Indiana Tribüne, Volume 17, Number 256, Indianapolis, Marion County, 4 June 1894 — Page 2

Jndiana Tribüne.

Erscheint Täglich und SonntagS. Tie tZgliche.TrtbÜLe-rsstet durch den TrSge, Eent per oche, die LonntaglTribüne- t SentS per Woche. Beide zusammen IS Cent oder Cent per Monat. Per Post zugeschickt t Vor uSbezahlung Zper Jahr. Ossice : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 4 Juni 1894. aBaaaaaaaiBMBaaBaBaBBaMaMaaiaBBBMaaaBaaaaaaaaaMaaaaaBMaaaaaai Nrwaylen perPost. ' Won Wahlreform ist in den letzten paar Jahren ungeheuer viel bei uns die Rede gewesen, und es sind auch unstreitige Fortschritte erzielt worden. Dagegen liegen die Primärwahlen, die für locale Verhältnisse oft noch wichtiger jrnb, als die allgemeinen Abstimmung gen selbst, vielfach noch seh? im Argen, und mitunter geht es dort dermaßen her, daß selbst der pflichttreueste Partiot sich mit einem Brr! abwendet, wenn man ihm zumuthet, an denselben theilzunehmen und dadurch erst die Volkswahl zu einer Thatsache zu machen. Jetzt haben in der kalifornischen Stadt Los Angeles die Freunde ehrlicher Urwahlen glücklich einen Plan zur Refonnirung derselben ausgearbeitet, und derselbe ist einstweilen behufs Lfsentlicher Beurtheilung im Druck verbreitet worden. Darnach sollen die Urwahlen fortan per Post betrieben werden, sowohl was die Auswahl von Delegaten für Conventionen, wie auch was den Ausdruck der persönlichen Bevorzugung dieses und jeneMemtercandidaten seitens der Stunmgeber anbelangt. Die Centralausschüsse der verschiedenen Parteien sollen in Verbindung mit dem Countyclerk die Sache leiten. Sie sollen die postalischen" Primärwahlen jede Partei hat eine besondere an einem anderen Tage zur genügenden öffentlichen Kenntniß bringen, worauf die Stimmzettel, nebst einem frankirten Briefumschlc:ge für Rücksendung, an jeden Wahlberechtigten versandt werden. Alle Wähler werden nach Parteien classificirt und eingetragen, und die Einreichung von Gesuchen um Plätze auf dem Primär - Stimmzettel soll zu einer gegebenen Zeit abschließen. (5s sind alle erdenklichen Vorkehrungen zur Verhinderung von Betrügereien beim Zählen und Ordnen der ausgefüllten und zurückgesandten Stimmzettel getroffen, welch' letztere nach dem australischen Wahlsystem bedruckt sind. Und Vorsichtsmaßnahmen sind in diesem Falle wohl ganz besonders am Platze; denn es begreift sich, daß unter solchen Umständen ohne strenge Controlle bei der Anwesenheit nur weniger Personen fast noch mehr ..Kunkelmunkel" getrieben werden könnte, als unter dem alten System, wenn auch mit viel weniger Geräusch! Die an die . Wähler gesandten Stimmzettel sollen sowohl die Namen all'- Candidaten für Conventions-De-leten wie diejenigen der Parteinominations Bewerbe? enthalten, und zwar in alphabetischer Ordnung mit einem freien Feld nach jedem Namen. Auf dieselben Stimmzettel können auch schon die Namen von Bewerbern um Staats- ui um Nationalämter kommen, um den Stimmgebern Gelegenheit zu ihrem MeinungsauSdruck zu bieten. Auch kann jede öffentliche Frage bei gleicher Gelegenheit dem Volke vorgelegt werden. Das ist unter Umständen sehr viel auf einmal! Auf dem Postamt soll ein besonderer Briefkasten für die zurückgesandten Stimmzettel reservirt werden, und ein Schlüssel für denselben, von eigenartiger Beschaffenheit, soll sich im Besitze des zuständigen Ausschusses befinden. Auch ist Fürsorge getroffen, daß auch unter dem neuen System gegen die Wahlberechtigung von St'immgebern protestirt werden kann. Herz, was willst Du noch mehr? Da man es doch nicht für ausgeschlössen hält, daß trotz alledem noch betrügerische Praktiken vorkommen, so sind entsprechende strenge Strafen für solche bestimmt. Das System findet, wenn es endgilt!g angenommen wird, zunächst nur auf die Precinkte in Los Angeles(5ounty Anwendung und hat auch dort einstweilen nur den Charakter eines Experiments. Selbstverständlich gcht die legitime Bearbeitung von Stimmaebern in Versammlungen und in der Presse mit diesem System Hand in Hand, aber jede sonstige Bearbeitung und Bevormundung so hofft man wird fortan unmöglich sein. Dem Verlauf dieses Versuches, der bestimmt ist. den Maschinenpolitikern, Drahtziehern und ihren Banden die Controlle über die Wahlen schon von vornherein zu entwinden, sieht man allseits mit Spannung entqegen. Hoffen wir das Beste. und feien wir auf Alles gefaßt! Wollt in m Ber. ztaaten. In der Tarifdebatte ist zwar die Thatsache hervorgehoben worden, daß den Ver. Staaten unter den Wolle producirenden Ländern ein hervorragender Rang gebührt, aber daß' sie den dritten Platz einnehmen, ist nicht constatirt worden. Mit einem Jahresproduct von 550,000.000 Pfund steht Australien an der Spitze aller Wolllander der Welt, dann folgt die Argentinische Reu5.it mit 400.000.000 Pfund und mit 300.000.000 Pfund nehmen die Ver. Staaten den dritten Platz ein; in der weiteren Reihenfolge schließen sich Rußland, Großbritannien, Frankreich und Spanien in der genannten Ordnung an. Nach Ausweis der letzten Censusberichte gab es in unserem Lande 47,000.000 Schafe und an dieser stattlichen Zahl participirte .der Staat Ohio mit 4.400,000; dann kamen Texas und Californien mit je 4.200.000; in New Meiico. Mickiaan. Montana. Oreaon

unfs Utah' variirte der Schafbestand zw'.te' 2,000,000 und 2,500,000 Stück und auf diese Staaten folgten Pennsylvanien, New Iork, Kentucky und Colorado in der genannten Ordnung. Am Stillen Ocean hat die Schafzucht viel schnellere Fortschritte gemacht, als in den anderen Landestheilen, und wenn diese Entwicklung anhält, werden die Staaten des 'OhioThales bald weit, zurückbleiben. Am unbedeutendsten ist die Schafzucht in den Neu - England - Staaten; fo hat Massachusetts nur 53.000. Connecticut 42.000 und Rhode Island' 12.000 Schafe. Die Einsuhr von Wolle in die Ver. Staaten fjai in den letztverflossenen Jahren stetig zugenommen und belief sich in 1893 auf 172.000.000 Pfund, die Ausfuhr war dagegen kaum nennenswerth; sie betrug nur 100.000 Pfund. 0kMeinnützigeS.

Nirgendwo hat der Obstbau eine höhere Stufe der Vollkommenheit erreicht, als in Süddeutschland und die dortselbst gesammelten Erfahrungen dürsten daher für einen jeden ObstZüchter von hohem Interesse sein. Wir finden dieselben in den 10 Grundregeln des Obstbaues, welche der Württembergische Obstbauverein" ausgestellt hat, gesammelt und da in denselben höchst werthvolle Lehren für die Obstcultu? auch in unserem Lande enthalten sind, lassen wir sie hier folgen: 1. VeschafsenheitdesBodens und .Auswahl der Bäume. Pslanze die Bäume in guten fruchtbaren Boden; nassen Grund drainire, steinigen und festen rigole, je tiefer desto besser. Wähle nur Sorten, welche für Deine Gegend ersahrungsgemäß passen und pflanze nicht zu vielerlei derselben. Kaufe junge, kräftige Bäume aus quten.freigelegenen Baumschulen und sehe auf gut entwickelte, weitverzweigte Wurzeln, einen gesunden, kräftigen Stamm und eine gut gezogene Krone. Pslanze keine Bäume aus dem Walde, sie sind nicht werth, gesetzt zu werden. 2. Baumsatz. Pflanze Deine Bäume womöglich im Spätherbst und mache die Gruben 1 bis 1.5 Meter weit und 50 bis 80 Centimeter tief. Je fester 'der Boden ist, desto weiter und tiefer muß derselbe gelockert werden. Bäume, welche Du nicht gleich setzen kannst.grabe.ehc sie an den Wurzeln trocken werden, gut in die Erde ein. In nassem, kaltem Boden pflanze Deine Obstbäume im Frühjähr; doch mache die Gruben schon im Herbst zuvor, daß die Erde durchfriert und locker wird. In nassem Grund pflanze dieBäume auf Hügel. Nach Fertigstellung der Gruben wirf dieselben halb zu, daß sich die Erde vor der Pflanzung gehölig setzen kann. Die Wurzeln des Baumes beschneide mit einem scharfen Messer so, daß nur die durch das Ausgraben beschädigten Theile entfernt werden und die Schnittflächen nach unten sehen. Den Birnbäumen kürze die Pfahlwurzeln stark ein. Setze den Baum ja nicht tiefer, als er in der Baumschule gestanden, und bedenke, daß er sich mit der ihn umgebenden Erde noch setzt. Breite die Wurzeln möglichst wagrecht aus und sorge dafür, daß dieselben mit guter Erde umgeben werden, welche mit den Fingern sorgsam zwischen dieselben hineingebracht wird. Schlemme den Baum nach der Pflanzung mit Wasser tüchtig ein und befestige ihn lose an einem schon vor der Pflanzung beigesteckten kräftigenPfahl.der bis zur Krone, aber nicht in dieselbe hineinreicht. Wenn möglich, bedecke die Baumscheibe mit Strohdünger, damit der Boden gleichmäßig feucht bleibt und nicht krustig wird. 3. Entfernung der Obstbäume voneinander. Pflanze die Obstbäume nicht zu eng: Aepfel-, Birn- und Kirschenbäume' je nach Sorten 8 12 Meter. Zwetlchen-, Pflaumen-, Pfirsich- und Aprikosenbäume 5 6 Meter. Doch lassen sich letztere Gattungen mit Nutzen zwischen die Kernobstbäume pflanzen, weil sie abgängig werden, bis diese den ganzen Raum brauchen. 4. Ersatz abgängiger Bäume. Pflanze keinen jungen Baum an die Stelle, wo ein alter entfernt wurde, weil hier die Erde total ausgemergelt ist. Geht eö aber durchaus nicht anders, so hebe eine Grube von wenigstens 2 Meter Breite und 80 Centimeter Tiefe aus und bringe in dieselbe guten fruchtbaren Boden von einem Grundstück, auf welchem noch kein Baum gestanden. 5. Beschneiden der jungen Bäume. Die Kronenzweige der Steinobstbäume beschneide beim Verpflanzen, die der Kernobstbäume aber erst in dem der Pflanzung folgenden Jahr. Schneide fo, daß die Krone schön pyramidal wird und stets einen gut entwickelten Mitteltrieb hat. Lasse nicht mehr Zweige stehen, als Dein Baum später Aeste brauchen kann. Beschneide nur so viele Jahre die Baumkrone, als nöthig ist. dieselbe gut zu bilden. Ist dies geschehen und ist der Stamm so erstarkt, daß er die Krone tragen kann, so sorge nur dafür, daß die Aeste sich nicht kreuzen und daß die Krone nicht zum Dickicht wird. 6. Pflege der Obstbäume. Bäume im Ackerfeld schütze vor Befchädigung mit Pflug und Egge durch drei, mit Latten untereinander verbundene Pfähle. Vor Hasen und Schafen schütze sie durch Einbinden mit. Drahtgeflecht, Dornen, Reisig oder Schilf. Die Baumscheiben behacke mehrmals des Jahres, je breiter dieselben gehalten werden, desto besser ist es. Lose Rinde, Moos, Flechten und sonstige Schmarotzerpflanzen dulde niemals an Stamm und Aesten. Dürre Aeste schneide dicht am Astring ab und verstreiche die Wunden mit Baumwachs, Oelsarbe oder auch Theer. Krebsige oder brandige Stellen schneide aus und verstreiche sie mit Baumsalbe lLebm und Kuhfladen ae-

uixäij. erreiche aue Jllyr imerost den Stamm und die dickeren Aeste mit Kalkmilch. Du schützest sie dadurch vor Frostschaden, tödtest die Jnsektenlarven und die Keime der Schmurotzerpflanzen. Entferne die Raupennester, schüttle im Frühjahr Maikäfer und Rüsselkäfer ab und todte sie. Sammle sorgfältig das wurmige Obst und beseitige es. Hege und pflege die insektensressenden Vögel. 7. Düngung der Obstbäume. Dünge Deine Obstbäume, so oft sie in ihrem Holztrieb nachlas, sen. Mache zu diesem Zweck unter den Enden der Zweige rings um den Baum Löcher und Gräben.gieße Gülle oder Kloake hinein. Auch Holzasche, Mist, Kompost, das Abwasser von der Familienwäsche und der Küche leistet gute Dienste. Obstbäume auf Grasboden bedürfen besonders reichlicher Düngung, weil die Grasnarbe einen großen Theil der Nahrung für sich zurückbehält. Pfirsich- und Aprikofenbäume follten nur während der Wachsthumperiode gedüngt werden; die übrigen Steinobstbäume, sowie die Kernobstbäume sind das ganze Jahr dankbar dafür; jedoch magst Du Dir merken; kurz vor dem Abschluß der Vegetation im Spätjahr zu düngen, ist nicht rathsam, weil leicht neuer Trieb entsteht und das Verholzen der jungen Triebe verlangsamt wird. 8. UmPfropfen untauglich e r O b st s o r t e n. Hast Du einen Baum mit untauglicher Sorte, so werfe ihn in der Zeit vom Oktober bis Februar ab und veredle ihn mit einer tauglichen; lasse die nöthigen Zugäste stehen und beachte, daß es gut ist, solche Sorten aufzupfropfen, welche mit der Unterlage gleichartigen Wuchs haben. 9. Verjüngen der Obstbäume. Hast Du einen altersschwachen Baum, der trotz reichlicher Düngung zwar blüht, aber keine Früchte mehr ansetzt, so verjünge ihn, d. h. schneide im Winter die Kronenäste auf die Hälfte ihrer Länge zurück und ziehe aus den entstehenden jungen Zweigen eine neue Krone. 10. O b st e r n t e. Behandle Deine Bäume beim Abnehmen des Obstes schonend und bedenke, daß jeder Fruchtzweig, den Du abreißest, keine Frucht mehr tragen kann. Folgst Du, Freund, nun diesen Winken. So wird Segen viel Dir blinken. Wird der Bäume Werth sich zeigen, Wenn jie früchteschwer sich neigen, Dich erfreu'n mit süßer Kost, Laben auch mit gutem Most. Dir b:inzt'S großen Nutzen ein, Andern wird's ein Vorbild sein. Tic freie Jrue.

Im Süd'sten unseres Landes macht sich eine lebhafte Agitation zu Äunsten der Abschaffung der sögenannten Zona Libre bemerkbar und auf diese Agitation ist aller Wahrscheinlichkeit nach auch die vom Congreßrepräsentanten Crain von Texas eingebrachte Resolution, in welcher die Vorlage der gesammten zwischen Mezicv und den Ver. Staaten geführten diplomatischen Correspondenz. welche auf jene Zone Bezug hat, zurückzuführen. In der That herrschen AusnahmeVerhältnisse an der Grenze zwischen Mexico und den Ver. Staaten. Gegen das Ende der Fünfziger Jahre schuf der Gouverneur des mexikanischen Staates Tamaulipas innerhalb der Grenzen desselben eine sogenannte Zona Liöre-, eine freie Zone. Es war eine allgemein bekannte Thatfache, daß am linken Ufer deS Rio Grande oberhalb der Stadt Brownsville in den texanischen Städten zahlreiche Artikel des täglichen Verbrauchs, wie Lebensmittel, Kleider u. s. w., billiger, als auf der mexikanischen Seite des Flusses verkauft wurden; für die Grenzbewohner lag also dieVersuchung nahe, sich die billigeren Artikel durch Schmuggel zu verschaffen oder nach Texas überzusiedeln. Dies sollte verhütet werden und zu diesem Zwecke wurde die freie Zone geschaffen, welche später längs der ganzen Grenze vom Golf von Mexico .bi zum Stillen Ocean ausgedehnt wurde. Diese Zone ist 20 Kilometer, etwas über 12 Meilen. breit. Die Bewohner dieses Landstrichs können gewisse für ihren Bedarf bestimmte Waaren für ein Zehntel des regelmäßigen Zolles einführen; die importirten Waaren können auch unter Zollverschluß gehalten werden und bezahlen erst den regelmäßigen Zoll, so bald sie über die freie Zone in das Innere von Mexico gebracht werden. Warum nun sollten die Texaner mit diesem System unzufrieden fein? Innerhalb der freien Zone bezahlen ihre Waaren nur den zehnten Theil des Zolles, welcher auf den gleichen Waaren, die auf anderem Wege z. B. über Vera Cruz nach Mexico kommen, lastet. Daß amerikanische Waaren den Löwenantheil an dem Grenzverkehr haben, unterliegt keiner Frage und diese Thatsache wie die VerkehrSerleichterungen sind die Ursache, daß das Geschäft sich auf der amerikanischen Seite der freien Zone hebt, während es auf der mexikanischen Seite abnimmt. Die Kaufleute in Vera Cruz, Tampico und anderen Häfen Mexicos beklagen sich in der That schon seit vielen Jahren, daß sie hohe Zölle auf die von ihnen importirten Waaren zu bezahlen haben und deshalb mit den im Norden zu einem billigeren Preise osferirten Waaren gleicher Art nicht concurruen können. Seitens der Bkwohner des südlichen Mexico wird gegen die obwaltenden Zustände ebensalls energisch protestirt, weil ihnen die meisten Producte Amerika? höher zu stehen kommen, als den Bewohnern von TamaulipaS und Nuevo Leon Allein die Texaner blicken auf die eigenartigen Verhältnisse von einem anderen Gesichtspunkte. . Nicht nur, ihre eigenen Producte dürfen in die Zona Libre ohne merkliche Beschränkung gebracht, sondern aua) europäische Waaren, welöe die Ver. Staate? 1

unter Zollverschluß' passlrt haben, können dort ebenso abgesetzt werden. Eine Folge hiervon ist. daß die Amerikaner in der freien Zone mit gewissen aus Europa importirten Waaren nicht concurriren können. Ferner sind die Facilitäten zum Schmuggeln am Rio Grande so groß, daß die in die freie Zone importirten europäischen Waaren ohne besondere Schwierigkeit heimlich in unser eigenes Land zurückgebracht werden können, wo sie dann billiger verkauft werden, als die durch den Tarif beschützten Producte, und somit den amerikanischen Waaren eine schwer zu überwindende Concurrenz bereiten. Unter diesen Umständen, wird im Slldwesten vielfach die Substitution eines Reciprocitätssystems für die freie Zone gewünscht und in der That hat daS Hauscomite für Beziehungen zum Auslande schon im Jahre 1878 einer von einem Texaner eingebrachten Resolution zugestimmt, in welcher unter Anderem die Abschaffung der Zona Libre" verlangt wurde. Einige Jahre später wurde von demselben Comite die von einem Congreßrepräsentanten aus Californien eingebrachte Resolution, betreffs Herstellung besserer Verkehrsarrangements mit Mexico, einberichtet und unter den Gründen auf die Unzufriedenheit, welche der Durchgang ausländischer zollpslichtiger Waaren hervorruft, hingewiesen. Welchen Effect die Abschaffung der freien Aone auf den Handel und Ver-

kehr an der Grenze eventuell haben würde, laßt sich im Voraus nicht bestimmen; zweifelsohne aber sind die Kaufleute der Ansicht, daß bessere Arrangements getroffen werden können, wenn Mexico sich mit dem Eingehen ihrer Zona Libre" einverstanden erklärt. Vom Jnlande. Tausende von Eingewanderten sind in den letzten Wochen nach Europa zurückgekehrt und weitere Tausend? sind bereit, dem Beispiel der Vorangegangenen zu folgen. Tausende von Italienern, ein italienischer Bankier gab die Zahl 30.000 an, sind seit letztem Herbst nach Italien zurückgewandert, weil sie hier kein Auskommen mehr finden konnten. Als dieser Tage die Frau des Dr. Kendall in Quincy, Jll., in ihrem Buggy von dem Green MountFriedhofe heimkehrte, ging ihr das Pferd durch. Nachdem es eine Strecke weit gelaufen war, gelang es der Frau, es gegen einen Zaun zu wenden. Die ihr zu Hilfe eilenden Leute fanden sie aufrecht auf ihrem Sitze sitzend, aber todt vor. Unzweifelhaft hatte sie in der Aufregung der Schlag gerührt. Der Wagen wurde nach der Stadt zurückgefahren, wobei da Pferd nochmals durchging und davon rannte, bis es todt niederstürzte. Im Jahre 1885 wurde in Big Rapids in Michigan John Van Newman der Ermordung seines Schwagers John Erow schuldig befunden und aus Lebenszeit verurtheilt. Nachdem er nun 9 Jahre feiner Haft in Jackson in Michigan verbüßt hat, ist John Crow lebendig wieder ausgetaucht. Er erzählt: Mit seinem Schwager reiste er im Mai 1885 aus seiner Heimath Van Wert in Ohio nach denHolzsüllerlagern in Michigan. um Arbeit zu suchen; in der Nähe von Big Rapids trennte er sich von Van Newman und ging nach Canada. Er habe sich seitdem theils in Canada, theils in Minnesota, theils an der Pacificküste aufgehalten und nichts von der VerurtheilunF seines Schwagers erfahren, bis jetzt, wo er in seine alte Heimath zurückgekehrt ist. Er unternimmt jetzt mit Hilfe eines Advokaten die nöthigen Schritte zur Befreiung seines Schwagers, der jedenfalls in sehr leichtfertiger Weise- prozessirt worden sein muß. In New York wurde dieser Tage der deutsche Kohlen-Schaufler John Keller auf die Anklage verhaftet, in ein unbewohntes Gebäude eingedrungen zu sein. Schon hatte es den Anschein, als ob Richter Hogan den Alten, da der Zeuge bei seinen Angaben blieb, in Untersuchungshast schicken wollte, als Detektive Young, der in Klein-Jerusalem" sehr bekannte deutsche Beamte, an das Richterpult trat. Ew, Ehrend sagte Voung. diesen alten Mann, der hier eines Verbrechen beschuldigt wird, kenne ich schon über 20 Jahre als einen srbeitssamen. ehrlichen Menschen, der wohl sein Lebtag noch nichts Unrechtes gethan hat. Es ist unmöglich, Ew. Ehren, daß Keller das ihm zur Last gelegte Verbrechen beging, Ich sage nicht, daß der Zeuge wissentlich falsch aussagt, aber er befindet sich ohne Zweifel im Irrthum." Richter Hogan besann sich eine Weile und sagte dann: Ich nehme doch an, daß Lewin sich irrte, denn ein Mann, der, wie Keller, in Ehren alt wurde, wird nicht als Greis noch zum Verbrecher. Keller ist entlassen Freudig eilte Keller aus dem Gerichtssaale. Wie aus Evansville, Ind.. berichtet wird, hat David Mackey, der gestürzte Eisenbahnkönig, die beste Aussicht, wieder empor zu kommen. Mackey ist, obgleich er sich bereits in den Sechzigern befindet, keinewegs der Mann zum Trübsalblasen uqh Unthätigbleiben. Er ist im Begriff, mit seinem Sohne ein neues, großes Unternehmen jn's Leben zu rufen, ein Ellenwaarengeschäft. wie verlautet, das er in großartigem Maßstabe zu betreiben hofft. Man mutz sich wundern, wenn man sieht. Wie e5 diesem schlauen Geschäftsmanne gelungen ist, doch so manches werthvolle Stück aus dem großen Schiffbruch zu retten, und wie er daS Alles jetzt trefflich zu verwerthen versteht, um den Grundstein zu neuer Größe zu legen. Es gibt nämlich Leute genug, die ganz bestimmt glauben, daß es diesem Manne mit der riesigen Energie in einigen Jahren gelingen werde, sich wieder empor zu arbeiJen, Von einem freunde .Macken's

wird' erzählt, dass 'es für Mäckey, der sein Leben sehr hoch versichert hat, vor einiger Zeit nöthig wurde, sich einer ärztlichen Untersuchung zu unterziehen, und da fand es sich, daß der Gesundheitszustand dieses sich in den Sechzigern befindenden Mannes ein ganz vortrefflicher ist und daß er unter den nrvenzerrüttenden Schicksalsschlügen, von denen er in letzterer Zeit heimgesucht wurde und die bei manch' Anderem den physischen und moralisehen Ruin herbeigeführt hätten, wenig oder gar nicht gelitten hat. Dem Baltimorer Correspondent" sind folgende Angaben über Baltimore's Kasseeflotte entnommen: Vor siebzig Jahren, als New York noch nicht der gewaltige Oktopus war, welcher die Handelsgelegenheiten der Nach, barstädte allmälig aufsog, stand Baltimore in verschiedenen Handeszweigen obenan; es hatte den bedeutendstenKaffeehandel des Landes und den größten Import von Rohzucker. Als TauschWaaren für Kaffee und Zucker gingen ungeheure Quantitäten Mehl, Fleisch, Speck u. s. w.'nach den südlichen Ländern ab. Der Bürgerkrieg und dessen Folgen die Zoll-Corruption haben unsere Zucker-Industrie ruinirt, und in den sechszigdr Jahren erhielt auch unser Kaffeehandel den Krach ; New Iork hat Beides an sich gerissen. Für den Kaffeehandel war jedoch die Lage Baltimores zu günstig, als daß der Hafen auf die Dauer geschädigt werden konnte; sobald die Baltimore-Ohio-Vahn" den Kaffeespeicher baute und für die Binnenverschiffung gllnstige Raten bot, nahm unser KasseeHandel wieder zu und erreichte 1871 schon wieder 92,892.904 Pfund, während der Import von Boston, Philadelphia und New Orleans zuasmmen nicht mehr als 45.000.000 Pfund betrug. Seitdem ist dieser Handel wieder zurückgegangen, aber den Conkurrenzstädten Boston und Philadelphia hat Baltimore immer noch die Wage gehalten. Die Kaffeeflotte hat aber eine gründliche Umgestaltung erlitten; der stolze Klipper der fünfziger Jahre ist gänzlich verschwunden, an seine Stelle ist die viermastige Barkentine getreten ; die Baltimore? Kaffeeflotte zählt immer noch über ein. Dutzend Fahrzeuge, darunter sind zu nennen Thornton Rollin'S Barken Baltimore", Dom Pedro der Zweite" und Julia Rollins"; W. B. Wilson's Barke Amy"; C. Morton Stewart's Barkentine Good Tidings"; ferner Priscilla". Francis", WhiteWings" und Good News". Die letzte Verstärkung erfuhr die Flotte durch die viermastige Barkentine Josephine". Vom Sluölande. Die Gefangenschaft der sieben Höhlenforscher" im Luegloche wird ein gerichtliches Nachspiel haben Der Konkurrenzverein der Höhlenforscher", die Schöckelfreunde", hat nämlieh beim Grazer Gericht gegen dieselben die Verleumdungsklage erhoben, weil die Höhlenforscher" die Version verbreiten, die Schöckelfreunde" hätten absichtlich den verhängnißvollen Schlurf" verkeilt, und die Behörde läßt bereits durch dieGendarmerie beim Lueloch in dieser Angelegenheit Erhe-

bangen pflegen. Die Karawane des in Afrika verunglückten Prinzen Eugen Ruspoli ist in Aden eingetroffen. Der dortige italienische Consul hat sammt lichen vierzig Mitgliedern dieser Karawane einen Eid darüber abgenommen, daß der junge Forscher thatsachlich während einer Jagd von einem Elephanten, getödtet worden ist. Der Vater des Prinzen hat dem genannten Consulate den Betrag von 30,000 Lire zur Liquidirung aller von seinemSohne übernommenen Verpflichtungen zur Verfügung gestellt, Eine grausige That verübte die von ihrem Manne getrennt lebende Frau des Fabrikarbeiters Keller in Ludwigshafen. Sie schloß ihre beiden Kinder, Mädchen von 2 und 5 Jahren, in eine Stube ein. nachdem sie einen in der Nähe des BetteS aufgeschütteten Hausen Hobelspähne in Brand gesetzt hatte. Bald darauf bemerkten Hausgenossen vom Hof aus, wie das ältere Mädchen am Fenster emporkletterte und laut um Hilfe rief. Die Thür wurde erbrochen und das Feuer, das schon einen gefährlichen Umfang angenommen hätte, gedampft. Das jüngere der Kinder ist durch die Brandwunden bis zur Unkenntlichkeit entstellt und liegt hoffnungslos darnieder, das ältere hat leichtere Verletzungen erhalten. Das Weib wurde verhastet. In V e u t h e n, Oberschlesien, ist ein grausiger Mord verübt worden. Der Bergmann Julius Sichaya trat Abends in der neunten Stunde betrunken in seine Wohnung und kam mit seiner Frau Zn Streit, der bald in Thätlichkeiten ausartete. Die Frau floh aus dem Hause, aber ihr Mann und dessen bei der Oberschlesischen Eisenbahn als Arbeiter angestellter Bruder verfolgten und ermordeten die Frau in einer abgelegenen Ecke der Stadt. Um 11 Uhr schasste Sichalla die Leiche der Ermordeten in die Wohnung, säuberte sich vom Blute und zog der Leiche reine Kleider an. Bey dem polizeilichen Verhör gab der Mörder an, seine Frau , wäre aus, Furcht vor ihm aus dem Fenster gesprungen und todt liegen geblieben. Die betreffende Stelle unter dem Fenster wies aber feine Hlutspuren'auf.wohl aber thaten dies die Beinkleider SichaNasder mit seinem Bruder verhaftet wurde.' In welchem Alter erlaubt das Gesetz das Heirathen? In Deutschsand darf der Mann mit 18 Jahren, Mädchen mit 13 Jahren Zn den heiligen Stand de? Ehe treten. In Oesterreich werden beide Geschlechter hierfür mit ).4 Jahren als reif erachtet. In Spanien ist es mit 14 'Jahren dem Jüngling erlaubt, die 12 Lenze zählende Jungfrau heimzuführen,- in Frankreich dagegen muß sie" deren 15 'aufweisen und .er" 13 Jahre alt sein. In

Ohne seines

T. JÄK

gegen:::-

Rheumatismus. Vuckner, Teras. Jahre litt ich an rheumatischen Schmerzen, und war häufig dettlägerigz durch die Anwen dung von St. Jakobs Oel wurde ich dauernd geheilt. Amanda Morton.

Sas Akut ist das Leben des Korpers." MiesHl

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Grlechensand braucht er" nur 14 uns die Maid 12 Jahre zu zählen, in Ungarn dürfen die Jünglinge erst mit 18 und die Mädchen mit 14 Jahren heirathen. In Portugal' besteht die gleiche Altersgrenze, wie in Griechenland, d. h. 14, bezw. 12 Jahre. In Nunland müssen die Männer 18, die Mädchen 15, bezw. 16 Jahre zählen. In der Schweiz müssen je nach den Cantonen die Männer 18, die Mädchen 1317 Jahre alt sein und in Italien 18. bezw. 15 Jahre. In der Opera comique" in 'London,wo ein neues Stück Ein Schmetterling der Gesellschaft" mit der Professional beauty" Mrs. Langtry in der Hauptrolle gegeben wird, gab es neulich einen argenSkandal. Die nicht sehr glücklichen Vcrfasser- ersuchten nach der zweiten Vorstellung das Publikum, sitzen zu bleiben. Vuchanan, einer der Autoren, hielt gegen den Kritiker des Daily Telegraph", der das Stück verrissen hatte, eine wutschnaubende Anrede, zieh denselben der Unwahrheit, da das Publikum nicht bei der Premiere vor Schluß derAussuhrung das Haus verlassen und behauptete, der während der Aufführung verübte L'-m sei eine cm - - i Mirlgue gegen Mrs. anglry geme sen. Der andere Autor, Murray, schloß sich dem geehrten Vorredner an. Das Publikum jubelte und verlangte Mrs. Langtry, die mit großem Enthusiasmus empfangen wurde. Scott, der Krltlker des Daily Telegraph nimmt die Sache sehr kühl und meint, das Stuck tauge darum doch nichts. In Wuhu, das in der chinesischen Provinz Anhui am Fangtsekiang liegt, haben zur Zeit die Postämter die Arbeit eingestellt. Wie überall in China, so ist auch dort die Beförderung der Privatbriefe kein Regal der Regierung, sondern ist ganz der Privatspekulation überlassen. Nun gibt es :n Wuhu neun ernhermlsche Postämter, die indessen nicht von Angehörigen der Provinz Anhui versehen werden, sondern sämmtlich in den Händen von Ningpo-Leuten aus Aschehkiang sind. Chinesischer Sitte gemäß bilden die neun Postämter eine Gilde. Als nun kürzlich alle aus der Provinz Tschehkiang gebürtigen, in Wuhu ansässigen Chinesen eine erwei terte Gilde gründeten und für Ver einszwecke ein HauS bauten, ging man auch die Postamter um Beitrage an. DieBestder der Postämter konnten sich dem unmöglich entziehen, ohne grobIlch gegen althergebrachte Anschauun gen ihrer Landsleute zu verstoßen. Diese Postbeamten pflegen aber sehr habgierige Menschen und oft die schlimmstenSchmuggler zu sein,die bei gebildeten Chinesen in geringer Ach tung stehen. Sie verfielen also auf den Ausweg, ihren Landsleuten zu nächst nur eine Abschlagszahlung von 100 Dollars zu geben. Sodann versprachen ste ihnen, das Porto für alle Briefe zu erhöhen und das so erzielte überschüssige Geld gleichfalls beizusteuern, vorausgesetzt, daß man dann quch nicht mehr von ihnen verlangelj Wolle. Dies wuxde abgemacht. Aber man hatte die Rechnung ohne den Wirth gemacht. Als das Porto für Briefe um zwei Kupferstücke (noch ? 1 cvi ..I. fr i -t"-rt mxji einen leriel eni) eryoyl wer den sollte, da weigerten sich alle großen Firmen von Wuhu, dies zu bezahlen. Was geht uns die Gilde der Leute aus Tschehkiang an! sagten sie. Die Postämter sind aber auch hartnäckig und befördern daher jetzt überHaupt keine Briefe. Erbauliche Zustande herrschen auf dem russischen Grenzkorvon S. unweit Thörn. In Fällen der Abwesenheit des Kapitäns führt Hessen Frau das Kommando und läßt" sich msbeföndere dqß Einexerziren der Grenzsoldaten angelegen fein. Hierbei entwickelt die nordische Amazone eine besonders ausgebildete. Kunst in der Soldatenquälerei; Schläge mit der Reitpeitsche spielen eine Hauptrolle. Desertionen derGrenzsoldaten von diesem Kordon sind'vahex keine gelten? heit. Aber sehr häufig werden die Fahnenflüchtigen, welche auf preusischer Seite nicht geduldet werden dürsen, nach Rußland zurückgewiesen und gehen dort einem kläglichen Loose in den Bergwerken Sibiriens entgegen. Hfll .... Bedenken Sie, daß die WiSconson Central Bahn unbedingt daS Zutrauen des Publikums besiht, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Milwaukee, St. Paul, MlnneapollS und dem Nordwesten ist und fernerhin als die Pullman Linie zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plahen am Pupenor f et angesehen wird. Bedenken Sie serner daß die Wiöconsin Central die bedeutendsten Punkte in Wisconsin berührt, mehr GeschäftsPlätze erreicht als irgend eine andere Linie im Noxdwesten, daß der Speisewagen feiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. Mt tttxtttt Auskunft als, Mattn, Routen, wenden Sie sich an den nachstcn Tllfet Agenten ober an

Jas. C. Pond, Gen. Pass. Agent, Milwaukee Wiö.

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