Indiana Tribüne, Volume 17, Number 262, Indianapolis, Marion County, 10 June 1894 — Page 10

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Qtlt (tiUUCtUttö ! Weinen freunden und dem Publikum hier mit zur Anzeige, daß ich die Wirthschaft, Ecke (Vhio und Noble Straße, übernommen habe, und mich bemühen werd dieselbe u einem anqenehmen Sammelpla der Deutschen zu gestatten. Beste Getränke und Tlgarren :c. Zu zahlreichem Besuche ladet ein Äottlleb QnKhardt, Ecke Obio und Noble Strake. Columbia Halle 1 Föe NcTarty & Delavare Str. Die schönste, gröe und am kequnnstm ein erichtetete Halle der Südseite. Sie steht zu? Verfügung für Ldhaltung von Souzerten, Tanz-Kränztben, VartleSzc. VsodrS ist ste Vereinen zu empfehle. !XT Die schönste. Wirthschaft in der Stadt. Nur die beftrn Setranke werden der' adreicht. Zu zahlreichem vesuch ladet einto Schmidt. ü OHCE TRIEP, ALWAYS USE0. roft 1 SCOttim. CIUNIIKQ l f eim BAR F1XTURES, DRAIN BOARDS AND ALL Tln, ZInc, Brass, Coppor, Nickel and all Kltchon end Plated Utensils Class. Wood, Marble. Porcolaln, Etc. gmmBMMBHHMMMiHiV CEORCE WM. HOFFMAN, Sol. Kaaufactnrtr ud PTOpxlator. 295 CtT Washington St.. InoiANAPöut. r tue st.ikxkpxg!:' frifnü j uiu umi ku .um tiibiiw UUM tlkltltl u . . Zum Verkauf in Apotheken 25 Cents per Pfund. Dr. G-. RTheel, 1317 Arch Str., Vduadelphla. v. I einzige, wahre 5pialist in merika der hkilen kann, nachd flcft di drühmt,ften erzte aller Jidn&r f 9 1 gingen. Dr. Theel ift der inze Arzt d Welt der all drei medizinischen Schulen (die Alte. i rue und etc userwülzue) studute und in seine? Behandlung verbindet. Er heilt SyphUiI. Geschwüre. Mund, und Halleiden. lechten und all Folgen der tldftbeflfckung und folgen Ui uZ. Ich weifen bei v erh ratheten der unver iraleten. Slutftüfl. Verengerungen etc , di noch sa verzweifelt sind, ommt der torttt. Evrechftunde Morgen 9 bis S Uhr. AbendS 6bU8C(r. Mittwoch t und Samstagt e di 10 Uhr dend. Tonntag bis 13 Uhr. Ein iotal Ruinirtcr. 3. William Surneston. in vllraer von Wilming ton, beeid hiermit, daß ich schrecklich an Blutvergis ug litt, mnn Cxund und Hals waren eme Masse von Tesehüre. Ja, ich war in totales Wraek deich Dr. . ?. Xbttl, 1319 rch er . Pdla. eonfulrirt, welcher mich wundervoll wieder iin Kraft im Gesundheit turück gab. Ich kenn einen an oer von er nnce ai deildar entlassen wurde. Nd sein Krankheit war in sehr schlimme. fcleXr. ?bel gründ lich kurrirte.SlN andererJreund vo tr würd vo iner lehr schlimmen Blase und stier Krankheit vonDr.Tbeelakikilt. Ziachdem r so herunter gekommen war und zwei der leitende erzi von Btfrninaton gingen Ml, r. Ibeel iurirt ihm fera Zkreund vo mir ist idt unter seiner Behandlung, Mit welcher rkyr lu'rirvrn giauo Dr. S. 9- Tbel ift der größte don all nie un ohn Sei gleich. Sr tat mein und da Leben ron anderen arttt. wtlch sur unheilbar erklärt wurde und ich bin gwiß. daß wn r nich t belse kann kein anderer - - . an im - k.U aa A schworen und bkidigt l Silmtngton, Tel. vor mir. . Ltvt A Vertölettk, Fkiedenirichter. fctltt. sgiuiam "("nv11 THE iiiiLiii nmm Prepared ccordlnff to the formal ot Dr. Wm. A. HAÄOIOKD, In kl Uboratory t VMhlnrton, D. C. A of the brln and nervoui tyitem. ' I MEDl'LLINi; from the pln al cord.for, CEREBRI.XE. from the bratn, for dltu or ini cora. (ixtconiotor-Axiai. eic.j ' i'ABDIXE, from tbe beart, for dieaei i l Of the heart. ' TESTIXE. from the teste, for dlaeasea of I I the teste. (Airophy of tbe organs, Impotency, . etc.) ' ovahise, from tue orane, f or duease , onneovanea. MUSCfLIXE.thjTodlne.et. ' i Dos, Flve Drop. Prlc (2 drtchmt). $2.50. , i Tbe DbTslolorlcal effecti crodneed br Intle dose of trbrlne are acceleratloa ' I of the doIm wlth feeliiif of fnll&eaa and dl-, tenUon la tbe bead, exhilaration of iplrlts. 'increaaea nnaarj eicretxon, ansrmeauuon , of tb eiDuliiT force of tbe bladder nd ' nerlaultle acüon of tbe intestlnea. Increaa I I In maacalar treneth and endarance. In-, creaaed power of vlslon In elderly people, ' aar lacreaAra ppeme and oieauve power. , ' wltii theHammondÄntmal Extraeu ther wlll( nnen locai arnmtta are not nvouea i o matled. together wltb all ext tln? Uteraturo oq ut ruDjeci, on receipt ox pnee, vj TTXE COLOI BIA CnEMICAI. COM WaabLngrtoa, D. C. Telephon 1269 Unterstützt die UrslOIs CO - OPERATIVE Lau d r Y, btr'He o Unlou iVaschSdche. o. 13S, 140 und 142 Virginia venue. L. LolOerville. Managr. .1. II. EYMANN, ist der einzige draktische Schuhmacher t der ladt, ffetnste rbeit in Hervenlchuht . . rf . n id.

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2lf Weinbereitung in Frankreich'

Vo Hofrath Tr.C. Schmitt. Vor mir liegt die Nummer best .Journal Oficiel" mit dem amtlichen stenographischen Berichte . der am 6. März 1894 in der französischen Depu. tirtenkammer gepflogenen Veryandlungen. Ein gar interessantes Schriftstück, wohl werth, etwas naher betrachtet zu werden. Der echte deutsche Mann mag keinen Franzmann leiden. Doch seine Weine trinkt er gern. Dieser Ausspruch tiefer, patriotischer Lebensweisheit Goethe's hat einst zwei fellos seine Berechtigung gehabt. Auch heute noch hat er eine solche, wenn auch nur in erheblich eingeschränktem Maße. Wenn Goethe so vom französischen Wein schlechthin spricht, so müssen wir doch im Fortschreiten unserer Culturepoche ganz anders denken und den Begriff des Weines theilen in echte und geschmierte fabricirte Weine. Die Verhandlung in der französischen Deputirtenkammer vom 6.März 1894 hat den Beweis geliefert, daß in den wein bautretbenden Gegenden Frankreichs frisch, fromm, fröhlich und frei geschmiert wird, und daß diese Manipu lationen sich unter den Augen, fast dürste man sagen, unter dem Schutze der Regierung abspielen. Wenn man so ein zierlichesJläschchen wohl aufgeputzt vor sich stehen hat. mit dessen Inhalt man Seele und Leib erfreuen mochte und dessen Bäuchlein auf geschmackvoller Etiquette stolze französtsche Namen fuhrt, so ist es ein güti ges Gescbick, daö uns in Unkenntniß hält über die Erlebnisse der Flüssigkeit, von welcher der Dichter sagt: Gewächs sieht aus wie Wein. Ist's aber nicht, man kann dabei nicht sinaen. Dabei nicht fröhlich sein. Ich bin nicht Pharisäer genug, um zu behaupten, daß bei uns so etwas, was aussieht wie Schmiererei, euphemistisch Weinverbesserung-, gar nicht vorkommt, aber waö bei uns die Ausnähme ist, das dürfte denn doch im Lande der Troubadours zur Regel geworden fein. Eine Thatsache, die seit langem dem Fachmanne bekannt und neuerdings in der französischen Kam merverhandlung, von der wir jetzt sprechen wollen, ihre nicht mißzuverstehende Veröffentlichung gefunden hat. Herr Surchamps, ein Weinbauer aus Libourne, hat sich .der dankenswerthen Ausgabe unterzogen. demPub likum die Augen zu öffnen über die Art und Weise, wie sogenannte echte fran zösische Weiß- und Rothweine gemacht und, mit einem Echtheitszeugniß" der frnzosischen Regierung versehen, in den Handel gebracht werden. Der Handel mit wirklichen französischen Naturwe! nen tritt vollständig zurück gegen den Handel mit Zucker, Eztracten und mit Zeugnissen der Echtheit. Dies gilt ins besondere auch für die südfranzosischen Weine, für die berühmten Gewächse" von Bordeaux. In den 70er Jahren verheerte die Reblaus die berühmten Lagen der Gironde. In Samte-Foy sind die Reben, die den süßen Wein von Bergerac lie fern, fast vollständig verschwunden; was die Reblaus übrig gelassen, sind nur Stöcke, die. auf hartem Boden stehend, nichts Gutes tragen. Nun sollte man, fagt der franzosische Abgeordnete Surchamps, wohl meinen, der Handel mit den Erzeugnissen jener Reben müsse aufgehört haben, da ja die Reben selbst seit lange nicht mehr exmlren. Aber dem ist nicht so der Handel mitWein blüht dort auch ohne Reben. In früherer Zeit wurden in jenen Gegenden die Trauben im Oktober gekeltert, der daraus bereitete Wein, Macadam genannt, ,m November getrunken. Jetzt ist man schon weiter gekommen. Viel früher schon kann man solche Weine haben, im Jahre 1893 beispielsweise gab eö deren :n den großen Städten schon :m Juli. Das war natürlich nicht der nach veralteter Methode hergestellte Wein. Der Standpunkt war uberwunden.daß man lseTrauben verlangte; im Gegentheil. das Keltern der vollständig unreifen. harten Beeren gab durch einen kraftlgen Zusatz von Zucker und Wasser viel mehr aus, und das Publikum trinkt besonders bei begeisternden Anlässen auch diesen Wein, um so lieber, wenn dessen Geschmack mit Patriotismus ge würzt ist. Der genannte französische Abgeordnete bewies, daß am 8. Juli 1893 von den Verkäufern der großen Centralstellen Zwischenhändlern der Gironde der Auftrag wurde, für den 14. Juli süßen Weißwein zu liefern. Das Unbegreifliche hier ward's Ereigniß; denn schon am 10. Juji 1893 gingen die verlangten Weine mit der Bahn ab und kamen zur rechten Zeit an die Bestimmungsorte, um das Na tionalfest am 14. Juli damit zu begießen. In diesen Fällen, und deren ließen sich sehr viele aufzahlen, liegt ein au aenfälliaer Betrug vor; nicht um Wein handelt es sich, sagt der französische Deputlrte. sondern um schlechtes, ge schmiertes Zeug. Das interessanteste und gravirendste aber ist, daß diese Zlüssiakeiten in die Welt ge chickt wer den mit amtlichen Zeugnissen, die sie alsRaturwnne bezeichnen, und so wur den in einem ganz untergeordneten kleinen Bureau der Regierungsbeh'örden von Sainte-Fotz la Grande vom 25. November 1891 bis 5. November 1892 für 1557 .Barriqueö" (je 225 Liter) Echtheltsbeschemigungen ausge stellt, die, wie Herr Surchamps sagt zu? AuZsührng des Betruges nöthig waren." Daß dieseDinge aber nicht nur im Kopfe deSHerrn Surchamps spuken das bewies er durch eine Anfrage be

verschiedenen Büraermelstern nacb Leu

tat. die als Weinbauer Weine mitZollquittungen bezw. Echtheitsbescheinigungen verkaufen. Ein Bürgermeister antwortete wie folgt: Wir bestätigen, daß die folgenden Leute (folgen sieben Namen), die' auf dem Verzeichniß der

Zollverwaltung von Leves als Eigenhümer figunren, . niemals m dieser Gemeinde Grundbesitz gehabt haben." Ein fast gleichlautendes Schriftstück eines anderen Bürgermeisters wurde gleichfalls von Herrn Surchamps zur Verlesung gebracht und aus der Verammlung von dem Ausruf: Skandalös!" der allerdings weitesten Krelen aus der Seele spricht, begleitet. Alle die vorgebrachten Ungeheuerlichkeiten waren in Bezug auf kleinere Bezirke mitgetheilt; aber um nicht in den Feher der Dewilmalerel zu verfallen.fahrt derAbgeordnelc Surchamps fvrt: Und wenn ich den Boden der Discussion erweitern wollte, wenn ich erzählen wollte von dem, was in der Umgegend der großen Stadt Bordeaux vorgeht. so würde ich die Masse der an sich schon herzzerreißenden Betrügereien noch vermehren und Ihnen zeigen, wie heutzutage der gefälschte Ursprungsnachwe eine wahre Industrie bildet. Mlt dem Brustton der Ueberzeugung theilt Herr Capute, Generaldirektor der indirekten Steuern, mit, daß die Re gierung den Handel mit UrsprungsZeugnissen bekämpft; aber wie di: zur Bekämpfung eingeleiteten Prozesse auszugehen pflegen, das enthüllt wieder Herr SurchampZ durch die Mittheilung folgender Geschichte: Ein reicher Besitzer desDepartements de l'Aude hat auch mehrere Male gegen 20,000 Hektoliter Wein mitUrsprungsZeugnissen fortgeschickt, während die Verwaltung feststellte, daß er höchstens 600 Hektoliter erzeugen könne. Diese protokollarische Feststellung bewirkte die polizeiliche Festnahme des Herrn Z.. weil er ohne Erlaubniß Großhandel betrieben und gegen die Verkehrsbestimmungen verstoßen habe. Die Freilassung des Herrn Z. erfolgte aber bald auf seineVersicherung,er habe gar nichts abgeschickt und die Ursprungszeugnisse seien nur flngrrt und nur genommen worden, UM die überzähligen Weine eines Herrn T., eines Händlers auö der Glronde. zu decken, der als Empfange: der in Rede stehenden UrsprungszeugNisse angegeben war. Die Verwaltung forderte die Einleitung des Strafverfahrens gegen Herrn X. wegen betrügerischer Einführung von 20.923 Hektollter Wem in feine Magazine, die unter Begleitung von 117. durch Herrn Z. vom 1. November 1891 bis 1. November 1892 erhobenen Zollquittungen in Empfang genommen wurden. Das Ende war die Freisprechung des Angeklagten unter Verurtheuung der Ver waltung der indirekten Steuern zu den Kosten des Verfahrens. Die Verwaltung der tndirkten Steuern muß viel Muth haben, wenn sie sich auch in künftkgen Fallen an die ordentlichen Gerichte wenden will. Ob eS überhaupt in törcm Interesse liegt, dieS zu thun und dadurch den Handel mit den Ursprungszeugnissen aufzuheben, muß mehr als fraglich erscheinen, da der Appetit nach indirekten Steuern, wie der Abgeordnete Surchamps sagt, gestillt werden muß. Aber, so hieß es in der Deputirtenkammer, die Schmiererei und künstliche Herstellung von Wein macht bei dem gevöhnlichen Macadam nicht Halt. Es ist auch zu verführerisch und einträglich, feine Marken herzustellen, und so werden denn mit Hilfe von Essenzen solche zubereitet; selbst Chateau d'Fquem wird in dieser Weise herge stellt. Es ist dann aber naturgemäß, daß an Stelle von Handelshäusern, die sich mit dem Weinzwischenhandel beschäftigen. wirkliche Weinfabriken treten. Was dem Abgeordneten Surchamps erwidert wurde, stellt gar keine Beruhigung für die Consumenten dar. Das kräftigste, was man ihm entgegenhielt, war eine vom Abgeordneten Jourde angedeutete Fuchsingeschichte, über die im Gerlchtssaal von Lezlgnan verhandelt worden war, und weite? die Behauptung, daß in Libourne, derHeimath des Abgeordneten Surchamps, auch geschmiert werde. Wir denken daS genügt! Schon seit langer Zeit ist es mir durch Beobachtungen, die ich selbst an Ort und Stelle gemacht habe, ebenso wie allen eingeweihten KreisenDeutsch lands kein Geheimniß gewesen, welche Vorgänge sich bei der Weinbereitung in Frankreich. abspielen. Wenn trotzdem bis heute seitens der Wissenden nicht das geschah, was vielleicht Pflicht ge Wesen wäre, nämlich die Mittheilung derselben an weitere Kreise, so hielt sicherJeden die Scheu ah, unter den ob waltenden Verhältnissen deS Chauvi nismus beschuldigt zu werden. Heute liegt die Sache anders. Die französische Kammer selbst hat sich mit den Vor gängen befaßt und in Bezug auf die schandliche Weinpantscher in Frank reich Worte zum Allgemeingut gemacht, die an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig lassen. Von diesem Augenblicke an aber liegt für uns Deutsche kein Grund mehr vor, die geschilderten Vo gänge der Öffentlichkeit vorzuenthal ten, an welchen daS Schlimmste ist, daß franzosische Verwaltungen nicht frei zusprechen sind von einer Mitwirkung. Wer nach Bekanntgabe aller dieser Thatsachen sich noch betrugen ' läßt durch sogenannte französische Roth weine, namentlich durch solche von niedrigerPreislage denn für theures Geld und von unbedingt zuverlässigen Geschäftshäusern kann der Vorsichtige auch noch guten Nothwein aus Frank reich beziehen nun, der verdient es eben nicht besser und muß sich selbst dafür verantwortlich machen, wenn er Schaden an Gesundheit und Geldbeute . erleidet.

Offen,? Schretbedr!,k des Philipp

Sauerampfer. Mein guter Her? Redaktion! Ich hen emol, eö is schon lang zurück, in e Buch gelese, eS war c arigfcheenBuch, ich hen 'S aus die Leibrerie gehatt daß eS Mensche Hot, wo unner tnu unglückliche Stern gebore sin, un bei die alles. was se starte duhn. der verkehrte Weg geht, wisse Se was, Herr Redaktlonar. lck denke, ick fin eener von die ßemd! Was ich mache is alles e Mistähk un geht rong un ich sin schuh?, wann ich Hutmacher geworde wär,, dann käme all die kleene Kinner mit Hüt' uff die Welt. Wann ich Jhne verzehle wollt, was mich alles schon gehappend ls, wtt, lch konnt bis morge tahke un wär noch nit mit durch. Ich bin schuhr, Sie dehte mich for de größte Storieteller von dieWelt halte, wenn Se all mei Ecksidents höre dehte. Wann ich noch dran denke, wie mei Altie emol Sauerkraut eingemacht un mich geheiße Hot, en Deckel for den Sauerkraut-Patt zu schneide, das will ich Jhne heit emol verzehle. Ich hen in die Kohlschett e klee Bord gehatt. was ich grad for den Patt juhse konnt. Bevor daß ich s probllt hen. ob's euch fitte duht, hen ich gedenkt, Phil,' hen ich gedenkt, du besser nimmst erscht noch emol e Pries, dann schafft das Ding we:t besser. Ich hole mer SchnuffbackS erbei un wie ich mich grad e Pries kriege will, do fellt mir die SchnuffbackS aus die Hand un grad in die Sauerkraut-Patt! Gasch, der ganze Schnuff Hot m des Sauerkraut gelege! For daß.mei Altie Nicks genohtist hatt, hen ich schnell das Sauerkraut erum geriehrt un bald Hot mer nicks mehr von den Schnuff sehe kenne. Ich hen den Kover for den Patt gefickst UN alles war allrecht. Die Geschieht war ganz aus mein Meind komme,, bis uff emol nach ebaut acht Woche die Lizzie sagt: Phil.ich denke. ich koche heit emol Sauerkraut. B Tschortfch! hen ich gedenkt, jetzt gehts los! Ach sagt ich, ich geb eigentlich gar nit mehr so viel um Sauerkraut un ich gleiche enrnhau Sauer kraut un Spätzle, mitaus Sauer kraut, viel besser. Ich denke, mein Stommeck duhtS auch nit stände." Ju mehk Ml sick," sagt die Ltzzie, was soll ich dann koche? mer kenne doch nit de ganze Winter an PedehoZ un Llmburger lewe. Komm, bring mich emol den Tindisch mit Wasser mit in de Keller.- Well, ich hen gedenkt: Verderwe, geh' dein Ganz", wie Schiller in seine sämmtliche Werke sagt, un sin mit in de Keller, awer ich J hen doch e blssi getrembelt. Wie die Lizzie den Patt ussdeckt, vo Hot das Sauerkraut, so e braune Koller gehztt. Was is denn deß?- sagt mei Altie ganz surpreist, deß Kraut werd mich doch nit verdorbe sein?- Dann Hot se lhr Nos in den Patt gesteckt, um ze fchmelle, awer in deselbe Moment Hot se geschnieft, daß es nor so gerappelt Hot. un alle Fruchtkanne uff deöSchelf gefchehkt hen. Herr Jesses, was iS denn deß?" sagt se un schmellt noch emol. Do ging awwer erscht das Schniese lts! Gutneß! ich hen gekaunt, se Hot siwweunzwanzig Mol geschnieft. Wie se gestappt Hot, do war se so schwach, daß se de lange Weg uff die Sahst Kohle gefalle iö. Dabei Hot se gegreint, als wann lhr deß Herz breche wollt. Ich konnt vor lauter Eckseitment kee Wort spreche. awer ich hen gefiehlt, als wann mer eener mit des Hatschet uss de Kopp gestrocke hatt. Schließlich hen ich auch emol geschmellt, awer ich muß sage, ich hen nicks genohtlst, off Kors sin lch auch juhst zu den Schnuffschmell. Ich hen mir Widder e Herz gefaßt un fagt: Lizzie, ich denke. Du warscht mistäken, vielleicht - is Dich blos e Speider oder en Kelleresel in die Nos gekrawwelt un hat Dich schniefe mache." O mei, do hatt ich awer in e Wepspenest gestoche. En Schrei Hot se gelasse. als wann se die Fid Satt! Se is mit die Finger in die NoS gefahre bis an's dritte Glied, bikohs se Hot schuhr gedenkt, es wär so e Jnnsekt inseit un ich hatt e harte Zeit, bis ich fe konvinzt hatt, daß nickS drin war. Bei un bei is se ruhiger worre un se hat noch emol getreid, an den Patt zu fchmelle;- dieLmal war'S schon besser. Phil." sagt se, ich denke, der Kower war zu teid un es Hot kee Ehr an deS Kraut gekennt un for fellen Riesen is es e bissi muffig geworde." Schuhr' Ding," fagt ich, das is eS eckSäktle." Es is mich en Stein vons Herz ge falle, awer mein Truwel war noch nit i vorvei. Die Lizzie Hot e Hand voll Kraut eraus gepickt un hot's in de Mund gesteckt. Kaum Hot se'S awer drin gehatt, do is auch schon der ganze Stoff Widder erauS gefloge. Hilf, Feier, Mörder, ich sin gepeufend, ich muß sterwe!- Hot fe gekrifche, un dabei Hot fe sich de Leib gehalte un iS erum getschumpt wie e Schicken, waS Kalt im rechte Hinnerfuß geketfcht Hot. For de LänS Seht," sagt ich. sei still, eS is jo kei Peusen." JeS, eS tt Hot se gekrische un Hot -derbei gehallert.daß mersch zeh Meile weit höre konnt. Die ganze Nachbarschaft U zusamme ge laufe, un hefor. lang, war'S in die gane Stritt bekannt, daß die Miß' Sauerämper gepeusend ist. Ich sage Jhne. ich hen arig tschiep gefiehlt; awer ich konnt Mich doch nit selbst eweg gewwe. Well, ich hen en Dokter erbelgeholt un. der Hot meine Altie gleich Medizin gewe, wonach se gut Deil besser gefiehlt Hot. . Ich sin in de Keller aeschniekt. ben den Sauer-

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Rheumatismus. Vuckner, Teraö. Jahre litt ich an rheumatischen Schmerzen, und war häufig bettlägerig; durch die Anwen dung von St. Jakobs Oel wurde ich dauernd geheilt. Amanda Merken. ?as Alut ist das Afjk

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oDr. August König's Hamburger Tropfeno DaS beste Mittol dagegen.

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Wer eS that, ift bekannt, Echon lange ik eS der.

Nicht der vkan nur, Reizbar fühlten fie,so Die Arbeit war so Anders ift eS NoutagS

LSelß die Wasche, leicht zu thu. Die HanSfra weiß die. Weiß sie doch. vaS Falrbauk halt

Lm Verkauf nd Die yroie unten krautpatt geholt und hm den ganze Stoss in die Suhr geschütt'. Mei Altie Hot seitdem kee Sauerkraut mehr getatscht, awer se Hot nie mt ausgefunne, was die Mätter war, UN for deß bin ich uff de heitige Dag noch glad, womit lch verblnwe Jhne Ihr liewer Philipp Sauerampfer. Rücksichtsvolle Vorausficht. Nrau Vlumveri: Gude Morge. Herr Perviser; gewwe Sie mir ä Po-rus-Pläster; ich hab ä schreckliche Rhumatis in mei Väck. Provisor: Soll ich Ihnen nicht liebe? gleich zwei einpacken. Frau Plumpert? , Vorgebaut. Johann, waS soll das heißen. Fast jeden Abend kommen Sie betrunken nach Hause! Ich will Mich über den Verlust meiner Kathi trösten!" Und wie lange soll das .dauern?" Ysck A Fnrrfit I fiin i n r n ftrvw7, m v4 n ii v v lich!" Die Münchner Bierwirthe sind sehr erschreckt darüber, daß das königliche Hosbräuhaus die Restauration Lohengrin- in einem entfernten Stadtviertel als Filiale für den Bierausschank angekauft hat. Sie befürchten. eS könnten noch weitere Filialen geschaffen werden. Ein Münchner Abgeordneter gab dieser Stimmung neulich beredten Ausdruck und rief mit Emphase: Heute heißt eS Lobengrin-, das nächste Mal kommt Tannhäuser-, dann vielleicht .Parsival. bis der ganze Ribelun enring beisammen ist.Neaae nur dl echten. Rinh. MM fe. rannrs y-o. hihiiui V B Qnfivnfirr 0. UUiiUbllUI 7 Blutroinigond. BeeratfteVertuuiift. Bt 34 Leber- a. CaCcstoMeti. la deden w Ren 4zoJk.A 3

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Neuralgie. St. Louiö, Mo. Mit Vergnügen empfehle ich die Anwendung von St. Jakobs Oel gegen neuralgische Schmer zen. Ich wurde dauernd durch dcn Ge brauch desselben geheilt. R.G.Troll. Leben des Körpers." fV genannt ; auch die Frau, llan! schwer. n : ihr gefällt: sieh !

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Dr. Wagner, Office : Zlo. 6 Ssl Shio ir. Olfteetunde : 910 vtzr VonLtttacs. H Nhrachmittagl. ohn : SSeVroadway nd LirrlUK. Televio Si8. Dr. I. Bühler, Deutscher Arzt. 120 Ost MeCarty Otraße, nahe zu Delaware Straße. OfficeStde: 8 Uhr Vorm.; t S Nh? ach.: 7 SUhr bend. Telephon 144. Dr. C. R.Schaefer, ZSrzt und Chirurg, Wo. 430 Maiison Lvenue, nahe Morris Str. Sprechstunden: 9:o UhrMorgenk, K-4Ulzr Mittage, r-e uyr enve. Televbon 2. Dr. I. A. Suteliffe, beschäftigt sich aulschttebltch mit undörztltche fallen und mit ejchlecht. und Urinkrankett. 91,. 95 Oft Market krähe. Offteetundea : 9 biß 10 Uhr or. di I Uhr Nachm. ?otage auegenvmen. Xtit i94l. C. C. Woerts, Deutscher Zahn -Arzt, No. 8z Nord Pennsylvania Str. Saß Xoixi ans Wunsch angewandt. Dr. Burühardt, Deutscher Arzt. Okktee und Wohnung: No. S82 Süd Meridian Str. Offtce-Stunden : 8 bil 9 Uhr orm. 1 bik 3 Ud Nach. 7 die Uhr bde. tage 9 Vormittag!. Telepdo. CIIAS. G. MUELLER, Deutsche Apotheke. Nachfolger von W. W. Eeott. Zlo..667 Virginiu jVvenue, Ecke Csburn Str. Telephon 1747. Nachtalocke an der Seitenthüre. Rezepte Tazl und Nacht lorgsälttg gefällt. Freie Ublteferung. H IDEAL. FAMlLY MEDICINE1 For l4iratiM. vuiniM, Mea4cko. C.UpUon, 14 jeBpleum, W flenn re ürcatk, nd i01 dioorden ot tb fitomacb, Uwud Bowela, RIPAN3 tABULES, erl gentlj yH prompüy. Ferstet dleätion follow tbeir tue. Sold by AragristM or ent bj mail. Box TtaLliX-öo. PackAroAboxe.),!. ror rree wunpiMaarrm BIPAK CHEMICAL CO., Tf.wT.Tk. Dr. PFAFP, vfsice: 124 Nord Pennsylvania Str. t OfftceLtnden von 4 Uhr Nachm. No.' 425 Madison Adenue. Stund von 1011 Uhr Vorm. Wohnung: 197 .ladamaftr..,SckevermontftrI Office 29. lepho . j Wghg ozart HaVe ! iZenrh Oletor. DaS größte, schönfit und küefte derartig' Lokal in Vtr Stadt. Die geräumige und kchön eingerichtete Halle steht Vereinen, Logen und privaten rar Oihaltung von Oällen Eonzextm -und Verfannnlunge unter lidna ler Odtnz,lgm zur VerfÄzung.

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