wetter heute, schön am Dienstag. Schlsselö Wassertemperatur 80Grad. UM Macht seinem Leben ein Ende. Washington, 17. Juni. 3n einem Anfall von Schwermuth, veruracht durch eine lange und unheilbare Krankheit und ein plöhlicheö heftiges Lungenbluten, machte der frühere Congreßrepräsentant ThomaS Bahne vom Allegheny-Distrikt, Pa., gestern Morgen seinem Leben durch eine Revolverkugel, die er sich in den HirnschSdel choß, ein plötzliches Ende. Zur Zeit deS Selbstmordes war Hr. Bayne mit einer Dienerin allein in seinem prächigen und lururiös ausgestatteten Hause an Massachusetts Ave., seine Frau war zum Besuche nach Philadelphia gereist. Vor ungefähr achtehn Monaten trat Herr Bahne auf Anrathen seine? ArzteS eine Reise um die Welt an, von der er im Juli v. I. zurückkehrte. Sein Zustand, er litt an der Schwindsucht, hatte sich anscheinend gebessert, verschlimmerte sich jedoch bald wieder, so daß er beständig einer Wärterin bedürfte. Letztere hatte heute Morgen kaum da? Zimmer des Patienten verlassen, der infolge eines Blutsturzes sehr leidend war, als der tödtliche Schuß knallte. Sie eilte zurück und fand Bahne bewußtlos mit einer blutenden Kugelwunde in den rechten Schläfen. Aerztliche Hilfe wurde sofort herbeigeholt, aber er war todt, ehe der Arzt ankam. Der Verstorbene hatte mehrere Termine im Congreß mit Auszeichnung gedient, und war nur seiner Krankheit wegen auS dem 51. Congreß ausge treten. Sein 9?achfolger im Conareß, W. A. Stone, telegraphirte, sobald er die Nachricht vom Tode Bayne's erhielt, nach Philadelphia an dessen Gattin. Die Leiche wird nach Allegheny überführt und in der Gruft seiner Familie bestattet werden. IM Die Thätigkeit deS CongreffeS. Washington, 17. 3uni. In der jetzigen Session deS CongresseS sind so wenig Bills eingereicht und so wenig neue Gesehe passirt worden, wie selten der Fall war. ES sind bis jetzt nur 85 allgemeine Gesetze und 18 privaten Charakters angenommen. 3m Repräsentantenhaus sind 7453 Bills -ingereicht; we.t unter der Durch schnittszahl; von diesen sind 1086 von den betr. Comites einberichtet, eben falls bedeutend weniger als gewöhn lich. Dadurch ist eS auch nothwendig geworden, die Arbeitskräfte in der Re gierungSdruckerei zu reduziren. Die AppropriationSbillS sind alle angenommen, mit Ausnahme der De fiiit- und der 3ndianer-Bill. Von den wichtigeren Bills, die noch der Er ledigung harren, sind zu nenen die Bills für Aufnahme der Territorien Neu Meziko und Oklahoma als Staa ten, für die Absenkung einer ComMission zur 3nsvizirung deS Uaxa aua Kanals, für endgültige Schenkung yon SuWflqndereien aq Stgaten, fijr Zahlung von Pensionen in Ausland, fijr konsularlsche Inspertlon der Au.? Wanderer, für Untersuchung der Wir kung der Maschinen auf die Arbeit? Verhältnisse, für Untersuchung der Arbeitölöhne für Frauen und Kinder, für den Bau eines Kanals vom Lake
Superior nach dem Mississippi Niver und vom Lake Erie nach dem Ohio Niver, für daS Verbot von Börsenspekulationen (options), für die Förderung einer Flotten-Miliz, für den
Erlaß eines allgemeinen Bankerottge sehes, und für Unterstühung der süd liehen Baumwollen-Ausstellung. NuSland. Wahrscheinlich der 46. Berlin, 17. 3uni. Jmö.schleS wig-holsteinischen Wahlkreise (Elms Horn-Pinneberg) hat l-tzten Donner stag die durch die Ungiltigkeitserklä rung deS Mandats deS freikonserva tiven Grafen v.Moltke-Uetersen noth wendig gewordene . ReichStagSersatz wähl stattgefunden. DaS Resultat der Wahl ist, daß der Sozialdemokrat v. Elm auS Hamburg und der Marga-rin-Käse-Fabrikant Mohr - Ottensen, der gemeinsame Kandidat der Konservativen und Nationalliberalen, in die Stichwahl kommen. Die Besürchtungen der Presse der staatöerhaltenden Parteien, daß die emsige Rührigkeit der Sozialdemokraten auch bei dieser Wahl Früchte zeitigen würde, hat sich bewahrheitet; der sozialdemokratische Kandidat ist auS der Wahl mit einer ganz bedeutenden Pluralität der Stimmen hervorgegangen. .O.Schlechte Aussichten für die Ci v i l e h e-V o r l a g e. London, N.Juni. Einer Depesche auS Budapesth an den Standd'' zufolge, hatte der ungarische Premier, Dr. Weckerle, und der 3ustizminister v. Szilagyi gestern eine Besprechung mit denjenigen Mitgliedern des ungarisi,en MagnatenhauseS, welche der Civilehe - Vorlage oppornren. . Die Konferenz führte zu keinem Resultat, und eS ist nicht unwahrcheinlich, daß das Magnatenhaus die Vorlage zum zweiten Male ablehnen wird. (ZchissSnachrlchten. Angekommen in: New Bork: Gothia" von Stet. in; Rugia" von Hamburg; La Touraine" von Havre; Etruria" von Liverpool; Maaödam" von Rotterdam. QueenStown: Dubbledam" von New Zork. Havre: La Champagne" von New Sork. London: Zaandam" von New Jork. Scilly passirt: Elbe" von New Sork. Philadelphia passirt: Gera" von Baltimore. Bremen: Trave" von New Jork. Hiesiges. Das Sommernachtsfest reilivivus. Die erste verunglückte Auflage des Sommernachtöfestes wird heute Abend urch eine zweite verbesserte ersetzt. Unsere Gäste kommen leider um daS Vergnügen, da die letzten heute Moren abgedampft sind. Noch einmal vereinigten sie sich in SchullerS Weinstube, dann zum unwiederruflich letzten Male bei Caspar Schmalholz. Um 11.45 ging der Zug. Heute Abend werden daher Reminiözensen aufgefrischt und die Lorbeeren begossen werden. Wir sind zwar allein aus weiter Flur, wenn aber allel kommt, waS kommen soll, dann bleibt nichts zu wünschen übrig. DaS ganze Programm mit Ausnahme der von auswärtigen Vereinen übernommenen Nummern kommt zur Ausführung. - Die gelösten Karten sind natürlich giltig; auch sind solche aus dem Fest platz zu lösen. Das Sängerfest ist vorüber und mancher der stark in Anspruch genommenen Sänger kommt erst jetzt dazu, seinen Dp.rst zu. löschen. WaS er trinkt, ist M a u ö' L a g e. r. tXT- Peter Healing hat die Stadt auf $3000 Schadenersatz verklagt, wegen angeblicher Beeinträchtigung deS Werthes seines Grundstückes, Ecke Virginia Avenue und Maryland Str., durch das Ansteigen der Straße' zum Viadukt.
Tödtlich verwundet von einem
Polizisten. Gestern Abend um 6 Uhr ereignete sich an der Ecke Grant und West Str. eine weitere Tragödie, derjenigen ahn lich in der Wm. ginn sein Leben verlor. Um . die Zeit patrouillirte nämlich Polizist King seinen Distrikt ab und gelangte an die obengenannte Straßen ecke. Er halte Civilkleidung an und seine Aufmerksamkeit richtete sich auf eine Gruppe angeblich Betrunkener, die daselbst ihr Wesen trieb. Einen derselben, 3erry O'Neil, der 235 W. Merrill Str. wohnt, erklärte er für seinen Arrestanten und nahm ihn mit sich zum Telephon, um den Polizeiwagen zu beordern. Kaum hatte er aber den Kollegen seines Ar restanten den Rücken zugewandt, als sich die ganze Bande auf ihn stürzte und ihn auf die brutalste Art und Weise mißhandelten. Man schlug ihn zu Boden und stieß ihn, als er sich wie der aufgerafft hatte, mit dem Kopf durch ein Saloonfenster, waö ihm meh rere tiefe Schnitie in die Backe und dem Hinterkopfe beibrachte. ES gelang ihm schließlich, den Kopf auS der zerbrochenen Scheibe zurückzuziehen und sich .von seinen Peinigern loS zu machen, die sich jedoch gleich wieder daran machten, ihn auf daS Unbarmherzigste zu mißhandeln. Halb verrückt durch den Schmerz und blind durch das Blut, das ihm vom Kopf über daS (Sesicht rieselte, zog er seinen Revolver und schoß. Die Kugel traf O'Neil in der linken Seite und mit einem Schmerzenöschrei wankte der Getroffene in ein Haus auf der andern Seite der Straße. Spater wurde er von Freunden nach seinem Hause gebracht, daS eine tausendköpsige Menge umstand. Die Aerzte Dr. Kahlo, EisenbeiS und Brennan unteruchten die Wunde deS Mannes. Die Kugel, die gerade über dem Herzen faß, wurde herausgenommen und die Wunde verbunden. Sollte die Lunge verleht fein, so ist die Wahrscheinlichkeit seiner Genesung nur schwach. Man holte noch den Pater Gaviök, um dem Verletzten die Tröstungen sei ner Religion zukommen zu lassen. Währenddessen spielte sich aus der Straße eine äußerst erregte Szene ab. Als King seinen Schuß abgefeuert hatte, begab er sich in ein HauS hinter dem Saloon Hollands und wusch sein blutüberströmtes Gesicht ab. AIS er wieder inS Freie trat war die Straße voller Menschen, Männer, Frauen und Kinder die durch den Revolverschuß auS ihren Häusern gelockt waren. Mit BliheS.chnelligkeit hatte sich unter der Menge die Nachricht verbreitet daß ein Mann von den Polizisten erschossen worden sei Menge nahm demselben gegenüber eine bedrohliche Haltung an. Die Volkswuth stieg höher und höher. Rufe wie Hängt ihn", Schlägt ihn todt" oder Lyncht ihn" wurden laut. Man versuchte ihn zu schlagen und als er an der Merrill Straße ankam war er von allen Seiten von einer wüthenden Menge umgeben. Da bahnte in diesem kritischen Augenblicke sich Schutzmann Cronin einen Weg zu seinem Kollegen. King stellte sich seinem Kollegen als Arrestant, da er soeben einen Mann geschossen habe. Cronin ging mit ihm dann südlich, als ein Bruder deS Verwundeten dem King sinen wuchtigen Hieb inS Gesicht versetzte. Mit den Worten: Ich halt'S nicht länger auS, ich werde mich jetzt wehren", griff er wieder zu seinem Revolver, Aber Cronin beschwichtigte ihn und '.seinem besonnenen taktfesten Auftreten war eS zu verdanken, daß der bis zur Raserei gereizte King nicht noch einmal von seiner Waffe Gebrauch machte. Unbehelligt kamen dann beide Beamte aus dem Gewimmel heraus und trafen bald Capt. Campbell und Sergt. Schwab, die in einem Wagen nach Süden fuhren. Campbell fuhr mit King aufs Polizeiamt, während Schwab mit einer schleunigst ausgebotenea Abtheilung Schutzleute die Menge zerstreute. Die Stimmung gegen den Polizisten ist unter der meist irischen,. Bevölkerung jenes Quartiers eine sehr erbitterte. King ist übel zugerichtet. Sein Zustand ist, so sagen die Aerzte, verschlimmert durch die große Aufregung ein bedenklicher. Sein Antlitz ist über und über geschwollen, Nase und Kinnbacken tzez letzt und am Hinterkoe befinden sich
mehrere Schnittwunden. DeS NachtS lag er im Fieberwahn und mehrmals
fragte er nach O'NeilS Befinden. Er erklärt, daß die Nothwehr ihn zum Aeußersten veranlaßten, da er sich in Lebensgefahr glaubte. Seiner Frau, die hochschwanger geht, wurde die ganze Geschichte selbstverständlich ver heimlicht. Powell glaubt nach allen Berichten zu schließen, daß King ein Recht zum Schießen hatte. (Der Glaube ist ja nichts außergewöhnliches.) Die Freunde des Verwundeten u. die ganze Bevölkerung der Gegend be hauptet daS pure Gegentheil. Dem nach habe King, durch hänselnde Be merkungen, die O'Neil über seine Per son machte, provozirt, den durchaus nicht betrunkenen O'Neil verhaften wollen. O'Neil widersehte sich seiner Arretirung und stieß King inS Fenster. Keiner der Kollegen O'NeilS will King auch nur ein Haar gekrümmt haben. Genug der Schuß sei ganz unprovozirt gewesen. O'Neill gestand dem Coroner gegen über noch zu, daß er King geschlagen hätte, waS ja denn vor dem Schuß geschehen sein muß. O'Neil ist verheiratet, hat zwei Kinder und arbeitet im Güterschuppen der Big Four. Wir erwähnen noch, daß der so übel zugerichtete Polizist King der nämliche ist, welcher s. Zt. den gemeinen Einbruch in die Abendunterhaltung deö Südseite Turnvereins ausübte DamalS war er auch mit dem Revolver bei der Hand. Board os Public WorkS. Heutige Sitzung. L)ie Kontraktoren Browder & Shover wurden benachrichtigt, daß sie für allen Schaden verantwortlich gehalten werden, der an S. Meridian Straße dadurch den Geschäftsleuten zugefügt werden, daß sie die Rinnsteine in solcher Weise entfernen, daß das Wasser in den Keller eindringen kann. Die Remonstration gegen die Pflasterung der West Washington Straße wurde nicht von der nöthigen $ Mehrheit anwohnender Grundeigenthümer Unterzeichnet. Die Straße wird demnach gepflastert werden. Der Board öffnete Angebote für die Asphalt. Pflasterung der Dougherty von Cast Straße zur Virginia Avenue. Es waren die folgenden Angebote eingegangen: Warren Scharf Co ,54.90; 3ndiana Bermudez Asphalt Comp., $3 53. Konkrakt vergeben an Western Paving Co. für $3.48. Die Auflage-Liste für einen LokalAbzugSkanal in der Gasse westlich von Talbott Ave., 'von 10. biS 19. Str., mit $2669.61 wurde gutgeheißen. Ebenso für AbzugSkanal in Jndiana Ave. Mit $731.14. Grundeigenthümer an New Jork Str., zwischen Noble und Spring Str., petitionirten für einen Abzugskanal. Grundeigenthümer an Pennsylvania und Meridian Str., zwischen 14." und 17. Str., petitionirten für die Gradirung und Chaussirung der Gaffe zwischen dem obigen Eigenthum. Die Petition wurde, gewährt. Ber Board acceptirte die nachfolgenden Pläne : Backsteinpflasterung des südöstlichen TrottoirS von Pendleton Ave., zwischen Clifford Ave. und Aura! Str. Länge 7911 Fuß, Breite 6 Fuß und Gradirung der Straße. Gradirung und Chaussirung, der 15. Stratze, von Capital Ave. zu ZllinoiS Straße. Länge 535 Fnß, Breite 40 Fuß. - Bier! Bier! Bier! Du edeleS Getränke, Du bist und bleibst von der Natur, Von die Natur, von daö Natur, DaS lieblichste Geschenke. Ein Geschenk deS Himmels find die Viere der I n d i a n a p o l i s B r e win g C o. - ,,, , Gestern organisirte sich hier die Central Federation of Trabe & Labor UnionS", die Konkurrenzorga nisstion' der . Central Central Labor Union. Jedoch scheinen die Gründer dieser neuen Vereinigung, Loebenberg, Gruelle u. A., nicht viele Gefolgsleute zusinden. ES heißt denn auch NUV,. daß eine Anzahl Sewer.k Ursprachen ha ben, o,ni ersten Montag im 3u!l bei d;r Wahl permanenter Beamter sich vertreten hu lassen.
SkcherbeitSratb.
Ein Comite von Bewohnern der Ost- und Südostseite ersuchte den Rath für bessere geuerprotektion durch Errichtung eines Spritzenhauses zu sorgen. Der Rath erklärte, daß es in diesem Finanzjahre nicht mehr möglich sei, daß er die Sache aber nach dem 1. September aufnehmen werde. Dem Feuerchef wurde die Erlaubniß ertheilt, 12 Tarpaulins" (wasserdich tes Segeltuch) anzuschaffen, um damit theilweise durch Feuer zerstörte Ge bäude zu bedecken. Der Rath beschloß, von jeder auf dem Markt verkauften Fuhre Heu oder Getreide 10c Rinnsteingeld zu erheben. Der Stadtanwalt gab seine Ansicht dahin ab, daß der Rath Polizisten und Feuerwehrleute mit einem Gehaltöabzug bestrafen könne, ohne sie zu suSpendlren. ES wurde ferner eine neue Regel angenommen, welche eS für unstatthaft erklärt, daß Feuerwehrleute sich um Urlaub :c. direkt an den Chef, anstatt an ihre nächsten Vorgesetzten wenden. Der Rath hielt dann eine geheime Sitzung mit Polizeisuperintendent Powell ab. yolizeigericht. Poliziefuperintendent Powell scheint jetzt einen Kreuzzug gegen die Prostituirten und die Bordelle a la Parkhurst geplant zu haben. Dem gestri. gen ersten Ansturm sielen eine Anzahl Messalinen und einige ihrer Anbeter zum Opfer. Von denselben wurde 3da und Mollie MiniS zu je $5 Buße verurtheilt. )ora ReamS uud Claire Brown sowie Wm. Brennan wurden freigesprochen. Blanche Johnson soll ihrer Bordellmutter, Bellie Spencer, ein Kleid getohlen haben. Sie wurde nach einem Verhör der Grand 3ury überwiesen. Frau Annie Hont und Thomas Moblinsky wurden gestern in Mt. 3ackon von dem Polizeispion Sutphen und. einem von Ritterö neuernannten Spiheln wegen Bierausschanks verhaftet. Der erstere Fall wurde veragt, während Moblinsky seine HO Buße bezahlte. Die Verhandlungen gegen die Damen vom Just a few" Club wurden ebenfalls verschoben. 3ohn Bu,nS wurde wegen einer derben Ohrfeige, die er dem Ernst Wörner verabreichte zu $5 Buße verdonnert. Harold Martin hatte ein Rasiermesser an sich getragen. Muß diese lnthat mit $10 büßen. Der Trinkseligen waren heute Morgen viele vor dem Kadi. Strafe nicht unter $5 per Mann und Rausch. m ,, m Sbttxa. Riotte Hermann Riotte'ö Charakterbild DaS' Gespenst", von dessen ungewöhnlichem Erfolge in St'. Louis schon berichtet wurde, hat nun auch bei der Aufführung in Philadelphia am Germania Theater" eine vorzügliche Aufahme gesunden. Neben dem Gastspiel der in Philadelphia äußerst beliebten Darstellerin, Frl. Emma Griebe, erhielt die Vorstellung noch ein besondereS Interesse durch den Umstand, daß Herr Riotte selbst in der Paraderolle deS Chevalier von St. Romain Lorbeeren erntete. Herr Riotte, als Darsteller früher an guten deutschen Bühnen thätig, erzielte einen so glänzenden Erfolg, daß er beabsichtigt, im nächsten Winter in Amerika in seinem Stück zu gastiren. Sein Charakterbild DaS Gespenst" wird einstimmig für eineS der fesselndsten und unterhaltendsten Stücke erklärt, welche das neuere Repertoir ausweist. Eine Fairview Park Car entgleiste gestern an der ersten Kurve südlich vom Park. Keiner wurde verletzt. 73 Philipp H. SengeS sowie George und ThomaS Heid, 324 Hubson Str., wurden gestern beim AuSfindigmachen eineS GaSröhrendefektS leicht verletzt. Man zündete ein Streichhölzchen an und eine Explosion erfolgte. Trusts und Combinationen find unvovulär. ES giebt aber eine Art Wtt," gegen sie Niemand etwas ,u sagen hat. DieS ist daS Trust oder Vertrauen daß daS Publikum hat in $ooo 9 Varsaparma. H o o d'S PUlcn sind rein vegetabilisch.
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