Indiana Tribüne, Volume 17, Number 267, Indianapolis, Marion County, 15 June 1894 — Page 1

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Editorielles.

. Der Streik der Grubenarbeiter kann als verloren betrachtet werden. Wenn die Beamten der Organisation die begangenen Gewaltthätigkeiten mit als Ursache angeben, weil dadurch die Sumvatbie deS Publikum? für die Streiker verlustig ging, so ist daS fauler Zauber. Die Sympathie des Publikums hat mit dem AuSgange von Streiks sehr wenig zu thun, denn diese Sympathie kann man weder anziehen, noch essen. Streiks gehen verloren, weil der Hunger weh thut, und weil eö zu viele Hungrige giebt. Ein gut Theil Anschauungsuntern ich: aber haben die Streiker doch ein pfangen, .und viele von ihnen werden gelernt haben, daß der Streik als alleiniges Kampfmittel zur Hebung der Lage der Arbeiter sich nicht bewährt. ie Arbeiter müssen einsehen, daß der politische Kampf die Hauptsache ist. Wir sind jederzeit dafür, durch alle möglichen Mittel die Kundgebung des VolkswillenS zu erleichtern. 3n diesem Sinne sind wir für daö Referendum und die Initiative. Wir sind aber auch der Ueberzeugung, daß der Volkswillen unter allen Umständen Mittel findet sich geltend zu machen, wie immer auch die politischen Einrichtungen eine? Landes beschaffen fein mögen. Es kommt uns deshalb auch niemals bei, ptlitischen Resormen eine größere Wichtigkeit beizulegen, als sie verdienen. ES ist eine große Täuchung, wenn man glaubt, daß das Volk durch direkte Abstimmung bessere Einrichtungen und Gesetze schaffen werde, als vermittelst seiner Vertreter. Ein Volk, welche? daS allgemeine Stimmrecht besitzt, kann seine Vertreer zu jeder beliebigen Gesetzgebung zwmgen, die es haben will. Ganz verkehrt ist es deshalb, in der fortschrittlichen Bewegung das Schwergewicht auf politische Reformen zu legen. Wirthschaftliche Reformen sind die Hauptsache, solche Reformen, welche die Lage deö Volkes verbessern. Wenn daö Volk sich über daS WaS" einig st, daS Wie" wird ihm keine befonderen Schwierigkeiten bereiten. In der Schweiz haben sie das Refe rendum, und obwohl die Lage der Volksmassen daselbst ganz erbärmlich st, haben sie den Verfassungsvorschlag, durch den daS Recht auf Arbeit anerkannt werden sollte, mit großer Mehrheit niedergestimmt. Wie lange ist'S her, daß vermittelst deS Referendums die in einigen Kantonen bereits abgechasste Todesstrafe wieder eingeführt wurde? Wir find der Ansicht, daß bei B?uliplikation von Dummköpfen ebenso wenig Weisheit herauskommt wie sich bei der Multiplikation einer Anzahl Kartoffeln ein Resultat in Orangen herausstellt.' AuS den Köpfen von 10,000 Dummköpfen kann ebenso venig ein weiser Gedanke kommen, wie auS dem Kopfe eines einzigen. Darum ist eS falsch, politische Einrlchtungen zum Äusgangspunkle von Reformen zu machen und zu glauben, wenn das Volk nur erst einmal daS Recht hat zu sagen, wS es will, dann wird sich dieses WaS" schon ergeben. Nein, dieses WaS ist die Hauptsache und wenn dieses nur einmal in den Köpfen vorhanden ist, daS Andere kann sich ein Volk schon erzwingen, uud wenn daS allgemeine Stimmrecht vor Handen ist, mit der größten Leichtig keit auch ohne Referendum. Dadurch, daß man auf solch nebensächliche Dinge ui große Gewicht legt, lenkt man hie Agitation yon der Hauptsache ab. m Drahtnachrichten Snlqnd. We t te rau, si cht. en. Oertliche Regenschauer heute Nacht und Sonnabend; kühler. Scblsselö Wassertemperatlr 84Grad. . , ,, , Die Kohlengrabe r. Terre Haute, 14. 3irnj. Hj? Sohlen.grHöer haben qm Samstag eine ffonpentipn um zu. beschließen, was betreffs der Columbuser Abmachung m r HU lYUN Ist. SvsnSpille. 14. Juni. Bl Srubenarheiter der Umgegend hatten ein? VersgmPluna rzn beschlossen., niKt an die Arbeit zu gehen.

Sbelburn, 14. Juni, y ift

wenig Aussicht vorhanden, daß die hiesigen Grubenarbeiter wieder an die Arbeit gehen. Carrolt on, O.,14. Juni. Die Grubenarbeiter ihn SherradSville ha-.

ben zwei Eifenbahnbrücken niederge brannt. Cbicaao. 14. Juni. Bei der Convention der American Railway Union wurde der Vorschlag gemacht, daß die Eisenbahnleute sich weigern sollen, Kohlen zu befördern, welche von Nicht-Union-Leuten gegraben wurden. iMidwale. O.. 14. Juni. Die Situation hier ist sehr kritisch. Mi lizen und eine Gatling Kanone sind in Bereitschaft. Jronton. O..'14. Juni. Die hiesigen Grubenarbeiter beschlossen, sich der Columbuser Abmachung nicht zu fügen. . Amerikanische Civilisation. A t l a n t a, 14. Juni. Am Montag beging ein Neger ein gemeines Verbrechen an einem weißen Mädchen. Er wurde eingefangen und lebendig gechunden. Er lebte noch sechs Stunden nach dieser furchtbaren Tortur. . ff Die C 0 5 e y i t e n. Omaha, Neb., 13. Juni. Ein Eisenbahnzug mit 160 schwer bewaffneten SherissS-DeputieS ging heute nach JuleSburg, um die Coxeyiten zu Paaren zu treiben. E v a n S v i l l e, 14. Juni. Kelley kirn heute mit seiner 1200 Mann star ken Armee auf drei von einem Dampfer gezogenen Barken an und wurde von Arbeiterorganisationen empfangen. Springfield, 3ll., 14. 3uni. BundeSmarschall Brinton verhaftete echzig Cozeyiten, welche einen Eisenbahnzug nehmen wollten. Beauworth, Cal., 14. Juni. Heute begann der Prozeß gegen Gen. Sanders wegen Wegnahme eines EienbahnzugeS. Denver, Col., 13. Juni. Gegen 2000 Cozeyiten, welche in kleinen AbHeilungen marfchiren, sind im Anzüge hierher und die Behörden zerbrechen sich die Köpfe darüber, waö sie mit den vielen Leuten anfangen sollen. . ,,,,. Drei Leichen. Jeffersonville, Ind., 14. Juni. In der Nähe von Borden find heute drei Leichen, diejenige eineö ManneS, einer Frau und eines Kindes gefunden worden. Die drei Personen waren alle mit einem Revolver erchossen worden und die Mordwaffe lag n der Nahe deö MannS. C? ist wahrcheinlich, dgß der Mann die Frau und daS Kind getödtet und sich dann selbst erschossen hat. Die Leichen find spater alS diejenigen vo eorg Vrocr, 4ö sayre au, einer grau Lizzie und seine? siebenjährigen SohneS identistzirt worden. Arbeitslosigkeit und das folgende Elend hatte die Leute zur Verzweiflung gebracht. Brock hatte am Montag Abend seine grau und den kleinen Knaben ausgefordert, mit ihm zu der Mutter der Frau Brock zu gehen, die eine kurze Strecke entfernt wohnt, und auf dem Wege dahin wahrscheinlich die schreckliche That vollbracht. Die Lei chen waren von den älteren Söhnen Brock'S gesunden worden. m ni m NuSlanv. DaSDueNireninRußland.. St. Petersburg, 14. Juni. Ein heute erschienenes kaiserliche? De sret versügt die Ernennung von aus Ossizieren bestehenden Ehrengerichten, welche daS Duelliren in der Armee re culiren sollen. DaS, Ehrengericht soll fntsche:de.n, 00 ein Du.ell zur Shhne x Ehre nöthig ist und rge.nn eS so f utfchfidct, dann muß das Duell statt finden. Zeder Offizier, der sich dann weigert, sich zu schlagen, wird auS der Armee entlassen. 'Gerichtliche Pro zesse, als Folgen von einem Duell, dürfen nicht eingeleitet wer.de.q. : rtltt 7r Die Sage i n .M q r 0 k ? 0. Madrid, 4. Juni. Die Coe.respondencia" sagt, daß auf daS Er.su chen Spanien'S, daß dje Mächte ge.Winsgmk Sgr.it.Ie thn machten, urq t.xi Zatus UJ in Marokko austtch vi er.halseq und einen Bürgerkrieg x Mme.id,n, Italien flnf justimmends Antwort geschickt, aber hinzügesüg babe. daß die Mächte die ttraae mi

großer Vorsicht behandeln sollten. England und. Deutschland haben die Einladung Spanien's mit einer gewissen Reserve angenommen und Frankreich hatte zuerst den Vorschlä-

gen Spanien's bedingungslos, zugestimmt. Dr. Avilo, welcher lange Zeit der Leibarzt des Sultans von Marokko gewesen war, erklärte heute in einer Unterredung, daß der neue Sultan Abdul Aziz sich entschieden weigern würbe, daS Uebereinkommen zwischen Marokko und Spanien wegen der Melilla - Affaire einzuhalten. Er meinte, der Tod deS Sultans wurde daS Signal zu blutigen Kämpfen in der Stadt Marokko geben. Mord und Plünderung seien bereits an der Ta gesordnung und die Juden, welche be reitS auS Erfahrung wissen, waS in einem solchen Falle ihnen bevorsteht, verbergen sich und ihre Schatze. Tanger, 14. Juni. Der franzöfische Kreuzer La Lande" ist heute hier eingetroffen. London, 14. Juni. Eine Depefche von Tanger meldet, daß diejenigen marokkanischenPrinzen,von welchen man befürchtete, daß sie einen Ausstand herbeiführen könnten, ihres KommandoS in der Armee enthoben worden find. Einige sind in entfernte Provlnzen gejcylcll uno anoere lns efängniß gesperrt worden. Die Depesche meldet serner, daß der verstorbene Sultan in seinem politischen Testament bestimmt habe, daß ein Regentschastörath ernannt werde, welcher die Staatsgeschäfte führen soll bis der junge Sultan Adbul Aziz seine Majorennität erreicht habe. Auf dem Strychnin-Wege. Nettie True, die in 214West Court Straße ein Freudenhaus hielt, beförderte sich gestern Nacht zwischen 10 und 1 Uhr in ein besseres Jenseits, indem sie eine Portion Strychnin verschluckte. Sie machtezestern, wie ihre Colleginnen erzählen, einen Auöslug und beuchte die verschiedenen Roadhäuser", hren Durst in mehr wie genügender Weise stillend. Als sie nach Hause am, ging sie nach NavinS Apotheke und kaufte daS Gift. Sie erklärte den Mädchen, daß sie sich das Leben nehmen werde. Da sie diese Drohung so oft machte, schenkten dieselben ihr keinen Glauben. . Etwa um Uhr öffnete sie die Parlor Thgre, wo die Mädchen Beucher unterhielten und sagte : Well, here goes, girls,4 und verschluckte daS Gift. Man telephonirte sofort für Aerzte und Dr. Stanley vom DiSpenfarium und Dr. Cisenbeiß erschienen, aber eö war ihr nicht mehr zu helfen. Ihr richtiger Name ist grau Arnold Petty. Sie trennte sich vor etwa einem Jahr von ihrem Manne, der in Mt. Jackson wohnt. Sie machte schon drei verschiedene Selbstmordversuche, jedesmal mit einem anderen ift. Ihre Eltern wohnen in Georgetown, Ky., und zwei Brüder in Andersen, Ind. Dieselben wurden benachrichtigt. m ii m Ein Sommernachtsfest ohne Durst, ist wie ein Durft ohne SchmidtsBudweiser. Cin mageres Vergleich ist beskr alS ein fetter Vrozeg. Der RechtSanwalt Salomon Clayvool hatte den Klempner I. S. Farrell, der in seinem. Hause eine Röhren.Leitung gelegt hatte, für seine Arbeit yicht nur nicht bfhtt, sondern obendrem noch ihn auf 5500 Schabenersatz verklagt, weil die Arbeit nicht kontrakt,mäßig ausgeführt worden wäre. Di.e. y.eweiSaufnqh!n.e nahm allein Tag?, hie Beweisführung 2 Zage in Anspruch und daS Ende, war,, tß die Jury i hrem Wahrspruch dem Verklagten tz200 zuerkannte. , Die Gerichtökosten, ie Anwaltskosten garnicht gerechnet, belaufen sich allein schon auf 5450. Ooard os VuMö CtoD. Heutige Sitzung.' Der Board öffnete Ang;byttz Zur tziy naükslgznde Ve?befferngen : tzo YhzgSfanal in der 1. (Safir Mch von Meridian Str., von 14. zu

Hiesiges.

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gebot 90 CtS. den .laufenden Fuß. Kontrakt vergeben an GanöbergRoneh für 04 Cent. Nord West Str., o Washington zur New Aork Str., wird nicht' gepfla-

stert werden. Die Grundeigenthümer remonstrirten fast einstimmig. Der Board bewilligte die nachsol genden wöchentlichen Zahllisten : Für Straßenverbesserungen .- 5715.14 tf Brücken - - - . - 170.70 Abzugskanal tt 119.10 Feuer. Gestern Nachmittag wurde in dem Wohnhause von Frau Williamson, 233 West Ohio Str., durch Feuer ein Schade von 525 angerichtet. DaS Feuer entstand durch einen schadhaften Schornstein. Eine Eisenbahnladung Heu v.'rbrannte heute Mittag auf dem Güterbahnhofe der L. E. k W. R. R. Co. Schaden 525. -m VolizelgeriHts Walter Scott und Wm. Morby, beide deS leichten Diebstahls beschuldigt, und Geo. WoodS, der wegen Einbruchs verhaftet war, wurden auf ihren Wunsch der Grand Jury überwiesen. Wegen Trunkenheit im Wiederholungsfalle wurden Wm. Petit und Zohn Bray zu je 525 Buße verurtheilt. Der Saloonkeeper Wiley Miller wurde wegen Verkaufs geistiger Getränke am vorigen Sonntage zu 510 Strafe verurtheilt. Er appellierte gegen daS Urtheil. Der Termin in dem Falle der Maud Rigg, welche der Emily JjamS eine goldene Uhr gestohlen haben soll, wurde verschoben. 3ohn Hulen, der deS MordeS an LewiS ParsonS verdächtig ist, gegen den aber, die Grand Jury keine Anklage erhob, wurde jetzt .im Polizeigericht deS Mordes angeklagt und der Fall wird am 20. Juni zum Vorverhör kommen. Die Polizei hat, wenn auch nur wenig, Beweismatsrial in Händen und will den Hulen so leicht noch nicht auS ihren Fingern lassen. Patrick CollinS, der Kamerad deS erschossenen Finn wurde bekanntlich von der Grand Jury wegen eines NothzuchtSversuchS auf Minnie Crabtree nicht angeklagt, weil die Beweise nicht genügend waren. . Jetzt hat ihn die farbige Mary Dun can verhaften lassen, weil sie in ihm denjenigen erkennt, der mit zwei Anderen sie am 27. Mai westlich vom Flusse vergewaltigt hat. Termin wurde auf nächste Woche angesetzt. Aufruf. Die Mitglieder des Deutschen Klubs sind ersucht, sich am Sonntag, dem 17. Juni, Morgen 10 Uhr, im Deutschen Hauö einzusinken, gelegentlich deö BesuchS deS MänaerchorS und seiner Gäste. Zahlreiche Betheiligung wird gewünscht. Der Sekretär. m Zitat Qlagen. Laura Newberry gegen . Harriet Sweeney. Kommissionsgebühren. Forderung $150. John Hinderöbott gegen Mattie Hinderöbott. Scheidungsklage aus Gr.rznd roher Behandlung. Emma Graveö gegen Peter GraveS. Scheidungsklage auf Grund roher BeHandlung. Bridget Kelly gegen Hugh Kelly. Scheidungsklage wegen roher Aehandlung. Die Grand Jury. m Die Großgeschworenen statteten dem Richtern ihren Schlußbericht ab und wurden entlassen. Folgende Personen, welche sich schon in Untersuchungshast befinden, wurden angeklagt : . Albkst I. Jranklin wegen Urkun densälschung. Er halte den Namen von G. T. Galloway aus einen Cheo von 519 .an die Merchanttz National Bank gefälscht, George Moore wegen Begehung des scheußlichen Verbrechen? der Päderastie an dem Knaben Ernst 2$. DaviS in West ?ndlz. ... : Wm. Herman, wegen leichtem Dieb stahlS kzwei Revolver).. ' . Herbert Kretlow, Ler dem Geo. W. KeerS, 522 W. North. Str., der .6 La.ih Brod gestohlen haben soff,

Stroh - )üte waren noch nie so billig.

Oents kauft den gleichen Strohhut, der immer für $100 verkauft wurde. Mm M Co., 23 West Wasbiugtonstr. Charles A. Parker, wegen Hehlerei und Verbergung von Sachen, die Wm. Battisch der McElwaine & Richards Co. gestohlen hatte. Es wurde empfohlen wegen Mangelö an Beweisen freizulassen : I. W. Frank und Geo. Workman wegen schweren DiebstahlS, sowie Patrick CollinS und John Murphy wegen Nothzucht mit der Minnie Crabtree, bei deren Arretirung Wm. Finn von den Polizisten Simpson und RogerS erschossen wurde.. John Hulen, der sich wegen Verdachts der Ermordung deS Lewis Parson in Haft befindet, wurde nicht rn Anklagezustand verseht. Wahrcheinlich wird er nun aus freien Fuß gesetzt werden. Morgen Vormittag um. 9 Uhr wird der GesundheitSrath eine Sitzung haben. Prophete rechts, Prophete links, - .' Das Weltkind in der Mitte. - Schmidts Wieners echt'S Maus Lager trinkS L i e b e r s im Bund der dritte. ET In seinem gestern deponirten Testament bestimmt ThomaS C. Moore eine Frau zur Universalerbin. Nur eine Schmiedewerkzeuge soll sein Sohn John F. Moore haben. Perry Collins, der einen Angriff auf die farbige Sarah Duncan, 38 Eddy Straße, gemacht haben oll in der Absicht sie zu vergewaltigen, wurde gestern von den Detectives Dohcrth und McGuff verhastet. Wollt Ihr trinken eln gut' GlaS Wein. Kebret stets beim O ch u l l e r ein. No. 10 und 108 N.MeridianStr. Der Baurath sowie der Controller haben eine neue Geldader entdeckt. ES soll nämlich von jetzt ab von jedem, der eine gepflasterte Straße zu irgend einem Zweck ausreißen läßt, eine bestimmte Gebühr bezahlt werden, die die Wiederinstandsetzung der Straße garantirt. Verlangt Mucho'S Best Havanna CigarS." EXT' Die Polizei glaubt dem oder den Mördern deS alten O'Day, dessen Leiche im Kanal gesunden wurde, aus der Spur zu sein." Sie hat nämlich zwei Personen auf dem Visier, konnte sich jedoch bis jeht noch, keine für. eine Verhaftung hinreichenden Beweise verschaffen. Die Namen der Berdächtigen und die Verdachtsmomente werDen noch geheim gehalten. Driven WellS und Pumpen jeder Art werden zu mäßigen Preisen von Cbas. Kraug, 42 T- Pennsylvania Qir. angefertigt. Tel. 403. flX7 Sibson EdanS, der Kutscher eine? Leichenwagens für Flanner & Buchanan wurde gestern . Nachmittag nicht unerheblich verletzt, indem feine Pferde durchbrannten. In der Nähe von Fall Creek und Tennessee Straße spielten ein Anzahl Kinder aus der Straße. Die feurigen Pferde wurden scheu und nahmen daS Gebiß zwischen die Nhne. Eine Telegraphenstange mackte .ihrem Lauf ein Ende. Der Wagen wurde total zertrümmert. 000.00 ymt U bclnr n4 V joka nii.t. t v v w jom x mak M ick. Vi . trk ytmvueif It. tz rM koa b. ww m ut n.vmt.wiwn fn , An. hnti mim. mAh ... ft . &f I A0Kn:. jou, f. umm t ka, (4. VM 1 Um,! spar. mit t tti oti AU w mw. Orwt pj KU fc itrr waHK if nen tou. raraiininf tMg. AtlLT.8PKDÜ.YlMnMC rtknixuuu tHJL Arraa m m intwi m nwiMt , wtt"

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