Indiana Tribüne, Volume 17, Number 262, Indianapolis, Marion County, 10 June 1894 — Page 1
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v ox rtC m o? -! ks c w K Ofsiee : No. 18 Süd Alabama Straße Jahrgang 17 No. 26 Indianapolis, Indiana, Sonntag, öen 0. Juni J894,
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Großes Pick-Nick deS L? X vyiii i n DeUtfch. ÄtllltarVereMS in EjwffiK? ra am Sonntag, den . Juli 1894. Expreßwagen verlassen halbstündlich dai E.lde der Süd Meridian Straßenbahnlinie. Für vergnügen ist bestens gesorgt. Phönix Garten Der Witterung halber wird die Er. össnung deS Phönix Gartens erst am Donnerstag, 14. Juni, mit einem großen Instrumental Conzert stattfinden. Eröffnung ! SP&i? ViCW Pärk Es wurde eine Küche eingerichtet und Frau Sherman iji vorbereitet Besucher zu bedienen. Auch wurde am östlichen Eingang zum Park ein Platz eingerichtet, wo Pferde angebunden werden können und wird dafür nur der nonl nelle PreiZ von S Cents für jede in dem Sefährt befindliche Person gerechnet. Neue Cigarrenfabrik ! Zleus Vsssn kehren gut ! Wir offeriren einige neue Sorten, welche 10 Cents daS Stück kosten sollten, für 5 Conto und empfehlen besonders "New Thing" und "Rivals". Wirthen und Eigarrenhöndlern offeriren wir legante Waaren von $25 aufwärts. IllleZ UnicnCignren. Wm. Gottlieb, 496 Virginia Avenue und ' 302 k 305 Massachusetts Ave. teorge fierrmann ira iLZi " " ssT -'-i .TV mw; r-; V'wc.vS) Seichenbestatter, Office :L6 Süd Ttlavarestr. CttSe : 1V. 122, 124, 12, 123 Oft ?earlfk viftf, Öl 1 . l)en na und tUibL Verlangt : Vkädcben fär allgemeine Hauar leit m Ost ew orr Tlr. I3j I 5 rm i t he : Jce Sream Prlr unb t fitüif fdiänen Uart u $7.53 er Monat. Die elektrische aS i geht am HauS vorbei. H. Lin , end erg. rtahto. Drahtnachrichten Die politischen Zustände in N e w I o r r. 9t e v J or k, 9. Juni. MoruS Jacobs, ein Söneidermeister, der acht Jahre lang Mitglied deS Seneral-Ko miteS von Tammany Hall war, theilte heute dem UntersuchungS-AuSschuß deS Senats mit, was alles versucht worden sei, um ihn zu verhindern, vor dem Ausschuß zu erscheinen. . . Er.'sagte, daS der Polizist Firma! von der 104. Straße Station zu ihm gekommen und ihm gesagt habe, daß e? ihm den Kopf einschlagen und ihn einsperren ve?de, wenn er etwaö an den Senat-AuSschnß verrathen würde. Er sagte ferner, von einem Freund be nachrichtigt worden zu sein, daß John T. Ryan, der Tammany - Führer deS Distrikt, ihn ihn'S Gefängniß schicken wuroe, wenn er eiwae yerraiye. Pie Aussagen Jacobs gehen meißentz daraus hmauS, zu zeigen, inwej Her Weise die republikanischen Stim m'ea mit Hilfe dfx Polszei von Tani Ha? unterdrückt wurden.
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Verurtheilte Coxeyiten. Helena, Mont., 9. Juni. Neun-
zehn CommonwealerS" vom Staat Vföf f.: RnS fitl Vinm ?ftifftr uuuiyiv jmv iv vv. vv.. KnowleS vom Ver. Staaten Distriktgericht zu je 90 Tagen efängmß verurtheilt worden. Es ist dies ein Theil eines Haufens, der einen Zug der nördlichen Pacific Eisenbahn gestohlen hatte. Eisenbanunglück. S t. L o u i S, 9. Juni Auf der Vandalia Bahn verunglückte heute der ostwärts gehende Schnellzug, der um 8 Uhr 40 M.MorgenS hier abgeht, durchEntgleisung. Der Heizer S. Paulson von Terre Haute gerieth unter die Lokomotive und fand seinen Tod. Der Postclerk Craft von Billerville Zll. wurde tödtlich verletzt, Miß Anna B. Achuheler von Indianapolis wurde schwer und mehrere Passagiere wurden leicht verletzt. Versuche zur Schlichtung des Streiks. S t L o u i S. 9. Juni. Die Conferenz zwischen Grubenarbeitern und Grubenbesitzern deS südlichen JllinoiS trat heute zusammen. Altoona. Va. 9. Juni. Die kf"a $Wm tmfa ver oyiengraoer verdrill)! reinen günstigen AuSgang. C o l u m b u ö, O., 9. Juni. Heute trat hier eine Konferenz zwischen Berg leuten und Grubenbesitzern zur Schlichtung deS Streiks zusammen. Die Krisis in Italien. . N o m, 9. 3uni. MarquiS di Nudini weigert sich, inS Kabinet zu treten, verspricht aber, eine ökonomische Politik in Bezug auf die Ausgaben der Regierung unterstützen zu wollen. Signor Giolitti hat an die Wähler deS Distrikts, den er in der Deutirtenkammer vertritt, ein Schreiben gerichtet, in welchem er alle Beschuldigungen, die in Verbindung mit dem Banca Romana Skandal gegen ihn erhoben wurden, für unwahr erklärt. - Eilt Zollstreit mitSpanien. Madrid, 9. Juni. Der hiesige Ver. Staaten Gesandte, Herr HanniS Taylr, hat in einer Note die spanische Regierung darauf aufmerksam gemacht, daß in Folge einer falschen Auslegung deS spanisch-amerikanischen Vertrags die Zölle auf den von den Ver. Staaten importirten Waaren nicht richtig kollektirt worden seien und daß in Folge dessen die Ver. Staaten die Rückerstattung einer Summe von 22,600,000 Peseta? verlangten. Herr Taylor weist darauf hin, daß Gegenstände, welche in dem englischen Text deS spanisch -amerikanischen Vertrages auf der Freiliste stehen, nicht in dem spanischen Tezt, welcher den cubanischen Zollbeamten zugeschickt worden ist, als unverzollbar angeführt worden sind. Im Falle Spanien den Forderungen der Ver. Staaten nachgeben sollte, würden die kubanischen Zolleinnahmen um 15,000,000 Pesetas per Jahr abfa?en. Ein neuer KohlengräberStreik. Sd i n b u r g, 9. Juni. Die schottische Kohlengräber-Vereinigung hat beschlossen einen allgemeinen Streik zu inauguriren, nachdem die Grubenbesitzer eine Lohnreduktion von einem Schilling angekündigt haben. - , DerHagelsturm. London, 9. Juni. Sine Wiener Depesche an die TimeS" berichtet, daß auö verschiedenen Theilen deS Reiches zahlreiche Nachrichten über Schaden ein gelaufen sind, den der gestrige Hagel stürm angerichtet hat. In Folge der ungeheuren Verheerungen unter den Fenster in dieser Stadt, sind hie GlqS preise bedeutend gestiegen. Die Glaser rnachen sich die Sachlage zu Nutzen und verlangen horrende Lohne. Den Fami Iten von solchen, oje oet .dem Hagel stürm um'S Leben ge.kom.men ßnp'. wer. den auf zwei Jahre alle Munizikal steuern erlassen werdeq. 3 Folge der festigen Regengüsse ist hie Donau ungewöhnlich gestiegen und
die Städte Linz und Mauthausen sind überschwemmt. Ungeheuer? Schaden an Eigenthum ist angerichtet worden. In Wien sind in Folge deS Hagelsturmeö etwa zweihundert Personen
verletzt worden und die 'meisten derselben haben Beinbrüche erlitten. ,, General:Agentur. Feuer-Versicherung, Collektion von Miethe, Geld an- und auözuleihen, Schiffsscheine, Reisepässe, Vollmachten und Erbschaftserhebungen. A. Metzger GrundeigenthumS-Agentur. Gegründet 1863. Hiesiges. Die gestrigen Scvulwablen hatten nachfolgende? Resultat: I.Distrikt Frank H. Blackledge 615; John P. Frenzel 622 Stimmen. 2. Distrikt Wm. Scott 361; Frank Helwig 160. 9. Distrikt Franklin Vonnegut 763; Emil Raßmann 133. 10. Distrikt. Henry C. Hendrickson 1006 ; Martha McKay 674 ; John B. Conner 347. 11. Distrikt. D. F. Appel 853 ; Geo. Bauer 492 ; Frau Jen'öeö 216. Das Mittagsmahl am Sonntag chmeckt doppelt so gut, wenn Sie daS Tonika Bier auS Schmidts Brauerei daz trinken. Der Straßenbabnprozeß. Der interessante Straßenbahnprozeß wird am 19. Juni endlich vor Bundesrichter Woods zur Verhandlung kommen. So wurde eö zwischen Benjamin Harrison und' Richter Baker abgemacht. Der Prozeß wurde bekanntlich von der CitizenS Street Ry. Co. im dorigen Juni gegen die City Ry. Co. angestrengt um zu entscheiden wer daS Wegerecht in den Straßen von Jndianapolis habe, die erstere oder die letzere Gesellschaft. Die neue Gesellschaft hat einen Freibrief von der Stadt, der am 1. Juni dö. 3. in Kraft treten ollte. Beide Parteien haben ihre Vorarbeiten beendet und ihr Zeugenmaterial gesichtet. Die neue Gesellschaft, die City Ry. Co. wird durch A. C. Harris und Byron K. Elliott, die jetzige CitizenS Co. aber durch Winter, Miller & Elam und Benj. Harrison vertreten. $100 Belohnung. $100 Die Leser dieser Zeitung werden sich reuen, zu erfahren, daß eS wenigstens eine gefürchtete Krankheit giebt, welche die Wissenschaft in all' ihren Stufen zu heilen im Stande ist ; Hall'S Ka-tarrh-Kur ist die einzige jetzt der ärztnchen Bruderschaft bekannte positive Kur. Katarrh erfordert alS eine Constitutionskrankheit eine konstitutionelle Behandlung. Hall'S Katarrh - Kur wird innerlich genommen und wirkt direkt auf daSBlut und die schleimigen Oberflächen deS Systems, dadurch die Grundlage der Krankheit zerstörend und dem Patienten Kraft gebend, indem sie die Konstitution deS Körper aufbaut und der Natur in ihrem Werke hilft. Die Eigenthümer haben so viel Vertrauen zu ihren Heilkräften, daß sie einhundert Dollars Belohnung für jeden Fall anbieten, den sie zu kuriren verfehlen. Laßt Euch eme Lifte von Zeugnissen kommen. Man adressire : F3.Ch eneyCo., Toledo, O GO Verkauft von allen Apothekern, 76c. VergnügungSkalenber. Am nächsten Mittwoch findet im Sozialen Turnverein der 7. Leseabend statt. Turner Richard Lieber wird über die litterarische. Periode von Martin Opitz bis auf Lessing reden. Heute findet das roohlprojeNirte Picknick der Metzger in Cmmrichs Grove statt. Der deutsch-amerikanische Unter siützungS-Verein zieht heute mit Kind und Kegel zu narzerS yrove um Vlcknicr. Der Schweizerbund hat sich Lies Creek Park für sein am 2. Juni stattfindendes Picknick auZersehen und her deutsche Militär Verein hält am 1. 3uli ein Picknick in KnarzerS Grove ab.
DaS Flottenastragal wird zur Zeit am Monument angebracht. E. E. Reese, deutscher Zahnarzt 24z Ost Ohio Str. (SO Am Donnerstag, wird die Ausstellung der Schularbeiten der Hoch schule i eröffnet werden. Mucho's Cigarrenladen befindet sich in Xo. 199 vst .AZalytnglon rr. ZC7 Noch immer hat BundeSrich ter Baker die Einwände zu dem Cof sinprozeß nicht unterzeichnet. Schön und rein Soll das Saus stets sein! Die besten Bürsten dazu kaust man bei H. Schmedel 420 Oft 2Xe&tty t. 7 Die Reformschule hatte ge stern einen Festtag. Die Flower Mission" hatte die Räume mitBlumen und Guirlanden ausgeschmückt. Außerdem gab eS quantitativ und qualitativ doppelte Nationen. ' Gestern war SchulrathSwabl. Die Betheiligung war stark und die Stimmen waren getheilt, darüber herrscht jedoch nur eine Stimme, daß Carl Möller, 161 Ost Washington Straße, eine große Auswahl in Tapeten, Rollvorhängen, Oeltüchern und anderen in dieses Fach einschlagenden Artikeln hat, daß seine Waare äußerst preiswürdig ist, und daß die Käufer daselbst immer, zufriedengestellt werden. Carl Möller, 161 Ost Washington Str. Die Tagebücher, die von den Feuerwehrkapitänen geführt werden, wurden gestern vom Sicherheitsrat revidirt. Sie waren im Allgemeinen n guter Ordnung. Das Tagebuch der farbigen Kompagnie, geführt von Kapt. Howard, war am saubersten, leerlichsten und intelligentesten abgefaßt. Meerschaumpfeifen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrenspitzen :c, bei Wm. Mucbo. 199 OK Washington Str. Polizeimatrone Buchanan fand gestern Morgen eine leiblich und geistig herabgekommene Frau, Namens Maggie Bündle mit ihren drei lumpenumhüllten Kleinen auf der CourtHaustreppe sitzen. Auf Befragen er?s.t. v: et... :t. :l uiic uic i)iuu, vup iiyi sjiuuii iyt ortgelaufen, die Möbel ihr für Schulden weggenommen und sie mit hren Kindern wegen Nichtbezahlung der Miethe auss Pflaster geworfen worden sei. ' Mutter und Kinder, deren älteste? 6 Jahre alt ist, wurden in einem Asyl untergebracht.. - Ob eS Jude, Heide oder Christ, ein Jeder gern gutes Brot, Pumpernickel und Sträußelkuchen ißt, wie man stetig risch bekommt bei Bern h. Thau, 81 Hoöbrook Str. oder am öftl. Marktftand No. 123 und 124. In der gestrigen NewS und in der Sun wird die Nachricht von dem Selbstmorde des gestern Morgen wegen Einbruchs zu acht Jahren Zuchthaus verurtheilten Farbigen Wm. Battish gebracht. Dieselbe beruht jedoch auf Unwahrheit. Battish ist gesund und munter wie ein Fisch und wird demnächst nach der Verbrecher. Hochschule abreisen, um den ihm vorangegangenen CofstnS und Haughey Gesellschaft zu leisten. ES ist wahr, er sprach sich seinem Zellengenossen dahin auS, daß er gesonnen wäre, sich daS Leben zu nehmen, drehte auch sein Betttuch zu einem Stricke zusammen. Aber alö er den Versuch machte, sich aufzuknüpfen, wurde er daran vom herbeigerufenen Schließer gehindert. Man vergleiche Haughey und P. Cofsia 6 Jahre, Fr. Cosfin 10 Jahre, und der arrAe. Teufel Battish 8 Jahre, weil er die CigenthumSgrenzen überschritt. Verlii?er Tlmazonen. 1'w l5!,tlikkkä!tis5, der Nrin,eZ!ill " ' ' ! - f "j- 1 - dpi: t-ulc gaben unlängst in einer 'erlUati siir Tamenschneiderei An Ick zu einem höchst bedauerlichen Konf'.ickt, mit dein sich das Berliner 5chön'e.ttge richt zu,' deschästigen hatte.' hlit,itn n TSst i(lr V j ' " vviu.a Willi 11 II V I" oaS Schone, eder y.ie Schönen aewidlneteu Lt'aum. ffar. " an (nt Wrnh e in 'rtl it (inif smHM sPT. mujHi ter befand uch e,rUörende Text: Dviwin. ) .t I f . w . m.(. fttVVMtAui -tuic von uuiC9, w mahlin deS Herzogs vonFife. Aleian der William George Duss, Baron von Skene, Marquis von Macduff t-
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Nun kann leider nickt bebaüvtet
werden, daß der Verfasser der etwas langathmigen Unterschrift seine Abficht, über das Original des Bildes hinlänglich zu orientiren, erreichte im Gegentheil, er trug eine unheil. volle Verwirrung in die Gemüther uno wurde dadurch der intellektuelle uryeder der wüdbewegten Kampssze nen, die sich in dem sonst so friedli chen Atelier abspielten. .Ne. dkt finde ick sonderbar.' sagte die Nätberm Selma Lindemann in der Frühstückspause, nachdem sie oas Bllv und die Unterschrift längere Zeit studirt hatte, mi scheen is .et ooq Nlly, oe! oie Vame süns Männer hat.Fünf Männer?" fragte eine ihrer Kolleginnen erstaunt. .Wenn 't nich noch mehr sind," entgegnete Fräulein Lindemann. .Wales heeßt der Eene, dann kommt een jewisser Fife, dann Eener Namens Duft, der- Dritte heeßt Skene, der Vierte Macduff, un dann kommt etcetera pp. Weeß Jott, wie viel unter diesem etcetera pp." noch da hinter stecken. Natürlich, in die feine Welt in't Ausland is det AllenS in Ordnung, aber wenn'n armet Mäd. chen nur man zwee bis vier Bräut jämmer hat, wo't nich mal mit je. traut zu sein braucht. nee, nur so zum AuSjehen un'n biöken zum Tanz, denn .reißen se jleich Alle die Mäuler auf un lassen keen jutet Haar an Eenen." Na, Selma, dhun Se man nur nich so mit Ihre vier Bräutijäm. mtx.m warf eine andere Nätberin. Fräulein Faufert, spöttisch ein. .Wenn lck sor Jeden, den Se mehr hatten, nur eene eenzige Doppelkrone hätte, denn könnte ick uf Jummiräder in die Hasenhaide spazieren sah. ren." ES ist erklärlich, daß der streng moralische Sinn des Fräuleins Lin bemann durch diele UnterSelluna auf das Empfindlichste verletzt würde, und man wird eS daher verzeihlich finden, daß sie ihrer Entrüstung in etwas derber Welse Ausdruck gab. Fräulein Laufert antwortete ebenso derb, und da sie von einigen Freunbinnen kräftig unterstützt wurde, kam es vald zu solch tumultuarischen Auf. trilten, daß Herr Franzki. der Zu. schneide?, in seiner Ler,ensanak fick genöthigt sah. polizeiliche Hilfe zur Dämpfung des Aufruhrs herbeizu. rufen. Wir sahen nur Fräulein Linde. mann unter der Anklage der Körperverleduna vor Gericht, öerr Franzki. der Zuschneider, wird als Zeuge ver nommen. - .Während der Frübstücksvause.- so erzählt er. hatte ich mick aus kur,e Zeit entfernt, um mir eine kleine Weie zu holen. Bei metner Rück kebr fand ich daS Atelier in einem unbeschreiblichen Zustand. Fräulein Lindemann hatte sich auf meinen Zufchneidetifch emporgeschwungen und schlug mit einem Meterstabe auf drei oder vier junge Damen, die sie umdrängten, hestig ein. Ich gebot Ruhe, aber vergeblich. Da erfaßte mich eine namenlose Wutb. ick krem. pelte mir die Hemdärmel auf, stürzte mich auf den Knäuel der ttömpfenden, nahm eine drohende Haltung an und rief: .Aber ich bitte Sie, meine Da. men thun sie mir den einzigen Ge fallen und verschieben (u ihren PiS, vut bis zur MittaoSvause." Leider hatte auch hieke energische Jnterven. tlon leinen Erfolg, die entfesselten Leidenschasten ließen sich nickt ein. dämmen, und ich muß leider mit dem Dichter sagen: Ein Schlachten war's. Nicht eine Schlacht zu nennen. Vorsitzender: Sie haben gesehen, daß die Angeklagte mit dem Meter stad mehrere der jungen Mädchen verletzt hat? Zeuge: Leider war ich Zeuge diese: biewaltthätigteiten, unter denen auch ich. da mir die Aufrechterhaltung der Tisziplin in den Arbitsröumen lirertraui ist. schiyz zu l.den hatte. Ich hielt liamli.ch. hie kleine Weiße., die ich zu m-j.ner Erjr,ischung geholt hatte, in der Hand, als Fräulein Liuemann abermals mit dem Me lerstab um sich schlug und mit wuchti geu: H:er das ilas zertrümmerte, so oaß die cyerben nach allen Winkeln, des Ateliers hin flogen. Schadeyer sas-.ansprüche will ich indeß n'M gel-. tend machen. Schlimm'r war der, moralische Schabn, den unser, Jrti. stiiüt erlitt. Gerade in dem Moment, Y.ls der Kampf am heftigsten: tobte, betrat eine unsers destey S!u binnen häs Ateli'ex.' um. e,S schon im nächsten MomentMd.eu Schreckens ruf zu verlassen :',HerrjoU,. hier setzt eijaei!. Herr. Frayzki erzählt dann noch die Veranlassung M Streites, und daß die irrtbümlicke AuSleauna der die. len verschiedenen Titel und Namen, deS Gatten der Prinzessin von Wale m mm m 9 m . . den sonst o sqonen vrleo.e.k M Ale. lierS gestört habe Fräulein Lindemann wird unter Zubilligung mildernder Umstände zu dreißig Mark Geldstrafe veueitt.
HohePreifesindnichtzeitgemäß.
Um Geschäfte zu machen, muß man sich nach dem Geldbeute! der Leute richten.
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vor der Inventaraufnahme. Der Vorrath muß geräumt werben und zwar in
nur 18 Tage Doch wenn je der Dollar mehr alS im Rest dieses Monats sein. ' ,
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