Indiana Tribüne, Volume 17, Number 251, Indianapolis, Marion County, 30 May 1894 — Page 3

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Warnung.

DaS Publikum wird vor gewissenlosen tzändlern gewarnt, die gcwöynliches Glaubersalz, oder eine Mischung von gewöhnlichem Seidlitz Pulver als Carlsbader

Sah". Svrudel'Sal;". ..Dcutsch-s ((Lerman)

Salz", künstliches Carlsbad", oder Jmproved Carlsbader Salt", u.nnter vielen anderen Bezeichnungen zu verkaufen suchen, unter der Anpreisuna, laß diese ebenf gut" seien, w:e

die achten Produkte von Karlsbad, votiq tu rett aus den weltberühmten Quellen gewon nen werden Dies beruht nur auf emcr Täuschung des Publikums des größeren Verdienstes wegen, den der betreffende Händler an dieien Falsch ungen macht. Ist k ü n st l i ch e r W e i n f o gut wie ächter? Würde irgend Jemand wissentlich künstlichen ikrn dem natürlichen Saft der Äeben verziehen? Warum denn sich von diesen Fälschungen h nterführel, lass n, speziell wenn die Ge'ndheit rabei in ftrae kömmt ? Tie natürlichen Produkte der Quellen von Carlsbad enthalten Bestandtheil", die künstlich nicht hergestellt werden können Seit Jahrhunderten sind diese Wäss r von Carlsbad wegen ihrer Heilwirkung bei Krankheiten der Leber, 3!ieren'und des Magens rühmlichst bekannt. Das ächte Carlsbader Cprude!-Sal, wird direkt aus der Sprudelquelle unter Leitung der Stadtzemeinde Carlsbzd gewonnen, und durch deren Agenten für die Vereinigteu Staa ten, die iSi'ner & Mcndelsoi Company, 9M Wrk, verk tust: Aede Flasche des ächt impor--tirten Wsss und Sprudel-Salz-s muß obig'n Stadtsi'gel, sowie die Uutcrschrist der Agenten Eisner & Mendclson Co , 152 und 15 t Fra klin Str., New Z)ork, auf der Etikette haben. Zu haben in allen Apotheken. Man hütesich vor Fälschungen. Ter Tta' trattj : Karlsbad.

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schreibt.

Dr.G.F.Theel, 1317 Arch Str., Philadelphia. P. Der im!ze. wahre Tpeuaiist in Amerika der heilen kann, nachoem selbst die berühmtesten erzte aller Länder sey l gingen. Dr. Theel ist der einzig rzt der Weit der alle drei mdizinischen Schulen (die Alte.

die Neu und lt userwahlte) ftudirt und in seiner Behandlung verbindet. (St beilt SyPhlllS. Geschwür Mund und HalSlkiden. flechten und all Folgen der eldstbeft,ckung und folgen des AuS schweifenS bei verbeiratheten oder unver betrauten, Ausflüsie, Verengerungen etc.. die noch so verzweifelt sind. Kommt oder

Spre,bftunden Mo?aevs9biS 3 Ubr, Abond

bi 8 Uhr. 3Miuitb und amstagS 6 blS löeUhr Abendö. Sonntags 9 bis lü Uhr. Der einzige Sohn. .

Tlit dem 13. Jahre besuchte ich baSSollegium. litt an Katarrh, wie ein Specialist 'agle, n0 ich dafür behandelt lvulde. Konnte nicht studiren. mein Gehirn ver roirrke fich. welche? mich sehr unglücklich machte, also auch mein Freunde, weil ich nicht dieselben Vergnügen mitmachen konnte, dazu war ich auch der einzig Sohn und meine

j Vollern tyaken rotze, von mir H hoffen. Mein Eakarrh war

i-htXit st a bet. m?ln Leiden

jf iM'tnmintt tontt i?lhftt.

fleckung und andern Lastern,

trank, van Lelt. also auch von Blutvergiftung. Ich erzählte meinem Bater alles, er schick mich nach Paris zur Behandlung. Tie Professoren benutz ten Mercurv. welches Rheumatismus er zeugte. An den Heiken Quellen. Nachen, Teutsch land, erschien die Krankheit wieder, ich verlor mein Haar. Geschwüre zeigten sich am 2,'k u n d und Beinen, ain Aöxttt Beulen und im Gesicht kupferfarbige Flecken, kurz, ich war ein totales LZrack. Bater kam und nahm mich zu 3 berühmten Slerzten Berlins: diese weiger ten sich jedoch mich zu behandeln und sagten, wegen Ilnbedachtsamkeit sl für mich keine Rettung mehr. Ti Verzweiflung bracht meinem Bater in einer sZacht graueZ Haar. Sein Sohn war hoffnungslos 'rloren. eine verfault Masse von Beulen. !tach NeV f)ork zurijckgekelirt. begegneten wir Prof. 'a Van Jarine. inen gelehnen Franzosen, welcher age. ti gäde leinen, der mich kuriren könnte : sein chmkegerjohn. Banier. sei vor lt Jahren zurück an blich mit Quecksilber von Prof. Nicord curirt wor den. aber lelteK Jahr sei Z von Neuem ausgebro, chen und halte ihm beinaki bi rfung zerfressen. Prof Douglaß 6 Sands wollten ihm die Zunge aus schneiden, aber dieser Arzt heilte ihn. ohn dieses z

tyun. er ikl vruyinl. gtl,rt und nr

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Dr. . . Tbeel. 1317

rck Straße. Phtladeivkia., Ich erinnerte mich

seinen N ff n öfter denn Fukball-Spiel gesehen zn haben und so be:oog ich Baier, mich zu ibm zu nel? men. Dr. Thee! untersuchte mich gründlich, ebenso meinen Urin und Blut. Er sagte: Bleibe bei mir und du wirst gekl ilt werden, worauf mein Bater er wiederte: Toctor, Sie machen aus mir einen glückli chen Mn und reiten meine Frau vor einem s r üknrab. Er. der uederzige nnd edle Tkeel, der ckne seines Gleictien stekt. keilt mich, den einzigen Eohn. ?unge Männer, nehmt meixe Warnung und geht zu Dr. Theel für Behandlung. r wird t.inren. BfMii03ii in New )cit vor dem Friedensrichter '. P L e l l a n 0.

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Satte und Hungrige.

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(Fortsetzung.) Jcy v Wie schlecht mich kennen ! Während ich zu spielen scheine " Ja, ja." unterbrach sie Bojan, regieren Sie das Gouvernement und, wenn es so fortgeht, eines Tages ganz

Nußland." .Soffentlick." aab Lazarine immer

lächelnd zur Antwort. Aber jetzt ist

es die höchste Zeit, mich anzuzieyen.

3um wie dielten Male ?" fragte

Bojan.

.Mein Gott, erst zum zwelten.3. Abends fand eine Soiree bei Odo walski statt, und Lazarine war eben

mit ihrer Toilette beschäftigt, als Odowalski eintrat. Dieser große, schöne, blonde Riese, welcher viel natürlichen

Verstand und eine glückliche, elastische Natur besak. stand vollständig unter

der Botmäßigkeit feiner Frau, einmal

aus Schwäche und dann, wen er ziemlich ungebilrvt war und ihre Bildung und gute Erziehung ihm ungemein im-ponirtcn.

Was willst Du denn V fragte La

zarine erregt, als er sich aus einen Stuhl neben dem Spiegel setzte und sie

musterte. Du störst mich."

.Wann soll ich denn mit Dir spre

chen ?" antwortete Odowalski bescheiden, den ganzen Tag bist Du mit anderen Dingen beschäftigt, oder es kommen Gäste ich weiß wirklich nicht, wann man ein paar Worte mit einan-

der sprechen soll und doch ist es noth-wendig."

Was ist nothwendig V fragte La

zarine bestia. denn sie war mit dem

Bilde, das ihr der Spiegel zurück-

strablte. mckt ni trieben. Die neue

Pariser Robe schien ihr zu schwer, sie ri l jdl . 1 . . Id... tif.1 vi a

ttlMMie Mll)I ICUjl jju iijiu urniuui Gestalt, zu ihren weichen, geschmeidigen Gliedern. Ich möchte nämlich daß Du einmal mit Zacharin sprichst, er ist ja doch vollständig Dein Sklave."

Unsinn ! ck möchte also ihm ein gemeinsa-

mes Geschäft vorschlagen. Es ist die böcksie 5Wt. daran zu denken. Kein

Zweifel, daß wir nächstes Jahr Man- - xi-i i ' I. . V CTN . 3

gei an Gttreioe yaoen werven. c halb muß man spekuliren, bei Zeiten einkaufen zu verhältnißmäßig billigen

Preisen, um gerüstet zu sein, wenn die Roth hereinbricht."

Ich verstehe." erwiderte Lazarine. aber kann denn Zacharin in seiner

Stellung als Gouverneur V Odowalski zuckte die Achseln und lachte. Was kann man nicht bei uns in Rußland ? Die Frage ist nur, ob

er verstehen wird, was da zu holen ist. Millionen, sag' ich Dir, meinTäub-

chen, Millionen. Wenn er erst begri.t-

fen hat, wird er auch wollen.

In vie em Äugenviicl wenveie Nch

Lazarine mit einer katzenartigen Bewegung gegen ihre Kc?mmerfrau,welche zum dritten Male den Kopsputz arran-

glrt hatte und schlug sie in s Gesicht.

Bist Du denn heute verruckt, daß Du

gar nicht begreifen willst ? Willst Du denn eine Vogelscheuche aus mir

machen ?

Die Kammerfrau stand, blutroth,

Thränen in den Augen, hinter ihr und

zitterte am ganzen Leibe. Odowalski. dem solche Snen unangenehm waren.

legte sich in's Mittel.

So nimm Dich zusammen, sprach

er, es ist doch wahrhastig keine Hexerei, einen Kopf wie diesen aufzuputzen.

dem alles so gut steht."

Diese Schmeichelei verfehlte ihre

Wirkung nicht. Lazarine lächelte und

die Kammerfrau konnte nun mit mehr Glück ihr Werk vollenden.

Run. wie gefalle ich Dir jetzt ?" fragte Lazarine, nachdem sie einen

Blick in den Spiegel geworfen hatte.

Sehr gut," murmelte Odowalski. übrigens ist das Kleid auch theuer genug." Lazarin.: zuckte verächtlich die Achseln. Was kümmerte sie der Preis, sie wollte gefallen, erobern, sie wollte schön sein und das hatte sie wieder einmal ereicht, denn sie sah wirklich prächtig aus in dieser Robe von weißer Seide, die mit Gold gestickt und deren Vordertheil aus Brokat war. Ein goldener Gürtel umschloß die Taille. Die Schleppe in Form eines Hoftleides war gleichfalls aus weißer Seide und ebenso wie die Taille mit dunklem Zobel besetzt. Sie drehte sich langsam um, um sich von Odowalski von allen Seiten bewundern zu lassen und schritt dann hinaus in den großen Salon, in dem sich die Gäste zu verfammeln begannen. Man war bei Odowalski ebenso pünktlich wie bei irgend einem hohen Beamten oder General, denn Jedermann fürchtete, die einflußreiche Hausfrau zu beleidigen. In kurzer Zeit waren die Salons gefüllt und war eine lebhafte Konversation entstanden. Schon war Bojan Gronostoj da. dann Graf Maronzoff mit feiner Frau, jetzt erschien der Gouverneur Zacharin und fast zugleich mit ihm Fürst Borodinoff mit seiner Tochter, derPrinzessin Bilia Paulowna.

Fürst Borodinoff, ein kleiner, feiner

Mann mit edlem Profil, leicht er.

grautem Haar, gutmüthigen, blauen Auaen und den liebenswürdigsten Ma?

Nieren, kußt: Lazarine aus die Stirn.

Prinzessin Vilia,' welche ein' mit Perlen gesticktes Weihes Seidenkleid trug, mit einer Schleppe . aus strohgelber, hrochtrter Seide, war eine schlanke Mädchengestalt mit hellbraunem Haar

und grosten blauen Augen. Dunkle Zöpfe laaen einer düsteren Krone aleich über ihrer reinen Stixn. Sie hatte das edelste Oval und ein Profil, wie man es auf antiken Kameen sieht.

ein Zug oon Schwermut!) machte ihr

Gesicht noch interessanter.

Lazarine beMßte die Prinzessin mit besonderer Zuvorkommenheit, welche nicht nur ihrer Stellung galt,

sondern zugleich eine 5?olae der leb

basten" Sympathie war, welche Frau Odowalski für die reine, keusche Natur derselben empfand. Jetzt trat Ruhe ein, denn der HausHerr führte Fräulein Nestoska zum Piano und diese, welche in Leipzig und Paris ausgebildet war und mit einer gewissen Virtuosität spielte, gab eine neue, sehr originelle Komposition von Rubinstein zum Besten. Sie wurde am Schlüsse durch lebhaften Beifall ausgezeichnet. Nach ihr produzirte sich Lieutenant Ossakow. Er sang ein Lied von Schumann, und nachdem man ihm pflichtschuldig applaudirt hatte, ein zweites von Massenet. Während des Concerts unterhielten sich Graf Moranzoff, Fürst Borodinoff. der Gouverneur und Odowalski im anstoßenden Salon von der drohenden Noth. Ich verstehe nur nicht," sagte der Fürst, wie man in Petersburg nur

im Entferntesten an einen Krieg denken kann unter solchen Umständen. Erst hieß es. Rußland sei unfähig.

einen europäischen Feldzug zu führen,

well es bei seinen ungenügenden Verkehrsmitteln mit seiner Mobilisation immer erst fertig würde, wenn der

Krieg vorüber sei. Man hat ein Mittel gefunden, im tiefsten Frieden

mobil zu machen. Nun haben wir eine

neue, kaum geringere Schwierigkeit. Wie soll eine Arme von der imposanten Zahl von Kombattanten, wie sie die allgemeine Wehrpflicht und das neue System mit sich bringen, im Falle eines Kampfes verproviantirt werden, wenn wir heute schon besorgen müssen, daß unsere Bauern in Gefahr

kommen, zu verhungern? Ich glaube doch, daß genügende

Vorräthe da sind," wendete Graf Mo-

ranzofs ein. Ueberdics könnte man ein Aus-

fuhrverbot erlassen," bemerkte der Gouverneur.

Bis dahin meinte Odowalski

mit einem eigenthümlichen Lächeln,

durste aber alle verfügbare Frucht m festen Händen sein." Glauben Sie denn, daß sich Leute finden werden," sagte der Fürst erstaunt, welche auf die Noth deS Vol. fes fpekuliren könnten?" Warum nicht?" erwiderte Odo-

walski, die Achseln zuckend. Der Gott unserer Zeit ist und bleibt das Geld. Wo Millionen zu verdienen

sind, schwelgen alle anderen Rucksich-

ten.-

Das Concert war zu Ende. Nach-

dem die Gesellschaft eine sogenannte

Zakuschka, bestehend aus Austern,

Kaviar, Hummer, verschiedenen plkan-

ten Brodchen und Llgueuren, genommen hatte, ging man zum Souper.

Der Gouverneur führte Frau Odo-

walskl. der Hausherr die Gräfin Moranzoff.

Das Souper war glänzend. Es

gab Seefische, französische Pasteten, Fasanen, frisches Gemüse, grünen

Salat, frisches Obst, wie in Paris,

und man trank Chably, Liebfraumilch, Tokayer. Lacrimae Christi und zum Schluß Champagner.

Lieutenant Ossakow machte Vllia

angelegentlich den Hof. Sie nickte

immer zu allem, was er vorbrachte, denn sie schenkte ihm nur halb Gehör und dachte an etwas ganz anderes.

Wahrend die Herrschaften oben

speisten, wurden die halbgeleerten Schüsseln, sobald sie hinabkamen, unten in der Gesindestube von denDienstlcuten in Empfang genommen. Der Kutscher und der Kosak ließen es sich besonders gut schmecken. Sie sprachen auch den halbgeleerten Flaschen

tapfer zu. Wahrend die Kammerfrau. die hier unten in jeder Bezie-

hung das Air ihrer Herrin zur Schau

trug, die verschiedensten Gerichte erst

mit der Lorgnette musterte, dann vor-

sichtig von denselben nahm und jedesmal. um so recht nobel zu erscheinen, die Hälste auf ihrem Teller liegen ließ, warf der Koch, der immer nur trank und von den Speisen nur nebenher kostete, dem zottigen Köter, weleher vor dem Herde lag, eine Fasanenkeule zu. Nach dem Souper, als die Herren sich zurückzogen, um rasch eine Cigarre zu rauchen und die Damen das Toilettenzimmer aufsuchten oder in zwanglosen Gruppen plauderten, hatte Lazarine mit der Prinzessin Vilia in ihrem kleinen, reizenden Boudoir Platz genommen. Während sie verschiedene Ereignisse in der Gesellschaft besprachen, blätterte die Prinzessin in dem Album, welches auf dem kleinen Tische lag. Plötzlich schlug sie dasselbe auf und ihre blauenAugen hafteten mit einer Art Verwunderung auf dem Bilde eines Mannes, der das Hemd und den Gürtel eines russischen Bauern trug. Wer ist das?" fragte Vilia, indem sie den weißen Finger auf das Bild legte. Oh!" rief Lazarine, das ist Boris Dobruskin, ein junger Mann aus guter Familie, welcher jedoch mit Absicht unseren Kreisen und Festen fern bleibt. Nicht wahr, ein selten- schöner oder noch besser gesagt, ein interessanter, ja, fascinirender Kopf?" Die Prinzessin nickte. Wissen Sie, daß tz ein Weiberfeind ist und überdies noch ein Original in jeder Beziehung." Ich möchte ihn kennen lernen," sagte die Prinzessin. Ich wünsche ej Ihnen nicht," erwiderte Lazarine, ich glaube, die Jllusion. welche Ihnen sein 'Bild erweckt, würde dann bald verschwinden. Doris Dobruskin soll nämlich ungemein rücksichtslos, ja geradezu grob sein. Auch im Verkehr mit Damen?" fragte die Prinzessin. Ja, auch da Er schont weder Alter noch Geschlecht.Die Prinzessin blickte lächelnd vor sich nieder und wendete sich dann plötzlich Frau Odowalski. Eigentlich.- sprach sie, wäre daö eine Aufgabe für Sie, Lazarine Abdo nowna. diesen Verächter unseres GefchlechtS zu bestrafen." Die Prinzessin lächelte noch immer. nachdem der Violoncellton' ibrer tiefen

Altstimme längst Zn dem Gemach verklunaen war. Sie haben Recht," rief Lazarine, das ist eine sehr amüsante Idee." Thun Sie es doch," fuhr die Prinzessin fort, indem sie Lazarine bei den Händen nahm. Ich bin bereit," sagte diese, sobald Sie mir beistehen." Wie aber können wir diesen Wilden einfangen?" Ich denke, es wird möglich sein, ihn einmal in Bojan's Atelier zu tresfen." Also, arrangiren Sie das," sagte die Prinzessin rasch. Ihr liebliches Gesicht strahlte vor Freude, während die Flügel ihrer feinen, sanft gebogenen Nase erregt flatterten. Natürlich maskiren wir uns," sagte Lazarine. In einem Maleratelier ist jede Art Farce erlaubt." In diesem Augenblick kam Graf Moranzoff herein und setzte sich zu Lazarine. Die Prinzessin neigte sich vonNeuem über das Bild, auf dem ihre großen, blauen, etwas träumerischen Augen lange heften blieben. Sie fragte sich, weshalb ihr dieser Kopf einen so seltsamen Eindruck mache, und sie fand keine' Antwort. Als aber Lazarine ihr den Rücken kehrte, benutzte sie die Gelegenheit, zog das Bild heimlich aus dem Album unb verbarg es an ihrer Brust. In dieser Nacht hatte Prinzessin Vilia einen eigenthümlichen Traum. Sie tanzte nämlich auf einer Nadel

spitze, während Boris vor ihr stand undk lächelte.

Wie kann man nur so albern sein

und ; auf einer Nadelspitze tanzen V sprach er. Darüber erwachte sie und

ärgerte sich, wie wenn Boris sich in der That über sie lustig gemacht hätte.

Am Morgen nach einer schlechten,

aualvollen Nacht saß Astinja Zacharin

in ihrem Schlasgemach in emem be-

guemen Lehnstuhl, während ihre jün-

gerr Tochter Blanche zu ihren Füßen p c r. . . r. ... c i.

aus oem eppicy ipicnc uno vie allere.

Wera, vor dem Spiegel stand und sich

mit 'Schleifen und künstlichen Blu-

men, die sie irgendwo aufgestöbert

hatte, aufputzte.

Astinja. eine kleine, schmächtige.

nervöse - Frau mit schwarzem Haar und schwarzen Angen und einem grünaelblichen Teint, kränklich und gereizt,, gleichsam stets im Fieber, machte gar nicht den Eindruck, Mutter dieser beiden selten schönen Kinder zu sein, von denen die ältere, blond und. rosig, weiblich volle Formen zeigte, während die kleine Blanche aus

einem Gewirr schwarzer Locken mit

ibren wunderbaren dunklen Augen

gleichsam stets verwundert hervor-blickte.

Jetzt trat der Gouverneur herein,

um seiner Frau und seinen Kindern

Guten Morgen zu sagen. Wie im-

mer galant, küßte er Astinja die Hand, dann die Kinder auf den Mund und

setzte sich nieder, um ein paar Augenblicke mit ihnen zu plaudern, nicht ohne vorher auf die Uhr 'gesehen zu haben.

Konstantin." begann Astinja," es

ist wirklich Zeit, dieser Situation ein Ende zu machen."

Wie. das? Was willst Du?"

fragte Zacharin zerstreut.

Du wolltest eine Haushälterin

nehmen oder, besser gesagt, ein anständiges Mädchen, das. so lange ich krank bin. meine Pflichten übernehmen

kann. Mach doch endlich Ernst da-

mit. Du hattest ja eine arme Verwandte in Vorschlag gebracht, was ist mit ihr?"

Richtig. Milada Dominitsch." erwiderte Zacharin. Ja. diese ist'S." sagte Astinja. Ich bitte Dich also, bringe die Sache rasch in Ordnung, wenn möglich heute noch, ich kann nicht weiter zusehen, wie alles zu Grunde geht und wie die Kinder verkommen. Fräulein Schnob ist Za eine vortreffliche Erzieherin, aber den beiden Mädchen fehlt die mlltterliche Pflege." . Ich verstehe," sagte Zacharin, indem er neuerdings auf die Uhr sah. ich werde also " Ich bitte Dich, Konstantin, fahre beute noch hin und bringe mir das Mädchen, versprich es mir!" Ja. gewiß," sagte der Gouverneur, ich will, sobald ich den Rapport entgegen genommen habe, hinüberfahren." Damit empfahl er sich. Wirklich ließ sich Zacharin durch seinen Wagen eine Stunde später zur Bähn bringen und fuhr mit dem nächsten Zuge in die nahe Universitätsstadt. wo Mathilda wohnte. Es hatte eben zwölf Uhr von einem der Thürme geschlagen, als Zacharin an ihrer Thüre klingelte. Sie ösfnete selbst und der Gouverneur, der artig seinen Hut abnahm, war sofort frappirt von ihrer Erscheinung, die er an diesem' Orte am wenigsten erwartet hatte. Während sie auf seinen Wink voranging, hatte er Gelegenheit, ihr blondes Haar zu bewundern, das schwer und weich his auf den weißen blendenden Nacken hinabsank, und dann, als sie ihm wieder ihr Gesicht zukchrte. ihre weiße sammetne Haut, von der sich das frische Roth der Wangen und Lippen doppelt- reizvoll abhob. Nachdem er sich vorgestellt hatte, entschuldigte sich Milada, welche mit der Schürze vor ihm stand, daß sie eben im Begriffe sei, ihr Mittagessen zu kochen und daher nicht in der Toilette, einen solchen Gast zu empsanoen, (gortsejung folgt.)

Aristokraten aller Länder ver einigt Gnfl."

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oder am öftl. Marktstand Ng, 123 und

124.

Die Zeiten ändern sich und mit ihnen die Erinnerungen: schreibt die Wiener Allgemeine Zeitung." Vor

kaum fünfzia abren konnten sicb die

Adeligen noch an ganz köstlichen Re-

MiNlöcenzen ergötzen. Und heute? Lesen Sie doch die Wiener Zeitung"! Die zahllosen .Erinnerungen" lae

richtliche Edikte wegen unbeglichener

Schulden. D. Red.), die Sie darin finden, werden ganz seltsame Betrack-

tungen in Ihnen wachrufen. DaS

Uno oie Erinnerungen", von denen heutzutage gar manche Fürsten und Grafen und Barone zebren. Die

Herren sind meistens Mitglieder alter Geschlechter, deren Stammbäume Jahrhunderte hindurch üppig grün-

ten und blühten. Die Svrotten aber.

die in unsere Zeit hineinragen, sind

lyeilweiie vermorscht und es bedarf nur eines kräftigen Windstoßes, um sie mit jähem Rucke vom Stamme zu streifen. Es ist das bekannte Lied: Die Alten können noch immer nickt die moderne

Zeit begreifen und die Jungen wol-

len jie noch immer nicht verstehen. Verkehrte Erziehung. Genußsucht und arbeitsloses Dabinleben tbun

ein Uebriges. Und eines Tages wird

das ($lo& verkaust. Wälder. Wiesen und Felder werden verschleudert, der

Geldschrank ist leer

Run sollen die Serrsckaften mit den

zarten, seinen, rosig angehauchten Händen den Kampf um's Dasein

kämpfen. In ihren blanken Taschen nistet der Adelsstolz. Es gibt nur Wenige, die den Mutb finden, fest

zuzugreifen.

Aber sie wollen auch nickt betteln

gehen, wenn sie hungrig sind. Was also? Da fand sick vor Kurzem

ein Retter, der für adelige Hochstiste

Propaganda machte, als Aiyle für

vlauvlutlge Proletarier. Es fanden sich Andere, die mit der

Stellung, die der Adel in der Gesell-

m einnimmt, überhaupt Nlcht zufrieden sind: sie baben mittelalter.

liche Regungen, sie wollen eine strenae

Adelsorganisation schaffen und den

verblauen Wappenschildern neuen Glanz verleihen. Sie borgen sich den sozialistischen Schlachtschrei aus und rufen: Aristokraten aller Länder vereinigt Euch! Association ist ibre

Parole. Die Grundzüge einer sol-

chen Adelsorganisatlon entwarf neu lich ein aristokratischer Reformator im Wiener Vaterland" in folgenden

kühnen Strichen:

Sämmtliche immatrikulirte Ade-

lige eines Landes bilden eine Genossenschaft. an deren Svike ein

Adelsmarschall steht, dem zur Füh-

runa der e chaste ein Kolleaium von

6 bis 12 Räthen beigegeben ist. Die Adelskollegien sämmilicher Länder

wählen Telegirte, die unter dem Vor

jit)e eines Obermarschalls das Reichs Abelskolleaium mit dem AmtsstKe in

Wien bilden. Der Oberstmarschall

und die Landmarjchalle werden von Sr. Majestät ernannt, die Landes

Adels- und Reichs-Adelsrätbe bestä

tigt. Alle Würden der Adelsorgani-

jation sind yrenamter. mit denen keinerlei Beniae verbunden sind.

Alljährlich wird in jedem Kronlande niv.si.. i r ti v

rill oez.ug veriuilinie.l, un oem zene Mitglieder des Landesadels theilzu nehmen berechtigt sind, welcken das

Jmmatrikulations'Ehrenzeichen ver

liehen ist. Der Adelsmarlchall leitet und das Adelskolleaium verwaltet die

Geschäfte, die in dem Landes Adelsstatute normirt sind. Das Reichs-

Adelslollegium ist vor Allem die end giltige Berufungsinstanz für die

Agenden der Landeskollegien; ein

Generalstalut umlchrelbt dessen Wir kungökreis. Zur Einführung der Adelsorganisation entwirst die Regie

rung Statuten, die einer Konferenz von-Adeligen aller Kronlünder zur Begutachtung überwiesen werden."

Dem adellaen Reformator dürfte

es mit seiner Adels-Organisation kaum aelinaen. die Atomittruna der

Gesellschaft" aufzuhalten. Durch eine so konsequent durchgesührte Klassengliederung würden die lozia

len Gegensatze nur aus das Aeußerste verschärft und es würde damit nur dem Umsturz" in die Hände ge arbeitet werden, dem Umsturz", vor dem der Verfasser jenes Projekts gar so sehr bangt und gegen den ja an geblich die Organisation hauptsüch lich errichtet werden soll. Glaubt er aber dadurch der fort

schreitenden Proletarisirung unter

leinen Vlanoesgenoen einen Riegel vorzuschieben, so befindet er sich erst

recht im Irrthum. Die Ursachen des Wi tsrst am rt inicTn sMf 11

tiwviyuiii tiiiQittii vi n uy ti i wurzeln im gänzlichen Verkennen der 3dt. in den mittelalterlicken Stan-

desanschauungen, die in den Köpsen und Herzen wuchern, in den Vorurtheilen der Erziehung. Die Proleta risirung einzelner leichtlebiger Aristo traten läßt sich weder durch Hochstifte und Versorgungsanstalten, nochdurch Hilsskassen. Kreditinstitute und Lan

deöorganisationen verhindern.

Wer mit der Gewalt der Gesetze" meint ein griechischer GeschichtS schreibe? oder durch sonst ein an

deres Mittel die Menschen hindern zu

können glaubt, wenn die eigene Natur sie ZU iraend einer That iortreint.

der glaubt das Unmögliche und de

weist große Einfalt "

V o l i r t c Möbel, selbst wenn sie schon dunkle Flecke ausweisen soll ten, werden wieder tadellos, wenn man die Gegenstände' mit dem Wasser reinigt, in dem Sauerkraut gewäs l'ert wurde. Man näbt sick von Lein.

wand ein ziemlich dickes, polsterarti

ges, bequem zu handhabendes Tuch, leat es in das Waster. dak es sick

ordentlich vollsaugt, drückt eS aus

und reibt dann die Möbel überall gründlich damit ad. Ist dies aescke

hen, werben sie mit einem weichen

Puizieder blanl gerieben. ,,,,, wmmm ' Schön und rein Soll das Haus stets sein! Die böften Bürsten dazu kauft man bei

H. OeZnedel 420 Oft MeSh

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mr unsere L.eier

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von der

Weltausstellung

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Chicago

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deutschem Text !

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Um die herrlichen Bilder, welche die columbische Weltausstellung bot, der Mit- und Nachwelt getreu zu erhalten, sind von der Regierung der Ver. Staaten mehrere hundert photographische Aufnahmen veranstaltet worden. Nach dieser Aufnahme sind 320 Bilder (20 Portfolios) angefertigt worden, welche alle Theile des großartigen Unternehmens, die herrlichen Gebäude, die anmuthigen Land- und Wasserszenen, daS bunte Treiben an der Midway Plaisance, kurz jede bemerkenswerthen Theil der Ausstellung umfassen. Jeder dieser 320 Abbildungen ist von sachverständigen Schriftstellern eine Beschreibung beigefügt worden, welche, in Gemeinschaft mit den Kunstwerken, ein prächtiges Andenke an das großartige Unternehmen bildet. .Die Bilder erscheinen in 20 Heften zu je 16 Blättern. Der reguläre Preis des Heftes ist im Buchhandel 25 Cents. Die Indiana Tribüne" hat jedoch, um ihren Lesern etwas Außerordentliches zu bieten, daS Verlagsrecht derselben mit deutschem Tezt für Indianapolis erworben und bietet ihren Abonnenten dieselben für nur 10 Cents das Heft an, ein Preis, der kaum die Herstellungskosten deckt. Dieser niedrige Preis ist bloß für diejenigen, welche sich dadurch nlS Leser der Tribüne" legitimiren, daß sie beim Kaufe eines HefteS fünf von den Coupons, die sich an dem Kopfe des BlatteS befinden, und von denen jeder ein anderes Datum tragen muß, abliefern. Ohne CouponS kostet das Heft 25 Cents. Heft No 16 kann in unserer Office gegen Zahlung von 10 Cents in Empfang genommen werden. DaS Erscheinen der weiteren Hefte wird von Zeit zu Zeit bekannt gemacht. Der Werth deS Werkes wird von Jahr zu Jahr steigen und es sollte keiner unserer Leser versäumen, sich es zu sichern. Indianapolis, im Januar 8)h

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