Indiana Tribüne, Volume 17, Number 266, Indianapolis, Marion County, 14 June 1894 — Page 1
00 Cefen Sie die Offerte der Tribüne" für die 14. Juni 1894. oo s n V0 r-C o o slA svf Tribüne Coupon r? für die I .11 B) I I II I N-M? MW! V k o w w w 4 v Wdl -Ädslhßg Pcilic tai! Jahrgang 17. Ofstee : No. 1.8 Süd Alabama 'strafte No. 2CG Indianapolis, Zndiana Vonnerstag, öen n. 3unl I89i
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Offizieller Bericht der
Merchants National
Indianapolis, den 4. Mai 1894
Aktiva. Anleihen $ 588,261 35 Bereinigten Staaten Bonds 250,000 00 Stadt Indianapolis, Marion und andere Eounty Bonds 686,166 40 Baar an Hand und in Banken (Gsld $41,000 00) 994,300 45 ond-Prsmien $13,509 00 Gewölbe, Geldschrank und Möbeln je 18,000 00
Eingezahltes Kapital UeberschuFond und Gewinne National5ank.Noten im Umlauf Depositen John P. Frenzel, Präsident. O. F. Frenzel, Phönix Garten Der Witterung halber wird die ErÖffnung des Phöniz Gartenö erst am Donnerstag, 14. Juni, mit einem großen Instrumental Conzert stattfinden. Eröffnung ! Fair view Park ES wurde eine Küche eingerichtet und Frau Eherman ist vorbereitet Besucher zu bedienen. Auch wurde am östlichen Eingang zum Park ein PlaZ eingerichtet, wo Pscrde angebunden werden können und wird dafür nur der nomi nelle Preis von 5 Cents für jede in dem Gefährt befindliche Person gerechnet. $50.00 Saar ! Schöne Baulotten an der DZrstseitr van Keystone Avenue, ein Square südlich von er Llifford vk. Electri fchkn Straßenbahnlinie. Henry Seyfried, 29 Nord Pennsylvania Str. tttt einen Gönnern und dem Publikum im Allgemeinen zur Nachricht, daß ich mein ""Wein Emporium" im altdeutschen Style hergerichtet habe und alleS Mögliche aufbieten werde, meinen Kunden den Aufenthalt in meinem Locale so ange nehm wie möglich zu machen. Wie bisher, werden nur echte und teirtc Weine verkaust. Um freundlichen Zuspruch bittet ergebenft, Jul. ArSoliiiller, No. 106 u. 108 N. Mer. Str. Neue Cigarrenfabrik ! Zlsus Vssen xcfyvctx gut ! Wir offeriren einige neue Sorten, welche 10 TentS das Stück kosten sollten, für 5 Cesrfea nd empfehlen besonders "Nw Thing" und "ttlvsls". Wirthen und Eigarrenhändlern offeriren wir elegante Waaren von $25 aufwärts. , UeS IZniozEigarren. Wm. Gottlieb, 49$ Virginia Avenue und 303 Si 305 Massachusetts Ave. George Hermann -f 1 ÄTl&tC - y i -j Ssichenbefiatter, Offiee : 26 Süd Delavarestr. CüZtl 10 w, 1W, 126c 128 Oft Vt.arlftr 4ltlan 11. Dlfra X&s onb St. Bxill's Dampf Färberei. (UHU! 1511.) im &TTtntlrlber itxtnat. afä rat nnf Tenrlrt jniiiritr er,,,' un i? des 4 icticnno. vlvyrv4Ne it. Uöcniu iarttrn drriuljt. lÜtts &anblAUQt QfCfl tat. tüaarrn wtrbco abattjoU unfc adgeiiesert e5 KSA NassachusettS Avenue.
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$ 300,000 00,, 86,808 53 225,000 00 1,838,409 67 $2,450,213 20 Otto N. Frenzel, Kassire?. Assistent - Kassirer. Editorielles. Die provisorische Regierung von Hawaii will eine republikanische Versassung nach dem Muster der unsrigen einführen. Eine solche sichert den Spekulanten und den Ausbeutern der armen Eingeborenen die größte Bewegungöfreiheit. WaS sonst für den Kulturfortschritt dabei herauskommt, ist herzlich wenig. Bei der NeichstagSwahl in Plauen erhielt der Sozialdemokrat 9999, daS Kartell 5994, der Antisemit 3773 und der greisinnige 1998 Stimmen. Die Sozialdemokraten hatten 722 Stimmen gewonnen, daS Kartell 800 und die Freisinnigen 1000 Stirn men verloren. In der Stichwahl siegten die Sozialdemokraten. Die Volksabstimmung in der Schweiz ergab 80,000 Stimmen für den Vorschlag, daß die Regierung Jedem Arbeit garantire und 300,000 dagegen. DaS Referendum allein thutS eben nicht und man täuscht sich, wenn man glaubt,, daß daS Volk direkt vernünfiger handle, als vermittelst seiner Vertreter. ES ist falsch zu glauben, daß potenzirte Dummheit zur WeiSheitwird. Schlafwagen Pullman soll die Abficht ausgesprochen haben, nöthigenalls einige Millionen aufzuwenden. um seine streikenden Arbeiter zu Paaren zu treiben. Ein erhabener, emeS gefeierten Patrioten und Menschenfreundes vollkommen würdiger Gedanke ! Aber ist eS nicht sonderbar, daß ein Unternehmer, der sich gezwungen" sieht, seine Leute aus Hungerraionen zu setzen, weil er mit Verlust" arbeitet, plöhlich Millionen übrig hat für einen Zweck, der für Tausende von Arbeitern namenlose? Elend bedeutet, also alS höchst gemeingefährlich bezeichNtt werden muß? (EvanSdille Germania.) Da aber besagter Pullman ein gute? Republikaner ist, und die EvanSville Germania" auch alles Heil und allen Segen von dieser Partei erwartet, so würde sie, wenn dieser Pullman zusällig Kandidat wäre, zu dem obigen EinerseitS, so viele Anderseits haben, haß sie seine Erwqhlung doch fßr ejn lück lzielte. Man kennt daö ! Wenn Pullman in (ZvanSpilse wohnte, würde die Germania kein Wort dek Tadels ri?kiren. Aber weit davon, ist gut por'm Schuß. t Unsere Polizei hat, sich wieder einmal daS Vergnügen geleistet, .finen Mann, der vor ihr davonlief, niederzuschießen und zu todten. Asij AuSyahme der ,,ews" t)at nicht eine einzige Leitung etnaS dqrZber zu sagen gehabt. Die Polizisten sind von dem Untersuchungsrichter sofort sreige sprechen worden, und doch liegt yler mqls anoeres vor, ai? e slendez seiger Mord. Jsi Amerika wsrd jede Sfadt mehr oder weniger von der Polizei beherrscht, derart, daß dieselbe sogar straflos morden kann. Wenn der freie" Umer.isqer. nur nicht im ohverdjenen gestört wird, dgnn ist ihqz alles lebrige gleichgiltig. Ein Menschenleben zählt nicht viel. ßS giebt deren ja ohnedies genug. Daß
keine Art Herrschaft eineS freien VolkeS unwürdiger ist, als eine PolizeiHerrschaft, daß keine corrumpirender und verrohender wirkt, daö scheinen die freien" Bürger nicht einzusehen.
Hier wäre eine Gelegenheit für unseren hochmoralischen Mayor und unseren um seine gesellschaftliche Stellung be sorgten Polizeiches ein Ezempel zu sta tuiren und der schießlustigen Polizei zu zeigen, daß sie nicht daS Recht hat, wit einen Verdächtigen, der flieht, selbständig Kriminaljustiz zu üben, und den Scharfrichter zu spielen. Der Erschossene mag ein großer Lump gewesen sein, an dem die Welt dielleicht nichts verloren hat, darum aber sollte man noch lange nicht der Polizei stillschweigend das Rechtler ufun Nlöcktt, ttmenühtr den Tftt U"D"" O'O " volver zu gebrauchen. 3n St. Louis hat eine Conferenz zwischen den Beamten und Führern der großen Arbeiterorganisationen stattgefunden, und man hat sich auf verschiedene Punkte geeinigt, durch welche Zwist und Streitigkeiten zwischen den verschiedenen Organisationen in der gkwerkschastlichen Bewegung verhindert werden sollen. So viel, so gut und man wird ja im Laufe der Zeit sehen, waS die Sache nützt. Unseres Erachten? giebt eö bloß einen Weg. sreundschaftlichere Beziehungen zwischen den verschiedenen Organisa tionen herbeizuführen, und daS ist gemeinschaftliche politische Aktion. Wie sich aber .die amerikanischen Arbeiter darum herumdrücken, zeigt wieder der nichts und doch alles Mögliche sagende Beschluß dieser Konferenz. Derselbe lautet nach einer motivirenden Einleitung : Wir erlären, daß die Arbeitermassen daS Joch der politischen Parteien abwerfen und unabhängig stimmen sollen, so daß Vertreter der ReichtumSerzeuger bei der Abfassung und Aufstellung der Gesetze vertreten seien. Wir sehen in diesem Beschlusse nichts anderes als einen Versuch, wie die Katze um den heißen Brei herumzugehen. ES giebt keinen Arbeiter, bei nicht glaubt unabhängig zu stimmen, wenn er demokratisch oder republikanisch stimmt, denn eö zwingt ihn ja kein Mensch 'dazu. Den erwähnten Beschluß kann sich Zeder nach Belieben auslegen, und eS läßt sich daraus in Wirklichkeit viel leichter der Rath lesen, sich von der politischen Bewegung sernzuhalten, alS der, eine Arbeiterpartei zu gründen. Der Beschluß zeigt, daß die GewerkschastSsührer in dem Fahrwasser der Feigheit und der Heuchelei zielloS umherschwimmen, und daß sie daraus warten, von den Massen gedrängt zu werden. Wir haben keine Achtung vor solchen Führern. i Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten. Wahrscheinlich Regenschauer und kühle? Freitag Nachmittag ode? Abend. SchlsselS Wassertemperatur 83Grad. ,,, Vor dem Congreß. W a s h i n g t o n, 13. Juni. Morrison L. Swift von der Bostoner Industrial Army" war heute vor dem HauScomite für Arbeit. Er erklärte öffentliche Wohlthätigkeit fijr korrumpirend. EZ sei besser Arbeit zu schassey, als BettelfuPen zu verabreiche. Die Regierung sollte alsen Unbeschäftigten, Arbeit, gsben, und die Löhne sollten fiwqS niedriger sein, als die, landesüblichen, damU die Leute zu. disser Arbeit eingreifen, MNN mßffen. BundeStruppen gegen Cofeyiten.. Omaha, 13. Juni. Richter DundY hat nach Washington um $un eZtrußpen telegraphirt. 3n ÄuleSburg sind gegen 600 Coreh'tten, welche vollständig desperat sind. Sie hahey einen Cifenbahnzug mit Beschlag o( legt uny versuchen nach Denve.? zu kommen. ,. W o ist da S Geld geblieben? Denk e'r, Col., 3un.i. W. Sy. Vrasie, derVfassen Verwalter derRatlo nsl Cooperative Building und Znvest ment Association, sagt, daß die Glcu h.iger der Association absolut AichtS erhalten werden. 3m August 182 hatte Herr W. A. Hemfill, n,'a.dsw er.
die Bücher untersucht, die Aktiven auf $121,000 angegeben. AlS aber der Konkurs angemeldet wurde, standen den' $71,000 Verbindlichkeiten gar keine Aktiven gegenüber.
Herr Brasie erklärt, daß er .nicht im Stande, sei, zu ermitteln, wo daö Geld hingekommen fei. Der VerluS. fällt hauptsächlich auf arme Depositoren. Der Präsident war ein gewisser Wm. I. Smith, der jetzt an der Spitze einer ähnlichen Association in Pittsburg stehen soll. Ausland. AuS Marokko. ' Tang er, 13. Juni. Die Truppen des neuen Sultans Abdul Aziz begehen allerlei Ausschreitungen und haben bereits mehrere Dörfer in der Nähe ihres Lagers geplündert. Die Stämme der Umgegend sind in Folge dessen auf die Truppen sehr erbost. Ein französischer Kourier ist außerdem überfallen und verwundet worden und die für die im Innern des Landes wohnenden Franzosen bestimmten Postfachen find gestohlen worden. DaS britischeKanonenbootBramble" ist hier angekommen. Der Gouvernör von Tanger hat die Kabylenstämme eingeladen, bewaffnet zu dem großen religiösen Feste zu kom-, men, oaö ,n oieser Woae bier statt-. finden soll. ' - Alle diese Thatsachen lassen Ruhestörungen sehr ernster Art befürchten eS wird aber jetzt berichtet, daß' die Bevölkerung im Innern' des Landes allgemein zu Gunsten der Thronfolge Abdul Aziz'S sei und ihm daher keinen ernstlichen Widerstand entgegensetze würde.' ? DerSultan Abdul Aziz ist heute Nachmittag, von einer starken Truppenmacht begleitet, von Rabat auS nach Fez aufgebrochen. Die schwarze Pest. ' B a n c o u v e r7 B. C.. 13.' itii. 1 Die wichtigste Nachricht die vdein Dampfer Empreß of 3apan'überbracht worden, ist die schnelle Verbreitung der Beulenpeft, die Ende April in Canton, China, auSbrach und jetzt auch schon in Hong Kong große Verheerungen angerichtet hat. Die Pest ist ahnlich derjenigen, die im sechzehnten Jahrhundert London entvölkert hat, ergreift aber fast ausschließlich die Chinesen und eS sind in Hong Kong erst zwei . Europäer davon ergriffen worden. Die Pest hat die Geschäfte in Hong Kong fast ganz ldralysirt, da viele Dampferlinien sich weigern, dort Fracht oder Passagiere an Bord zu nehmen. Die Symptome der schrecklichen Krankheit sind folgende : Ohne irgend welche Warnung, wie durch einen Schüttelfrost zum Beispiel, tritt ein sehr heftiges Fieber auf und die Temperatur steigt dabei auf 10S Grad oder mehr. Die Kranken leiden dabei an heftigem Kopfweh und theilweisem Stumpfsinn. Nach 12 oder ZI Stunden tritt entweder am HalS oder in der Achselhöhle eine drüsenartige Geschwulst auf, die abwechselnd hart und weich ist und die Größe eineS Hühnereies erreicht. Der Kranke verfällt bald darauf in Bewußtlosigkeit und stirbt in der Regel nach 21 oder 48. Stunden. Wenn der ranfe den fechften Tag üherlebt, dann ist Hoffnung 0,11 f Genesung vorhanden. AuS Canton. wird an eine Zeitung jn Hsng ?ong gemeldet, daß die Pest iy dem muhaniedanischen . Quartier auSgebrochen sei nh allein, im Mai täglich mehr alS 1000 Personen gestorben feien. Die Tauche hat sich dann aus die. schmutzigen Chinesenquartiere und dann austz Land auSgebrütet, wo sie jetzt schrecklich wüthet. SS ist unmöglich, etwaS Genaues über die Zahl der Todesfälle in Erfahrung zu. bringen, da die chinesischen Beamten die Thatsachen unterdrüllen. cMy.qittn. : AngesanMN w: Nw Äork: WäSland" und Chicago" van Antwerpen; Ehester" von Southampton ; Lahn" do.n. Bremen,. Southampton; Trave" und Vorwannia" von New Jork. Bremen: Saale" von New Aork; ' Weimar" von Baltimore. Amsterdam-, C dester fcMi MwJork. Sa g ? S, ' Pasfirt : Braunschweif" 9 New Jork.
Hiesiges.
Board os Public WorkS. 3n der Nachmittagösitzung erhielt Herr Talbott, der Präsident der neuen Bahnlinie das Wort. Er sei hier sagte er mit seinen College von Logansport, Russiaville etc. um in Erfahrung zu bringen wie der Board und die Einwohner von Indianapolis dem Unternehmen gegenüberstehen, ob der Indianapolis, LoganSport & Chicago Ry. die Erlaubniß ertheilt werden solle in die Stadt zu kommen oder nicht. DaS Projekt sei nicht neu, eS sei keine Spekulation sondern eine Nothwen digkeit. Sie hätten schsn unter dem alten Board für daS Wegerecht peti tionirt, aber in Anbetracht deS Geld markteS den damaligen Board ersucht die Sache vorderhand liegen zu lassen. Jetzt seien sie aber in der Lage mit dem Bau voranzugehen, sobald ihnen erlaubt werde in die Stadt zu kommen. Er hätte alle Argumente gegen daö proponirte Wegerecht mit angehört, aber eS.sei kein besserer Vorschlag gemacht worden. Er kenne die Stadt schon seit 30 Jahren. Sie habe sich nach allen Richtungen hin ausgedehnt, bis auf eine, nach Nordwesten, wo daS Land niedrig sei Er fragte, was IndianapoliS zu dem gemacht habe, waS eS heute fei, ob eS nicht die Cifenbahnen waren. Dasselbe gelte von Chicago. Er legte gehörig gegen den CommercialClub loS, der daSAufblühen der Stadt eigemächtig beschränken wolle. Von der Gewährung deS Gesuches hänge es ab, ob die Bahn gebaut werde oder nicht. Der Board versprach alle Punkte in Erwägung zu ziehen und nur im Interesse deS Gemeinwohls handeln zu wollen. Die prohibtionisten . , sind alle schlechte Christen ! Warum ? well Äe.SLtteS. Gabe initzachten. Als guter Christ sollten Sie Lieberö Pilsener trinken. . Der Koblengrabergrelk. Zweitausend Grubenarbeiter hatten ln ver Vlaye von Washington, Ind., eine Versammlung und beschlossen. daS in ColumbuS, O., getroffene Uebereinkommen nicht anzuerkennen. Bei einer Versammlung der Grubenarbeiter in Spring Valley, 3ll., wurde die Abmachung in ColumbuS. als eine feige Unterwerfung von Seiten der Beamten der Organisation bezeichnet. Die Beamten der Nationalverbinduag haben ein Zirkular an die Grubenarbeiter erlassen, worin sie sagen, daß . sie wohl einsehen, daß die Abmachung nicht zufriedenstellend sei, indeß sei nicht mehr zu erzielen gewesen. Durch die Gewaltakte hätten die Streiker die Sympathie deS Publikums verloren, Eisenbahnen und Fabriken hätten die BergwerkSbesitzer unterstützt, und der Streik sei nicht länger haltbar gewesen. Es ist sicher, daß die Grubenbesitzer in nächster Woche angefangen hätten, mit NichtUnion Leuten zu arbeiten, und bei der großen Arbeitslosigkeit wäre eö ihnen nicht schwer gefallen, die nöthigen Leute zu bekommen. YolizelL5riOt. Die beiden Polizisten ThomaS Timpson und Wm. RogerS wurden durch den Spezialrichter Norton von der Anklage der fahrlässigen Tödtung deS Wm. ginn freigesprochen. Nach Anhörung der Belastungszeugen erklärte der Richter,, fcß er die Beamten für gesetzlich gerechtfertigt hielt, so zu handeln, . wie sie thaten. ES wurde gezeigt, daß die alte Martz Pishop, e,ine Dorische Dirne zwar, von ginn genothzüchtigt wurde und daß John Murphyi gerade beim Akte bek wurde alS die Polizisten durch das erbarmliche Hilfegeschrei der Frau ange lsckt, den ginn. Murphy und Perry CollinS aufscheuchten, die sich dann zur Flucht MAdten. . 3 dem Glauben nun, daß hier ein schyußlicheS Verbrechen begangen worden war, schössen die Beamten auf die Fliehenden. Ohne erst EntlastugSzeugen angehört zu haben, .sprach de, Aichte, da? freisprechende Urtheil. Wm.. ginn hat sein Verbrechen schwer genug gesühnt. , Perry CollinS und Zohn Murphy werden sich später noch: ,vegen - Nothzucht verantwortn
müssen und eime Anzahl Jahre Zucht
Haus dürfte ihnen sicher fein. Stellvertretender Richter Bradbury sprach Adam Glick von der Anklage auf Körperverletzung frei, entließ Berti Kelley, der wegen chronischer ArbeitS scheu eingesperrt wurde und ließ auch Martin O'Hara und Patrick O'Neal, die wegen Nichtbeachtung einer Zeugen Vorladung verhaftet wurden, straffrei ausgehen. Christopher Lutz, der eine religiöse Erweckungsversammlung durch einige skeptische Zwischenrufe und Jnterpella tionen unterbrochen hatte, wurde zu $5 Buße verurtheilt. Die Verhandlung gegen Martin Dugan, einen Saloonkeeper, wegen SonntagSverkaufs endete mangelnder Beweise halber mit Freisprechung des Angeklagten. ThomaS Dunn wurde wegen Uebertretung der Abfuhrverordnung in $5 Geldstrafe genommen. Der beste Platz. Für Schiffsscheine nach und von Eu ropa, Ausstellung von Vollmachten, Crbschaftöerhebungen etc. wende man sich an P. Psisterer, 70 Ost Market Straße. ein den GericbtSdöse. Bundesgericht. Die Jury in dem Falle gegen Zohn D. Sears, der einen anzüglichen, zotigen Brief an seine Liebste, Peachey Hooks, geschrieben haben sollte, brachte ein freisprechendes Urtheil ein. Der Brief war mit. dem Namen von Annie grancis, seiner früheren Geliebten in Friendöwood, unterzeichnet, woraufhin letztere verhaftet aber vom Bundeökommissär freigelassen wurde. Der Verdacht lenkte sich dann auf Searö, der auf diese Weise, so wurde angenommen, mit der Hookö hatte abbrechen und wieder mit der alten Liebsten anbinden wollen. Grant Morton von Kokomo wurde gestern zu $50Buße und 2 3ahrenZuchthauS verurtheilt, weil er im vorigen Winter um und in Kokomo eine Menge falschen Geldes in Cirkulatation gebracht hatte. Er wurde dabei abgeaßt, als er einen Straßenbahnschaffner mit einem falschen Vllberdollar hineinlegen wollte. Robert Ragan vonBrownSville und Squire Thompson von BrownSburg wurden unter je $200 Bürgschaft voräusig entlassen. D'e beiden Krämer sollen Margarine statt Butter verkauft haben. Ihr Termin wurde auf den 20. 3uni angesetzt. . Criminalgericht. 'Oliver McKah und CharleS Sanord sollen einem Nachbarn auS Uebermuth und grausamer Schadenfreude ein Pferd und eine Kuh angeschossen haben. Die Verhandlung gegen sie and vor einer 3ury statt Die 3ury sällte gestern gegen Oliver McKay und Chaö. Sanford ein Verdikt auf nichtschuldig. Die drei Knaben Harry Brandon, John Smith und Harvey Wier standen wegen leichten DiebftahlS vor dem Richter. Die ersten beiden wurden für. schuldig erklärt und werden in die Besserungsanstalt zu Plainsield überführt werden. Wier wurde freigesprechen. Wenn Brunnen austrocknen lasse man sich von CbaS. Kraust eine Driven Well machen. 42 S. Pennsylvania Str. Tel. Herr Aug. Ruthe ist gegenwartig damit beschäftigt, die TrottoirS um daS neue Countygefängniß herum zu legen. Schön und rein Soll daö HauS stets fein! Die besten Bürsten dazu kauft man bei H. Schmedel 420 Oft McCarty ckt. fiC7 Der Unabhängige Turnverein hielt gestern Abend feine rcgelmaßige Versammlung ab. ES wurden 4 neue Mitglieder aufgenommen. Die Nomination neuer Beamten wurde einem Comite übergeben, daS in der nächsten Versammlung Borschlage machen wird. Der Berein betheiligt sich in eorpQro" an dem Weldfest im Germania Park Sonntag. Großer Verdienst. Wer un seine Adresse insendet. sende ir per Post genaue uökunf, 6r ein az nies eschäft. womit irgend eine 55ers.n mann neue? mir lichen oder eidlichen eslecht auf carltct Weile und ofrac iVt u5laea und Blühe ÜUt 100 35oUot vr wronat Verdienen ran, ahn Steife ud Peddein. ein aeiuschaftKHu. Im. sondern ein drliche esckaft. drelkire:
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