Indiana Tribüne, Volume 17, Number 260, Indianapolis, Marion County, 8 June 1894 — Page 2

Jndiana Tribiine. Erscheint Taglich und OonntagS.

Die tägliche .Triba kostet durch den TrSgei 13 Gent per Woche, die SonntagS.Trtbüne 5 Ter.lS per Woche. Beide zusammen Cent oder 85 Cent per Monat. Per Post, geschickt in Vor bezahlung kper Jahr. Office : No. 18 Süd Aladama Str. Indianapolis, Ind., 8. Juni 1894. (Orlginal-Torrelpondenz.) Streiflichter aus der Gartenstadt. Chicago, im Juni. Wie jenes Krokodil, das ewig an einem Lotosstiel kaut", so scheint Chicago ewig an den Erinnerungen der geweseuen Weltausstellung zu saugen. Es hat ja auch Grund genuq dazu. Zwischen Hosfen und Erinnern mitten drinne liegt ' Dein Glück sagt der Dichter; so lange es aber mit der Hoffnung schwach bestellt ist, muß man sich eben desto mehr in der Erinnerung berauschen, und dieser Rausch ist auch nicht von Katzenjammer gefolgt! Solche Gedanken drängen sich mir anläßlich der feierlichen Erösfnung des Field'schen Weltausstellungä-Mufe-ums aus. Es ist ein Glück, daß dasselbe von allem Anfang an ein Heim hatte, in dem schönen Kunstpalast des Weltausstellungs-Parkes; denn sonst hätte ihm der leidige Streit zwischen den verschiedenen Stadttheilen um den ständigen Sitz desselben das nämliche Schicksal bereitet, welches der Ausstellung in der deutschen Reichshauptstadt infolge der Platzfrage zu widerfahren scheint: das Museum wäre niemals in's Dasein getreten. Uebrigens dauert dieser Platzstreit so lebhaft fort, wie nur je. , Laut und nicht ohne Berechtigung wird darüber geklagt, daß die Südseite der Gartenstadt, auch abgesehen von der Weltausstellung, viel zu einseitig in der örtlichen Vertheilung der Attraktionen bevorzugt wurde, während für die Nordseite, dem Hauptsttz des Deutschthums, nur etliche Brocken gelegentlich abfallen, und die große Volkreiche Westseite gar nichts kriegt! Eines der Hauptorgane der öffentlichen Meinung dahier macht den Westseitlern den Vorschlag ' zur Güte", sie sollten privatim alles nöthige Geld für den Transport des Museums, nebst dem Kunstpalast, auf die Westseite aufbringen, und dann werde man ihnen jedenfalls Huld- und achtungsvoll gestatten, diese concentrirte Weltausstellung abzuholen. Da aber gerade für die wackeren Westseitler die christlichen Linsen das Wenigste" sind, und Andere sich hüten dürften, rhnen darin Vorschub zu lei sten, so ist dies wohl auf längere" Zeit hinaus nur ein sehr dünner HofTrost. Ich wünsche ihnen übrigens das Beste, und zwar ganz uneigennützig; denn ich selbst habe mein Restchen nicht auf der Westseite aufgeschlagen. Auf der Südseite wird jedenfalls, wenn nicht alle Anzeichen trugen, der Kunstpalast nebst Inhalt nicht ewig bleiben; doch ist auch die Stimmung für seine Verlegung nach der Lake Front , neben dem Centrum der ungeheuren Stadt.eine ziemllch starke. Auf alle Fälle ist das Weltausstel-lungs-Museum.das übrigens noch immer mehr Bereicherungen erfährt, ein kostbarer Schatz für die Gartenstadt, die großartigste standige Volksanstalt, deren sie sich bis jetzt rühmen kann. (Denn seine Bibliotheken z. B. werden von New Aork, und einigermaßen auch noch von St. Louis, in den Schatten gestellt.) Ich glaube sogar, daß Viele auch Hie nicht ausgenommen , welche die Weltausstellung eine oder sogar mehrere Wochen lang genoffen und studirt haben, dennoch in diesem Museum noch Manches finden können. das ihnen auf zenem Riesen-Völker jahrmarkt entgangen ist, wo schon betrachtitche Jett erforderlich war, bis man den Wald vor lauter Bäumen sah! Freilich, jenen SchwerenöiherTummelplatz, die Midway Plailance , werden Sie sich dazu denken mujsen. In jeder Beziehung scheint man hier krampfhafte Anstrengungen ma chen zu wollen, den Glanz der Welt ausstellung zu verewigen. Dahin gehört auch das Projekt, unmittelbar neden dem Jackson-Park ein Mamrn u t h- (unter einem Mammuth thun es nun einmal die Neu-Pariser nicht) Ausstellungstheater zu erbauen, das in seiner ganzen feenhaften Anlage, zuaehoriaen Promena den. Gärten u. f. w. möglichst viel von den verflossenen Herrlichkeiten des Iackfon-Park reproduciren, und in welchem die durch ihre glänzenden Ausstattungsstücke so bekannte Ki-ralfy-Truppe ihr Venedig", ihr America" u. dergl. aufführen soll. Die Bühne in diesem Theater soll sechsmal so groß werden, wie die berühmte im Auditorium, von welchem ich Ihnen bei anderer Gelegenheit tlaudern will, und das Gebäude allein soll die Kleinigkeit von $2, 000,000 kosten. Einstweilen steht der große Gedanke kaum auf dem Papier, und ob er gar in Stein und Eisen übergehen wird, das muß dahingestellt bleiben. Ohne Aussichten ist er jedoch keineswegs.wie so viele andere große babylonische Ideen in der Gartenstadt zu sein scheinen; .denn ein solches Unternehmen könnte das beste Mittel werden, den mit der Weltausstellungs-Zusicherung begonnenen Grundeigenthums-Buhm in der Umgebung auch weiterhin am Leben zu erhalten, und das bürgt einigermaßen für seine Unterstützung durch die Patrioten" mit dem großen Portemonnaie. Na. die düsteren Wolken, welche zur Zeit meines vorigen Briefes über die Chicagoer Bevölkerung anläßlich des Blatternschreckes und des ImpfZwanges" schwebten,scheinen sich glücklich wieder auslösen zu wollen, und zwar in Humbug. Wenn einmal tli künftiger Gechichtsschreiber. oder

2ucy ein medicinischer Schriftsteller Gelegenheit haben wird, wahrheitsgetreu übet die sanitären Borgänge zu berichten, die sich in den legten paar Wochen in der Stadt der Winde abgespielt haben, so dürste ihm vor Lachen die Feder aus der Hand

sauen. Me? aus Chicaaoer Taaesblättern darf er sein Material nicht schöpfen, denn so leid es mir auch um meme gartenstädtischen College thut, dieses harte Wort aussprechen zu müssen kein einziges hat die Wahrheit darüber berichtet. Wenn Sie diese Blätter zur Hand nehmen, so werden Sie nur Angaben finden, wie wunderbar schneidig, allgemein und wirksam der vom Bürgermeister verhängte Impfzwang" durchgeführt wurde, und wie erstaunlich sich seitdem die gesundheitlichen Verhältnisse gehoben haben, Kuchen!" sagt der Berliner. Glauben Sie es ja nicht! Die. Art der

Jmpfzwang-Äusführung war, gleich- Daß die moderne Entwicklung der viel ob man sie vom impfsreundlichen Industrien einen Einfluß auf die Aboder vom impfgeanerischen Stand- nähme der Ehen ausübt, geht aus dem

vunkte aus betrachtet, die größte Posse in Chicago seit wenigstens , ' X. I zeyn Zayren. Viele von der Armee der Impfknechte", welche sämmtliche Häuser der Stadt abklappern sollten, sind überHaupt nirgends in ihrem Distrikt geWesen, sondern haben blos ihren schnöden Mammon eingesteckt. Dies lonnen sie um so leichter, als sie es gar nicht nöthig hatten, specialisirte Berickte au liefern! Andere kamen in Wohnungen oder Geschästsräume, machten aber sofort linksum Kehrt, wenn Ihnen Jemand zurief: Hier ist tonn YsNZ mxmbH. l eber ftetr!" ck fnnnf. Wr,mn N,NN,N' w hrt ick ItU ber kein Jmpfgläubiger bin, so werde ich mich hüten, dadurch etwa den schla-F-nW VAmtn ni,skw?6,n Thatsächlich ist diese Humbug-Ko-mödie auch die Hauptursache, weshalb ' i ' ' d e von e n aen imdfzwanaaeaner scken Patrioten au? der Südseite anaereate Bewegung keine größere Ausdehnung erlangte. Denn wer sich nicht kuhdocken lassen wollte, fand es unter den Umständen für das Einfachste, ruhig semer Wege zu azken. Das hohe (äse sundheitsamt aber verkündet mit -Pauken und Trompeten: Alles wie am Schnurchen gegangen, colossaler Erfolg, Vaterland gerettet." und es sollte mich gar nicht wundern, wenn die Angaben des Gesundheitsamtes in einigen wahren foaar als statistisches Material, benutzt werden sollten! lieiN to0i;n, )U weiß! mcgt, wie 01C I Welt regiert wird." V . r i . i : . I Wenn die ganze Pocken-Sensation doch wenigstens dazu gedient hätte, daß die hygienischen Verhaltnisse dier. rj- r r r or r n l i I ier, zu lazneu gemaazienen vrleienuaoi verbessert werden! Aber dazu ist noch ! JC 1 - 1 ' . Cts.-1 c ti V I muji einmal cm -amaur acmami. :iix i Großen und im Kiemen fehlt es an . . . . i I allen Ecken und Enden. So zum I Äeljpiel: Chicago hat seine wunderbar uuu,iujc llgc um vcc Hott; nvjqi oa$u ....... . . ii.. rr- j.u:jliv benutzt, trotz vieliahnger Agitation, ein öffentliches Badesystem an demselben zu entwickeln. Der Sommer ist wieder in's Land gezogen und findet die Dinge theilweise noch schlimmer, rtlä hnrhfr CYiH V. V? flD.int-tH.'f I vv-. v vu vu miuufu i League" voriges Jahr am Vfuk der Chicago Avenue Badehäuser für die m.mv-uo,c ugeno zu freiem eoraucy eingerichtet, und jetzt entdeckt man.daß oie,eioen ,purws ver,cywunoen nno. jücii iic von ewoonern oer camoarschaft zu Brennholz benutzt . ..1 ca n.rr om;rr. I iuwck: vu cqoigung oer ti,i.cthater ist erst recht kein: Rede. Das sind so die Eigenthümlichkeiten, an die man sich hier eben gewöhnen mußl Eine große Zukunft hat die Garten ri..vi t C "jii r- . s,t nur 5, Gegenwart werden! I. R. EhestanVö. Statistik. Im letzten Heft des Forum" giebt der lensus-Suverintendent Karroll!

D- Wright eine Uebersicht über die mtn Reifen des Popen Milan GyuZahl der verheiratheten und unverhei- m n ben Sandschak mit die en m that )!!. tun , S.n il!.i (3. Im . ' '

t W'n n 1 ten. Diese Statistik enthalt manche r:1"" )" - I t"'1 Zrmt lalC? 2 2: ÄMÄ uuf !Mü vicic uccuumc uwuunderer ihre Frauen erst spater nachkommen la en. xxjcnn wir aoer anden Tabellen desselben Arlik.lZ stnv: r:. w.t Ln rr rm . ? . r. allen" Ä ATS b ,rf,M,nthn TOnn.r ,hÄnh röw stde w h ikn Frauen. Wir müssen gestehen. W unser Verstand nicht ausreicht.um d e- .: ,..5-.-,,!, ... !,ären7w ? ur W doch ebensodiel Frauen wie Männer zu ÄP gehönn, also auch f Eine andere interessante und gleichfalls überraschende Neuigkeit ist dir Umstand, daß es n den Ver. Staaten f,;U rrt h;.s mi:... .sz

wvttiuwv vkvuiiu iv viv jjtliVli! u9 r f' r rt , , n , , " Wittwer giebt. Wir nennen das eine l" Serbien eine Zusluchtsstat e gefunwuuw .a ,rf..;. den hat. Dazu kommt der Umstand.

weitverbreiteten und ziemlich allgemein für unumstößlich richtig angesehenen Annahme beweist. Solange . . 1 wir denken können, wird die Wittwe in den Witzblättern, aus der Bühne und in Nomanen ls ,kn. hcirnAin und erfolgreiche-Jägerin aus Männerhtrun slffAttw nfr i.tnn Mädcken ist diese Ansckauuna sa v,r. V . . .' . ' ' ' . ' ' . s iw breitet, daß sie mehr als einmal gegen die sckarfe Konkurren, der Mittw,n protestirt haben, wozu sie noch durch den Glauben angestachelt werden, eine junge Wittwe sei einem jungen Mäd- . v . ' ' ' . u men aeaenuber von vornbere n imNortheil. Durch Herrn Wright's Ziffern werben alle verartigen Behauptungen uoer oe.n Hausen geworfen, denn durch sie wird der Beweis geliefert, daß Wittwer viel häufiger wieder heirathen als Wittwen. Uebrigens besteht dasselbe Verhältniß bei Geschiedenen: es giebt nur 49.000 geschiedene Manner, aber 72,000 geschiedene Frauen, die nicht wieder geheirathet haben. Da hier die Geschlechter ansang gleich .stark vertreten aewesen sein müllen. fr

kann es als festskehend betrachiet'werden, daß geschiedene Männer häusiger wieder heirathen als Frauen, die schlechte Ersahrungen in der Ehe gesammelt haben. , Die Ver. Staaten sind noch immer

das Paradies der Heirathslustigen. Kein anderes civilisirtes Land weist einen so kleinen Procentsatz unverheirathete? Personen auf. Auch enthält die Union heute noch anderthalb Millionen mehr Männer als Frauen, während in allen europäischen Staaten das weibliche Geschlecht überwiegt. Aber Herr Wright weist auch nach.daß seit dem vorletzten Census die Zahl der noch nicht in den Hafen der Ehe eingelaufenen Manner im Verhältniß zu der Zahl der jungen und reiferen Mädchen bedeutend kleiner geworden ist. Die Chancen der Letzteren haben sich also verschlechtert und sie sollten sich beeilen, das gewünschte Ziel zu erreichen, ehe es zu spat ist. Umstände hervor, daß der Procentsatz der Unverheiratheten im Osten und in rv . 5 auen großen laoien ein vm groyerer t als aus dem Lande. In den Ackerbaudistrikten wieder sind die Ehen dort am häufigsten, t:o Deutsche und Skandinavier sich in großer An zahl angesiedelt haben, während sich die meisten Unverheiratheten vonni den, wo Jrlander, Schotten und Qna länder am zahlreichsten vertreten sind. Ehescheidungen sind augenscheinlich ch! 1 häufig, wie gememhi angt nommen wiro. wit arn ver gefcyie denen Personen beträgt nur ein Fünf Vlv'-ettl uucr mwooner ooer ei was mehr als ein halbes Procent aller Vrheiratheten. Am häusigsten sind ClcyT; n VCV:,UI ' e? Mumien, um icucu ucu im vöuucii.unu unter den Eingewanderten ist die Zahl der Ehescheidungen kaum halb so groß i umI V aaCaa.maM vu u!i i. . ülc iw1 cuuuc kUNg. (N. Y. St. Z.) Umtriebe in Serbien. In Verbindung mit dem jüngsten Staatsstreich in Serbien macht ein Velarader Corresvondent der jfl. Fr. m. v,m 91 m?.z .:, frtT,,hn miunru.tn. Sckwn vor seiner ""U"" König Milan in Paris Kenntniß von den Umtrieben in einigen Theilen des Landes. Milan machte davon dem os omiiicif... ..-w vm icuuvcc ammemura, die Folge war, daß der junge König an seinen Vater das Ersuchen richtete. unverzüglich nach Belgrad zurückzu-' kommen. An diesen Umtrieben waren fl.ri 3rj.;.tümV5'rl.lt..If:l rl ausjajucBiiaj vxaoiiaic txiicxugi. In den antidynastischen Bestrebun rr xv v i . . . . aen Tnacucn iicd xroei ytimiunaen dc ' I I v i o merkbar. Die eme m eme Karageor aiewitsch'sche: dieselbe knüpft an die IM Lande noch vielfach vorhandene Er . . , lnnerung an oen allen arageorgie witsch an, an die Zeit, in welcher der Beamten - Avvarat noch nickt so corn plicirt war, Serbien noch kein modern oraanifirtes 6eer besak. das Land noch keine Staatsschuld zu verzinsen t.n. cti.. M'in n.tYi ijuiic. icc Ägliaiion neui oer zun nastie Obrenowitsck die Dnnastie Ka rageorgiewitsch entgegen, ohne bisher wen .bestimmten Prätendenten auf den Schild gehoben zu haben, da die Mitglieder der Familie Karageorgie w sck m Lande versönl aan, unbe kannt sind. Als einer der wichtigsten ' . . . ' " ' Vertreter dieser Richtuna a t der vor malige Ministerpräsident Pasitsch. der sich bekanntlich außer Landes befindet. Die zweite Richtuna der antidhna i vw mvwi vvii vdiiiwv aüi unb js, ,uf Person ia Für. n. ,:,' ,,J,,,3iJz'1 Sf." in stischen Umtriebe geht von Cettinje seit geraumer Zelt von Cettinje auS bemüht, 'montenegrinische Propaaanda in Kerkin j!t mnrfvn st 5 für W ! JtHHgMUtl, fr mr ,,s r.;' s im . . J ur 1 1 r ii t-i 1 1 1 1 1 Mi t ri n r irTsTT ni m t tt Tendenzen in Zu ammenhang. ES ;st UxntT bekannt.daß der f ühere Adiutant des Fürsten. Blazo Pettowitsch. sieh vor etwa zwei Jahren in Belgrad niedergelassen hat. Blazo Petrowitsch ist einnaher Verwandter der fürstlichen millt ln Montenegro und ein BruiU des jetzigen montenegrinischen Mi' mz y?Jänih,rn rniir --. ivi, v w v vivtti ui ms,,, m.tzlr ..si.r. sr.uilxL 211. "StniÄ well er angeblich bel dem ffursten NlwÜlu?SbnÄ '.n W '""N 0Uf dazSchWerste Klkldlgt W. S? 3 Än lich Äi ft j; 17 V Z T , -ä Asyl gksundn, hat, nichts Anderes ist. 'Mwel. 2 , ' "' X' T. u.'"lm"""n W gj Sti 1?, lA T1 ZT C L ' gewiesen wurde und nun gleichfalls ba& b" ßintoanberung aus SRonient gro nach Serbien einen besorgnißerre5??be" Makler angenommen hat. - i M I VintfinKi t At3 I I m a a a w a 1UU"V ra.4 c .WTTr ln welchem die Mißernte und die Hungersnoth m Montenegro sieben- bis achttausend Personen dazu trieb, das Land zu verlassen, unausgesetzt fortgeK. i -rr:':c,f : t , ianwicii neuere hundert Familien aus Montenegro i . r .! l.: .f . . ii ? X"l,V Kn rKZzxAu? ruck, allem d:e Zahl der m Serbien Zurückbleibenden Montenegriner nahm e ct e c aor zu ayr zu. n oer legren "t machte sich aber eine merkwürdige I wxnun v:incoar, Waren die früheren Einwanderer familienweise nach Serbien gekommen, so erschienen jetzt Trupps von 30 bis 40 jungen, strammen, baumkräftigen Männern, die angeblich in Serbien Arbeit fuchten. Sie nahmen den Weg theils über den Sandschak, theils über Bosnien. Diese neueste Emwanderuna nament lich hat 'im Zusammenhange mit der Tbatiakett der oben erwabnten Llaen

ten deAufmerfsiz'mkeik' des serbischen Königs und seiner Umgebung erregt. Nichtsdestoweniger erscheint gerade die montenegrinischeAgitation als die minder gefährliche. Wenn der Montenegriner den Serben! wegen seiner Weichlichkeit verachtet, so fürchtet und haßt der Serbe den Montenegriner wegen seiner Habsucht, und gegen einen montenegrinischen Putsch würde sich zweifellos das ganze Land erheben.

Eisnvahnvau in Südwest. Nsrika. Ein kapitalkräftiges Syndicat, zur Hälfte aus Deutschen, zur Hälfte aus Engländern bestehend, ist zum Bau einer Eisenbahn gebildet worden, die von der Swakopmündung südöstlich über den Wendekreis des Steinbocks nach Has und von dort östlich durch BritischBetschuamlland nach Mafeking an der Grenze des Oranje-Freistaats führen soll. Man will dadurch nicht nur das deutsche Südwestafrika, besonders das Namaland, aufschließen, sondern auch dem weiteren Hinterland, der Burenrepublik Transvaal, Gelegenheit geben, seine Güter billiger als bisher auf den europäischen Markt zu bringen. Die Bahn würde mit den theilweise gebauten, theilweise geplanten Linien von der Delagoabai und von Kapstadt in Wettbewerb treten, jedoch vor beiden den Vorzug genießen, ihren Ausgangspunkt dem Weltmarkt erheblich näher zu haben. Die direkte Verbindung von der Swakopmündung nach Europa, die in diesem Jahre durch die vierteljährlichen Fahrten der Woermannlinie gemäß Vertrag mit der Deutschen Kolonial-öesellschaft durchgeführt wird, scheint nur als eineFrage der Zeit angesehen und ihre Verwirklichung mit Recht als bevorstehend angenommen zu werben. Die Komatsi-Salati-Bahn" hat allerdings den Vorzug der Kürze für sich, aber ihr Anfangspunkt liegt um etwa acht Tage den westeuropäischen Häfen ferner, als .die Swakopmündung. Die ausführenden Ingenieure derKomatst-Salatl-Bahn sind auch die Urheber des neuen Planes und habez an Ort und Stelle bereits Aufnahmen gemacht. Das Syndikat hat die Absicht, sich behufZ Genehmigung der Bahn von der Swakopmünduna bis zum Wendekreis des Steinbocks mit der Damaralandgesellschaft, die dort nach der bekannten Da-mara-Konzession das ausschließliche Recht hat. in Verbindung zu setzen, und erwartet um so eher ein Entgegenkommen dieser Gesellschaft, als jeni Bahnstrecke den Interessen derselben Nicht entgegenläuft, im Gegentheil die Kosten der Hafen- bezw. ZZahnanlage an der C,fM,rm,nhnrt Tvtlvn 'jnirn HIT .,. ;fJIViiiMMVUIIV V t T V 4j öälste zufallen würden. Vom Jnlande. DieLtichederjunaen Maud Ruble aus Süd-Ohmaha, welche in der voliaen Woche aus ihrem elterlichen Hause verschwand, um, wie sie in einem zurückgelassenen Briefe sagte, IM Süden sich mit einem Arzte zu verheirathen, wurde dieser Tage in einem unbewohnten Gebäude an der Sud Zehnten Str. in Omaha aufgefunden. Die abgehaltene Leichenschau ergab, daß der Tod des Mädchens durch einen Schlag, den es mit einem stumpfen Werkzeuge auf den Kopf erhalten hatte, herbeigeführt worden war. Die Leiche war nur mit einem schwarzen Unterrock und Strümpfen be!l:idet und bereits in Verwesung übergegangen. Sämmtliche Schmucksachen, welche das Mädchen be seinem Verschwinden bei sich trug, wfr ren geraubt. Die Polizei ist mit der Untersuchung des Mord alles eis ng be fakt: im Laufe dieser Untersuchung wurde ein Arzt Nam:ns Brown verhaftet. Auf seiner Besitzung in Eallfornien gelang es kürzlich demFarmer James H. Skurgeon, eine Wildgans zu fangen, um deren eines Bern em dünnes Messingplattchen von er nem Zoll Länge und halb so breit be festigt war, auf welchem mit einem spitzen Werkzeuge folgende Jnschris eingekratzt war: .Fremont Party, Sep tember 1849, B. B. I Vermuthlich bedeuten die drei letzterwähnten Buch staben die Anfangsbuchstaben des Na mens des Oberst B. B. Jackson, der ein Mitglied der Fremont'schen Expedition war, welche vor'fünfundvierzig Jahren jene Gegend durchreiste. . Der ehrwürdige Oberst lebt noch m dem causorni schen County Sonoma. Er ist von dem Fange benachrichtigt worden Wenn er bestätigt, daß er die Gans mit dem messingenen Zeichen versehen im Jahre 184Ä hat fliegen lassen, wird sie zunächst auf der kalifornischen Mltt Winterausstellung zur Schau gestell c r.c l . Tr r ... m uno ivoann oer callsorniicyen Plonier gesellschast zum Geschenk gemacht wer den. Wer noch daran qezwei felt, daß der Wantel des gewesenen Tammany - Häuptlings Croker in New Jork aus die Schultern von Tho mas F. Gklroy gefallen, dem mußt ein Licht aufgehen, wenn er die Pro cession von prominenten Tammanyiten erblickte, die sonst täglich im Wlg wam an der 14. Str. zu erblicken wa ren, jetzt aber dem Stadtoberhaupte in City Hall eine Visite machten und sich Rath holten. Da waren James I Martin, der Polizeipräsident. Sherif Sexton. Polizeirichter Pat-Divver, Alderman Sllver Dollar-Smith. Senator Tim" D. Sulllvan, Billy Clark, der Corporationsanwalt P. I Scully, der HilfS - Countyclerk und ein Dutzend, anderer Häuptlinge des Stammes. Alle behaupteten natur lich, daß die Politik m ihren Unter düngen mit dem Mayor keine Rolle gespielt. Jedenfalls macht sich Gil roy's verborgene Hand bereits in der m sr?rr . .. i t. c i P0!lzeicoinmlnlon geueno uno oer neue Commissar Murray macht dem Gea ner des neuen Tammany - Häuptlings Opposition. Der Tod deö Rabbiners Dr. Alexander Kohut in New Nor im kräftigsten Mannesalter ruft einen t&-iljc. crn :w t . rr . y. .. mjuiiiiiji, ulvcryau m auen juoi

schen Kreisen hervor." Seine gründ-

liche Gelehrsamkeit sicherte ihm einen Ehrenplatz in. der wissenschaftlichen Welt. Abgesehen von dem großarti gen Lexikon des Talmuds und der Midraschim, welches 30 Jahre emstger, unermüdlicher Arbeit in Anspruch nahm, war er ein thätiger Mitarbeiter an den gelehrten Zeitschriften, welche orientalische Philologie, Alterthumskünde und vergleichende Religronswissenschaft als Fachwissenschaften behandelten, und die vielen Monographren, die er schrieb und veröffentlichte, sind von den größten Autoritäten als grundlegend rn ihrem Wirken anerkannt worden. Dabei war er ein glänzender Kanzelredner. Er waveigentlich Vertreter des sogen, historischen Judenthums , das heißt, der Religionsanschauung im Judcnthum, welche die reformatorische 6ntwickelung und praktische Gestaltung nur auf dem Boden historischer Durcharbeitung gelten lassen will, doch galten während der letzten Jahre seiner AmtSwaltung feine Sympathien dem entschieden fortschrittlichen" Judenthum. Der französische Consul in New Orleans, Anglade, hat eine internationale und kirchliche Frage angeregt, welche die katholischen Bewohner von New Orleans in den Harnisch gebracht hat und zur Kenntniß des Präsidenten und des Staatsministers Gresham gebracht werden wird, indem der Widerruf der Ezequatur des Consuls gefordert wird. Eine dahin gehende Bittschrift ist bereits nach Washington abgegangen. Der Obere des Ordens der Kapuzmer-Mlsslo-näre, Pater Moyse, predigte kürzlich :n Folge einer an ihn ergangenen Aufforderunq rn der Augustiner - Kirche in New Orleans und soll sich, wie der Consul behauptet, über die Marsamalse, den Jahrestag der Erstür mung der Bastille und sogar über die franzosische Republik höchst achtungswidrig ausgesprochen haben. Am folgenden Morgen wurde er mittels einer Postkarte zum Erscheinen bei dem französischen Consul aufgefordert. Der Letztere kanzelte ihn wegen seiner Predigt, die er für eine Beleidigung der französischen Republikaner erklarte, gehörig ab und verpflichtete den Pater zur Veröffentlichung eines Widerrufs. In diesem letzteren Punkte erkennen die Katholiken von New Orleans einen Eingriff in die Redefrerheit m Amerika. Zu einem Riesenwerk, das alles bisher in dieser Art Dagewesene weit hinter sich läßt und auch von gewaltiger commercieller Wichtigkeit ist, wird sich die in New Orleans von bej Southern Pacific-Bahn über den Mississippi zn bauende Brücke gestalten. Sie durfte die größte stählerne Bahn brücke der Welt werden, sowohl ',was ihre Länge, als auch was die Menge des verwendeten Materials anbetrifft. Unter allen zur Zelt vollendeten Bahn brücken der Welt ist bekanntlich die größte diejenige, welche das Firth of Forth in Schottland überspannt. Der Hauptbau dieser Brücke ist 5330 Fuß lang. Uebrigens sind auch die beiderseitigen Zugänge kürzer, als an der New Orleanser Brücke. Letztere wird eine Doppelgeleise-Brücke von etwa 10.500 Fuß Länge sein! Das abae schätzte Gewicht des erforderlichen TUtalls beträgt 25,000 Tonnen oder 50 MillionenPsund, und seine Kosten werden sich auf etwa $50,000,000 belaufen. Diese Brücke wird ein wichtiges Glied in der Bahnverbindung zwischen Texas und 6em Südwesten und de? Golfstaaten östlich vom Mississippi bi! den. HlH fDoui Auslande. Der Bischof Dr. Hasstr rn Mainz ist jetzt in den Besitz einer Erbschaft von 115,000 österreichischen Gulden gelangt, die aus einem Vermächtnisse des 1872 in Wien verstorbenen Lehrers des Kirchenrechts, Professors Dr. Georg Phillips stammen. Phillips hatte die Nutznießung seines Vermögens seiner Wittwe der macht mit der Maßgabe, daß nach ihrem Tode als Erben substituirt wer den sollten der damalige Bischof FreiHerr von Ketteler und die Domkapiwlare Moufang, Haffner und Holzhammer in Mainz. Frau Phillips ist im Dezember v. I. gestorben, und da ihr Ketteler und Moufanz im Tode vorausgegangen waren, so trat der jetzige Bischof Haffner als Erbe ein, an den denn auch derBetrag kürzlich abgeführt worden ist. Phillips entstammte einer alten evangelischen Familie in Königsberg und war der Bruder desspäieren Oberbürgermeisters von Elbing, der als Mitglied der preußischen Nationalversammlung und der zweiten Kammer 1843 und 1849 eine Rolle spielte und zu den Steuerverweigerern gehörte, und der Oheim des demokratischen ' Reichstagsabgeordneten Adolf Phillips. Georg Phillips hatte sich 1825 in Berlin als Privatdocent habilitirt, trat hier zur katholischen Kirche über und wurde dann bald als ordentlicher Professor nach München berufen, wo er als Vorkämpfer des Ultramontanismus hervortrat und mit Görres 1833 die Historisch - politischen Blätter für das katholische Deutschland" begründete. Als 1847 das Ministerium Abel gestürzt wurde, wurde er seiner Professur enthoben und als RegierungZrath nach Landshut versetzt, doch trat er diese Stelle nicht an, sondern folgte einem Rufe an die Universität Innsbruck, von wo er ei-, nige Jahre späte? nach Wien kam, um dort bis zu seinem Tode als 'starrer Vertreter der päpstlichen Politik und deö Ultramontanismus thätig zu sein. Eine schauerliche Geschichte" hat sich jüngst in einem, größeren Elbdorse in der Nähe von Schzndau Nachts abgespielt. Da iS meine, das is deine," ertönte es mit Grabesstimme tfUs dem sogen. Beinhause aus dem dortigen Kirchhof. Der vorbeigehende Nachtwächter steht starr vor Entsetzen? seine Zähne klappern fast so laut, wie es aus dem Beinhause schallt.wo hei ie.dem.NuIe tn G.eräufck

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Tlic Charles A. Vogeler erkonr, als öS Knochen aus einen Hausen geworfen wurden. Herr Jemersch, de Dhoden dheelen ihre Knuchen," murmelt der biedere Nachtwächter vor sich hin und lauft, bis er nicht mehr kann. Gerade kommt der Herr Gememdevorstand mit dem Gemeindeschreiber von einer Sitzung aus dem Gasthofe. Herr Vurschtand, in der Beenkammer dheelen de Dhoden ihre Knuchen," schreit ihnen der geängstete Nachtwächter entgegen. Kopfschütteln ob der seltsamen Mar. Dann marschiren alle Drei nebst zwei handfesten Knechten nach dem gespenstigen Beinhause. Richtig, wie ste leise heranschleichen, dasselbe Geräusch mit dem qleichtönigen, geisterhaften: Meine, Deine!" Alle guten Geister!" stammeln die angstbleichen Lippen und sogleich flüchten sich die Honoratioren hinter die breiten Rücken der Knechte. Diese aber, etwas skeptischer als ihre Herren, meinten: Wir missen do erscht emol ub'n nei gucken." Oben war ein Gitterfenster, da hinauf stieg der Eine auf des Anderen Schulter. Während die anderen Drei jeden Augenblick meinten, eine Knochenfaust herauslangen und dem Vorwitzigen den Hals umdrehen zu sehen, brüllte der Knecht in's Fenster hinein: Ihr Hallunkenbande, mer wer'n Eich glei dheelen helfen!" , Wie sich dann herausstellte, waren es drei Vagabunden, die dem Vurschtand" die gebacken! Birnen vom Boden gestohlen hatten und diese hier in Rche unter sich vertheilten. Daher das klappernde Geräusch und das vermeintliche Knochenvertheilen. Natürlich wurden die falschen Geister einstweilen in das Spritzenhaus gebannt. Den niedlichen Namen Rieckchen und Flieckchen" führt ein Kartenkunststück, das die, Berliner Bauernfänger an, Stelle des nun schon nicht mehr unbekannten Kümmelblättchens zur Anwendung bringen. Rieck chen und Flieckchen" werden durch Mi aus einem Kartenspiel beliebig gewählte Karten dargestellt, 'die der Unternehmer zeigt und an verschiedenen Stellen zwischen das Spiel steckt, das nun gemischt wird. Rieckchen und Flieckchen" sol len NUN trotz Abhebens und Mischen zusammenliegen; der Nachweis hierüber wird der Gegenstand von Wetten. Die Karten werden nun von oben abgezogen, und zum allgemeinen Erstau nen fallen die beiden Karten stets hintereinander. Dies wird durch den folgenden bauernfängerischen Trick zuwege gebracht. Wenn Rieckchen und Fieckchen" als die gewählten Karten zu Anfang gezeigt werden, so wird die eine auf für die Zuschauer unmerklicheWeise etwas zusammengebogen, so daß sich später die Stelle, wo die Karte im Spiel liegt, trotz allen Mischens für die Hand bemerkbar macht. Beim Abheben, das nun meistens durch den Komplizen geschieht, wird die gezeichnete Karte stets zu unterst gebracht. Dies ist aber auch der Fall, wenn eine beliebige andere Person abhebt, da daFinger unwillkürlich nach einem Widerstand sucht. Hat nun der Veranstalter des Kunststücks etwa Rieckchen" nach unten gebracht, so schiebt er sie etwas zurück, zieht die zweitunterste und demnächst alle übrigen ab, bis er Fieckchen" aufschlägt, um dann die schon bereit gehaltene unzertrennliche" folgen zu lassen. Der Erfolg ist dadurch stets gesichert und die Opfer werden immer geleimt. Ein Schlummerwinkel im Preuß. Abgeordnetenhause wird in einer Plauderei folgendermaßen geschildert: Ein nicht mehr ganz schlanker Abgeordneter hat sich in die hinterste Ecke des Saales zurückgezogen, um ein kleines Schläfchen zu machen. Von oben allein kann man ihn bemerken. Aber die Journalisten sind ja verschwiegen und plaudern's nicht aus. Es ist auch keine Unthat, denn jene Ecke hat das Vorrecht, allenfallsige Schlafbedürftige gastlich aufzunehmen. Sie liegt hinter den Bänken der NationalLiberalen, und ihre Plätze zeichnen sich dadurch aus, daß sie keine Pulte vor sich haben; man kann also die Beine recht bequem' ausstrecken. In früheren Jahren war der Abg. Löwe ein ziemlich häufiger Besucher dieses stillen Winkels; da hieß er die Löwenhöhle. Später bemerkte man zuweilen den Abg. Fuchs dort, die Arena musternd; dc. bekam er den Namen Fuchsbau. In jüngster Zeit soll der Abg. Fisch der eifrigste Besucher gewesen fein; nun heißt er der Fischkastens Veränderte Situation. .Ihr Portrait, Herr Bankier, werde ich in einigen Tagen fertig haben!" Werfen Se's weg und machen Se e' neu's! Ich bin heute geworden Ba-ronl-.Den 250. Jahrestag seines Bestehens hat der Ort Reading,Mass., durch Redeakte, ein 'großes Bankett, Feuerwerk und in sonstiger Weise in Anwesenheit des Gouverneurs Greenhalge mit Stab gefeiert. S o l o t h u r n. Der kantonale Wirthe-Verein hat dem Kantonsrath ein mit 2350 Unterschristen bedecktes Jnitiativbegehren für ein neues Mrthschaftsgesetz "eingereicht.

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