Indiana Tribüne, Volume 17, Number 261, Indianapolis, Marion County, 9 June 1894 — Page 2
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Lnöinna Tribüne.
: Erscheint Täglich nnd OonntagS Die klgttch.??iiak:ekoftrt durch den TrSgn N Sentk er Eoche, Me GonatagKIrtba- I kt Per Osche. Brtd ,lame I klent oder lltcxtl per,. PerV,,teschttvor miezkilrz Vper Zr ' OsZKe : No. l 8 Süd Alabas 5fr. IndisnrpslU, Ind.. 9 Zuni 184. SiO Onmwosinersit s Südens. $tt kurzNch veröffentlichten Halb Zahrt-Brichte der Vaumwoll-Spin-ntrelen deö Südcnö zeigen in der Mhrzahl Resultate,.difür die Aktto.na ebenso befriedigend sind, att . sie für die Fähigkeit der Geschäftsleitung sprechen. Viele Spinnereien sind in Itx Lage, nicht nur-Dividenden von' 4 iiS S Pröcent an die Aktionäre zur Auszahlung gelangen zu lassen, fon dern auch, zu? VerinehrungdeS.SÄrPluSfondS dcmstldm gröbere Beträge zuzuführen. Dabei sind diese Resul irate wqhrendewtr,Zeit erzielt ? vor den. ' welche.' die -ärgste, je in diesem Lande erlebte Darniederlage deS ÄaumwollgeschästeS zeitigte,., von selch' letzterer die Spinnereien Neu Englands . derart - in - Mitleidenschaft gezeFen worden sind, daß viele entwe .der fern's Dividenden,'- odersolche vom 'SurpluS zahlten. ' Für die Fabrikavten.yon Neu-Eng-land ist eS besonders überraschend.daß eS den .rneisten Baunvvollspinnereien i heS Südens möglich- war während Ut gavzen'Zeit der geschäftlichen Depres. fun nicht nur ihreFabriken in Betrieb ,u erhalten, sondern 7uch :sü?:.ihre Waaren den nöthigen 'Absatz zu sinden, während die Spinnereien Neu Englands, mit einer vorzüglichen, während einer langen Reihe von Iahren erworbenen Reputation und bei btster. ihnen zuGebote stehender Ge lezenhiit, auf den Märkten deS In wie deS Auslandes festen Fuß zu fas sen, sich wegen Mangels an Waarenaisatz zur Betriebs einstellung gezwungen sahen. Der Baumwollwaarenbedarf' '. deS Auslandes ist ein oroßer; dieser ExPorthandel konnte seitens hiesiger Fabrikantcn Jet;, wohl erlangt -werden, wen sie eS an den nöthigen Bemü hungen nicht fehlen ließen. In der Hauptsache 'befindet sich- diese? Handel gegenwärtig in.', Handen der ' Engländer. und sie beabsichtigen auch, ihn so lange als möglich zu behalten. In den meisten Fällen jedoch, wo ameri kanische mit englischen Waaren inCon currenz treten,haben erstere seitens der Käufe? den Vorzug erhalten und eS unterlugt keinem, Zweifel, daß. -wäre amerikanische Waare so leicht zu erhalten, wie englische, daS hiesige ErZeugniß schließlich daS englische auZ dem Markte verdrängen würde. In dielen Ländern deS Auslandes ist eS ungemein schwierig, amerikanische Waare zu erlangen.' ganz esondS in den. Märkten SüdAme?ikaS. In einigen großen Hasenplätzen daselbst sind wohl- amerikanische Baumwollvaaren in beschrankter Quantität zuhaben, im Jnyern-det meisten Län der Wiegen iist.eS fast, ein Ding der Unmöglichkeit, auch'-nur eine- Aard deS amerikanischen Produktes aufzutreiben. Englische Baumwollspinner und Exporteure haben ihre dortigen Vertreter. die auf Schutz der Interessen derselben, sowie Ausdehnung-.der, dortigenHandelSbeziehungen 'bedacht sind. Siegeben, die. nöthigen, Anweisungen, wie die Waare in den englischenSpinnereien hergestellt werden, .muß. . um den Anforderungen der Käufer ihreS . ZU entsprechen, .und-auf diese Wessen ist tf den englischen Fabrikanten seit Jahren gelungen, diesen Handel zu monspollsiren und gleichzeitig große Gewinne zu erzielen. D Aaumwollspmne? - der Aer. Staaten sollten Aufmerksamkeit bervörräkkder!. Weise dem Exporthandel zuwenden, und zwar baldigst und im eigensten Interesse. Ihren Zweck können, sisurdann. erreichen,. wenn sie. sich scharfsichtige und fähige Vertatst fcuf kjmen)Väikten'vttschasfen und dann der Herstellung und Wer packuna der Waare je' nach dem Geschmacke und de?Nachf,rage..der jatx fchtjdenm Länder, ganz besondere 'Aufmerksamkeit widmen. Seitens der fäblfWn mmtrr: . -.. V.MtVVM spmnereien wird diese Regel bereits i-l -1 1 c r . reiruaj ccjcigr, uns daraus hauptsächlich erklärt kick, dk ?k,ksäi5 . -r 7 -TW " U Ne wahrend de? letzten sechs Monate k. I . W . . icoctsin er,age varen gewaltige QuautUateN'.nachdeM'.AuSlande' in V..f. V rv . viun. c. ll. B. 'S) . " ' i 'üj m' m ' " ' uv ot9UfttMft Jner 90n nrnr. De? bedeutendsten Leistung auf dem Stahlroß., so. weit ,daS -Lurucklegen große iEntfkrnyngm M '.Betracht kommt, können fi& iYoA hin' .Wnirm . ' ..--v", 1-1-7.' 9:ziry tkaner -rühmen. Mche . daS - chinesische vuicd, e.in;VileerWpste,Gobi, S?k. Jtex Rädern; duxchquirt ; Haben. yVifa . t-rtii.i.-. --U mn. wWWHUm mitlT-iiWlGtXt welche durchaus jycht.aa allgroßer Lube fur Z.tt2väe? fransn bT-frr kühnen - Stabkok Drasm, k Reise aus ihnn Maschinen überhaupt Leziarmen, rann woyi ali das Bemerkenöwerr beste an iene? Ervditts an. gesehen werden, denn schlechtere Wege für tut Eicdcletour an finde, all In unserem tigenen Lande, . tzü?steln mog tm. uintx jener beiden BlmlÜrMr Sa:kbn. ftmi sich : ftua. Mt -vem 'Blane ,ioÄ etwas Grobartigeres, als die Tour d,u?ch!e Wujte Vobr, war, zu. leisten. Er,e denkt bmnen' Kurzem euf seiner' Masckine in daS ?kn dsn tthitti mit dringen. . doch ist t? zu? Zeit noch unschlüssigob erdie stoßen Seen als daS Ziel seine? Qfpiditisn nehmen, o'-r ob am Nil entlana nnfo Ym 9 . - - - - - "jj ww ::to? Nvama snd dannxzuer duttü
oas Land, bis zuk Küste des indischen Oceans radeln soll. Ein Mann, der wie Sachtleben auf dem Bicycle quer durch China gefahren ist, erscheint wohl . geeignet
zur Lösung einer schwierigen Aufgabe zu sein, allein Kenner von Land und Leuten in Afrika -sind doch der Ansicht, daß er das geplante Unternehmen mcht wird durchführen können. Ihrem Dafürhalten nach war das Durchqueren der Wüste Gobi auf dem Zweirad ein Kinderspiel :m Vergleich mit einer Tour durch die afrikanischen Sumpfe, denn in China fand Sachtleben eine gute Handelsstraße vor, welche schon Jahrhunderte vor der Entdeckung Amerikas bestand. Das Stahlroß ist unzweifelhaft ein ausgezeichnetes Beförderungsmittel in Ländern mit guten Landstraßen; allein wenn der Relte? sich den Weg durch sumpf- und wass:rreiche Wildnisse bahnen muß, liegt die Sache doch ganz anders. D? yaplerverdraue). :Qi mag kaum glaublich erscheinen. allein es ist nichtsdestoweniger 'Thatsache, daß nächst Nahrung und Klei 'dung das Papier der am meisten.benutzte Verbrauchsartikel m der Welt ist, und es kann wohl als ein eitles Bemühen angesehen werden, in einem civilisirten Gemeinwesen irgend Jemanden zu suchen, der sich des Papiers mcht. in . gend . welche? Welse bedient. Man hat gesagt, daß der Verbrauch von Seife als ein Maßstab d Civillsatwn angesehen werden kann; neuerdings aber beginnt man an dem Papierverbrauch die Civilisation und die Prosperität der Volker zu messen. Ist dieser Maßstab zuverlässig, dann marschiren d:e Ver. Staaten an der Spitze der Civilisation. Wohl keine andere Industrie hat während der letzten zehn Jahre in. unserem Lande einen so gewältigen Aufschwung genommen, wie die Papierfabrikation. Dies kann von allen Zweigen dieser Industrie gesagt werden, besonders aber m Betreff der Fabrikaten von Papier für Bücher und Zeltungen. Dank den immer ge ringer werdenden -Preisen der letzteren wird m .Amerika ungeheuer viel gelesen. Für einen oder zwei Cents kann man eine große Zeitung kaufen und für 10 bis 20 Cents erhält man einen schon ausgestatteten Band. Tag für Tag verschlingt das Zeltungsgeschast unseres Landes ungefähr 1200 bis 1500 Tonnen, d. h. mit andnen Worten, eS .werden täglich 125 bis 150 Eisenbahnwagenladungen von Zeitungen gedruckt. Der Verbrauch für Bücher stellt sich aus ca. 1000 Tonnen und zum Schreiben auf ca. 450 Tonnen. Sämmtliche amerikanische Papier mühlen. welche in dem Jahre 1892 bis 1893 im Betrieb waren, hatten eine Productionscapacität von ca. 10,000 Tonnen pro Tag. In diesem ungeHeuren Quantum befanden sich nahezu 2500 Tonnen Zeitungs- und Buchpa Pier, 450 Tonnen Schreibpapier, 850 Tonnen Strohdeckenpapier,' 1800 Tonnen Papier zum Einwickeln und 2400 Tonnen Papier anderer Art. Am meisten Papier wird m New York fa bricirt. dann folgt Maine. Massachu setts, Wisconsin, Pennsylvanien, Ohio, Illinois und von diesen sieben Staaten werden ca. drei Viertel des Gesammt Products aller Papierfabriken unseres Landes verbraucht. Ungeheuer ist der Consum einzelner Zeitungen für ihre Sonntagsausgaben, denn für eine ein zige solche Ausgabe braucht mancheZeitung 60 bis 100 Tonnen. Im Uebrigen erobert sich das amerikanische Pa pier auch auswärtige Märkte. Zu der ungeheueren Zunahme dk,r Fabrikation stehen die Preise im um gekehrten Verhältniß. Das Papier ist immer billiger geworden und heute ko stet eine Qualität Zeitungspapier, die vor 25 Jahren. mit 13. bis 14 Cents pro Pfund bezahlt wurde, ca. 21-2 blS 3 Cents; das ist ein Preissturz. wie er bei keinem anderen Artikel zu verzeichnen ist. Dieser gewaltige Preis rückgang ist besonders auf die Verwen dung von Holz zur Papierfabrikation zurückzuführen. Heutzutage, wird nicht nur das gewöhnliche Zeitungspapier, sondern auch besseres Buchpapier aus Holz hergestellt, nur das feinste Papier wird .auS .Lumpen gemacht. Auch die großcrrtigen Verbesserungen .in -der Herstellung von Holzmasse für die Pa, pieifabrikation haben viel zur Verbil ligung deS Papieres beigetragen. ! Tuderculsse unter dem Mndvieh. 'Das Ackerbau-Devartement der Bundes-Reaieruna siebt vor einer schwierigen Aufgabe: sobald die in der Appropnatwnsbill ' , dieses Departements ausgeworfene Summe von 5100.000 disponibel wird, soll eine Untersuchung hinsichtlich des Vorkam mens - von . Tuberculose unter dein Ntnoviey in Angriff genommen wer den. Zuerst 'wird-mit der' Unters chuna der. Httrden. weläx den Milck .bedarf, für die Stadt Wasbinaton lie lern, vegonnen werden. Bon Zeit zu - . Zelk ilnv bereits früher derartige Un iersvchunaen in jener Geaend vorae nommen worden und deren Eraebnisse waren nichts weniger .' als erfreulich.' In einer Heerde von 135 Thieren aus der Umgegend an Richmond, . Va., wmden nicht weniger - als 90 kranke Thiere gefunden und eine heerde in dem District Columbia felbst wies 80 rocent erkrankte Thiere, auf. Wie . i . gesayrncy me von tuderculosen Kühen stammende Milch ist erhellt aus einem Cxpernnent, das kürzlich von einem dem vorgenannten. Departement attachirten Gekörten auSaeiubrt würd-. Meerschweinchen.wurde mitMilch. scy a;hington zum Verkauf ge bracht war. aeimvft und in dem er warteten Zeitraum zeigte sich bei dem Thiere Tuberculose in sehr, hohem Grade. . Ja-Verbindung mit diesem Erperiment. wurde zualeicb constatirt. daß die inficirte und die für da? iii)Be Haus bestimmte Milch aus der selben Quelle kamen. Ueber daS Vorkommen der Tuber culose unter dem Sttndvieh sind 'zur ütit leine genauen Data bekannt, doch und in vielen Heerden nicht wenuttr
als 60 bis 75 Procent' krättle Thiere ; ermittelt worden. Sollte in den maßgebenden Kreisen ein Versuch, die Krankheit auszurotten, empfehlens-
werth erschemen.so wird jedenfalls der Congreß um i Bewilligung' weiterer Summen angegangen werden. Die Bekämpfung der. Pleuro-Pneumonie hat die Regierung daS hübsche Summchen von 1.500,000 gekostet. allein dieses Unternehmen ist unbedeutend zu nsnnen im Vergleiche mit einem Versuche, die Tuberculose auözurotten. Zufolge, einem Gutachten des Dr. Salmon, dem Chef des Bureau für Thierindustrie im AckerbauDepartement, ist diese . schreckliche Krankheit unter dem Rindvieh so stark verbreitet, daß frische Milch den Preis von Champagner erreichen würde. wenn alle tuberculösen Kühe getödtet werden sollten. Unter Anwendung des vom Prof. Koch erfundenen Tuberculin läßt sich ohne Schwierigkeit feststellen, ob eine Kuh mit der Tuberculose behaftet ist. In-Deutschland, kostet ein Theelöffel dieses -.Präparats die. Kleinigkeit von $8, in den Ver. Staaten wird eS .einzig und allein m dim Laboratorium des Ackerbau-Departements hergestellt, welches dasselbe an. die .Staats-Ge-sundheitsbehörden . und VeterinärCommissäre vertheilt. 'Im verflössenen Jahre haben Sanltats-Beamte von 23 Staaten Tuberculin erhalten und diese haben an das Departement Berichte Lber mehr als ,1000 Experimente gesandt, von denen ' die ' Mehrzahl in den Staaten Massachusetts und Vermont ausgeführt waren. Der vorgenannte Dr. Salmon' ist zur. Zeit mit der .Ausarbeitung eines SpecialBulletins über die Tuberculose , beschäftigt und wird dasselbe binnen Kurzem 'zur Publicita! gelangen. Die Nbrkfiungssrage. Der Variier .Niaaro". verökientlicht als Einleitung zu einer größeren Enquete die Aeußerungen eines französiscben commandirenden . Generals über die Abrüstungsfrage. . Der General, 9 ei ..'i-V. ozx aus iziufi ozyizmiupn vtunvu Nicht genannt Wird, sagte u. A. FlZtaendes: ' Meiner Ansicht nach hätte Frankreich von der Abrüstung allen Vortheil.,Jch muß zunächst .saaen. dak .die demokratisch?, parlamentarische Regierung und cf- arjuf:c Tt - ViZ uimzz tiuuiivct uutyipcu, men und unvereinbar sind. Die Na' tion in Waffen ist eine Utopie. Heu,te WA I 4W t ' )t zeoer Mann zugleich &Qmt . vno Bürger; als Bürger regiert er, als Soldat rnufr er blindlinas aeborcben. Dieser. Widerspruch legt der menschlijc fr i . . n 4 . Ti , ri ' cyen ütQiux eine au zu. iaxiz ignuwini auf. WaS ckarakterissrt die Demokratie? Der. Schrecken und dkr.Haß gegen den Militärchef. Wenn einer von un? sich erhebt, unterdrückt man ihn. Mali macht aber - das in' fiiiegszeiten nur mittelmaßig, . was man fn Fnedenszetten vortrefflich macht. - Die Autotität des Chefs wird nur-dann, vor dem feinde aewabrt. wenn sie in der Kaferne gefürchtet wird. Wenn der Krieg heute ausbräche, wären wir darüber unruhiger, was hinter unS vorgeht, als darüber, was vor uns geschieht. as patriotische Gefühl genügt nicht, um das Einvernehmen zwischen der Militär-. und der . Civilaewalt beustellen. Wir würden unS schlagen, waö geschähe aber inzwischen? Wenn ein Befehlshaber in einer Schlacht einen General einer Niederlage aussetzen mugte, um den wieg aus einer anderen eite zu sichern, dann wurde man das in unserem Schwälzerlande sofort wissen. . Da erhöbe sich nur ein Schrei gegen ven. BeseyiSyaber. Cr wurde abaesekt. erschossen werden, waö. an sich noch nichts ist, er würde sogar entehrt werden, was .etwas, heißen will. In Deutschland ist. .das. anders. DaS ist ein militärisch hierarchisirtes Land!. Ich habe in-Berlin einen einfachen Infanterie - Hauptmann die Menge durchschreiten sehen? .sie öffnete sich ehrerbietig vor ihm. Und erinnern Sie sich der.Affäre jenes deutschen Ge? nerals, der einen einsachen Privatmann angegriffen hatte? Er wurde war von dem Civilgerichte verurtheilt, abe; der Kaiser begnadigte ihn sofort, und decorirte ihn mit einem, neuen : Ordenl So erkält man den militärischen Kei aufrecht und so konnte Preußen , eine nationale Armee zu' Stande bringen Weaen dieser Absckwckikn K.Z Mitt, ö - - - , - - " -7 " 7 tärgeistes in Frankreich '. werden die ". n srjti. , 1 slegesausiicyiei. sur uns immer . ge-, ringer. Die Freundschaft deS ÄaiserS von Rußland ist' ein mäcktiaer Trumvk in unserem Spiele; man darf abe mazt vergessen, daß Rußland erst sech? Wochen nach der . Mobilmachung?- eint hervorragende Rolle . spielen - könntet Deutschland würde mit .drei oder viet Armeecorps zede rasche Action der russischen - Armee verhindern. ' Die deutschen haben diesen Fall vorauSgesehen. Und selbst wenn wir Sieaer sind, wie viele Schwierigkeiten- Würden lich uns. entgegenstellen! -D wun, schenSwertheste Losung wgxe, leider die SZeutralistrung' Elsaß - Lothrin genZ. Der General sprach sich dann über l ...f.. ' ' ' T . mt standigen Rüstungen aus, , deren Ende nicht abgesehen, werden könne. .da immer neue Waffen erfunden und mit gtoßen Kosten eingeführt - werden. Trotz den gebrachten Opfern, trotz der theoretisch . gleich . raschen t Mobilmachung, trotz den guten. Rüstungen .und . 1 l.crtf je err- ' ' . 1 vzux vuiiiina;zn uiiicicrxqif MtttN die Deutschen den 'einen unschätzbaren Vortheil, aus einen ' Wink- deS - Kaisers mobileren zu . können, ohne erst -den rg.zu erklären. Vor, drei: Jahren, ,0 verslchen. der General,.. sei Herr . v Marschall. zu . dem französischen Aot schafter in Berlin im Augenblick der Anwesenheit der-Kaiserin Friedrich in Paris gekommen und habe zu ihm am Tage vor der Abreise der Kaiserin nach ngiano gesagt: Herr Botschafter! Niemand wünscht mehr, als wir. Sie wissen dies, btn Frieden; wir hatten, aber heute früh (m::t. v c . P uue :utuvc. Den. gizer oavon aozuyal ten. dak er unseren Truppen den Be
sehr ertheilte, das' franzosische Gebier zu betreten. Trachten Sie, daß sich kein Zwischenfall vor for Abreise der Kaiserin zutrage. Sonst wissen wir nicht, ob wir den Kaiser verhindern können, morgen das zu thun, was er
heute thun wollte. Nach dieser Versicherung, sür die natürlich die Verantwortlichkeit dem .Figaro- überlassen bleiben muß, fuhr der General fort: Wäre das geschehen, dann avären unsere Truppen überrascht worden. Denken Sie an die moralische Wirkung. Indeß man hier geschwatzt hätte, hätten die deutschen Züge auf unser Gebiet alle deutschen' Streitkräfte gebracht. Unter alle?: Umstanden gewinnen die Deutschen im Mobilmachunasfalle einen Vorsprung von 24 bis 36 Stunden. Von dem deutschen Kaiser hängt der Krieg ab. Er wird aber glücklicher Weise jeden Tag ruhiger und träumt nur noch von dem Friedens rühme. Vielleicht gefiele ihm ein' Seekrieg da er seine Marine hätschelt, die, wenn auch mcht numerisch, allerersten Ranges ist. ' Zum' Schluß sprach der Gewährsmann des ' Figaro" die Ansicht aus, man könnte ein kleines stehendes Heer zur Sicherung der Ordnung behalten, aber die Abrüstung wäre immer noch wünschenswerth, wenn nur die elsaßlothringische Frage, die ' Frankreich ehedem so genützt habe, aber jetzt schwere Opfer auferlege, in friedlicher .Meise,'-etwa durch einen Congreß, gelost werden konnte. Frankreich könne aber hierzu nicht den Anstoß geben. . Deutsche Localttaehrlchtttt. Provinz Brandenburg. Berlin. Der Inhaber eines groken Berliner Geschäfts ist kürzlich zu 200 M. Geldstrafe verurtheilt worden. . ; . V V imiam inir iucu er einem nunoen, u1 übersandten Rechnung um Aufklarung bat, da er ein MißveMndmß vermuthete. mit beleidigenden! Worten die Thüre wies. . Der Gerichtshof hielt eö für unzulässig, .daß in einem der ersten Berliner Geschäfte einem Kunden, der eine Rechnung bemängelt, eine Meldtgende Behandlung zu Thil wnd. Die Kriminalpolizel macht bekannt, daß der verhaftete Maurer Thiede, welcher daS - Nothzuchtverbrechen gegen Frau Klebedzon eingestanden,' anscheinend nicht identisch ist mit Helene Schweichel's ' Mörder. Man sahndet jetzt nach einem anderen Manne,.der sich gleichfalls lange bettelnd imGrunewald umhertrieb, auch nachweislich ein SittsichkeZtKverbrechen begangen .hat und welchen die Polizei für' den Mörder hält. Aufsehen erregt der Selbstmord eineö reichen Kaufmannes aus Weimar, des sechzigjährigen Kausmannes Eli Oppenheimer, der dieser Tage Nach Berlin kam und in einem Hotel der Friedrichstadf.pch erschoß. In der WechselfälschungS-Untersuchungs-angelegenheit wider den seit über vier Monaten . in Haft befindlichen Kaufmann Schönberg aus der Fichteftraße, ist die Anklage nunmehr nicht allem gegen Schönberg, sondern auch gegen die i Biedermänner ; erhoben worden, welche die gefälschten Wechsel an sich gebracht und weiter gegeben haben. Die Verhandlung dürste . recht interessante Dinge zu Tage fordern, wie und auf welche Weise sich verkrachte - Firmen mit derartigen Wechseln noch einigeZeit so zu sagen , über Wasser zu.. halten wußten. . C ö p e n i ck. Ein hartnäckiger Selbstmordcandidat 'ist dem hiesigen Gkstngniß zugeführt worden. Es ist ein obdachloser Arbeiter Schweneke auö Rixdorf, der fünfmal versucht, hatte, sich. auf ,,dn; Bahnhof. Johannisthal vom Zuge, überfahren zu lassen, und daran stets vom Stationsbeamten ver. hindert worden war. Provinz Pommern. Naugard. ' In der Feldmark Daber'ist ein alterthümlicher Silberschätz von - hervorragendem archäologischem Werthe entdeckt worden. Derselbe besteht aus zahlreichen silbernen Ketten, Armspangen, Ringen, sowie vielen' Hunderten von Silbermünzen römischen, asiatischen und italienischen Gepräges. W a n g e r i n. An ner räthses haften Vergiftung, deren Ursachen sich auch von ärztlicher Seite noch nicht fest, stellen ließen, sind in dem Dorfe Rog gow - .sechs Personen einer . Familie plötzlich erkrankt. Eine alte Frau und sin stind verstürben , nach wenigen Stunden, die. übrigen vier Personen befinden sich aus hem Wege her Besserung. ' ' Provinz, Posen. 'Vromberg. Dem Erbauer des Bromberger ' Kanals, Freiherrn von Vrenkenhoff. soll hier ein Denkmal in Form, einer Kolossalbüste gesetzt werden. '.Die Arbeit ist bereits vergebend ' R a w i t s ch. Vom. hiesigen Land-s gericht wurden die Strafgefangenen Nickel, Wilke. und Kringel, welche einen gemeinsamen.Ausbruch auö dem ZuchtHause geplant und zu diesem Behuf, als de? Anschlag entdeckt wurde, bereits die Thürschlösser thejlweise - ausgeschnitten hatten, : wegen Sachbeschädigung und Anstiftung: dazu, zu je ejn Jahr Gesängniß verurtheilt Provinz Westpreußen. -Neustadt. Die hiesige . Strafkammer verurteilte den ; 7Sjährigen KechtSanwalt . und Notar Carl. Grolp .wegen versuchten Betrugs und. Urkundensälschung zu ein Jahr -Gefängniß undO00.M. Geldstrafe und wegenVergehenö der Gebührenordnung zu 120 M.Geldstrafe. Thdrn. Neulich i. Abends isi ein Musketier- der S. Compagnie M 61; NegimentS, welcher auf Posten smPulvermagazin nahe Fort 2 stand, von vier Männern überfallen und durch Messerstiche am. Unterleib schwer verletzt worden. - Die Thäter . : sind . entkommen. Der. Posten hat vier Schüsse abgegeben; der.'Ueberfall ' soll ein .Racheakt, ' und zwar der AuSgang einei'-StreiteS sein, de? aus dem Tanzboden begonnen hatte
Provinz Sachsen. Eis leben. Hier sind mehr als 200 Einwohner mit Polizeistrafen von je 3 Mark', wegen. Jmpfverweigerung belegt worden. 97 der'Bestraften ver weigern die Zahlung der Strafe und wollen eine Gerichtsentscheidung herbeiführen. In Helbra ist ein Bäckergeselle, der trotz der Warnung seiner Begleiter' das Terrain vor dem Schießstand der dortigen Schützengilde überschritten hat, durch einen Schuß so schwer verletzt worden, daß er nach fürzer Zeit starb. .Erfurt. Der Käsemacher E. aus Stößling in der Schweiz verübte neulich Abends im Frankfurt-Berliner Abendpersonenzuge ein schändliches Attentat, indem er kurz vor dem Verlassen der Station Erfurt in einem dichtbesetzten Wagen 4. Klasse urplötzlich auf die Mitpassagiere fünf Revolverschüsse abgab und fünf Personen (darunter ein Kind) mehr oder minder schwer verwwdete. Man zog sofort die Nothleine und verhaftete, nachdem der Zug . zum .Stehen gebracht war, mit großer Mühe den noch . jugendlichen', mit einem. Billet nach Berlin versehenen Menschen, bei dem weitere 40 scharfe Patronen, sowie ein Dolch und ziemlich . viel Geld gefunden ; wurden. Er wurde gefesselt der hiesigen Polizeibehörde Lberzeben, vor welcher die Be-
Handlung Seitens der Mitreisenden ge schossen zu haben. Spater stmunne er Geistesstörung, riß einem Mitgefangenen alle Kleider vom Leibe und wurde schließlich in das Krankenhaus, zur Beobachtung geschasst. " P r ö v i n z H a n n 0 v e r. Hannover. Der Verein zur Förderung der Hannoverschen LandesPferdezucht hat aus Antrag der hiesigen Polizeidirektion beschlossen. Buchmacher auf den hiesigen Rennplätzen nicht mehr zu dulden. . Wals rode. In Hiddingen bei Visselhövede wurde ein scheußlichesVerbrechen verübt. Die 19jährige Tochter des Häuslings Sch, mrde heim Nachhausegehen von einem fremden Manne überfallen, mit einem Messer über das Kinn, von der einen Seite des Halses bis zur anderen, geschnitten, in Brust und Rücken gestochen und ihr ein' Ohrläppchen abgeschnitten. DajS.Mädchrn lebte noch bis zum andern Tage, konnte aber keine Merkmale des Thäters an-! geben, und hat man von demselben noch' keine Spur. - ' 1 P r 0 v i n z S ch l e s Z e n. B r e s l a u. Schwere Gewitter haden di Provinz Schlesien heimgesucht. Der Blitz erschlug den GutsbesitzerWerner zu Thomaswaldau in seiner Behausung, die Tochter deS Fleischermeisters Scholz zu Märzdorf gleichfalls in ihrer Wohnstube und verletzte in anderen Orten viele Personen in schwerer Weise. B e u t h e n. Der Bergmann Ju lius Sichalla ermordete in der.Trunkenheit seine Ehefrau und verscharrte die Leiche. Der Mörder und sein mit betheiligter Bruder wurden verhaftet. Glatz. Vor zwei Jahren wurde der Vierkutscher Herzig auf offener Straße ermordet. Nunmehr ist der muthmaßliche Mörder verhaftet und m das hiesige Gerichtsgefängniß eingeliefert worden. Er wurde von seiner eigenen Frau zur Anzeige gebracht. Provinz Schleswig - Hol ein. : Altona. .Hier ist eine Aktienge stllschaft zur Fabrikation von Wagen sedern und Wagen begründet worden. 5Zu den sechs Gründern, welche das Grundkapital von 650.000 Mark allein gezeichnet haben, gehört nach einer Bekanntmachung des Amts-Genchts Al tona auch der Schriftsteller Gerhart Hauptmgnn in Exkne? bei Berlin. Während der Ausschachtungsqrbelten an dem erweiterten Altonaer- Hafenbahnschutz sind dessen Seitenw'ändc in einer Ausdehnung von 100. Metern zu sammengestürzt. Sämmtliche Arbei ter konnten gerettet werden. Schleswig. In' Klein-Rheide, einem Dorfe von etwa 200 Einwoh nern, im .Kreise Schleswig, leben 12 alte Leute, die zusammen ein Alter von 1000 Jahren haben; darauf folgen noch einmal in einem Alter don zufam men 1000 Jahren -14 Personen. ' R h e i n p r 0 v i n z. Crefeld. Dieser Tage traf hier die Nachricht ein, daß ein früherer Cre felder Bürger, der Weinhändler P.; in seiner kleinen Villa m Godesberg ermordet aufgefunden . worden sei. Der Thäter soll em früherer Gärtner des Ermordeten sein. Derselbe ist bereits perhaftej. Düsseldorfs Eine große An zahl armer Amerjkgfahrer traf, letzthin mit den Zügen von Antwerven wieder auf dem hiesigen Bahnhofe rn um sich ' j 1. i crn.ri von mer naco einer yeimaiy in 4kilfalen und dem Kohlenrevier zu bege ben. Die' sehr verwahrlost aussehen den Leute waren, wie ein-hiesiges Blatt berichtet, ihren Aussagen zufolge seiner .Zeit . den. verlockenden - Versprechungen ' I a " i i' ' f von Agenten gesotgt, . hatten . lyr $x und Gut verkauft und die neue , Welt aufgesucht, wo sie dann ihr Geld bald .los wurden. . - P rovinz Hesse y,? Nassau. - F r S N f f u r M. -Wegen'.Bi-gämie würde vor einigen ,Tyg'e. siff Glasreiniger Namenö Bunzelund seme Fxaü, ernc; Arbeiterin , auö Pfaffen'SchwahenbeZm, unter tzlnklgge.'g'estellt und verhaftet.' Bunzesder in Dresden Frau und Kinde? hat, heirathete hier zum zweitenmale.' Die zweite Frau wußte um die erste Ehe, -'Auf eine schreckliche Art fand der in.Präunbeim . wobnbafte Landwirtb . Schwein seinen Tod. Er hqttein'e Fähre im L . "rf A iVP. :ujaiD uno gmg neoen ven Pseroen yer, Plötzlich stolperte er an einer bergab ge henden Stelle und gerieth unter die Räder seines' Wagens, die ihm über den HalS gingen, waö den sofortigen Tod zur Folge hatte. In Oberrad wurde der Cementarbeiter BonifaziuS Wehner von dem Hausburschen Simon Dünich erstochen. Die Ursache war eiir Liebes-
Viele aynliche Fae. Oei?nlredcn 3et Jabre litt ich an einem Magenlelden. ich gebrauchte khrere Aerzte, aber ohne Erfolg, wurde jedoch durch den Gebrauch ron Tr. August König'S Hamburger Tropfen wieder vollständig bergestellt. Bertha Woolfe. Stockton, Cal. v v v
Blutkrankbelten. F1 3:D5tcr GIsc im ött Hautausschlag, die I; " :U eine Folge von Blutunreinigkeiten waren, ich prvbirte verschiedenes ohne Erfolg. Als das erfolgreichste Heilmittel erwies sich Dr. AuauS' König's Hamburger Tropfen. G. F. Engelhardt, Jessersonville, Ind. Anberdaulickkeit. Seit längerer Zeit litt ich an Unrerdaulichleit, seines . . 7 ber angewandten Mittel wollte mir helfen, bis ich Dr. August Konig'S Hamburger Trovfen nahm. Diese Tropfen stellten mich in kurze, Zeit wieder her. Christian Leyhe, 2016 Orleans-Straße, Baltimore, Md. Leb erleiden. Längere Zeit litt ich an einem Leberleiben und gebrauchte vie. t ' les ohne Erfolg, bis mir schließlich Dr. August König'S Hamburger Tropfen vollständige Heilung brachten. Frau Carolwe Weise, 127 LakeStraße, Cleveland, Ohio. -
Han au. Dieser Tage starb hier Commerzienrath Jak. Friedrich Zimmermann, früher Inhaber der hiesigen Eisengießerei. Der Verstorbene, der auch lange Jahre hindurch verschiedene städtische. Ehrenstellen inne hatte, war als Mitglied der nationalliberalen Fraktion von 188593 Vertreter von Hanau im preußischen Abgeordnetenhaus. Thüringen. G r e i z. Hier hat sich vor Kurzem ein junger Mann aus verschmähter Liebe vor der Hausflur seiner Angebeteten mit einemRevolver erschießen wollen. Die Kugel hat jedoch ihr Ziel verfehlt und ist anstatt in das wunde Herz des Junglings, m die Wade semes rechten Beines gedrungen. M e i n i n g e n. Der Steueraufseher Volkhart hat sich erschossen. Weimar. Der Archivar des Schiller- und - Goethe-Archives". Dr. von der Hellen, wird .demnächst 'aus diesem Amt scheiden, um nach München überzusiedeln und" sich dort literarischen Arbeiten zu widmen, Zella St. Bl. Der .Geh. Kommerzienrath Ehrhardt, der hier eine Kanonenfabrik . errichtet, .' hat - große Grundstücke . zu einem Uebungsschießplatz angekauft. Oldenburg. D e l m e n h o r st. Ueber das Vermögen des verstorbenen Kaufmanns und Brennereibesitzers Heinrich Menkens Hierselbst ist der Conkurs erklärt worden. - - Mosleshöhe, . Ein in der sog. Budicke beschäftiger junger Mann des Schlachtmeister Lieke, mit Namen Bruns, legte im Scherz ein Gewehr auf die Köchin Fräu . Riedel an, dasselbe entlud sich, und der Schuß. traf so .unglücklich, daß die Riedel sofort .todt zu Boden sank. Die Ehefrau Niedel hinterläßt vier kleine Kinder. " Großherzogth um Hessen. D ä r m st a d t.' Ein gräßlicher Unglücksfall ereignete sich im Ludwigsbahnhof. Der 42 Jahre alte WagenWärter Jakob .Schäfer aus Arheilgen war beim Ueberschreiten der Geleise mit einem Stiefelabsatz an einer Schiene hängen geblieben und' stürzte. Ehe er sich wierder erheben konnte, wurde er von einer Lokomotive überfahren; er starb auf . dem Transport nach dem Hosvital. Gießen. Der stud. phar. Ludwig Varth aus Dresden hat auf der Kneipe im Kreise seiner Commilitonen Gift genommen. Er starb, trotzdem auf sein Geständniß hin sofort GegenMittel angewandt wurden. -Mainz. Der Postschaffner Sauer, welcher seit einiger Zeit verschwunden ist, wurde in Schierstein gelandet. Die Füße der Leiche waren zusammengebunden und mit einem Stein beschwert. Erschossen hat sich auf der Frankfurter Thorwache der Musketier Noll von der 12. Comp. des 117. Ins.Regts. Erhängt hat sich in der Rentengasse ein hiesiger Geschäftsmann, dessen einer Bruder vor einiger Zeit an der Straßenbrücke gelandet wurde, während der andere vor Kurzem einen mißlungenen Versuch machte, sich durch Gift , zu entleiben. Zurückgegangene Verm'ögensverhältnisse sind das .Motiv zu den unseligen Thaten. D i e W i r t h e von O t t u m w a, Ja., welche sich weigerten, die hohe Li cenz von 51800 zu zahlen und freiwillig ihre Thüren schlossen.sind zu Kreuze gelrochen. Der dortige Courier schreibt: Verkündigt die Neuigkeit in ganz Iowa. Unsere Wirthe bezahlen gerade, was der Stadtrath verlangt $1800 das Jahr. Die Engros-Händ. ler in Spiritussen bezahlen $600, wie in einer Resolution, die vom Stadtrath passirt wurde, bestimmt ist." $100 Belobnung. 9100 Die Leser dieser Zeitung werden sich freuen, zu erfahren, daß es wenigstens eine gefürchtete Krankheit giebt, welche die Wissenschaft m all-, ihren Stufen zu heilen. im Stande ist; Hall'S Ka-tarrh-Kur ift die einzige jetzt der ärztlichen Brüderschaft bekannte positive Kur. Katarrh erfordert alö eine Constitutionökrankheit eine konstitutionelle Behandlung. Hall'S Katarrh - Kur wird innerlich genommen und wirkt direkt auf daS Blut und die schleimigen Oberflächen deS Systems, dadurch die Grundlage der Krankheit zerstörend und dem Patienten Kraft gebend indem sie die Konstitution , deö, KprperS aufbaut und der Natur in ihrem Werke ; hilft. Die Eigenthümer haben so viel. Vertrauen -zu ihren Heilkräften, daß sie einhundert Dollars Belohnung für jeden Fall anbieten, den sie zu kuriren verfehlen. Laßt Euch eine Liste von Zeugnissen kommen. Man adrefsire : F. 3.5h eney ä: Co., Toledo, S ' '.Verkauft von allen Apothekern,' 76c. Telephon 12SA Unterstützt die UNION CO-OPERATIVE s a u n-d ry, betriebe o Mtto Öfchttch. 5?s. IN, - 1W nd 142 Lirainia r Ovenue Er Soxxxtjrrillc,7 Manager, 1
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