Indiana Tribüne, Volume 17, Number 262, Indianapolis, Marion County, 10 June 1894 — Page 6

sKcrörechcrLanden in Indien.

Von Tr..E. S. ' In Jorderindien leben auf einer GeMeUsicche, die das Deutsche Reich um das Sechsfache übertrifft, rund 280 Millionen Menschen, die in Bezug auf Abstammung, Sprache, ReligionsBekenntniß, sittliche Anschauungen und Leöensc;ewohnheiten viele Verschiedenheiten aufweisen. Von den Eingeborenen sind der Kaiserin von Indien" etwa 216 Millionen unmittelbar unterthan; fast G4 Millionen vertheilen sich auf die unter britischem Schutze stehenden Staaten, deren man mehrere hundert zählt. Man kann sich dort in das weiland Heilige Römische Reich Deutscher Nation versetzt glauben, so verschieden sind die indischen Fürsten an Rang, an Umfang und' Bedeutung ihrer Länder und an Machtbefugnis;, und so verschiedenartig abgestuft ist ihre Lehnsaohängigkeit - voneinander und von der indischen Kaiserin. Neben Herrschern, die über Millionen von Unterthanen gebieten, gibt es unseren Reichsfreiherrn ähnliche, erbliche und mit Adelstiteln bezeichnete Besitzer von Dörfern; neben mächtigen Fürsten, dereu Selbständigkeit nur durch die Anwesenheit eines britischen Residenten in ihrer Hauptstadt beschränkt ist und die in der inneren Verwaltung ihres Landes unbehindert sind, gibt es Fürsten und Barone, denen von ihrer Selbstherrlichkeit wenig und oft nur ein Titel und ein mehr oder wenia.er reichliches Einkommen geblieben ist. Von den Eingeborenen sind die Einen Vertreter und Träger hoher, alter Cultur; daneben sind Tausende und Abertausende namentlich in den wüsten Gegenden des mittleren und nordwestlichen Indiens noch fast. -jeder Einwirkung der Civilisation entrückt; einzelne Volksstämme haben ihre nomadisirende Lebensweise noch nicht aufgegeben und verwenden als Wasfen noch Keulen, Bogen und Pfeile. Eine durchgreifende Sicherheitspolizei ist in den Schutzstaaten noch weniger möglich, als in den von den Engländern unmittelbar beherrschten Gebieten. Die Zahl aller in Indien lebenden Engländer beträgt nur etwa 150,QüO, so daß ein Engländer auf etwa 1860 Eingeborene kommt. Besteht die große Mehrzahl der indischen BeWohnerschaft aus dem friedlichen Volke der Hindu, so fehlt es dch nicht an unternehmenden, kriegerischen und raublustigen Stämmen, und unter versprengten Resten von Völkerschaften, deren Abstammung zweifellos festzustellen noch nicht hat gelingen wollen, gibt es Leute, die den Raubrnord als ihren Beruf, als göttlichen Auftrag ansehen und von Jugend auf dafür erzogen werden. Was der englische General Hervey, der mehrere Jahrzehnte in Ostindien gelebt und an der Spitze der dortigen Poliz.'i cestanden hat, in seinem neuerdinzs erschienenen Buche: ome Records cf Crime" von den indischen Verbrocherselten und -banden erzählt und was wir aus anderen Quellen darüber erfahren, läßt den Schluß zu, daß auf diesem Gebiete den englischen Vehörd.m noch manche schwere Aufgabe zu lösen bleibt. Die schlimmste Sekte dieser Art sind die Thugs, eine Verbrechers, die einst die Geiße! Indiens bildete, dann für ausgerottet galt, aber, wie sich aus neueren Veröffentlichungen ergibt, doch noch ihr entsetzliche Dasein in vielfach verrohten For.ncn weiterfristet. Auf eine eigenthümliche, naio grausige Legende gründet ihr schauerliches Gewerbe. In dem Kampfe zwischen Wischnu und Siva, zwischen dem schaffenden und km zerstörenden Princip, so lautet die Lehre der Thugs, erwies sich der erstere so mächtig, daß der Gegner nicht mit ihm schritt zu halten vermochte. Mehr und mehr wurde die Erde bevölkert, bis schließlich der große Zerstörer Siva auf neue Mittel- sinnen mußte, dem täglichen Anwachsen des Menschengeschlechts Einhalt zu thun. So berief denn seine Gemahlin, die schreckliche Bhawani oder Kali, iine Anzahl ihrer treuesten Verehrer unter den Menschen zu sich, unterrichte sie eigenhändig in der Kunst des Erdrosselns, fertigte ihnen Schlingen cxs dem Saum ihres Kleides und sandte sie hinaus in die Welt mit dem Besehle, Jeden zu vernichten, den 't in ihre Hände gebe, die Leichen a'on ruhig liegen zu lassen, da sie dieselben höchst eigenhändig beiseite schaffen würde. Sie sagte ihnen bei der Ausführung dieses göttlichen Auftrages ihren mächtigen Schuh und unm'tttelbare Leitung durch Wahrzeichen zu; zur Belohnung aber versprach sie ihnen dereinst die Freuden des Himmels und überließ ihnen hier auf Erden die Schätze der erwürgten Opfer. Jahrhunderte vergingen in dieser Weise; die Thugs dienten de? Kali treu und eifrig, befolgten .crnf's Pünktlichste ihre Vorschriften und wurden von ihr durch Veseitizuag der Leichen vor jeder Entdeckung und menschlichen Strafe bewahrt.. Doch die zunehmende Verderbtheit der Welt ergriff schließlich auch die Thugs, und einen von ihnen trieb ruchlose Neugier an, die Göttin zu belauschen. Er schlich sich zur Stelle des' letzten Mords und fand die schreckliche Kali beschäftigt, den Leichnam zu verzehren. Aber auch sie hatte den Missethäter erblickt, und zur ' Strafe that sie den Thugs kund und zu wissen, daß sie es hinfüro ihnen selbst überlassen würde, die Leichen v& beseitigen und sich gegen die Gefahr einer Entdeckung zu schützen. Im Uedriaen aber entzog sie ihren Diencrn ihre Huld nicht, beschenkte sie so-

gar aus - besonderer Gnade noch mit

eknem ihrer Zähne als Grabfch'it oder Hacke seitdem das heilige CMjrnbol dieser Mörderkaste. Da die Kali das Vergießen von Blut verabscheut, so vermeiden die Thugs bei ihren Mordanfällen den Gebrauch schneidender und stechender Waffen, ja sie unterlassen es sogar, sich zu rasiren, weil einmal ein Tropfen Blut dabei fließen könnte, aber sie erdrosseln und vergiften obne Gewissensbisse. , Sie betrachten' die Gemordeten lediglich als Opfer, die sie der Göttin gebracht, der Mord ist ihr Beruf, so gut wie die Bestellung des Ackers der des Bauern. Und es ist nur folgerichtig, wenn die Höhe der erwarteten Beute gar nicht einmal so sehr den Ausschlag gibt. Ein Thug hat einmal vor Gericht den Ausspruch gethan: Wir betrachten 8 Annas (etwa 24 Cents) als eine recht gute Vezahlung für den Mord eines Menschen, und wir tödten oft einen, wenn wir vermuthen, daß er zwei Pais (ein halber Cent) im Besitz haben könnte." Sie unternehmen ihre Züge, die sie durch ganz Indien führen, selten einzeln, meist in Gruppen zu zehn bis dreißig Mann. Unter der Maske von Geschäftsleuten oder Wallfahrern näHern sie sich auf Landstraßen oder Bahnhöfen oder in den Bazaren und Herbergen solchen Leuten, von denen sie wissen oder vermuthen, daß sie Geld oder Geldeswerth bei sich tragen. Gern gesellen sie sich zu den fremden Kaufleuten, die aus den nordwestlichen Nachbarländern Waaren nach Indien gebracht haben und nun mit vollem Beutel in ihre Heimath zurückkehren. Sie suchen sich das Vertrauen der Leute zu erwerben, spielen die gefälligen Reifegefährten, ziehen oft längere Zeit mit ihnen und nehmen dann eine günstige Gelegenheit wahr, ihren Streich auszuführen. Während der Mittagsruhe oder im Nachtquartier erdrosseln sie ihre Opfer mittels eines Tuches oder einer Schlinge ein Verfahren, in dem sie geübt sind berauben sie ihker Werthsachen und beeilen sich dann, eine andere, entlegene Gegend aufzusuchen. Noch häufiger wenden sie in neuerer Zeit Gift an, und zwar mit Vorliebe den Stechapfelsamen. Sie mischen dieses 'Gift in unauffälliger Weise den verschieden?tigen Speisen bei, welche von den Reisenden unterwegs meist selbst bereitet werden, oder sie haben vergiftetes Zuckerwerk bei sich, das sie als Beitrag zu den gemeinsamen Mahlzeiten oder als Geschenk anbieten. Sie führen sich auch als fromme Pilg-r oder Bettler inWohnhäuser ein, besonders wenn von den Bewohnern nur Frauen und Kinder anwesend sind, und bitten um Gastfreundschaft oder um die Erlaub'niß, sich eine Weile ausruhen zu dürfen. Da findet sich dann leicht die Möglichkeit, ihr Gift wirken zu lassen, und häufig gewinnen sie reiche Beute, da in Indien selbst minder wohlhabende Frauen gewohnt sind, Kostbarleiten wie Goldschmuck, Goldmünzen, Perlen oder Edelsteine an sich zu tragen und selten abzulegen. Hierbei ist indessen zu bemerken, daß dem strengen Thug eigentlich die Frauen heilig und unverletzlich sind, und thatsächlich ist dieser Grundsatz auch in vielen Theilen Indiens r.ach den älteren Nachrichten niemals übertreten worden. Viele der gefangenen Mordbrüder erklärten vor den englischen Richtern, daß sie nie Hand an eine Frau legen würden, nie, und wenn sie eine Lakh, und'wenn sie zwei Lakh Rupien (1 Lakh gleich 100.000 Rupien, etwa 545.000) bei sich hätte." Manche Reisegesellschaft ist durch die Anwesenheit einer Frau gerettet worden. Diese Schranke aber scheint, wie so manche andere, von dem Epigonengeschlechte

unter den Thugs nicht-mehr geachtet zu werden, wie auch das Gift in den älteren Berichten eine untergeordnete Rolle spielt. Die heutigen Thugs geben sich auch für Heirathsvermittler aus, leiten Zusammenkünfte heirathslustiger Personen ein, vergiften 'sie oeim Verlobungsseste und berauben sie dann ihres Schmuckes, ihres Geldes und ihrer Festkleider. Einer dieser als Heirathsvermittler auftretenden Thugs siel erst in die Hände der englischen Gerichte, nachdem er neunzehn Giftmorde verübt hatte. Werden die Thugs im Besitz von Gift betroffen, so behaupten sie, daß sie es in kleinen Gaben zur Heilung von allerlei Krankheiten selbst zu sich nehmen, und thun dies vor den Augen der Zweifler auch wirklich. Welch' fürchterliche Gesellen diese !Nörder aus religiösem Wahn sind, mag man daraus ermessen, daß man für die Zeit von ihrer ersten planmaßinen Verfolgung sie fiel in die dreißiger Jahre unseres Jahrhunderts jährlich nach niedriger Schätzung 16,000 Opfer herausrechnete. Und mit welch' abgefeimter Schlauheit die Mitnlleder der Kaste sich oft hinter der lNaske des ehrsamen Biedermannes zu berstecken wußten, das beweist ein Fall, welchen der Hauptmann -Sleemav, der eben mit jener Verfolgung betraute englische Officier. aufdeckte. In der Stadt Hingoli lebte ein gewisser Huri Einqh, seines Zeichens ein Leinen.Händler, ein wohlhabender, angesehetier Mann, der durch Ehrlichkeit und Wohlbetragen sich die Achtung und Freundschaft nicht nur seiner eingeborenen Bekannten, sondern auch aller daselbst stationirten englischen Officiere und Beamten erworben hatte. Als nun Hauptmann.. SKeman nach Einleitung der umfassenden Maßregeln zur Unterdrückung der Thugs einige seiner bewährtesten Angeber nach dem Dekkan' schickte, erkannte einer derselben in eben diesem' Huri Singh einen der berühmten Dschemadars oder Hauptleute der Räuber, und die nachfolgende Untersuchung ergab, daß der

angeblicheLeinenhändler bis zum Tage j seiner Gefangennahme insgeheim feinun wirklichen Mordgewerbe nachgegangen war, daß er unter dem Vorwände, neue Vorräthe Leinen von j Bombay zu holen, jahraus jahrein von ! Hingoli aus Raubzüge unternommen und im Bunde mit den Banden von Hindustan sämmtliche Straßen des Dekkan unsicher gemacht hatte. . Einmal hatte er sich sogar von dem betreffenden Districtsofficier einen Paß ausstellen lassen zur Einführung

einer gewissen Ladung Zeug, mit welcher, wie er m Erfahrung gebracht hatte, ein Kaufmann aus Bombay nach Hingoli nterwegs war, war dann dem Betreffenden entgegengezogen, hatte ihn und alle seine Leute errordet. die Waaren unter dem Paß nach Hingoli gebracht und dort offen zum Verkauf ausgelegt. Und die Geschichte wäre nie bekannt geworden, hätte nicht der Mörder nach seiner Gefangennahme sie als einen höchst gelungenen Scherz mit Stolz selbst erzählt. Ja, mitten im Bazar des Kantonnements und keine hundert Schritte von der Hauptwache entfernt, waren Dutzende von Reisenden unter den Händen dieses Mannes und seiner Genossen gefallen; die Leichen lagen kaum fünfhundert Schritte außerhalb der Postenkette verscharrt, und doch ahnte kein Mensch im ganzen Orte den wahren Charakter des friedscrtigen und ehrbaren Huri Singh. Weniger unheimlich, aber nicht weniger gefährlich, sind andere Banden, welche auf ihren Raubzügen unöedenklich Blut vergießen. Auch bei diesen bilden gewisse Volksstämme, die hauptsächlich im mittleren Indien ansässig sind, den Kern und weihen ihre heranwachsenden Kinder in ihre verbrecherischen Ueberlieferungen und Erfahrungen ein. Es gibt dort in n Schutzstaaten wohlhabende Ortschaften, welche fast ausschließlich von Räubern bewohnt werden. An Ort und Stelle und in der Nähe lassen sich diese nichts zu Schulden kommen; sie ziehen als angebliche Wallfahrer, Händler oder Vogelsteller, welche für die Lieferanten der großen Putzgeschäfte Vögel fangen, in entferntere Gebiete und rauben dort. Der Reisende, der ein solches Räuberdorf antrifft, sieht vor den durch Buschwerk verdeckten Häusern Kinder spielen und Weiber unter harmlosem Gesang über die Straße gehen. Aber die Harmlosigkeit ist Schein. Die Weiber und selbst die noch in zartem Alter stehenden Kinder suchen den Fremden unmerklich daraufhin abzuschätzen, ob er etwa ein Beamter sei, der hier eine Untersuchung wegen Räubereien anstellen könnte. Der Inhalt des nur den Eingeweihten verständlichen Gesanges und sogar die Art des Tones, in welchem gesungen wird, belehrt und warnt die männlichen Bewohner. Die Ortschaften liegen am Rande ungeheurer Waldungen, und der Zutritt zu den Häufern. ist nur durch labyrinthisch angelegte enge Gänge von hohen und dichten Hecken möglich. Bis ein unkundiger Besucher den Eingang des Hauses findet, ist der Hausbewohner, der ein Zusammentreffen mit dem Besucher vermeiden will, längst geflüchtet und im Waldesdickicht verschwunden. Die Anführer der Räuberbanden haben in verschiedenen Theil:n des Landes Mitwisser und Helfershelfer unter denjenigen Eingeborenen, die in den Bazaren der Kaufleute, auf den Amtsstuben der britischen Regierung und bei den Postämtern bedienstet sind. So erfahren sie, wenn Sendungen an Geld und Banknoten, an Gold- und Silberbarren, an Perlen, Edelsteinen und anderen kostbaren Waaren, an Opium zur Post gegeben, in Karawanen mitgeführt oder sonst versendet werden. Scheint ihnen ein Ueberfall möglich und lohnend, so rüsten sie eine Anzahl von Räubern aus, die der gleichfalls erkundeten Anzahl der die Werthsendung deckenden Begleitmannschaft etwa um das Dreifache überlegen ist. Villig kommt eine solche Ausrüstung nicht zu stehen, da die Räuber gut beritten sein, oft wochenlang sich gedulden und während dieser Zeit zunächst aus eigener Tasche leben müssen. Sie legen sich an einer sorgfältig ausgewählten Stelle in den Hinterhalt, überfallen, und tödten oder verjagen die Begleitmannschaft . und bringen dann den Raub in Sicherheit. Fürchten sie sofortige Verfolgung, so vergraben sie den Raub und ziehen als anscheinend friedlicheWanderer weiter. Erfahren sie, daß die Verfolger auf unrichtiger Fährte sind oder-daß die Verfolgung ganz ruht, so kehren sie um, graben den Raub aus und theilen ihn. , In einigen Fällen haben sie sogar Militärkassen der Engländer erbeutet, r? . r? r er , , c r inoem ne ncy oei ucaqi an ote ausgestellten Wachtposten heranschlichen und sie durch einen sicheren Stoß todteten, ehe die Getroffenen auch , nur seinen Laut von sich geben konnten. Auch die aus den Flüssen des Landes verkehrenden Transportschiffe sind 'vor ihnen nicht sicher. Ferner überfallen sie einsam gelegene Gehöfte, und endlich be schäftigen sie sich mit Kinderraub; heranwachsende Knaben und Mädchen werden von ihnen entfuhrt und m ent fernten Orten verkauft, die Knaben, um als Diener, die Mädchen, um als Tänzerinnen erzogen zu werden. Das Räuberhandwerk ernährt sei nen Mann. Die Städte, welche sich die erwähnten. Werthe zusenden, gehöten zu den ersten Handelsplätzen der Erde, die Absender und Empfänger zu den reichsten Kaufleuten. In den sechziger Jahren unserers Jahrhun, derts ergab ein mehrjähriger Durch schnitt, daß ' jährlich 2200 Raubaw fälle in Indien zur Anzeige kamen daß von den die Werthsendungm'b:

gleitenden Mannschaften! 70 geiödiel

und 400 verwundet wurden, daß anderthalb Millionen Mark Werth in die Hände der Räuber fielen, daß nur der elfte Theil dieser Summe ihnen wieder abgenommen werden konnte, und :vas das Wunderbarste ist, daß bei den Ueberfällen auch nicht ein einziger Räuber getödtet wurde. Verhaftet wurden 10.000 Rauber. und e:n Dntel wurde zu Gefängniß, zu Depor:aion und nach den Andamanen-Jnfeln oder zum Tode verurtheilt. Der Verhütung der Verbrechen wie der Entdeckung und Bestrafung der Thäter stellen sich große Schwierig!en in den Weg. Die Banden von Räubern und Mördern halten fest zuammen und finden überdies wegen der Furcht, die sie einflößen, bei der eingeborenen Bevölkerung wenig Widerstand, wohl aber vielfach Schonung und Förderung. Nur mit Mühe haben die Engländer erreicht, daß die Kalitempel nicht mehr, wie früher, als Zufluchtsstätten angesehen werden dürfen, die dem Morder, namentlich dem Gistmorder, welcher sich dort unter 'den Schutz der zerstörenden Gottheit stellt, Straflosigkeit sichern. Nur mit Mühe sind die Eingeborenen bei ihrer Gleichgiltigkeit gegen ein Menschenleben dahin zu bringen, daß sie den Behörden überhaupt Anzeige erstatten, wenn unter verdächtigen Umständen eine Leiche aufgefunden wird. Untersuchungen und Nachforschungen stoßen in den Schutzstaaten oft auf das stille Widerstreben der einheimischen Beamten, ja es ist vorgekommen, daß Kleinfürst! r mit den Räubern unter einer Decke steckten und einen Theil des Raube? selbst an sich nahmen. Seitdem mau abgeurtheilte Verbrecher zu Spionen der englischen Polizei verwendet, sird die Mordanfälle etwas seltener geworden, aber noch im Jahre 1888 kamen allein :n der Prasidentschaft Bombay 360 Fälle nur von Giftmorden zur Kenntniß der engllschen Behörden. Wie man's treiöt, so gcyt's. Schrumsdorf war ein ganz gemüthliches Nest, und wer einmal im blauen Hammel Mit den biederen Honoratioren, einen Abend verkneipt hatte, mußte gestehen, daß es sich mit dem besseren Theile der Schrumsdorfer Burger sehr nett leben ließ. Aber wie auch im freundlichsten Apfel oft ein recht böser Wurm sitzt, so hatte auch das fidele Schrumsdorr einen solchen, und zwar in der Person des Nachtwächters Piefke. Diese Respektsperson hielt es für die wichtigste Seite ihres verantwortungsvollenAmtes, auf sogenannte nächtliche Ruhestörer zu fahnden. Diebe, deren es ja auch in Schrumsdorf welche gab, waren von seiner rostigen Pike, sicher, denn sein nächtliches Treiben waj nur darauf gerichtet, harmlose Leutchen, die ihren ebenso harmlosen Spitz singend nach Hause führten, anzufallen und so lange mit Strafmandat, Kerker und Banden zu bedrohen, bis dieselben, um den Preßbruder loszuwerden, ihm ein Fünfgroschenstijck in die Faust schoben, womit Piefke sich dann brummend in die Nacht hinein drückte, um ein neues Opfer zu suchen. Ueber diesen bösen Piefke war schon des Oefteren im blauen Hammel" Rath geschlagen und dem Bürgermeister nahegelegt worden, einen anderen Nachtrath zu engagiren. Aber der liebenswurdige Herr war mcht zu bewegen, den ölten, invaliden Teufel"von Amt und Brot zu brmgen. Er, Piefke, wurde schon einmal seinen Mann fmden, wie ja jeder Topf seinen Deckel, vertröstete das Stadtoberhaupt. : Und der Mann fand sich. Es war um die Zeit der schönen Ferien, als der Stud. Jur. Herr Griepenkerl, Sohn des Brauereibesitzers gleichen Namens, das heimathlicheNest besuchte. Bei seinem' fleißigen Besuche im blauen Hammel" erfuhr er denn auch sehr bald die Nörgeleien des wi derwärtigen Piefke. Letzterer wurde sofort als willkommenes Jux-Objekt von dem Musensohne auserkoren und ein Plan ausersonnen. In der nächsten Nacht bemerkte der durch die Gäßchen Schrumsdorf schlurfende Piefke eine Gestalt, welche, etwas unsicher an einen Laternenpfahl gelehnt, ein fröhliches Liedlein vor sich hinpfiff. Natürlich schoß unser Nacht rabe wie ein Stoßvogel darauf los. Herr, meenen Se, det unsre Laternenpfahls man bloß so zum Um schmeißen da sind? Un for nächtliche Pfeifer han mir unsre Straßen erst recht nich," war der erste Erguß über das bemooste Haupt, denn der Soloflotlst war Herr Gnepenkerl tun. Ach, Se seinds, Herr Student. Thut mich leid, aber so'n Unsug rruß ich anmelden. Niederträchtiges Kameel!" brummte der Studiosus in seinen Aartanflug, dann aber -laut: Herrjeses, Piefke, Sie werden doch nicht, .oller Phrn ster " I. det is ja eene infamige Beamtenbeleldiguna. det darf ich bennDei bel nich stechen lassen. Denn wollen wir man uff de Wache oder " dabei streckte der Beamte die offene Faust aus. was so aussah, als wollte er den Studenten fassen, aber auch wieder so, als sollte etwas hineingelegt werden. Machen Sie doch keinen Mumpitz, oller Nachtrabe. Hier ist eine Mark. Dafür bringen Sie mich in die nächste Kneipe. Ich muß noch einen Schoppen draufsetzen. Viefke hatte, obschon für die Schrumsdorfer Wirthe um zehn' Uhr Feierabend war, dennoch ein paar Kneipen auf dem Register, an welch er Dank der rlmaenden Ruvorkom menheit Itx betreffenden Besitzer, mit anerlennenZwerther Siilretio; vor

llierschlüpft?, w?nn's . auch oft jp-i noch ein Bischen laut darin war.

Na, man kann ja mal Jnade vor Recht jchen lanen; kommen Sie denn man mit." Hiemit steckte der wuro:ge Picfkc die Mark in die Tasche, den Arm des schwankenden Studiosus unter seinen, und fort ging's in die weiße Gans". Sie kommen natürlich mit rem und. trinken Einen mit, alterSchwede," lud Herr Griepenkerl den Nachtwächter ein. So etwas ließ sich Piefke nicht zweimal sagen. Er geleitete den Bruder Studio in die Wirthsstube und goß am Büffet ein Viertelliterchen Kümmel ncbst zwei Seidelchen hinter die Binde. Nach einer halben Stunde gingen Beide einträchtig von dannen. Draußen druckte Bruder Studio dem strengen Beamten ein zweites Markstück in die Hand und sagte fidel: Wissen Sie was, altes Haus, das Vier in Ihrer Gans war miserabel, nun wollen wir noch einen vernünftigen Schoppen aufsuchen." Na, meinswegen. Passiren wird ja woll heut nischt in Schrumsdorf. Wir wollen in den schwarzen Bock gehen." Damit schlurrte der zuverlajiige Nachtwächter mit dem freigebigen Herrn Griepenkerl jun. zur besagten Kneipe. Auch hier' belohnte er sich durch ein Viertelliterchen Kümmel, dem ein Seidelchen folgte. Diesmal aber führte beim Verlassen der Kneipe nicht der brave NachtWächter den Studenten, sondern sehr umgekehrt schleppte der Jüngling den total bes Nachtwächter. Dieser ließ auf der Straße ein paar grunzende Laute hören, die Mordplke entsank seiner Faust und nach ein paar Schritten klappte er zusammen wie em alter Stiefel und sank laut schnarchend auf's Pflaster. Siehst Du, alter Kummelbruder, jetzt komryt die Rache," flüsterte der Studiosus, nahm Pike und Wachtermantel mit sich und ging seiner Wege. . Eine halbe Stunde später wurde der schnarchende Piefke durch em donnerndes: Steh Er auf, betrunkener Nachtschwärmer!" auf das Unangenehmste aus dem Schlummer gestört. Er fuhr auf vor ihm ftcrnd der Nachtwächter mit Pike und Mantel. Herr, :n Deine Hände wat ls los? Wo bin ick?" ging es zitternd über Piefkes Lippen. Wo Er ist? Im Rinnstein liegt Er, wo kein ehrlicher Schrumsdorfer zu liegen pflegt. Man mit ins Spritzenhaus!" Mir, den Nachiwachter, wollen Se int " Kerl, will e? sich noch mit fremden Titeln schmücken? Wie heißt Er?" Piefke, Nachtwächter und " Weggejagter Nachtwächter, will Er sagen! Wegen Annahme von Bestechungen und Trunkenboldigkeit im Dienst weä?ejagt. Vorwärts! Der arme Piefke wurde von fernem Amtsnachfolger" unsanft gepackt und in den blauen Hammel" gebracht, wo zufällig" noch der Herr Bürgermeister mit einigen Stadtvätern anwesend war; beim Anblick der erhabenen Vorgesetzten sank Piefke mit einem tiefen Schluchzer in die Kniee, wahrend der Student die Abzeichen semer amtlichen Würde in die Nebenstube auf ein Tischchen legte und sich davon machte. Piefke, begann das StadtoverHaupt strenge, wie muß ich Ihn vor mir sehen?" Erbarmen, hochgestrenger Herr Bürgermeister " Weiß Er. daß Er entlassen ist?" Ach ja, ich armer Sünder! Was wird mein Weib sagen!" Das hatte er früher bedenken sollen. Er hat stehlen und brennen lassen, wo es wollte, und ist friedlichen Bürgern um Trinkgelder nachgelaufen. Ist es wahr?" Ja, aestrenaer Herr Burgermeister. Ach, wenn ick bloß noch einmal in meinem Leben Nachtwächter sein derfte, wie'n Engel wollt' ick wachen " Na, wenn Ihr mir das versprecht. dann wollen wir noch einmal ein Auge zudrücken. Er ist also wieder NachtWächter; nehm' er seine Uniformstücke im Nebenzimmer und warte Er seines Dienstes." Ja, aber der Andere," wagte der nun vollständig nüchtern gewordene Piefke einzuwenden. Wird wieder entlassen, erwiderte der Bürgermeister, sich kaum ein Lächeln unterdrücken könnend. Auf Piefke hat dieser Jux , sur welchen der Student eine Doppelkrone in die Armenbuchse stiftete, die segensreichste Wirkung dauernd ausgeübt. Ein Schelmcnlied. Des klugen Zechers Herze lacht. Gar wohl ist's zu begreifen, Wenn Beer auf Beere rundet sacht. Das ist, das ist: Das Reifen. Doch eh er birgt das Edelmaß Mit Kannen und mit Schleifen, Prüft er das Wichtigste am Faß, Das sind, das sind: Die Reisen. Wie in des frischen Mostes Gluth. - Ein Gähnen und em Dehnen, So auch im jungen Menschenblut, Das ist, das ist: Das Sehnen. Und wer in Liebchens Kämmerlein Sich Brust an Brust will lehnen. Braucht Leitern nicht, der braucht allein - Die Muskeln und die Sehnen. , Die Liebe und der Feuerwein Läßt keinen Menschen rasten - Und stetig waHjeno stellt ncy cm Der Appetit beim Kosten, Doch seid gewarnt.treibt's nicht zu IvluI rm i r ' V : 1 n ii cyaiern llliv Ilill -ua,in. Den Beutel leeren bis zum Grund

MKosten, ja m nopen; . . :, .

Die MeNcrpslNttzc.

S o n n en - E l e k t r i c i t ä t und die Erde. Diejenigen Naturforscher, deren Theorie zufolge die Sonne ein gewaltiger elektrischer Körper ist und ihre EinWirkung auf die anderen Körper des Sonnensystems mit der Intensität ihrer Thätigkeit wechselt, bringen immer neue Beweise für die Richtigkeit viel. er Hypothese bei. Vor Allem weisen sie auf die Regelmäßigkeit, mit welcher Phänomene auf unserer Erde der Sonnenthätigkeit entsprechen, als einenAusfluß der Harmonie des Weltalls hin. Fig. s. Trotz der ungeheuren Entfernung der Erde von der Sonne und ihrer verhältnißmäßigen Kleinheit fehlties nicht an Beobachtungen, welche die Annahme vollauf bestätigen, daß in dem großen Centrum unferesSonnensystems Nichts geschieht, dessen Wirkungen sich nicht auf einem jeden Himmelskörper fühlbar machen. Besonders ist dies hinsichtlich der gewaltigen elektrischen Kraftäußerungen der Sonne und deren Einwirkungen auf die Atmosphäre derErde, ja auf ihr Innerstes der Fall, und es kann kaum einem Zweifel unterliegen, daß die Drehung der Sonne um ihre Achse mit periodischer Regelmäßigkeit diese elektrischen und magnetischen Zustände cfficirt. fM & FIG. 3. Es ist also durchaus natürlich, daß manche Formen des organischen Lebens sensitiv genug sind, um das Nahen eines elektrischen Wechsels zu fühlen, und durch gewisse äußere Manifestationen .diese Empfindungen erkennen lassen. - Es gibt bekanntlich eine Anzahl von Pflanzen, welche einem Wechsel der .Witterung entsprechen; allein ihre iSensitivität ist meistens eine Reaction auf den directen Einfluß von Licht, 'Wärme. Feuchtigkeit u. s. w. und des'halb können sie eine bevorstehende Aenderung im Wetter kaum mehr als 12 'Stunden vorher ankündigen. Anders Ist dies den Mittheilungen des Naturforschers I. F. Nowack zufolge, welche auf mehrjährige Beobachtungen basirt, und soeben erst in Der Stein der Weisen" zur Veröffentlichung gelangt sind, mit der in Deutschland unter dem Namen Paternoster-Erbse" bekannten Pflanze, die mit ihrem botanischen Namen Abrus preciatorius L. heißt. 'Schon im Jahre 1888 waren zwei Exemplare dieser Pflanze, deren Heimath Egypten und Ost-Jndien ist, von der kaiserl. österreichischen GartenbauGesellschaft ausgestellt, die behauptete, daß dieselben jeden Witterungswechsel achtundvierzig bis zweiundsiebzig Fig. y. Fig. 6. Stunden im Voraus andeuteten. Al'lein diese Behauptung fand nur wenig Klauben, und in der Tbat auch nur geringe Bestätigung, denn die Pflanzen. waren vollständig verrummerr. roZdem hielten einzelne Botaniker im Hinblick auf die große Sensitivität dieser Pflanze allen elektrischen Erscheinungen gegenüber die Möglichkeit durchaus nicht für ausgeschlossen, läßt die Pa-iernoster-Erbse" doch elektrische Aenderungen prompter erkennen als Barometer. HerrJ. F.Nowack beschloß deshalb, die merkwürdige Pflanze, die er zuerst in Holland beobachtet hatte, eingehend zu studiren und zwar auf den britischen Inseln, da diese sich 'auf dem direkten Wege der großen barometrischen Wechsel, welche aus dem Nordwesten über Europa hinziehen, befinden und einem plötzlichen wie heftigen Wechsel am meisten ausgesetzt sind. Ueber seine Beobachtungen sagt der Forscher das Folgende: . - JlG. 7. w h TI0. .. ; Ich .verschaffte mir einige Pflanzn, chielt dieselben unter Glas und bemerkte bald sonderbare Aenderungen in dem Arrangement der Blattchen (Flg. 1), 'welche Krankheit anzudeuten schienen; Einzelne Blättchen fingen an, sich vollständig aufzurollen (Fig. 2). Zu meinem nrouten Erstaunen war oas Ausseben der Pflanzen ca. drei Stun

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WA? Fic.

den später wieder normal. Der Tag wcr wolkenlos, efe drei Tage späte?

zur selben Stunde bracq ein starles dieWitter loö. das sich weit hinzog und drei

mmmmm?, i Fig. 9. Fig. 10. Stunden dauerte. Unwillkürlich drängte sich mir der Gedanke auf, daß die von mir beobachteten Aenderungen in dem Aussehen der Pflanzen durch die atmosphärische Elektricität verurfacht waren, welche das Nahen des Gewitters verkündet hatte. Später erhielt ich die vollste Bestätigung, daß die Aenderungen in dem Arrangement der Blättchenauf ihreSensitivität gegenüber dem Wechsel in der Elektricität zurückh XFlc.'i,s Fig. in zuführen ist. Wenn die Blättchen sich aufrollten (Fig. 2), hielt ich dies für ein sicheres Anzeichen, daß innerhalb 48 bis 72 Stunden ein Gewitter eintreten würde, dessen Ausdehnung und Heftigkeit im Voraus durch das Berhältniß der sich aufrollenden Blättchen Fl0.'i bestimmt werden konnte. Diese Anzeichen erwiesen sich als so zuverlässig, daß sich ein Farmer von denselben denn Ernten vollständig bestimmen ließ. Mehr als einmal aina der Mann bei chohem Barometerstand an das Einsahren von Heu, sobald die Blattchen der Wetter-Pflanzen sich aufzurollen anfingen, und in 48 Stunden brach das 'Wetter gewiß los. Tio. 14rio Die vorstehenden Illustrationen zeigen die charakteristischen Aenderungen der Blättchen unter den verschiedenen Einwirkungen der atmosphärischen Elektricität an. Es bedarf nur genauer Beobachtung, um die entsprechenden Aenderungen im Wetter zu bestimmen. Fig. 16 Es kündet an 1 bewölkten Him.'mel oder Gewitterwolken, Fig. 2 starkes Gewitter, Fig. 3 aufklärend, Fig. 4 veränderlich, ruhig, Fig. 5 veränderlich mit sich erhebendem Winde, Fig. 6 windia. ftia.7 starken Wind, Fia.8 Sturm, -Fig. 9 wolkenlos, Fig. 10 wolkenlos ;mit Wind, Fig. 11 Regen, Fig. 12 normale Position, Fiq. 13 barometrisches .Minimum, Fig. 14 abnehmenden Luftdruck, Fig. 15 zunehmenden ustorua, Fig. 16 barometrisches Marimum. Ein HochZcitögeschenk. ' Der Privatier Bäuchle erfreut sich in seinem großen Bekantenkreise allgemeiner Beliebtheit, ebenso weiß man auch überall, daß ein gutes Glas Bier demselben über alles geht. Als Bäuchle kürzlich Hochzeit hatte, empfing er unter Anderem als Geschenk: ' 10 Bierservice. 32 Bierseidel. 18 Literkrüge. 7 Trinkhörner. . 2 Dutzend Untersätze zu Biergläisern. i 3 Tintenfässer in Form von Bierwagen. ' 6 Briefbeschwerer in Form von 'Bierfässern u. s. w. , Heimgezahlt. Professor (in der Vorlesung): Meine Herren, ich werde diesem Frosch die Großhirn-f Hemisphären exstirpiren; er wird dann nicht mehr hüpfen können. (Die Oper!tion wird vollzogen; der Frosch hüspft vom Tisch auf den Fußboden. Augemeine Heiterkeit im Auditorium.) Mei ne Herren. Sie sehen, wie-wenig Hirn dazu gehört, um ein ganzes Auyitori I . . . O r& A V 4 (IttAinl'i I

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