Indiana Tribüne, Volume 17, Number 258, Indianapolis, Marion County, 6 June 1894 — Page 2

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Jndiana Tribüne. ' Erscheint Täglich unb QonntagS. Die tZgttche .TriöS- lofUi durch den TrSgn üCentl per Zoche. die onntag8,Xrttüne B ?emi per Woaze. Belds zusammen IS Cent ode, 55 Cent per Monat. Per Post zugeschickt in Vor' TuSdeaZlnng ver Jahr. Offir I Süd llanamn ir VantotMtfc nd 6 Juni Schmuggler und Strandräuder. Mit dem Verschwinden der Eisberge und der Oesfnung der Schifffahrt auf dem St. Lewrence Strom zwischen Quebec und dem Golf haben die verwegenen Schmuggler deö NordenZ ihr verbotenes Gewerbe wieder ausgenommen. Es sind trotzige Gesellen, jene Schmuggler, welche mehr als einmal den sie verfolgenden Zollbeamten die Zähne gezeigt und den canadischen Zollkuttern mit bewaffneter Hand energischen Widerstand geleistet haben. Einzelne von ihnen cultiviren auch das verruchte Gewerbe von Strandräubern u. namentlich gilt dies von einem gewissen Berrigan, der im verflossenen Winter an der Küste Lvn Nova Scotia sein Unwesen trieb. Ueber diesen Strandpiraten hat die Gattin des Capt. Rowe, welcher den Schooner Brudella" von St. John's, N. F., commandirt, briefliche Mittheijungen gemacht, welche genügen soll,ten, um den Burschen mit des Seilers 'Töckterlein Bekanntschaft machen zu lassen. Wie Frau Rowe, welche nur wenige Meilen von White Eiland wohnt, schreibt, hat dieser Berrigan auf einem der gefährlichsten Felsen in dunkeln Nächten an hohen Pfosten ein Licht aufgezogen und dadurch Fahr'Zeuge in das Verderben gelout. Der 'Schooner Spencer F. Baird" von Gloucester, Mass., lief, diesem trügerischen Signallicht folgend, auf die Riffe, strandete in der Brandung und dte gesammte Bemannung kam elend um, worauf die Strandräuber das Wrack plünderten. Die Schmuggler haben ihr Hauptquartier auf der französischen Insel St. Pierre Miquelon an der südöstlichen Küste von Neu-Fundland. Bis dahin befaßten sie sich ausschließlich mit dem Schwärzen von Spiritussen, in. dieser Saison haben sie ihre umfangreichen Operationen auch auf den Tabak ausgedehnt. Die französische Regierung hat nämlich den Zoll auf Tabak, welcher, je nach der Qualität, von 50 bis 150 Francs betrug, auf 4 Francs 70 Centimes pro 100 Kiloczramm reducirt, so daß, bei einem Zoll von nur 41 Cents pro 100 Pfund, St. Pierre für die Einfuhr von Tabak gewissermaßen ein Freihafen geworden ist und das Paschen des edeln Krautes von dort nach Boston, Quebec und anderen Häfen am atlantischen Ocean und dem St. Lawrence Strom für unternehmende Schiffer ein einträgliches Gewerbe geworden ist. Die canadische Regierung ist zwar über den Operationsmodus der Schmuggler genau insormirt, allein die Letzteren haben so weit verzweigte Verbindungen, daß die Behörden machtlos zu sein scheinen; freilich fehlt es auch nicht an . Deutungen, daß manche Beamte dem verbotenen Handel gegenüber beide Augen zudrücken und daß mancher eifrige Anhänger der Regierung durch denselben in kurzer Zeit große Reichthümer erworben hat. Alle Arten von Spiritussen werden in den Hasen von St. Pierre Miquelon zollfrei importirt und drei dreimastlge Schooner werden ausschließlich zum Transport von Alcohol von Boston nach St. Pierre verwendet. Aus diesen Transporten wird gar kein Geheimniß gemacht, die Schwierigkeit liegt vielmehr darin, die Cargos am canadischen Ufer zu landen, ohne den Zoll, welcher $2 pro Gallone betrögt, zu bezahlen. Nicht selten muß die Schmuggelwaare zwei- oder dreimal umgeladen werden, ehe dieselbe an ihren Bestimmungsort gelangt. Der Profit, den dieser verbotene Handel abwirft, ist ungeheuer, denn in Quebec wird die Gallone Whisky oder Alcohol, welche in Boston 51.40 kostete, einschließlich des Zolles mit $3.70 bezahlt. Jamaica, Rum, französische Liqueure, Cognac u. s. w. kommen ebenfalls zollfrei nach St. Pierre und werden in großen Massen nach Canada geschmuggelt; da derZoll aus diese Getränke sehr hoch ist, werfen sie naturgemäß einen noch besseren Profit ab. Die großen Golsschooner, welche die zu schmuggelnden Cargos in St. Pierre zur Weiterbeförderung laden, riskiren niemals den Verlust der ganzen Ladung und des Schiffes. Ehe sie aus dem Golf in die Mündung des St.Lawrence Stromes segeln, vertheilen sie ihr Cargo auf drei kleinere Fahrzeuge, die an bestimmten Plätzen ihrer harren. Fällt wirklich eines dieser Fahrzeuge in die Hände der Zollbeamten,'. so .schadet, das weiter nichts, denn an den übrigen wird genug verdient, um diesen geringen Verlust wett zu machen. Zu nächtlicher Stunde bringen auch kleine Boote große Quantitäten von Spiritussen direkt von den Schoonern nach gewisfen Punkten der Insel Orleans. Der unheilvolle Einfluß, den dieser ausgedehnte Schleichhandel auf die Bevölkerung haben muß, macht sich immer mehr bemerkbar. Das wilde, ungebunden: Leben aus den Schmugglerbooten und der reiche Verdienst sagt dem Naturell der abenteuerlustigen französischen Canadier in so hohem Grade zu,' daß sie die Lust zu jeder geregeltenhätiakeit verlieren; die Farmer vernachlässigen ifrre Aecker und die Fischer kümmern sich nicht um ihre Netze. -Zur Ermuthigung ' des Schmuggels trägt übrigens nicht wema die lammervolle Farce bei. m wel cher' daS Verfahren gegen den berllch--tigten Schmugglercapitän Bouchard endete. Dieser verwegene Geselle batte

in oer vorigen Saison einen Zollkuk5er der canadischen Regierung, von dem er attackirt war, mit bewaffneter Hand in dieFlucht geschlagen und war erst gefangen worden, nachdem er eine lange Belagerung auf der Jsle aux Coudres". dem Sckluvfwinkel der

scymuggier im unteren tz?t. Lawrence Strom, ausgehalten hatte. , Vor eint gen 'Tagen stand Capt. Bouchard vor Gericht in Quebec und kam mit der lächerlich geringen Strafe von $25 da von. Der Regierungskreuzer Constance" hatte kürzlich an der Mündung des Moisie ebenfalls einen Strauß mit einem Schmuggelfahrzeug zu bestehen. Als die Zollbeamten dem letzteren im Namen der Königin" geboten, beizudrehen, wurden sie verlacht und als die Beamten das Fahrzeug kapern wollten, wurden sie mit Aezten attackirt und zwei von ihnen verwundet. Schließlich wurden die Schmuggler überwältigt, in Eisen gelegt und mit der Prise, die einen Werth von $15, 000 repräsentirte, nach Quebec gebracht. Aller Wahrscheinlichkeit nach waren während des Kampfes des gekaperten Fahrzeuges dessen Gefährten unbehelligt entkommen. ine teutsche Erfindung. Dem ununterbrochenen Forschen und Experimentiren der Deutschen hat die industrielle Welt in den letzten Iahren viele wichtige Errungenschaften zu danken, gehabt, die neueste deutsche Entdeckung auf diesem Gebiete, von der Generalconsul Mason aus Frankfurt a. M. berichtet, scheint jedoch an Bedeutung alle neueren weit zu übertreffen. Die Entdeckung besteht in einem neuen Schmelz- und Gußverfahren. Nach demselben werden die Metalle durch Elektrizität zum Schmelzen gebracht, wodurch ber Eisen und Stahl nicht nur eine Ersparniß von 50 Prozent, sondern auch eine beträchtliche Zeitersparniß und eine besseres Produkt erreicht wird, denn der Guß :ist frei von Blasen und von Oxydirung. Nach Consul Mason besteht die Anläge aus einem lustdichten Hochofen, der mit glasirten Feuerziegeln ausgefüttert ist. und dessen Heerd mit mnu den in Verbindung steht, in welche die geschmolzenen Metalle nach den Gesetzen der , Schwere abfließen. Durch die glasirten Feuerziegel wird eine gründliche Jsolirung bewirkt, so daß der elektrische Strom direkt in das zu schmelzende Metall geleitet werden kann. In einem kleinen Experimen-tir--Ofen wurden auf diese Weise anderthalb Tonnen Roheisen binnen fünfzehn Minuten zum Schmelzen gebracht, durch die Anwendung eines elek irischen Stromes von 30.000 Ampttren und 50 Volten, gleichbedeutend mit 2000 Pferdekrast. Das geschmolzene Metall ist nahezu rein und frei von Kohlenstoff. Durch die sortdauernde Ausnützung der Luft und der erzeugten Gase wird das Metall dunnslusstaer, Orydirung und Blasenbildung werden dadurch vermieden, und ein innerlich dichter und kompakter, und außerlich glatter Guß wird erzielt, der die besten Eigenschaften für Fabrikationszwecke besitzt. Der elektrische Strom, der, einfach durch das zu schmelzende Metall hm durch geleitet, dasselbe ohne Anwenduna irgend welcher anderer Hilfsmit. tel z'.i Schmelzen bringt, kann durch Wasserkraft erzeugt werden; wir stehen also vor der äußerst interessanten Thatsache. daß wir hier ein Metallguß-Äer-fahren vor uns haben, zu dem keinerlei Lrenkistosf nöthig ist. Gerade die Be-. trachtung dieses Punktes eröffnet die Aussilöt auf eine ganz gewaltige Reihen von Möglichkeiten, welche die Zukunst in der Anwendung des neuen Venahren bringen kann. Für Gebirgsgeaen den, die reich an Wasser und Erz, aber arm an Kohle und Holz sind, muß die Entdeckung besonders werthvoll sein. aber auch wenn die benöthigte Elektri zitat durch Dampfkraft erzeugt werden muß. wird nach den bisherigen Ersahrungen eine Ersparrnß von 30 ms 50 Prozent an Feuerungsmaterial erzielt, im Vergleiche mit dem bisherigen Schmelz- und Gußverfahren. Wenn die Neuerung alles das hält. was sie verspricht, so wird dadurch eine weitere bedeutende Verminderung der Herstellungskosten von Eisen undStahl erzielt werden. Die jetzt bestehenden Eisen-'und Stahlhütten werden nicht zögern, das neue Verfahren einzuführen, weiter aber werden neue Anlagen errichtet werden in Gegenden, in denen Wasserkraft billig ist, so lange sie nur von den Vergbaudistrikten aus leicht zu erreichen sind. Das neue Versahren kann nicht nur zum Schmelzen und Gießen von Metallen, sondern auch und das ist das wichtigste zur Ge winnung der Metalle aus den Erzen angewendet werden, und im Hinblick daraus ist es wohl nicht gewagt, zu be Häupten, daß diese deutsche Entdeckung die ganze Eisen- und Stahlgewinnung revolutioniren wird. Solche Gegenden mit., gewaltiger Wasserkraft, wie die Umgebung der Niagara-Falle, nach der das Erz z. B. aus der Superior-See Region auf dem Wasserwege billig be fördert werden kann, dürften in Zu kunft die Mittelpunkte der Eisen- und tahl-Jndustrle werden. ' ' - (Chic. Abdpost.) Landwlr.hs5aft.iq tpeckung. Eine der jüngsten Qeröffentlicbun gen unseres Ackerbau Departements enthält einige interessante Auskunft in landwirthschaftlicher wie in naturgeschichtlicher Beziehung. Darnach haben die Hülsensrucht - Pflanzen eine Bedeutung, die bisher noch nicht g: würdigt wurde. Die betreffende Mit tbeiluna fubrt den Titel: Wie Vklan zen Stickstoff aus der Luft bekommen", und es heißt darm u. A.: ' Ungefähr vier Fünftel der Luft, die wir athmen, bestehen aus Stickstoff, den wir beim Athmen nicht auft?ehmen und den man bisher gewöhnlich nur als ein Mittel betrachtet hat. den Sauerstoff, der. andernfalls zu start für unseren Gebrauch wäre, zu derdünnen. 5?ür Pflanzen ist über be

kanntlich der SNckstofs.eine sehr wichtige Nahrung, und je mehr Stickstoff der Dünger enthält, desto besser und desto theurer ist er. Alle Versuche, den Stickstosf der atmosphärischen Luft auf chemischem Wege ökonomisch nutzbar zur Ernährung der Pflanzen zu

machen, sind bisher fehlgeschlagen, SV ? 1 r 1 I I um! m neue ner Jen yai man enideckt, daß die Hülsen- oder SchotenPflanzen, wie Klee, Erbsen, Bohnen, Lupinen, Wicken u. s. w. diesen Stickstoff der Luft m sich aufnehmen und zum Wachsthum verwenden können, ohne mit Stickstoff gedüngt zu werden, vorausgesetzt, daß man sie mit Phosphorsäure und Pottasche düngt. Die Art, wie diese Stickstosf - Aufnähme und Assimilirung erfolgt, ist. trotz sorgfältigen StudmmZ durch Fachgelehrte, noch nicht recht dcrständlich gemacht; doch durste man die Grund - Ursache oder ursprüngliche Vermittlung gefunden haben. Man Nimmt nämlich an, daß diese Pflanzen den, Stickstoff der Luft vermittels der Thätigkeit niederer Lebensformen, Bakterien oder Mikroben, bekommen können. Solche. Organismen sind überall zu finden, wo man Hülfen- oder Schotenpflanzen gezogen hat. Sie leben im Boden und' vemrsachen es,. daß die Pflanze an den Wurzeln kleine K notchen oder Tuberkeln hervorbringt. Durch diese erfolgt, aus noch zu ergründende Weise, offenbar die Aufnahme des atmosphärischen. Stickstoffes. Es' ist tmt merkwürdige Thatsache, daß sich wenig oder ' gar keine solche Wurzel - Tuberkeln bilden. wenn die Pflanzen einen ftickstoffreichen Dünger erhalten; sie müssen erst förmlich nach Stickstoff hungern, ehe die Tuberkeln entstehen; wo .sich aber solche finden, ist dies ein sicheres - Zelchen, daß die Pflanze mehr oder weNiger Stickstoff aus der Lust entnimmt. Merkwürdig ist es auch, daß es sür verschiedene Arten Pflanzen derschie dene Arten geeigneter Bakterien zu geben scheint. Daher ist es manchmal nothwendig, die Saaten -mit den nothwendigen Bakterien zu. versehen. ehe sie den Stickstoff aus der Luft aufnehmen können. Dies kann durch die sogen. Boden Ocullrung geschehen. .Angenommen z. 58.,' Erbsen, welche auf mit Phosphaten und Pottasche, aber ohne Stickstosf. gedüngtem Lande gesät sind, wachsen nicht gut genug, so ist dies (naturllcu vorausgesetzt, daß )ie übrigen Umstände günstig sind) ein Beweis dafür, daß dem Boden die richtigen Bakterien fehlen. Dann läßt lich mit einem leichten Aufwurf von Loden, in welchem vorher Erbsen mit Erfolg gezogen worden waren, dem Mangcl aboelfen. Diese Entdeckungen werfen ein neues Licht auf das ganze Gründüngungswelen. Sie lassen jene Arten von Pflanzen als ganz besonders Derthvollen Boden - Erneu-rungsfac-tor und als billiges Mittel erkennen, die Fruchtbarkeit des Bodens zu eröalten. Andere Arten Pflanzen können keinen Stickstoff aus der Luft nehmen, aber die Grün - Düngung mit den ersteren Pflanzenarten ermöglicht es daß sie indirect gleichfalls Vortheil davon haben. Die Kosten für Kunstdiinqer werden aber ohne den Stickstoff - Gehalt sehr bedeutend vermindert. Llu den Gi,mm!2Säldern. Im Staatsdepartement in Wasb ington ist ein amtlicher Bericht eingetroffen, wonach die Regierung von Madagascar dem früheren amerikaniscben Conful 5lobn L. Waller eine Concession zur Ausbeutung der neuentdeckten Gummlbaum - Walder an der Südküste jener Insel gewährt hat. Letztere Entdeckuna ist von sehr aroßer handelsgeschäftlicher Wichtigkeit. Oenn die ungeheuere und noch bestandig zunehmende Aevvendung von Gummi,, resp. Kautschuk, ist schon ein Gegenstand ernstlicher Besorgn! bei Fabrikanten, und Volkswirthschaftlern bezüglich der künftigen Versorgungs, quellen der Ä!elt geworden. .Etwa 90 Procent des ganzen be durften Rohgummis kommen gegen wärtig aus den Wäldern des Amazo nenstrom - Thales. Im vorigen Jahre wurden aus Para nach unserem Lande allein nahezu 27 Millionen Vkund Rohgummi versandt (gegen 191-2 illlwnen und . im ?labre 1889) und außerdem gehen von dort gewalllge tenaen nach Grokbntanrnen dem deutschen Reich. Frankreich und Belgien. Der Werth unserer Gummi Einfuhr aus Brasilien betragt unge fähr 515.000.000 jährlich. .Aber. die rücksichtslose Habgier der Gummi - Unternehmer, welche . die Bäume zerstören lassen, nur. um allen toast zu bekommen, den sie enthalten macht sich schon 'in ibren 5?olaen Mb bar, und jedes Jahr muß 'man tieser und tiefer in die Wälder dringen, -um den begehrten Handelsartikel u. . erhalten. Es dürfte . nicht mehr so sehr lange dauern, bis sogar da5 ungeheure Amazonenthal so völlig von emheimi schen Gummibäumen ' entblößt "sei, wird, wie dies in Peru mit den Cbi n ninbäumen gegangen ist. (Gegenwärtig wird nur. noch sehr wenig Chinin aus den peruanischen Häfen versandt; das meiste 'kommt auS Ceylon, Java und anderen ostindischen .?lnseln. wohin die Chininbäume schon vor langen Jahren aus Peru gebracht wurden.) . Die Wälder Centralamerikas, woher früher ein großer Theil unseres Rohgummis kam, sind schon lange fast gänzlich erschöpft, und größtentheils ausgegeoenz was von vorl noch ausge führt wird, ist nickt der Rede wertb Wenn man auch versuchen wollte, die Ausbeutuna der Gummiwälder aeiek lich zu regeln, so würde dies .in prazi meist sehr schwtt fallen. - Denn vle halbwilden Eingeborenen, welche die Arbeit unmittelbar besorgen, -sind, besond'rs in Südamerika, über ttl 111 großes Gebiet hin zerstreut '.und sind ohne unverhältnißmäßigen .' Auswand gar nicht zu controlliren. Wenn man stets nur Ein Loch in den Stamm des Gummibaumes bobrt

bleibt noch genug Sast im Baume für die Versorgung der Aeste und Zweige, und es läßt sich gleichwohl eine anständige Ausbeute erzielen. Gewöhnlich aber wird eine ganze Reihe tieser Einschnitte ringsum in die Bäume gemacht, und diese sterben daher meist

schon vor Ende der Saison ab! Der Saft, welcher ursprünglich die Farbe und auch die Dicke der Milch hat. wird, sowie ein Eimer gefüllist, in ein Faß geschüttet, und dann wird eine gewisse Art Rankengewachs, welches stets m.der Nahe der Gummibaume vorkommt, in den Saft getaucht, worauf dieser gerinnt nd sich in 'eine Masse weißen Harzes verwandelt, das aber unter den Strahlen der Sonne schwarz wird. Dieses Harz wird bis zu Ende der Saison in einem Schuppen ausgespeichert und dann von den Eingeborenen m Canoes bis zu den Transportdampfern gebracht. Vor ewigen Jahren versuchte die Regierung von Costa Rica,' in der Ueberzeugung.' daß der Vorrath an natürlichem Gummi, nicht beständig währen könne, die künstliche Anlegung von Gummiwäldern durch Aussetzung von Preisen zu fordern. Es schemt auch, daß "diese künstliche Gummicultur entschieden aussichtsvoll ist, 'und ohne die 'vielen inneren Unruhen in jenen Ländern wäre sie wohl schon weiter gediehen. Man hat mit den Chininbäumen auf den ostindischen Inseln die Erfahrung gemacht, daß die cultivirten .Bäume viel mehr einbringen, als die frelwachsenden, und vielleicht stellt sich auch, dasselbe bei den Gummibäumen heraus. Das ist eme Frage, welche nur die Zeit entscheiden kann. Bekanntlich wird seit einigen Iahren auch im Süden der. Aer. Staaten die Gummibaum - Cultur versucht. und es wäre zu wünschen, daß dies in möalichst großem Maßstabe geschehe. Die diesbezüglichen' Ersahrungen in Mexico sind entschieden ermutyigend. Vom Jnlande. Die von den Populisten aus Kansas gegründete CooperakwColonie'in dem mexikanischen Staate Sinaloa 'ist in die Brüche gegangen. Zwei hundert und fünfzig Mitglieder sind dort zurückgeblieben und werden von der Gesellschaft Besitztikel für ihre Ländereien erhalten, müssen aber alsdann ein jeder für sich selbst, sorgen. Die Gesellschaft ist wegen Bewässerungsanlagen in Prozesse verwickelt worden und hat ihre kommunistischen Plane fallen gelassen. Martin Wippe l, ein Maurermeister und Malzhausbesitzer aus Buffalo, trat Mitte April eine 'Reise nach der alten Heimath, an, um seine in Vilshofen, Bayern, lebenden Eltern zu besuchen. In Bufsalo-ist soeben die Nachricht eingetroffen, daß Wippel am 7. Mai in der Nähe von O'ofen, Bayern, ermordet und beraubt worden ist. Der Mörder erbeutete etwa 600 Mark und war nach den letzten Berichten noch nicht ermittelt. Der Ermordete war etwa 50 Jahre alt und hinterläßt 5 Kinder im. Alter von 1 bis 18 Jahren. Ein weißer Rabe verdient der Countyclerk John I. Pen? ney von Richmond County. N. I., genannt zu werden. Der Mann hatte in dem Glauben, zu seinem Amte erwählt worden zu sein, dasselbe am 1. Januar angetreten, erkannte aber bei der Ausarbeitung seiner Vertheidiauna gegen den Republikaner Ells worth, der das' Amt auf Grund anaeblicher Wahlbetrügereien beansprucht, daß er nicht erwählt wotden war. Kenney hat daher den Prozeß nickt abaewartet. sondern sein Amt niedergelegt. Wenn es nun auch That sache ist. daß die Entscheidung der Ge richte ohne allen Zweifel zu Gunsten deS Republikaners ausgefallen ' wäre, so hätte Kenney doch die Sache noch lange hinziehen können, und verdient Lob dafür, daß r sich mit Grazie in daS Unvermeidliche fügt, statt mit Hllse. von Advokatenknlsfen unrechtes Gut noch eine Welle zu genießen. . Btejer sage s.uyren am Abend kurz nach Neun drei Miethswagen von dem Hotel Reynolds in Boston nach Rozbury ab; ihre Jnsafsen waren zwei Duellanten, deren Se kundanten, der Unparteiische und die Aerzte. Die beiden Duellanten wären der. Rechtsanwalt Crowley und ein junger Zeitungsmann Namens Delos S.- Goldsmith.. Die beiden jungen Männer liebten ein und dasselbe junge. Madchen, hatten-sich darüber mit emander verfeindet und .schon vor Monaten , den Zweikamps verabredet. Beide sind dafür bekannt, daß .sie eine gute Klinge führen, und so wurde ein Zweikamps auf geschlissene Stoßdegen verabredet.. Die beiden Zweikämpfer begaben sich aus ein srejeS .Feld, nah men, bis an die Hüften entkleidet, bei dem Scheine einer Gaslampe gegen einander Stellung und begannen den Zweikampf. Anfänglich- blieb der Kampf für. wenige. Minuten unent schieden; dann machte aber Goldsmith einen Ausfall, de.n sein Gegner nicht zu pariren vermochte und es floß daS erste Blut. Nach einer. Viertelstunde waren beide Kampfer verwundet und Crowley sank ohnmächtig seinem Se kundanten in die. Arme. : In Warren County im nordöstlichen Illinois haben die Farmer seit Wochen empfindliche Verluste ' . t.ri.e. ii an leinviey uno esiugei erilllen, und zwar durch. Raubthiere. 'Anfangs glaubte man.daß es em aus emer Me nägerie entkommener großer Panther sei, ver die Gegend unsicher mache; aber .'bald wurden Wolfs spuren entdeckt. Kürzlick brach eineWölfin. einige Meilen' nordwestlich von Monmouth in jn Farmgehöft, ein und packte einen Truthahn. Sofort' wurde Larm gemacht und bald verfolaten 11 Sunde die Spur. Nach einer Jagd von fünf Cm . ? . c f rm'urt , ' . tcucn wuxoc ie -uzotsin geneur nnv nach einem schrecklichen Kampfe, in dem mehrere ..Hunde 'schwer' verletzt wurden, zerrissen. John Work von Bardölph fand mit Hilfe der Hunde auch die Höhle der Wölkin und darw

sechs Junge, die er tödtete. Eine vorher angestellte Treibjagd war fruchtlos verlaufen, obwohl es ganze Rudel der gefährlichen Bestien in jener Gegend giebt. ' Eine lustiaere Gesell-

schaft als die, welche neulich von New yoxl aus der anioyandler La Man mit seinem Partner Tavlor. ibren Frauen und einigen Freunden nach Ulmers Park unternahm, yatle Benfonhurst noch nicht gisehen. Die sehr animirten Leutchen machten im Laufe des Nachmittags eine Promenade am Pier und La Man nahm sein Banjo und spielte einen Walzer, einen Walzer, welcher seinen Begleitern wie Elektricität in die eme fuhr. Im Nu drehten sich einige Paare im wirbelnden Reigen und allen voran 5?rau La Man und James Jacouls. Sie achteten mcht mehr des Weges em Schrei derHunderte von entsetzten Zuschauern, das Paar schwankte am Rande des Pier, noch eine ' Drehung' und hmemtanzte es rn die Wellen in den Tod. Jacouls bemühte' fick.. seine Tänzerin aus den Wogen zu fischen, aber sie war bereits untergegangen, und er selbst konnte nur , mit Mühe gerettet werden. Der niedergeschmetterte Gatte der Verunglückten suchte den ganzen Abend mit Fischern und Ausflüalern nach der Leicke. seiner Frau, aber das Meer hat sein vptt beyalten. Generalpost in ei st er B i ssell hat sich in einem Briefe an den Vorsitzenden des Haüscomites für ' den zwiscizenstaatllchen und ausländischen Handel. Wise. aeaen die Einkübruna deZ Posttelegraphensystems ausgesprochen. Er sagt dann, daß, selbst wenn dieses System sich in anderen Ländern bewährt haben sollte, dasselbe sich noch keineswegs sich auch bei uns bewahren müsse. Die Verhältnisse wären hier nickt dieselben, wie beisvielsweise in England oder Deutschland. Die Ver. Staaten umfaßten emen ganzen Continent und das .Postdepartement habe schon allein mit der Ausdehnung des gewöhnlichen Postdienstes, welche durch daS rapide Wachsthum unserer Städte und die Ausbreitung der Ansiedelungen im Westen erforderlich werde,, genug zu thun. - Sollte das Postdepartement auch, noch den Telegraphendienst übernehmen, so müßte entweder eine mit großen Kosten verbundene durchgreifende Umgeflalwng des Departements stattfinden oder der Postdienst würde geschädigt und der Telegraphendienst ein unvollkommener werden. Beides würde 'dem Publikum, selbst wenn die Telegraphenraten niedriger wären, wie jetzt, nicht conveniren. Von dem Congreß aber eine zroße Bewilligung zur. Reorganisirung des Postdepartements zu verlanien, erscheine im Hinblick auf das Delizit im Schatzamt unzulässig. ' . tcrn Ans lande. Ein Kruppsches Niesengeschütz,.wie ein solches zur Weltausstellung nach Chicago gesandt worden, traf nenlich vom Schießplatz bei Meppen auf einem achtachsigen Eisenbahnwagen in Cuxhaven ein und wurde sofort mit der Kanonenbahn nach dem Fort Gnmmerhorn befor dert. Ein zweiter Wagen hatte die Be standtheile der eisernen Läffete' gela den. DaS Geschützrohr hat eine Länge von 12 Meier und am Bodenstuck einen Durchmesser von 1 und einhalb Meter. Die Ausstellung des Geschützes soll so beschleunigt werden, daß es be reits bei der großen Schießübung, der der Kaiser mit dem Erzherzog Stefan von Oesterreich beizuwohnen gedenkt, in Thätigkeit treten kann. Mit ähnlichen Geschützen soll die Schleuse zum Nordostseekanal bei Brunnsbüttel bestückt werden. ; Französische Blätter regen sich über einen kleinen Zwischenfall auf, der sich in. dem lothringischen Orte Busendorf, Kreis Bolchen, abgespielt. Ein Redemptoristenpater, von Geburt Westfale. kam in einer Missionspredigt auf die Dynamit-Atten-täte der Anarchisten in Frankreich zu sprechen, schilderte die Gefahren, welche sich selbst überlassene junge Leute, inmitten von Leuten dieser Art ausgesetzt seien, und gebrauchte dabei eine Wendung wie die Sittenverderbniß bei den lumpigen Franzosen ist viel schlimmer als bei uns". Andere wollen so etwas wie Heiden und Spitzbuben", gehört haben.Welche Aeußerung ' thatsächlich gefallen ist läßt sich nicht feststellen, denn die Rede ging hier in einen Höllenlärm der Entrüstung über,' welche auch in den folgenden Tagen weder der Psarrer noch derPater durch besänftigende Erklärungen beschwichtigen konnte.' Der Bürgermeister, gefolgt von einigen andern Personen, verließ nach der Entschuldigung' des Paters die Kirche mit den Worten:' "Die Entschuldigung kommt zu spät," Es mag sein, daß irgend ine Wendung, die der Pater im Eiser der Rede gebraucht hat der Entschuldigung bedarf, zu der er sich hat bereit finden lassen; jedenfalls ist der Rath beherzigenswerth, den der Pater den Eltern gab, ihre Töchter nicht nach Frankreich zur Erziehung zu schicken, sondern sie m' Deutschland als gute deutsche Hausfrauen erziehen zu lassen,, deren Fleiß, Sparsamkeit und Familiensinn er rühmte. In Colombier bei Paris waren kürzlich während eines Volksfestes zwei Ballons aufgestiegen, die infolge des widrigen Windes, und der Unerfahrenheit der Insassen in Paris niedergingen. Der eine Ballon fiel wenige Schritte von den großen Boulevards uf das Dach eines Hauses in der Ri St. Fiacre; Feuerwehleuten . gelang eS nach längern Bemllhungen, die Luftschiffe? aus ihrer gefährlichen Lage zu befreien. Der' zweite Ballon siel aus tan Markt St. Germain im Quartier 'Latin nieder.' Infolge unvorsichtigen Gcbährens platzte der Ballon und lnchrer'eerfonett äuZ i?er tgusendköpfien,- dezr ' Ballyn' umstehenden Menge fielen' infolge' Ejn'athmens deZ Leuchtgases bewußtlos nieder. Sie wurden in eine, benachbarte shlff fri As itnV hrtrl tTnfct ft2 IÜV 4 V . V w.wm, . w . mtttt !5le wieder zu sich Umn .

Schnell und dauernd find

von t. Jakobs Verrenkungen. Charles Eberhard. MarktStraße, Lancaster, Pa., schreibt: Ich litt in Folge eines verrenktenFußeS die heftigsten Ecbmerzen. St. Jakobs Oel linderte die Schmerzen nacv der ersten Anwendung und heilte mich in kurzer Zeit rollständig. Verletzungen. Ich verletzte mir den Rücken, schreibt Herr Charles I. Heöley, Syracuse, N. und war nicht im Stande zu liegen, mußte sechs Wochen im Stuhle aufrecht sitzen. St. Jakobs Oel heilte mich dauernd. nes CurpfuscherS gewährte ein StrafSß verfahren Einblick das kürzlich vor dern Dresdener-Landgericht zur Berurthellung des Arbeiters" Karl 'Hermann Ruhland zu vier Jahren Zuchthaus führte. Derselbe hat in Dresden und in zahlreichen Dörfern mit seltener Dreistigkeit darauflos gedoctert. Er schwindelte den Leuten vor.daß er Mittel gegen alle Krankheiten besitze. Wie der als Zeuge vernommene Inhaber der , Engel-Apotheke in Dresden aussagte, bestanden diese Mittel aus Negenwürmer'öl, Schneckenöl, Kampher'öl, Mohnöl, Terpentinöl, Salmiakgeist, Wachholderöl, Spicköl und einigen andern Oelen. Dieselben wurden verschiedenartig zusammengemischt und gegen Kopfangst-. Gliederlähmung, Taubstummheit und zahlreiche andere innere und äußere Krankheiten verschrieben, natürlich gegen gute Bezahlung. Die Recepte" versah der Kurpfuscher mit geheimnißvollen Schnörkeln, um seiner Kunst ein gelehrtes Ansehen zu geben. Wie der als Zeuge vernommeneApotheker aussagte, waren die Mischungen des Angeklagten nichts weiter als eine alte Schäferschmiere", die auch heute noch vielfach auf dem Lande zum Ein reiben des Viehes verwandt wird. Ruhland hat mit feinen Euren im Laufe der Jahre mancherlei Unheil angestistet. Es ist übrigens auffallend, häufig man inSachsen ähnlich arbeitende Curpfuscher trisst, von denen einzelne, mehr Geld verdienen als mancher staatlich geprüfter Arzt. DerinPolau nunlang st verstorbene Glaskönig des nordböhmischen Jsergebirges Joseph Nidel vermachte 160,000 Gulden für gemeinnützige Zwecke, davon je 30,000 Gulden für die PensionScafse seiner Arbeiter und seiner Beamten, 10.000 Gulden als 14täZigen Lohn für seine Arbeiter. In Neapel erregt daS geheimmßvolle Verschwinden eines Liebespaares lebhaftes Aufsehen. Neulich Nacht gegen ein Uhr erschien bei einem Schiffer an der Santa Lucia ein Matrose von dem Kriegsschiff Montebello in Begleitung eines jungen Mädchens und miethete eine Barke für eine Lustfahrt im Sternenschein. Der Matrose, Namens Coscia, ruderte die Barke nach dem Molo zu, und da er in der ausbedungenen Frist von zwei Stunden nicht zurückgekehrt war, fuhr der Schiffer in einer andern Barke .auf die Suche nach ihm. An er Spitze des Hafendammes fand er seine Barke, aber die beidenJnfassen waren verschwunden; am Boden des Fahrzeugs lagen nur die Mütze des Matrosen, einige Cigarretten, der Hut und der Sonnenschirm des Mädchens. Am andern Vormittag trieben die Wellen - einen . männlichen Leichnam anS Land, aber derselbe trug bürgerliche Kleidung. Es war bis jetzt nicht mög lich, festzustellen, ob die beiden Liebenden sich den Tod gegeben haben oder entflohen sind. Für beide Möglichkeiten spricht der Umstand, daß die Familie des Matrosen seine Verehelichung mit der Geliebten nicht, zugeben wollte; die Annahme der Flucht wird dadurch wahrscheinlicher, daß die beiden auS dem Gasthaus, in dem sie zusammen getsohnt hatten, ihreHabseligkeiten hatten wegbringen lassen. -In Nivelles hat ein gewisser Huet, einer der. belgischen Mitkämpfe? von 1830, in einem Alter von 84 Jahren, das er sehr rüstig rägt,' zum zweiten Mal ein Ehebündniß mit einer Zweiundsechzigjährigen geschlossen. Unter großem Zulauf der Bevölke'rung, die vor dem Rathhause, Spalier bildete, fand die CiviltrauunK statt. -r f - Höchster Grad von Zerst r e u t h e i t. - Gelehrter (der aus einem Luftballon steigt und feine Brille vermißt): .Sollte ich vielleicht meine Brille oöen liegen gelassen ha ben?!" . Aus der Schule. Lehrerz Also merkt Euch, daß die Hitze ausdehnt, während die Kälte zusammenziebt. Kann mir Jemand dafür ein Beispiel nennen? HänSchen: Ich, Herr Lehrer! Lehrer: Nun,' dann sag'S, Junge. Hänschen: Im Sommer dauern die Ferien vier Wochen und im Winter nur zwei Wochen! , Bedenken Sie, daß die Wiöconson Central Bahn unbedingt daS Zutrauen .deö Publikums besitzt, da sie bei Weitem-die populärste Linie zwischen Chicago, Milwaukee, St. - Paul, MinneapoliS und dem Zkvrdwesten ist und' fernerhin als die Pullman' Linie zwischen Chicago, Milwankee, Ashland, Duluth und den Platze am Superior See angesehen wird. Bedenken Sie ferner daß die Wisconsin Central die bedeutendsten Punkte in Wisconsin berührt, mehr Geschäftsplähe erreicht als irgend eine andere Linie im Nordwesten, 'daß der Speisettagn feiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. . Für weitere Auskunft als, Aajen, Routen, wenden Sie sich an den nachsten Ticket Agenten oder an SaS. C. Pond, Sen. ?ass. Agent, , vkilvaukee WiS.

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