Indiana Tribüne, Volume 17, Number 252, Indianapolis, Marion County, 31 May 1894 — Page 2

Jndiana Tribüne.

Erscheint Täglich und SonntagS Tie tägliche. Tribüne-koyrt durch den Trögei 11 Cents per Woche, die SonntkgZ-.Trtbüne- 6 TentZ per Woche. Beide zusammen 1! Cent oder ULentt perMonat. PerPost,ugeschiSttnBor uSbezahlung 5 per Jahr. Office : No. 18 Süd Alabaa Str. Indianapolis, Ind.. 31 Mai 1894 XU EarnegZs'sHen Panzerplatten. Ein Comite des Nepräsentantenhauses hat nunmehr die Untersuchung begönnen, durch welche festgestellt werden soll, ob die Regierung bei der Ablieferung vonPanzerplatten, welche von der Carnegie'schen Gesellschaft hergestellt wurden, betrogen worden ist. Die jetzigen Anklagen sind von den früher erhobenen durchaus verschieden. Damals stellte es sich heraus, daß die Eesellschaft Prämien für Panzerplatten erhalten hatte, weil diese angeblich die Minimal - Widerstandsfähigkeit bedeutend überschritten, während das in Wirklichkeit nicht der Fall war. Aber diese Platten hätten unter allen Umständen genommen werden müssen, weil sie den gestellten Anforderungen entsprachen und keine Fehler enthielten, welche sie werthlos oder für ihre Zwecke ungeeignet machten. Die Gesellfchaft hatte durch die verübten Betrügereien nur Prämien erhalten, auf die sie kein Anrecht hatte, und sie hat diese Gelder wieder zurückzahlen müssen. Die Anklagen, welche jetzt untersucht w .den, sind weit ernsterer Art. Wenn sie wahr sind, so ist ein Theil unserer Kriegsfahrzeuge mit werthlosen Platten versehen. Nach diesen Behauptungen ist beispielsweise die Panzerung der Monterey" so schwach, daß sie nicht einmal dem Feuer kleinkalibriger Geschütze widerstehen könnte. In einer Platte soll sich eine vier Fuß tiefe Gußblase befinden, die natürlich ausgefüllt wurde. Die Jnspectoren wußten, daß eine Gußblase vorhanden war. kannten aber ihre Dimensionen nicht: um sie irre zu führen, wurde eine kleine Blase, welche keinen ernstlichen Defect bildete, künstlich erzeugt. Die Bolzen, mit welchen die Platten an den Schiffen befestigt sind, sollen zu klein, schlecht gemacht und aus Mangelhaftem Material angefertigt sein, so daß die Befestigung nichts weniger als eine sichere ist. Kurzum, wenn die Veschuldigungen wahr sein sollten, sind mehrere unserer neuesten Kriegsschiffe werthlos. Tausende von Seeleuten befinden sich in steter Gefahr und ein Verbrechen ist verübt worden, das nahe an Landesverrat streift. Die Ankläger sind Personen, welchen man nicht mit vollem Vertrauen gegenüber treten kann. Zunächst ist es nicht undenkbar, daß die hohen Belohnungen. Kelche die Leute erhielten, die die ersten Betrügereien aufdeckten, andere Arbeiter angereizt haben, Kleinigkeiten zu vergrößern, um vielleicht auch einmal eine größere Summe leicht zu verdienen. Dann sind die Hauptankläger Leute, welche bei dem verhängnißvollen Streike von 1892 die Führung hatten und naturgemäß einen bitteren Haß gegen die Carnegie - Gesellschaft nähren. Es ist nur zu wahrscheinlich, daß diese Leute aus einer Maus einen Ele?hanten gemacht haben, und viele ihrer Behauptungen tragen auch den Stempel der Unwahrscheinlichkeit, wenn nicht der Unmöglichkeit an der Stirne. Auf der anderen Seite ist die Aufsicht über die Arbeiten eine durchaus nngenügende gewesen. An den Panzerplatten ist Tag und Nacht gearbeitet worden, aber die Zahl der Jnspectoren genügte nur sür die Beaufsichtigung der Tagesarbeit. Ebenso ist es fraglich, ob diese Inspektoren sämmtlich die nothwendigen Kenntnisse besaßen. Admiral Ramsay, der di? Offrciere für diesen Dienst auszuwählen hat, steht in dem Rufe, nach dem Grundsatze zu verfahren, jeder Officier müsse alles wissen. Trotzdem halten die Marineofficiere die Anklagen für unbegründet, während die Civilisten im Departement nicht so vertrauensselig sind, sondern zugeben, daß vielleicht etwas an der Sache ist. Sie wissen, daß die Lieferanten sich daran gewöhnt haben, soviel wie möglich aus der Negierung herauszuschlagen, und weite Gewissen haben, und sind daher argwöhnischer als die Officiere. Die Leiter der Carnegie'schen Gesellschaft sind bis jetzt nicht direct mit den früheren zugestandenen oder den jetzigen angeblichen Betrügereien in Verbindung gebracht worden . Verdächtig ist es aber jedenfalls, daß sie die Wahrheit der ersten Anklagen ohne Weiteres zugestanden, die Strafsumme zahlten ;nb keiM einzigen der dafür verantworilichen Beamten entließen. Wenn sie nichts von der Sache wußten, so haben sie jedenfalls keinen Versuch gemacht, diese Thatsache zu beweisen, was man wohl erwarten durfte. Unter allen Umständen ist es wünschenswerth, daß das Comite die Angelegenheit bis auf den Grund probt. (N. Staatsztg.) T?legrapki,,-Judilaum. Der 24. Mai war der Halbhundertjährige Gedenktag des elektrischen Telegraphen; denn am 24. Mai 1844 wurde die erste für den Verkehr bestimmte Telegraphcnlinie der Welt zwischen Baltimore und Washington eröffn:t, und' die erste Botschaft (von Baltimore aus) abgesandt, welche in der Frage bestand: Was hat Gott gebracht?" Unsere Zeit ist gar schnelllebig und von kurzem Gedächtniß, und Wenigen ist heute noch etwas über jenes weltgeschichtliche Ereigniß bekannt. Man wird sich auch wohl ewig darüber streiten, wer der erste eigentliche Erfinder des ekektrischen Telegraphen war. .' Doch läßt sich wenigstens bezüglich Amerikas diee Riact mit Bestimmtbeit

beantworten. Der wirtliche Erfinder des Telegraphen in der neuen Welt war nicht Morse, sondern Joseph Henry. Derselbe war damals Professor an der Princeton-Universität und wurde später Secretar des Smithson'schen Jnstitutes in Washington. Samuel F. B. Morse, ein Porträtmaler. erfuhr, während er Henry's Porträt malte, von dessen Entdeckungen und entwickelte dieselben weiter, bis sie praktisch verwendbar waren. Im Jahre 1837 hatte er jedoch das gewohnliche Ersinder-Pech, daß ihm das Geld ausging. Richter Stephen Vail von Morristown, N. I., lieferte ihm indeß die nöthigen Mittel zur Fortsetzung seiner Experimente. In den Speedwell'schen Eisenwerken, welche dem Richter Vail gehörten, stellte Morse seinen ersten Apparat zusammen. und Vail soll den ursprllnglichen Morse'schen Zeichen-Code? geändert und das P u n k t- und StrichAlphabet an seine Stelle gesetzt haben. Er lieferte auch Morse das Geld, daß er nach der Bundcshauptstadt kommen und vom Congreß eine Bewilligung von $30,000 erlangen konnte zur Anlegung einer Versuchslinie zwischen Washington und Baltimore. Der Generalpostmeister, unter dessen Aufsicht das bewilligte Geld verwendet werden sollte, ernannte Professor Morse zum Superintendenten des Bundestelegraphtn und Alfred Vail zum Hilfssuperintendenten. Am 30. April 1844 wurde die Linie bis nach Annapolis Junction vollendet. Am nächsten Tage wurden auf der Nationalconvention der Whigs in Baltimore Clay und Freylinghuysen als Präsidentschaftskandidaten! aufgestellt, und diesesEreigniß wurde bereits durch Telegraphendraht von AnnäpolisJunction aus nach der Bundeshauptstadt gemeldet, eine und 1-4 Stunde, ehe die Nachricht mit der Bahn dort eintraf," wie Morse in seinem Berichte stolz sagt. Die Telegraphenleitung bis nach Baltimore wurde endlich am Morgen des 24. Mai vollendet. Man baute die Linie allmälig nach New Jork zu weiter, und im Januar 1846 kam man damit bis nach Fort Lee, am Jersey Ufer des Hudsons. Es war damals nicht möglich, mit der Linie über den Fluß zu kommen, und bis zum Apri! des nächsten Jahres befand sich dieEndstation auf den Anlagen des berühmten Naturforschers Professor Auduloon Anfangs wurde die Leitung nur sin Geschäfte öffentlichen Charakters un sür die kostenlose 'Übermittlung vor Botschaften an Congreßmitglieder unl andere Beamte benutzt. Der Congref mußte nochmals 58000 für den Wei terbetrieb der Linie bewilligen, und dir selbe machte anfangs schlechte Geschäfte

Die Thätigkeit der Indianer. Matronen. t In seiner umfassenden Fürsorge füi seine rothhäutigen Schutzbefohlenen fyi: Onkel Sam nicht außer Acht gelassen daß alle Bestrebungen zur Seßhaftma chung und Civilisirung der Jndiane: keinen bleibenden Erfolg haben Ionnen, so lange die Squaw die Obliegen heiten einer Hausfrau zu erfüllen außel Stande ist. Der wilde Jäger unl Krieger mag das Tomahawk und di, Büchse mit dem Pfluge vertauschen ni zum friedlichen Farmer werden; ha er in seiner Squaw keine Gehilfin welche mit allen häuslichen Verrichtun gen vertraut ist und Lust und Liebe 31 deren Erfüllung besitzt, so wird er nie mals vorankommen. Um nun die In dianerinnen in allen Obliegenheiten ei ner tüchtigen Hausfrau zu unterweisen, ist das Institut der Feldmatronen ins Leben gerufen worden. Die ersten An. sänge hiervon sind in dem im Jahr 1865 mit den Chippewas abgeschlossen nen Vertrage zu finden, dem zufolgc die Summe von 51000 per Jahr ausgeworfen wurde, um die Jndianermäd chen in allen Hausarbeiten zu unterrichten. In dem Sioux-Vertrage vor. 1868 wurden $500 für den gleichen Zweck bewilligt. Diese Bewilligungen kamen freilich nur den beiden genannten Stämmen zu Gute. Die erste allgemeine Bewilligung auf diesem Gebiete datirt vom 3. März 1891. denn damals wurde der Commissär für Im dianerangelegenheiten autorisirt, geeig nete Personen als Matronen anzustel len, um Jndianermädchen im Haushal. ten und anderen häuslichen Obligenheiten zu unterrichten; hierfür wurde." $2500 ausgeworfen und das Salär einer jeden Matrone auf höchstens $6C pro Monat festgesetzt. Später wurde die Bewilligung auf $5Q00 erhöht, so daß ständig sieben Matronen beschäf-. tigt werden konnten. Die Thätigkeit dieser Frauen wird von dem Departement des Innern offenbar für fe? - segensreich angesehen, denn währn.: die Bewilligungen für Agenten wie In spectoren beschnitten werden sollen, empfiehlt das Departement, die Zahl hu Matronen auf 20 zu erhöhen. Visher waren die Feldmatronen unter den Fakamas, Cheyennes, AravaHoesPoncas in Nebraska, 'Kickapooe in Mexiko, den Sioux, Navajos unt Moquis thätig. Ihre Thätigkeit be. stand darin, die Indianerinnen in allen Hausarbeiten zu unterrichten, ihnen bei der Wohnlichmachung ihrer Häuser an die Hand zu gehen und sie in der Fürsorge für ihre Kinder zu unterweisen Als Matronen wurden nur tüchtige, fleißige und gesunde Frauen, welche durch eigene häusliche Pflichten nicht gebunden waren und welche sich ganz und gar ihrem schwierigen Amte widmen konnten, angestellt. Von diesen Frauen wurde erwartet, aß sie ihr eigenes &tm den' Indianerinnen als Vorbild zeigen konnten und TransPortmittel besaßen, um die einzelnen Familien der Stämme besuchen zu können. Gewöhnlich wurden sie solchen Stämmen zugewiesen, deren Mitglieder Land als individuelles Eiaentbuni

erhielten und auf demselben 'Zauser bauten. Vom Commissär Morgan wurden für die Matronen detaillirte Jnstructionen erlassen, welche deren höchst mannigfaltige Obliegenheiten erkennen lassen. Die Matronen sollen die Indianerinnen lehren, wie ein Haus rein und in Ordnung gehalten, ventilirt, geheizt und möblirt wird; das Zubereiten von Speisen, das Einhalten regelmäßiger Mahlzeiten, Zuschneiden und Nähen von Kleidern, Waschen, Aufziehen von Hausthieren, Herstellung und Aufbewahrung von Butter, Käse,, Einmachen von Früchten. Anpflanzen von Blumen, Pflege der Kranken und tausenderlei andere Dinge, welche eine tüchtige Farmersfrau verstehen muß, befinden sich ebenfalls in dem Programm. Selbstverständlich ist die Unterweisung der Indianerinnen in Moral und Religion nicht außer Acht gelassen. Commissär Browning spricht in seinem letzten Bericht in Worten hoher Anerkennung von den Matronen und weist besonders darauf hin, daß sie für jene jungen Indianerinnen, welche nach jahrelanger Abwesenheit in den Jndianerschulen zu dem Schmutz und Elend ihrer Stämme zurückzukehren genöthigt waren, von dem höchsten Nutzen sind, da sie jene davon abhalten, in die alte Barbarei zurückzuversinken. Daß die Matronen im Dienste der Civilisation höchst segensrei ch wirken können, wenn bei ihrer Auswahl mit der erforderlichen Sorgfalt verfahren wird, kann freilich keinem Zweifel unterliegen.

Vom Jnlande. 41 Skelette von Weißen und von Indianern wurden durch Arbeiter beim Bau einer neuenLandstraße bei Caldwell unweit Fort William Henry, Warren County, N. F., gefunden. Man vermuthet, daß sich dort ein Kirchhof befunden hat, auf welchem Gefallene des Krieges zwischen Indianern und Franzosen im Jahre 1757 beerdigt wurden. Einen sehr kurzen Amtstermin hat C. R. Goodwin gehabt, der am 14. ds. Mts. sein Amt als HafenSurveyor vonBaltimore antrat. Schon am nächstenTage erkrankte und am 19. ds. starb er. Goodwin war 52 Jahre alt, in Savannah, Ga., geboren und conföderirter Officier im Bürgerkriege. 1872 ließ er sich als Rechtsanwalt in Baltimore nieder. Eine Bürgermeisterin von 240 Pfund Körpergew-cht haben die guten Bürger des Städtchens Pleasanton in Kansas sich in der Person einer Mrs. Austen erwählt. Jedenfalls eine gewichtige Persönlichkeit. Die Frau Zürgermeisterin hat sich und ihren freunden das Versprechen gegeben, plcasanton zu der moralischsten Stadt n den Ver. Staaten zu machen, ohne ihre Pflichten als Gattin, Hausfrau lnd Mutter im Geringsten zu vernachlässigen. In El Paso, Woodford lounty, Jll., war am letzten Samstag Kehraus in den Wirthschaften. Die 2!zensen waren abgelaufen und der itut Stadtath ist für Trockenheit. Die Wirthschaften waren gedrängt voll von Besuchern, um Abschied zu feiern. In einem Saloon wurden 10 Glas Bier für einen Nickel verkauft, um aufzuräumen; zuletzt wurde ein Theil der noch übrigen' Getränke verschenkt. Man hofft, daß das strenge Regiment nicht lange dauern wird, da der Verlust an ihrer Farmerkundschaft die dortigen Geschäftsleute bald zur Einsicht bringen dürfte. Der Baptistenprediger 'Zim Barrett, der in Shiloh und Bear Zreek bei Columbus in Jndiana Erveckungsversammlungen abgehalten und in den letzten 60 Tagen 213 neue Äemeindemitglieder getauft, außerdem i& für einen Aarmer 100 Klafter holz gesägt hat, ist nachträglich auf Abwege gerathen. Er erschien am Donnerstag in Columbus, spielte den zanzen Tag Billard und besoff sich schließlich so gründlich, daß er von der Polizei verhaftet wurde. . Er weinte wie t'it Kind und widersetzte sich an der Gefängnißthüre aus Leibeskräften seiner Einsperrung. Die populistische Stumprednerin Frau Lease liegt noch immer in der Taubstummenanstalt in Olathe in Kansas schwer krank darnieder. Sie leidet auf der linken Seite an Hüftweh und in ihrer rechten Hand an entzündlichem Rheumatismus. Ihr linkes Bein ist im Kniegelenk so stark in die Höhe gezogen, daß es unmöglich ist, es gerade zu richten. Auch die Finger ihrer rechten Hand sind derkrümmt und die Hand ist geschwollen. Außerdem verursacht ihr. eine eiternde Wunde im Hanoteller, die sie sich vor einigen Wochen auf ihren Reisen zugezogen hat, starke Schmerzen. Der Solicitor des Schatzamts. Reeve, hat eine wichtige -Ein-wanderungs - Entscheidung abgegeben. Es handelte sich um folgenden Fall: Vor einiger Zeit kam ein russischer Zinwanderer. Namens Salomon Sto'ermann, dem die Hamburg-Amerika-Nische Packetfahrt - Aktiengesellschaft eine Fahrkarte bis nach LouiSville verkauft hatte, auf einem Dampfer' dieser Gesellschaft in Quebec an und reiste sofort weiter. Bei seiner Ankunft ergab sich, daß Stolermann zü derKlasse von Einwanderern gehört, denen die Landung in den Ver. Staaten nicht gestattet ist, da er in Folge einer früheren Krankheit nicht im Stande ist, sich seinen Unterhalt zu verdienen. Der Solicitor hat nun entschieden, daß die Hamburger Linie Stolermann auf einem ihrer zwischen Hamburg und New Jork verkehrenden Dampf zurücktransportiren muß und daß, wenn sie sich dessen weigert, Stolermann mit einer anderen Linie zurückzuschicken- ist und di? Kosten der Hamburger Linie zur Last zu legen sind. . , Im Bellevue Hospital 'n New Fork ist John Edward Maloney, der .Barde von Bellevue-. an der Lun-

genentzündunz gestorben. 2?a?oney hatte früher eine lohnende Stellung bei der Firma Cooper & Hewitt. Er kam jedoch mit König Alkohol in Fehde und wurde dessen Sklave. Vor einem Jahr kam er krank nach dem Bellevue Hospital, an Alkoholismus leidend, und es bedürfte beträchtlicher Zeit, bis aus seinem Gesichtskreis alle Schlangen und grinsenden Affen verbannt und der letzte Skorpion aus feinen Stiefeln entfernt war. Einmal gesund, wollte er den Kampf mit dem Schnapstcufel nicht mehr aufnehmen, sondern erwirkte sich die Erlaubniß, im ofpiiaI bleiben zu dürfen, wo er sich an der Schreibmaschine nützlich machte. In seinen Mußestunden, deren er zwanzig täglich hatte, drechselte er Verse und diese trugen ihm den Namen des Barden von Bellevue" ein. Neuerdings nahm er sich wiederholt Stadturlaub und kehrte regelmäßig mit einem Kanonenrausch heim. Bei dem letzten Rausche holte, er sich zudem die Lungenentzündung und dieser ist er erlegen. Auf die Anklage, eine ganze Familie in Montvelier in Jndiana vergiftet .zu haben, hatte dieser Tage die 16jährige Nellie Weaver eine vorläufige Vernehmung vor dem Richter Edson in Hartford City in dem genannten Staate zu bestehen, auf Grund von deren Ergebnissen sie wegen Mordversuchs dem Strafgericht überantwortet wurde. Sie war in dem Hause des sehr angesehenen Kaufmanns D. A. Walmer-in Montvelier Dienstmädchen. Am Samstag Abend aßen die Walmer'schen Eheleute und deren beide Kinder von Fleisch, welches das Mädchen zubereitet hatte, und erkrankten unmittelbar nach dem Essen. Nur durch unverzügliches thatkräftiges Eingreifen des Arztes wurde den Erkrankten das Leben gerettet. Anfänglich wurde angenommen, daß das Fleisch schon vergiftet gewesen sei, ehe es in die Walme?sche Wohnung gelangte, aber der Schlächter, welcher es geliefert hatte, bewies das Gegentheil. Als dem Mädchen am Mittwoch 'die Bezichtigung, die Vergiftung der Familie versucht zu haben, auf den Kopf zugesagt wurde, gestand sie ein, Rattengift an das Fleisch gethan zu haben. Sie wurde auf der .Stelle verhaftet. Dem Richter Edson sagte sie, sie habe Frau Walmer vergiften wollen, weil diese sie gescholten habe. Sie nahm ihre Verhaftung sehr kaltblütig auf und' mußte in Ermangelung vonVllrgscdakt das Gefängniß beziehen.

' Vom Auslande. Da in der Ortschaft Biala belegene, dem Grasen Tykiewicz gehörige Schloß ist niedergebrannt. Die werthvollen alterthümlichen Sammlungen, sowie das von dem Grafen mit einem Kostenaufwande von 40.000 Rubeln errichtete Photograph!sche Atelier sind ein Raub der Flammen geworden. Der Schaden beträgt über 4 Millionen Rubel. ; DieimrussischenGouvernement Radom gelegene Stadt Josefow ist .zum großen Theil abgebrannt. Gegen 500 obdachlose Familien lagern auf den Feldern. Der Schaden ist enorm. Das Feuer war in der Synagoge gelegt worden und verbreitete sich bei starkem Winde mit rasender Schnelligkeit über die ganze Stadt. Elf Menschen sollen in den Flammen umgekommen sein. Neulich Abends suchten drei Männer die Frau eines Straßenbahnbeamten zu Creseld auf und theilten ihr mit, ihr Mann sei im Dienste verunglückt. Der Ueberbringer ' der Schreckensbotschaft, der die Uniform der Straßenbahnbeamten trug, überfiel dann plötzlich die Frau, knebelte und fesselte sie und erbrach hierauf einen im Nebenzimmer, stehenden Schrank. Aus diesem stahl er, während seine Genossen Wache hielten, die Ersparnisse der Leute. ; I n den städtischenAnlagen von Hildesheim und in den Gärten der Umgegend richten die wilden Kaninchen große Verheerungen an. Man hat bereits seitens der städtischen Forstverwaltung Versuche zur Vertilgung derselben mit Frettchen ang:stellt, aber ohne den gewünschten Erfolg. Prof. Lazarus in Breslau hat mit Räude behaftete Kaninchen angeboten, um die gesunden durch Ansteckung krank zu machen und so zu verNichten. Dieses Mittel ist aber ein sehr gefährliches, weil jedenfalls auch Yit Hasen angesteckt werden würden. Als bestes VertilgungZmittel ist daher Zimmer noch da3 Abschießen anzusehen.In einer Versammlung des Hildesheimer GartenbauvereinS wurde beschloss sen, an. beide Häuser des Landtags eine Petition zu senden, in der um den Erlaß eines . Gesetzes zur Vertilgung der Kaninchen gebrten werden soll. ! Eine nachahmenswerthe Einrichtung , zu dem Zwecke, vorkommende Streitigkeiten und Beleid! gungen unter den betheiligten Personen selbst zum Ausgleich zu bringen, und zwar durch in entsprechenden Geldbußen bestehenden Sühnen, hat das Ar beiterpersonal eines größeren Geschäfts zu Apolda in Thüringen getroffen. Zwölf aus der Mitte der Arbeiter gewählte Vertreter . bilden . einen, Ordnungsausschuß, welchem , die Befugniß ertheiltb worden ist, die etwa entstehenden Differenzen zu untersuchen, den Thatbestand nach Möglichkeit' festzustellen und gegen den Schuldigen eine Ordnungsstrafe auszusprechen. Die Einrichtung hat sich bereits, bewährt; schon in verschiedenen Fällen hat die Einrichtung die Zufriedenheit der Betheiligtcn gefunden und man hat eingesehen, daß eS nicht wohlgethan ist, gewisse an sich unbedeutende Vorkommnisse in der ersten Aufregung gleich an -die große Glocke zu bringen, Friedensrichte? und Schöffengericht darüber anzurufen. Der Luftschiffer Ferrel und . Miß' Polly' hatten neulich, im Thiergarten zu Crefeld in der RheinProvinz Lustballon-Fesselfahrten, w ternommen. Als Miß Polly kurz vor Eintritt der DMkelhett 2m AUurz

mir oem fanscyirm otn prüng enrS der Gondel machte, versagt? die Auslösemechanik des Schirms und die Artistin hing hilflos unter der Gondel, die zu erklettern sie nicht mehr die Kraft hatte. Endlich gelang es ihr, eines der Seile, die fcrn in bedeutender Höhe schwebenden Ballon hielten, zu ergreifen. An diesem ließ sie sich unter Einbüßung der Haut der Handflächen zur Erde hinabgleiten. Hierbei gerieth die Luftschiffen noch in die Zweige einesBaumes und wurde dann bewußtlos' weggetragen. Des nach Tausenden. zählendenPublikums hatte sich während des Vorganges eme große Aufregung bemächtigt. Viele Frauen fielen - in Ohnmacht. Die außenstehenden Zuschauer llbertletterten schaarenweise die Umzäunungen, stürmten in den Garten und vermehrten so die Verwirrung. Es hat lange nicht eine Entdeckung das Publikum von Kairo so aufgeregt, wie die. Auffindung eines Schatzes, die dem Direktor des Museums, Herrn de Morgan, gelungen ist. Er fand in einer Pyramide von Dochschur auf der Suche nach der königlichen Grabkammer bisher nur diejenigen zweier Prinzessinnen und. in ihnen im Boden eingegraben zwei Holzkisten mit kostbarem Schmucke. DieGegenstände sind zur Zeit im Museum zu Ghizeh ausgestellt. Sie lehren den Culturhistoriker nichts wesentlich neues. Es sind Spiegel, Halsbänder in Gold, Amethyst und Türkisen, reizende goldene Muscheln und Miniaturmöbel und vor allem drei Pectorale (Brustschmuck) in Zellenschmelz von unübertroffener Schönheit. DaS eine stellt zwei Sperber dar, welche zwischen sich die Kartusche (Namensring) des Königs Usertesen des Zweiten fassen, ein anderes zwei Sphinre mit Sperberköpfen, welche die Feinde des Königs niedertreten, und dieKartusche Usertesens des Dritten. Das dritte endlich stellt zweimal, den König selbst dar, die Feinde zu Boden schlagend. Die Kartusche trägt diesmal den Namen Amenemhat' des Dritten. Die Sachen gehörten den Prinzessinnen Hathvr-Sut und SentSendet der zwölften Dynastie und sind vielleicht von eiligen Dieben dort, wo man sie gefunden hat, vergraben worden. , Obwohl sie 4000 Jahre alt sind, so sehen sie doch aus, als seien sie vor Kurzem fertiggestellt worden. Sie gestatten uns, ein deutliches Bild zu gewinnen von der Höhe der Vollendung.bis zu welcher die Goldschmiedekunst damals gediehen, war. Es ist bekannt, daß gerade die zwölfte Dynastie die höchste Blüthe ägyptischer Cultur sah. und auch, daß schon in sehr alter Zeit die Goldschmiedekunst eine erstaunliche Höhe erreichte. Aber es überrascht doch, zu sehen, daß. jene Zeit besonders im Zellenschmelz Werke geliefert hat, die weder in Bezug auf. technische Vollkommenheit noch in Bezug auf Reinheit und Anmuth des Geschmacks jemals später erreicht wurden, weder von Aegyptern, noch von einem anderen Volke, weder .in alter Zeit, noch in unserer, auf ihre Technik so stolzen Gegenwart. Man vergesse nicht, daß aller Wahrscheinlichkeit nach weder die .'Bronze, geschweige denn das Eisen zum Werkmetall geworden war, als diese Arbeiten hergestellt wurden. A u f. d e m jüngst von der Prinzessin von Wales in London abgehaltenen Damen-Empfang erregte das von der Gräfin von Pembroke getragene Kleid die allgemeine Aufmerksamkekt. Die weiße, mit Silberstickerei garnirte Robe, deren pfirsichfar.bene Schleppe eine Garnirung von Point de Flandre zeigt, stammt aus dem Besitz der jungfräulichen" Königin Elisabeth. Das Kleid hat sich die Jahrhunderte lang herrlich gehalten. Aus Como ist soeben eine Lehrerin, Signora Kaufmann, mit Hinterlassung von 100,000 Lire Schulden verschwunden. - Die Holde hatte es verstanden, durch ihren scheinbar gottesfürchtigen und unsträflichen Lebenswandel . eine Unzahl kleiner Leute zu bethören; sie spiegelte ihnen vor, sie sei in der Lage, ihre kleinen Ersparnisse in gewinnbringendster Weise anzulegen, und als sie die oben erwähnte Summe beisammen hatte, verschwand sie. Auch . verschiedene Geistliche sind unter den Geprellten. Im Verein für deutsche Volkskunde- ist voni Dr. Beult angeregt worden, zur Feier des 400jährigen 'Geburtstages von Hans Sachs, die gesammten Meisterlieder des Dichters dem Volke zugänglich zu machen. Es sind 4300 an Zahl, von denen noch nicht der zwanzigste Theil durch den Druck .bekannt, geworden ist. Eine Durchsicht der Handschriften in der Berliner, Erlanger und Weimarer Bibliothek hat ergeben, daß den Stoffen von 11 Grimmschen Märchen Gedichte von Hans Sachs, zu Grunde liegen, z. B. den Märchen von ' den sieben Schwänen, vom Armen und Reichen.' Es wurde betont, daß die Meisterlieder gerade für die Volkskunde von großem Werthe .sind. . . Im großen Saale des Can'non Street Hotels in . London fand vor einigen Tagen eine besondere Hauptsitzung der Mitglieder des deutschen Hospitals in Dalston statt be-

Hufs Einspruchs gegen das Comite und den Schatzmeister Baron Schröder, der angeblich das Hospital in sectirerisch protestantischem Sinne verwaltet. Bei der Abstimmung jedoch erhielt Baron Schröder mit 175 gegen 133 Stimmen einen Vertrauensbeschluß sür seinen Antrag, der besagte: Das deutsche Hospital ist und bleibt ein nationales deutsches Institut, das allen deutschsprechenden Armen ' ohne Unterschied der Nationalität und des Glaubens osfen-ist, und das Comite wird -ersucht, die innere Leitung des Hospitals wie bisher fortzuführen." .' V o n'e i nem Bären z e rfleischt wurde, dieser Tage in TemeSvar ein- montenegrinischer Bärentreiber, der seit Wochen die Grenzgegenden SüdungarnS durSzog, um mit

Schnell und dauernd sind von

t. Iakob8 Verrenkungen. Herr Charles Eberhard, MarletStraße. Lancaster, Pa., schreibt : Ich , litt in Folge eines verrenktenFußeö die ) heftigsten Schmerzen. St. Jakobs Oel linderte die Schmerzen nacd der ersten ) ) Anwendung und heilte mich in kurzer i Zeit rollständig. M Verletzungen. Ich verletzte mir den Nucken, schreibt Herr Charles I. Heöley, Syracuse, N. 2J., und war nickt im Stande zu liegen, mußte sechs Wochen im Stuhle aufrecht sitzen. St. Jakobs Oel heilte mich dauernd. -letnem gezaymten aren verjcyttdene Kunststücke aufzuführen. Vor Kurzcm producirte er sich in der rumänischen Ortschaft Glimboka, 'wobei er, etwas angeheitert, das Thier mit seinem eisenbeschlagenen Stocke besonders roh . bearbeitete. Dadurch in Wuth gebracht, zerriß - der Bär die ohnehin stark abgewetzte Eisenkette, welche seine Vorderfüße gefesselt hielt, und stürzte sich auf seinen Peiniger, den er erdrosselte und zerfleischte. Mit schwerer Mühe gelang es, die Bestie von dem . schauerlich zugerrchtetenLeichnam los zu bekommen, worauf ihr mit einem Gewehrschusse der Garaus gemacht wurde. VorKurzem erschien bei einem Schneider in Schöneberg bei Berlin ein Lakai mit dem von seiner Herrschaft ausgehenden Auftrage, daß seine Livree ausgebessert und umgeändert werden solle. Dies geschah auch, und als der Diener einige Tage später die reparirten Kleidungsstücke wieder abholen wollte, glaubte der Schneider, der seine neue Kundschaft sonst, nicht kannte, den vereinbarten Preis. 14 M., gleich einfordern zu dürfen. Doch der Diener war anscheinend auf Bezahlung nicht vorbereitet und mußte daher, ohne seine Livree empfangen zu haben, sich auf den Heimweg begeben, um. wie der Schneider in seiner Harmlosigkeit dachte, das schuldige Geld zu holen. Statt, des Geldes traf aber bei dem Schneider ein Brief mit dem Poststempel Lichterfelde ein, der folgenden Inhalt hatte: Ew. Wohlgeboren muß ich auf die mir unglaubliche Botschaft meines Dieners Wilhelm Vieske, Sie würden den von -Ihnen hergestellten Livree - Anzug nur gegen gleich baare Bezahlung aus den Handen geben, nur erklären, daß das ich bin em alter Mann mir noch nie, auch nicht zu derzeit geschehen ist, da lch noch junger, leichtsinniger Ca valleric - Officier war. Es versteht sich nun wohl von selbst, daß ich auf das ganze Machwerk verzichte und meinem Diener verboten habe, so lange er sich be: mir befindet, je wieder Ihren Laden zu betreten. Für mich ist es ein Leichtes, ibm eine andere Livree von Leuten machen zu lassen, die sich gegen mich so. benehmen, wie es sich gehört. Freiherr W. Münchhausen, Kaiser!. Consul a. D." Der Mann hat seine Zeit begriffen! Die leidige Eifersucht hat der jungen Gattin eines Berliner Postbeamten einen argen Streich gespielt. Besagtes Frauchen, das seinen Haushaltungsvorstand im Verdacht der Untreue hatte, bat eine Freundin, ihr doch bei der Überwachung des vermeintlichen Don Juan behilflich zu sein. Schon nach einigen Tagen erhielt die Eifersüchtige von ihrer Mitaufpassen folgende Nachricht: Liebste Lmilie! Deine Befürchtung war nicht grundlos; " Dein Mann hält's mit einer Anderen. Lasse Dich von ihm scheiden! Ich selbst habe ihn zwar nicht erwischt, aber meine Cousine kann es beschwören, ihn gestern Abend Arm in Arm mit einer Person gesen zu haben.die zwar jung, jedoch häßlich wie die Nacht ist. Es war in der Leipzigerstraße, gegen 7 Uhr. Dein Mann ging mit Deiner Nebenbuhlerin in ein Geschäft und erstand dort sür sie einen Sonnenschirm. Näheres mündlich. Mit bestem Gruß Deine Bertha." Als der nichts Böses ahnende Gatte Mittags aus dem Dienst heimkehrte, fand er sein Frauchen bei höchst übler Laune. Mein Gott, Liebchen, was ist Dir. wieder in die Krone gefahren?" Nichts." Doch! Dich plagt gewiß die Eifersucht; aber ich .schwöre Dir, Dein Mißtrauen gegen mich ist lächerlich. Deine Freundin Bertha hetzt Dich gegen mich auf, ich will sie nicht mehr in meinem Hause sehen." Ich auch nicht.Robert," antwortete unter, Thränen die junge Frau und gab ihrem Männchen Bertha's Brief zu lesen. Robert lachte, denn die. häßliche Person, die, Bertha's Cousine mit ihm Arm in Arm in der Leipzigerstraße gesehen hatte, war keine Andere als sein eigenes Weibchen gewesen. Bedenken Sie, daß die Wiöconson Central Bahn ünbedingt daS Zutrauen deS Publikums besitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Müwauree, 2t. Paul, MinneapoliS und dem Nordwesten ' ist und fernerhin als. die Pullman Llme zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen am Superior See angesehen wird. Bedenken Sie ferner daß die Wiöco isin Central die bedeutendsten Punkte in Wiöconsin berührt, mehr GeschäftsPlätze erreicht als irgend eine andere Linie im Nordwesten, daß der Speisewagen feiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. Für weitere Auskunft als, Raten, Routen, wenden Sie sich an den nächsten Ticket Agenten oder an " ' Jak. C. Pond, Gen. Pass. Agent. Milwaukee Wiö. Portiolios No' 15 und IS sind eingetroffen.

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