Indiana Tribüne, Volume 17, Number 254, Indianapolis, Marion County, 2 June 1894 — Page 2

Jndiana Tribüne.

- ' Erscheint Taglich und SonntagS. Die tägliche Tribüne-kostrt durch den Träge, BScntf per Woche, die Eonntag,Trtbüne- b jent per Woche. Beide zusammen 18 Cent? oder K Cent! per Monat. Per Vft zugeschickt in vor tusdezahlunz per Jahr. Osftrk : No. 1 8 Sü! ?llabamo 5tr. Indianapolis. Ind.. 2 Juni 194. Psrtei'Naturgeschichtliche. Da jetzt wieder so viel von der SW' dung neuer Parteien in unserem Lande gesprochen wird, so dürfte einiges Naturgeschichtliche hierüber nicht ganz ohne Interesse sein. Man kann in ixr politischen Geschichte der Ver. Staaten vier Perioden unterscheiden, deren jede durch die Entstehung neuer Parteien gekennzeichnet -ist. Die erste dieser Perioden begann kurz vor Schluß des Revolutionskrieges und ging in der ersten Zelt der -zweiten Administration George Washingtons zu Ende. In ihr sind zwei Parteien entstanden: Die föderalisti,sche" und die .republikanische" oder, iwie sie später genannt wurde, die de-'mokratisch-republikanische. ? Die zweite Periode umfaßt die Jahre idon 1820 bis zum Beginn der zweiten Administration des Präsidenten Jackison, 1833, und innerhalb dieses Zeitraumes wurden die anti-maurerische und die national-republikanische oder Whig-Partei organisirt. i 1840 begann die dritte neue Epoche !mit dem ersten Auftreten der Frei-'Heits-Partei" '.n einemPräsidentschaftsÄahlfeldzug; diese Periode schloß mit -der formellen Zerrüttung der demokra'tischen Partei im Jahre 1860. Außer io rn . ? c;.r.. oer relyetts-Pariel, war in oicicin Zeitraum auch das Aufkommen der Knownothings, sowie der modernen republikanischen Partei zu verzeichnen. :. Die vierte poetische Periode begann 1876 und ist noch jetzt nicht zum Abschluß gekommen; sie ist fruchtbar an Parteibildungen und hat bis jetzt die Greenbackler-, die Arbeiter-, die Prohi-bitions-und die Volkspartei hervorgebracht. Wer weiß, welche politische Blasen sie noch an die Oberflache txn ben wird? Eine nähere Betrachtung aller vier Epochen ergibt, daß Proceß bei der Bildung einer Part?! noch stets der folgende war: Zunächst wird eine be trächtliche Anzahl Bürger mit der Poli tik der derzeitigen Regierung sowie mit den Programmen der bestehenden Parteien unzufrieden, infolge der Bekeh rung zu einer neuen Verwaltungspoli tik. welche für das Wohl des Staates oder der Classe oder des Volkstheiles, zu welchem sie gehören, oder auch (wie dies stets bei der Entstehung einer gro ßen Partei der Fall ist) für Staats und für besondere Interessen zugleich mehr zu leisten verspricht. Erst suchen sie Anerkennung und Förderung ihrer Anschauungen von be stehenden Parteien; wenn eS sich aber klar herausstellt, daß in dieser Beziehung nichts zu erwarten ist, so rüsten sie sich, als neue Partei den politischen Kampfplatz zu betreten. Eine beglei tende Erscheinung sind freiwillige und unfreiwillige Ueberläufer von alten Parteien. vielleicht auch blos Aus Verkäufer", die eine Zeit lang ihr We Jen treiben können. Der enaue Zeitpunkt, in welchem die ersten erfolgreichen Schritte zu einer besonderen Organisation gethan weroen, wird gewöhnlich von irgend einem Ereianiß bestimmt, welches entweder das Bedürfniß nach der neuen Politik dringlicher erscheinen läßt, als vorher, oder auf daö Schlagendste und über alle Möglichkeit ferneren Zweifels hin aus beweist, daß keine der alten Par icien der neuen Bewegung dienstbar gemacht werden kann. So bestimmte z. B. die Rolle, welche die südlichen Whigs im Jahre 1864 bei der Widerrusung :fctä Mssouri-Compromisses spielten, die Zeit der Organisirung der modernen republikanischen Partei. Neben der äußerlichen Geschichte der Parteibildungen kommt freilich auch die innerliche in Betracht. Die Organisation liefert keineswegs das Bauholz zurErrichtung der neuen Partei. Eine lange Vorbereitungszeit ist erforderlich, damit die nöthigen Materialen im richtigen Augenblick bereit liegen, und die wirklichen Anfänge einer neuen Partei. liegen weit hinter der Zeit ihrer Organisirung - zurück. Um ihnen nachzuspüren, .muß man die Geschichte der Ideen im Großen und Kleinen verfolgen, und auch hier läßt sich noch auf manchen Beurtheiler das Wort des Dichters anwenden, welches eigentlich vom Ursprung der Poesie handelte: Er hört die Fluth vom Felsen brausen, Doch weiß er nicht, woher sie rauscht". Und manchmal weiß er auch nicht wohin sie strömt! ravcktten aus Tchlangenhaut. Wie viele andere Modethorheiten, so ist auch tie Verrücktheit, lebendige Zwergchamäleons an winzigen goldenen Kettchen als Schmuck u tragen, allmälig verschwunden, freilich nur um einer anderen Rarrhiit Platz zu machen. Hat das schöne Geschlecht seiner Zeit das Zwergchamäleon zum Modethierchen erhoben, so dürfen sich unsere Gigerl rühmen, Cravatten aus Schlangenhaut salonfähig gemacht zu haben. Ein Dude- in einem Anzüge nach dem neuesten Londoner Schnitt und um den blüthenweißen Hurrahkragen die geo?rbte Haut einer drei Fuß langen Klapperschlange, das ist das Nonplus Ultra eines modernen .Patentfatzken(wie der Berliner drastisch? Bezeichnung für einen Gerl lautet.) Im Uebrigen wird diese Thorheit wohl nicht von allen Ellenrittern und sonstiaen.Modi:-

narren nachgeäfft werden, denn nicyl dieHäute aller Schlangen finden als Cravatten Verwendung. Dieser Ehre werden nur Klapperschlangen von ei-

nem gewissen' Alter theilhaftig, welche die erforderlichen körperlichen Dimensionen erreicht haben. Beim Gerben erhalten die Häute dieser lieblichen Thierchen die Farbe matten Goldes, auf welchem die ommosen schwarzen Ringe deutlich hervortreten, und gerade diese letzteren zeigen den Stamm bäum des giftigen Reptils deutlich an. Die sorgfältig gegerbte Haut einer Klapperschl.inge wird mit mindestens 52.50 bezahlt; rechnet man hierzu die ,ur ??ertiastelluna der Cravatte nöthige Seide. Arbeit u. f. w.. so stellt sich solch' ein Gigerl-Halsschmuck auf mindestens 53. Ein Dude" gewöhnlichen Schla- ' V. . . . . ie kann sich also einen solchen Toilet lenartikel nicht leisten. Man hat versucht, auch die Häute der .Copperheads" und schwarzen Schlan. am n . w . rv CYT C . gen im Glenne oer rau -mvvz w dn7 an ers DuÄ Lt. .,ui,,k!,,,(,i,(,fc biVbll V.. - steren eine mattbrauneFarbe, die durchaus nicht mit den schneidigen Farbeneffecten der Halszierden unserer Patentdudes harmonirt: das Schwarz der anderen Art bekommt aoer ein o iniKs Aussehen, daß eine Cravatte aus solcher - . r" l v i f . ii . . . 3 . , p.i;n. Hau: laum sur oie ;a,iaucrioucuc cui Leichenbitters passen würde. Die giftigste Schlange von Nord klmerika. Von giftigem Gewürm sind die Territorien Arizona und New Mexico schlimmer heimgesucht, als irgend ein anderer Theil unseres großen Landes, In den gluthheißen Wüsten, wie in den bewohnten Gegenden gibt es UnMassen von Klapperschlangen, darunter auch jene Satansvarietät, deren zoologischer Name Crotolus Cerastes- ist; ferner fehlt es nicht an Taranteln, Scorpionen und Hundertfüßen. Bon allem scheußlichen, giftgeschwollenen Ungeziefer ist aber eine winzig kleine Viper am gefährlichsten. Ihr Name ist Pichu-coatl, ein Aztekenwort, welches von den spanischen Eroberern nach den Territorien gebracht ist. Es ist bekannt, daß die Pueblo - Indianer einem mysteriösen KlapperschlangenCultus huldigten und daß die Crotolus zu ihren Gottheiten gehörte; ja, vor wenigen Jahren noch wurde in jedem Pueblo Dorfe in einem geweihten Raume eine heilige Klapperschlange gehalten, für deren Abwartung ein besonderer Priester zu sorgen hatte, Schlangenbeschwörer gab es und gibt es heute unter den Pueblo- wie Mo-qui-Jndianern in Masse und für diese ist die giftigste Klapperschlange nichts weiter, als ein harmloses Thierchen, das von ihnen ohne Mühe gezähmt wird. Allem anders ist es mit der Pichu-coatl. Kein Schlangenbeschworer hat Macht über dieses unheimliche Gewürm und wer immer von einer Plchu-oatl gestochen wurde, ist dem Tode verfallen: nur ein Fall ist bekannt. m welchem der Gestochene mit dem Leben davongekommen ist. Es war ein Moqui und außerdem ein Schlangenbeschwörer, der sich auf dem Wege von Ohua-tu-e in der Wüste zum Ruhen niederließ. Achtlos legte er seine Linke unter seinen Kopf, als er plötzlich einen Stich in den Knöchel fühlte. Sich umwendend, erwartete er eine Klapperschlange zu sehen, die zu bezaubern er vermochte und deren Gift für ihn ohne alle Gefahr war. Zu seinem Entsetzen war es aber eine Pichucoatl, gegen deren Stich es kein Mittel gibt. Kurz entschlossen, zog der Moqui sein Jagdmesser und -trennte mit einem gewaltigen Hieb die Hand vom Arm. Wochen lang lag er schwer leidend darnieder, genaß schließlich, allein er verlor seine Kraft als Schlangenbeschwörer. Beim Anblick irgend einer Schlange wird er von Furcht erfaßt, seine Glieder zittern und er wird vollständig hilflos. Glücklicherweise ist die Pichu-coatl nur selten und kommt, in unserem Lande, nur in New Mexico und Arizona vor. Von der Begegnung mit dieser Viper macht ein Reisender die folgende Schilderung: An einem heißen Tage befand ich mich in Gesellschaft eines befreundeten Indianers an dem sandigen Rande des Cerro del Aire in Valencia County, New Mexico, auf der Kaninchenjagd. Ich war vom Pferde gestiezen, das ich im Zügel führte, und hatte meine Äugen auf einen Chapparobusch gerichtet, als mein Pferd sich so gewaltig bäumte, daß es mir beinahe den Arm aus dem Gelenk gerissen hätte. Dieses sonderbare Gebahren des Thieres, welches die größte Furcht verrieth fiel mir auf. Ich schaute mich scharf um und erblickte dicht vor meinen Füß?n aus dem Sande einen kleinen Kopf, der bei Weitem niso groß war wie der Kopf eines Mchkäfers. hervorraqen. , In diesem winzigen Kopf war die giftgefchwollene Wuth einer Schlange, die sich in dem Sande eingegraben hatte, verkörpert. Ich gab mein Pferd frei und trat einige Schritte zurück, um die Bestie zu beobachten. Nachdem ich eine Ruthe von dem Busch geschnitten hatte, hielt ich dasEnde dem Reptil: hin und dieses biß sofort in größter Wuth hinein. Schließlich merkte die Schlange, wo ihr wirklicher Feind war und machte eine schnelle Bewegung nach mir, worauf ich sie tödtete.. Die Schlange es war eine Pichu coatl, wie mir mein indianischer Freund sagte war nicht länger und dicker, als ein gewöhnlicher Bleistift; ihre Farbe war ein schmutziges Bleigrau, nur unter dem Maul war. sie rosa. Behutsam, untersuchte ich das Maul, aus welchem die Giftzähne, die höchstens ein Achtel Zoll lang und ziexlich wie eine Nadel waren, hervorragten. Indem ich auf die Seiten des Kopfes drückte, öffnete ich das Maul und als dasselbe weit offen .stand, spritzte aus jedem Giftzahn ein überaus feiner Giftstrabl. der kaum sichtbar

zerstaüdte. Und doch war dieser Diminutivstrahl, der feiner war als der Faden eines Spinngewebes, im Stande, das stärkste Thier zu todten. Voller Abscheu verscharrte mein

indianischer Begleiter das kleine Ungc thüm im Sande. Er kannte seine &t fährlichkeit und erzählte mehrere Falle, in denen Stammesgenossen die Begegnung mit einer Plchu-coatt den ZoX gebracht hatte. Ein zunger Wann ilia mens Cruz Abeita wollte auf der Jagd ein Kaninchen mit einer Ruthe aus dem Bau locken und legte sich zu diesem Zwecke auf die Erde. Als er sich nach einer Weile nicht bewegte, traten seine Gefährten hinzu und fanden ihn aß Leiche. In der Rechten, die er in den anlncyenvau genear yalie. ijteii er eine zerquetschte Pichu-coatl. Ein .. r . r 1 . ? fl ! cylangenoejcyworer oracvie tmi in seiner wollenen Decke .eine Pichu-coatl nach dem Pueblo. um sie zu zähmen. Nachdem er das Thier auf den Boden gelassen, intonirte er seine ZaubergeVW. wruf .r seine Hnd ach Schlange ausstreckte. Allem schnell wie der Blitz senkte diese ihre Giftzähne in das Handgelenk des Zauberers und dieser stürzte als Leiche zu Boden, ehe man bis 50 zählen konnte. , . MM Dom Jnlande. Seit drei Wochen haben in Charlotte in Michigan die Großgeschworenen sich mit der Untersuchung von Verletzungen des Lokal-Option-Gesetzes befaßt und auf Grund derselben sechsundzwanzig Anklagen gegen Gesetzesübertreter aus verschiedenen Orten des Countys erhoben, Die von Populisten aus Kansas gegründete Cooperativ-Calo-nie in dem mexikanischen Staate Sinaloa ist in die Brüche gegangen, Zweihundert und fünfzig Mitglieder sind dort zurückgeblieben und werden von der Gesellschaft Besitztitel für ihre Ländereien erhalten, müssen aber alsdann ein jeder für sich selbst sorgen. Die Gesellschaft ist wegen Bewässerungsanlagen in Prozesse verwickelt worden und hat ihre kommunistischen Pläne fallen gelassen, Im Anfange der vorigen wurde in Cadillac in Michigan bcr Pastor Hooper von einer Frau I. Miller durchgepeitscht. Dieser Vorfan hat eine Verläumdungsklage des Bankbuchhalters C. I. McHugh auf eintausend Dollars Schadenersatz wider eine Xzau &tozat Vanorunken daselbst zur Folge gehabt, weil die letztere, eine eifrige Verehrerin und Vertheidigerin des geprügelten Seelsorgers, bei der Vertheidigung desselben bhauptet haben soll, daß verschiedene Männer, darunter McHugh.mit Frau Miller unerlaubten Umgang gepflogen Hütten. Der britische Dampfer Norwegian". welcher von Glasgow in New York ankam, passirte am 11. Mai nicht weniger als 20 Eisberge unter dem 47. Brellegrad. Auch der lgische Dampfer Friesland-, von Antwerpen eingetroffen, bemerkte zwei Eisberge am 12. Mai unterm 42. Breitegrade. Der holländische Dampfer Obdam". welcher von Rotterdam anlangte, passirte am 11. Mai drei Eisberge, von denen einer 75 Fuß hoch war. L i l l i a n Russell, die Ope-retten-Diva, hat anscheinend auch in ihrer dritten Ehe nicht das Glück gefunden, das sie erhoffte. Obwohl sie erst vor etwa vier Monaten Signor Perugini. im Privatleben als Johnnie Chatterton bekannt, die Hand zum sogenannten ewigen" Bunde reichte, ist sie des Ehejoches schon wieder überdrüssig geworden und hat, nach einer äußerst lebhaften Auseinandersetzung mit ihrem Gatten, diesem erklärt, sie werde nie wieder mit ibm Zusammenleben. Die schöne, aber etwas kapriciöse Sängerin tritt zwar noch mit dem Signor in Girofle Girofla" auf, will aber, wie es heißt, ehestens den Versuch machen, die angeblichen Rosenfesseln, in die sie von einem Hobokener ftrie densrichter geschlagen wurde, abzustrei skn. Carl Weiß in Boston, ein 20jähriger Taugenichts, der seinem rechtschaffenen deutschen Vater WilHelm Weiß schon vielen Kummer bereitet hat, verübte zu früher Morgenstunde in räuberischer Absicht einen Einbruch in die elterliche Wohnung und verwundete seinenBruder August, der ihn auf der That ertappte, durch Messerstiche auf den Tod. Der junge Mann, dem . die furchtbare Anklage des Brudermordes droht, wurde kürzlich von dem zürnenden Vater aus dem Hause gejagt, weil er unverbesserlich war und der Familie nur Schmach und Schande brachte. Gegen 1 Uhr Morgens drang der verlorene Sohn in die Behausung der Eltern "n, um in den ihm wohlbekannten Räumen einen Diebstahl zu begehen, Sein Bruder August, 21 Jahre alt. wurde durch das verursachte Geräusch aus dem Schlafe aufgeweckt und suchte den ' Eindringling festzuhalten. Em verzweifeltes Ringen zwischen den beiden Brüdern entspann sich und AuZust wurde in dem Kampfe durch vier Messerstiche in die rechte Seite lebensverwundet. Der Unnaturllche Bruder entkam. Wie eine alternde Jungfer auf offener Straße geküßt wurde, schildert ein Net? Yorker Blatt sehr launig. Mary Meyer, längst aus dem Schneider.ärgerte sich stets über ihren Bruder, der ihr sagte, taß Niemand bei ihr anbeißen wolle. Am Samstag Abend, n per Ecke der 70. Straße und 3. Aveihr plötzlich ein ganz fremder Mann um den HalS und küßte sie! l?nr&f:! re:- r..! . ? nauumuy; vtiij zrejlges ieruDi uoerkam Marie bei diesem erstkn Kuß. Sanft, hauchte sie: Ach!!!- und sank dann ohnmächtig in des Fremden Arme. Aber mit einem leisen Schrei des Entsetzens richtete sie sich sofort wieder auf ,jn starker Schnappsgeruch war thr in die Nasegefahren. Schrecklich! der rrreizende Mensch war betrunken. Hllfe! Hilfe!- schrie Marie,' Lassen sie die Dame loI. oder f& sassj Gie

veryasten! Ellas Bri'ow von W. 114, Ost-84. Straße, der auf Marie's Rufe herbei geeilt, rief es dem Küsserich zu. Aber! Der machte eine drohende Bewegung nach der Revolvertasche. Poliehß! Poliehß!!" schrie Briow nun. 3lm nächsten Moment war Wr

Mann verhaftet. Er gab an. Michael Benningham zu heißen und in No. 218 Ost-47. Straße, zu wohnen. Einen Revolver hatte er nicht bei sich.aber einen Riesen-Affen. Im Yorkviller Polizeigericht wurde er auf einen Monat nach der Insel gesandt, sehr zum Schmerze von Frl. Aeyer. Er ist doch ein reizender Mensch!" sagte sie stolz. EinAusstandineinerbedeutenden Fabrik zu Lawrence. Mass., kam kürzlich gar merkwürdig zu einem jähen Ende. Schon seit Wochen war gefeiert" worden, und der Führer der Streiker. George McBride. erklärte zuversichtlich, daß er die Fabrikleitung in kürzester Frist zur Unterwerfung zwingen werde. Da erschien eines schönen Morgens ein Flugzettel, auf welchem dem Walking-Delegaten" McBride die nachstehenden impertinenten Fragen vorgelegt wurden: mx hat die Streikkasse in Händen? Wie viel haben Sie aus der Kasse bezogen? Ist die Anschaffung Ihres neuen Anzuges aus der Streikkasse b:stritten? Ist es wahr, daß Sie seit Beginn des Streiks Ihre rückständige Miethe für drei Monate bezahlt haben? Ist es wahr, daß Sie an einem Tage in einer Wirthschaft ver-' trietet" haben? Ist es wahr, daß Sie letztes Jahr nur ein Drittel Ihrer Zeit gearbeitet haben? Ist es wahr, daß Sie zwei Drittel des Jahres Verbummelten, und dafür Ihre Frau in der Fabrik arbeiten mußte?" Dieser Fragebogen erwies sich von ausgezeichneter Wirkung. Der spazierende Delegat McBride rüstete sofort ab und erklärte sich zu einem Ausgleiche bereit. Nach wenigen Tagen war der Streik vorüber, und die Leute kehrten zu den Bedingungen ihrer Arbeitgeber in die Fabrik zurück . " , Deutsche LoealNachrichten. Großherzogthum Hessen. Fabrikant Hickler in Darmstadt hat das von ihm seit einer Reihe von Jahren bekleidete Amt. des Oberschützenmeisters der privilegirten Schützengesellschaft niedergelegt. An emerStelle wurde der KupserwaarenFabrikant L. Heißner zum Oberlchützenmeister und für diesen Fabrikant I. Göbel zum 2. Schützenmeister gewählt. Der 62 Jahre alte Kaufmann Gg. Heinr. Keller ist seit einigen Tagen aus Darmstadt spurlos verschwunden. Alle Nachforschungen waren bisher refultatlos. Bon Seiten der Polizei ist in Mainz eine eingehende Untersuchung eingeleitet wegen eines seit einigen Tagen spurlos verschwundenen Postschaffners. Der Mann sollte in den nächsten Tagen pensionirt werden. In Mainz ist der in weiten Kreisen bekannte Dombaumeister Lucas, im kräftigsten ManneSalter stehend, infolge eines Schlaganfalles plötzlich verschieden. Er war seit dem Jahre 1876 Bau meiste? des Domkapitels. Der Buchhalter John Ode-Oelkers dortselbst hat sich in seiner Wohnung aus unbekannter Veranlassung erhängt. Seine bereits im Bette befindliche Frau vernahm im Wohnzimmer ein Röcheln, eilte hinzu und fand zu ihrem Entsetzen den Mann am ThürPfosten baumeln. Sie schnitt ihn zwar sofort ab, der Tod war aber bereits eingetreten. Die Kindesmörderin Katharina Amrhein ist nach ihrer Wiederherstellung von den Wunden, welche sie sich in selbstmörderischer Ab sicht beigebracht, nunmehr aus dem städtischen Krankenhause in Offenbach nach dem Provinzial-Arresthaus rn Darmstadt überführt worden. Der von ihr gleichfalls verwundete Vater ihres Kindes, Kutscher Baptist Feind, kutschut wieder seine Droschke. Rheinprovinz. Der Uhrmacher Wilh. Keppeler in DUren gab neulich Abends auf dem Kaiserplad auf den Hefehändler Christian Jöntgen, der sich ihm gegenüber eme Bemerkung erlaubt hatte, aus ei nem Revolver einen Schuß ab, ohne zu treffen. Darauf begab sich Keppeler Zn seine nahegelegene Wohnung und jagte sich eine Kugel durch den Kopf, Die Verletzung ist erheblich, doch an scheinend nicht lebensgefährlich. Von der Strafkammer zu Saarbrücken wurde der Pfarrer St. aus Völklingen wegen Sittlichkeitsverbrechens und wegen falscher Anzeige zu einer GesammtZuchthausstrafe von 3 Jahren und . Monat verurtheilt. Die Mitgliede der Kölner Firma van der Zypen u Charlier haben für eineArbeiterstiftung 250.000 M. hergegeben. Bei einem Gewitter, das sich neulich 'Nachts über Barmen entlud, entzündete .ein Blitz das Haus des .Ackerers Wilh. Ringe in Dümpel bei Dönberg. Aus dem Brande konnte von der Habe nichts ge rettet werden als die in dem anstoßenden. Kuhstall untergebrachten Die Kühe und von den Möbeln ein Tisch. . KönigreichBayern. Zwischen einem Chevaurlegers-Ritt meister und einem Major vom 4. Feldartlllerle - Regiment, beide von der Garnison Augsburg, fand ein Pi flolenduell statt, in welchem der Maw leicht verletzt wurde. Die Erlaub niß zur Errichtung eines großen Elek tricitätSwerkes bei Gersthofen wurde vom Ministerium ertheilt. Das Pen sionsgesuch des in diese Angelegenhei verwickelt gewesenen BaurathS Enders von Augsburg, der von der Regierung einen Verweis erhielt, wurde geneh migt. Secondelieutenant a. D Hofmeister, der seiner Zeit vom Würz burger Militär - Bezirksgericht von der Anklage socialistischer Umtriebe freigesprochen wurde, wird sich der zweiten Freiland - Expedition in das Kill mandscharo - Gebiet (Ostafrika) an schließen. In Rötz wurde wegen e: nes geringfügigen Streites Gastwirth ptuhland in .sewem Sause Dom Oeko

nomen Stangl au Berndorf durch einen Stich in's Gehirn getödtet. Im Eldorado - Garten der Nürnberger Vorstadt Steinbühl wurde kürzlich Nachts der Zimmermann Weiß vom Former Braun im Streite eren. Königreich Württemberg.

Die Bottwar-Bahn wurde unter Theilnahme der Minister Mittnacht. Riecke und Pischek eröffnet. Mit dem Abbruch der an der Schubertstraße in Stuttgart stehenden Wanderkirche und mit den Vetonirungsarbeiten für den Wiederaufbau derselben Ecke der Heusteig- und Cottastraße ist begonnen worden. Der Wiederaufbau der Kirche soll bis Anfang September fertig sein. Rector Dr. Heller am Ka-tharinen-Stift dortselbst hat unter allgemeiner Theilnahme sein 25jähriaes Amtsjubiläum gefeiert. Der lOjährlge Friedrich Lapple in Linsenhofen wurde vom Blitz erschlagen. Nachdem die Gemeinde Ludwigsburg erst vor einigen Jahren ein neues großes Schulgebaude sur die Madchenmittelfchule erbauen ließ, haben die bürgerliehen Kollegien dieser Tage beschlossen, ein neues Knabenvolksschulgebäude zu erstellen. Dasselbe kommt in den westllchen Stadttheü auf einen großen freien Platz hinter der Gartenstraße zu stehen. Der Kostenvoranschlag des Gebäudes beziffert sich auf 90 100. 000 M. Die Kosten des neuerstellten Wasserwerks aus der Markung Hoheneck berechnen sich auf über 300,000 M. Das dem Privatier E. Mau? zu Ehingen gehörige frühere Mühlenanwesen nächst der Donau in Rottenacker, welches vor vier Jahren abbrannte, ist in diesen Tagen durch Kauf um die Summe von 170.000 M. an die Gebrüder Max und Joseph Buck dortselbst übergegangen. Letztere beabsichtigen, aus dem großen Platze einen Fabrikbau aufzuführen. Die Urne, welche die Asche des in Stuttgart gestorbenen Dichters Ludwig Pfau enthält, ist auf dem neuen Friedhofe unter der Säulenhalle des Leichenhau ses zu Heilbronn beigesetzt worden. Großherzogthum Baden. Der Stadtdirector von Karlsruhe, Ober - Regierungsrath von Preen, ist im Alter von 71 Jahren gestorben. Faktor Leopold Schell, Geschäftsführer der Buchdruckerei von Friedrich Gutsch in Karlsruhe, erhielt die kleine goldene Verdienstmedaille. Wie schon früher gemeldet, hat im Dezem'ber v. I. der 33jährige Dienstknecht Rickert aus Sternenfels den mit ei nem Heuwagen von Mannheim nach Hause zurückfahrenden Landmann Ries auf der Landstraße zwischen Oftersheim und Walldorf niedergeschlagen und den Besinnungslosen ausgeraubt, wobei ihm 117 M. in die Hände fielen. Weiter hat Rickert wäh rend der Untersuchungshaft im Mann heimer Amtsgefängniß den Gefange nenaufseher Dietsche in seine Zelle ge lockt und den Ahnungslosen mit einem eisernen Bettfuß schwer verletzt, um dann, allerdings vergebens zu entkom men. Dieser rohe Mensch erhielt jetzt vom Schwurgericht einschließlich der früher erkannten 4 Jahre wegen Raudes und Körperverletzung eine Gesammtstrafe von 15 Jahren Zuchthaus sowie Verlust der Ehrenrechte auf die Dauer von 8 Jahren. Der 24jährige Studirende der Chemie Moritz Kann von Oberzell hat in Freiburg Selbstmord begangen. Der Unglückliche soll nach Aussage seinertzausleute in letzter Zeit deutliche Spuren von Geistesgestörtheit gezeigt haben. Die Versammlung des Armen- und Krankenhaus - Verbandes des Bezirks Vlumenfeld beschloß einstimmig den Bau eines Krankenhauses nach den Plänen des Architekten Walther in Konstanz. Der Bau erfordert 60.000 M. und wird noch in diesem Jahre vollendet werden. In Breiten brannten dieser Tage drei Wohnhäuser sammt den Oekonomiegebäuden nieder. R h e i n p f a l z. Bürgermeister und Gemeindeschreiber von Varbelroth wurden wegen falscher Führung des Standesamts-Regi-ster zu empfindlichen Freiheitsstrafen verurtheilt, doch da mehr Unverstand als böser Wille vorlag, so wurden die Freiheitsstrafen auf dem Gnadenwege in Geldstrafen verwandelt. Die im Thal gelegenen Villa der Frau Teutsch von Bergzabern kaufte um 11.000 M. Vezirksgeometer. Bosch. TUncher Schwab dortselbst hat sich in einem Moment geistiger Unzurechnungsfähigkeit erhängt. Die Stadt Dürkheim hat die Becker'sche Mahlmühle, welche sie wegen des dazugehörigen Wassers gekauft hatte, ohne Wasserrecht an Pflastermeister Faust in Enkenbach für 5,000 Mark verkauft. Als Schulverweser von Frankenjhal wurde WilHelm Bruch, gebürtig aus Blieskastel, jetzt Verweser in Rheinzabern, einstimnig gewählt. In Leinsweiler brann ten die Scheuern und Ställe -von Georg Links ,und. Wittwe Spitzfaden vollständig nieder. Metteur WilHelm Lang in Zweibrücken beging das Jubiläum seiner 25jährigen Thätigkeit fn der Kranzbllhler'schen Druckerei. Elsaß-Loth ringen. Der Gärtner Müller in Ruprechts, au wurde von einer fallenden Pappel erschlagen. Die Stadt Kolmar ist seit 1870 von rund 20,000 auf über 30.000 Einwohner angewachsen. Ostern d. I. mußten nicht weniger als sieben neue Schulklassen errichtet werden. Die dortige Steingutfabrik von Hermann Heim u. Co.. welche gegenwärtig 350 Arbeiter beschäftigt, wird durch einen umfangreichen Bau vergrößert. Es sollen dann noch 150 Arbeiter eingestellt werden. In Sierenz starb die durch ihren Wohlthätigkeitssinn weithin bekannte Frau Rogg. S:e hatte u. A. das Sierenzer Hospiz gegründet und die Kirche , in Rosenau sowie auch die' Genovefa? kirche in Mülhausen erbauen lassen. Freie Städte. ' In Hamburg soll - für Hans von Bülow ein Denkmal errichtet werden. Das langjährige Mitglied der Hamburger Oper, drr Tenorist Landan, wurde in der Probe zum Wagnercyclus vom Schlage gerührt und war . sofort iol . Vom ..Lanuar bis

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bekannt auf der ganzen Erde, als das größte Schmerzenheilmittel. 5- Heilt -5r3Khcurnaiimu&y Neuralgie, Riickcnschmcrzcn, Verstauchungen,

Wrrstauchungrn, Verrenkungen, Frostbeulen, Huftcnschmerzrn, Quetschungen, Zahnschmerzen, Brandwunden, und alle Schmerzen, welche ein äußerliches Mittel benöthigcn. Farmer und Viehzüchter finden in dem St. Jakobs Oel ein unübertreffliches Heilmittel gegen die Gebrechen des Viehstandcs. Eine Flascbe St. Jakobs Oel kostete CtS. (fünf Flaschen für $2.00). Ist in jeder Apotheke zu haben.

Tlie Charles A Vogelcr lLnoe 2'?ärz smd im Hamburger -Hz-fen 1680 Seeschiffe, darunter 1299 Dampfschiffe, eingetroffen. 324 aus transatlantischen und 1356 aus europäischen Häfm. In derselben Zeit verließen 1655 Seeschiffe, darunter 1279 Dampfschiffe, den Hamburger Hafen; 267 begaben sich nach transatlantischen und 1388 nach europäischen Häfen. Der Senior Hauptpastor Dr. Kreusler in Hamburg ist infolge eines Schlaganfalles gestorben. Es war sein Sterbetag zugleich sein 70. Geburtstag. Wegen mehrfacher gemachter und versuchter Erpressungen war der Uhrmacher Knobloch in Vremen vom Landgericht zu 7 Monaten Gefängniß verurtheilt worden. Die von ihm eingelegte Revision hat das Reichsgericht jetzt verworfen undKnobloch ist zum Antritt seiner Strafe gesanglich eingezogen worden. Der Pastor der evangelisch-reformirten Gemeinde in Lübeck, in der er seit dem Jahre 1847 als Seelsorger segensreich thätig war, Wilhelm Deifs, ist nach kurzer Krankheit im 77. Lebensjähre gestorben. Oesterreich - Ungarn. In Wien ist die bekannte Malerin Helene von Wyslobocka (Emil Heron) gestorben. Dortselbst hat sich der pensionirte Verpslegungskommissär Josef Moser, ein Greis von 80 Iahren, in einem Anfalle von Geistesstörung erhängt. Der Hörer der medizinischen Fakultät an der Wiener Universität, Rudolf Marini v. Sebentenberg, hat sich in Budapest auf der Promenade vor dem Ofener Reitzenbad erschossen. Ein schönes Arbeiterfest fand in Heurix' Etablissement in Margarethen statt. Der Goldarbeitergehilfe Josef Sicherl, bei der Firma G. A. Scheidt bedienstet, feierte sein 60jährigesArbeiterjubiläum, au welchem Anlaß die Chefs der Firma sowie die 300 Arbeitskollegen des Jubilars ein Fest arrangirt hatten. Der frühere Schauspieler Julius Hopp, der Sohn des LustspieldichterS gleichen Namens, ganz verkrüppelt, war in Wien wegen Bettelns angeklagt. Der Richter sprach ihn frei, da erwiesen war, daß er sich nicht selbst seinen Unterhalt verdienen könne, und die Kommune nicht für ihn gesorgt habe. In der Staatsschuldenkasse erschien ein Geistlicher, welcher dem Vorstande des Amtes eine Tausendguldennote mit dem Bemerken überreichte, daß dieselbe ihm von I ( ( einem Mlcyttlnoe uoergeoen wuroe, welches diese Note vor drei Monaten an der Stadtsschuldenkasse als zuviel ausbezahlt erhalten hat. Werkmeister Josef Korb von der Maschinenfabrik der Staatseisenbahn-Gesell-schaft feierte sein 50jähriges DienstJubiläum. Der Verein zur Errichtung eines deutschen Hauses in Olmlltz hat in den 10 Jahren seines Bestehens ein Vermögen von rund 41,000 Gulden gesammelt und gedenkt nun bald mit dem Bau vorzugehen. Schweiz. Das sanitarisch - demographische Wychenbulletin der Schweiz" enthält einen Aufruf zur Zeichnung von Antheilscheinen für den Bau eines Krematoriums in Bern. Es soll der Bau (nach System Gotha-Heidelberg) auf 45,000 Fr. kynimen, die einzelne Verbrennung auf 25 Fr. Die Antheilscheine sollen 50 Fr. groß sein. In Langnau wollte der Landwirth Ulrich Gerber in der Gohl nach Langau fah ren; im Bärau wurde dessen Pferd scheu, das Wägelein schlug um und Gerber gerieth unter dasselbe. Zum Glück söstc sich der Vorzug vom Wagen ab und das Pferd rannte nur mit diesem davon, sonst wäre sein Eigenkhümer wohl kaum mit dem Leben davon gekommen. Immerhin erlitt Gerber schwere Verletzungen am Kopfe. Die lange t rotierte Frage, das alte Museum der Alterthllmer in Gizeh durch ein passendes Gebäude zu ersetzen, ist endlich entschieden worden. Der Ministerrath unter Vorsitz des Khedive hat 150.000 Lstr. für Errichtung eines neuen Museums in Kairo bewilligt. Das alte Museum war beinahe vollständig aus Holz aufgeführt, so daß die werthvollen Sammhingen besonders bei dem trockenen Klima Egyptens sehr von Feuersge jar bedroht sind. -- Bedenken Sie, daß die WiSconson Central Bahn unbedingt daö Zutrauen . deö Publikums besitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Milwaukee, 2t. Paul, Minneapolis und dem Nordwesten ift und fernerhin als die Pullman Linie zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Platzen am Superior See angesehen wird. Bedenken Sie ferner daß die WiSconsin Central die bedeutendsten Punkte in Wisconsin berührt, mehr Geschäftsplatze erreicht als irgend eine andere Linie im Nordwesten, daß der Speisewagen feiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. Für weitere Auskunft als, Raten, Nouten, wenden S:e sich an den nachstcn Ticket Agenten oder an . 3aS. C.' Pond, Gen. Pass. Agent, Milwaukee WiS.

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