Indiana Tribüne, Volume 17, Number 255, Indianapolis, Marion County, 3 June 1894 — Page 6

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ccvicuorQr?. SSOii K o g c l vom Zpielbcrg. Der Korvettenkapitän Graf Rhode blickte, tief in den Fauteutt zurückgelehnt, den Rauchn?'öl!chen seiner Cigarette nach. In dichter Masse kam es anfangs grau aus dem Munde, dann zertheilte es sich, es wurde blau, es stieg empor und zerslcttert: nach Annahm? phantastischer formen bald in ein Nichts. Cf:n müßiges Spiel nicht geeignet, Gedanken zu erwecken oder festzuhalten Rauch, Dunst auch das Gehirn umdämmernd. Da Plötzlich schien es dem einsamen Mann, als ballte sich der Rauch zu einer dichten Wolke, die langsam aufwärts schwebte, sich dann in einen feinen Rebc! löste, wie ein Schleier in der Luft hing, und durch diesen Schleier sih er einen feinen blassen Mädchenköpf rn?t braunem Haar, die großen grau:n Augen angstvoll blickend, der zarte rothe Mund halb offen, da cav.it untlij in so todteZbange: Spannung g:rade so, wie er's zum letzieninal gesehen vor langen, langen Jahren. Schor wieder sie!" sagte er halbLvj.i, iKinriala, vor sich hin. Er schloß die ..'lugen, als wollte er's nichts sehen; doch vor seinem Geiste gaukelte das Lilo er fühlte, daß sich eine zarte Mädchenhand mit krampfhaften Druck auf seinen Arm legte, ur in sein Ohr klang's wieder mit so angstdurchbebter, schmerzerfüllkeT, Stimme: Seh' Dich wieder, Richard?" Nein, sie sah ihn niemals wieder, w:i! er's so wollte. Doch er er sah sie wieder hundert tausendmale im Wachen und im Träumen bei Tag und Nacht. Wenn er, umsprüht von Wellenschaum, Kommando hatte, wenn vom Sturm umheult das Schiff von wild empörten Wogen hin und her geworfen wurde, und wenn die Blitze flammten und die Donner dröhnten, als wollten sie die Welt in ihren Grundfesten erschüttern, da tauchte ihm ihr bleiches Antlitz aus dem Meer auf. Er fah's im Wüstensand er sah's im Urwald e der Tropen er sah's im bunten Trubel der Riesenstädte fremder Welttheile er sah es immer, überall! Es störte ihn in müßigem Behagen, es scheuchte ihn bei schwelgendem Genusse auf, es irat dazwischen, wenn er mit schönen Frauen zu scherzen versuchte. Es war sein Fluch, es trieb ihn rastlos in der Welt umher. Verwünschtes Bild! Wird es ihn in alle Ewigkeit verfolcen Die Tramwaywagen rollen ab und zu, die Halsglocken der Roffe klingeln so hell, so lustig und so unermüdlich, Fiaker und Equipagen jagen dahin, einzelne Reiter sprengen im Trab durch die Reitallee, und auf den Gehwegen n:ogt der Menschenschwarm in dunkler Mae hin und her. Die Sonne lacht freundlich herab, und die Spatzen zwitschern so laut, so keck, so daseinsfroh, als wollten sie's verbinden: Das Leben ist schön!" Wo ist die Zeit, da er es schön gefunden? Ihm ist es wie die dämBernde Erinnerung an einen holden Tra::m aus ferner, ferner Zeit. Da hegte er noch Ideale, da glühte seine Seele noch für Gutes. Großes, Schöues, da hätte er sein Herzblut geben mögen für eine wahre, tiefe, selbstlose Liebe. Allein das erste Weib, dem er sein reines, volles Herz vertrauensvoll dahingab, verrieth ihn in dem Augenblicke, da ein reicher bürgerlicher Kamerad mit ihm, dem armen adeligen Fregattenlieutenant, rivalisirend in die Schranken trat. Das machte sein Gemüth hart, weil es vordem zu weich gewesen; 'das wandelte seine Weltanschauung er lernte nüchtern denken, weil er vordem zu ideal gedacht. Er wurde eingeschifft er segelte drei Jahre in der Welt herum sein junges Leben alltäglich und allstündlich Fährnijjen aller Art preisgegeben das steigerte die Nüchternheit des Denkens. Endlich kam es so weit, daß er es sich zum Grundsatz machte: offene Nüchternheit sei die beste aller Weltanschauungen, sie führe wohl nur zum momentan währenden.dafür aber hochsten Genusse. So gewandelt, kam er als Linien schiffslieutenant zurück, und man be rief ihn wieder ins Marineministerium nach Wien. Da hatte er nun lästigen Kanzleidienst stattMeeresluft und Wogenbraus Papier und Tinte statt der blauen See, die mit dem blauen Himmel in eins verrinnt. Das Leben wurde ihm recht fad. recht bang. Er sehnte sich hinaus ans salzige Gestade, m Sturm und Wettergraus den Elementen wollte er die Stirne bieten er mußte aber trockene Berichte verfassen, aus langweiligen Akten Auszüge machen er wollte tau verzagen. Manchmal verspürte er seltsame Regungen in seiner leeren Seele. Es war wie aufglimmende Sehnsucht nach einem zezen. oas jicy ihm bedm gungslos mit Herz und Seele, Leib und Leben zu eigen gäbe. Es währte niemals lang? er unterdrückte es stets sofort: er lachte sich dafür aus und lebte nach seiner alten Genußtheorie weiter. Nie wollte er sich binden nie wieder sollte ihm die Liebe einen Streich spielen! Das erstemal war es durchs Herz gegangen das zweitemal könnte es ihm den Kopf kosten darum nur fort mit solchen lästigen Gedanken! So flatterte er wie ein Schmetterling von Blume zu Blume, und er redete sich ein, das sei das schönste Glück er sei vollkommen glücklich. Er war's auch damals. Ach, wo war die Zeit?! In seiner Brust war es so leer, so od das Leben schien ihm schal und reizlos, langweilig und abgeschmackt

er l)at;: es zum Ueoerdruß geno'ssen

zn den sechs wahren, welche er der Heimath fern gewesen heut auf dem Ocean, dann auf dem öoden fremder Welttheile in Indien, m Japan, in Brasilien, auf Neuseeland, in Callfornien, im Kapland überall weil ihn ein Weib aus Wien vertrieben. Da gaukelte ihr Antlik wieder vor seinem Auge. Es schien so blaß, so trostlos: m ihrem Blick lag Todesangst, und wieder fühlte er, wie ihre kleine Hand auf seinen Arm sich legte, und wieder klang es ihm so jammervoll ins Ohr: Seh' ich Dich wieder, Richard?" Er stampfte zornig mit dem Fuße umsonst! Es wich nicht es war wie eine Vision. Es litt ihn nicht mehr langer im Ge mach. Er mußte fort. Manches Frauenauge blickte verstöhlen der schönen, stolzen Erscheinuna des blonden Seeofstaers nach, der so gedankenvoll, mit gesenkten Blicken, dahinging, und manche fragte sich, woran er wohl denke. An em Weib? An was sonst! Wie daö nur alles so gekommen war! Als er sie kennen lernte, schien sie sehr ruhig, sehr kühl: sie gab sich herb und trocken wie eine, deren Seele durch viel Leid verwundet ge gen alles Mißtrauen hegt. Doch wenn sie sich behagte, wenn sie das Eis durchbrach, da ward sie wunderbar da schien sie wirklich schön. Ihr Lacheln war so anmuthcnd und hold es milderte den Ernst des Antlitzes, es glättete die Strenge und es verwischte das Harte ihrer Züge. Und ihre klugen grauen Augen, die lest und klar ins Leben blickten,' die strahlten dann in einem beinahe verwirrenden Glanz, und ihre kleinen weißen Zähne, die schimmerten so lockend hinter den zarten rothen Lippen hervor -ja, sie war hübsch und interessant ein jeder fand es. Sie war ein eigenartiges Geschöpf. Durch eine Herzenskrankung m ih rer ersten Jugend war sie herb geworden; die vielen kleinen, traurigen Ereignisse, die sich im Leben einer armen, ehrlich um ihr Brot kämpfenden Waise drangen, steigerten, ihre Herbheit. Sie zog sich immer mehr in sich selbst zurück, sie schwur dem Glück ab wollte einsam bleiben. Aber sie sah ihn, und sie mußte ihn lieben. Sie leugnete es ihm, sie leugnete es vor sich selbst; doch Rhode ließ nicht ab ihn hatte eine rolle, sinnlose Leidenschaft für sie erfaßt. Sie hielt ihn fern er schrieb ihr Briefe von einer Gluth und Leidenschaft, die ihr Inneres in wilden Aufrühr brachten. Sie bat ihn, abzulassen, sie se: unglücklich genug er ließ nicht ab. Sie bot ihm Freundschaft, gute Kameradschaft, er verlangte Liebe schrankenlose, wahnsinnige Liebe. Und eine Stunde kam, wo sie ihm Herz für Herz dahingab. Sie fesselte ihn immer mehr. Sie legte alle Herbheit ab sie konnte harmlos heiter und kindlich fröhlich r . i ;t rj.:rj. i.rji. lein; iqi um i enizullie iyn, inr "i""" """".c V w . ..w Liebe schmeichelte ihm, ja - sie rührte J l0n- ' In ihrer Brust hatte sich durch alle j

die Jahre her ein so ungeheurer Vor-j fecn? Sag mir's ich bitt: Dich darath von unterdrückter Leidenschaft an- .' rmni"

gesammelt, daß es nun explosiv her vorbrcchen mußte. Sie lebte nur für ihn, durch ihn, mit ihm sonst gab es nichts für sie auf dieser Welt, und er fühlte sich beglückt wie nie vorher. Endlich aber kam ihm doch ein Tag, wo er sich voll Schrecken fragte: Wie kann, wie wird das enden? Was soll daraus werden?" Wo war sein Kopf geblieben? Wo seine Lebenstheorie? Und er hatte entdecken müssen, daß er ein Herz besaß. Doch nem. es durfte Nicht sein! Eine dauernde Vereinigung war aussichtslos. Der Sprosse eines alten, edlen, aber ganz vcrarmün Hauses, der Officier, der außer seiner Gage nichts besaß, und sie, die arme Lehrerin wahnsinniger Gedanke! Fort damit! Wenn er ihr auch ein Opfer brächte wenn er nun auch den Degen und die Uniform ablegte und ein bürgerliches Amt annähme er würde ihr doch niemals bieten können, was er ihr gern geboten haben würde ein Leben voll Genuß und Wonne, Glanz und Pracht und er selbst wollte auch nicht elend werden in dunklen, ärmlichen Verhältnissen verkümmern. Er zürnte nun sich selbst, daß er so lange so gedankenlos dahingelebt, und quälend legte sich ihm das Bewußtsein auf das Herz, daß er an ihr gefehlt, weil er ihr Herz so ganz an sich gerissen. Doch schien's ihm immerhin noch besser, die Sache jetzt zu enden,um einer spätern Verantwortung, wie' sie doch sicherlich erfolgen müßte, vorzubeugen. Jetzt sei noch Hoffnung, daß sie ihn vergessen, mit einem andern, der ihr mehr zu bieten haben. wurde, glücklich werden konnte; ginge es aber länger fort wie bisher.so würde er für sich nicht einstehen können. Der schöne Traum mußte demnach ein Ende nehmen! Es fiel ihm schwer. unsäglich schwer. Er kämpfte tagelang, er mied sie, ohne sie über sein Fernbleiben aufzuklären. O, wie sie auf sein Kommen warten würde von Stunde zu Stunde, von Tag zu Tag! Wie traurig sie sich jeden Abend wohl zu sorgenvollem, traumschwerem Schlafe nieder legen mochte mit dem Bewußtsein: Wieder nicht!" und mit der bangen Frage: Warum?" Ach. es machte ihn viel unglücklicher noch als sie. Allein noch hatte er die Macht des Willens noch war der Wille mächtiger als das Gemüth es durfte nicht zu Worte kommen niemals!

DaS eine stand fest: er dürfte sie nie wieder sehen, wollte er in seinem Entschlüsse nicht wankend werden. Also entschied er sich sllr's Schreiben. Er schrieb. Er bat sie, ihm es zu erlassen, ihr die Gründe näher zu b: leuchten, die ihn diktatorisch dazu zwängen, sie nicht mehr zu sehen. Sie selbst müsse darauf schon vorbereitet sein und werde Stolz gen;jg besitzen, sich in das Unabänderlich: zu fügen. Sie möge die Versicherung hinnehmen, daß er sich ihrer und all der fchönen Stunden, die er ihr zu danken habe, stets mit Freude erinnern werde, und er wünsche ihr auch alles Glück für die Zukunft. Hierauf begab er sich zum Admiral, mit dem er in verwandtschaftlichen VeZiehungen stand. Er trug .ihm die Bitte vor, eingeschifft zu werden es sei für ihn geboten. Der Admiral, kannte das schon bei seinen Herren Qfficieren: ein galantes Abenteuer, das unbequem zu werden droht, weshalb man sich dann rasch über das Meer retten will. Nun, warum nicht? Er war auch einmal jung gewesen; ihm war's auch so ergangen, und seine Vorgesetzten hatten mit seiner Noth ein Einsehen gehabt warum also sollte er seinem Neffen gegenüber hart bleiben? Er sagte also zu, und Richard ging nach herzlich:: Danksagung zuerst aufs Postamt, dann heim. Doch auf dem Wege traf er Ada. Sie sah etwas leidend und vergrämt aus. Sein Herz schlug laut, als er sie erblickte er wäre ihr am liebsten ausgewichen, aber sie kam rasch auf ihn zu und reichte ihm die Hand. Grüß' Dich, Richard," sagt: sie, von einem Rosenschimmer angehaucht,' lächelnd, mit aufleuchtendem Blicke. Was ist denn das? Warum lassest Du Dich so lange nicht sehen?" Er wurde ro.th, er blickte verlegen zur Seite. Doch rasch gefaßt, entgegnete er ruhig: Ich war verhindert, ich hatte viel zu thun. Uebrigens gab ich soeben einen Brief für Dich auf, der Dich übe? alles aufklären wird." Steht Hüsches drin?" fragte sie schalkhaft. Er erröthete abermals, und wieder wurde sein Blick unsicher. Das fiel ihr auf, cs machte sie beklommen eine unbestimmte Angst dämmerte in ihr auf. Nicht?" fragte sie in banger Spannung. Er zwang sich zu einem Lächeln und zu leichtem Tone: Närrchen, wer wird denn so neugierig sein? So warte doch den Brief ab!" Sie wurde irre. Nein, ganz unmöglich es konnte ja nicht sein! Woher ihr nur so thörichte Gedanken kamen? Und doch und doch war's ihr so bang ums Herz sie wußte nicht, warum. Gut denn!" sagte sie, bemüht, ihrer Stimme Festigkeit zu geben. Wann seh' ich Dich wieder, Richard?" Er zuckte mit den Achseln. Du

wirst es aus dem Brief erfahren lies ihn!" Ist das die Antwort? Kannst Du , Sv s...9 r i r. 1 1 1 mir fcnn 11 r,? (rnnif. mit "V v"" 1 ..... sanftem Norwurf. kl ckt? ikn for schenk an. Er schien ihr heut so selt fnrn vnrtg rvr bn& nur? TOtHfcnrh m Knum mr,a rnTTW ' u rum! Sie sah ihn ängstlich flehend an. Ihm wurde es recht weh "ums Herz. Er bereute tief den unheilvollen Brief. Er fühlte jetzt, daß er sie liebte, aber er zwang sich mit aller Willenskraft zur Ruhe und sagte lächelnd: Sei doch nicht kindisch, liebe Ada. Warte doch ab!" So warst Du aber nie Richard! Mein Gott, ich kenne Dich kaum wieder!" entgegnete sie klagend. Sie legte ihre Hand auf seinen Arm, umschloß ihn krampfhaft, und das angstbleiche Antlitz zu ihm emporhebend, fragte sie, von unnennbarer Furcht ergriffen, in bebendem, gedrücktem Tone: Seh' ich Dich wieder. Richard?" Lies den Brief!" Das war alles. was er sagte. Es klang entschieden, und seine Lippen lächelten; aber sein Herz sein Herz, das that nicht mit. Er reichte ihr die Qand. drückte sie fest und innig, und er sah ihr dabei tief ins Auge so tief, so seltsam, daß es sie überlief. Es war, als wollte er lhr Bild IN ferne Seele aufnehmen. Leb wohl, liebe Ada!" Er drückte einen Kuß auf ihre Hand es war ein kurzer, heftiger, leidenschastllcher Kuß dann salutirte er, er wandte sich hastig um und ging für immer. Es war ihm aber zu Muthe. als hätte er in diesem Augen--blick etwas verloren, wofür ihm niemals wieder Ersatz geboten werden konnte. Er wollte den Gedanken an sie bannen er wollte nicht daran denken was sie empfinden mußte, war ihr nur erst der unheilvolle Brief bekannt. Aber Gedanken lassen sich nicht wehren sie quälten ihn in einemfort sie raubten ihm den Schlaf. Am zweiten Tage kam ein Brief von Ada. Sie gab ihm darin recht: es habe so kommen müssen es sei am besten so für beide; aber sie wünschte doch, ihn einmal noch zu sehen sie wünschte nur ein freundschaftliches Auseinandergehen mit Abschiedskuß und Handschlag, wie es sich gebühre sonst nichts, und sie glaube, daß diese Bitte sich mit ihrem stolze aanz qut vereinen' ließe. So ruhig, so gefaßt war'dieser Brief fo stolz und doch so demüthig ergeben! Er bewegte ihn im tiefsten seiner Seele. Er fand sein Schicksal hart und grausam. Doch es war nun schon einmal geschehen er konnte nim-. mermehr zurück nie, niemals! Er schrieb ihr beinahe flehend, sie möge? e tL m r v l ' aui mrem uunis? ver ia vollkommen

raf.ftf 'tayff nargnana berechtigt sei, nicht bestehen und sie erließ ihm das erbetene letzteWiedersehen. Es waren Tage voller Seelenqualen, die nun folgten. Er sah sie stets vor sich bleich, trostlos und erdrückt von ihrem Weh. Alltäglich wollte er zu ihr, sie wieder an sein Herz ziehen, ihr zuflüstern, sie sei ihm lieb er könne sie nicht missen ach Gott, es war zu qualvoll! Dem Donaustrand: endlich fern, hoffte er, Ada zu veraessen. Doch er vergaß sie niemals. Sein Herz wurde zwar ruhig mit der Zeit, und seine Sehnsucht nach ihr schlief langsam ein; doch wenn ihm einer Vision gleich ihr Bild erschien, da regte sich in seinem Innern eine anklagende Stimme: Du hast nicht recht an ihr gehanden!" Wohl redete er sich ein, das sei ein Unsinn er habe vollkommen korrekt gehandelt ks. sei ja auch ihm tief ins Herz gegangen; allein die innere Stimrr.t sagte immer wieder: Nein, es war unrecht unrecht!" Er suchte dann Zerstreuung und Vetäubung. Doch wenn der Rausch verflog, da sah er wieder Adas bleiches Antliß, da hörte er wieder ihre schmerzensbang: Frage, und so ging's fort die ganzen Jahre her. ' Und jetzt jetzt war er wieder in der Heimath blasirt blasirt und reich durch eine unverhoffte Erbschaft, die ihm vor kurzem zugefallen war. Jetzt war er wieder da, da wo sie die einst so Heißgeliebte weilte. Was war aus ihr geworden? Er hatte nie wieder von ihr gehört, er wollte aber nach ihr forschen. Da hatte er ganz unbewußt den Weg nach Währing eingeschlagen nach jenem Vororte, .wo sie damals gewohnt, und er ging nun die in ihrem obern Theile steile Mähringerstraße hinauf. Da, knapp beim Linienthore, stand immer noch die alte kleine Kapelle so traut und anheimelnd wie einst. Er blieb sinnend stehen. Hier hatte er das erste Stelldichein mit Ada und sie gingen dann durch abgelegene Straßen in den Prater die Stunden schwanden ihnen nur so im Fluge dahin unversehens überraschte sie die Nacht. Als sie wieder bei der Kapelle vorbei kamen, da flammte eben ein Meteor am Himmel auf. und Ada meinte scherzend: Das ist für uns von guter Vorbedeutung!" Er beugte sich zu ihr hernieder, hastig umschlang sein Arm den schlanken Leib des Mädchens, und im nächsten Augenblicke brannte sein erster Kuß auf ihren Lippen. Niemand sah es nur das Muttergottesbild da drinnen auf dem Altare. O, es war schön gewesen einzig schön! Und dann klang's wieder in sein Ohr: Seh' ich Dich wieder, Richard? Richard?!" Er fuhr zusammen. .War dieses zweite Richard", das halb erschreckt, fcalo jubelnd klang, auch aus ihm herausgekommen? Er blickte jäh r.x , , . r ? uiri U) uud ervleiazie. iaar ca ein Spuk? Oder stand sie wirklich vor ihm da', an die er stets gedacht stets denken mußte? Er traute seinen Augen nicht, und halblaut, traumhaft fragte er: Ada?" Da legte sich eine zarte Hand auf seine, und jubeldoll klang's ihm durchs Ohr ins Herz: Richard, Richard, Du bist's? O, grüß Dich Gott!" Er starrte die schlanke, elegante Frauengestalt noch immer ungläubig an er blickte staunend in ihr feines. hübsches, so gar nicht gealtertes Antlitz. darauf die erst: Schreckensblässe einem dunklen Freudenroth gewichen war er blickte selig in die grauen, glückleuchtenden Augen.und ihm war's, als löste sich ein Panzer von seiner Brust. Es wurde ihm mit einemmale so leicht, so frei, so froh ums Herz, und seine Seele wurde voll so voll. Er wußte nun. daß er sie immer geliebt und daß er elend wäre, würde sie nicht die Seine. In übermächtiger Aufwallung schloß er die Wiedergefundene in seine Arme, und auf demselben Punkte, wo er sie vor sechs Jahren zum erstenmal gekußt, da tutzte er sie m uberstromender Zärtlichkeit nun wieder, und er sagte nichts dazu als: Meine liebe Ada!Und alles war nun gut. Verwischt war auch die trübe Erinnerung an die traurigen, verlorenen sechs, langen Jahre der Trennung. Er legte ohne weiteres ihren Arm in seinen und ging mit ihr nach Währing, ihrer Wohnung zu. Ich war auf dem Wege, Dich zu suchen. Ada." sagte er bewegt. Ich hab: Dich so unverhofft gefunden das Meteor erinnerst Du Dich noch daran? es war für uns in Wahrheit von, guter Vorbedeutung. Ich weiß, Du bliebst mir treu trotz allem. Vergiß es, mein Liebling, verzeih mir ganz und werde mein fürs Leben. Unserem Glücke steht nichts mehr im Wege." Ach, Richard, Richard, ich Hab's ja gewußt, daß Du noch einmal kommen würdest." , entgegnete sie leise, erdrückt von Seligkeit und Thränen in den Augen. Ich war und bin und bleibe Dein Dein mit Leib und Seele!" G u t e r T r 0 st. Der kleine Karl kommt heulend zu seinerTante: Tante liebe Tante derPapa hat mich eben furchtbar durchgehauen!" Tante: Sei ruhig, mein Liebling. Papa meint's nicht so!" Wenn Frauen hassen. Frau A.: Ich denke. Du bist mitAnna. b'ose. und nun willst Du ihr ein Geburtstagsgeschenk machen?" Frau 23.: Ja. denn da muß sie mir wieder 'was schenken.. und das ärgert :!

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Qrglee der L5ifke. Luftballon und Flug Maschine. Die Fabel von Ikarus, der im Uebermuthe zu hoch flog und sich die Flügel an der Sonn: versengte, hat zwar auch für das heutige Geschlecht uoch nicht ihre Bedeutung verloren, allein wissenschaftlich: Experimenttoren und ernste Forscher schütteln nicht mehr ablehnend den Kopf, wenn von einer Flugmaschine, emem lenkdaren Luftballon die Rede ist. Vorläufia sind die Ansichten, ob das Problem der Luftschiffahrt durch Erfindung eines lenkbaren Ballons oder durch Eonstruktion einer Flugmaschine zu lösen ist, noch getheilt, doch arbeitet man in Deutschland wie Oesterreich schon seit 10 bis 1? Jahren auf's Eifrigste in ersterer Richtung,währ:nd die Franzosen, als die ersten Erfinder lenkbarer Ballonsormen, sich noch immer nicht von diesem Wege trennen können und auch in Amerika von Zeit zu Zeit immer wieder einmal ein neuer Plan eines derartigen Apparates auftaucht. Daß der Flug ohne Ballon möglich sei, beweist uns die Natur täglich an Tausenden von Vögeln und Insekten, und wenn auch auf den ersten Blick die Anwendung eines hebenden Gases als offenbarer Vortheil gegen den Flug aus eigener Kraft erscheint, so lehrt doch die Rechnung und der Versuch, daß dieser Vortheil durch anderweitig: Nachtheile reichlich ausgewogen wird. Selbst die günstigsten Ballonformen erfahren bei ihrer Bewegung durch die Luft soviel Widerstand, daß man starker Motoren bedarf, um mit ihnen auch nur geg:n einen mäßigen Wind ankämpfen zu können, einer kräftigen Brise aber, oder gar einem leichten Sturm wird auch der bestberechnete Ballon unter keinen Umständen Widerstand leisten können. Eompaguon's Luftfahrzeug. Unter den neuestenErfind.ungen auf dem Gebiete der Aernautik verdient das Luftfahrzeug von Eompaguon Erwähnung. Die Eigenart desselben liegt in der Form seiner Propeller . Diese bestehen nämlich weder aus Schrauben noch aus Schaufelrädern, sondern aus acht lanzlichen Flügeln, denen der Libelle ähnlich, welche paarweise zu beiden Seiten d.eZ cylmdnschen Flugkörpers angebracht sind. Im Auf- und Abschlagen erzeugen sie. ähnlich den Flügeln der Vogel und Insekten, einen so starken Vorwärtstrieb, daß dadurch nach den Versuchen des Erfinders die Wirkuna von Schraubenflügeln um das Dreifache übertroffen werden soll. Bedenkt man, daß die häufig ungcheurenFlugleistungen der Vögel lediglich durch dieselbe Schlagbewegung der Flügel erreicht werden, so liegt durchaus kein Grund vor, an den Angaben Eompaguons zu zweifeln, und man darf sich nur darüber wundern, dan dieses Fortbewegungsprincip erst so spät in die Flugtechnik eingeführt worden ist. Noch günstiger stellt sich die Wirkung der neuen Erfindung dadurch, daß nun zum ersten Mal der Antrieb in den Ballon selbst, statt in die Gondel verlegt worden ist. Alle früheren Versuche krankten an dem Uebelstande,daß die Schrauben ohne Rader ihre Kraft zunächst nur an die Gondel abgaben und der Ballon lediglich mngezerrt werden mußt:. Compagnon vermied diesen Uebelstand dadurch, daß er die gaserfüllte Hülle seines Ballons in der Mitte durch einen freien Raum unterbrach, der von der Gondel aus erreichbar, den gesammten Antriebsmechanismus enthält. Ein Getriebe von Rädern und Hebeln steht hier im In-" nern mit den Flügelpaaren in Verbindung und entwickelt hinreichendeKraft, um denSchwingen eine Bewegung von 250 Schlägen in der Minute zu ertheilen. Wie die Abbildung zeigt, bildet das ganze Luftschiff einen äußerst einfachen, einheitlichen Bewegungkörper, an dem die Gondel lediglich als .ein kleines Anhängsel sich ausnimmt. Andere Forscher und Erfinderhaben eine gewisse, besonders von den Raubund ' Seevögeln ausgeübte Flugart zum Ausgangspunkt irer Arbeiten genommen. Man sieht diese Vögel nämlich häufig, ohne daß sie einen Flügel rühren, in langen Wellenlinien und mit ungeheurer Geschwindigkeit die Luft durchschneiden und muß sich sagen, daß es bei diesem Fluge einzig und allein die Atmosphäre sein kann, welche das Gewicht des Vogelkörpers 'trägt. Zur Erklärung dieses fogenannten Segelflugs" nimmt man an, daß der Vogel sich, möglichst gegen den Wind gerichtet, mit seinem vollen Gewicht der Luft entgegenwirft und nun, vermöge der günstigen Form seiner Flügel, förmlich auf dem Winde abwärts gleitet wie ein Wagen auf geneiater Strecke. Am tiefsten Punkt: seiner Bahn braucht sich dann der Segler nur etwas aufzurichten, um durch die Schwungkraft des Abwärts- ' . . r . L Pl ( sausens und den ujlw,oerano 0cbenartia wieder emporgetraaen zu werden und sich aus der errelchtenHöhe von Neuem fallen zu lassen.

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"-'''"'i-1 Von dieser Art sind die Flugapparate von Lippert und Platt:. Der Wiener Ingenieur Lippert will die heb:nd: Kraft der Atmosphäre durch e:n System Segelflächen auffangen und in letzteren noch Gassacke anonngen. Ein: ähnliche Rolle spielen Gasballons beim Platte'schen Luftschiff. L i l i e n t h a l'5 F l u g a p p a r at. Die Bestrebungen, die Atmosphäre nur mit Hilfe mechanischer Arbeit zu meistern, haben eine groß: Mannigfaltigkeit der Lösungsversuche gezeitigt. Schcn im Jahre 1878 gelang es dem Mailänder Professor Forlanini,. das Modell eines Dampf-Flugapparates herzustellen, das sich mehrmals bis zu 50 Fuß emporhob; bei demselben waren den Schiffsschrauben ähnliche Schraubenräder zur Anwendung gelangt. Forlanini überzeugte sich aber bald selbst von der Aussichtslosigkeit seiner Arbeiten und gab dieselben auf. In dem Delprad'schen Luftvelociped ist versucht worden, den Schraubenflug lediglich mit den Muskelkräften des Menschen zu bewerkstelligen. Der Erfinder hat durch Anwendung von Stahlrohr und Aluminium das Gewicht der Maschine auf ca. 40 Pfund erniedrigt und die vollkommensten Hilfsmittel der Mechanik machen den Antrieb der Räder, von denen das kleine zur Horizontalbeweauna und das große zum Schweben dient, so leicht wie nur möglich; das Ganze aber ist kaum etwas anderes als eine pieiere: im fronen. , 'cittels kräftiger Flügel chlage will oer sranzonicy: 'laoemiier iuirno Trouve seinen Flugapparat, den er Vogel-Generator-Motor-Propel-ler" nennt, treiben. Derselbe hat das Aussehen eines Mitteldings zwischen Fledermaus und Drachen und hat den Sitz der 'Kraft in einem hufeisenförmigen elastischen Stahlrohr, an dessen rb?r?n l?nd?n ki? ftTi'rnpT b?s?stint find. . P PPV fW C Tl Pl I n reaelmäkiaen Nwisckenraumen. dem Flügelschlage des Vogels entsprev i -j -1 1 ri cyenv, zuckt diejes 'oyr unter dem Einfluß der darin explodirenden Gase lesiig zuiammen uno lajrngi oaoei jedesmal die Flügel in kräftigem azwunge nieoer,um t langsam wieder zu heben.. Die Kraft der Flügel-

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fchläge, verstärkt durch die Tragkraft schen Nutzen der gelungenen Erfindes ausgebreiteten Schwanzes und hmn für hh NerkebrsZwecke im Gro-

eines über dem Apparate ausgefpann- tzen das Ziel, welches doch schließten Segels aus Seide, erhalten das cb allen Bestrebungen der Luftsckiff-

Ganze schwebend und fuhren das Moc v 5 , , rn ! y 1 n r ?- dell in horizontaler Richtung 250 hil 300 Fuß weit. Luftvelociped. Bei dem Segelapparat des Berliner Ingenieurs Lllienthal liegt die eigentliche Neuerung in einer geringen Wölbung der beiden fledermausartlgen Flügel, in denen der Fliegende, ohne jedweden Mechanismus, einfach mittels seiner Muskelkraft hängt. Die gewölbten Fluael weisen bei der durch den Absprung von erhöhten Punkten erzielten Bewegung durch die Luft eme sehr achtungswerthe Tragkraft auf, em schiffsruderahnliches Steuer dient zur Einhaltung der Richtung; Mit diesem einfachen Apparat soll es je r.r rrjc cv. - unr lelcyl moancu iem, u vua uaem ooer ion xtgcu jjuijciuiuicii ucui . r.ri'. &'X.u...il.. rn:Vs. lnaan ,.. Vrfon ,s ft. r3-11 ß? i 3 u T i trachtliche Strecken von ihm tragen zu Sürjs ;n sÄÄ? r:"1 " icm uciui iciuc x"," Zll1X?rZZ"ZZ " : hhrrrrtn fcorH2 Unr i,..,. r t,:;n;. cwrrAift ;;fcr fU 6utlillne f? "f.Wt? seme Apparat lang,, daß er den lici AUiiicu ucuuuu, iui uuu) uuuu AbMun ,"v ' n namya,:en n " " t , f X:ä1 UfeUlbilVb VIWV Wellner'S Flugmaschine. . (Vorderansicht.). - Buttenstedt. emer der genauesten Kenner. der Vogelwelt, will das Problem nach der Flugart .der großen Schwebevögel losen. Die großen Flügel seines Apparates sind zum Schweben oder Schwimmen auf der 'lmoipoare oerecunei uno oaoen cinc Eonstruktion, die es ermöglicht, auch die kleinste Senkung des Fliegers m wagerechte Flugkraft umzuwandeln, so daß also jeder Höhenverlust des Flieenden keine Kraftverschwendung darx 1 stellt. Zwei kleine, von den Bemen des Megeis vewegie Flügel am. ymieren Ende des Apparates welche m schneiV .w Vll . . llklkUt;MAM nBÄTtTTUT kl iui uuu AVuJvi;iacii vvbMI"V

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sind, geben dem ganzen Apparat eine kräftige Vorwärtsbewegung. Epoche machend sind die Demonstra tionen des Professors Georg Wellner vom Brünner Polytechnikum mit sei ner Segelrad-Flugmaschine" zu nennen. In seiner amtlichen Stellung als Professor der Maschinenkunde hat Wellnk? Gelegenheit zu den schwierigsten Experimentaluntersuchungen gehabt und diese bestätigen, mit theilweise noch günstigeren Ziffern, die Vehauptung des Berliner Experimentators, daß gewölbte Flächen, schnell bewegt, einen erheblichen Auftrieb erfahren und sogar in der Richtung ihrer Bewegung fortgezogen werden. Auf diesen so wichtigen Thatsachen aber baut sich merkwürdiger Weise Wellners Erfindung nur zum kleinsten Theil auf; sie wirkt in der Hauptfache durch Luftwirbel oder Pressungen, welche von eigenthümlich geformten Schaufelrädern in den schiffsariigen Körper des Apparates geschleudert werden und ihn gewissermaßen tragen sollen. Suchen wir uns mit Hilfe der beigefügten Abbildung den Hergang klar zu machen. Durch den im Tragkörper befindlichen Motor A werden die Segelräder zu beiden Seiten rasch in der Richtung der Pfeile umgedreht. Dabei werden die einzelnen Schaufeln dieser Segelräder durch die Excenter E so in ihrer Stellung verändert, daß sie mit ihren Vorderkanten oberhalb des Mittelpunktes stets auswärts, unterhalb desselben aber einwärts gedreht werden und so fortwährend die stärkst: mögliche Hebekraft entfalten. An der inneren Seite sind sie durch schief zur ew :xi .n.rYi. n ; . .n -ei jyiugutgmng geueuie viippzn oziiti, Sie zusammen gleichsam eine große ununterbrochen: Schraube bilden. Diese Rippen übernehmen die Vor wärtsbewegung. O und U sind vorn oben und rückwärts unten angebrachte drehbare Ruder zum Zweck der teueruna des Fahrzeuges. Wellner's Flugmaschine. (Seitenansicht.) . . . Wenn auck das deal eines Luftschiffes noch nicht erreicht ist. so ist doch nicht mehr zu leugnen, daß wir vor recht befriedigenden und brauchbarcn Erfolaen stehen. Eine andere Xaat ist freilich die nach dem vraktifahrt als höchster Preis vorschwebt I ' . ' ."' und die Antwort aus diese Frage würde, selbst wenn die Brauchbarkeit des Luftschiffes über allen Zweifel stunde, dennoch em Achselzucken bleiben müssen. Welchen Werth für den Verkehr konnten jemals diese Lustschiffe erhalten, welche kaum mehr als ein, höchstens einige Dutzend Personen aleimzelhq zu befördern im Stande sind. Ein Eisenbahnzug faßt über 1000 Passagiere, viele Tausend Centner an anen; ein eeicqiss o:remigi r -, pjrrr . in seinem Riesenbauch 1000 Reisende und 20,000 Centner Frachtgüter und das lenkbare Luftschiff, mit seiner Tragfähigkeit von 50 Centnern, sollte den Verkehr in umwälzender Weise beeinflussen? Man sieht, wenn Nicht noch andere Hilfsmittel dazuInmrrfn fn ist ,S mit her Islnsl?rfef)Njen Verk'ehrsstraße durch die Luft noch recht windig 2a beste Recept. Die Ella liebte den Doctor, Einen wahren HerzendikH. Sie wurde krank darüber. So hatte sie ihn lieb. Man ließ den Doctor holen; Ein Recept schrieb er ihr äus. Das Recept, es half, es wirkte: Ich liebe Dich!" stand drauf. Ein Tausendsassa. Ai. u." 0.: fk 2 v k"", '"v " doch aanz anders m Handel und Ge...5 m f.sss sss- Miwrs Jahre 1640 sein Geschäft olgender--t0vt rt. cvrrmf WflrfT Sftnrfiirr ""0"- or- 1 ' Perrücktnmacher. Schulmeister. Husrj.:.w Tivfc..-iPt.ff. .r.,i ,.Vv ltuimcu uuu wvuusH" 114 Ultu chmidet die Haare vor zwei Krützer -f.. Andrem. - schuh und Stiesel, der u'nd . sd? Schrb,b g nz gern; lernt in vle Hauier linoiiiorc und anderen Tanz, verkauft Parfirmiry aller Art, Papier. Stiefelwichs, gesalzene Hering. Konigkung. Pürschen, Mausefallen und andere Kon-, veks, herzstärkende Wurzel, Kartoffeln, Bratwürst und andere Genuß. Jsaak Mackerl." Gewiß eine große Vielseitigkeit, aber wahrend des dreißigjährigen Krieges, der also, wie an diesem Beispiel zu ersehen, alle Innungssatzungen bereits über den Haufen geworfen hatte. , 1 f Tr ii? Der gute Geschäfts oi Diebe sind bei einem n?.sawlt naebrocken. der . üe. chdem sie alles bei ihm ausgeplün w hnht m;i den Worten zur Tbür ! gleitet: Hier meine Herren, meine Visitenkarte, falls Sie verhaftet wer hm nnh Vertbeidiaer brauchen.' Wechselseitig. Herr Cohn r,;n 0AtT. c?. ist tat. Nos.z:. kerstebt s,in Kksckiäft und itt so T?w v,n u, ?,, n,hm I nicht! Er gefällt mir nicht!" gllt Dir nicht! Du f5flft ch nicht, und nimmt IV'.' v Dich DOCH!

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