Indiana Tribüne, Volume 17, Number 265, Indianapolis, Marion County, 13 June 1894 — Page 2
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Jndiana Tribüne. Erscheint Täglich und OonntagSi Die tSgliche Xxllücf kostet durch den Tröge, Cent! per Woche, die EonntagS.Tribüne I ?t per Woche. Beide uf anraten IS EentI der 65 Cents perVlonat. Per Poft mgef chi in Vor utbezahlung per Jahr. Osffce : No. 18 Süd Alabana Str. Indianapolis, Ind., 13. Juni 1894. Erkahruusen eine? LustschisserlN' In der neuestei Zeit haben sich Frauen sogar in den waghalsigen Beruf deö LuftschifferS und FallschirmÄünstlers mit eingedrängt. Erst vor Kurzem meldete eineDepesche eine Sensationögeschichte über daS Haarbreite Entkommen- einer solchen Künstlerin, welche in den wolkigen Regionen derunglückte und nur dadurch, daß , ihr Fallschirm in kurzer Entfernung von der Erde sich von selbst endlich ausspannte, vor dem Zerschmettert werden bewahrt blieb.' Im Laufe des SommerS mögen wir noch mehr von derart! gen Stückchen hören. Mehrere amerikanische Luftschifferinnen machen ihrem Beruf alle Ehre" und gehören zu'den KÄHnten und Erfolareichsten in diesem Fach. Warum auch nicht? Ist doch nie ein Mangel an hochstrebenden- Evastöchtern gewesen. Schon öfters haben Luftschiffer ihre Erfahrungen geschildert; es dürfte namentlich viele Leserinnen interessiren, auch eine weibliche Wolken-Virtuosin von gespannten Verhältnissen'' sich darüber äußern zu hören. Eine der Hauptheldwnen auf diesem luftigen Gebiet, 2M Romig, gab jüngst in Oregon Folgende darüber zum Bestm: Die Empfindungen beim Aufsteigen in die Lüste per Ballon sind das gerade Gegentheil von dem, was sich die Allermeisten vorstellen, die noch niemals sei Sir einen solchen Versuch gemacht haden. Statt daß man den Sl'öxptt aus gehoben und rasch in die höheren Räume getragen fühlt, hat man vielmehr ein sehr starkes Gefühl, daß man genau bleibe, wo man ist, und die Erde unter Einem wegfalle. Und dieses Gefühl hält so lange, wie der Luftballon steigt, beständig an. Erst, wenn der Ballon zum Stillstand kommt, merkt man zum ersten Male, daß man sich aufwärts bewegt bat. und das wundervolle Vanorama drunten, das sich nun, bei klarer Luft, ruhig vor den Blicken ausbreitet, gibt natürlich sofort eine Vorstellung von der gewaltigen Höhe, in der man sich befindet. Etwas Anderes ist es wiederum mit dem Herabsteigen aus einer so schwindelnden Höhe mit dem Fallschirm, obwohl sich auch dabei etwas von demselden Gefühl, in umgekehrter Weise jedoch, geltend macht. Man hat die Empfindung, daß man ruhig verharre, und die Erde Einem sanft aufwärts entgegenkomme. Das gilt wenigstens unter normalen Umst2nden,wenn Alles klappt. Der ungemüchlichste Theil meiner Thätigkeit jedoch liegt in den Augenblicken zwischen dem Verlassen des Ballons und der Füllung des Fallschirmes mit Luft. Denn da ist die Bewegung nach abwärts eine so plötz- ! jf ' t. I, . M. licye und unmittelbare, wie man ste nur je erfahren kann, wenn man unverse hens tief fällt. Je nach dem Winde, macht dieser Fall 25 bis 100 Fuß aus. Es ist dabei so unbedingt nothwendig, denn Athem anzuhalten, wie wenn man sich unter Wasser befindet. Was das Landen drunten anbetrifft, so ist der günstigste Platz dafür eine Wasserfläche oder ein gepslügtes Feld. Man hat darin auch in unserer Profession verschiedenartige Liebhabereien: ich meinestheils ziehe ein gepflügtes Feld entschieden vor." Mrs. Romig kann sich einiger ersiaunlichen Leistungen in diesem Flach rühmen. Im Jahre 1890 machte sie über der Baker's Beach, gerade innerhalb des Goldenen Thores in San Francisco, mit dem Fallschirm einen erfolgreichen Abstieg aus einer Hohe, welche mittels mathematischer Jnstru mente auf einen Bruchtheil über 2 1-2 englische Meilen berechnet wurde. Sie landete in der Bai; aber da sie, wie immer in der ?!ähe von Gewässern, einen Rettungsgürtel angelegt hatte, so war sie vollkommen wohlbehalten, als Bootsleute, welche augenblicklich ihr zu Hilfe geeilt waren, sie aufgriffen. Morton'S Arbeit,r.Lpeistkart,n. Auch ein Zeichen der Zeit ist es. was neuerdings aus dem landwirthschaftlichen Ministerium in Washington berichtet wird. Der Ackerbausecretär Morton, welcher. wie anglo-amerikanische , Blätter mit einem Ar.jlug von Spott sagen, .das Steckenpferd der Väterlichkeit reitet-, besaßt sich sehr ernstlich mit der Frage, wie dem amerikanischen Volk, speciell der Arbeiterb(v ö l k e r u n g, die praktische Kenntniß . vermittelt werden kann, für das geringste Geld die besten NahrungsMittel zu erlangen und sie am zweckmäkiasten Zuzubereiten. ' In seiner Amtsstube hängen drei große Karten, welche er allen seinen Besuchern mit Stolz' zeigt. Dieselben sind mit schwarzen, rothen, blauen, gelben und grünen Linien überzogen, ähnlich wie die Tabellen aus den Reklamen von Leberrsversiche?ungs-Ge-sellschaften, und am 'Ende jeder Gruppe Linien findet man wohlvertraute 'Namen,- welche sonst dieSpeisezettel der Restaurationen zieren. Der Inhalt dieser Karten soll dem arbei tenden Volke allenthalben als Anleituna für eine rationelle Kuchenwlrth ?schaft dienen, auf daß sie nähr- und schmackhafte Kost so vollkommen wie möglich, mit Sparsamkeitsrücksichten vereinigen, also auch 'mit ihren Ernkünften weiter kommen können als bisber. ;,
Bekanntlich machte unser Eongkeß im vorigen Jahr eine Verwilligung zur Untersuchung des Nährgehaltes der verschiedenen Lebensmittel im VerMniß zu ihren Kosten. '. Es wurden zunächst nur 510.000 für diesbezug-
liche Experimente vewiulgr myi sehr viel für den Vtilliarden-on-1 . . r- r- . -l i greß" voa? iley na? rome was damit anfanaen. und m der letzt zu erledigenden Bewilligungs-Vorlage ist abermals em plcyer Wien sur denselben Zweck enthalten. Dies hat den Secretär Morton zu dem vorliegenden Unternehmen ermuthigt, und er ist der Ansicht, vav un,er mnomliiyschaftliches Departement überhaupt keine nützlichere Ausgabe haben kann, als die Verbreitung von Volksaufklärung über diese Dinge. Professor Atwater. von der Wesleyanischen Universität in Middle- ' ' ' i r fXf . town, Eonn., welcher vielem vsegen stand besonders eingehende Studien gewidmet hat, wurde als Specialagent zur Leitung dieser Untersuchun-' gen angestellt, und er hat die besagten Karten entworfen. Dieselben lassen an volksthümlicher Verständlichkeit kaum etwas zu -wünschen . übrig; jede gewöhnliche Hausfrau kann diese AnWeisungen capiren und .sich darnach richten. Gerade die Fassung des durch Experimente und , Berechnungen erlangten Materials m die jetzige Form war das Schwierigste an der Sache: mehrere Monate hat diese Arbeit allein in Anspruch genommen. Die erste der Karten zeigt die Zusammensetzung, die Bestandtheile und den Nährgehalt der' verschiedenen gangbaren Nahrungsartlkel an sich. Der Nähr-Grad und die Jngredienzien werden auf den farbigen Feldern übersichtlich veranschaulicht. So wird z. B. dargethan, daß die sogenannte wund ; steaks die meiste wirkliche Kraft erzeugten. daZ .sirlom fiea!" aber die mächtigste Arbeits-Energie, da tl mehr Fett enthalte, welches Wärme hervorbringe. Ferner wird auch ausgeführt, daß unter aller Getreidenahrung die : HafergrUtze ' die meiste ' Energie verleihe, während die Meinung, daß die Bohnen in dieser Hinsicht obenan ständen, bei uns sehr weit verbreitet ist. Nicht bloZ in der Bohnenesser-Stadt. Es bedarf , keiner wissenschaftlichen Untersuchungen, um festzustellen, daß die Leute in verschiedenen Berufsarten auch zum Theil verschiedene Arten von Nahrung bedürfen, resp, mit Vortheil qenießen können.also auch in dieser Beziehung nicht MeS üder'einen Leisten geschlagen werden kann. Auch auf diesen Uebelstand ist in den Morton 4 Altvaterischen Speisekarten" Rücksicht genommen. Die zweite Karte befaßt sich vorwiegend mit der. financiellen Seite der Frage. " Als Berechnungs-Norm sind hier 25 Cents angenommen, und der Arbeiter und die Arbeiterfrau können sich darüber unterrichten, wieviel wirklichen Nährstoff man in den verschiedenen Artikeln für diesen Betrag erhält; der Gewebe- und MuSkelnbildung und der Bedeutung für die . Arbeitskraft -immer pro 25 Cents berechnet . ist eine besondere Colonne gewidmet. Da wird z. 23. ausgeführt, daß für 25 Cents round steak" mehr Arbeitsenergie lieferten,als man in irgend einer anderen Form sür dieses Geld kriegen könne, daß' indeß gesalzenes Schweinefleisch, daö mehr Hitze erzeuge, ein besonders gu-' tes Essen für den Arbeiter in einem kalten Klima sei. daß Austern einen: sehr geringen Nährwerth hätten und die Ausgabe von 25 Cents für Austern zu den unvortheuhastesten Geldanlagen für eine arme Familie gehöre, die viel besser Milch oder Eier dafür' kaufen wurde, u. s. w. 1 Auf der dritten Karte werden allgemeine Diät-Normen sür Menschen mit leichter, mit mäßiger, mit schwerer und mit strenoer Arbeit geboten, und es wird gezeigt, wieviel Nährstoffe aüv diese pro Tag bedürfen. Auch sah" ren wir hier allerlei . über die Dmt verschiedener Berussklassen in auswärtigen Ländern, und die Diät im deutschen Kriegsheer wird als ganz besonders zweckmäßig und wohlfeil gepriesen. . Soviel an dieser . Stelle über.VaHz" -Mortons Volkserziehungi-Plan. dessen Durchführung' erst auf der Anfangsstufe ' steht. Im Einzelnen könnte. man natürlich, je nach StandPunkt und Geschmack noch allerlei an den gegebenen Vorschriften aussetzen. Aber wer möchte die allgemeine Absicht tadeln, trotzdem . sich - gegenwärtig sehr viele Menschen auch in unserm gesegneten Lande -seit mehr, als für alle diese Weisheit, für die Frage interessiren. wo sie die Nahrungsmittel hernehmen sollen? ; " ' " ' NutzbarmaHunez der Geleiten 9 Schon . wiederholt v ist der Gedanke äüfgetauchtjdie wältige Energie,, die sich , in den Ebbe-7 und, Fluthstromungen des' MeereS'äüßert, für m'echanische' Zwecke, wie.den Betrieb vo Straßen ' und- Eisenvahnen,-Zeraftverfor-gung für elektrische Beleuchtungsanlagen u. s. w. nutzbar zu machen. Wie groß die Enetgie der Gezeiten" ist (wie der deutsche technische Ausdruck für jene. Strömungen lautet) ist schon öfter von Fachmännern dargethan worden. So rechnete Professor Thompson in Bristol ausdaß dort allein jedes Jahr 20.000 'Millionen Fußpfund Bewegunökraft durHNichtvenutzung' der Gezetten verloren 'gingen! Auf die Genauigkeit der 'Zahlen kommt es ja in solchen Fällen nicht an; daß es sich um eine ganz gewaltige Kraftmenge handelt,ist unzweifelhaft. Ein Zehntel jener Energie' .sügt der Professor hinzu würde jchon vollauf genügen, ' die 'Stadr'Ärtstol mit Elektricität zu beleuchten) und waö würde man erst mit dem Ganzen Alles anfangen können! Im Allgemeinen haben ' sich Sachverständige dahin , erklärt, ' daß . die einzige zweckmäßige Art, von . diese? ungeheueren Kraft. Vortheil zu ziehen darin besiehe, riesige' Reservoirs anzulegen, welche sich zur FltbzeWlten,
unv aus renen die Walsitmassen zu? Ebbezeit wieder .hinausliefen, dabei Turbinen oder hydraulische 'Kreiselrädr tttibtnd, wie dieS schon in ähnlicher Weise z B. an', großen Wasserfällen, natürlich mutatis mutandis", versucht worden ist.
Alle diesbezüalicben Pläne, welche bisher in Vorschlag gebracht wurden. ll ten ledock an emem devemllchen Nachtheil: bei jeder dieser Erfindungen konnte nur aus höchstens 6 Stunden ledeS Tages eme wirksame AroeltSkraft entwickelt werden, Jetzt deyauptet aber ein enalifcker 5naenieur. auch diesen . verhängnißvollen Mißstand überwunden zu haben. Sr. Davies von Wood Green versi chert, daß er nach vieljährigem Nachdenken und Experunennren und nach bedeutender Geldauslaae ein System ZU Stande aebrackt bade, mittels dessen die Energie der Fluthströmungen volle 24 Stunden zedeS Tages nutzbar gemacht und im Vergleich .zu den Dampfmaschinen für Bewegungszwecke und die durÄBeweauna' vermittelten Leistungen, eine Ersparniß von nicht weniger als 400 Procent erzielt werden könne, von den Anfangskosten freilich abgesehen. ' Seme im Kleinen unternommenen Versuche an der Küste von Cheshire sind zu semer vollen Befriedigung ausgefallen, und es bleibt nur abzuwarten, ob sich die Sache im Großen ebenso gut bewahren wird. Ueber die weittraaende Wichtigkeit, welche nn. erfolgrei ches Sdstem dieser Art haben, müßte. braucht man weiter keine Worte zu verlieren.' Es ist auch ein großartiger Gedanke, daß' die Erd-Umdrehungen indirect also die Sonne und der bescheidene Mond (denn auf diefe Factoren werden ja die Ebbe- und mn ' s ri jt ?? iUlyilromungen gemoynnco zuruagrführt) so unmittelbar im Interesse der menschlichen Cultur dienstbar gemach! werden sollen! SchmachvoNeB chuspll. An dem rothen Mann ist schon Vieles gesündigt worden, das man zum guten Theil mit Cultur Interessen und praktischen Augenblicks - Ersordernissen entschuldigt hat. Eine Art solcher Sünden gibt es aber, 'die von keiner anderen an Gemeinheit.' undan Ueberflüssigkeit überbolen wird, nämlich das skandalöse 'Treiben einer Horde niedriger Spekulanten, fo' oft und. überall, wo . wieder eine,, Summe Geldes an Indianer zu vertheilen ist. ! Auch bei der kürzlichen Vertheilung von sechseinhalb ' Millionen Dollars Landkaufs Geld an den Cher?esenStamm durch Bundesagenten (in der Chewkesen - Hauptstadt Tahlequah) waren diese empörenden Austritte wie-' der zu beobachten. Nicht nur legitime weiße Händler, sondern noch eine ganze Horde von Abenteurern haben schon ' lange im Woraus diese erwarrste Vertheilung benutzt, um durch möglichst wucherhaften Lebensmittelverkauf an die ?lndianer auf Pump, durch Anschmierung derselben mit allen möglichen schlechten Waaren, durch Spielbetrug und auf andere Weise die. Indianer fo tief in die Kreide zu bringen, daß vielfach für diese selber gar nichts mehr bei der Baargeld - Vertheilung übrig bleibt, mindestens . aber unmittelbar nachher Alles zum Teufel geht. Eine ganze Armee solcher' Kerle,. theil in eigener Person, theils durch Eollectoten" vertreten, (welche dabei ebenfalls ' einen gewaltigen Profit einheimsen) stellt, sich in langer Reihe bei der Vertheilung am Zahlamt ein und preßt den rothhäutigen 'Familienvätern und SquawS sofort Alles ab,' wäs ab zupressen ist. ' Ein wenig menschlicher ist es diesmal. immerhin hergegangen, als früher in solchen Fällen, resp, die Polizei hat sich mehr geregt. . . Aber gegen daS Schuldwüche'rer, -'Element ist gar nichts geschehen. OrsolgreilJe Veriestluns Von den künstlichen Bewässerung?systemen im Südwesten unseres Landes ist schon viel die Rede gewesen,' wie auch von den großartigen Anlagen dieser Art, welche offenbar ' in vorgeschichttteher Zeit da und dort in Arizona und New: Mexico bestanden und schwerlich von den Kindern der Neuzeit in abseh barer Zukunft wieder werden erreicht werden.' " Nicht, minder beachtenöwerth ist aber zum Theil die moderne künstliche Serieselung in den -.Wüstenländereien- unseres großen Nordwestenö.-. In mehreren dürren Diftricten von Montana, Jdaho und Washington hat die Berieselung sehr bedeutnrde Erfolge erzielt, Erfolge, die noch mehr für die Zu kunft zu versprechen scheinen, obgleich man sich vor übertriebenenErwartungen hüten muß. In seiner ältesten Gestalt findet sich dort das Berieselungssystem im Schlangenthal", in der Nähe des vereinsamt liegenden paradiesischen Lewiston in Jdaho. ' Aber den größten Bewässerungscanal deö Landes findet man in dem be rühmten Nakima-Tbal und im Sunnv side-District deS Staates Washington. Es. lohnt, sich um so mehr, dort einige Augenblicke zu verweilen, als auch deutscher. Unternehmungsgeist hervorragend an der. Verbesserung dieser Gegend de theiligtist. DerJakima ist bekanntlich der größte Fluß' im westlichen Washington, und lene legend hat eine interessante geolo gische- Vorgeschichte, welche auch in ei nem modernen amerikanischen Poeten (dem ehemaligen bundesyauptstadtischen Zeitungsmenschen L. S. Howlett) ih ren Heldendichter" gesunden hat. Einige seiner, mehr durch Anschaulichkeit, als durch - poetis chen . Gebalt . siü auszeichnenden Verse über die Entstebuna deö Ääkima-ThaleS mögen Hie: zum ri .v ' , erlen ca in oeulicyer uevertragung folgen: .. ' . , ; 'Schon taufend Jahre sind es her Oe'nau nicht, aber ungefähr .l öarst ein yerjl tt.arober
Ein .See ' schoßt rauschend öutH es Schlucht. Kehrschwä'nzig alle Fische flieh'n Von Soda Springs nach Moxee hin; Bergauf die Wölfe rennend schrei'n, Die Stacheln sträubt das Stachel-
schwein;. Rothhäut'ge Kinder werden bang Bei folchem Weltvernichtungs-Klang, Wie durch den Berg Mit Riesenmacht Die Jluth sich wühlte weiten Schacht! Der nächste Sonnenaufgang sah Das neue Zlhal von Aakima." Diese Zeilen schildern uns, wie der Fakima einst, verstärkt durch andere Gewässer, einen Ausjäufer des' Easca-den-Gebirges durchbrach und hinaus nach dem Ocean strömte; bei diesem Durchbruch fand ein großer See völli gen Abfluß, und ein Theil des Seegrundes wurde eine weite, aber mit der Zeit.fehr trocken werdende Niederung. Der alte Schlammgrund blieb noch, und der Boden ist bei entsprechender Behandlung sehr fruchtbar. Ueberdies bieten die allgemeinen klimatischen BerHältnisse der Gegend Gelegenheit zu langer Arbeit im Freien, da der Winter kurz, und der Sommer lang ist, und der Ehinook (jener Mstwind, welcher seinen Namen von dem alten Indianerstamme an der Mündung des Eolumbia erhalten hat) im Winter warm vom Stillen Ocean herein bläst. -. Aber so feucht, wie in vorgeschichtlicher Zeit, ist es eben dort schon lange nicht mehr; doch gehört die Gegend entschieden zu den dankbarsten für künstliche Bewässerung, und die bisherigen Erfolge derselben haben dies schon zur Genüge gezeigt. Auch sind hier. mehrere neue diesbezügliche Ideen, auf welche näher einzugehen dem Fachmann überlassen bleibe, mit Vortheil angewendet vöorden. Daß diese Berieselungs-Anlagen hauptsächlich im indirecten Interesse einer Bahngesellschast unternommen wurden, welcher diese Ländereien großtentheils gehören, kann natürlich den günstigen Wirkungen keinen Eintrag chun. Das ganze betreffende Land wird heutzutage durch den SunnysideCanl bewässert, und der Plan hierzu ist von Paul Schulze, von der Northern PacificÄahn, ausgegangen. Derselbe organisirte die kima Investment Co." und brachte binnen 3 Jahren den großen Canal zu arbeitstüchtiger Vollendu'ng. Ueber $300,000 wurden bis setzt bei diesem Werk angelegt, das bereitö reiche Früchte zu tragen beginnt.' Der Canal ist gegenwärtig 43 Meilen weit geführt, hat außerdem 20Meilen Seitenlinien und 200 Meilen Nebengassen (Lateralö.) An den oberen Schleusen ist er auf dem Grunde 30 Fuß und oben 62 Fuß weit, und 8 Fuß tief (was für einen Bewässerungscanal vollauf genügt, vorausgesetzt, daß daS Wasser da ist!) Sein durchschnittliches Gefälle beträgt 16 Zoll vro Meile,- und die Fluth. bei einer durchschnittlichen Tiefe von 6 Fuß Wasser, 700 Kubiksuß pro Sekunde. Auf den Fremden, der in North Aakima den Bahnzug verläßt, macht dieser leise rauschende Wasserkörper in der sonst durstigen Gegend, mit den hohen, schneegekrönten Bergen ringsum, und den ländlichen Wohnungen und Schattenbäumen in unmittelbarer Nähe, einen zauberisch erfrischenden Eindruck. . In diesem Thalgrund werden heutzutage besonders Hopfen, alle gangbaren Obstarten und Alfalfa-Gras mit Vortheil gezogen. Die, mit schachbrettartiger Regelmäßigkit - ausgelegten Hopfengärten liefern eineDurchschnittsernte, welche nahezu doppelt so groß ist. wie diejenige in den Hopfengärten des Staates New York, und es ist ein wesentlicher Vortheil, der ebenfalls zum Theil mit der rein künstlichen Vewässerung zusammenhängt, daß diese Hopfmpslanzungen viel weniger, als andere, von Ungeziefer leiden. Auch die übrigen Anpflanzungen auf dem künstlich berieselten Grunde haben sich vorzüglich bewährt. , Was dieses Bewässerungssystem schon heute bewirkt hat, läßt sich übrigens am besten erkennen, wenn man in Mabton, der Station an der Ostgrenzc der Fakima-Jndianerreservation, aus dem Bahnzug steigt und dann etwa 7 Meilen weit-bis nach Sunnysidc wandert, wo der wilde aromatische Salbei und das alt angesessene Riesenkaninchen noch ihre ursprüngliche gloriose Zeit haben! ' Vom Inlande. E in Veteran von 1812. William. Welsh, ist dieser Tage im Alter von 94 Jahren in Baltimore gestorben. Er war dort geboren und goß die Kugeln,- mit welchen Baltimore'S tapfere Vertheidiger in der Schlacht von North Point ihre Gegner begrüßten. Zur Zeit feines Todes war er der. älteste Tabakshändler in Baltimore doch hatte er sich schon seit Jahren vom aktiven Geschäftsleben Zurückgezogen. ' . V In Spring sie ld, I l l., hat sich Frl. Marie Klappenberg, ein hübsches junges . Mädchen von 13 Jahren auö unbekannten, Gründen im Stall ihres-Vaters erhängt Ihr Vaters August Klappenberg, ist ein wohlhabender Mann, der - sich vom Geschäft zurückgezogen hat.i- DieS-ist der vierte Selbstmord von jungen Damen in der Jllinoiser Staatshauptstadt seit zwei Monaten In Alameda, Cal., hat ein junger' Deutsche? Namens Charles Becker seinen Arbeitgeber Clinton- A, Edson, den Besitzer einer Badeanstalt, auf offener 'Straße erschossen, weil er seinen rückständigen Lohn nicht erhalten konnte. Edsyn war bankerott und zahlungsunsähig und Becker kam über den ihm drohenden Verlust von angeblich 800 in Raserei. Er wäre beinahe gelyncht worden und die Polizisten hatten : ihre große ' Noth,- ihn wohlbehalten in'ö Gefängniß zu bringen.' - - In Riverton, S-a n g a m o n County, Jll., wurde die. SchullehreIM.Nnnie Lsqi, in Mädchen von 19
Ähren, al Leiche im Brunnen des elterlichen Hauses gefunden. Sie war im Laufe der Nacht aus dem Bette, das sie mit ihrer Schwester theilte, ausgestanden, um, wie sie sagte, einen Trunk frischen Wassers zu holen, und ist nach Ansicht ihrer Familie beim Heraufziehen des gefüllten Wassereimers in den Brunnen gestürzt. Ein Grund für einen Selbstmord ist wenigstens nicht bekannt. So schutzfest wie Domes Panzer scheint der Schädel des Negers Chas. Harrison in Baltimore zu sein. Er gerieth im Rausch nächtlicher Weile auf den Schooner Jdaho" und dessen Steuermann James Murphy feuerte drei Schüsse auf den vermeintlichen Räuber ab, die alle gu! auf den Kopf gezielt waren. Die einzige Folge war aber, daß Harrison nüchtern wurde. Er begab sich stehenden Fußes aus die nächste Polizeistation und erhob eine Anklage gegen seinen Angreifer. Alle drei Kugeln sind an dem Negerschädel abgeprallt. I n S i o u x F a l l s, S. D., siarb Rev. James P. Long in seinem 81.. Lebensjahre. ' 60 Jahre war er Methodistenprediger, aber seit 5 Jahren lebte er abwechselnd in einer Dry Goods Box und im Armenhause. Seine Kinder sind reich. Er behauptet, daß er sein Gut seiner Tochter mit der Bedingung überschrieben habe, daß ihm lebenslänglicher Unterhalt' darauf gewährt werde, aber dieselbe habe ihn fortgejagt, sobald sie im Besitz des Eigenthums war. Seiner Geschichte wird jedoch kein Glauben geschenkt. Auf die Vorstellung des Ministeriums des Innern, daß der Union-Agentur in dem Choctaw-Ge-biete im Jndianergebiete Bundeslruppen von Nöthen sind, hat der General Schosield dem General Miles die Wessung ertheilt, tTnt zur Unterdrückung von Unruhen hinreichende Truppenmacht dorthin abzusenden. Auf solche streikenden Kohlengräber daselbst.welche ihre nicht streikenden Kameraden an der Arbeit zu hindern versuchen, wird die geschliche. Bestimmung, welche die Regierung ermächtigt, Weiße, die sich ohne ausdruckliche Erlaubniß in dem Jndianergebiete aufhalten, aus demselben auszuweisen, zur Anwendung gebrach! werden. Dieser Tage wurde Tacoma im Staate Washington von einem furchtbaren Gewittersturme heimgesucht, der dort ein Dutzend Wohnhäuser und Geschäftsgebäude niedergeweht hat, unter deren Trüm-, mern mehrere Menschen begraben wurden. , Vermuthlich ist die Vergnllgungsyacht Constance im PugetSunde mit vier Insassen gekentert. Auch in Olequa. Chebalis, Centralia, Ellensburg und in anderen Orten längs der Nord-Pacific-Bahn hat der Sturm eine Menge Häuser und Kauf-läden-zerstört. Die Sturmgeschwindigkeit betrug vierundfünszig Meilen in der Stunde. Viele Fischer-Fahr-zeuge wurden aus dem Puyallipflusse in die Bai vertrieben. Der Willam'ette-Fluß in Oregon ist in stetem Steigen begriffen und hat bereits große Ueberschwemmungen herbeigesührt. Die Erdgeschösse von Hunderten von GeschäftsHäusern in Portland flehen unter Wasser und viele Geschäftsleute von der Front-, 1. und 2. Straße haben ihre Geschäfte vorläufig an höher gelegene Straßen verlegt. Auf den überschwemmten Straßen ' sind die Bürgersteige vorläufig durch -Bretter, welche über Böcke gelegt sind, ersetzt worden; gleichwohl sind viele Kaufläden nur in Booten zu erreichen. Gummistiefel sind zum Durchwaten des Wassers unzureichend, zumal das letztere wegen der vorhandenen starken Unterströmung selbst an Stellen, wo dasselbe weniger tief ist, gefährlich ist. Der Columbia hat sich in einen reißenden Strom verwandelt und richtet sehr bedeutenden Schaden an. Einige Farmen unterhalb der Mündung des Willamette stehen zwanzig Fuß tief unter Wasser und die Farmer in jener Gegend werden ihre ganze bewegliche Habe einbüßen. Nichts ist so fein gesponnen,. es kommt doch an die Sonnen!" Dieses Wahrwort hat sich neuerdings in dem Falle der Ermordung von John Wickoff, dessen Leiche vor dreiundzwanzig .Jahren in dem Illinois'schen County Montgomery auf den Geleisen der Big Four-Vahn gefunden wurde, von Neuem bewährt. Zur Zeit der Auffindung der Leiche wurde angenommen, daß Wickoff zufällig überfahren und getödtet worden sei, aber in den letzten Tagen sind ver-schiedene'-Thatsachen-an's ' Licht gekommen, ' welche darauf deuten, - 'daß Wickoff von dem Stellmacher George W. Cooper in- Butler ermordet worden ist. Die Hauptzeugin in derSache ist Cooper's eigene , Tochter, welche ihren Vater 'der VerÜbung des Mordes bezichtigt. Wie sie angibt, war sie bereits vierzehn Jahre alt, als ihr Vater Wickoff ermordete, die Leiche .um einhundert Dollars beraubte und . sie auf das- Eisenbahngeleise legte. Diese Anschuldigungen haben' großes Aufsehen erregt und der Staatsanwalt hat eine gründliche Untersuchung des Falles eingeleitet, . .. : . Oom Lluslaude. In Obevleinachl (Unterfranken) hub Pfarrer Hofmann an einem der letzten Sonntage in der Ortskirche zum Erstaunen seiner zahlreich versammelten Pfarrkinder - folgendermaßen zu sprechen gn; Mefne lieben Brüder in Christo! Ich als ernannter Testamentar ' lasse im GgsthauS zum Lamm am Mittwoch durch den k.' Notar Alzheimer den Jmmobilienbesitz der verlebten PfarrerZköchin Margaretha NUgamer unter den am Termin bekannt zu. gebenden Bedingungen öffentlich versteigern: ich selbst, versteigere dann am folgenden Donnerstag den weiteren Nachlaß derselben, soweit solcher in Wäsche und 'Mobilien" besteht. SteigeWnsslistiLe ind ..einaeladen."
Dr. August Köuig's HaMbirgeropfen, Gegen Dyspepsie Uebelkeit, Diese fo gewöhnl!5en Krankbeiten haben SanereS Aufftofzen, u.f.w. ihren Ursprung im Magen. Der' Magen. . , .1 nt last hat Nicht die zur gesunden Verdau, ung der Speisen nothwendigen Eigenschaften und eine allgemeine Schwäcie des Magens tritt ein. Dr. August König's Hamburger Tropfen reinigen die Säfte. Gegen Leberleiden. Biliöse Beschwerden bekunden ein Trägheit des Aus. fchetdungö-OrganS der Leber und Unregelmäßigkeit in ben Funktionen der vermiedenen zur Bearbeitunq der ausgesonderten Flüssiakeit bestimmten Organe. Wenn ein Uederfluß von Galle im Blute zurückbleibt, treten biliöse Beschwerden auf, welche sich durch gelbliches Aussehen der Haut.'v.s. w anzeigen. Als ein Mittel gegen diese Leiden sind Dr. August König's Hamburaer Tropfen auf'S Wärmste zu empfehlen. - a -vvurgrr J1 akob CDel &cilt Rheumatismus, Neuralgie. Nückenschmerzeu, Verletzuugeu.
Diese Urt' der Belännt'machung eineZ Versteigerungstermins dürfte neu sein. Vor Kurzem ist in der Nähe von Colombo eine jener Schildkröten gestorben, deren hohes Alter sich annähernd richtig ungeben läßt. Zunächst können sich die ältesten Einwohner Colombos erinnern, schon in ihren frühesten Jahren die jetzt Verstorbene gesehen zu haben. Man nimmt an. daß diese Schildkröte vor mehr als 100 Jahren nach Ceylon gebracht worden ist, als die Engländer die Insel von den Holländern übernahmen. Das Thier war in den letzten Fahren blind. Er maß von der .Schnauze bis zum Schwänze 6 Fuß, doch sind Sachverständige der Ansicht, daß die Schildkröte vor 60 Jahren ihren größten Umfang gehabt habe. Diese Art Schildkröten, die auf den Seychellen und in Mauritius zu finden waren, ist jetzt fast ausgestorben und nur im Norden von Madagascar trifft man sie noch. Die in Colombo gestorbene Schildkröte kommt in das dortige Museum, obgleich das britische Museum für .dieselbe '10 Lstr. geboten hatte. Ein beklagenswerthes Ende fand in Jena der Student der 'Rechte Oswald aus Eisenach, der erst Ostern die Universität bezogen 'hatte. Neulich Nachts war er beim Lesen eingeschlafen. . Als nach einiger Zeit Schmerzensrufe ertönten und dieHausbewohner herbeieilten, fanden sie Os wald in einem schrecklichen Zustande. Die Flamme des Lichts hatte das Buch und die Kleider ergriffen und in kurzer Zeit hatte Oswald, der wahrscheinlich von dem Rauch betäubt wurde, schwere Verletzungen erlitten, denen er nach entsetzlichen Leiden erlegen ist. Eine komische Scene spielte sich dieser Tage in Neuendorf bei Potsdam ab. Eine dort in der Groß beerenstraße wohnende Wittwe eines Restaurateurs hatte sich wieder verhei rathet und kehrte, geschmückt mit Kranz und Schleier, aus ' der Kirche heim. Ihr Hund kam ihr dabei freudig entgegen, dock mochte ihm wohl der ungewohnte Kopfputz feiner Gebieterin nicht behagen, denn plötzlich sprang er empor, riß Kranz und Schleier herab und ergriff damit die Flucht. ' I n der vergangenen Woche starb in Rom der Generalvicar des Ordens der unbeschuhten Trinitarier, der das letzte Mitglied seines Ordens war, da die unbeschuhten Trinitarier fchon seit Jahren keine Novizen mehr aufnahmen. Da der Orden spanischen Ursprungs war und nur aus. Spaniern bestand, so hat der spanische Botschafter-beim Vatikan sogleich von dem Ordenskause, das m der Via Condotti lag, und von allen daselbst befindlichen Möbeln, Kostbarkeiten und Bildern Besitz ergriffen. Die Trinita m rier icioj: oeittyen nunmeyr vion tn einer ebenfalls nur schwachen Congregahon, jener der beschuhten TrlNlta rier. . Hauptzweck des Ordens ist der Loskauf von Sklaven aus den Händen mohamedanischer Herren. Seit dem Niedergange der nordafrikanisch. Raub staaten war dieser Zweck beinahe hinfällig geworden. In Oesterreich wur den die Trinitarier schon von Kaiser Josef demZweiten ausgehoben; sie be saßen in Wien daS Kloster zur aller beiliasten Dreifaltiakeit in der Alser strafe und hießen im Volksmunde nach ihrem weißen Ordenskleide die Weißspanler zum Unterschiede von den Schwarzspaniern-, d. h. den reformirten Benedictinern von Montserrat, welche ihr bekanntes Ordenshaus (das Schwarzspanierhaus) in der Nähe der Alsercaserne besaßen. In, der Versammlung des Pariser Thierschutz-Vereins gelangten -n?cht weniger als 719 Preise und Prämien zur Vertheilung, darun ter auch an die bekannten Schriftsteller Guy Tomel vom Journal des Debats" und Oscar Metemer. Die Ehren des Tages' heimste aber entschieden ' ein prächtiger Neufundländer Hund Sul tan" ein, dem der Verein ein Ehren Halsband" verlieh. Sultan", heiß! es in dem Berichte, ist kaum vierJahre alt, äußerst zahm und. der Spielkame rad der Kinder des Viertels. Mit ei. ner außergewöhnlichen Kraft, ausgestattet und von seinem Herrn wunderbar dressirt, vollbringt er auf ein Zeichen desselben Handlungen der Hingebung und des Muths, .Er hat einen Dieb festgenommen, ein anderes Mal einen Mörder aufgehalten; . 1893 rettete er ein elfjähriges Kjnd, tos jn der VZarne. zu ertrinken drohte; am 9.-April 1894 rettete er einen Mann, der sich in selbstmörderischer - Absicht vom Pont-Neuf in die.Seine gestürzt hatte. Sultan ist bereit, von Neuem anzufangen. . Das Ehrenhalsband, das der Verein "Sustan anlegte, wird sn dsese? Versamm lung. in der so viese Menschen für ihre Verdienste um . die Thierwelt belohnt werden, zeigen, daß Sultan sich, um die Menschheit wohl verdient gemacht hat."' Als der Präsident aber dem'Laureaten das Ehrenhalsband anlegen wollte, war dieser verschwunden. Gleich allen Helden," bemerkte der Präsident ist auch Susjan überaus hescheiden . ' -Tftf Verlangt Mucho'S Best Havanna Cigarß."
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