Indiana Tribüne, Volume 17, Number 255, Indianapolis, Marion County, 3 June 1894 — Page 7

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Mexikos schlmmende Gärten.

SSon Emil Riedel. In so geheimmßvolles Dunkel, tote Vavylons viel erwähnte hängende Gärten der CmiramiZ" oder vielmehr des Nebukadnezar, sind auch Mexicos nicht minder berühmte schwimmende Gärten" des Huitzilopochtlr gehüllt. Während jedoch von dem babylonischen Wunderwerk der Gartenbaukunst nichts als das überschwengliche Lob übrig geblieben ist, werden dem Reisenden noch heutzutage im herrlichen Thale von Mexiko die Gärten gezeigt, welche als schwimmend" bezeichnet werden. Es sind dies die idyllischen Chinmpas" im Süden von der alten Aztekenhauptsiadt Mexiko oder Tenochtitlan, einem der interessantesten Gebiete im gewaltigenRahmen desSchneegebirges (Sierra Nevada) und der Schauplatz des duftigen und Iu jtiacTi Paseo de Floras) oder Blumenganges, des poesievollsten Festes der alten und der modernen Äzlesen. Chinampa" bedeutet im Aztekischen ein schwimmendesFeld.und daraus haben die Spanier den klangvolleren Jardin flotant:" oder schwimmenden Garten gemach!. Schwimmen hat sie jedoch kein Spanier mehr gesehen, wohl aber noch wackeln, wie es heißt. Heute erscheinen sie dem räichternen Beschauer so unzweifelhaft als tcrra firma", wie die Jnselstadt Venedig. Was er heute dort erblickt, ist nur eine Gruppe von niedrigen, grüren Jnselchen, die unter sich und von dem weiten Marschlande der Umgebung durch ein Labyrinth von Kanälen getrennt sind. Daß sie einst schwammen, wird uns- nur in aztekischen Legenden berichtet und noch jetzt illustrirt durch die umfangreichenPflanzeninselchen im nahen Xochimilco- und Chalcosee. sowie in manch anderen siehendcn Gewässern der alten und neuen Welt. Das ovale, große Thal von Mexiko war in grauester Vorzeit wahrscheinlich ein gewaltiger Kraterkessel, auf dessen ande sich während Jahrtausende durch .le verschiedenen Ausbrüche jene riesigen Vergmassen aufthürmten, die zumTheil bis in die Region des ewigen Schnees hineinragen und zum Sammelplatz der Regenwolken wurden. Nachdem sich der große Schlund allmälig verschlossen, fingen sich in demselben all die Niederschlage und füllten das tiefe Thal mehr und mehr an, bis der umfangreiche Kratersee einen bescheidenen Abfluß auf, der Nordseite im Bette des kleinen Tequixquiacflusses fand. Die starke Verdunstung in der Höhenlage von über 7000 Fuß, sowie vulkanisch: Erschütterangen und Erdrie verschlangen gelegentlich einen Theil der Wasserfläche. Am sumpfigen Rande des Sees entwickelt sich ein äußerst fruchtbarer Boden. Wiederholte Ausbrüche im Thale schufen zahlreiche kleine Kraterkegel und hohe Lavabetten, die vereinzelt oder in Gruppen als Inseln dieses Sees erschienen und ihn endlich in zwei Abtheilungen trennten, den kleineren und süßen Nord- und den umfangreicheren und salzigen Cüdsee. Der letztere soll noch zu Cortez' Zeiten einer Ebbe und Fluth unterworfen gewesen sein, welche Humboldt jedoch auf di: Einwirkungen des Ostwmdes zurückführt. Zur Zeit der Erooerung umfaßten diese beiden Seen übe? zwei Drittel des Thales, während die später daraus hervorgegangenen sechs Seen heute nur noch ein Fünftel desselben einnehmen. Am West- und Südrande des Salzsees entwickelte sich ein besonders üppiges Pflanzenleben, von welchem noch heute die bemoostenHäupter der Niesencypressen von Chapultepec und die mächtige Decke von Wasserpflanzen aus der Familie der Monocotyledonen (Eyperzräsern und Binsen) zeugen, welche den größten Theil des Wasserspiegels des Zochimilco und Chalcosees verhüllen. Vom Sturme losgerissene Theile dieser Decke kann der Beobachter häufig als schwimmende Inseln entdecken, von jauchzenden Vögelschaaren als Ruhestätte und Futterplatz benutzt. Die Bewohner von Chalco und Xochimalco sammeln diese Inseln oder trennen Stücke der Pflanzendecke vom Rande ab, die sie am Ufer entlang bis zum Wohnplatze hinziehen oder in ihren Booten auffischen, um sie daheim als .Viehfutter zu verwenden. Die Bauern stellen sich am seichten Rande des Ufers in Reihen auf und treiben fo die Insein von Mann zu Mann dem Dorfe ZU. Die Abgeschlossenheit und Fruchtbarkeit des Tha!:s machten es zu einem begehrenswerthen Wohnsike, zu einem wahren Paradiese für den Urmenschen, der hier Schutz (in Höhlen und eine Fülle von Nahrung (Wild. Fische. und Früchte) vorfand. In 'geschichtlicher i Dämmerzeit lernen wir um 635 in den Chichimeken die erstenEinwanderer kennen, denen um 885 die Azteken folgten. Nach mehrfachen Ortswechsel fanden die letzteren endlich auf emer Inselgruppe des Salzsees das Land der Verheißung, wo sie im Jahre 1312 unter tn Schutze w Chichimek. die Stadt cr,rr&riit',r, nrünhin rtiTÄ h?r ht2 Tenocbtitlan aründeten. aus der das heutige Mexiko hervorgegangen ist. Dreizehn Jahre später errichteten die Unzufriedenen im Norden die Nachbarstadt Tlaltelolco und in 1376 und 1377 erwählte sich jede Gemeinde einen eigenen Fürsien. Diese bedenkliche Ausbreitung und Machtentfaltung beunruhigte den vorsichtig: Chimekenfürsten' Tezozomoe und er beschloß daher, dem unruhigen Völkchen den Brodkorb höher zu hängen, daß er ihnen die Steuerschraube i. r n c i eiwas fester anzog uno von zu eu v r:c..i c c l . rn:. o-it ,..,. treu -iiiuui ctuuuic. jjit yivii) icqrie :e kriegerischen und blutdürstigen iuitzilopochtli beten. Diese? bevor-.

aasBaaum..1 1 r zugte Gott, der auck unter dem tarnen 1 Mexitli (daher Mexico und Mexikaner) verehrt wurde, galt wie Quetzelcoatl als Sohn ' der Erdgöttin (Eoatlicue) und war identisch mit diesemWindgotte, welcher in brausender Aufwallung die lockeren Ufer des Sees bewegte und da:aus die Pflanzeninselchen schuf. Die Azteken waren treffliche Naturforscher und verehrten in den vier Elementen Feuer (Licht). Wasser (Regen), Luft (Wind) und Erde die schöpferischen Gewalten. Sie bildeten die Grundidee ihres Kultus und mancher schönen Legende, für die wir leider noch zu wenig Verständnis zeigen. So berichtet die Sage nun auch, welche uns Torquemada überliefert, daß Huitzilopochtli seinen bedrängten Verehrern die Idee gab, aus dem beweglichen Pflanzenboden Chinampas oder schwimmende Felder zu gestalten. Das Ereigniß vollzog sich unter der Herrschaft des ersten Fürsten Acamapichtli (Rohrdolch) zu Ende des vierzehnten Jahrhunderts. Durch diesen landwirtschaftlichen Fortschritt

gewannen die Azteken nicht nur äußerst fruchtbare Gärten, sondern auch eine Erweiterung ihres beschränkten Gedieteä. Die Chimpas wurden aus de? beweglichen Pslanzenschicht am Uferrande durch Aufhäufung von Wurzeln. Zwei gen und etwa ein bis zwei Fuß alkali- . . " I scher Erde und Schlamm vom See gebildet. 5w ledem Jahre wird neuer Schlamm aus dem See hinzugefügt und so gewährt der frisch: Boden zwei Ernten. Die alten Azteken bebauten ihn mit Mais, Bohnen. Kürbis und Beißpfeffer. Ihre modernen Nachkommen pfleaen den Gemüsebau und die Blumenzucht im ausgedehntesten Maßstabe. Frisches Gemüse und duftige Blumen gibt es hier zu jeder Iahreszeit Jeder Garten bildet eine rechteckige Insel, dreihundert bis dreihundertundfünfzig Fuß lang und zehn bis fünfzehn. Fu.ß breit. Ein Theil derselden :st emgesaßt m:t Weiden und hin und wieder trägt sie auch die bescheidene Strohhütte (Jacal) des Besitzers. Der Werth einer Chinampa beträgt zur Zeit sechzig bis hundert Pesos (mexikanische Dollars). Die schalen, schwärzlichen ß... ,i:r.4'..... cv . rr . . r '. . JlUilUlC UiCU UZli .VUltUl lüCUiiviil m der Breite von etwa zehn bis fünfzehn Fuß und sind eingefaßt mit Lilien und anderen Wasserpflanzen. Das kuriose Gebiet der Chinampas erstreckt sich am Ostrande des trüben und übel duftenden zum Theil von Weiden eingefaßten Kanals von Xochi- ' . . . i on 1 1 rnuco, von oer or nao: amaica viö zum Fuße des interessanten SternenHügels von Jztapalaga. Zur Zeit der Eroberung wurde der See hier von einem Damme durchschnitten, der zum Tempel des Feuergottes auf den eben erwähnten Hügel führte und an Festtagen belebt von Wallfahrern war. Heute reihen sich an den Kanal, welcher nahe der Hauptstadt auch den Namen La Biga" führt, die armseligen und grotesken Aztekendörfer von Santa Anita, Jxtaculco und . Mexicaltzingo mit ihren bescheidenen, meist fensterlosen Hütten von Lehmziegeln (Adobe) oder Stroh, zum Theil versteckt hinter hohen Zäunen von Schilf und 5!akteen, Zwischen den unregelmäßigen Gebäude- . . . . c f r '" reiyen wmoen M lrumme ungepslafterte Gassen hindurch. Die braunen Bewohner sind die Besitzer der nahen Chimpas oder betreiben Fischfang, Vootverkehr und das Einsammeln' des ...... I Schilfes. In diesem Viertel, das mit seinen grünen Inseln, bunten Hütten und braunen Bewohnern an das alte Tenochtitlan erinnert, herrscht noch immer aztekische Sitte vor. Da hören wir in der Hütte die Hausfrau mit klatschenden Händen das dünne Maisbrod kneten, da sehen wir den Gärtner den Schlamm auf das Feld schaufeln, beobachten den Fischer mit dem Netze im Sumpfe watend, um die beliebten Axolotl (Aalmolchlarven) zu fangen und den Schiffer mit langer Stange den schlanken Vaumnachen (Chalupa) oder die plumpe Fähre (Canoa) bewegen, welche hoch beladen ist mit Gemüse, CYl t l fe. Ä r 5iurncn nn;r .nn j. i, in unv an dielen Kanälen ijt ganz eigenartig und in seiner Weise nicht minder intereliant als dasjenige in den Wasserstraßen von Venedig. Die aztelischen Gondeln und Gondolieri sind zwar lange nicht so elegant, wie die venetianlschen Fahrzeuge.und ihre Lentf i-. . C iir f ! r . . . . . z? ?" " ici, layaucu uuet cueujo maierii lillö, namentlich im Festtagsgewanoe. Die rrt ri l m m . . . . vraune $tm ves chissers, ve'.lcide:

mit großem troyyute und slattenl- natürlich geschmeichelt und fragte dem, weiß gewesenen Gewände steh! schon in besänftigtem Tone: Kennen vorn auf dem Kiel des schmalen Na- Sie mich denn?" Ds nicht," entchens oder der breiten Fähre und treibt gegnete er. Aber ich sehe an Ihrer

dasselbe geschickt mit einer etwa zehn, Fuß langen Stange zum Fortschritt in die trübe Fluth. Eine Fahrt um die Chimpas gehört zu den genußreichsten Ausslügen in Mexiko und hat auch Humboldt zu warmen Lobsprllchen angereizt. Ueber das wite Marschland ragen im Osten die schneegekrönten erhabensten Gipfel der verloscbenen Bulkanaruvve emvor. aavv v. a m t (Yi ) a ri a ' j i i ' "fSiZXZ öv..,v.v.. vvVaw vw wberge, in blauen Dunst gehüllt, erblickt. Unter dem klaren blauen Himmelszelte erstreckt sich zu beiden Seiten des trüben -streckt sich zu Kanals die suinpfige, grüne Wiese mit fttten Kühen als Staffage". Die Morgensonne glitzert auf den weiß getünchten niedrigen Lehmziegelhütten und versucht dasselbe auch in den dunk,m Muthen bü Aanali. B.ständia durchfurchen dieselben um v - -v Xtf Q.f St 0U1C Jen OIC erwähnten Nachen und Fähren, zum Theil mit Hügeln von Gemüse oder Blumen hoch angefüllt, welche für die verschiedenen Märkte der Stadt bestimmt sind. Einige der Boote sindl dem Personenverkehr aewldmet und ! diese zeichnen sich durch einen gewölbten

' Plan aus, der mit Schilfmatten bedeckt ist und die vornehme Falze" du italienischen Tondel ersetzt. Darunter befindet sich eine andere Malte, auf welcher es sich die Fahrgäste nach Schneiderart bequem machen. Die meisten derselben sind ebenfalls Höker. welch- mit Kind und Kegel zu Markte ziehen. Am lebhaftesten ist dieser Verkehr vom Südende der Stadt bis zur Garita Jglesias", der Mauth oder Accise, welche stets umlagert ist von Booten aller Art. Am Westrande des Kanals befindet sich hier der viel besungene Paseo de la Viga", bis vor wenigen Jahren der beliebteste Spaziergang der Mexikaner und der Tummelplatz für das eigenartige Blumenfest. Hier begleitet den Kanal auf der Westseite eine breite Straße, eingefaßt von Doppelreihen Schatten spendender Weiden und verziert mit zwei großen Rundplätzen mit Ruhebänken. .In dem Ringe, welcher etwa die Mitte der Straße einnimmt, steht ein bescheidenes Denkmal mit der Büste von Cuauhte-

moc, dem letzten Herrscher der Azteken, und einer Inschrift, welche in aztekischer und spanischer Sprache daran erinnert, daß er heldenmllthig in der Vertheidigung des Vaterlandes und erhaben im Märtyrerthume" war. Eine Straßenbahn fährt jetzt mit zwei Wa genklassen und störrischen Maulthieren r- . i n c i f . . von oer aupliiaor ois nacy xiapalapa. Den Besuch der Chinampas unternimmt man nun in dem bunten Dorfe Santa Amta, wo man den Bootsmann dingt und in der breiten Fähre auf der Matte ausgestreckt die Fahrt beginnt,. sobald man sich mit dem braunen Gesellen über den Preis geeinigt hat. Er fordert zuerst einen Dollar oder mehr und begnügt sich schließlich mit einer Pesata" (Quarter). Nun windet er uns durch das seichte Wasser der viel verzweigten Kanäle und läßt uns durch seine Wißbegier kaum zum Genusse unserer merkwürdigen Reise und zur Be-. wunderung der von Kohl- und Salatköpfen, Mais- und (Sellerie stauden strotzenden Felder kommen. Zum Schluß raubt, er einem derselben ein Bündel Radieschen und Blumen, um' .,! ...rn. , f.rtTtrfn rh?- .tfl nTt-T vu-ti- 54 vvvjw.v. - " ' - beim Avjchieoe vasur ein? -' zu - fordern das unvermeidliche Trinkgeld, welches leioer aua) ui juh-c.-so anfängt die Reisepoesie bedenklich zu trüben. JuleS Simons Lebensretter. , ffine drolli Krinnkrun aus dem Jahre 1843 gibt Jules Simon, der Akademiker, Senator und ehemalige Ministerpräsident, in La Bie contemporaine" zum Besten. General Cavaignac hatte eine mächlige Barrikade, die vom Bardoyerplatz: den Eingang in die Rue St. Antoine sperrte. nach hartem Kampfe genommen. Zwei Geschütze hatten das Werk, das ganz massiv gearbeitet, 6 bis 8 Meter dick war und bis zum zweiten Stock hinauf ragte, beschossen, ehe die Truppen die Vertheidige: zugleich von vorn und in den Flanken nach Durchbrechung der Seitenwände d:r Häuser in der Rue St. Antoine angreifen und zum Weichen bringen konnten. Wir . P C m .... I ... 1 ... 41 waren uner orei ollsoerlreier. erZählt Jules Simon, Carbon, David d'Angers und ich. Wir hatten den Kampf durch alle seine Wendungen verfolgt und wollten nun auch denZug 1 TV iK44 vurcy oie Äia ttiumpyaiiS maazen, d. h. über die Barrikade klettern, die uns ein Dutzend Leute gekostet hatte. Bon den Feuerwaffen war zunächst Nlcqts mehr zu fürchten, aber bei der' allgemeinen Zerstörung war das Unternehmen doch nicht ganz ungefährlich. Ich kletterte mühselig auf Händen und Füßen empor, als ich. mich plötzlich von hinten am Rock festgehalten fühlte. Ich wandte mich ziemlich beunruhigt um, bemerkte aber nur einen pausbäckigen Nationalgardisten, der mich außer Athem, aber freundlich lächelnd grüßte, jedoch entschlossen an den Rockschößen zurückhielt. Was fällt Ihnen ein?" rief ich zwischen Lachen und Aerger. Lassen Sie meinen i cn-jt rrr rr. vvx iü, mii cii y ic inn totoii ics. Sie werden ihn noch zerreißen Bürger," erwidert jener mit dem verkindlichsten Lächeln, hier ist Ihr Platz nicht. Sie werden höchstens einem Aufständischen, der irgendwo hinter einem Mauervorsprunge im Hinterhalt liegt, als Zielscheibe dienen, s t m m &t weroen sauen, ohne oer ache zu dienen, und Sie haben ihr noch viele - . . ' ' Dienste zu leisten." Ich fühlte imch Schärpe, daß Sie Volksvertreter sind, und ich werde Sie, wenn ich kann, der Gefahr entreißen, wenn es Ihnen auch nicht recht sein sollte." Nicht 'doch," antwortete ich. Hören Sie auf. Sie können mich nicht abhalten, verlieren nur Ihre Zeit, würden mich höchstens beleidigen und mir lästig fallen. Aufuhr ich fort, um nicht zu WJ ZU erscheinen, sind Sie ebenso I s.I.. fU.E.I. , Z 44 .Was mich anbelang. -,verfd, knir. icii uci vicuyc auagcjcgi wie iq. vu UUV M L C5! 1 9 un er den Wasfen Dabei deutete er F cine ?imt;' " ?3rie- - , . . , 7..C r.J. cv n.t. men umgehängt hatte. Ich thue hier meinen Dienst, Sie aber nicht den Jhrigen. Dabei zog er hartnäckig weiter an meinem Rocke, sodaß ich ein Paar Mal um ein Haar das GleichgeI , , m 7 7. ZTZZ iTäi L.. wlazi verloren valle. ''jUient aq er I I II I I I 1 1 li.IL. I ' I I III I1T Ulf IM II r I 1 1 1 I VVV,V.0 1 g VW4V. V-, 7nr r.:n sti, rt,t2 v... ev.s. ,mS zo seine Karte aus der Tasche und druckte sie mir. fast wider Willen, in die Hand.' Was aus dem Papierschnitze! wurde, weiß ich nicht. Er verschwand wie eine Fee in der Opez. Am nächsten Morgen in aller Frühe saß ich'ln memem Zimmer mit dem Rasiren beschäftigt. Jcö war noch

ganz ercyopsl von ocn Annrengungcn des Tages vorher, als mir eine Karte überbracht wurde: Merlin, unechte Schmucksachen, Rue St. Martin." Zum Kuckuck," sagte ich, machen Sie dem Manne begreiflich, daß ich nicht zu Hause bin." Gleich darauf erschien aber die Karte auf's Neue. Nationalgardist," war mit Bleistift darauf geschrieben. Nationalgardist? Der Mann ist ein Kamerad, ein Waffenbruder, dachte ich; aber doch, wir sind unser viele, und wenn man sie alle empfangen sollte.... Da aber hörte ich auf einmal meinen Namen mit lauter Stimme im Vorzimmer rufen: Sagen Sie ihm, daß ich der Mann bin, der ihm gestern bei der Barrikade Vardoyer das Leben gerettet hat!"

Da war es allerdings nicht möglich, den Besucher länger im Vorzimmer zappeln zu lassen. Er trat herein mit derselben gemllthlich lächelnden Miene und'mit demselben achtungsvollen Gruße wie am Taa: zuvor. ..Nun." saate ich. '..was wünschen Sie denn?" Eine TabakVerkaufsstelle," erwidert: er kurz und bündig, und überreichte .mir eine in aller Form nach Vorschrift ausgestellte Empfehlung für eine solche Stelle, die nur der Unterschrift harrte. Gestern kannte ich Sie nicht. Heute weiß ich, wer Sie sind. Sie sind ein personllcher Freund des Herrn Goudchaux.und er rann jynen nicyl oen iiemenienii abschlagen. Bedenken Sie nur... Ich sah, daß mir eine lange Standrede der Ueberredung drohte und entschloß mich kürz, wie ein tapferer Mann. Ich werde mit Herrn Goudchaux sprechen," sagte ich, und Ihre Thaten rühmen. Aber vergessen Sie nicht, daß es viele Bewerber gibt." Es traf sich, daß der Mann wirklich gerechte Ansprüche hatte und außerdem das dringende Bedürfniß nach Unterstützung bei dem schlechten Geschäftsgange für unechte Schmucksachen gelt?nd macki?n ki?nnt?. Tnt Revolution batte dieses Geschäft einsäen zuGrunde I I aericktet. 5err Goudcbaur aab ibm seine Taöakoerkaufsstelle und ich hatte einen Menschen glücklich gemacht. Ich schmeichle mir, bei dieser Gelegenheit zwei Soldatentugenden, Muth und Großmuth, bewiesen zu haben. Ich bin ja kein Conde und auch kem Tu renne, aver vielleicht werden meine College von der Akademie, wenn sie meine Erinnerungen gelesen, mir nicht die Worte versagen, die ehedem so oft auf den Grabschriften braver Leute zu i n i T-a slnoen waren: um guter iatte, ein guter Bürger und ein ausgezeichneter Nanonalgardist. bb-1 i Einer der größten Günstlinge des Zaren Alexanders des Ersten war der Fürst Peter Michailowitsch Wolkonsky. und er durfte sich dem SelbstHerrscher gegenüber Manches erlauben, was einem Anderen sehr übel bekommen wäre. Einmal sagte Alexander zu ihm: Peter, ich möchte einem Freunde einen recht schonen Stock zum Geschenk' ma chen. Ich habe da einen köstlichen Brillanten von reinstem Wasser und von seltener Größe; diesen Edelstein , mochte ich oben . in den Knopf des Stockes setzen lassen. Bestelle die Sache beim Juwelier." Wolkonsky widersprach. Dieser Brillant," sagte er, ist zu theuer und selten, als daß Eure Majestät ihn zu solch' einem Geschenk verwenden könn, ten. Wissen Eure Majestät, was dieser Edelstein werth ist?" Wie sollte ich es nicht wissen!" erwiderte Alexander, aber bedenke. Peter, ich will ihn einem meiner treueste-n Freunde zum Geschenk machen für. einen solchen Freund ist mir nichts zu kostbar und zu theuer. Also laß einen schönen Knopf, mit lauter guten Steinen besetzt, machen und diesen Brillant oben darauf einfassen; denn es soll nun einmal ein theurer, kostbarer Stock für meinen Freund werden." Allein Wolkonsky weigerte sich auch jetzt noch, dem Wunsch: des Kaisers nachzukommen; der Brillant war und blieb ihm zu kostbar für ein solches Geschenk. Nun. so laß einen solchen Stock ohne den großen Edelstein machen!" sagte endlich der Kaiser. ' ' Dazu verstand sich Wolkonsky sogleich. Er bestellte beim Hosjuwelier einen goldenen Knopf, den er auch mit Brillanten, aber von geringerem Werthe, besetzen ließ. Allerdings war der Stock immer noch Tausende werth, aber er stand in keinem Vergleich zu dem Werthe, den ihm Kaiser Alexander durck jenen großen Brillanten geben wollte. Als nun der Fürst dem Zaren den Stock überreichte, sagte dieser: So, lieber Peter, den Stock hatte ich für Dich bestimmt; ich mach: Dir also ein Geschenk damit!" O weh!" rief da Wolkonsky unter dem stürmischen Gelächter des Kaisers und seiner ganzen Umgebung. Schwere Aufgabe. Bauer: Können Sie mir wohl ans dieser Unterschrift den Charakter meiner Tante entziffern?" Grophologe: Gcwiß! Geben Sie nur her!' Bauer: Ja. so ganz leicht wird et aber nich sind! Tante hat nämlich bloß vrei Kreuze jemaltl". Der Abscheuliche. Gattin (vorwurfsvoll): Du hast in Deinem Leben schon eine ganze Mae Geld verschwendet, John. Gatte (zerknirscht): Ich weiß eS wohl, mein Schatz. Gattin: Run, bereuest Du's nicht? Gatte: WaS eine zewisse S5-Bill betrifft, die ich einem Geistlichen ae geben habe, allerdings. Es wird mich ewia gereuen, meine Liebe.

Deö Gehorsams Lohn.

i I MM frü.C'i Der Milchkrug auf dem Tische steht. Darunter Ihr zwei Katzlern seht. 5b's auck verboten ibm. steht frisch 2om um glX naschen, auf dm Tisch. Da knarrt die Thür, Tom eilt- sich 41 kor. Der Topf mit Milch fliegt hinterher. öivN KWW Die Milch that auf die Mietze lecken. Der Tom kriegt Hiebe mit dem Stecken. c?in Grobian. Vater: Ne. dös is g'scheidt, daß D' amel den Grobian, den Müller Sepp, ordentlich durch'prügelt hast! Was hat er denn schon wieder zu Dir a'saat?Pepi: Er hat halt g'sagt. hätt'. a G'sicht wie Du!? Zweierlei Arbeit. Meine Frau thut immer gerade das Gegentheil von dem, was ich thue. Ich kehre gern em, und it kehrt gern aus! Zeitbild. Ihre Aufmerksamkeiten, mein Herr, und Ihr Antrag ehren mich ungemein aber für diese Saison bin ich bereits verlobt." - Junge Frau (weinend): .Einst sagtest Du, ich wäre zum Anbeißen süß." Er: Ja. und ich wünscht, ich hätte Dich damals mit Haut und Haaren aufgefressen."

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Slus der Schule geschwatzt.

Humoreske von Sophie Gudden. In Scherben waren die Champagnertelche im Uebermuth zerschellt, aus denen das jung getraute Paar getrunken hatte. Unter Orangendujt und guten Wünschen, unter Thränen und Scherzen verließen sie das stattliche Heim der jungen Frau. Ueber's Meer ging die Fahrt, über's wogende Meer, und von der europäischen Weltstadt nach dem kleinen Städtchen im Westen Amerika's. So ist das Kaleidoskop des Lebens. Aber Liebe und Humor zaubern überall eine Fata morgana in di: Alltäglichkeit hlnem. f, , r r . i i c rv- . I SttmiMt wartete der jungen rau um jjiuiutii uui, Ami i 511' tr.i Ikv4iv titrt, I . . . m.'.. Vlljlfc KJC UU UU, -fclili. Vlu.ij rollte vor das Portal zu ihrem Befehl aber das wog federleicht! r t p r t ff n i rt T i r iNaiiim nr TMn vrni T ni n ' i roe cnien ceni iungen Paare ein Olymp" zu fein und der christliche mmel nocj in xtqi weiier .isernung. Alles wollte die zunge Frau ihrem Liebsten ZU Gefallen thun ob sie's giicmi ycitie ooer man, oo iic oas , , , , r tr l GeschO dazu hatte oder das Gegentheil. Getodt ci die heilige Ginfält! Er" war voll rührender Geduld und sie" voll Feuereifer; er aß schon beinahe archäologisches Beessteak.welches sie als Delikatesse, als Barensteak eingekauft hatte; erfuhr zu ferner Belehrung, daß sie in Perch" buntgesprenkelte Bachforellen zu erkennen glaubte, allerdings noch klein aber vrelswerth und deshalb m so aronmuQuantität erhandelt, daß es an m l i- m , i. i lüsunoer oer eravreoiai ennneiic. Sie war wirklich em guter Käfer . So dachte auch ihr Gatte, als er folgende Bitte stellte: Saa Emmy, könntest Du mir wohl ?" Mas mietest Du? Gern reckt aern " fiel sie ein. ebe er noch mit verlegener Miene auf einen kleinen Riß im Sine seiner schwarzen Staatsbeinkleider deutete. - ' ' (ZI ftrt r,rf nA nio nn csprr?ns narderob? verfuckt. aber ibr Motto iw i tvw mv v v vyv ? f war: 'rauf los. - s . ' ' '. ' Um acht Uhr Morqens setzte sie sich zur Arbeit hin und stichelte den Trmn gel mit schwarzer Seide zu, aber da er hnn ptncrn mnnri nvZnpinni Ynar. Innnh nrtrfi tnfti nd in?r Wrhtü NO .. ... I v-o ' " ' r- ' immer Senne. 5J?nnb und Sterne 'durchsehen. Rasch entschlossen nahm sie ein älteres, noch recht gutes Paar Hosen, schnitt kühn chirurgisch einen Flick beraus und untcrlcgte die Wunde, aber sie granulirte", wie die Frau Doktor sagte, sie war schwulstig. Ritsch ratsch wurde getrennt und em klei nes Stück statt der Stopferei eingesetzt; aber Fachverständige werden die mathematische Schwierigkeit der Würfel würdigen; kurzum, der Flick war l o c t " , v jedesmal zu klein oder das gähnende Loch zu groß; so stutzte sie die Ecken zurecht, bis ihr zuletzt statt des harmlosen Risses ein bodenloses Viereck entgegenklaffte! Sie aß nicht zu Mittag, sie trank keinen Schluck; si stichelte, stichelte, stichelte. ' ie alten Paar Höfen auf einem Knie mit der Scheere darüber gespreizt die neuen Beinkleider darüber, sa. saß sie und nähte, bis ihr schwarz vor den Augen wurde. Endlich ein Seufzer der Erleichterung! Der Flick ist alatt und schön, wenn auch in heroischen D mensionen bineinaestückelt. '' ji Die Sonne aina unter die Sausthür fällt in's Schloß. Ihr Gatt? tritt herein und triumMrend wie eme Siegesfahne hält sie ihm' die Unaussprechlichen hin, aber mit einem Aufschrei sinkt sie in den Marterstuhl zurück, denn um stilles Beileid wird gebeten" sie hatte in der Eile aus dem rechten Beine der funkelnagelneuen Hose -das fehlende Stück für den jSitz geschnitten! Tableau! f.?:. v7& v. rJ v, o;t o"." u.u tu ,u gangen; vier Jayre reinen. h (r tnhr rn .nTTon Glückes. Die junge Frau hat es aufgegeben, als Flickschneider Erfolge zu erringen, aber schlechte Witze über die Unglückshosen zuckten noch immer wie V IV lsv V V WMWetterleuchten am hauslichen Hori zonte, auf. Vier Jahre! Wir sehen das junge Paar im Ve griff,' eine Reise nach Washington anzutreten. Frau Dr. Elasen war reisefertig, den Anzug ihres' Mannen . sammt Reisemütze hatte sie auf den Stubl zurechtaeleat. Im letzten Au-g-nblicke man weiß ja, wie Männer sind stürzt der Doktor herein, ruft im selben Athem nach Stiefel. Kravatte und igarreniajche und sayrt in I . m f i r eme zueider. noer rco- war oxt , s ii r s li war Kappe? die seidene, flache Reifekappe? Sie war nirgends, nirgends zu sehen und fünf Minuten vor Zugaögang! Betheuerung der Frau, sie zurechtgelegt zu haben, merkliches Brummen des Gemahls. (Unmaßgebliche Vermuthung der Gattin.- daß die Zeit vorbei ist, in der eine Staatshose zerschnitten werden kann, ohne ein Stirnrunzeln hervorzurufen.) y Ohne' Kopfbedeckung muß er zum Bahnhof eilen und hat eben noch Zeit, mit Frau und Handtasche in den da-' vonrollenden Zug zu steigen. Sie sitzen schweigend zusammen sie ist müde und ihm zieht ein Zuglüftchen über das Kraushaar. Es ist ihr einsam zu Muthe zum ersten Male einsam, obwohl sie zu Zweien sind, denn er hat sie geschoben wie ein Kind. Früh ziehen sie sich in den Schlafwagen zurück, die Vorhänge schließen sich vor den kojenartigen Betten. Mit einem Mal hört Frau Elasen ein leises, melodisches, tieses Lachen es schwillt fcf-, bis ein schallendes Gelächte: darauf wird. Mein Himmel denk! sie, das

ist mein Mann er wird doch nicht

verr Emmy," ruft er zwischen einem Anfall von Husten und Lachen, da sieh' mal, wo die Mütze ist." Sie sieht sich aleichgiltlg. gottergeben um hat sie ja gewußt, daß sie sie auf den Stuhl gelegt hat. und entdeckt die Mütze in seinen Beinkleidern. Er hatte diese in derEile angezogen, Kappe mit, und war ahnungslos aus dem verlorenen Schatz gesessen. Nun war das Lachen und Spotten auf ihrer Seite aber er wurde ernst. tiefernst. Mein gutes Frauchen, verzeih ich hatte es nach meiner erster. Ersah vi v. vuiii, vuui v fc. Ufi ah iA fi. Vntiit liIIr nrttt viit Milt I' C " V- - . , ri, 1 1 uiiuc Theueres Vergnügen. mnn hern s;?nZs.n WiTTronnr Person, dessen Extravaganzen viel ö0n den machten und der sich -inst bei einen? Besuche des Vatikans auf den Tbronsessel des Vavstes nieberuft, tnfrb fnln?nb? (fiiffsVn eru' I 5 zählt: Eines Taaes zündete cr während der Fahrt auf einem englischen Flußdamvfer eine Ciaarre auf dem Verdeck an.' als ihm der Cavitän in höflichen Worten bedeutete, daß das Rauchen aeaen die geltenden Anordnungen verstoße. Der Oberst fand kein Behagen daran, sich m dem Bilden kräuselnde? Rauchwölkchen gestört zu sehen, und begab sich nach einer anderen Stelle, wo er wieder herzlich darauf losdampfte. Daraufhin aab ihm der Capitan nochmals, aber m entschiede- . ci. rm. r i jr. ..s uercm -ionc, oic uciiunq, iia oe Rauchens zu enthalten. Ich muß rauchen, sagte der Oberst, ich will das Boot kaufen. Was kostet es r vave keine Vollmacht, es zu verkaufen," erwiderte der Capitan. So kann ich es doch für die Reise miethen," meinte der Oberst, sagt. - - . tfvi fKi c r r fs, was woul yr oasur yaoen s Dreihundert Pfund, antwortete i ' ic . i oer apilan. cr .? r: i vvv, und wandte sich seiner geliebten Ha vanna zu. Der Handel wurde abge schlössen und das Geld bezahlt. rfV uere xceuenz tonnen zeyl das I m-rr: rw va cvc '4 öi"aw -dW W"", r-,.s rrr. r-i tx:i I"""""" cn, uzi u,uuun. welcher glaubte, daß er es mit einem incognlto reifenden gekrönten Haupte zu thun habe. Steuern Sie Ihr Schiff, sagte der Oberst, und ich will die Sache mit dem Passagegeld in Ordnung bringen. Meine Herren und Da men," sprach er dann zu der Menge, die sich staunend um ihn versammelt hatte, Ihre Fahrt ist bezahlt und dcr jetzt meine Anordnungen auf diesem jvuiv viuui:u uuviii, v tvtu.tii f . , rau Jhn gefällt." ' 1 fV. ö s . 1 1 (fort Trt fr.rrit .T Brüderchen uud Schwesterchen Als Er auf die Welt kam. war Sie zwei Jahre alt und äußerte eine unbändige Freude über das kleine Brüderchen. Als Er drei Jahre alt war, war Sie bereits fünf Jahre alt und sagte zu dem kleinen Mann: Du. Du mußt hübsch artig sein und mir fol gen, denn ich bin die Aeltere!" Und als das sechste Jahr erreicht hatte, war Sie auf ihre acht Jahre Nicht wemg stolz, ging langst in die I , j-rf. t i r l r -cyuie uno lonnie iefen uno icyrelben. Als er zehn Jahre zählte, freute sie sich, daß sie zwölf alt war und nun bald Fräulein" genannt wurde, während er oewiß noch recht lange ein dummer Junge blieb. Mit sechzehn ayren jay sie ocu -oiuacyujuyiujui. nur noch über die Schultern an, denn mit sechzehn stellt man im Leben schon etwas vor wenn man ein Mädchen ist. Als er das sechzehnte Jahr erreicht hatte, war sie achtzehn, und als, ' ;i' AI,.;, rr, it;v.,rntf " "lU uiH O Ul" bezoa.stand sie schon im 21. Jahre und ließ sich denHos machen und macht? ihn wohl gelegentlich selber ein bischen. Mit 24 Jahren kam er zurück und umarmte sein Schwesterchen herzlich, das inzwischen zwei Jahre jünger geworden war. Als er mit 30 Jahren heirathetc, war si: 24 Jahre nff und ninn als Ärautiunafer mit im Hzuge. Als er 36 Jahre alt ' aSMt, r, hfTfi?J o nnh zädtte Lr ,8 ,Hr,n tih&rX,' m;k ib sn vz UIti) 'ua mich immer herum und Gaukelte mick auf feinen Knieen. Er nUr Kim.iT?, frnf. miA fnn 4V4V4VV'VvMr I ww I I ' ' ein großer. auZaewachfener Bursche!" w - Schnellvcrbessert. Bei einem Ständchen, das einer Wittwo am Vorabend ihrer zweiten Hochzeit gebracht wurde, sang der Chor: Nur einmal blüht im Jahr der Mai, nur--(kurze Verlegenheitspause, dann mit Ueberzeugung) nur zweimal, im Leben die Liebe!" Ein schwerer Zahn. Seppl. wie kimmt denn dös? Du bist ja ac'rat fünf Pfund leichter wor'n, seit'm letzten Mal!" I' woaß aa' nöt..... 's müaßt nur sein, weil mir der Bader d' letzt' Woch' an Zahn 'zog'n hat!" Ah n e n st o l z. Im Comptoir des eben geadelten Baron von Tulpenfels am Telephon. Der junge Tulpenfels: Hier Jsidor Tulpenftls. wer dort? Stimme: Hier, der Baron vor Tulpenfels. Dein Täte! Verrathen. Herr: Mir träumte heute von Ihnen, Fräulein Irma! Ich wollte Ihnen einen Kuß geben da dehnte sich zwischen uns ein Fluß auö, der immer breiter und breiter, wurde und schließlich so groß war. wi? dcr Nhein!" Fräulein: Und, war keine Vrüäe da und kein Kahn?",