Indiana Tribüne, Volume 17, Number 257, Indianapolis, Marion County, 5 June 1894 — Page 2
Jndiana Tribüne.
Erscheint Taglich unD sonntags Tie tZgliche .Tribüne- koyrt durch den Träge, BÖentl per XBocfce, die Eonntag.Trtbüne' S kenll per Ooaze. Beide zusammen IS Cent oder SS Cent per Monat. Per Vo ugeschtöt tn Vor llLbezalung ff per Jahr. Ossi : No. 18 Su AlnKamn ?tr. ZndianavoliS,.Znd.. 5 Juni 1894. Gin Daron alö Anarchist. . ... m.r- ... ...tr.z. m. V.' :i ,t1" r-i ; :k n dpc ascriDii uca iu i ujtu ju T0H von UUgulU5V5lClllvC4.lJ lV UUlk- l meb? in Belgien ein Vertreter des ' v . m I Adels als Anarchist und erferngcr ton Dynamitbomben ermittelt worden, ., - t rv v . 1 2 I iDcTeiDe war Der '450113 von atm in Folge der jüngsten Dynamitattentate . n"ni . n-i nr x:ri. w; I in isuiiiaj DcxöaTtcicu -Huiunti. jchard Müller als. Anstifte? des von
ihm verübten Dynamitanschlags gegen Werty yaven, o infame vxuazvzxv 6ig September 1871 (1 Jahr); DuDr. Nensoir beicknet worden, reien. wie die obige, für Gould unD i. ti8 t?.: io7q 1 cvflb. 8 njjDM,
Baron Sternberg, der im November n slii3 Sirakfcura nack Lllttick kam. n r ' tn . rr. icr?7 m,?. I ti 1 einem PUiie zuivigc xov i iu i' kutschkoje in Rußland geboren und wird im Steckbrief folgendermaßen be schrieben: Alter etwa 27 Jahre, Fiaur über Mittela7öKe, ziemlich beleibt; Haare blond, Stirn kahl, Gesichtsfarbe bleich, gelblich, Schnurrbart rothlichblond. Ist stets sehr gut gekleidet und nennt sich gewöhnlich Graf Ernst v. Sternbera. nimmt aber auch manchmal russische Namen an, besonders den Na men Cyprian Filippowitsch." Die Bombe, die in der Rue de la Paix explodirte, hatte Sternberg selbst in TT) Zl-Zr&l .ktZit ftnX n.-yrii Oit4?A iuiujtiiui uiiyt niiyi, ut.w nu. i aebracht. Müller, der wegen eines bei einem dortigen Waffenschmied verübten vi . . . i . f. n . ? , ; tN I ausgewiesen wurde, kam am 29. April d. I. unter dem falschen Namen Richard nach Lüttich zurück und hielt sich, um nlrhl Vvr flsirtsti? irr St CS.irtHi 111 um. i.iwv W4 itt viv v""v ofallen, abwechselnd bei verschiedenen Freunden verborgen. Muller gibt an. daß er gar kein Anarchist sei, sondern nur aus Gefälligkeit für den Baron. oer lym, oem ganzlicy -muuuokii, yttssbernt entgegengekommen sei, il? zu dem Anbrechen habe verleiten lasrt WHrti st fr Hfi nrtrf Ki Wlt Vi in I iv.i. -wvvv uu uv w vj i Paix begaben, liefen Müller undSternberg mit der Bombe längere Zeit ln V. Ti,Vii &.. l . sCiM ah4 uci iuui iciuai. vic uKcu "U, eine Viertelstunde lang in dem dicht mit srtftn a? i? sT4TT sCrtP rTrttrfitriA I ii i ii v m ia iiLii hl i Li 11 ii ii i'-ii i t -'i iiiLiu ii a. ifns e ; rn; ; hier weigerte sich Müller, der Aufforde runz des Russen nachzukommen, da er angeblich kein Blut vergießen wollt Endlich begaben sich die Beiden vor das Haus des Dr. Renson und warteten . . nachdem Muller die Bombe rnederge legt und die Zun indschnur angebrann, zplosion erfolgte, über Steinbtta eine ImHiäx hatte, bis die Ezplosi deren Wirkung Sternberg eine teufliche i c -c r.n ji I ben soll. Äuck, Dynamitanschlag gegen dieSt. Jacobskirche bat Müller aemeinsckaftlick mit ' U . j I" " W m icuy vcciui iKiuc iöu. -auca ocn I Sternoerg und zwei Studenten verübt. welch Letztere auch an den Anschlägen T tLi 'crrx.t I tn Äerdmduug zu brmgen:der eine der lungen Leute, Leblanc. , , der Sha . " I ". I V I 1 sU LL'VT 3 I .-Tl'ÄfJ'T?: vt.. unwni,, UlVlV, UCi VUiil CHIC verstorbenen Waffenfabrikanten. Noch eine Menge anderer Verhaftungen siehen unmittelbar bevor. Es scheint in der That, daß es der Polizei diesmal Adf!M i!.W V o cr n IUi. VVr 13 lAL -iJUllACl 17CsIILll n.fi.L L:.. v. . UB'!'J Kuiuyil neu auszuyeben. Erwähnt se noch. daß Müller kein Wort französisch spricht. Für Verllbung des Anschlags gegen die Jalobslirche itill Mülle? Bon Sternberg fünf Franken erhalten ba ben. Von Sternberg vermuthet man, daß er sich augenblicklich in London vernear qau, ..s..u.rs.srr,g.n ..,. n, . Z ' Ä !5 d" ?ngbdeba.ten übe. kaisers Jay Gould gehörte es zu den ihren Steuerpflichten zu genügen. - aber da kam man an die Recken! Tiahzt 1893 erböbten d ? 1893 erhöhten die "ssare jene Einschätzung erhältnibmäßig noch sehr ' ' " I Steuercommiss aus o, verbattnlkmakia noch sebr voxmt Summe von $10,000,000, und d Personalsteuern auf den Nach. laß oenesen iict aus $100.000. George Gould, des Verstorbenen würViTnffiT Conürr firff" ?m nmr IT. I " T ? V " """"" anoeren roen hiergegen, aber es wurde an der Abschätzung und also auch an der Steuer-Auflaae nickts ae. ändert. Daraufhin machten der junge Mann und seine Brüder und Schwestern einfach ihre Häuser in der Stadt zu unv vegaven jut) nach New Jersey hinüber. Selbstverständlich ist das eine bloße rv..yr ...ti V. 1 T . ... - ri. C 1 )UUUUUyC, UHU VZl UiiljUg HUI aus dem Papier. Die Sippschaft kann aber beschwören, daß sie nicht mehr Äewoyner von cem 'orr iino, uno vi v . rn rv-v dadurch der Bezahlung von neunzehn Zwanzigstel ihrer Steuern entgehen, Nach wie vor werden die Gebrüder Gould ihre Geschäfte an ihrem alten Plag am Broadwav - treiben. ' 3hr
Aevoiveroieonaqls im oongen ac (xu einzige BayngeMMst zu vezor- i conal, am langten von auen): eine mehrmonatliche Gefängnißstrafe ni erwartet. Die Santa Fe-Bahn Brisson bis Ende December 1885 (9 verbüßt hatte und dann aus Belgien -rieat ebenfalls ibren Antbeil. und Monate): Freycinet bis Anfang De
Müller die Bombe in diesem Cafe ex- ?m Wra 10 Iah bat die Ausfuhr Schwester und Brudzr. 6c iramof tt platten lasst. Da Müller sich we. srischkn Obstes ui Californien eine gangen indem sie sich IN d Donau gerte. s führte ihn Sternberg nach dn chtige Rolle in der Statistik der ".'' P? St. Pauls-Kathedrale, wo sich eben- VabnaeskMckmften gespielt. SlcherheitSwachinspeltorswlttwe Jera falls viele Menschen befanden Auch MMstm g.e . w Zi,. 13 und 3 Jahre
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ycycu vu -tivcuicc uno gcqen oie xuog m- Cfrirurtuna ukö der luersanok -vfc"fc vw vh,.. nuns des Bürgermeisters 'betheiligt ge- ds Oes Ä w. wo es etwas Hübsches zu sehen wezen sollen. Mit dieser Aussage ist werd unebmen bis wir aus ?ab. Anna und Narl waren wohl afinn bie erfolgte, uffeVn ei öftrem St traurig und schgsam allein ich regende Verhaftung der Söhne zweier des Tages im Jahre eine volle Bahn- Saubte es se. deshalb weil sie schlech e hochachtbarer dortiaen Büraerfamilien 'l.L i.nS Ausweise auf der Schule nach Haufe
d sch ?st in de mS$k T im fT-,fS"r,Mn 3 Einig Schritt, reitet dht sich Anna. yiJtrilVz, VteLon JsäMfäs f ' V b.esndem Interesse.' Es ist überdies mird in der St d, Chic allein fa- und ruft m.x m ein ganz lehrreiches Geschichtchen. bricirt oder . verhandelt. Die art n. & n Ä6be5 ",e-'i2 Zu Lebzeiten des edlen Millionen liadt is, entkckieden die 5iaut-Geiaen. WS. ft'
lunoa: - Aliaren ew orks, vak' nen alten Geigen, und sogar, was den " 'f' n T' Zlr U; Jr"l dieser mehrhundertfache Millionär, der - Schwindel m t letzten anbetrifft. kein bedeutendes Grundeigithum be- Für alte Meister-Violinen werden a MnM 8 saß, bei der Versteuerung nur zu 5efanntlic oft fabeafte greife te, Stflf SÄ $500.000 beweglichen Eigenthums ab- zahlt, und der Marktwerth bei Lieb- llrtJt geschätzt wurde. Dann wollte man habern steigt natürlicherweise noch im,nZtt,2 s?. 1 t!:t'.a ' . ah und zog sie Mit Gewalt mit! Die
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hauslicher Apparat kann an Den angenehmen New Jerseyer Vergnügung?Plätzen auf der anderen Seite des Hudson aufgeschlagen werden, wo es sich obnehin für reiche Leute viel lieblicher lebt, als in der Stadt New York, und auch in dieser werden unzweifelhaft
Absteigequartiere gehalten werden. Kurzum, das Leben und Treiben der Zould-Sippe wird sich in keiner Weise ändern. Daß sie auch mit den New Jerseyer Beamten hinlängliche Vereinbarungen getroffen hat, um die i In " 7.. Hmterziehere: dort erfolg
ra lonicBcn zu '- ' Die schönste Sammlung aller Vibesnrs aesag u werden M,t E - W Lande ist übrigens nem Wort: Es ist nicht gelungen. Diese . . .r. 57r,..
Vrokenfamilie zu zwingen, wenigstens t;rfc.i nSnSinm Wr.t)fif uuui uumwvuv nimiwi... I , m.;,, .rriiTT.n mm iijiii, junujtiiyni fl v 0 Unterhalt einer Regierung, deren l r ? r tf. 0m L scyuy geraoe sie m 10 909 anuiic braucht! cm - 0 ..Ju (11 nun rrtV.i .trt I vas mu uuu u .vv .. Einkommensteuer bei uns vorbringen V;fsf vnürS hnrt iRnnnpS I uiuy, ,v"v' 7" I wegen tingesuyrt, levensaus oen Genossen unmöglich zu machen oder dock, sebr bedeutend zu erschweren. DafnTsfi s?tnf nrnmpnff Pitpr f ?TfTP I h!,,. wutyenoeren Gegner yar, a:- ,ie. Ungeheuere Obst'AuSfuhr. Wie aus Los Angeles. Cal., aemel t wird, erwartet Hr. C. F. Smurr, von der Südlichen Vacificbahn, daß sine Gesellschaft im heurigen Jahr mcbt wenioer als 20.000 WaaenladungCIl Obst zu befördern haben wird. Qn dortiges Blatt knüpft daran folgnde stolze Betrachtungen: Man bedenke, was das heißen will, r e t-- crr t -N IN0 00 ;Uugg0luauuuijCH i Kro Taa für 365 Taae des Jahres! und das ist n u r die Quantität, welche . . ' -. w I ,war einen bedeutenden, am ObstTranZportgeschäft. Da besonders im südlichen Californien dieses Jahr r. jt .1-. r.t. .:j.. rc4 rnanricDPiniim ciiir icut iciiuc vitut uu all-Obst enielt werden wird, so kann man annehmen, wenn Hr. Smurr nicht über das Ziel hinausschießt, m Ganzen aus Californien 30,000 Bahnwagen - Ladungen Übst zum Versandt kommen. (53 Kben noch heute unter uns wam . . rzjC V O ! 1 . I ft rp 'juDniere. rocirnc neu .cu um i ern, als der Gedanke, daß in Calit0XXltxl Weizen gebaut werden könnte, . . i on r i . . f . einfach verlacht wuroe. viityi viele, höchstens 20 Jahre später, begann wn . r. ivririjc. t.k...l.Wm I m i n. M , sin t t i Tm ri w ii i r ii i lr 1 1 1
N Wien kaben Zwei Schulkinder.
rn..t. r.? Kml2 hnr ?Z .rr'" : 7,, V. Nch herumgingen und Yr'LcrLl .2 Seit U K m ÄnW hawn S". LT . c.:... sUii st, M ''nnd bwn7n wenigen Ah das Obst in Californien UN. .:.c.:r 1 ns,.m. t.,t.n t'Zmst tii.HvVkUllv " Ä? " v"" rn ir W wüi ch heute gibt es noch viele wohl, t, .ri L On.wZs.n fr neb. I" ,")"",-, ckllUK.llll.Ill IIz. I . fkuM crA wqemachten Obstes wie auch Gemüse rkenden werden. Und dieser Zeit, Pntt dürfte bald lammen. Aus der Geizenwett. m , . f .1 V l I Bon ieher war die Herstellung der . rr C I Vwlinen von einem gewissen geheim. 6nrf,n Ti,lnff( iirn,i,6,n. ha 8 nickt i". rö" "7:7 ä7i Vck Metbo 5 ? feSÖ UIH Vfc WiVtttvuui.i tvvw v vv kommeneres Instrument schaffen sol len, als alle anderen der Welt. Ais zu einem Grade trifft dies ja auch auf die Anfertigung anderer Mussk-Jn strumente, z. A. des Klaviers, zu; doch ist gerade in der Fabrikation ittii m Ti t m -m rrn iip in iiiifi m Mit lit uiii&iiiL. a Jm tfvtuv iiWi wirtlich werthvoller Geig! die Erclu. sioi.äine.besonders große. . stadt ist entschieden die Hauvt-Geiaci stadt, auch was den Handel mit feite Einer der besten Kenner in diesem V6 !n fn Zukunft für eine Stradivari.Seige PS0.00 bezahlt würden, und seine Italienische , Bioline von irgend wel knntt für ,in, ßtMh?rfr,w j r "fVsl U Italien scke Violine von iraend chem Werth niedriger, als $1000, im Preise stehen .werde! Kein Wunder. daß manche amerikanische Firmen aani Eurova nack seltenen alt'n Vioz;. . k.. r-rr... as tr ... """!. u"k"Hu". lul!cn- uv ii fiiif vorzügliche Capitalanlage, wenn man ruhig zuwarten kann. und nicht etwa der uerdäma ,kn,n &ir& durch die Rechnung macht. ' In einer Geigenfabrik wird man gewöhnlich so lange sehr höflich und zuvorkommend - behandelt, -als man keine Fragen nach der Herstelluna der Instrumente stellt. Jede derartige I V- Cv.V ... i r (JlUgC CIUC9 JlCJUUCIl CCIÜCUl aoer 0 fort Verdacht und die Liebenswürdig keit hat ein Ende. Es ist eine merk rmw i w l w wurvige yaiiacye. vay es aucy nur wenig Geigenspieler gibt, welche iraend etwas über die Herstellung der Violine wissen. 1 Leider ist bet alledem auch das GeZ aenbauen. das einst lediglich eineKunik
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war, in unseren Tagen, und besonders in unserem Lande, vielfach nur Geschäst geworden, und man sucht oft mit solcher Hast, die Waaren rasch zu Markte zu bringen, daß nicht einmal der Lack Zeit genug hat, ordentlich hart zu werden. Daher dann der Mangel an jenem gediegenen Glanz, welcher ein Kennzeichen der alten Meisierstücke ist. Zum Theil ist es freilich geradezu unmöglich, die letzteren zu erreichen, da es z. B. noch nicht gelunaen ist. den alten Cremona-Lack nach-
I zuerzeugen, indem die früher dazu benuten Smt nicht zu erlange sind. ' " " l V!"". . " uicui öciu.v. iw . .N ;j No. 31. Das soeben ernannte Ministerium . . . . Dupuy ist das emunddrelvlgiie tt bem Sturze Louis Napeleon's. Die , cm? n ; ÄMlsoauer oer einzelnen zhiiuucticti imx. oles Favn. September 1870 ity Hzog von Broglie bis Mai 1874 n cyrtf.r. nunern fliffoh 653 Mär, 1 rm . m..rr.i t? cm" iviO UU Mvnaie); Ussei VIS viarz 1876 Jahr); Dufaure bis December 1876 (9 Monate); Jules Simon bis Mai 1877 (6 Monate); Herzog von Broglie bis November 1877 (6 Monate); General Rochebouet bis Decemher 187' (1 Monat); Dufaure bis Februar 1879 (1 Jahr 2 Monate); Waddington bis December 1879 (10 Monate): ffreycinet bis September 1880 (9 Monate); Ferry bis November 1831 (1 Jahr 2 Monate); Gambetta bis Januar 1882 (2 Monate); Freyeinet bis Juli 1882 (6 Monate); Ducf . C! 3 CV 1000 iC icic Via uimui iw kwiuwy, ??allieres bis Februar 1883 (1 Monat); Ferry bis März 1883 (2 Jahre nm ri , . . cember 1886 (11 Monate); Goblet bis Mai 1837 (5 Monate); Rouvier voir 31. Mai biö 19. November -87 (6 Mocv; c t!a orv im!.. 1000 A naipi: zirara Dia jJiatA 1000 i Monate): Floauet bis 14. Februar 1339 (11 Monate); Tirard biö 13. März 1890 (13 Monate); Freycinet hzz 13. Februar 1892 (23 Monate); Loubet bis 7. December 1892 (10 m nate): Ribot bis 30. März 1893 (4 Monate); Dupuy biZ 29. November ,n v i v rr r" rn.! ' " ikhk I 'jjfonaiti: uaninirs-iicrirr lis 22. Mai 1894 (Monate); Dupuy vom 29. Mai 1894 bis ? : - 7 . Ce:vilmors zweier ttinder. au. VIIIIC Vtcuiiuill m uuyui v - . . ..VI.. in AAM Selbstmörderin, Emilie Linderthalen, welche Zeugin .des Vorsah war lief sofort in die nächst der Brücke gelegene Eichh.ttswache. m " dem tan Mlltheiluna m machen, allein die sfor. angestellten Nachfoeschungen nach den n dkk 'Wellen eischwundenen Kindein blieben eraebmklos. Wie das Mädchen aussagt. s Nachm!., " . tags von ihrer Mitschülers Anna und deren Bruder axl aufgefordert worden. mit ihnen an die Donau zu gehen. unterwegs vtteven wir trzamr .L , ?I 'rucke angelangt wann gmgen . r- . rf1 t i tt . wir eine Weile durch den Kaipark und dann über die Stefanjebrücke an das andere Ufer der Donaü. Mir war e5 nicht recht, daß fcij Anna und der Karl, die sich immer vu . der Hand vvv, vi liV VII . V v uvi R. nJ nnnS um. nimitvn HM f' ?. s . , S-,t,,. ' , '- " . ' flls Uly ,e eimas l,n Aia er. Ivann ftsfeIic9: -3 ' man gleich (pd ?an ins Wasser spring,,' - wenn Frei lich, man ertrinkt und ist todt!" sagte der kleine Karl, noch ehe ich antworten konnte. Ich dachte mir nichts Arges bei diesen Reden und saate lachend: Probiren möcht' jch's nicht!" Da auf u . . . . . i .1. ? r, .1 ki. QsWM. u. . riM. Zr Z"i ,s" SMrftffi'! ZjfSimiZ. att?. mh "5 i. c. n.ii. . i "8? ? , prungr in o 221 7 f,Z " W, X hat folgend MMu KS 'V..''' V MA.n... I Ki irvv xXvti V - il . v' u. ." Begleitung und sage der Mutter, daß es wahr ist und daß sie unö verzeihen soll!" Die Ursache des Selbstmord? der beiden Kinder Dürfte thatsächlich m den Ausweisen iu suchen sein, die n. k, K.r ' V,? lu2i;: Q Zeugz sse erhielt die lNstder zu Hsu 5 Strafe. B sonderS war S.r"5?S V Byttvurfezu hören bekam. Das iWflä&riae Mäd chen las sehr viel, und zwar ftst uj schließlich Schauerromane, rose ,Adrlenne, d!e Braut des Sträfling?, oder die Geheimnisse der Bastille,- Ma rino Marinelli und Aehnliches. Frau Jerabk war übe? die Gier. Mt der daS Kind all das blutrünstige Zeug verschlang, ganz unglücklich und verbot ihr daS Lesen, doch es half nichts, und Prügel nützte ebenso wenig. Am 12. Mai war dex Tag her. Vertheilung der Ausweise. Frau Jttabek drohte den Kindern,, daß sie'ib? üix
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spazieren gehen lassen werde, wenn sie schlechte Ausweise brächten. Beide beruhigten sie und betheuerten, die Mutter werde zufrieden sein aber es kam doch anders, und zwar war diesmal der kleine Karl der größere Sünder. Der Ausweis des Madchens war besser. Für sittliches Betragen war' Beiden das beste Zeugniß ertheilt. Nun war aber in dem Ausweise des Mädchens vermerkt, daß sie im letzten Vierteljahr sieben Tage gefehlt habe, wovon die Mutter nichts wußte; Anna hatte eben Schule geschwänzt und hatte jetzt große Angst. Niemand merkte, was in den beiden Ztmdern vorging. Mittags aßen sie wie sonst ikren Ku.chen und ihr Stückchen Fleisch und verließen dann die Wohnung. Die Mutter war nicht zu Hause. Einer Nachbarin erzählten sie, daß sie der Mutter zu ihrem Geburtstage für den 24. Mai eine Ueberraschung zugedacht. Später schrieb Anna in Gegenwart Ksrls in der Wohnung zwei Abschiedsbriefe. Diese lauten: Verzeihe, liebe Mutter! Ich war ein schlechtes Mädel, ich hab' Dich viel gekränkt, ich hab' Dich sehr beleidigt, verzeih' mir! Bis Du das liest, bin ich nicht mehr. Ich gehe ins Wasser. Deine liebende Tochter Anna. (Karls Name fehlt.) Liebe Tante! Verzeih' mir, was ich meiner Mutter Großes angethan hab'. Wenn Du morgen kommst, so wirst das Nahere von der Mutter erfahren. Deine liebende Nichte Anna. Karl." Zu dem kleinen Franz Lindenthaler sagte Karl: Wir haben uns entschlossen, ins Wasser zu gehen. Was liegt daran? Ein Sprung und es ist aus!" Gegen 5 Uhr entfernten sich Beide aus der Wohnung. Karl sagte beim Abschiede zu seinem Bruderchen Josef: Du, Peperl, sei rea)t brav und folg' der Mutter. Sag' 'ihr, daß die Ausweis und zwei Briefe (es waren offene Zettel) am Tisch liegen. Wir geh'n in's Wasser!" Die Mutter, welche auswärts nähte, kehrte um halb 9 Uhr Abends von der Arbeit zurück. Sie las die Zettel und Nicht lange darauf erhielt sie die Bestätigung des SchreckItcben. Vom Jnlande. Kürzlich wurde in Clinton in Iowa die seltene Naturerscheinung einer Luftspiegelung wahrgenommen. Die mit gebrannten Ziegeln g:pslasterten und von Rinnsteinen eingefaß ten Avenues daselbst laufen von Ost nach West. Wer an dem betressenven Tage um die Mittagsstunde westwärts blickte, dem erschien bis aus ein Straßenviertel Entfernung die 6. Avenue wie ein Strom von klarem Wasser.mit einer ziemlich wahrnehmbaren Strö mung, auf welcher sich hin und wieder kleine Wellen krauselten. In Alton in Illinois wird zur Zeit ein eiaenthumncher Pen stons fall untersucht. Seo. W. Taylor, ein alter.blinder und verkrüppelterMannz hatte lange nur $3 Pension im Mo nat erhalten und wurde außerdm vom County unterstützt. Seme Frau verließ ihn wegen seiner Armuth und örwerbsunfahiakett und htratyete einen Andern. Vor einigen Monaten wurde Taylor's Pesion auf $72 erhöht und ex erhielt eine Nachzahlung von $1600. Seme frühere Frau forderte von ihm einen Antheil und oe nunzirte ihn, da er sich natürlich wejaerte. beim Pen wnsamt als etru gex. Erstens soll er Deserteur gewesen fern und zweimal BouniV oenom wen haben und zweitens soll seine Blindheit nicht vozn Kriege herrühren, sondern von einem Unfall in einem Walzwerk. Ein Spezialagent desPen sionsamtes hat in diesem Falle in AI ton Erhebungen angestellt. Vorläufig lft Taylor aber noch im Genusse sei ner Pension, und man weiß noch nicht, w:e bit Sache sich entwickeln wird. In dkx Kapelle von St. Francts Xavier. 10. tzstrane, naye v, Avenue in New York,' wur'he" diese? Tage durch Vater Haipin eine .rauiriz unter ungewöhnlichen Umständen . 77 r- . . vouzoge, trs war oie yoazzeir zwischen der Modistin 'Fräult'-n Julia M Morris von No. 96 Lezlnglon Aki. F F. Geanty, einem Bediensteten der Schnittwaaren-Jmportfirma Test, Weller & Co. am Brsadway, welcher zwei Tage nachher tn v Paso Texas verstarb. Trotzdem mit Bestlmmthei zu erwarten war, daß Gearity nich mehr lange leben würde, so wünschten r und Fräulein Morris doch ehelich mit'tmander verbunden zu sein. Anläßlich dir' tyejfsh'' Entfernung',' welche l 1. 1 r . ' v. ' I ir. oie leoenven lkkNNle, wufve eine $11 rath beschlossen, bei welcher Rhberf J Hoey während der reglösen Ceremotn den Bräutigam zu vertreten hatte Höey ist vtf Bettex der jungen Dame rSS 1 Fräulein yJtoxxii titim von mrem zur Genesung in El Paso weilinde Geliebten eine Depesche, worin er den Wunsch sussprach, sich' mit ihr durch . ; ' ""'i . ft , ! u ' iy"i 1 . . rr einen Vleuoerlrklkr u vitw orr trauen zu lassen da stin prekäze.r Züstand ihm eme Neise unmöglich machte, Zwei Tage, nachdem der Wunsch des schon Todtkranlen erfüllt war, starb er Vater Halpln erklart, daß die unte den genannten Umständen durchStell Vertretung" vollzogene Trauung voll Itändja. Mg sei. wie auch in Holland die Trauung gusen Handschuh des in den Colonien wejltydku Bräutigams gang unv geoe s, Die aus den verschiedennen (Legenden von Wisconsin e nae roffenenWetterberichte stimmen darin hereiu, daß der scharfe Frost in der Nacht vom SAntaz zum Montag den Obstbäumen, Beeren- und Gemüsepflanzen großen Schade zUgefuaj Mt In Grantsburg, wo eine der reichst, Hhukknnernten im ganzen SjtZsix erwartet wurvt, jst diese fast ganz verdorben; tie' Saatfeldex haben nur wenig gelitten, dagegen 'sind . i)ie Maispflanzen erfroren. In Marsh'sjeld wurde in der vergangenen Woche uff zweiten Male in vierzehn Tagen starker Reis wahrgenommen. Auch aus Antigo wird außergewöhnlich starker Frost gemeldet, der tye ErdbeerpflanM, Obstbäume und das Gemüse sehr erMia) gej'chädiSt .hat, In Belgiunr
es meryalv imer Ziscqt zweimal sehn stark gefroren; die Obstbäume standen dort über und über in Blüthe, fo Wiß sich die reichste Obsternte seit vielen Jahren erwarten ließ, aber Höchst! vahrscheinlich haben die Blüthen
gleich dem Gemüse schwer gelitten. In Escanaba siel das yermomeler aus den Gefrierpunkt, und es bildete sich an manchen Stellen Einviertelzoll dickes Eis; namentlich die GemüseGärtnereien hatten von dem Frost viel gelitten. In ycvoygan aus wurven . l ri r 1 r 1 f l Erdbeeren uno emue oeiraqiiicy.oie Obstbäume dagegen nur unerheblich beschädigt. ?kn dem Schwärm der EinWanderer, welche durch die Pforte, genannt Ellis Island bei New York ihren Einzug in die neue Welt hielten. fielen zwei Negerknaolein, aus dem dunklen Erdtheil stammend, auf, die gar trübselig drembhckten. Die Kinder befanden sich in Begleitung zweier amerikanischen Aerzte Namens Herrick und Jones, die sich aus dem Wege nach ihrer Heimathsstadt Stockton in Californien befanden, wo sie ihre Angelegenheiten ordnen wollen, um wieder nach Afrika zurückzukehren. Die Mediziner wurden nicht müde, die Reize des Boerenlandes, aus dem sie kamen, zu schildern, und die CulturErrungenschaften von Johannisburg, einer der größten dortigen Städte mit 75,000 Einwahnern, halb europäischer Abstammung und halb aus Negern bestehend, zu preisen. Ihre Pflegebefohlenen, zwei im Alter von 12 und 10 Jahren stehende Söhne des KLnigs" Musa vomStamme der Suahila, sollen zu methodischen Missiona ren ausgebildet werden. In emem Gemisch von Arabisch und Englisch klagten die Sohne der Wudrnß, welche m ihren blauen Matrosenanzllgen sehr hübsch aussahen, daß die Doktoren ihnen erklärt hätten, daß sie die ihnen lästigen Kleider nur in dem von Kultur und Höflichkeit übertünchten Europa tragen müßten und daß sie nun erfahren, daß sie die Kutten" auch weiterhin im freien Amerika tragen mutzten. Unter Lachen erzählten deren Führer, daß sie ihren Schutzbefohlenen vergeblich das Sündhafte ihres Begehrs, in paradiesischem Kostüm herumzustolziren, vorgehalten, und der Appell an ihre Eigenliebe, indem sie ihnen erzählt, wie hübsch sie jn ihren Anzügen aussehen, ebenfalls nicht verfangen hätte. Bei der Schwüle, welche im Einwanderungsdepot herschte. kamen den jungenAfrikanern, die sonst große Intelligenz verriethen, ihre Kleider doppelt lästig vor und sie schienen nicht übel Lust zu haben, die lästigen Kleider abzustreifen. Erst in 5 bis .6 Jahren werden die armen, auS ihrem Idyll gerissenen Wllstensöhne nach' der Heimath zurückkehren dürfen, um dann ihren Stammesgenossen. daL Evangelium zu predigen. Die Dokto ren werden sie in einer Missionsschule unterbringen, um dann selbst wieder nach Johannisburg zurückzukehren. Vom TlUSlanve. V 0 c einigen Tagen hatte die Orpheumdiva Fräulein Cäcilie Carola vor einem Budapester Richter darüber, auszufegen, ob es wahr sei, daß sie in ihrem Stamm kaffeehaus Abends oft heiterer a?stimmt sei, als für die Nachtruhe der Stadt gerade nothwendig und ob eS wahr sei, daß sie den Konstabler Nagy dann mit 5 bis Q Gulden belohne, damit er beide Augen und beide yhren zudrücke, Fräulein Carola erklärte nun unter Eid vor allem, daß sie eigentlich Cäcilie Vogel heiße, aus Breslau gebürtig und 86 Jahre alt sei eine Mittheilung, welche, unbekannt warum, große Bewegung im Auditorium" hervorrief. Hierauf fuhr sie fort: Das' halt ich nicht auS, in der Weife verdächtigt zu werden ! Ich war und bin niemals benebelt geWesen. Die kleinen häuslichenSchwipse vyn einst zählen nicht. Jn letzter Zeit habest 'mehr Leute meinen Champagner getrunken, ßls für lyich welchen gezahlt und mit selbstgezahllemCham? pagner bringt man es selten zu einem Schwips, geschweige denn zu einem Rausch.' Die ZeZjen sind schlecht und die Börseaner sind' entweder gleichgiljig geworden gegen die Kunst oder verfxacht, (Allgemeine Zustimmung.) Wenn ich mich unterhalten will, so thue ich es erstens nicht in Gesellschast von Konstablern und nicht auf der Straße, zu was wären denn sonst die 'Separatzimmer und die kleinen Lauben in den Hofgärten der Nachtcafes Nfunden worden." (Heiterkeit.) Damit tvar 'ds Zeugenverhör der Orpheumhzva Hee.ndeund' als nun 'der Richter fragte, ob sie noch' etwa? hörzubringen habe, erwiderte Fräulein Carola: Ja wohl, Herr Richter. Ich kabe eine Probe versäumt, die Strafe blefui hätte der Staat zu tragen, ich bitte alsy als Zeugengehühr mix 50 Gulden zuzuertheilen' (Schallende e!terkeit.) 'Der Richter klärte das räulei dahin' auf, daß der Staat Zn diesem Falle für 'tffrt 'Vrobekosijy nicht aufzukommen habe und die Jeugin fügte sich mit den Worten; Ich heiße Carola und da kommt es mir auf 50 Gulden gerade nicht an" in'S Unvermeidliche und verließ stolz den Verhandlungssaal. Ein Akt unerhörter Rohheis versetzte vor "einigen Tagen ekSiaht Marseille f Entrüstung1, obwohl man dort an Straßennnfmz jeder Art gewöhnt ist. Vier jungt Leute, darunter zwei auf Urlaub he, kindliche Soldaten, verfolgten Abends auf dem inmitten der Stadt gelegenen Vlade Et. Michel ein nach Hause zuxückkthrendeö Mädchen, das die Hilfe eines yorübergeherjöen '94jähiiaen .Angestellten der . Cisenbahn-Gesellfasast anrief. Als letzterer die etwa? anaeheiterten Verfoler zurechtwies, fielen diese über ihn her und verletzten ihn jödttich durch einen Messerstich' Einen zweiten Mich erhielt auH Versehen einer' der Angreifer. Der Beamte starb Zn der folgenden Nacht.' Der' Mörder ist einer der Soldaten. Diesmal scheint es sich um Franzose.'! zu han? deln, sonst werden alle äbnlicben Tba-
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:en den Jtallenern in die Schuhe geschoben. Ein durch die begleitenden Umstände merkwürdiger Selbsterregt in Meiningen viel Auffehen. Ein als Steueraufseher angestellter Militäranwärter hat sich erschoffen, angeblich, weil er sich vor einer Strafe fürchtete, die mit einem Erlebniß feiner Militärdienstzeit zusammenhängt. Er erhielt s. Zt. von einem Offizier eine Ohrfeige, in Folge deren sich bei ihm nach seiner Angabe Schwerhörigkit entwickelte. Man entlieh ihn darum auch früher und gab ihm einen Posten als Steueraufseher. Doch soll man gegen seine Schwerhörigkeit etwas mißtrauisch gewesen sein, denn er wurde daraufhin insgeheim scharf beobachtet und jetzt scheint man soviel Material, gegen ihn gesammelt zu haben, daß. ihm mit Absetzung und Degradation gedroht wurde. Dieser Eventualität hat er sich nun durch Erschießen entzogen. VoreinigenTagenhat ein Russe, der in Monaco beim Trente e: quarante" ungefähr 130,000 Frcs. verspielt hatte, sich in der Nähe des Friedhofs von Condamina das Leben genommen, indem er sich zwei Revolverkugeln durch den Kopf jagte. Er wurde als ein gewisser Nikolaus Georg Karaijew aus Moskau identifizirt. Drei Abende, ehe er die 130.000 FrcZ. verspielte, hatte er 83.000 Frcs. geWonnen. Ein anderes Opfer des grünen Tisches ist die junge Wittwe Wattson. eine Engländerin, die in der Villa Lource wohnte; die Frau hatte sich mittels einer starken Dosis Laudanum vergiftet. Die Spielsaalpächter ließen sofort das Gerücht verbreiten, daß Frau Wattson sich irrthümlicher Weise vergiftet habe; da sie an einer unheilbaren Krankheit gelitten, habe sie die Gewohnheit angenommen, bevor sie sich zu Bett legte, Laudanum zu nehmen, um besser schlafen zu können. Die eingeleitete Untersuchung ergab jedoch, daß die Wattson sich freiwillig vergiftet hat, weil, sie sich im Spielsaale, zu dessen eifrigsten Vesucherinnen sie gehörte, vollständig ruinirt hatte. A v e r m a l s no in Qriä leben Erderschütterungen wahrgenommen . worden und zwar besonders im Zeibingerst'raßen-Vierte'l. Die Sen kungen der Häuser dauern immer- noch fort; mehrere drohen einzustürzen. Bisweilen geschehen die Senkungen so plötzlich und mit solcher Gewalt,, daß starke Fensterscheiben platzen und Thüren aus ihre'rUmrahmung gerissen werden. Utber die' Maßnahmen, die seitens der Behörde getroffen sind, uns größerem Unheil vorzubeugen ist bißf her nichts bekannt geworden. Der liebliche Kinder mund. Schwester: Wozu sind denn die Löcher in dem Schweizerkäse?" - Bruder: Da spielen die Maden drinn' Versteck!" Nobel. Schmule tanzt auf dem Ball mit dem Estherle an dem offnen Fenster vorbei und zerbricht eine Scheibe. Estherle stößt einen Schrei aus. Schmule: Sei nor still, Estherle, mer zahle' die Scheid! witenander!' ' ' ' -'v ' J Scharfsinnig. . Arzt : Den Eisbeutel auf dem Kopf können Sie jetzt weglassen." Patient: Mit ist 'aber noch fizs hu.m.m ins ' Kopf!? Arzt: So lange bis das weg ist, lön nen Sie den Beutel doch nicht fragen!" Hinter dem Vorhange. Erster Schauspieler: Waö für ein Haus haben wir denn heute?" Zweiter Schauspieler: Einige Sitze sind besetzt, aber wir sind noch in der Maiorität.7 ' " Bedenfeji Sie, daß die Wiöeonson Central Bahn unbedingt daS Zutrauen deß Publikums besitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Milwaukee, St. Paul, MinneapoliS und dem Nordwchen ist ü fernerhin'' asö die Pullman Linie zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen am Supexior See angesehen wird. Bedenken Sie serner daß die WiSconfin Central die bedeutendsten Punkte in Wisconsin berührt, mehr Geschäftsplatze erreicht als irgend eine andere Linie im Nordwesten, daß der Speisewagen feiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. Für weitere Auskunft als, Raten, Routen, wenden Sie sich an den nach sten Ticket'Agenten oder an 3ak. C. Pond, Gen. Paff. Agent, . Milwaukee WiS. Söön und rein Soll das HauS stets sein! Wurft-n hai kauft man ni t ijjt wmwm I M wmwwm9 W OHmehel 459 Ost MeCaetv ,.:- Telephon 126S Unterstützt die . umyu ey-o?L'r!VL Saundr y, betrieb b Uto kSschdcha. - No. 183, Ivy und 142 Virginia kdenue T, E. Somcrrillo Manager.
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