Indiana Tribüne, Volume 17, Number 251, Indianapolis, Marion County, 30 May 1894 — Page 2
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Die tZgttVe .Tribüne' koyrt durch den TrZgn Cent per Woche, die SonntagSTribüne 6 LentS per Woche. Beide zusammen ISEentI oder 65 SentS per Monat. Per Post ,ugeschickt in Bor uSbezahlng 5. per Jahr. Ossice : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 30 Mai 1894. Qint Vlelveryeiratyete. Auejngen Herzen jebrockcn nur so jeknackt.(Berliner Lieutenant.) In Alameda. Cal., hat jüngst ein merkwürdiges Weib das Zeitliche gesegnet. Marie Lemon dies war ihr zwölfter und ihr letzter Name war offenbar den allergrößten Theil ihres Lebens hindurch nicht der Meinung, daß Heirath ein Fehlschlag ist." Sie galt für die meistverheirathete Frau Amerikas! Mit ihren Unternehmungen in der Ehe-Lotterie hätte Dumas einen minbesten fünsbändigen Roman füllen können. W i e oft sie eigentlich verheilathet war, das wissen die Götter; 'denn nicht einmal sie selbst hat es mehr genau gewußt, und sie hätte es auch nicht feststellen können, wenn sie (wie in einer jüngst durch die Presse gegan(jenen Witz-Notiz gerathen wurde) sich einfach die Zahl ihrer Scheidungen gemerkt hätte, da verschiedene ihrer ehelichen Verbindungen sich ohne Scheidung in Wohlgefallen auflösten. Aber von dreizehn Heirathen weiß man ganz bestimmt. Marie hatte in Cincinnati das Licht der Welt erblickt, und zwar vor etwas über 60 Jahren. Schon als kleines Mädchen hatte sie einen Schwärm von Bewunderern. Im Alter von 14 Iahren brannte sie mit einem etwa gleichalterigen Zeitungsjungen Namens David Block durch und heirathete ihn. Die Leutchen kriegten einander aber bald überdrüssig, und eines schönen Tages kam Marie wieder allein nach Hause. Nächstdem wurde ein Harry Snyder von St. Louis, ein Steinhändler, von ihrer wunderbaren Schönheit bezaubert und er entschloß sich sofort, sie zu ehelichen. Von ihrem ersten Abenteuer auf diesem Gebiete erfuhr er nichts. Er nahm die Sache sehr gründlich und wollte eine feingebildete und in der Gesellschaft eine glänzende Rolle in jedr Hinsicht spielende Gemahlin haben. Deshalb schickte er sein Backfisch-Weib-chen zunächst zur Schule und ließ es sehr sorgfältig ausbilden, besonders auch in der Musik und in den schönen Künsten. Er verschwendete große Summen an Marie, ruinirte dadurch sich selbst und legte großenteils die Grundlage zu der Rolle, welche diese Galathea weiterhin all Herzenbrecherin spielen konnte. Nicht lange nach VolIendiing ihrer Ausbildung trennte sich das Paar. Bald nach der Trennung von Snyder verheirathete sie sich mit Charles ffairchild, welcher einen Dampfer aus dem Ohio in Betrieb hatte. Das Paar lebte ein Jährchen zusammen, und dann hatte Fairchild sie satt und derließ sie. Sie glaubte, er habe sich nach Kalifornien gewendet, wurde selber von Sehnsucht nach dem Goldstaat gepackt und begab sich mit ihren Siebensachen dorthin. Das war in der wildromantischen Argonautenzeit von 1850. Ob sie jemals Fairchild wiedergefunden. hat die Welt nicht erfahren. Bekannt ist dagegen, daß sie bald als eine der ersten Schönen Californiens galt und in San Francisco ein sehr lustiges Leben führte. Sie war dort beständig von mindestens 20 Anbetern umschwärmt. Schließlich machte sie die Bekanntschaft des hübschen und in guten Verhältnissen lebenden ZollhausAngestellten Roswell A. Fish und beschloß, ihn zu heirathen. Die Beiden gaben ein brillantes Paar ab, aber Fish war nicht ebenso beständig, wie hübsch. Er kriegte Marie bald müde und sing ein Techtelmechtel mit einer anderen, verheirateten Frau an. Eines Abends folgte ihm Marie heimlich in einer Kutsche, schlug direct im Zollamt einen Sonnenschirm über seinem Kopf zusammen und verrieth dem gehörnten Gemahl .der Nebenbuhlerin Alles. Eine Scheidung beschloß dieses Capitel wirklicher Liebe Maries. Es würde hier zu weit führen, die Geschichte aller bekannten heirathen dieser Herzenskönigin zu erzählen, so viele interessante Partien sie auch ent halten. Nachdem Marie fünf Monate lang Frau Dunn und dann nach kurzem Strohwittwenthum Frau O'Brien geheißen hatte (die Trennung von O' Brien wurde durch ewigen Zank über den Namen verursacht, da Marie den lrlandlschen Klang von .O'Brien haßte und sich deshalb immer Frau Vrin nennen wollte), heirathete sie Dr. Balentin Mott, damals einer, der hervorragenosten San Franciscoer Aerzte Mott aber starb, nachdem das Paar nach New Orleans verzogen war, am gelben Fieber. Zum ersten Mal war das Weib wirkliche Wittwe! Als sie aber mit der Leiche ihres Gatten bei dessen reichen Eltern m New Nork anlangte, wollten diese nichts von ihr wissen. Wie dieser Handel auslief, ist nicht bekannt geworden. Marie legte aber bald ihr Trauerkleid ab, heirathete einen gewissen Croß und machte mit ihm ernt Hochzeitsreise nach Sudame rika. Schon bei der Ankunft des Schisfes in Valparaiso erfolgte Trennung! Marie setzte indeß das Heirathen munter fort, bald im Süden, bald im Norden. Den Namen ihres zwölften Gat ten. Lemon, von dem sie sich ebenfalls scheiden ließ, nahm sie als Strohwittwe an ihrem Lebensabend wieder cm. Zuletzt führte sie ein zurückgezogenes, exemplarisches Leben. Sie wurde aber nicht klrchenomm, sondern begann Nck dem Spiritualismus zuzuwenden Veranlaßt soll sie hierzu aber nur der Umstand baben. dan ein anaeblickes
Medium Namens Mary (f. Smith ihr versprach, ihr im Jenseits wenigstens ( . . II ..V 1
einen ihrer vielen oegaiien wicocr w die Arme zu führen. Dieser Mrs. Smith vermachte sie denn auch ihr ganzes Vermögen. Eine überlebende und yrbnrnhft ckweiter der Verstorbenen hat nun aber vieles cnamcni im Gericht angefochten, und das Andenken der schönen Marie wird deshalb noch - ,. ... . . einige ZetttU.ozeioen..... Betts neue.; Teloptikon. Professor Bell, der vielgenannte Teevbonmann. arbeitet iekt auf seinem Sommersitz in Neu-Schottland an einer Erfindung, welche die Telegraph:nund Telephon - Errungenschaften noch bieten" soll. Dieselbe ist bereits aetauft, ehe sie zur Welt gekommen, und zwar auf den vorlaufigen Namen Teloptikon oder elektrischer Fernseh - Apparat. Sie soll nichts Geringeres bezwecken, als: Die Elektricität ebenso sehr dem Auge dienstbar zu machen, wie sie bisher dem Ohr dienstbar gemacht worden ist, ar.o sie soll besonders in Verbindung mit dem Telephon Großartiges leisten. Wie weit das fernsehen mit einem solchen Instrument möglich ist, darüber werden noch keine Angaben g:macht. Doch wird angedeutet, daß das Telvp tikon unschätzbare Dienste für das Wetteramt, im gesammten Dchiffsverkehr und auf vielen anderen hochwicht!gcn Gebieten leisten könne und geradezu den Anbruch einer neuen Epoche bedeute! Sehr wünschenswerth wäre ein solcher Fortschritt jedenfalls. Und fest steht auch, daß der Möglichkeitsbereich jener wunderbaren Naturkraft noch lange nicht erschöpft ist. Oessentliche Hinrichtung, n. Gzint ?Zeit. in der die 5inricktunaen sich mehren, weil sich die bürgerliche Gesellschaft einer U)corddande zu erwehren hat, die sie mit Dynamit zu vernickten suckt. der Wabnwik anarchtstischer 'Herostrate das Schaffst, die Buhne des Todes, als eine viuymesstafsel betrachtet, von wo die Märtyrerkrone winkt, und die Zuschauernasse, die sich zu dem blutigen ?chausviel einfindet, mebr dazu neiat. den Verbrecker au bewundern, als fies) durch die Todesart vom Verbrechen r rv r 5 n . i aoicyrecren zu lassen, eine soicoe eii mußte die Frage wieder an die Oberfläche drängen, ob wohl auch Frankreich dem Beispiel fast aller europäisehen Culturländer folgen und die Öffentlichkeit der Hinrichtungen abschaffen solle. Ein die Abschaffung vesurwortender Beschluß des Senats, der schon 9 Jahre alt ist, wurde in der voriaen KammersiKuna aus Grund der gegnerischen Ansicht des Ausschusfes abgesetzt, in diesen Tagen ledoch hat sich der AussckuK der neuen Kammer einstimmig für die Abschaffung erttrt und ist die Angelegenheit im Plenum verhündelt worden. Selisamerweise ist trotz der Befürwortung des Ausschusses schließlich die Dringlichkeit mit kleiner Mehrheit abgelehnt und die Frage.obwohl sie der Republik an den Fingern brennt, abermals in oer Kommission begraben worden. Das ist, Wie ein Correspondent der Köln. Ztg." schreibt, wiederum das Ergebniß der Einigung zweier Strömunaen. die arundsäklick nach aerade entgegengesetzten Richtungen gehen, die sich aber schon öfter zusammengesunden und Forderungen der Ehre und des gesunden Menschenverstandes weggespült haben. Die Radikalen sind nämlich ebenso wie die Reaktionäre gegen die Abschaffung der Oeffentlichkeit bei den Hinrich '.ngen. diese, weil sie fürchten, daß dr Aufhebung der Öffentlichkeit die .lbschasfung der Todesstrafe überhaupl bald nachfolgen, jene in der entgegengesetzten Meinung, daß die Verbannung der Guillotine hinter die Gefängnißmauern die von ihnen erstrebte Abschaffung der Todesstrafe verzögern werde. Es ist sicherlich keine ungesunde Neuerung, daß man von den Grund sätzcn, die der Gerechtigkeitspslege frühe bei den Hinrichtungen galten, zurückgekommen ist. In Frankreich verfügte das Strafgesetz von 1811 die vollkommene Oeffentlichkeit desStrafVollzugs. Zwanzig Stufen hoch ragte auf dem Greveplatz in Paris das Blutgerüst, der rothe Rock des Henkers war weithin sichtbar, die Handlung selbst ging absichtlich mit feierlicher Langsamkeit dor sich, ja. man kannte noch mittelalterliche Verschärfungen der Todesstrafe, so wurde dem VaterMörder vorher die Hand abgeschlagen und der um das Sckaffot lagernden Menschenmenge war sorgfältig der rw . . 1 . Ausblick gewahrt, fodaß ihr keine Bewegung des Scharfrichters, kein Zucken seines Opfers entaina. Mit der Zeit wurde dieses grauenhafte vschreckungsversahren abgeschwächt Die dritte Republik verlegte die Hin richtungen auf die früheste Morgen stunde, stellte die Guillotine auf ebe ner Erde auf und umgab sie mit einem dreifachen Zaun von Reitern, sodak die Menge nur von den umliegenden Hausern oder Bäumen aus dem Schauspiel folaen konnte. TroK dieser thatsächlichen Beschränkungen der Qessentlichkeit sieht noch jetzt der Platz vor dem Gefängniß Grande Roquette an den Hmrichtungstagen Auftritte die tzu schildern die Feder sich sträubt Der Berichterstatter des KammerAusschusses.Joseph Reinach. beschreibt sie folgendermaßen: Jch habe sie ge sehen, diese Abscheu erregenden Ban den von Dirnen und Mördern. 3u hältern, Dieben, Landstreichern und leider auch Kindern, die schon das Laster gegen jedes Mitleid gewappnet bat: ick habe aeseben. wie die Menge die ganze Nacht hindurch auf dem Platze der Roquette sich drängte und stieß, Kalauer machte und Zoten riß, ich habe ihre Lieder, ihr Lachen und Geschrei gehört, ich war Zeuge ihrer Trunkenheit, ich habe mich zwischendurchgeschoben und , mich überzeugt, daß das einzige Gefühl, das sie beseelte, eine ungelunde und arausame
Neugier war, die sich in ber Erwartung des Kommenden und bei der Schwierigkeit, etwas zu sehen, nur steigerte. Als das Urtheil dann vollstreckt war. habe ich auch gesehen, wie diese Menschenmenge auseinander
strömte und da habe ich von Neuem ihr Lachen, ihre lauten Zojen und bestialischen Witze gehört. Von dort habe ich dann die Anschauung mitgenommen, daß dieser Schrecken vor dem Verbrechen und vor der Todesstrase, die uns als so heilsam geprusen wird, nur in der Einbildung ernlger Kriminalisten besteht, die sich gegen die Erfahrung auflehnen. In Wahrheit geht' die Menge zur Guillotine wie zu einem Schauspiel und sie kehrt zurück, als ob sie von einer Oraie käme." (Elcvel. Anz.) Vom Inlande. In Hartford, in dem c a 11 fornischen County Tulare, kam eS bei einer republikanischen Primärwahl zu einer Schießerei, an welcher acht Per sonen thellnahmen. Im Lause derselben wurde James McCaffrey von Ja mes O. Ryan erschossen und dieser tödtlich verwundet. Der blutige Auf tritt wurde dadurch herbeigeführt, daß McCaffrey Ryan's Sohn an der Stimmenabgabe zu hindern versuchte. In ihrem Hochzeitsftaat begraben wurde die unglückliche Katie Rupp, die von ihrem treulosen Bräutlgam . Bernhard Altenberg m Jersey City ermordet ward. Die Arme hatte zwei Monate lang an ihrer Ausstat tuna gearbeitet und dieselbe mit nach Jersey City gebracht. Die Beerdigung and in Rome, R. F., statt. .Derüliorder Altenberg wurde von New Vork an New Jersey ausgmesert und wird seiner gerechten Strafe nicht entgehen. Seit Anfang dieses Iahres hat die Einwanderung in New Vork, wie Commissär Senner erklärt, in ganz -erstaunlicher und bisher noch nicht dagewesenem Maße abgenommen. Vom 1. bis 20. Mai dieses Jahres wanderten 17,213 Personen ein,.gegen 46,820 in demselben Zeitraum im Vorjahre, also eine Abnahme vom 29,605. Vom 1. Januar bis 20. Mai 1893 wanderten 148.533 Personen ein. gegen 70,767 in derselben Periode dieses Jahres, was eine Abnahme von 77,766 constatirt. J.n dem 20 Meilen südlich von der westvirginischen Stadt Huntington belegenen Orte Wahne hatten sich jüngst mehrere tausend Leute aus der Umgegend eingefWden, um den Robinson'schen Circus in Augenschein zu nehmen. Als die Vorstellung im besten Gange war, begannen I. Watts und D. Damron mit einander eine Schlägerei, in welche binnen wenigen Minuten mindestens zwanzig andere Männer verwickelt wurden; der Radau. in welchem mehrere Theilnehmer gefährliche Schußwunden erhielten, währte mindestens eine halbe Stunde. Seit einigen Taaen ist in New York die Verordnung in Kraft. nach welcher die Wächter im CentralPart nach Dunkelwerden alle Pfade und Bosketts in den Anlagen daselbst mit Laternen absuchen müssen. De: New Aorker Parkwächter als Diogenes auf der Suche nach Menschen! Uebrigens soll ob dieser neuen Verordnung in den Kreisen Liebender und Solcher, die es werden wollen, große Entrüstung herrschen, und man hört allerlei munkeln von Vorbereitungen zu Jndignatwnsversammlungen über die Urheber dieser gewaltsamen Metamorphose harmloser und blinder Spatzenpolizisten zu indiskret gefähr." lichen Glühwürmchen. Die siebzehnjährige Katie Wilson, eine Tochter von Quincy Wilson in Bloomington, Jll.,. verließ am 14. Mai ihre elterliche Wohnung und ist seitdem spurlos verschwunden. Sie sollte anfangs Juni heirathen. Ihr Bräutigam und ihr Vater haben mehrere Tage nach einer Spur von ihr geforscht, aber völl'g vergeblich, und l?i?mand bat seit dem Bersckwinden ses Mädchens von dessen Verbleib etwas aeseden oder a:hort. ' , . Philip Raöer, ein alter deutscher Bürger in Evansville. Ind., ward beim Abendbrot vom Schlage getroffen und starb augenblicklich. Der Alte lebte von seiner Familie, getrennt und so sparsam, daß er bei den Nachbarn in's Gerede kam; er ließ sich sogar vom Armenpfleger unterstützen. Als der Coroner die Effekten deö Todten in Verwahrung nahm, fand er in einem alten Koffer eine bedeutende Summe baares Geld. Naber hinter läßt eine geschiedene Frau und drei Kinder. Die Leiche von Hermann Wildebohr, einem Schneider von NewPort, Ky.. wurde im Lickinaflusse aufgefunden. Ein Mann, der , über die rucke ging, sal) einen Rock und Hut am Ufer liegen. Da ihm dieö verdächtig vorkam, ging er zurück bestieg ei nen Nachen, ruderte in den Fluß hinaus und fand die Leicbe unier hr Brücke. Das Wasser war nicht tief v:. n i. ... . , ' Hiuug, um oiz -cciqc zu veroergen. Der Mann mußte, also, um seinen Zweck erreichen zu können, seinen Kopf unter's Wasser gesteckt haben, bis er enrunren war. Wildebohr war seit Pfingstmontag auf einer Trinktour. Seit zehn Jahren arbeitete er für einen Schneidermeister in Covinaton. Er war etwa 45 Jahre alt, Junggeselle. uno woynte bei seinem Bruder. Wildebohr lebte auf die denkbar einfachste und sparsamste Weise. Sein Mittaa. essen bestand regelmäßig aus trockenem m l l j -. roo uno kaltem Kassee, den er von Hause mit ,ur Arbeit bracbt hallt. Er arbeitete stetig, ging aber hie und da auf die .Spree", die gewöhnlich mehrere Taae dauerte. Was der Mann mit seinem Gelde ansing, scheint clemano zu wlen. Abstimmung per Post, ist der neueste Plan zur Verbesserung der crv: tt ' , r i r cw 4umaiuuqin, lociuci in o nngr les ausgedacht worden ist. - Die Bük aer iener Stadt mackten die Beobacb tuna. die nirgends .fehlt, dak d!e
Stimmgeber sich den Primärwahlen fern halten und daß die Wahlen auch nicht immer ehrlich geführt werden. Ein Hunderter-Eomite wurde beauftragt, em System zur Beseitigung dieser Uebelstände auszuarbeiten und dieses hat nun folgenden Plan unterbrei-
tet: Den Burgern werden Snmmzettel nebst emem Eouvert zur Rucksendung des Stimmzettels zugeschickt. Die Antworten gehen alle vorerst rn emen Kasten auf dem Post-Bureau, der stch unter der speziellen Obhut eines ParteiAusschusses befindet. An dem für die Wahl festgesetzten Tage wird der Kasten abgeholt und m das Wahlzimmer gebracht, woselbst die Stimmzettel, die nach dem australischen Muster eingerichtet sind, gezählt werden. Der Vortheil dieses Systems dürfte hauptsächlich darin bestehen, daß Viele, die sich niemals an einer Primärwahl betheiligen, auf diesem Wege ihre Stimmen zur Geltung bringen würden. Ob der Plan durchführbar ist, muß erst eine praktische Probe lehren. Die B e r g b a U-J n d u st r i e in dem Ottawa-Distrikt, Provinz Quebcc, hat leider nicht die Fortschritte gewacht, die man noch vor wenigen Iahren zu erwarten berechtigt war; die Gewinnung von Marienglas hat bedenklich abgenommen, eine Folge des schwachen Bedarfs und des auf diesem Artikel ruhenden hohen Zollsatzes in den Vereinigten Staaten, dem Haupt-absatz-Gebiete dafür. Phosphat, einst eine der blühendsten Industrien Eanada's. hat ganz aufgehört von irgend welcher Bedeutung zu sein und 'das Wenige, was die einzige jetzt arbeitende Grube in High Rock bei Buckingham ZU Tage fördert, geht nach England, wo die Besitzer derselben wohnen; die so kolossal schnell sich entwickelnde Industrie in Florida hat dem hiesigen Geschäste ein jähes Ende bereitet, denn wahrend Florida die Tonne zu ungefähr $3 an Bord liefern kann, kostet es 510512. um die canadlsche Waare an Bord des Dampfers in Montreal zu schaffen; die Differenz im Preise zerstört also alle Aussicht auf Wiederaufnähme der Bearbeitung unserer Phosphatgruben. Eine erfreuliche Ausnahme macht Graphit, der von der Canada Plantage Mining Company in großer Menge gewonnen wird und einen schnelleren Verkauf nach den Ver. Staaten findet; dorr befindet sich nur eine kleine Mine bei Ticonderoga in den Adirondacks und die dortigen Abnehmer müssen sich daher entweder nach Candada oder Ceylon wenden; da aber die hiesige Qualität der von Ceylon nicht nachsteht, so hat Canada bei der viel günstigeren Lage stets den. Voriug. HSctn ZluSlande. Die Feuersbrunst in dem an der Havel gelegenen Dorfe Gatow,zu deren Unterdrückung Kaiser Wilhelm wirksam eingegriffen hatte, war in der Scheune des Bauern Krause zum AuZorucö gekommen, während derselbe mit seinen Knechten sich aus dem Felde befand. Rauch und Flammen alarmirten die Bewohner der umliegenden Ortschaften. Zuerst erschien die Cladower Feuerwehr, deren Spritzenmeister stch zunächst an die Vertheidigung eines bedrohten Stalles machte, da die Scheune Nicht mehr zu retten war. Da plötzlich ertönte von derHavel her eine Dampferglocke, und die kaiserliche Yacht Alexandria legte am Gatower Ufer an. Der Kaiser eilte an der Spitze seiner Officiere und Matrosen zur Brandstelle und übernahm sogleich denOberbefehl über die Löschenden. Er griff zu Eimer und Haken, bekämpfte inmitten der weißgekleideten SchiffsMannschaft das Feuer und ließ unter anderm die Hühner des Hoses aus ihrem Stall. Kannst Du den Stall noch halten? fragte er den Cladower Spritzenmeister. Wird wohl gehen, Majestät," meinte dieser. Dann eilte der Kaiser zu der PostHilfsstelle des Ortes und telephonirte nach Spandau um militärische Hilfe. Zunächst commandirte er die Feuerwehr zur Stelle, dann zwei Compagnien des Kaiserin Augusta-Regiments und das Brandpiquet de Elisabeth-Regi-ments. Hierauf alarmirte er die Berliner Feuerwehr, für die er zu gleicher Zeit bei dem Spandauer Train Vorspann bestellt hatte, sodaß die Berliner Gefährte bei ihrer Ankunft daselbst frische Pferde vorfanden. Als der Kaiser zur Brandstätte zurückkehrte, fand er bereits Stall und Wohnhaus in hellen Flammen, und die Gefahr durchschauend, ordnete er an daß daö gegenüberliegende WohnhauS des Eigenthümers Vayersdors ausgeräumt wurde. In kurzer Zeit schlugen, auch aus dem BayerödorfAschen Hause die Flammen, dessen Scheune fing Feuer,und es mußte hart gearbeitet werden, um das übrige Dorf zu schützen. Als noch die vier Züge der Berliner Feuerwehr mit zwei Dampffpritzen unter Führung des Branddirektors Giersberg eingetroffen waren, gelang es, das Feuer zum Stillstand zu bringen. Jetzt erst fuhr der Kaiser mit seinen Leuten ab, unter lautem Hurray der Zurückbleibenden. ' JnJekaterinoslow, das 48,000 Einwohner zählt, hat schon 'Wieder eine Judenhetze stattgefunden. Der'Tumult begann auf dem Pstroschniplatz, aus welchem aus Anlaß eines Kirchenfestes zahlreiche Menfchenmassen versammelt waren. Verdächtiges Gestndel tauchte in der Volksmenge auf und bald ertönten.überall Hetzrufe wie: .Haut die Juden, die Christus gemartert haben", Haut die Juden, mit denen Rechtgläubige nicht concurriren können", Die Juden saugen das ganze Jahr hindurch unser Blut, jetzt wollen wir ihnen heimzahlen!" Halbwüchsige Bengel begannen darauf unter großem Lärm die Körbe der Fruchthändler in den Schmutz zu werfen. Polizisten, welch: die Burschen festnehmen wollten, mußten sie auf Verlangen des Pöbels freigeben. Jüdische Händler und Fuhrjeute wurden aeprüaelt. Bei Besinn
oer Mmmerung zagte derllkene Polizei die Menge auseinander, die sich nun in Gruppen vertheilte und auf der Polewajastraße ein jüdisches Wirthshaus in anderen Straßen mehrere Verkaufsbuden verwüstete. In einer Bude öffnete der Pöbel ein Fäßchen Petroleum und zündete es an. Die Fenster der Judenhäuser wurden eingeworfen Militär und Polizei verhafteten etwa 100 Ruhestörer, wobei ein Revieraufseher einen Steinwurf an den Kopf erhielt. Die erbitterten Hetzer drohten am nächsten Tage würden sie noch anders hausen; dann kämen 1000 Arbeiter von der Bransker Fabrik zu Hilfe. Am anderen Morgen wurde aber die Fabrik vo Militär eingeschlossen und keinArbeiter in die Stadt gelassen. Infolgedessen blieb es ruhig. Zahlreiche Verhaftete erhielten eine Tracht Prügel und wurden dann entlassen. Der Nachrichtendienst für Seefahrer hat einen neuen Erfolg aufzuweisen durch die glücklich herzestellte telephonische Verbindung des Kentishknock-Feuerschiffs sowie des Goodwin-Land-Feuerschiffs mit dem britischen Hauptlande. Beide Leuchtschisse, das erstere vor der Themsemündung, das letztere am östlichen Eingang zum Canal gelegen, befinden sich an Zwei der gefährlichsten und bloßgestelltesten Orte der ganzen englischen Küste und sind daher ganz besonders geeignet, das Vorkommen von Stran-dungs-und Unglückssällen, welche in der Nähe derselben sich ereignen, schnell zu übermitteln. Das unterseeische Kabel zwischen Ke5tishknock und der Küste hat eine Läge von 30 Kilometer und führt quer über die Themsemündung nach Kingsgate, das Kabel vom Gdwin erreicht bei einer Länge von 8,3 Kilometer die Küste bei Ramsgate. Sinnreiche Vorrichtungen schützen die Telegraphenkabel beim Schwaien (Dre-
hen) der Schisse vor Verschlingungen mit den Ketten, vor denen die Schisse verankert liegen. Als der Förster Fränkel, der im Dienste des Rittergutsbesitzers v. Knebel-Döberitz auf Dietersdorf bei Falkenburg steht, neulich zu früherStunde in Begleitung des Forstgehilfen König einen Gang durch sein Revier machte, traf er in demselben kurz vor 6 Uhr auf zwei Söhne des auf dem benachbarten kleinen Gute Friedrichsfelde wohnenden Besitzers Hansmann, von denen der ältere, ein Wirthschaftsinspektor, ein Gewehr trug. Auf den Ruf des Försters: Halt! das Gewehr niederlegen!" schien es zuerst, als ob die beiden Brüder dieser Aufforderung Folge leisten wollten. Plötzlich erhob jedoch der ältere das Gewehr und gab dem Förster, welcher inzwischen bis auf etwa 40 Schritte herangekommen war, einen Schrotschuß in die Brust, wurde aber, ehe er den zweiten Schuß, zu welchem er schon angelegt hatte, abgeben konnte, von einer Kugel des Försters sofort todt zu Boden gestrickt. Während sein Aruder floh. wurde schleunigst von einem nahenVorweil für den Förster Hilfe geholt. Letzterer ist, da ihm mehrere Schrotkörner in die Lunge gedrungen sind, lebensgefährlich verewundet. Wenig Glück hatte der Arbeiter P. zu Neisse in Schlesien bei der Wahl seiner Gattin. Als er mit seiner eben angetrauten jungen Frau" vom Standesamte heimkehrte, wurde diese plötzlich durch den Arm der Gerechtigkeit von seiner Seite gerissen, denn die Braut hatte während der Eheschließung auf dem Standesamte einem der Zeugen die Uhr entwandt. : Der Friedhof von Ohlsdorf, das weite Gräberfeld von Hambürg, ist anderthalb Stunden von letztgenannter Stadt entfernt. Vom Eingangsthor führt die breite Kapellenstraße zum südlichen Theile des FriedHofs und zur Zweiten Kapelle, deren spitzer, hoher Thurm dem Besucher als Wegweiser dient. Von da führt die schmale Nebenallee" gerade nach SUden und in den einsamsten und schönsten Theil der großartigen Anlage, in ein Dickicht von Tannen, wo man rechter Hand etwas abseits von der Kapelle etwa zweihundert Schritte entfernt durch Ausroden der Tannen ein Rundtheil bildete, das wohl 6 Schritte im Durchmesser hat und ein Bild tiefster Abgeschiedenheit darstellt. Hier versenkte man zwei Tage nach der Verbrennung in einer Steinurne die Asche eines wegmüden Gastes", der vordem ein rastloser Kämpfer gewesen, Hans von Bülow's. Ein kleines, rundliches, mit Bergißmeinnicht bepflanztes Beet bezeichnet den Platz der Urne, dahinter liegen noch zahlreiche. vergilbte Kränze, vorn haben liebende Hände frische Kränze und blühende Topfpflanzen niedergelegt. Ein Holztäfelchen mit B. 22." bezeichnet etwas prosaisch die Kirchhofsparzelle, wo Vülow's Erdennest ruht. Eine einfache Bank mit der Inschrift JSl. v. B." ladet zum Verweilen an diesem friedlichen Orte ein, dessen Stille nur das Rauschen der Tannenwipfel und die Stimme der Nachtigall unterbricht. Der Scharfrichter Fr. Reindel in Magdeburg hat kürzlich ein seltenes Jubiläum gefeiert: das der 100. Hinrichtung. Er vollzog nämlich in der schlestschen Stadt Gleiwitz an den Brüdern Arbeiter Johann und Severin Kozialek aus Dombrowka, die den Hilssjäger Klinge ermordet hatten, sine Doppel-Hinrichtung. Beide Mörher wurden mit dem Beile vom Leben, zum Tode- gebracht. Unter diesen 100 Hinrichtungen finden sich 12 Frauen-, 9 Doppel- und 1 dreifache Hinrichtung. 14 Hinrichtungen in des Rheinprovinz und der Provinz Hanngver wurden von Reindel mit der Guillotine vollzogen. Seine ScharfrichterLaufbahn begann er im Sommer 1842 als Gehilfe des Scharfrichters Fritsche aus Bischofswerda. Damals, achtzehn Jahre alt, assistirte er dem Fritsche bei der in Gohlis bei Leipzig durch das Schwert vollzogenen Hinrichtung des Buchbindergehilfen Seifert aus Altenbürg, der seine Braut ermordet hatte. Bei 50 üin'richtunaen bat Fr. Reindel
Dr. August IkMnlg's -Kambueger Tropfens das große deutsche Blutreinigungömittel gegen Blutkrankhcitcn, Unvcrdaulichkcit, Magcnlcidcn, Lcberleidcn, Dyspepsie, Ucbclkcit, Kopfweh, Schwindel, Biliose Anfülle.
einem 1872 zu Werben in der Altmar! verstorbenen Bruder Wilhelm Reindel zur Seite gestanden. Der Scharfrichter wird mit dieser 100. Hinrichtung seine Thätigkeit noch nicht beschließen, denn der am 6. September 1824 geborene Mann ist noch sehr rüstig und frisch; ein Beweis, daß sein blutiges Handwerk nicht allzu verstimmend auf sein Gemüth gewirkt hat. Nur ist er, wie fast alle 'seine Kollegen, wortkarg und durchaus nicht mittheilsam in Bezug auf seine amtliche Thätigkeit. Daß der Kaiser jüngst als Ehestifter aufgetreten ist, dürfte außer den Betheiligten Niemand bekannt geworden sein. Unternahm da dieser Tage ein Gardeschütze aus GroßLichterfelde in Begleitung zweier Damen einen Ausslug nach Potsdam, um sich den P lrk von Sanssouci anzusehen. Da von den Dreien Niemand im Park Bescheid wußte, war man dem Zufall sehr dankbar, der gerade einen Ä'Zrdkjäger daherführte, den die eine d?r Damen bat, die Führung zu übernttnen. Der schmucke Jäger sträubte sich auch nicht im Mindesten, das ihm angetragene Amt zu übernehmen. Die Naturschönheiten waren aber bald sür den Gardejäger und seine Begleiterin zur Nebensache geworden, und als dieStunde der Trennung nahte, hatten stch beide tiefer in die Augen geschaut, als ihrer Herzensruhe dienlich war. Ein Pfiff der Lokomotive, ein kurzer Händedruck, und das junge Mädchen befand stch wieder aus dem Wege nach Berlin. Es wurde jedoch bgld aus seligen Träumen emporgeschreckt: es hatte eine Hauptsache vergessen, nämlich den Jäger nach seinem Namen zu fragen. Obgleich eine Zusammenkunft in Berlin verabredet war, verging doch Tag um Tag, ohne daß Beide sich fanden. Da griff das von Sehnsucht gepeinigte Mädchen in seiner Nathlosigkeit zu einem ungewohnlichen Mittel. Es nahm bries-; lich die Hilfe des Kaisers zur Ermittelung des Geliebten in Anspruch. Das Vertrauen des jungen Mädchens sollte denn auch in vollstem Maße gercchtfertigt werden. Zm Znstanzellwege wurde vom Generalkommando des Gardekorps nach dem Jäger geforscht, der stch denn auch freiwillig als der vermißte Liebhaber zu erkennen gab. Es war der Garde-Jäger L. von der 3. Compagnie, der alsbald mit Urlaub nach Berlin in die Arme der glücklichen Braut eilte. Seit einiger Zeit sahren aus dem Bodensee Schisse einer neuen Art, nämlich solche mit Motorenbetrieb, und zwar Lastschiffe, die mit einer Schnelligkeit fortbewegt werden, wie früher die hölzernen Dampfschiffe, und bei starkem Gegenwinde wie völliger Windstille nach jeder Richtung in 30 bis 45 Minuten eine Wegstunde zurücklegen können. Dem Segelschiff wird nämlich ein Petroleummotor eingesetzt, der eine Schraube treibt und entweder allein oder in Gemeinschaft mit dem Segel arbeitet. Der Motor ist 4 bis 5 Pferdekräfte stark, kostet etwa 3000 Frcs. und verbraucht taglich höchstens für 4 Frcs. Petroleum. Während bisher die Segelschiffe bei Windstille oder Gegenwind mehrere Tage, ja Wochen lang gezwungen waren, unthätig, geladen oder leer, wo sie gerade waren, liegen zu bleiben, dampft nun ein solches Motoren-Segelschiff gemüthlich ab und befördert vier bis fünf Schiffsladungen in derselben Zeit, in der die gewöhnlichen Segelschiffe nur eine Ladung fortbringen. Bedenken Tke, daß die Wiöconson Central Bahn unbedingt daö Zutrauen deö Publikums besitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Milwaukee, St. Paul, Minneapolis und dem Nordwesten ist und fernerhin als die Pullman Linie zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen am Superior See angesehen wird. Bedenken Sie ferner daß die Wisconsin Central die bedeutendsten Punkte in Wisconsin berührt, mehr Geschäftsplatze erreicht als irgend eine andere Linie im Nordwesten, daß der Speisewagen feiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. Für weitere Auskunft als, Raten, Routen, wenden Sie sich an den nächsten Ticket Agenten oder an 3ak. C. Pond, Gen. Pass. Agent, Milwaukee Wiö. COPYRIGHTS. CAW I O HTA IN A PATENT f For tion etrictly confldentlaJ. A llandbook of In fora&tion concerniog Patent and bow to ob tain tbem ent f re. Also cat&Ioguo of mechaa teal and edentiflo books ent free. Patent' taken thronen Munn Co. recelra special notlceintbe Hclentlflc Araerirnn, and thu are brougbt wldely before the public withoot oort to tna lnrentor. This splendid paper, issned weekjr, elegantl? illnstrated, baa br far the luvest rirculatioa of küj aeientifle work in to vorld. 83 a ycar. Sample copiea sent free. Buildlng Edltiotv raontnly, SlfiO year. Bingl eopiea, 25 Cent. Krery n um ber contatns beaotlfnl pl&tes, in eolora, and pbotographa of new hooMs. wltn piano, nablins bulldara to ahow tna latest desisna and Monre oontracta. Addresa . MDWil OOw Hur YOJUC. 301 Bsoaswat.
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